
Reiseführer Nordprovinz
Nordprovinz Sehenswertes & Restaurants









Architektonische Highlights
Strände
Geographical
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Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
Nallur Kandaswamy Kovil
Architektonische Highlights © saiko3p, Shutterstock
Insider-Tipp Trommelstakkato vor Hindu-Göttern
Das im Nordosten von Jaffna gelegene Hinduheiligtum ist dem Kriegsgott Murugan (Skanda) geweiht. Schon von weitem beeindruckt der Nallur Kandaswamy Kovil durch sein elegant geschwungenes Dach. Die Anfänge des Tempels liegen im Dunkeln. Wie andernorts zerstörten die Portugiesen 1620 auch diese Kultstätte. Während die ältesten Teile der heutigen Anlage in die Mitte des 18.Jh. zurückreichen, stammt die markante, rot-weiß gestreifte Mauer erst aus dem Jahr 1909.Das Innere ist zweigeteilt, mit einem überdachten Hof mit Wasserbecken auf der Südseite und dem Hauptheiligtum mit diversen Einzelschreinen auf der Nordseite. Besonders zum berühmten Nallur-Festival, das am sechsten Tag nach dem Juli-Neumond beginnt und vier Wochen dauert, reisen Zigtausende von Pilgern nach Jaffna. Männer dürfen das Innere nur mit nacktem Oberkörper betreten, fotografieren ist nicht gestattet. Am schönsten ist die Atmosphäre während der feierlichen Zeremonien um 5, 10, 12, 16, 17 und 17.30 Uhr. Dann spielen die Musiker auf, während die Priester von Hindu-Gott, zu Hindu-Gott pilgern.
- 40000 Jaffna
- http://nallurkanthan.com/
- +94 212 219 353
© saiko3p, Shutterstock
Insider-Tipp Trommelstakkato vor Hindu-Göttern
Das im Nordosten von Jaffna gelegene Hinduheiligtum ist dem Kriegsgott Murugan (Skanda) geweiht. Schon von weitem beeindruckt der Nallur Kandaswamy Kovil durch sein elegant geschwungenes Dach. Die Anfänge des Tempels liegen im Dunkeln. Wie andernorts zerstörten die Portugiesen 1620 auch diese Kultstätte. Während die ältesten Teile der heutigen Anlage in die Mitte des 18.Jh. zurückreichen, stammt die markante, rot-weiß gestreifte Mauer erst aus dem Jahr 1909.Das Innere ist zweigeteilt, mit einem überdachten Hof mit Wasserbecken auf der Südseite und dem Hauptheiligtum mit diversen Einzelschreinen auf der Nordseite. Besonders zum berühmten Nallur-Festival, das am sechsten Tag nach dem Juli-Neumond beginnt und vier Wochen dauert, reisen Zigtausende von Pilgern nach Jaffna. Männer dürfen das Innere nur mit nacktem Oberkörper betreten, fotografieren ist nicht gestattet. Am schönsten ist die Atmosphäre während der feierlichen Zeremonien um 5, 10, 12, 16, 17 und 17.30 Uhr. Dann spielen die Musiker auf, während die Priester von Hindu-Gott, zu Hindu-Gott pilgern.
- 40000 Jaffna
- http://nallurkanthan.com/
- +94 212 219 353
Casuarina Beach
Strände"Amsterdam” nannten die Niederländer die Insel Karaitivu, wo anstelle der Grachten der Casuarina Beach zum Sprung ins Wasser einlädt. Der schmale Sandstrand mit den namensgebenden Kasuarinenbäumen erstreckt sich an der Inselnordseite bis zu einem Leuchtturm.
- Casuarina Beach, 40000 Jaffna
"Amsterdam” nannten die Niederländer die Insel Karaitivu, wo anstelle der Grachten der Casuarina Beach zum Sprung ins Wasser einlädt. Der schmale Sandstrand mit den namensgebenden Kasuarinenbäumen erstreckt sich an der Inselnordseite bis zu einem Leuchtturm.
- Casuarina Beach, 40000 Jaffna
Point Pedro
Geographical © shutterlk, Shutterstock
In Sri Lankas nördlichstem Ort gibt es zwar keine Sehenswürdigkeiten, doch die Fahrt dorthin lohnt sich aufgrund der interessanten Landschaft. Unterwegs bietet sich ein Stopp im unweit des Flughafens gelegenen Hindutempel Sri Selvachchannithi Kovil an. Gen Osten erstrecken sich die Sanddünen von Manalkadu, in deren Nähe einige einfache, nach dem Tsunami wieder aufgebaute Fischerdörfer liegen.
- Point Pedro
© shutterlk, Shutterstock
In Sri Lankas nördlichstem Ort gibt es zwar keine Sehenswürdigkeiten, doch die Fahrt dorthin lohnt sich aufgrund der interessanten Landschaft. Unterwegs bietet sich ein Stopp im unweit des Flughafens gelegenen Hindutempel Sri Selvachchannithi Kovil an. Gen Osten erstrecken sich die Sanddünen von Manalkadu, in deren Nähe einige einfache, nach dem Tsunami wieder aufgebaute Fischerdörfer liegen.
- Point Pedro
Neduntheevu
Landschaftliche Highlights © Lankarathne, Shutterstock
Insider-Tipp Inseltour auf drei Rädern
Etwa eine Stunde benötigt die Fähre zur 50 km² großen Insel Delft. Sie ist heiß und hat etwas sehr Karges. Palmyrapalmen strecken ihre Wedel gen Himmel und einige Ruinen erinnern an alte Zeiten, als die Holländer hier eine Festung hielten. Nicht selten galoppiert eine Herde Wildpferde über die staubigen Äcker. Es gibt noch einen ausladenden Banyanbaum und einen fetten Baobab zu sehen. Letzterer hat mindestens 500 Jahre auf dem Buckel und wurde möglicherweise von arabischen Seefahrer aus Afrika hergebracht. Am besten mietest du gleich beim Fähranleger ein Tuk Tuk – die örtlichen Fahrer kennen sich hier aus.
- Neduntheevu
© Lankarathne, Shutterstock
Insider-Tipp Inseltour auf drei Rädern
Etwa eine Stunde benötigt die Fähre zur 50 km² großen Insel Delft. Sie ist heiß und hat etwas sehr Karges. Palmyrapalmen strecken ihre Wedel gen Himmel und einige Ruinen erinnern an alte Zeiten, als die Holländer hier eine Festung hielten. Nicht selten galoppiert eine Herde Wildpferde über die staubigen Äcker. Es gibt noch einen ausladenden Banyanbaum und einen fetten Baobab zu sehen. Letzterer hat mindestens 500 Jahre auf dem Buckel und wurde möglicherweise von arabischen Seefahrer aus Afrika hergebracht. Am besten mietest du gleich beim Fähranleger ein Tuk Tuk – die örtlichen Fahrer kennen sich hier aus.
- Neduntheevu
Manalkadu Beach
SträndeInsider-Tipp Saharafeeling im Inselnorden
Wenn du schon mal in dieser nördlichsten Ecke der Insel bist, dann kannst du von Point Pedro gleich 6 km weiter fahren, denn östlich davon erstrecken sich die Wanderdünen von Manalkadu. Die kannst du bei einem Spaziergang abmarschieren – am besten spätnachmittags, wenn die Sonne nicht mehr ganz so gnadenlos brennt. Pack auch noch die Badehose ein, dann kannst gleich danach ins leider nicht sehr kühle Wasser springen.
- Jaffna
Insider-Tipp Saharafeeling im Inselnorden
Wenn du schon mal in dieser nördlichsten Ecke der Insel bist, dann kannst du von Point Pedro gleich 6 km weiter fahren, denn östlich davon erstrecken sich die Wanderdünen von Manalkadu. Die kannst du bei einem Spaziergang abmarschieren – am besten spätnachmittags, wenn die Sonne nicht mehr ganz so gnadenlos brennt. Pack auch noch die Badehose ein, dann kannst gleich danach ins leider nicht sehr kühle Wasser springen.
- Jaffna
Fort Jaffna
Architektonische Highlights © saiko3p, Shutterstock
Die sternförmige Festung am Rand der Jaffna-Lagune avanciert zu einer Touristenattraktion. Doch das erfordert noch ziemliche Anstrengungen, denn viele Gebäude im Inneren wurden Anfang der 1990er-Jahre bei Kämpfen zwischen dersrilankischen Armee und der LTTE zerstört. 1618 von den Portugiesen errichtet, geht die heutige Gestalt des Forts auf die Holländer zurück, die 1658 Jaffna einnahmen. Zwischen 1795 und 1948 war hier eine britische Garnison untergebracht, auch seit der Unabhängigkeit dient das Fort militärischen Zwecken. Neben der Renovierung der Bastionen werden derzeit das Queen’s House, einst Residenz des Kommandeurs, und die 1706 geweihte, kreuzförmige Kruys Kerk wieder hergestellt.
- 40000 Jaffna
© saiko3p, Shutterstock
Die sternförmige Festung am Rand der Jaffna-Lagune avanciert zu einer Touristenattraktion. Doch das erfordert noch ziemliche Anstrengungen, denn viele Gebäude im Inneren wurden Anfang der 1990er-Jahre bei Kämpfen zwischen dersrilankischen Armee und der LTTE zerstört. 1618 von den Portugiesen errichtet, geht die heutige Gestalt des Forts auf die Holländer zurück, die 1658 Jaffna einnahmen. Zwischen 1795 und 1948 war hier eine britische Garnison untergebracht, auch seit der Unabhängigkeit dient das Fort militärischen Zwecken. Neben der Renovierung der Bastionen werden derzeit das Queen’s House, einst Residenz des Kommandeurs, und die 1706 geweihte, kreuzförmige Kruys Kerk wieder hergestellt.
- 40000 Jaffna
Nainativu
Geographical © Darkydoors, Shutterstock
Unter den Singhalesen als Nagadipa (Schlangeninsel) bekannt, ist Nainativu einer der bedeutendsten buddhistischen Pilgerorte des Nordens, denn der Legende nach soll der Erleuchtete höchstpersönlich auf die Insel gekommen sein, um einen Streit zwischen einem Schlangenkönig und seinem Neffen zu schlichten. Heute erinnert ein stets geschmückter Stupa an diesen Besuch.
- Nainativu
© Darkydoors, Shutterstock
Unter den Singhalesen als Nagadipa (Schlangeninsel) bekannt, ist Nainativu einer der bedeutendsten buddhistischen Pilgerorte des Nordens, denn der Legende nach soll der Erleuchtete höchstpersönlich auf die Insel gekommen sein, um einen Streit zwischen einem Schlangenkönig und seinem Neffen zu schlichten. Heute erinnert ein stets geschmückter Stupa an diesen Besuch.
- Nainativu
Kadurugoda
Touristenattraktionen © Pius Lee, Shutterstock
Etwa 12 km nördlich von Jaffna, unweit von Chunnakam, liegt im Dorf Kantarodai das eigentümliche Heiligtum Purana Maha Raja Vihara mit 20 halbkugelförmigen Miniatur-Stupas. Möglicherweise befand sich hier zwischen dem 2.Jh. v. Chr. und dem 13.Jh. ein buddhistisches Kloster. Die bis zu 2 m hohen Stupas bargen einst sterbliche Überreste der Mönche.
- Jaffna
© Pius Lee, Shutterstock
Etwa 12 km nördlich von Jaffna, unweit von Chunnakam, liegt im Dorf Kantarodai das eigentümliche Heiligtum Purana Maha Raja Vihara mit 20 halbkugelförmigen Miniatur-Stupas. Möglicherweise befand sich hier zwischen dem 2.Jh. v. Chr. und dem 13.Jh. ein buddhistisches Kloster. Die bis zu 2 m hohen Stupas bargen einst sterbliche Überreste der Mönche.
- Jaffna
Kayts
Landschaftliche Highlights © Darkydoors, Shutterstock
Empfehlenswert ist ein Besuch der im flachen Gewässer der Palk Strait gelegenen Inseln. Dünn besiedelt und aufgrund der geringen Niederschläge nur karg bewachsen, verbreiten sie eine eigentümliche Atmosphäre. Drei von ihnen – Karaitivu, Kayts und Punkudutivu – sind mit befahrbaren Dämmen verbunden. Die größte Insel, Kayts, liegt gegenüber von Jaffna. Im gleichnamigen Hauptort ist die St.-James-Kirche von 1716 sehenswert. Im Süden erstreckt sich beim Dorf Velanai der Chaddy Beach, der aber nicht unbedingt zum Baden einlädt.
- Kayts
© Darkydoors, Shutterstock
Empfehlenswert ist ein Besuch der im flachen Gewässer der Palk Strait gelegenen Inseln. Dünn besiedelt und aufgrund der geringen Niederschläge nur karg bewachsen, verbreiten sie eine eigentümliche Atmosphäre. Drei von ihnen – Karaitivu, Kayts und Punkudutivu – sind mit befahrbaren Dämmen verbunden. Die größte Insel, Kayts, liegt gegenüber von Jaffna. Im gleichnamigen Hauptort ist die St.-James-Kirche von 1716 sehenswert. Im Süden erstreckt sich beim Dorf Velanai der Chaddy Beach, der aber nicht unbedingt zum Baden einlädt.
- Kayts
Vallipuram
Geographical © saiko3p, Shutterstock
Richtig kunterbunt wird es in Vallipuram, etwa 5 km südlich von Point Pedro, liegt der zweitgrößte und vielleicht älteste Hindu-Tempel der Jaffna-Halbinsel. Der weitläufige Vallipuram Aluvar Kovil ist dem Hindugott Vishnu in seiner Inkarnation als Fisch verehrt wird. Das ist nicht verwunderlich, denn viele der tamilischen Bewohner sind Fischer. Sehr hübsch sind der figurenreiche Portalturm und die Statuensammlung im Inneren.
- Vallipuram
© saiko3p, Shutterstock
Richtig kunterbunt wird es in Vallipuram, etwa 5 km südlich von Point Pedro, liegt der zweitgrößte und vielleicht älteste Hindu-Tempel der Jaffna-Halbinsel. Der weitläufige Vallipuram Aluvar Kovil ist dem Hindugott Vishnu in seiner Inkarnation als Fisch verehrt wird. Das ist nicht verwunderlich, denn viele der tamilischen Bewohner sind Fischer. Sehr hübsch sind der figurenreiche Portalturm und die Statuensammlung im Inneren.
- Vallipuram
Karaitivu
Geographical„Amsterdam” nannten die Niederländer die Insel Karaitivu, wo anstelle der Grachten der Casuarina Beach zum Sprung ins Wasser einlädt. Der schmale Sandstrand mit den namensgebenden Kasuarinenbäumen erstreckt sich an der Inselnordseite bis zu einem Leuchtturm. Unterkünfte gibt es bislang keine.
- Karaitivu
„Amsterdam” nannten die Niederländer die Insel Karaitivu, wo anstelle der Grachten der Casuarina Beach zum Sprung ins Wasser einlädt. Der schmale Sandstrand mit den namensgebenden Kasuarinenbäumen erstreckt sich an der Inselnordseite bis zu einem Leuchtturm. Unterkünfte gibt es bislang keine.
- Karaitivu
Jaffna
Geographical © saiko3p, Shutterstock
Auf den ersten Blick wirkt die Metropole im Norden wenig einladend: staubige Straßen und kriegszerstörte Bauten überall. Auch lässt die starke Militärpräsenz nicht unbedingt Urlaubsstimmung aufkommen. Trotzdem lohnt ein Besuch. In den Geschäften hängen bunte Saris, und in den Fernsehkanälen laufen südindische Schnulzen. Während der hinduistischen Gebetszeiten läuten die Tempelglocken, das buddhistische Sri Lanka scheint weit weg.
- 40000 Jaffna
© saiko3p, Shutterstock
Auf den ersten Blick wirkt die Metropole im Norden wenig einladend: staubige Straßen und kriegszerstörte Bauten überall. Auch lässt die starke Militärpräsenz nicht unbedingt Urlaubsstimmung aufkommen. Trotzdem lohnt ein Besuch. In den Geschäften hängen bunte Saris, und in den Fernsehkanälen laufen südindische Schnulzen. Während der hinduistischen Gebetszeiten läuten die Tempelglocken, das buddhistische Sri Lanka scheint weit weg.
- 40000 Jaffna