
Reiseführer Große Antillen
MARCO POLO Reiseführer
Karibik, Große Antillen, Dominikanische Republik, Puerto Rico, Kuba, Jamaika, Bahamas, Cayman Islands
15.95 €
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Türkis schimmernde Gewässer und von Palmen gesäumte weiße Strände, eine aus den verschiedensten Winkeln der Welt zusammengewürfelte Bevölkerung mit ansteckender Lebenslust und Sinnlichkeit – all das haben die Großen Antillen, die Bahamas und die Cayman Islands gemein.
Von der Sklaverei zum Tourismus
Kolonialbauten und Festungen erinnern an Eroberer aus Spanien, an Piraten und Siedler aus England oder Frankreich. Europa ist allgegenwärtig, mitsamt seiner Altlasten wie der Ausrottung der Ureinwohner und der Sklaverei – und doch so fern, seit aus den ehemaligen Kolonien fast vollständig unabhängige Staaten wurden. Stolz auf ihre eigene junge Geschichte wurden sie selbstbewusste Gastgeber, für die der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen ist.
Völker aus vielen Völkern
Den alten Slogan Jamaikas „Out of Many, One People“ kannst du praktisch für alle Inseln anwenden: Die Menschen, die du auf all diesen Inseln triffst, sind ein buntes Völkergemisch aus den Nachfahren afrikanischer Sklaven, von Einwanderern aus fast allen Ländern Europas, chinesischer, indischer und arabischer Geschäftsleute, von Süd- und Nordamerikanern und – nicht zu vergessen – auch noch der Ureinwohner, den Taíno, wie DNA-Analysen auf Puerto Rico belegten. Religiöse, soziale, kulturelle oder politische Barrieren sind selten. Vielmehr respektiert man sich, und die Menschen aus ursprünglich unterschiedlichen Kulturen passen sich an, zumindest sprachlich: Der chinesische Händler spricht genauso Patois, die melodiöse Sprache Jamaikas, wie der seine Dreadlocks schüttelnde DJ oder die indische Krankenschwester. Viele Muslime gehen in die Kirche, wenn es keine Moschee gibt: Gottesdienst ist eben Gottesdienst. Gerade auf den englischsprachigen Inseln ist oft eine heitere Frömmigkeit anzutreffen. Drohende Moralpredigten des Pastors wechseln sich dort mit gut gelauntem Gospelgesang der Gemeinde ab – eher eine Party als eine ehrfürchtige Andacht.
Geschichte
ab 1000 v. Chr.
Erste Siedler: Arawaken und Kariben aus Südamerika
1492–94
Kolumbus nimmt die Antillen für Spanien in Besitz
1629–48
England annektiert die Bahamas
17.–18.Jh.
Piraten aus Europa vertreiben vielerorts die Spanier
1775–83
Geburt der USA, Englandtreue flüchten auf die Bahamas
1798–1804
Sklavenrevolte im Westen Hispaniolas, Gründung Haitis
1814/15
Verträge von Paris: Kuba, Puerto Rico und der Osten Hispaniolas bleiben spanisch, Jamaika und die Cayman Islands britisch
1834–63
Briten, Franzosen und Holländer heben die Sklaverei auf
1898
Puerto Rico und Kuba gehen von Spanien an die USA
1959
Sieg von Fidel Castros Revolution auf Kuba
2019
Hurrikan Irma trifft Puerto Rico besonders hart
2023
Nach fast zwei Jahren Corona-Lockdown auf allen Inseln wieder Reisefreiheit
Bei aller Vielfalt kannst du die Region grob in zwei ziemlich gegensätzliche Pole unterteilen: den englischsprachigen, in dem du protestantischer Ordnung und Gesetzestreue begegnest, und den spanischsprachigen (vom franzöischen auf Haiti einmal abgesehen), wo es chaotischer zugeht und Gesetze oft nur auf dem Papier stehen.
So ähnlich und doch so anders
Geologisch sind die vier Großen Antillen Kuba, Hispaniola (die Insel, die in Haiti und die Dominikanische Republik geteilt ist), Jamaika und Puerto Rico verbunden mit dem nordamerikanischen Kordillerensystem. Tiefe Unterseegräben fallen vor Puerto Rico und den Cayman Inseln ab. Ein ständiger Nordost-Passat bringt allen Regen im Norden und im Süden hinter der Wetterscheide der Gebirge Trockenheit. Freu dich also auf höchst abwechslungsreiche Natur mit Regenwäldern voller Wasserfälle, salzigen Seen mit Flamingos und sogar Wanderdünen (in der Dominikanischen Republik) und Flüssen, in denen noch wilde Krokodile leben wie auf Jamaika.
Neben ihren geologisch alten Gebirgen besitzen die Inseln auch beeindruckende Kalksteinformationen, mal in Form gigantischer Kalkstöcke wie bei den Mogotes auf Kuba, in Kegelform wie im dominikanischen Nationalpark Los Haitïses oder als Gebirge voller Höhlen wie im Herzen Puerto Ricos. In den Gebirgen, vor allem im höchsten in der Dominikanischen Republik, durchwanderst du mehrere Höhenstufen und es kann in den höchsten Lagen nachts richtig kalt werden.
Ananas - & Zuckerrohrfelder
In Puerto Rico zieht sich die Cordillera Central in einer Berg- und Taltour quer durch die Insel. Entlang ihrem Rücken liegen moosbewachsene Hügel, Urwald breitet sich an manchen Stellen aus, tiefe Schluchten lassen grandiose Blicke auf das Meer zu. Mit dem El Yunque Rain Forest besitzt Puerto Rico den einzigen tropischen Regenwald der USA. Auf den weiten Ebenen im Tal prägen Ananasfelder das Landschaftsbild. Jamaikas Hinterland wird beherrscht vom zerklüfteten Cockpit Country und dem großteils bewaldeten Gebirgsmassiv Blue Mountains. Zuckerplantagen und Bananenhaine ziehen sich entlang der hügeligen Ebenen Richtung Küste.
Nur die Cayman Islands und die Inseln der Bahamas sind vollkommen flach und haben ein arides Klima. Hier wachsen Kakteen und Dornsträucher und Mangrovensümpfe säumen die Küsten. Die Naturschätze beider Inselfamilien liegen eher unter Wasser: mit prächtigen Korallenriffen und von Fischen umschwärmten Schiffswracks.
Gute-Laune-Wetter
Die Passatwinde halten das subtropische Klima überall auf angenehmen 28– 29° C – kein Wunder, dass die Menschen auf den Großen Antillen in fast jeder Lebenslage guter Laune sind, Musik machen und viel feiern. Und es gibt keinen Winter, dafür eine Regenzeit. Die dauert von Sommer bis Herbst, aber keine Sorge: Wenn es regnet, sind es meist kurze Schauer bei gleich bleibend warmen Temperaturen – also eher eine Erfrischung als ein Ärgernis. Während dieser Zeit streifen allerdings auch immer wieder Hurrikans auf ihrem Weg Richtung Mitteloder Nordamerika die Inseln.
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MARCO POLO Reiseführer
Karibik, Große Antillen, Dominikanische Republik, Puerto Rico, Kuba, Jamaika, Bahamas, Cayman Islands
Buch, 14. Auflage · 15.95 €Strand und Meer, Rum und Kaffee: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Karibik die Großen Antillen entdecken Die einzelnen Inseln der Großen Antillen sind grundverschieden, doch ein paar Dinge haben sie alle gemein: türkisblaues Wasser, von Palmen gesäumte Strände und ihre ansteckende Lebenslust.
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