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„Ehrwürdige Schöne“ heißt die Insel Sri Lanka. Und das zu Recht, denn bei all dem Tropenflair kommen die Besucher schnell ins Schwärmen. Hier vermischt sich das satte Grün der Palmen und Dschungelwälder mit dem leuchtenden Grün der Reisfelder und Teeplantagen. An der Küste verteilen sich hübsche Traumbuchten und wilde Strände, während das Meer in der Sonne glitzert.
Kompakte Vielfalt
Mit 65 525 km2 nicht mal so groß wie Bayern entfaltet sich die legendäre Vielfalt der Insel zwischen dem Point Pedro im Norden und dem 435 km entfernten Dondra südlich von Matara. Von Ost bis West beträgt die Entfernung an der breitesten Stelle nur 225 km. Dazwischen liegt ein landschaftlicher Reichtum, der immer wieder erstaunt. Entlang der über 1300 km langen Küste locken endlose Sandstrände und einsame Buchten, sich im Wind wiegende Kokospalmen und steile Felsenkliffe. Hier herrscht Badespaß das ganze Jahr: zwischen November und April im Westen und tiefen Süden, von Mai bis Oktober an der Ostküste, an der seit Ende des Bürgerkriegs immer mehr Unterkünfte entstehen. Ob schlichte Hostels, noble Kolonialvillen oder schicke Resorts – an den kilometerlangen Stränden rund um das Eiland wird jeder fündig. In Mount Lavinia bei Colombo blickten schon die Beamten des britischen Empires sehnsüchtig aufs Meer, während Sri Lankas ältestes Seebad, Negombo, bereits Anfang der 1970er-Jahre europäische Urlauber in die Tropensonne lockte. Badeurlaub nach jedem Geschmack können Touristen entlang der sogenannten Goldenen Küste zwischen Colombo und Galle machen. Jene, die tropenmäßig einfach abhängen wollen, werden ebenso glücklich wie jene, die sportlich durchs Wasser toben. Wer sich aufraffen kann, wird es nicht bereuen, denn im Hinterland wartet so manche Inselschönheit, sei es ein hübscher Tropengarten, ein stiller See oder eine vogelreiche Lagune. Die Arugam Bay im Osten wiederum wirkt wie ein Magnet für Wellenreiter aus aller Welt, die Surfspots zählen in der Szene zu den besten Asiens. Taucher finden in den Tiefen des Indischen Ozeans fischreiche Riffs und geschichtsträchtige Wracks.
Grün ohne Ende
Doch damit nicht genug. In den vielen üppiggrünen Gärten haben Kardamomsträucher, Pfefferranken und Zimtbäume Sri Lankas Ruf als Gewürzinsel begründet, während Palmhaine, Reisfelder und Kautschukplantagen noch heute eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft spielen. „Wir finden hier das Paradies, die Fülle und Üppigkeit aller natürlichen Gaben“, notierte euphorisch Hermann Hesse 1911 bei seinem Spaziergang in den Bergen. Wie der berühmte Dichter des „Siddharta“ kommen auch heute noch Reisende bei ihrer Fahrt durch das Hochland ins Schwärmen: Teeplantagen, die sich wie ein grüner Teppich über die Berghänge legen, urige Bergorte wie Ella und Haputale, von denen sich herrliche Panoramablicke ergeben, erfrischende Wasserfälle wie die Dunhinda Falls oder wilde Flüsse wie in Kitulgala. Doch nicht nur landschaftlich sind die Berge ein Kontrastprogramm zur Küste, sondern auch klimatisch.
Geschichte
250 v. Chr.–1017 n. Chr.
Anuradhapura-Periode, Blütezeit der Insel
1017–13.Jh.
Chola-Besatzung; zweite Blütezeit mit der Polonnaruwa-Periode
16.–18.Jh.
Portugiesen, später Holländer kontrollieren die Küste
1802
Die Insel wird Teil des britischen Empires
04.02.1948
Sri Lanka wird eine unabhängige Demokratie
1956–59
Singhalesischer Nationalismus auf Kosten der Tamilen
1983
Ausbruch des ethnischen Konflikts zwischen Singhalesen und Tamilen mit Zehntausenden Toten
26.12.2004
Massive Zerstörungen und über 35 000 Tote durch Tsunami
2009
Militärischer Sieg über die Tamil Tigers. Ende des Bürgerkriegs
2019–22
Krisenjahre mit Bombenterror, Pandemie und Staatspleite
2025
Neuwahlen führen zu neuer Hoffnung; der Tourismus erlebt einen Aufschwung
Uralte Hochkultur
Im Kulturdreieck erinnern die antiken Stätten an eine hochentwickelte, über 2300 Jahre alte Zivilisation. Sie brachte nicht nur steinerne Zeugnisse des Buddhismus hervor, sondern aufgrund der geringen Niederschläge in der Trockenzone auch ein ausgefeiltes Bewässerungssystem. Von den mehr als 33 000 Stauseen stammen noch viele aus der Zeit der alten Könige. Heute sind die Stauseen auch wichtige Biotope für Wasservögel und Wildelefanten. Viele von ihnen wie jene in Minneriya oder Kaudulla liegen inmitten von ausgedehnten Naturschutzgebieten. Wer durch die Ruinenfelder der einstigen Königsstädte Anuradhapura und Polonnaruwa wandelt oder die atemberaubende Bergfeste Sigiriya erklimmt, mag beim Anblick der Monumente einen Eindruck von der Kunstfertigkeit der frühen Inselbewohner bekommen. Bauchige Stupas erheben sich aus der weiten Ebene und erinnern an den schwierigen Weg vom Samsara zum Nirvana. Filigran gearbeitete Buddhastatuen verströmen eine innere Ruhe und Gelassenheit, die nicht nur gläubige Betrachter berührt. Mit ihren leuchtenden Farben begeistern die barbusigen Wolkenmädchen von Sigiriya schon seit über 1500 Jahren die Besucher. Einen völlig anderen, weniger kontemplativen Eindruck hinterlassen die kunterbunten Tempel der Hindus. Hier tummeln sich Götter und Göttinnen neben Dämonen und Fabeltieren aus der reichen hinduistischen Mythenwelt und wirken wie ein Bilderbuch in 3-D-Format.
Freundliche Menschen
Es sind vor allem die 22 Millionen Sri Lanker, die mit ihrer Offenheit und Neugier die Besucher schnell für sich gewinnen. Denn egal, ob im hohen Norden oder im tiefen Süden, ob an der Küste oder im Hochland – überall trifft man auf freundliche Tamilen, Singhalesen oder muslimische Moors, die stolz auf ihre Heimat sind und sie anderen auch gerne zeigen. Ihr Grußwort Ayubowan, „Mögest du lange leben“, bzw. Vannakam, „Ich verbeuge mich“, ist nicht nur ein Lippenbekenntnis.
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