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Chora Sehenswertes & Restaurants









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Moní Spilianí
Architektonische Highlights © Cem OZER, Shutterstock
Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.
- 831 03 Pythagório
- http://www.samosin.gr/
- +30 2273 061361
© Cem OZER, Shutterstock
Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.
- 831 03 Pythagório
- http://www.samosin.gr/
- +30 2273 061361
Pythagório
Geographical © Milan Gonda, Shutterstock
Insider-Tipp Da musst du durch!
Das nach Pythagoras (a2 + b2 = c2 – du erinnerst dich?) benannte Städtchen steht auf dem Areal der antiken Inselhauptstadt. Der bildschöne Hafen wird von einer langen Mole eingeschlossen, die auf den Fundamenten ihrer antiken Vorgängerin ruht. Geselliger Mittelpunkt der Stadt ist die Hafenpromenade. Im alten Ortskern führen schmale Alleen zur Burg des Logothétis hinauf, die die Samioten 1824 während des griechischen Freiheitskampfs gegen die Türken errichteten. Das Archäologische Museum des Orts beeindruckt durch die Nachbildung einer mit mehreren Nischen für Opfergaben versehenen Felswand, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war. Oberhalb von Pythagório fällt am Stadtberg der weiße Bau des Klosters Spilianí auf, dessen Höhlenkirche einen Besuch lohnt. In der Nähe befindet sich, gut ausgeschildert, auch der Eingang zum Tunnel des Eupalínos. Er stammt aus dem 6.Jh. v. Chr. und sollte die Wasserversorgung der Stadt während einer Belagerung sichern. Der Tunnel ist ein Meisterwerk antiker Ingenieurskunst: Mit dem Bau wurde von beiden Seiten gleichzeitig begonnen; das Gefälle im Tunnel beträgt genau 0,5 Prozent. Begehbar ist er normalerweise vom Südeingang aus auf ca. 500 m Länge. Noch toller und etwas gruselig ist es, ihn ganz zu durchwandern – frag vor Ort an der Kasse oder telefonisch nach den Terminen!
- 831 03 Pythagório
- http://www.pythagorion.net/
© Milan Gonda, Shutterstock
Insider-Tipp Da musst du durch!
Das nach Pythagoras (a2 + b2 = c2 – du erinnerst dich?) benannte Städtchen steht auf dem Areal der antiken Inselhauptstadt. Der bildschöne Hafen wird von einer langen Mole eingeschlossen, die auf den Fundamenten ihrer antiken Vorgängerin ruht. Geselliger Mittelpunkt der Stadt ist die Hafenpromenade. Im alten Ortskern führen schmale Alleen zur Burg des Logothétis hinauf, die die Samioten 1824 während des griechischen Freiheitskampfs gegen die Türken errichteten. Das Archäologische Museum des Orts beeindruckt durch die Nachbildung einer mit mehreren Nischen für Opfergaben versehenen Felswand, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war. Oberhalb von Pythagório fällt am Stadtberg der weiße Bau des Klosters Spilianí auf, dessen Höhlenkirche einen Besuch lohnt. In der Nähe befindet sich, gut ausgeschildert, auch der Eingang zum Tunnel des Eupalínos. Er stammt aus dem 6.Jh. v. Chr. und sollte die Wasserversorgung der Stadt während einer Belagerung sichern. Der Tunnel ist ein Meisterwerk antiker Ingenieurskunst: Mit dem Bau wurde von beiden Seiten gleichzeitig begonnen; das Gefälle im Tunnel beträgt genau 0,5 Prozent. Begehbar ist er normalerweise vom Südeingang aus auf ca. 500 m Länge. Noch toller und etwas gruselig ist es, ihn ganz zu durchwandern – frag vor Ort an der Kasse oder telefonisch nach den Terminen!
- 831 03 Pythagório
- http://www.pythagorion.net/
Tunnel des Eupalinos
Touristenattraktionen © Elisabetta Danielli, Shutterstock
Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.
- 831 03 Pithagorio
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
© Elisabetta Danielli, Shutterstock
Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.
- 831 03 Pithagorio
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Heraion
Touristenattraktionen © Nejdet Duzen, Shutterstock
Insider-Tipp Alles auf einen Blick
Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.
- 831 03 Ireo
- http://odysseus.culture.gr/
© Nejdet Duzen, Shutterstock
Insider-Tipp Alles auf einen Blick
Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.
- 831 03 Ireo
- http://odysseus.culture.gr/
Kallisti Gallery
KunstgalerienDie Stücke in der Galerie von Jánnis Spyrídonos heben sich wohltuend vom Einheitsangebot ab. Er präsentiert Werke lebender griechischer Künstler und Kunsthandwerker verschiedener Richtungen. Silberschmuck und -objekte gehören ebenso zum Sortiment wie Keramik, Skulpturen, Glas, Seidenmalereien und handgemalte Ikonen.
- Eparchiaki Odos Vathiou - Choras 55, 831 03 Pithagorio
- http://www.kallisti-gallery.com/
- +30 2273 062155
Die Stücke in der Galerie von Jánnis Spyrídonos heben sich wohltuend vom Einheitsangebot ab. Er präsentiert Werke lebender griechischer Künstler und Kunsthandwerker verschiedener Richtungen. Silberschmuck und -objekte gehören ebenso zum Sortiment wie Keramik, Skulpturen, Glas, Seidenmalereien und handgemalte Ikonen.
- Eparchiaki Odos Vathiou - Choras 55, 831 03 Pithagorio
- http://www.kallisti-gallery.com/
- +30 2273 062155
Kloster Timíou Stavroú
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Königreich der Katzen
Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.
- 831 03 Pythagoreio
- +30 2273 037793
Insider-Tipp Königreich der Katzen
Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.
- 831 03 Pythagoreio
- +30 2273 037793
Logothetis-Burg
Architektonische Highlights © Milos Vucicevic, Shutterstock
Insider-Tipp Romantik auf den Spuren der Zeit
Auf der Meerseite der Altstadt von Pythagório ragt ein großer Turm in die Höhe. Den kannst du nicht übersehen, wenn du etwa auf halber Höhe der Haupteinkaufsstraße Richtung Küste läufst. Auf einmal bist du in einer anderen Welt. Eben noch Geschäfte, Essen und wildes Treiben, jetzt ein Hauch von Mittelalter. Die Samioten nennen den Hügel Kastélli und den Turm Pírgos Logothéti. 1822 wurde hier eine Festung errichtet, um die benachbarten Türken von Sámos fernzuhalten, die die Insel nach 400-jähriger Herrschaft gerade verloren hatten. Der Ort entführt dich sogar noch weiter zurück in die Inselgeschichte: Im 6.Jh. v. Chr. regierte von dieser Stelle aus der Tyrann Polykrates. In der hellenistisch-römischen Zeit standen hier Luxusvillen, im 5.Jh. n. Chr. errichteten die Samioten an dieser Stelle eine byzantinische Burg mit Kapelle. Wenn du aufmerksam suchst, dann findest du Spuren all dieser Bauten am Ostrand des Friedhofs. Der liegt zwischen der Logothétis-Burg und der benachbarten Hauptkirche Pythagórios. Im Inneren der restaurierten Burg ist das Geschichtsmuseum von Sámos untergebracht, wo du dich über all diese Details noch einmal genauer informieren kannst. Abends und nachts kannst du das Gelände für einen romantischen Spaziergang nutzen. Gelände jederzeit frei zugänglich.
- Tower of Lykourgos Logothetis, 831 03 Pythagorio
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2273 062408
© Milos Vucicevic, Shutterstock
Insider-Tipp Romantik auf den Spuren der Zeit
Auf der Meerseite der Altstadt von Pythagório ragt ein großer Turm in die Höhe. Den kannst du nicht übersehen, wenn du etwa auf halber Höhe der Haupteinkaufsstraße Richtung Küste läufst. Auf einmal bist du in einer anderen Welt. Eben noch Geschäfte, Essen und wildes Treiben, jetzt ein Hauch von Mittelalter. Die Samioten nennen den Hügel Kastélli und den Turm Pírgos Logothéti. 1822 wurde hier eine Festung errichtet, um die benachbarten Türken von Sámos fernzuhalten, die die Insel nach 400-jähriger Herrschaft gerade verloren hatten. Der Ort entführt dich sogar noch weiter zurück in die Inselgeschichte: Im 6.Jh. v. Chr. regierte von dieser Stelle aus der Tyrann Polykrates. In der hellenistisch-römischen Zeit standen hier Luxusvillen, im 5.Jh. n. Chr. errichteten die Samioten an dieser Stelle eine byzantinische Burg mit Kapelle. Wenn du aufmerksam suchst, dann findest du Spuren all dieser Bauten am Ostrand des Friedhofs. Der liegt zwischen der Logothétis-Burg und der benachbarten Hauptkirche Pythagórios. Im Inneren der restaurierten Burg ist das Geschichtsmuseum von Sámos untergebracht, wo du dich über all diese Details noch einmal genauer informieren kannst. Abends und nachts kannst du das Gelände für einen romantischen Spaziergang nutzen. Gelände jederzeit frei zugänglich.
- Tower of Lykourgos Logothetis, 831 03 Pythagorio
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2273 062408
Ierá Odós
CafésInsider-Tipp Samiotisches Glück ist süß und tropft
Pfannkuchen, Eierkuchen, Pancakes: Teigfladen aus der Pfanne gehen immer, egal in welcher Version. Wenn du selbst mal Lust hast auf die samiotische Variante oder deine Kinder an einem der seltenen Regentage bei Laune halten willst, dann probier die tiganítes mit Honig und Zimt. Die werden hier für jeden Gast frisch zubereitet. Außerdem gibt es Kuchen und Eis, heiße Schokolade, Smoothies und Wein. Das alles in stilvollem Ambiente im ersten Stock mit Blick auf die Burg.
- 831 03 Pythagorio
- +30 2273 061091
Insider-Tipp Samiotisches Glück ist süß und tropft
Pfannkuchen, Eierkuchen, Pancakes: Teigfladen aus der Pfanne gehen immer, egal in welcher Version. Wenn du selbst mal Lust hast auf die samiotische Variante oder deine Kinder an einem der seltenen Regentage bei Laune halten willst, dann probier die tiganítes mit Honig und Zimt. Die werden hier für jeden Gast frisch zubereitet. Außerdem gibt es Kuchen und Eis, heiße Schokolade, Smoothies und Wein. Das alles in stilvollem Ambiente im ersten Stock mit Blick auf die Burg.
- 831 03 Pythagorio
- +30 2273 061091
Ireo
Geographical © Pavel Rapek, Shutterstock
Insider-Tipp Essen, was auf den Tisch kommt
Der kleine Ort Iréon ist vielleicht weniger charmant als andere Inselstädtchen. Einen schönen Urlaub kannst du hier trotzdem verbringen. Schließlich fehlt es dir an nichts. Eine gute Auswahl an Restaurants, Supermärkten, erschwinglichen Unterkünften und einige Kilometer an Strand machen Iréon zu einer wahren Komfortzone. Hier finden sich alle Sámos-Fans ein: Die Kulturtouris, die Backpacker und junge Leute vom griechischen Festland oder aus Europa, die sich auf neue Urlaubsziele einlassen wollen. Der Name Iréon macht deutlich: Der Ort gehört der Göttin Hera. Du wirst dich aber nicht mit ihr anlegen müssen. Die Gattin und gleichzeitig Schwester von Zeus, dem höchsten Gott des Olymps, macht sich eher rar und wird dich nicht auf irgendwelche mythologischen Rätseljagden schicken. Du kannst dir stattdessen ein sonniges (oder naturschattiges) Plätzchen am langen Kieselstrand suchen. Auch Strandliegen und Sonnenschirme sind vorhanden. Viel im Dorf ist neu gebaut. Wenn du aber bei einem Spaziergang die Augen offenhältst, dann findest du noch ein paar von den kleinen Fischerhütten am Wasser. Bis in die 1980er-Jahre war Iréon faktisch nur der Anlageplatz des Bergdorfs Pagóndas. Hier wurden Waren aus dem ganzen Land geliefert und Produkte der Region in den Rest Griechenlands verschifft. Im Ort selbst wirst du heute vor allem zwei Dinge finden: Meer und Essen. Wenn du den Strand bis zum Ende des Dorfs läufst, kommst du zu einer kleinen Hafenmole. Noch etwa 700 m weiter findest du den gut besuchten Pappá Beach, zwei winzige Kieselbuchten, die unterhalb einer Taverne im Schatten von alten, duftenden Kiefern liegen. Nimm Badeschuhe mit, damit dir die Kiesel den Strand nicht vermiesen. Empfehlenswert sind außerdem Schnorchel und Flossen. Die eher felsige Küste eignet sich gut, um sie auch unterhalb der Wasseroberfläche zu erkunden. Wenn du irgendwann Hunger haben solltest, dann bietet Iréon einiges an Möglichkeiten. Zwei davon heben sich ein wenig ab von den anderen: Wenn du dich auf ein Experiment einlassen willst, dann versuch es mal im To Kyma. Die Taverne liegt direkt am Hauptplatz des Dorfs, wo auch geparkt wird. Klingt nicht romantisch, wird dir aber nichts ausmachen, da das bunt gestrichene Restaurant quasi ins Meer gebaut wurde. Zu empfehlen ist die Fischplatte. Und natürlich gibt es im Kyma auch alle klassischen Fleischgerichte zu kosten. Küchenchef Giannis ist wohl das, was man als coole Socke bezeichnen würde. Wenn du dich traust, vergiss die Speisekarte. Dann kocht Giannis nach Charaktereinschätzung. Die romantische Variante bietet das Eptastádio am Weg zum Pappá-Strand. Auch hier sitzt du direkt am Meer und kannst vor allem zur blauen Stunde über die grandiosen Farben am Himmel staunen. Die Tische sind selbst bemalt. Alles ist liebevoll hergerichtet. Nikos und Nikos aus Athen interpretieren die griechische Küche neu. Probier den gut gebratenen frischen Fisch oder die Pasta mit langsam geschmortem Rindfleisch.
- 831 03 Ireo
© Pavel Rapek, Shutterstock
Insider-Tipp Essen, was auf den Tisch kommt
Der kleine Ort Iréon ist vielleicht weniger charmant als andere Inselstädtchen. Einen schönen Urlaub kannst du hier trotzdem verbringen. Schließlich fehlt es dir an nichts. Eine gute Auswahl an Restaurants, Supermärkten, erschwinglichen Unterkünften und einige Kilometer an Strand machen Iréon zu einer wahren Komfortzone. Hier finden sich alle Sámos-Fans ein: Die Kulturtouris, die Backpacker und junge Leute vom griechischen Festland oder aus Europa, die sich auf neue Urlaubsziele einlassen wollen. Der Name Iréon macht deutlich: Der Ort gehört der Göttin Hera. Du wirst dich aber nicht mit ihr anlegen müssen. Die Gattin und gleichzeitig Schwester von Zeus, dem höchsten Gott des Olymps, macht sich eher rar und wird dich nicht auf irgendwelche mythologischen Rätseljagden schicken. Du kannst dir stattdessen ein sonniges (oder naturschattiges) Plätzchen am langen Kieselstrand suchen. Auch Strandliegen und Sonnenschirme sind vorhanden. Viel im Dorf ist neu gebaut. Wenn du aber bei einem Spaziergang die Augen offenhältst, dann findest du noch ein paar von den kleinen Fischerhütten am Wasser. Bis in die 1980er-Jahre war Iréon faktisch nur der Anlageplatz des Bergdorfs Pagóndas. Hier wurden Waren aus dem ganzen Land geliefert und Produkte der Region in den Rest Griechenlands verschifft. Im Ort selbst wirst du heute vor allem zwei Dinge finden: Meer und Essen. Wenn du den Strand bis zum Ende des Dorfs läufst, kommst du zu einer kleinen Hafenmole. Noch etwa 700 m weiter findest du den gut besuchten Pappá Beach, zwei winzige Kieselbuchten, die unterhalb einer Taverne im Schatten von alten, duftenden Kiefern liegen. Nimm Badeschuhe mit, damit dir die Kiesel den Strand nicht vermiesen. Empfehlenswert sind außerdem Schnorchel und Flossen. Die eher felsige Küste eignet sich gut, um sie auch unterhalb der Wasseroberfläche zu erkunden. Wenn du irgendwann Hunger haben solltest, dann bietet Iréon einiges an Möglichkeiten. Zwei davon heben sich ein wenig ab von den anderen: Wenn du dich auf ein Experiment einlassen willst, dann versuch es mal im To Kyma. Die Taverne liegt direkt am Hauptplatz des Dorfs, wo auch geparkt wird. Klingt nicht romantisch, wird dir aber nichts ausmachen, da das bunt gestrichene Restaurant quasi ins Meer gebaut wurde. Zu empfehlen ist die Fischplatte. Und natürlich gibt es im Kyma auch alle klassischen Fleischgerichte zu kosten. Küchenchef Giannis ist wohl das, was man als coole Socke bezeichnen würde. Wenn du dich traust, vergiss die Speisekarte. Dann kocht Giannis nach Charaktereinschätzung. Die romantische Variante bietet das Eptastádio am Weg zum Pappá-Strand. Auch hier sitzt du direkt am Meer und kannst vor allem zur blauen Stunde über die grandiosen Farben am Himmel staunen. Die Tische sind selbst bemalt. Alles ist liebevoll hergerichtet. Nikos und Nikos aus Athen interpretieren die griechische Küche neu. Probier den gut gebratenen frischen Fisch oder die Pasta mit langsam geschmortem Rindfleisch.
- 831 03 Ireo
Mytilinii
GeographicalInsider-Tipp Hier ist Wein Familiensache
Man kann ja nicht immer nur am Meer herumhängen. Mytilinií (1870 Ew.) bietet dir ein für Sámos ganz ungewohntes Seherlebnis, denn hier sieht man das Meer überhaupt nicht – und freut sich abends umso mehr, wenn man es wieder im Blick hat. Die versteckte Lage in einem fruchtbaren Hochtal ist der Grund dafür, dass das Dorf überhaupt existiert. Als es um das Jahr 1700 durch Neusiedler von der Insel Lesbos, die die Griechen Mytilíni nennen, gegründet wurde, war das ein großer Vorteil: Man war vor Piratenüberfällen ziemlich sicher. Ohne Meerblick und sicher vor Piraten kannst du dir in aller Seelenruhe das Naturhistorische Museum der Ägäis anschauen. Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden Tierpräparate und Fossilien. Schon 1887 fand man in der Nähe von Mytilinií Knochen, Schädel und Zähne inzwischen längst ausgestorbener Tierarten. 1963 brachten erneute Grabung der Universität Thessaloníki weitere Fossilien ans Tageslicht. Sie zeigen, dass vor etwa 6 bis 10 Mio. Jahren auf Sámos, das damals noch keine Insel war, Frühformen von Antilopen und Gazellen, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden lebten. Das berühmteste Exponat des Museums ist der ausgestopfte Kaplani, eine Raubkatze, die vor etwa 150 Jahren von der kleinasiatischen Küste nach Samos herüberschwamm, um einer Naturkatastrophe zu entgehen. Sie machte die Bergregionen unsicher, bis ein tapferer Jäger sie in einer Höhle erlegte. Ein bekanntes griechisches Kinderbuch, „To Kaplani tis vitrinas“ („Wildkatze unter Glas“) von Alki Zei, ist von ihr inspiriert. Das Museum zeigt nicht nur Tiere, sondern auch Mineralien. Im dritten Saal dann endlich die Erinnerung: Wir sind am Meer. Hier gibt es Muscheln, Schnecken, Korallen und präparierte Vögel zu sehen. Im Untergeschoss findest du die volkskundliche Sammlung. Bei BeeLoveSamos am nordöstlichen Ortsrand kannst du aromatischen Nadelbaumhonig und andere Bienenprodukte kaufen. Nicht nur für Weinliebhaber lohnt der Abstecher zum n Weingut Hatziioánnou ca. 1 km östlich von Mytilinií. Es besteht seit über 20 Jahren. Entweder du schaust spontan vorbei oder du meldest dich vorher online an. Dann kannst du mit Blick auf die Weinberge und das Dorf die Bioweine verkosten, die von der Familie Hatziioánnou angebaut werden. Dazu wird heimischer Käse und Dakos-Salat mit Tomaten und Kräutern gereicht. Wenn du die 90-minütige Führung buchst, genießt du nicht nur die Weine, sondern auch einen Rundgang über das Gut. Das schönste in Mytilinií erwartet dich aber abends. Dann heißt es: Hollywood unterm Sternenhimmel im Cine Rex. Vielleicht verbindest du Urlaub nicht direkt mit Kino. Aber wenn dir an den kleinen Tischen in einem liebevoll gestalteten Ambiente der warme Inselwind um die Nase weht, dann hat das mit den großen Kinoketten nichts zu tun. Alle Filme laufen in Originalsprache, und den Abend verbringst du mit Einheimischen. Nach dem Film gibt es manchmal loukoumádes, kleine, süße Teigbällchen, die frisch im Fett ausgebacken werden. Das aktuelle Programm hängt in Pythagório und Iréon aus, ist aber auch auf der Facebookseite vom Cine Rex zu finden.
- 831 01 Mytilinii
Insider-Tipp Hier ist Wein Familiensache
Man kann ja nicht immer nur am Meer herumhängen. Mytilinií (1870 Ew.) bietet dir ein für Sámos ganz ungewohntes Seherlebnis, denn hier sieht man das Meer überhaupt nicht – und freut sich abends umso mehr, wenn man es wieder im Blick hat. Die versteckte Lage in einem fruchtbaren Hochtal ist der Grund dafür, dass das Dorf überhaupt existiert. Als es um das Jahr 1700 durch Neusiedler von der Insel Lesbos, die die Griechen Mytilíni nennen, gegründet wurde, war das ein großer Vorteil: Man war vor Piratenüberfällen ziemlich sicher. Ohne Meerblick und sicher vor Piraten kannst du dir in aller Seelenruhe das Naturhistorische Museum der Ägäis anschauen. Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden Tierpräparate und Fossilien. Schon 1887 fand man in der Nähe von Mytilinií Knochen, Schädel und Zähne inzwischen längst ausgestorbener Tierarten. 1963 brachten erneute Grabung der Universität Thessaloníki weitere Fossilien ans Tageslicht. Sie zeigen, dass vor etwa 6 bis 10 Mio. Jahren auf Sámos, das damals noch keine Insel war, Frühformen von Antilopen und Gazellen, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden lebten. Das berühmteste Exponat des Museums ist der ausgestopfte Kaplani, eine Raubkatze, die vor etwa 150 Jahren von der kleinasiatischen Küste nach Samos herüberschwamm, um einer Naturkatastrophe zu entgehen. Sie machte die Bergregionen unsicher, bis ein tapferer Jäger sie in einer Höhle erlegte. Ein bekanntes griechisches Kinderbuch, „To Kaplani tis vitrinas“ („Wildkatze unter Glas“) von Alki Zei, ist von ihr inspiriert. Das Museum zeigt nicht nur Tiere, sondern auch Mineralien. Im dritten Saal dann endlich die Erinnerung: Wir sind am Meer. Hier gibt es Muscheln, Schnecken, Korallen und präparierte Vögel zu sehen. Im Untergeschoss findest du die volkskundliche Sammlung. Bei BeeLoveSamos am nordöstlichen Ortsrand kannst du aromatischen Nadelbaumhonig und andere Bienenprodukte kaufen. Nicht nur für Weinliebhaber lohnt der Abstecher zum n Weingut Hatziioánnou ca. 1 km östlich von Mytilinií. Es besteht seit über 20 Jahren. Entweder du schaust spontan vorbei oder du meldest dich vorher online an. Dann kannst du mit Blick auf die Weinberge und das Dorf die Bioweine verkosten, die von der Familie Hatziioánnou angebaut werden. Dazu wird heimischer Käse und Dakos-Salat mit Tomaten und Kräutern gereicht. Wenn du die 90-minütige Führung buchst, genießt du nicht nur die Weine, sondern auch einen Rundgang über das Gut. Das schönste in Mytilinií erwartet dich aber abends. Dann heißt es: Hollywood unterm Sternenhimmel im Cine Rex. Vielleicht verbindest du Urlaub nicht direkt mit Kino. Aber wenn dir an den kleinen Tischen in einem liebevoll gestalteten Ambiente der warme Inselwind um die Nase weht, dann hat das mit den großen Kinoketten nichts zu tun. Alle Filme laufen in Originalsprache, und den Abend verbringst du mit Einheimischen. Nach dem Film gibt es manchmal loukoumádes, kleine, süße Teigbällchen, die frisch im Fett ausgebacken werden. Das aktuelle Programm hängt in Pythagório und Iréon aus, ist aber auch auf der Facebookseite vom Cine Rex zu finden.
- 831 01 Mytilinii
Folklore Museum
MuseenInsider-Tipp Geschichte erleben
Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.
- Dóryssa Seaside Resort, Pythagório
- http://www.doryssa.gr/
- +30 2273 088300
Insider-Tipp Geschichte erleben
Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.
- Dóryssa Seaside Resort, Pythagório
- http://www.doryssa.gr/
- +30 2273 088300
Samos Beer
BarsInsider-Tipp Samos’ kleine Bierwelt entdecken
Samos’ einzige Brauerei wurde 2019 von Iríni, Dimítris und Stamátis gegründet und ist eine der kleinsten des Landes. Im gemütlichen Biergarten kannst du die derzeit zwölf Biere des Hauses sowie weitere Biere aus griechischen Mikrobrauereien probieren. Für die nötige Basis sorgen Snacks und kleine Gerichte – von Nachos über Salate bis hin zum Burger. Findet gerade eine Latin-Party statt, kannst du sogar tanzen. Melde dich vor deinem Besuch z.B. über Instagram zur kleinen Führung an, erfahre einiges über das hübsch restaurierte Gebäude, die Entstehung der Brauerei und die Braukunst, und suche dir bei der Verkostung dein Lieblingsbier aus.
- &, 831 03 Pithagorio
- http://www.samosbeer.com/
Insider-Tipp Samos’ kleine Bierwelt entdecken
Samos’ einzige Brauerei wurde 2019 von Iríni, Dimítris und Stamátis gegründet und ist eine der kleinsten des Landes. Im gemütlichen Biergarten kannst du die derzeit zwölf Biere des Hauses sowie weitere Biere aus griechischen Mikrobrauereien probieren. Für die nötige Basis sorgen Snacks und kleine Gerichte – von Nachos über Salate bis hin zum Burger. Findet gerade eine Latin-Party statt, kannst du sogar tanzen. Melde dich vor deinem Besuch z.B. über Instagram zur kleinen Führung an, erfahre einiges über das hübsch restaurierte Gebäude, die Entstehung der Brauerei und die Braukunst, und suche dir bei der Verkostung dein Lieblingsbier aus.
- &, 831 03 Pithagorio
- http://www.samosbeer.com/
Archaiologikó Mousío
MuseenDas 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.
- Pythagório
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
Das 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.
- Pythagório
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
Nicos Rentals
FahrradMit normalen Tourenrädern kommst du auf dem gebirgigen Sámos nicht weit. MTBs oder E-Bikes müssen her! Beide und zudem noch Rennräder vermietet Nicos Rentals.
- 831 03 Pythagorion
- http://nicos-rentals.com/
- +30 2273 061094
Mit normalen Tourenrädern kommst du auf dem gebirgigen Sámos nicht weit. MTBs oder E-Bikes müssen her! Beide und zudem noch Rennräder vermietet Nicos Rentals.
- 831 03 Pythagorion
- http://nicos-rentals.com/
- +30 2273 061094
Antike Stadtmauer
TouristenattraktionenIn der Antike war die alte Stadt Sámos, das heutige Pythagório, von einer 6430 m langen Stadtmauer umgeben. Sie war bis zu 6 m hoch und 5 m dick, besaß zwölf Tore und Pforten sowie 35 Türme und Bastionen. Teile der Mauer können Sie noch immer deutlich sehen. Die antike Stadt nahm wahrscheinlich eine Fläche von etwa 1000 mal 1300 m ein. Hier lebten zu Zeiten des Polykrates 15 000 bis 20 000 Menschen. Mauerreste erkennen Sie z. B. am Ufer auf dem Weg vom Tarsanás-Strand zur Logothétis-Burg, an der schmalen Gasse, die entlang der Rückseite der Hotels Labito II und Stratos verläuft, und vor allem auf dem Ambelos-Hügel. Dort kann man der alten Mauer durch weitgehend wegeloses Gelände mehrere hundert Meter weit folgen.
- 831 01 Pythagorio
In der Antike war die alte Stadt Sámos, das heutige Pythagório, von einer 6430 m langen Stadtmauer umgeben. Sie war bis zu 6 m hoch und 5 m dick, besaß zwölf Tore und Pforten sowie 35 Türme und Bastionen. Teile der Mauer können Sie noch immer deutlich sehen. Die antike Stadt nahm wahrscheinlich eine Fläche von etwa 1000 mal 1300 m ein. Hier lebten zu Zeiten des Polykrates 15 000 bis 20 000 Menschen. Mauerreste erkennen Sie z. B. am Ufer auf dem Weg vom Tarsanás-Strand zur Logothétis-Burg, an der schmalen Gasse, die entlang der Rückseite der Hotels Labito II und Stratos verläuft, und vor allem auf dem Ambelos-Hügel. Dort kann man der alten Mauer durch weitgehend wegeloses Gelände mehrere hundert Meter weit folgen.
- 831 01 Pythagorio
Metamórphosis tou Christoú
Architektonische Highlights © Giannis Papanikos, Shutterstock
Die 1932 fertiggestellte Hauptkirche von Pythagório ist der Verklärung Christi geweiht, die jährlich am 6.August gefeiert wird. An jenem Tag des Jahres 1824 hatten die aufständischen Griechen unter Führung von Lykoúrgos Logothétis einen Sieg gegen die sehr viel zahlreicheren türkischen Truppen errungen. Die gläubigen Kämpfer schrieben diesen Sieg dem direkten Eingreifen Christi zu.
- Metamorphosis Church, 831 03 Pythagorio
- http://odysseus.culture.gr/
© Giannis Papanikos, Shutterstock
Die 1932 fertiggestellte Hauptkirche von Pythagório ist der Verklärung Christi geweiht, die jährlich am 6.August gefeiert wird. An jenem Tag des Jahres 1824 hatten die aufständischen Griechen unter Führung von Lykoúrgos Logothétis einen Sieg gegen die sehr viel zahlreicheren türkischen Truppen errungen. Die gläubigen Kämpfer schrieben diesen Sieg dem direkten Eingreifen Christi zu.
- Metamorphosis Church, 831 03 Pythagorio
- http://odysseus.culture.gr/
pythagoras statue
Touristenattraktionen © OmaPhoto, Shutterstock
Das moderne Denkmal wurde 1988 auf der kürzeren der beiden Hafenmolen errichtet. Es trägt die Inschrift „Pythagoras der Samiote (580-496 v. Chr.)“ und zeigt den Philosophen mit einem Dreieck in der linken Hand. Zusammen mit zwei Stäben bildet seine Figur wiederum ein Dreieck. Auf Pythagoras, der lange als Begründer von Mathematik und Geometrie galt, sind die Samioten von heute zu Unrecht stolz. Er stammte zwar von der Insel, doch verließ er sie schon früh aus Opposition gegenüber dem Tyrannen Polykrates und ging nach Unteritalien. Erst dort begründete er seine Lehre und seine Schule, die ihn weltberühmt machte.
- 831 03 Samos
© OmaPhoto, Shutterstock
Das moderne Denkmal wurde 1988 auf der kürzeren der beiden Hafenmolen errichtet. Es trägt die Inschrift „Pythagoras der Samiote (580-496 v. Chr.)“ und zeigt den Philosophen mit einem Dreieck in der linken Hand. Zusammen mit zwei Stäben bildet seine Figur wiederum ein Dreieck. Auf Pythagoras, der lange als Begründer von Mathematik und Geometrie galt, sind die Samioten von heute zu Unrecht stolz. Er stammte zwar von der Insel, doch verließ er sie schon früh aus Opposition gegenüber dem Tyrannen Polykrates und ging nach Unteritalien. Erst dort begründete er seine Lehre und seine Schule, die ihn weltberühmt machte.
- 831 03 Samos
Theater
Architektonische Highlights © Elisabetta Danielli, Shutterstock
Zu jeder antiken Stadt gehörte ein Amphitheater. Das von Pythagório lag in 70 m Höhe am oberen Stadtrand, dicht unterhalb der heutigen Höhlenkirche Panagía Spilianí. Von den Sitzreihen und dem Bühnengebäude aus römischer Zeit blieben nur Spuren erhalten; die Geländemulde aber wurde mit viel Holz und leider auch nacktem Beton wieder zur Freiluftbühne hergerichtet.
- 831 03 Pythagoreio
© Elisabetta Danielli, Shutterstock
Zu jeder antiken Stadt gehörte ein Amphitheater. Das von Pythagório lag in 70 m Höhe am oberen Stadtrand, dicht unterhalb der heutigen Höhlenkirche Panagía Spilianí. Von den Sitzreihen und dem Bühnengebäude aus römischer Zeit blieben nur Spuren erhalten; die Geländemulde aber wurde mit viel Holz und leider auch nacktem Beton wieder zur Freiluftbühne hergerichtet.
- 831 03 Pythagoreio
Fáros
Restaurants- griechisch
Die letzte Taverne an der Uferpromenade liegt schon jenseits der östlichen Hafenmole am winzigen Rematáki Beach. Tagsüber stehen Liegestühle und Sonnenschirme am Strand, abends die Tische und Stühle des auf zwei Terrassen überm Strand modern gestylten Lokals mit besonders freundlichem und gutem Service. Die Küche wandelt traditionelle Rezepte kreativ ab, bietet als Höhepunkte geräucherte Auberginen mit Ziegenkäse, Zwiebeln, Tomaten und Paprika oder den gegrillten Kuhmilchkäse mastéllo von der Nachbarinsel Chíos. Das leichte Knoblauchpüree skordaljá ist eines der besten ganz Griechenlands.
- 831 03 Pithagorio
- http://faros-restaurant.net/
- +30 2273 062464
Die letzte Taverne an der Uferpromenade liegt schon jenseits der östlichen Hafenmole am winzigen Rematáki Beach. Tagsüber stehen Liegestühle und Sonnenschirme am Strand, abends die Tische und Stühle des auf zwei Terrassen überm Strand modern gestylten Lokals mit besonders freundlichem und gutem Service. Die Küche wandelt traditionelle Rezepte kreativ ab, bietet als Höhepunkte geräucherte Auberginen mit Ziegenkäse, Zwiebeln, Tomaten und Paprika oder den gegrillten Kuhmilchkäse mastéllo von der Nachbarinsel Chíos. Das leichte Knoblauchpüree skordaljá ist eines der besten ganz Griechenlands.
- 831 03 Pithagorio
- http://faros-restaurant.net/
- +30 2273 062464
Remataki
Restaurants- griechisch
Zwei Terrassen stehen zur Auswahl: eine unter Tamarisken direkt am Meeresufer, eine zweite unter einem Blätterdach, in dem aus einem Dutzend Vogelbauer lautes Gezwitscher erklingt. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Artischockensuppe und gígantes genannte Pferdebohnen sowie Kaninchen in Rotweinsauce.
- 831 03 Pithagorio
- +30 2273 105090
Zwei Terrassen stehen zur Auswahl: eine unter Tamarisken direkt am Meeresufer, eine zweite unter einem Blätterdach, in dem aus einem Dutzend Vogelbauer lautes Gezwitscher erklingt. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Artischockensuppe und gígantes genannte Pferdebohnen sowie Kaninchen in Rotweinsauce.
- 831 03 Pithagorio
- +30 2273 105090
Tarsanas
Restaurants- griechisch
Einige Tische und Stühle dieser Taverne nahe der Hafenmole stehen direkt auf dem kleinen Kiesstrand Tarsanás Beach am südlichen Ende der Hafenpromenade. Der Service ist flott - und wenn die Kinder trotzdem ungeduldig werden, können sie ganz in der Nähe der Eltern am Strand spielen.
- 831 03 Pythagorio
- +30 2273 061774
Einige Tische und Stühle dieser Taverne nahe der Hafenmole stehen direkt auf dem kleinen Kiesstrand Tarsanás Beach am südlichen Ende der Hafenpromenade. Der Service ist flott - und wenn die Kinder trotzdem ungeduldig werden, können sie ganz in der Nähe der Eltern am Strand spielen.
- 831 03 Pythagorio
- +30 2273 061774
To Thgani
Restaurants- griechisch
Kleine Taverne alten Stils an einem kleinen Platz ohne Meerblick, aber nahe dem Hafen. In dörflicher Atmosphäre bieten die Wirtsleute klassische Tavernengerichte wie das gebackene Lamm kleftikó oder gefüllte Tomaten und Paprikaschoten. Samstags gibt es Lamm oder Zicklein vom Spieß.
- 831 03 Pythagorio
- http://in-samos.com/
- +30 2273 104500
Kleine Taverne alten Stils an einem kleinen Platz ohne Meerblick, aber nahe dem Hafen. In dörflicher Atmosphäre bieten die Wirtsleute klassische Tavernengerichte wie das gebackene Lamm kleftikó oder gefüllte Tomaten und Paprikaschoten. Samstags gibt es Lamm oder Zicklein vom Spieß.
- 831 03 Pythagorio
- http://in-samos.com/
- +30 2273 104500
83100 La Trattoria Di Samos
Restaurants- italienisch
Im Lokal, das die Postleitzahl von Sámos im Namen trägt, kochen und arbeiten die Inhaber Kóstas und Vívi mit viel Heimatliebe und Leidenschaft. Pizza, Pasta und Burger sind hausgemacht, bei anderen Gerichten gehen Italien und Sámos eine Symbiose ein.
- 831 03 Pythagorio
- +30 2273 062922
Im Lokal, das die Postleitzahl von Sámos im Namen trägt, kochen und arbeiten die Inhaber Kóstas und Vívi mit viel Heimatliebe und Leidenschaft. Pizza, Pasta und Burger sind hausgemacht, bei anderen Gerichten gehen Italien und Sámos eine Symbiose ein.
- 831 03 Pythagorio
- +30 2273 062922
Ef Zin
BarsAbseits von Hafen und Mainstream hat sich am Rematáki Beach eine kleine Terrassenbar etabliert, in der sich die Gäste bei Rockklassikern, griechischer Musik und Jazz auch noch unterhalten können. Die Minze für den Mojito wird stets frisch geschnitten, das Weizenbier anders als sonst in Hellas vom Kellner auf Wunsch sogar ins Glas gegossen. Teelichter und farbenfrohe moderne Wandmalereien runden das geschmackvolle Bild ab.
- 831 03 Pithagorio
- +30 2273 062528
Abseits von Hafen und Mainstream hat sich am Rematáki Beach eine kleine Terrassenbar etabliert, in der sich die Gäste bei Rockklassikern, griechischer Musik und Jazz auch noch unterhalten können. Die Minze für den Mojito wird stets frisch geschnitten, das Weizenbier anders als sonst in Hellas vom Kellner auf Wunsch sogar ins Glas gegossen. Teelichter und farbenfrohe moderne Wandmalereien runden das geschmackvolle Bild ab.
- 831 03 Pithagorio
- +30 2273 062528
Chora
GeographicalChóra ist auf vielen griechischen Inseln die Bezeichnung für ihren Hauptort. Diese Chóra (1500 Ew.) war seit der Wiederbesiedlung Sámos’ im 16.Jh. bis 1834 die Hauptstadt der Insel. Die alten Wohnhäuser mit ihren Erkern und die alten Gassen mit ihren breiten Regenwasserabflussrinnen in der Mitte erinnern noch daran, aber die Atmosphäre im Dorf ist wegen zahlreicher Neubauten keineswegs mehr romantisch.
- 831 03 Chora
Chóra ist auf vielen griechischen Inseln die Bezeichnung für ihren Hauptort. Diese Chóra (1500 Ew.) war seit der Wiederbesiedlung Sámos’ im 16.Jh. bis 1834 die Hauptstadt der Insel. Die alten Wohnhäuser mit ihren Erkern und die alten Gassen mit ihren breiten Regenwasserabflussrinnen in der Mitte erinnern noch daran, aber die Atmosphäre im Dorf ist wegen zahlreicher Neubauten keineswegs mehr romantisch.
- 831 03 Chora
Agia Triada
TouristenattraktionenDas Kloster am Rand der Ebene von Mytilinií wurde 1824 gegründet. Inzwischen leben in dem festungsartigen Bau nur noch ein Mönch und eine Nonne. Die Kirche in dem jederzeit frei zugänglichen Innenhof ist verschlossen, bietet aber auch keine künstlerischen Schätze. Vom Kloster aus sind die Überreste der antiken Stadtmauer auf dem Hügelzug hinter Pythagório gut zu erkennen; Du kannst in etwa 50 Minuten dort hinaufwandern und auf der anderen Bergseite nach Pythagório hinabsteigen.
- 831 03 Chora
Das Kloster am Rand der Ebene von Mytilinií wurde 1824 gegründet. Inzwischen leben in dem festungsartigen Bau nur noch ein Mönch und eine Nonne. Die Kirche in dem jederzeit frei zugänglichen Innenhof ist verschlossen, bietet aber auch keine künstlerischen Schätze. Vom Kloster aus sind die Überreste der antiken Stadtmauer auf dem Hügelzug hinter Pythagório gut zu erkennen; Du kannst in etwa 50 Minuten dort hinaufwandern und auf der anderen Bergseite nach Pythagório hinabsteigen.
- 831 03 Chora
Mili
GeographicalMýli liegt am Ufer des Bachs Imvrásos, der in jedem Winter das Sumpfland um das Hera-Heiligtum unter Wasser setzt. Früher drehten sich hier zahlreiche Wassermühlen, von denen das Dorf seinen Namen bekam (mýli heißt Mühlen). Das Bachtal ist ein Biotop mit vielen seltenen Vogelarten, beispielsweise den farbenprächtigen Bienenfressern. Das Dorf ist umgeben von dichten Oliven- und Orangenhainen, in denen auch noch ein Köhler seinem Handwerk nachgeht. Ein brauner Wegweiser am Parkplatz macht auf ein Grab aus mykenischer Zeit (ca. 1500-1200 v. Chr.) aufmerksam, das die meisten Einheimischen respektlos als „Kaninchenloch“ bezeichnen. Archäologen fanden in der aus dem Fels gehauenen Höhlung von der Größe eines Lehmbackofens vor etwa 40 Jahren die Gebeine eines Ehepaars und dazu Schmuck aus mykenischer Zeit, der sie als wohlhabend auswies. Sehr viel interessanter und fotogener ist der idyllische kleine Dorfplatz mit seinen drei traditionellen Tavernen. Dort sitzt du schön unter den alten Maulbeerbäumen bei preiswertem Essen und einem gutem Wein vom Fass. Ein Taxi zurück nach Pythagório kostet pro Person kaum mehr als in Mitteleuropa eine Bus oder Straßenbahnfahrkarte.
- 831 03 Mili
Mýli liegt am Ufer des Bachs Imvrásos, der in jedem Winter das Sumpfland um das Hera-Heiligtum unter Wasser setzt. Früher drehten sich hier zahlreiche Wassermühlen, von denen das Dorf seinen Namen bekam (mýli heißt Mühlen). Das Bachtal ist ein Biotop mit vielen seltenen Vogelarten, beispielsweise den farbenprächtigen Bienenfressern. Das Dorf ist umgeben von dichten Oliven- und Orangenhainen, in denen auch noch ein Köhler seinem Handwerk nachgeht. Ein brauner Wegweiser am Parkplatz macht auf ein Grab aus mykenischer Zeit (ca. 1500-1200 v. Chr.) aufmerksam, das die meisten Einheimischen respektlos als „Kaninchenloch“ bezeichnen. Archäologen fanden in der aus dem Fels gehauenen Höhlung von der Größe eines Lehmbackofens vor etwa 40 Jahren die Gebeine eines Ehepaars und dazu Schmuck aus mykenischer Zeit, der sie als wohlhabend auswies. Sehr viel interessanter und fotogener ist der idyllische kleine Dorfplatz mit seinen drei traditionellen Tavernen. Dort sitzt du schön unter den alten Maulbeerbäumen bei preiswertem Essen und einem gutem Wein vom Fass. Ein Taxi zurück nach Pythagório kostet pro Person kaum mehr als in Mitteleuropa eine Bus oder Straßenbahnfahrkarte.
- 831 03 Mili
Wind & Water watersports
SporteinrichtungenWichtigster Anbieter an der Südküste ist Wind and Water, wo man zusätzlich Wasserski fahren und Motorboote für Selbstfahrer ausleihen kann.
- 831 03 Pithagorio
- http://www.windandwater.gr/
Wichtigster Anbieter an der Südküste ist Wind and Water, wo man zusätzlich Wasserski fahren und Motorboote für Selbstfahrer ausleihen kann.
- 831 03 Pithagorio
- http://www.windandwater.gr/
Doryssa Spa
Beauty und WellnessIndien hat es jetzt auch nach Sámos geschafft. Im Spa eines dorfähnlichen Strandhotels werden Ayurveda-Massagen angeboten, dazu vielerlei andere Treatments. Ein Nagelstudio ist auch vorhanden.
- Doryssa Bay, Pythagório
- http://www.doryssa.gr/
- +30 2273 088300
Indien hat es jetzt auch nach Sámos geschafft. Im Spa eines dorfähnlichen Strandhotels werden Ayurveda-Massagen angeboten, dazu vielerlei andere Treatments. Ein Nagelstudio ist auch vorhanden.
- Doryssa Bay, Pythagório
- http://www.doryssa.gr/
- +30 2273 088300
Cine Rex
KinosNette Geste: Am Ende des Kinoabends unterm Sternenhimmel gibt es für alle Zuschauer warme loukoumádes, eine Art Mini-Berliner mit Sesam, Honig und Puderzucker auf Kosten des Hauses.
- 831 01 Mitilini
- +30 2273 051236
Nette Geste: Am Ende des Kinoabends unterm Sternenhimmel gibt es für alle Zuschauer warme loukoumádes, eine Art Mini-Berliner mit Sesam, Honig und Puderzucker auf Kosten des Hauses.
- 831 01 Mitilini
- +30 2273 051236