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Reiseführer England

Entdecken Sie England!

Kennen Sie England aus Rosamunde-Pilcher-Erzählungen? Von den Fällen der Miss Marple? Aus James-Bond-Filmen, von Berichten über das Königshaus und ein bisschen auch aus Monty Pythons skurrilen Sketchen? Dann seien Sie gewarnt: England ist wirklich so - und doch mitunter ganz anders. Die einstige Weltmacht hat über Jahrhunderte von ihrer Insellage profitiert und sich dadurch vieles Historische bewahren können - inklusive mancher (aus heutiger kontinentaleuropäischer Sicht) unüblicher Regel wie dem Linksverkehr oder Maßen wie Pint, Fuß oder Meile.

Und doch ist England ein Land, das sich ganz dem Fortschritt verschrieben hat. Hier wird geforscht, entwickelt und gebaut, was das Zeug hält. Einst hatte die industrielle Revolution hier ihren Ursprung. Auf der Insel entstand die erste Eisenbahn der Welt, hier ging die erste U-Bahn-Linie in Betrieb, deren Name "Metropolitan" (kurz: Metro) fortan weltweit namensgebend für dieses Transportmittel werden sollte. Hier entstanden bedeutende Schiffe, Fahrzeuge - aber auch wichtige Wirtschaftstheorien: Die Werke des Ökonomen John Maynard Keynes gehören heute zur Grundausbildung in jedem Wirtschaftsstudium. Und auch wenn Karl Marx den Großteil seiner Theorien nicht in seiner Zeit im englischen Exil verfasst haben soll - er liegt hier zumindest auf dem Highgate-Friedhof von London begraben.

Heute fußt die britische Wirtschaft freilich eher auf Dienstleistung, Tourismus und dem Bankenwesen - London ist einer der wichtigsten Finanzplätze der Welt. Das beschert dem Alltag vor allem in den Großstädten eine ganz internationale Dynamik: In den alten Docks von London entstand schon vor Jahren für das Finanzwesen ein komplett neuer Stadtteil. Es hat sich ein ganz eigener Architekturstil entwickelt, der nicht nur - wie inzwischen in aller Welt - von viel Glas geprägt ist, sondern auch von Materialien aus unterschiedlichen Regionen Englands: Holz, Stahl, Schiefer und anderem Gestein. Dabei vermeidet man heute die Bausünden der Sechziger- und Siebzigerjahre - nicht alles wird einfach gedankenlos plattgemacht, um Neuem Platz zu schaffen. Vielmehr wird vieles erhalten, eher behutsam durch neue Gebäude ergänzt.

Engländer gehen nach wie vor gern in alte, rustikale Pubs - doch es entstehen am laufenden Band auch neue, moderne Restaurants. Sie sind es, die den lange Zeit als miserabel geltenden Ruf der britischen Küche endlich retten konnten: Allein in London etwa gibt es heute rund 50 Sternerestaurants. In jedem noch so kleinen Ort findet man inzwischen einen Koch, dessen Rezepte an Menüs britischer Starköche wie Jamie Oliver oder Gordon Ramsey erinnern.

Auch dem englischen Wetter haftet ein ähnlich zweifelhafter Ruf an wie der Küche - und dies ebenfalls zu Unrecht. Sicher, die Britischen Inseln sind kein Garant für 14 Tage durchgängigen Sonnenschein; genauso wenig wie dies im übrigen West- und Mitteleuropa der Fall ist. Doch eines ist bewiesen: Das Wetter in England ist moderat, angenehm. Es wird nie richtig kalt und nie richtig heiß. Selbst zwischen eventuellen Regenschauern scheint immer wieder die Sonne. Außerdem ist das Klima ideal für viele Pflanzen, selbst tropische. Das Land mit den bunten Blumen an Straßen und in den herrlichen Landschaftsgärten und Dörfern, die aussehen, als würde eine Gartenschau abgehalten, macht tatsächlich den Eindruck, als ob Heerscharen von Gartendesignern sich rund um die Uhr um das pflanzliche Wohl der Insel kümmern würden. Die Besichtigung von Gärten, ob Landschaftsparks oder intimere Blumengärten, gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Engländer.

Auch Liebhaber von historischen Dampf- und Elektroloks haben in England ihre helle Freude. Für diejenigen, die sich (noch) nicht als Fans dieser Fahrzeuge definieren, sind die Dampfloks eine liebe Erinnerung an vergangene Zeiten. Besonders idyllisch ist eine Fahrt mit der North York Moors Railway, die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Meilen in der Stunde durch die Newtondale-Schlucht fährt. Kommt dabei der Gedanke auf, selbst aktiv zu werden, führt er direkt zum Fahrradfahren. Noch zur Jahrtausendwende war die Insel in dieser Beziehung eher verrufen. Es gab kaum Radwege, und die Kultur des Fahrradfahrens war fast verloren gegangen. Nach und nach aber wurde das National Cycle Network ausgebaut. Es entstanden Routen, auf denen man die schönsten Gebiete ganz oder weitgehend ohne Autoverkehr durchqueren kann.

Marketingstrategen arbeiten intensiv daran, England als modernes Land mit weltbekannten Designern, Künstlern und Architekten zu vermarkten. Mit Erfolg. Prestigeträchtige Neubauten zeigen die Modernität englischer Städte. In Newcastle beeindrucken am südlichen Tyne-Ufer die kühne Millennium Bridge und The Sage, ein von Sir Norman Foster entworfener Komplex mit Konzerthallen. Im Hafengebiet von Manchester entstand das Imperial War Museum North. Hier bildet ein aufregendes Werk des Stararchitekten Daniel Libeskind den Rahmen für einen kritischen Blick auf das Thema "Mensch und Krieg". In Birmingham wurde ein desolates Einkaufsviertel in der Stadtmitte erneuert und unter dem Beifall der Architekturkritiker eröffnet. Und auch im täglichen Leben ist vieles moderner, ja europäischer geworden. Selbst die Königin bemüht sich um Volksnähe und zahlt inzwischen sogar Steuern. Ihr Sohn Charles durfte 2005 endlich seine langjährige Geliebte Camilla heiraten.

Dennoch ist die Geschichte des Lands ständig präsent. Vielerorts stößt man auf Spuren von Römern, Wikingern und Normannen. Im äußersten Norden Englands erstrecken sich die eindrucksvollen Überreste des größten römischen Monuments auf britischem Boden: der Hadrian's Wall. Das südliche Bath, das zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, ist vor allem für seine Thermalquellen aus der keltisch-römischen Zeit berühmt. Doch in noch stärkerem Maße spricht aufmerksame Reisende das Unerwartete an, die kleinen Begebenheiten, die Geschichte lebendig werden lassen. Etwa im Lord Nelson Pub in Burnham Thorpe ein Real Ale zu trinken und sich vorzustellen, dass genau hier Nelsons Abschiedsfest vor der großen Schlacht von Trafalgar stattgefunden hat. Solche Begegnungen mit der Vergangenheit sind in England keine Seltenheit und wecken die Entdeckerfreude ebenso wie der Besuch von aus Büchern und Filmen bekannten Schauplätzen. Dazu gehören z. B. die Kathedrale in Gloucester oder der Bahnhof in Goathland, die im ersten Harry-Potter-Film als Kulisse dienten, und natürlich die einzigartige Landschaft Cornwalls mit ihren schroffen Klippen und kleinen Fischerhäfen, die Sie vielleicht schon aus den Romanen Rosamunde Pilchers kennen ...

Quick Facts

SprachführerEnglisch
Geeignet fürKultur, Shopping, Outdoor, Meer, See, Feiern

Im Trend

Countryroads
Mountainboard

Auf allzu hohe Berge müssen die Engländer verzichten, auf einem Mountainboard kommen einem aber auch Hügel wie der Himalaja vor. Wie Sie unbeschadet und mit Spaß durch das holprige Terrain kommen, zeigt Another World (Keighley Road, Ogden, Halifax). Out to Grass (Woodend Farm, Cradley, Malvern) verleiht die Ausrüstung und besitzt einen coolen Parcours zum Testen. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kauft sein Brett bei den Designern von NoSno (www.nosno.com).

Post anno dazumal
Letterboxing

Mitte des 19. Jh. wurde Letterboxing im Dartmoor (www.dartmoorletterboxing.org) erfunden. Die witzige Schnitzeljagd erinnert an das heutige Geocaching, kommt aber ohne Technik aus und wartet stattdessen mit spannenden Rätseln auf. Inzwischen gibt es die Kästen mit Rätseln und Geheimnissen auch im North York Moor (www.north-yorkmoors.org.uk). Der Künstler Alec Finlay hat im ganzen Land Kästen mit kleinen Gedichten platziert. Seine Werke sind unter anderem im Yorkshire Sculpture Park (Wakefield) zu sehen.

Gute Nacht!
Luxuscamping

Meerblick und Himmelbett erwarten die Luxuscamper in der Bodrifty Farm (Newmill, Penzance). In den Jurten in Bristol lassen sie sich auf Chesterfieldsofas und anderen Antiquitäten nieder (Harptree Court, East Harptree). Auch in den Ekopods (The Old Vicarage, St. Clether, Launceston) müssen die Gäste sich nicht im Verzicht üben: Die umweltfreundlichen Edelzelte sind mit Doppelbett und Ofen, Badewanne und Sonnenterrasse ausgestattet.

Château Windsor
Weinprobe statt Pubbesuch

An Wein denken wohl die wenigsten beim Urlaub in England. Dabei pflanzen selbst die Royals mittlerweile Rebstöcke im Park von Windsor an. Bis daraus allerdings ein guter Tropfen wird, kann es noch dauern. Andere sind schon weiter: so wie Camel Valley (Nanstallon, Bodmin). Mit ihren Rot-, Weiß- und Schaumweinen hat das Weingut in Cornwall schon einen ganzen Haufen alteingesessener Konkurrenten aus Frankreich, Spanien und Kalifornien abgehängt. In den Surrey Hills wachsen dagegen die Trauben des Denbies Guts (London Road, Dorking). Auf dem weitläufigen Weingut finden ebenfalls Verkostungen und Touren statt, und selbst bei britischem Nieselwetter lohnt ein Ausflug: Die "Indoors Wine Experience" informiert ganzjährig über die großen Schritte, die England in Sachen Rebensaft in den vergangenen Jahren gemacht hat.

Für die grauen Zellen
Im Club

Kopf oder Körper? Diese Entscheidung müssen die Engländer bei der Freizeitgestaltung nicht mehr treffen. So vermischt das Chessboxing (www.londonchessboxing.com) zwei Sportarten - Schach und Boxen. Nur, wer in beidem was draufhat, kann gewinnen. Comedy trifft Wissenschaft: Die Bright Clubs (www.brightclubs.org) laden Komiker, Musiker oder Forscher zu kurzweiligen Debatten in Städten in ganz England ein. The Idler Academy (www.idler.co.uk/academy) veranstaltet rund um London Gespräche und Workshops zu Themen von "The Big Lebowski" über urbane Vogelkunde bis zum mehrtägigen Einführungskurs in die klassische Musik.

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England - die besten Locations und Angebote

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Aktivitäten & Touren

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© Ivanko_Brnjakovic, iStock

Gastronomie

Spezialitäten

Bread and butter pudding

Nachtisch auf der Basis von eingeweichtem Brot, das mit Vanillepudding und Rosinen vermischt gebacken wird

Cream tea

eine britische Institution. Die clotted cream (dicke Sahne) wird nicht, wie von manchen angenommen, in den Tee getan, sondern auf die scones (Kuchenbrötchen) gestrichen und mit Konfitüre gekrönt

Crumbles

Früchte, meist Äpfel, Beeren oder Rhabarber, mit Streuseln belegt und im Ofen gebacken, mit Sahne oder Vanilleeis serviert

English breakfast

Gestartet wird mit Cornflakes, Joghurt und Obst. Danach isst man zusammen mit einem Toast bacon (gebratenen Schinkenspeck), baked beans (weiße Bohnen, meistens mit Tomatensauce), black pudding (gebratene Blutwurst), grilled tomato (gegrillte Tomate), fried eggs (Spiegelei), mushrooms (gegrillte Champignons), sausages (gebratene Würstchen) und scrambled eggs (Rührei). Anschließend gibt es einen weiteren Toast mit jam (Marmelade) und marmalade (Konfitüre aus Zitrusfrüchten), außerdem viel Tee - immer öfter auch guten Kaffee.

Fish & chips

Frisches Fischfilet (meist Schellfisch) in Bierteig gebacken, dazu Pommes frites - beides wird traditionell mit Malzessig übergossen und mit Salz bestreut. Dazu werden dicke Gartenerbsen gegessen.

Jacket potatoes

große Ofenkartoffeln, gefüllt mit Thunfisch und Mayonnaise, coleslaw (Krautsalat in Mayonnaise) oder Fleischsaucen

Roast with mint sauce and Yorkshire pudding

Traditionelles Sonntagsessen. Es kann Rinder-, Schweine- oder Lammbraten sein. Zum Lamm wird eine Sauce aus frisch gehackten Minzblättern und Essig gereicht.

Shepherd's pie

Lammhack in Sauce mit Kartoffelbrei überbacken

Steak and kidney pie

Pastete gefüllt mit Steakscheiben und Nierchen in Bratensauce

Summer pudding

Eine Schüssel wird mit in Saft getränktem Brot ausgelegt. Darauf kommen Beeren und Sahne.

Essen & Trinken

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Inder als willkommene Arbeitskräfte ins Land. Dort fanden sie eine Gewürzwüste vor und importierten kurzerhand ihre heimischen Zutaten. Inzwischen ist die Insel "bekehrt". Nicht fish & chips, sondern curry wird von vielen als Lieblingsgericht angegeben: chicken tikka masala (Huhn in scharfer Sauce) - die Nummer eins unter den Currys - gefolgt von dem milderen korma (mit Kokos) und extrascharfen vindaloo. Trotzdem sind natürlich fish & chips, also paniertes Fischfilet mit Pommes, sehr beliebt, vor allem im Norden Englands, wo sich unter der Panade meist Schellfisch verbirgt. Das Angebot an Meeresfrüchten und Fisch wird immer besser. Räucherfisch, Austern aus heimischen Gewässern, Hummer und Krebsfleisch genießt man natürlich am besten in Küstennähe.

Eine andere sehr englische, genauer kornische Spezialität ist Cornish pasty. Es heißt, dass die Bergarbeiter die gefüllte Blätterteigpastete als Mittagessen in das Bergwerk mitnahmen, doch lediglich die Füllung aßen und den Teig als Dank für die Zwerge unter Tage liegen ließen. Früher wurde vor allem roher Fisch eingebacken, heute werden über 20 verschiedene Variationen verkauft, meistens ist Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse in der Pastete.

Hatten die Briten mit ihrer Küche viele Jahre hindurch wenig zu bieten, haben sie jedoch bei den Nachtischen immer einen hervorragenden Standard gehalten: bei den puddings. Die Bezeichnung pudding hat übrigens nichts mit dem deutschen Pudding zu tun, sondern ist eher ein Sammelbegriff für auflaufähnliche Nachspeisen.

Mittlerweile wird es sich herumgesprochen haben, dass die lange kränkelnde englische Küche in den vergangenen Jahren revolutioniert wurde. Die Gastronomie in London kann es inzwischen leicht mit der in New York und Paris aufnehmen. Die britische Hauptstadt zählt allein rund 50 Sternerestaurants, und die Rezepte von englischen Starköchen wie Jamie Oliver und Gordon Ramsey kennt inzwischen die halbe Welt. Doch nicht nur in London gibt es Restaurants auf hohem Niveau, kulinarisch verwöhnt wird man auch in Manchester, Liverpool oder in kleinen Orten wie Padstow.

Gut und authentisch ist die ethnische Küche dort, wo Einwanderer leben, d. h. vor allem in den Großstädten. Alle Länder sind in England vertreten - von Afghanistan bis Vietnam. Um sicherzugehen, gute Küche zu bekommen - denn bis zum allerletzten Ort ist die kulinarische Revolution natürlich noch nicht vorgedrungen -, sollten Sie sich den Good Food Guide England kaufen. Und noch eins: Obwohl es allein in London 8000 Restaurants geben soll, empfiehlt es sich, den Tisch für den Abend telefonisch zu reservieren. Zudem sind die Öffnungszeiten der Restaurants sehr individuell. Es ist insofern ratsam, vorher anzurufen. Viele der besseren Lokale haben sonntags und montags geschlossen. Außerhalb der Großstädte, vor allem sonntags, stellen Gaststätten oft überraschend früh die Stühle hoch. Man sollte sich bis 20 Uhr einen Tisch gesichert haben. Mittags werden oft nach 14 Uhr keine Bestellungen mehr angenommen.

Die Restaurantpreise sind auf der Insel hoch. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die Rechnung niedriger zu halten: Meist liegen die Mittagspreise weit unter denen am Abend. Auch werden dann Menüs angeboten, die wesentlich billiger sind, als à la carte zu essen.

Die Speisekarte (menu) ist normalerweise in kalte und warme Vorspeisen (starters), Hauptgerichte (main dishes) und Nachspeisen (desserts) unterteilt. Das ist einfach. Nicht so einfach ist es manchmal auszurechnen, was Sie letztendlich zahlen werden. In manchen Restaurants müssen Sie zusätzlich zum eigentlichen Preis die Mehrwertsteuer von 20 Prozent einrechnen, in anderen wird pro Rechnung (bill) eine service charge von 12,5 Prozent hinzugezählt. In diesem Fall brauchen Sie kein Trinkgeld mehr aufzuschlagen, das sich normalerweise zwischen 10 und 15 Prozent bewegt. Auch in den Pubs wird kein Trinkgeld gegeben. Der Kunde holt sich dort alles am Tresen.

Noch ein Wort zum Bier. Ausgeschenkt wird es in pints (0,568 l), wobei sich diese Angabe meist auf das Fassungsvermögen des Glases bezieht. Was bedeutet, dass die Gläser auch bis zum Rand voll geschenkt werden - man bezahlt schließlich für ein Pint. Wem das zu viel ist, der bestellt ein halbes Pint (half oder glas). Bier wird unterschieden in lager (Helles) und bitter (Dunkles). Ein stärkeres Dunkelbier heißt stout - unter dem Markennamen "Guinness" kennt es die halbe Welt. Mindestens je eine gezapfte Sorte Lager, Bitter und Stout gibt es in fast jedem Pub. In vielen Orten wird zudem real ale - das wahre Bier - verkauft, das kaum mit Kohlensäure versetzt ist, sodass es per Handpumpe - oft bei Raumtemperatur - gezapft wird.

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Wetter & Klima

Aktuelles Wetter

kachelmannwetter.com
Mittwoch / 20.06.2018
Vormittags
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Nachmittags
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Abends
-- °C
Donnerstag / 21.06.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
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Samstag / 23.06.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
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Mehr Wetterinfos

Klima

Tagestemperaturen in °C
  1. Jan 6
  2. Feb 7
  3. März 10
  4. April 13
  5. Mai 17
  6. Juni 20
  7. Juli 22
  8. Aug 21
  9. Sept 19
  10. Okt 14
  11. Nov 10
  12. Dez 7
Nachttemperaturen in °C
  1. Jan 2
  2. Feb 2
  3. März 3
  4. April 5
  5. Mai 8
  6. Juni 11
  7. Juli 13
  8. Aug 13
  9. Sept 11
  10. Okt 8
  11. Nov 5
  12. Dez 3
Sonnenschein Stunden/Tag
  1. Jan 2
  2. Feb 2
  3. März 4
  4. April 6
  5. Mai 7
  6. Juni 7
  7. Juli 7
  8. Aug 6
  9. Sept 5
  10. Okt 3
  11. Nov 2
  12. Dez 1
Niederschlag Tage/Monat
  1. Jan 11
  2. Feb 9
  3. März 8
  4. April 8
  5. Mai 8
  6. Juni 8
  7. Juli 9
  8. Aug 9
  9. Sept 9
  10. Okt 9
  11. Nov 10
  12. Dez 9
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Anreise

Ferry

Der Eurotunnel ist die direkte Verbindung zwischen Calais und Folkstone (Fahrtdauer 35 Min.). Tickets können Sie vorab bestellen (Tel. 0180 5000248 | pro Auto ab £ 100, £ 70 für Nachtfahrten | www.eurotunnel.com) oder in den Terminals kaufen. Die wichtigsten Fährverbindungen: Calais-Dover (1,5 Std.) | www.poferries.com, www.dfdsseaways.de; Rotterdam/Zeebrugge-Hull (über Nacht), www.poferries.com; Hoek van Holland-Harwich (6,5 Std.), www.stenaline.com; Dünkirchen-Dover (2 Std.), Amsterdam (IJmuiden)-Newcastle (über Nacht), www.dfdsseaways.de. Die Preise variieren stark je nach Strecke. Tickets, bei denen die Rückreise innerhalb von fünf Tagen angetreten werden muss, sind am günstigsten (ab ca. 90 Euro für ein Auto/2 Pers., für längere Fahrten ab ca. 150 Euro Hin- und Rückreise).

Bahn

Der Eurostar fährt von Brüssel und von Paris nach London-St. Pancras (Fahrzeit Köln-London über Brüssel 4 Std. 40 Min.). Reservierung: www.eurostar.com oder Verkaufsstellen der Deutschen Bahn. Brüssel-London (Fahrzeit 51 Min.): ab 120 Euro für Hin- und Rückfahrt.

Flugzeug

Durch die Ausweitung der Billigflüge ist es einfacher denn je, in alle englischen Regionen zu fliegen. Das Angebot verändert sich ständig. Hier eine Auswahl der bei Redaktionsschluss bestehenden Verbindungen: nach London-Stansted für Ost- und Südengland: Air Berlin, Germanwings, Easyjet, Ryanair, nach London-Heathrow für Süd- und Westengland: British Airways, Lufthansa, nach Birmingham (für Mittelengland): British Airways, Lufthansa, Germanwings, flybe, nach Manchester für den Nordwesten: British Airways, Lufthansa, Air Berlin, nach Newcastle für den Nordosten: Easyjet, nach Bristol, Exeter oder Southampton für den Südwesten: Easyjet, flybe

Anreisezeit

1h 25min
Frankfurt am Main
England
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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio
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Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Jan.

New Year's Day

März/April

Karfreitag Good Friday, Ostermontag Easter Monday

23. April

St. George's Day (Nationalfeiertag, aber kein freier Tag)

1. u. letzter Mo im Mai, letzter Mo im Aug.

Bank Holiday

25. Dez.

Christmas Day

26. Dez.

Boxing Day

Feste und Veranstaltungen
März

Am letzten Sonntag treten die Rudercrews der Universitäten Oxford und Cambridge auf der Themse im Westen von London gegeneinander an. www.theboatrace.org

April

Das "härteste Pferderennen der Welt", das umstrittene Grand National, führt über 7 km und 30 Hindernisse. Es wird seit 1837 alljährlich in Aintree, einem Vorort von Liverpool, ausgetragen. www.aintree.co.uk

Harrogate Spring Flower Show (Ende April): Das Schönste der englischen Gartenkunst (Mitte Sept. Herbstshow). www.flowershow.org.uk

Mai

In Coopers Hill (Gloucestershire) findet am letzten Mo im Mai das nicht ganz ungefährliche Käserollen statt. Ein acht Pfund schweres Käserad wird den Berg hinuntergerollt. Die 20 Wettkämpfer werfen sich ebenfalls den Berg hinunter. Die Person, die als erste stehend unten ankommt, gewinnt den Käse. www.cheese-rolling.co.uk

Bath International Music Festival: Folk, Jazz, Oper und klassische Musik. Eröffnet wird mit einem Gratiskonzert im Royal Victoria Park, Bath. www.bathmusicfest.org.uk

Juni

Grand Prix der Formel 1: In Silverstone bei Towcester findet der britische Grand Prix der Formel 1 statt, ein karnevalähnliches Ereignis. www.silverstone.co.uk

Royal Ascot: Das wohl weltweit berühmteste Pferderennen und gesellschaftliches Highlight bei London. www.ascot.co.uk

Sonnenwendefest: Stonehenge ist in der Nacht vom 21. zum 22. Juni der Pilgerort für Esoteriker und Schaulustige. Sie alle wollen dabei sein, wenn die Sonne zwischen den historischen Steinen aufgeht. www.stonehenge.co.uk

Aldeburgh Festival: Moderne klassische Musik in einer ruhigen Kleinstadt, dem Geburtsort des Komponisten Benjamin Britten, an der Ostküste. www.aldeburgh.co.uk

Juli

Henley Royal Regatta: Das Motto ist sehen und gesehen werden. Die Ruderwettkämpfe (1. Juliwoche, Henley-on-Thames) haben höchstes internationales Niveau und bieten ein buntes Rahmenprogramm. www.hrr.co.uk

August

Cowes Week: größter Segelevent vor der Isle of Wight in der ersten Augustwoche mit über 180-jähriger Tradition. www.cowesweek.co.uk

Notting Hill Carnival: dreitägiges Spektakel der Farben, Kostüme und Musik (London, letztes Augustwochenende). www.thenottinghillcarnival.com

Mathew Street Festival: Beatles und mehr. Hunderttausende treffen sich am letzten Augustwochenende in Liverpool. Rund um die Mathew Street wird gesungen und getanzt. www.mathewstreetfestival.org

November

Guy Fawkes Night: Am 5. Nov. feiert man den misslungenen Versuch, das Parlament in die Luft zu sprengen. Eine Strohpuppe des Verschwörers Guy Fawkes wird verbrannt, außerdem gibt es Feuerwerk. Landesweit, besonders schön in Lewes bei Brighton. www.lewesbonfirecouncil.org.uk

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Gut zu wissen

Auskunft
VisitBritain

Aus Deutschland: www.visitbritain.de

Aus Österreich: www.visitbritain.at

Aus der Schweiz: www.visitbritain.ch

Die Internetseiten enthalten eine Fülle von Informationen für Urlaubsreisen. Onlineshop, in dem Sie z. B. Pässe für Verkehrsmittel und Sehenswürdigkeiten bestellen können: www.visitbritaindirect.com

Auto

Gewöhnungsbedürftig: Linksverkehr. Es gibt keine allgemein gültige Vorfahrtsregel. An Kreuzungen ist die Vorfahrt fast immer markiert. Aber: Im Kreisverkehr (roundabout) hat derjenige Vorfahrt, der von rechts kommt. Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften 30 Meilen (48 km/h), auf Landstraßen 60 Meilen (97 km/h), auf Autobahnen 70 Meilen (113 km/h). Pannenhilfe durch AA Automobile Association | Tel. 0800 887766 | RAC Royal Automobile Club | Tel. 0800 828282. Doppelte gelbe oder rote Linien am Straßenrand bedeuten absolutes Halteverbot, eine einzelne gelbe Linie eingeschränktes Halteverbot (Schilder beachten!). Telefonieren mit dem Handy während des Autofahrens ist verboten. Die Polizei hat das Recht, Bußgeld vor Ort zu kassieren.

Banken

Öffnungszeiten meist Mo-Fr 9.30-15.30 Uhr, vereinzelt auch Samstagvormittag. Mit der Scheckkarte bekommen Sie an Automaten, in Wechselstuben und Reisebüros englische Pfund. Kunden der Deutschen Bank können an allen Barclays-Automaten gebührenfrei Pfund abheben, Gleiches bieten mehrere Onlinebanken für alle Visa-Geldautomaten an. Fast überall können Sie mit Kreditkarte zahlen. Achtung: Britische Kreditkarten nutzen nicht nur am Automaten, sondern auch in Geschäften die Zahlmethode via Chip, nicht via Magnetstreifen. In kleinen Geschäften kann es daher manchmal Probleme mit den deutschen Karten geben. Die Wechselstuben der Kaufhauskette Marks & Spencer tauschen Bargeld ohne Gebühren.

Camping

Wildes Campen ist nicht erlaubt. Infos zu den lokalen Plätzen bei den Touristenämtern. Außerdem beim weltältesten Campingclub Camping & Caravanning Club (Tel. 0845 1307631 | www.campingandcaravanningclub.co.uk) und bei der Forestry Commission (Tel. 0845 308226 | www.forestholidays.co.uk).

Diplomatische Vertretungen
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

23 Belgrave Square | London SW1 | Tel. 020 78241300 | www.london.diplo.de

Botschaft der Republik Österreich

18 Belgrave Mews West | London SW1 | Tel. 020 73443250

Schweizer Botschaft

16 Montagu Place | London W1 | Tel. 020 76160000

Einreise

Bürger der EU und der Schweiz benötigen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Eintritt

In Museen, Ausstellungen, Kirchen wird oft ein hohes Eintrittsgeld verlangt. Familienkarten reduzieren den Preis. Rund 50 staatliche Topmuseen und Galerien im Vereingten Königreich gewähren freien Eintritt (www.nationalmuseums.org.uk/free-admission). Hat man vor, mehrere historische Stätten zu besuchen, lohnt sich der Overseas Pass (ab £ 21,50) des Denkmalschutzfonds English Heritage (www.english-heritage.org.uk), der sieben oder 14 Tage kostenlosen Zugang zu mehr als 100 Sehenswürdigkeiten ermöglicht. Der National Trust (www.nationaltrust.org.uk) bietet einen ähnlichen Pass (ab £ 22) für seine Attraktionen an.

Gesundheit

In den Zentren des Nationalen Gesundheitssystems (NHS) und bei den allgemeinen Ärzten (GP) werden Sie kostenfrei behandelt. Notruf: 999 (kostenlos). Die Apotheken (pharmacy), vielfach innerhalb von Drogerien, haben während der üblichen Geschäftszeiten geöffnet. Standardmedikamente wie Schmerzmittel gibt es auch in Supermärkten, die teilweise 24 Stunden geöffnet haben.

Internet

Bester Einstieg ist der hervorragende Internetauftritt der Tourismusbehörde: www.visitbritain.de. Hier finden Sie alle wichtigen praktischen Hinweise und zielgruppengerichtete Vorschläge für Reisen. Außerdem: www.visitengland.de (erste Anlaufstelle für die Urlaubsplanung); www.nationaltrust.org.uk (Herrensitze, Gärten etc.); www.english-heritage.org.uk (Burgen, Denkmäler).

Internetzugang

Von Jahr zu Jahr gibt es eine immer größere Dichte von Hotspots. Viele sind bei www.myhotspots.co.uk gelistet. In den Filialen der großen Coffee-Bar- (Caffe Nero, Starbucks) und Fastfood-Ketten kann man auch surfen. Viele Hotspots sind Teil des landesweit größten WLAN-Netzwerks The Cloud (www.thecloud.co.uk), bei dem man nach Anmeldung kostenfrei surfen kann. Auch die wichtigsten Telefonanbieter unterhalten im ganzen Land eigene Hotspots. In Hotels ist WLAN (englisch WiFi) meist gebührenpflichtig. Alle Mobilfunkunternehmen bieten UMTS-Sticks an, auch mit günstigen Prepaid-Tarifen für Reisende.

Klima & Reisezeit

Das Wetter ist nicht so schlecht wie sein Ruf. Natürlich regnet es aufgrund der Insellage immer wieder, es kann sich aber auch schnell wieder ändern. Schönste Reisezeit ist der Frühling, wenn alles blüht und grünt. Man sollte auf alles vorbereitet sein, d. h. Regenschirm und Mantel, warmer Pullover auch im Sommer. Info: www.bbc.co.uk/weather

Masse & Gewichte

Bis auf Meile und Pint sind die spezifisch englischen Maße offiziell abgeschafft worden. Im Sprachgebrauch halten sie sich aber noch.

1 inch = 2,54 cm

1 foot = 12 inches = 30,48 cm

1 yard = 3 feet = 91,4 cm

1 gallon = 4,56 l

1 mile = 1,61 km

1 pint = 0,57 l

1 ounce = 28,35 g

1 pound = 16 ounces = 453,6 g

32 Grad Fahrenheit = 0° C

68 Grad Fahrenheit = 20° C

Medien

Die nationalen Zeitungen - es wird zwischen seriösen (Financial Times, Guardian, Times) und Boulevardzeitungen (Sun, Mirror) unterschieden - sind informativ und preiswert. Besonders die Stadtmagazine (in London Time Out) sind nützlich für die Planung des Besuchs.

Mietwagen

Die bekannten internationalen Mietwagenfirmen sind in England, auch an den Flughäfen, gut vertreten. Meist ist es günstiger, vor der Reise - oft in Verbindung mit der Flugbuchung - das Auto zu reservieren. Noch preiswerter wird es oftmals über sogenannte Mietwagenbroker, die mit lokalen Vermietern zusammenarbeiten und Komplettpakete mit allen Gebühren und Versicherungen zu Dumpingpreisen anbieten (www.holidayautos.de, www.cardelmar.de).

Notruf

Polizei, Feuerwehr und Ambulanz: 999

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit den Bussen von National Express erreichen Sie jede Ecke des Lands. Busfahren ist günstig, v. a. wenn Sie day returns kaufen oder sieben Tage im Voraus buchen (zentrale Busstation London | Victoria Coach Station | 164 Buckingham Palace Road). Die Brit-Xplorer-Pässe für das gesamte Netz mit einer Dauer von sieben, 14 oder 28 Tagen sind über National Express zu beziehen. Ermäßigungen mit der Discount Coachcard für Reisende unter 25 und der Advantage 50 für über 50-Jährige. Tel. Auskunft und Buchung: National Express 08705 808080 | www.nationalexpress.com. Auf Hauptstrecken fährt man sehr preiswert mit Megabus (www.megabus.com).

Das Bahnnetz ist dicht. Die Züge sind aber nicht immer pünktlich, die Preise ähnlich hoch wie in Deutschland. Indem Sie rechtzeitig buchen oder erst nach 9.30 Uhr fahren, wird es günstiger. Es ist empfehlenswert, einen Brit-Rail-Pass bereits außerhalb Großbritanniens zu kaufen (über Visitbritain oder www.visitbritaindirect.com, unterschiedl. Preise für Gültigkeitsdauer 2-22 Tage). Fahrplanauskunft unter www.traveline.org.uk.

Öffnungszeiten

Die Geschäfte sind gewöhnlich Mo-Sa 9.30-17.30 Uhr geöffnet, in den Haupteinkaufsstraßen sowie Einkaufszentren oft bis 20 Uhr oder später und So ab ca. 11 Uhr. Manche Großsupermärkte öffnen wochentags rund um die Uhr, sonntags fünf Stunden.

Post

Postämter (oft in Schreibwaren- oder Lebensmittelläden): Mo-Sa 9-17.30 Uhr. Für Postkarten/Briefe bis 20 g nach Europa brauchen Sie einen Air-Mail-Aufkleber und eine blaue Europe-Marke (87 p).

Strom

Die Netzspannung beträgt 240 Volt. Sie benötigen einen dreipoligen Adapter, den Sie meist im Hotel erhalten.

Taxi

Das Taxifahren mit den berühmten schwarzen Cabs ist teurer als in Deutschland. Minitaxis sind günstiger, können aber nur telefonisch bestellt werden. Die Adresse mit Postcode sollte man parat haben. In London zahlt man £ 2,20 für die ersten 70 Sekunden, dann 35 p pro Min. 10 Prozent Trinkgeld sind üblich.

Telefon & Handy

Für Telefonzellen brauchen Sie Münzen (20 p, 50 p, £ 1) oder eine Kreditkarte. Mindestgebühr 30 p für Inlands-, £ 1,20 für Auslandgespräche.

Handys sind sehr verbreitet, die europäischen Handys GSM 900/1800 kompatibel. Führende Mobilfunknetze sind Vodafone, T-Mobile, Orange und O2. Wer länger vor Ort ist und sein Smartphone für Daten nutzen will, ist mit einer bitischen Prepaid-SIM-Karte gut beraten (pay as you go) - günstig u. a. bei Virgin Mobile oder der Supermarktkette Tesco.

Internationale Auskunft: 118505, nationale Auskunft: 118500, bei Schwierigkeiten hilft der Operator: 100. Vorwahl nach Deutschland: 0049, Österreich: 0043, Schweiz: 0041. Vorwahl nach England 0044.

Trinkgeld

Generell wie in Deutschland und vielen Ländern nach Belieben ca. 10 Prozent. In Touristenhochburgen wie London schlagen Restaurants mitunter selbst eine sogenannte Servicecharge zwischen 10 und 15 Prozent auf den Rechnungsbetrag auf. In Pubs wird kein Trinkgeld gegeben, wenn man sich (wie üblich) sein Getränk selbst am Tresen holt und dort bezahlt.

Unterkunft

Bead & Breakfast: Im Tourist Information Centre vor Ort zu buchen oder über www.visitbritain.de, www.theaa.com (Travel).

Ferienwohnungen: große Auswahl an herrlich gelegenen Häusern (z. B. über Hoseasons | Tel. 01502 502588 | www.hoseasons.co.uk). Zahlreiche Anbieter in Deutschland bei www.visitbritain.de. Der National Trust (PO Box 536 | Melksham | Wiltshire | SN128 SX | Tel. 0844 8002070 | www.nationaltrustcottages.co.uk) vermietet historische Häuser, der Landmark Trust (Shottesbrooke | Maidenhead | Berkshire | SL63SW | Tel. 01628 825925 | www.landmarktrust.org.uk) denkmalgeschützte Häuser, ebenso der English Heritage Fonds (Tel. 0870 3331187 | www.english-heritage.org.uk). Wohnen im Schloss bietet Hideaways (Tel. 01747 828170 | www.hideaways.o.uk). Ein Zusammenschluss schicker Pub-Lodges auf dem Land und in Kleinstädten nennt sich Old English Inns (www.oldenglishinns.co.uk).

Jugendherbergen (Youth Hostels, für Gäste jeden Alters) befreien sich zunehmend von ihrem spartanischen Image, der benötigte Jugendherbergsausweis ist vor Ort erhältlich. YHA | Trevelyan House | Matlock | Derbyshire | DE43YH | Tel. 01629 592700 | www.yha.org.uk. Die Unis vermieten während der Semesterferien Zimmer: www.venuemasters.co.uk | Tel. 0114 2493090 | www.universityrooms.co.uk.

Auf dem Hotelsektor wurde in den vergangenen Jahren in England viel investiert, zudem gab es eine starke Bewegung im Billigsegment: Motelketten wie Travelodge, Premier Inn, Holiday Inn Express und Ibis sind meist einfach, aber sauber und günstig (www.traveldoge.co.uk, www.premierinn.co.uk, www.hiexpress.co.uk, www.ibishotel.com).

Währung

Die Währungseinheit ist das Pfund Sterling (£), bestehend aus 100 pence (p). Es gibt Scheine zu 5, 10, 20 und 50 Pfund und Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 pence sowie zu £ 1 und £ 2.

Zeit

In England gilt die Greenwich Mean Time (GMT), d. h. MEZ minus eine Stunde, die Sommerzeit wie im Rest Europas.

Zoll

Waren für den persönlichen Bedarf sind bei der Ein- und Ausreise innerhalb der EU frei: 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen, 90 l Wein, 110 l Bier. Für Schweizer Bürger (ab 17 Jahren) gelten striktere Mengenbeschränkungen: 200 Zigaretten, 2 l Wein, 1 l Spirituosen. Infos unter www.zoll.de, www.visitbritain.de.

Stichworte

Afternoon Tea

"A nice cup of tea" ist für die Briten immer noch das Allheilmittel. Ob am Morgen, am Mittag, Nachmittag oder Abend, im Stress, beim Wahlkampf oder Ehestreit. Historisch lässt sich die Vorliebe für Tee statt Kaffee nicht erklären. Die ersten Kaffeehäuser wurden 1652 eröffnet. Hier schenkte man aber auch Tee aus. Bereits um 1750 war Tee jedoch eindeutig das Hauptgetränk aller Briten. Afternoon tea, von der Herzogin von Bedford 1780 erfunden, um die lange Pause zwischen Mittag- und Abendessen zu überbrücken, bedeutet hauchdünne, rindenlose Butterbrote mit dünnen Gurkenscheiben belegt, crumpets (Teekuchen), scones (eine Art Kuchenbrötchen) mit Marmelade, buns (Korinthenbrötchen) und dicke Sahne (clotted cream). Und natürlich eine Tasse Tee.

Baustile

Romanische Architektur wird in England meist Norman genannt. Die Gotik wird u. a. in Early English und den späten Perpendicular-Stil, dessen Name von der strengen Linienführung (lat. perpendiculum = Lot) herrührt, unterteilt. Manche Baustile und Epochen bezeichnenden Namen leiten sich aus den Regierungszeiten der jeweiligen Könige her. So werden beispielsweise Fachwerkbauten aus dem 16. Jh. als Tudor bezeichnet, entsprechend der gleichnamigen Dynastie, die zu dieser Zeit regierte. Jacobean nennt man Bauwerke aus der Regierungszeit von James I. (1603-1625). Viele Häuser aus dem 19. Jh. sind Victorian, gebaut in der Herrschaftszeit von Queen Victoria.

Bed & Breakfast

Es gibt keine bessere Möglichkeit, die Engländer kennenzulernen, als sich in einem Bed & Breakfast (B & B) einzumieten. In den Frühstückspensionen, die eher kleinen Hotels ähneln, werden Sie umsorgt und gut beraten. Sie erfahren die besten Wanderrouten, wo der Pub ist, den die Einheimischen bevorzugen, und auch etwas über das Leben der Leute. Erfahrungsgemäß ist die Qualität vieler B & B höher als die von Mittelklassehotels, wenn Stilmöbel auf dem Zimmer und ein liebevoll zubereitetes Frühstück angeboten werden.

Clubbing

Ein Phänomen, bei dem neben London auch Städte wie Manchester, Newcastle und Leeds eine führende Rolle spielen. In riesigen Diskotheken (clubs) mit allen technischen Spielereien findet sich das Partyvolk allwöchentlich, meist zwischen Donnerstag und Sonntag zusammen, um ausgiebig zu feiern. Wobei die Feierei in der Regel schon weit vorher in einem Pub nach Wahl beginnt und meist von nicht geringen Mengen Alkohols begleitet wird. Binge drinking, das Komatrinken, ist ein weiteres Phänomen, das mitunter eng mit dem Clubbing verbunden ist.

England in Zahlen

Das Land umfasst 130395 km2 und ist damit in etwa so groß wie Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland zusammen. Zudem verfügt England über die höchste Bevölkerungsdichte in Großbritannien: Pro Quadratkilometer leben hier 380 Menschen. 2005 überstieg die Bevölkerung Englands erstmals die 50-Millionen-Marke. In Großbritannien leben ca. 60 Mio. Menschen.

Englisch oder britisch?

Die Schotten wissen es: Sie haben zwar die britische Staatsangehörigkeit, fühlen sich aber als Schotten, denn seit 1707 besteht Großbritannien aus England, Schottland und Wales. Bei den Engländern wollen manche eine Identitätskrise ausgemacht haben, denn die meisten unterscheiden nicht, ob sie englisch oder britisch sind. Sie sind patriotische Briten, aber das spezifisch Englische ist schwer festzustellen. Die Begriffsverwirrung kommt Immigranten aus Asien und der Karibik zugute. Viele verstehen sich nicht als Engländer, können aber mit britisch etwas anfangen. Schotten und Waliser haben Teilautonomie und eigene Parlamente - eine Ungleichheit, denn das Parlament in Westminster repräsentiert alle Briten, nicht nur Engländer. Der Gedanke, für England oder englische Regionen zusätzliche Parlamente ins Leben zu rufen, fand aber bisher wenig Unterstützung. Vor allem konservative Kreise sehen die Teilautonomie mit Skepsis - und empfinden große Vorliebe für ihr gemeinsames Vereinigtes Königreich. Dazu gehört übrigens mehr als Großbritannien: Auch Nordirland ist Teil davon, daher der offizielle Staatsname: Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland.

Hecken

Das Erscheinungsbild der englischen Landschaft wird seit Jahrhunderten von rund 320000 km Hecken bestimmt, die jedoch nicht immer grün sind: So machen "Hecken" aus Stein aus den Nationalparks im Norden eine wahre Patchworkdecke. Im Süden des Lands bekommt man auf den heckenumsäumten Landstraßen den Eindruck, durch einen grünen Tunnel zu fahren. Viele der Hecken stammen noch aus der Zeit der normannischen Eroberung. Damals wurde auch deren Höhe festgelegt: Sie beträgt genau die Höhe einer Mannesschulter, sodass ein Reiter die Hecke überspringen konnte. Die Bauern sind heute nicht besonders glücklich über diese Tradition, da sie extensive Feldwirtschaft praktisch unmöglich macht. Die Zahl der hedgerows geht deshalb trotz finanzieller Unterstützung seitens der Regierung jedes Jahr zurück.

Heinrich VIII.

Der englische König (1491-1547) regierte erbarmungslos 38 Jahre lang. Dennoch galt er als beliebt und mit sechs Ehefrauen als Weiberheld. In Europa nannte man ihn den "Englischen Nero", sein erster Biograf bezeichnete ihn als den "gefährlichsten und brutalsten Mann der Welt". Auf seinen Befehl hin sollen 70000 Menschen umgebracht worden sein, darunter zwei seiner Frauen. Heinrich verfügte zudem die Trennung von der katholischen Kirche und veranlasste die Schließung von Hunderten Klöstern. Diese von Geldgier motivierte Maßnahme führte zu immensen Verlusten von Kunstschätzen.

Imperiale Masse

Maße, Gewichte und Längeneinheiten waren das Einzige, was bis vor Kurzem noch an die große Vergangenheit Englands erinnerte. Sie wurden lange entschlossen gegen die europäische Gleichmacherei verteidigt. Nichtsdestotrotz sind Unzen und Yards mittlerweile weitgehend verschwunden, und auch das Benzin wird auf der Insel inzwischen nicht mehr in Gallonen, sondern wie auf dem Kontinent in Litern gezapft. Nur die Meile und das Pint, für Milch und Bier als Maß benutzt, konnten die Engländer erfolgreich ins neue Jahrtausend hinüberretten.

Kanalurlaub

Vor 200 Jahren entstand ein Netz von Wasserwegen in fast allen Landesteilen. Mit dem Eisenbahnzeitalter begann der langsame Verfall der Kanäle, doch in den vergangenen Jahren wurden sie restauriert und für die Fortbewegung in gemütlichem Tempo entdeckt. Viele Kanäle schlängeln sich durch liebliche Landschaften. Die hübsch bemalten narrow-boats kann man ohne Bootsführerschein mieten, denn bei höchstens 8 km/h darf jeder sein eigener Kapitän sein.

Königshaus

Politisch gesehen hält de facto der Premierminister das Zepter in der Hand - doch England ist streng genommen nach wie vor eine Monarchie, wenn auch in konstitutioneller Form. Die Königin oder der König ist Staatsoberhaupt, übt die Hoheitsrechte aber nur noch gemäß der Vorgaben von Parlament und Regierung aus. Die Briten lieben vor allem den Glamour ihrer königlichen Familie: Die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton etwa versetze die Nation 2011 über Monate in Begeisterung. Bis heute trauern viele auf Schloss Althorp in Nordengland am Grab von Prinzessin Diana, die 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben kam.

Sitz des Monarchen ist Buckingham Palace in London, am Wochenende reist die königliche Familie in der Regel nach Schloss Windsor, westlich der Hauptstadt. Zu den weiteren Anwesen zählen Holyrood Palace und Balmoral Castle in Schottland sowie Sandringham House in der Grafschaft Norfolk.

Linksverkehr

Eine weitere Sonderrolle der Briten in Europa: Autos fahren auf der linken Seite der Straße, Lenkräder sind dementsprechend auf der rechten Seite des Fahrzeugs angebracht und - gewöhnungsbedürftig für einen Kontinentaleuropäer - man schaltet zwangsläufig mit links. Im Grunde gilt eine ähnliche (ungeschriebene) Regel auch für Fußgänger: Man weicht sich gewöhnlich links aus. Aufpassen sollten Fußgänger vor allem beim Überqueren von Straßen. In London sind zwar viele Fußgängerüberwege sicherheitshalber auf dem Asphalt mit Hinweisen markiert ("Look left", "Look right"), doch im übrigen England ist man als Passant meist auf sich allein gestellt - insofern besser zweimal schauen, aus welcher Richtung ein Auto nahen könnte. Der Linksverkehr ist übrigens keine britische Eigenbrödelei: Schon die Römer sollen sich auf diese Weise begegnet sein (natürlich ohne Auto), und dementsprechend war diese Regelung über Jahrhunderte in Europa allgemein üblich. Erst Napoleon setzte auf dem Kontinent nach und nach den Rechtsverkehr durch. Bis nach England hat er es bekanntlich nie geschafft.

National Trust

Der 1895 gegründete Trust besitzt überall in England Schlösser, Burgen, Häuser, sogar ganze Küsten. Die gemeinnützige Stiftung mit über 3 Mio. Mitgliedern ist der größte private Grundbesitzer des Königreichs. Die Besonderheit: Die ehemaligen Besitzer wohnen oftmals noch auf den Anwesen. Der Grund für diese ungewohnte Nähe ist ein Gesetz aus den 1930er-Jahren. Damals beschloss das Parlament eine drastische Erhöhung der Erbschaftssteuer, wodurch es den adligen Familien sehr schwer gemacht wurde, ihre Güter zu unterhalten. Es gab für viele nur eine Möglichkeit, weiterhin in ihrem Familienanwesen zu leben: Sie schenkten ihre Häuser dem National Trust, der im Gegenzug Unterhalt und Steuern übernahm. www.nationaltrust.org.uk

Pferderennen

Briten sind große Pferdeliebhaber, und Pferderennen ein Höhepunkt im gesellschaftlichen Kalender. Weltweit berühmt ist das im Juni stattfindende viertägige Royal Ascot bei London (www.ascot.co.uk). Die schönste Rennstrecke ist nach Meinung vieler Experten diejenige in Goodwood in der Nähe von Chichester (www.goodwood.co.uk). Die längste Tradition kann Chester aufweisen (www.chester-races.co.uk). In jedem Mai werden hier die Chester Races ausgetragen.

Pub

Der Pub ist neben der Monarchie die wohl bekannteste britische Institution. Der sonst eher reservierte Engländer kommt ins Schwärmen, wenn er von seinem Pub erzählt. In den Städten findet man noch Pubs mit herrlicher Inneneinrichtung aus dem 19. Jh., aber oft sind es die ländlichen Gaststätten mit Reetdach und niedrigen Balken, mit Kaminfeuer im Winter und einem schönen Biergarten im Sommer, die zu einem langen Aufenthalt verführen. Die Qualität der Küche in englischen Kneipen hat sich übrigens spürbar verbessert.

Ende 2005 wurde mit einer Tradition gebrochen: Mit Einschränkungen der Öffnungszeiten, die noch während des Ersten Weltkriegs zur Steigerung der Produktivität eingeführt wurden, ist es seitdem vorbei. Jeder Pub darf eine Lizenz für den Ausschank nach der alten Sperrzeit um 23 Uhr beantragen. Seitdem ist es in den meisten Orten möglich, mindestens bis Mitternacht zu trinken. Längst passé ist die Pflicht, von 15 bis 17.30 Uhr zu schließen; die meisten Kneipen haben nun auch nachmittags geöffnet. Auch für bessere Luft wurde gesorgt, denn seit Sommer 2007 gilt ein Rauchverbot in Pubs und Restaurants.

Wetter

"Wenn sich zwei Engländer treffen, reden sie als Erstes über das Wetter", stellte schon vor über 200 Jahren der Schriftsteller Samuel Johnson fest. Die Unbeständigkeit des Wetters auf der Insel bietet den Engländern Gesprächsstoff, der unverfänglich ist und dennoch einen ersten menschlichen Kontakt herstellt. Das Wetter wird aber auch allzu gern als Vorwand für alle möglichen Unzulänglichkeiten benutzt. So kommen die Züge zu spät, weil das Laub im Herbst, Schnee im Winter oder Regen im Frühling gefallen ist. Während das Wetter sich aufgrund der Insellage ständig ändert, ist das Klima eher beständig angenehm. Es ist selten richtig heiß, es wird aber auch nicht richtig kalt. Und es regnet bei Weitem nicht so viel wie allgemein angenommen. Zwar tröpfelt es immer mal wieder, aber die Gesamtniederschlagsmenge z. B. im Londoner Raum ist geringer als die in Mailand.

Bloss nicht

Falsch parken

Parken ist in England im Sommer eine nervenaufreibende Angelegenheit. Vor allem die hübschen Orte in Cornwall, im New Forest und im Lake District sind ziemlich überlastet. Falschparker werden fast 100-prozentig geschnappt, empfindlich zur Kasse gebeten und nicht selten abgeschleppt. Nutzen Sie deshalb lieber die öffentlichen Verkehrsmittel, oder wählen Sie einen Dauerparkplatz außerhalb des Zentrums.

Attraktionen am Wochenende aufsuchen

An Wochenenden herrscht vielerorts großes Gedränge. Man ist gut beraten, die absoluten Höhepunkte wie Stonehenge oder Westminster Abbey unter der Woche zu besichtigen.

Losplatzen

Die beiden Wörtchen Excuse me sollten unbedingt jeder Frage oder Bitte um Auskunft vorangestellt werden, ob im Laden, in der Bahn, im Pub oder in der Bank. Hello oder Mister ist bei den Briten absolut verpönt.

Double Beds bestellen

Wenn Sie etwas mehr Platz zu zweit im Bett bevorzugen, sollten Sie bei der Buchung eines Bed & Breakfast ein Doppelzimmer mit zwei Einzelbetten (twins) und nicht einfach ein Doppelzimmer bestellen. Letzteres ist mit Doppelbett, das für den kontinentalen Geschmack manchmal zu schmal ist. Hotels und die besseren B & Bs haben mittlerweile oft große, bequeme Betten mit Luxuswäsche. Schauen Sie auf der Website oder fragen Sie bei der Buchung.

Vordrängeln

Anstellen ist eine englische Leidenschaft. An den Bushaltestellen wird das am deutlichsten. Also bitte nicht geradewegs zur Bustür stürzen, sondern erst einmal umschauen und sehen, ob sich nicht vor dem Bus bereits eine Warteschlange formiert hat. Auch in Restaurants sollte man schauen, ob ein Schild Please wait to be seated aufgestellt ist. Dann wartet man darauf, einen Tisch zugewiesen zu bekommen

Den Besserwisser herauskehren

Engländer können es überhaupt nicht leiden, wenn sie den Eindruck haben, belehrt zu werden. Sich mit (auch gut gemeinten) Ratschlägen zurückzuhalten ist daher unbedingt zu empfehlen.

Empfindlich sein

Briten machen gern ihre Witze über die Deutschen und den Zweiten Weltkrieg. Vor allem wenn Deutschland gegen England Fußball spielt, sind die Boulevardblätter voll mit derben Vergleichen. Sich darüber aufzuregen lohnt auf keinen Fall. Meistens ist es auch nicht so ernst gemeint.

Reiseadapter

In England sind unten abgebildete Steckertypen im Einsatz, für die gegebenenfalls enstprechende Reiseadapter für eigene Geräte benötigt werden.

Spannung 230 Volt und Frequenz 50 Hertz vor Ort sind analog zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz, somit wird kein spezieller Transformator zusätzlicher zum Adapter benötigt.

Mehr Infos zu Reisestecker & Netzspannung
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