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Reiseführer
Dresden - Sächsische Schweiz

MARCO POLO Reiseführer

Dresden, Sächsische Schweiz

17.95 €

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Es liegt ein Zauber über dieser Stadt. Wenn die Morgensonne das Wasser der Elbe glitzern und die berühmte Altstadtsilhouette aufleuchten lässt, dann geraten auch die Einheimischen selbst immer wieder ins Schwärmen. Und heute mehr denn je, da die mächtige steinerne Kuppel der Frauenkirche das Stadtbild wieder komplettiert.

Mythos Elbflorenz

Zu Füßen des neuen alten Dresdner Wahrzeichens herrscht babylonisches Sprachengewirr – Englisch, Japanisch, Bayerisch – die historische Altstadt ist fest in der Hand der Touristen. Die meisten sind auf der Suche nach einem Mythos, nach der barocken Perle an der Elbe, nach dem „deutschen Florenz“, wie Johann Gottfried Herder die sächsische Residenz einst genannt hatte. Und so drehen sich Menschen aus aller Welt auf dem Theaterplatz im Kreis, das Smartphone oder das Tablet im Anschlag, um das prachtvolle Panorama aus Hofkirche, Residenzschloss, Semperoper und der den Zwinger abschließenden Sempergalerie wenn schon nicht für die Ewigkeit, so doch für die Freunde daheim bzw. für die sozialen Netzwerke festzuhalten. Nur ein kurzer Fußweg ist es von dort zur Frauenkirche auf dem Neumarkt, 1945 zerstört, originalgetreu wiederaufgebaut und natürlich ein Muss für jeden Dresden-Besucher. Mit dem nun vollendeten Neumarktensemble wurde dem 2005 erneut geweihten Gotteshaus in den letzten Jahren eine schmucke barocke Kulisse zur Seite gestellt.

Augusts Erbe

Dass die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden heute zu den bedeutendsten der Welt zählen und sich hinter Leuchttürmen der Kunst wie dem Metropolitan Museum in New York oder dem Londoner British Museum nicht zu verstecken brauchen, ist zuallererst dem Kunstsinn und der Repräsentationssucht der einstigen sächsischen Herrscher zu verdanken. Den nachhaltigsten Eindruck hinterließ Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen, besser bekannt als „August der Starke“. Der Kurfürst galt als ausschweifend und machtbesessen, aber er verwandelte Dresden auch in eine Residenz von europäischem Format und begründete ihren Ruf als Kunst- und Kulturstadt – wofür ihm die Dresdner noch heute dankbar sind und gleich mal ein Schiff, ganze Wohnanlagen und sogar eine Fliegerschule nach ihm benannt haben. Gelegentlich trifft man Ihro Gnaden sogar „höchstpersönlich“ auf der Staße – als Stadtführer. Friedrich August II. stand seinem Vater zumindest im Kunstverständnis in nichts nach: Er holte 1754 die Sixtinische Madonna nach Dresden, bis heute das heißgeliebte Hauptwerk der Gemäldegalerie Alte Meister.

Geschichte

  • 1206

    Erste urkundliche Erwähnung, 1216 erstmals Bezeichnung als civitas (Stadt)

  • 1539

    Heinrich der Fromme führt in Dresden die Reformation ein

  • 1694

    Friedrich August I., genannt der Starke, wird Kurfürst von Sachsen

  • 1905

    Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gründen die Künstlergruppe „Brücke“

  • 1918

    Der letzte sächsische König, Friedrich August III., dankt ab und verlässt Dresden

  • 13./14.Feb. 1945

    Britische und amerikanische Bomber legen die Innenstadt in Schutt und Asche, rund 25 000 Menschen sterben

  • 1985

    Mit Carl Maria von Webers „Freischütz“ wird die wiederaufgebaute Semperoper eröffnet

  • 1990

    Dresden wird Hauptstadt des Freistaats Sachsen

  • 2005

    Der Wiederaufbau der Frauenkirche ist vollendet

  • 2024

    Korrosion bringt ein Teilstück der Carolabrücke zum Einsturz, der wichtigsten Dresdner Elbquerung

Facettenreiche Neustadt

Wer sich aus dem Kulturquartier zwischen Semperoper und Frauenkirche hinaus und auf die rechte Elbseite in die Neustadt wagt, erlebt ein ganz anderes Dresden. Die Innere Neustadt wartet in der Königstraße und den angrenzenden Gassen mit den letzten erhaltenen – inzwischen aufwendig restaurierten – barocken Bürgerhäusern samt schicken Galerien und Boutiquen auf. Aus der Äußeren Neustadt, dem Gründerzeitviertel jenseits der Bautzner Straße, schon zu DDR-Zeiten ein Zentrum der Alternativkultur, entstand nach 1990 ein vibrierender Stadtteil, jung, bunt und kreativ. Tagsüber sitzt man hier in den Cafés oder bummelt durch die Kunsthofpassage und die vielen kleinen Läden, abends wird das Quartier mit Kneipen, Bars und Clubs zum angesagten Nachtschwärmermekka.

Lebensader Elbe

Trotz all der Baudenkmäler, der Fülle an Kunst und Kultur und dem legendären Szenebezirk (s. o.) ist Dresdens größter Trumpf seine Lage inmitten einer einzigartigen Landschaft. Die Elbe bestimmt das fast schon südländische Lebensgefühl in der Stadt. In weiten Bögen windet sie sich vorbei an Weinbergen, Schlössern und lauschigen Biergärten, gesäumt von breiten Wiesen, wie man sie so heute in keiner anderen europäischen Großstadt mehr findet. Die Dresdner lieben ihre Elbe. An den Flussufern trifft man sich zu Picknick und Lagerfeuer, zu Open-Air-Kino oder einer Tour auf dem Elberadweg. Das Elbhangfest, ausgetragen auf den sieben Kilometern zwischen Blauem Wunder und dem Schloss Pillnitz, ist deshalb das dresdnerischste aller Stadtfeste. Mit dem Elbsandsteingebirge samt Nationalpark Sächsische Schweiz nur wenige Kilometer elbaufwärts liegt zudem eine ganz besondere Gebirgslandschaft direkt vor der Haustür – ein Eldorado für Kletterer, Wanderer und Naturliebhaber. Und auch die Sächsische Weinstraße führt durch das Elbtal: von Dresden über Radebeul bis nach Meißen, der Wiege Sachsens.

Es ist jene ganz besondere Mischung aus Natur und Kultur, die Dresden zu einem Gesamtkunstwerk macht. Wer sich Zeit nimmt für diese Stadt, sich auf ihren Rhythmus einlässt, versteht bald, warum ihre Bewohner sie für die schönste der Welt halten. Offenheit und Neugier auf beiden Seiten vorausgesetzt, kommt man in der Straßenbahn oder beim Wein mit vielen Dresdnern schnell ins Gespräch. Wenn es darum geht, die Vorzüge ihrer Heimatstadt zu preisen, werden sie alle – egal ob jung oder alt, Ureinwohner oder Zugezogene – durchweg zu glühenden Lokalpatrioten, die nichts lieber tun, als dem interessierten Touristen ein Ohr abzukauen. Auch wenn der vielleicht nur nach dem Weg gefragt hat ...

MARCO POLO Reiseführer
Dresden, Sächsische Schweiz

Buch, 23. Auflage · 17.95 €

Residenzschloss, Semperoper und spektakuläre Landschaften: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Dresden und die Sächsische Schweiz entdecken Mythos Elbflorenz: Dresden gilt noch immer als die barocke Perle an der Elbe. Bewundere die aus Trümmern wiedererstandene Frauenkirche, genieße die Aussicht von der Brühlschen Terrasse und ruhe dich nach einem Tag voller Sightseeing auf den Elbwiesen bei einem gemütlichen Picknick aus. Wenn dir der Sinn nach mehr Natur steht, dann ist ein Ausflug in den Nationalpark Sächsische Schweiz genau das Richtige!

Ob Städtetrip oder Aktivurlaub in der Natur: Dresden und die Sächsische Schweiz halten ein abwechslungsreiches Programm für dich bereit! Dein MARCO POLO Reiseführer sorgt dafür, dass du kein Highlight verpasst.

  • Das Beste zuerst: die MARCO POLO Top-Highlights und die MARCO POLO Bucketlist für die unvergesslichen Urlaubserlebnisse

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Maximal einfach: Mit dem MARCO POLO Reiseführer wird dein Urlaub zum Erlebnis!

Wer Dresden wirklich kennenlernen will, muss tiefer eintauchen – vor der Sixtinischen Madonna stehen, über das Blaue Wunder gehen und abends in einer Neustadtkneipe unerwartete Freundschaften schließen. In deinem MARCO POLO Reiseführer Dresden & Sächsische Schweiz findest du viele Tipps zum Shoppen & Stöbern, Essen & Trinken, Ausgehen & Feiern.

Ob lebendige Großstadt oder wilde Schluchten und steil aufragende Felsen: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Dresden und Sächsische Schweiz stellst du dir einen Urlaub ganz nach deinem Geschmack zusammen!

ERLEBE LOS!

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MARCO POLO Freizeitkarte
Dresden, Oberlausitz, Sächsische Schweiz

Karte, 3. Auflage · 9.95 €

Die Marco Polo Freizeitkarte Dresden, Oberlausitz, Sächsische Schweiz im Maßstab 1:100.000 ist ideal für deine detaillierte Ausflugs- und Urlaubsplanung. Die Karte enthält nicht nur wichtige Informationen, Wegpunkte und Einrichtungen, sondern auch 66 ausgewählte Tipps und Ziele in der Region: Dresden, Oberlausitz, Sächsische Schweiz. Ob Fahrradtouren, Wanderparkplätze oder gemütliche Ausflugslokale – mit dieser wetter- und reißfesten Karte bist du bestens vorbereitet für abwechslungsreiche Entdeckungen in der Region.

Und das bietet die Karte im Detail:

  • Maßstab: 1:100.000
  • 66 Freizeittips mit Bild und Kurzbeschreibung – für jedes Wetter etwas dabei
  • Radtouren mit Kilometer- und Zeitangaben, Wanderparkplätze, ÖPNV
  • Kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten wie Museen, Schauwerkstätten, Schlösser und Burgen
  • Bäder, Strände, Zoos, Vergnügungsparks
  • Landschaftlich schöne Strecken – damit nicht nur das Ziel, sondern auch die Fahrt zum Erlebnis wird
  • Direktvermarkter, Biergärten, Ausflugslokale, Berghütten
  • Informationen über Autozüge- und fähren, inklusive Hinweise zu Sperren
  • Besonders plastische Darstellung und einfach zu erfassendes Kartenbild
  • Kompaktes Kartenformat – immer mit dabei
  • Robustes Kartenmaterial: Wetter- und reißfest

Über die Region:
Die Region zwischen Dresden, der Oberlausitz und der Sächsischen Schweiz verbindet städtische Kultur, ländliche Prägung und markante Naturformen. Dresden bietet mit Museen und Bauwerken vielfältige Einblicke, in der Oberlausitz prägen Tradition und Handwerk das Bild, während das Elbsandsteingebirge Raum für landschaftliche Erkundung schafft.

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Dresden - Sächsische Schweiz in Buch & Film

Als ich ein kleiner Junge war
Als ich ein kleiner Junge warErich Kästner (1899–1974) schildert seine Kindheitsjahre in Dresden.
14,00 EURinkl. 19% MwStr.
89/90Ein „Wenderoman“: Peter Richter, 1973 in Dresden geboren, beschreibt aus Sicht eines Teenagers die wilde Zeit zwischen Hausbesetzung, Ausweiskontrollen, Punkkonzerten und Straßenschlachten mit Nazis: autobiografisch, fiktional, pointiert, wahrhaftig. Dem Bestseller (2015) folgte mit „Dresden Revisited“ eine schwierige Liebeserklärung an seine Heimatstadt.
Der Turm (Uwe Tellkamp)
Der Turm (Uwe Tellkamp)Auf fast 1000 Seiten blickt Uwe Tellkamp zurück auf die 1980er-Jahre und das Nischendasein des Bildungsbürgertums in Dresden; 2012 wurde der Stoff als Zweiteiler für die ARD u. a. mit Jan Josef Liefers verfilmt.
14,00 EURinkl. 19% MwStr.
Werk ohne Autor
Werk ohne AutorFlorian Henckel von Donnersmark verfilmte 2018 eine in weiten Teilen in Dresden angesiedelte und vom Leben des gebürtigen Dresdners Gerhard Richter inspirierte Lebensgeschichte eines Malers – und erhielt dafür eine Oscar-Nominierung.
7,99 EURinkl. 19% MwStr.