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Kultur, Essen, Strand: Apulien – wo Italien noch ursprünglich ist
In Apulien wähnt sich der Italienurlauber fast in einem anderen Land. Die uralte Kulturregion erstreckt sich über Sporn und Absatz des Stiefels und büßt allmählich ihren Status als Geheimtipp ein. Vom Massentourismus bleibt man mit den richtigen Tipps dennoch verschont.
von MARCO POLO Redaktion, 04.11.2023
Kultur, Essen, Strand: Apulien – wo Italien noch ursprünglich ist
In Apulien wähnt sich der Italienurlauber fast in einem anderen Land. Die uralte Kulturregion erstreckt sich über Sporn und Absatz des Stiefels und büßt allmählich ihren Status als Geheimtipp ein. Vom Massentourismus bleibt man mit den richtigen Tipps dennoch verschont.
von MARCO POLO Redaktion, 04.11.2023
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1 / 10Apulien: Ein Best-of Italiens
Blendend weiße Sandstrände, einzigartige Architektur sowie Olivenöl und Rotwein von allerbester Qualität locken Jahr für Jahr immer mehr Touristen in den äußersten Süden des italienischen Festlands. Apulien erstreckt sich in einem schmalen Streifen exakt vom Sporn des Stiefels bis zu dessen Spitze auf der Halbinsel Salento.
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2 / 10Auch noch im Oktober eine Reise wert
Der Hochsommer wird in Apulien sehr heiß. Dennoch liegen hier während der Ferien im August auch die Einheimischen wie Sardinen am Strand. Am besten planst du deine Reise für September oder Oktober. Die Tagestemperaturen sind erträglicher und das Meer noch warm genug zum Baden. Die nächste gute Reiseperiode erstreckt sich von Mai bis Juli. In der dazwischenliegenden Nebensaison kann es etwas trist werden.
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3 / 10Direktflüge von Deutschland
Dank der auch bei deutschen Urlaubern steigenden Beliebtheit von Apulien fliegen mittlerweile einige Airlines direkt nach Bari. Die Hauptstadt der Region und zweitgrößte Stadt Süditaliens nach Neapel wird unter anderem von Air Berlin, Eurowings und Ryanair angesteuert.
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4 / 10Ehemalige Arme-Leute-Häuser erleben Renaissance
Früher waren die steinernen Rundhäuser in Apulien namens Trulli (Singular: Trullo) die Behausungen armer Menschen. Mittlerweile sind die kleinen Gebäude mit den charakteristischen spitzen Dächern begehrte Immobilien. Das Trulli-Viertel in der Stadt Alberobello gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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5 / 10Höhlen als Zuflucht und Wohnraum
Apulien ist zwar die insgesamt flachste Region Italiens, Felsen und Hügel spielen aber in der örtlichen Architektur eine entscheidende Rolle. Bereits frühchristliche Mönche schlugen für ihre Kirchen Gewölbe ins Gestein. In Matera entstand eine ganze Höhlenstadt. Auch sie wurde von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommen.
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7 / 10Öhrchennudeln statt Spaghetti
Pasta wird in Apulien besonders gern in Form von Orecchiette serviert. Diese Hartweizennudeln sind nach dem italienischen Wort für „Öhrchen“ benannt. Neben Fleisch und Meeresfrüchten kommt in Apulien viel Gemüse auf den Tisch, etwa der mit dem Broccoli verwandte Stängelkohl. Die ebenfalls äußerst beliebten Kichererbsen zeugen von der Nähe der Region zu Afrika/Asien.
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- zia_shusha
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8 / 10Die Weiße Stadt am Meer
Unter der gleißenden Sonne Süditaliens bietet Ostuni in der Provinz Brindisi einen besonders eindrucksvollen Anblick. Die dank der getünchten Hausfassaden „Weiße Stadt“ genannte Siedlung ist mit ihren engen Gassen ein beliebtes Ausflugsziel. Wie archäologische Funde bezeugen, wurde die Apulien schon seit der Steinzeit von Menschen bewohnt.
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9 / 10Urmenschen lebten in Apulien
Apulien bot den frühen Vertretern des Homo sapiens eine Heimat. Das bei Altamura gefundene Skelett eines Mannes ist rund 130.000 Jahre alt. Auch zahlreiche Dolmen aus der Kupfersteinzeit von 3000 bis 4000 v. Chr. zeugen von den früheren Bewohnern der Region.
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