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Moní Spilianí
Architektonische Highlights © Cem OZER, Shutterstock
Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.
- 831 03 Pythagório
- http://www.samosin.gr/
- +30 2273 061361
© Cem OZER, Shutterstock
Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.
- 831 03 Pythagório
- http://www.samosin.gr/
- +30 2273 061361
Tunnel des Eupalinos
Touristenattraktionen © Elisabetta Danielli, Shutterstock
Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.
- 831 03 Pithagorio
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
© Elisabetta Danielli, Shutterstock
Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.
- 831 03 Pithagorio
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
Kallisti Gallery
KunstgalerienDie Stücke in der Galerie von Jánnis Spyrídonos heben sich wohltuend vom Einheitsangebot ab. Er präsentiert Werke lebender griechischer Künstler und Kunsthandwerker verschiedener Richtungen. Silberschmuck und -objekte gehören ebenso zum Sortiment wie Keramik, Skulpturen, Glas, Seidenmalereien und handgemalte Ikonen.
- Eparchiaki Odos Vathiou - Choras 55, 831 03 Pithagorio
- http://www.kallisti-gallery.com/
- +30 2273 062155
Die Stücke in der Galerie von Jánnis Spyrídonos heben sich wohltuend vom Einheitsangebot ab. Er präsentiert Werke lebender griechischer Künstler und Kunsthandwerker verschiedener Richtungen. Silberschmuck und -objekte gehören ebenso zum Sortiment wie Keramik, Skulpturen, Glas, Seidenmalereien und handgemalte Ikonen.
- Eparchiaki Odos Vathiou - Choras 55, 831 03 Pithagorio
- http://www.kallisti-gallery.com/
- +30 2273 062155
Kloster Timíou Stavroú
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Königreich der Katzen
Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.
- 831 03 Pythagoreio
- +30 2273 037793
Insider-Tipp Königreich der Katzen
Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.
- 831 03 Pythagoreio
- +30 2273 037793
Ierá Odós
CafésInsider-Tipp Samiotisches Glück ist süß und tropft
Pfannkuchen, Eierkuchen, Pancakes: Teigfladen aus der Pfanne gehen immer, egal in welcher Version. Wenn du selbst mal Lust hast auf die samiotische Variante oder deine Kinder an einem der seltenen Regentage bei Laune halten willst, dann probier die tiganítes mit Honig und Zimt. Die werden hier für jeden Gast frisch zubereitet. Außerdem gibt es Kuchen und Eis, heiße Schokolade, Smoothies und Wein. Das alles in stilvollem Ambiente im ersten Stock mit Blick auf die Burg.
- 831 03 Pythagorio
- +30 2273 061091
Insider-Tipp Samiotisches Glück ist süß und tropft
Pfannkuchen, Eierkuchen, Pancakes: Teigfladen aus der Pfanne gehen immer, egal in welcher Version. Wenn du selbst mal Lust hast auf die samiotische Variante oder deine Kinder an einem der seltenen Regentage bei Laune halten willst, dann probier die tiganítes mit Honig und Zimt. Die werden hier für jeden Gast frisch zubereitet. Außerdem gibt es Kuchen und Eis, heiße Schokolade, Smoothies und Wein. Das alles in stilvollem Ambiente im ersten Stock mit Blick auf die Burg.
- 831 03 Pythagorio
- +30 2273 061091
Mytilinii
GeographicalInsider-Tipp Hier ist Wein Familiensache
Man kann ja nicht immer nur am Meer herumhängen. Mytilinií (1870 Ew.) bietet dir ein für Sámos ganz ungewohntes Seherlebnis, denn hier sieht man das Meer überhaupt nicht – und freut sich abends umso mehr, wenn man es wieder im Blick hat. Die versteckte Lage in einem fruchtbaren Hochtal ist der Grund dafür, dass das Dorf überhaupt existiert. Als es um das Jahr 1700 durch Neusiedler von der Insel Lesbos, die die Griechen Mytilíni nennen, gegründet wurde, war das ein großer Vorteil: Man war vor Piratenüberfällen ziemlich sicher. Ohne Meerblick und sicher vor Piraten kannst du dir in aller Seelenruhe das Naturhistorische Museum der Ägäis anschauen. Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden Tierpräparate und Fossilien. Schon 1887 fand man in der Nähe von Mytilinií Knochen, Schädel und Zähne inzwischen längst ausgestorbener Tierarten. 1963 brachten erneute Grabung der Universität Thessaloníki weitere Fossilien ans Tageslicht. Sie zeigen, dass vor etwa 6 bis 10 Mio. Jahren auf Sámos, das damals noch keine Insel war, Frühformen von Antilopen und Gazellen, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden lebten. Das berühmteste Exponat des Museums ist der ausgestopfte Kaplani, eine Raubkatze, die vor etwa 150 Jahren von der kleinasiatischen Küste nach Samos herüberschwamm, um einer Naturkatastrophe zu entgehen. Sie machte die Bergregionen unsicher, bis ein tapferer Jäger sie in einer Höhle erlegte. Ein bekanntes griechisches Kinderbuch, „To Kaplani tis vitrinas“ („Wildkatze unter Glas“) von Alki Zei, ist von ihr inspiriert. Das Museum zeigt nicht nur Tiere, sondern auch Mineralien. Im dritten Saal dann endlich die Erinnerung: Wir sind am Meer. Hier gibt es Muscheln, Schnecken, Korallen und präparierte Vögel zu sehen. Im Untergeschoss findest du die volkskundliche Sammlung. Bei BeeLoveSamos am nordöstlichen Ortsrand kannst du aromatischen Nadelbaumhonig und andere Bienenprodukte kaufen. Nicht nur für Weinliebhaber lohnt der Abstecher zum n Weingut Hatziioánnou ca. 1 km östlich von Mytilinií. Es besteht seit über 20 Jahren. Entweder du schaust spontan vorbei oder du meldest dich vorher online an. Dann kannst du mit Blick auf die Weinberge und das Dorf die Bioweine verkosten, die von der Familie Hatziioánnou angebaut werden. Dazu wird heimischer Käse und Dakos-Salat mit Tomaten und Kräutern gereicht. Wenn du die 90-minütige Führung buchst, genießt du nicht nur die Weine, sondern auch einen Rundgang über das Gut. Das schönste in Mytilinií erwartet dich aber abends. Dann heißt es: Hollywood unterm Sternenhimmel im Cine Rex. Vielleicht verbindest du Urlaub nicht direkt mit Kino. Aber wenn dir an den kleinen Tischen in einem liebevoll gestalteten Ambiente der warme Inselwind um die Nase weht, dann hat das mit den großen Kinoketten nichts zu tun. Alle Filme laufen in Originalsprache, und den Abend verbringst du mit Einheimischen. Nach dem Film gibt es manchmal loukoumádes, kleine, süße Teigbällchen, die frisch im Fett ausgebacken werden. Das aktuelle Programm hängt in Pythagório und Iréon aus, ist aber auch auf der Facebookseite vom Cine Rex zu finden.
- 831 01 Mytilinii
Insider-Tipp Hier ist Wein Familiensache
Man kann ja nicht immer nur am Meer herumhängen. Mytilinií (1870 Ew.) bietet dir ein für Sámos ganz ungewohntes Seherlebnis, denn hier sieht man das Meer überhaupt nicht – und freut sich abends umso mehr, wenn man es wieder im Blick hat. Die versteckte Lage in einem fruchtbaren Hochtal ist der Grund dafür, dass das Dorf überhaupt existiert. Als es um das Jahr 1700 durch Neusiedler von der Insel Lesbos, die die Griechen Mytilíni nennen, gegründet wurde, war das ein großer Vorteil: Man war vor Piratenüberfällen ziemlich sicher. Ohne Meerblick und sicher vor Piraten kannst du dir in aller Seelenruhe das Naturhistorische Museum der Ägäis anschauen. Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden Tierpräparate und Fossilien. Schon 1887 fand man in der Nähe von Mytilinií Knochen, Schädel und Zähne inzwischen längst ausgestorbener Tierarten. 1963 brachten erneute Grabung der Universität Thessaloníki weitere Fossilien ans Tageslicht. Sie zeigen, dass vor etwa 6 bis 10 Mio. Jahren auf Sámos, das damals noch keine Insel war, Frühformen von Antilopen und Gazellen, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden lebten. Das berühmteste Exponat des Museums ist der ausgestopfte Kaplani, eine Raubkatze, die vor etwa 150 Jahren von der kleinasiatischen Küste nach Samos herüberschwamm, um einer Naturkatastrophe zu entgehen. Sie machte die Bergregionen unsicher, bis ein tapferer Jäger sie in einer Höhle erlegte. Ein bekanntes griechisches Kinderbuch, „To Kaplani tis vitrinas“ („Wildkatze unter Glas“) von Alki Zei, ist von ihr inspiriert. Das Museum zeigt nicht nur Tiere, sondern auch Mineralien. Im dritten Saal dann endlich die Erinnerung: Wir sind am Meer. Hier gibt es Muscheln, Schnecken, Korallen und präparierte Vögel zu sehen. Im Untergeschoss findest du die volkskundliche Sammlung. Bei BeeLoveSamos am nordöstlichen Ortsrand kannst du aromatischen Nadelbaumhonig und andere Bienenprodukte kaufen. Nicht nur für Weinliebhaber lohnt der Abstecher zum n Weingut Hatziioánnou ca. 1 km östlich von Mytilinií. Es besteht seit über 20 Jahren. Entweder du schaust spontan vorbei oder du meldest dich vorher online an. Dann kannst du mit Blick auf die Weinberge und das Dorf die Bioweine verkosten, die von der Familie Hatziioánnou angebaut werden. Dazu wird heimischer Käse und Dakos-Salat mit Tomaten und Kräutern gereicht. Wenn du die 90-minütige Führung buchst, genießt du nicht nur die Weine, sondern auch einen Rundgang über das Gut. Das schönste in Mytilinií erwartet dich aber abends. Dann heißt es: Hollywood unterm Sternenhimmel im Cine Rex. Vielleicht verbindest du Urlaub nicht direkt mit Kino. Aber wenn dir an den kleinen Tischen in einem liebevoll gestalteten Ambiente der warme Inselwind um die Nase weht, dann hat das mit den großen Kinoketten nichts zu tun. Alle Filme laufen in Originalsprache, und den Abend verbringst du mit Einheimischen. Nach dem Film gibt es manchmal loukoumádes, kleine, süße Teigbällchen, die frisch im Fett ausgebacken werden. Das aktuelle Programm hängt in Pythagório und Iréon aus, ist aber auch auf der Facebookseite vom Cine Rex zu finden.
- 831 01 Mytilinii
Folklore Museum
MuseenInsider-Tipp Geschichte erleben
Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.
- Dóryssa Seaside Resort, Pythagório
- http://www.doryssa.gr/
- +30 2273 088300
Insider-Tipp Geschichte erleben
Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.
- Dóryssa Seaside Resort, Pythagório
- http://www.doryssa.gr/
- +30 2273 088300
Archaiologikó Mousío
MuseenDas 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.
- Pythagório
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
Das 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.
- Pythagório
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
Antike Stadtmauer
TouristenattraktionenIn der Antike war die alte Stadt Sámos, das heutige Pythagório, von einer 6430 m langen Stadtmauer umgeben. Sie war bis zu 6 m hoch und 5 m dick, besaß zwölf Tore und Pforten sowie 35 Türme und Bastionen. Teile der Mauer können Sie noch immer deutlich sehen. Die antike Stadt nahm wahrscheinlich eine Fläche von etwa 1000 mal 1300 m ein. Hier lebten zu Zeiten des Polykrates 15 000 bis 20 000 Menschen. Mauerreste erkennen Sie z. B. am Ufer auf dem Weg vom Tarsanás-Strand zur Logothétis-Burg, an der schmalen Gasse, die entlang der Rückseite der Hotels Labito II und Stratos verläuft, und vor allem auf dem Ambelos-Hügel. Dort kann man der alten Mauer durch weitgehend wegeloses Gelände mehrere hundert Meter weit folgen.
- 831 01 Pythagorio
In der Antike war die alte Stadt Sámos, das heutige Pythagório, von einer 6430 m langen Stadtmauer umgeben. Sie war bis zu 6 m hoch und 5 m dick, besaß zwölf Tore und Pforten sowie 35 Türme und Bastionen. Teile der Mauer können Sie noch immer deutlich sehen. Die antike Stadt nahm wahrscheinlich eine Fläche von etwa 1000 mal 1300 m ein. Hier lebten zu Zeiten des Polykrates 15 000 bis 20 000 Menschen. Mauerreste erkennen Sie z. B. am Ufer auf dem Weg vom Tarsanás-Strand zur Logothétis-Burg, an der schmalen Gasse, die entlang der Rückseite der Hotels Labito II und Stratos verläuft, und vor allem auf dem Ambelos-Hügel. Dort kann man der alten Mauer durch weitgehend wegeloses Gelände mehrere hundert Meter weit folgen.
- 831 01 Pythagorio
Theater
Architektonische Highlights © Elisabetta Danielli, Shutterstock
Zu jeder antiken Stadt gehörte ein Amphitheater. Das von Pythagório lag in 70 m Höhe am oberen Stadtrand, dicht unterhalb der heutigen Höhlenkirche Panagía Spilianí. Von den Sitzreihen und dem Bühnengebäude aus römischer Zeit blieben nur Spuren erhalten; die Geländemulde aber wurde mit viel Holz und leider auch nacktem Beton wieder zur Freiluftbühne hergerichtet.
- 831 03 Pythagoreio
© Elisabetta Danielli, Shutterstock
Zu jeder antiken Stadt gehörte ein Amphitheater. Das von Pythagório lag in 70 m Höhe am oberen Stadtrand, dicht unterhalb der heutigen Höhlenkirche Panagía Spilianí. Von den Sitzreihen und dem Bühnengebäude aus römischer Zeit blieben nur Spuren erhalten; die Geländemulde aber wurde mit viel Holz und leider auch nacktem Beton wieder zur Freiluftbühne hergerichtet.
- 831 03 Pythagoreio
Chora
GeographicalChóra ist auf vielen griechischen Inseln die Bezeichnung für ihren Hauptort. Diese Chóra (1500 Ew.) war seit der Wiederbesiedlung Sámos’ im 16.Jh. bis 1834 die Hauptstadt der Insel. Die alten Wohnhäuser mit ihren Erkern und die alten Gassen mit ihren breiten Regenwasserabflussrinnen in der Mitte erinnern noch daran, aber die Atmosphäre im Dorf ist wegen zahlreicher Neubauten keineswegs mehr romantisch.
- 831 03 Chora
Chóra ist auf vielen griechischen Inseln die Bezeichnung für ihren Hauptort. Diese Chóra (1500 Ew.) war seit der Wiederbesiedlung Sámos’ im 16.Jh. bis 1834 die Hauptstadt der Insel. Die alten Wohnhäuser mit ihren Erkern und die alten Gassen mit ihren breiten Regenwasserabflussrinnen in der Mitte erinnern noch daran, aber die Atmosphäre im Dorf ist wegen zahlreicher Neubauten keineswegs mehr romantisch.
- 831 03 Chora
Agia Triada
TouristenattraktionenDas Kloster am Rand der Ebene von Mytilinií wurde 1824 gegründet. Inzwischen leben in dem festungsartigen Bau nur noch ein Mönch und eine Nonne. Die Kirche in dem jederzeit frei zugänglichen Innenhof ist verschlossen, bietet aber auch keine künstlerischen Schätze. Vom Kloster aus sind die Überreste der antiken Stadtmauer auf dem Hügelzug hinter Pythagório gut zu erkennen; Du kannst in etwa 50 Minuten dort hinaufwandern und auf der anderen Bergseite nach Pythagório hinabsteigen.
- 831 03 Chora
Das Kloster am Rand der Ebene von Mytilinií wurde 1824 gegründet. Inzwischen leben in dem festungsartigen Bau nur noch ein Mönch und eine Nonne. Die Kirche in dem jederzeit frei zugänglichen Innenhof ist verschlossen, bietet aber auch keine künstlerischen Schätze. Vom Kloster aus sind die Überreste der antiken Stadtmauer auf dem Hügelzug hinter Pythagório gut zu erkennen; Du kannst in etwa 50 Minuten dort hinaufwandern und auf der anderen Bergseite nach Pythagório hinabsteigen.
- 831 03 Chora
Wind & Water watersports
SporteinrichtungenWichtigster Anbieter an der Südküste ist Wind and Water, wo man zusätzlich Wasserski fahren und Motorboote für Selbstfahrer ausleihen kann.
- 831 03 Pithagorio
- http://www.windandwater.gr/
Wichtigster Anbieter an der Südküste ist Wind and Water, wo man zusätzlich Wasserski fahren und Motorboote für Selbstfahrer ausleihen kann.
- 831 03 Pithagorio
- http://www.windandwater.gr/
Doryssa Spa
Beauty und WellnessIndien hat es jetzt auch nach Sámos geschafft. Im Spa eines dorfähnlichen Strandhotels werden Ayurveda-Massagen angeboten, dazu vielerlei andere Treatments. Ein Nagelstudio ist auch vorhanden.
- Doryssa Bay, Pythagório
- http://www.doryssa.gr/
- +30 2273 088300
Indien hat es jetzt auch nach Sámos geschafft. Im Spa eines dorfähnlichen Strandhotels werden Ayurveda-Massagen angeboten, dazu vielerlei andere Treatments. Ein Nagelstudio ist auch vorhanden.
- Doryssa Bay, Pythagório
- http://www.doryssa.gr/
- +30 2273 088300
Cine Rex
KinosNette Geste: Am Ende des Kinoabends unterm Sternenhimmel gibt es für alle Zuschauer warme loukoumádes, eine Art Mini-Berliner mit Sesam, Honig und Puderzucker auf Kosten des Hauses.
- 831 01 Mitilini
- +30 2273 051236
Nette Geste: Am Ende des Kinoabends unterm Sternenhimmel gibt es für alle Zuschauer warme loukoumádes, eine Art Mini-Berliner mit Sesam, Honig und Puderzucker auf Kosten des Hauses.
- 831 01 Mitilini
- +30 2273 051236
Le Coin Boutique
ModegeschäfteGriechenland ist ein sonnenverwöhntes Land. Das macht sich auch in der Mode bemerkbar. In dieser kleinen Boutique auf der Haupteinkaufsstraße, fast an der Kreuzung zur Straße nach Vathý, findest du wunderschöne Sommerkleider und Schuhe. Wenn du dir ein Andenken gönnen willst, mit dem du auch im nächsten Urlaub strahlst, bist du hier an der richtigen Adresse.
- 831 03 Pithagorio
- +30 2273 062212
Griechenland ist ein sonnenverwöhntes Land. Das macht sich auch in der Mode bemerkbar. In dieser kleinen Boutique auf der Haupteinkaufsstraße, fast an der Kreuzung zur Straße nach Vathý, findest du wunderschöne Sommerkleider und Schuhe. Wenn du dir ein Andenken gönnen willst, mit dem du auch im nächsten Urlaub strahlst, bist du hier an der richtigen Adresse.
- 831 03 Pithagorio
- +30 2273 062212
Jet Ski Sámos
TouristenattraktionenWenn du lieber aktiv bist, dann soll es am Angebot nicht scheitern. Jetski, Wasserski oder Tretboote findest du bei Jet Ski Sámos am östlichen Ende des Potokáki Beach. Am westlichen Ende kannst du dich in einer hippen Beach Volley Bar am Netz so richtig austoben. Und wenn dir das nicht reicht, dann schau am Strand des Hotels Dóryssa Seaside Resort vorbei. Hier hat Wind & Water Watersports so ziemlich alles, was du am Strand in punkto Sport so machen kannst.
- Potokáki Beach, Pythagório
Wenn du lieber aktiv bist, dann soll es am Angebot nicht scheitern. Jetski, Wasserski oder Tretboote findest du bei Jet Ski Sámos am östlichen Ende des Potokáki Beach. Am westlichen Ende kannst du dich in einer hippen Beach Volley Bar am Netz so richtig austoben. Und wenn dir das nicht reicht, dann schau am Strand des Hotels Dóryssa Seaside Resort vorbei. Hier hat Wind & Water Watersports so ziemlich alles, was du am Strand in punkto Sport so machen kannst.
- Potokáki Beach, Pythagório
Stathmós
BarsHierhin solltest du unbedingt mal einen Abstecher machen, wenn du erleben willst, wie man in Sámos einen gepflegten Abend verbringt – und zwar direkt oben an der Hauptkreuzung. Klingt nicht gut? Versuch es mal. Der kleine kafenío ist nicht umsonst schon morgens proppenvoll. Alkohol kostet hier deutlich weniger als unten am Wasser. Bestell Bier, Súma, Wein oder Ouzo. Und wenn dir ungefragt Essen auf den Tisch gestellt wird: Freu dich. Das ist keine Abzocke, sondern die feine Art, mit Gästen umzugehen.
- Pythagório
- +30 2273 062401
Hierhin solltest du unbedingt mal einen Abstecher machen, wenn du erleben willst, wie man in Sámos einen gepflegten Abend verbringt – und zwar direkt oben an der Hauptkreuzung. Klingt nicht gut? Versuch es mal. Der kleine kafenío ist nicht umsonst schon morgens proppenvoll. Alkohol kostet hier deutlich weniger als unten am Wasser. Bestell Bier, Súma, Wein oder Ouzo. Und wenn dir ungefragt Essen auf den Tisch gestellt wird: Freu dich. Das ist keine Abzocke, sondern die feine Art, mit Gästen umzugehen.
- Pythagório
- +30 2273 062401