
Reiseführer Ko Samui - Ko Phangan

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Schon die Ankunft auf Ko Samui macht Urlaubslaune. Wo sonst auf der Welt landet der Flieger mitten in einem Palmenwald? Fahrer in papageienbunten Hemden holen die Passagiere in Elektrowagen ab, die mit der Blütenpracht der Tropen bemalt sind, und kutschieren sie ins luftige Terminal, das wie ein Strandresort aussieht. Willkommen auf Ko Samui!
Zwei Inseln - ein Tropentraum
Kokospalmen, Traumstrände, bunte Fischerboote auf azurblauem Meer und lächelnde Insulaner – wie ein Puzzle fügen sich Momentaufnahmen zum Bild von den glücklichen Tropen zusammen. Das ist Ko Samui. Ko bedeutet Insel und steht hier für echtes Südseefeeling. Ko Samui ist Hängematte und Disco, ist leise und schrill, schlicht und chic. Auf der Nachbarinsel Ko Phangan wuchert der Dschungel bis ans Meer. In stillen Buchten lässt sich erahnen, wie es gewesen sein muss, als die ersten Hippies diese Inseln im Golf von Thailand entdeckten. Viele kommen noch heute, um unterm vollen Mond bei der größten Beachparty der Welt mitzufeiern. Samui und Phangan: zwei Inseln, ein Tropentraum – immer noch!
Dabei waren die Befürchtungen groß, dass der Traum vom Tropenparadies bald ausgeträumt sein würde, als 1988 der Flughafen gebaut wurde. Jedenfalls bei den Rucksackreisenden, die schon mit Fischerbooten nach Ko Samui und Ko Phangan übergesetzt sind, als es hier noch keine klimatisierten Unterkünfte gab. Es stimmt, erst der Airport hat den internationalen Tourismus so richtig angekurbelt. Und so sind die palmlaubgedeckten Bambushütten, in denen die ersten Besucher in den 1970er-Jahren auf Ko Samui übernachteten, längst verschwunden und haben Platz gemacht für Hotels und Bungalows aller Preisklassen. Der boomende Tourismus hat Ko Samui zwar verändert, den Charme der Palmeninsel aber nicht zerstört. Noch immer gibt es paradiesische Strände und Plätzchen, an denen man ziemlich allein ist.
Geschichte
1687
Ko Samui taucht erstmals auf einer chinesischen Landkarte auf – als „Pulo Cornam“
18.Jh.
Siedler kommen per Segelboot von der chinesischen Insel Hainan und lassen sich dauerhaft auf Ko Samui nieder
1932
Nach einem unblutigen Staatsstreich verliert der König seine absolute Macht
ab 1940
Die fruchtbare Insel Ko Samui zieht Siedler vom Festland an
1969
Auf Ko Samui beginnt der Bau der Ringstraße, die heute die Insel umrundet
1988
Bangkok Airways lässt den Ko Samui Airport bauen
2014
Das Militär putscht sich an die Macht
2016
König Bhumibol Adulyadej stirbt im Alter von 88 Jahren
2019
Maha Vajiralongkorn wird zum neuen König gekürt
2023
Das Neujahrsfest Songkran wird immaterielles Unesco-Kulturerbe
2025
Thailand ermöglicht als erstes Land in Südostasien die gleichgeschlechtliche Ehe
Strandleben, Tourismuszentren & Dschungel
Ko Samui ist mit 247 km2 Fläche nicht mal halb so groß wie Ibiza, aber Thailands drittgrößte Insel nach Phuket und Ko Chang. Die 70 000 Insulaner sind überwiegend Buddhisten, etwa 20 Prozent beten zu Allah. Aber der unterschiedliche Glaube entzweit sie nicht. Der Inselhauptort Nathon mit seinen 6000 Einwohnern ist die mit Abstand größte Siedlung. Der Tourismus konzentriert sich an den wunderschönen Stränden Chaweng, Lamai und Mae Nam.
Im Norden der Insel schwappt der Golf von Thailand an kilometerlange Streifen feinen Sands. Selbst in der Hochsaison hast du hier mindestens 100 Strandmeter ganz für dich. Wesentlich belebter sind dagegen die Strände an der Ostküste. Vom Tourismus noch nicht sehr berührt ist die Küste im Süden und Westen, allerdings ist das Wasser hier meist sehr flach.
Der ursprüngliche Regenwald ist bis auf wenige Reste längst abgeholzt, die Tierwelt dezimiert. Aber der Kahlschlag früherer Zeiten hat auf Ko Samui keine Einöde hinterlassen. Sekundärdschungel überzieht nun die bis zu 635 m hohen Berge im Inselinnern. Die Insulaner wissen, dass die Natur ihr einziges Kapital ist. Und so zerstören keine Bettenburgen die Idylle, auch nicht am Chaweng Beach, dem Hauptstrand.
Die Ringstraße umzirkelt das bergige Inselinnere und hält zu den Stränden eine angenehme Distanz: Wo auch immer du einchecken wirst, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ihr eher vom Meeresrauschen als von einer Autohupe geweckt werdet. Das gilt ganz besonders für die Nordküste, etwa am Mae Nam Beach, wo sich locker verteilte Resorts unter Palmen ducken. Wer es lebhafter mag, zieht weiter an die Ostküste. Die meisten Resorts säumen den schneeweißen, 6 km langen Chaweng Beach. Er ist das touristische Zentrum Ko Samuis, abends wird er zum zauberhaften Freiluftrestaurant. Nur entlang der Beach Road verdrängt der touristische Alltag die Strandromantik. Restaurants, Shops, Schneiderläden und Bars reihen sich aneinander. Ständig wird umgebaut, neu gebaut. Auch der Lamai Beach weiter südlich an der Ostküste ist vom Bauboom erfasst, tagsüber hat der Ort aber immer noch einen angenehm verschlafenen Charme.
Die wilde Schwester
Ko Samui und die 20 km entfernte Nachbarinsel Ko Phangan sind ungleiche Schwestern. Ko Samui ist eher lieblich, Ko Phangan eher wild. Die Berge auf Ko Phangan sind schroffer, flaches, nutzbares Land ist rar, und hinter fast allen Stränden wuchert der Dschungel. Erst seit ein paar Jahren sind die wichtigsten Strecken mit Asphaltstraßen erschlossen; einige Buchten sind nur mit dem Boot zu erreichen. Immer noch gibt es mancherorts einfache Hütten für wenig Geld, die denen gleichen, die einst den ersten Ko-Samui-Rucksacktouristen als Unterkunft dienten. Auf der Insel gibt es aber auch zunehmend mehr Luxusresorts. Berühmt-berüchtigt ist die Full Moon Party am Hat Rin. Angeheizt vom Technosound, der aus riesigen Boxentürmen wummert, feiern hier Partyfreaks aus der ganzen Welt. Sieht man mal von den megalauten Mondpartys ab, ist Ko Phangan immer noch eine urwüchsige Insel der Ruhe. Rucksacktraveller haben die Insel entdeckt, aber inzwischen besuchen auch immer mehr Kurzzeiturlauber das einstige Aussteigerrefugium.
Ko Samui - Ko Phangan Highlights
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Ko Samui, Ko Phangan
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