
Reiseführer Peru - Bolivien

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Du kannst dich nicht entscheiden, ob du surfen, Berge erklimmen oder in Urwaldlodges chillen willst? Dann bist du in Peru und Bolivien richtig. Hier gibt‘s alles: Costa (Küste), Sierra (Berge) und Selva (Regenwald) und eine Vielfalt an Tieren, Pflanzen, Menschen, Sprachen und Gerichten!
Peru ist gerade in aller Munde! Und das nicht nur wegen der turbulenten und teils dramatischen Ereignisse in Politik und Gesellschaft seit 2020: Covid- 19-Pandemie mit strengem Lockdown, ständige Machtwechsel und teils gewaltvolle Proteste der Bevölkerung gegen die politische Elite. Sondern zum Glück auch wegen des fantastischen Essens – was sich mittlerweile herumgesprochen hat. Hier sind die derzeit angesagten Superfoods Maca, Quinoa und Chia zu Hause. Hier reifen die saftigsten Mangos, hier wachsen die leckersten Avocados, hier produziert der Regenwald so exotische Früchte wie Camu Camu oder Lucuma. Noch nie gehört? Unbedingt probieren! Und wusstest du schon, dass es in Peru gut 4000 Sorten von Kartoffeln, Süßkartoffeln und anderen Knollen gibt? Als ob das nicht schon beeindruckend genug wäre, tummeln sich dank des Humboldtstroms im Pazifik vor der peruanischen Küste Fische und anderes Meeresgetier in unglaublicher Vielfalt. Kein Wunder also, dass die Touristen jetzt allein schon des guten Essens wegen kommen.
Bunte Küche und mehr
Im Lauf der Zeit haben viele Einwanderer ihre Spuren in der Küche hinterlassen. Die Spanier brachten u.a. Oliven und Wein nach Peru, außerdem Hühner, Schafe und Ziegen, Schweine und Kühe. Nach den Spaniern kamen die Chinesen – sie hatten eines der wohl wichtigsten Lebensmittel im Gepäck: den Reis. Heute findest du außerdem Pizza, Sushi, kubanische Kochbananen und andere lateinamerikanische Gerichte auf den Speisekarten. In Peru und Bolivien finden aber nicht nur Feinschmecker ihr Glück. Die beiden Andennationen sind auch wie geschaffen für Abenteurer, Bildungsreisende, Natur und Sportfans. Ob auf eigene Faust, mit einer Reiseagentur oder als länderübergreifende Studienreise – unvergesslich wird deine Reise definitiv. Die höchste Großstadt der Welt (La Paz), der größte Hochlandsee (der Titicacasee), die legendäre Inkametropole Cuzco und die verwunschene Bergfestung Machu Picchu sind nur die bekanntesten Highlights. Nach einem Besuch der Chimú-Metropole Chan Chan, der Moche-Pyramiden von Túcume, der Linien von Nazca oder des Tempels Chavín bei Huaraz wirst du dich fühlen wie Indiana Jones im Entdeckerfieber.
Geschichte
1800 v. Chr.
Erste Stadt Amerikas:Caral (Peru)
um 1500 n. Chr.
Blütezeit des Inkareichs Tawantinsuyu
1532
Beginn der spanischen Kolonialzeit unter Francisco Pizarro
1809–25
Befreiungskriege gegen Spanien unter Simón Bolívar und José San Martín
1879–84
Salpeterkrieg mit Chile
1968–75
Verstaatlichungen und Landreformen unter General Velasco Alvarado
1980–92
Terror des „Leuchtenden Pfads“ in Peru
1992–2000
Präsident Alberto Fujimori privatisiert Unternehmen und regiert autoritär
2000–16
Bergbaukonflikte. In Bolivien regiert Evo Morales als erster indigener Präsident
2016–20
Schnelle Machtwechsel in Peru führen zu landesweiten Protesten
2020–23
Covidpandemie trifft Peru hart. Absetzung von Pedro Castillo, Staatskrise, Proteste im ganzen Land. In Bolivien regiert weiterhin die sozialistische Partei MAS
Land der Kontraste
Was viele nicht wissen: Weite Teile Perus sind alles andere als eine von der Natur reich beschenkte Region: Die Küste ist eine Wüste, der die Menschen nur mit künstlicher Bewässerung Grün entlocken. Die Anden, die beide Länder mit mächtigen Kordilleren und eisgekrönten Gipfeln durchziehen, werden während der Trockenzeit kahl und braun. Nur in den Tälern zum Amazonastiefland hin und in den Regenwäldern östlich der Anden wuchert üppiges Grün. Kontraste werden dir auch in den Lebensverhältnissen der Menschen begegnen: Alte Kolonialvillen in Lima, einfache Lehmhäuser im eisigen Hochland, schicke Cafés in Arequipa und Kinder, die Bonbons auf den Straßen verkaufen, um mit den paar Münzen ihre Familien zu unterstützen. Die Armut ist in beiden Ländern – in Bolivien noch stärker als in Peru – weit verbreitet, ein Erbe selbstsüchtiger Regierungen von der Kolonialzeit bis heute. Auch den Eliten ist das eigene Wohlergehen oftmals wichtiger als die Bildung und Gesundheit ärmerer Mitbürger.
Bolivien - so bunt wie die Wiphala-Flagge
Bolivien ist ein vielfarbiges Land. Das siehst du nicht nur an der Wiphala, der bunten Flagge der indigenen Bevölkerung. Die repräsentiert die Vielfalt der offiziell anerkannten Ethnien und Sprachen im Land – nämlich 36! Mehr als die Hälfte der Bevölkerung gehört einer indigenen Gemeinschaft an, das ist mehr als in jedem anderen Land Südamerikas. Bolivien ist außerdem extrem abwechslungsreich. Sonneninsel, Salzwüste, Straße des Todes: Hier bist du richtig, wenn du Natur und Abenteuer suchst. Apropos Natur: Wusstest du, dass die Hälfte des Landes aus Regenwald besteht? Mit Jaguaren, Gürteltieren, Brillenbären ... Allerdings werden immer größere Flächen für Sojaplantagen und Weideflächen abgeholzt. Daran hat auch die Regierung von Evo Morales nichts geändert, der 2006 als ehemaliger Anführer der Kokabauern zum ersten indigenen Präsidenten des Landes gewählt wurde und bis 2019 im Amt war.
Langsam reisen, mehr genießen
Peru ist fast viermal so groß wie Deutschland, Bolivien gut dreimal. Wer darum nicht tagelang mit dem Bus unterwegs sein will, steigt besser ins Flugzeug. Meist sind es Flüge von einem klimatischen Extrem ins andere. Spätestens auf dem 4000 m hohen Altiplano wird dein Körper dich von ganz alleine dazu auffordern, das Reisetempo zu drosseln. Nur wenige Kilometer östlich wartet dann das andere Extrem: die dampfend heiße, schwüle Welt des Amazonas-Regenwalds. Der Nationalpark Manu in Peru z. B. liegt zwar nur einen Luftsprung von der Inkametropole Cuzco entfernt, aber eben 3000 m tiefer. Und noch ein Rat: Wenn du die Hauptstadt richtig genießen willst, dann komm in den ersten Monaten des Jahres nach Lima, wenn der Himmel blau und der Pazifik warm ist. Im europäischen Sommer hingegen ist dort Winter, und die Stadt erinnert mit dickem Nebel und Nieselregen zu dieser Jahreszeit an Hamburg im November.
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Hier sind die angesagtesten Superfoods zu Hause! Der Regenwald produziert exotische Früchte wie Camu Camu oder Lucuma. Kein Wunder, dass manche Touristen allein wegen des guten Essens hierherkommen. Wenn dir das nicht genug ist, kannst du auf dem Inka-Trail durch die Anden wandern, auf dem Sandboard Dünenhänge hinunterjagen oder die faszinierenden Nazcalinien bestaunen. Egal, wie du dich entscheidest – mit dem MARCO POLO Reiseführer Peru und Bolivien wird deine Reise zum Erlebnis!

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