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Philippinen

Check-in

Auf den Philippinen haben Sie vor allem eins: die Qual der Wahl. Der zweitgrößte Archipel der Welt bietet wunderschöne Strände zum Sonnenbaden auf einsamen Inseln, exzellente Tauchgründe, Abenteuertouren durch den Dschungel oder Trekking in den 2000 Jahre alten Reisterrassen der Igorot-Bergvölker. Wofür Sie sich auch entscheiden, Sie werden mit einem strahlenden Lächeln begrüßt. Filipinos sind herzliche und begeisterte Gastgeber: Fremde zu bewirten gilt als Ehre.

In kaum einem Land Asiens treffen Sie auf eine größere Vielfalt kultureller Einflüsse als hier: Die Filipinos sind malaiischen Ursprungs, haben spanische oder chinesische Nachnamen und sprechen Englisch, das neben Tagalog die zweite offizielle Sprache ist. Die westliche Prägung ist unverkennbar. Viele Einkaufszentren könnten auch in Berlin oder Frankfurt stehen, knapp 90 Prozent der Bevölkerung sind Christen, und in der Begeisterung für Burger und Basketball spiegelt sich amerikanische Lebensart wider. Im ersten Moment mag das auf Philippinen-Reisende ernüchternd wirken. Buddhistische Tempel, chinesische Pagoden oder japanische Teezeremonien bieten zweifellos mehr asiatisches Flair. Doch 333 Jahre spanische Kolonialherrschaft, vor allem aber fast 50 Jahre Besatzung durch die USA haben dem südostasiatischen Inselstaat ihre Stempel aufgedrückt.

Die häufig kritisierte Amerikanisierung der Filipinos macht ihre Heimat indes zum idealen Einstiegsland für Asienreisende. Es sind kaum Sprachbarrieren zu überwinden, weil Englisch die zweite Landessprache ist, und der Kulturschock fällt weniger hart aus als in anderen Ländern des Kontinents. Aber seien Sie unbesorgt: Hinter den Kulissen können Sie allemal genügend asiatisches Erbe entdecken. Besucher rennen auf den Philippinen buchstäblich offene Türen ein. Mabuhay ist mehr als nur ein förmlicher Willkommensgruß. Er drückt auch aus "Wir freuen uns, dass du gekommen bist".

Die Natürlichkeit und Freundlichkeit der Filipinos sind sicher Gründe, warum Reisende sich in den 7107 Inseln umfassenden Archipel verlieben und immer wieder kommen - oder für immer bleiben. Der Reichtum an Naturschönheiten ist die andere Trumpfkarte dieses Riesenarchipels. Der Regenwald auf Palawan lädt zum Trekking ein, das Apo Reef und das Tubbataha Reef gehören zu den weltweit besten Tauchrevieren, die Reisterrassen der Mountain Province werden als achtes Weltwunder gerühmt - und nicht zuletzt bieten die Philippinen viele Traumstrände für Sonnenhungrige.

Auch wer mehrere Stationen verbinden will, wird das problemlos bewältigen. Das inländische Flugnetz ist gut ausgebaut, Schiffe fahren selbst zum kleinsten Eiland. In der Nebensaison können sich Touristen fast wie Robinson Crusoe fühlen, volle Strände gibt es aber auch zur Hauptsaison nur an wenigen Hotspots. Kein Wunder: Der Inselstaat bietet Erholungssuchenden wie Abenteurern mehr als 35000 km Küste. Besonders beliebt sind die Philippinen dank ihrer einmaligen Unterwasserwelt bei Tauchern. Und wer mit Nachwuchs anreist, dem ist die besondere Aufmerksamkeit der überaus kinderliebenden Einheimischen sicher. Nicht selten sind besonders blonde Kinder begehrte Fotoobjekte. Doch keine Sorge, die Filipinos respektieren, wenn Sie das ablehnen.

Sie sollten sich aber auch darauf einstellen, neben den vielen schönen Seiten der Inselwelt mit der massiven Armut vieler Bewohner konfrontiert zu werden. Ein Drittel der etwa 106 Mio. Filipinos lebt unterhalb der Armutsgrenze. Ein explodierendes Bevölkerungswachstum von knapp zwei Prozent pro Jahr verschärft dieses Problem noch. Demgegenüber stehen immens reiche Familienclans, die Häuser, Autos und Ländereien sammeln wie andere Briefmarken. Der Kontrast zwischen den Palästen der Oligarchen und den schäbigen Papp- und Wellblechhütten der Habenichtse könnte krasser nicht sein. Das an Naturschönheiten so reich gesegnete Land ist leider weit davon entfernt, ein Paradies für alle seine Bewohner zu sein.

Kaum zu glauben, dass die Philippinen noch vor 40 Jahren in der südostasiatischen Region eine führende Wirtschaftsnation waren. Doch die 20 Jahre währende Herrschaft von Ferdinand E. Marcos hat das Land ausgeblutet. Imelda Marcos' 3000 Paar Schuhe sind nur die Spitze des Eisbergs, auf ihren Schweizer Konten soll die Witwe des ehemaligen Präsidenten etwa 13 Mrd. US-Dollar gehortet haben. Bis heute haben sich die Philippinen von diesem Aderlass nicht erholt. Auch der 2001 nach nur drei Jahren als Präsident abgesetzte Joseph Estrada hat sich massiv illegal bereichert. Und Estradas Nachfolgerin Gloria Macapagal Arroyo, die von 2001 bis 2010 im Präsidentenpalast Malacanang das Sagen hatte, war schon während ihrer Amtszeit ins Zwielicht geraten. Politische Gegner werfen ihr Wahlbetrug vor, enge Familienangehörige sollen sich erheblich illegal bereichert und Steuern hinterzogen haben.

Der mit großem Vorsprung 2010 ins Amt gewählte Benigno "Noynoy" Aquino gilt vielen als Hoffnungsträger, der sich auch um die Armen kümmern wird. Er will vor allem in den Bereichen medizinische Versorgung, Ausbildung und Infrastruktur investieren. Wirtschaftlich ist das südostasiatische Land auf gutem Kurs: 2013 legte das Bruttoinlandsprodukt um satte 6,8 Prozent zu. Ein Problem, das Aquino nur schwer in den Griff bekommen wird, ist die Korruption. Bestechung ist auf den Philippinen weit verbreitet: Politiker, Geschäftsleute und der einfache Mann von der Straße erkaufen, was sie legal nicht haben können.

Doch die liebenswürdigen Bewohner des wunderschönen Inselstaates lassen sich nicht unterkriegen. Bahala na ist ihr Motto, was so viel bedeutet wie "Es wird schon irgendwie gut werden" oder "Gott wird es richten". Filipinos neigen nicht dazu, mit ihrem Schicksal zu hadern. Über sich selbst sagen sie, sie seien wie Bambus: biegsam, aber von keinem Sturm zu zerbrechen. So lässt sich auch erklären, dass Feiern, Lachen und Musik trotz aller Probleme den Alltag prägen. Ein fester Halt ist zudem die tief verwurzelte Religiosität. Die Spanier brachten den Katholizismus, der, versetzt mit heidnischen Elementen, intensiv praktiziert wird. Gottesdienste, Prozessionen und Beten vor dem kleinen Hausaltar gehören zum Alltag zahlreicher Filipinos.

Viele setzen ihre Hoffnungen auf den Tourismus, aber die dringend benötigten Euro und Dollar flossen viele Jahre spärlich. Doch in den letzten Jahren steigen die Touristenzahlen stetig, und auch deutsche Reiseanbieter haben den Archipel ins Programm aufgenommen. Anschläge wie der auf einen Reisebus in Manila im Jahr 2011 beunruhigen natürlich nicht nur Ausländer. Um ähnliche Gewalttaten zu verhindern, sind vor allem in der Hauptstadt Manila Hotels und Shopping Malls rund um die Uhr bewacht. Landesweit leisten sich viele Resorts einen privaten Sicherungsdienst. Grundsätzlich gilt: Vorsicht ist geboten, Hysterie absolut fehl am Platz. Das Auswärtige Amt in Berlin warnt derzeit zwar vor Reisen auf die Insel Mindanao oder in den Sulu-Archipel, das Hauptaktionsgebiet der Abu-Sayyaf und anderer Separatisten, die einen islamischen Gottesstaat auf den Philippinen errichten wollen. Diese Regionen ganz im Süden des Archipels liegen allerdings viele Hundert Kilometer entfernt von traumhaften Inseln wie Bohol, Mindoro oder Negros, auf denen Sie einen unbeschwerten Urlaub verbringen können.

Und wer weiß, vielleicht nehmen Sie ja neben wunderschönen Urlaubsfotos von diesem faszinierenden Inselreich auch eine Weisheit mit nach Hause, die den Alltag erleichtern kann: bahala na, es wird schon alles gut werden.

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Praktische Hinweise

Anreise

Flugzeug

Viele Linien wie Lufthansa, KLM, Thai Airways oder Cathay Pacific (Tickets ab ca. 750 Euro) fliegen mit kurzen Stopovers in Amsterdam, Bangkok oder Hongkong nach Manila. Die rascheste Verbindung ab Frankfurt ist knapp unter 16 Stunden. Gute und oft auch günstige Verbindungen gibt es inzwischen mit Fluglinien, die im Mittleren Osten beheimatet sind. Sie bieten zudem einen meist überdurchschnittlichen Service an Bord an, die Flughäfen in Doha (Qatar Airlines), Dubai (Emirates) oder Abu Dhabi (Etihad) sind modern.

Vom International Airport NAIA sind es 20 bis 30 Minuten Autofahrt zur Innenstadt. Nehmen Sie ein akkreditiertes Flughafentaxi zum Festpreis. Sie zahlen im Voraus an einem Schalter (ab 450 Pesos). Die normalen Taxifahrer verlangen von Westlern meist viel zu hohe Beträge.

Der internationale Flughafen in Manila, NAIA, ist arg in die Jahre gekommen. Lange Schlangen an der Passkontrolle und Wartezeiten am Kofferband sind dort Alltag. Wer Urlaub in den Visayas plant, sollte daher erwägen, Cebu City anzufliegen. Dorthin geht es z. B. über Singapur, Hongkong oder Kuala Lumpur. Auch der kleinere Flughafen in Clark/Angeles City (etwa 1,5 Stunden Autofahrt außerhalb Manilas) kann eine Alternative sein.

Auskunft

Department of Tourism

Mo-Fr 7-18.30 Uhr, Sa 8.30-18 Uhr | Rizal Park | T. M. Kalaw St. | Manila | Tel. 02 5252000 | www.visitmyphilippines.com

Philippinische Botschaft

Uhlandstr. 97 | 10715 Berlin | Tel. 030 8649500 | www.philippine-embassy.de

Philippinisches Fremdenverkehrsamt

Kaiserhofstr. 7 | 60313 Frankfurt/Main | Tel. 069 20893 | info@diephilippinen.de (auch für Österreich und die Schweiz) | www.itsmorefuninthephilippines.de

Websites

www.auswaertiges-amt.de: auf der Länderseite Basisinformationen zu Visabestimmungen, Gesundheit, Sicherheit etc.

www.itsmorefuninthephilippines.com: Website der Philippine Tourism Authority mit Links zu vielen Regionen des Landes

Auto

Auf den Philippinen Auto zu fahren ist ein Abenteuer. In Großstädten schieben sich Pkw, Jeepneys, Busse und tricycles (Mopeds mit Beiwagen) kreuz und quer durch die Straßen. Da die Fahrweise der Filipinos aber eher defensiv ist, passieren relativ wenig Unfälle. Für Ortsunkundige ist die sehr mangelhafte Beschilderung problematisch. Ausländer benötigen einen internationalen Führerschein.

Banken & Kreditkarten

Geldinstitute sind Mo-Fr meist von 8 oder 9 bis 15 oder 16 Uhr geöffnet. Der Umtausch von Bargeld (vorzugsweise US-Dollar, mitunter auch Euro und Schweizer Franken) ist in größeren Städten kein Problem, aber selbst in Manila und in Touristenzentren ist es schwierig, Travellerschecks einzulösen. Mit Ausnahme entlegener Gebiete kann man fast überall mit Kreditkarte sowie teils mit EC-Karte an Geldautomaten (ATM) bis zu 20000 Pesos Bargeld ziehen. Kreditkarten werden - meist mit Preisaufschlag - von großen Hotels, Restaurants, Reiseagenturen, Autoverleihfirmen und Geschäften akzeptiert. Wer in ländliche Gegenden fährt, sollte ausreichend Pesos mitnehmen. Meiden Sie Geldwechsler, die Sie auf der Straße ansprechen!

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Publikumsverkehr Mo-Fr 8-11 Uhr, telefonische Anfragen Mo-Do 7.30-15.30 Uhr, Fr 7.30-13.30 Uhr | 6819 Ayala Ave. | RCBC Plaza, Tower 2, 25. Stock | Makati | Manila | Tel. 02 7023000 | www.manila.diplo.de

Österreichische Botschaft

Mo-Fr 9-12 Uhr | 117 Thailand St. | Prince Building, 4. Stock | Makati | Manila | Tel. 02 8179191 | www.aussenministerium.at/manila

Schweizerische Botschaft

Mo-Fr 9-12 Uhr | 8751 Paseo de Roxas | Equitable Bank Tower, 24. Stock | Makati | Manila | Tel. 02 7579000 | www.eda.admin.ch/manila

Einreise

Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen einen Reisepass, der am Einreisetag noch sechs Monate gültig ist. Sie erhalten bei der Ankunft im Flughafen ein gebührenfreies 21-Tage-Visum. Wollen Sie länger bleiben, beantragen Sie am besten bereits vor der Reise ein Visum für 59 Tage bei der Philippinischen Botschaft in Berlin (mehr Details auf der Website www.dfa.gov.ph). Bei der Ausreise müssen Sie 550 Pesos Flughafengebühr zahlen.

Fähren

Im gesamten Archipel verkehren ganze Flotten von Fähren und Auslegerbooten zum Inselhopping. Der Zustand der häufig voll besetzten Schiffe ließ lange Zeit zu wünschen übrig, und es kam zu teilweise verheerenden Unglücken. In den vergangenen Jahren haben die großen Betreiber indes in die Sicherheit ihrer Schiffe investiert, und für Reisende ohne Kinder kann eine Fährüberfahrt zumal in den Visayas eine Alternative zu Flügen sein. Die Preise sind sehr niedrig, so kostet eine Überfahrt mit der Supercat Fast Ferry von Cebu City nach Tagbilaran (Bohol) 600 Pesos. Fahrpläne sind oft Makulatur, erkundigen Sie sich lieber direkt bei den Schiffsunternehmen, und kaufen Sie Ihr Ticket rechtzeitig. Während der Taifunzeit bleiben Fähren oft im Hafen. Grundsätzlich sollten Sie trotz der verbesserten Sicherheitslage die Situation vor dem Auslaufen eines Schiffes beurteilen. Bei Bedenken wegen Überfüllung oder drohenden Sturms gehen Sie nicht an Bord, sondern buchen ein anderes Schiff bzw. verschieben die Abfahrt.

Fotografieren

Fotogeschäfte gibt es in jeder größeren Stadt, Papierabzüge sind günstig. Filipinos haben nichts dagegen, fotografiert zu werden. Sie fotografieren aber auch gerne selber. Beliebtes Motiv sind blonde Kinder! In einigen Gegenden wie der Mountain Province posieren vor allem alte Stammesangehörige für einige Pesos vor der Kamera. Entscheiden Sie selbst, ob Sie das Motiv unbedingt brauchen bzw. was ein angemessenes Honorar für die meist in großer Armut lebenden "Models" ist. Grundsätzlich gilt bei ethnischen Minderheiten das Gebot der Zurückhaltung.

Gesundheit

Impfungen sind nicht vorgeschrieben, gegen Polio und Tetanus sind sie aber ratsam. Palawan ist Malariagebiet, eine Prophylaxe bei längerem Aufenthalt oder Dschungeltouren daher sinnvoll. Hepatitis-, Tuberkulose- und Typhusimpfungen sollten Sie nur bei längerem Aufenthalt in ländlichen Gebieten erwägen. Das von Stechmücken übertragene Denguefieber ist gefährlich, Impfschutz gibt es keinen. Grundsätzlich gilt: Bei hohem Fieber sollten Sie sofort zum Arzt gehen. Der medizinische Standard in den privaten Kliniken der großen Städte ist sehr gut, viele Ärzte haben ausländische Diplome. Ein Arztbesuch kostet für Ausländer ab 600 Pesos. Auf dem Land ist die Versorgung schlecht, im Ernstfall daher in die nächste Stadt fahren.

Leitungswasser sollten Sie nicht trinken. Zum Zähneputzen können Sie in den großen Städten zwar Leitungswasser benutzen, bei empfindlicher Verdauung besorgen Sie lieber Mineralwasser. Das brauchen Sie ohnehin, um Obst zu waschen. Wer einen robusten Magen hat, kann sich an Essständen billig versorgen. Auch hier gilt aber: Je heruntergekommener die Umgebung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass das Essen hygienisch nicht einwandfrei ist.

In die Notfalltasche gehören Medikamente gegen Durchfall und Dehydrierung sowie Desinfektionsmittel und Wundsalben (selbst kleine Kratzer können sich in den Tropen rasch entzünden!). Nicht benutzen sollten Sie Aspirin. Die darin enthaltenen gerinnungshemmenden Substanzen wirken sich bei einer Dengue-Infektion negativ aus. Immer zur Hand sein sollten eine Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 30) sowie Spray oder Lotion gegen Moskitos.

Kliniken: Cebu Doctors Hospital | Osmena Blvd. | Cebu City | Tel. 032 2555555; St. Luke's Medical Center | Rizal Drive/32nd Street | Bonifacio Global City | Manila | Tel. 02 9087700 | www.stluke.com.ph; Makati Medical Center | Amorsolo St. | Manila | Tel. 02 8888999 | www.makatimed.net.ph; Manila Doctors Hospital | 667 United Nations Ave. | Ermita | Manila | Tel. 02 5243011 | www.maniladoctors.com.ph

Inlandsflüge

Der Flugverkehr innerhalb der Philippinen ist gut ausgebaut, und die Kosten halten sich in Grenzen: In den meisten Fällen kosten Tickets (Hin- und Rückflug) von Manila zu Zielen auf Luzon oder anderen Inseln zwischen 60 und 90 Euro, nach Palawan und Mindanao ca. 100 Euro.

Die Tatsache, dass die EU im Jahr 2013 außer der größten Fluglinie Philippine Airlines (www.philippineairlines.com) alle in den Philippinen registrierten Airlines wegen Sicherheitsmängel auf die "Schwarze Liste" gesetzt hat, ist natürlich beunruhigend. In den vergangenen Jahren hat es aber keinen größeren Unfall mit Passagiermaschinen auf den Philippinen gegeben. Um sich zeitsparend im Archipel bewegen zu können, ist die Benutzung von Flugzeugen unumgänglich. Ob es denn die billigste Fluglinie sein muss, sollten Sie sorgfältig abwägen. Philippine Airlines (PAL) hat auch die neuesten und größten Maschinen und ein modernes Terminal in der Hauptstadt. Budgetlinien wie Asian Spirit, SEAIR und Skyjet Airlines wickeln ihre Flüge auf dem notorisch überfüllten und technisch veralteten Domestic Airport ab. Cebu Pacific (www.cebupacificair.com) und Airphil Express starten vom neuesten Flughafen Manilas (Terminal 3). Die meisten Provinzflughäfen können nur mit kleinen Maschinen angeflogen werden. Sie sind sehr windanfällig und müssen bei Taifungefahr am Boden bleiben.

Kleidung

Es ist immer so warm, dass Sie mit T-Shirt und Shorts auskommen. Lediglich in der Mountain Province, an einem stürmischen Tag oder in den häufig viel zu kalt klimatisierten Einkaufszentren oder Restaurants brauchen Sie eine leichte Jacke. Wer im Regenwald oder in den Bergen wandert, sollte lange Hosen und Hemden sowie geschlossene Schuhe tragen, um Blutegel, Moskitos und andere Insekten abzuhalten. Ansonsten genügt leichte Baumwoll- oder Leinenkleidung.

Klima & Reisezeit

Beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Dezember bis April. Von Dezember bis Februar steigen die Temperaturen selten über 31 Grad, ab März kann es sehr heiß (bis 38 Grad) werden. Von Mai bis Ende November ist schwülwarme Taifunzeit (bis 33 Grad), besonders die östlichen Landesteile sind von Tropenstürmen betroffen. In den Zentralkordilleren ist es ca. 10 Grad kühler als im Flachland. Wettervorhersagen (Englisch) (auch Taifunwarnungen) unter www.pagasa.dost.gov.ph.

Mietwagen

Mietstationen bekannter Anbieter (häufig Avis, seltener Hertz) gibt es in Manila, Cebu City, Davao und Touristenzentren wie Baguio und Subic Bay (Olongapo). Bei der Abholung muss man einen internationalen Führerschein sowie Reisepass und Kreditkarte vorlegen. Sie können auch einen Wagen mit Chauffeur mieten (ca. 2500 Pesos pro Tag).

Notruf

Tel. 166, Tourist Police (Manila): Tel. 02 5241660

Öffentliche Verkehrsmittel

Jeepneys und Tricycles sind zwar sehr billig, aber oft unbequem, überfüllt, quälend langsam - und ein ideales Revier für Taschendiebe. In Manila gibt es eine Art S-Bahn, die MRT und LRT, allerdings sind die Züge teils unglaublich voll!

Post

Briefe nach Europa sind mindestens 10 Tage unterwegs. Postkarten kosten 18 Pesos, Briefe 45 Pesos. Postämter sind meist 8-12 und 13-17 Uhr geöffnet.

Preise & Währung

Der philippinische Peso wird in 100 Centavos unterteilt. Dinge des alltäglichen Lebens sind billig, Importprodukte wie Käse recht teuer.

Strom

Die Netzspannung beträgt 220 Volt, Adapter für das amerikanische Steckersystem sind nötig. Vor allem auf dem Land sind Stromausfälle keine Seltenheit.

Taxi

Achten Sie darauf, dass das Taxameter angestellt wird (Start: 40 P, dann 3,5 P pro 300 m). Besser in Schuss, aber dreimal so teuer sind Hoteltaxis.

Telefon & Handy

Da das Telefonnetz landesweit nicht gut ausgebaut ist, empfiehlt sich ein Handy. Um die Gebühren für eingehende Anrufe zu sparen, kaufen Sie am besten vor Ort eine Prepaid-Karte von Globe oder Smart (ab 500 Pesos). Günstige Alternative zum Telefonieren sind SMS. Hohe Kosten verursacht die Mailbox: besser abschalten! Vorwahl von den Philippinen nach Deutschland: 0049, nach Österreich: 0043, in die Schweiz: 0041, von Deutschland in die Philippinen: 0063.

Trinkgeld

Weist die Rechnung im Restaurant bereits eine service charge von zehn Prozent aus, können Sie dennoch Trinkgeld geben (fünf bis zehn Prozent). Auch Taxifahrer oder Zimmermädchen hoffen darauf.

Wlan

Die meisten Filipinos sind permanent online. Möglich machen das zahlreiche kostenlose Hot Spots für WLAN in Hotels, Restaurants, Cafés und Einkaufszentren, ja sogar an Bord von Fernbussen und interinsularen Fähren, dazu kommen Internetcafés mit sehr günstigen Gebühren (20-60 P/Std.). Die Geschwindigkeit der Verbindungen ist gut, auf vielen Rechnern sind MSN, Skype und Yahoo Messenger installiert.

Zeit

Während der europäischen Sommerzeit sind die Philippinen sechs Stunden vor der Mitteleuropäischen Zeit, in den anderen Jahreszeiten ist es sieben Stunden später als in Mitteleuropa.

Zoll

Sie dürfen 400 Zigaretten und zwei Flaschen Wein oder anderen Alkohol à 1 l einführen. Devisen im Wert von mehr als 10000 Pesos müssen deklariert werden, pornografische Werke sind bei der Einfuhr verboten. Korallen, Muscheln oder Produkte aus Schlangenhaut und Schildkrötenpanzer dürfen nicht ausgeführt werden. Zollfreie Mengen in die EU: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über oder 2 l Spirituosen unter 22 Prozent, 500 g Kaffee sowie Waren im Wert bis zu 430 Euro.

Events, Feste & mehr

Offizielle Feiertage

Allgemein

Wenn ein Feiertag auf einen Dienstag oder Donnerstag fällt, wird er oft auf Montag oder Freitag verlegt, um ein langes Wochenende zu schaffen. Geschäfte und Banken sind an Gründonnerstag, Karfreitag und dem 25. Dezember geschlossen, Banken zudem am Neujahrstag.

1. Jan.

Neujahrstag

März/April

Gründonnerstag, Karfreitag

9. April

Bataan Day (erinnert an eine Niederlage gegen die Japaner im Zweiten Weltkrieg)

1. Mai

Tag der Arbeit

12. Juni

Independence Day (die 1898 erlangte Unabhängigkeit von Spanien wird gefeiert)

Letzter Sonntag im August

Heldengedenktag

1. Nov.

Allerheiligen

30. Nov.

Bonifacio Day (zur Erinnerung an den Freiheitskämpfer Andres Bonifacio)

25. Dez.

Weihnachten

30. Dez.

Rizal Day (zum Gedenken an den Nationalhelden José Rizal)

Feste & Veranstaltungen

Januar

9. Jan.: Fest des Schwarzen Nazareners: Eine aus dunklem Holz geschnitzte Christusfigur, die angeblich übernatürliche Kräfte besitzt, wird in einer Prozession um die Quiapo Church (Manila) getragen. Wer sie berührt, erhofft sich Heilung oder Vergebung der Sünden.

3. Wochenende: Ati-Atihan-Festival: das populärste Fest des Archipels. In Kalibo (Panay) wird drei Tage lang fast rund um die Uhr gefeiert. Bunte Masken- und Kostümparaden erinnern an die friedliche Landnahme durch Malaien aus Borneo im 13. Jh.

3. Wochenende: Sinulog Festival: Zu Ehren des Santo Niño (Jesuskind) geht es in Cebu City hoch her. Höhepunkt: eine Parade, bei der Hunderttausende durch die Straßen "strömen", wie es der Name sinulog (Strom) gebietet.

4. Wochenende: Dinagyang Festival: Auch in Iloilo (Panay) wird die Ankunft der malaiischen Vorfahren zelebriert. Hier herrscht aber nicht so ein Gedränge wie in Kalibo.

Januar/Februar

Chinesisches Neujahrsfest: Besonders in Manilas China Town wird gefeiert, aber auch andernorts ziehen Drachentänzer und Musiker durch die Straßen.

März/April

Butanding Arribada Festival: In der ersten Märzwoche feiert man in Donsol (Südluzon) die Rückkehr der Walhaie (Butanding). Höhepunkt der ausgelassenen Feierlichkeiten ist eine Parade mit riesigen, aus Pappe gefertigten Walhaien entlang des Donsol River.

Malasimbo Music Festival: Am Fuße des Mt. Malasimbo (Mindoro) spielen internationale Spitzenmusiker Hip Hop und Soul, Reggae und World Music, Electronica und Alternative Rock.

Passionsspiele: Die Karwoche findet in vielen Orten, wie etwa San Fernando und Antipolo, am Karfreitag in Geißelungen und Kreuzigungen ihren blutigen Höhepunkt.

Das Moriones Festival auf Marinduque (alle Luzon) geht über mehrere Tage.

Mai

1. Maiwoche: Viva Vigan: Townfiesta in Vigan (Luzon) mit Straßentänzen, Kutschenparaden und Musik

15. Mai: Pahiyas: Für das Erntefest putzen sich Dutzende Häuser des pittoresk am Fuße des Mt. Banahaw gelegenen Ortes Lucban (Luzon) mit Gemüse- und Blumenschmuck heraus. Junge Paare in wunderschönen Kostümen geben dem Umzug die besondere Note.

Oktober

MassKara-Festival: Am Wochenende um den 19. Okt. feiert Bacolod City (Negros) Karneval mit farbenprächtigen Maskenparaden und viel Musik.

Dezember

Giant Lantern Festival: Am Samstag vor Weihnachten erstrahlt San Fernando (Luzon) im Glanz einer Laternenparade.

Bloss nicht

Ungeduldig sein

Wer auf die Philippinen reist, sollte seine innere Uhr auf das landeseinheitliche Zeitmaß justieren: Eile ist ein Fremdwort. Filipinos gehen langsam, nehmen sich Zeit zum Essen und lassen sich von nichts aus der Ruhe bringen. So wird eine Kassiererin niemals schneller Preise eintippen, nur weil ein genervter Tourist mit den Zähnen knirscht. Ungeduldiges Auftreten verunsichert Filipinos und hat zur Folge, dass alles noch länger dauert.

Arrogant sein

Einem armen Filipino kann man nichts mehr nehmen - außer seiner Würde. Halten Sie sich im Zaum, wenn Sie sich überlegen fühlen. Gefühlsausbrüche wie Anschreien schaden Ihnen selbst. In den Augen der Filipinos verlieren Sie so Ihr Gesicht. Schlimmer ist es, wenn Sie durch Arroganz oder ungerechtfertigte Kritik einen Einheimischen in seiner Würde verletzen. Ein Filipino, der sein Gesicht verloren hat, denkt schnell an Rache.

Das Klima unterschätzen

Das tropische Klima ist für die meisten Europäer schwer zu verkraften. Ein unbedachtes Sonnenbad beschert statt Urlaubsbräune Sonnenbrand oder im schlimmsten Fall einen Hitzschlag. Ein guter Sonnenschutz ist deshalb ebenso wichtig wie ausreichendes Trinken (2 bis 3 Liter am Tag). Wenn Sie sich zusätzlich noch körperlich anstrengen, fließt der Schweiß in Strömen. Ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr dehydriert der Körper schnell. Denken Sie auch daran, dass noch im Dezember oder bereits im April Taifune übers Land fegen können. Informieren Sie sich in diesen Randjahreszeiten besonders über die Wetterlage.

Leichtgläubig sein

Unbestritten sind Fremde auf den Philippinen herzlich willkommen. Doch die Kriminalitätsrate ist hoch, und Touristen sind leichte Opfer. Vor allem in den Städten lauern Gefahren, von denen Taschendiebstahl noch die geringste ist. In Bars sollten Sie sich nicht von Unbekannten zu einem Drink einladen lassen - K.o.-Tropfen sind ein gern benutztes Mittel, um Ausländer auszurauben. Lassen Sie sich nicht von der Armut im Land dazu verleiten, auf jammervolle Geschichten hereinzufallen und Geld zu geben. Leider passiert es immer wieder, dass Ausländer nach einer ersten Hilfsaktion mit immer neuen, hartnäckigen Anfragen belästigt werden. Ehrliche Filipinos würden Fremde nie um finanzielle Hilfe bitten, das verbietet ihnen die Ehre.

Leichtfertig mit SMS sein

Weil das Verschicken von SMS so billig ist, hat sich landesweit etabliert, alles vom Putschaufruf über Kreditvermittlung bis zu Sexangeboten an wildfremde Handys zu schicken. Reagieren Sie nie, wenn Sie eine SMS von einem Unbekannten bekommen! Aus dem Fremden kann ein SMS-Stalker werden, der Sie nicht mehr loslässt.

Bücher & Filme

Infanta

Der deutsche Autor Bodo Kirchhoff hat diesen vielschichtigen, spannenden Liebesroman (1990) in einem fiktiven Dorf auf der Insel Mindanao angesiedelt

Mondomanila

Preisgekrönter Spielfilm des philippinischen Regisseurs Khavn De La Cruz (2012). In der realistischen Schilderung von Menschen im Elend zeigt er den Überlebenswillen der Ausgestoßenen in den Slums seiner Heimatstadt Manila

Die Rosales-Saga

Der bekannteste Autor der Philippinen, Francisco Sionil José, zeichnet in diesem fünfbändigen Epos ein detailliertes Porträt der wohlhabenden Rosales-Familie und seiner Heimat im 18. und 19. Jh.

Imelda

Die frühere First Lady Imelda Marcos spielt sich in dieser Dokumentation (Regisseurin: Ramona Diaz) von 2004 selbst. Das Porträt enthüllt ihren selbstverliebten, glamourösen Charakter minutiös. Versetzt mit Rückblenden auf die Marcos-Ära, ist dies ein absolut sehenswerter Film!

Reisen in den Philippinen

Dieser Klassiker der Reiseliteratur von Fedor Jagor aus dem 19. Jh. liegt in einer gekürzten Neuauflage vor

21-30 °C
5 h/Tag
27 °C

Fakten

Einwohner 100.981.437
Fläche 343.448 km²
Sprache Filipino
Währung philippinischer Peso
Strom 220 V, 60 Hz
Regierungssystem Republik
Hauptstadt Manila
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 11:28 Uhr
Zeitverschiebung 7 h (zu MEZ)

Anreise

13h 55min
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