
Reiseführer Shandong
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Landschaftliche Highlights
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Tai Shan
Landschaftliche Highlights © bushton3, Thinkstock
Der 1545 m hohe Ostberg, bedeutendster der fünf heiligen Berge, galt einst als Herr über Leben und Tod. Seine Popularität rührt jedoch ebenso sehr von der Prinzessin der azurnen Wolken her, die im Volksmund "Mutter des Tai Shan" heißt, auf dem Berg zu Hause ist und besonders von Frauen in Fragen von Heirat und Geburt um Hilfe angefleht wird. Der Glaube an sie ist noch lebendig, wie man an den Babypuppen sieht, die am Berg als Votivgaben verkauft werden. Der Aufstieg erfolgt über einen breiten Weg mit soliden Steinstufen. Wer mag, kann bis zur halben Höhe mit dem Bus fahren und von dort die Seilbahn nehmen, doch zum echten Tai-Shan-Erlebnis gehört nun mal eine Portion Schweiß. Die Hauptroute führt nördlich des Tempels Dai Miao zunächst durch eine Folge von Toren, vorbei an kleinen Tempeln. Erst auf halber Höhe, beim "Mittleren Himmelstor", eröffnet sich der Blick auf den Gipfel. Hier liegt die Talstation der Seilbahn. Das anstrengendste Wegstück ist die endlos scheinende "Treppe der 18 Windungen". Am "Südlichen Himmelstor" beginnt die Gipfelregion. Hier stehen zwei Straßenzeilen aus Restaurants und Gasthöfen. Der weitere Weg führt durch den Tempel der Tai-Shan-Mutter hindurch. Sie gelangen zu einigen kuriosen Felsformationen und links hinauf zum höchsten Punkt, der mit dem Tempel des Jadekaisers - der obersten daoistischen Gottheit - umbaut wurde. Der ganze Weg ist innerhalb von elf Stunden zu schaffen. Wollen Sie oben bleiben, um den Sonnenaufgang zu erleben, empfiehlt sich das auf Ausländer eingestellte Shen Qi Hotel.
- Tai'an
© bushton3, Thinkstock
Der 1545 m hohe Ostberg, bedeutendster der fünf heiligen Berge, galt einst als Herr über Leben und Tod. Seine Popularität rührt jedoch ebenso sehr von der Prinzessin der azurnen Wolken her, die im Volksmund "Mutter des Tai Shan" heißt, auf dem Berg zu Hause ist und besonders von Frauen in Fragen von Heirat und Geburt um Hilfe angefleht wird. Der Glaube an sie ist noch lebendig, wie man an den Babypuppen sieht, die am Berg als Votivgaben verkauft werden. Der Aufstieg erfolgt über einen breiten Weg mit soliden Steinstufen. Wer mag, kann bis zur halben Höhe mit dem Bus fahren und von dort die Seilbahn nehmen, doch zum echten Tai-Shan-Erlebnis gehört nun mal eine Portion Schweiß. Die Hauptroute führt nördlich des Tempels Dai Miao zunächst durch eine Folge von Toren, vorbei an kleinen Tempeln. Erst auf halber Höhe, beim "Mittleren Himmelstor", eröffnet sich der Blick auf den Gipfel. Hier liegt die Talstation der Seilbahn. Das anstrengendste Wegstück ist die endlos scheinende "Treppe der 18 Windungen". Am "Südlichen Himmelstor" beginnt die Gipfelregion. Hier stehen zwei Straßenzeilen aus Restaurants und Gasthöfen. Der weitere Weg führt durch den Tempel der Tai-Shan-Mutter hindurch. Sie gelangen zu einigen kuriosen Felsformationen und links hinauf zum höchsten Punkt, der mit dem Tempel des Jadekaisers - der obersten daoistischen Gottheit - umbaut wurde. Der ganze Weg ist innerhalb von elf Stunden zu schaffen. Wollen Sie oben bleiben, um den Sonnenaufgang zu erleben, empfiehlt sich das auf Ausländer eingestellte Shen Qi Hotel.
- Tai'an
Qufu
Geographical © bpperry, Thinkstock
Insider-Tipp Auf zwei Rädern zu Herrn Kong
Der b Geburts- und Sterbeort des Konfuzius (230 000 Ew.) ist ganz vom Kult um den großen alten Weisen geprägt, und das schon seit über 2000 Jahren. Die Sehenswürdigkeiten nehmen fast die Hälfte der Altstadt ein, von der auch noch der Stadtgraben und einige Tore erhalten sind. So ist Qufu auch für weniger Konfuzius-Affine ein reizvolles Ziel. Zum 12 km entfernten Ostbahnhof (Expresszughalt) verkehren Busse und Taxis. Warum nicht auf den Drahtesel steigen? Die Hotspots in Qufu liegen so nah beieinander, dass sich eine Besichtigung mit dem Fahrrad regelrecht anbietet. Räder vermietet u. a. das Shangri-la Hotel.
- Qufu
© bpperry, Thinkstock
Insider-Tipp Auf zwei Rädern zu Herrn Kong
Der b Geburts- und Sterbeort des Konfuzius (230 000 Ew.) ist ganz vom Kult um den großen alten Weisen geprägt, und das schon seit über 2000 Jahren. Die Sehenswürdigkeiten nehmen fast die Hälfte der Altstadt ein, von der auch noch der Stadtgraben und einige Tore erhalten sind. So ist Qufu auch für weniger Konfuzius-Affine ein reizvolles Ziel. Zum 12 km entfernten Ostbahnhof (Expresszughalt) verkehren Busse und Taxis. Warum nicht auf den Drahtesel steigen? Die Hotspots in Qufu liegen so nah beieinander, dass sich eine Besichtigung mit dem Fahrrad regelrecht anbietet. Räder vermietet u. a. das Shangri-la Hotel.
- Qufu
Tai'an
GeographicalInsider-Tipp Kombi mit Konfuzius
Als Reiseziel und Tagungsort bedeutsam ist die Stadt (1,8 Mio. Ew.) nur aus einem Grund: Sie liegt am Fuß des Bergs Tai Shan. Pilger rasten hier schon seit 2500 Jahren! Verbinde den Besuch doch mit einer Fahrt ins nahe gelegene Qufu.
- Tai'an
- http://www.taian.gov.cn/
Insider-Tipp Kombi mit Konfuzius
Als Reiseziel und Tagungsort bedeutsam ist die Stadt (1,8 Mio. Ew.) nur aus einem Grund: Sie liegt am Fuß des Bergs Tai Shan. Pilger rasten hier schon seit 2500 Jahren! Verbinde den Besuch doch mit einer Fahrt ins nahe gelegene Qufu.
- Tai'an
- http://www.taian.gov.cn/
Beer Street
TouristenattraktionenInsider-Tipp Bier made in China
Die Bierkneipenmeile! Kein chinesischer Qingdao-Tourist wird sie auslassen. Was lockt, ist Fernwest-Exotik: ein Chinaerlebnis der besonderen Art mit Pappmünchnerinnen im Dirndl (als Werbung) und Blasmusik in den Läden. Gutes Essen gibt es auch, vor allem frische Meeresfrüchte und natürlich Qingdao-Bier vom Fass. Probier unbedingt die ungefilterte Variante (yuanwei), die es außerhalb von Shandong nur selten gibt. Das Tor „The World of Tsingtao“ führt ins Biermuseum, das umgebaute Stammhaus der Tsingtao-Brauerei: ein ziemlich interessanter Ausflug in die Geschichte der Braukunst mit teilweise vorsintflutlichen Maschinen, einer Dosis Humor und einem Glas Freibier zum Abschied.
- Qingdao
Insider-Tipp Bier made in China
Die Bierkneipenmeile! Kein chinesischer Qingdao-Tourist wird sie auslassen. Was lockt, ist Fernwest-Exotik: ein Chinaerlebnis der besonderen Art mit Pappmünchnerinnen im Dirndl (als Werbung) und Blasmusik in den Läden. Gutes Essen gibt es auch, vor allem frische Meeresfrüchte und natürlich Qingdao-Bier vom Fass. Probier unbedingt die ungefilterte Variante (yuanwei), die es außerhalb von Shandong nur selten gibt. Das Tor „The World of Tsingtao“ führt ins Biermuseum, das umgebaute Stammhaus der Tsingtao-Brauerei: ein ziemlich interessanter Ausflug in die Geschichte der Braukunst mit teilweise vorsintflutlichen Maschinen, einer Dosis Humor und einem Glas Freibier zum Abschied.
- Qingdao
Qingdao
GeographicalDiese Hafenstadt ist ein steingewordenes Stück Kolonialgeschichte. 1897/98 zwang das Deutsche Reich China, die Jiaozhou-Bucht, an der Qingdao liegt, samt Umland auf 99 Jahre an Deutschland zu verpachten. 1914 eroberte Japan die Kolonie. 1922 ging sie an China zurück. Teile der Altstadt wahren bis heute ihr wilhelminisches Aussehen. Auch für Neubauten werden oft noch Mansarddächer und Fachwerkimitation verwendet - deutsche Stilelemente von vor 100 Jahren. Qingdao ist heute eine der boomenden Küstenstädte, wie besonders die neue Entwicklungszone, ein riesiges Hochhausviertel im Osten, zeigt. Daneben ist es als Fischereihafen bekannt und ein beliebter Seebadeort.
Diese Hafenstadt ist ein steingewordenes Stück Kolonialgeschichte. 1897/98 zwang das Deutsche Reich China, die Jiaozhou-Bucht, an der Qingdao liegt, samt Umland auf 99 Jahre an Deutschland zu verpachten. 1914 eroberte Japan die Kolonie. 1922 ging sie an China zurück. Teile der Altstadt wahren bis heute ihr wilhelminisches Aussehen. Auch für Neubauten werden oft noch Mansarddächer und Fachwerkimitation verwendet - deutsche Stilelemente von vor 100 Jahren. Qingdao ist heute eine der boomenden Küstenstädte, wie besonders die neue Entwicklungszone, ein riesiges Hochhausviertel im Osten, zeigt. Daneben ist es als Fischereihafen bekannt und ein beliebter Seebadeort.
Dai Miao
Architektonische HighlightsDer imposante Tempel wurde über zwei Jahrtausende hinweg immer wieder erweitert und neu gestaltet. Hier brachten die Kaiser dem heiligen Berg Tai Shan aufwendige Opfer dar - einige waren die größten der chinesischen Geschichte. In der Haupthalle sind ein Standbild des Berggotts - sein Titel: Großer Tai-Shan-Kaiser - und ein 62 m langes Wandbild zu sehen, das auf die Bauzeit der Halle (1009) zurückgeht. Dargestellt ist eine Inspektionsreise des Gottes - mit Hunderten von Personen im Gefolge.
- Dong Yue Da Jie, 271002 Tai'an
Der imposante Tempel wurde über zwei Jahrtausende hinweg immer wieder erweitert und neu gestaltet. Hier brachten die Kaiser dem heiligen Berg Tai Shan aufwendige Opfer dar - einige waren die größten der chinesischen Geschichte. In der Haupthalle sind ein Standbild des Berggotts - sein Titel: Großer Tai-Shan-Kaiser - und ein 62 m langes Wandbild zu sehen, das auf die Bauzeit der Halle (1009) zurückgeht. Dargestellt ist eine Inspektionsreise des Gottes - mit Hunderten von Personen im Gefolge.
- Dong Yue Da Jie, 271002 Tai'an
Qingdao yíngbinguan
Architektonische Highlights © Giusparta, Shutterstock
Dies ist das beeindruckendste der deutschen Gebäude der Stadt und wurde 1905-07 in rustikalem Heimatstil errichtet. Die Innenausstattung ist fast komplett erhalten.
- Longshan Lu 26, Qingdao
© Giusparta, Shutterstock
Dies ist das beeindruckendste der deutschen Gebäude der Stadt und wurde 1905-07 in rustikalem Heimatstil errichtet. Die Innenausstattung ist fast komplett erhalten.
- Longshan Lu 26, Qingdao
Yan-Hui Miao
Architektonische HighlightsDieser schöne Tempel für Konfuzius' Lieblingsjünger ähnelt dem Konfuziustempel, ist aber nicht so überlaufen wie dieser.
- Bei Ma Dao Dong Jie, Qufu
- +86 537 471 2261
Dieser schöne Tempel für Konfuzius' Lieblingsjünger ähnelt dem Konfuziustempel, ist aber nicht so überlaufen wie dieser.
- Bei Ma Dao Dong Jie, Qufu
- +86 537 471 2261
Shǎohào Líng
TouristenattraktionenDiese steinerne Pyramide, gut 18 m hoch, entstand zur Song-Zeit als Grab eines legendären Urkaisers, der als Vorfahr des Konfuzius gilt.
- G3 Jing Tai Gao Su, Qufu
Diese steinerne Pyramide, gut 18 m hoch, entstand zur Song-Zeit als Grab eines legendären Urkaisers, der als Vorfahr des Konfuzius gilt.
- G3 Jing Tai Gao Su, Qufu
Kong Lin
TouristenattraktionenAuf Chinas schönstem Friedhof werden seit Urzeiten die Mitglieder der Kong-Sippe bestattet. Überall in dem 2 km2 großen, lichten Wald entdeckt man alte und neue Grabhügel. Steinerne Grabfiguren, Altartische und Stelen kennzeichnen die Herzogsgräber. Nahe dem Tor ruhen angeblich Konfuzius (551-479 v.Chr.), sein Sohn und sein Enkel. Die große Stele vor dem links hinten liegenden Konfuziusgrab nennt den Ehrentitel des Weisen: "Großer Vollender, höchster Heiliger, Kultur verbreitender König".
- Lin Men Lu, Qufu
- http://www.uqufu.com/
Auf Chinas schönstem Friedhof werden seit Urzeiten die Mitglieder der Kong-Sippe bestattet. Überall in dem 2 km2 großen, lichten Wald entdeckt man alte und neue Grabhügel. Steinerne Grabfiguren, Altartische und Stelen kennzeichnen die Herzogsgräber. Nahe dem Tor ruhen angeblich Konfuzius (551-479 v.Chr.), sein Sohn und sein Enkel. Die große Stele vor dem links hinten liegenden Konfuziusgrab nennt den Ehrentitel des Weisen: "Großer Vollender, höchster Heiliger, Kultur verbreitender König".
- Lin Men Lu, Qufu
- http://www.uqufu.com/
Lingyan Si
Architektonische Highlights © HelloRF Zcool, Shutterstock
Dieses Buddhakloster, eine Gründung aus dem 4.Jh., erfreut durch seine Lage mit Blick auf die Felswände eines Nebenbergs des Tai Shan. Zu ihm gehören eine 54 m hohe Pagode und ein Mönchsfriedhof mit 167 Grabpagoden (die älteste aus dem 8.Jh.). Sein größter Schatz aber sind 40 außergewöhnliche Mönchsfiguren aus der Song-Zeit, die in der Haupthalle wie lebendige Menschen auf einer umlaufenden Bank sitzen.
- Yiling, Wande
© HelloRF Zcool, Shutterstock
Dieses Buddhakloster, eine Gründung aus dem 4.Jh., erfreut durch seine Lage mit Blick auf die Felswände eines Nebenbergs des Tai Shan. Zu ihm gehören eine 54 m hohe Pagode und ein Mönchsfriedhof mit 167 Grabpagoden (die älteste aus dem 8.Jh.). Sein größter Schatz aber sind 40 außergewöhnliche Mönchsfiguren aus der Song-Zeit, die in der Haupthalle wie lebendige Menschen auf einer umlaufenden Bank sitzen.
- Yiling, Wande
Kong Fu
Architektonische HighlightsDie Konfuziusopfer waren stets Sache der Stammhalter des Weisen. Als Herzöge geadelt, versahen sie die Feiern im kaiserlichen Auftrag, dazu belehnte der Kaiser sie mit gewaltigen Ländereien und Tausenden von Pachtbauern. Spezielle "Hoflieferanten" mussten Schlachttiere, Wein, Musik, Feuerwerk und andere Dinge beitragen oder Spanndienste leisten. All das wollte verwaltet werden, und so verfügten die Herzöge, die alle wie Konfuzius selbst den Familiennamen Kong trugen, über eine entsprechend dimensionierte Residenz. Im vorderen Teil befinden sich Audienz- und Amtsräume samt zugehöriger Staffage für Empfänge und Gerichtssitzungen. Dahinter liegen die Frauengemächer. Durch die Fenster erkennt man die Ausstattung mit westlichen Sesseln und Uhren, wie sie bestand, als der Stammhalter der 77.Generation 1937 vor den Japanern floh. Am Ende führt ein Seitentor in den großen Garten.
- Ban Bi Jie, Qufu
- +86 537 441 4789
Die Konfuziusopfer waren stets Sache der Stammhalter des Weisen. Als Herzöge geadelt, versahen sie die Feiern im kaiserlichen Auftrag, dazu belehnte der Kaiser sie mit gewaltigen Ländereien und Tausenden von Pachtbauern. Spezielle "Hoflieferanten" mussten Schlachttiere, Wein, Musik, Feuerwerk und andere Dinge beitragen oder Spanndienste leisten. All das wollte verwaltet werden, und so verfügten die Herzöge, die alle wie Konfuzius selbst den Familiennamen Kong trugen, über eine entsprechend dimensionierte Residenz. Im vorderen Teil befinden sich Audienz- und Amtsräume samt zugehöriger Staffage für Empfänge und Gerichtssitzungen. Dahinter liegen die Frauengemächer. Durch die Fenster erkennt man die Ausstattung mit westlichen Sesseln und Uhren, wie sie bestand, als der Stammhalter der 77.Generation 1937 vor den Japanern floh. Am Ende führt ein Seitentor in den großen Garten.
- Ban Bi Jie, Qufu
- +86 537 441 4789
Kong Miao
Architektonische HighlightsÜber 690 m erstreckt sich vom mächtigen Stadttor aus Chinas größter Konfuziustempel mit knorrig-ehrwürdigem Baumbestand nach Norden. Das erste Tempeltor stimmt mit der Inschrift "Schall der Gongs und Vibrieren der Jade-Klingsteine" auf das Opfergeschehen ein. Nach weiteren sieben Toren gelangt man zur ersten Halle, der Bibliothek Kuiwenge aus dem Jahr 1191.Wie viel früher der Konfuziuskult begann, zeigen Steininschriften, deren älteste 56 n.Chr. entstand. Die bedeutendsten sind im folgenden Hof durch Pavillons geschützt. Nördlich davon wird die Anlage dreizügig. Der westliche Trakt ist gesperrt. Aus dem Brunnen im zweiten Hof des Osttrakts soll schon der Meister selbst getrunken haben. Der mittlere Trakt mit seinen kaisergelben Ziegeln wurde 1730 nach einem Brand erneuert. Eine Galerie, in der Inschriften und Steinreliefs verwahrt werden, umschließt einen Hof, in dem sich zur Opferfeier einst 1000 Mitwirkende versammelten. Die "Aprikosenterrasse" unter dem Pavillon in der Mitte spielt auf eine alte Textstelle an, wonach der Weise einst auf erhöhter Stelle im Kreis seiner Jünger saß und musizierte. Der beherrschende Bau ist jedoch die Opferhalle Dacheng Dian mit ihren prächtigen Drachensäulen. Die Innenausstattung fiel der Kulturrevolution zum Opfer, die pompösen goldenen Schreine und Figuren sind Nachschöpfungen. Die anschließende "Schlafhalle" enthält einen Schrein für Konfuzius' Frau. Als Letztes folgt die "Halle der Spuren des Weisen" mit in Stein geschnittenen Szenen aus seinem Leben. Auf den Steinabreibungen in der Bibliothek Kuiwenge sind sie wesentlich besser zu erkennen.
- Ban Bi Jie, Qufu
- +86 537 448 6500
Über 690 m erstreckt sich vom mächtigen Stadttor aus Chinas größter Konfuziustempel mit knorrig-ehrwürdigem Baumbestand nach Norden. Das erste Tempeltor stimmt mit der Inschrift "Schall der Gongs und Vibrieren der Jade-Klingsteine" auf das Opfergeschehen ein. Nach weiteren sieben Toren gelangt man zur ersten Halle, der Bibliothek Kuiwenge aus dem Jahr 1191.Wie viel früher der Konfuziuskult begann, zeigen Steininschriften, deren älteste 56 n.Chr. entstand. Die bedeutendsten sind im folgenden Hof durch Pavillons geschützt. Nördlich davon wird die Anlage dreizügig. Der westliche Trakt ist gesperrt. Aus dem Brunnen im zweiten Hof des Osttrakts soll schon der Meister selbst getrunken haben. Der mittlere Trakt mit seinen kaisergelben Ziegeln wurde 1730 nach einem Brand erneuert. Eine Galerie, in der Inschriften und Steinreliefs verwahrt werden, umschließt einen Hof, in dem sich zur Opferfeier einst 1000 Mitwirkende versammelten. Die "Aprikosenterrasse" unter dem Pavillon in der Mitte spielt auf eine alte Textstelle an, wonach der Weise einst auf erhöhter Stelle im Kreis seiner Jünger saß und musizierte. Der beherrschende Bau ist jedoch die Opferhalle Dacheng Dian mit ihren prächtigen Drachensäulen. Die Innenausstattung fiel der Kulturrevolution zum Opfer, die pompösen goldenen Schreine und Figuren sind Nachschöpfungen. Die anschließende "Schlafhalle" enthält einen Schrein für Konfuzius' Frau. Als Letztes folgt die "Halle der Spuren des Weisen" mit in Stein geschnittenen Szenen aus seinem Leben. Auf den Steinabreibungen in der Bibliothek Kuiwenge sind sie wesentlich besser zu erkennen.
- Ban Bi Jie, Qufu
- +86 537 448 6500
Zhan Qiao
TouristenattraktionenDie Landungsbrücke ragt 440 m weit in das Meer hinaus.
- Zhongshan Lu, Qingdao
Old Town
Geographical © zhanglianxun, Thinkstock
Rundgang (ca. 1 Std.): Du beginnst an der 440 m weit in das Meer hinausragenden Landungsbrücke. Von dort führt die Hauptgeschäftsstraße Zhongshan Lu (Sun-Yat-sen-Straße, einst Friedrichstraße) nach Norden. An der Ecke zur vierten Querstraße steht rechts das frühere Seemannshaus von 1902.Zwei Straßen weiter biegst du nach rechts ein: Vor Ihnen ragt die katholische Kathedrale (erbaut von 1931 bis 1934) auf. Der Weg knickt vor ihrem Portal nach rechts ab, dann geht's die nächste Straße links, die nächste schräg links voraus, die nächste scharf rechts zurück (bergauf) und gleich wieder links die Treppen hoch. Nun gehst du geradeaus, bis hinter Hausnummer 11 A eine Treppe zu einem versteckten Park hinaufführt. Hier, auf dem Gipfel des einstigen Gouvernementshügels, habst du von einem kleinen Aussichtsturm eine tolle Rundsicht auf die Altstadt. Über dieselbe Treppe gehst du nun wieder zurück und die nächste Treppe weiter bergab. Die unten nach rechts bergab führende Straße läuft genau auf die protestantische Christuskirche (erbaut 1908-10) zu. Von dieser geht die Yishui Lu am Südhang des Gouvernementshügels entlang zum Gouvernementsgebäude (später Rathaus, erbaut 1904-1906), dem repräsentativen Höhepunkt des Rundgangs. 1989 wurde es nach Norden zu spiegelbildlich im gleichen Baustil verdoppelt. Nach Süden hin durch die Grünanlagen gelangst du schließlich zurück zur Uferpromenade (einst Kaiser-Wilhelm-Ufer).
- Qingdao
© zhanglianxun, Thinkstock
Rundgang (ca. 1 Std.): Du beginnst an der 440 m weit in das Meer hinausragenden Landungsbrücke. Von dort führt die Hauptgeschäftsstraße Zhongshan Lu (Sun-Yat-sen-Straße, einst Friedrichstraße) nach Norden. An der Ecke zur vierten Querstraße steht rechts das frühere Seemannshaus von 1902.Zwei Straßen weiter biegst du nach rechts ein: Vor Ihnen ragt die katholische Kathedrale (erbaut von 1931 bis 1934) auf. Der Weg knickt vor ihrem Portal nach rechts ab, dann geht's die nächste Straße links, die nächste schräg links voraus, die nächste scharf rechts zurück (bergauf) und gleich wieder links die Treppen hoch. Nun gehst du geradeaus, bis hinter Hausnummer 11 A eine Treppe zu einem versteckten Park hinaufführt. Hier, auf dem Gipfel des einstigen Gouvernementshügels, habst du von einem kleinen Aussichtsturm eine tolle Rundsicht auf die Altstadt. Über dieselbe Treppe gehst du nun wieder zurück und die nächste Treppe weiter bergab. Die unten nach rechts bergab führende Straße läuft genau auf die protestantische Christuskirche (erbaut 1908-10) zu. Von dieser geht die Yishui Lu am Südhang des Gouvernementshügels entlang zum Gouvernementsgebäude (später Rathaus, erbaut 1904-1906), dem repräsentativen Höhepunkt des Rundgangs. 1989 wurde es nach Norden zu spiegelbildlich im gleichen Baustil verdoppelt. Nach Süden hin durch die Grünanlagen gelangst du schließlich zurück zur Uferpromenade (einst Kaiser-Wilhelm-Ufer).
- Qingdao
Lao Shan
Landschaftliche HighlightsEine malerische Bergregion (bis zu 1133 m hoch) mit bizarren Felsen, Schluchten, Wasserfällen und Chinas bekanntester Mineralquelle. Schöne Blicke auf das Meer. Von oberhalb des Tempels Taiqing Gong geht es per Seilbahn hinauf.
- Qingdao
Eine malerische Bergregion (bis zu 1133 m hoch) mit bizarren Felsen, Schluchten, Wasserfällen und Chinas bekanntester Mineralquelle. Schöne Blicke auf das Meer. Von oberhalb des Tempels Taiqing Gong geht es per Seilbahn hinauf.
- Qingdao
Seemannshaus
Architektonische HighlightsDas Seemannshaus stammt aus 1902.
- Zhongshan Lu, Qingdao
Jidu jiaotang
Architektonische Highlights © Giusparta, Shutterstock
Die protestantische Christuskirche wurde 1908-10 erbaut, liegt in der Altstadt Qingdaos am Südhang des Gouvernementhügels.
- Yishui Lu 15, Qingdao
- http://www.qingdaochurch.com/
- +86 532 8286 5970
© Giusparta, Shutterstock
Die protestantische Christuskirche wurde 1908-10 erbaut, liegt in der Altstadt Qingdaos am Südhang des Gouvernementhügels.
- Yishui Lu 15, Qingdao
- http://www.qingdaochurch.com/
- +86 532 8286 5970
Zhongshan Lu
TouristenattraktionenZhongshan Lu ist die Hauptgeschäftsstraße von Quingdao.
- Zhongshan Lu, Qingdao
Guanhaishan Park
TouristenattraktionenAuf dem Gipfel des einstigen Gouvernementshügel hat man von einem kleinen Aussichtsturm eine tolle Rundsicht auf die Altstadt.
- Qingdao
Auf dem Gipfel des einstigen Gouvernementshügel hat man von einem kleinen Aussichtsturm eine tolle Rundsicht auf die Altstadt.
- Qingdao
Uferpromenade
TouristenattraktionenDie Uferpromenade war einst das Kaiser-Wilhelm-Ufer.
- Tai Ping Lu, Qingdao
Rundgang
TouristenattraktionenBeginne den Rundgang an der 440 m weit in das Meer hinausragenden Landungsbrücke. Vor dir reiht sich Qingdao in seiner ganzen Pracht auf: rechts die moderne Hochhausskyline, links das etwas angestaubte Kolonialviertel. Unweit der Landungsbrücke führt die Hauptgeschäftsstraße Zhongshan Lu nach Norden. An der Ecke zur vierten Querstraße steht rechts das frühere Seemannshaus von 1902.Zwei Straßen weiter biegst du nach rechts ein: Vor dir ragt die katholische Kathedrale auf, erbaut von 1931–34.Der Weg knickt vor ihrem Portal nach rechts ab; dann geht’s die nächste Straße links, die dann folgende schräg links voraus, die nächste scharf rechts zurück (bergauf) und gleich wieder links die Treppen hoch. Nun gehst du geradeaus, bis hinter Hausnummer 11 A eine Treppe zu einem versteckten Park hinaufführt. Hier, auf dem Gipfel des einstigen l Gouvernementshügels, hast du von einem kleinen Aussichtsturm eine tolle Rundsicht auf die Altstadt. Über dieselbe Treppe gehst du nun wieder zurück und die nächste Treppe weiter bergab. Die unten nach rechts bergab führende Straße läuft genau auf die protestantische Christuskirche (erbaut 1908–10) zu. Von dieser führt die Yishui Lu am Südhang des Gouvernementshügels entlang zum Gouvernementsgebäude (später Rathaus, erbaut 1904– 1906), dem repräsentativen Höhepunkt des Rundgangs. 1989 wurde es nach Norden hin spiegelbildlich im gleichen Baustil verdoppelt. Nach Süden hin gelangst du durch die Grünanlagen schließlich zurück zur Uferpromenade, dem einstigen Kaiser-Wilhelm-Ufer.
- Zhongshan Lu, Qingdao
Beginne den Rundgang an der 440 m weit in das Meer hinausragenden Landungsbrücke. Vor dir reiht sich Qingdao in seiner ganzen Pracht auf: rechts die moderne Hochhausskyline, links das etwas angestaubte Kolonialviertel. Unweit der Landungsbrücke führt die Hauptgeschäftsstraße Zhongshan Lu nach Norden. An der Ecke zur vierten Querstraße steht rechts das frühere Seemannshaus von 1902.Zwei Straßen weiter biegst du nach rechts ein: Vor dir ragt die katholische Kathedrale auf, erbaut von 1931–34.Der Weg knickt vor ihrem Portal nach rechts ab; dann geht’s die nächste Straße links, die dann folgende schräg links voraus, die nächste scharf rechts zurück (bergauf) und gleich wieder links die Treppen hoch. Nun gehst du geradeaus, bis hinter Hausnummer 11 A eine Treppe zu einem versteckten Park hinaufführt. Hier, auf dem Gipfel des einstigen l Gouvernementshügels, hast du von einem kleinen Aussichtsturm eine tolle Rundsicht auf die Altstadt. Über dieselbe Treppe gehst du nun wieder zurück und die nächste Treppe weiter bergab. Die unten nach rechts bergab führende Straße läuft genau auf die protestantische Christuskirche (erbaut 1908–10) zu. Von dieser führt die Yishui Lu am Südhang des Gouvernementshügels entlang zum Gouvernementsgebäude (später Rathaus, erbaut 1904– 1906), dem repräsentativen Höhepunkt des Rundgangs. 1989 wurde es nach Norden hin spiegelbildlich im gleichen Baustil verdoppelt. Nach Süden hin gelangst du durch die Grünanlagen schließlich zurück zur Uferpromenade, dem einstigen Kaiser-Wilhelm-Ufer.
- Zhongshan Lu, Qingdao
Guan Hai Shan (Gouvernementshügel)
Landschaftliche HighlightsAuf dem Gouvernementshügels hast du von einem kleinen Aussichtsturm eine tolle Rundsicht auf die Altstadt.
- Catholic Cathedral, Qingdao
Auf dem Gouvernementshügels hast du von einem kleinen Aussichtsturm eine tolle Rundsicht auf die Altstadt.
- Catholic Cathedral, Qingdao
Gouvernementsgebäude
Architektonische HighlightsVon dieser führt die Yishui Lu am Südhang des Gouvernementshügels entlang zum Gouvernementsgebäude (später Rathaus, erbaut 1904– 1906), dem repräsentativen Höhepunkt des Rundgangs. 1989 wurde es nach Norden hin spiegelbildlich im gleichen Baustil verdoppelt.
- Qingdao
Von dieser führt die Yishui Lu am Südhang des Gouvernementshügels entlang zum Gouvernementsgebäude (später Rathaus, erbaut 1904– 1906), dem repräsentativen Höhepunkt des Rundgangs. 1989 wurde es nach Norden hin spiegelbildlich im gleichen Baustil verdoppelt.
- Qingdao
Tsingtao Brewery Museum
MuseenDas Tor „The World of Tsingtao“ führt ins Biermuseum, das umgebaute Stammhaus der Tsingtao-Brauerei: ein ziemlich interessanter Ausflug in die Geschichte der Braukunst mit teilweise vorsintflutlichen Maschinen, einer Dosis Humor und einem Glas Freibier zum Abschied.
- Dengzhou Road 56, Qingdao Shi
- +86 532 8383 3437
Das Tor „The World of Tsingtao“ führt ins Biermuseum, das umgebaute Stammhaus der Tsingtao-Brauerei: ein ziemlich interessanter Ausflug in die Geschichte der Braukunst mit teilweise vorsintflutlichen Maschinen, einer Dosis Humor und einem Glas Freibier zum Abschied.
- Dengzhou Road 56, Qingdao Shi
- +86 532 8383 3437
Café Kong
CafésErste Adresse für einen Cappuccino oder auch ein reichhaltiges Büfett-Dinner ist das Café Kong im Shangri-La-Hotel.
- Shangri-La-Hotel, Qufu
- http://www.shangri-la.com/
- +86 537 505 8888
Erste Adresse für einen Cappuccino oder auch ein reichhaltiges Büfett-Dinner ist das Café Kong im Shangri-La-Hotel.
- Shangri-La-Hotel, Qufu
- http://www.shangri-la.com/
- +86 537 505 8888
Night Market
Märkte und FlohmärkteAuf dem kleinen Nachtmarkt rund um die Wumaci Jie kann man lecker essen. Es ist am Abend die lebendigste Ecke der Altstadt, auch weil hier ansonsten um 20 Uhr der Bürgersteig hochgeklappt wird.
- Wumaci Street, Qufu
Auf dem kleinen Nachtmarkt rund um die Wumaci Jie kann man lecker essen. Es ist am Abend die lebendigste Ecke der Altstadt, auch weil hier ansonsten um 20 Uhr der Bürgersteig hochgeklappt wird.
- Wumaci Street, Qufu
Tianqiao
TouristenattraktionenNördlich des Sees Ruqin Hu beginnt an der Himmelsbrücke (Tian Qiao) eine Wanderung am Berghang mit atemberaubendem Blick bis hin zum Jangtse.
- Ruqin Hu, Jinan
- http://www.xzqh.org/
Nördlich des Sees Ruqin Hu beginnt an der Himmelsbrücke (Tian Qiao) eine Wanderung am Berghang mit atemberaubendem Blick bis hin zum Jangtse.
- Ruqin Hu, Jinan
- http://www.xzqh.org/