Peru - Bolivien Must Sees

Kuelap
Architektonische Highlights
Carretera a Kuelap
Nazca Lines
Touristenattraktionen
Nazca
Machu Picchu
Touristenattraktionen
Aguas Calientes
Nationalpark Manú
Botanische Gärten & Parks
Puerto Maldonado
Tiawanacu
Touristenattraktionen
Tiawanacu
Samaipata
Geographical
Samaipata
Sucre
Geographical
Sucre
Salar de Uyuni
Landschaftliche Highlights
Potosí
Cusco
Geographical
Cusco
Islas Flotantes
Landschaftliche Highlights
Islas Flotantes
Basílica y Convento de San Francisco de Lima
Architektonische Highlights
Lima
Museo Oro del Perú
Museen
Santiago de Surco
La Rosa Náutica
Restaurants
Lima
Larcomar
Einkaufszentren und -Passagen
Lima
Caral Sacred City
Touristenattraktionen
Caral
Huancayo
Geographical
Huancayo
Museo Nacional Tumbas Reales de Sipán
Museen
Lambayeque
Túcume
Touristenattraktionen
Túcume
Chan Chan
Touristenattraktionen
Trujillo
La Huaca de la Luna
Touristenattraktionen
Trujillo
La Huaca del Sol
Touristenattraktionen
Trujillo
Colca Canyon
Landschaftliche Highlights
Chivay
Qorikancha
Touristenattraktionen
Cuzco
Paracas
Geographical
Paracas
La Paz
Geographical
La Paz
Municipio Potosí
Geographical
Potosí
Canopy Walkway
Touristenattraktionen
Iquitos
Schiffe nach Yurimaguas
Touristenattraktionen
Iquitos

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Restaurants

    Einkaufszentren und -Passagen


  • Kuelap

    Architektonische Highlights
    • © Ludmila Ruzickova, Shutterstock

    Die gewaltige Zitadelle, erbaut im 8.–9.Jh. n. Chr. und erst 1843 wiederentdeckt, liegt strategisch günstig auf einem 3000 m hohen Bergplateau, hoch über dem Utcubamba-Tal. Neue Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass es sich um ein religiöses Zentrum handelte. Die Anlage besteht aus einer bis zu 20 m hohen Ringmauer, die ein 584 m langes und bis zu 110 m breites ovales Areal umschließt. Kuélap ist am einfachsten mit einer organisierten Tour mit einem der Anbieter an der Plaza de Armas von Chachapoyas zu erreichen. Vom Ort Tingo kann man nach Kuélap wandern oder reiten. Mit dem 2015/16 gebauten Teleférico (Seilbahn) geht’s noch schneller. Von Tingo María bis zum Ziel werden dabei 661 Höhenmeter überwunden.

    • © Ludmila Ruzickova, Shutterstock

    Die gewaltige Zitadelle, erbaut im 8.–9.Jh. n. Chr. und erst 1843 wiederentdeckt, liegt strategisch günstig auf einem 3000 m hohen Bergplateau, hoch über dem Utcubamba-Tal. Neue Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass es sich um ein religiöses Zentrum handelte. Die Anlage besteht aus einer bis zu 20 m hohen Ringmauer, die ein 584 m langes und bis zu 110 m breites ovales Areal umschließt. Kuélap ist am einfachsten mit einer organisierten Tour mit einem der Anbieter an der Plaza de Armas von Chachapoyas zu erreichen. Vom Ort Tingo kann man nach Kuélap wandern oder reiten. Mit dem 2015/16 gebauten Teleférico (Seilbahn) geht’s noch schneller. Von Tingo María bis zum Ziel werden dabei 661 Höhenmeter überwunden.


  • Nazca Lines

    Touristenattraktionen
    • © Galyna Andrushko, Shutterstock

    Die Scharrbilder im Boden der Pampa Colorada entdeckten 1926 zwei amerikanische Archäologen, bekannt aber wurden sie durch die Deutsche Maria Reiche, die ihr Leben der Erforschung der Linien widmete. Insgesamt zählte man über 100 geometrische Figuren wie Spiralen, Linien oder trapezförmige Flächen und rund 30 Menschen- oder Tierzeichnungen – alle ca. 2000 Jahre alt, alle immer noch unentschlüsselt. Maria Reiche hielt sie für eine Art „astronomischen Kalender”. Inzwischen sehen die meisten Wissenschaftler in den Linien Relikte eines Wasserkults. Die größte Figur ist ein abstrahierter Vogel mit gewundenem Hals (110 m lang), die schönste der 70 m große Affe, die drolligste der Marsmensch mit den kugelrunden Augen. An der Panamericana Sur liegt das Casa Museo Maria Reiche , in dem ihre Arbeit dokumentiert ist. Vom Flughafen Maria Reiche, 4 km südlich von Nazca, finden Rundflüge in Propellerflugzeugen statt.

    • © Galyna Andrushko, Shutterstock

    Die Scharrbilder im Boden der Pampa Colorada entdeckten 1926 zwei amerikanische Archäologen, bekannt aber wurden sie durch die Deutsche Maria Reiche, die ihr Leben der Erforschung der Linien widmete. Insgesamt zählte man über 100 geometrische Figuren wie Spiralen, Linien oder trapezförmige Flächen und rund 30 Menschen- oder Tierzeichnungen – alle ca. 2000 Jahre alt, alle immer noch unentschlüsselt. Maria Reiche hielt sie für eine Art „astronomischen Kalender”. Inzwischen sehen die meisten Wissenschaftler in den Linien Relikte eines Wasserkults. Die größte Figur ist ein abstrahierter Vogel mit gewundenem Hals (110 m lang), die schönste der 70 m große Affe, die drolligste der Marsmensch mit den kugelrunden Augen. An der Panamericana Sur liegt das Casa Museo Maria Reiche , in dem ihre Arbeit dokumentiert ist. Vom Flughafen Maria Reiche, 4 km südlich von Nazca, finden Rundflüge in Propellerflugzeugen statt.


  • Machu Picchu

    Touristenattraktionen
    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Calientes, dem Ausgangspunkt für Machu-Picchu-Besuche, dauert von Ollantaytambo im Heiligen Tal ca. 90 Minuten, die Zugfahrt selbst ist ein Erlebnis. Aus dem Hochtal der Anden geht es in den mit Pflanzen überwucherten Hochdschungel. Der Urubamba-Fluss begleitet Sie die ganze Zeit auf der linken Seite. In Aguas Calientes kaufen Sie sich am besten gleich die Eintrittstickets zur Ruinenstätte im Büro des Kulturinstituts (Dirección Regional de Cultura), wenn Sie dies nicht schon vorab in Cuzco oder im Internet (www.machupicchu.gob.pe) gemacht haben. Beim Kauf im Internet benötigen Sie entweder eine Visa-Kreditkarte oder später genügend Zeit, um bei der Banco de la Nación Schlange zu stehen und am Schalter in bar zu zahlen (mit Reservierungscode). Einfacher Eintritt 128 S./ pro Person, mit Besteigungsrecht Huayna Picchu (um 8 oder 10 Uhr) 152 S./, mit Besteigungsrecht des Montaña Machu Picchu 142 S./, mit Museum 150 S./. Beachten Sie bitte, dass diese Zusatzoptionen mit dem Kauf des Tickets erworben werden müssen und nicht im Nachhinein dazu gekauft werden können. Ebenfalls am Vortag des Besuchs sollten Sie zum Tickethäuschen von Consettur gehen und Ihr Ticket für den Shuttlebus erwerben. Die Hin- und Rückfahrt kostet 24 US$. Am Tag der Besichtigung heißt es zeitig aufstehen, denn für den ersten Bus (ab 5.30 Uhr, es gibt genügend Busse für alle!) müssen Sie wieder anstehen. Die Tore zu Machu Picchu öffnen um 6 Uhr; denken Sie an den Reisepass und das Eintrittsticket, beides wird beim Einlass kontrolliert. Das Ticket aufbewahren, denn am Besuchstag darf man zur Toilette nach draußen (in der Anlage gibt’s keine) und erneut hineingehen. Das Mitführen von Essen und Trinken sowie von Wanderstöcken mit Spitzen ist offiziell verboten. Steigen Sie nun zum Wächterhaus hinauf, um einen ersten Blick auf die Anlage zu erhalten. Von hier sind die Sektoren, Plätze und Tempel gut zu erkennen. 1911 war es für Hiram Bingham, den US-Amerikaner und Wissenschaftler an der Universität Yale, nicht so einfach, die Ruinen auszumachen. Er war eigentlich auf der Suche nach einer anderen Inka-Stätte, als Bauern ihn hier hinaufführten. In der Schlucht des Río Urubamba lagen auf ca. 100 ha einer Bergkuppe, überwuchert von Pflanzen die wichtigsten Ruinen von Peru. Hiram Bingham nannte sie Machu Picchu („Alter Gipfel“). Der Rundgang beginnt am Eingangsportal Huaca Punku unterhalb des Wächterhauses. Folgen Sie der Beschilderung, und lassen Sie den Steinbruch (oft grasen hier Lamas) hinter sich. Sie erreichen den Heiligen Platz Inticancha mit dem Tempel der drei Fenster. Der Aufstieg zum Sonnenheiligtum Intihuatana folgt als nächstes. Hier ist der „Ort, an dem die Sonne angebunden wird“. Der Sonnenstein soll den Priestern zum Erkennen der besten Pflanz- und Erntezeiten oder bei anderen religiösen Zeremonien gedient haben. Der Abstieg zum Sonnenfeld Intipampa geht an einer Stelle sehr knapp am Felsen und mit Blick in die Schlucht entlang. Überqueren Sie nun das Sonnenfeld. Am Tempel des Heiligen Felsens ist der Eingang zum Huayna Picchu. Rechterhand folgt das Viertel der drei Türen, das Handwerkerviertel. Der Tempel des Kondors liegt direkt auf dem Weg und markiert die Separation zwischen „einfachem“ Volk und den Herrschenden. Oberhalb des Kondortempels befinden sich der Königliche Palast Incahuasi, der Palast der Prinzessin Palacio de la Ñusta sowie der Rundturm El Torreón. Hier gab es nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Wasserleitungen und Brunnen. Insgesamt waren es rund 200 Gebäude, die etwa 2000 Menschen Obdach lieferten. Doch welche Bedeutung Machu Picchu einst hatte, ist ebenso wenig geklärt wie die Frage, warum hier überwiegend weibliche Mumien gefunden wurden.

    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Calientes, dem Ausgangspunkt für Machu-Picchu-Besuche, dauert von Ollantaytambo im Heiligen Tal ca. 90 Minuten, die Zugfahrt selbst ist ein Erlebnis. Aus dem Hochtal der Anden geht es in den mit Pflanzen überwucherten Hochdschungel. Der Urubamba-Fluss begleitet Sie die ganze Zeit auf der linken Seite. In Aguas Calientes kaufen Sie sich am besten gleich die Eintrittstickets zur Ruinenstätte im Büro des Kulturinstituts (Dirección Regional de Cultura), wenn Sie dies nicht schon vorab in Cuzco oder im Internet (www.machupicchu.gob.pe) gemacht haben. Beim Kauf im Internet benötigen Sie entweder eine Visa-Kreditkarte oder später genügend Zeit, um bei der Banco de la Nación Schlange zu stehen und am Schalter in bar zu zahlen (mit Reservierungscode). Einfacher Eintritt 128 S./ pro Person, mit Besteigungsrecht Huayna Picchu (um 8 oder 10 Uhr) 152 S./, mit Besteigungsrecht des Montaña Machu Picchu 142 S./, mit Museum 150 S./. Beachten Sie bitte, dass diese Zusatzoptionen mit dem Kauf des Tickets erworben werden müssen und nicht im Nachhinein dazu gekauft werden können. Ebenfalls am Vortag des Besuchs sollten Sie zum Tickethäuschen von Consettur gehen und Ihr Ticket für den Shuttlebus erwerben. Die Hin- und Rückfahrt kostet 24 US$. Am Tag der Besichtigung heißt es zeitig aufstehen, denn für den ersten Bus (ab 5.30 Uhr, es gibt genügend Busse für alle!) müssen Sie wieder anstehen. Die Tore zu Machu Picchu öffnen um 6 Uhr; denken Sie an den Reisepass und das Eintrittsticket, beides wird beim Einlass kontrolliert. Das Ticket aufbewahren, denn am Besuchstag darf man zur Toilette nach draußen (in der Anlage gibt’s keine) und erneut hineingehen. Das Mitführen von Essen und Trinken sowie von Wanderstöcken mit Spitzen ist offiziell verboten. Steigen Sie nun zum Wächterhaus hinauf, um einen ersten Blick auf die Anlage zu erhalten. Von hier sind die Sektoren, Plätze und Tempel gut zu erkennen. 1911 war es für Hiram Bingham, den US-Amerikaner und Wissenschaftler an der Universität Yale, nicht so einfach, die Ruinen auszumachen. Er war eigentlich auf der Suche nach einer anderen Inka-Stätte, als Bauern ihn hier hinaufführten. In der Schlucht des Río Urubamba lagen auf ca. 100 ha einer Bergkuppe, überwuchert von Pflanzen die wichtigsten Ruinen von Peru. Hiram Bingham nannte sie Machu Picchu („Alter Gipfel“). Der Rundgang beginnt am Eingangsportal Huaca Punku unterhalb des Wächterhauses. Folgen Sie der Beschilderung, und lassen Sie den Steinbruch (oft grasen hier Lamas) hinter sich. Sie erreichen den Heiligen Platz Inticancha mit dem Tempel der drei Fenster. Der Aufstieg zum Sonnenheiligtum Intihuatana folgt als nächstes. Hier ist der „Ort, an dem die Sonne angebunden wird“. Der Sonnenstein soll den Priestern zum Erkennen der besten Pflanz- und Erntezeiten oder bei anderen religiösen Zeremonien gedient haben. Der Abstieg zum Sonnenfeld Intipampa geht an einer Stelle sehr knapp am Felsen und mit Blick in die Schlucht entlang. Überqueren Sie nun das Sonnenfeld. Am Tempel des Heiligen Felsens ist der Eingang zum Huayna Picchu. Rechterhand folgt das Viertel der drei Türen, das Handwerkerviertel. Der Tempel des Kondors liegt direkt auf dem Weg und markiert die Separation zwischen „einfachem“ Volk und den Herrschenden. Oberhalb des Kondortempels befinden sich der Königliche Palast Incahuasi, der Palast der Prinzessin Palacio de la Ñusta sowie der Rundturm El Torreón. Hier gab es nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Wasserleitungen und Brunnen. Insgesamt waren es rund 200 Gebäude, die etwa 2000 Menschen Obdach lieferten. Doch welche Bedeutung Machu Picchu einst hatte, ist ebenso wenig geklärt wie die Frage, warum hier überwiegend weibliche Mumien gefunden wurden.


  • Nationalpark Manú

    Botanische Gärten & Parks
    • © RPBaiao, Shutterstock

    Mit 1,7 Mio. ha ist der Nationalpark Manu halb so groß wie die Schweiz und dabei das wohl artenreichste Regenwaldreservat der Erde: Allein 200 Baumarten kommen hier pro Hektar vor – in ganz Europa gibt es nur 160 – und 1000 von 9000 insgesamt auf der Welt existierenden Vogelarten. Seit 1987 trägt er das Etikett Unesco-Welterbe. Aufgrund des sehr unregelmäßigen Kleinflugverkehrs von Cuzco nach Boca Manu, dem Tor zum Nationalpark am Zusammenfluss des Río Madre de Dios und des Río Manu, erfolgt die Anreise (2 Tage) per Bus über Paucartambo und Pillcopata. Ab Atalaya wird das Boot genommen. Übernachtet wird unterwegs in den Nebelwaldlodges der Manu-Veranstalter. Fällt der Rückflug nach Cuzco aus, nehmen die Veranstalter die Route den Río Madre de Dios flussabwärts bis Colorado, von dort per Auto bis Puerto San Carlos und weiter mit dem Privatbus auf der asphaltierten Interoceánica zurück nach Cuzco oder gegebenenfalls bis Puerto Maldonado, von wo aus der Rückflug nach Cuzco oder ohne Umsteigen auch nach Lima möglich ist. Der Eintritt für Manu kostet 150 S/. Das Ticket wird über den Veranstalter bezahlt (oftmals extra zum Reisepreis) und kann nicht bei der Nationalparkbehörde gekauft werden. Angeboten werden inzwischen auch abenteuerliche Mountainbiketouren, die einen 65 km langen Downhill zum Oberlauf des Río Alto Madre de Dios einschließen und in Manu enden, z.B. mit dem deutschsprachigen Anbieter Peru Discovery. Weitere empfehlenswerte Manu-Anbieter sind die holländische Agentur Pantiacolla Tours und der deutschsprachige Veranstalter Amazon Trails Peru.

    • © RPBaiao, Shutterstock

    Mit 1,7 Mio. ha ist der Nationalpark Manu halb so groß wie die Schweiz und dabei das wohl artenreichste Regenwaldreservat der Erde: Allein 200 Baumarten kommen hier pro Hektar vor – in ganz Europa gibt es nur 160 – und 1000 von 9000 insgesamt auf der Welt existierenden Vogelarten. Seit 1987 trägt er das Etikett Unesco-Welterbe. Aufgrund des sehr unregelmäßigen Kleinflugverkehrs von Cuzco nach Boca Manu, dem Tor zum Nationalpark am Zusammenfluss des Río Madre de Dios und des Río Manu, erfolgt die Anreise (2 Tage) per Bus über Paucartambo und Pillcopata. Ab Atalaya wird das Boot genommen. Übernachtet wird unterwegs in den Nebelwaldlodges der Manu-Veranstalter. Fällt der Rückflug nach Cuzco aus, nehmen die Veranstalter die Route den Río Madre de Dios flussabwärts bis Colorado, von dort per Auto bis Puerto San Carlos und weiter mit dem Privatbus auf der asphaltierten Interoceánica zurück nach Cuzco oder gegebenenfalls bis Puerto Maldonado, von wo aus der Rückflug nach Cuzco oder ohne Umsteigen auch nach Lima möglich ist. Der Eintritt für Manu kostet 150 S/. Das Ticket wird über den Veranstalter bezahlt (oftmals extra zum Reisepreis) und kann nicht bei der Nationalparkbehörde gekauft werden. Angeboten werden inzwischen auch abenteuerliche Mountainbiketouren, die einen 65 km langen Downhill zum Oberlauf des Río Alto Madre de Dios einschließen und in Manu enden, z.B. mit dem deutschsprachigen Anbieter Peru Discovery. Weitere empfehlenswerte Manu-Anbieter sind die holländische Agentur Pantiacolla Tours und der deutschsprachige Veranstalter Amazon Trails Peru.


  • Tiawanacu

    Touristenattraktionen
    • © Paulo Afonso, Shutterstock

    Eine Autostunde von La Paz und nur 20 km vom Ufer des Tititacasees entfernt liegt die Ruinenstätte Tiwanaku (oder Tiahuanaco; ca. 600 v. Chr.–200 n. Chr.). Die präkolumbische Stadt gilt als Wiege der südamerikanischen Kulturen. Zu sehen sind die Reste des Sonnentempels (Kalasasaya) mit Sonnentor und Monolith-Gottheiten, außerdem ein Tempel mit 175 Steinköpfen. Zum Komplex gehören das Museo Litico Monumental und das Museo Convencional mit Grabungsfunden der Ruinenstätte. Am jedem zweiten Sonntag des Monats fährt ein Zug um 8 Uhr von El Alto nach Guaqui am Titicacasee und zurück. Der Zug hält für zwei Stunden in Tiwanaku zur Besichtigung der Ruinen und erreicht Guaqui am Titicacasee gegen 13.20 Uhr. Zurück geht es von dort um 16 Uhr, Ankunft in El Alto ist gegen 18.20 Uhr. Tickets bei Empresa Ferroviaria Andina FCA.

    • Tiawanacu
    • © Paulo Afonso, Shutterstock

    Eine Autostunde von La Paz und nur 20 km vom Ufer des Tititacasees entfernt liegt die Ruinenstätte Tiwanaku (oder Tiahuanaco; ca. 600 v. Chr.–200 n. Chr.). Die präkolumbische Stadt gilt als Wiege der südamerikanischen Kulturen. Zu sehen sind die Reste des Sonnentempels (Kalasasaya) mit Sonnentor und Monolith-Gottheiten, außerdem ein Tempel mit 175 Steinköpfen. Zum Komplex gehören das Museo Litico Monumental und das Museo Convencional mit Grabungsfunden der Ruinenstätte. Am jedem zweiten Sonntag des Monats fährt ein Zug um 8 Uhr von El Alto nach Guaqui am Titicacasee und zurück. Der Zug hält für zwei Stunden in Tiwanaku zur Besichtigung der Ruinen und erreicht Guaqui am Titicacasee gegen 13.20 Uhr. Zurück geht es von dort um 16 Uhr, Ankunft in El Alto ist gegen 18.20 Uhr. Tickets bei Empresa Ferroviaria Andina FCA.

    • Tiawanacu

  • Samaipata

    Geographical
    • © Elisa Locci, Shutterstock

    Knapp drei Fahrstunden (118 km) von Santa Cruz entfernt, breitet sich auf 2000 m Höhe die Felsfestung Samaipata aus, eine Anlage aus der Inkazeit. Zum Gelände gehört ein Museum. Das Dorf Samaipata ist auch Teil der „Che-Guevara-Tour”, da der Revolutionär hier 1965–67 Waffen erbeutete. Höhepunkt ist der Besuch der Schule von La Higuera, wo der Revolutionär am 8.10.1967 gefangen genommen und am nächsten Tag hingerichtet wurde. Auf der Biofarm La Vispera mit Pool und Gartencafé lässt es sich prima relaxen und übernachten. Empfehlenswert als Tourveranstalter ist Nature Tours von Michael Blendiger

    • Samaipata
    • © Elisa Locci, Shutterstock

    Knapp drei Fahrstunden (118 km) von Santa Cruz entfernt, breitet sich auf 2000 m Höhe die Felsfestung Samaipata aus, eine Anlage aus der Inkazeit. Zum Gelände gehört ein Museum. Das Dorf Samaipata ist auch Teil der „Che-Guevara-Tour”, da der Revolutionär hier 1965–67 Waffen erbeutete. Höhepunkt ist der Besuch der Schule von La Higuera, wo der Revolutionär am 8.10.1967 gefangen genommen und am nächsten Tag hingerichtet wurde. Auf der Biofarm La Vispera mit Pool und Gartencafé lässt es sich prima relaxen und übernachten. Empfehlenswert als Tourveranstalter ist Nature Tours von Michael Blendiger

    • Samaipata

  • Sucre

    Geographical
    • © streetflash, Shutterstock

    Die schönste Stadt Boliviens und der Verfassung nach die Hauptstadt. Mit ihren restaurierten Kolonialbauten und weißen Kirchen breitet sich Sucre auf einer sonnigen Andenterrasse in 2790 m Höhe aus. Sucre (400 000 Ew.) strahlt das weltoffene Flair einer alten Universitätsstadt (seit 1624) aus und ist Sitz des Obersten Gerichtshofs. Zentrum ist die stets von Studenten belebte Plaza 25 de Mayo mit dem Denkmal von General José Antonio de Sucre. Nach ihm wurde die 1538 als Ciudad de la Plata de Nuevo Toledo gegründete Stadt nach der Unabhängigkeit 1828 benannt – war sie doch ein Zentrum des Unabhängigkeitskampfes und Sucre ihr Held.

    • 06206 Sucre
    • © streetflash, Shutterstock

    Die schönste Stadt Boliviens und der Verfassung nach die Hauptstadt. Mit ihren restaurierten Kolonialbauten und weißen Kirchen breitet sich Sucre auf einer sonnigen Andenterrasse in 2790 m Höhe aus. Sucre (400 000 Ew.) strahlt das weltoffene Flair einer alten Universitätsstadt (seit 1624) aus und ist Sitz des Obersten Gerichtshofs. Zentrum ist die stets von Studenten belebte Plaza 25 de Mayo mit dem Denkmal von General José Antonio de Sucre. Nach ihm wurde die 1538 als Ciudad de la Plata de Nuevo Toledo gegründete Stadt nach der Unabhängigkeit 1828 benannt – war sie doch ein Zentrum des Unabhängigkeitskampfes und Sucre ihr Held.

    • 06206 Sucre

  • Salar de Uyuni

    Landschaftliche Highlights
    • © sunsinger, Shutterstock

    Sonnenbrille und schützende Kleidung braucht, wer sich das „weiße Meer”, die mit 12 000 km² größte Salzfläche der Erde, ansehen will. Der Salar de Uyuni (3660 m hoch), versalzter Rest eines vor Jahrmillionen ausgetrockneten Binnenmeers, liegt 6 Std. mit dem Bus von Potosí entfernt. Mehrtagestouren führen zu weiteren Lagunen und Salzseen, an denen z. T. Flamingos leben. Ein Erlebnis ist die Übernachtung im Hotel de Sal im Norden des Sees; es ist ganz aus Salz erbaut. 3–4-tägige Jeeptouren auf dem Salar und zu den umliegenden Lagunen, Vulkanen und Geysiren.

    • Potosí
    • © sunsinger, Shutterstock

    Sonnenbrille und schützende Kleidung braucht, wer sich das „weiße Meer”, die mit 12 000 km² größte Salzfläche der Erde, ansehen will. Der Salar de Uyuni (3660 m hoch), versalzter Rest eines vor Jahrmillionen ausgetrockneten Binnenmeers, liegt 6 Std. mit dem Bus von Potosí entfernt. Mehrtagestouren führen zu weiteren Lagunen und Salzseen, an denen z. T. Flamingos leben. Ein Erlebnis ist die Übernachtung im Hotel de Sal im Norden des Sees; es ist ganz aus Salz erbaut. 3–4-tägige Jeeptouren auf dem Salar und zu den umliegenden Lagunen, Vulkanen und Geysiren.

    • Potosí

  • Cusco

    Geographical
    • © sharptoyou, Shutterstock

    Als die Spanier 1533 in Cuzco einritten, waren sie vom Glanz der Stadt überwältigt: Den zentralen „Platz der Freude” (Huacaypata), heute Plaza de Armas, umspannte eine 250 m lange Goldkette. Dahinter erhoben sich Paläste mit goldenen Türrahmen und Gold- und Silberblechverzierungen, die nur so in der Sonne funkelten. Inzwischen ist alles, was einschmelzbar war, verschwunden. Geblieben sind koloniale Kirchen, die die Eroberer auf den Steinen der Inkatempel errichteten. So entstand im Zentrum eine in Lateinamerika einzigartige, präkolumbisch-koloniale Mischarchitektur, die 1983 Unesco-Weltkulturerbe wurde. Cuzco (ca. 500 000 Ew.) liegt auf 3430 m Höhe im Huantanaytal. Von seiner früheren Bedeutung als Inkametropole zeugen viele Bauwerke in der Umgebung bis ins Tal des Río Urubamba, das „Heilige Tal der Inka“, wo sich auch Machu Picchu versteckt. Cuzco ist Ausgangspunkt für Wanderungen um die Schneeberge Salkantay und Ausangate sowie zu den Inkaruinen von Choquequirao.

    • 08001 Cusco
    • © sharptoyou, Shutterstock

    Als die Spanier 1533 in Cuzco einritten, waren sie vom Glanz der Stadt überwältigt: Den zentralen „Platz der Freude” (Huacaypata), heute Plaza de Armas, umspannte eine 250 m lange Goldkette. Dahinter erhoben sich Paläste mit goldenen Türrahmen und Gold- und Silberblechverzierungen, die nur so in der Sonne funkelten. Inzwischen ist alles, was einschmelzbar war, verschwunden. Geblieben sind koloniale Kirchen, die die Eroberer auf den Steinen der Inkatempel errichteten. So entstand im Zentrum eine in Lateinamerika einzigartige, präkolumbisch-koloniale Mischarchitektur, die 1983 Unesco-Weltkulturerbe wurde. Cuzco (ca. 500 000 Ew.) liegt auf 3430 m Höhe im Huantanaytal. Von seiner früheren Bedeutung als Inkametropole zeugen viele Bauwerke in der Umgebung bis ins Tal des Río Urubamba, das „Heilige Tal der Inka“, wo sich auch Machu Picchu versteckt. Cuzco ist Ausgangspunkt für Wanderungen um die Schneeberge Salkantay und Ausangate sowie zu den Inkaruinen von Choquequirao.

    • 08001 Cusco

  • Islas Flotantes

    Landschaftliche Highlights
    • © Belikova Oksana, Shutterstock

    Von den legendären dunkelhäutigen Uros, die sich selbst Kotsuña (Seemenschen) nannten und die die Inka nie unterwerfen konnten, blieben Siedlungen auf rund 40 schwimmenden Inseln, auf denen heute noch jeweils 30–50 Uro-Nachfahren leben. Um die Tradition des Schilfinselbaus am Leben zu erhalten, richtete man auf der 64 x 36 m großen Totani Pata und auf dem Wuaca-Wuacani-Inselkomplex Schulen ein, in denen diese Kunst überliefert wird. Die vielen Touristen, die heute die Inseln besuchen wollen, lassen die Bewohner ein wenig zu Statisten verkommen. Authentisch ist etwas anderes. Sehenswert sind die Inseln trotzdem.

    • © Belikova Oksana, Shutterstock

    Von den legendären dunkelhäutigen Uros, die sich selbst Kotsuña (Seemenschen) nannten und die die Inka nie unterwerfen konnten, blieben Siedlungen auf rund 40 schwimmenden Inseln, auf denen heute noch jeweils 30–50 Uro-Nachfahren leben. Um die Tradition des Schilfinselbaus am Leben zu erhalten, richtete man auf der 64 x 36 m großen Totani Pata und auf dem Wuaca-Wuacani-Inselkomplex Schulen ein, in denen diese Kunst überliefert wird. Die vielen Touristen, die heute die Inseln besuchen wollen, lassen die Bewohner ein wenig zu Statisten verkommen. Authentisch ist etwas anderes. Sehenswert sind die Inseln trotzdem.


  • Basílica y Convento de San Francisco de Lima

    Architektonische Highlights
    • © javarman, Shutterstock

    Schon der Klosterkreuzgang mit Kachelbildern aus Sevilla, die das Leben des hl. Franziskus darstellen, ist sehenswert. Die Attraktion des 1657–87 erbauten Klosters aber sind die 1951 entdeckten Katakomben (nur mit Führung), wo bis 1808 Zigtausende von Toten bestattet wurden, und die Bibliothek des Klosters mit ihren 25 000 Bänden. Die Unesco erklärte das Kloster mit der stuckgeschmückten Kirche und ihrem kostbaren Chorgestühl zum Welterbe.

    • © javarman, Shutterstock

    Schon der Klosterkreuzgang mit Kachelbildern aus Sevilla, die das Leben des hl. Franziskus darstellen, ist sehenswert. Die Attraktion des 1657–87 erbauten Klosters aber sind die 1951 entdeckten Katakomben (nur mit Führung), wo bis 1808 Zigtausende von Toten bestattet wurden, und die Bibliothek des Klosters mit ihren 25 000 Bänden. Die Unesco erklärte das Kloster mit der stuckgeschmückten Kirche und ihrem kostbaren Chorgestühl zum Welterbe.


  • Museo Oro del Perú

    Museen

    Goldene Kronen, Brustketten oder Zeremonienmesser (tumi) der verschiedenen altperuanischen Kulturen sind zu sehen, darunter das berühmte tumi aus Lambayeque. Im Erdgeschoss zeigt das Museo de Armas del Mundo (Museum der Waffen der Welt) u. a. koloniale Waffen, Rüstungen und Gemälde zum Thema. Anfahrt mit dem Taxi, ca. 1 Stunde, da etwas außerhalb.

    Goldene Kronen, Brustketten oder Zeremonienmesser (tumi) der verschiedenen altperuanischen Kulturen sind zu sehen, darunter das berühmte tumi aus Lambayeque. Im Erdgeschoss zeigt das Museo de Armas del Mundo (Museum der Waffen der Welt) u. a. koloniale Waffen, Rüstungen und Gemälde zum Thema. Anfahrt mit dem Taxi, ca. 1 Stunde, da etwas außerhalb.


  • La Rosa Náutica

    Restaurants
    • international

    Im Stil alter Seebrücken erbautes Restaurant, gastronomisch und atmosphärisch eines der besten.

    Im Stil alter Seebrücken erbautes Restaurant, gastronomisch und atmosphärisch eines der besten.


  • Larcomar

    Einkaufszentren und -Passagen

    Shopping- und Vergnügungskomplex mit Blick aufs Meer; von hier aus kann man auch den Gleitschirmfliegern zuschauen, die in der Nähe starten. Viele Geschäfte, Restaurants, Bars, Cafés und Kinos, eine Bowlingbahn sowie ein Theater – der Vergnügungskomplex der Limeños mit dem etwas dickeren Geldbeutel.

    Shopping- und Vergnügungskomplex mit Blick aufs Meer; von hier aus kann man auch den Gleitschirmfliegern zuschauen, die in der Nähe starten. Viele Geschäfte, Restaurants, Bars, Cafés und Kinos, eine Bowlingbahn sowie ein Theater – der Vergnügungskomplex der Limeños mit dem etwas dickeren Geldbeutel.


  • Caral Sacred City

    Touristenattraktionen
    • © RHonores, Shutterstock

    Radiokarbonuntersuchungen brachten Gewissheit: Die peruanische Archäologin Ruth Shady Solís hatte Anfang der 1990er-Jahre die älteste städtische Zivilisation Südamerikas gefunden, datierbar auf ca. 2600 v. Chr. Heute sind etliche Gebäude restauriert. Gut erkennbar sind der zeremonielle Herrschaftsbezirk mit Pyramiden und Amphitheater sowie die Aufteilung in Ober- und Unterstadt. Anfahrt mit Turismo Barranca bis Supe ca. 3 ½ Std.

    • © RHonores, Shutterstock

    Radiokarbonuntersuchungen brachten Gewissheit: Die peruanische Archäologin Ruth Shady Solís hatte Anfang der 1990er-Jahre die älteste städtische Zivilisation Südamerikas gefunden, datierbar auf ca. 2600 v. Chr. Heute sind etliche Gebäude restauriert. Gut erkennbar sind der zeremonielle Herrschaftsbezirk mit Pyramiden und Amphitheater sowie die Aufteilung in Ober- und Unterstadt. Anfahrt mit Turismo Barranca bis Supe ca. 3 ½ Std.


  • Huancayo

    Geographical
    • © Christian Vinces, Shutterstock

    Der Weg ist das Ziel: Die Bahnfahrt vom Bahnhof Desamparados in Lima nach Huancayo ist spektakulär! Durch 67 Tunnel und über 54 Brücken geht’s steil in die Anden. Nach 160 km wird auf 4781 m mit der Station Galera der höchstgelegene Bahnhof der Welt passiert. Danach geht’s wieder abwärts, über La Oroya (3726 m) nach Huancayo (3271 m).

    • 12000 Huancayo
    • © Christian Vinces, Shutterstock

    Der Weg ist das Ziel: Die Bahnfahrt vom Bahnhof Desamparados in Lima nach Huancayo ist spektakulär! Durch 67 Tunnel und über 54 Brücken geht’s steil in die Anden. Nach 160 km wird auf 4781 m mit der Station Galera der höchstgelegene Bahnhof der Welt passiert. Danach geht’s wieder abwärts, über La Oroya (3726 m) nach Huancayo (3271 m).

    • 12000 Huancayo

  • Museo Nacional Tumbas Reales de Sipán

    Museen

    5 Mio. US $ ließ sich der Staat den modernen, an Moche-Pyramiden orientierten Neubau kosten. Auf drei Stockwerken wird die Hinterlassenschaft der Moche-Kultur gezeigt, vor allem die z. T. massiv goldenen Funde um den „Herrn von Sipán” und eine Nachbildung des Grabes.

    5 Mio. US $ ließ sich der Staat den modernen, an Moche-Pyramiden orientierten Neubau kosten. Auf drei Stockwerken wird die Hinterlassenschaft der Moche-Kultur gezeigt, vor allem die z. T. massiv goldenen Funde um den „Herrn von Sipán” und eine Nachbildung des Grabes.


  • Túcume

    Touristenattraktionen
    • © Carlos Sala Fotografia, Shutterstock

    Ein kleines Museum am Eingang des Geländes (1 km von Lambayeque) bereitet mit Modellen gut auf den Besuch der Pyramidenstadt im Tal des Río La Leche vor, deren Ausgrabungsarbeiten Thor Heyerdahl leitete. Insgesamt wurden 26 z.T. stark verwitterte, doch in der Form gut erkennbare Adobe-Pyramiden aus der Zeit um 700 gefunden. Die größte, vermutlich das Zeremonialzentrum, ist die Huaca Larga. Vom Aussichtsplatz am Heiligen Berg, auf dem früher Menschen geopfert wurden, kann man die Ausmaße der Stadt überschauen. Höhepunkt ist die Huaca Balsas mit ihren phantastisch erhaltenen Reliefs.

    • © Carlos Sala Fotografia, Shutterstock

    Ein kleines Museum am Eingang des Geländes (1 km von Lambayeque) bereitet mit Modellen gut auf den Besuch der Pyramidenstadt im Tal des Río La Leche vor, deren Ausgrabungsarbeiten Thor Heyerdahl leitete. Insgesamt wurden 26 z.T. stark verwitterte, doch in der Form gut erkennbare Adobe-Pyramiden aus der Zeit um 700 gefunden. Die größte, vermutlich das Zeremonialzentrum, ist die Huaca Larga. Vom Aussichtsplatz am Heiligen Berg, auf dem früher Menschen geopfert wurden, kann man die Ausmaße der Stadt überschauen. Höhepunkt ist die Huaca Balsas mit ihren phantastisch erhaltenen Reliefs.


  • Chan Chan

    Touristenattraktionen
    • © Chris Howey, Shutterstock

    Das Ruinenfeld der Chimú-Hauptstadt schließt nördlich an das Stadtgebiet Trujillos an (Ausfahrt Huanchaco). Mit 20 km² ist die im 15.Jh. von den Inka unterworfene Stadt die größte archäologische Stätte des Kontinents. Im 12./13.Jh. bewohnten ca. 100 000 Menschen die neun ciudadelas (Stadtviertel): Fischer, Bauern, Handwerker, Kaufleute, Krieger, Priester und die Familien der Führungselite. Zzt. ist nur der Palacio NikAn zugänglich. Im Innern wirkt die Anlage mit ihren hohen Mauern und langen Gängen wie ein Labyrinth. Alle Gebäude sind aus Adobe erbaut. Im Museo del Sitio ist die Bauweise erläutert. Ein kompliziertes Bewässerungssystem sicherte die Feldwirtschaft. Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Huaca Arco Iris. Der restaurierte Tempel der Chimú verdankt den Namen „Regenbogentempel” den Motiven an seinen Wänden.

    • © Chris Howey, Shutterstock

    Das Ruinenfeld der Chimú-Hauptstadt schließt nördlich an das Stadtgebiet Trujillos an (Ausfahrt Huanchaco). Mit 20 km² ist die im 15.Jh. von den Inka unterworfene Stadt die größte archäologische Stätte des Kontinents. Im 12./13.Jh. bewohnten ca. 100 000 Menschen die neun ciudadelas (Stadtviertel): Fischer, Bauern, Handwerker, Kaufleute, Krieger, Priester und die Familien der Führungselite. Zzt. ist nur der Palacio NikAn zugänglich. Im Innern wirkt die Anlage mit ihren hohen Mauern und langen Gängen wie ein Labyrinth. Alle Gebäude sind aus Adobe erbaut. Im Museo del Sitio ist die Bauweise erläutert. Ein kompliziertes Bewässerungssystem sicherte die Feldwirtschaft. Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Huaca Arco Iris. Der restaurierte Tempel der Chimú verdankt den Namen „Regenbogentempel” den Motiven an seinen Wänden.


  • La Huaca de la Luna

    Touristenattraktionen
    • © SL-Photography, Shutterstock

    Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.

    • © SL-Photography, Shutterstock

    Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.


  • La Huaca del Sol

    Touristenattraktionen
    • © Andreas Wolochow, Shutterstock

    Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.

    • © Andreas Wolochow, Shutterstock

    Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.


  • Colca Canyon

    Landschaftliche Highlights
    • © Don Mammoser, Shutterstock

    Die gewaltige Schlucht des Río Colca (ca. 150 km nordwestlich von Arequipa) gehört zu den großen landschaftlichen Erlebnissen in Peru. Malerisch eingerahmt ist der Canyon von 6000 m hohen Vulkanen. Die Ausflüge führen über den 4900 m hohen Pass bei Patapampa zum Aussichtspunkt Mirador de los Volcanes. Von hier bietet sich ein fantastischer Blick auf die umliegenden Vulkane, daher auch sein Name. Beeindruckend ist vor allem der Sabancaya (5976 m), der ab und an mit einer Rauchfahne aufwartet. Nur wenige Minuten nach Verlassen des Miradors eröffnet sich nach einer der zahlreichen Kurven ein Panoramablick auf das ca. 1000 m tiefer gelegene Colcatal. Es dauert nun noch einmal etwa 45 Minuten bis zum Eingang von Chivay, dem Hauptort des Tals. Höhepunkt der Tour ist die Fahrt zum Cruz del Condor und dem Mirador de Tapay, wo du weit über die rund 100 km lange Schlucht blicken und nicht selten auch Kondore im Gleitflug beobachten kannst. Wer länger bleiben will, kann sich im Tal in der traumhaften Colca- Lodge einmieten. Weiter westlich liegt der Ort Cabanaconde. Hier beginnen mehrtägige Wanderungen in den Canyon, die man vor Ort oder in Arequipa buchen kann.

    • © Don Mammoser, Shutterstock

    Die gewaltige Schlucht des Río Colca (ca. 150 km nordwestlich von Arequipa) gehört zu den großen landschaftlichen Erlebnissen in Peru. Malerisch eingerahmt ist der Canyon von 6000 m hohen Vulkanen. Die Ausflüge führen über den 4900 m hohen Pass bei Patapampa zum Aussichtspunkt Mirador de los Volcanes. Von hier bietet sich ein fantastischer Blick auf die umliegenden Vulkane, daher auch sein Name. Beeindruckend ist vor allem der Sabancaya (5976 m), der ab und an mit einer Rauchfahne aufwartet. Nur wenige Minuten nach Verlassen des Miradors eröffnet sich nach einer der zahlreichen Kurven ein Panoramablick auf das ca. 1000 m tiefer gelegene Colcatal. Es dauert nun noch einmal etwa 45 Minuten bis zum Eingang von Chivay, dem Hauptort des Tals. Höhepunkt der Tour ist die Fahrt zum Cruz del Condor und dem Mirador de Tapay, wo du weit über die rund 100 km lange Schlucht blicken und nicht selten auch Kondore im Gleitflug beobachten kannst. Wer länger bleiben will, kann sich im Tal in der traumhaften Colca- Lodge einmieten. Weiter westlich liegt der Ort Cabanaconde. Hier beginnen mehrtägige Wanderungen in den Canyon, die man vor Ort oder in Arequipa buchen kann.


  • Qorikancha

    Touristenattraktionen
    • © Arne Beruldsen, Shutterstock

    Das größte Heiligtum der Inka, der Sonnentempel Coricancha, die Kolonialkirche und das Dominikanerkloster bilden gemeinsam einen Komplex. Im Hof sind vier Tempelkammern erhalten. Davor soll ein goldener Garten gelegen haben, in dem goldene Hirten 20 goldene Lamas hüteten, die goldenes Gras fraßen . . .

    • © Arne Beruldsen, Shutterstock

    Das größte Heiligtum der Inka, der Sonnentempel Coricancha, die Kolonialkirche und das Dominikanerkloster bilden gemeinsam einen Komplex. Im Hof sind vier Tempelkammern erhalten. Davor soll ein goldener Garten gelegen haben, in dem goldene Hirten 20 goldene Lamas hüteten, die goldenes Gras fraßen . . .


  • Paracas

    Geographical
    • © NiarKrad, Shutterstock

    Zur Halbinsel Paracas mit den vorgelagerten Islas Ballestas ist es von Ica ca. eine Busstunde (80 km). Auch die Linien von Nazca (180 km) haben die Ausflugsagenturen im Programm. Die durch das Erdbeben von 2007 in Ica entstandenen Schäden sind inzwischen behoben.

    • 11550 Paracas
    • © NiarKrad, Shutterstock

    Zur Halbinsel Paracas mit den vorgelagerten Islas Ballestas ist es von Ica ca. eine Busstunde (80 km). Auch die Linien von Nazca (180 km) haben die Ausflugsagenturen im Programm. Die durch das Erdbeben von 2007 in Ica entstandenen Schäden sind inzwischen behoben.

    • 11550 Paracas

  • La Paz

    Geographical
    • © Olga Gavrilova, Shutterstock

    La Paz ist Regierungssitz und die zweitgrößte Stadt des Landes (nach Santa Cruz), nicht aber die Hauptstadt – dieser Titel gebührt Sucre. Gegründet 1548 von dem Spanier Alonso de Mendoza, liegt die heute 1,2 Mio. Einwohner zählende Metropole zum größten Teil geschützt vor den eisigen Hochlandwinden im tiefen Canyon des Río Choqueyapu – den eisbedeckten lllimani (6439 m) immer im Blick. Wobei die bessere Gesellschaft in den tiefer gelegenen Vierteln (barrios) San Miguel, Calacoto oder Zona Sur wohnt. Die Armen müssen mit den kälteren, weil höher gelegenen Stadtteilen vorlieb nehmen, z. B. El Alto (4061 m). Im Zentrum, nahe der Plaza San Francisco, treffen sich die verschiedenen Bevölkerungsgruppen wieder: Rund um die Geschäftshäuser der Weißen und Mestizen wogt ein bunter (Souvenir-) Markt der indígenas. La Paz ist Ausgangspunkt für Touren zum Titicacasee und in die Yungas, die tropischen Täler der Andenostseite, sowie zu den Gipfeln der Königskordillere. Mit dem Bus (2 Std.) erreicht man die südöstlich gelegene Karnevalsstadt Oruro. Vorposten für die Erkundung des Landes Richtung Osten ist das mit dem Flugzeug schnell zu erreichende Cochabamba.

    • 15175 La Paz
    • © Olga Gavrilova, Shutterstock

    La Paz ist Regierungssitz und die zweitgrößte Stadt des Landes (nach Santa Cruz), nicht aber die Hauptstadt – dieser Titel gebührt Sucre. Gegründet 1548 von dem Spanier Alonso de Mendoza, liegt die heute 1,2 Mio. Einwohner zählende Metropole zum größten Teil geschützt vor den eisigen Hochlandwinden im tiefen Canyon des Río Choqueyapu – den eisbedeckten lllimani (6439 m) immer im Blick. Wobei die bessere Gesellschaft in den tiefer gelegenen Vierteln (barrios) San Miguel, Calacoto oder Zona Sur wohnt. Die Armen müssen mit den kälteren, weil höher gelegenen Stadtteilen vorlieb nehmen, z. B. El Alto (4061 m). Im Zentrum, nahe der Plaza San Francisco, treffen sich die verschiedenen Bevölkerungsgruppen wieder: Rund um die Geschäftshäuser der Weißen und Mestizen wogt ein bunter (Souvenir-) Markt der indígenas. La Paz ist Ausgangspunkt für Touren zum Titicacasee und in die Yungas, die tropischen Täler der Andenostseite, sowie zu den Gipfeln der Königskordillere. Mit dem Bus (2 Std.) erreicht man die südöstlich gelegene Karnevalsstadt Oruro. Vorposten für die Erkundung des Landes Richtung Osten ist das mit dem Flugzeug schnell zu erreichende Cochabamba.

    • 15175 La Paz

  • Municipio Potosí

    Geographical
    • © Rafal Cichawa, Shutterstock

    Dreieinhalb Stunden mit dem Bus von Sucre (165 km), und die einst reichste Stadt des Kontinents und heute noch höchste der Welt ist erreicht: Sie liegt auf 4070 m am Fuß des Cerro Rico. Diesem „reichen Hügel” verdankt sie ihre Gründung (1545), denn damals entdeckten die Spanier seine ergiebigen Silberadern. Heute leben immer noch viele der 250 000 Einwohner vom Silberschürfen in Kooperativen – eine harte, gefährliche und kaum einträgliche Arbeit. An den alten Reichtum erinnern noch ein Dutzend reich verzierter Barockkirchen und viele Kolonialhäuser. Die Stadtgeschichte ist in der Casa Real de Moneda dokumentiert. Unterkunft: Hotel Gran Libertador. Das Innere des restaurierten Kolonialgebäudes ist schlicht, kann aber mit beheizten Zimmern aufwarten. Ein ungewöhnliches Restaurant, das Ingenio San Marcos, residiert in einer ehemaligen Silberraffinerie, aus der gleichzeitig ein Museum wurde.

    • Potosí
    • © Rafal Cichawa, Shutterstock

    Dreieinhalb Stunden mit dem Bus von Sucre (165 km), und die einst reichste Stadt des Kontinents und heute noch höchste der Welt ist erreicht: Sie liegt auf 4070 m am Fuß des Cerro Rico. Diesem „reichen Hügel” verdankt sie ihre Gründung (1545), denn damals entdeckten die Spanier seine ergiebigen Silberadern. Heute leben immer noch viele der 250 000 Einwohner vom Silberschürfen in Kooperativen – eine harte, gefährliche und kaum einträgliche Arbeit. An den alten Reichtum erinnern noch ein Dutzend reich verzierter Barockkirchen und viele Kolonialhäuser. Die Stadtgeschichte ist in der Casa Real de Moneda dokumentiert. Unterkunft: Hotel Gran Libertador. Das Innere des restaurierten Kolonialgebäudes ist schlicht, kann aber mit beheizten Zimmern aufwarten. Ein ungewöhnliches Restaurant, das Ingenio San Marcos, residiert in einer ehemaligen Silberraffinerie, aus der gleichzeitig ein Museum wurde.

    • Potosí

  • Canopy Walkway

    Touristenattraktionen

    Der Canopy Walkway ist ein 500 m langes und bis zu 36 m hohes Hängebrückensystem in den Baumkronen der Urwaldriesen. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn dir die Höhe und die Schaukelei nichts ausmachen.

    • Avenida La Marina 340, 16003 Iquitos

    Der Canopy Walkway ist ein 500 m langes und bis zu 36 m hohes Hängebrückensystem in den Baumkronen der Urwaldriesen. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn dir die Höhe und die Schaukelei nichts ausmachen.

    • Avenida La Marina 340, 16003 Iquitos

  • Schiffe nach Yurimaguas

    Touristenattraktionen

    Mal ganz entspannt an Deck in der Hängematte liegen, die „grüne Hölle“ am Ufer vorbeiziehen lassen, aufs Wasser schauen und den Geräuschen des Dschungels lauschen? Unbedingt! Schiefertafeln am Hafen bei der Avenida La Marina zeigen täglich die Abfahrtszeiten der Schiffe nach Yurimaguas (flussaufwärts auf dem Río Marañon und dem Río Huallaga, 3 Tage, Naviera Eduardo) oder nach Pucallpa (flussaufwärts auf dem Río Ucayali, 4–5 Tage, Naviera Henry).

    • Iquitos

    Mal ganz entspannt an Deck in der Hängematte liegen, die „grüne Hölle“ am Ufer vorbeiziehen lassen, aufs Wasser schauen und den Geräuschen des Dschungels lauschen? Unbedingt! Schiefertafeln am Hafen bei der Avenida La Marina zeigen täglich die Abfahrtszeiten der Schiffe nach Yurimaguas (flussaufwärts auf dem Río Marañon und dem Río Huallaga, 3 Tage, Naviera Eduardo) oder nach Pucallpa (flussaufwärts auf dem Río Ucayali, 4–5 Tage, Naviera Henry).

    • Iquitos