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Mexiko

Check-in

Regenwälder, in denen Pyramiden aufragen, schneebedeckte Vulkane und die Fluten der Karibik, Unesco-Welterbestätten im Dutzend, dazu mitreißende Musik und feuriger Tequila. Wale, die sich vor der Pazifikküste tummeln, und Korallenriffe mit gewaltigen Tropenfischen. Mexiko: nur ein einziges Land und doch ein Universum für sich!

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Die ungefähr ab 400 n. Chr. von den Maya bewohnte Stätte wurde um 1000 vom Volk der Itzá eingenommen. Unter ihrem toltekischen König Quetzalcóatl („Gefiederte Schlange“, in der Maya­sprache…
In bezaubernder Lage 60 km südwestlich auf einer Kalksteinklippe hoch über der Karibik thront die archäologische Stätte Tulum. Mexikos einzige Mayaanlage am Meer stammt aus der postklassischen…
Der älteste und aufwendigste der yucatekischen Ökoparks, 5 km südlich von Playa del Carmen, ist makellos gepflegt und vereint eine Prise Walt Disney mit Kultur und viel Natur. Der Erlebnispark mit…
Wer keine Rundreise plant und auch sonst keine Mayastätten besucht, kommt um das kleine, professionell gestaltete Museum nicht herum. Zahlreiche Ausgrabungsstücke der verschiedenen Mayaepochen –…
Ein unbedingtes Muss: Im stilvollen Rahmen eines ehemaligen Dominikanerklosters sind archäologische Fundstücke und eine ethnografische Sammlung untergebracht, die einen authentischen Eindruck vom…
Schon die Architektur ist herausragend: Das Gebäude ist einem stilisierten Ceibabaum nach empfunden. Zu sehen gibt es Filme, Fotos und Exponate der Mayakultur. Besonders toll: Auch Alltag und Leben…
Die Tempel von Uxmal (80 km südlich von Mérida) gehören zu den großen Höhepunkten der späten Mayaklassik. Die Pyramide des Wahrsagers, auch Pyramide des Zauberers (Templo del Adivino bzw. Enano…
Sie möchten sich gern einmal so fühlen wie die frühen Mayaforscher und Entdecker? Dann auf nach Calakmul, dem Biosphärenreservat an der Grenze zu Guatemala, das die größte zusammenhängende Flä…
Für die Besichtigung dieser 50 km nordöstlich gelegenen, großartigen Pyramidenanlage, errichtet vom 4. Jh. v. Chr. bis 650 n. Chr., sollten Sie mindestens einen halben Tag einplanen.…
Der „Grand Canyon Mexikos“ ist die Barranca del Cobre, die Kupferschlucht. Über 1500 m fallen die Felswände steil in die Tiefe.
Der Rundgang durch die Tempelanlage sollte möglichst früh beginnen, weil es in Palenque mittags sehr schwül wird.
Das Museum beherbergt Exponate zur Kultur der Maya und anderer präkolumbischer Völker Mexikos. Von unschätzbarem Wert sind vor allem die Opfergaben, die aus dem heiligen cenote (einer mit Wasser…
Die clavadistas, die sich spektakulär vom 42 m hohen Quebradafelsen kopfüber in eine enge Meeresbucht stürzen und auf unzähligen Acapulcoplakaten zu sehen sind, kannst du täglich live erleben.…
Guanajuato, inmitteneines Tals in über 2000 m Höhe gelegen, ist eine der schönsten kolonialen Städte des Landes.
5 km lang zieht sich das Korallenriff an der Südwestküste von Cozumel entlang, geprägt von Höhlen und Steilwänden. Die faszinierende Unterwasserwelt ist Heimat von Schwärmen seltener Fische und…

Reisezeit

Januar
sehr gut
19°C
Februar
sehr gut
21°C
März
sehr gut
24°C
April
sehr gut
25°C
Mai
mittel
26°C
Juni
mittel
24°C
Juli
mäßig
23°C
August
mäßig
23°C
September
mäßig
23°C
Oktober
mittel
21°C
November
gut
20°C
Dezember
sehr gut
19°C

Die beste Reisezeit für Mexiko sind die Monate Januar, Februar, März, April und Dezember. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 22° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Februar mit durchschnittlich 8 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur in den kältesten Monaten bei lediglich 19° Celsius bei durchschnittlich 2 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 22° Celsius und die Nachttemperatur bei 10° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 8 Tagen. Der regenreichste Monat ist der Juli.

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Entdecke Mexiko

Badeparadies Mexiko

Neben faszinierenden, weltberühmten Strandorten wie Acapulco und Cancún gibt es noch unzählige kleine und verschwiegene Badebuchten – die Möglichkeiten sind atemberaubend. Immerhin hat Mexiko an Karibik und Pazifik mehr als 9000 km Küstenlinie. Während die pazifische Westküste in erster Linie für einen reinen Badeurlaub geeignet ist, kannst du auf der Yucatán-Halbinsel im Süden klassische Mayakultur und karibisches Strandleben ideal miteinander verbinden.

Abseits der Touri-Pfade

Noch weitgehend unentdeckt ist die 1300 km lange Halbinsel Baja California, eine Verlängerung Kaliforniens, die im äußersten Norden vom mexikanischen Festland abzweigt und in den Pazifik hineinragt. Glasklares Wasser, versteckte Sandbuchten und raue Felsklippen – die Landschaft ist von grandioser Erhabenheit. Außerhalb der Hotels tun sich wüstenartige Landstriche auf. In den zerklüfteten Schluchten der Sierras und auf den unbefestigten Schotterstraßen im Landesinneren fühlt man sich jenseits aller Zivilisation.

Auf den Spuren von Iniana Jones

Pyramiden und Tempel überragen eine Lichtung im dichten Regenwald von Chiapas, die Atmosphäre ist von magischer Schönheit und das 21. Jh. scheint Lichtjahre entfernt. Die Vorfahren der heutigen Maya huldigten einer unsichtbaren Welt, die dennoch präsent war. Ihre Priester machten sie mittels Riten und Opfergaben zur zweiten Wirklichkeit. Unglaublich: Etwa 25 000 archäologische Stätten, die 1000 bis 2000 Jahre alt sind, wurden in Mexiko entdeckt. Nur 200 davon sind dem Dschungel entrissen, restauriert und zugänglich. Im yucatekischen Cobá spazierst du auf freigelegten Urwaldstraßen zu einer malerisch um Seen gruppierten Zeremonialstätte der Maya. In Tulum hast du von den auf einer Klippe gelegenen Tempeln einen atemraubenden Blick aufs Karibische Meer. Hoch über den Wolken liegt Monte Albán; um einen Platz für die Götter zu schaffen, trugen die Erbauer mühevoll die Kuppe eines Bergs ab. In Chichén Itzá offenbart sich zur Tagundnachtgleiche ein ungewöhnliches Schauspiel: Durch den Schattenwurf der Sonne entsteht der Eindruck einer sich langsam die Pyramide herabwindenden Schlange.

Nicht zu unterschätzen

Wer zum ersten Mal nach Mexiko reist, sollte seinen Aufenthalt gut planen. Es ist nicht ratsam, während weniger Wochen das ganze Land zu bereisen, weil man möglichst viel kennenlernen möchte. Mexiko ist eben ein Land von ungeheurer Vielfalt und Ausdehnung – mit einer Fläche von beinahe 2 Mio. km2 ist es knapp sechsmal so groß wie Deutschland und misst in der Nord-Süd-Ausdehnung mehr als 3000 km: So ergibt sich für jeden die Gelegenheit, auf einer Reise sein eigenes Mexiko zu entdecken.

Pulsierende Megacity: eine Stadt, viele Gesichter

Etwa Mexiko-Stadt, die chaotische, erdbebengefährdete und übervölkerte 25-Mio.-Metropole voller Smog und hupender Autos: Manche entdecken eine kosmopolitisch-kulturelle Großstadt der Paläste, Museen und Theater, andere lieben vor allem die großartigen Restaurants und die ausgefallenen, zu Hotels umgewandelten Haciendas, auf denen man sich in vergangene Epochen zurückversetzt fühlt. Eine Welt für sich wiederum ist das bunte, das folkloristische Mexiko der Straßenhändler, Garküchenbetreiber, der Gaukler im Alamedapark, der Mariachi-Kapellen auf der Plaza Garibaldi. Mexikos Hauptstadt bietet einen Querschnitt durch nahezu alle Bevölkerungsgruppen. Kleine Jungen springen auf die verkehrsüberlasteten Avenidas, um an den Ampeln Zauberkunststücke vorzuführen, Fenster zu putzen oder Lose zu verkaufen. Die Pesos, die sie von den Autofahrern erhalten, sind ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung ihrer Familie. Vor der Kathedrale am Zócalo stellen sich jeden Morgen arbeitslose Handwerker auf und hoffen auf einen Job – für einen Tag oder nur ein paar Stunden. Auf Knien rutschen gläubige Katholiken sonntags zur Basilika der Jungfrau von Guadalupe, der meistverehrten Heiligen des Landes. Attraktive Mexikanerinnen der Oberschicht stöckeln auf Stilettos durchs Einkaufsviertel Zona Rosa und shoppen in den exklusiven Boutiquen Designermode. Schuhputzer bieten ihre Dienstleistung Einheimischen und Touristen an und unterhalten mit dem verdienten Geld ihre Familien.

On the Road

Wer die Metropole verlässt, nutzt am besten das gut funktionierende öffentliche Verkehrssystem. Überlandbusse verbinden weit voneinander entfernt liegende Städte im Direktverkehr. Für die Verpflegung unterwegs ist bestens gesorgt: Händler verkaufen an den Bushaltestellen mit Hühnerfleisch gefüllte Tacos, „muy picante, señor!“, Kokosnusskuchen, natürlich selbst gebacken, und Orangen. Nirgendwo erhältst du einen besseren Einblick in die mexikanische Gesellschaft als auf diesen Reisen quer durch das Land.

Dschungel, Canons und Vulkane

Im Norden beherrschen Kaktussteppen und Dornbuschsträucher die Landschaft, den Süden prägen tropische Regenwälder und undurchdringlicher Dschungel. Die Sierra Madre Occidental und Sierra Madre Oriental durchlaufen das Land in Nord-Süd-Richtung. Hier finden sich herrliche Eichen- und Kiefernwälder zwischen wild zerklüfteten Cañons. Die Barranca del Cobre, die legendäre Kupferschlucht, ist noch immer die Heimat von Pumas, Bären und Wölfen. Mit Ausnahme der Tarahumaraindianer leben nur wenige Menschen in dieser rauen Gegend. Schneebedeckte Vulkane wiederum liegen im zentralen Hochland. Ausgerechnet im Bereich der Sierra Volcánica Transversal, des vulkanischen Gebirges, befindet sich das Hauptsiedlungsgebiet der Mexikaner. Dass die Erde jederzeit beben kann, nimmt man hier mit Gelassenheit.

Ein Hauch Alt-Spanien

Nirgends im ganzen Land findet man eine solche Anhäufung von kolonialen Städten wie im zentralen Hochland. In einem Radius von nur wenigen Hundert Kilometern um Mexiko-Stadt entfaltete sich die koloniale Städtearchitektur in ihrer größten Pracht. Rund um eine zentrale plaza gruppieren sich die Kirche und die wichtigsten öffentlichen Gebäude. Kopfsteinpflasterstraßen verlaufen im Schachbrettmuster, gesäumt von niedrigen, prächtigen Häusern mit wuchtiger Holztür und schmiedeeisernen Gittern vor den Fenstern. Erst im Inneren der eher unscheinbar aussehenden Gebäude zeigt sich der ganze Reichtum ihrer Besitzer. Eine Oase der Ruhe eröffnet sich im Patio: Im Zentrum dieses arkadengeschmückten Innenhofs plätschert ein kunstvoll verzierter Springbrunnen. Blumen verströmen ihren Duft, Bäume spenden Schatten. Da die Mexikaner einige der schönsten dieser kolonialen Häuser in Hotels umgewandelt haben, bietet sich dir die Chance, diese einzigartige Atmosphäre zu genießen.

Das Beste aus allen Welten 

Prunkvoll statteten die kolonialen Eroberer auch die Kirchen aus. Bei einer in Mexiko sehr verbreiteten Spielart des Barocks, dem Churriguerastil, verwendeten die Künstler eine überreiche Ornamentik und verzierten Engel, Heiligenfiguren, Blätter und Blüten, ja sogar Figuren aus der indianischen Mythologie über und über mit Blattgold. Die Kehrseite der Kolonialismusmedaille demonstrieren die in ehemaligen Kolonialpalästen untergebrachten Museen, die den langen und blutigen Weg zur Freiheit im Kampf gegen die Eroberer dokumentieren. Das heutige Mexiko ist eine aufregende Mischung verschiedener Kulturen: der präkolumbischen, der indianischen, der spanischen und der der modernen Mestizengesellschaft. Die Mestizen, Nachfahren der weißen Eroberer und der indianischen Ureinwohner, bilden heute die größte Bevölkerungsgruppe.

Schwierige Gegenwart 

Während der letzten Jahre geriet Mexiko immer wieder in die Medien, denn das Land kämpft gegen eine Allianz von Drogenkartellen, korrupten Politikern und bestechlichen Polizisten. In diesem Drogenkrieg wurden bislang Zehntausende von Mexikanern getötet. Touristen bekommen in der Regel von diesen Kämpfen, von Gewalt und Erpressung nichts mit. Dennoch ist bei Reisen auf eigene Faust erhöhte Vorsicht geboten: Nach Einbruch der Dunkelheit darf man allein und an unbekannten Orten nicht unterwegs sein. Auch Überlandfahrten per Bus und mit Pkw muss man in einigen Bundesstaaten besser vermeiden. Hochburg der Auseinandersetzungen sind die Grenzorte zu den USA und die Provinzen Morelos und Guerrero. Auf eine Reise nach Mexiko verzichten? Nein, das ist nicht nötig. Den Touristenzentren merkt man – mit Ausnahme eines erhöhen Polizeiaufkommens hier und dort – nichts an, und die Mexikaner schätzen es doppelt, wenn die Ausländer keinen Bogen um ihr Land machen und ähnlich wie sie davon überzeugt sind, dass die Lage bald besser wird.

Gut zu wissen

Anreise

Diverse Fluggesellschaften verkehren von Europa nach Mexiko, jeden Tag hast du die Auswahl unter mehreren Flügen. Lufthansa fliegt täglich von Frankfurt nach Mexiko-Stadt, Air France und Aeroméxico täglich über Paris nach Mexiko- Stadt. Condor fliegt mehrmals wöchentlich von Deutschland nach Cancún. Für ein Retourticket zahlt man bei Linienflügen je nach Saison ab 700 Euro. Der Flug dauert zehn bis 14 Stunden, je nach Art der Zwischenlandung.

Vom Flughafen von Mexiko-Stadt fahren mehrmals täglich Busse nach Cuernavaca, Córdoba, Puebla, Querétaro und Toluca ab (von Terminal 1, Halle F oben, bei Puerta 7).

In der Ankunftshalle im Flughafen von Mexiko-Stadt wird man von einer Reihe „schwarzer“ Taxifahrer angesprochen. Deren Angebote solltest du aus Sicherheitsgründen ablehnen, auch wenn sie preislich attraktiv klingen. Am Ausgang befindet sich ein Schalter, wo du ein Taxiticket erhältst. Dort zahlst du feste Preise für unterschiedliche Zonen.

Zeit

– 7 Stunden Zeitverschiebung

Im Westen minus 8 bzw. 9 Stunden. Sommerzeit vom ersten Aprilsonntag bis zum letzten Oktobersonntag.

Strom

Adapter Typ A

Die Netzspannung in Mexiko beträgt 110 Volt (manchmal 125). Du benötigst einen US-Flachstecker.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Mexiko benötigst du einen Reisepass und eine Touristenkarte, die du von einem mexikanischen Konsulat oder der Fluggesellschaft bekommst. Eine Kopie verbleibt im Pass, sie muss bei der Ausreise wieder vorgelegt werden.

Klima & Reisezeit

Regenzeit herrscht in Mexiko von Mai bis Oktober. Im zentralen Hochland beschränkt sich der Regen auf Nachmittagsschauer, in Chiapas und an der Karibik regnet es mehr. An der Karibikküste wüten zwischen August und September Hurrikane. Sie bringen viel Regen und machen eventuell einen Umzug ins Landesinnere notwendig. Beste Reisezeit sind daher die europäischen Wintermonate, wobei du jedoch Weihnachts- und Osterzeit sowie die Wochen der US-spring break meiden solltest, da zu diesen Terminen sehr viele junge US-Touristen im Land unterwegs sind. Viele Hotels und Flüge sind dann ausgebucht, Restaurants und Busse überfüllt und die Preise verdoppelt.

Auto & Mietwagen

Der nationale Führerschein reicht zwar aus, der internationale ist jedoch von Vorteil, wenn du ein Auto mietest oder in eine Polizeikontrolle kommst. Neben den großen internationalen Autovermietungen gibt es viele preiswerte lokale Firmen, bei denen allerdings eine genaue Prüfung des Fahrzeugs vor der Übergabe unerlässlich ist. Oft ist es günstiger und sicherer, bereits zu Hause zu reservieren. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, sollte sich peinlich genau an die Verkehrsvorschriften halten. Den Pannendienst Ángeles Verdes („Grüne Engel“) erreichet man über Tel. 0 78.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die mexikanische Eisenbahn ist nach der Privatisierung fast stillgelegt. Es verkehren nur noch wenige Züge. Der autobús, in Mexiko auch camión genannt, erreicht praktisch jeden Ort mehrere Male pro Tag. Viele private Busgesellschaften bieten ihre preiswerten Dienste in zwei bis drei Klassen an. Buch stets die beste verfügbare Klasse, z. B. haben Ejecutivo-Busse bequeme, verstellbare Sitze und Bordtoiletten. Der Fahrscheinkauf am Vortag ist empfehlenswert. Nachtfahrten solltest du vermeiden, da das Risiko von Diebstählen und Raubüberfällen dann zu groß wird.

Zwischen La Paz (Fährhafen Pichilingüe) in Baja California und dem Fährhafen Topolobampo bei Los Mochis verkehrt Baja Ferries (bajaferries.com) siebenmal wöchentlich (Dauer der Überfahrt: 6 Std.); eine weitere Fähre geht von La Paz nach Mazatlán.

Die etwa 50 Flughäfen werden von privaten Fluggesellschaften bedient. Wer lange Busfahrten meiden will, hat die Wahl unter folgenden Low-Cost-Airlines: Volaris (volaris.com.mx), Viva Aerobus (vivaaerobus.com) und Interjet (interjet.com.mx).

Taxi

Wenn ein Taxameter eingeschaltet ist, ist das Taxifahren sehr preiswert (1 km ca. 0,70–0,90 Euro). Andernfalls den Preis unbedingt vorher vereinbaren (Richtpreise im Hotel erfragen)! In Mexiko-Stadt sollte man die preiswerten ambulanten Taxis (oft VW-Käfer) nicht in der Dunkelheit benutzen.

Auskunft vor Ort

Mexikanisches Fremdenverkehrsbüro

Klingelhöferstr. 3 | 10785 Berlin | Tel. 030 26 39 79 40 | visitmexico.com

Secretaría de turismo

Avenida Presidente Masaryk 172 | Colonia Chapultepec Morales | 11587 México D. F. | Tel. aus Europa 0052 55 30 02 63 00 | gob.mx/sectur, visitmexico.com

Camping

Campingplätze sind meist Plätze für Wohnmobile nach US-Vorbild (trailer parks). Richtige Zeltplätze findet man nur selten. Freies Camping solltest du aus Gründen der Sicherheit unbedingt vermeiden!

Eintrittspreise

In bedeutenden Museen und archäologischen Stätten musst du mit 7 bis 15 Euro, in kleineren Stätten und privaten Museen mit 1 bis 5 Euro rechnen. Wo der Eintritt deutlich über diesen Richtwerten liegt, haben wir ihn in diesem Reiseführer jeweils extra genannt.

Der freie Eintritt für archäologische Stätten und staatliche Museen am Sonntag gilt nicht für Touristen, sondern nur für Einheimische und in Mexiko sesshafte Ausländer (residentes).

Fotografieren

Es lohnt sich, Speicherkarten in Mexiko zu kaufen, da sie hier günstiger sind. In Museen darf man nur gegen Gebühr fotografieren. In archäologischen Stätten kosten das Filmen und die Benutzung eines Stativs jeweils eine Extragebühr. Indígenas lassen sich nicht gern ablichten, hol vorher unbedingt ihr Einverständnis ein! In einigen Regionen (z. B. in Chiapas) ist generell beim Fotografieren Vorsicht geboten.

Frauen allein unterwegs

In Mittelamerika ist das Alleinreisen nicht so einfach wie in Mitteleuropa: Es hat für mexikanische Männer u. U. bereits einen gewissen Aufforderungscharakter, wenn eine Frau allein unterwegs ist. Bei einer Anmache ist ein klares, schnelles und knappes „¡No, gracias!“ ohne Lächeln oft hilfreich. Zudem gilt: Wandere nicht allein im Naturpark und am einsamen Strand und setz dich im Bus immer neben eine Frau!

Geld & Währung

Die Abkürzung für den Peso ($) ist dieselbe wie für den US-Dollar; daher bei Preisschildern stets prüfen, welche Währung gemeint ist! Es ist oft nützlich, kleinere Dollarscheine dabeizuhaben. Größere Hotels und Autovermietungen akzeptieren die gängigen Kreditkarten, das Gleiche gilt für die teureren Geschäfte und Restaurants in den Städten. Die Zahl der Geldautomaten, an denen man mit Kreditkarte und ec-Karte mit Maestrosignet (günstigster Kurs) Bargeld erhält, nimmt zu.

Ein Euro entspricht ca. 20 Peso, einen Online-Währungsrechner mit dem tagesaktuellen Wechselkurs findest du z. B. auf oanda.com.

Internetzugang & WLAN

In den Städten entstehen nach wie vor Internetcafés, die genauso schnell wieder verschwinden können. Wlan gibt es in Hotels, Restaurants und Cafés sowie mittlerweile auch in vielen Gemeinden, häufig im Bereich um den Zócalo. Ein Verzeichnis von Wlan-Plätzen findest du auf hotspot-locations.com.

Öffnungszeiten

Geschäfte machen mittags Pause (ca. 13–16 Uhr) und haben abends lange auf; gesetzlich geregelte Ladenschlusszeiten gibt es nicht.

Post

Die Post heißt correo; es empfiehlt sich, Ansichtskarten im Hotel in den Briefkasten zu stecken bzw. an der Rezeption abzugeben. Post nach Europa dauert ab einer Woche, mitunter benötigen Karten auch mehrere Wochen. Eine Luftpostkarte (por avión) nach Europa kostete bei Redaktionsschluss 18 Pesos Porto.

Telefon & Handy

Überall im Land gibt es Telefonzellen, in denen man mit Telefonkarten (zu 30, 50, 100 Pesos) telefonieren kann. Eine Minute nach Europa kostet 20 Pesos, ein Ortsgespräch 1 Peso. Bei Telefonaten vom Hotel kommt zu den Gebühren noch eine Luxussteuer hinzu.

Wenn du dein Handy nutzen willst, lohnt sich eine mexikanische Prepaidkarte der Gesellschaft Telcel (telcel.com), die du am Flughafen und in Telcel-Läden bekommst; sie kostet zwischen 15 und 40 US-$ – mit Gesprächsguthaben bis zur Hälfte des Kaufpreises.

Vorwahl Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041, Mexiko 0052, dann die Ortsvorwahl ohne die 01 vorweg eingeben.

Trinkgeld

Im Restaurant sind 10 bis 15 Prozent üblich, falls nicht schon eine propina in der Rechnung ausgewiesen ist. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld. Mit 10 Pesos sind kleinere Gefälligkeiten normalerweise ausreichend abgegolten.

Übernachten

Jugendherbergen findest du unter mundojovenhostels.com; eine Übernachtung kostet 6–10 Euro. Auch B&B hat sich durchgesetzt. Feine kleinere, typisch mexikanische Boutiquehotels haben sich unter hotelesboutique.com zusammengeschlossen. Bei der Suche nach Haciendahotels ist privatehaciendas.com hilfreich. Hotels aller Preisklassen listet bestday.com.mx auf. WWOOF Mexico (World-Wide Opportunities on Organic Farms | wwoofmexico.org) vermittelt freiwillige Helfer für ökologische Bauernhöfe in ganz Mexiko.

Zoll

Bei der Einreise sind Waren bis zum Wert von 300 US-$ zollfrei, bei Rückkehr in die EU u. a. 1 l Spirituosen sowie andere Waren bis 430 Euro Warenwert. Verboten ist die Ausfuhr von Antiquitäten und „Bruchstücken“ aus archäologischen Stätten. short.travel/mex7, zoll.de

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft Mexiko-Stadt

Avenida Horacio 1506 | Colonia Polanco | Tel. 0155 52 83 22 00 | mexiko.diplo.de

Österreichische Botschaft Mexiko-Stadt

Sierra Tarahumara Poniente 420 | Colonia Lomas de Chapultepec | Tel. 0155 52 51 08 06 | embajadadeaustria.com.mx

Schweizer Botschaft Mexiko-Stadt

Torre Óptima, 11. Stock | Paseo de las Palmas 405 | Colonia Lomas de Chapultepec | Tel. 0155 91 78 43 70 | eda.admin.ch/mexico

Gesundheit

Impfvorschriften für die Einreise gibt es keine. Das Malariarisiko ist sehr gering. Vorsorge gegen Typhus und Hepatitis wird empfohlen. Eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport ist unbedingt ratsam. Sonnencreme und Insektenschutzmittel gehören auf jeden Fall ins Reisegepäck.

Im Notfall: ABC Medical Center, Campus Observatorio | Calle Sur 136 Nr. 116 | Colonia Las Américas | Mexiko-Stadt | Tel. 0155 52 30 81 61 | abchospital.com

Die mexikanische Apotheke heißt farmacia und verkauft die gängigen europäischen Medikamente meist wesentlich preiswerter als zu Hause. Es ist besser, wenn du den Wirkstoff des gewünschten Medikaments kennst, falls dieses einen anderen, mexikanischen Namen hat. Gesundheitstipps für Fernreisende gibt es auf die-reisemedizin.de, Impfhinweiseuntercrm.de.

Notruf

Feuerwehr und Rettungsdienst: Tel. 060, Polizei: Tel. 080

Ein gebührenfreies Nottelefon mit einem Infoservice in Englisch und Spanisch erreicht man jederzeit im gesamten Land unter Tel. 01 80 09 03 92 0.

Polizei

Kontakt mit der einheimischen Polizei sollte man möglichst vermeiden, da die Polizisten häufig auf ein „Trinkgeld“ aus sind. Bei Problemen wendest du dich besser an Beamte der Touristenpolizei (in blauer Uniform) oder der Autobahnpolizei (Caminos y Puentes).

Sicherheit

In Mexiko-Stadt musst du gut auf dich und deine Habseligkeiten aufpassen: Das bedeutet: nicht mit einem „freien“ Taxi fahren, Wertsachen im Hotel(safe) lassen, wenig Geld und eine Passkopie mitnehmen, besonders aufmerksam im Gedränge von U-Bahn, Bus, Markt oder Busbahnhof sein, Geld und Papiere in einer vorderen Hosentasche tragen. Steig nach 18 Uhr nur in ein gerufenes Funk- oder Hoteltaxi.

Generell gilt: Mexikanische Großstädte (neben Mexiko-Stadt, Tijuana und Acapulco besonders auch Guadalajara und Veracruz) sind kein ungefährliches Pflaster, vom naiven Partymachen ist dort abzuraten. Konsultiere unbedingt vor der Reise die Sicherheitshinweise zu Mexiko auf der Website des Auswärtigen Amts (auswaertiges-amt.de).

Leider haben Kriminalität und Gewalt, bedingt durch den lange anhaltenden Drogenkrieg, weiter zugenommen. Besonders die nördlichen, an die USA angrenzenden Bundesstaaten sind betroffen. Auch in Guerrrero sollte man gegenwärtig seine Reisen auf Ixtapa/ Zihuatanejo und Taxco beschränken, die Küstenstraße sogar meiden. Generell solltest du Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen auf das Notwendigste beschränken und nach Einbruch der Dunkelheit auch mit einem eigenen Auto nicht unterwegs sein.

In Mexiko-Stadt kommt es häufig zu Demonstrationen, die nicht immer friedlich verlaufen. Vermeide Menschenansammlungen!

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Año Nuevo

5. Februar

Aniversario de la Constitución (Tag der Verfassung)

21. März

Natalicio (Geburtstag) de Benito Juárez

1. Mai

Día del Trabajo

5. Mai

Aniversario de la Batalla de Puebla (Gedenktag des Siegs über die Franzosen 1862)

1. September

Informe Presidencial (Bericht des Präsidenten zur Lage der Nation)

16. September

Día de la Independencia (am Vorabend des Unabhängigkeitstags wiederholt der Präsident den Aufruf des Paters Hidalgo, den Grito de Dolores, vom Balkon des Nationalpalasts)

12. Oktober

Día de la Raza (Tag des Beginns der Entstehung des lateinamerikanischen Volks)

20. November

Aniversario de la Revolución (Gedenktag an die Revolution von 1910)

25. Dezember

Navidad

Veranstaltungen

Februar/März

Der Karneval wird ausgelassen mit bunten Umzügen gefeiert, besonders in Veracruz und Mérida.

März/April

Festival Centro Histórico (Mexiko-Stadt), festival.org.mx: Musik, Oper, Tanz, Theater, Kabarett – internationale Künstler treten in Kirchen, Theatern, Palästen, auf plazas und in Patios auf.

Zwei letzte Julimontage

Guelaguetza (Oaxaca), oaxaca-mio.com/fiestas/guelaguetza.htm: In präkolumbischer Tradition werden indianische Stammestänze zum Leben erweckt.

15. August

Mariä Himmelfahrt wird überall mit Wallfahrten und Tänzen gefeiert.

Oktober

Fiestas de Octubre (Guadalajara), fiestasdeoctubre.com.mx: Theater, Hallen, Bars und Bühnen werden zu Pilgerzielen für Fans von Folklore und Artistik, mexikanischem Rock und Pop.

Festival Internacional Cervantino (Guanajuato) festivalcervantino.gob.mx: Alles dreht sich um Don Quijote, wenn auf den Straßen musiziert und getanzt wird, Theaterstücke aufgeführt werden.

1./2. November

Todos los Santos und Día de los Muertos: An Allerheiligen und Allerseelen lernst du den bizarren mexikanischen Totenkult kennen.

12. Dezember

Aparición de la Virgen de Guadalupe (Mexiko-Stadt): Wallfahrt zur Kirche der Jungfrau von Guadalupe.

23. Dezember

La Noche de Rábanos („Nacht der Rettiche“ in Oaxaca), oaxaca-mio.com/fiestas/rabanos.htm: Gärtner präsentieren aus Blumen, Obst und Gemüse geformte Figuren der Weihnachtsgeschichte. Dazu gibt‘s ein Abendessen mit Stockfisch.

Bloss nicht!

Eine factory besuchen

Auf Rundfahrten, Besichtigungsausflügen etc. wird der Besuch einer factory aufgedrängt. Meist ist der Besitzer ein „friend“ des Reiseleiters, und der verbürgt sich für Qualität und einen Rabatt. Besser ist fast immer ein freundliches, aber bestimmtes: „¡No, gracias!“

Nachts am Strand spazieren gehen

Vollmond, das Meer glänzt silbern – das verlockt zum Strandspaziergang um Mitternacht. Doch Vorsicht: Nur wenn du dich in Sichtweite von Restaurants befindest oder genügend andere Menschen unterwegs sind, solltest du loslaufen. Du willst schließlich nicht das Risiko eingehen, ausgeraubt zu werden. Für Frauen besteht die Gefahr sexueller Belästigung.

Englisch sprechen und sich aufregen

Wer Englisch spricht, wird für einen wenig geschätzten gringo, einen US-Amerikaner, gehalten, wer sich dann noch aufregt über Dinge, die nicht gleich klappen, hat verspielt. Wenige Worte in Spanisch sind daher meist besser als ein englischer Wortschwall.

2.-Klasse-Busse auf Langstrecken nutzen

In 2.-Klasse-Bussen werden keine Sitzplätze reserviert, die Busse halten quasi an jedem Busch und sind immer überfüllt. Kauf daher bei Langstrecken immer ein 1.-Klasse-Ticket, möglichst einen Tag im Voraus. Die Busse der primera clase garantieren einen Sitzplatz, nur wenige Stopps sowie zügige und meist sichere Fahrt.

Zu wenig propina geben

Mexikos Kellner sind von den Trinkgeldern der US-Amerikaner verwöhnt, die mehr als 15 Prozent geben. Deshalb: Mindestens 10 Prozent propina sind bei gutem Service Pflicht, will man künftig wie ein Freund begrüßt werden, gibt man mehr.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Vom Forscher, der auszog, das Zaubern zu lernen

Auf der Suche nach Glück und Zufriedenheit lernt Christian Rätsch die Sprache der Lakandonenindianer kennen, lebt mit ihnen in Chiapas und lernt von ihrer Kultur. Ein witziges, ungewöhnliches und auch tiefgründiges Buch von 2008

Jahre des Jägers

Der 2019 erschienene Abschluss der Trilogie von Starautor Don Winslow um den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg ist nicht minder packend erzählt als die Vorgänger

Filme

Viva zapata!

Ein Kunstwerk der Filmgeschichte schuf 1951 Elia Kazan mit diesem Drama. Das Drehbuch von John Steinbeck lieferte eine historische Abenteuergeschichte für die Hauptdarsteller Marlon Brando und Anthony Quinn

Frida

Julie Taymor führte 2002 Regie bei der Verfilmung des exzentrischen Künstlerlebens von Frida Kahlo. In der Hauptrolle glänzt Salma Hayek

13-24 °C
6 h/Tag

Fakten

Einwohner 129.829.800
Fläche 1.972.550 km²
Sprache Spanisch
Währung Mexikanischer Peso
Strom 127 V, 60 Hz
Regierungssystem Präsidiale Bundesrepublik
Hauptstadt Mexiko-Stadt
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 02:23 Uhr
Zeitverschiebung -7 h (zu MESZ)

Anreise

14h 34min
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