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Reiseführer
Costa Rica

MARCO POLO Reiseführer

Costa Rica

15.95 €

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Vom Morgennebel dampfende tropische Wälder, Vulkane, die die Nacht mit einem Feuerwerk aus rot glühendem Magma erhellen, handtellergroße Schmetterlinge und winzige Kolibris, Trekking im Regenwald und Kanutouren durch karibische Lagunen, ein Sundowner auf einer Aussichtsterrasse hoch über dem Pazifik, ein Tässchen Biokaffee auf der Plantage schlürfen: Es gibt Erlebnisse, die hat man nur in Costa Rica – und sie stellen jeden All-inclusive-Luxusurlaub in den Schatten.

Grün, grüner, Costa Rica

Das Naturparadies Costa Rica, ein Land ohne Krieg und ohne Kälte und eine der ältesten Demokratien Amerikas, liegt an der Schnittstelle von Nord- und Südamerika und gleich an zwei Weltmeeren: An der schmalsten Stelle trennen nur 140 km die Karibikküste im Osten vom Pazifischen Ozean im Westen. Dazwischen thronen über 3000 m hohe Berge und Vulkane. Mehr als ein Viertel des Landes steht unter Naturschutz: Nationalparks, Biosphärenreservate und Reservate für indigene Bevölkerungsgruppen sowie von der Unesco zum Welterbe erklärte Gebiete. Zu den außergewöhnlichen Schönheiten des Landes gehören dampfende Regenwälder, nebelverhangene Hochtäler, ockergelbe Savannen, Mangrovensümpfe und Trockenwälder, Bergketten, Vulkane und unbegradigte Flüsse, dazu vor der Küste Korallenriffe und grüne Inseln. Und als kleine Zugabe hast du die Möglichkeit, viele traumhaft schöne botanische Gärten zu erkunden – Lernen beim Reisen also.

Schützen und bewahren aus Leidenschaft

Kein Wunder, dass Costa Rica zum Synonym für naturverträglichen Aktivurlaub avancierte, zum Traumziel für Ökologen und Biologen. Tatsächlich entspricht das Land in vielerlei Hinsicht der Idealvorstellung vom tropischen Paradies. Dabei sah die Situation schon recht verfahren aus, waren doch bereits zwei Drittel des Regenwalds der Gier nach Geld zum Opfer gefallen, bis man sich der Gefahr bewusst wurde und Schutzzonen einrichtete sowie strengere Umweltschutzgesetze erließ. Der Naturschutz erfolgt jedoch nicht nur aus hehren Motiven: Das aus Kaffee- und Bananenexport erwirtschaftete Geld reicht nicht aus, um die Auslandsschulden zu bezahlen und den Staatshaushalt ausgeglichen zu halten. Umso dringlicher ist es, die wichtigste Ressource des Landes zu erhalten, den Regenwald wirtschaftlich nutzbar zu machen, ohne ihn zu zerstören – eine schwierige Aufgabe, die man in Costa Rica dadurch löste, dass man die Natur mithilfe des Tourismus geschützt hat. Zusätzlich bringen Besucher die so dringend benötigten Devisen und sorgen für Arbeitsplätze. Aus den Fehlern anderer Länder hat man in Costa Rica gelernt: Klasse statt Masse heißt die Devise, man setzt auf Ökotourismus. Dazu gehören niedrige, sich der Landschaft anpassende Hotelbauten aus natürlichen Materialien und der Vorrang einheimischer Produkte vor importierten.

Geschichte

  • Ab 500 v. Chr.

    Drei indigene Völker prägen das Land: Huetares, Chorotega und Brunca

  • 800–1400 n. Chr.

    Blütezeit von Guayabo, einer Huetares-Siedlung nahe dem heutigen Cartago

  • 1502

    Christoph Kolumbus landet auf der Insel Uvita vor Puerto Limón und nennt das Land Costa Rica („Reiche Küste“)

  • 1563

    Die Spanier gründen Cartago und machen es zur Hauptstadt

  • 1821

    Unabhängigkeit von Spanien, Costa Rica wird Teil des mexikanischen Kaiserreichs

  • 1848

    Ausrufung der Republik

  • 1948

    José María Figueres Ferrer wird Präsident und schafft ein Jahr später die Armee ab

  • 1987

    Präsident Óscar Arias Sánchez erhält den Friedensnobelpreis für seinen Einsatz im Nicaragua-Konflikt

  • 2024

    Einführung des Verursacherprinzips gegen Abholzung. In der Folge ist die Waldfläche auf 59 % angestiegen und der Ökotourismus boomt

  • 2025

    Das Land ist in Lateinamerika Spitzenreiter in Sachen Gleichstellung von Frauen und Männern, belegt weltweit Platz 16

Ein Weltrekord des Tierreichtums

Auf eigens angelegten senderos, Wanderpfaden, durchstreifen die Gäste Naturparks und bekommen einen Eindruck von der unglaublichen Vielfalt der tropischen Tier- und Pflanzenwelt. Zur Verdeutlichung soll einmal die sonst so trockene Statistik herhalten: 900 Baumarten; 1200 Orchideen; 230 Säugetierarten, darunter Jaguare, Pumas, Nasenbären, Affen, Faultiere, Ameisen- und Waschbären; 860 Vogelarten, darunter 53 Kolibri- und 15 Papageienarten; 40 000 Insektenarten, darunter allein 3000 verschiedene Schmetterlinge. Auf 0,01 Prozent der Erdoberfläche – etwa die Größe der Schweiz – finden sich fünf Prozent aller auf der Erde lebenden Tier- und Pflanzenarten – das ist einmalig!

Bonbonfarben an der Karibikküste

„Unsere Tempel und Paläste sind die Natur“ heißt es in Costa Rica: Bauliche Sehenswürdigkeiten der präkolumbischen Bevölkerung gibt es nur wenige. Drei indigene Völker lebten vor Kolumbus’ Ankunft im Gebiet des heutigen Costa Rica, im Schatten der nördlich siedelnden Maya. Statt Paläste, Tempel und Monumentalarchitektur ließen sie nur wenige kleine Siedlungen zurück, jedoch Keramiken, steinerne Geräte, Figuren und Schmuck. Berühmt sind die in allen Größen erhaltenen, rätselhaften Steinkugeln der Brunca. Karibische Lebensfreude dokumentieren die in leuchtenden Bonbonfarben türkis, gelb und rosa gestrichenen Holzhäuser an der Karibikküste, einige auf Stelzen, fast immer mit umlaufender Veranda.

Lebenslust im Paradies

Die Besucher genießen Klima und Meer, Strand und Dschungel, die Lebensfreude und Leichtigkeit der Kariben. Viele kamen aus dem Ausland, um in Costa Rica zu leben: amerikanische Quäker, die Wälder rodeten, um Milch- und Landwirtschaft aufzubauen, Rentner, die einen höheren Lebensstandard genießen wollen als zu Hause, auch umweltbewusste Siedler, die im Einklang mit der Natur leben und arbeiten möchten. Zu den ungelösten Problemen gehört der hohe Bevölkerungszuwachs, der zu steigendem Druck auf die Siedlungsflächen führt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze notwendig macht. Doch noch immer gilt, dass das kleine Land ein vorbildliches Modell ökologiefreundlichen Lebens verwirklicht hat. Pura vida heißt es in Costa Rica. „Entdecke Costa Rica!“ heißt also nichts anderes als: Entdecke das reine Leben!

Aktuelles Wetter

8h/Tag (März)
66Sonnenstd. Jahr
Beste Reisezeit
Januar
24°C
Februar
24°C
März
26°C
Wetter in Costa Rica

Wissenswertes

Einwohner5.265.575
Fläche/km251.179 km²
SpracheSpanisch
AdaptertypA, B
Reisepass/Visum/Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt
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MARCO POLO Reiseführer
Costa Rica

Buch, 13. Auflage · 15.95 €

Urlaub bei Faultier, Tapir und Nasenbär: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Costa Rica erkunden Dampfende Regenwälder, nebelverhangene Hochtäler, wilde Savannen, urige Mangrovensümpfe, feurige Vulkane und Korallenriffe. Klingt nach Traumurlaub? Klingt nach Costa Rica!

Ob actionreicher Aktivurlaub zwischen Urwaldbäumen und exotischen Tieren oder entspannter Wellnesstrip zu Karibikstränden und heißen Vulkanquellen: Dein MARCO POLO Reiseführer gibt dir die besten Tipps für deine Reise und sorgt dafür, dass du bei all den Möglichkeiten nie den Überblick verlierst.

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  • Tacos futtern, Tico-Schick shoppen oder Trekkingtour zu indigenen Dörfern? Stell dir genau das Urlaubsprogramm zusammen, auf das du Lust hast
  • Immer was los mit den Best-of-Tipps für Regenwetter, Urlaub mit Kindern und Low-Budget-Ausflüge
  • Costa Rica zu Fuß oder mit dem Kanu erkunden: unterwegs mit den MARCO POLO Erlebnistouren und der kostenlosen Touren-App
  • Mit komplett überarbeitetem Kartenmaterial (mit Online- und Offlinekarten)

Traumziel für Naturgenießer: Mit MARCO POLO auf Entdeckungstour in Costa Rica

Costa Rica braucht weder alte Tempel noch protzige Paläste. Die besten Sehenswürdigkeiten liefert hier sowieso die Natur: Bestaune handtellergroße Schmetterlinge und winzige Kolibris, spaziere auf Hängebrücken durch die Baumkronen des Regenwalds oder sag bei einer Kanutour durch einen der vielen Nationalparks exotischen Vögeln, Kaimanen und Seekühen guten Tag. Mit deinem MARCO POLO Reiseführer für Costa Rica bist du für jedes Abenteuer gerüstet und verpasst kein Highlight in diesem einzigartigen Naturparadies!

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