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Reiseführer
Die Wiege des Amazonas

MARCO POLO Reiseführer

Peru & Bolivien

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Peru ist die Wiege des Amazonas, eine geheimnisvolle grüne Welt voller Magie und Legenden. Tatsächlich birgt der Urwald um die Amazonas-Zuflüsse, die hier das größte Flusssystem der Erde bilden, die größte Artenvielfalt unseres Planeten.

Der Nationalpark Manu gehört zum südlichen Amazonasgebiet Perus, das an Bolivien grenzt und sich dort mit dem Nationalpark Madidi fortsetzt. Zwischen der bolivianischen Grenze und dem Río Madre de Dios gibt es noch mehr Schutzgebiete voller Tiere und Pflanzen, allen voran das Naturreservat Tambopata. Tor zu den Urwaldlodges ist Puerto Maldonado. Aus den gewaltigen Wasseradern des Südens wird im Nordosten der Amazonas. Besuchermagnet ist dort Iquitos, die alte Stadt der Kautschukbarone und heutige Hauptstadt der Provinz Loreto. Weniger bekannte, aber nicht weniger schöne Ziele im Regenwald sind Pucallpa, Ausgangspunkt für Besuche des schönen Dschungelsees Yarinacocha, und Tarapoto, von wo aus Abenteuerlustige per Boot bis nach Iquitos reisen können.

Die Wiege des Amazonas Sehenswertes & Restaurants

Nationalpark Manú
Botanische Gärten & Parks
Puerto Maldonado
Canopy Walkway
Touristenattraktionen
Iquitos
Schiffe nach Yurimaguas
Touristenattraktionen
Iquitos
Mariposario Pilpintuwasi
Botanische Gärten & Parks
Padre Cocha
Belen
Geographical
Iquitos
Casa de Fierro
Touristenattraktionen
Iquitos
Al Frío y al Fuego
Restaurants
Iquitos
Restaurante Fitzcarraldo
Restaurants
Iquitos
Huasai
Restaurants
Iquitos
Gustitos Del Cura
Restaurants
Puerto Maldonado
Reserva Nacional Tambopata
Botanische Gärten & Parks
Puerto Maldonado
Iquitos
Geographical
Iquitos
Puerto Maldonado
Geographical
Puerto Maldonado

    Botanische Gärten & Parks

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Restaurants


  • Nationalpark Manú

    Botanische Gärten & Parks
    • © RPBaiao, Shutterstock

    Mit 1,7 Mio. ha ist der Nationalpark Manu halb so groß wie die Schweiz und dabei das wohl artenreichste Regenwaldreservat der Erde: Allein 200 Baumarten kommen hier pro Hektar vor – in ganz Europa gibt es nur 160 – und 1000 von 9000 insgesamt auf der Welt existierenden Vogelarten. Seit 1987 trägt er das Etikett Unesco-Welterbe. Aufgrund des sehr unregelmäßigen Kleinflugverkehrs von Cuzco nach Boca Manu, dem Tor zum Nationalpark am Zusammenfluss des Río Madre de Dios und des Río Manu, erfolgt die Anreise (2 Tage) per Bus über Paucartambo und Pillcopata. Ab Atalaya wird das Boot genommen. Übernachtet wird unterwegs in den Nebelwaldlodges der Manu-Veranstalter. Fällt der Rückflug nach Cuzco aus, nehmen die Veranstalter die Route den Río Madre de Dios flussabwärts bis Colorado, von dort per Auto bis Puerto San Carlos und weiter mit dem Privatbus auf der asphaltierten Interoceánica zurück nach Cuzco oder gegebenenfalls bis Puerto Maldonado, von wo aus der Rückflug nach Cuzco oder ohne Umsteigen auch nach Lima möglich ist. Der Eintritt für Manu kostet 150 S/. Das Ticket wird über den Veranstalter bezahlt (oftmals extra zum Reisepreis) und kann nicht bei der Nationalparkbehörde gekauft werden. Angeboten werden inzwischen auch abenteuerliche Mountainbiketouren, die einen 65 km langen Downhill zum Oberlauf des Río Alto Madre de Dios einschließen und in Manu enden, z.B. mit dem deutschsprachigen Anbieter Peru Discovery. Weitere empfehlenswerte Manu-Anbieter sind die holländische Agentur Pantiacolla Tours und der deutschsprachige Veranstalter Amazon Trails Peru.

    • © RPBaiao, Shutterstock

    Mit 1,7 Mio. ha ist der Nationalpark Manu halb so groß wie die Schweiz und dabei das wohl artenreichste Regenwaldreservat der Erde: Allein 200 Baumarten kommen hier pro Hektar vor – in ganz Europa gibt es nur 160 – und 1000 von 9000 insgesamt auf der Welt existierenden Vogelarten. Seit 1987 trägt er das Etikett Unesco-Welterbe. Aufgrund des sehr unregelmäßigen Kleinflugverkehrs von Cuzco nach Boca Manu, dem Tor zum Nationalpark am Zusammenfluss des Río Madre de Dios und des Río Manu, erfolgt die Anreise (2 Tage) per Bus über Paucartambo und Pillcopata. Ab Atalaya wird das Boot genommen. Übernachtet wird unterwegs in den Nebelwaldlodges der Manu-Veranstalter. Fällt der Rückflug nach Cuzco aus, nehmen die Veranstalter die Route den Río Madre de Dios flussabwärts bis Colorado, von dort per Auto bis Puerto San Carlos und weiter mit dem Privatbus auf der asphaltierten Interoceánica zurück nach Cuzco oder gegebenenfalls bis Puerto Maldonado, von wo aus der Rückflug nach Cuzco oder ohne Umsteigen auch nach Lima möglich ist. Der Eintritt für Manu kostet 150 S/. Das Ticket wird über den Veranstalter bezahlt (oftmals extra zum Reisepreis) und kann nicht bei der Nationalparkbehörde gekauft werden. Angeboten werden inzwischen auch abenteuerliche Mountainbiketouren, die einen 65 km langen Downhill zum Oberlauf des Río Alto Madre de Dios einschließen und in Manu enden, z.B. mit dem deutschsprachigen Anbieter Peru Discovery. Weitere empfehlenswerte Manu-Anbieter sind die holländische Agentur Pantiacolla Tours und der deutschsprachige Veranstalter Amazon Trails Peru.


  • Canopy Walkway

    Touristenattraktionen

    Der Canopy Walkway ist ein 500 m langes und bis zu 36 m hohes Hängebrückensystem in den Baumkronen der Urwaldriesen. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn dir die Höhe und die Schaukelei nichts ausmachen.

    • Avenida La Marina 340, 16003 Iquitos

    Der Canopy Walkway ist ein 500 m langes und bis zu 36 m hohes Hängebrückensystem in den Baumkronen der Urwaldriesen. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn dir die Höhe und die Schaukelei nichts ausmachen.

    • Avenida La Marina 340, 16003 Iquitos

  • Schiffe nach Yurimaguas

    Touristenattraktionen

    Mal ganz entspannt an Deck in der Hängematte liegen, die „grüne Hölle“ am Ufer vorbeiziehen lassen, aufs Wasser schauen und den Geräuschen des Dschungels lauschen? Unbedingt! Schiefertafeln am Hafen bei der Avenida La Marina zeigen täglich die Abfahrtszeiten der Schiffe nach Yurimaguas (flussaufwärts auf dem Río Marañon und dem Río Huallaga, 3 Tage, Naviera Eduardo) oder nach Pucallpa (flussaufwärts auf dem Río Ucayali, 4–5 Tage, Naviera Henry).

    • Iquitos

    Mal ganz entspannt an Deck in der Hängematte liegen, die „grüne Hölle“ am Ufer vorbeiziehen lassen, aufs Wasser schauen und den Geräuschen des Dschungels lauschen? Unbedingt! Schiefertafeln am Hafen bei der Avenida La Marina zeigen täglich die Abfahrtszeiten der Schiffe nach Yurimaguas (flussaufwärts auf dem Río Marañon und dem Río Huallaga, 3 Tage, Naviera Eduardo) oder nach Pucallpa (flussaufwärts auf dem Río Ucayali, 4–5 Tage, Naviera Henry).

    • Iquitos

  • Mariposario Pilpintuwasi

    Botanische Gärten & Parks

    Non-Profit-Schutzstation für Wildtiere und Schmetterlingsfarm, betreut von der Österreicherin Gudrun Sperrer.

    Non-Profit-Schutzstation für Wildtiere und Schmetterlingsfarm, betreut von der Österreicherin Gudrun Sperrer.


  • Belen

    Geographical
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Das Viertel der Pfahlhäuser ist für einige das „Venedig des Amazonas“, für andere ein Armenviertel. Genau betrachtet handelt es sich bei Belén um einen schwimmenden Slum, allerdings einen mit viel Charme und Atmosphäre. Besonders in den Monaten Februar bis Mai, wenn der Wasserstand um 8–12 m steigt, verwandelt sich Belén in eine interessante, bunte „schwimmende Stadt“. In der übrigen Zeit teilt der – dann nur noch schmale Río Itaya – den Vorort in zwei Teile, und man kann zu Fuß durch Belén gehen. Einheimische fahren Gäste auf Wunsch mit Holzkanus durch Belén. Gehe hier nicht alleine hin, nehme keine Wertsachen und nicht zu viel Geld mit, und passe gut auf deine Kamera auf!

    • 16001 Iquitos
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Das Viertel der Pfahlhäuser ist für einige das „Venedig des Amazonas“, für andere ein Armenviertel. Genau betrachtet handelt es sich bei Belén um einen schwimmenden Slum, allerdings einen mit viel Charme und Atmosphäre. Besonders in den Monaten Februar bis Mai, wenn der Wasserstand um 8–12 m steigt, verwandelt sich Belén in eine interessante, bunte „schwimmende Stadt“. In der übrigen Zeit teilt der – dann nur noch schmale Río Itaya – den Vorort in zwei Teile, und man kann zu Fuß durch Belén gehen. Einheimische fahren Gäste auf Wunsch mit Holzkanus durch Belén. Gehe hier nicht alleine hin, nehme keine Wertsachen und nicht zu viel Geld mit, und passe gut auf deine Kamera auf!

    • 16001 Iquitos

  • Casa de Fierro

    Touristenattraktionen

    Das „Eisenhaus“ entwarf Gustave Eiffel für die Weltausstellung 1887 in Paris. Der Kautschukbaron de Águila ließ es mit dem Schiff stückweise nach Iquitos importieren. Es wurde 1997 renoviert und beherbergt heute auf zwei Etagen Restaurants und die Büros von Tourveranstaltern.

    • Jirón Próspero 129, 16001 Iquitos

    Das „Eisenhaus“ entwarf Gustave Eiffel für die Weltausstellung 1887 in Paris. Der Kautschukbaron de Águila ließ es mit dem Schiff stückweise nach Iquitos importieren. Es wurde 1997 renoviert und beherbergt heute auf zwei Etagen Restaurants und die Büros von Tourveranstaltern.

    • Jirón Próspero 129, 16001 Iquitos

  • Al Frío y al Fuego

    Restaurants
    • international

    Schwimmendes Restaurant für Romantiker und Genieße.

    Schwimmendes Restaurant für Romantiker und Genieße.


  • Restaurante Fitzcarraldo

    Restaurants
    • international

    Mit Flussblick am Boulevard gelegen, dekoriert mit Bildern des gleichnamigen Films von Werner Herzog, dazu gute Küche: für Amazonas-Romantiker.

    Mit Flussblick am Boulevard gelegen, dekoriert mit Bildern des gleichnamigen Films von Werner Herzog, dazu gute Küche: für Amazonas-Romantiker.


  • Huasai

    Restaurants
    • südamerikanisch

    Lokale Spezialitäten wie Reissuppe oder frittierter Paiche-Fisch sind hier der Renner. Sehr populär.

    Lokale Spezialitäten wie Reissuppe oder frittierter Paiche-Fisch sind hier der Renner. Sehr populär.


  • Gustitos Del Cura

    Restaurants
    • international

    Waisenkinder eines Hilfsprojekts servieren in diesem zentral gelegenen Café direkt an der Plaza de Armas leckeres Eis, gute Fruchtsäfte und besten Biokaffee.

    Waisenkinder eines Hilfsprojekts servieren in diesem zentral gelegenen Café direkt an der Plaza de Armas leckeres Eis, gute Fruchtsäfte und besten Biokaffee.


  • Reserva Nacional Tambopata

    Botanische Gärten & Parks

    Bildet mit dem Parque Nacional Bahuaja- Sonene, der nicht besucht werden kann, ein riesiges (3,7 Mio. ha) Regenwaldschutzgebiet zwischen Puerto Maldonados beiden Flüssen und der Grenze zu Bolivien. Südlich gelangt man über den Río Tambopata ins Schutzgebiet, z.B. zu den drei Lodges von Rainforest Expeditions. Östlich von Puerto Maldonado gelangt man über den Río Madre de Dios zum Sandovalsee, der nur mit einem kleinen Fußmarsch erreichbar ist. Dort kann man mit etwas Glück Riesenotter beobachten. Als Unterkunft bietet sich die traumhaft schön am Seeufer gelegene Sandoval Lake Lodge an, die von Inka Natura Travel betrieben wird. Ebenfalls zu Inka Natura Travel gehört das Heath River Wildlife Center, 4–5 Bootsstunden von Puerto Maldonado entfernt am Río Heath. Die Programme können mit dem Besuch der Sandoval Lake Lodge kombiniert werden. Rund 15 km von Puerto Maldonado den Río Madre de Dios flussabwärts liegt die teure Reserva Amazónica Lodge, die Ausflüge zum Lago Sandoval und Lago Valencia anbietet. Die Lodge verfügt über eine Canopy-Anlage mit Hängebrücken und Beobachtungsplattformen. Eines der beliebtesten Ausflugsziele ist die Collpa de Colorado, ein Lehmfelsen, an dem Hunderte von Papageien Mineralien lecken.

    Bildet mit dem Parque Nacional Bahuaja- Sonene, der nicht besucht werden kann, ein riesiges (3,7 Mio. ha) Regenwaldschutzgebiet zwischen Puerto Maldonados beiden Flüssen und der Grenze zu Bolivien. Südlich gelangt man über den Río Tambopata ins Schutzgebiet, z.B. zu den drei Lodges von Rainforest Expeditions. Östlich von Puerto Maldonado gelangt man über den Río Madre de Dios zum Sandovalsee, der nur mit einem kleinen Fußmarsch erreichbar ist. Dort kann man mit etwas Glück Riesenotter beobachten. Als Unterkunft bietet sich die traumhaft schön am Seeufer gelegene Sandoval Lake Lodge an, die von Inka Natura Travel betrieben wird. Ebenfalls zu Inka Natura Travel gehört das Heath River Wildlife Center, 4–5 Bootsstunden von Puerto Maldonado entfernt am Río Heath. Die Programme können mit dem Besuch der Sandoval Lake Lodge kombiniert werden. Rund 15 km von Puerto Maldonado den Río Madre de Dios flussabwärts liegt die teure Reserva Amazónica Lodge, die Ausflüge zum Lago Sandoval und Lago Valencia anbietet. Die Lodge verfügt über eine Canopy-Anlage mit Hängebrücken und Beobachtungsplattformen. Eines der beliebtesten Ausflugsziele ist die Collpa de Colorado, ein Lehmfelsen, an dem Hunderte von Papageien Mineralien lecken.


  • Iquitos

    Geographical
    • © Sergey-73, Shutterstock

    Iquitos blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Mitte des 17.Jhs. entstand die Jesuitenmission Santa Bárbara de Iquitos. Als die Stadt 1757 gegründet wurde, gehörte sie zu Ecuador. In Zeiten des Kautschukfiebers, gegen Ende des 19.Jhs., boomte die Stadt. Die Gummibarone ließen prächtige Paläste erbauen, von denen heute noch einige zu sehen sind. 1941 wurde die Stadt von Peru erobert. Heute ist Iquitos Hauptstadt der Provinz Loreto und hat 500 000 Einwohner. Sie ist damit die weltweit größte Stadt, die nicht über den Landweg erreichbar ist. Iquitos ist das wichtigste Handelszentrum in einem Umkreis von mehreren Hundert Kilometern. Flüsse sind die Lebensadern der Region, und noch immer können Schiffe bis 3000 Bruttoregistertonnen den Hafen anlaufen. Überall tuckern Peque-peques, offene Holzkanus mit knatternden, PS-schwachen Motoren, während Schnellboote und große Handelsfähren zu Flussfahrten bis nach Kolumbien, Ecuador oder Brasilien starten. Auf der Uferpromenade (Malecón) kann man mit Blick auf den durch Sandbänke entrückten Amazonas flanieren und Federschmuck der Gemeinden von den umliegenden Flüssen Amazonas, Napo, Ucayali, Marañón und Nanay kaufen. Die schönsten Flussstrände sind Tunchi Playa an der Laguna Quistococha und die Playas Santa Clara und Santo Tomás am Río Nanay. Die Lodges liegen unterschiedlich weit außerhalb, bis zum 180 km entfernten Naturschutzgebiet Pacaya Samiria, mit 21 000 km2 das größte Perus.

    • © Sergey-73, Shutterstock

    Iquitos blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Mitte des 17.Jhs. entstand die Jesuitenmission Santa Bárbara de Iquitos. Als die Stadt 1757 gegründet wurde, gehörte sie zu Ecuador. In Zeiten des Kautschukfiebers, gegen Ende des 19.Jhs., boomte die Stadt. Die Gummibarone ließen prächtige Paläste erbauen, von denen heute noch einige zu sehen sind. 1941 wurde die Stadt von Peru erobert. Heute ist Iquitos Hauptstadt der Provinz Loreto und hat 500 000 Einwohner. Sie ist damit die weltweit größte Stadt, die nicht über den Landweg erreichbar ist. Iquitos ist das wichtigste Handelszentrum in einem Umkreis von mehreren Hundert Kilometern. Flüsse sind die Lebensadern der Region, und noch immer können Schiffe bis 3000 Bruttoregistertonnen den Hafen anlaufen. Überall tuckern Peque-peques, offene Holzkanus mit knatternden, PS-schwachen Motoren, während Schnellboote und große Handelsfähren zu Flussfahrten bis nach Kolumbien, Ecuador oder Brasilien starten. Auf der Uferpromenade (Malecón) kann man mit Blick auf den durch Sandbänke entrückten Amazonas flanieren und Federschmuck der Gemeinden von den umliegenden Flüssen Amazonas, Napo, Ucayali, Marañón und Nanay kaufen. Die schönsten Flussstrände sind Tunchi Playa an der Laguna Quistococha und die Playas Santa Clara und Santo Tomás am Río Nanay. Die Lodges liegen unterschiedlich weit außerhalb, bis zum 180 km entfernten Naturschutzgebiet Pacaya Samiria, mit 21 000 km2 das größte Perus.


  • Puerto Maldonado

    Geographical
    • © Unai Huizi, Shutterstock

    Paranüsse und Gold begründeten Anfang des letzten Jahrhunderts den ersten wirtschaftlichen Aufschwung von Puerto Maldonado (90 000 Ew.), der Hauptstadt der Provinz Madre de Dios. Am Zusammenfluss von Río Tambopata und Río Madre de Dios gelegen, erschließt sich von der Stadt über diese Urwaldströme und deren Seitenarme ein riesiges Urwaldgebiet bis an die Grenze Boliviens. Es steht heute größtenteils unter Naturschutz und hat einige Anbieter für umweltverträglichen Tourismus. Puerto Maldonando wird gern Perus Hauptstadt der Biodiversität genannt. Schließlich gehört zu ihrem Gebiet auch der weiter nordwestlich am Río Madre de Dios und Río Manu gelegene Nationalpark Manu. Die meisten Touristen reisen per Flugzeug nach Puerto Maldonado und werden hier von Vertretern ihrer gebuchten Lodges empfangen und per Bus und Boot dorthin gebracht. Da der Flughafen außerhalb liegt, lernen viele Besucher den Ort selbst gar nicht kennen. Fragt euren Fahrer, ob eine Stadtbesichtigung zeitlich möglich ist, oder plant eine Übernachtung vor oder nach eurem Dschungelabenteuer ein.

    • Puerto Maldonado
    • © Unai Huizi, Shutterstock

    Paranüsse und Gold begründeten Anfang des letzten Jahrhunderts den ersten wirtschaftlichen Aufschwung von Puerto Maldonado (90 000 Ew.), der Hauptstadt der Provinz Madre de Dios. Am Zusammenfluss von Río Tambopata und Río Madre de Dios gelegen, erschließt sich von der Stadt über diese Urwaldströme und deren Seitenarme ein riesiges Urwaldgebiet bis an die Grenze Boliviens. Es steht heute größtenteils unter Naturschutz und hat einige Anbieter für umweltverträglichen Tourismus. Puerto Maldonando wird gern Perus Hauptstadt der Biodiversität genannt. Schließlich gehört zu ihrem Gebiet auch der weiter nordwestlich am Río Madre de Dios und Río Manu gelegene Nationalpark Manu. Die meisten Touristen reisen per Flugzeug nach Puerto Maldonado und werden hier von Vertretern ihrer gebuchten Lodges empfangen und per Bus und Boot dorthin gebracht. Da der Flughafen außerhalb liegt, lernen viele Besucher den Ort selbst gar nicht kennen. Fragt euren Fahrer, ob eine Stadtbesichtigung zeitlich möglich ist, oder plant eine Übernachtung vor oder nach eurem Dschungelabenteuer ein.

    • Puerto Maldonado

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