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Peru - Bolivien Top Sehenswürdigkeiten


















Architektonische Highlights
Touristenattraktionen
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Touristenattraktionen
Botanische Gärten & Parks
Landschaftliche Highlights
Museen
Kuelap
Architektonische Highlights © Ludmila Ruzickova, Shutterstock
Die gewaltige Zitadelle, erbaut im 8.–9.Jh. n. Chr. und erst 1843 wiederentdeckt, liegt strategisch günstig auf einem 3000 m hohen Bergplateau, hoch über dem Utcubamba-Tal. Neue Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass es sich um ein religiöses Zentrum handelte. Die Anlage besteht aus einer bis zu 20 m hohen Ringmauer, die ein 584 m langes und bis zu 110 m breites ovales Areal umschließt. Kuélap ist am einfachsten mit einer organisierten Tour mit einem der Anbieter an der Plaza de Armas von Chachapoyas zu erreichen. Vom Ort Tingo kann man nach Kuélap wandern oder reiten. Mit dem 2015/16 gebauten Teleférico (Seilbahn) geht’s noch schneller. Von Tingo María bis zum Ziel werden dabei 661 Höhenmeter überwunden.
- Carretera a Kuelap
- http://kuelap.cultura.pe/
© Ludmila Ruzickova, Shutterstock
Die gewaltige Zitadelle, erbaut im 8.–9.Jh. n. Chr. und erst 1843 wiederentdeckt, liegt strategisch günstig auf einem 3000 m hohen Bergplateau, hoch über dem Utcubamba-Tal. Neue Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass es sich um ein religiöses Zentrum handelte. Die Anlage besteht aus einer bis zu 20 m hohen Ringmauer, die ein 584 m langes und bis zu 110 m breites ovales Areal umschließt. Kuélap ist am einfachsten mit einer organisierten Tour mit einem der Anbieter an der Plaza de Armas von Chachapoyas zu erreichen. Vom Ort Tingo kann man nach Kuélap wandern oder reiten. Mit dem 2015/16 gebauten Teleférico (Seilbahn) geht’s noch schneller. Von Tingo María bis zum Ziel werden dabei 661 Höhenmeter überwunden.
- Carretera a Kuelap
- http://kuelap.cultura.pe/
Nazca Lines
Touristenattraktionen © Galyna Andrushko, Shutterstock
Die Scharrbilder im Boden der Pampa Colorada entdeckten 1926 zwei amerikanische Archäologen, bekannt aber wurden sie durch die Deutsche Maria Reiche, die ihr Leben der Erforschung der Linien widmete. Insgesamt zählte man über 100 geometrische Figuren wie Spiralen, Linien oder trapezförmige Flächen und rund 30 Menschen- oder Tierzeichnungen – alle ca. 2000 Jahre alt, alle immer noch unentschlüsselt. Maria Reiche hielt sie für eine Art „astronomischen Kalender”. Inzwischen sehen die meisten Wissenschaftler in den Linien Relikte eines Wasserkults. Die größte Figur ist ein abstrahierter Vogel mit gewundenem Hals (110 m lang), die schönste der 70 m große Affe, die drolligste der Marsmensch mit den kugelrunden Augen. An der Panamericana Sur liegt das Casa Museo Maria Reiche , in dem ihre Arbeit dokumentiert ist. Vom Flughafen Maria Reiche, 4 km südlich von Nazca, finden Rundflüge in Propellerflugzeugen statt.
- 11401 Nazca
- http://www.nascaperu.com/
© Galyna Andrushko, Shutterstock
Die Scharrbilder im Boden der Pampa Colorada entdeckten 1926 zwei amerikanische Archäologen, bekannt aber wurden sie durch die Deutsche Maria Reiche, die ihr Leben der Erforschung der Linien widmete. Insgesamt zählte man über 100 geometrische Figuren wie Spiralen, Linien oder trapezförmige Flächen und rund 30 Menschen- oder Tierzeichnungen – alle ca. 2000 Jahre alt, alle immer noch unentschlüsselt. Maria Reiche hielt sie für eine Art „astronomischen Kalender”. Inzwischen sehen die meisten Wissenschaftler in den Linien Relikte eines Wasserkults. Die größte Figur ist ein abstrahierter Vogel mit gewundenem Hals (110 m lang), die schönste der 70 m große Affe, die drolligste der Marsmensch mit den kugelrunden Augen. An der Panamericana Sur liegt das Casa Museo Maria Reiche , in dem ihre Arbeit dokumentiert ist. Vom Flughafen Maria Reiche, 4 km südlich von Nazca, finden Rundflüge in Propellerflugzeugen statt.
- 11401 Nazca
- http://www.nascaperu.com/
Machu Picchu
Touristenattraktionen © Anton_Ivanov, Shutterstock
Calientes, dem Ausgangspunkt für Machu-Picchu-Besuche, dauert von Ollantaytambo im Heiligen Tal ca. 90 Minuten, die Zugfahrt selbst ist ein Erlebnis. Aus dem Hochtal der Anden geht es in den mit Pflanzen überwucherten Hochdschungel. Der Urubamba-Fluss begleitet Sie die ganze Zeit auf der linken Seite. In Aguas Calientes kaufen Sie sich am besten gleich die Eintrittstickets zur Ruinenstätte im Büro des Kulturinstituts (Dirección Regional de Cultura), wenn Sie dies nicht schon vorab in Cuzco oder im Internet (www.machupicchu.gob.pe) gemacht haben. Beim Kauf im Internet benötigen Sie entweder eine Visa-Kreditkarte oder später genügend Zeit, um bei der Banco de la Nación Schlange zu stehen und am Schalter in bar zu zahlen (mit Reservierungscode). Einfacher Eintritt 128 S./ pro Person, mit Besteigungsrecht Huayna Picchu (um 8 oder 10 Uhr) 152 S./, mit Besteigungsrecht des Montaña Machu Picchu 142 S./, mit Museum 150 S./. Beachten Sie bitte, dass diese Zusatzoptionen mit dem Kauf des Tickets erworben werden müssen und nicht im Nachhinein dazu gekauft werden können. Ebenfalls am Vortag des Besuchs sollten Sie zum Tickethäuschen von Consettur gehen und Ihr Ticket für den Shuttlebus erwerben. Die Hin- und Rückfahrt kostet 24 US$. Am Tag der Besichtigung heißt es zeitig aufstehen, denn für den ersten Bus (ab 5.30 Uhr, es gibt genügend Busse für alle!) müssen Sie wieder anstehen. Die Tore zu Machu Picchu öffnen um 6 Uhr; denken Sie an den Reisepass und das Eintrittsticket, beides wird beim Einlass kontrolliert. Das Ticket aufbewahren, denn am Besuchstag darf man zur Toilette nach draußen (in der Anlage gibt’s keine) und erneut hineingehen. Das Mitführen von Essen und Trinken sowie von Wanderstöcken mit Spitzen ist offiziell verboten. Steigen Sie nun zum Wächterhaus hinauf, um einen ersten Blick auf die Anlage zu erhalten. Von hier sind die Sektoren, Plätze und Tempel gut zu erkennen. 1911 war es für Hiram Bingham, den US-Amerikaner und Wissenschaftler an der Universität Yale, nicht so einfach, die Ruinen auszumachen. Er war eigentlich auf der Suche nach einer anderen Inka-Stätte, als Bauern ihn hier hinaufführten. In der Schlucht des Río Urubamba lagen auf ca. 100 ha einer Bergkuppe, überwuchert von Pflanzen die wichtigsten Ruinen von Peru. Hiram Bingham nannte sie Machu Picchu („Alter Gipfel“). Der Rundgang beginnt am Eingangsportal Huaca Punku unterhalb des Wächterhauses. Folgen Sie der Beschilderung, und lassen Sie den Steinbruch (oft grasen hier Lamas) hinter sich. Sie erreichen den Heiligen Platz Inticancha mit dem Tempel der drei Fenster. Der Aufstieg zum Sonnenheiligtum Intihuatana folgt als nächstes. Hier ist der „Ort, an dem die Sonne angebunden wird“. Der Sonnenstein soll den Priestern zum Erkennen der besten Pflanz- und Erntezeiten oder bei anderen religiösen Zeremonien gedient haben. Der Abstieg zum Sonnenfeld Intipampa geht an einer Stelle sehr knapp am Felsen und mit Blick in die Schlucht entlang. Überqueren Sie nun das Sonnenfeld. Am Tempel des Heiligen Felsens ist der Eingang zum Huayna Picchu. Rechterhand folgt das Viertel der drei Türen, das Handwerkerviertel. Der Tempel des Kondors liegt direkt auf dem Weg und markiert die Separation zwischen „einfachem“ Volk und den Herrschenden. Oberhalb des Kondortempels befinden sich der Königliche Palast Incahuasi, der Palast der Prinzessin Palacio de la Ñusta sowie der Rundturm El Torreón. Hier gab es nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Wasserleitungen und Brunnen. Insgesamt waren es rund 200 Gebäude, die etwa 2000 Menschen Obdach lieferten. Doch welche Bedeutung Machu Picchu einst hatte, ist ebenso wenig geklärt wie die Frage, warum hier überwiegend weibliche Mumien gefunden wurden.
- 08680 Aguas Calientes
- http://www.machupicchu.gob.pe/
- +51 84 582030
© Anton_Ivanov, Shutterstock
Calientes, dem Ausgangspunkt für Machu-Picchu-Besuche, dauert von Ollantaytambo im Heiligen Tal ca. 90 Minuten, die Zugfahrt selbst ist ein Erlebnis. Aus dem Hochtal der Anden geht es in den mit Pflanzen überwucherten Hochdschungel. Der Urubamba-Fluss begleitet Sie die ganze Zeit auf der linken Seite. In Aguas Calientes kaufen Sie sich am besten gleich die Eintrittstickets zur Ruinenstätte im Büro des Kulturinstituts (Dirección Regional de Cultura), wenn Sie dies nicht schon vorab in Cuzco oder im Internet (www.machupicchu.gob.pe) gemacht haben. Beim Kauf im Internet benötigen Sie entweder eine Visa-Kreditkarte oder später genügend Zeit, um bei der Banco de la Nación Schlange zu stehen und am Schalter in bar zu zahlen (mit Reservierungscode). Einfacher Eintritt 128 S./ pro Person, mit Besteigungsrecht Huayna Picchu (um 8 oder 10 Uhr) 152 S./, mit Besteigungsrecht des Montaña Machu Picchu 142 S./, mit Museum 150 S./. Beachten Sie bitte, dass diese Zusatzoptionen mit dem Kauf des Tickets erworben werden müssen und nicht im Nachhinein dazu gekauft werden können. Ebenfalls am Vortag des Besuchs sollten Sie zum Tickethäuschen von Consettur gehen und Ihr Ticket für den Shuttlebus erwerben. Die Hin- und Rückfahrt kostet 24 US$. Am Tag der Besichtigung heißt es zeitig aufstehen, denn für den ersten Bus (ab 5.30 Uhr, es gibt genügend Busse für alle!) müssen Sie wieder anstehen. Die Tore zu Machu Picchu öffnen um 6 Uhr; denken Sie an den Reisepass und das Eintrittsticket, beides wird beim Einlass kontrolliert. Das Ticket aufbewahren, denn am Besuchstag darf man zur Toilette nach draußen (in der Anlage gibt’s keine) und erneut hineingehen. Das Mitführen von Essen und Trinken sowie von Wanderstöcken mit Spitzen ist offiziell verboten. Steigen Sie nun zum Wächterhaus hinauf, um einen ersten Blick auf die Anlage zu erhalten. Von hier sind die Sektoren, Plätze und Tempel gut zu erkennen. 1911 war es für Hiram Bingham, den US-Amerikaner und Wissenschaftler an der Universität Yale, nicht so einfach, die Ruinen auszumachen. Er war eigentlich auf der Suche nach einer anderen Inka-Stätte, als Bauern ihn hier hinaufführten. In der Schlucht des Río Urubamba lagen auf ca. 100 ha einer Bergkuppe, überwuchert von Pflanzen die wichtigsten Ruinen von Peru. Hiram Bingham nannte sie Machu Picchu („Alter Gipfel“). Der Rundgang beginnt am Eingangsportal Huaca Punku unterhalb des Wächterhauses. Folgen Sie der Beschilderung, und lassen Sie den Steinbruch (oft grasen hier Lamas) hinter sich. Sie erreichen den Heiligen Platz Inticancha mit dem Tempel der drei Fenster. Der Aufstieg zum Sonnenheiligtum Intihuatana folgt als nächstes. Hier ist der „Ort, an dem die Sonne angebunden wird“. Der Sonnenstein soll den Priestern zum Erkennen der besten Pflanz- und Erntezeiten oder bei anderen religiösen Zeremonien gedient haben. Der Abstieg zum Sonnenfeld Intipampa geht an einer Stelle sehr knapp am Felsen und mit Blick in die Schlucht entlang. Überqueren Sie nun das Sonnenfeld. Am Tempel des Heiligen Felsens ist der Eingang zum Huayna Picchu. Rechterhand folgt das Viertel der drei Türen, das Handwerkerviertel. Der Tempel des Kondors liegt direkt auf dem Weg und markiert die Separation zwischen „einfachem“ Volk und den Herrschenden. Oberhalb des Kondortempels befinden sich der Königliche Palast Incahuasi, der Palast der Prinzessin Palacio de la Ñusta sowie der Rundturm El Torreón. Hier gab es nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Wasserleitungen und Brunnen. Insgesamt waren es rund 200 Gebäude, die etwa 2000 Menschen Obdach lieferten. Doch welche Bedeutung Machu Picchu einst hatte, ist ebenso wenig geklärt wie die Frage, warum hier überwiegend weibliche Mumien gefunden wurden.
- 08680 Aguas Calientes
- http://www.machupicchu.gob.pe/
- +51 84 582030
Nationalpark Manú
Botanische Gärten & Parks © RPBaiao, Shutterstock
Mit 1,7 Mio. ha ist der Nationalpark Manu halb so groß wie die Schweiz und dabei das wohl artenreichste Regenwaldreservat der Erde: Allein 200 Baumarten kommen hier pro Hektar vor – in ganz Europa gibt es nur 160 – und 1000 von 9000 insgesamt auf der Welt existierenden Vogelarten. Seit 1987 trägt er das Etikett Unesco-Welterbe. Aufgrund des sehr unregelmäßigen Kleinflugverkehrs von Cuzco nach Boca Manu, dem Tor zum Nationalpark am Zusammenfluss des Río Madre de Dios und des Río Manu, erfolgt die Anreise (2 Tage) per Bus über Paucartambo und Pillcopata. Ab Atalaya wird das Boot genommen. Übernachtet wird unterwegs in den Nebelwaldlodges der Manu-Veranstalter. Fällt der Rückflug nach Cuzco aus, nehmen die Veranstalter die Route den Río Madre de Dios flussabwärts bis Colorado, von dort per Auto bis Puerto San Carlos und weiter mit dem Privatbus auf der asphaltierten Interoceánica zurück nach Cuzco oder gegebenenfalls bis Puerto Maldonado, von wo aus der Rückflug nach Cuzco oder ohne Umsteigen auch nach Lima möglich ist. Der Eintritt für Manu kostet 150 S/. Das Ticket wird über den Veranstalter bezahlt (oftmals extra zum Reisepreis) und kann nicht bei der Nationalparkbehörde gekauft werden. Angeboten werden inzwischen auch abenteuerliche Mountainbiketouren, die einen 65 km langen Downhill zum Oberlauf des Río Alto Madre de Dios einschließen und in Manu enden, z.B. mit dem deutschsprachigen Anbieter Peru Discovery. Weitere empfehlenswerte Manu-Anbieter sind die holländische Agentur Pantiacolla Tours und der deutschsprachige Veranstalter Amazon Trails Peru.
- 17001 Puerto Maldonado
- http://sernanp.gob.pe/
- +51 84 274509
© RPBaiao, Shutterstock
Mit 1,7 Mio. ha ist der Nationalpark Manu halb so groß wie die Schweiz und dabei das wohl artenreichste Regenwaldreservat der Erde: Allein 200 Baumarten kommen hier pro Hektar vor – in ganz Europa gibt es nur 160 – und 1000 von 9000 insgesamt auf der Welt existierenden Vogelarten. Seit 1987 trägt er das Etikett Unesco-Welterbe. Aufgrund des sehr unregelmäßigen Kleinflugverkehrs von Cuzco nach Boca Manu, dem Tor zum Nationalpark am Zusammenfluss des Río Madre de Dios und des Río Manu, erfolgt die Anreise (2 Tage) per Bus über Paucartambo und Pillcopata. Ab Atalaya wird das Boot genommen. Übernachtet wird unterwegs in den Nebelwaldlodges der Manu-Veranstalter. Fällt der Rückflug nach Cuzco aus, nehmen die Veranstalter die Route den Río Madre de Dios flussabwärts bis Colorado, von dort per Auto bis Puerto San Carlos und weiter mit dem Privatbus auf der asphaltierten Interoceánica zurück nach Cuzco oder gegebenenfalls bis Puerto Maldonado, von wo aus der Rückflug nach Cuzco oder ohne Umsteigen auch nach Lima möglich ist. Der Eintritt für Manu kostet 150 S/. Das Ticket wird über den Veranstalter bezahlt (oftmals extra zum Reisepreis) und kann nicht bei der Nationalparkbehörde gekauft werden. Angeboten werden inzwischen auch abenteuerliche Mountainbiketouren, die einen 65 km langen Downhill zum Oberlauf des Río Alto Madre de Dios einschließen und in Manu enden, z.B. mit dem deutschsprachigen Anbieter Peru Discovery. Weitere empfehlenswerte Manu-Anbieter sind die holländische Agentur Pantiacolla Tours und der deutschsprachige Veranstalter Amazon Trails Peru.
- 17001 Puerto Maldonado
- http://sernanp.gob.pe/
- +51 84 274509
Tiawanacu
Touristenattraktionen © Paulo Afonso, Shutterstock
Eine Autostunde von La Paz und nur 20 km vom Ufer des Tititacasees entfernt liegt die Ruinenstätte Tiwanaku (oder Tiahuanaco; ca. 600 v. Chr.–200 n. Chr.). Die präkolumbische Stadt gilt als Wiege der südamerikanischen Kulturen. Zu sehen sind die Reste des Sonnentempels (Kalasasaya) mit Sonnentor und Monolith-Gottheiten, außerdem ein Tempel mit 175 Steinköpfen. Zum Komplex gehören das Museo Litico Monumental und das Museo Convencional mit Grabungsfunden der Ruinenstätte. Am jedem zweiten Sonntag des Monats fährt ein Zug um 8 Uhr von El Alto nach Guaqui am Titicacasee und zurück. Der Zug hält für zwei Stunden in Tiwanaku zur Besichtigung der Ruinen und erreicht Guaqui am Titicacasee gegen 13.20 Uhr. Zurück geht es von dort um 16 Uhr, Ankunft in El Alto ist gegen 18.20 Uhr. Tickets bei Empresa Ferroviaria Andina FCA.
- Tiawanacu
© Paulo Afonso, Shutterstock
Eine Autostunde von La Paz und nur 20 km vom Ufer des Tititacasees entfernt liegt die Ruinenstätte Tiwanaku (oder Tiahuanaco; ca. 600 v. Chr.–200 n. Chr.). Die präkolumbische Stadt gilt als Wiege der südamerikanischen Kulturen. Zu sehen sind die Reste des Sonnentempels (Kalasasaya) mit Sonnentor und Monolith-Gottheiten, außerdem ein Tempel mit 175 Steinköpfen. Zum Komplex gehören das Museo Litico Monumental und das Museo Convencional mit Grabungsfunden der Ruinenstätte. Am jedem zweiten Sonntag des Monats fährt ein Zug um 8 Uhr von El Alto nach Guaqui am Titicacasee und zurück. Der Zug hält für zwei Stunden in Tiwanaku zur Besichtigung der Ruinen und erreicht Guaqui am Titicacasee gegen 13.20 Uhr. Zurück geht es von dort um 16 Uhr, Ankunft in El Alto ist gegen 18.20 Uhr. Tickets bei Empresa Ferroviaria Andina FCA.
- Tiawanacu
Salar de Uyuni
Landschaftliche Highlights © sunsinger, Shutterstock
Sonnenbrille und schützende Kleidung braucht, wer sich das „weiße Meer”, die mit 12 000 km² größte Salzfläche der Erde, ansehen will. Der Salar de Uyuni (3660 m hoch), versalzter Rest eines vor Jahrmillionen ausgetrockneten Binnenmeers, liegt 6 Std. mit dem Bus von Potosí entfernt. Mehrtagestouren führen zu weiteren Lagunen und Salzseen, an denen z. T. Flamingos leben. Ein Erlebnis ist die Übernachtung im Hotel de Sal im Norden des Sees; es ist ganz aus Salz erbaut. 3–4-tägige Jeeptouren auf dem Salar und zu den umliegenden Lagunen, Vulkanen und Geysiren.
- Potosí
© sunsinger, Shutterstock
Sonnenbrille und schützende Kleidung braucht, wer sich das „weiße Meer”, die mit 12 000 km² größte Salzfläche der Erde, ansehen will. Der Salar de Uyuni (3660 m hoch), versalzter Rest eines vor Jahrmillionen ausgetrockneten Binnenmeers, liegt 6 Std. mit dem Bus von Potosí entfernt. Mehrtagestouren führen zu weiteren Lagunen und Salzseen, an denen z. T. Flamingos leben. Ein Erlebnis ist die Übernachtung im Hotel de Sal im Norden des Sees; es ist ganz aus Salz erbaut. 3–4-tägige Jeeptouren auf dem Salar und zu den umliegenden Lagunen, Vulkanen und Geysiren.
- Potosí
Islas Flotantes
Landschaftliche Highlights © Belikova Oksana, Shutterstock
Von den legendären dunkelhäutigen Uros, die sich selbst Kotsuña (Seemenschen) nannten und die die Inka nie unterwerfen konnten, blieben Siedlungen auf rund 40 schwimmenden Inseln, auf denen heute noch jeweils 30–50 Uro-Nachfahren leben. Um die Tradition des Schilfinselbaus am Leben zu erhalten, richtete man auf der 64 x 36 m großen Totani Pata und auf dem Wuaca-Wuacani-Inselkomplex Schulen ein, in denen diese Kunst überliefert wird. Die vielen Touristen, die heute die Inseln besuchen wollen, lassen die Bewohner ein wenig zu Statisten verkommen. Authentisch ist etwas anderes. Sehenswert sind die Inseln trotzdem.
- Islas Flotantes
- http://www.titicaca-tours.info/
© Belikova Oksana, Shutterstock
Von den legendären dunkelhäutigen Uros, die sich selbst Kotsuña (Seemenschen) nannten und die die Inka nie unterwerfen konnten, blieben Siedlungen auf rund 40 schwimmenden Inseln, auf denen heute noch jeweils 30–50 Uro-Nachfahren leben. Um die Tradition des Schilfinselbaus am Leben zu erhalten, richtete man auf der 64 x 36 m großen Totani Pata und auf dem Wuaca-Wuacani-Inselkomplex Schulen ein, in denen diese Kunst überliefert wird. Die vielen Touristen, die heute die Inseln besuchen wollen, lassen die Bewohner ein wenig zu Statisten verkommen. Authentisch ist etwas anderes. Sehenswert sind die Inseln trotzdem.
- Islas Flotantes
- http://www.titicaca-tours.info/
Basílica y Convento de San Francisco de Lima
Architektonische Highlights © javarman, Shutterstock
Schon der Klosterkreuzgang mit Kachelbildern aus Sevilla, die das Leben des hl. Franziskus darstellen, ist sehenswert. Die Attraktion des 1657–87 erbauten Klosters aber sind die 1951 entdeckten Katakomben (nur mit Führung), wo bis 1808 Zigtausende von Toten bestattet wurden, und die Bibliothek des Klosters mit ihren 25 000 Bänden. Die Unesco erklärte das Kloster mit der stuckgeschmückten Kirche und ihrem kostbaren Chorgestühl zum Welterbe.
- Jirón Lampa, 15001 Lima
- http://www.museocatacumbas.com/
- +51 1 4267377
© javarman, Shutterstock
Schon der Klosterkreuzgang mit Kachelbildern aus Sevilla, die das Leben des hl. Franziskus darstellen, ist sehenswert. Die Attraktion des 1657–87 erbauten Klosters aber sind die 1951 entdeckten Katakomben (nur mit Führung), wo bis 1808 Zigtausende von Toten bestattet wurden, und die Bibliothek des Klosters mit ihren 25 000 Bänden. Die Unesco erklärte das Kloster mit der stuckgeschmückten Kirche und ihrem kostbaren Chorgestühl zum Welterbe.
- Jirón Lampa, 15001 Lima
- http://www.museocatacumbas.com/
- +51 1 4267377
Museo Oro del Perú
MuseenGoldene Kronen, Brustketten oder Zeremonienmesser (tumi) der verschiedenen altperuanischen Kulturen sind zu sehen, darunter das berühmte tumi aus Lambayeque. Im Erdgeschoss zeigt das Museo de Armas del Mundo (Museum der Waffen der Welt) u. a. koloniale Waffen, Rüstungen und Gemälde zum Thema. Anfahrt mit dem Taxi, ca. 1 Stunde, da etwas außerhalb.
- Jr. Alonso de Molina 1100, 15023 Santiago de Surco
- http://www.museoroperu.com.pe/
- +51 1 3451292
Goldene Kronen, Brustketten oder Zeremonienmesser (tumi) der verschiedenen altperuanischen Kulturen sind zu sehen, darunter das berühmte tumi aus Lambayeque. Im Erdgeschoss zeigt das Museo de Armas del Mundo (Museum der Waffen der Welt) u. a. koloniale Waffen, Rüstungen und Gemälde zum Thema. Anfahrt mit dem Taxi, ca. 1 Stunde, da etwas außerhalb.
- Jr. Alonso de Molina 1100, 15023 Santiago de Surco
- http://www.museoroperu.com.pe/
- +51 1 3451292
Caral Sacred City
Touristenattraktionen © RHonores, Shutterstock
Radiokarbonuntersuchungen brachten Gewissheit: Die peruanische Archäologin Ruth Shady Solís hatte Anfang der 1990er-Jahre die älteste städtische Zivilisation Südamerikas gefunden, datierbar auf ca. 2600 v. Chr. Heute sind etliche Gebäude restauriert. Gut erkennbar sind der zeremonielle Herrschaftsbezirk mit Pyramiden und Amphitheater sowie die Aufteilung in Ober- und Unterstadt. Anfahrt mit Turismo Barranca bis Supe ca. 3 ½ Std.
- Caral, Caral
- http://www.zonacaral.gob.pe/
© RHonores, Shutterstock
Radiokarbonuntersuchungen brachten Gewissheit: Die peruanische Archäologin Ruth Shady Solís hatte Anfang der 1990er-Jahre die älteste städtische Zivilisation Südamerikas gefunden, datierbar auf ca. 2600 v. Chr. Heute sind etliche Gebäude restauriert. Gut erkennbar sind der zeremonielle Herrschaftsbezirk mit Pyramiden und Amphitheater sowie die Aufteilung in Ober- und Unterstadt. Anfahrt mit Turismo Barranca bis Supe ca. 3 ½ Std.
- Caral, Caral
- http://www.zonacaral.gob.pe/
Museo Nacional Tumbas Reales de Sipán
Museen5 Mio. US $ ließ sich der Staat den modernen, an Moche-Pyramiden orientierten Neubau kosten. Auf drei Stockwerken wird die Hinterlassenschaft der Moche-Kultur gezeigt, vor allem die z. T. massiv goldenen Funde um den „Herrn von Sipán” und eine Nachbildung des Grabes.
- Juan Pablo Vizcardo Y Guzman 895, 1403 Lambayeque
- +51 74 283977
5 Mio. US $ ließ sich der Staat den modernen, an Moche-Pyramiden orientierten Neubau kosten. Auf drei Stockwerken wird die Hinterlassenschaft der Moche-Kultur gezeigt, vor allem die z. T. massiv goldenen Funde um den „Herrn von Sipán” und eine Nachbildung des Grabes.
- Juan Pablo Vizcardo Y Guzman 895, 1403 Lambayeque
- +51 74 283977
Túcume
Touristenattraktionen © Carlos Sala Fotografia, Shutterstock
Ein kleines Museum am Eingang des Geländes (1 km von Lambayeque) bereitet mit Modellen gut auf den Besuch der Pyramidenstadt im Tal des Río La Leche vor, deren Ausgrabungsarbeiten Thor Heyerdahl leitete. Insgesamt wurden 26 z.T. stark verwitterte, doch in der Form gut erkennbare Adobe-Pyramiden aus der Zeit um 700 gefunden. Die größte, vermutlich das Zeremonialzentrum, ist die Huaca Larga. Vom Aussichtsplatz am Heiligen Berg, auf dem früher Menschen geopfert wurden, kann man die Ausmaße der Stadt überschauen. Höhepunkt ist die Huaca Balsas mit ihren phantastisch erhaltenen Reliefs.
- Av. Federico Villareal 152, 14121 Túcume
- http://www.tucume.com/
- +51 74 835625
© Carlos Sala Fotografia, Shutterstock
Ein kleines Museum am Eingang des Geländes (1 km von Lambayeque) bereitet mit Modellen gut auf den Besuch der Pyramidenstadt im Tal des Río La Leche vor, deren Ausgrabungsarbeiten Thor Heyerdahl leitete. Insgesamt wurden 26 z.T. stark verwitterte, doch in der Form gut erkennbare Adobe-Pyramiden aus der Zeit um 700 gefunden. Die größte, vermutlich das Zeremonialzentrum, ist die Huaca Larga. Vom Aussichtsplatz am Heiligen Berg, auf dem früher Menschen geopfert wurden, kann man die Ausmaße der Stadt überschauen. Höhepunkt ist die Huaca Balsas mit ihren phantastisch erhaltenen Reliefs.
- Av. Federico Villareal 152, 14121 Túcume
- http://www.tucume.com/
- +51 74 835625
Chan Chan
Touristenattraktionen © Chris Howey, Shutterstock
Das Ruinenfeld der Chimú-Hauptstadt schließt nördlich an das Stadtgebiet Trujillos an (Ausfahrt Huanchaco). Mit 20 km² ist die im 15.Jh. von den Inka unterworfene Stadt die größte archäologische Stätte des Kontinents. Im 12./13.Jh. bewohnten ca. 100 000 Menschen die neun ciudadelas (Stadtviertel): Fischer, Bauern, Handwerker, Kaufleute, Krieger, Priester und die Familien der Führungselite. Zzt. ist nur der Palacio NikAn zugänglich. Im Innern wirkt die Anlage mit ihren hohen Mauern und langen Gängen wie ein Labyrinth. Alle Gebäude sind aus Adobe erbaut. Im Museo del Sitio ist die Bauweise erläutert. Ein kompliziertes Bewässerungssystem sicherte die Feldwirtschaft. Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Huaca Arco Iris. Der restaurierte Tempel der Chimú verdankt den Namen „Regenbogentempel” den Motiven an seinen Wänden.
- Av. Chan Chan 101, 13000 Trujillo
- http://www.chanchan.gob.pe/
© Chris Howey, Shutterstock
Das Ruinenfeld der Chimú-Hauptstadt schließt nördlich an das Stadtgebiet Trujillos an (Ausfahrt Huanchaco). Mit 20 km² ist die im 15.Jh. von den Inka unterworfene Stadt die größte archäologische Stätte des Kontinents. Im 12./13.Jh. bewohnten ca. 100 000 Menschen die neun ciudadelas (Stadtviertel): Fischer, Bauern, Handwerker, Kaufleute, Krieger, Priester und die Familien der Führungselite. Zzt. ist nur der Palacio NikAn zugänglich. Im Innern wirkt die Anlage mit ihren hohen Mauern und langen Gängen wie ein Labyrinth. Alle Gebäude sind aus Adobe erbaut. Im Museo del Sitio ist die Bauweise erläutert. Ein kompliziertes Bewässerungssystem sicherte die Feldwirtschaft. Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Huaca Arco Iris. Der restaurierte Tempel der Chimú verdankt den Namen „Regenbogentempel” den Motiven an seinen Wänden.
- Av. Chan Chan 101, 13000 Trujillo
- http://www.chanchan.gob.pe/
La Huaca de la Luna
Touristenattraktionen © SL-Photography, Shutterstock
Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.
- 13001 Trujillo
- http://www.huacasdemoche.pe/
© SL-Photography, Shutterstock
Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.
- 13001 Trujillo
- http://www.huacasdemoche.pe/
La Huaca del Sol
Touristenattraktionen © Andreas Wolochow, Shutterstock
Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.
- Valle de Moche, Moche, 13001 Trujillo
- http://www.huacasdemoche.pe/
© Andreas Wolochow, Shutterstock
Der 50 m hohe Sonnentempel (Huaca del Sol) und der kleinere Mondtempel (Huaca de la Luna) liegen am Ufer des meist ausgetrockneten Río Moche am Südostrand Trujillos (10 km vom Zentrum), einem ehemaligen Siedlungsgebiet der 2000 Jahre alten Moche- Kultur. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Wandreliefs und -malereien und eine siebenstufige Hauptfassade, u. a. mit Mochica-Kalender.
- Valle de Moche, Moche, 13001 Trujillo
- http://www.huacasdemoche.pe/
Colca Canyon
Landschaftliche Highlights © Don Mammoser, Shutterstock
Die gewaltige Schlucht des Río Colca (ca. 150 km nordwestlich von Arequipa) gehört zu den großen landschaftlichen Erlebnissen in Peru. Malerisch eingerahmt ist der Canyon von 6000 m hohen Vulkanen. Die Ausflüge führen über den 4900 m hohen Pass bei Patapampa zum Aussichtspunkt Mirador de los Volcanes. Von hier bietet sich ein fantastischer Blick auf die umliegenden Vulkane, daher auch sein Name. Beeindruckend ist vor allem der Sabancaya (5976 m), der ab und an mit einer Rauchfahne aufwartet. Nur wenige Minuten nach Verlassen des Miradors eröffnet sich nach einer der zahlreichen Kurven ein Panoramablick auf das ca. 1000 m tiefer gelegene Colcatal. Es dauert nun noch einmal etwa 45 Minuten bis zum Eingang von Chivay, dem Hauptort des Tals. Höhepunkt der Tour ist die Fahrt zum Cruz del Condor und dem Mirador de Tapay, wo du weit über die rund 100 km lange Schlucht blicken und nicht selten auch Kondore im Gleitflug beobachten kannst. Wer länger bleiben will, kann sich im Tal in der traumhaften Colca- Lodge einmieten. Weiter westlich liegt der Ort Cabanaconde. Hier beginnen mehrtägige Wanderungen in den Canyon, die man vor Ort oder in Arequipa buchen kann.
- 04146 Chivay
- http://colcaperu.gob.pe/
- +51 54 203010
© Don Mammoser, Shutterstock
Die gewaltige Schlucht des Río Colca (ca. 150 km nordwestlich von Arequipa) gehört zu den großen landschaftlichen Erlebnissen in Peru. Malerisch eingerahmt ist der Canyon von 6000 m hohen Vulkanen. Die Ausflüge führen über den 4900 m hohen Pass bei Patapampa zum Aussichtspunkt Mirador de los Volcanes. Von hier bietet sich ein fantastischer Blick auf die umliegenden Vulkane, daher auch sein Name. Beeindruckend ist vor allem der Sabancaya (5976 m), der ab und an mit einer Rauchfahne aufwartet. Nur wenige Minuten nach Verlassen des Miradors eröffnet sich nach einer der zahlreichen Kurven ein Panoramablick auf das ca. 1000 m tiefer gelegene Colcatal. Es dauert nun noch einmal etwa 45 Minuten bis zum Eingang von Chivay, dem Hauptort des Tals. Höhepunkt der Tour ist die Fahrt zum Cruz del Condor und dem Mirador de Tapay, wo du weit über die rund 100 km lange Schlucht blicken und nicht selten auch Kondore im Gleitflug beobachten kannst. Wer länger bleiben will, kann sich im Tal in der traumhaften Colca- Lodge einmieten. Weiter westlich liegt der Ort Cabanaconde. Hier beginnen mehrtägige Wanderungen in den Canyon, die man vor Ort oder in Arequipa buchen kann.
- 04146 Chivay
- http://colcaperu.gob.pe/
- +51 54 203010
Qorikancha
Touristenattraktionen © Arne Beruldsen, Shutterstock
Das größte Heiligtum der Inka, der Sonnentempel Coricancha, die Kolonialkirche und das Dominikanerkloster bilden gemeinsam einen Komplex. Im Hof sind vier Tempelkammern erhalten. Davor soll ein goldener Garten gelegen haben, in dem goldene Hirten 20 goldene Lamas hüteten, die goldenes Gras fraßen . . .
- Santo Domingo, 08000 Cuzco
- http://www.museoqorikancha.pe/
- +51 84 249176
© Arne Beruldsen, Shutterstock
Das größte Heiligtum der Inka, der Sonnentempel Coricancha, die Kolonialkirche und das Dominikanerkloster bilden gemeinsam einen Komplex. Im Hof sind vier Tempelkammern erhalten. Davor soll ein goldener Garten gelegen haben, in dem goldene Hirten 20 goldene Lamas hüteten, die goldenes Gras fraßen . . .
- Santo Domingo, 08000 Cuzco
- http://www.museoqorikancha.pe/
- +51 84 249176
Canopy Walkway
TouristenattraktionenDer Canopy Walkway ist ein 500 m langes und bis zu 36 m hohes Hängebrückensystem in den Baumkronen der Urwaldriesen. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn dir die Höhe und die Schaukelei nichts ausmachen.
- Avenida La Marina 340, 16003 Iquitos
Der Canopy Walkway ist ein 500 m langes und bis zu 36 m hohes Hängebrückensystem in den Baumkronen der Urwaldriesen. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn dir die Höhe und die Schaukelei nichts ausmachen.
- Avenida La Marina 340, 16003 Iquitos
Schiffe nach Yurimaguas
TouristenattraktionenMal ganz entspannt an Deck in der Hängematte liegen, die „grüne Hölle“ am Ufer vorbeiziehen lassen, aufs Wasser schauen und den Geräuschen des Dschungels lauschen? Unbedingt! Schiefertafeln am Hafen bei der Avenida La Marina zeigen täglich die Abfahrtszeiten der Schiffe nach Yurimaguas (flussaufwärts auf dem Río Marañon und dem Río Huallaga, 3 Tage, Naviera Eduardo) oder nach Pucallpa (flussaufwärts auf dem Río Ucayali, 4–5 Tage, Naviera Henry).
- Iquitos
Mal ganz entspannt an Deck in der Hängematte liegen, die „grüne Hölle“ am Ufer vorbeiziehen lassen, aufs Wasser schauen und den Geräuschen des Dschungels lauschen? Unbedingt! Schiefertafeln am Hafen bei der Avenida La Marina zeigen täglich die Abfahrtszeiten der Schiffe nach Yurimaguas (flussaufwärts auf dem Río Marañon und dem Río Huallaga, 3 Tage, Naviera Eduardo) oder nach Pucallpa (flussaufwärts auf dem Río Ucayali, 4–5 Tage, Naviera Henry).
- Iquitos
Amano, Pre-Columbian Textile Museum
MuseenSammlung präkolumbischer Stoffe und Keramiken der Paracas-, Nazca-, Chimúund Chancay-Kulturen aus dem Besitz des japanischen Geschäftsmanns Yoshitaro Amano, der 1951 nach Lima kam.
- Retiro 160, 15074 Miraflores
- http://www.museoamano.org/
- +51 1 4412909
Sammlung präkolumbischer Stoffe und Keramiken der Paracas-, Nazca-, Chimúund Chancay-Kulturen aus dem Besitz des japanischen Geschäftsmanns Yoshitaro Amano, der 1951 nach Lima kam.
- Retiro 160, 15074 Miraflores
- http://www.museoamano.org/
- +51 1 4412909
Marcahuasi
Touristenattraktionen © Milton Rodriguez, Shutterstock
Nur an wenigen Orten der Erde kann man noch einen funkelnden Nachthimmel bewundern. Die Anden bieten beste Bedingungen. In der Provinz Huarochiri kannst du vom kleinen Ort San Pedro de Casta aus (3180 m, 80 km von Lima entfernt – Achtung: Anfahrt nichts für schwache Nerven!) zum Hochplateau Marcahuasi wandern oder reiten. Dieser unter Mystikern beliebte Ort wartet mit Steinformationen auf, die als Tierfiguren oder Menschen interpretiert werden können. Die bekannteste Figur ist das Monumento de la Humanidad (Monument der Menschlichkeit), ein in bestimmtem Winkel erkennbares Profil. Aufregend ist es, eine (wolkenfreie) Nacht im Freien zu verbringen. Das Firmament zeigt sich von seiner besten Seite, und mit Glück kannst du auch ein Ufo sichten . . .
- 15024 La Molina
© Milton Rodriguez, Shutterstock
Nur an wenigen Orten der Erde kann man noch einen funkelnden Nachthimmel bewundern. Die Anden bieten beste Bedingungen. In der Provinz Huarochiri kannst du vom kleinen Ort San Pedro de Casta aus (3180 m, 80 km von Lima entfernt – Achtung: Anfahrt nichts für schwache Nerven!) zum Hochplateau Marcahuasi wandern oder reiten. Dieser unter Mystikern beliebte Ort wartet mit Steinformationen auf, die als Tierfiguren oder Menschen interpretiert werden können. Die bekannteste Figur ist das Monumento de la Humanidad (Monument der Menschlichkeit), ein in bestimmtem Winkel erkennbares Profil. Aufregend ist es, eine (wolkenfreie) Nacht im Freien zu verbringen. Das Firmament zeigt sich von seiner besten Seite, und mit Glück kannst du auch ein Ufo sichten . . .
- 15024 La Molina
Gocta Waterfall
Touristenattraktionen © Mark Green, Shutterstock
Mit einer Höhe von 771 m, verteilt auf zwei Fallstufen (231 m/540 m), gehört Gocta zu den höchsten Wasserfällen der Welt. Den Megafall kannst du vom 35 km entfernten Chachapoyas im Rahmen einer Tagestour besuchen.
- Chachapoyas
© Mark Green, Shutterstock
Mit einer Höhe von 771 m, verteilt auf zwei Fallstufen (231 m/540 m), gehört Gocta zu den höchsten Wasserfällen der Welt. Den Megafall kannst du vom 35 km entfernten Chachapoyas im Rahmen einer Tagestour besuchen.
- Chachapoyas
Área de Conservación Privada Chaparrí
Landschaftliche Highlights © Danita Delmont, Shutterstock
Die von der lokalen Campesino-Gemeinde verwaltete Área de Conservación Privada Chaparrí liegt ca. 80 km östlich von Chiclayo. Perus erstes privates Naturschutzgebiet schützt den Trockenwald und dessn Fauna und Flora auf einer Fläche von 34 412 ha. Nur hier bekommt man neben dem seltenen Weißflügeltruthahn auch Brillenbären zu sehen. Aber auch Füchse, Rehe und Kolibris machen den Besuch Chaparrís zu einem Erlebnis. Übernachten kann man in komfortablen Zimmern. Besuch nur nach Anmeldung!
- Chongoyape
© Danita Delmont, Shutterstock
Die von der lokalen Campesino-Gemeinde verwaltete Área de Conservación Privada Chaparrí liegt ca. 80 km östlich von Chiclayo. Perus erstes privates Naturschutzgebiet schützt den Trockenwald und dessn Fauna und Flora auf einer Fläche von 34 412 ha. Nur hier bekommt man neben dem seltenen Weißflügeltruthahn auch Brillenbären zu sehen. Aber auch Füchse, Rehe und Kolibris machen den Besuch Chaparrís zu einem Erlebnis. Übernachten kann man in komfortablen Zimmern. Besuch nur nach Anmeldung!
- Chongoyape
Archeology Museum UNT
MuseenEins der schönsten Museen Perus: In den mit Mahagoni getäfelten Räumen der stolzen Casa Risco sind Keramiken der Moche, Chimú und Inka ausgestellt. Eine Abteilung ist dem Ruinenfeld Chan Chan gewidmet, eine andere den Ausgrabungen der Huaca de la Luna.
- Jirón Ayacucho 682, 13001 Trujillo
- +51 44 474850
Eins der schönsten Museen Perus: In den mit Mahagoni getäfelten Räumen der stolzen Casa Risco sind Keramiken der Moche, Chimú und Inka ausgestellt. Eine Abteilung ist dem Ruinenfeld Chan Chan gewidmet, eine andere den Ausgrabungen der Huaca de la Luna.
- Jirón Ayacucho 682, 13001 Trujillo
- +51 44 474850
Museo de la Memoria
MuseenGedächtnisstätte für den Terror der 1980er-Jahre, als die Universität Ayacucho als geistiges Zentrum der Guerilla-Organisation „Leuchtender Pfad” galt. Realisiert wurde das Museum u. a. mit deutschem Geld.
- Jirón Libertad 1365, 05001 Ayacucho
- http://anfasep.org/
- +51 66 317170
Gedächtnisstätte für den Terror der 1980er-Jahre, als die Universität Ayacucho als geistiges Zentrum der Guerilla-Organisation „Leuchtender Pfad” galt. Realisiert wurde das Museum u. a. mit deutschem Geld.
- Jirón Libertad 1365, 05001 Ayacucho
- http://anfasep.org/
- +51 66 317170
ChocoMuseo
MuseenSympathisches Museum, das alle Fragen zu Kakao und Schokolade beantwortet. Zu sehen sind eine kleine Fabrik, die Fairtrade-Biokakao zu Schokolade verarbeitet, ein Laden und ein Café, in dem man u. a. Schokoladenfondue bekommt.
- Calle Garcilaso 210, 08000 Cuzco
- http://www.chocomuseo.com/
Sympathisches Museum, das alle Fragen zu Kakao und Schokolade beantwortet. Zu sehen sind eine kleine Fabrik, die Fairtrade-Biokakao zu Schokolade verarbeitet, ein Laden und ein Café, in dem man u. a. Schokoladenfondue bekommt.
- Calle Garcilaso 210, 08000 Cuzco
- http://www.chocomuseo.com/
Regional Museum of Ica Adolfo Bermúdez Jenkins
MuseenDas 1946 eröffnete Regionalmuseum ist nach der deutschen Erforscherin der Nazca-Linien benannt. Zu sehen sind u. a. die Mumien und seltsam verformten Menschenschädel der Paracas- und Nazca-Kultur, viele mit Spuren chirurgischer Eingriffe.
- Cuadra s/n, Ayabaca 8, 11000 Ica
- +51 56 234383
Das 1946 eröffnete Regionalmuseum ist nach der deutschen Erforscherin der Nazca-Linien benannt. Zu sehen sind u. a. die Mumien und seltsam verformten Menschenschädel der Paracas- und Nazca-Kultur, viele mit Spuren chirurgischer Eingriffe.
- Cuadra s/n, Ayabaca 8, 11000 Ica
- +51 56 234383
Mariposario Pilpintuwasi
Botanische Gärten & ParksNon-Profit-Schutzstation für Wildtiere und Schmetterlingsfarm, betreut von der Österreicherin Gudrun Sperrer.
- 10540 Padre Cocha
- http://www.amazonanimalorphanage.org/
Non-Profit-Schutzstation für Wildtiere und Schmetterlingsfarm, betreut von der Österreicherin Gudrun Sperrer.
- 10540 Padre Cocha
- http://www.amazonanimalorphanage.org/
Casa de la Gastronomía Peruana
MuseenVon präinkaischer Kochkunst über koloniale Einflüsse bis zur novo-andinen Küche wird in diesem Museum anschaulich die Bandbreite der Gastronomie erklärt.
- Jr. Conde de Superunda 170, 15001 Lima
- http://wordpress.com/
- +51 1 4267264
Von präinkaischer Kochkunst über koloniale Einflüsse bis zur novo-andinen Küche wird in diesem Museum anschaulich die Bandbreite der Gastronomie erklärt.
- Jr. Conde de Superunda 170, 15001 Lima
- http://wordpress.com/
- +51 1 4267264
House of the Peruvian Literature
MuseenDas Gebäude des ehemaligen Bahnhofs gibt in Dauer- und Wechselausstellungen einen Ein- und Überblick zur Literatur in Peru. Indigene Autoren kommen hier ebenso zur Geltung wie moderne Schriftsteller.
- Jirón Ancash 207, 15001 Lima
- http://www.casadelaliteratura.gob.pe/
- +51 1 6155800 Anexo 66860
Das Gebäude des ehemaligen Bahnhofs gibt in Dauer- und Wechselausstellungen einen Ein- und Überblick zur Literatur in Peru. Indigene Autoren kommen hier ebenso zur Geltung wie moderne Schriftsteller.
- Jirón Ancash 207, 15001 Lima
- http://www.casadelaliteratura.gob.pe/
- +51 1 6155800 Anexo 66860