Peru - Bolivien Top Sehenswürdigkeiten

Kuelap
Architektonische Highlights
Carretera a Kuelap
Nazca Lines
Touristenattraktionen
Nazca
Machu Picchu
Touristenattraktionen
Aguas Calientes
Nationalpark Manú
Botanische Gärten & Parks
Puerto Maldonado
Tiawanacu
Touristenattraktionen
Tiawanacu
Salar de Uyuni
Landschaftliche Highlights
Potosí
Islas Flotantes
Landschaftliche Highlights
Islas Flotantes
Basílica y Convento de San Francisco de Lima
Architektonische Highlights
Lima
Museo Oro del Perú
Museen
Santiago de Surco
Caral Sacred City
Touristenattraktionen
Caral
Museo Nacional Tumbas Reales de Sipán
Museen
Lambayeque
Túcume
Touristenattraktionen
Túcume
Chan Chan
Touristenattraktionen
Trujillo
La Huaca de la Luna
Touristenattraktionen
Trujillo
La Huaca del Sol
Touristenattraktionen
Trujillo
Colca Canyon
Landschaftliche Highlights
Chivay
Qorikancha
Touristenattraktionen
Cuzco
Canopy Walkway
Touristenattraktionen
Iquitos
Schiffe nach Yurimaguas
Touristenattraktionen
Iquitos
Museo de Arte Contemporáneo
Museen
Barranco
Gocta Waterfall
Touristenattraktionen
Chachapoyas
Área de Conservación Privada Chaparrí
Landschaftliche Highlights
Chongoyape
Archeology Museum UNT
Museen
Trujillo
Basilica Cathedral of Arequipa
Architektonische Highlights
Arequipa
ChocoMuseo
Museen
Cuzco
Reserva Nacional Tambopata
Botanische Gärten & Parks
Puerto Maldonado
Capilla de la Virgen de Guadalupe
Architektonische Highlights
Sucre
Dinosaur footprints Cal Orck'o
Touristenattraktionen
Sucre
Eco Truly Park
Botanische Gärten & Parks
Huaral
Reserva Paisajistica Nor Yauyos-Cochas
Landschaftliche Highlights
Lima

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights

    Museen


  • Kuelap

    Architektonische Highlights
    • © Ludmila Ruzickova, Shutterstock

    Die gewaltige Zitadelle, erbaut im 8.–9.Jh. n. Chr. und erst 1843 wiederentdeckt, liegt strategisch günstig auf einem 3000 m hohen Bergplateau, hoch über dem Utcubamba-Tal. Neue Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass es sich um ein religiöses Zentrum handelte. Die Anlage besteht aus einer bis zu 20 m hohen Ringmauer, die ein 584 m langes und bis zu 110 m breites ovales Areal umschließt. Kuélap ist am einfachsten mit einer organisierten Tour mit einem der Anbieter an der Plaza de Armas von Chachapoyas zu erreichen. Vom Ort Tingo kann man nach Kuélap wandern oder reiten. Mit dem 2015/16 gebauten Teleférico (Seilbahn) geht’s noch schneller. Von Tingo María bis zum Ziel werden dabei 661 Höhenmeter überwunden.

    • © Ludmila Ruzickova, Shutterstock

    Die gewaltige Zitadelle, erbaut im 8.–9.Jh. n. Chr. und erst 1843 wiederentdeckt, liegt strategisch günstig auf einem 3000 m hohen Bergplateau, hoch über dem Utcubamba-Tal. Neue Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass es sich um ein religiöses Zentrum handelte. Die Anlage besteht aus einer bis zu 20 m hohen Ringmauer, die ein 584 m langes und bis zu 110 m breites ovales Areal umschließt. Kuélap ist am einfachsten mit einer organisierten Tour mit einem der Anbieter an der Plaza de Armas von Chachapoyas zu erreichen. Vom Ort Tingo kann man nach Kuélap wandern oder reiten. Mit dem 2015/16 gebauten Teleférico (Seilbahn) geht’s noch schneller. Von Tingo María bis zum Ziel werden dabei 661 Höhenmeter überwunden.


  • Nazca Lines

    Touristenattraktionen
    • © Galyna Andrushko, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Besuch aus dem All?

    Die Scharrbilder im Boden der Pampa Colorada entdeckten 1926 zwei US-amerikanische Archäologen, bekannt aber wurden sie durch die Deutsche Maria Reiche, die ihr Leben der Erforschung der Linien widmete. Insgesamt zählte man über 100 geometrische Figuren wie Spiralen, Linien oder trapezförmige Flächen und rund 30 Menschen- oder Tierzeichnungen – alle ca. 2000 Jahre alt, alle immer noch unentschlüsselt. Maria Reiche hielt sie für eine Art astronomischen Kalender. Inzwischen sehen die meisten Wissenschaftler in den Linien Relikte eines Wasserkults. Die größte Figur – 110 m lang – ist ein abstrahierter Vogel mit gewundenem Hals, die vielleicht schönste der 70 m große Affe, die drolligste der Marsmensch mit den kugelrunden Augen. 2025 erschien ein Kinofilm über die deutsche Forscherin („Maria Reiche: Das Geheimnis der Nazca-Linien“). 25 km vor Nasca liegt an der Panamericana Sur das Museo Maria Reiche, in dem ihre Arbeit dokumentiert ist. Vom Flughafen Maria Reiche 4 km südlich von Nasca finden Rundflüge statt. Tickets gibt es bei Agenturen und in vielen Hotels, empfehlenswert sind Alas Peruanas und Aerodiana. Reisepass mitbringen – und Vorsicht: Die vielen Kurven beim Flug können einem schnell auf den Magen schlagen. Frühmorgens ist die Sicht am besten. Für alle, die lieber am Boden bleiben, gibts bei km 420 der Panamericana einen Aussichtsturm – doch allzu viel sieht man aus dieser Perspektive nicht.

    • © Galyna Andrushko, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Besuch aus dem All?

    Die Scharrbilder im Boden der Pampa Colorada entdeckten 1926 zwei US-amerikanische Archäologen, bekannt aber wurden sie durch die Deutsche Maria Reiche, die ihr Leben der Erforschung der Linien widmete. Insgesamt zählte man über 100 geometrische Figuren wie Spiralen, Linien oder trapezförmige Flächen und rund 30 Menschen- oder Tierzeichnungen – alle ca. 2000 Jahre alt, alle immer noch unentschlüsselt. Maria Reiche hielt sie für eine Art astronomischen Kalender. Inzwischen sehen die meisten Wissenschaftler in den Linien Relikte eines Wasserkults. Die größte Figur – 110 m lang – ist ein abstrahierter Vogel mit gewundenem Hals, die vielleicht schönste der 70 m große Affe, die drolligste der Marsmensch mit den kugelrunden Augen. 2025 erschien ein Kinofilm über die deutsche Forscherin („Maria Reiche: Das Geheimnis der Nazca-Linien“). 25 km vor Nasca liegt an der Panamericana Sur das Museo Maria Reiche, in dem ihre Arbeit dokumentiert ist. Vom Flughafen Maria Reiche 4 km südlich von Nasca finden Rundflüge statt. Tickets gibt es bei Agenturen und in vielen Hotels, empfehlenswert sind Alas Peruanas und Aerodiana. Reisepass mitbringen – und Vorsicht: Die vielen Kurven beim Flug können einem schnell auf den Magen schlagen. Frühmorgens ist die Sicht am besten. Für alle, die lieber am Boden bleiben, gibts bei km 420 der Panamericana einen Aussichtsturm – doch allzu viel sieht man aus dieser Perspektive nicht.


  • Machu Picchu

    Touristenattraktionen
    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Calientes, dem Ausgangspunkt für Machu-Picchu-Besuche, dauert von Ollantaytambo im Heiligen Tal ca. 90 Minuten, die Zugfahrt selbst ist ein Erlebnis. Aus dem Hochtal der Anden geht es in den mit Pflanzen überwucherten Hochdschungel. Der Urubamba-Fluss begleitet Sie die ganze Zeit auf der linken Seite. In Aguas Calientes kaufen Sie sich am besten gleich die Eintrittstickets zur Ruinenstätte im Büro des Kulturinstituts (Dirección Regional de Cultura), wenn Sie dies nicht schon vorab in Cuzco oder im Internet (www.machupicchu.gob.pe) gemacht haben. Beim Kauf im Internet benötigen Sie entweder eine Visa-Kreditkarte oder später genügend Zeit, um bei der Banco de la Nación Schlange zu stehen und am Schalter in bar zu zahlen (mit Reservierungscode). Einfacher Eintritt 128 S./ pro Person, mit Besteigungsrecht Huayna Picchu (um 8 oder 10 Uhr) 152 S./, mit Besteigungsrecht des Montaña Machu Picchu 142 S./, mit Museum 150 S./. Beachten Sie bitte, dass diese Zusatzoptionen mit dem Kauf des Tickets erworben werden müssen und nicht im Nachhinein dazu gekauft werden können. Ebenfalls am Vortag des Besuchs sollten Sie zum Tickethäuschen von Consettur gehen und Ihr Ticket für den Shuttlebus erwerben. Die Hin- und Rückfahrt kostet 24 US$. Am Tag der Besichtigung heißt es zeitig aufstehen, denn für den ersten Bus (ab 5.30 Uhr, es gibt genügend Busse für alle!) müssen Sie wieder anstehen. Die Tore zu Machu Picchu öffnen um 6 Uhr; denken Sie an den Reisepass und das Eintrittsticket, beides wird beim Einlass kontrolliert. Das Ticket aufbewahren, denn am Besuchstag darf man zur Toilette nach draußen (in der Anlage gibt’s keine) und erneut hineingehen. Das Mitführen von Essen und Trinken sowie von Wanderstöcken mit Spitzen ist offiziell verboten. Steigen Sie nun zum Wächterhaus hinauf, um einen ersten Blick auf die Anlage zu erhalten. Von hier sind die Sektoren, Plätze und Tempel gut zu erkennen. 1911 war es für Hiram Bingham, den US-Amerikaner und Wissenschaftler an der Universität Yale, nicht so einfach, die Ruinen auszumachen. Er war eigentlich auf der Suche nach einer anderen Inka-Stätte, als Bauern ihn hier hinaufführten. In der Schlucht des Río Urubamba lagen auf ca. 100 ha einer Bergkuppe, überwuchert von Pflanzen die wichtigsten Ruinen von Peru. Hiram Bingham nannte sie Machu Picchu („Alter Gipfel“). Der Rundgang beginnt am Eingangsportal Huaca Punku unterhalb des Wächterhauses. Folgen Sie der Beschilderung, und lassen Sie den Steinbruch (oft grasen hier Lamas) hinter sich. Sie erreichen den Heiligen Platz Inticancha mit dem Tempel der drei Fenster. Der Aufstieg zum Sonnenheiligtum Intihuatana folgt als nächstes. Hier ist der „Ort, an dem die Sonne angebunden wird“. Der Sonnenstein soll den Priestern zum Erkennen der besten Pflanz- und Erntezeiten oder bei anderen religiösen Zeremonien gedient haben. Der Abstieg zum Sonnenfeld Intipampa geht an einer Stelle sehr knapp am Felsen und mit Blick in die Schlucht entlang. Überqueren Sie nun das Sonnenfeld. Am Tempel des Heiligen Felsens ist der Eingang zum Huayna Picchu. Rechterhand folgt das Viertel der drei Türen, das Handwerkerviertel. Der Tempel des Kondors liegt direkt auf dem Weg und markiert die Separation zwischen „einfachem“ Volk und den Herrschenden. Oberhalb des Kondortempels befinden sich der Königliche Palast Incahuasi, der Palast der Prinzessin Palacio de la Ñusta sowie der Rundturm El Torreón. Hier gab es nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Wasserleitungen und Brunnen. Insgesamt waren es rund 200 Gebäude, die etwa 2000 Menschen Obdach lieferten. Doch welche Bedeutung Machu Picchu einst hatte, ist ebenso wenig geklärt wie die Frage, warum hier überwiegend weibliche Mumien gefunden wurden.

    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Calientes, dem Ausgangspunkt für Machu-Picchu-Besuche, dauert von Ollantaytambo im Heiligen Tal ca. 90 Minuten, die Zugfahrt selbst ist ein Erlebnis. Aus dem Hochtal der Anden geht es in den mit Pflanzen überwucherten Hochdschungel. Der Urubamba-Fluss begleitet Sie die ganze Zeit auf der linken Seite. In Aguas Calientes kaufen Sie sich am besten gleich die Eintrittstickets zur Ruinenstätte im Büro des Kulturinstituts (Dirección Regional de Cultura), wenn Sie dies nicht schon vorab in Cuzco oder im Internet (www.machupicchu.gob.pe) gemacht haben. Beim Kauf im Internet benötigen Sie entweder eine Visa-Kreditkarte oder später genügend Zeit, um bei der Banco de la Nación Schlange zu stehen und am Schalter in bar zu zahlen (mit Reservierungscode). Einfacher Eintritt 128 S./ pro Person, mit Besteigungsrecht Huayna Picchu (um 8 oder 10 Uhr) 152 S./, mit Besteigungsrecht des Montaña Machu Picchu 142 S./, mit Museum 150 S./. Beachten Sie bitte, dass diese Zusatzoptionen mit dem Kauf des Tickets erworben werden müssen und nicht im Nachhinein dazu gekauft werden können. Ebenfalls am Vortag des Besuchs sollten Sie zum Tickethäuschen von Consettur gehen und Ihr Ticket für den Shuttlebus erwerben. Die Hin- und Rückfahrt kostet 24 US$. Am Tag der Besichtigung heißt es zeitig aufstehen, denn für den ersten Bus (ab 5.30 Uhr, es gibt genügend Busse für alle!) müssen Sie wieder anstehen. Die Tore zu Machu Picchu öffnen um 6 Uhr; denken Sie an den Reisepass und das Eintrittsticket, beides wird beim Einlass kontrolliert. Das Ticket aufbewahren, denn am Besuchstag darf man zur Toilette nach draußen (in der Anlage gibt’s keine) und erneut hineingehen. Das Mitführen von Essen und Trinken sowie von Wanderstöcken mit Spitzen ist offiziell verboten. Steigen Sie nun zum Wächterhaus hinauf, um einen ersten Blick auf die Anlage zu erhalten. Von hier sind die Sektoren, Plätze und Tempel gut zu erkennen. 1911 war es für Hiram Bingham, den US-Amerikaner und Wissenschaftler an der Universität Yale, nicht so einfach, die Ruinen auszumachen. Er war eigentlich auf der Suche nach einer anderen Inka-Stätte, als Bauern ihn hier hinaufführten. In der Schlucht des Río Urubamba lagen auf ca. 100 ha einer Bergkuppe, überwuchert von Pflanzen die wichtigsten Ruinen von Peru. Hiram Bingham nannte sie Machu Picchu („Alter Gipfel“). Der Rundgang beginnt am Eingangsportal Huaca Punku unterhalb des Wächterhauses. Folgen Sie der Beschilderung, und lassen Sie den Steinbruch (oft grasen hier Lamas) hinter sich. Sie erreichen den Heiligen Platz Inticancha mit dem Tempel der drei Fenster. Der Aufstieg zum Sonnenheiligtum Intihuatana folgt als nächstes. Hier ist der „Ort, an dem die Sonne angebunden wird“. Der Sonnenstein soll den Priestern zum Erkennen der besten Pflanz- und Erntezeiten oder bei anderen religiösen Zeremonien gedient haben. Der Abstieg zum Sonnenfeld Intipampa geht an einer Stelle sehr knapp am Felsen und mit Blick in die Schlucht entlang. Überqueren Sie nun das Sonnenfeld. Am Tempel des Heiligen Felsens ist der Eingang zum Huayna Picchu. Rechterhand folgt das Viertel der drei Türen, das Handwerkerviertel. Der Tempel des Kondors liegt direkt auf dem Weg und markiert die Separation zwischen „einfachem“ Volk und den Herrschenden. Oberhalb des Kondortempels befinden sich der Königliche Palast Incahuasi, der Palast der Prinzessin Palacio de la Ñusta sowie der Rundturm El Torreón. Hier gab es nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Wasserleitungen und Brunnen. Insgesamt waren es rund 200 Gebäude, die etwa 2000 Menschen Obdach lieferten. Doch welche Bedeutung Machu Picchu einst hatte, ist ebenso wenig geklärt wie die Frage, warum hier überwiegend weibliche Mumien gefunden wurden.


  • Nationalpark Manú

    Botanische Gärten & Parks
    • © RPBaiao, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Über Stock und Stein

    Der Nationalpark ist halb so groß wie die Schweiz und das wohl artenreichste Regenwaldreservat der Erde: Allein 200 Baumarten kommen hier vor (in ganz Europa gibt es nur 160!) und 1000 von 9000 insgesamt auf der Welt existierenden Vogelarten. Kein Wunder, dass der Nationalpark das Etikett Unesco-Welterbe trägt. Aufgrund des sehr unregelmäßigen Kleinflugverkehrs von Cusco nach Boca Manu, dem Tor zum Nationalpark am Zusammenfluss von Río Madre de Dios und Río Manu, erfolgt die zweitägige Anreise meist per Bus über Paucartambo und Pillcopata. Am besten geht das über Touranbieter, die in Cusco überall zu finden sind. Ab Atalaya geht es per Boot weiter. Übernachtet wird unterwegs in den Nebelwaldlodges der Veranstalter. Fällt der Rückflug nach Cusco aus, nehmen die Veranstalter die Route den Río Madre de Dios flussabwärts bis Colorado, von dort per Auto bis Puerto San Carlos und weiter mit dem Privatbus zurück nach Cusco oder nach Puerto Maldonado, von wo der Rückflug nach Cusco oder nach Lima möglich ist. Der Eintritt für den Nationalpark kostet 150 S/. für bis zu fünf Tage, das Ticket wird über den Veranstalter bezahlt. Auch abenteuerliche Mountainbiketouren, die einen 65 km langen Downhill zum Oberlauf des Río Alto Madre de Dios einschließen und in Boca Manu enden, werden angeboten.

    • © RPBaiao, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Über Stock und Stein

    Der Nationalpark ist halb so groß wie die Schweiz und das wohl artenreichste Regenwaldreservat der Erde: Allein 200 Baumarten kommen hier vor (in ganz Europa gibt es nur 160!) und 1000 von 9000 insgesamt auf der Welt existierenden Vogelarten. Kein Wunder, dass der Nationalpark das Etikett Unesco-Welterbe trägt. Aufgrund des sehr unregelmäßigen Kleinflugverkehrs von Cusco nach Boca Manu, dem Tor zum Nationalpark am Zusammenfluss von Río Madre de Dios und Río Manu, erfolgt die zweitägige Anreise meist per Bus über Paucartambo und Pillcopata. Am besten geht das über Touranbieter, die in Cusco überall zu finden sind. Ab Atalaya geht es per Boot weiter. Übernachtet wird unterwegs in den Nebelwaldlodges der Veranstalter. Fällt der Rückflug nach Cusco aus, nehmen die Veranstalter die Route den Río Madre de Dios flussabwärts bis Colorado, von dort per Auto bis Puerto San Carlos und weiter mit dem Privatbus zurück nach Cusco oder nach Puerto Maldonado, von wo der Rückflug nach Cusco oder nach Lima möglich ist. Der Eintritt für den Nationalpark kostet 150 S/. für bis zu fünf Tage, das Ticket wird über den Veranstalter bezahlt. Auch abenteuerliche Mountainbiketouren, die einen 65 km langen Downhill zum Oberlauf des Río Alto Madre de Dios einschließen und in Boca Manu enden, werden angeboten.


  • Tiawanacu

    Touristenattraktionen
    • © Paulo Afonso, Shutterstock

    Eine Autostunde von La Paz und nur 20 km vom Ufer des Tititacasees entfernt liegt die Ruinenstätte Tiwanaku (oder Tiahuanaco; ca. 600 v. Chr.–200 n. Chr.). Die präkolumbische Stadt gilt als Wiege der südamerikanischen Kulturen. Zu sehen sind die Reste des Sonnentempels (Kalasasaya) mit Sonnentor und Monolith-Gottheiten, außerdem ein Tempel mit 175 Steinköpfen. Zum Komplex gehören das Museo Litico Monumental und das Museo Convencional mit Grabungsfunden der Ruinenstätte. Am jedem zweiten Sonntag des Monats fährt ein Zug um 8 Uhr von El Alto nach Guaqui am Titicacasee und zurück. Der Zug hält für zwei Stunden in Tiwanaku zur Besichtigung der Ruinen und erreicht Guaqui am Titicacasee gegen 13.20 Uhr. Zurück geht es von dort um 16 Uhr, Ankunft in El Alto ist gegen 18.20 Uhr. Tickets bei Empresa Ferroviaria Andina FCA.

    • Tiawanacu
    • © Paulo Afonso, Shutterstock

    Eine Autostunde von La Paz und nur 20 km vom Ufer des Tititacasees entfernt liegt die Ruinenstätte Tiwanaku (oder Tiahuanaco; ca. 600 v. Chr.–200 n. Chr.). Die präkolumbische Stadt gilt als Wiege der südamerikanischen Kulturen. Zu sehen sind die Reste des Sonnentempels (Kalasasaya) mit Sonnentor und Monolith-Gottheiten, außerdem ein Tempel mit 175 Steinköpfen. Zum Komplex gehören das Museo Litico Monumental und das Museo Convencional mit Grabungsfunden der Ruinenstätte. Am jedem zweiten Sonntag des Monats fährt ein Zug um 8 Uhr von El Alto nach Guaqui am Titicacasee und zurück. Der Zug hält für zwei Stunden in Tiwanaku zur Besichtigung der Ruinen und erreicht Guaqui am Titicacasee gegen 13.20 Uhr. Zurück geht es von dort um 16 Uhr, Ankunft in El Alto ist gegen 18.20 Uhr. Tickets bei Empresa Ferroviaria Andina FCA.

    • Tiawanacu

  • Salar de Uyuni

    Landschaftliche Highlights
    • © sunsinger, Shutterstock

    Sonnenbrille und schützende Kleidung braucht, wer sich das „weiße Meer”, die mit 12 000 km² größte Salzfläche der Erde, ansehen will. Der Salar de Uyuni (3660 m hoch), versalzter Rest eines vor Jahrmillionen ausgetrockneten Binnenmeers, liegt 6 Std. mit dem Bus von Potosí entfernt. Mehrtagestouren führen zu weiteren Lagunen und Salzseen, an denen z. T. Flamingos leben. Ein Erlebnis ist die Übernachtung im Hotel de Sal im Norden des Sees; es ist ganz aus Salz erbaut. 3–4-tägige Jeeptouren auf dem Salar und zu den umliegenden Lagunen, Vulkanen und Geysiren.

    • Potosí
    • © sunsinger, Shutterstock

    Sonnenbrille und schützende Kleidung braucht, wer sich das „weiße Meer”, die mit 12 000 km² größte Salzfläche der Erde, ansehen will. Der Salar de Uyuni (3660 m hoch), versalzter Rest eines vor Jahrmillionen ausgetrockneten Binnenmeers, liegt 6 Std. mit dem Bus von Potosí entfernt. Mehrtagestouren führen zu weiteren Lagunen und Salzseen, an denen z. T. Flamingos leben. Ein Erlebnis ist die Übernachtung im Hotel de Sal im Norden des Sees; es ist ganz aus Salz erbaut. 3–4-tägige Jeeptouren auf dem Salar und zu den umliegenden Lagunen, Vulkanen und Geysiren.

    • Potosí

  • Islas Flotantes

    Landschaftliche Highlights
    • © Belikova Oksana, Shutterstock

    Von den legendären dunkelhäutigen Uros, die sich selbst Kotsuña (Seemenschen) nannten und die die Inka nie unterwerfen konnten, blieben Siedlungen auf rund 40 schwimmenden Inseln, auf denen heute noch jeweils 30–50 Uro-Nachfahren leben. Um die Tradition des Schilfinselbaus am Leben zu erhalten, richtete man auf der 64 x 36 m großen Totani Pata und auf dem Wuaca-Wuacani-Inselkomplex Schulen ein, in denen diese Kunst überliefert wird. Die vielen Touristen, die heute die Inseln besuchen wollen, lassen die Bewohner ein wenig zu Statisten verkommen. Authentisch ist etwas anderes. Sehenswert sind die Inseln trotzdem.

    • © Belikova Oksana, Shutterstock

    Von den legendären dunkelhäutigen Uros, die sich selbst Kotsuña (Seemenschen) nannten und die die Inka nie unterwerfen konnten, blieben Siedlungen auf rund 40 schwimmenden Inseln, auf denen heute noch jeweils 30–50 Uro-Nachfahren leben. Um die Tradition des Schilfinselbaus am Leben zu erhalten, richtete man auf der 64 x 36 m großen Totani Pata und auf dem Wuaca-Wuacani-Inselkomplex Schulen ein, in denen diese Kunst überliefert wird. Die vielen Touristen, die heute die Inseln besuchen wollen, lassen die Bewohner ein wenig zu Statisten verkommen. Authentisch ist etwas anderes. Sehenswert sind die Inseln trotzdem.


  • Basílica y Convento de San Francisco de Lima

    Architektonische Highlights
    • © javarman, Shutterstock

    Schon der Klosterkreuzgang mit Kachelbildern aus Sevilla, die das Leben des hl. Franziskus darstellen, ist sehenswert. Die Attraktion des 1657–87 erbauten Klosters aber sind die 1951 entdeckten Katakomben (nur mit Führung), wo bis 1808 Zigtausende von Toten bestattet wurden, und die Bibliothek des Klosters mit ihren 25 000 Bänden. Die Unesco erklärte das Kloster mit der stuckgeschmückten Kirche und ihrem kostbaren Chorgestühl zum Welterbe.

    • © javarman, Shutterstock

    Schon der Klosterkreuzgang mit Kachelbildern aus Sevilla, die das Leben des hl. Franziskus darstellen, ist sehenswert. Die Attraktion des 1657–87 erbauten Klosters aber sind die 1951 entdeckten Katakomben (nur mit Führung), wo bis 1808 Zigtausende von Toten bestattet wurden, und die Bibliothek des Klosters mit ihren 25 000 Bänden. Die Unesco erklärte das Kloster mit der stuckgeschmückten Kirche und ihrem kostbaren Chorgestühl zum Welterbe.


  • Museo Oro del Perú

    Museen

    Goldene Kronen, Brustketten oder Zeremonienmesser (tumi) der verschiedenen altperuanischen Kulturen sind zu sehen, darunter das berühmte tumi aus Lambayeque. Im Erdgeschoss zeigt das Museo de Armas del Mundo (Museum der Waffen der Welt) u. a. koloniale Waffen, Rüstungen und Gemälde zum Thema. Anfahrt mit dem Taxi, ca. 1 Stunde, da etwas außerhalb.

    Goldene Kronen, Brustketten oder Zeremonienmesser (tumi) der verschiedenen altperuanischen Kulturen sind zu sehen, darunter das berühmte tumi aus Lambayeque. Im Erdgeschoss zeigt das Museo de Armas del Mundo (Museum der Waffen der Welt) u. a. koloniale Waffen, Rüstungen und Gemälde zum Thema. Anfahrt mit dem Taxi, ca. 1 Stunde, da etwas außerhalb.


  • Caral Sacred City

    Touristenattraktionen
    • © RHonores, Shutterstock

    Radiokarbonuntersuchungen brachten Gewissheit: Die peruanische Archäologin Ruth Shady Solís hatte Anfang der 1990er-Jahre die älteste städtische Zivilisation Südamerikas gefunden, datierbar auf ca. 2600 v. Chr. Heute sind etliche Gebäude restauriert. Gut erkennbar sind der zeremonielle Herrschaftsbezirk mit Pyramiden und Amphitheater sowie die Aufteilung in Ober- und Unterstadt. Anfahrt mit Turismo Barranca bis Supe ca. 3 ½ Std.

    • © RHonores, Shutterstock

    Radiokarbonuntersuchungen brachten Gewissheit: Die peruanische Archäologin Ruth Shady Solís hatte Anfang der 1990er-Jahre die älteste städtische Zivilisation Südamerikas gefunden, datierbar auf ca. 2600 v. Chr. Heute sind etliche Gebäude restauriert. Gut erkennbar sind der zeremonielle Herrschaftsbezirk mit Pyramiden und Amphitheater sowie die Aufteilung in Ober- und Unterstadt. Anfahrt mit Turismo Barranca bis Supe ca. 3 ½ Std.


  • Museo Nacional Tumbas Reales de Sipán

    Museen

    5 Mio. US $ ließ sich der Staat den modernen, an Moche-Pyramiden orientierten Neubau kosten. Auf drei Stockwerken wird die Hinterlassenschaft der Moche-Kultur gezeigt, vor allem die z. T. massiv goldenen Funde um den „Herrn von Sipán” und eine Nachbildung des Grabes.

    5 Mio. US $ ließ sich der Staat den modernen, an Moche-Pyramiden orientierten Neubau kosten. Auf drei Stockwerken wird die Hinterlassenschaft der Moche-Kultur gezeigt, vor allem die z. T. massiv goldenen Funde um den „Herrn von Sipán” und eine Nachbildung des Grabes.


  • Túcume

    Touristenattraktionen
    • © Carlos Sala Fotografia, Shutterstock

    Ein kleines Museum am Eingang des Geländes (1 km von Lambayeque) bereitet mit Modellen gut auf den Besuch der Pyramidenstadt im Tal des Río La Leche vor, deren Ausgrabungsarbeiten Thor Heyerdahl leitete. Insgesamt wurden 26 z.T. stark verwitterte, doch in der Form gut erkennbare Adobe-Pyramiden aus der Zeit um 700 gefunden. Die größte, vermutlich das Zeremonialzentrum, ist die Huaca Larga. Vom Aussichtsplatz am Heiligen Berg, auf dem früher Menschen geopfert wurden, kann man die Ausmaße der Stadt überschauen. Höhepunkt ist die Huaca Balsas mit ihren phantastisch erhaltenen Reliefs.

    • © Carlos Sala Fotografia, Shutterstock

    Ein kleines Museum am Eingang des Geländes (1 km von Lambayeque) bereitet mit Modellen gut auf den Besuch der Pyramidenstadt im Tal des Río La Leche vor, deren Ausgrabungsarbeiten Thor Heyerdahl leitete. Insgesamt wurden 26 z.T. stark verwitterte, doch in der Form gut erkennbare Adobe-Pyramiden aus der Zeit um 700 gefunden. Die größte, vermutlich das Zeremonialzentrum, ist die Huaca Larga. Vom Aussichtsplatz am Heiligen Berg, auf dem früher Menschen geopfert wurden, kann man die Ausmaße der Stadt überschauen. Höhepunkt ist die Huaca Balsas mit ihren phantastisch erhaltenen Reliefs.


  • Chan Chan

    Touristenattraktionen
    • © Chris Howey, Shutterstock

    Das Ruinenfeld der Chimú-Hauptstadt schließt nördlich an das Stadtgebiet Trujillos an (Ausfahrt Huanchaco). Mit 20 km² ist die im 15.Jh. von den Inka unterworfene Stadt die größte archäologische Stätte des Kontinents. Im 12./13.Jh. bewohnten ca. 100 000 Menschen die neun ciudadelas (Stadtviertel): Fischer, Bauern, Handwerker, Kaufleute, Krieger, Priester und die Familien der Führungselite. Zzt. ist nur der Palacio NikAn zugänglich. Im Innern wirkt die Anlage mit ihren hohen Mauern und langen Gängen wie ein Labyrinth. Alle Gebäude sind aus Adobe erbaut. Im Museo del Sitio ist die Bauweise erläutert. Ein kompliziertes Bewässerungssystem sicherte die Feldwirtschaft. Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Huaca Arco Iris. Der restaurierte Tempel der Chimú verdankt den Namen „Regenbogentempel” den Motiven an seinen Wänden.

    • © Chris Howey, Shutterstock

    Das Ruinenfeld der Chimú-Hauptstadt schließt nördlich an das Stadtgebiet Trujillos an (Ausfahrt Huanchaco). Mit 20 km² ist die im 15.Jh. von den Inka unterworfene Stadt die größte archäologische Stätte des Kontinents. Im 12./13.Jh. bewohnten ca. 100 000 Menschen die neun ciudadelas (Stadtviertel): Fischer, Bauern, Handwerker, Kaufleute, Krieger, Priester und die Familien der Führungselite. Zzt. ist nur der Palacio NikAn zugänglich. Im Innern wirkt die Anlage mit ihren hohen Mauern und langen Gängen wie ein Labyrinth. Alle Gebäude sind aus Adobe erbaut. Im Museo del Sitio ist die Bauweise erläutert. Ein kompliziertes Bewässerungssystem sicherte die Feldwirtschaft. Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Huaca Arco Iris. Der restaurierte Tempel der Chimú verdankt den Namen „Regenbogentempel” den Motiven an seinen Wänden.


  • La Huaca de la Luna

    Touristenattraktionen
    • © SL-Photography, Shutterstock

    Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.

    • © SL-Photography, Shutterstock

    Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.


  • La Huaca del Sol

    Touristenattraktionen
    • © Andreas Wolochow, Shutterstock

    Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.

    • © Andreas Wolochow, Shutterstock

    Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.


  • Colca Canyon

    Landschaftliche Highlights
    • © Don Mammoser, Shutterstock

    Die gewaltige Schlucht des Río Colca (ca. 150 km nordwestlich von Arequipa) gehört zu den großen landschaftlichen Erlebnissen in Peru. Malerisch eingerahmt ist der Canyon von 6000 m hohen Vulkanen. Die Ausflüge führen über den 4900 m hohen Pass bei Patapampa zum Aussichtspunkt Mirador de los Volcanes. Von hier bietet sich ein fantastischer Blick auf die umliegenden Vulkane, daher auch sein Name. Beeindruckend ist vor allem der Sabancaya (5976 m), der ab und an mit einer Rauchfahne aufwartet. Nur wenige Minuten nach Verlassen des Miradors eröffnet sich nach einer der zahlreichen Kurven ein Panoramablick auf das ca. 1000 m tiefer gelegene Colcatal. Es dauert nun noch einmal etwa 45 Minuten bis zum Eingang von Chivay, dem Hauptort des Tals. Höhepunkt der Tour ist die Fahrt zum Cruz del Condor und dem Mirador de Tapay, wo du weit über die rund 100 km lange Schlucht blicken und nicht selten auch Kondore im Gleitflug beobachten kannst. Wer länger bleiben will, kann sich im Tal in der traumhaften Colca- Lodge einmieten. Weiter westlich liegt der Ort Cabanaconde. Hier beginnen mehrtägige Wanderungen in den Canyon, die man vor Ort oder in Arequipa buchen kann.

    • © Don Mammoser, Shutterstock

    Die gewaltige Schlucht des Río Colca (ca. 150 km nordwestlich von Arequipa) gehört zu den großen landschaftlichen Erlebnissen in Peru. Malerisch eingerahmt ist der Canyon von 6000 m hohen Vulkanen. Die Ausflüge führen über den 4900 m hohen Pass bei Patapampa zum Aussichtspunkt Mirador de los Volcanes. Von hier bietet sich ein fantastischer Blick auf die umliegenden Vulkane, daher auch sein Name. Beeindruckend ist vor allem der Sabancaya (5976 m), der ab und an mit einer Rauchfahne aufwartet. Nur wenige Minuten nach Verlassen des Miradors eröffnet sich nach einer der zahlreichen Kurven ein Panoramablick auf das ca. 1000 m tiefer gelegene Colcatal. Es dauert nun noch einmal etwa 45 Minuten bis zum Eingang von Chivay, dem Hauptort des Tals. Höhepunkt der Tour ist die Fahrt zum Cruz del Condor und dem Mirador de Tapay, wo du weit über die rund 100 km lange Schlucht blicken und nicht selten auch Kondore im Gleitflug beobachten kannst. Wer länger bleiben will, kann sich im Tal in der traumhaften Colca- Lodge einmieten. Weiter westlich liegt der Ort Cabanaconde. Hier beginnen mehrtägige Wanderungen in den Canyon, die man vor Ort oder in Arequipa buchen kann.


  • Qorikancha

    Touristenattraktionen
    • © Arne Beruldsen, Shutterstock

    Das größte Heiligtum der Inka, der Sonnentempel Coricancha, die Kolonialkirche und das Dominikanerkloster bilden gemeinsam einen Komplex. Im Hof sind vier Tempelkammern erhalten. Davor soll ein goldener Garten gelegen haben, in dem goldene Hirten 20 goldene Lamas hüteten, die goldenes Gras fraßen . . .

    • © Arne Beruldsen, Shutterstock

    Das größte Heiligtum der Inka, der Sonnentempel Coricancha, die Kolonialkirche und das Dominikanerkloster bilden gemeinsam einen Komplex. Im Hof sind vier Tempelkammern erhalten. Davor soll ein goldener Garten gelegen haben, in dem goldene Hirten 20 goldene Lamas hüteten, die goldenes Gras fraßen . . .


  • Canopy Walkway

    Touristenattraktionen

    Der Canopy Walkway ist ein 500 m langes und bis zu 36 m hohes Hängebrückensystem in den Baumkronen der Urwaldriesen. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn dir die Höhe und die Schaukelei nichts ausmachen.

    • Avenida La Marina 340, 16003 Iquitos

    Der Canopy Walkway ist ein 500 m langes und bis zu 36 m hohes Hängebrückensystem in den Baumkronen der Urwaldriesen. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn dir die Höhe und die Schaukelei nichts ausmachen.

    • Avenida La Marina 340, 16003 Iquitos

  • Schiffe nach Yurimaguas

    Touristenattraktionen

    Mal ganz entspannt an Deck in der Hängematte liegen, die „grüne Hölle“ am Ufer vorbeiziehen lassen, aufs Wasser schauen und den Geräuschen des Dschungels lauschen? Unbedingt! Schiefertafeln am Hafen bei der Avenida La Marina zeigen täglich die Abfahrtszeiten der Schiffe nach Yurimaguas (flussaufwärts auf dem Río Marañon und dem Río Huallaga, 3 Tage, Naviera Eduardo) oder nach Pucallpa (flussaufwärts auf dem Río Ucayali, 4–5 Tage, Naviera Henry).

    • Iquitos

    Mal ganz entspannt an Deck in der Hängematte liegen, die „grüne Hölle“ am Ufer vorbeiziehen lassen, aufs Wasser schauen und den Geräuschen des Dschungels lauschen? Unbedingt! Schiefertafeln am Hafen bei der Avenida La Marina zeigen täglich die Abfahrtszeiten der Schiffe nach Yurimaguas (flussaufwärts auf dem Río Marañon und dem Río Huallaga, 3 Tage, Naviera Eduardo) oder nach Pucallpa (flussaufwärts auf dem Río Ucayali, 4–5 Tage, Naviera Henry).

    • Iquitos

  • Museo de Arte Contemporáneo

    Museen
    Insider-Tipp
    Draußen guckt’s sich schöner

    In einer schönen Parkanlage liegt das Museum für zeitgenössische Kunst mit interessanten Wechselausstellungen und einladender Cafeteria. In den peruanischen Sommermonaten gibt es im Park regelmäßig Open-Air-Kino.

    Insider-Tipp
    Draußen guckt’s sich schöner

    In einer schönen Parkanlage liegt das Museum für zeitgenössische Kunst mit interessanten Wechselausstellungen und einladender Cafeteria. In den peruanischen Sommermonaten gibt es im Park regelmäßig Open-Air-Kino.


  • Gocta Waterfall

    Touristenattraktionen
    • © Mark Green, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ein (Wasser-) Fall für zwei

    Mit einer Höhe von 771 m, verteilt auf zwei Fallstufen (231 und 540 m), gehört Gocta zu den höchsten Wasserfällen der Welt. Du kannst ihn von Chachapoyas im Rahmen einer Tagestour oder auf eigene Faust besuchen. Zur Regenzeit ist der Wasserfall gewaltig, in der Trockenzeit dagegen nur ein kümmerliches Rinnsal. Der Weg zur Basis der ersten Fallstufe ab San Pablo ist einfacher und darum eher für Ältere und Kinder geeignet. Zur Basis der zweiten Fallstufe gelangt man von Cocachimba.

    • Chachapoyas
    • © Mark Green, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ein (Wasser-) Fall für zwei

    Mit einer Höhe von 771 m, verteilt auf zwei Fallstufen (231 und 540 m), gehört Gocta zu den höchsten Wasserfällen der Welt. Du kannst ihn von Chachapoyas im Rahmen einer Tagestour oder auf eigene Faust besuchen. Zur Regenzeit ist der Wasserfall gewaltig, in der Trockenzeit dagegen nur ein kümmerliches Rinnsal. Der Weg zur Basis der ersten Fallstufe ab San Pablo ist einfacher und darum eher für Ältere und Kinder geeignet. Zur Basis der zweiten Fallstufe gelangt man von Cocachimba.

    • Chachapoyas

  • Área de Conservación Privada Chaparrí

    Landschaftliche Highlights
    • © Danita Delmont, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Intellektuelle Raubtiere

    Die von der lokalen Campesino-Gemeinde verwaltete Área de Conservación Privada Chaparrí ist Perus erstes privates Naturschutzgebiet. Es schützt den Trockenwald und dessen Fauna und Flora auf einer Fläche von 340 km2.Nur hier kannst du neben dem seltenen Weißflügeltruthahn auch Brillenbären entdecken – übrigens Vorbild für den berühmten Bären „Paddington“. Aber auch Füchse, Rehe und Kolibris machen den Besuch zu einem Erlebnis – besonders schön ist es frühmorgens und am späten Nachmittag. Übernachten kann man in komfortablen Zimmern. Ein Besuch ist allerdings nur nach Anmeldung möglich. Die Anreise ab Chiclayo kann durch Chaparrí organisiert werden. Günstiger ist die Eigenanreise: vom Terminal Epsel in Chiclayo einen Combi (Kleinbus) bis Chongoyape nehmen (ca. 1 Std.) und dort ein Mototaxi anheuern. Rückfahrt vereinbaren!

    • Chongoyape
    • © Danita Delmont, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Intellektuelle Raubtiere

    Die von der lokalen Campesino-Gemeinde verwaltete Área de Conservación Privada Chaparrí ist Perus erstes privates Naturschutzgebiet. Es schützt den Trockenwald und dessen Fauna und Flora auf einer Fläche von 340 km2.Nur hier kannst du neben dem seltenen Weißflügeltruthahn auch Brillenbären entdecken – übrigens Vorbild für den berühmten Bären „Paddington“. Aber auch Füchse, Rehe und Kolibris machen den Besuch zu einem Erlebnis – besonders schön ist es frühmorgens und am späten Nachmittag. Übernachten kann man in komfortablen Zimmern. Ein Besuch ist allerdings nur nach Anmeldung möglich. Die Anreise ab Chiclayo kann durch Chaparrí organisiert werden. Günstiger ist die Eigenanreise: vom Terminal Epsel in Chiclayo einen Combi (Kleinbus) bis Chongoyape nehmen (ca. 1 Std.) und dort ein Mototaxi anheuern. Rückfahrt vereinbaren!

    • Chongoyape

  • Archeology Museum UNT

    Museen
    Insider-Tipp
    Von außen wie von innen schön

    Eins der schönsten Museen Perus: In den mit Mahagoni getäfelten Räumen der stolzen Casa Risco sind Keramiken der Moche, Chimú und Inka ausgestellt. Eine Abteilung ist dem Ruinenfeld Chan Chan gewidmet, eine andere den Ausgrabungen der Huaca de la Luna.

    Insider-Tipp
    Von außen wie von innen schön

    Eins der schönsten Museen Perus: In den mit Mahagoni getäfelten Räumen der stolzen Casa Risco sind Keramiken der Moche, Chimú und Inka ausgestellt. Eine Abteilung ist dem Ruinenfeld Chan Chan gewidmet, eine andere den Ausgrabungen der Huaca de la Luna.


  • Basilica Cathedral of Arequipa

    Architektonische Highlights
    • © Carlos CAbrera Fotografia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alles im Blick

    Die 1844 im neoklassischen Stil errichtete Kathedrale breitet sich über 100 m Länge an der Plaza de Armas aus. Der Ursprungsbau von 1656 fiel einem Brand zum Opfer. Blickfang innen ist ein Altar aus Carrara-Marmor. Den schönsten Blick auf die Kathedrale hast du vom Dachterrassencafé des Suites Plaza Hotels (Portal de Flores). Zum Sonnenuntergang wird es voll, komm lieber schon zum Kaffee!

    • © Carlos CAbrera Fotografia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alles im Blick

    Die 1844 im neoklassischen Stil errichtete Kathedrale breitet sich über 100 m Länge an der Plaza de Armas aus. Der Ursprungsbau von 1656 fiel einem Brand zum Opfer. Blickfang innen ist ein Altar aus Carrara-Marmor. Den schönsten Blick auf die Kathedrale hast du vom Dachterrassencafé des Suites Plaza Hotels (Portal de Flores). Zum Sonnenuntergang wird es voll, komm lieber schon zum Kaffee!


  • ChocoMuseo

    Museen
    Insider-Tipp
    Leckermäuler, hereinspaziert!

    Nettes Museum, das alle Fragen zu Kakao und Schokolade beantwortet. Hier gibt es eine kleine Fabrik, die Fairtrade-Biokakao zu Schokolade verarbeitet, einen Laden und ein Café, in dem man u. a. Schokoladenfondue bekommt. Außerdem werden hier und in der Filiale in der Calle Hatunrumiyoc 480 kurzweilige Workshops angeboten.

    Insider-Tipp
    Leckermäuler, hereinspaziert!

    Nettes Museum, das alle Fragen zu Kakao und Schokolade beantwortet. Hier gibt es eine kleine Fabrik, die Fairtrade-Biokakao zu Schokolade verarbeitet, einen Laden und ein Café, in dem man u. a. Schokoladenfondue bekommt. Außerdem werden hier und in der Filiale in der Calle Hatunrumiyoc 480 kurzweilige Workshops angeboten.


  • Reserva Nacional Tambopata

    Botanische Gärten & Parks
    Insider-Tipp
    Mmh, lecker, Lehm!

    Tambopata bildet zusammen mit dem Nationalpark Bahuaja-Sonene, der nicht besucht werden kann, ein riesiges Regenwaldschutzgebiet zwischen Puerto Maldonados beiden Flüssen und der Grenze zu Bolivien. Das Guinnessbuch könnte lange Listen aufstellen: 648 registrierte Vogelarten gibt es hier, 323 Fisch-, 108 Säugetier- und 93 Amphibienarten, dazu die weltweit größte Lehmlecke, die Collpa de Colorado, einen Lehmfelsen, an dem Hunderte Papageien Mineralien lecken: Scharen von Aras kommen täglich zu dieser Steilwand aus Lehm, um Giftstoffe aus ihrer Nahrung zu neutralisieren und die Verdauung zu unterstützen.

    Insider-Tipp
    Mmh, lecker, Lehm!

    Tambopata bildet zusammen mit dem Nationalpark Bahuaja-Sonene, der nicht besucht werden kann, ein riesiges Regenwaldschutzgebiet zwischen Puerto Maldonados beiden Flüssen und der Grenze zu Bolivien. Das Guinnessbuch könnte lange Listen aufstellen: 648 registrierte Vogelarten gibt es hier, 323 Fisch-, 108 Säugetier- und 93 Amphibienarten, dazu die weltweit größte Lehmlecke, die Collpa de Colorado, einen Lehmfelsen, an dem Hunderte Papageien Mineralien lecken: Scharen von Aras kommen täglich zu dieser Steilwand aus Lehm, um Giftstoffe aus ihrer Nahrung zu neutralisieren und die Verdauung zu unterstützen.


  • Capilla de la Virgen de Guadalupe

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Zeigen, was man hat

    Die Kathedrale (1551–1633) beeindruckt durch ihre barocke Fassade und ihren mit Keramikfiguren geschmückten Glockenturm. Die 1616–1625 angebaute Kapelle birgt die wertvollste Marienstatue Boliviens: Ihr Umhang ist mit Diamanten, Smaragden und Perlen besetzt. Im angeschlossenen Museum sind weitere Kostbarkeiten zu sehen.

    Insider-Tipp
    Zeigen, was man hat

    Die Kathedrale (1551–1633) beeindruckt durch ihre barocke Fassade und ihren mit Keramikfiguren geschmückten Glockenturm. Die 1616–1625 angebaute Kapelle birgt die wertvollste Marienstatue Boliviens: Ihr Umhang ist mit Diamanten, Smaragden und Perlen besetzt. Im angeschlossenen Museum sind weitere Kostbarkeiten zu sehen.


  • Dinosaur footprints Cal Orck'o

    Touristenattraktionen
    • © Andreas Wolochow, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo die Dinos stapften

    Cal Orcko’o heißt der Kalkhügel mit dem 1998 entdeckten größten Spurenfeld der späten Kreidezeit (vor 68–65 Mio. Jahren). Insgesamt umfasst es mehr als 5000 Dinosaurierspuren acht verschiedener Arten. Das Gelände selbst gehört zu einer Zementfabrik und darf nicht betreten werden (Fernglas mitnehmen!).

    • © Andreas Wolochow, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo die Dinos stapften

    Cal Orcko’o heißt der Kalkhügel mit dem 1998 entdeckten größten Spurenfeld der späten Kreidezeit (vor 68–65 Mio. Jahren). Insgesamt umfasst es mehr als 5000 Dinosaurierspuren acht verschiedener Arten. Das Gelände selbst gehört zu einer Zementfabrik und darf nicht betreten werden (Fernglas mitnehmen!).


  • Eco Truly Park

    Botanische Gärten & Parks
    Insider-Tipp
    Tiefenentspannt am Strand

    Yoga am Morgen mit Blick auf den Pazifik, Essen aus eigener Landwirtschaft und schlafen in runden Lehmhäuschen, die trulys heißen? Der Ecotruly Park ist ein kleines Ökoparadies, in dem sich Künstler, Freigeister und Naturverbundene gefunden haben. Tagesgäste können bei Yoga-, Kunst- und Gartenworkshops in das Hippieleben hineinschnuppern. Wer länger bleiben möchte, kann gegen freie Kost und Logis dort arbeiten. Auch organisierte Touren inklusive Abholung sind möglich.

    Insider-Tipp
    Tiefenentspannt am Strand

    Yoga am Morgen mit Blick auf den Pazifik, Essen aus eigener Landwirtschaft und schlafen in runden Lehmhäuschen, die trulys heißen? Der Ecotruly Park ist ein kleines Ökoparadies, in dem sich Künstler, Freigeister und Naturverbundene gefunden haben. Tagesgäste können bei Yoga-, Kunst- und Gartenworkshops in das Hippieleben hineinschnuppern. Wer länger bleiben möchte, kann gegen freie Kost und Logis dort arbeiten. Auch organisierte Touren inklusive Abholung sind möglich.


  • Reserva Paisajistica Nor Yauyos-Cochas

    Landschaftliche Highlights
    • © anyisa, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fast zu schön, um wahr zu sein

    Oben in den Bergen, wo der Río Cañete entspringt, hat die Natur mit glasklaren Bergseen, rauschenden Wasserfällen und uralten Inkawegen eine atemraubend schöne Landschaft hingezaubert, die immer noch ein ziemlicher Geheimtipp für Ausflugsziele rund um Lima ist. Im Hintergrund ragt der 5750 m hohe Nevado Pariacaca empor. Die Fahrt von Lima ins Naturschutzgebiet ist lang, darum macht es Sinn, die Reise mit einem Zwischenstopp in Lunahuaná zu unterbrechen, wo du reiten, Wildwasserrafting machen und Pisco trinken kannst. Einfache Unterkünfte gibt es in den Orten Huancaya, Vitis und Vilca.

    • © anyisa, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fast zu schön, um wahr zu sein

    Oben in den Bergen, wo der Río Cañete entspringt, hat die Natur mit glasklaren Bergseen, rauschenden Wasserfällen und uralten Inkawegen eine atemraubend schöne Landschaft hingezaubert, die immer noch ein ziemlicher Geheimtipp für Ausflugsziele rund um Lima ist. Im Hintergrund ragt der 5750 m hohe Nevado Pariacaca empor. Die Fahrt von Lima ins Naturschutzgebiet ist lang, darum macht es Sinn, die Reise mit einem Zwischenstopp in Lunahuaná zu unterbrechen, wo du reiten, Wildwasserrafting machen und Pisco trinken kannst. Einfache Unterkünfte gibt es in den Orten Huancaya, Vitis und Vilca.