Traumstrände, bunte Märkte und gigantische Shoppingtempel, schrilles Nachtleben und eine Inselmetropole, deren Altstadt sich immer mehr in ein Freilichtmuseum verwandelt – kein Wunder, dass Phuket so beliebt ist. Mehr als elf Millionen Touristen lockt die Insel pro Jahr an. Sie entspannen, feiern und lernen von den Thais, dass das Leben mit einem Lächeln einfach schöner ist.
Ein Fest fürs Auge
Die orangefarbenen Roben der Mönche glühen im Licht der Morgensonne. In filigranen Tempeln knien Gläubige vor goldglänzenden Buddhastatuen. Fischer binden bunte Tücher an den Bug ihrer Boote und Taxifahrer hängen Kränze aus Jasmin und Orchideen an die Rückspiegel ihrer knatternden Tuk Tuks, der dreirädrigen Minitaxis. All das soll zu Wasser wie zu Land Glück bringen und Unheil abwenden– und zeigt die ganze Farbenpracht der Tropen! Auf dem Land und unter Wasser, wo die Fische so bunt wie Konfetti sind, bereitet sie auf dieser Insel ein Fest fürs Auge.
Wirtschaftsmotor
Phuket ist Thailands größte Insel und gleichzeitig die zweitkleinste von den 76 Provinzen des Königreichs. Wirtschaftlich hingegen liegt das wichtigste Urlaubsziel des Landes weit vorn. Nur in Bangkok verdienen die Menschen mehr als auf Phuket. Viele der rund 400 000 Einwohner haben es, für thailändische Verhältnisse, zu beträchtlichem Wohlstand gebracht. Aber nicht erst der Tourismus hat auf Phuket einen Boom ausgelöst. In Thailand galt die Insel der Zinnschürfer, Fischer und Kautschukpflanzer schon als reich, noch bevor in den 1970er-Jahren die ersten Rucksackreisenden an einsamen Stränden in Palmlaubhütten zogen.
Geschichte
1518
Portugiesen gründen die erste Zinnhandelsstation
1785
Die Damen Chan und Muk verteidigen Phuket gegen eine Invasion der Burmesen
1809–1812
Burmesische Truppen landen auf Phuket, brennen die Hauptstadt Thalang nieder und richten ein Blutbad an
1903
Die ersten Gummibaumsetzlinge werden gepflanzt
1906
Erste schwimmende Zinnschürfplattform
1950
Erste Brücke zum Festland
1976
Eröffnung des internationalen Flughafens
2001
Der letzte noch unbebaute Strand wird bebaut
2004
Der Tsunami tötet auf Phuket 250 Menschen
2016
König Bhumibol Adulyadej stirbt, Thronfolger ist sein Sohn Maha Vajiralongkorn
2019
Krönung von Maha Vajiralongkorn als König Rama X.
2023
Bei den Parlamentswahlen siegt die Opposition; die Militärregierung wird abgewählt
Schmelztiegel der Kulturen
Im Jahr 1903 wurden die ersten Gummibäume auf Phuket gepflanzt, doch schon früher hatte ein anderes Geschäft das Gesicht der Insel verändert: der Abbau von Zinn. Die Industrialisierung in Europa ließ den Bedarf an Zinn sprunghaft ansteigen. So strömten Tausende chinesische Kulis aus Malaysia nach Phuket, um in den Minen zu schuften. Heute ist rund ein Viertel der Einwohner Phukets chinesischer Abstammung. Noch 1977 verdiente die Insel mit Zinn doppelt so viel wie mit dem Tourismus.
Auch die Vorfahren der muslimischen Fischer sind einst als Tagelöhner aus Malaysia eingewandert. Mit den Chinesen und den ethnischen Thais, die um die Jahrtausendwende aus Südchina ins heutige Thailand einwanderten, sind sie stolze Khon Phuket, Phuket-Bürger, die in Frieden miteinander auskommen. Die Geschichte einer multikulturellen Gesellschaft zeigt sich auch in den Stätten des Glaubens. Die muslimischen Thais beugen sich in Moscheen gen Mekka. Die buddhistischen Thais falten ihre Hände in farbenfrohen Tempeln. Mit Drachenköpfen geschmückt sind die chinesischen Tempel, unter deren roten Dächern sowohl Buddhismus wie Taoismus zu Hause sind. An den einstigen Reichtum der Zinn- und Gummibarone erinnern in Phuket Town prächtige Anwesen im sino- portugiesischen Baustil mit kunstvoll gestalteten Balustraden und Säulen.
Traumstrände für jeden Geschmack
Die Stadt ist das administrative Zentrum der Insel. Aber so manche Touristen schaffen es im ganzen Urlaub nicht bis in den Ort – weil sie einfach nicht loskommen von den Stränden. Eine so große Auswahl an wunderbaren Buchten wie auf Phuket findet man nur selten. Dabei mag der Traumstrand des einen der Albtraum des anderen sein. Aber genau das macht den Reiz von Phukets Stränden aus: Sie bieten Ruhe ebenso wie Remmidemmi. Wer mag, kann am Patong Beach in der Menge baden und sich nachts in den Bars mit Diskomusik beschallen lassen. Urlauber können aber auch, etwa am Bang Tao Beach, den Fischern zusehen, wie sie fangfrischen Fisch aus ihren kleinen Booten wuchten. Das Nightlife ist deutlich ruhiger, trendige Clubs direkt am Strand gibt es aber auch hier.
Inselparadies in der Andamanensee
Phuket ist auch der ideale Ausgangspunkt, um andere Ziele in der Andamanensee zu erkunden. Fährboote bringen dich zu den Inseln von Phi Phi – dramatisch schöne Schöpfungen der Natur. Sie ziehen Besucher in Massen an. Seit hier mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle der Aussteigerfilm „The Beach“ gedreht wurde, ist Ko Phi Phi zur Party-Insel geworden, gern wird sie als eine der schönsten Inseln der Welt angepriesen. Wer sich durch das eng bebaute Inseldorf schiebt, mag daran zweifeln, aber außerhalb des Hauptorts gibt es auf Phi Phi ruhige Plätzchen, an denen du die traumhafte Natur genießen kannst.
Absolut ruhig geht es auf zwei anderen Inselschwestern zu, die noch näher bei Phuket liegen: Ko Yao Noi und Ko Yao Yai. Beide sind grüne Oasen im Meer. Die Einheimischen leben vom Fischfang und als Gummizapfer, Touristen verlieren sich hier wie die Rosinen im Kuchen. Wenn du gern durchs Grüne radelst, Yoga machst, Nashornvögel beobachtest oder einfach in der Hängematte entspannen willst, sind dies perfekte Eilande dafür. Auf Phuket und den Inseln hast du eine höchst angenehme Qual der Wahl. Ob Ruhe oder Rummel, Show oder Natur – die Inselwelt der Andamanensee bietet all das. Zum nächsten Strand ist es nie weit, und Menschen, die dir ein Lächeln schenken, sind immer ganz nah.
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