Apulien Top Sehenswürdigkeiten

Castel del Monte
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Andria
Castel del Monte
Museo Archeologico Nazionale di Taranto
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Taranto
Basilica Cattedrale di San Nicola Pellegrino
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Trani
Foresta Umbra
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Monte Sant'Angelo
Santa Maria Annunziata
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Grotte di Castellana
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Castellana Grotte
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Cattedrale di Santa Maria Assunta
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Troia
Cattedrale di Santa Maria Assunta
Museo Nazionale Jatta
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Ruvo di Puglia
Parco Archaeologico Egnazia
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Basilica San Nicola
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Isole Tremiti
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Isole Tremiti
Museo Nazionale Archeologico di Manfredonia
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Manfredonia
Basilica di Santa Caterina d'Alessandria
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Gravina in Puglia
Küste südlich von Otranto
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Tricase Porto
Südküste von Vieste
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Vieste
Gargano
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Gargano
Barockfassaden in Lecce
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Lecce
Cattedrale di San Sabino
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Bari
Museo Ipogeo Spartano di Taranto
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Taranto
Salentinische Murge
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Galatina
Küste
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Fasano
Castello di Lucera
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Lucera
Castello di Lucera
Fondazione E. Pomarici Santomasi
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Gravina in Puglia
Museo Civico Giuseppe Fiorelli
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Lucera
Pinacoteca di Bari Corrado Giaquinto
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Bari
Archeologico Provinciale Ribezzo
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Brindisi
Museo Sigismondo Castromediano
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Lecce
Santa Maria Di Cerrate
Architektonische Highlights
Lecce
Basilica Di San Sabino
Architektonische Highlights
Canosa Di Puglia

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Museen

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks


  • Castel del Monte

    Architektonische Highlights
    • Castel del Monte© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Zum Dahinschmelzen

    Eine schöne, 30 km lange Landpartie über Andria führt in die sacht geschwungene Landschaft der nördlichen Murge. Schon von Weitem kannst du auf der Hügelkuppe erspähen, was die Herzen aller Apulienbesucher höherschlagen lässt: die steinerne Krone Apuliens, das achteckige Kastell von Friedrich II., 1996 in die Unesco-Liste des Welterbes aufgenommen. Ein achteckiger Grundriss und acht achteckige Ecktürme – die Zahl Acht als Symbol des kosmischen Gleichgewichts. Friedrich gefiel sie als Zeichen kaiserlicher Vollkommenheit. Das Kastell ist zudem ein schönes Beispiel dafür, wie allein mit unterschiedlichen Gesteinsarten Dekorationen geschaffen werden können. Da ist z. B. die breccia corallina, ein farbiger Kalkschotter, den rötlicher Kalkmergel zusammenhält und mit dem die Portale gerahmt sind. Die weitere Umgebung lockt mit Speiseadressen, die mit dem Slow-Food-Prädikat für besonders sorgfältige Traditionsküche ausgezeichnet wurden. Den ganzen Reichtum apulischer Vorspeisen und vieles mehr genießt du im Antichi Sapori im Dörfchen Montegrosso zwischen Andria und Canosa di Puglia. Im sehenswerten, hoch gelegenen Städtchen Minervino Murge sind die Fleischtöpfe der Trattoria La Tradizione Cucina Casalinga besonders empfehlenswert. Die sahnige burrata kommt von hier, ideal fürs Picknick, etwa aus der Käserei Sanguedolce.

    • Castel del Monte© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Zum Dahinschmelzen

    Eine schöne, 30 km lange Landpartie über Andria führt in die sacht geschwungene Landschaft der nördlichen Murge. Schon von Weitem kannst du auf der Hügelkuppe erspähen, was die Herzen aller Apulienbesucher höherschlagen lässt: die steinerne Krone Apuliens, das achteckige Kastell von Friedrich II., 1996 in die Unesco-Liste des Welterbes aufgenommen. Ein achteckiger Grundriss und acht achteckige Ecktürme – die Zahl Acht als Symbol des kosmischen Gleichgewichts. Friedrich gefiel sie als Zeichen kaiserlicher Vollkommenheit. Das Kastell ist zudem ein schönes Beispiel dafür, wie allein mit unterschiedlichen Gesteinsarten Dekorationen geschaffen werden können. Da ist z. B. die breccia corallina, ein farbiger Kalkschotter, den rötlicher Kalkmergel zusammenhält und mit dem die Portale gerahmt sind. Die weitere Umgebung lockt mit Speiseadressen, die mit dem Slow-Food-Prädikat für besonders sorgfältige Traditionsküche ausgezeichnet wurden. Den ganzen Reichtum apulischer Vorspeisen und vieles mehr genießt du im Antichi Sapori im Dörfchen Montegrosso zwischen Andria und Canosa di Puglia. Im sehenswerten, hoch gelegenen Städtchen Minervino Murge sind die Fleischtöpfe der Trattoria La Tradizione Cucina Casalinga besonders empfehlenswert. Die sahnige burrata kommt von hier, ideal fürs Picknick, etwa aus der Käserei Sanguedolce.


  • Museo Archeologico Nazionale di Taranto

    Museen

    Das 1887 gegründete Museum beherbergt eine interessante Sammlung an Fundstücken griechischen und römischen Ursprungs. Auf unterschiedlichen Ebenen wird der Besucher in verschiedene geschichtliche Epochen von der griechischen Antike bis zum Mittelalter geführt. Beim Museumsrundgang lassen sich verschiedene Skulpturen, Gemälde, Mosaike und Gebrauchsgegenstände aus altertümlicher Zeit sowie besonders beeindruckende Gold- und Silberschmuckstücke begutachten. Außerdem wird die Geschichte der Stadt Taranto dargestellt.

    Das 1887 gegründete Museum beherbergt eine interessante Sammlung an Fundstücken griechischen und römischen Ursprungs. Auf unterschiedlichen Ebenen wird der Besucher in verschiedene geschichtliche Epochen von der griechischen Antike bis zum Mittelalter geführt. Beim Museumsrundgang lassen sich verschiedene Skulpturen, Gemälde, Mosaike und Gebrauchsgegenstände aus altertümlicher Zeit sowie besonders beeindruckende Gold- und Silberschmuckstücke begutachten. Außerdem wird die Geschichte der Stadt Taranto dargestellt.


  • Basilica Cattedrale di San Nicola Pellegrino

    Architektonische Highlights
    • © trabantos, Shutterstock

    Alle sollten die majestätische Kathedrale schon von Weitem sehen, vom Land und vor allem vom Meer aus: Ihre Front zeigt auf das Stauferkastell, die drei Apsiden aufs Meer hinaus. Mit ihrem Bau begann man im 12.Jh., wobei zwei Vorgängerkirchen integriert wurden, die unterirdische Grabkirche San Leucio und die Kirche Santa Maria. Die neue Kathedrale wurde einem griechischen Wunderheiler und Pilger (ital. pellegrino) namens Nicola geweiht, der 1094 hier verstarb. Für eine romanische Kathedrale strebt der Bau ungewöhnlich in die Höhe. Der Glockenturm steht wie aufgebockt auf einem Bogensockel, den Eingang erreicht man nur über eine hohe Doppeltreppe. Heute steht im Innern der Kirche das kunstvolle Bronzeportal des Bildhauers Barisano da Trani aus dem 12.Jh. Hoch ragt der feierlich-schlichte Raum auf. Einige wunderbar behauene Kapitelle finden sich an den Säulen der Hallenkrypta.

    • © trabantos, Shutterstock

    Alle sollten die majestätische Kathedrale schon von Weitem sehen, vom Land und vor allem vom Meer aus: Ihre Front zeigt auf das Stauferkastell, die drei Apsiden aufs Meer hinaus. Mit ihrem Bau begann man im 12.Jh., wobei zwei Vorgängerkirchen integriert wurden, die unterirdische Grabkirche San Leucio und die Kirche Santa Maria. Die neue Kathedrale wurde einem griechischen Wunderheiler und Pilger (ital. pellegrino) namens Nicola geweiht, der 1094 hier verstarb. Für eine romanische Kathedrale strebt der Bau ungewöhnlich in die Höhe. Der Glockenturm steht wie aufgebockt auf einem Bogensockel, den Eingang erreicht man nur über eine hohe Doppeltreppe. Heute steht im Innern der Kirche das kunstvolle Bronzeportal des Bildhauers Barisano da Trani aus dem 12.Jh. Hoch ragt der feierlich-schlichte Raum auf. Einige wunderbar behauene Kapitelle finden sich an den Säulen der Hallenkrypta.


  • Foresta Umbra

    Landschaftliche Highlights
    • © joeborg, Shutterstock

    Fast der gesamte Gargano steht als Parco nazionale del Gargano seit 1991 unter Naturschutz. Sein Herzstück bildet die sogenannte Foresta Umbra, der dunkle Wald, eine kühle Oase unter der heißen Mittelmeersonne.

    • © joeborg, Shutterstock

    Fast der gesamte Gargano steht als Parco nazionale del Gargano seit 1991 unter Naturschutz. Sein Herzstück bildet die sogenannte Foresta Umbra, der dunkle Wald, eine kühle Oase unter der heißen Mittelmeersonne.


  • Santa Maria Annunziata

    Architektonische Highlights
    • © Diego Fiore, Shutterstock

    Zu den Highlights der östlichsten Stadt Italiens zählen die byzantinische Kreuzkuppelkirche San Pietro aus dem 10.Jh. und die Kathedrale, die für ihr 50 m langes Fußbodenmosaik mit dem Lebensbaum und zahlreichen Bibelszenen weltberühmt ist. Geschaffen wurde dies im 12.Jh. vom Mönch Pantaleon.

    • © Diego Fiore, Shutterstock

    Zu den Highlights der östlichsten Stadt Italiens zählen die byzantinische Kreuzkuppelkirche San Pietro aus dem 10.Jh. und die Kathedrale, die für ihr 50 m langes Fußbodenmosaik mit dem Lebensbaum und zahlreichen Bibelszenen weltberühmt ist. Geschaffen wurde dies im 12.Jh. vom Mönch Pantaleon.


  • Grotte di Castellana

    Landschaftliche Highlights
    • Grotte di Castellana© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Stille Märchenhöhle

    Das Werk von Milliarden von Kalktröpfchen: Nahe der Ortschaft Castellana an der SS 377 (gut ausgeschildert) öffnet sich 70 m tief im karstigen Murge-Gestein das weitläufigste Grottensystem Italiens. Über unzählige Jahre hat sich das Wasser eines Flusses durch Risse und Spalten in die Tiefe gegraben, das Gestein ausgehöhlt und in bis zu 60 m hohen Gewölben die traumhaftesten Gebilde aus Kalkablagerungen geschaffen – Stalaktiten und Stalagmiten, die von oben und unten aufeinander zuwachsen – auch eine grandiose Kulisse für die sommerlichen Tanz- und Theaterevents Hell In The Cave. Es herrschen kühle Temperaturen bei ca. 15 Grad. Empfehlenswert sind eine warme Jacke und rutschfestes Schuhwerk. Du kannst die Grotten auf zwei geführten Wanderungen erkunden, einer kurzen Tour (1 km lang, etwa 1 Std.) und einer langen (ca. 3 km lang, etwa 2 Std.) mit Grotta Bianca. Die Touren beginnen tgl. um 10 Uhr, auch deutsche Führungen. Eine kleinere Grotte ohne Touristenrummel und zu viel günstigerem Eintritt, dafür mit fantastischen Alabastergebilden ist die Grotta del Trullo am nordwestlichen Ortsrand des nahen Städtchens Putignano, das in ganz Italien berühmt für seinen großartigen Karneval ist. Das köstliche Eis der Gelateria Frescolatte gibt es das ganze Jahr über.

    • Grotte di Castellana© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Stille Märchenhöhle

    Das Werk von Milliarden von Kalktröpfchen: Nahe der Ortschaft Castellana an der SS 377 (gut ausgeschildert) öffnet sich 70 m tief im karstigen Murge-Gestein das weitläufigste Grottensystem Italiens. Über unzählige Jahre hat sich das Wasser eines Flusses durch Risse und Spalten in die Tiefe gegraben, das Gestein ausgehöhlt und in bis zu 60 m hohen Gewölben die traumhaftesten Gebilde aus Kalkablagerungen geschaffen – Stalaktiten und Stalagmiten, die von oben und unten aufeinander zuwachsen – auch eine grandiose Kulisse für die sommerlichen Tanz- und Theaterevents Hell In The Cave. Es herrschen kühle Temperaturen bei ca. 15 Grad. Empfehlenswert sind eine warme Jacke und rutschfestes Schuhwerk. Du kannst die Grotten auf zwei geführten Wanderungen erkunden, einer kurzen Tour (1 km lang, etwa 1 Std.) und einer langen (ca. 3 km lang, etwa 2 Std.) mit Grotta Bianca. Die Touren beginnen tgl. um 10 Uhr, auch deutsche Führungen. Eine kleinere Grotte ohne Touristenrummel und zu viel günstigerem Eintritt, dafür mit fantastischen Alabastergebilden ist die Grotta del Trullo am nordwestlichen Ortsrand des nahen Städtchens Putignano, das in ganz Italien berühmt für seinen großartigen Karneval ist. Das köstliche Eis der Gelateria Frescolatte gibt es das ganze Jahr über.


  • Cattedrale di Santa Maria Assunta

    Architektonische Highlights
    • Cattedrale di Santa Maria Assunta© MAIRDUMONT

    Troia sieht man seine geschichtsträchtige Vergangenheit kaum an, außer bei der Kathedrale, eine der schönsten romanischen Kirchen Apuliens. Sie weist sowohl byzantinischen als auch pisanischen Einfluss auf. Von großer Kunst ist die wundervoll gearbeitete Fensterrose. Das Bronzetor ist von 1119.

    • Cattedrale di Santa Maria Assunta© MAIRDUMONT

    Troia sieht man seine geschichtsträchtige Vergangenheit kaum an, außer bei der Kathedrale, eine der schönsten romanischen Kirchen Apuliens. Sie weist sowohl byzantinischen als auch pisanischen Einfluss auf. Von großer Kunst ist die wundervoll gearbeitete Fensterrose. Das Bronzetor ist von 1119.


  • Museo Nazionale Jatta

    Museen

    Eines der interessantesten Museen Apuliens mit italisch-griechischen Kulturgegenständen. Im 19.Jh. zusammengetragen vom leidenschaftlichen Sammler Giovanni Jatta,sind hier wunderbar erhaltene kunstvolle Keramikvasen oder auch Trinkbecher, sogenannte Rythons, in Form von phantastischen Tierköpfen wie beispielsweise dem eines Widders oder Wolfs, zu betrachten. Auch Spielzeug und weitere Exponate der Peuketier und Griechen sind vertreten.

    Eines der interessantesten Museen Apuliens mit italisch-griechischen Kulturgegenständen. Im 19.Jh. zusammengetragen vom leidenschaftlichen Sammler Giovanni Jatta,sind hier wunderbar erhaltene kunstvolle Keramikvasen oder auch Trinkbecher, sogenannte Rythons, in Form von phantastischen Tierköpfen wie beispielsweise dem eines Widders oder Wolfs, zu betrachten. Auch Spielzeug und weitere Exponate der Peuketier und Griechen sind vertreten.


  • Parco Archaeologico Egnazia

    Touristenattraktionen
    • © Ba_peuceta, Shutterstock

    Ca. 30 km nördlich kommst du über Fasano in Richtung Meer zum gut ausgeschilderten Parco archeologico der frühapulischen Stadt Egnazia (griech. Gnathia) mit ihren eindrucksvollen messapischen, griechischen und römischen Siedlungsresten, die sich bis ans Meer erstrecken. Der Besuch beginnt mit dem Museo Archeologico Nazionale, das anschaulich die Funde zeigt, allen voran die berühmte Gnathia-Keramik und das römische Mosaik. der „Drei Grazien“.

    • © Ba_peuceta, Shutterstock

    Ca. 30 km nördlich kommst du über Fasano in Richtung Meer zum gut ausgeschilderten Parco archeologico der frühapulischen Stadt Egnazia (griech. Gnathia) mit ihren eindrucksvollen messapischen, griechischen und römischen Siedlungsresten, die sich bis ans Meer erstrecken. Der Besuch beginnt mit dem Museo Archeologico Nazionale, das anschaulich die Funde zeigt, allen voran die berühmte Gnathia-Keramik und das römische Mosaik. der „Drei Grazien“.


  • Basilica San Nicola

    Architektonische Highlights
    • © Ivan Varyukhin, Shutterstock

    Mitten in der Altstadt erhebt sich das Vorbild der apulischen Romanik: die Basilika San Nicola, zur Normannenzeit 1197 geweiht und als Tempel für die Verehrung der Gebeine des heiligen Nikolaus gedacht. 100 Jahre zuvor hatten Bareser Seeleute den Leichnam des im Mittelalter hochverehrten frühchristlichen Märtyrers aus Myra entwendet und nach Bari geschafft. Trutzig steht die Kirche in hellem Kalkgestein da, mit vielen Beispielen großartiger Steinmetzkunst, so im dreischiffigen Innern der Bischofsstuhl hinter dem Altar, der auf Trägerfiguren mit von Schmerz verzerrten Gesichtern ruht.

    • © Ivan Varyukhin, Shutterstock

    Mitten in der Altstadt erhebt sich das Vorbild der apulischen Romanik: die Basilika San Nicola, zur Normannenzeit 1197 geweiht und als Tempel für die Verehrung der Gebeine des heiligen Nikolaus gedacht. 100 Jahre zuvor hatten Bareser Seeleute den Leichnam des im Mittelalter hochverehrten frühchristlichen Märtyrers aus Myra entwendet und nach Bari geschafft. Trutzig steht die Kirche in hellem Kalkgestein da, mit vielen Beispielen großartiger Steinmetzkunst, so im dreischiffigen Innern der Bischofsstuhl hinter dem Altar, der auf Trägerfiguren mit von Schmerz verzerrten Gesichtern ruht.


  • Isole Tremiti

    Landschaftliche Highlights
    • © vololibero, Shutterstock

    Fast wünschte man der felsigen Inselgruppe – inmitten klaren, grünblauen Wassers und unter strengem Naturschutz – weniger Beliebtheit, wenn in der Hochsaison die Massen der Tagesbesucher von den Ausflugsbooten ausschwärmen. Nur zwei der fünf Inseln der Isole Tremiti sind das Jahr über von etwa 250 Insulanern bewohnt: San Domino (2 km2) und San Nicola (0,45 km2). San Domino bedecken lichte Wälder aus Pinien und Aleppokiefern, durch die du auf weichen Wanderwegen spazieren kannst. Kleine Badebuchten ermöglichen an der felsigen Küste den Zugang zum Meer, dazu kommen Grotten mit phantastischen Lichtspielen – ideal für Taucher und Schnorchler. Auf San Domino befinden sich auch die meisten Unterkünfte und Restaurants, allerdings ist hier alles ein wenig teurer als auf dem Festland. Nach San Nicola, einer eher kargen Insel mit steilem, schroffem Fels, kannst du übersetzen (Pendelverkehr zwischen den Inseln), um dir die eindrucksvollen Reste einer befestigten Klosteranlage aus dem 11.Jh. anzuschauen. Die Abteikirche Santa Maria a Mare besitzt prächtige Fußbodenmosaike. Fährboote fahren ganzjährig täglich von Termoli aus (Fahrtdauer ca. 90 Min., Schnellboot 50 Min.). In der Sommersaison gibt es tägliche Verbindungen von Peschici, Vieste, Foce Varano und Manfredonia aus.

    • © vololibero, Shutterstock

    Fast wünschte man der felsigen Inselgruppe – inmitten klaren, grünblauen Wassers und unter strengem Naturschutz – weniger Beliebtheit, wenn in der Hochsaison die Massen der Tagesbesucher von den Ausflugsbooten ausschwärmen. Nur zwei der fünf Inseln der Isole Tremiti sind das Jahr über von etwa 250 Insulanern bewohnt: San Domino (2 km2) und San Nicola (0,45 km2). San Domino bedecken lichte Wälder aus Pinien und Aleppokiefern, durch die du auf weichen Wanderwegen spazieren kannst. Kleine Badebuchten ermöglichen an der felsigen Küste den Zugang zum Meer, dazu kommen Grotten mit phantastischen Lichtspielen – ideal für Taucher und Schnorchler. Auf San Domino befinden sich auch die meisten Unterkünfte und Restaurants, allerdings ist hier alles ein wenig teurer als auf dem Festland. Nach San Nicola, einer eher kargen Insel mit steilem, schroffem Fels, kannst du übersetzen (Pendelverkehr zwischen den Inseln), um dir die eindrucksvollen Reste einer befestigten Klosteranlage aus dem 11.Jh. anzuschauen. Die Abteikirche Santa Maria a Mare besitzt prächtige Fußbodenmosaike. Fährboote fahren ganzjährig täglich von Termoli aus (Fahrtdauer ca. 90 Min., Schnellboot 50 Min.). In der Sommersaison gibt es tägliche Verbindungen von Peschici, Vieste, Foce Varano und Manfredonia aus.


  • Museo Nazionale Archeologico di Manfredonia

    Museen

    Im mächtigen Stauferkastell am Hafen staunt man im Museo Nazionale Archeologico über die geheimnisvollen Stelen der Daunier aus dem 7./6.Jh. v. Chr., sakrale Steinplatten mit männlichen wie weiblichen Merkmalen. Die Daunier waren das alte Kulturvolk, das den Norden Apuliens vor den Römern besiedelte. Das Museum zeigt auch Funde aus dem antiken Sipontum, der Vorgängerstadt Manfredonias.

    Im mächtigen Stauferkastell am Hafen staunt man im Museo Nazionale Archeologico über die geheimnisvollen Stelen der Daunier aus dem 7./6.Jh. v. Chr., sakrale Steinplatten mit männlichen wie weiblichen Merkmalen. Die Daunier waren das alte Kulturvolk, das den Norden Apuliens vor den Römern besiedelte. Das Museum zeigt auch Funde aus dem antiken Sipontum, der Vorgängerstadt Manfredonias.


  • Basilica di Santa Caterina d'Alessandria

    Touristenattraktionen
    • © lauravr, Shutterstock

    An der Piazza Orsini ist der besonders gut erhaltene Freskenzyklus von Santa Caterina d’Alessandria aus dem 15.Jh. die Hauptattraktion der 1391 vollendeten Franziskanerkirche. 150 Bilder zeigen anschaulich Szenen aus der Apokalypse, der Schöpfungsgeschichte, aus dem Leben von Jesus, Maria und der heiligen Katharina.

    • © lauravr, Shutterstock

    An der Piazza Orsini ist der besonders gut erhaltene Freskenzyklus von Santa Caterina d’Alessandria aus dem 15.Jh. die Hauptattraktion der 1391 vollendeten Franziskanerkirche. 150 Bilder zeigen anschaulich Szenen aus der Apokalypse, der Schöpfungsgeschichte, aus dem Leben von Jesus, Maria und der heiligen Katharina.


  • Parco Nazionale Alta Murgia

    Botanische Gärten & Parks
    • © Landscape Nature Photo, Shutterstock

    Die Karstkruste der Alta Murgia öffnet sich zu Spalten, Canyons und Grotten, die – kaum vorstellbar – schon in frühester Zeit bewohnt wurden. Ein starker Anblick ist auch heute noch die alte Stadt am Schluchtenrand. Am besten, du machst einen geführten Spaziergang in diese Schluchten mit ihren Krypten und Grotten mit. Und die imposanten Kirchen in der Altstadt verweisen zudem auf die Bedeutung der Stadt (44 000 Ew.) als Bischofssitz.

    • © Landscape Nature Photo, Shutterstock

    Die Karstkruste der Alta Murgia öffnet sich zu Spalten, Canyons und Grotten, die – kaum vorstellbar – schon in frühester Zeit bewohnt wurden. Ein starker Anblick ist auch heute noch die alte Stadt am Schluchtenrand. Am besten, du machst einen geführten Spaziergang in diese Schluchten mit ihren Krypten und Grotten mit. Und die imposanten Kirchen in der Altstadt verweisen zudem auf die Bedeutung der Stadt (44 000 Ew.) als Bischofssitz.


  • Küste südlich von Otranto

    Landschaftliche Highlights
    • © tagstiles.com - S.Gruene, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Der Hochsaisonfülle entfliehen

    Die felsige, mal steil ansteigende, mal zu Felsterrassen abfallende und oft krustig ausgefranste Küste südlich von Otranto Richtung Capo Santa Maria di Léuca mit ihrem sauberen Meerwasser und dem kargen, von Macchia aufgelockerten Hinterland gehört zum Schönsten, was Italiens Küste zu bieten hat. Ins Wasser gelangt man über Klippenterrassen oder in den Fels geschnittene Fjorde, etwa an der 11 km entfernten, sandigen Badebucht Porto Badisco. Um der im Sommer übervollen Bucht zu entgehen, steigt man am besten auf der linken Fjordseite hinauf zum Kiosk und den Liegestühlen unter Pinien. Bei Santa Cesarea Terme oder Castro Marina geht es über in den Fels geschnittene Terrassen ins Wasser, vor Andrano öffnet sich der Felsfjord Acquaviva, im Sommer übervoll, in der Nebensaison ein Traumplätzchen. Entspannung pur bietet ein paar hundert Meter weiter das feine Klippenstrandbad Lido Fior di Zagara. Bei Marina di Andrano erlaubt der Lido Cochabamba einen komfortablen Meerzugang. Oft sind tollkühne Klippenspringer am tiefen Felsfjord Ciolo unterhalb der Küstenstraße bei Gagliano del Capo zu beobachten. Abends trifft man sich im Küstenstädtchen Castro oder am kleinen Hafen Tricase Porto. Im Landesinnern, in den Ausläufern der Salentinischen Murge, verbringt die italienische (und englische) „Apulienfraktion“ ihren Sommer, in Dörfern wie Spongano, Diso, Marittima, Tricase und im kulturell besonders aktiven Specchia: dank beschaulicher Ortskerne, Kulturinitiativen und schöner, versteckter Unterkünfte. Bekannt sind auch die guten Restaurants der Gegend, etwa in Tiggiano die rustikal-stilvolle Trattoria Madamadoré mit schmackhafter Landküche. Besonders gut Fisch isst man in La Piazza im hübschen Poggiardo. Essen kann man im Sommer sogar abends im Kakteengarten La Cutura, der eine wirklich spektakuläre Sukkulentensammlung aus der ganzen Welt besitzt. Bei Castro Marina öffnen sich die berühmten Grotten Romanelli (prähistorische Behausung) und Zinzulusa (Tropfsteinhöhle) zum Meer hin. Letztere kannst du im Rahmen geführter Touren begehen.

    • 73039 Tricase Porto
    • © tagstiles.com - S.Gruene, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Der Hochsaisonfülle entfliehen

    Die felsige, mal steil ansteigende, mal zu Felsterrassen abfallende und oft krustig ausgefranste Küste südlich von Otranto Richtung Capo Santa Maria di Léuca mit ihrem sauberen Meerwasser und dem kargen, von Macchia aufgelockerten Hinterland gehört zum Schönsten, was Italiens Küste zu bieten hat. Ins Wasser gelangt man über Klippenterrassen oder in den Fels geschnittene Fjorde, etwa an der 11 km entfernten, sandigen Badebucht Porto Badisco. Um der im Sommer übervollen Bucht zu entgehen, steigt man am besten auf der linken Fjordseite hinauf zum Kiosk und den Liegestühlen unter Pinien. Bei Santa Cesarea Terme oder Castro Marina geht es über in den Fels geschnittene Terrassen ins Wasser, vor Andrano öffnet sich der Felsfjord Acquaviva, im Sommer übervoll, in der Nebensaison ein Traumplätzchen. Entspannung pur bietet ein paar hundert Meter weiter das feine Klippenstrandbad Lido Fior di Zagara. Bei Marina di Andrano erlaubt der Lido Cochabamba einen komfortablen Meerzugang. Oft sind tollkühne Klippenspringer am tiefen Felsfjord Ciolo unterhalb der Küstenstraße bei Gagliano del Capo zu beobachten. Abends trifft man sich im Küstenstädtchen Castro oder am kleinen Hafen Tricase Porto. Im Landesinnern, in den Ausläufern der Salentinischen Murge, verbringt die italienische (und englische) „Apulienfraktion“ ihren Sommer, in Dörfern wie Spongano, Diso, Marittima, Tricase und im kulturell besonders aktiven Specchia: dank beschaulicher Ortskerne, Kulturinitiativen und schöner, versteckter Unterkünfte. Bekannt sind auch die guten Restaurants der Gegend, etwa in Tiggiano die rustikal-stilvolle Trattoria Madamadoré mit schmackhafter Landküche. Besonders gut Fisch isst man in La Piazza im hübschen Poggiardo. Essen kann man im Sommer sogar abends im Kakteengarten La Cutura, der eine wirklich spektakuläre Sukkulentensammlung aus der ganzen Welt besitzt. Bei Castro Marina öffnen sich die berühmten Grotten Romanelli (prähistorische Behausung) und Zinzulusa (Tropfsteinhöhle) zum Meer hin. Letztere kannst du im Rahmen geführter Touren begehen.

    • 73039 Tricase Porto

  • Südküste von Vieste

    Landschaftliche Highlights
    • © vololibero, Shutterstock

    Im Anschluss an die südlichen Strände Spiaggia del Castello mit dem berühmten Fels Pizzomunno sowie an die Badebucht Portonuovo wird die Küste sehr felsig. Aus dem geschichteten Kalkgestein haben Wind und Wasser spektakuläre Grotten und Bögen geformt. Testa del Gargano, Kopf des Gargano, heißt ein Felsvorsprung mit Blick auf den Felsbogen Arco San Felice.

    • Vieste
    • © vololibero, Shutterstock

    Im Anschluss an die südlichen Strände Spiaggia del Castello mit dem berühmten Fels Pizzomunno sowie an die Badebucht Portonuovo wird die Küste sehr felsig. Aus dem geschichteten Kalkgestein haben Wind und Wasser spektakuläre Grotten und Bögen geformt. Testa del Gargano, Kopf des Gargano, heißt ein Felsvorsprung mit Blick auf den Felsbogen Arco San Felice.

    • Vieste

  • Gargano

    Landschaftliche Highlights
    • © Luca Lorenzelli, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sommer in Flaschen

    Im Zentrum des Gargano, der gewaltigen, bis zu 1000 m hohen Landzunge, die den als Nationalpark geschützten Sporn des italienischen Stiefels bildet, breitet sich die große, uralte Foresta Umbra aus schattigen Laubbäumen aus. Nur wenige Kilometer von der Küste entfernt kannst du dort abseits des Tourismus mountainbiken oder wandern. Die Küste ist im Südosten felsig und steil, mit kleinen Strandbuchten und bizarren Felsformationen, etwa bei Pugnochiuso. Malerische Fischerstädtchen wie Rodi Garganico, Vieste und Peschici verwandeln sich im Sommer in lebhafte Ferienspots. Das preiswerte Bähnchen Trenino del Gargano ermöglicht eine Landschaftstour einmal quer über den Gargano von San Severo nach Peschici. Bei Manfredonia im Süden erinnert an der Straße nach Foggia die romanisch-orientalische Kirche Santa Maria di Siponto, viereckig mit Krypta, an die verschwundene antike Stadt Sipontum. In Manfredonia selbst kannst du die imposante Burg Castello Svevo Angioino mit Archäologiemuseum besichtigen und den Rundumblick genießen. Oberhalb von Manfredonia führt eine herrliche Panoramafahrt hinauf nach Monte Sant’Angelo mit dem Grottenheiligtum des Erzengels Michael (achte auf die wunderschöne Bronzetür von 1076!) und ungewöhnlicher Reihenhausarchitektur im mittelalterlichen Stadtteil Junno. 25 km nordwestlich in San Giovanni Rotondo huldigen alljährlich mehr als 6 Mio. Pilger einem in Italien sehr beliebten Heiligen, dem Wunderheiler Padre Pio. Von Vieste aus, mit malerischer Altstadt und Stauferkastell auf einer von Sandstränden gerahmten Felsklippe am östlichen Zipfel des Gargano, solltest du unbedingt einen Bootsausflug zu den spektakulären Grotten wie Smeralda und Campana unternehmen, z. B. vom Molo Sud am Hafen. Vor dem langen, sanft abfallenden Sandstrand südlich der Stadt mit schönem Blick auf die Altstadt erhebt sich das Wahrzeichen des Gargano, der Pizzomunno, ein turmartiger Kreidefelsen. Ein weiteres Wahrzeichen sind die trabucchi, weit ins Meer ragende Fischfangkonstruktionen, manche heute als Restaurant genutzt. Über eine schöne Küstenstraße geht es nach Peschici hoch auf dem äußersten Felsen des Sporns, mit hübscher Altstadt und kleinem Hafen ein besonders beliebtes Feriennest am Gargano. Bei Al Vecchio Frantoio bekommst du eingelegte Köstlichkeiten und gutes Olivenöl; die hauseigene Spezialität ist ein duftendes, mit Zitronensaft und -schale aromatisiertes natives Olivenöl.

    • 71013 Gargano
    • © Luca Lorenzelli, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sommer in Flaschen

    Im Zentrum des Gargano, der gewaltigen, bis zu 1000 m hohen Landzunge, die den als Nationalpark geschützten Sporn des italienischen Stiefels bildet, breitet sich die große, uralte Foresta Umbra aus schattigen Laubbäumen aus. Nur wenige Kilometer von der Küste entfernt kannst du dort abseits des Tourismus mountainbiken oder wandern. Die Küste ist im Südosten felsig und steil, mit kleinen Strandbuchten und bizarren Felsformationen, etwa bei Pugnochiuso. Malerische Fischerstädtchen wie Rodi Garganico, Vieste und Peschici verwandeln sich im Sommer in lebhafte Ferienspots. Das preiswerte Bähnchen Trenino del Gargano ermöglicht eine Landschaftstour einmal quer über den Gargano von San Severo nach Peschici. Bei Manfredonia im Süden erinnert an der Straße nach Foggia die romanisch-orientalische Kirche Santa Maria di Siponto, viereckig mit Krypta, an die verschwundene antike Stadt Sipontum. In Manfredonia selbst kannst du die imposante Burg Castello Svevo Angioino mit Archäologiemuseum besichtigen und den Rundumblick genießen. Oberhalb von Manfredonia führt eine herrliche Panoramafahrt hinauf nach Monte Sant’Angelo mit dem Grottenheiligtum des Erzengels Michael (achte auf die wunderschöne Bronzetür von 1076!) und ungewöhnlicher Reihenhausarchitektur im mittelalterlichen Stadtteil Junno. 25 km nordwestlich in San Giovanni Rotondo huldigen alljährlich mehr als 6 Mio. Pilger einem in Italien sehr beliebten Heiligen, dem Wunderheiler Padre Pio. Von Vieste aus, mit malerischer Altstadt und Stauferkastell auf einer von Sandstränden gerahmten Felsklippe am östlichen Zipfel des Gargano, solltest du unbedingt einen Bootsausflug zu den spektakulären Grotten wie Smeralda und Campana unternehmen, z. B. vom Molo Sud am Hafen. Vor dem langen, sanft abfallenden Sandstrand südlich der Stadt mit schönem Blick auf die Altstadt erhebt sich das Wahrzeichen des Gargano, der Pizzomunno, ein turmartiger Kreidefelsen. Ein weiteres Wahrzeichen sind die trabucchi, weit ins Meer ragende Fischfangkonstruktionen, manche heute als Restaurant genutzt. Über eine schöne Küstenstraße geht es nach Peschici hoch auf dem äußersten Felsen des Sporns, mit hübscher Altstadt und kleinem Hafen ein besonders beliebtes Feriennest am Gargano. Bei Al Vecchio Frantoio bekommst du eingelegte Köstlichkeiten und gutes Olivenöl; die hauseigene Spezialität ist ein duftendes, mit Zitronensaft und -schale aromatisiertes natives Olivenöl.

    • 71013 Gargano

  • Barockfassaden in Lecce

    Architektonische Highlights
    • © Gimas, Shutterstock

    Lecce glänzt mit seinen üppig verschnörkelten Barockfassaden von Palazzi und Kirchen in honiggelbem Tuffstein, der im Umland abgebaut wird und bis heute ein wertvolles Exportgut darstellt. Das renommierteste Beispiel des Barockstils von Lecce ist neben der Kathedrale an der Piazza del Duomo die Fassade der Basilica di Santa Croce: Sehr phantasiereich gestaltete Giuseppe Zimbalo, einst einer der wichtigsten Barocksteinmetzen der Stadt, seine Allegorien mit Engeln, Untieren und Fabelwesen.

    • Lecce
    • © Gimas, Shutterstock

    Lecce glänzt mit seinen üppig verschnörkelten Barockfassaden von Palazzi und Kirchen in honiggelbem Tuffstein, der im Umland abgebaut wird und bis heute ein wertvolles Exportgut darstellt. Das renommierteste Beispiel des Barockstils von Lecce ist neben der Kathedrale an der Piazza del Duomo die Fassade der Basilica di Santa Croce: Sehr phantasiereich gestaltete Giuseppe Zimbalo, einst einer der wichtigsten Barocksteinmetzen der Stadt, seine Allegorien mit Engeln, Untieren und Fabelwesen.

    • Lecce

  • Cattedrale di San Sabino

    Architektonische Highlights
    • © Abel Halasz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Je tiefer, umso spannender

    Die Kathedrale wurde 1178 nach dem Vorbild von San Nicola erbaut. Der späteren Barockisierung entledigt, steht sie heute wieder in purer apulischer Romanik da. Eindrucksvolle frühchristliche Bodenmosaike wurden in der Unterkirche, im succorpo, freigelegt, außerdem Reste des ersten Kirchenbaus und uralte Fresken. Im Museo Diocesano, dem Diözesenmuseum, werden drei kostbare Exsultet-Rollen aus dem 10.–14.Jh. aufbewahrt.

    • © Abel Halasz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Je tiefer, umso spannender

    Die Kathedrale wurde 1178 nach dem Vorbild von San Nicola erbaut. Der späteren Barockisierung entledigt, steht sie heute wieder in purer apulischer Romanik da. Eindrucksvolle frühchristliche Bodenmosaike wurden in der Unterkirche, im succorpo, freigelegt, außerdem Reste des ersten Kirchenbaus und uralte Fresken. Im Museo Diocesano, dem Diözesenmuseum, werden drei kostbare Exsultet-Rollen aus dem 10.–14.Jh. aufbewahrt.


  • Museo Ipogeo Spartano di Taranto

    Museen
    Insider-Tipp
    14 m unterm Pflaster

    In diesem Privatmuseum unterhalb eines Wohnpalazzos auf der Altstadtinsel faszinieren die tief in den Fels gegrabenen Schichten der Besiedlungen Tarents, angefangen mit den Griechen aus Sparta im 8.Jh. v. Chr. Die Besitzerfamilie führt Besucher mit viel Engagement in dieses unterirdische Reich.

    Insider-Tipp
    14 m unterm Pflaster

    In diesem Privatmuseum unterhalb eines Wohnpalazzos auf der Altstadtinsel faszinieren die tief in den Fels gegrabenen Schichten der Besiedlungen Tarents, angefangen mit den Griechen aus Sparta im 8.Jh. v. Chr. Die Besitzerfamilie führt Besucher mit viel Engagement in dieses unterirdische Reich.


  • Salentinische Murge

    Landschaftliche Highlights
    • © Cogi66, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zeitreise in den uralten Salento

    Nette Altstadtkerne oder gute Speiseadressen laden zu Ausflügen ins Landesinnere ein, etwa nach Nardò. Der geschichtsträchtige Ort messapischer Gründung (31 000 Ew.) rühmt sich nach Lecce als die zweite, aber wesentlich kleinere Barockstadt des Salento. Das zeigen die barocken Kirchen und ihr schöner Hauptplatz, die Piazza Salandra, in deren Mitte die Säule Guglia dell’Immacolata (1769) steht. Im Städtchen Galatina (26 000 Ew.) erwartet dich eine kunsthistorische Attraktion: der besonders gut erhaltene Freskenzyklus von Santa Caterina d’Alessandria aus dem 15.Jh. in der Franziskanerkirche an der Piazza Orsini. 150 Bilder zeigen anschaulich Szenen aus der Apokalypse, der Schöpfungsgeschichte, aus dem Leben der heiligen Katharina. Neben der Kirche Santi Pietro e Paolo in gediegenem Barock an der Hauptpiazza Dante Alighieri geht es in die kleine Kapelle. Noch bis in die 80er-Jahre des 20.Jhs. trafen sich hier zum Patronatsfests der beiden Apostel alljährlich Frauen zum ekstatischen Taranteltanz. Im von Galatina nur 4,5 km entfernten Soleto, das zu den Ortschaften der Grecia Salentina zählt, in denen ein paar alte Bewohner noch das antike Griechisch sprechen können, lohnt ein Blick auf den spätgotischen Turm von Santa Maria Assunta sowie in die romanisch-gotische Kirche Santo Stefano mit schönen mittelalterlichen Fresken zu Bibel- und Heiligengeschichten (14.Jh.), die an den Zyklus in Galatina erinnern. Zurück in Richtung Süden nach Maglie kommst du über Corigliano d’Otranto, dessen Zentrum von der beeindruckenden Festungsanlage Castello De’Monti (Kulturzentrum mit Speise- und Cocktaillokal) beherrscht wird. Bei Supersano (ca. 12 km südlich) verbirgt sich zwischen Olivenhainen und Gemüsefeldern die Masseria Le Stanzie, vor Jahrhunderten eine Verladestation für Olivenöl mit eigener Ölmühle. Die hofeigenen Produkte genießt man in wunderbaren alten Räumen. Im Dorf Ruffano ein paar Kilometer weiter gehört das Restaurant Farmacia dei Sani dank seiner einfallsreichen jungen Küche aus lokalen Produkten zu den besten Speiseadressen der Gegend. Im Sommer betreibt die Farmacia auch den Beach Club Lido Ficò in Marina di Marittima.

    • 73013 Galatina
    • © Cogi66, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zeitreise in den uralten Salento

    Nette Altstadtkerne oder gute Speiseadressen laden zu Ausflügen ins Landesinnere ein, etwa nach Nardò. Der geschichtsträchtige Ort messapischer Gründung (31 000 Ew.) rühmt sich nach Lecce als die zweite, aber wesentlich kleinere Barockstadt des Salento. Das zeigen die barocken Kirchen und ihr schöner Hauptplatz, die Piazza Salandra, in deren Mitte die Säule Guglia dell’Immacolata (1769) steht. Im Städtchen Galatina (26 000 Ew.) erwartet dich eine kunsthistorische Attraktion: der besonders gut erhaltene Freskenzyklus von Santa Caterina d’Alessandria aus dem 15.Jh. in der Franziskanerkirche an der Piazza Orsini. 150 Bilder zeigen anschaulich Szenen aus der Apokalypse, der Schöpfungsgeschichte, aus dem Leben der heiligen Katharina. Neben der Kirche Santi Pietro e Paolo in gediegenem Barock an der Hauptpiazza Dante Alighieri geht es in die kleine Kapelle. Noch bis in die 80er-Jahre des 20.Jhs. trafen sich hier zum Patronatsfests der beiden Apostel alljährlich Frauen zum ekstatischen Taranteltanz. Im von Galatina nur 4,5 km entfernten Soleto, das zu den Ortschaften der Grecia Salentina zählt, in denen ein paar alte Bewohner noch das antike Griechisch sprechen können, lohnt ein Blick auf den spätgotischen Turm von Santa Maria Assunta sowie in die romanisch-gotische Kirche Santo Stefano mit schönen mittelalterlichen Fresken zu Bibel- und Heiligengeschichten (14.Jh.), die an den Zyklus in Galatina erinnern. Zurück in Richtung Süden nach Maglie kommst du über Corigliano d’Otranto, dessen Zentrum von der beeindruckenden Festungsanlage Castello De’Monti (Kulturzentrum mit Speise- und Cocktaillokal) beherrscht wird. Bei Supersano (ca. 12 km südlich) verbirgt sich zwischen Olivenhainen und Gemüsefeldern die Masseria Le Stanzie, vor Jahrhunderten eine Verladestation für Olivenöl mit eigener Ölmühle. Die hofeigenen Produkte genießt man in wunderbaren alten Räumen. Im Dorf Ruffano ein paar Kilometer weiter gehört das Restaurant Farmacia dei Sani dank seiner einfallsreichen jungen Küche aus lokalen Produkten zu den besten Speiseadressen der Gegend. Im Sommer betreibt die Farmacia auch den Beach Club Lido Ficò in Marina di Marittima.

    • 73013 Galatina

  • Küste

    Landschaftliche Highlights
    • © vololibero, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alt, älter, am ältesten

    Entlang der Küste von Bari nach Brindisi triffst du auf zahlreiche besuchenswerte Städtchen wie den malerischen Fischereihafen Mola di Bari oder das kühn auf einem Felsen über dem Meer liegende Polignano a Mare, das auch ein paar wenige Sandbuchten hat. Dann folgt die Hafenstadt Monopoli mit Kastell und schönen Kirchen und 10 km südlich die sehenswerte Ausgrabungsstätte von Egnazia,mit den Resten einer Stadt der Messapier, eines antiken apulischen Volksstamms.

    • Via delle Carceri, 72015 Fasano
    • © vololibero, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alt, älter, am ältesten

    Entlang der Küste von Bari nach Brindisi triffst du auf zahlreiche besuchenswerte Städtchen wie den malerischen Fischereihafen Mola di Bari oder das kühn auf einem Felsen über dem Meer liegende Polignano a Mare, das auch ein paar wenige Sandbuchten hat. Dann folgt die Hafenstadt Monopoli mit Kastell und schönen Kirchen und 10 km südlich die sehenswerte Ausgrabungsstätte von Egnazia,mit den Resten einer Stadt der Messapier, eines antiken apulischen Volksstamms.

    • Via delle Carceri, 72015 Fasano

  • Castello di Lucera

    Architektonische Highlights
    • Castello di Lucera© MAIRDUMONT

    Die Festungsanlage, in der zeitweise der staufische Staatsschatz aufbewahrt wurde, ließ Friedrich II. 1233 errichten. Aus dieser Zeit stammt noch das Turmkastell. Die restlichen Bauten, wie der 900 m lange Mauerring mit den Türmen, entstanden gut 40 Jahre später unter Karl I. von Anjou.

    • Castello di Lucera© MAIRDUMONT

    Die Festungsanlage, in der zeitweise der staufische Staatsschatz aufbewahrt wurde, ließ Friedrich II. 1233 errichten. Aus dieser Zeit stammt noch das Turmkastell. Die restlichen Bauten, wie der 900 m lange Mauerring mit den Türmen, entstanden gut 40 Jahre später unter Karl I. von Anjou.


  • Fondazione E. Pomarici Santomasi

    Museen

    Ein Adliger hinterließ der Stadt sein Wohnpalais voller Schätze: archäologische Funde, Bilder, Bücher, Möbel, vor allem aber die mittelalterliche Wandmalerei aus der Grottenkirche San Vito Vecchio.

    Ein Adliger hinterließ der Stadt sein Wohnpalais voller Schätze: archäologische Funde, Bilder, Bücher, Möbel, vor allem aber die mittelalterliche Wandmalerei aus der Grottenkirche San Vito Vecchio.


  • Museo Civico Giuseppe Fiorelli

    Museen

    Im Adelspalais Palazzo Nicastri schaut man sich die originale Küche genauso gern an wie die sehenswerten prähistorischen Funde, die römischen Statuen, Mosaiken und mittelalterlichen Glas- und Keramikmanufakte.

    Im Adelspalais Palazzo Nicastri schaut man sich die originale Küche genauso gern an wie die sehenswerten prähistorischen Funde, die römischen Statuen, Mosaiken und mittelalterlichen Glas- und Keramikmanufakte.


  • Pinacoteca di Bari Corrado Giaquinto

    Museen

    Im Palazzo der Provinzverwaltung an der Uferstraße Lungomare Nazario Sauro überraschen italienische Meister und romanische Kirchenkunst.

    Im Palazzo der Provinzverwaltung an der Uferstraße Lungomare Nazario Sauro überraschen italienische Meister und romanische Kirchenkunst.


  • Archeologico Provinciale Ribezzo

    Museen

    Das Museum zeigt viele schöne Funde aus messapischer und römischer Zeit, darunter zwei erst 1992 aus dem Meer gefischte Bronzestatuen.

    Das Museum zeigt viele schöne Funde aus messapischer und römischer Zeit, darunter zwei erst 1992 aus dem Meer gefischte Bronzestatuen.


  • Museo Sigismondo Castromediano

    Museen

    Das altehrwürdige Museum, das älteste ganz Apuliens, zeigt 2000 Jahre alte Schätze der alten Völker, die hier gelebt haben, der Messapier, der Griechen und Römer.

    Das altehrwürdige Museum, das älteste ganz Apuliens, zeigt 2000 Jahre alte Schätze der alten Völker, die hier gelebt haben, der Messapier, der Griechen und Römer.


  • Santa Maria Di Cerrate

    Architektonische Highlights

    Im einsamem Bauernland aus Rebfeldern und Olivenhainen, 15 km nördlich von Lecce, lohnt diese große romanische, im 12.Jh. von Basilianermönchen gegründete Abtei (mit Bauernmuseum).

    Im einsamem Bauernland aus Rebfeldern und Olivenhainen, 15 km nördlich von Lecce, lohnt diese große romanische, im 12.Jh. von Basilianermönchen gegründete Abtei (mit Bauernmuseum).


  • Basilica Di San Sabino

    Architektonische Highlights

    Die Attraktion im Stadtkern ist die mittelalterliche Kathedrale San Sabino (11./12.Jh.) mit fünf interessanten Kuppeln, der ältesten Steinkanzel Apuliens aus dem 11.Jh. und einem von Elefanten getragenen Bischofsstuhl. Neben der Kathedrale erhebt sich das orientalisch anmutende Mausoleum des normannischen Fürsten Bohemund, die Tomba di Boemondo, mit besonders schönen Bronzeportalen (12.Jh.).

    Die Attraktion im Stadtkern ist die mittelalterliche Kathedrale San Sabino (11./12.Jh.) mit fünf interessanten Kuppeln, der ältesten Steinkanzel Apuliens aus dem 11.Jh. und einem von Elefanten getragenen Bischofsstuhl. Neben der Kathedrale erhebt sich das orientalisch anmutende Mausoleum des normannischen Fürsten Bohemund, die Tomba di Boemondo, mit besonders schönen Bronzeportalen (12.Jh.).