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Reiseführer
Pythagório und der Süden

MARCO POLO Reiseführer

Sámos

17.95 €

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Der Süden von Sámos bietet jedem etwas: Vom Individualreisenden bis zur Großfamilie, vom romantischen Pärchen bis hin zum Bildungsreisenden. Warum? Weil die Region nicht nur kilometerlange Sandstrände hat, sondern auch historische Ausgrabungsstätten. In der Antike lag die Hauptstadt der Insel auf dem Gebiet des heutigen Pythagório. Hier machte sich Pythagoras Gedanken über Mathe, Religion und Politik. In den sanften Hügeln über der Küste kannst du dich auf Spurensuche begeben.

Das Beste an Sámos‘ Süden aber ist: Auf so viel Fläche musst du nicht befürchten, dass dir andere Touristen in der Sonne stehen oder dass sich halbnackte Strandurlauber auf den antiken Ausgrabungen räkeln. Westlich von Pythagório findest du kleine Urlaubsdörfer wie Iréon, in denen du deine Alltagssorgen getrost hinter dir lassen kannst. Weiter östlich kannst du dich als Abenteurer versuchen und über kleine Straßen abgelegene Strände entdecken. In Pythagório selbst gibt es Kultur, Essen und ein wenig Nachtleben.

Pythagório und der Süden Sehenswertes & Restaurants

Moní Spilianí
Architektonische Highlights
Pythagório
Pythagório
Geographical
Pythagório
Tunnel des Eupalinos
Touristenattraktionen
Pithagorio
Samiopoula
Landschaftliche Highlights
Pithagorio
Heraion
Touristenattraktionen
Ireo
Kallisti Gallery
Kunstgalerien
Pithagorio
Kloster Timíou Stavroú
Architektonische Highlights
Pythagoreio
Koumaradei
Geographical
Koumaradei
Paralia Tsopela
Strände
Pithagorio
Logothetis-Burg
Architektonische Highlights
Pythagorio
Ierá Odós
Cafés
Pythagorio
Balos Beach Marathokampos Samos
Strände
Marathokampos
Ireo
Geographical
Ireo
Mytilinii
Geographical
Mytilinii
To Balkóni
Restaurants
Koumaradéi
Folklore Museum
Museen
Pythagório
Samos Beer
Bars
Pithagorio
Archaiologikó Mousío
Museen
Pythagório
Moní Megális Panagías
Architektonische Highlights
Koumaradei
Psilí Ámmos
Restaurants
Psilí Ámmos
Sámos
Landschaftliche Highlights
Sámos
Psilí Ámmos
Strände
Psilí Ámmos
Nicos Rentals
Fahrrad
Pythagorion
Antike Stadtmauer
Touristenattraktionen
Pythagorio
Metamórphosis tou Christoú
Architektonische Highlights
Pythagorio
pythagoras statue
Touristenattraktionen
Samos
Theater
Architektonische Highlights
Pythagoreio
Fáros
Restaurants
Pithagorio
Remataki
Restaurants
Pithagorio
Tarsanas
Restaurants
Pythagorio

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Kunstgalerien

    Strände

    Cafés

    Restaurants

    Museen

    Bars

    Fahrrad


  • Moní Spilianí

    Architektonische Highlights
    • © Cem OZER, Shutterstock

    Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.

    • © Cem OZER, Shutterstock

    Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.


  • Pythagório

    Geographical
    • © Milan Gonda, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Da musst du durch!

    Das nach Pythagoras (a2 + b2 = c2 – du erinnerst dich?) benannte Städtchen steht auf dem Areal der antiken Inselhauptstadt. Der bildschöne Hafen wird von einer langen Mole eingeschlossen, die auf den Fundamenten ihrer antiken Vorgängerin ruht. Geselliger Mittelpunkt der Stadt ist die Hafenpromenade. Im alten Ortskern führen schmale Alleen zur Burg des Logothétis hinauf, die die Samioten 1824 während des griechischen Freiheitskampfs gegen die Türken errichteten. Das Archäologische Museum des Orts beeindruckt durch die Nachbildung einer mit mehreren Nischen für Opfergaben versehenen Felswand, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war. Oberhalb von Pythagório fällt am Stadtberg der weiße Bau des Klosters Spilianí auf, dessen Höhlenkirche einen Besuch lohnt. In der Nähe befindet sich, gut ausgeschildert, auch der Eingang zum Tunnel des Eupalínos. Er stammt aus dem 6.Jh. v. Chr. und sollte die Wasserversorgung der Stadt während einer Belagerung sichern. Der Tunnel ist ein Meisterwerk antiker Ingenieurskunst: Mit dem Bau wurde von beiden Seiten gleichzeitig begonnen; das Gefälle im Tunnel beträgt genau 0,5 Prozent. Begehbar ist er normalerweise vom Südeingang aus auf ca. 500 m Länge. Noch toller und etwas gruselig ist es, ihn ganz zu durchwandern – frag vor Ort an der Kasse oder telefonisch nach den Terminen!

    • © Milan Gonda, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Da musst du durch!

    Das nach Pythagoras (a2 + b2 = c2 – du erinnerst dich?) benannte Städtchen steht auf dem Areal der antiken Inselhauptstadt. Der bildschöne Hafen wird von einer langen Mole eingeschlossen, die auf den Fundamenten ihrer antiken Vorgängerin ruht. Geselliger Mittelpunkt der Stadt ist die Hafenpromenade. Im alten Ortskern führen schmale Alleen zur Burg des Logothétis hinauf, die die Samioten 1824 während des griechischen Freiheitskampfs gegen die Türken errichteten. Das Archäologische Museum des Orts beeindruckt durch die Nachbildung einer mit mehreren Nischen für Opfergaben versehenen Felswand, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war. Oberhalb von Pythagório fällt am Stadtberg der weiße Bau des Klosters Spilianí auf, dessen Höhlenkirche einen Besuch lohnt. In der Nähe befindet sich, gut ausgeschildert, auch der Eingang zum Tunnel des Eupalínos. Er stammt aus dem 6.Jh. v. Chr. und sollte die Wasserversorgung der Stadt während einer Belagerung sichern. Der Tunnel ist ein Meisterwerk antiker Ingenieurskunst: Mit dem Bau wurde von beiden Seiten gleichzeitig begonnen; das Gefälle im Tunnel beträgt genau 0,5 Prozent. Begehbar ist er normalerweise vom Südeingang aus auf ca. 500 m Länge. Noch toller und etwas gruselig ist es, ihn ganz zu durchwandern – frag vor Ort an der Kasse oder telefonisch nach den Terminen!


  • Tunnel des Eupalinos

    Touristenattraktionen
    • © Elisabetta Danielli, Shutterstock

    Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.

    • © Elisabetta Danielli, Shutterstock

    Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.


  • Samiopoula

    Landschaftliche Highlights
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock

    Die winzige Insel vor der Südküste, die zu der Gemeinde Spatharéi gehört, wird nur noch sporadisch von einer Bauernund Viehzüchterfamilie bewohnt, die an dem kleinen Inselstrand im Sommer auch ein paar Sonnenschirme und Liegestühle vermietet. Ihr Gehöft steht neben der weithin sichtbaren Inselkirche Agía Pelagía (1913) auf einem weitläufig von einer Steinmauer umgebenen Areal, auf dem Getreide angebaut wird und außerdem ein paar Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume wachsen. Die Mauer dient dazu, Ziegen vom Acker fern zu halten, die ansonsten ganz frei über die Insel schweifen dürfen. Die Insel ist weitgehend von Macchia und Wachholderbüschen bedeckt. Wasser beziehen die Inselbewohner aus Zisternen, für den Strom sorgt eine moderne Solarenergieanlage. Tagesausflügler kommen im Sommerhalbjahr täglich für ein paar Stunden mit dem Boot von Pythagório herüber, weil die Insel auch einen etwa 70 Schritte langen, feinsandigen Strand bietet.

    • 831 04 Pithagorio
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock

    Die winzige Insel vor der Südküste, die zu der Gemeinde Spatharéi gehört, wird nur noch sporadisch von einer Bauernund Viehzüchterfamilie bewohnt, die an dem kleinen Inselstrand im Sommer auch ein paar Sonnenschirme und Liegestühle vermietet. Ihr Gehöft steht neben der weithin sichtbaren Inselkirche Agía Pelagía (1913) auf einem weitläufig von einer Steinmauer umgebenen Areal, auf dem Getreide angebaut wird und außerdem ein paar Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume wachsen. Die Mauer dient dazu, Ziegen vom Acker fern zu halten, die ansonsten ganz frei über die Insel schweifen dürfen. Die Insel ist weitgehend von Macchia und Wachholderbüschen bedeckt. Wasser beziehen die Inselbewohner aus Zisternen, für den Strom sorgt eine moderne Solarenergieanlage. Tagesausflügler kommen im Sommerhalbjahr täglich für ein paar Stunden mit dem Boot von Pythagório herüber, weil die Insel auch einen etwa 70 Schritte langen, feinsandigen Strand bietet.

    • 831 04 Pithagorio

  • Heraion

    Touristenattraktionen
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alles auf einen Blick

    Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.

    • © Nejdet Duzen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alles auf einen Blick

    Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.


  • Kallisti Gallery

    Kunstgalerien

    Die Stücke in der Galerie von Jánnis Spyrídonos heben sich wohltuend vom Einheitsangebot ab. Er präsentiert Werke lebender griechischer Künstler und Kunsthandwerker verschiedener Richtungen. Silberschmuck und -objekte gehören ebenso zum Sortiment wie Keramik, Skulpturen, Glas, Seidenmalereien und handgemalte Ikonen.

    Die Stücke in der Galerie von Jánnis Spyrídonos heben sich wohltuend vom Einheitsangebot ab. Er präsentiert Werke lebender griechischer Künstler und Kunsthandwerker verschiedener Richtungen. Silberschmuck und -objekte gehören ebenso zum Sortiment wie Keramik, Skulpturen, Glas, Seidenmalereien und handgemalte Ikonen.


  • Kloster Timíou Stavroú

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Königreich der Katzen

    Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.

    Insider-Tipp
    Königreich der Katzen

    Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.


  • Koumaradei

    Geographical
    Insider-Tipp
    Sámos für Küche und Körper

    Das Bergdorf im Süden ist die Honig- und Kräuterhauptstadt der Insel. Beim Hersteller Klironómou erhältst du nicht nur getrocknete samische Kräuter und Kräutertees, sondern auch von Inhaberin Georgía hergestellte ätherische Öle. Ein Stück unterhalb führt die Österreicherin Monika den traditionsreichen Laden Der Webstuhl weiter, der nur griechische Textilien und Kunsthandwerk im Sortiment hat, zu denen sie viel erzählen kann. In den beiden Töpfereien des Dorfs wird auch der berühmte Becher des Pythágoras hergestellt: Wird er über den Eichstrich hinaus gefüllt, läuft er umgehend leer. Honig aus den Wäldern und Macchien der samischen Berge bieten zudem Imker am Rand der Inselrundstraße bei Koumaradéi an.

    • 831 04 Koumaradei
    Insider-Tipp
    Sámos für Küche und Körper

    Das Bergdorf im Süden ist die Honig- und Kräuterhauptstadt der Insel. Beim Hersteller Klironómou erhältst du nicht nur getrocknete samische Kräuter und Kräutertees, sondern auch von Inhaberin Georgía hergestellte ätherische Öle. Ein Stück unterhalb führt die Österreicherin Monika den traditionsreichen Laden Der Webstuhl weiter, der nur griechische Textilien und Kunsthandwerk im Sortiment hat, zu denen sie viel erzählen kann. In den beiden Töpfereien des Dorfs wird auch der berühmte Becher des Pythágoras hergestellt: Wird er über den Eichstrich hinaus gefüllt, läuft er umgehend leer. Honig aus den Wäldern und Macchien der samischen Berge bieten zudem Imker am Rand der Inselrundstraße bei Koumaradéi an.

    • 831 04 Koumaradei

  • Paralia Tsopela

    Strände

    Am Strand von Tsópela kann man vergessen, dass es noch etwas anderes gibt als diesen idyllischen Fleck. Kein Dorf und keine Straße sind in Sicht. Der Kiefernwald reicht bis ans Meer heran, selbst am Strand kannst du noch im Kiefernschatten liegen. Zwei kleine Buchten stehen zur Auswahl, eine mit Kies, die andere mit glatten Felsplatten. Am Kiesstrand haben die Töpfer Anna und Jánnis Stavrianoú ihren Verkaufsstand aufgeschlagen, bemalt Anna Teller, Vasen und andere Gefäße nach historischen Vorbildern. Die beiden leben von Mai bis Oktober in einem Zelt am Strand; im Winter brennen sie ihre Keramik im Bergdorf Pagóndas. Vögel zwitschern, Zikaden zirpen, draußen vor der Küste ist auf dem Inselchen Samiopoúla die Inselkirche zu erkennen. Zum Strand von Tsópela führt von der Inselrundstraße eine 6,8 km lange Piste, die nur ganz Verwegene auch mit dem PKW meistern. Von Pythagório aus gibt es auch täglich Bootsausflüge. Den amüsantesten bietet der bärtige Captain Jánnis, der am späten Nachmittag und abends stets vor seinem unübersehbaren Boot am Kai von Pythagório zu finden ist und dort Anmeldungen entgegen nimmt.

    • 831 03 Pithagorio

    Am Strand von Tsópela kann man vergessen, dass es noch etwas anderes gibt als diesen idyllischen Fleck. Kein Dorf und keine Straße sind in Sicht. Der Kiefernwald reicht bis ans Meer heran, selbst am Strand kannst du noch im Kiefernschatten liegen. Zwei kleine Buchten stehen zur Auswahl, eine mit Kies, die andere mit glatten Felsplatten. Am Kiesstrand haben die Töpfer Anna und Jánnis Stavrianoú ihren Verkaufsstand aufgeschlagen, bemalt Anna Teller, Vasen und andere Gefäße nach historischen Vorbildern. Die beiden leben von Mai bis Oktober in einem Zelt am Strand; im Winter brennen sie ihre Keramik im Bergdorf Pagóndas. Vögel zwitschern, Zikaden zirpen, draußen vor der Küste ist auf dem Inselchen Samiopoúla die Inselkirche zu erkennen. Zum Strand von Tsópela führt von der Inselrundstraße eine 6,8 km lange Piste, die nur ganz Verwegene auch mit dem PKW meistern. Von Pythagório aus gibt es auch täglich Bootsausflüge. Den amüsantesten bietet der bärtige Captain Jánnis, der am späten Nachmittag und abends stets vor seinem unübersehbaren Boot am Kai von Pythagório zu finden ist und dort Anmeldungen entgegen nimmt.

    • 831 03 Pithagorio

  • Logothetis-Burg

    Architektonische Highlights
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Romantik auf den Spuren der Zeit

    Auf der Meerseite der Altstadt von Pythagório ragt ein großer Turm in die Höhe. Den kannst du nicht übersehen, wenn du etwa auf halber Höhe der Haupteinkaufsstraße Richtung Küste läufst. Auf einmal bist du in einer anderen Welt. Eben noch Geschäfte, Essen und wildes Treiben, jetzt ein Hauch von Mittelalter. Die Samioten nennen den Hügel Kastélli und den Turm Pírgos Logothéti. 1822 wurde hier eine Festung errichtet, um die benachbarten Türken von Sámos fernzuhalten, die die Insel nach 400-jähriger Herrschaft gerade verloren hatten. Der Ort entführt dich sogar noch weiter zurück in die Inselgeschichte: Im 6.Jh. v. Chr. regierte von dieser Stelle aus der Tyrann Polykrates. In der hellenistisch-römischen Zeit standen hier Luxusvillen, im 5.Jh. n. Chr. errichteten die Samioten an dieser Stelle eine byzantinische Burg mit Kapelle. Wenn du aufmerksam suchst, dann findest du Spuren all dieser Bauten am Ostrand des Friedhofs. Der liegt zwischen der Logothétis-Burg und der benachbarten Hauptkirche Pythagórios. Im Inneren der restaurierten Burg ist das Geschichtsmuseum von Sámos untergebracht, wo du dich über all diese Details noch einmal genauer informieren kannst. Abends und nachts kannst du das Gelände für einen romantischen Spaziergang nutzen. Gelände jederzeit frei zugänglich.

    • © Milos Vucicevic, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Romantik auf den Spuren der Zeit

    Auf der Meerseite der Altstadt von Pythagório ragt ein großer Turm in die Höhe. Den kannst du nicht übersehen, wenn du etwa auf halber Höhe der Haupteinkaufsstraße Richtung Küste läufst. Auf einmal bist du in einer anderen Welt. Eben noch Geschäfte, Essen und wildes Treiben, jetzt ein Hauch von Mittelalter. Die Samioten nennen den Hügel Kastélli und den Turm Pírgos Logothéti. 1822 wurde hier eine Festung errichtet, um die benachbarten Türken von Sámos fernzuhalten, die die Insel nach 400-jähriger Herrschaft gerade verloren hatten. Der Ort entführt dich sogar noch weiter zurück in die Inselgeschichte: Im 6.Jh. v. Chr. regierte von dieser Stelle aus der Tyrann Polykrates. In der hellenistisch-römischen Zeit standen hier Luxusvillen, im 5.Jh. n. Chr. errichteten die Samioten an dieser Stelle eine byzantinische Burg mit Kapelle. Wenn du aufmerksam suchst, dann findest du Spuren all dieser Bauten am Ostrand des Friedhofs. Der liegt zwischen der Logothétis-Burg und der benachbarten Hauptkirche Pythagórios. Im Inneren der restaurierten Burg ist das Geschichtsmuseum von Sámos untergebracht, wo du dich über all diese Details noch einmal genauer informieren kannst. Abends und nachts kannst du das Gelände für einen romantischen Spaziergang nutzen. Gelände jederzeit frei zugänglich.


  • Ierá Odós

    Cafés
    Insider-Tipp
    Samiotisches Glück ist süß und tropft

    Pfannkuchen, Eierkuchen, Pancakes: Teigfladen aus der Pfanne gehen immer, egal in welcher Version. Wenn du selbst mal Lust hast auf die samiotische Variante oder deine Kinder an einem der seltenen Regentage bei Laune halten willst, dann probier die tiganítes mit Honig und Zimt. Die werden hier für jeden Gast frisch zubereitet. Außerdem gibt es Kuchen und Eis, heiße Schokolade, Smoothies und Wein. Das alles in stilvollem Ambiente im ersten Stock mit Blick auf die Burg.

    Insider-Tipp
    Samiotisches Glück ist süß und tropft

    Pfannkuchen, Eierkuchen, Pancakes: Teigfladen aus der Pfanne gehen immer, egal in welcher Version. Wenn du selbst mal Lust hast auf die samiotische Variante oder deine Kinder an einem der seltenen Regentage bei Laune halten willst, dann probier die tiganítes mit Honig und Zimt. Die werden hier für jeden Gast frisch zubereitet. Außerdem gibt es Kuchen und Eis, heiße Schokolade, Smoothies und Wein. Das alles in stilvollem Ambiente im ersten Stock mit Blick auf die Burg.


  • Balos Beach Marathokampos Samos

    Strände
    • © Jan Krcmar, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Jeden Umweg wert

    Bálos ist genau das Gegenteil von Pythagório. Hier findest du Ruhe abseits vom Schuss. Im Sommer kann es auch schon einmal ein wenig voller werden, aber keine Angst vor einem Sardinenbüchsen-Stranderlebnis. Beginnend im Ortszentrum, findest du auf einem Kilometer ein privates Fleckchen. Bis zum Zweiten Weltkrieg gab es auf Sámos keine Straßen. In dieser Zeit war Bálos unentbehrlich. Hier legten die Frachtboote an, die das Bergdorf Kouméika mit allem versorgten, was die Menschen nicht auf der Insel fanden. Heute ist davon nur noch der Hafen übrig. Am westlichen Strandende führt ein Pfad neben der Taverne Bálos zum etwa 70 m landeinwärts gelegenen Gartenrestaurant Stélla, wo anspruchsvolle Genießer auf ihre Kosten kommen. Kyriákos Antoníou überrascht mit Fine Dining mitten im Nirgendwo. À la carte-Gerichte gibt’s hier nicht, dafür ein Menü mit kreativen, mediterranen Gerichten, zubereitet aus regionalen Zutaten der Saison. Die romantische Location im Olivenhain verspricht allen, die es sich leisten wollen, einen exklusiven Abend – allerdings nur mit Reservierung. Wer tagsüber nach Bálos kommt, kann im Espéros Light am östlichen Strandende einkehren, wo auch Liegen und Sonnenschirme vermietet werden. Wenn du wissen willst, wie Olivenöl produziert wird, leg vor dem Strandbesuch in Bálos einen Halt bei der Ölmühle Márkou am südlichen Ortsrand von Kouméika ein. Dort kannst du an einstündigen Führungen mit Verkostung teilnehmen. Gar nicht so weit weg von Bálos (aber nicht direkt von dort zu erreichen) findest du in der Nachbarbucht Péfkos eine der am schönsten gelegenen Tavernen der Insel. Im Bella Vista hält der Name, was er verspricht! Die auf mehreren Ebenen in die Felsen gebaute Taverne liegt direkt über dem Meer. Die Aussicht ist grandios, der Empfang herzlich und die griechische Küche sensationell.

    • © Jan Krcmar, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Jeden Umweg wert

    Bálos ist genau das Gegenteil von Pythagório. Hier findest du Ruhe abseits vom Schuss. Im Sommer kann es auch schon einmal ein wenig voller werden, aber keine Angst vor einem Sardinenbüchsen-Stranderlebnis. Beginnend im Ortszentrum, findest du auf einem Kilometer ein privates Fleckchen. Bis zum Zweiten Weltkrieg gab es auf Sámos keine Straßen. In dieser Zeit war Bálos unentbehrlich. Hier legten die Frachtboote an, die das Bergdorf Kouméika mit allem versorgten, was die Menschen nicht auf der Insel fanden. Heute ist davon nur noch der Hafen übrig. Am westlichen Strandende führt ein Pfad neben der Taverne Bálos zum etwa 70 m landeinwärts gelegenen Gartenrestaurant Stélla, wo anspruchsvolle Genießer auf ihre Kosten kommen. Kyriákos Antoníou überrascht mit Fine Dining mitten im Nirgendwo. À la carte-Gerichte gibt’s hier nicht, dafür ein Menü mit kreativen, mediterranen Gerichten, zubereitet aus regionalen Zutaten der Saison. Die romantische Location im Olivenhain verspricht allen, die es sich leisten wollen, einen exklusiven Abend – allerdings nur mit Reservierung. Wer tagsüber nach Bálos kommt, kann im Espéros Light am östlichen Strandende einkehren, wo auch Liegen und Sonnenschirme vermietet werden. Wenn du wissen willst, wie Olivenöl produziert wird, leg vor dem Strandbesuch in Bálos einen Halt bei der Ölmühle Márkou am südlichen Ortsrand von Kouméika ein. Dort kannst du an einstündigen Führungen mit Verkostung teilnehmen. Gar nicht so weit weg von Bálos (aber nicht direkt von dort zu erreichen) findest du in der Nachbarbucht Péfkos eine der am schönsten gelegenen Tavernen der Insel. Im Bella Vista hält der Name, was er verspricht! Die auf mehreren Ebenen in die Felsen gebaute Taverne liegt direkt über dem Meer. Die Aussicht ist grandios, der Empfang herzlich und die griechische Küche sensationell.


  • Ireo

    Geographical
    • © Pavel Rapek, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Essen, was auf den Tisch kommt

    Der kleine Ort Iréon ist vielleicht weniger charmant als andere Inselstädtchen. Einen schönen Urlaub kannst du hier trotzdem verbringen. Schließlich fehlt es dir an nichts. Eine gute Auswahl an Restaurants, Supermärkten, erschwinglichen Unterkünften und einige Kilometer an Strand machen Iréon zu einer wahren Komfortzone. Hier finden sich alle Sámos-Fans ein: Die Kulturtouris, die Backpacker und junge Leute vom griechischen Festland oder aus Europa, die sich auf neue Urlaubsziele einlassen wollen. Der Name Iréon macht deutlich: Der Ort gehört der Göttin Hera. Du wirst dich aber nicht mit ihr anlegen müssen. Die Gattin und gleichzeitig Schwester von Zeus, dem höchsten Gott des Olymps, macht sich eher rar und wird dich nicht auf irgendwelche mythologischen Rätseljagden schicken. Du kannst dir stattdessen ein sonniges (oder naturschattiges) Plätzchen am langen Kieselstrand suchen. Auch Strandliegen und Sonnenschirme sind vorhanden. Viel im Dorf ist neu gebaut. Wenn du aber bei einem Spaziergang die Augen offenhältst, dann findest du noch ein paar von den kleinen Fischerhütten am Wasser. Bis in die 1980er-Jahre war Iréon faktisch nur der Anlageplatz des Bergdorfs Pagóndas. Hier wurden Waren aus dem ganzen Land geliefert und Produkte der Region in den Rest Griechenlands verschifft. Im Ort selbst wirst du heute vor allem zwei Dinge finden: Meer und Essen. Wenn du den Strand bis zum Ende des Dorfs läufst, kommst du zu einer kleinen Hafenmole. Noch etwa 700 m weiter findest du den gut besuchten Pappá Beach, zwei winzige Kieselbuchten, die unterhalb einer Taverne im Schatten von alten, duftenden Kiefern liegen. Nimm Badeschuhe mit, damit dir die Kiesel den Strand nicht vermiesen. Empfehlenswert sind außerdem Schnorchel und Flossen. Die eher felsige Küste eignet sich gut, um sie auch unterhalb der Wasseroberfläche zu erkunden. Wenn du irgendwann Hunger haben solltest, dann bietet Iréon einiges an Möglichkeiten. Zwei davon heben sich ein wenig ab von den anderen: Wenn du dich auf ein Experiment einlassen willst, dann versuch es mal im To Kyma. Die Taverne liegt direkt am Hauptplatz des Dorfs, wo auch geparkt wird. Klingt nicht romantisch, wird dir aber nichts ausmachen, da das bunt gestrichene Restaurant quasi ins Meer gebaut wurde. Zu empfehlen ist die Fischplatte. Und natürlich gibt es im Kyma auch alle klassischen Fleischgerichte zu kosten. Küchenchef Giannis ist wohl das, was man als coole Socke bezeichnen würde. Wenn du dich traust, vergiss die Speisekarte. Dann kocht Giannis nach Charaktereinschätzung. Die romantische Variante bietet das Eptastádio am Weg zum Pappá-Strand. Auch hier sitzt du direkt am Meer und kannst vor allem zur blauen Stunde über die grandiosen Farben am Himmel staunen. Die Tische sind selbst bemalt. Alles ist liebevoll hergerichtet. Nikos und Nikos aus Athen interpretieren die griechische Küche neu. Probier den gut gebratenen frischen Fisch oder die Pasta mit langsam geschmortem Rindfleisch.

    • 831 03 Ireo
    • © Pavel Rapek, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Essen, was auf den Tisch kommt

    Der kleine Ort Iréon ist vielleicht weniger charmant als andere Inselstädtchen. Einen schönen Urlaub kannst du hier trotzdem verbringen. Schließlich fehlt es dir an nichts. Eine gute Auswahl an Restaurants, Supermärkten, erschwinglichen Unterkünften und einige Kilometer an Strand machen Iréon zu einer wahren Komfortzone. Hier finden sich alle Sámos-Fans ein: Die Kulturtouris, die Backpacker und junge Leute vom griechischen Festland oder aus Europa, die sich auf neue Urlaubsziele einlassen wollen. Der Name Iréon macht deutlich: Der Ort gehört der Göttin Hera. Du wirst dich aber nicht mit ihr anlegen müssen. Die Gattin und gleichzeitig Schwester von Zeus, dem höchsten Gott des Olymps, macht sich eher rar und wird dich nicht auf irgendwelche mythologischen Rätseljagden schicken. Du kannst dir stattdessen ein sonniges (oder naturschattiges) Plätzchen am langen Kieselstrand suchen. Auch Strandliegen und Sonnenschirme sind vorhanden. Viel im Dorf ist neu gebaut. Wenn du aber bei einem Spaziergang die Augen offenhältst, dann findest du noch ein paar von den kleinen Fischerhütten am Wasser. Bis in die 1980er-Jahre war Iréon faktisch nur der Anlageplatz des Bergdorfs Pagóndas. Hier wurden Waren aus dem ganzen Land geliefert und Produkte der Region in den Rest Griechenlands verschifft. Im Ort selbst wirst du heute vor allem zwei Dinge finden: Meer und Essen. Wenn du den Strand bis zum Ende des Dorfs läufst, kommst du zu einer kleinen Hafenmole. Noch etwa 700 m weiter findest du den gut besuchten Pappá Beach, zwei winzige Kieselbuchten, die unterhalb einer Taverne im Schatten von alten, duftenden Kiefern liegen. Nimm Badeschuhe mit, damit dir die Kiesel den Strand nicht vermiesen. Empfehlenswert sind außerdem Schnorchel und Flossen. Die eher felsige Küste eignet sich gut, um sie auch unterhalb der Wasseroberfläche zu erkunden. Wenn du irgendwann Hunger haben solltest, dann bietet Iréon einiges an Möglichkeiten. Zwei davon heben sich ein wenig ab von den anderen: Wenn du dich auf ein Experiment einlassen willst, dann versuch es mal im To Kyma. Die Taverne liegt direkt am Hauptplatz des Dorfs, wo auch geparkt wird. Klingt nicht romantisch, wird dir aber nichts ausmachen, da das bunt gestrichene Restaurant quasi ins Meer gebaut wurde. Zu empfehlen ist die Fischplatte. Und natürlich gibt es im Kyma auch alle klassischen Fleischgerichte zu kosten. Küchenchef Giannis ist wohl das, was man als coole Socke bezeichnen würde. Wenn du dich traust, vergiss die Speisekarte. Dann kocht Giannis nach Charaktereinschätzung. Die romantische Variante bietet das Eptastádio am Weg zum Pappá-Strand. Auch hier sitzt du direkt am Meer und kannst vor allem zur blauen Stunde über die grandiosen Farben am Himmel staunen. Die Tische sind selbst bemalt. Alles ist liebevoll hergerichtet. Nikos und Nikos aus Athen interpretieren die griechische Küche neu. Probier den gut gebratenen frischen Fisch oder die Pasta mit langsam geschmortem Rindfleisch.

    • 831 03 Ireo

  • Mytilinii

    Geographical
    Insider-Tipp
    Hier ist Wein Familiensache

    Man kann ja nicht immer nur am Meer herumhängen. Mytilinií (1870 Ew.) bietet dir ein für Sámos ganz ungewohntes Seherlebnis, denn hier sieht man das Meer überhaupt nicht – und freut sich abends umso mehr, wenn man es wieder im Blick hat. Die versteckte Lage in einem fruchtbaren Hochtal ist der Grund dafür, dass das Dorf überhaupt existiert. Als es um das Jahr 1700 durch Neusiedler von der Insel Lesbos, die die Griechen Mytilíni nennen, gegründet wurde, war das ein großer Vorteil: Man war vor Piratenüberfällen ziemlich sicher. Ohne Meerblick und sicher vor Piraten kannst du dir in aller Seelenruhe das Naturhistorische Museum der Ägäis anschauen. Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden Tierpräparate und Fossilien. Schon 1887 fand man in der Nähe von Mytilinií Knochen, Schädel und Zähne inzwischen längst ausgestorbener Tierarten. 1963 brachten erneute Grabung der Universität Thessaloníki weitere Fossilien ans Tageslicht. Sie zeigen, dass vor etwa 6 bis 10 Mio. Jahren auf Sámos, das damals noch keine Insel war, Frühformen von Antilopen und Gazellen, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden lebten. Das berühmteste Exponat des Museums ist der ausgestopfte Kaplani, eine Raubkatze, die vor etwa 150 Jahren von der kleinasiatischen Küste nach Samos herüberschwamm, um einer Naturkatastrophe zu entgehen. Sie machte die Bergregionen unsicher, bis ein tapferer Jäger sie in einer Höhle erlegte. Ein bekanntes griechisches Kinderbuch, „To Kaplani tis vitrinas“ („Wildkatze unter Glas“) von Alki Zei, ist von ihr inspiriert. Das Museum zeigt nicht nur Tiere, sondern auch Mineralien. Im dritten Saal dann endlich die Erinnerung: Wir sind am Meer. Hier gibt es Muscheln, Schnecken, Korallen und präparierte Vögel zu sehen. Im Untergeschoss findest du die volkskundliche Sammlung. Bei BeeLoveSamos am nordöstlichen Ortsrand kannst du aromatischen Nadelbaumhonig und andere Bienenprodukte kaufen. Nicht nur für Weinliebhaber lohnt der Abstecher zum n Weingut Hatziioánnou ca. 1 km östlich von Mytilinií. Es besteht seit über 20 Jahren. Entweder du schaust spontan vorbei oder du meldest dich vorher online an. Dann kannst du mit Blick auf die Weinberge und das Dorf die Bioweine verkosten, die von der Familie Hatziioánnou angebaut werden. Dazu wird heimischer Käse und Dakos-Salat mit Tomaten und Kräutern gereicht. Wenn du die 90-minütige Führung buchst, genießt du nicht nur die Weine, sondern auch einen Rundgang über das Gut. Das schönste in Mytilinií erwartet dich aber abends. Dann heißt es: Hollywood unterm Sternenhimmel im Cine Rex. Vielleicht verbindest du Urlaub nicht direkt mit Kino. Aber wenn dir an den kleinen Tischen in einem liebevoll gestalteten Ambiente der warme Inselwind um die Nase weht, dann hat das mit den großen Kinoketten nichts zu tun. Alle Filme laufen in Originalsprache, und den Abend verbringst du mit Einheimischen. Nach dem Film gibt es manchmal loukoumádes, kleine, süße Teigbällchen, die frisch im Fett ausgebacken werden. Das aktuelle Programm hängt in Pythagório und Iréon aus, ist aber auch auf der Facebookseite vom Cine Rex zu finden.

    • 831 01 Mytilinii
    Insider-Tipp
    Hier ist Wein Familiensache

    Man kann ja nicht immer nur am Meer herumhängen. Mytilinií (1870 Ew.) bietet dir ein für Sámos ganz ungewohntes Seherlebnis, denn hier sieht man das Meer überhaupt nicht – und freut sich abends umso mehr, wenn man es wieder im Blick hat. Die versteckte Lage in einem fruchtbaren Hochtal ist der Grund dafür, dass das Dorf überhaupt existiert. Als es um das Jahr 1700 durch Neusiedler von der Insel Lesbos, die die Griechen Mytilíni nennen, gegründet wurde, war das ein großer Vorteil: Man war vor Piratenüberfällen ziemlich sicher. Ohne Meerblick und sicher vor Piraten kannst du dir in aller Seelenruhe das Naturhistorische Museum der Ägäis anschauen. Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden Tierpräparate und Fossilien. Schon 1887 fand man in der Nähe von Mytilinií Knochen, Schädel und Zähne inzwischen längst ausgestorbener Tierarten. 1963 brachten erneute Grabung der Universität Thessaloníki weitere Fossilien ans Tageslicht. Sie zeigen, dass vor etwa 6 bis 10 Mio. Jahren auf Sámos, das damals noch keine Insel war, Frühformen von Antilopen und Gazellen, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden lebten. Das berühmteste Exponat des Museums ist der ausgestopfte Kaplani, eine Raubkatze, die vor etwa 150 Jahren von der kleinasiatischen Küste nach Samos herüberschwamm, um einer Naturkatastrophe zu entgehen. Sie machte die Bergregionen unsicher, bis ein tapferer Jäger sie in einer Höhle erlegte. Ein bekanntes griechisches Kinderbuch, „To Kaplani tis vitrinas“ („Wildkatze unter Glas“) von Alki Zei, ist von ihr inspiriert. Das Museum zeigt nicht nur Tiere, sondern auch Mineralien. Im dritten Saal dann endlich die Erinnerung: Wir sind am Meer. Hier gibt es Muscheln, Schnecken, Korallen und präparierte Vögel zu sehen. Im Untergeschoss findest du die volkskundliche Sammlung. Bei BeeLoveSamos am nordöstlichen Ortsrand kannst du aromatischen Nadelbaumhonig und andere Bienenprodukte kaufen. Nicht nur für Weinliebhaber lohnt der Abstecher zum n Weingut Hatziioánnou ca. 1 km östlich von Mytilinií. Es besteht seit über 20 Jahren. Entweder du schaust spontan vorbei oder du meldest dich vorher online an. Dann kannst du mit Blick auf die Weinberge und das Dorf die Bioweine verkosten, die von der Familie Hatziioánnou angebaut werden. Dazu wird heimischer Käse und Dakos-Salat mit Tomaten und Kräutern gereicht. Wenn du die 90-minütige Führung buchst, genießt du nicht nur die Weine, sondern auch einen Rundgang über das Gut. Das schönste in Mytilinií erwartet dich aber abends. Dann heißt es: Hollywood unterm Sternenhimmel im Cine Rex. Vielleicht verbindest du Urlaub nicht direkt mit Kino. Aber wenn dir an den kleinen Tischen in einem liebevoll gestalteten Ambiente der warme Inselwind um die Nase weht, dann hat das mit den großen Kinoketten nichts zu tun. Alle Filme laufen in Originalsprache, und den Abend verbringst du mit Einheimischen. Nach dem Film gibt es manchmal loukoumádes, kleine, süße Teigbällchen, die frisch im Fett ausgebacken werden. Das aktuelle Programm hängt in Pythagório und Iréon aus, ist aber auch auf der Facebookseite vom Cine Rex zu finden.

    • 831 01 Mytilinii

  • To Balkóni

    Restaurants
    • international
    Insider-Tipp
    Ready for Landing!

    Wirt Thanássis hat 30 Jahre lang in Berlin als Koch und Gastronom gelebt und führt jetzt mit seiner Frau Patricia eins der aussichtsreichsten Restaurants der Insel. Von hier aus kannst du den kurvenreichen Anflug der Urlauberjets bis zum Ausrollen verfolgen und zum Einbauen in deine eigene Urlaubsstory filmen. Die Küche ist kreativ. Unbedingt probieren: das leicht scharfe Rote-Bete-Püree!

    • Koumaradéi
    Insider-Tipp
    Ready for Landing!

    Wirt Thanássis hat 30 Jahre lang in Berlin als Koch und Gastronom gelebt und führt jetzt mit seiner Frau Patricia eins der aussichtsreichsten Restaurants der Insel. Von hier aus kannst du den kurvenreichen Anflug der Urlauberjets bis zum Ausrollen verfolgen und zum Einbauen in deine eigene Urlaubsstory filmen. Die Küche ist kreativ. Unbedingt probieren: das leicht scharfe Rote-Bete-Püree!

    • Koumaradéi

  • Folklore Museum

    Museen
    Insider-Tipp
    Geschichte erleben

    Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.

    Insider-Tipp
    Geschichte erleben

    Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.


  • Samos Beer

    Bars
    Insider-Tipp
    Samos’ kleine Bierwelt entdecken

    Samos’ einzige Brauerei wurde 2019 von Iríni, Dimítris und Stamátis gegründet und ist eine der kleinsten des Landes. Im gemütlichen Biergarten kannst du die derzeit zwölf Biere des Hauses sowie weitere Biere aus griechischen Mikrobrauereien probieren. Für die nötige Basis sorgen Snacks und kleine Gerichte – von Nachos über Salate bis hin zum Burger. Findet gerade eine Latin-Party statt, kannst du sogar tanzen. Melde dich vor deinem Besuch z.B. über Instagram zur kleinen Führung an, erfahre einiges über das hübsch restaurierte Gebäude, die Entstehung der Brauerei und die Braukunst, und suche dir bei der Verkostung dein Lieblingsbier aus.

    Insider-Tipp
    Samos’ kleine Bierwelt entdecken

    Samos’ einzige Brauerei wurde 2019 von Iríni, Dimítris und Stamátis gegründet und ist eine der kleinsten des Landes. Im gemütlichen Biergarten kannst du die derzeit zwölf Biere des Hauses sowie weitere Biere aus griechischen Mikrobrauereien probieren. Für die nötige Basis sorgen Snacks und kleine Gerichte – von Nachos über Salate bis hin zum Burger. Findet gerade eine Latin-Party statt, kannst du sogar tanzen. Melde dich vor deinem Besuch z.B. über Instagram zur kleinen Führung an, erfahre einiges über das hübsch restaurierte Gebäude, die Entstehung der Brauerei und die Braukunst, und suche dir bei der Verkostung dein Lieblingsbier aus.


  • Archaiologikó Mousío

    Museen

    Das 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.

    Das 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.


  • Moní Megális Panagías

    Architektonische Highlights
    • © mangojuicy, Shutterstock

    In diesem Kloster, dem ältesten der Insel, widmen sich die Mönche der Restaurierung der Fresken aus dem Jahr 1596 in der Klosterkirche. Außerdem betreiben sie ein wenig ökologische Landwirtschaft und verkaufen ihre Produkte im Klosterladen.

    • 831 04 Koumaradei
    • © mangojuicy, Shutterstock

    In diesem Kloster, dem ältesten der Insel, widmen sich die Mönche der Restaurierung der Fresken aus dem Jahr 1596 in der Klosterkirche. Außerdem betreiben sie ein wenig ökologische Landwirtschaft und verkaufen ihre Produkte im Klosterladen.

    • 831 04 Koumaradei

  • Psilí Ámmos

    Restaurants
    • international

    Auf der Terrasse dieser Taverne sitzen die Eltern direkt am Wasser und haben so immer ein Auge auf ihre Kinder.

    Auf der Terrasse dieser Taverne sitzen die Eltern direkt am Wasser und haben so immer ein Auge auf ihre Kinder.


  • Sámos

    Landschaftliche Highlights
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Das Faszinierendste an der Insel Sámos ist die Natur. Die samischen Berge erreichen mit bis zu 1433 m eine beachtliche Höhe. Reizvoll ist deren optisches Verschmelzen mit den Bergzügen Kleinasiens im Hintergrund, und immer wieder faszinierend ist der Blick über bebaute Terrassen auf Steilhänge, Küstenebenen und das allgegenwärtige Meer. Auch Bachtäler voller Oleander und viel Wald gibt es - und Weingärten, in denen der berühmte samische, heutzutage meist trockene Wein wächst. Sámos besitzt bedeutende Zeugnisse aus der Antike, interessante Volksarchitektur, besonders schöne Dorfplätze und Wandermöglichkeiten wie kaum eine andere griechische Insel.

    • Sámos
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Das Faszinierendste an der Insel Sámos ist die Natur. Die samischen Berge erreichen mit bis zu 1433 m eine beachtliche Höhe. Reizvoll ist deren optisches Verschmelzen mit den Bergzügen Kleinasiens im Hintergrund, und immer wieder faszinierend ist der Blick über bebaute Terrassen auf Steilhänge, Küstenebenen und das allgegenwärtige Meer. Auch Bachtäler voller Oleander und viel Wald gibt es - und Weingärten, in denen der berühmte samische, heutzutage meist trockene Wein wächst. Sámos besitzt bedeutende Zeugnisse aus der Antike, interessante Volksarchitektur, besonders schöne Dorfplätze und Wandermöglichkeiten wie kaum eine andere griechische Insel.

    • Sámos

  • Psilí Ámmos

    Strände
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock

    Psilí Ámmos Ost ist besonders kinderfreundlich flach abfallend.

    • 831 00 Psilí Ámmos
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock

    Psilí Ámmos Ost ist besonders kinderfreundlich flach abfallend.

    • 831 00 Psilí Ámmos

  • Nicos Rentals

    Fahrrad

    Mit normalen Tourenrädern kommst du auf dem gebirgigen Sámos nicht weit. MTBs oder E-Bikes müssen her! Beide und zudem noch Rennräder vermietet Nicos Rentals.

    Mit normalen Tourenrädern kommst du auf dem gebirgigen Sámos nicht weit. MTBs oder E-Bikes müssen her! Beide und zudem noch Rennräder vermietet Nicos Rentals.


  • Antike Stadtmauer

    Touristenattraktionen

    In der Antike war die alte Stadt Sámos, das heutige Pythagório, von einer 6430 m langen Stadtmauer umgeben. Sie war bis zu 6 m hoch und 5 m dick, besaß zwölf Tore und Pforten sowie 35 Türme und Bastionen. Teile der Mauer können Sie noch immer deutlich sehen. Die antike Stadt nahm wahrscheinlich eine Fläche von etwa 1000 mal 1300 m ein. Hier lebten zu Zeiten des Polykrates 15 000 bis 20 000 Menschen. Mauerreste erkennen Sie z. B. am Ufer auf dem Weg vom Tarsanás-Strand zur Logothétis-Burg, an der schmalen Gasse, die entlang der Rückseite der Hotels Labito II und Stratos verläuft, und vor allem auf dem Ambelos-Hügel. Dort kann man der alten Mauer durch weitgehend wegeloses Gelände mehrere hundert Meter weit folgen.

    • 831 01 Pythagorio

    In der Antike war die alte Stadt Sámos, das heutige Pythagório, von einer 6430 m langen Stadtmauer umgeben. Sie war bis zu 6 m hoch und 5 m dick, besaß zwölf Tore und Pforten sowie 35 Türme und Bastionen. Teile der Mauer können Sie noch immer deutlich sehen. Die antike Stadt nahm wahrscheinlich eine Fläche von etwa 1000 mal 1300 m ein. Hier lebten zu Zeiten des Polykrates 15 000 bis 20 000 Menschen. Mauerreste erkennen Sie z. B. am Ufer auf dem Weg vom Tarsanás-Strand zur Logothétis-Burg, an der schmalen Gasse, die entlang der Rückseite der Hotels Labito II und Stratos verläuft, und vor allem auf dem Ambelos-Hügel. Dort kann man der alten Mauer durch weitgehend wegeloses Gelände mehrere hundert Meter weit folgen.

    • 831 01 Pythagorio

  • Metamórphosis tou Christoú

    Architektonische Highlights
    • © Giannis Papanikos, Shutterstock

    Die 1932 fertiggestellte Hauptkirche von Pythagório ist der Verklärung Christi geweiht, die jährlich am 6.August gefeiert wird. An jenem Tag des Jahres 1824 hatten die aufständischen Griechen unter Führung von Lykoúrgos Logothétis einen Sieg gegen die sehr viel zahlreicheren türkischen Truppen errungen. Die gläubigen Kämpfer schrieben diesen Sieg dem direkten Eingreifen Christi zu.

    • © Giannis Papanikos, Shutterstock

    Die 1932 fertiggestellte Hauptkirche von Pythagório ist der Verklärung Christi geweiht, die jährlich am 6.August gefeiert wird. An jenem Tag des Jahres 1824 hatten die aufständischen Griechen unter Führung von Lykoúrgos Logothétis einen Sieg gegen die sehr viel zahlreicheren türkischen Truppen errungen. Die gläubigen Kämpfer schrieben diesen Sieg dem direkten Eingreifen Christi zu.


  • pythagoras statue

    Touristenattraktionen
    • © OmaPhoto, Shutterstock

    Das moderne Denkmal wurde 1988 auf der kürzeren der beiden Hafenmolen errichtet. Es trägt die Inschrift „Pythagoras der Samiote (580-496 v. Chr.)“ und zeigt den Philosophen mit einem Dreieck in der linken Hand. Zusammen mit zwei Stäben bildet seine Figur wiederum ein Dreieck. Auf Pythagoras, der lange als Begründer von Mathematik und Geometrie galt, sind die Samioten von heute zu Unrecht stolz. Er stammte zwar von der Insel, doch verließ er sie schon früh aus Opposition gegenüber dem Tyrannen Polykrates und ging nach Unteritalien. Erst dort begründete er seine Lehre und seine Schule, die ihn weltberühmt machte.

    • 831 03 Samos
    • © OmaPhoto, Shutterstock

    Das moderne Denkmal wurde 1988 auf der kürzeren der beiden Hafenmolen errichtet. Es trägt die Inschrift „Pythagoras der Samiote (580-496 v. Chr.)“ und zeigt den Philosophen mit einem Dreieck in der linken Hand. Zusammen mit zwei Stäben bildet seine Figur wiederum ein Dreieck. Auf Pythagoras, der lange als Begründer von Mathematik und Geometrie galt, sind die Samioten von heute zu Unrecht stolz. Er stammte zwar von der Insel, doch verließ er sie schon früh aus Opposition gegenüber dem Tyrannen Polykrates und ging nach Unteritalien. Erst dort begründete er seine Lehre und seine Schule, die ihn weltberühmt machte.

    • 831 03 Samos

  • Theater

    Architektonische Highlights
    • © Elisabetta Danielli, Shutterstock

    Zu jeder antiken Stadt gehörte ein Amphitheater. Das von Pythagório lag in 70 m Höhe am oberen Stadtrand, dicht unterhalb der heutigen Höhlenkirche Panagía Spilianí. Von den Sitzreihen und dem Bühnengebäude aus römischer Zeit blieben nur Spuren erhalten; die Geländemulde aber wurde mit viel Holz und leider auch nacktem Beton wieder zur Freiluftbühne hergerichtet.

    • 831 03 Pythagoreio
    • © Elisabetta Danielli, Shutterstock

    Zu jeder antiken Stadt gehörte ein Amphitheater. Das von Pythagório lag in 70 m Höhe am oberen Stadtrand, dicht unterhalb der heutigen Höhlenkirche Panagía Spilianí. Von den Sitzreihen und dem Bühnengebäude aus römischer Zeit blieben nur Spuren erhalten; die Geländemulde aber wurde mit viel Holz und leider auch nacktem Beton wieder zur Freiluftbühne hergerichtet.

    • 831 03 Pythagoreio

  • Fáros

    Restaurants
    • griechisch

    Die letzte Taverne an der Uferpromenade liegt schon jenseits der östlichen Hafenmole am winzigen Rematáki Beach. Tagsüber stehen Liegestühle und Sonnenschirme am Strand, abends die Tische und Stühle des auf zwei Terrassen überm Strand modern gestylten Lokals mit besonders freundlichem und gutem Service. Die Küche wandelt traditionelle Rezepte kreativ ab, bietet als Höhepunkte geräucherte Auberginen mit Ziegenkäse, Zwiebeln, Tomaten und Paprika oder den gegrillten Kuhmilchkäse mastéllo von der Nachbarinsel Chíos. Das leichte Knoblauchpüree skordaljá ist eines der besten ganz Griechenlands.

    Die letzte Taverne an der Uferpromenade liegt schon jenseits der östlichen Hafenmole am winzigen Rematáki Beach. Tagsüber stehen Liegestühle und Sonnenschirme am Strand, abends die Tische und Stühle des auf zwei Terrassen überm Strand modern gestylten Lokals mit besonders freundlichem und gutem Service. Die Küche wandelt traditionelle Rezepte kreativ ab, bietet als Höhepunkte geräucherte Auberginen mit Ziegenkäse, Zwiebeln, Tomaten und Paprika oder den gegrillten Kuhmilchkäse mastéllo von der Nachbarinsel Chíos. Das leichte Knoblauchpüree skordaljá ist eines der besten ganz Griechenlands.


  • Remataki

    Restaurants
    • griechisch

    Zwei Terrassen stehen zur Auswahl: eine unter Tamarisken direkt am Meeresufer, eine zweite unter einem Blätterdach, in dem aus einem Dutzend Vogelbauer lautes Gezwitscher erklingt. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Artischockensuppe und gígantes genannte Pferdebohnen sowie Kaninchen in Rotweinsauce.

    Zwei Terrassen stehen zur Auswahl: eine unter Tamarisken direkt am Meeresufer, eine zweite unter einem Blätterdach, in dem aus einem Dutzend Vogelbauer lautes Gezwitscher erklingt. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Artischockensuppe und gígantes genannte Pferdebohnen sowie Kaninchen in Rotweinsauce.


  • Tarsanas

    Restaurants
    • griechisch

    Einige Tische und Stühle dieser Taverne nahe der Hafenmole stehen direkt auf dem kleinen Kiesstrand Tarsanás Beach am südlichen Ende der Hafenpromenade. Der Service ist flott - und wenn die Kinder trotzdem ungeduldig werden, können sie ganz in der Nähe der Eltern am Strand spielen.

    Einige Tische und Stühle dieser Taverne nahe der Hafenmole stehen direkt auf dem kleinen Kiesstrand Tarsanás Beach am südlichen Ende der Hafenpromenade. Der Service ist flott - und wenn die Kinder trotzdem ungeduldig werden, können sie ganz in der Nähe der Eltern am Strand spielen.


MARCO POLO Reiseführer
Sámos

Buch, 11. Auflage · 17.95 €

Entspannen zwischen Wald und Meer mit dem MARCO POLO Reiseführer Sámos Auf Sámos erwartet dich ein Urlaub für alle Sinne. Lass dich verführen vom Duft der Pinienwälder, schmecke die salzige Meeresbrise und genieße die Sonne auf der Haut! Deine Augen verwöhnt das Inselpanorama: Weiß leuchtende Häuser schmiegen sich hier ans türkisblaue Meer.

Damit du bei all der Schönheit nicht den Überblick verlierst, ist dein MARCO POLO Reiseführer immer an deiner Seite. Er führt dich zu allen Highlights der Insel und sorgt mit Karten und kostenloser Touren-App für Orientierung:

  • Das Beste zuerst: die MARCO POLO Top-Highlights und die MARCO POLO Bucketlist für die unvergesslichen Urlaubserlebnisse
  • Der Urlaubsplaner für den passenden Einstieg und sprechende Karten mit Tipps und Reisehacks für jede Region
  • MARCO POLO Best Of Tipps: konkrete Ideen für einen nachhaltigen Urlaub, typische Urlaubserlebnisse, die Reise mit Kindern und kleines Budget
  • MARCO POLO Insider-Tipps für Sightseeing-Highlights, Restaurants, Shops und Sport-Locations – auch abseits der bekannten Touristenpfade!
  • Erkundungstouren zu den spannendsten Ausflugszielen – schnell und unkompliziert, inklusive Faltplan zum Ausklappen
  • Marco Polo Erlebnistouren: Ausflüge für Neugierige, Genießer und für Familien – mit Karte oder App!

Sei frei und flexibel wie die Samioten mit den MARCO POLO Insider-Tipps

Entdecker oder Genießer? Abenteuer oder Entspannung pur? Egal, wie du deinen Urlaub am liebsten magst, auf Sámos werden alle Reiseträume wahr! Die Insel ist klein genug, um sie bequem zu erkunden, aber auch so groß, dass es reichlich zu sehen und zu erleben gibt. Chille in einsamen Buchten, schwimme zwischen Kontinenten oder schau den Einheimischen beim Bootsbau zu. Wonach dir auch der Sinn steht – mit dem MARCO POLO Reiseführer für Sámos stellst du dir ganz einfach das Urlaubsprogramm zusammen, das dir gefällt!

ERLEBE LOS!

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