Griechenland Festland Essen & Trinken

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Das Restaurant im Park bietet leichte Küche mit Blick auf die Akrópolis. Besonders lecker sind die Maronensuppe im Winter und der Kabeljau im Sommer.
Ouzerí auf zwei Etagen in einem klassizistischen Haus im Herzen der Altstadt. Der Kellner kommt nach und nach mit Tabeletts voller unterschiedlicher Spezialitäten an den Tisch, aus denen man auswä…
Ein modernes Restaurant mit Marché-Charakter. Kern des Lokals sind viele verschiedene Selbstbedienungstresen mit Speisen aller Art, Kuchen, Säften und anderen Getränken. Auch eine Bar und eine…
Eine urige, kleine Kellertaverne mit einigen alten Wandmalereien und Retsína vom Fass. Eine der Spezialitäten des Hauses ist der Schweinebraten mit Staudensellerie in Ei-Zitronen-Sauce.
Ein kleines, sehr gemütliches Café mit interessanten Gerichten, wie Käse von der Insel Chíos. Die Getränkespezialitäten sind der Zimtlikör tentúra oder rakómelo, Tresterschnaps mit Ouzo von…
Die drei Tavernen gleichen Stils sind seit vielen Jahrzehnten auf Souvláki und Hackfleisch-Kebab spezialisiert. Mittags muss man manchmal auf einen frei werdenden Tisch warten, so beliebt sind die…
Der Wirt der Taverne hat Tische und Stühle direkt auf den kleinen Strand gestellt. Wer mag, kann hier beim Essen seine Füße vom Meer umspülen lassen.
Dies ist eines der teuersten und besten Restaurants Griechenlands, das mit nur sechs Tischen direkt am Meer liegt. Täglich hat man zwei Gourmetmenüs zur Auswahl.
Hier kocht der bekannte frühere Fernsehkoch Níkos, der Mitglied in der griechischen Slow-Food-Sektion ist und auch anspruchsvolle Gourmets zufriedenstellt. Es gibt u.a. mit Feigen und Walnuss gefü…
„Das Meer ist der beste Musiker“ ist eine von Jannis’ Devisen. Darum wird in der Fischtaverne a h To Stéki tou Vasíla direkt an der Brandung auch keinerlei andere Musik gespielt. Seine zweite…
Ein Besuch dieser einfachen Taverne ist ein Erlebnis. Der Wirt ist ein Original mit hohem Unterhaltungswert und serviert unter hohen Eichen zusammen mit seinem Sohn und den Enkelkindern Wildschwein…
Walt Disney und die Brüder Grimm standen Pate für das Design des ungewöhnlichsten Eissalons Athens. Statt Waffeln werden hier pausenlos dicke Röhrchen aus einer Art Pfannkuchenteig gerollt und…
Mit Fusion Cuisine lockt das moderne kleine Lokal mit Spitzenküche. Kabeljau-Burger, Entenkeule mit sauer eingelegten Maronen oder grüne Bohnen mit Leber, Orange und Birne weisen die ungewöhnliche…
Souvláki, Gyros oder Kebab auf dem prallvollen Teller, ein Krug Restina dazu. Straßenmusikanten und fliegende Händler im Minutentakt, echte Marktatmosphäre bei Tag und Nacht – filmreife Kulisse!
Gartentaverne eines Athener Zahnarztes und Hobbykochs. Lamm- und Schweinekoteletts werden nach Gewicht verkauft, Spezialitäten sind Lamm aus dem Backofen und Lammleber.
Hier könnte man einen nostalgischen Griechenlandfilm drehen: Grundfarben sind Weiß und Blau, Blätter ranken über der geweißelten Terrasse. Wenn der Fisch vom befreundeten Fischer vor Ort…
Unter sehr freundlicher Führung und mit schöner Terrasse serviert das Restaurant exzellente Steaks und außergewöhnlich schmackhafte Gerichte, darunter auch Miesmuscheln in Weißweinsud. Über der…
Die Taverne am unteren Ortsrand serviert u.a. auch Wachteln.

Essen & Trinken

In den meisten Restaurants und Tavernen gibt es mehrsprachige, gedruckte Speisekarten. Die tagesaktuellen Angebote sind darauf jedoch überhaupt nicht oder nur handschriftlich auf Griechisch vermerkt. Also machen Sie es lieber wie die Griechen, gehen in die Küche und schauen in die Töpfe oder in Warmhaltetresen und Kühlschrank, um zu sehen, was es wirklich gibt.

Bestellen Sie beim Kellner aber nicht gleich ein ganzes Menü. Was das ist, wissen die wenigsten und servieren oft alles gleichzeitig. Ordern Sie besser schrittweise.

Noch besser nehmen Sie sich auch in dieser Hinsicht ein Beispiel an den Einheimischen. Die lieben es, möglichst viele Teller mit verschiedenen Gerichten gleichzeitig auf dem Tisch zu haben. Sie gehen allerdings abends auch selten allein zum Essen aus. Für sie ist die fröhliche Tischgemeinschaft, die paréa, ebenso wichtig wie der kulinarische Genuss.

In einer paréa bestellt man viele verschiedene Speisen. Sie werden in die Mitte gestellt, und jeder nimmt sich, was und wie viel er mag. Meist werden auch Fleisch und Fisch auf großen Platten serviert. Üblicherweise bestellt man viel mehr, als man essen kann. Alles restlos zu verputzen gilt als Blamage, zeigt es doch, dass man offenbar nicht genug geordert hat. Beim Bezahlen übernimmt meist einer die Rechnung für alle. Gewöhnungsbedürftig ist der in einfachen Tavernen oft noch übliche Brauch, den Tisch erst abzuräumen, wenn die Gäste gegangen sind: Viele griechische Gäste sehen und zeigen gern, wie üppig sie gespeist und getrunken haben und freuen sich an Tischen voller Geschirr und leerer Flaschen.

In allen Restaurants und Tavernen zahlen Sie 40 Cent bis 3 Euro für das Couvert, also für Besteck, Servietten und Brot. Darauf zu verzichten ist unmöglich. Trinkgeld hingegen sollten Sie nur geben, wenn Sie zufrieden waren: Griechen geben entweder gar nichts oder eine Summe, mit der sie sich nicht blamieren. Dieses Trinkgeld wird beim Weggehen einfach auf dem Tisch liegen gelassen.

Nahezu alle Restaurants und Tavernen sind ohne Ruhetag von mittags bis Mitternacht durchgehend geöffnet. Für den kleinen Hunger oder für Tage, an denen Sie sparsam sein wollen, bilden zudem die psistariá genannten Imbissstuben und die vielen Bäckereien, die mit Käse, Würstchen, Spinat und anderem gefüllte Blätterteigtaschen anbieten, eine gute Alternative.

Aufläufe und gefüllte Gemüse werden traditionell sehr geschätzt. Fleisch und Fisch gart man bevorzugt auf dem Holzkohlegrill. Es gibt aber auch leckere, in Tontöpfen zubereitete Schmorgerichte. Die Auswahl an Saucen ist generell sehr gering, Überbacken und Gratinieren jedoch liegen im Trend.

Liebhaber süßer Leckereien sind im zacharoplastío, der griechischen Konditorei, am richtigen Platz. Neben Cremetörtchen und Sandkuchen gibt es hier überwiegend orientalische Spezialitäten mit Nüssen und mit Honig, wie zum Beispiel baklavá und kataífi.

Griechisches Nationalgetränk ist Wasser. In abgelegenen Regionen wird es sogar häufig zu Bier und Eis serviert. Offenen Wein bekommen Sie in fast allen Lokalen. Wollen Sie einen edlen Tropfen, achten Sie auf den Namenszusatz cava. Er kennzeichnet einen mindestens zwei Jahre lang gereiften Weiß- bzw. mindestens drei Jahre gereiften Rotwein guter Qualität. Die Auswahl an guten Flaschenweinen ist groß. Eine Besonderheit ist der mit dem Harz der Aleppokiefer versetzte Weißwein retsína.

Unter den einheimischen Spirituosen sind der Anisschnaps oúzo und der einem Grappa ähnliche Tresterschnaps tsípouro am verbreitetsten. Nach dem Essen mundet auch der Weinbrand metaxá; den gibt es in vier Qualitätsstufen, mit drei, fünf, sieben und zwölf Sternen.

Kaffee trinken die Griechen den ganzen Tag über. Sie haben die Wahl zwischen einem Mokka, kafés ellinikós, heißem Instantkaffee, generell ness sestó genannt, und kaltem, schaumig geschlagenem und mit Eiswürfeln serviertem Instantkaffee, frappé. Den gewünschten Süßegrad müssen Sie beim Bestellen gleich mit angeben: skétto, ohne Zucker; métrio, mit etwas Zucker; glikó, süß. Mokka trinkt man ohne Milch, bei anderen Kaffees haben Sie die Wahl zwischen mä gála, mit Milch, und chorís gála, ohne Milch.

Regionale Unterschiede in der Küche werden Fremde kaum bemerken. Am ehesten fällt auf, dass im Norden neben dem klassischen griechischen Salat aus Tomaten, Gurken, Oliven und Zwiebeln häufig auch saláta pikantík gegessen wird, ein leicht saurer, gut gewürzter Krautsalat. Außerdem gehören in Makedonien piperjés, sehr scharfe, grüne gebratene Paprikaschoten, zu den beliebtesten Vorspeisen.

Als Paradies für Fischesser gilt die Chalkidikí, frische Miesmuscheln gibt es zum Beispiel zu Füßen des Olymp und in Itéa bei Delphi. Den in Salzlake eingelegten Fétakäse aus Schafs- und Ziegenmilch gibt es überall. Köstlich sind auch der metsovóne, ein geräucherter Kuh-Rohmilchkäse aus Métsovo im Epirus, und der nordgriechische manoúri aus Schafskäsemolke und Sahne.

Spezialitäten

arnáki fassolákia

geschmortes Lammfleisch mit grünen Bohnen

arsinósalata

Seeigelsalat

briám, briamé

Ratatouille

chtapódi ksidáto

in Essig und Öl eingelegter Krakensalat

fassoláda

Bohnensuppe

fáva

Püree aus gelben Erbsen, dazu Olivenöl, Zwiebeln und Zitronensaft

jourvalákia

Klopse aus Rinderhack

jouvétsi

überbackene, Reis ähnlich sehende Nudeln mit Rindfleisch

kakaviá

Fischsuppe. Der Fisch wird auf einem separaten Teller serviert

karidópitta

Walnusskuchen

kléftiko

mit Kartoffeln im Backofen gegartes Lamm- oder Ziegenfleisch

kreatópitta

Strudelteigtasche mit Fleischfüllung

láchanodolmádes

mit Reis und Schweinehack gefüllte Kohlblätter

loukanikó

gebratene, meist sehr fette Wurst

manitária

Pilze

márides

knusprig ausgebackene Sardellen, die man komplett verzehrt

milópitta

Apfelkuchen

papoútsi

gefüllte Aubergine

patsá

deftige Kuttelsuppe, in der auch Schweins- und Lammfüße mitgekocht werden können

pikilía

Teller mit verschiedenen kalten Vorspeisen

revithókeftedes

Reibekuchen aus Kichererbsenmehl

rewáni

Grießkuchen

sikóti

gebratene Leber

skordaljá

Knoblauchsauce zu Fisch oder Schweinefleisch, auf der Basis von püriertem Weißbrot

spanakópitta

mit Spinat gefüllte Strudelteigtaschen

spetsofaí

Rauchwürste, in ölreicher Tomatensauce mit viel grünen Paprika gekocht

stifádo

Rinds- oder Kaninchengulasch mit Zwiebelgemüse