
Reiseführer Bolivien

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- BolivienSehenswertes & Restaurants
Bolivien ist mehr als Anden, Lamas und Titicacasee: Zwischen Sonneninsel und Silberberg findest du Berge, Salzwüsten und Regenwald, die „weiße Stadt” Sucre, rätselhafte Ruinenstätten und im Süden sogar Weinanbaugebiete.
Bolivien ist das Land mit dem höchsten Anteil an indigener Bevölkerung in Südamerika. Die Verfassung von 2009 garantiert den Menschen, die lange diskriminiert wurden, Selbstbestimmung, ihr Recht auf Autonomie und Kultur. Quechua, Aymara und Guaraní sind dem Spanischen als Landessprache gleichgestellt. Bolivien ist interkulturell und plurinational – sagt die Verfassung ...
Klimatisch ist Bolivien ein Land der Extreme. Nachts wird es in Höhen um 4000 m eiskalt, tagsüber knallt die Sonne so stark, dass du Sonnencreme mit höchstem Schutzfaktor benötigst. Die Luft im Hochland ist dünn. Auch Sportliche müssen viele Pausen einlegen, wenn sie durch die steilen Gassen von Potosí bummeln, der mit über 4000 m höchstgelegenen Stadt der Welt am Cerro Rico.
Bolivien Sehenswertes & Restaurants

















Touristenattraktionen
Geographical
Touristenattraktionen
Geographical
Landschaftliche Highlights
Märkte und Flohmärkte
Bars
Architektonische Highlights
Restaurants
Museen
Kunstgalerien
Botanische Gärten & Parks
Cafés
Discos
Tiawanacu
Touristenattraktionen © Paulo Afonso, Shutterstock
Eine Autostunde von La Paz und nur 20 km vom Ufer des Tititacasees entfernt liegt die Ruinenstätte Tiwanaku (oder Tiahuanaco; ca. 600 v. Chr.–200 n. Chr.). Die präkolumbische Stadt gilt als Wiege der südamerikanischen Kulturen. Zu sehen sind die Reste des Sonnentempels (Kalasasaya) mit Sonnentor und Monolith-Gottheiten, außerdem ein Tempel mit 175 Steinköpfen. Zum Komplex gehören das Museo Litico Monumental und das Museo Convencional mit Grabungsfunden der Ruinenstätte. Am jedem zweiten Sonntag des Monats fährt ein Zug um 8 Uhr von El Alto nach Guaqui am Titicacasee und zurück. Der Zug hält für zwei Stunden in Tiwanaku zur Besichtigung der Ruinen und erreicht Guaqui am Titicacasee gegen 13.20 Uhr. Zurück geht es von dort um 16 Uhr, Ankunft in El Alto ist gegen 18.20 Uhr. Tickets bei Empresa Ferroviaria Andina FCA.
- Tiawanacu
© Paulo Afonso, Shutterstock
Eine Autostunde von La Paz und nur 20 km vom Ufer des Tititacasees entfernt liegt die Ruinenstätte Tiwanaku (oder Tiahuanaco; ca. 600 v. Chr.–200 n. Chr.). Die präkolumbische Stadt gilt als Wiege der südamerikanischen Kulturen. Zu sehen sind die Reste des Sonnentempels (Kalasasaya) mit Sonnentor und Monolith-Gottheiten, außerdem ein Tempel mit 175 Steinköpfen. Zum Komplex gehören das Museo Litico Monumental und das Museo Convencional mit Grabungsfunden der Ruinenstätte. Am jedem zweiten Sonntag des Monats fährt ein Zug um 8 Uhr von El Alto nach Guaqui am Titicacasee und zurück. Der Zug hält für zwei Stunden in Tiwanaku zur Besichtigung der Ruinen und erreicht Guaqui am Titicacasee gegen 13.20 Uhr. Zurück geht es von dort um 16 Uhr, Ankunft in El Alto ist gegen 18.20 Uhr. Tickets bei Empresa Ferroviaria Andina FCA.
- Tiawanacu
Samaipata
Geographical © Elisa Locci, Shutterstock
Knapp drei Fahrstunden (118 km) von Santa Cruz entfernt, breitet sich auf 2000 m Höhe die Felsfestung Samaipata aus, eine Anlage aus der Inkazeit. Zum Gelände gehört ein Museum. Das Dorf Samaipata ist auch Teil der „Che-Guevara-Tour”, da der Revolutionär hier 1965–67 Waffen erbeutete. Höhepunkt ist der Besuch der Schule von La Higuera, wo der Revolutionär am 8.10.1967 gefangen genommen und am nächsten Tag hingerichtet wurde. Auf der Biofarm La Vispera mit Pool und Gartencafé lässt es sich prima relaxen und übernachten. Empfehlenswert als Tourveranstalter ist Nature Tours von Michael Blendiger
- Samaipata
© Elisa Locci, Shutterstock
Knapp drei Fahrstunden (118 km) von Santa Cruz entfernt, breitet sich auf 2000 m Höhe die Felsfestung Samaipata aus, eine Anlage aus der Inkazeit. Zum Gelände gehört ein Museum. Das Dorf Samaipata ist auch Teil der „Che-Guevara-Tour”, da der Revolutionär hier 1965–67 Waffen erbeutete. Höhepunkt ist der Besuch der Schule von La Higuera, wo der Revolutionär am 8.10.1967 gefangen genommen und am nächsten Tag hingerichtet wurde. Auf der Biofarm La Vispera mit Pool und Gartencafé lässt es sich prima relaxen und übernachten. Empfehlenswert als Tourveranstalter ist Nature Tours von Michael Blendiger
- Samaipata
Sucre
Geographical © streetflash, Shutterstock
Die schönste Stadt Boliviens und der Verfassung nach die Hauptstadt. Mit ihren restaurierten Kolonialbauten und weißen Kirchen breitet sich Sucre auf einer sonnigen Andenterrasse in 2790 m Höhe aus. Sucre (400 000 Ew.) strahlt das weltoffene Flair einer alten Universitätsstadt (seit 1624) aus und ist Sitz des Obersten Gerichtshofs. Zentrum ist die stets von Studenten belebte Plaza 25 de Mayo mit dem Denkmal von General José Antonio de Sucre. Nach ihm wurde die 1538 als Ciudad de la Plata de Nuevo Toledo gegründete Stadt nach der Unabhängigkeit 1828 benannt – war sie doch ein Zentrum des Unabhängigkeitskampfes und Sucre ihr Held.
- 06206 Sucre
- http://www.sucreturistico.gob.bo/
© streetflash, Shutterstock
Die schönste Stadt Boliviens und der Verfassung nach die Hauptstadt. Mit ihren restaurierten Kolonialbauten und weißen Kirchen breitet sich Sucre auf einer sonnigen Andenterrasse in 2790 m Höhe aus. Sucre (400 000 Ew.) strahlt das weltoffene Flair einer alten Universitätsstadt (seit 1624) aus und ist Sitz des Obersten Gerichtshofs. Zentrum ist die stets von Studenten belebte Plaza 25 de Mayo mit dem Denkmal von General José Antonio de Sucre. Nach ihm wurde die 1538 als Ciudad de la Plata de Nuevo Toledo gegründete Stadt nach der Unabhängigkeit 1828 benannt – war sie doch ein Zentrum des Unabhängigkeitskampfes und Sucre ihr Held.
- 06206 Sucre
- http://www.sucreturistico.gob.bo/
Salar de Uyuni
Landschaftliche Highlights © sunsinger, Shutterstock
Sonnenbrille und schützende Kleidung braucht, wer sich das „weiße Meer”, die mit 12 000 km² größte Salzfläche der Erde, ansehen will. Der Salar de Uyuni (3660 m hoch), versalzter Rest eines vor Jahrmillionen ausgetrockneten Binnenmeers, liegt 6 Std. mit dem Bus von Potosí entfernt. Mehrtagestouren führen zu weiteren Lagunen und Salzseen, an denen z. T. Flamingos leben. Ein Erlebnis ist die Übernachtung im Hotel de Sal im Norden des Sees; es ist ganz aus Salz erbaut. 3–4-tägige Jeeptouren auf dem Salar und zu den umliegenden Lagunen, Vulkanen und Geysiren.
- Potosí
© sunsinger, Shutterstock
Sonnenbrille und schützende Kleidung braucht, wer sich das „weiße Meer”, die mit 12 000 km² größte Salzfläche der Erde, ansehen will. Der Salar de Uyuni (3660 m hoch), versalzter Rest eines vor Jahrmillionen ausgetrockneten Binnenmeers, liegt 6 Std. mit dem Bus von Potosí entfernt. Mehrtagestouren führen zu weiteren Lagunen und Salzseen, an denen z. T. Flamingos leben. Ein Erlebnis ist die Übernachtung im Hotel de Sal im Norden des Sees; es ist ganz aus Salz erbaut. 3–4-tägige Jeeptouren auf dem Salar und zu den umliegenden Lagunen, Vulkanen und Geysiren.
- Potosí
Islas Flotantes
Landschaftliche Highlights © Belikova Oksana, Shutterstock
Von den legendären dunkelhäutigen Uros, die sich selbst Kotsuña (Seemenschen) nannten und die die Inka nie unterwerfen konnten, blieben Siedlungen auf rund 40 schwimmenden Inseln, auf denen heute noch jeweils 30–50 Uro-Nachfahren leben. Um die Tradition des Schilfinselbaus am Leben zu erhalten, richtete man auf der 64 x 36 m großen Totani Pata und auf dem Wuaca-Wuacani-Inselkomplex Schulen ein, in denen diese Kunst überliefert wird. Die vielen Touristen, die heute die Inseln besuchen wollen, lassen die Bewohner ein wenig zu Statisten verkommen. Authentisch ist etwas anderes. Sehenswert sind die Inseln trotzdem.
- Islas Flotantes
- http://www.titicaca-tours.info/
© Belikova Oksana, Shutterstock
Von den legendären dunkelhäutigen Uros, die sich selbst Kotsuña (Seemenschen) nannten und die die Inka nie unterwerfen konnten, blieben Siedlungen auf rund 40 schwimmenden Inseln, auf denen heute noch jeweils 30–50 Uro-Nachfahren leben. Um die Tradition des Schilfinselbaus am Leben zu erhalten, richtete man auf der 64 x 36 m großen Totani Pata und auf dem Wuaca-Wuacani-Inselkomplex Schulen ein, in denen diese Kunst überliefert wird. Die vielen Touristen, die heute die Inseln besuchen wollen, lassen die Bewohner ein wenig zu Statisten verkommen. Authentisch ist etwas anderes. Sehenswert sind die Inseln trotzdem.
- Islas Flotantes
- http://www.titicaca-tours.info/
La Paz
Geographical © Olga Gavrilova, Shutterstock
La Paz ist Regierungssitz und die zweitgrößte Stadt des Landes (nach Santa Cruz), nicht aber die Hauptstadt – dieser Titel gebührt Sucre. Gegründet 1548 von dem Spanier Alonso de Mendoza, liegt die heute 1,2 Mio. Einwohner zählende Metropole zum größten Teil geschützt vor den eisigen Hochlandwinden im tiefen Canyon des Río Choqueyapu – den eisbedeckten lllimani (6439 m) immer im Blick. Wobei die bessere Gesellschaft in den tiefer gelegenen Vierteln (barrios) San Miguel, Calacoto oder Zona Sur wohnt. Die Armen müssen mit den kälteren, weil höher gelegenen Stadtteilen vorlieb nehmen, z. B. El Alto (4061 m). Im Zentrum, nahe der Plaza San Francisco, treffen sich die verschiedenen Bevölkerungsgruppen wieder: Rund um die Geschäftshäuser der Weißen und Mestizen wogt ein bunter (Souvenir-) Markt der indígenas. La Paz ist Ausgangspunkt für Touren zum Titicacasee und in die Yungas, die tropischen Täler der Andenostseite, sowie zu den Gipfeln der Königskordillere. Mit dem Bus (2 Std.) erreicht man die südöstlich gelegene Karnevalsstadt Oruro. Vorposten für die Erkundung des Landes Richtung Osten ist das mit dem Flugzeug schnell zu erreichende Cochabamba.
- 15175 La Paz
- http://www.lapaz.bo/
© Olga Gavrilova, Shutterstock
La Paz ist Regierungssitz und die zweitgrößte Stadt des Landes (nach Santa Cruz), nicht aber die Hauptstadt – dieser Titel gebührt Sucre. Gegründet 1548 von dem Spanier Alonso de Mendoza, liegt die heute 1,2 Mio. Einwohner zählende Metropole zum größten Teil geschützt vor den eisigen Hochlandwinden im tiefen Canyon des Río Choqueyapu – den eisbedeckten lllimani (6439 m) immer im Blick. Wobei die bessere Gesellschaft in den tiefer gelegenen Vierteln (barrios) San Miguel, Calacoto oder Zona Sur wohnt. Die Armen müssen mit den kälteren, weil höher gelegenen Stadtteilen vorlieb nehmen, z. B. El Alto (4061 m). Im Zentrum, nahe der Plaza San Francisco, treffen sich die verschiedenen Bevölkerungsgruppen wieder: Rund um die Geschäftshäuser der Weißen und Mestizen wogt ein bunter (Souvenir-) Markt der indígenas. La Paz ist Ausgangspunkt für Touren zum Titicacasee und in die Yungas, die tropischen Täler der Andenostseite, sowie zu den Gipfeln der Königskordillere. Mit dem Bus (2 Std.) erreicht man die südöstlich gelegene Karnevalsstadt Oruro. Vorposten für die Erkundung des Landes Richtung Osten ist das mit dem Flugzeug schnell zu erreichende Cochabamba.
- 15175 La Paz
- http://www.lapaz.bo/
Municipio Potosí
Geographical © Rafal Cichawa, Shutterstock
Insider-Tipp An der Silbertafel speisen
Die einst reichste Stadt des Kontinents und mit gut 4000 eine der höchstgelegenen der Welt ist ein Ort der Kontraste. Die spanischen Eroberer gründeten die Siedlung 1545 am Fuß des Cerro Rico („Reicher Hügel“) und bekamen so Zugriff auf das größte Silbervorkommen der Welt – und auf Arbeitskräfte ohne Rechte: Mehrere Jahrhunderte schufteten hier Indigene für den Reichtum Europas. Der Cerro Rico galt lange als „Menschenfresserberg“, denn die Arbeit in den Minen war extrem hart und oft tödlich. Heute leben immer noch viele der 250 000 Einwohner vom Silberschürfen in Kooperativen. An den alten Reichtum erinnern noch ein Dutzend Barockkirchen und viele Kolonialhäuser. Die Stadtgeschichte ist in der Casa Nacional de la Moneda dokumentiert. Ein ungewöhnliches Restaurant, das Ingenio San Marcos, residiert in einer ehemaligen Silberraffinerie, aus der ein Museum mit Restaurant wurde.
- Potosí
© Rafal Cichawa, Shutterstock
Insider-Tipp An der Silbertafel speisen
Die einst reichste Stadt des Kontinents und mit gut 4000 eine der höchstgelegenen der Welt ist ein Ort der Kontraste. Die spanischen Eroberer gründeten die Siedlung 1545 am Fuß des Cerro Rico („Reicher Hügel“) und bekamen so Zugriff auf das größte Silbervorkommen der Welt – und auf Arbeitskräfte ohne Rechte: Mehrere Jahrhunderte schufteten hier Indigene für den Reichtum Europas. Der Cerro Rico galt lange als „Menschenfresserberg“, denn die Arbeit in den Minen war extrem hart und oft tödlich. Heute leben immer noch viele der 250 000 Einwohner vom Silberschürfen in Kooperativen. An den alten Reichtum erinnern noch ein Dutzend Barockkirchen und viele Kolonialhäuser. Die Stadtgeschichte ist in der Casa Nacional de la Moneda dokumentiert. Ein ungewöhnliches Restaurant, das Ingenio San Marcos, residiert in einer ehemaligen Silberraffinerie, aus der ein Museum mit Restaurant wurde.
- Potosí
The Witches' Market
Märkte und Flohmärkte © streetflash, Shutterstock
Insider-Tipp Marktbummel für Profis
Der „Hexenmarkt” wird seinem Ruf gerecht: Kräuter, Amulette und andere Glücksbringer, z. B. getrocknete Lamaembryos, die Glück bringen sollen, wenn sie bei Neubauten eingemauert werden. Noch wuseliger wird es in der Calle Illampu und im Gebiet darüber: Hier schneiden Friseure ihren Kunden die Haare auf der Straße, Träger schleppen schwere Lasten, Handwerker schleifen Messer, flicken Schuhe und reparieren Uhren. Musik dudelt, es duftet nach Allerlei und an 1000 Ständen bekommst du alles, findest aber selten das, was du suchst. Rein ins Getümmel also, am besten ohne Plan – lass dich einfach treiben!
- Melchor Jimenez, La Paz
© streetflash, Shutterstock
Insider-Tipp Marktbummel für Profis
Der „Hexenmarkt” wird seinem Ruf gerecht: Kräuter, Amulette und andere Glücksbringer, z. B. getrocknete Lamaembryos, die Glück bringen sollen, wenn sie bei Neubauten eingemauert werden. Noch wuseliger wird es in der Calle Illampu und im Gebiet darüber: Hier schneiden Friseure ihren Kunden die Haare auf der Straße, Träger schleppen schwere Lasten, Handwerker schleifen Messer, flicken Schuhe und reparieren Uhren. Musik dudelt, es duftet nach Allerlei und an 1000 Ständen bekommst du alles, findest aber selten das, was du suchst. Rein ins Getümmel also, am besten ohne Plan – lass dich einfach treiben!
- Melchor Jimenez, La Paz
Diesel Nacional
BarsInsider-Tipp Zurück in die Zukunft
Sehr coole Bar! Alles recycelt, alles originell und ab 22 Uhr beste Stimmung.
- Av.20 de Octubre 2271, 15175 La Paz
- http://dieselnacional.pub/
- +591 2 2423477
Insider-Tipp Zurück in die Zukunft
Sehr coole Bar! Alles recycelt, alles originell und ab 22 Uhr beste Stimmung.
- Av.20 de Octubre 2271, 15175 La Paz
- http://dieselnacional.pub/
- +591 2 2423477
Municipio Copacabana
Geographical © Elisa Locci, Shutterstock
Insider-Tipp Heilig’s Blechle
Hauptattraktion des Wallfahrtsorts auf der gleichnamigen Halbinsel im Titicacasee ist die maurisch wirkende Basílica Copacabana aus dem 17.Jh. mit ihrer aus Agavenholz geschnitzten Virgen Morena del Lago. Komm am besten morgens hierher, dann kannst du dir die Segnung von mit Blumen und Bändern geschmückten Autos vor der Kirche anschauen. Copacabana ist Ausgangsort für Bootstouren zur Sonnen- und Mondinsel. Auf den Inseln und der nördlich von Copacabana gelegenen Halbinsel Yampupata kann man bei Einheimischen übernachten.
- 15121 Copacabana
© Elisa Locci, Shutterstock
Insider-Tipp Heilig’s Blechle
Hauptattraktion des Wallfahrtsorts auf der gleichnamigen Halbinsel im Titicacasee ist die maurisch wirkende Basílica Copacabana aus dem 17.Jh. mit ihrer aus Agavenholz geschnitzten Virgen Morena del Lago. Komm am besten morgens hierher, dann kannst du dir die Segnung von mit Blumen und Bändern geschmückten Autos vor der Kirche anschauen. Copacabana ist Ausgangsort für Bootstouren zur Sonnen- und Mondinsel. Auf den Inseln und der nördlich von Copacabana gelegenen Halbinsel Yampupata kann man bei Einheimischen übernachten.
- 15121 Copacabana
Capilla de la Virgen de Guadalupe
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Zeigen, was man hat
Die Kathedrale (1551–1633) beeindruckt durch ihre barocke Fassade und ihren mit Keramikfiguren geschmückten Glockenturm. Die 1616–1625 angebaute Kapelle birgt die wertvollste Marienstatue Boliviens: Ihr Umhang ist mit Diamanten, Smaragden und Perlen besetzt. Im angeschlossenen Museum sind weitere Kostbarkeiten zu sehen.
- Plaza de Mayo 25, Sucre
- http://www.soysucre.info/
Insider-Tipp Zeigen, was man hat
Die Kathedrale (1551–1633) beeindruckt durch ihre barocke Fassade und ihren mit Keramikfiguren geschmückten Glockenturm. Die 1616–1625 angebaute Kapelle birgt die wertvollste Marienstatue Boliviens: Ihr Umhang ist mit Diamanten, Smaragden und Perlen besetzt. Im angeschlossenen Museum sind weitere Kostbarkeiten zu sehen.
- Plaza de Mayo 25, Sucre
- http://www.soysucre.info/
Dinosaur footprints Cal Orck'o
Touristenattraktionen © Andreas Wolochow, Shutterstock
Insider-Tipp Wo die Dinos stapften
Cal Orcko’o heißt der Kalkhügel mit dem 1998 entdeckten größten Spurenfeld der späten Kreidezeit (vor 68–65 Mio. Jahren). Insgesamt umfasst es mehr als 5000 Dinosaurierspuren acht verschiedener Arten. Das Gelände selbst gehört zu einer Zementfabrik und darf nicht betreten werden (Fernglas mitnehmen!).
- Dirección, Sucre
- http://www.parquecretacicosucre.com/
- +591 4 6457392
© Andreas Wolochow, Shutterstock
Insider-Tipp Wo die Dinos stapften
Cal Orcko’o heißt der Kalkhügel mit dem 1998 entdeckten größten Spurenfeld der späten Kreidezeit (vor 68–65 Mio. Jahren). Insgesamt umfasst es mehr als 5000 Dinosaurierspuren acht verschiedener Arten. Das Gelände selbst gehört zu einer Zementfabrik und darf nicht betreten werden (Fernglas mitnehmen!).
- Dirección, Sucre
- http://www.parquecretacicosucre.com/
- +591 4 6457392
Municipio Tarabuco
Geographical © elleon, Shutterstock
Insider-Tipp Marktgestöber und Holzschuhe
Der Ausflug in das Dorf lohnt sonntags, wenn die Tarabuqueños Markt haben. Ihre Tracht gehört zu den eigentümlichsten des Landes: Zum roten Poncho werden Lederkappen und Holzschuhe getragen. Am dritten Märzwochenende feiern die Menschen beim Pujllay-Fest den Sieg über die Spanier in der Schlacht von Jumbate am 12.März 1816 mit traditioneller Musik und Tänzen.
- Municipio Tarabuco
© elleon, Shutterstock
Insider-Tipp Marktgestöber und Holzschuhe
Der Ausflug in das Dorf lohnt sonntags, wenn die Tarabuqueños Markt haben. Ihre Tracht gehört zu den eigentümlichsten des Landes: Zum roten Poncho werden Lederkappen und Holzschuhe getragen. Am dritten Märzwochenende feiern die Menschen beim Pujllay-Fest den Sieg über die Spanier in der Schlacht von Jumbate am 12.März 1816 mit traditioneller Musik und Tänzen.
- Municipio Tarabuco
La Gaita
Restaurants- regional
Insider-Tipp Der frühe Vogel fängt die salteña
So leckere salteñas (herzhaft gefüllte Teigtaschen, die bolivianische Variante der Empanadas) findest du nicht überall. Darum am besten vor 12.30 Uhr kommen, sie sind schnell ausverkauft!
- Potosi
- +591 2 2202123
Insider-Tipp Der frühe Vogel fängt die salteña
So leckere salteñas (herzhaft gefüllte Teigtaschen, die bolivianische Variante der Empanadas) findest du nicht überall. Darum am besten vor 12.30 Uhr kommen, sie sind schnell ausverkauft!
- Potosi
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Pub & Disco Malegria
BarsInsider-Tipp Still sitzen unmöglich!
Donnerstags um Mitternacht reißt es dich hier in Sopocachi vom Hocker, wenn die afrobolivianische Gruppe Saya’s ihre Trommeln rausholt. Und für den späten Hunger gibt es bis 2 Uhr nachts fabelhafte Pizza. Ausweis (Kopie genügt) mitbringen: Alle Gäste werden am Eingang kontrolliert!
- Pasaje Medinacelli 2282, La Paz
Insider-Tipp Still sitzen unmöglich!
Donnerstags um Mitternacht reißt es dich hier in Sopocachi vom Hocker, wenn die afrobolivianische Gruppe Saya’s ihre Trommeln rausholt. Und für den späten Hunger gibt es bis 2 Uhr nachts fabelhafte Pizza. Ausweis (Kopie genügt) mitbringen: Alle Gäste werden am Eingang kontrolliert!
- Pasaje Medinacelli 2282, La Paz
Basílica de San Francisco
Architektonische Highlights © gary yim, Shutterstock
Die bedeutendste Kolonialkirche der Stadt wurde 1549–1600 mit üppiger, im Mestizenstil gestalteter Fassade erbaut. Innen prunkt sie mit einer barocken Ausstattung.
- Sagarnaga 173, 15175 La Paz
© gary yim, Shutterstock
Die bedeutendste Kolonialkirche der Stadt wurde 1549–1600 mit üppiger, im Mestizenstil gestalteter Fassade erbaut. Innen prunkt sie mit einer barocken Ausstattung.
- Sagarnaga 173, 15175 La Paz
Centro Cultural San Francisco
MuseenDas Museum im früheren Kloster nebenan führt anschaulich in die Geschichte des Franziskanerordens ein.
- Sagarnaga 173, 15175 La Paz
Das Museum im früheren Kloster nebenan führt anschaulich in die Geschichte des Franziskanerordens ein.
- Sagarnaga 173, 15175 La Paz
Mamani Mamani Gallery
KunstgalerienHier stellt der Aymara-Indígena Mamami Mamami, einer der bekanntesten Künstler Boliviens, seine farbenfrohen Werke aus. In seinen Bildern spiegeln sich andine Elemente, Folklore und der Glauben seines Volkes wider.
- Zona 10, 15175 La Paz
Hier stellt der Aymara-Indígena Mamami Mamami, einer der bekanntesten Künstler Boliviens, seine farbenfrohen Werke aus. In seinen Bildern spiegeln sich andine Elemente, Folklore und der Glauben seines Volkes wider.
- Zona 10, 15175 La Paz
Museo de la Coca
Museen © Pocholo Calapre, Shutterstock
Eindrucksvolles Museum rund um die indianische Kultpflanze Coca – mit Erläuterungen zur Geschichte des Anbaus über die Nutzung der Blätter bis hin zur Herstellung von Kokain für den Drogenkonsum westlicher Zivilisationen.
- Linares 906, 15175 La Paz
- http://www.cocamuseum.com/
© Pocholo Calapre, Shutterstock
Eindrucksvolles Museum rund um die indianische Kultpflanze Coca – mit Erläuterungen zur Geschichte des Anbaus über die Nutzung der Blätter bis hin zur Herstellung von Kokain für den Drogenkonsum westlicher Zivilisationen.
- Linares 906, 15175 La Paz
- http://www.cocamuseum.com/
Calle Jaen
MuseenDer Weg zu dieser hübschen Kolonialgasse (Ecke Pichincha) lohnt fünffach: Im Museo Costumbrista Juan de Vargas (Calle Sucre/Jaén) sind u. a. Keramikarbeiten verschiedener Epochen ausgestellt. Die hier gelöste Eintrittskarte gilt noch für drei weitere Museen: für die Casa de Murillo (Calle Jaén 790), das restaurierte Wohnhaus des 1810 hingerichteten Freiheitskämpfers Don Pedro Domingo Murillo; für das Museo de Metales Preciosos (Jaén 777), auch Museo de Oro (Goldmuseum) genannt, sowie für das Museo del Litoral Boliviano (Jaén 189), wo des Pazifischen Krieges von 1879 gedacht wird.
- 15175 La Paz
Der Weg zu dieser hübschen Kolonialgasse (Ecke Pichincha) lohnt fünffach: Im Museo Costumbrista Juan de Vargas (Calle Sucre/Jaén) sind u. a. Keramikarbeiten verschiedener Epochen ausgestellt. Die hier gelöste Eintrittskarte gilt noch für drei weitere Museen: für die Casa de Murillo (Calle Jaén 790), das restaurierte Wohnhaus des 1810 hingerichteten Freiheitskämpfers Don Pedro Domingo Murillo; für das Museo de Metales Preciosos (Jaén 777), auch Museo de Oro (Goldmuseum) genannt, sowie für das Museo del Litoral Boliviano (Jaén 189), wo des Pazifischen Krieges von 1879 gedacht wird.
- 15175 La Paz
Museo Nacional de Arqueología MUNARQ
MuseenIn diesem archäologischen Museum sind neben Schätzen aus der Inkazeit vor allem die kostbarsten Funde aus Tiwanaku ausgestellt, u.a. doppelgesichtige Figuren, Utensilien für Zeremonien und operierte menschliche Schädel.
- Calle Tiahuanacu No 93, 15175 La Paz
- +591 2 2331633
In diesem archäologischen Museum sind neben Schätzen aus der Inkazeit vor allem die kostbarsten Funde aus Tiwanaku ausgestellt, u.a. doppelgesichtige Figuren, Utensilien für Zeremonien und operierte menschliche Schädel.
- Calle Tiahuanacu No 93, 15175 La Paz
- +591 2 2331633
Museo nacional de arte
MuseenWerke der bekanntesten Maler Boliviens fanden in dem prachtvollen Barockbau einen schönen Rahmen. Der bedeutendste ist Melchor Pérez de Holguín (1660–1732) aus Potosí.
- Socabaya, 15175 La Paz
- http://www.museonacionaldearte.gob.bo/
- +591 2 2408600
Werke der bekanntesten Maler Boliviens fanden in dem prachtvollen Barockbau einen schönen Rahmen. Der bedeutendste ist Melchor Pérez de Holguín (1660–1732) aus Potosí.
- Socabaya, 15175 La Paz
- http://www.museonacionaldearte.gob.bo/
- +591 2 2408600
Estación Teleférico San Jose
Touristenattraktionen © saiko3p, Shutterstock
Mit dem größten städtischen Seilbahnprojekt der Welt verbinden sich nun Welten. In nur zwei Minuten werden z.B. die 1200 m Höhenunterschied zwischen La Paz und El Alto überwunden. Zzt. gibt es drei Linien (rot, gelb, grün), weitere sieben sollen folgen.
- José Saravia, 15175 La Paz
- http://www.miteleferico.bo/
© saiko3p, Shutterstock
Mit dem größten städtischen Seilbahnprojekt der Welt verbinden sich nun Welten. In nur zwei Minuten werden z.B. die 1200 m Höhenunterschied zwischen La Paz und El Alto überwunden. Zzt. gibt es drei Linien (rot, gelb, grün), weitere sieben sollen folgen.
- José Saravia, 15175 La Paz
- http://www.miteleferico.bo/
Valle de la Luna
Botanische Gärten & Parks © Galyna Andrushko, Shutterstock
Bizarre Erd- und Steinspitzen erzählen im „Mondtal” von den nagenden Kräften der Erosion.
- 15175 La Paz
© Galyna Andrushko, Shutterstock
Bizarre Erd- und Steinspitzen erzählen im „Mondtal” von den nagenden Kräften der Erosion.
- 15175 La Paz
Angelo Colonial
Restaurants- international
Anziehungspunkt für Hungrige, die es plüschig und gemütlich lieben. Auch Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten.
- Linares 862, 15175 La Paz
Anziehungspunkt für Hungrige, die es plüschig und gemütlich lieben. Auch Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten.
- Linares 862, 15175 La Paz
Café Ciudad
CafésNetter Treff in prominenter Lage; zu jeder Tageszeit gibt’s was zu essen.
- Batallón Colorados, 15175 La Paz
- http://www.cafeciudad.com.bo/
Netter Treff in prominenter Lage; zu jeder Tageszeit gibt’s was zu essen.
- Batallón Colorados, 15175 La Paz
- http://www.cafeciudad.com.bo/
Gustu
Restaurants- südamerikanisch
Moderne Gerichte nach traditionellem Vorbild und mit regionalen Zutaten.
- Ave Costanera 10, 15175 La Paz
- http://www.gustu.bo/
Moderne Gerichte nach traditionellem Vorbild und mit regionalen Zutaten.
- Ave Costanera 10, 15175 La Paz
- http://www.gustu.bo/
FORUM
DiscosLateinamerikanische Rhythmen und die neueste Mode sind hier anzutreffen. Dresscode Upscale Casual! Tanzflächen auf zwei Ebenen.
- Calle Víctor Sanjinés 2908, 15175 La Paz
Lateinamerikanische Rhythmen und die neueste Mode sind hier anzutreffen. Dresscode Upscale Casual! Tanzflächen auf zwei Ebenen.
- Calle Víctor Sanjinés 2908, 15175 La Paz
Cochabamba
Geographical © Alejo Miranda, Shutterstock
Die viertgrößte Stadt Boliviens (385 km südöstlich von La Paz, 600 000 Ew., 2558 m) ist ein Drehkreuz für den Inlandsflugverkehr. Zwischenaufenthalte kann man nutzen, um einen Blick in den Palacio de Portales zu werfen, den Zinnkönig Simón Patiño erbauen ließ. Heute beherbergt das prachtvolle Gebäude das Museo Centro De Arte Contemporáneo; Ausstellungen finden unregelmäßig statt. Cochabamba ist außerdem Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark Tunari im Norden und in den Nationalpark Torotoro im Süden (138 km, auf halbem Weg nach Sucre).
- 06651 Cochabamba
- http://www.aranjuezhotel.com/
© Alejo Miranda, Shutterstock
Die viertgrößte Stadt Boliviens (385 km südöstlich von La Paz, 600 000 Ew., 2558 m) ist ein Drehkreuz für den Inlandsflugverkehr. Zwischenaufenthalte kann man nutzen, um einen Blick in den Palacio de Portales zu werfen, den Zinnkönig Simón Patiño erbauen ließ. Heute beherbergt das prachtvolle Gebäude das Museo Centro De Arte Contemporáneo; Ausstellungen finden unregelmäßig statt. Cochabamba ist außerdem Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark Tunari im Norden und in den Nationalpark Torotoro im Süden (138 km, auf halbem Weg nach Sucre).
- 06651 Cochabamba
- http://www.aranjuezhotel.com/
Coroico
Geographical © DEPLANQUE JOEL, Shutterstock
Diese Tour ist ein atemberaubendes Erlebnis: Der 110 km lange Tagesausflug von La Paz führt beim Pass Abra La Cumbre bis auf eine Höhe von 4650 m und dann auf schwindelerregend enger Bergstraße wieder hinab in die tropischen Täler (Yungas) am Ostrand der Kordillere nach Coroico (1750 m). Hier herrscht ewiger Frühling, hier gedeihen Coca- und Kaffeesträucher, Orangen und Bananen, und hier gibt es ein paar gute Hotels: z. B. das Sol Luna unter deutscher Leitung. Ein nettes Gartencafé unter deutscher Leitung ist das Villa Bonita Die Agentur Yungas Adventure Travel, YAT bietet Trekking- und Biketouren an.
- Coroico
© DEPLANQUE JOEL, Shutterstock
Diese Tour ist ein atemberaubendes Erlebnis: Der 110 km lange Tagesausflug von La Paz führt beim Pass Abra La Cumbre bis auf eine Höhe von 4650 m und dann auf schwindelerregend enger Bergstraße wieder hinab in die tropischen Täler (Yungas) am Ostrand der Kordillere nach Coroico (1750 m). Hier herrscht ewiger Frühling, hier gedeihen Coca- und Kaffeesträucher, Orangen und Bananen, und hier gibt es ein paar gute Hotels: z. B. das Sol Luna unter deutscher Leitung. Ein nettes Gartencafé unter deutscher Leitung ist das Villa Bonita Die Agentur Yungas Adventure Travel, YAT bietet Trekking- und Biketouren an.
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Peru & Bolivien
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