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Apulien-Reiseführer

Apulien ist ein anderes Italien – abseits überlaufener Touristenpfade, wenig mondän und ganz und gar nicht protzig. Doch gerade deswegen bietet es seinen Besuchern die Möglichkeit, ein Italien kennenzulernen, in dem sich das quirlige Leben der Vormittags- und Nachtstunden noch jäh an der Stille und Behäbigkeit des Nickerchens am frühen Nachmittag bricht. Als Besucher merkt man schon am ersten Tag, wie man sich im Lebensrhythmus der Apulier spürbar erholt.

Fast verschämt verstecken sich Apuliens Kulturschätze, deren Ursprünge über die Römerzeit bis in die Bronzezeit zurückreichen, hinter knorrigen Oliven, orientalisch anmutenden Häuserzeilen oder auf Hügelkuppen im Hinterland. Nicht einmal alle Apulier wissen, dass man sogar Spuren von Dinosauriern in ihrer Region entdeckt hat. Touristische Abenteuerlust und Forscherdrang gehen hier Hand in Hand mit der Möglichkeit, an zahllosen Stränden zu entspannen, die jedes Jahr für ihr glasklares Wasser prämiert werden.

Filmstars wie Gérard Depardieu, bekannte Sänger wie Justin Timberlake oder indische Magnaten geben sich in Apuliens idyllischen Sterne-Resorts die Klinke in die Hand, um abseits von jeglichem Trubel auszuruhen, die typischen Trulli-Häuschen zu sehen, gesunde Mittelmeerküche zu genießen und nicht zuletzt rauschende Feste zu feiern.

Die Apulier sind stolz auf ihre endlos scheinenden Olivenhaine mit jahrhundertealten Bäumen, die sich im Sommer trotzig der bis zu über 40 °C heißen Sonne entgegenstrecken. Das Licht der durchschnittlich 300 Sonnentage im Jahr trägt auch zum sonnigen Gemüt der Bewohner der Region bei, die trotz ökonomischen Rückstands freundlich und aufgeschlossen sind.

Wen wundert es da, wenn diese Lebenseinstellung auf die Touristen abfärbt und viele Wiederholungstäter werden? Nicht wenige sind inzwischen Stammgäste – manche haben irgendwann sogar ihr eigenes kleines Sommerhäuschen erworben.

Rundreise: Apulien in fünf Tagen erkunden

Quick Facts

SprachführerItalienisch
Geeignet fürKultur, Shopping, Outdoor, Meer

Was du in Kürze über Apulien wissen musst

Was zeichnet Apulien aus?

Vom Gargano am Sporn des italienischen Stiefels erstreckt sich Apulien am adriatischen und ionischen Meer entlang bis zum Stiefelabsatz, den der Salent bildet. Die Italiener selbst entdecken Apulien gerade erst wieder als Urlaubsziel, nachdem sie sich jahrelang darüber gewundert haben, was all die Deutschen, Engländer, Franzosen und Russen wohl in ihrem Land machen. Dennoch oder gerade deswegen ist Apulien ein kostengünstiges Reiseziel, das von Übernachtungsmöglichkeiten über Restaurants und Trattorien bis hin zum Shopping für jeden Geldbeutel das Passende bietet.

Für wen ist Apulien geeignet?

Strahlende Sonne und kristallklares Wasser gibt es in Apulien dank des langen Sommers und über 800 km Küste genug. Vor allem die zuverlässig heißen, trockenen Sommer, aber auch die milden Winter machen die Region zum Mekka für Sonnenhungrige und Wasserratten. Feine Sandstränden oder schroffe, teils bizarre Felsformationen laden zum Baden, Tauchen und Segeln ein. Die flach abfallenden Sandstrände sind wie für Familien mit Kindern gemacht.

Doch sollte man die Region auf keinen Fall auf faulen Strandurlaub reduzieren. Aktiver Rad- oder Wanderurlaub, Reiten und der Besuch von Ausgrabungsstätten sind genauso möglich wie der Besuch romantischer Altstädte mit imposanten Kathedralen, trutzigen Stauferschlössern und lauschigen Cafés. Kleine Boutiquen, Kunsthandwerksläden oder ein ganzes Outlet-Dorf im Trulli-Stil warten darauf entdeckt zu werden.

Apuliens Hauptstadt Bari lockt nicht nur mit Museen, einer Pinakothek und einem erst kürzlich wiedereröffneten Theater, sondern auch mit einem Filmfestival und Musikfestivals unterschiedlichstes Publikum in die Region. Dazu kommt ein junges Nachtleben in den Bars und Clubs aller größeren Städte.

Wie teuer ist Apulien?

Übernachten kann man in Apulien in jeder Kategorie – vom Campingplatz bis zum Sterne-Resort. Da kommt es ganz auf die persönlichen Vorlieben an.

Die Preise in apulischen Geschäften und Supermärkten sind vergleichbar mit den deutschen. Dafür bieten die zahlreichen Märkte eine deutlich günstigere Alternative: Auf ihnen kann man von Lebensmitteln über Bekleidung und Haushaltswaren bis hin zu Möbeln alles Denkbare erwerben. Der Preis ist auch immer noch verhandelbar. Geschäfte hingegen bieten häufig Rabatte zu besonderen Gelegenheiten: 50 bis 70 Prozent sind dabei die Regel.

Die zahlreichen Pizzerien, Osterien sowie die Trattorien sind schmackhaft und preiswerter als Restaurants. Oftmals bieten sie mehrgängige Menüs zum Festpreis an.

Benzin ist spürbar teurer als in Deutschland. Ein Mietwagen mit einem alternativen Antrieb ist daher die bessere Wahl.

Kulturinteressierte wird es freuen, dass Museen, Galerien und staatliche archäologische Stätten am ersten Sonntag des Monats gratis besucht werden können.

Wie groß ist Apulien? Wie viele Einwohner hat es?

Apulien ist mit ca. 19.000 km² ungefähr so groß wie Rheinland-Pfalz. Von der nördlichsten Spitze des Gargano bis zur südlichsten Spitze im Salent sind es mit dem Auto ca. 400 km. Die Ost-West-Ausdehnung beträgt recht regelmäßig ca. 100 km.

In Apulien wohnen knapp 4 Mio. Menschen. Angesichts der Einsamkeit zahlreicher dünn besiedelter Landstriche möchte man an eine Bevölkerungsdichte von 207 Einwohnern pro km² – nur 20 weniger als in Deutschland – kaum glauben. 

Welche Regionen gibt es in Apulien?

Den Norden Apuliens bildet ein weites, fruchtbares Tafelland um Foggia, die sogenannte Tavoliere.

Im Osten schließt sich der Gargano an – eine zum Nationalpark erklärte Halbinsel mit einem dichten Wald, dem Foresta Umbra, bergigen Höhen und Küsten mit feinen Sandstränden, bizarren Felsformationen und zahlreichen Höhlen.

Die westliche Region nennt man Appennino Dauno. Hier findet sich sanftes Hügelland, von dem aus man einen fantastischen Rundumblick über die bewaldete Landschaft erhält.

Von der Tavoliere bis in den Salent zieht sich die Murgia hinunter – eine karstige Erhebung mit zerklüfteten Tälern, deren Erde so viele Kalksteine hervorbringt, dass sie charakteristisch für den Baustil geworden sind. Hier finden Besucher auch die kegelförmigen Trullihäuschen, deren spitze Dächer aus dem staubigen Grün der Olivenhaine und Obstplantagen beispielsweise des Itria-Tals hervorragen. Orientalisch muten die weiß getünchten Häuser an, die sich wie übereinander getürmte Bauklötze an die Hügel schmiegen und daher kleine Städte wie Ostuni, Locorotondo oder Cisternino in ganz Italien bekannt gemacht haben.

Das Zentrum Apuliens nennt sich Terra di Bari, aber auch hier findet man sanfte Hügel, karstiges Gestein, Klippen, Strände und Landwirtschaft – kurz: alles, was Apulien generell ausmacht.

Vor der Küste Apuliens befinden sich zudem einige Inseln. Die wichtigsten sind die fünf Tremiti-Inseln, welche verwaltungsmäßig zum Nationalpark Gargano gehören. Sie bilden jedoch ihr eigenes maritimes Naturschutzgebiet.

Die beliebtesten Regionen Apuliens

Lecce ist der beliebteste Ort im Salento
© Stefano_Valeri, shutterstock
SalentoDer Salento genannte, langgestreckte, südliche Zipfel Apuliens wird im Osten von der Adria und im Westen vom Ionischen Meer umspielt. Wasser und Strände gibt es also zur Genüge. Dazu nennt die Region mit Otranto und Gallipoli zwei der schönsten italienischen Hafenstädte ihr eigen, und natürlich darf man die Stadt Lecce nicht vergessen, die mit ihrer üppigen Architektur dem Baustil einer ganzen Region seinen Namen gegeben hat.
Spiaggia di Mattinatella auf der Gargano-Halbinsel
© Landscape Nature Photo, shutterstock
GarganoHier am italienischen Stiefelsporn ist Apulien so vielseitig wie sonst kaum. Ob im dichten Mischwald Foresta Umbria, in einer der vielen Badebuchten, die den Vergleich mit der Südsee nicht zu scheuen brauchen, oder in weitläufigen Lagunen – Bewegung und Entspannung sind hier gleichermaßen vorprogrammiert. Doch auch Kulturinteressierte finden im Gargano einiges zu besichtigen. Seit der Altsteinzeit haben Siedler hier ihre Spuren hinterlassen und die Halbinsel zu einer Fundgrube der Menschheitsgeschichte gemacht.
Der Ort Locorotondo im Valle d'Itria
© Stefano_Valeri, shutterstock
Valle d'ItriaZwischen den großen Städten Bari, Taranto und Brindisi – dort, wo sich knorrige Olivenbäume schon seit Jahrhunderten aus der rotbraunen, von Steinen übersäten Erde der brennenden Sonne entgegenschrauben, liegt das Itria-Tal. Das Grün der Oliven, Steineichen und Pinien ist durchsetzt mit weißen Kegelbauten. Trockensteinmauern ziehen sich wie Perlenschnüre an den Straßen entlang. Und mit Ostuni, Cisternino, Locorotondo sowie Martina Franca erheben sich einige der schönsten Orte Italiens an sanfte Hügel geschmiegt dem blauen Himmel entgegen.
Die Provinz Foggia
© Luca Lorenzelli, shutterstock
Tavoliere delle PuglieZwischen dem Gargano, dem Appenino Dauno, der Adria und dem Fluss Ofanto erstreckt sich eine weite Ebene, die vor vielen Millionen von Jahren ein Meeresboden gewesen ist. Dank seiner Flüsse bietet das Land gute Bedingungen für die Landwirtschaft. Im Frühsommer wogen hier in der zweitgrößten Ebene Italiens so viele goldene Ährenmeere wie sonst nirgends in Apulien. In Foggia und Lucera können Besucher auf den Spuren berühmter Herrscher bis in die Römerzeit zurückwandern.
Polignano a Mare
© Stefano_Valeri, shutterstock
Terra di BariTerra di Bari, also das komplette Mittelapulien, steht für landschaftliche Abwechslung. An der Küste wechseln sich Felsenstrände und sandige Abschnitte ab. Hier kann man in zahlreichen Hafenstädten bummeln, in lauschigen Cafés sitzen oder beeindruckende Kathedralen in Meeresnähe bestaunen. Im Hinterland wird die Terra di Bari hügelig und ist stellenweise sogar bewaldet. Apuliens Hauptstadt Bari, die dem Gebiet seinen Namen gab, ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch kulturelles Zentrum und bietet sogar einen kleinen Sandstrand.
Radfahrer auf der Straße nach Troia
© Franco Cogoli, shutterstock
Subappennino daunoAn der Grenze zu den Provinzen Molise und Kampanien erstreckt sich zwischen der Tavoliere und dem Appenin die weitgehend unberührte Landschaft des Subappenino Dauno. Obwohl sich hier mit dem Monte Cornacchia der höchste Gipfel Apuliens befindet, tragen überwiegend sanfte Hügel noch weitgehend touristisch unentdeckte Orte auf ihrem Rücken. Naturliebhaber und Freunde von Radsport kommen in dieser grünen Lunge Apuliens voll auf ihre Kosten.
Der Dünenpark Campomarino bei Taranto
© vololibero, shutterstock
L'Arco Ionico TarantinoWo der italienische Stiefelhacken einen Bogen zur Sohle schlägt, befindet sich das absolute Paradies für Wasserraten und Sonnenanbeter. Entlang der Küste des Ionischen Meeres zwischen der Marina von Bradano und Taranto liegt nämlich ein Sandstrand neben dem anderen. Da der schmale Landstreifen „L'Arco Ionico Tarantino“ im Norden von der karstigen Erhebung Murgia begrenzt wird, bieten sich jedoch auch Ausflüge in höher gelegene Orte an.

Was kann man in Apulien unternehmen?

Die wichtigste Attraktion Apuliens ist das Meer. Es bietet nicht nur Erholungs- und Sportmöglichkeiten, sondern gibt auch der apulischen Küche ihre charakteristische Note. Fisch, Muscheln, Oktopusse und Tintenfische kommen regelmäßig auf den Tisch. Daher sollte man unbedingt einen Besuch in einem der zahlreichen Restaurants direkt in den Küstenorten einplanen. Hier landen Fisch und Meeresfrüchte jeden Tag fangfrisch auf dem Teller.

Doch auch Historienfans oder solche, die es werden wollen, kommen in Apuliens Schlössern und Ausgrabungsstätten voll auf ihre Kosten. Dabei reicht das Angebot weit über klangvolle Namen wie „Castel del Monte“ und gruselige Geschichten im Schloss von Gioia del Colle hinaus. Warum nicht einmal den „Mann von Altamura“ in seiner Höhle besuchen und anschließend mit dem Wissen um den besterhaltenen prähistorischen Schädel der Welt glänzen?

157 Radwanderwege auf weitgehend flachem bis hügeligem Terrain sind ideal für Fahrradtouristen. Über viele Sehenswürdigkeiten, so zum Beispiel bronzezeitliche Dolmen oder mittelalterliche Wachtürme, stolpert man buchstäblich am Wegesrand.

Daher wird ein Apulien-Urlaub, auch wenn er noch so sorgfältig geplant ist, immer wieder für Überraschungen sorgen.

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Quick Facts Reiseführer Apulien
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Corinna Hein

Corinna lebt seit 2012 in einem Vorort von Bari und arbeitet freiberuflich als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache. Auf ihrer Webseite schreibt sie über das alltägliche Leben mit Kind und Familie im Süden Italiens, über Sehenswertes und Kurioses.

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Must-Sees & Geheimtipps: Highlights Apulien

Über 800 km Küste machen Apulien besonders anziehend. Ob tropisch anmutende Strände mit bizarren Felsformationen wie Cala San Felice bei Vieste, die Klippen des winzigen Stadtstrandes in Polignano a Mare, die endlosen Strände mit feinem gelben Sand bei Ostuni oder einsame Badebuchten, die nirgends verzeichnet sind – jeder findet hier seinen Lieblingsort am Meer.

Wer genug vom Ausruhen hat, taucht in das quirlige Leben der romantischen Altstadtgassen großer und kleiner Städte ein. Hier kann man im heißen Sommer durch kühle, pittoreske Häuserschluchten spazieren und sollte gar nicht erst versuchen, dem Wunsch nach einer Pause in einem kleinen Café zu widerstehen.

Lust auf Geschichte? Schon der Stauferkaiser Friedrich II. war im 12. Jahrhundert ein bekennender Apulienfan und hat neben dem geheimnisvollen Castel del Monte noch viele weitere Schlossbauten veranlasst.

Oder einfach mal unter die Erde verschwinden? Apuliens karstiger Untergrund hat im Laufe der Zeit zahlreiche Höhlensysteme hervorgebracht. Die Grotten von Castellana warten mit Kamelen, Eulen oder einer Madonna aus Tropfstein auf. Auch die beindruckende Höhle mit weißen Tropfsteinen hat in den Jahrzehnten seit ihrer Entdeckung nichts von ihrer Faszination verloren.

Handwerkskunst und typische Spezialitäten der Region bekommt man sowohl in der Nähe von Sehenswürdigkeiten als auch auf den Märkten in den Städten. Jede kleine Stadt hat mindestens einen Markttag, größere sogar tägliche Märkte. Ein Tipp für alle, die es mit dem Shopping eilig haben: Das historische Zentrum von Alberobello beherbergt nahezu in jedem seiner faszinierenden Trullihäuschen auch einen Souvenirladen.

Übersicht: Die Sehenswürdigkeiten in Apulien

  • Must-Sees
  • Ausflugsziele
  • Museen und Architektur
  • Urlaubsorte
  • Strände
  • Shopping & Märkte
Must-Sees für den Kurztrip
Liste
Karte
  1. Nationalpark Gargano
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    Strada Provinciale 52bis / Monte Sant'Angelo, Italia
    © Josef Skacel, shutterstock
    Nationalpark Gargano
    Ein Urlaub im Gargano ist eine wilde Mischung aus Märchenwald und Südsee. Auf der gebirgigen Halbinsel, die den Sporn des italienischen Stiefels bildet, kann man heute im dichten Mischwald des Foresta Umbria wandern. Dann einen Badetag im kristallklaren Wasser der Baia delle Zagare einlegen – um nur eine der vielen Badebuchten zu nennen, die man eher auf den Malediven vermuten würde. Und übermorgen die Vergebung aller Sünden in der imposanten Grottenkirche des Heiligen Michael in Monte Sant'Angelo suchen. Wer seinem Seelenheil noch mehr Gutes tun ...
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  2. Castel del Monte
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    Strada Statale 170 / Andria, Italien
    © canadastock, shutterstock
    Castel del Monte
    Als Stauferkaiser Friedrich II im 12. Jahrhundert einen Platz für ein Jagdschloss suchte, fiel seine Wahl nicht von ungefähr auf einen Hügel vor den Toren Andrias. Aus den Fenstern des Castel del Monte mit seinen vier achteckigen Türmen schweift auch heute noch der Besucherblick weit über die Olivenhaine hinaus ins Land und bis hinunter ans Meer. Vermutlich wurde das Schloss nie fertiggestellt.

    Die Tatsache, dass es in den letzten Jahrhunderten als Unterkunft für Ziegenhirten diente, während sich viele an der Grundsubstanz bedienten, trug leider ...
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  3. Polignano a Mare
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    Polignano a Mare, Italien
    © trabantos, shutterstock
    Polignano a Mare
    Bis an den Rand schroffer Klippen heran und mit seinen Balkonen sogar ein Stück darüber hinaus wagt sich die Altstadt von Polignano a Mare. Wer einmal 80 m über den Wellen zwischen dem Azurblau des Himmels und dem geheimnisvollen Grünblau des Meeres dem Flug der Möven hinterhergesehen hat, der versteht, warum der wohl berühmteste Sohn der Sadt, Domenico Modugno, einfach seine Arme ausbreiten und lautstark "Volare, oho!" singen musste. An ihn und seinen bekannten Songklassiker erinnert heute eine überlebensgroße Statue am der Altstadt ...
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  4. Otranto
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    Otranto, Italien
    © leoks, shutterstock
    Otranto
    Wer Otranto besucht, hat oftmals Walpoles Schauerroman "Das Schloss von Otranto" im Kopf, mit dem die Stadt jedoch nicht mehr als den Namen des besagten Schlosses gemein hat. Heute flanieren Touristen vor allem in den heißen Sommermonaten durch die schattigen Altstadtgassen, die von einer wehrhaften Stadtmauer umgeben sind. Die trutzige aragonische Festung, deren Füße das azurblaue Meer des italienischen Stiefelabsatzes umspielt, beherbergt wechselnde Ausstellungen. Die stolze Kathedrale der Stadt ist vor allem für ihren beeindruckenden ...
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  5. San Giovanni Rotondo
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    San Giovanni Rotondo, Italien
    © LianeM, shutterstock
    San Giovanni Rotondo
    An ihm kommt man in Apulien nicht vorbei. Sein Abbild schmückt Gräber, Plätze, öffentliche Gebäude, Pizzerien oder Restaurants und natürlich Privaträume. Die Rede ist von Padre Pio, dem süditalienischen Superheiligen in brauner Mönchskutte, mit Vollbart und gütigen Augen. Hier in San Giovanni Rotondo begann er Mitte des 20. Jahrhunderts als Heiler zu wirken und machte das winzige Städtchen weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Die Heiligsprechung Padre Pios im Jahr 2000 löste einen wahren Besucherboom aus und katapultierte die kleine Stadt auf ...
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  6. Torre Guaceto
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    Strada Stratale 379 / Brindisi, Italia
    © vololibero, shutterstock
    Torre Guaceto
    Torri, also Türme, gibt es entlang der apulischen Küste viele. Errichtet wurden sie im 16. Jahrhundert zum Schutz vor den Angriffen der Türken. Mithilfe von Rauch- oder Feuerzeichen wirkten sie als rasante Informationskette. Zwischen Oria und Carovigno, ganz in der Nähe der "Weißen Stadt" Ostuni liegt das Naturschutzgebiets Torre Guaceto, benannt nach seinem Wachturm am Strand. Das Besucherzentrum zeigt eine kleine Ausstellung auf Bildtafeln und fungiert als Fahrradverleih. Allerdings ist die Gegend auch bestens erwanderbar. Ein 8 km langer Strand ...
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  7. Alberobello
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    Alberobello, Italien
    © Josef Skacel, shutterstock
    Alberobello
    Obwohl Apulien bekannt ist für seine kegelförmigen Steinbauten mit spitzen Schieferdächern, findet man sie nirgends so gehäuft wie auf den Altstadthügeln von Alberobello. Die UNESCO hat dieses einzigartige Gebäudeensemble deshalb in ihre Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Von Bari aus bringt der Zug die Besucher in anderthalb Stunden direkt ins Zentrum, von wo aus man die beliebte Touristenmeile bequem zu Fuß erreichen kann.

    Mehrere Trulli bilden kleine Komplexe, in denen bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts die örtliche Bevölkerung ...
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  8. Lecce
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    Lecce, Italien
    © Stefano_Valeri, shutterstock
    Lecce
    Die Ursprünge Lecces reichen weit zurück bis in die Zeit vor Christus. Ihre heutige Gestalt bekam die Stadt jedoch im 16. und 17. Jahrhundert, als Lecce zum Verwaltungszentrum der Halbinsel Salento bestimmt und mit einer Stadtmauer umschlossen wurde, um es gegen Piratenangriffe zu sichern. Zu dieser Zeit nahm auch die architektonische Umgestaltung ihren Anfang, die heute als Lecceser Barock bezeichnet wird. Aus einem gelblich bis rosafarbenen Sandstein, der leicht zu behauen ist, wurden mit Ranken, Blüten und Tieren kunstvoll ausgestaltete ...
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Die schönsten Ausflugsziele
Liste
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  1. Foresta Umbra
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    Monte Sant'Angelo, Italien
    © joeborg, shutterstock
    Foresta Umbra
    Die einzigartige Kombination von dichtem Wald, Küste, sowie Süß- und Salzwassersehen mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt kennzeichnet den Nationalpark Gargano im Norden Apuliens. Seine grüne Lunge bildet der "Foresta Umbra", ein bis zu 800 m über dem Meeresspiegel liegender und deshalb schattig kühler Wald aus Buchen, Ahorn und Eichen. Die 400 Hektar des Foresta Umbra sind in 4 Zonen eingeteilt, von denen nur eine ganz den Tieren und Pflanzen vorbehalten ist. Die anderen Zonen können aktiv auf Wander- und Radwegen erkundet werden. Zu ...
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  2. Grotte di Castellana
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    Piazzale Anelli / Castellana Grotte, Italien
    © Dario Lo Presti, shutterstock
    Grotte di Castellana
    Bedingt durch seinen karstigen, stark wasserdurchlässigen Steinboden haben sich in Apulien zahlreiche unterirdische Höhlensysteme gebildet. Zu ihnen gehören auch die Höhlen, von Castellana. Bald nach ihrer Entdeckung wurden die Höhlen für Touristen zugänglich gemacht. Die Ersten führte noch der italienische Höhlenforscher Anelli persönlich über das Geröll, inzwischen gibt es jedoch zahlreiche mehrsprachige Führer und zwei sehr gut begehbare Rundwege, von denen der längere bis in die „Weiße Grotte“ führt. Hier haben die Tropfsteine aufgrund des ...
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  3. Tremiti-Inseln
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    Isole Tremiti, Italien
    © Paul Rawlingson, shutterstock
    Tremiti-Inseln
    Dem Gargano vorgelagert befindet sich ein Archipel aus fünf Inseln, die verwaltungsmäßig zum Gargano gehören, aber ein eigenes maritimes Naturschutzgebiet bilden. Hier siedelten schon seit Urzeiten die Menschen, wie Ausgrabungen mit Funden aus der Jungsteinzeit und der Eisenzeit belegen. Erreichbar sind die Inseln nur per Schiff beispielsweise von Termoli aus oder mit einem zwanzigminütigen Hubschrauberflug aus Foggia. San Nicola ist zwar die kleinste der Inseln, aber mit seiner Benediktinerabtei aus dem 11. Jahrhundert die bedeutendste. San ...
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  4. Ostuni
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    Ostuni, Italien
    © Murphy1975, shutterstock
    Ostuni
    Nähert man sich Ostuni mit dem Aut, taucht es eine gute Stunde nördlich von Apuliens Hauptstadt Bari plötzlich als leuchtend weißer Fleck aus dem Grün der Olivenhaine auf. Wie Spielzeugwürfel türmen sich die Häuser am Berg auf, von dessen Spitze die Kathedrale aus gelblichem Sandstein mit ihrer bunten Kuppel herunter grüßt. Durch die Neustadt aus zweckmäßigen Bauten gelangt man schnell an den Rand der historischen Altstadt. Hier säumen schmale Terrassenhäuschen mit kleinen Innenhöfen enge Gassen, welche sich labyrinthartig den Berg ...
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  5. Nationalpark Gargano
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    Strada Provinciale 52bis / Monte Sant'Angelo, Italia
    © Josef Skacel, shutterstock
    Nationalpark Gargano
    Ein Urlaub im Gargano ist eine wilde Mischung aus Märchenwald und Südsee. Auf der gebirgigen Halbinsel, die den Sporn des italienischen Stiefels bildet, kann man heute im dichten Mischwald des Foresta Umbria wandern. Dann einen Badetag im kristallklaren Wasser der Baia delle Zagare einlegen – um nur eine der vielen Badebuchten zu nennen, die man eher auf den Malediven vermuten würde. Und übermorgen die Vergebung aller Sünden in der imposanten Grottenkirche des Heiligen Michael in Monte Sant'Angelo suchen. Wer seinem Seelenheil noch mehr Gutes tun ...
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  6. Alberobello
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    Alberobello, Italien
    © Josef Skacel, shutterstock
    Alberobello
    Obwohl Apulien bekannt ist für seine kegelförmigen Steinbauten mit spitzen Schieferdächern, findet man sie nirgends so gehäuft wie auf den Altstadthügeln von Alberobello. Die UNESCO hat dieses einzigartige Gebäudeensemble deshalb in ihre Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Von Bari aus bringt der Zug die Besucher in anderthalb Stunden direkt ins Zentrum, von wo aus man die beliebte Touristenmeile bequem zu Fuß erreichen kann.

    Mehrere Trulli bilden kleine Komplexe, in denen bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts die örtliche Bevölkerung ...
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Museen und Architektur
Liste
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  1. Castel del Monte
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    Strada Statale 170 / Andria, Italien
    © canadastock, shutterstock
    Castel del Monte
    Als Stauferkaiser Friedrich II im 12. Jahrhundert einen Platz für ein Jagdschloss suchte, fiel seine Wahl nicht von ungefähr auf einen Hügel vor den Toren Andrias. Aus den Fenstern des Castel del Monte mit seinen vier achteckigen Türmen schweift auch heute noch der Besucherblick weit über die Olivenhaine hinaus ins Land und bis hinunter ans Meer. Vermutlich wurde das Schloss nie fertiggestellt.

    Die Tatsache, dass es in den letzten Jahrhunderten als Unterkunft für Ziegenhirten diente, während sich viele an der Grundsubstanz bedienten, trug leider ...
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  2. Castello Aragonese Tarent
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    Piazza Castello / Taranto, Italien
    © IgorZh, shutterstock
    Castello Aragonese Tarent
    Im 15. Jahrhundert hatten die spanischen Aragonier große Teile Apuliens unter ihre Herrschaft gebracht. Zum Schutz eines schiffbaren Kanals bei Tarent ordnete deren König Ferdinand an, eine kleine normannische Festung, deren Ursprünge bereits auf das 1. Jahrhundert zurückgingen, zu einem vom Meer umspülten Kastell auszubauen, das auch einem Kanonenbeschuss standhalten konnte. Die wechselvolle Geschichte der Festung ließ sie unter den Habsburgern zum Gefängnis werden. Im 19. Jahrhundert wurde sie sogar zusammen mit der Stadtmauer und einigen ihrer ...
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  3. Castello Normanno-Svevo Bari
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    Piazza Federico II di Svevia 4 / Bari, Italien
    © cge2010, shutterstock
    Castello Normanno-Svevo Bari
    Egal ob Byzantiner, Normannen, Staufer, Anjou oder Aragonier – das Kastell von Bari hat sie alle kommen und gehen sehen. Jedes Herrschergeschlecht hat dabei das Seine zum heutigen Aussehen des Kastells beigetragen. War es für die Normannenr hauptsächlich ein Verteidigungsbau mit hohen, starken Mauern und einem geräumigen Innenhof, wollten sich der Stauferkaiser Friedrich II. im 12. Jahrhundert und ab dem frühen 16. Jahrhundert auch die Herzogin Isabella von Aragón mit ihrer Tochter Bona Sforza auch wohnlich in Bari einrichten. So wurde das Kastell ...
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  4. Basilika San Nicola
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    Largo Abate Elia 13 / Bari, Italien
    © Ivan Varyukhin, shutterstock
    Basilika San Nicola
    Am Heiligen Nikolaus von Myra kommt man in Bari nicht vorbei. Im Herzen der Altstadt und nur einen Steinwurf vom Meer entfernt birgt der zur Basilika umgebaute einstige Regierungspalast des Herzogs Roger Bursa die Gebeine des heiligen Mannes, welche die Einwohner Baris 1087 n. Chr. aus der Türkei entführt haben. Jedes Jahr im Mai gedenkt man dieser denkwürdigen "Heimführung" mit drei Festtagen vom siebten bis zum achten Mai. Dabei werden die Hauptstraßen für historische Umzüge und die Seepromenade als Festmeile für den Autoverkehr gesperrt. Dazu ...
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  5. San Michele Arcangelo
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    Via Reale Basilica 127 / Monte Sant'angelo, Italien
    © trabantos, shutterstock
    San Michele Arcangelo
    Über dem Golf von Manfredonia und dem apulischen Tafelland erhebt sich auf der Halbinsel Gargano am italienischen Stiefelsporn die kleine Gemeinde Monte Sant'Angelo. Diese ist vor allem für ihre Grottenkirche des Heiligen Michael bekannt. Sie wurde in und um eine Höhle errichtet, in der vor gut 1.500 Jahren der Erzengel Michael einem Hirten erschienen sein soll. Als die germanischen Langobarden, welche den kriegerischen Erzengel wegen seiner großen Nähe zum germanischen Kriegsgott Wodan besonders verehrten, das ehemals römische Gebiet im 6. ...
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  6. Kathedrale San Nicola Pellegrino
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    Piazza Duomo / Trani, Italien
    © trabantos, shutterstock
    Kathedrale San Nicola Pellegrino
    Die Kathedrale San Nicola Pellegrino in Trani ist wegen ihrer malerischen Lage direkt am Meer besonders sehenswert. Errichtet wurde der hoch aufstrebende Bau über zwei bereits bestehenden Kirchen. So befindet sich unter der dem "Heiligen Nikolaus, dem Pilger" geweihten Kathedrale die Kirche Santa Maria della Scala, unter welcher sich wiederum eine Grabkirche befindet. Hier wurden bis ins 8. Jahrhundert hinein die Gebeine des Heiligen Leukois, eines Bischofs von Brindisi, aufbewahrt. Die Kathedrale wurde wie die viele historische Gebäude der ...
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  7. Egnazia
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    Via degli Scavi 87 / Savelletri, Italien
    © forben, shutterstock
    Egnazia
    Unweit des im Sommer sehr beliebten Badeortes Torre Canne bei Fasano siedelten bereits in der Bronzezeit die ersten Menschen. Die Griechen bauten den Ort, den man heute Egnazia nennt, bereits städtisch aus, doch seine Blütezeit erlebte er unter den Römern. Diese verlegten die Via Traiana, eine Abkürzung der damals wichtigsten Handelsstraße Via Appia, mitten durch die Hafenstadt und machten sie so zu einem wichtigen Handelszentrum. Leider wurde die Stadt um 5. Jahrhundert von den Goten zerstört und die umliegende Bevölkerung, welche Egnazias Steine ...
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  8. Wallfahrtskirche San Pio da Pietrelcina
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    Viale Padre Pio / San Giovanni Rotondo, Italia
    © Flavio Massari, shutterstock
    Wallfahrtskirche San Pio da Pietrelcina
    Die große Verehrung, die der Kapuzinermönch Padre Pio in Süditalien bereits zu Lebzeiten genoss und die mit seiner Heiligsprechung im Jahr 2000 ein weltweites Ausmaß angenommen hatte, machte es notwendig, den kleinen Ort San Giovanni Rotondo im Gargano mit einer Kirche auszustatten, die dem Strom von jährlich mehreren Millionen Pilgern gewachsen sein sollte. Also wurde der Star-Architekt Renzo Piano damit beauftragt, ein Gebäude zu projektieren, dass heute nach dem Mailändern Dom das zweitgrößte Gotteshaus Italiens ist.

    An einer Mauer wird der ...
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Die beliebtesten Urlaubsorte
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  1. Polignano a Mare
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    Polignano a Mare, Italien
    © trabantos, shutterstock
    Polignano a Mare
    Bis an den Rand schroffer Klippen heran und mit seinen Balkonen sogar ein Stück darüber hinaus wagt sich die Altstadt von Polignano a Mare. Wer einmal 80 m über den Wellen zwischen dem Azurblau des Himmels und dem geheimnisvollen Grünblau des Meeres dem Flug der Möven hinterhergesehen hat, der versteht, warum der wohl berühmteste Sohn der Sadt, Domenico Modugno, einfach seine Arme ausbreiten und lautstark "Volare, oho!" singen musste. An ihn und seinen bekannten Songklassiker erinnert heute eine überlebensgroße Statue am der Altstadt ...
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  2. Otranto
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    Otranto, Italien
    © leoks, shutterstock
    Otranto
    Wer Otranto besucht, hat oftmals Walpoles Schauerroman "Das Schloss von Otranto" im Kopf, mit dem die Stadt jedoch nicht mehr als den Namen des besagten Schlosses gemein hat. Heute flanieren Touristen vor allem in den heißen Sommermonaten durch die schattigen Altstadtgassen, die von einer wehrhaften Stadtmauer umgeben sind. Die trutzige aragonische Festung, deren Füße das azurblaue Meer des italienischen Stiefelabsatzes umspielt, beherbergt wechselnde Ausstellungen. Die stolze Kathedrale der Stadt ist vor allem für ihren beeindruckenden ...
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  3. San Giovanni Rotondo
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    San Giovanni Rotondo, Italien
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    San Giovanni Rotondo
    An ihm kommt man in Apulien nicht vorbei. Sein Abbild schmückt Gräber, Plätze, öffentliche Gebäude, Pizzerien oder Restaurants und natürlich Privaträume. Die Rede ist von Padre Pio, dem süditalienischen Superheiligen in brauner Mönchskutte, mit Vollbart und gütigen Augen. Hier in San Giovanni Rotondo begann er Mitte des 20. Jahrhunderts als Heiler zu wirken und machte das winzige Städtchen weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Die Heiligsprechung Padre Pios im Jahr 2000 löste einen wahren Besucherboom aus und katapultierte die kleine Stadt auf ...
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  4. Lecce
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    Lecce, Italien
    © Stefano_Valeri, shutterstock
    Lecce
    Die Ursprünge Lecces reichen weit zurück bis in die Zeit vor Christus. Ihre heutige Gestalt bekam die Stadt jedoch im 16. und 17. Jahrhundert, als Lecce zum Verwaltungszentrum der Halbinsel Salento bestimmt und mit einer Stadtmauer umschlossen wurde, um es gegen Piratenangriffe zu sichern. Zu dieser Zeit nahm auch die architektonische Umgestaltung ihren Anfang, die heute als Lecceser Barock bezeichnet wird. Aus einem gelblich bis rosafarbenen Sandstein, der leicht zu behauen ist, wurden mit Ranken, Blüten und Tieren kunstvoll ausgestaltete ...
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  5. Monte Sant'Angelo
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    Monte Sant'Angelo, Italien
    © Francesco Bonino, shutterstock
    Monte Sant'Angelo
    Die im bezaubernden Gargano in der Provinz Foggia gelegene Kleinstadt ist vor allem wegen ihrer dem Erzengel Michael geweihten Grottenkirche San Michele bekannt, welche die UNESCO in ihre Liste der Welterbestätten aufgenommen hat. Das in Monte Sant'Angelo befindliche Kastell aus dem 9. Jahrhundert sah wechselnde Besitzer, darunter auch den Stauferkaiser Friedrich II., welcher hier zeitweilig seine Geliebte Bianca Lancia unterbrachte. Heute beherbergt es neben einer Dauerausstellung mit Funden aus der Antike auch wechselnde Sonderausstellungen und ...
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  6. Alberona
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    Alberona, Italia
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    Alberona
    In historischer Zeit genossen die Hügel der Bergketten Subappennino Daun eine wichtige strategische Funktion, boten sie doch einen weiten Blick in das Umland. So siedelten in der heutigen Kleinstadt Alberona im Jahr 1000 vor sarazenischen Piratenangriffen geflüchtete Bewohner Kalabriens. Wechselnde Besitzer wie der in Apulien allgegenwärtige Friedrich II., der Templerorden und später auch die Johanniter oder Malteser Ritter beeinflussten die Geschicke der Stadt. Davon zeugt heute noch der einzig erhaltene Turm des Palastes der Tempelritter, Torre ...
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  7. Cisternino
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    Cisternino, Italien
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    Cisternino
    Das apulische Itriatal wird von zahlreichen Hügel überragt, von denen aus das helle Weiß gekalkter Häuser aus dem tiefen Grün des Trulli-Tals herausleuchtet. Einer dieser Hügel hob bereits die römische Stadt Sturnium dem Himmel entgegen, auf deren Ruinen ab dem Mittelalter die hohen, schmalen und heute vor allem blitzblank geputzten Gassen Cisterninos zu einem Spaziergang einladen. Historische Highlights der Stadt sind die Kirche des Heiligen Nikolaus aus dem 12. Jahrhundert und ein normannisch-schwäbischer Turm, durch den man die Altstadt ...
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  8. Canosa di Puglia
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    Canosa di Puglia, Italien
    © Paolo Bona, shutterstock
    Canosa di Puglia
    Der Legende nach soll die Stadt Canosa im 7. Jahrhundert v. Chr. von einem Helden des Trojanischen Krieges gegründet worden sein. Von Archäologen in der Gegend gemachte Funde belegen jedoch, dass sie bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war. Hier auf der Murgia genannten Ebene unweit des Flusses Ofanto und nur 20 km vom Meer entfernt bot das karstige Gestein Mensch und Tier offensichtlich schon seit Tausenden Jahren zahlreiche natürliche Höhlen als Unterschlupfmöglichkeit. Unter den Griechen und später den Römern stieg die Stadt zu einem ...
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  9. Bari
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    Bari, Italien
    © Sopotnicki, shutterstock
    Bari
    War Apuliens Provinzhauptstadt Bari bis vor ein paar Jahrzehnten nur ein aufgezwungener Haltepunkt auf dem Weg zur Fähre nach Griechenland, hat sich der zweifelhafte Ruf der junggebliebenen Universitätsstadt inzwischen mehr als überholt. In der Statistik der gefährlichsten Städte des Landes liegt Bari deutlich hinter Zielen wie Mailand, Florenz oder Venedig, in die Touristen weitaus bedenkenloser reisen. Also: Mit der nötigen Umsicht braucht man auch hier keine Angst vor Taschen- oder anderen Dieben zu haben. Ein internationaler Flughafen ...
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  10. Bovino
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    Bovino, Italia
    © Luca Lorenzelli, shutterstock
    Bovino
    Bovino ist eines der vielen kleinen Städchen im Hinterland Apuliens, die zwar enorm geschichtsträchtig sind, jedoch relativ weit von den gewöhnlichen touristischen Routen entfernt liegen. Tatsächlich lagert sich der ehemalige Bischossitz auf dem nepolitanischen Appenin um eine kleine Festung aus der normannischen Zeit und gehört zu den 100 schönsten Orten Italiens. Als man Bovino noch Vibinum nannte, schlug Hannibal hier für einige Zeit seine Zelte auf, nachdem er die Römer bei Cannae geschlagen hatte. Von der langen Geschichte des Ortes zeugen ...
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  11. Monopoli
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    Monopoli, Italien
    © Mi.Ti., shutterstock
    Monopoli
    Als die Einwohner der römischen Stadt Egnazia im 5. Jahrhundert eine neue Bleibe suchten, weil die Ostgoten ihre frühere Heimat dem Erdboden gleich gemacht hatten, fiel ihre Wahl nicht von ungefähr auf das kleine Dorf Monopoli. Die Landzungen, welche sich hier als Altstadt ins Meer hineinschieben und schützende Buchten bilden, hatten die spätere Bedeutung der "Einzigen Stadt" als Hafen- und Fischerstadt bereits vorherbestimmt. Bis heute ist Monopoli berühmt für seinen Fischmarkt, auf dem auch die umliegenden Restaurants das Meeresgetier ...
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  12. Lesina
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    Lesina, Italia
    © Francesca Sciarra, shutterstock
    Lesina
    Die kleine Fischerstadt Lesina liegt auf einer Landzunge auf der Halbinsel Gargano. Diese Landzunge wird von einer über 16 km langen Düne dominiert und reicht weit in einen über 50 km² großen See hinein, den sie auf diese Art und Weise vom Meer trennt. Für die Besucher eröffnen sich in der so entstandenen Lagune, die man Lesina-See nennt, Wassersportmöglichkeiten wie Kajak-, Kanu- oder Katamaranfahren sowie Surfen. Auch das Herz von Angeltouristen schlägt hier höher und Naturliebhaber können eine Vielzahl unterschiedlichster Wasservogelarten ...
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  13. Gallipoli
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    Gallipoli, Italien
    © Marco Rubino, shutterstock
    Gallipoli
    Die Hafenstadt Gallipoli liegt im Salent und damit auf der Halbinsel, die den südlichsten Zipfel Apuliens ausmacht. Ihre Altstadt befindet sich in spektakulärer Lage auf einer Felseninsel im ionischen Meer, die über eine Brücke mit dem Festland und der Neustadt verbunden ist. Zum besseren Schutz gegen Angriffe von der See aus wurde sie im 14. Jahrhundert mit einer hohen Mauer umgeben. Wie viele andere Städte hat auch Gallipoli alle Machthaber Apuliens persönlich kennengelernt und war somit den verschiedensten kulturellen Einflüssen ausgesetzt. Von ...
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Die schönsten Strände
Liste
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  1. Torre Guaceto
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    Strada Stratale 379 / Brindisi, Italia
    © vololibero, shutterstock
    Torre Guaceto
    Torri, also Türme, gibt es entlang der apulischen Küste viele. Errichtet wurden sie im 16. Jahrhundert zum Schutz vor den Angriffen der Türken. Mithilfe von Rauch- oder Feuerzeichen wirkten sie als rasante Informationskette. Zwischen Oria und Carovigno, ganz in der Nähe der "Weißen Stadt" Ostuni liegt das Naturschutzgebiets Torre Guaceto, benannt nach seinem Wachturm am Strand. Das Besucherzentrum zeigt eine kleine Ausstellung auf Bildtafeln und fungiert als Fahrradverleih. Allerdings ist die Gegend auch bestens erwanderbar. Ein 8 km langer Strand ...
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  2. Samsara Beach
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    Lungomare Galilei / Gallipoli, Italien
    © DisobeyArt, shutterstock
    Samsara Beach
    Am südlichen Stadtrand von Gallipoli trifft sich am Samsara Beach vor allem ein junges Publikum, um bis zum späten Nachmittag auf gemütlichen Liegen bei Loungemusik zu chillen und danach bis in die späte Nacht hinein zur Musik von wechselnden DJs zu feiern. Der feine gelbe Sandstrand und das klare Ionische Meer bilden dafür die perfekte Kulisse.
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  3. Marina di Pescoluse
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    Leuca, Italia
    © Mi.Ti., shutterstock
    Marina di Pescoluse
    Unweit von Gallipoli im apulischen Salento befindet sich dieser traumhafte Strand für Familien mit Kindern. Das kristallklare, flache Wasser des Ionischen Meeres lädt vor allem kleine Kinder und Nichtschwimmer zum gefahrlosen Planschen ein. Dabei streichelt es einen feinen weißen Sandstrand, hinter dem sich schützende Dünen erheben. Die Einheimischen nennen ihre Küste "Malediven des Salents" und tatsächlich kommt man sich im heißen apulischen Sommer hier wie in den Tropen vor.
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  4. Baia dei Turchi
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    Otranto, Italia
    © Balate Dorin, shutterstock
    Baia dei Turchi
    Diesen schmalen Sandstrand, der nur wenige Kilometer von Otranto entfernt ist, erreicht man nach einem kurzen Spaziergang durch ein romantisches Pinienwäldchen. Es gibt Abschnitte mit Strandliegen und Sonnenschirmen, aber auch freies Baden in kristallklarem Wasser in hinter imposanten Felsen versteckten Buchten. Wie fast jeder namhafte Strand in Apulien empfiehlt sich die "Türkenbucht" aufgrund der wieder erwachten Beliebtheit des eigenen Landes bei den Italienern inzwischen eher in der Nebensaison, aber bis Juni und dann wieder ab September ist ...
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  5. Pilone
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    Strada Statale 379 / Rosa Marina, Italia
    © vololibero, shutterstock
    Pilone
    Von Ostuni aus in Richtung Rosa Marina befindet sich hinter schützenden Dünen ein gelber Sandstrand mit im sauberen Meer flach abfallendem Grund. Er ist nicht ausgestattet, aber eignet sich gut für Familien mit Kindern, die hier vor allem in den frühen Vormittagsstunden im flachen Wasser planschen und auch in der Hochsaison noch relativ ungestört spielen und Sandburgen bauen können. Da dieser Strand gern von den Einheimischen genutzt wird, kann man typisches italienisches Strandleben mit Großfamilien und Hausrat erleben. In der Ferne erkennt man ...
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  6. Cala dei Pagliai
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    Isole Tremiti, Italien
    © Buffy1982, shutterstock
    Cala dei Pagliai
    Wie die meisten der Strände auf den Tremiti-Inseln ist auch Cala dei Pagliai nur mit dem Boot zu erreichen. Trotzdem ist er touristisch erschlossen und wohl auch daher der meistfotografierte Strand der Inseln. Er befindet sich auf der größten Insel San Domino und wird charakterisiert durch spitz aufragende Felsen, die aus dem recht flachen azurblauen Wasser aufragen wie die apulischen Strohhaufen, nach denen sie benannt sind.
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  7. Cala San Felice
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    Corso Lorenzo Fazzini 29 / Vieste, Italien
    © Alesies, shutterstock
    Cala San Felice
    Bei Vieste auf der Garganohalbinsel gibt es viele wunderbare Strände mit seichtem Wasser und paradiesischer Natur. Einer davon ist ganz besonders erwähnenswert. Acht Kilometer südlich des Ortes trifft man in der Baia San Felice auf den zwar nur 100 m langen, aber wunderbaren Sandstrand Cala San Felice. Das besondere ist hier ein natürlicher Felsbogen, der sich über das Wasser spannt und diesem Strand eine einzigartige, ganz bezaubernde Atmosphäre verleiht.
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Shopping & Märkte
Liste
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  1. Mercato di Via Pitagora
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    Via Pitagora / Bari, Italia
    © Lena Noir, shutterstock
    Mercato di Via Pitagora
    Einen sehr gut besuchten täglichen Markt findet man vormittags in der Via Pitagora in bequemer Laufweite des Marconi-Bahnhofs. Hier vermischen sich sowohl die markanten Rufe der Marktschreier mit dem lauten Geschnatter der Einheimischen als auch die unterschiedlichsten Gerüche nach frischem Fisch, Muscheln, Seeigel, Wurst und Käse, süßem Obst der Saison und Gemüse aus der Region. Auf der anderen Seite des Marktes gibt es auch Textilien, Schuhe, Haushaltswaren und Pflanzen. Ein guter Tipp für Selbstversorger, aber auch für alle, die einmal einen ...
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  2. Trullizone von Alberobello
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    Alberobello, Italia
    © GoneWithTheWind, shutterstock
    Trullizone von Alberobello
    Auf den Altstadthügeln von Alberobello befindet sich die UNESCO-geschützte Zone aus Trullikomplexen, die sich ganz dem Shopping-Tourismus verschrieben hat. Während man den einzigartigen Baustil der Region bewundert, kann man regional produzierte Lebensmittel (Öl, Wein, Liköre, Gebäck, Aufstriche etc.) verkosten und natürlich auch kaufen. Außerdem gibt es von Keramik über Wäsche, Schmuck, Lederwaren und bearbeitetem Olivenholz alles, was die apulische Handwerkskunst ausmacht. Alberobello ist ideal für Besucher, die nur kurze Zeit zum Shoppen ...
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  3. Via Sparano Bari
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    Via Sparano / Bari, Italia
    © Franxucc, shutterstock
    Via Sparano Bari
    Baris Flaniermeile Nummer 1. Hierhin kommt man nicht nur zum Sehen, sondern auch zum Gesehen werden. Den großen Geldbeutel locken die üppig gestalteten Schaufenster italienischer Designermarken, den kleinen ein vielfältiges Angebot internationaler Modeketten und kleinerer Geschäfte.
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  4. Fischmarkt Gallipoli
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    Lungomare Marconi 3 / Gallipoli, Italia
    © Tupungato, shutterstock
    Fischmarkt Gallipoli
    In jeder Hafenstadt Apuliens gibt es auch einen Fischmarkt. Sobald die Fischer von ihrer nächtlichen Arbeit zurückkehren, bieten sie ihren Fang zum Verkauf an. Der Fischmarkt von Gallipoli ist besonders charmant am Hafen in der historischen Altstadt gelegen. Frischer Fisch, Seeigel, Krabben und Muscheln – alles landet hier direkt vom Meer auf dem Teller der Käufer.
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  5. Keramikviertel Grottaglie
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    Via Francesco Crispi / Grottaglie, Italien
    © Tupungato, shutterstock
    Keramikviertel Grottaglie
    Auf halbem Weg zwischen Taranto und Ostuni thront das Episkopalschloss von Grottaglie auf einem der Hügel des auslaufenden Itria-Tals. Im schroffen Felsen unter ihm befindet sich das "Quartiere delle Ceramiche" – Grottaglies Keramikviertel. Hier drängen sich zu beiden Seiten der Straße unzählige Keramikwerkstätten, in denen nicht nur Touristen fündig werden, sondern auch heiratswillige indische Magnaten. Egal ob Funktionelles wie handgetöpfertes Geschirr, Lampenschirme oder Blumentöpfe oder Dekoratives wie traditionelle Keramikfiguren oder ...
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  6. Mercato di Sabato
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    Via degli Emigranti / Ostuni, Italia
    © Angelo D'Amico, shutterstock
    Mercato di Sabato
    Immer samstagvormittags ist großer Wochenmarkt in der "Weißen Stadt" Ostuni. Wie die Armen eines Kraken breitet er sich vom Platz bei der Kirche Madonna del Pozzo in die umliegenden Straßen aus. Hier gibt es einfach alles: Kleidung, Schuhe, Haushaltswaren, Heimtextilien, Zoobedarf, Möbel und Lebensmittel. Im Sommer hört man ein vielfältiges Sprachengewirr und deckt sich am besten für kleines Geld mit modischen Sandalen und ausgehfähiger Strandkleidung ein, mit der man auch beim Stadtbummel am Nachmittag immer eine gute Figur macht.
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  7. Antikmarkt in Lecce
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    Piazza Libertini / Lecce, Italia
    © Rishiken, shutterstock
    Antikmarkt in Lecce
    Jeden letzten Sonntag im Monat kann man in der wunderschön barocken Altstadt von Lecce nach Herzenslust Antikes, Modernes oder auch typisches Handwerk der Region shoppen; von Kunst bis Kitsch ist alles dabei. Gerade nicht in der Nähe? Kein Problem! Antik- und Trödelmärkte finden in Apulien meist an Sonntagvormittagen statt. Wer es wie die Händler macht, die ihre Region bereisen und reihum alle Märkte im Zweistundenradius bedienen, findet garantiert einen in der Nähe. Einfach mal die Einheimischen fragen!
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  8. Antikmarkt in Martina Franca
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    Piazza Crispi / Martina Franca, Italia
    © jorisvo, shutterstock
    Antikmarkt in Martina Franca
    Auf einem Hügel des grünen Valle d'Itria thront die Stadt Martina Franca mit ihrer dezent barocken Altstadt, die zahlreiche Adelshäuser des 18. Jahrhunderts schmücken. Hier, in der Via della Libertà, wird an jedem dritten Sonntag des Monats ein kleiner Antikmarkt abgehalten. Der Besuch lässt sich wunderbar mit einer Altstadtbesichtigung verbinden. Man sollte auch nicht vergessen den Weißwein oder den Perlwein aus geschützter lokaler Erzeugung zu probieren.
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  9. Eataly
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    Fiera del Levante Lungomare Starita 4 / Bari, Italien
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    Eataly
    Direkt am monumentalen Eingang zu Baris Messegelände Fiera del Levante befindet sich ein Genusstempel, der die Herzen der Liebhaber von Slow Food höher schlagen lässt. Hier in Eataly kann man in verschiedenen Restaurants komplette Mahlzeiten aus regionalen Produkten genießen, italienische Edellebensmittelmarken shoppen, aber auch ständig wechselnde, ausgewählte Produkte süditalienischer Hersteller finden. Bücher und Küchenhelfer ergänzen das Sortiment und werden zu Souvenirs der anderen Art.
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  10. Outlet Village Molfetta
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    Via dei Portuali 12 zona Calderina / Molfetta (BA), Italien
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    Outlet Village Molfetta
    Im eigens erbauten Outlet-Village direkt an der SS 16 in Richtung Molfetta finden Fans großer Modemarken ihr Shoppingparadies. Das im Trulli-Stil erbaute Outlet-Dorf bietet über 90 Geschäfte mit einer reichhaltigen Auswahl zu besonders günstigen Preisen. So komprimiert kann man sonst nirgends Marken-Schnäppchen jagen.
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Ein beeindruckendes Naturschutzgebiet mit dichten Märchenwäldern und spektakulären Stränden; weiß getünchte Häuser, die über hohe Klippen ins Meer zu stürzen scheinen, geheimnisvolle Schlösser oder das Wandeln auf den Spuren katholischer Heiliger – ein Urlaub in Apulien geht weit über das reine Erholen am Strand hinaus.

Das sind die Must-Sees für den Apulien-Kurztrip

Die zuverlässigen heißen Sommer sorgen dafür, dass Apuliens Meer, seine Strände und bizarren Buchten über Italien hinaus bekannt geworden sind. Doch es gilt auch mitteleuropäisch grüne Waldlandschaften, die niedlichen Trulli des Valle d'Itria und unterirdische Höhlensysteme zu entdecken.

Natur pur: Die schönsten Ausflugsziele in Apulien

Egal ob bronzezeitliche Steinformationen am Wegesrand, Höhlenwohnungen, römische Ruinen, normannische Wachtürme, Kastelle aus der Staufer- oder Aragonenzeit oder modernste Architektur der letzten Jahrzehnte – Apulienbesucher stolpern förmlich über 5.000 Jahre Menschheits- und Architekturgeschichte. Das Beste daran ist, dass sich der Besuch einer historischen Stätte oft mit einem Ausflug ans Wasser, das nie weit entfernt ist, kombinieren lässt.

Interessante Museen und Architektur in Apulien

Allein 10 der schönsten Orte Italiens liegen in Apulien; zumindest wenn es nach der Vereinigung „Borghi più belli d'Italia“ geht. Wie Cisternino oder Locorotondo recken sie sich beispielsweise an einem Hügel empor, überragt von einer Kathedrale, die weit ins Land hinunterschaut. Dazu befinden sie sich entweder in Meeresnähe oder werden wie Polignano oder Otranto an ihrer Ostseite direkt vom azurblauen Meer umspült.

Bari & Co.: Die beliebtesten Urlaubsorte in Apulien

Das kristallklare Meer mit seinen einladenden, oftmals kaum berührten Stränden ist ohne Frage die Hauptattraktion Apuliens. Selbst für die meisten Apulier bildet es den Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Es beeinflusst das Essen, bestimmt die Hobbys, ist Arbeitgeber und von Mai bis Oktober der beliebteste Ort, um seine Freizeit zu verbringen.

Einfach traumhaft! Apuliens schönste Strände

Hochwertiges Olivenöl direkt vom Erzeuger, eingelegtes Gemüse und leckere Marmeladen aus dem Spezialitätenshop um die Ecke oder Mandelkekse vom Bäcker nebenan – Apulien macht es leicht, das Urlaubsgefühl mit nach Hause zu nehmen. Doch auch über das Leibliche hinaus muss man bei traditionellem Kunsthandwerk aus Holz, Keramik oder feinen Stoffen eher überlegen, was man leider hier lassen muss, weil das Reisegepäck nur begrenzten Raum bietet.

Shopping-Paradies: Outlets, Feinkost & Märkte in Apulien

Die besten Aktivitäten in Apulien

Badegäste in Santa Maria die Leuca
© Diego Fiore, shutterstock
Baden und SchwimmenUrlaub in Apulien ist zuallererst Strandurlaub. 800 km Küste machen die Region zum Paradies für Wasserratten und Sonnenanbeter. Lange Sandstrände mit feinstem weißem oder goldenem Sand, steil abfallende Klippen oder schroffe Felsenstrände, ein gut ausgestattetes Lido mit allem Komfort oder einsame Buchten, die man nur zu Fuß erreicht – jeder findet hier seinen Lieblingsstrand.
Wanderer bei Polignano
© Fabio Boccuzzi, shutterstock
WandernLange Sandstrände, Steilküsten mit spektakulären Ausblicken, schattige Wälder mit artenreicher Pflanzen- und Tierwelt sowie hübschen Picknickplätzen, niedrige Berggipfel mit mystischen Höhlen, welche die Menschen schon seit Urzeiten angezogen haben – auch für Abenteurer, die sich Apulien auf Schusters Rappen erschließen wollen, hat die Region am italienischen Stiefelhacken einiges zu bieten.
Geparktes Fahrrad im Salento
© Luca Fabbian, shutterstock
RadfahrenSanfte von Ebenen umgebene Hügel im Gargano sowie im Subappenino Dauno, die langen Küstenwege fast rund um die Region, die verschlungenen Pfade des Hinterlands des Valle d'Itria bis hinunter in den Salento: Apulien und nicht motorisierte Zweiräder entdecken gerade, dass sie aufgrund des mäßigen Schwierigkeitsgrads und der beeindruckenden Landschaft eigentlich wie füreinander gemacht sind.
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Essen & Trinken in Apulien

Das fruchtbare Hinterland Apuliens und das saubere, fischreiche Meer gehen mit ihren Erzeugnissen auch in der Küche eine Symbiose ein: Weizen, Tomaten, Olivenöl, Fisch und natürlich Wein. Aus diesen Gundzutaten werden immer wieder neue nahrhafte und bodenständige Gerichte abgeleitet. Dabei gibt es zwar typisch apulische Gerichte, aber jede Region hat ihre Abwandlungen und besondere Spezialitäten.

Mahl- und andere Zeiten

Was Besucher am meisten verwundert, sind die apulischen Essenszeiten und Essensmengen. Nimmt man das magere und schnelle Frühstück aus Kaffee, meist Espresso, sowie einem Hörnchen oder anderem süßen Frühstücksgebäck noch relativ ungebunden bis ca. 10 Uhr in einer Bar ein, findet sich Mittags vor ein Uhr niemand zum Essen ein. Im Gegenteil, meist klappern die Teller erst gegen 14 Uhr so richtig laut. Festliche Mittagessen gehen normalerweise über 6 Gänge oder mehr und dauern mit Dessert und Verdauungskaffee gern auch mal drei bis vier Stunden.

Selbst ein gewöhnliches Mittagessen besteht meistens aus drei bis vier Gängen: einer Vorspeise (antipasto), einem Hauptgericht (primo) – meistens Pasta – und einem zweiten Hauptgericht (secondo) aus Fleisch oder Fisch. Danach reicht man Obst oder ein süßes Gebäckteilchen als Abschluss. Natürlich gibt es immer auch den passenden Wein und Wasser. Da nimmt es nicht Wunder, dass man nach einem ausgiebigen apulischen Mittagessen ein Verdauungsschläfchen einlegen muss. Deshalb geht das Leben in Apulien auch erst gegen 17 Uhr weiter. Dann öffnen die meisten Geschäfte wieder ihre Türen, bis zum späten Abendessen nicht vor 20 Uhr.

Abends isst man normalerweise auch warm. Mindestens eine Hauptspeise mit Fleisch oder Fisch und ein Dessert aus Früchten.

Typisch Apulien: Pasta, Wein und frische Meeresfrüchte

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Wetter & Klima in Apulien

Im Süden von Italien gelegen, ist die Region Apulien von heißen Sommern und milden Wintern geprägt. Zwischen Juni und September erreichen die Temperaturen 25°C bis 30°C – die perfekten Voraussetzungen zum Baden. Mai und Oktober eignen sich gut für Wassersportler. Zu Regenschauern kommt es in diesem Zeitraum selten. Vermehrter Niederschlag fällt im Winter bei Temperaturen von maximal 15°C.

Apulien: Das aktuelle Wetter und das Klima übers Jahr

Beste Reisezeit: Ganzjährig ein empfehlenswertes Urlaubsziel

Die meisten Badeurlauber kommen ab Juni nach Apulien. Bis in den Oktober hinein herrschen Wassertemperaturen von bis zu 24°C, die zu einem Sprung in die Adria verlocken. Wassersportarten wie Surfen und Segeln kann man aber auch in den anderen Jahreszeiten nachgehen. Gute Windverhältnisse prägen z.B. das Frühjahr.

Zum Wandern oder Mountainbiken reist man am besten im März, April oder Mai an. Dann ist es vergleichsweise trocken und die Temperaturen liegen bei etwa 12-20°C. Etwas milder ist zudem der Oktober.

Auch die Städte besucht man am besten in den kühleren Jahreszeiten. Im Frühjahr und Herbst sind weniger Urlauber auf den Straßen unterwegs und das Klima ist angenehm mild für Entdeckungstouren.

Die Winter sind in Apulien von Werten zwischen 5°C und 14°C geprägt. Mit angemessener Kleidung genießt du die idyllischen Städte und Dörfer der Region. Schneefälle gibt es lediglich in den höher gelegenen Gebirgsregionen.

Die beste Reisezeit für Strand und Sightseeing in Apulien

Wassertemperaturen: Badespaß von Ende Mai bis Oktober

Die Badesaison beginnt mit ansteigenden Wassertemperaturen bis auf 20°C Ende Mai. Im Juli und August erreichen die Werte bereits 24°C. Selbst im September und Oktober herrschen immer noch 19°C bis 22°C vor. Diese Zeit wird von Wassersportlern bevorzugt. Die Wintermonate sind von durchschnittlich 13°C geprägt. Diese Verhältnisse halten von Ende November bis in den späten April hinein an.

Wind und Gezeiten

Vor der Halbinsel Apuliens prägt der sogenannte Kapeffekt die Winde und schafft hervorragende Voraussetzungen zum Segeln. Die Brisen verstärken sich vor allem in der Region um Gargano, am Stiefelsporn Italiens. Weiter südlich findest du weitegehend eine Flachküste vor. Die Strömung verläuft hier in nördlicher Richtung, an westlich ausgerichteten Küsten nach Süden. In der Adria sind die Winde vor allem im Frühjahr und Herbst stark. Der feuchtwarme Südwind Schirokko kann dabei einen hohen Seegang aufbauen. Der Unterschied zwischen den Gezeiten ist in der Adria eher gering.

© forben, shutterstock

Anreise nach Apulien

Die Flughäfen Bari und Brindisi bieten eine günstige Möglichkeit, um von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus nach Süditalien aufzubrechen. Wer mehr von Italien sehen will, muss längere Reisezeiten in Kauf nehmen und bereist das gesamte Land nach Süden bei einem Roadtrip mit dem Auto oder mit der italienischen Staatsbahn. Die Entfernung von der nördlichen Grenze Italiens bis nach Apulien beträgt je nach Reiseziel zwischen 800 km und 1.100 km. Vor Ort in Apulien kannst du auf Busse und Bahnen setzen oder auf einen Mietwagen zurückgreifen.

Anreisezeit

15h 58min
16h 2min
3h 35min
Frankfurt am Main
Apulien
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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

Flüge nach Apulien

Vor allem während der Saison gibt es zahlreiche Linienflüge von Mitteleuropa nach Apulien. Angesteuert werden z.B. die beiden Airports Bari und Brindisi. Diese liegen im Herzen der Region und sind ein guter Ausgangspunkt, um mit dem Mietwagen weiter zum endgültigen Reiseziel zu fahren.

Flughäfen in Apulien: Infos zu Bari und Brindisi

Anreise mit dem Auto

Mit dem Auto fährst du am besten über die italienische A14 nach Apulien. Die kostenpflichtige Autobahn führt direkt an der Adriaküste etwa ab Rimini nach Süden. Bei Bologna bestehen Abzweigungen aus Richtung schweizerische Grenze sowie von Südtirol und Kärnten.

Nach Apulien mit dem Auto: Infos zur Anreise

Anreise mit der Bahn

Aus der Schweiz und aus Österreich führen mehrere Direktverbindungen nach Italien. Mailand und Rom sind dabei die wichtigsten Umsteigebahnhöfe. Von der italienischen Hauptstadt aus benötigen die Schnellzüge Frecciargento und Frecciabianca etwa 4 h nach Bari.

Nach Apulien reisen mit der Bahn: Die wichtigsten Infos

Vor Ort in Apulien

In Apulien reist man am besten mit den Regionalzügen und den Überlandbussen. In den Städten gibt es außerdem praktische Lokalbusse, die Reisende von A nach B bringen. Für einen spannenden Roadtrip mit vielen unvergesslichen Eindrücken nimmst du dir einen Mietwagen.

Vor Ort in Apulien: unterwegs mit Bus, Bahn & Mietwagen

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Events und Feiertage in Apulien

Januar

Im Süden von Italien wird der Jahreswechsel mit Sekt und kleinen Feuerwerken gefeiert. In den Innenstädten füllen sich die Piazzi mit Menschen und die Gemeinden organisieren bisweilen Konzerte. Viele Apulier zieht es außerdem hinauf auf die Hügel, von wo aus sie die Sicht auf die nächtlichen Hafenstädte genießen.

Am Dreikönigsfest taucht die Sagenfigur Befana, eine Art Hexe auf, die braven Kindern Süßigkeiten bringt. Für die Unartigen gibt es Kohle, die man aber mittlerweile ebenfalls isst, da sie aus schwarz gefärbtem Zuckerguss besteht.

Februar

Einer der ältesten Karnevalsumzüge findet jedes Jahr im Städtchen Putignano in der Provinz Bari statt. Beeindruckend sind vor allem die Figuren aus Pappmaché und die mitreißende Musik.

Karneval, Ostern, Weihnachtsmärkte: Events in Apulien

März

Mitte März feiern die Apulier eine Art Vatertag. In den Städten werden rituelle Feuer angezündet und es wird am Abend mit gutem Wein aus der Region gefeiert.

April

Die heilige Woche hat in den ländlichen Regionen Italiens eine besonders große Bedeutung. In Prozessionen wird der Leidensweg Christi nachgestellt. Nach der Ankunft in der Kirche hält man den Gottesdienst ab. In den Nachmittagsstunden trifft sich gerne die Familie zu Lammbraten und Osterbrot. Rosinen und Mandeln dürfen an den Feiertagen ebenfalls nicht fehlen.

Karneval, Ostern, Weihnachtsmärkte: Events in Apulien

Ende April gedenken die Italiener dem Ende der Mussolini-Diktatur. Auf öffentlichen Plätzen kommt es zu Kundgebungen und Reden. Vielerorts kannst du außerdem Konzerte miterleben.

Mai

In Apulien sind viele Menschen politisch aktiv und treffen sich am 1. Mai zu den Kundgebungen zum Tag der Arbeit. Begleitet wird dies von Musik und gutem Essen.

Anfang Mai wird in Lecce ausgiebig gefeiert. Prozessionen, Konzerte, Wein und Grillspezialitäten gedenken der Stadtheiligen Irene.

Zum Patronatsfest der Stadt Bari werden üblicherweise Bootsprozessionen auf dem offenen Meer organisiert. Sie erinnern daran, dass die Reliquien des Stadtheiligen San Nicola einst von osmanischen Truppen geraubt wurden.

Trüffel sind eines der wertvollsten Lebensmittel, die auf der Halbinsel Salento produziert bzw. gesammelt werden. Zum Trüffelfest kannst du in der Altstadt von Otranto an den vielen Ständen Spezialitäten wie Trüffelöl probieren.

Juni

Im Jahr 1946 wurde die Italienische Republik gegründet. Am 2. Juni erinnert man sich an den steinigen Weg zur Demokratie und legt Kränze nieder.

In Fasano wird in einer aufwendigen Aktion der einstige Sieg der italienischen Armee über die Türken gefeiert. Ein Umzug bricht in Fasano zum Heiligtum der Vergine del Pozzo auf.

Im Zentrum von Brindisi findet auf mehr als 10.000m² eine packende Weinmesse statt. Du kannst hier die edlen Tropfen probieren, die in Apulien aus der Rebe Negroamaro gewonnen werden.

Gehört zu den bezauberndsten Nächten in Süditalien. Die Apulier zieht es vor allem in der Provinz Brindisi und speziell in Ostuni auf die Straßen. Man trifft sich in Cafés und Tavernen, schlendert über die Boulevards und lauscht regionaler Musik.

Das Heiligenfest wird Ende Juni in Otranto gefeiert. Das Event ist die ideale Gelegenheit, um die lokale Kochkunst bei Folklore-Musik zu genießen.

Juli

In Martina Franca erlebst du für insgesamt zwei Wochen klassische Musik von überregionalen Orchestern. Zudem kommen internationale Filmemacher in die Ortschaft und präsentieren ihre Werke.

Dieses Ereignis findet jedes Jahr in Palagianello statt. Vorgestellt werden auf der Bühne Folklore-Traditionen aus aller Welt.

August

In Oria in der Provinz Brindisi wird die historische Hochzeit Friedrich II. von etwa 400 Schauspielern nachgestellt. Dich erwarten mittelalterliche Ritterspiele, Kostüme, Gaukler und Bauernmärkte.

In Italien ist dieser Feiertag auch als das Fest des Augustus oder Ferragosto bekannt. Besuchen kannst du u.a. Gottesdienste und Prozessionen. Bei sommerlichen Temperaturen zieht es viele Apulier an die Strände oder zu einer Wanderung in die Berge.

Das Fest des Schutzheiligen von Ostuni begeistert mit einer prachtvollen Reiterparade.

In verschiedenen Städten auf der Halbinsel Salento erlebst du Ende August die sogenannte Tarantelnacht. Freuen kannst du dich auf regionale Volksmusik und gutes Essen.

September

Im Hafenstädtchen Molfetta erlebst du an diesem Tag Bootsprozessionen und ein schillerndes Höhenfeuerwerk mit. Die Feierlichkeit gehört zu den Höhepunkten unter den süditalienischen Patronatsfesten.

November

Am Tutti i Santi wird den Heiligen der katholischen Kirche gedacht. Viele Apulier besuchen die Gottesdienste oder schmücken auf den Friedhöfen die Gräber ihrer Angehörigen für das Allerseelenfest am nächsten Tag.

Dezember

Speziell in Lecce ist der Weihnachtsmarkt rund um das Castello Carlo V. empfehlenswert. Krippen und Figuren aus Pappmaché, Süßigkeiten und guter Wein erfreuen hier die Besucher.

Karneval, Ostern, Weihnachtsmärkte: Events in Apulien

In Italien ist dieser Tag der Marienverehrung arbeitsfrei. Geschäfte haben in den größeren Städten dennoch geöffnet. Italiener nutzen das Fest daher gerne zum Einkauf der Weihnachtsgeschenke.

Am Heiligen Abend trifft man sich mit der Familie zu einem traditionellen Dinner und besucht anschließend die Mitternachtsmesse. Zu diesem Zeitpunkt werden oftmals Geschenke übergeben, alternativ am nächsten Morgen. Am 25. und 26. Dezember wird in Besinnlichkeit Zuhause gefeiert.

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Gut zu wissen

Trulli

Apulienreisende werden nicht über sie hinwegsehen können – die kleinen Rundbauten mit Kegeldach, die besonders im Itria-Tal aus den grünen Olivenhainen herausragen und pittoreske Fotomotive abgeben. Doch im Grunde findet man Trulli in ganz Apulien. Sie und ihre weniger bekannten Verwandten, die etwas wuchtigeren Pajare, sind aus Feldsteinen aufgeschichtet, welche die apulische Erde zuhauf hervorbringt. Ihre dicken Steinmauern halten im Sommer die Wärme ab, was durch einen weißen Kalkanstrich noch verstärkt werden kann, und schützen im Winter vor dem kalten Seewind. Im Hinterland dienten die kleinen Häuschen als Unterkunft für Hirten, als Lagerraum und Unterstellmöglichkeit für Ackergerät. Leider verfallen sie dort, wo sie nicht touristisch genutzt werden, zusehends.

In der inzwischen von der UNESCO geschützten Trullizone Alberobellos jedoch kommen die niedlichen Häuschen so gehäuft vor, dass sie einzeln oder als zusammenhängende Trulli-Komplexe zwei kompletten Hügeln ihr charakteristisches Aussehen verleihen. Die Geschichte will, dass man im 17. Jahrhundert, als besonders viele Steuern aus Apulien erpresst wurden, in Alberobello darauf verfiel diese günstige Bauvariante zu favorisieren, weil nur gemauerte Häuser auch als solche besteuert wurden. Heute ziehen die Trulli als originelle Wohnidee vor allem Touristen und Investoren an.

Agriturismo

Während die großen Bauerngehöfte aus den zurückliegenden Jahrhunderten noch bis vor wenigen Jahrzehnten überwiegend dem Verfall anheim fielen, gibt es inzwischen zahlreiche liebevoll restaurierte Masserien, die von einfachen Apartments bis zu luxuriösen Suiten mit Hotelkomfort und einem Pool alles bieten.

Wer es ursprünglicher mag, sollte sich am Titel „Masseria Didattica“ orientieren. Hier betreibt man tatsächlich noch Landwirtschaft und wahrscheinlich auch Tierhaltung. In diesen ausgebauten Bauernhöfen werden häufig auch Zimmer oder Ferienwohnungen angeboten und die Gäste mit einfachen, saisonalen Gerichten aus eigenen Zutaten bewirtet.

Und wer sich in eine verfallende Masseria verlieben sollte: Sie sind recht günstig zu haben, aber oftmals mit vielen bautechnischen Auflagen verbunden.

Südländischer Lebensrhythmus

Frühaufsteher haben es in Apulien schwer. Das Leben geht in der Regel kaum vor sieben Uhr, eher gegen acht Uhr los. Dann öffnen die ersten Bars und bieten Kaffee (Espresso natürlich) und Cornetto (ein Blätterteighörnchen) an – das schnelle Frühstück zum Wachwerden. Als Urlauber hat man damit vermutlich kein Problem. Was allerdings einen aktiven Touristen irritieren kann, ist die Gewohnheit, über Mittag, d.h. zwischen 13 und 17 Uhr, zu schließen. Vor allem, wenn man sich in keiner großen Stadt aufhält und nicht unbedingt jeden Tag vier Stunden zu Mittag speisen möchte.

Hier hilft es nur, sich dem Lebensrhythmus der Einheimischen anzupassen und sich nach dem Mittagessen ein Schläfchen zu gönnen, bis Apulien langsam wieder erwacht. Danach genießt man vor allem im Sommer die kühlen Nachmittags- und Abendstunden bis weit in die Nacht hinein. Deshalb haben Geschäfte dann auch bis 21 Uhr geöffnet.

Bezahlen und Trinkgeld

Es ist in vielen Bars und auch in Eisdielen in Apulien üblich, dass man zuerst bezahlt und das Gekaufte dann gegen Vorlage des Kassenbons an der Bedientheke abholt.

Setzt man sich einen Tisch und wird bedient, erscheint in der Regel pro Person eine „coperto“ genannte Gebühr auf der Rechnung. Sie beträgt sich um die 2 Euro. Ein Trinkgeld wird nicht erwartet, freut das Servicepersonal aber natürlich trotzdem. Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass es in anderen Ländern üblich ist, Trinkgeld zu geben, und man hofft darauf, dass Fremde auch in Italien aufrunden.

Auch den Zimmerservice in Hotels und andere hilfreiche Geister stimmt man mit einem kleinen Obolus noch freundlicher.

Das bezahlen mit Kreditkarte ist in Hotels, Restaurants und größeren Geschäften immer möglich. Der Apulier selbst jedoch bevorzugt es, bar zu zahlen. Nicht selten sieht man, wie vor allem ältere Männer Scheine aus einer mit einem Gummi versehenen Geldrolle aus ihrer Hosentasche ziehen, um ihre Rechnung zu begleichen.

Verhalten im Straßenverkehr

So freundlich und entgegenkommend die Apulier auch sind, sobald sie sich hinter ein Lenkrad setzen, scheint alle Zivilisiertheit von ihnen abzufallen und werden alle Verkehrsregeln vergessen. Selten sieht man jemanden einen Blinker setzen, meistens im Kreisverkehr, wo es unnötig wäre, weil sie den Kreis verfolgen und nicht ausfahren. Da die Vorfahrtsschilder an Kreisverkehren jedoch nur schmückendes Beiwerk sind, kann das eigentlich falsche Blinken sogar lebensrettend sein.

Gelbe Ampeln sind so gut wie grün. Erst ein deutliches, mehrsekündiges Rot gibt das Signal zum Anhalten. Doch auch dann kann es passieren, dass man noch böse hupend überholt wird.

Innerhalb von Ortschaften gilt Tempo 50. Auf Landstraßen wegen der vielen Ausfahrten oftmals ebenso. Die Geschwindigkeitsanzeigen auf Schnellstraßen sollte man besonders gut im Auge behalten. Hier gilt generell nicht mehr als 120, meistens jedoch nur 80. Wenn jemand deutlich langsamer fährt, dann telefoniert er vermutlich oder ist vielleicht in eine lebhafte, gestenreiche Diskussion mit dem Beifahrer verwickelt. Natürlich heißt das nicht, dass die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten sonst eingehalten werden. Kontrollen sind selten, aber wenn man erwischt wird, dann gibt es schon bei geringen Übertretungen saftige Bußgelder.

Für Fußgänger und Radfahrer bedeutet der mangelnde Respekt im Straßenverkehr: Nie auf Rechten wie z.B. dem Fußgängerüberweg bestehen und vor allem mit Fehlverhalten seitens der Autofahrer rechnen. Autofahrende Touristen sollte sich mit autogenem Training auf die nervliche Belastung vorbereiten. Wenn man sich korrekt verhalten will, dann immer schön weit rechts bei den Schwerhörigen, Schlecht sehenden und Angsthasen fahren.

Spektakuläre Lichtinstallationen auf Stadtfesten

Jede kleine apulische Stadt feiert mindestens ihren Stadtheiligen, nach dem die örtliche Hauptkirche benannt ist, mit einem großen, oft sogar mehrtägigen Fest. Dabei werden die Straßen und der Kirchenplatz mit riesigen Holzaufbauten geschmückt, an denen unzählige bunte Lichter die Nacht zum Tag machen und erstaunliche Kunstwerke schaffen. Je mehr Geld vorhanden ist, desto spektakulärer und größer werden die Installationen. Zur „Festa di San Nicola“ in Bari wurde sogar schon ein ganzer Dom aus Licht über der Piazza Ferrarese errichtet. Absolut sehenswert!

 

Reiseadapter

In Apulien sind unten abgebildete Steckertypen im Einsatz, für die gegebenenfalls enstprechende Reiseadapter für eigene Geräte benötigt werden.

Spannung 230 Volt und Frequenz 50 Hertz vor Ort sind analog zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz, somit wird kein spezieller Transformator zusätzlicher zum Adapter benötigt.

Mehr Infos zu Reisestecker & Netzspannung
Stecker-Typ C
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Stecker-Typ F
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Stecker-Typ L
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Apulien – Geschichte zum Anfassen

Dolmen und Menhire aus der Frühgeschichte

Die ersten Menschen siedelten schon sehr früh in Apulien. Sie hinterließen beispielsweise beeindruckende Menhire aus der Jungsteinzeit bei Lecce und den Dolmen della Chianca bei Bisceglie, eine Grabanlage, welche dort trotz der wechselvollen apulischen Geschichte bereits 4.000 Jahre überdauert hat. Die Messapier, Peuketier und Daunier sollen im 2. Jahrtausend v. Chr. aus dem heutigen Albanien herübergekommen sein. Damit machten sie den Auftakt für eine Geschichte, die über Jahrtausende hinweg besonders von Zuwanderung und Okkupation geprägt wurde. Über Zeugnisse dieser Epoche stolpert man fast unfreiwillig, wenn man in Küstennähe Urlaub macht.

Spuren der Griechen und Römer

Im 1. Jh. v. Chr. kolonisierten die Griechen Apulien und verleibten weite Teile ihrem Großreich „Magna Graecia“ ein, was natürlich auch Kämpfe und Kriege mit sich brachte. Sie wiederum wurden von den Römern verdrängt, die sich anschließend mit Hannibal konfrontiert sahen, der über eine Dekade zerstörend in Apulien herumzog. Als er endlich geschlagen war, erlebte Apulien einen wirtschaftlichen Aufschwung. Mit römischen Siedlern und dem Bau wichtiger Handelsstraßen wie der Via Appia und der Via Traiana entwickelten sich auch Infrastruktur, Verwaltung und das Justizwesen. Diese Epochen haben viele historische Zeugen hinterlassen, die seit dem letzten Jahrhundert wiederentdeckt werden und zum Beispiel in der Nähe von Gioja del Colle (Ausgrabungsstätte Monte Sannace) oder zwischen Fasano und Ostuni (Ausgrabungsstätte Egnazia) nebst den dazugehörigen Museen besichtigt werden können.

Normannen und romanische Kathedralen

Mit dem Ende des Weströmischen Reiches gingen Apulien die fortschrittliche Kultur und die Handelsmöglichkeiten verloren. Byzantiner, Goten, Langobarden und Sarazenen stritten sich auf apulischem Terrain – es wurde geplündert, zerstört und versklavt, was das Zeug hielt. Über mehrere Generationen hinweg gelang es schließlich den Normannen als siegreichen Kontrahenten der Sarazenen, in Apulien Einfluss zu gewinnen. Unter ihrer Herrschaft entstanden wichtige Kirchenbauten der Romanik, welche z.B. die Grundlagen für die auch heute noch zu bewundernden Kathedralen von Bari oder Trani bildeten.

Kastell-Bauboom und wirtschaftlicher Aufschwung

Mit dem Stauferkaiser Friedrich II. schließlich, dem Apulien im 12. Jahrhundert so sehr gefiel, dass er mit Foggia seine Residenzstadt aus Sizilien hierher verlegte und Deutschland, das Land seiner Ahnen, lieber seinem unmündigen Sohn überließ, erlebte Apulien eine neue Blütezeit. Davon zeugen noch heute zahlreiche Stauferkastelle in Bari, Gioia del Colle und Trani sowie das berühmte Castel del Monte. Friedrichs Nachfolger jedoch schlugen sich weniger erfolgreich mit Päpsten und Papsttreuen herum als der große Staufer.

Wuchtige Wachtürme gegen Piratenangriffe

So gelangte Apulien als Lehen an die französischen Anjou und wurde erneut zum Spielbrett wirtschaftlicher Interessen, wobei sich die spielenden Parteien – die Handelsmacht Venedig und wenige, aber begüterte Adelsfamilien – keinen Deut um die Bevölkerung scherten, während von See aus immer wieder Türken in Apulien einfielen und die Städte plünderten. Gegen die ständigen Piratenangriffe von Meer aus errichteten die Aragonier, im 15. Jahrhundert nunmehr stärkste Partei in Apulien, eine Kette von Wachtürmen entlang der apulischen Küste.

Einfache Trockensteinbauten gegen prunkvolle Barockarchitektur

Im 17. Jahrhundert versuchten die Spanier zur Finanzierung ihrer Prunkbauten in Neapel auch noch das Letzte aus den apulischen Grundbesitzern herauszupressen, was zu einer totalen Verarmung der Bauern und dem Niedergang der Landwirtschaft in Apulien führte. Dazu kamen Naturkatastrophen und die Pest, so dass sich die einfachen Apulier, die in bitterer Not und Armut lebten, in eine rückwärtsgewandte Mischung aus Religion und Aberglauben flüchteten, welche so gar nicht zum prunkvollen Aufblühen der Barockstädte wie Lecce passen wollte. Auf dem Lande entstanden die in ökonomischer Trockenbauweise aufgeschichteten Trulli-Häuschen für die einfache Landbevölkerung, während sich der Adel von Spanien inspirierte Masserien baute. Sie bestanden aus einem Haupthaus und Wirtschaftsgebäuden, die mit einer wehrhaften Mauer umgeben waren. Manchmal fand sich auch ein kleines Kirchlein darin. Heute sind viele Trullis oder auch Masserien als Investment wiederentdeckt und in Ferienanlangen umgebaut worden.

Zwischen dem Wunsch zu bleiben und zu gehen

Auch unter den Bourbonen war Apulien hauptsächlich Repressalien ausgesetzt, sodass es nicht verwundert, dass das Volk 1860 für einen italienischen Nationalstaat stimmte. Dennoch ist die wirtschaftliche Situation Apuliens bis heute schwierig geblieben und führte trotz aller kulturellen Vielfalt und allem historischen Erbe immer wieder zu großen Auswanderungswellen, verbunden mit der Hoffnung auf Arbeit und einen besseren Lebensstandard: Um 1900 zog es die Auswanderer besonders auf den amerikanischen Kontinent; während des Faschismus nach Afrika; nach dem zweiten Weltkrieg in den Norden Italiens, in die Schweiz, Deutschland und wieder nach Amerika. Allerdings sind nachfolgende Generationen dieser Auswanderer häufig in die alte Heimat zurückgekehrt und haben neben der Kultur auch Kapital mitgebracht, das sie hier investierten.

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Urlaub buchen

Hotels und Strandhotels in Apulien

Vor allem an der Adriaküste und am Golf von Tarent kannst du preiswerte Hotels und Strandhotels buchen. Apuliens Hotellerie zeigt sich hier besonders serviceorientiert und bietet dir u.a. All-inclusive-Verpflegung, Wassersport und Animation für Groß und Klein.

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Handverlesene Hotels

Handverlesene Hotels sind eine gute Möglichkeit, um einen Urlaub mit dem Partner romantisch zu gestalten. Miete dir ein elegantes Zimmer in angenehm abgeschiedener Lage an und genieße die traumhaften Aussichten auf Apuliens Küsten.

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Unternehmungen & Ausflüge in Apulien

Von Städten wie Bari und Brindisi aus begibst du dich mit dem Segelboot aufs Meer und erfreust dich über frische Luft wie maritimes Flair. Viele Urlauber gehen in dieser Region angeln. Bei Bari lohnt sich ein Ausflug zu den Höhlen von Castellana.

Geführte Tour durch Apulien buchen

Privatunterkünfte

Preiswert und gut ausgestattet sind die Privatunterkünfte von Apulien. Freue dich auf hausgemachte Küche zum Frühstück, Mittag- und Abendessen, die meist von den Familien selbst zubereitet werden. Bed & Breakfast, Halbpension oder Vollpension können auf Wunsch gebucht werden.

Private Unterkunft in Apulien

Flug nach Apulien

Im Sommer starten die meisten saisonalen Billigflieger und Linienflüge nach Apulien. Frühzeitig gebucht, findest du echte Top-Angebote.

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Mit dem Mietwagen entdeckst du auf eigene Faust die Adriaküste und kannst zu entlegenen Kapvorsprüngen fahren. Zudem lassen sich auf diese Weise viele typisch apulische Dörfer ansteuern.

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