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Mexiko Must Sees



























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Chichén Itzá
Touristenattraktionen © Aleksandar Todorovic, Shutterstock
Insider-Tipp Der frühe Vogel ...
Yucatáns ganzer Stolz, die größte und bedeutendste Mayastätte der Halbinsel, wurde ab 400 n. Chr. von den Maya bewohnt und um 1000 vom Volk der Itzá eingenommen. Unter ihrem toltekischen König Quetzalcóatl („Gefiederte Schlange“, in der Mayasprache „Kukulcán“) kam es zur Verschmelzung von Maya- und Toltekenarchitektur. Die heute perfekt restaurierte Stätte ist das Ziel von Reisegruppen aus aller Welt. Du solltest gleich nach Öffnung der Eingangstore unterwegs sein und dafür lieber während der Mittagszeit eine lange Siesta einlegen. Zwischendurch kannst du dir einen Latte macchiato oder einen Espresso im Café des in einem gewaltigen tropischen Park gelegenen, historischen Hotels Mayaland gönnen, das du durch einen Nebeneingang in der Nähe der Südgruppe erreichst. Wenn die Sonne dann schon tief steht, schaust du dir noch die weniger bekannten Gebäude an. Zu den archäologischen Schätzen Chichén Itzás gehört die Pyramide des Kukulcán (El Castillo, nicht zu besteigen). Die heute sichtbare Pyramide ist der Überbau von zwei weiteren Tempeln, von denen der ältere aus dem Jahr 500 stammt. Leider ist der Zugang zum Inneren der Pyramide gesperrt worden. Achte auf die Einfassungen am Fußende der Treppen, Schlangenköpfe mit geöffnetem Rachen. Zweimal im Jahr (um den 21.März und 23.September) erweckt der Schattenwurf der Sonne den Eindruck, als ob sich die Reptilien langsam vom Tempel herabwinden, ein unglaubliches Schauspiel, das Tausende Menschen anzieht. Nahe dem Castillo liegt der Ballspielplatz (Juego de Pelota), mit 120 × 36 m nicht nur der größte Mittelamerikas, sondern auch der am besten erhaltene. Quer über den großen Platz gelangst du zum Tempel der Krieger (Templo de los Guerreros), einem von den Itzá überbauten und erweiterten Mayagebäude. Auf einer 12 m hohen Pyramide stehen fein verzierte Säulen, die ursprünglich ein Dach trugen. Das Portal des Mayatempels besteht aus zwei gewaltigen Schlangensäulen. Vor dem Eingang liegt eine Chac-Mool-Figur. Das interessanteste Gebäude der Südgruppe ist die Sternwarte, die auch als Schneckenhaus (El Caracol) bekannt ist. Eine schmale Wendeltreppe führt ins Obergeschoss eines Turms. Das Observatorium wurde vermutlich als astronomisches Messgebäude benutzt, um aus der Einstrahlung des Sonnenlichts Regelmäßigkeiten im Jahresablauf entnehmen zu können.
- 97752 Chichén Itzá
- http://inah.gob.mx/
- +52 985 851 0137
© Aleksandar Todorovic, Shutterstock
Insider-Tipp Der frühe Vogel ...
Yucatáns ganzer Stolz, die größte und bedeutendste Mayastätte der Halbinsel, wurde ab 400 n. Chr. von den Maya bewohnt und um 1000 vom Volk der Itzá eingenommen. Unter ihrem toltekischen König Quetzalcóatl („Gefiederte Schlange“, in der Mayasprache „Kukulcán“) kam es zur Verschmelzung von Maya- und Toltekenarchitektur. Die heute perfekt restaurierte Stätte ist das Ziel von Reisegruppen aus aller Welt. Du solltest gleich nach Öffnung der Eingangstore unterwegs sein und dafür lieber während der Mittagszeit eine lange Siesta einlegen. Zwischendurch kannst du dir einen Latte macchiato oder einen Espresso im Café des in einem gewaltigen tropischen Park gelegenen, historischen Hotels Mayaland gönnen, das du durch einen Nebeneingang in der Nähe der Südgruppe erreichst. Wenn die Sonne dann schon tief steht, schaust du dir noch die weniger bekannten Gebäude an. Zu den archäologischen Schätzen Chichén Itzás gehört die Pyramide des Kukulcán (El Castillo, nicht zu besteigen). Die heute sichtbare Pyramide ist der Überbau von zwei weiteren Tempeln, von denen der ältere aus dem Jahr 500 stammt. Leider ist der Zugang zum Inneren der Pyramide gesperrt worden. Achte auf die Einfassungen am Fußende der Treppen, Schlangenköpfe mit geöffnetem Rachen. Zweimal im Jahr (um den 21.März und 23.September) erweckt der Schattenwurf der Sonne den Eindruck, als ob sich die Reptilien langsam vom Tempel herabwinden, ein unglaubliches Schauspiel, das Tausende Menschen anzieht. Nahe dem Castillo liegt der Ballspielplatz (Juego de Pelota), mit 120 × 36 m nicht nur der größte Mittelamerikas, sondern auch der am besten erhaltene. Quer über den großen Platz gelangst du zum Tempel der Krieger (Templo de los Guerreros), einem von den Itzá überbauten und erweiterten Mayagebäude. Auf einer 12 m hohen Pyramide stehen fein verzierte Säulen, die ursprünglich ein Dach trugen. Das Portal des Mayatempels besteht aus zwei gewaltigen Schlangensäulen. Vor dem Eingang liegt eine Chac-Mool-Figur. Das interessanteste Gebäude der Südgruppe ist die Sternwarte, die auch als Schneckenhaus (El Caracol) bekannt ist. Eine schmale Wendeltreppe führt ins Obergeschoss eines Turms. Das Observatorium wurde vermutlich als astronomisches Messgebäude benutzt, um aus der Einstrahlung des Sonnenlichts Regelmäßigkeiten im Jahresablauf entnehmen zu können.
- 97752 Chichén Itzá
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Tulúm
Touristenattraktionen © Wolf Adlof, MAIRDUMONT
© Wolf Adlof, MAIRDUMONT
Insider-Tipp Raven, was das Zeug hält
In einmaliger Lage auf einer Kalksteinklippe hoch über der Karibik thronen die Pyramiden von Tulum. Mexikos einzige Mayaanlage am Meer stammt aus der postklassischen Epoche und wurde erst ab 1000 erbaut, vermutlich als Handelshafen an der Ostküste. Zur Landseite ist sie mit einer mächtigen Mauer umgeben, ein Verteidigungswall, zu dem einst noch ein Wehrgang gehörte. Als religiöses Zentrum der Maya war Tulum noch bei der Ankunft der Spanier bewohnt. Das schönste Gebäude, das von Ansichtskarten jedem Mexikobesucher bekannte El Castillo, ragt an der höchsten Stelle der Anlage über den Klippen auf. Aufgrund des großen Besucherandrangs und des wenigen Schattens empfiehlt sich der Besuch am frühen Morgen. Tulum ist heute ein angesagtes Ziel junger, gut betuchter Reisender, die das exquisite Spa-Angebot nutzen und sich zu Partys treffen. Am weißen Karibikstrand entstanden Dutzende stylishe, im Luxus-Ethnostil designte Hotels, die meist Hunderte von USDollar pro Übernachtung kosten. Spitze ist das Maya-Spa, das morgendliche Yogastunden, Massagen sowie weitere Treatments anbietet und auch ein temazcal, eine indigene Schwitzhütte, besitzt. David Guetta und andere DJ-Superstars legen von Dezember bis Februar bei Jungle Raves und Partys am Meer auf.
- 77765 Tulúm
- http://www.inah.gob.mx/
- +52 983 837 2411
© Wolf Adlof, MAIRDUMONT
© Wolf Adlof, MAIRDUMONT
Insider-Tipp Raven, was das Zeug hält
In einmaliger Lage auf einer Kalksteinklippe hoch über der Karibik thronen die Pyramiden von Tulum. Mexikos einzige Mayaanlage am Meer stammt aus der postklassischen Epoche und wurde erst ab 1000 erbaut, vermutlich als Handelshafen an der Ostküste. Zur Landseite ist sie mit einer mächtigen Mauer umgeben, ein Verteidigungswall, zu dem einst noch ein Wehrgang gehörte. Als religiöses Zentrum der Maya war Tulum noch bei der Ankunft der Spanier bewohnt. Das schönste Gebäude, das von Ansichtskarten jedem Mexikobesucher bekannte El Castillo, ragt an der höchsten Stelle der Anlage über den Klippen auf. Aufgrund des großen Besucherandrangs und des wenigen Schattens empfiehlt sich der Besuch am frühen Morgen. Tulum ist heute ein angesagtes Ziel junger, gut betuchter Reisender, die das exquisite Spa-Angebot nutzen und sich zu Partys treffen. Am weißen Karibikstrand entstanden Dutzende stylishe, im Luxus-Ethnostil designte Hotels, die meist Hunderte von USDollar pro Übernachtung kosten. Spitze ist das Maya-Spa, das morgendliche Yogastunden, Massagen sowie weitere Treatments anbietet und auch ein temazcal, eine indigene Schwitzhütte, besitzt. David Guetta und andere DJ-Superstars legen von Dezember bis Februar bei Jungle Raves und Partys am Meer auf.
- 77765 Tulúm
- http://www.inah.gob.mx/
- +52 983 837 2411
Isla Mujeres
Landschaftliche Highlights © Subbotina Anna, Shutterstock
11 km vor der Karibikküste, nördlich von Cancún, liegt die 8 km lange und bis zu 1500 m breite „Insel der Frauen“.
- 77400 Isla Mujeres
- http://www.isla-mujeres.com.mx/
- +52 998 877 0307
- infoisla@prodigy.net.mx
© Subbotina Anna, Shutterstock
11 km vor der Karibikküste, nördlich von Cancún, liegt die 8 km lange und bis zu 1500 m breite „Insel der Frauen“.
- 77400 Isla Mujeres
- http://www.isla-mujeres.com.mx/
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- infoisla@prodigy.net.mx
Xcaret
Erlebnis- und Themenparks © Myroslava Bozhko, Shutterstock
Der älteste und aufwendigste der yucatekischen Ökoparks, 5 km südlich von Playa del Carmen, ist makellos gepflegt und vereint eine Prise Walt Disney mit Kultur und viel Natur. Der Erlebnispark mit Bade- und Schnorchellagune, Schildkrötenbecken, Schwimmen auf einem unterirdischen Flusslauf, Aquarium und Pferdeshow ist Anziehungspunkt für viele Tagesbesucher aus Cancún, Playa del Carmen und von Kreuzfahrtschiffen. Auch mehrere Mayatempel liegen auf dem Gelände sowie ein Museum mit 20 maßstabgerechten Modellen von archäologischen Mayastätten. Gegessen wird in karibisch designten Palmblattrestaurants; nachmittags finden Reitvorführungen statt.
- Highway Puerto Juárez, 77710 Xcaret
- http://www.xcaret.com/
- +52 998 883 3143
© Myroslava Bozhko, Shutterstock
Der älteste und aufwendigste der yucatekischen Ökoparks, 5 km südlich von Playa del Carmen, ist makellos gepflegt und vereint eine Prise Walt Disney mit Kultur und viel Natur. Der Erlebnispark mit Bade- und Schnorchellagune, Schildkrötenbecken, Schwimmen auf einem unterirdischen Flusslauf, Aquarium und Pferdeshow ist Anziehungspunkt für viele Tagesbesucher aus Cancún, Playa del Carmen und von Kreuzfahrtschiffen. Auch mehrere Mayatempel liegen auf dem Gelände sowie ein Museum mit 20 maßstabgerechten Modellen von archäologischen Mayastätten. Gegessen wird in karibisch designten Palmblattrestaurants; nachmittags finden Reitvorführungen statt.
- Highway Puerto Juárez, 77710 Xcaret
- http://www.xcaret.com/
- +52 998 883 3143
Museo Nacional de Antropología
Museen © Wolf Adlof, MAIRDUMONT
Bereits vor dem Eingang des Anthropologischen Museums wartet auf Besucher ein 8 m hoher Monolith des Regengotts Tláloc. Das 1964 fertiggestellte Museum gilt als eines der besten der Welt. Während du in den ersten Sälen eine Einführung in die Volkskunde der mittelamerikanischen Kulturen erhälst, sind die übrigen Räume jeweils einer präkolumbischen Kultur gewidmet. Besuchermagnet ist der Sonnenstein der Azteken in Saal 7.
- Paseo de la Reforma/ Calzada Gandhi, Mexiko-Stadt
- http://www.mna.inah.gob.mx/
- +52 55 5553 6332
© Wolf Adlof, MAIRDUMONT
Bereits vor dem Eingang des Anthropologischen Museums wartet auf Besucher ein 8 m hoher Monolith des Regengotts Tláloc. Das 1964 fertiggestellte Museum gilt als eines der besten der Welt. Während du in den ersten Sälen eine Einführung in die Volkskunde der mittelamerikanischen Kulturen erhälst, sind die übrigen Räume jeweils einer präkolumbischen Kultur gewidmet. Besuchermagnet ist der Sonnenstein der Azteken in Saal 7.
- Paseo de la Reforma/ Calzada Gandhi, Mexiko-Stadt
- http://www.mna.inah.gob.mx/
- +52 55 5553 6332
Guanajuato
Geographical © Elijah Lovkoff, Shutterstock
Guanajuato, inmitteneines Tals in über 2000 m Höhe gelegen, ist eine der schönsten kolonialen Städte des Landes.
- Guanajuato
© Elijah Lovkoff, Shutterstock
Guanajuato, inmitteneines Tals in über 2000 m Höhe gelegen, ist eine der schönsten kolonialen Städte des Landes.
- Guanajuato
Teotihuacán
Geographical © Anna Om, Shutterstock
Für die Besichtigung dieser 50 km nordöstlich gelegenen, großartigen Pyramidenanlage, errichtet vom 4.Jh. v. Chr. bis 650 n. Chr., sollten Sie mindestens einen halben Tag einplanen. Architektonischer Höhepunkt der Stätte ist die Sonnenpyramide (Pirámide del Sol) an der über40 m breiten Straße der Toten (Caminode los Muertos), ein gewaltiges, 63 m hohes Bauwerk, auf das breite Treppen führen. Da zur Entstehungszeit weder Zugtiere noch das Rad bekannt waren, mussten die für den Bau erforderlichen 2,5 Mio. t Erde und Stein von Lastenträgern herbeigeschafft werden. Mindestens zwei Jahrzehnte müssen die Arbeiten an dem Bauwerk gedauert haben, errechneten Archäologen – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass mindestens 2000 Arbeiter rund um die Uhr am Werk waren. Ganz im Norden erhebt sich der prächtige Palast der Quetzal-Schmetterlinge (Palacio del Quetzalpapálotl),so benannt nach den dortigen Malereien. Er liegt am Platz der Mondpyramide (Pirámide de la Luna) mit vier weiteren pyramidenförmigen Bauwerken. Sie erreichen Teotihuacán über die U-Bahn-Station Central del Norte. Von dort verkehren Busse verschiedener Gesellschaften halbstündlich (Fahrzeit etwa 60 bis 90 Minuten) mit mehreren Stopps entlang der archäologischen Stätte. Wer über Nacht bleiben möchte, findet Unterkunft im nahe gelegenen, schönen Hotel.
- Teotihuacán
© Anna Om, Shutterstock
Für die Besichtigung dieser 50 km nordöstlich gelegenen, großartigen Pyramidenanlage, errichtet vom 4.Jh. v. Chr. bis 650 n. Chr., sollten Sie mindestens einen halben Tag einplanen. Architektonischer Höhepunkt der Stätte ist die Sonnenpyramide (Pirámide del Sol) an der über40 m breiten Straße der Toten (Caminode los Muertos), ein gewaltiges, 63 m hohes Bauwerk, auf das breite Treppen führen. Da zur Entstehungszeit weder Zugtiere noch das Rad bekannt waren, mussten die für den Bau erforderlichen 2,5 Mio. t Erde und Stein von Lastenträgern herbeigeschafft werden. Mindestens zwei Jahrzehnte müssen die Arbeiten an dem Bauwerk gedauert haben, errechneten Archäologen – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass mindestens 2000 Arbeiter rund um die Uhr am Werk waren. Ganz im Norden erhebt sich der prächtige Palast der Quetzal-Schmetterlinge (Palacio del Quetzalpapálotl),so benannt nach den dortigen Malereien. Er liegt am Platz der Mondpyramide (Pirámide de la Luna) mit vier weiteren pyramidenförmigen Bauwerken. Sie erreichen Teotihuacán über die U-Bahn-Station Central del Norte. Von dort verkehren Busse verschiedener Gesellschaften halbstündlich (Fahrzeit etwa 60 bis 90 Minuten) mit mehreren Stopps entlang der archäologischen Stätte. Wer über Nacht bleiben möchte, findet Unterkunft im nahe gelegenen, schönen Hotel.
- Teotihuacán
San Miguel de Allende
Geographical © Rubi Rodriguez Martinez, Shutterstock
Als wäre die Zeitstehen geblieben: Enge, gepflasterte Gassen werden von altspanischen Häusern im Patiostil gesäumt.
- San Miguel de Allende
© Rubi Rodriguez Martinez, Shutterstock
Als wäre die Zeitstehen geblieben: Enge, gepflasterte Gassen werden von altspanischen Häusern im Patiostil gesäumt.
- San Miguel de Allende
Barranca del Cobre
Landschaftliche Highlights © Ronny Wolf, Shutterstock
Insider-Tipp In den Tatzenspuren von Pumas
Der „Grand Canyon Mexikos“ ist die Barranca del Cobre, die Kupferschlucht. Über 1800 m fallen die Felswände steil in die Tiefe. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis: die neunstündige Eisenbahnfahrt von Los Mochis am Golf von Kalifornien nach Creel durch Tropen, Berge und Wüste, durch die Klimazonen der Erde, vom subtropischen Küstenland auf Meereshöhe ins 2500 m hohe Bergland der Sierra Madre Occidental und in die wüstenähnlichen Gebiete Nordmexikos. Über 39 Brücken und durch 86 Tunnel suchen sich die Wagen der Bahn ihren Weg. Sie trugen lange das Signet eines laufenden Tarahumaraindianers. Tatsächlich leben etwa 45 000 Rarámuri, „Läufer“, wie sie sich selbst nennen, in den Schluchten des Gebirges. Die Tarahumara sind bekannt für ihre erstaunlichen Dauerlaufleistungen. Als Tourist kommt man mit ihnen an den Bahnsteigen in Kontakt, wo sie Webarbeiten verkaufen. Ausgangspunkt für die abenteuerliche Fahrt ist die von Zuckerrohrfeldern umgebene 300 000-Ew.-Stadt Los Mochis an der nordmexikanischen Pazifikküste. Da der Zug morgens um 7 Uhr abfährt, reist man am besten am Vorabend an. Von Los Mochis aus geht es zunächst durch eine Ebene mit Zuckerrohr, Gemüsefeldern und subtropischem Grün. Von der Bahnstation Bahuichivo, 250 km nördlich von Los Mochis und etwa 1700 m hoch gelegen, erreicht man das entzückende, 12 km entfernte Bergbaudörfchen Cerocahui. Vorbei an einer Jesuitenmission aus dem 17.Jh., einem Wasserfall und verlassenen Minen gelangt man zum Fluss Urique mit ehemaliger Goldmine und Geisterstadt. Die besten Guides, die dich in Cerocahui begleiten können, gehören zu den Tarahumara. Sie kennen außergewöhnliche Wege entlang der Steilhänge der Canyons, wo Wanderer auf Pumas, Kojoten, Bären, Füchse, Wölfe und Rehwild treffen. An der Bahnstation von El Divisadero in 2250 m Höhe halten die Züge meistens etwas länger, damit die Reisenden von der nahe gelegenen Aussichtsplattform das unvergleichliche Naturschauspiel genießen können: Drei Canyons treffen hier zusammen, 1500 m fallen die Wände steil ab. In Ojitos ist mit 2460 m der höchste Punkt der Reise erreicht. 20 km weiter liegt Creel, mit 12 000 Ew. das Zentrum des Tarahumaralands. Von hier aus gelangst du mit dem Chepe Regional oder dem Bus nach Chihuahua.
- Chihuahua
© Ronny Wolf, Shutterstock
Insider-Tipp In den Tatzenspuren von Pumas
Der „Grand Canyon Mexikos“ ist die Barranca del Cobre, die Kupferschlucht. Über 1800 m fallen die Felswände steil in die Tiefe. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis: die neunstündige Eisenbahnfahrt von Los Mochis am Golf von Kalifornien nach Creel durch Tropen, Berge und Wüste, durch die Klimazonen der Erde, vom subtropischen Küstenland auf Meereshöhe ins 2500 m hohe Bergland der Sierra Madre Occidental und in die wüstenähnlichen Gebiete Nordmexikos. Über 39 Brücken und durch 86 Tunnel suchen sich die Wagen der Bahn ihren Weg. Sie trugen lange das Signet eines laufenden Tarahumaraindianers. Tatsächlich leben etwa 45 000 Rarámuri, „Läufer“, wie sie sich selbst nennen, in den Schluchten des Gebirges. Die Tarahumara sind bekannt für ihre erstaunlichen Dauerlaufleistungen. Als Tourist kommt man mit ihnen an den Bahnsteigen in Kontakt, wo sie Webarbeiten verkaufen. Ausgangspunkt für die abenteuerliche Fahrt ist die von Zuckerrohrfeldern umgebene 300 000-Ew.-Stadt Los Mochis an der nordmexikanischen Pazifikküste. Da der Zug morgens um 7 Uhr abfährt, reist man am besten am Vorabend an. Von Los Mochis aus geht es zunächst durch eine Ebene mit Zuckerrohr, Gemüsefeldern und subtropischem Grün. Von der Bahnstation Bahuichivo, 250 km nördlich von Los Mochis und etwa 1700 m hoch gelegen, erreicht man das entzückende, 12 km entfernte Bergbaudörfchen Cerocahui. Vorbei an einer Jesuitenmission aus dem 17.Jh., einem Wasserfall und verlassenen Minen gelangt man zum Fluss Urique mit ehemaliger Goldmine und Geisterstadt. Die besten Guides, die dich in Cerocahui begleiten können, gehören zu den Tarahumara. Sie kennen außergewöhnliche Wege entlang der Steilhänge der Canyons, wo Wanderer auf Pumas, Kojoten, Bären, Füchse, Wölfe und Rehwild treffen. An der Bahnstation von El Divisadero in 2250 m Höhe halten die Züge meistens etwas länger, damit die Reisenden von der nahe gelegenen Aussichtsplattform das unvergleichliche Naturschauspiel genießen können: Drei Canyons treffen hier zusammen, 1500 m fallen die Wände steil ab. In Ojitos ist mit 2460 m der höchste Punkt der Reise erreicht. 20 km weiter liegt Creel, mit 12 000 Ew. das Zentrum des Tarahumaralands. Von hier aus gelangst du mit dem Chepe Regional oder dem Bus nach Chihuahua.
- Chihuahua
Museo de las Culturas de Oaxaca
Museen © akramer, Shutterstock
Ein unbedingtes Muss: Im stilvollen Rahmen eines ehemaligen Dominikanerklosters sind archäologische Fundstücke und eine ethnografische Sammlung untergebracht, die einen authentischen Eindruck vom Leben der vergangenen und gegenwärtigen Indiovölker vermitteln. Der eigentliche Schatz des Museums sind die im Grab 7 in Monte Albán entdeckten mixtekischen Grabbeigaben aus Jade und Gold.
- Macedonio Alcalá, 68000 Oaxaca
- http://sic.gob.mx/
- +52 951 516 2991
© akramer, Shutterstock
Ein unbedingtes Muss: Im stilvollen Rahmen eines ehemaligen Dominikanerklosters sind archäologische Fundstücke und eine ethnografische Sammlung untergebracht, die einen authentischen Eindruck vom Leben der vergangenen und gegenwärtigen Indiovölker vermitteln. Der eigentliche Schatz des Museums sind die im Grab 7 in Monte Albán entdeckten mixtekischen Grabbeigaben aus Jade und Gold.
- Macedonio Alcalá, 68000 Oaxaca
- http://sic.gob.mx/
- +52 951 516 2991
Ruinas de Palenque
Architektonische Highlights © Joanna Zaleska, Shutterstock
Der Rundgang durch die Tempelanlage sollte möglichst früh beginnen, weil es in Palenque mittags sehr schwül wird.
- 29960 Palenque
- http://inah.gob.mx/
- +52 961 612 2824
© Joanna Zaleska, Shutterstock
Der Rundgang durch die Tempelanlage sollte möglichst früh beginnen, weil es in Palenque mittags sehr schwül wird.
- 29960 Palenque
- http://inah.gob.mx/
- +52 961 612 2824
Parque Museo La Venta
Architektonische Highlights © photoshooter2015, Shutterstock
Bei Erdölbohrungen stießen Arbeiter 1938 im 130 km entfernten La Venta auf eine Sensation: 3000 Jahre alte Monumentalskulpturen der Olmeken, der vermutlich ältesten Hochkultur Amerikas, traten ans Tageslicht – 25 t schwere und bis zu 2,70 m hohe Häupter mit fremdartigen Gesichtszügen, aufgeworfenen Lippen und breiten Nasen. Von La Venta wurden die Kolosse nach Villahermosa gebracht. Auf einem großen Gelände schuf der landesweit angesehene Literat Carlos Pellicer Cámara ein Freilichtmuseum von Weltrang. 33 der Skulpturen wurden in einer Art tropischem Naturpark aufgestellt. Ein Zoo zeigt die Tiere des Dschungels, dazu eine große Vogelvoliere.
- Boulevard Adolfo Ruiz Cortines S/N, 86040 Villahermosa
- http://tabasco.gob.mx/
- +52 993 312 7947
© photoshooter2015, Shutterstock
Bei Erdölbohrungen stießen Arbeiter 1938 im 130 km entfernten La Venta auf eine Sensation: 3000 Jahre alte Monumentalskulpturen der Olmeken, der vermutlich ältesten Hochkultur Amerikas, traten ans Tageslicht – 25 t schwere und bis zu 2,70 m hohe Häupter mit fremdartigen Gesichtszügen, aufgeworfenen Lippen und breiten Nasen. Von La Venta wurden die Kolosse nach Villahermosa gebracht. Auf einem großen Gelände schuf der landesweit angesehene Literat Carlos Pellicer Cámara ein Freilichtmuseum von Weltrang. 33 der Skulpturen wurden in einer Art tropischem Naturpark aufgestellt. Ein Zoo zeigt die Tiere des Dschungels, dazu eine große Vogelvoliere.
- Boulevard Adolfo Ruiz Cortines S/N, 86040 Villahermosa
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Gran Museo del Mundo Maya
MuseenSchon die Architektur ist herausragend: Das Gebäude ist einem stilisierten Ceibabaum nach empfunden. Zu sehen gibt es Filme, Fotos und Exponate der Mayakultur. Besonders toll: Auch Alltag und Leben der heutigen Maya werden präsentiert.
- Calle 60 299, 97110 Mérida
- http://www.granmuseodelmundomaya.com.mx/
- +52 999 341 0430
Schon die Architektur ist herausragend: Das Gebäude ist einem stilisierten Ceibabaum nach empfunden. Zu sehen gibt es Filme, Fotos und Exponate der Mayakultur. Besonders toll: Auch Alltag und Leben der heutigen Maya werden präsentiert.
- Calle 60 299, 97110 Mérida
- http://www.granmuseodelmundomaya.com.mx/
- +52 999 341 0430
Uxmal
Touristenattraktionen © Anton_Ivanov, Shutterstock
Die Tempel von Uxmal (80 km südlich von Mérida) gehören zu den großen Höhepunkten der späten Mayaklassik. Die Pyramide des Wahrsagers, auch Pyramide des Zauberers (Templo del Adivino bzw. Enano) genannt, 38 m hoch und mit ovalem Grundriss, besteht aus fünf Gebäudekörpern, die innerhalb von drei Jahrhunderten entstanden, da die Pyramide mit ihrem Tempel alle 52 Jahre überbaut wurde.
© Anton_Ivanov, Shutterstock
Die Tempel von Uxmal (80 km südlich von Mérida) gehören zu den großen Höhepunkten der späten Mayaklassik. Die Pyramide des Wahrsagers, auch Pyramide des Zauberers (Templo del Adivino bzw. Enano) genannt, 38 m hoch und mit ovalem Grundriss, besteht aus fünf Gebäudekörpern, die innerhalb von drei Jahrhunderten entstanden, da die Pyramide mit ihrem Tempel alle 52 Jahre überbaut wurde.
Arrecife Palancar
Landschaftliche Highlights © Tammiris Teles, Shutterstock
5 km lang zieht sich das Korallenriff an der Südwestküste von Cozumel entlang, geprägt von Höhlen und Steilwänden. Die faszinierende Unterwasserwelt ist Heimat von Schwärmen seltener Fische und riesigen Meeresschildkröten. Das Palancar-Riff, ein Dorado für erfahrene Taucher, beginnt ab etwa 8m Tiefe. Es wird unterteilt in einzelne Abschnitte: Bis weit über 30m fällt das Maracaibo-Riff ab, das bekannt ist für seine spektakulären Korallenformationen. Per Boot erreichst du die besten Tauch- und Schnorchelgründe. Du kannst nicht tauchen? Papageienfische, Riffbarsche und traumhaft schöne Korallenformationen lassen sich auch auf Schnorcheltrips sehen – ebenfalls ein tolles Erlebnis im glasklaren, um die 30 Grad warmen Wasser.
- El Cedral
© Tammiris Teles, Shutterstock
5 km lang zieht sich das Korallenriff an der Südwestküste von Cozumel entlang, geprägt von Höhlen und Steilwänden. Die faszinierende Unterwasserwelt ist Heimat von Schwärmen seltener Fische und riesigen Meeresschildkröten. Das Palancar-Riff, ein Dorado für erfahrene Taucher, beginnt ab etwa 8m Tiefe. Es wird unterteilt in einzelne Abschnitte: Bis weit über 30m fällt das Maracaibo-Riff ab, das bekannt ist für seine spektakulären Korallenformationen. Per Boot erreichst du die besten Tauch- und Schnorchelgründe. Du kannst nicht tauchen? Papageienfische, Riffbarsche und traumhaft schöne Korallenformationen lassen sich auch auf Schnorcheltrips sehen – ebenfalls ein tolles Erlebnis im glasklaren, um die 30 Grad warmen Wasser.
- El Cedral
Playa del Carmen
Geographical © lunamarina, Shutterstock
Palmengesäumte weiße Strände, türkisblaues Meer: Riviera Maya – bereits der Name der sich 130 km nach Süden ziehenden Karibikküste ist verheißungsvoll. Zentrum ist der Karibikort Playa del Carmen (190 000 Ew.), der auf halbem Weg zwischen Tulum und Cancún liegt. Der einst beschauliche Fischerort und Geheimtipp aussteigewilliger Europäer bestand noch vor 20 Jahren nur aus ein paar Häusern. Jetzt reiht sich Hotel an Hotel, laufen bereits morgens Hunderte von Kreuzfahrttouristen mit einem Pappbecher Margarita durch die Straßen, preisen Türsteher vor den unzähligen Restaurants das Angebot des Tages an. Südlich der Stadt erstreckt sich die Fünfsternehotelzone Playacar, nach Norden hin liegen kleinere Unterkünfte für Individualtouristen. Hinzugekommen sind Läden internationaler Marken, u.a. gleich zwei Shops von Victoria’s Secret, und die Quinta Alegría Shopping Mall. Im Bereich des Fähranlegers liegen eher rummelige Restaurants und Shops, nach Norden hin wird es ruhiger, findest du nette Cafés und exklusivere Läden. Das klassische Programm für Playa del Carmen: tagsüber relaxen am Traumstrand, nach Sonnenuntergang flanieren in der parallel zum Strand verlaufenden Einkaufsstraße. Die 5a Avenida, von allen nur noch „Fifth Avenue“ genannt, bietet ungezählte Souvenirläden mit Hängematten und herrlicher balinesischer Mode, Kleinkunst aus Oaxaca und nachgemachte Mayagötter aus Holz und Onyx, dazu Cocktail- und Saftbars und Restaurants, aus denen es verführerisch duftet. Mariachi-Kapellen spielen in den Restaurants und auf offener Straße und im Blue Parrot findet ab Mitternacht eine Reggaeparty statt. Unter Palmen und Strohdächern sitzen die Gäste im weißen Sand, nippen am eisgekühlten Tequila oder tanzen barfuß am nächtlichen Strand.
- Playa del Carmen
© lunamarina, Shutterstock
Palmengesäumte weiße Strände, türkisblaues Meer: Riviera Maya – bereits der Name der sich 130 km nach Süden ziehenden Karibikküste ist verheißungsvoll. Zentrum ist der Karibikort Playa del Carmen (190 000 Ew.), der auf halbem Weg zwischen Tulum und Cancún liegt. Der einst beschauliche Fischerort und Geheimtipp aussteigewilliger Europäer bestand noch vor 20 Jahren nur aus ein paar Häusern. Jetzt reiht sich Hotel an Hotel, laufen bereits morgens Hunderte von Kreuzfahrttouristen mit einem Pappbecher Margarita durch die Straßen, preisen Türsteher vor den unzähligen Restaurants das Angebot des Tages an. Südlich der Stadt erstreckt sich die Fünfsternehotelzone Playacar, nach Norden hin liegen kleinere Unterkünfte für Individualtouristen. Hinzugekommen sind Läden internationaler Marken, u.a. gleich zwei Shops von Victoria’s Secret, und die Quinta Alegría Shopping Mall. Im Bereich des Fähranlegers liegen eher rummelige Restaurants und Shops, nach Norden hin wird es ruhiger, findest du nette Cafés und exklusivere Läden. Das klassische Programm für Playa del Carmen: tagsüber relaxen am Traumstrand, nach Sonnenuntergang flanieren in der parallel zum Strand verlaufenden Einkaufsstraße. Die 5a Avenida, von allen nur noch „Fifth Avenue“ genannt, bietet ungezählte Souvenirläden mit Hängematten und herrlicher balinesischer Mode, Kleinkunst aus Oaxaca und nachgemachte Mayagötter aus Holz und Onyx, dazu Cocktail- und Saftbars und Restaurants, aus denen es verführerisch duftet. Mariachi-Kapellen spielen in den Restaurants und auf offener Straße und im Blue Parrot findet ab Mitternacht eine Reggaeparty statt. Unter Palmen und Strohdächern sitzen die Gäste im weißen Sand, nippen am eisgekühlten Tequila oder tanzen barfuß am nächtlichen Strand.
- Playa del Carmen
Calakmul
Architektonische Highlights © Iren Key, Shutterstock
Du möchtest dich gern einmal so fühlen wie die frühen Mayaforscher und Entdecker? Dann auf nach Calakmul, dem Biosphärenreservat an der Grenze zu Guatemala, das die größte zusammenhängende Fläche von Tropenwald in ganz Mexiko bildet. 3800 km2 des Reservats sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Während der Blütezeit der Mayas war Calakmul – die archäologische Stätte liegt 60 km südlich der MEX 186 – das bevorzugte Siedlungsgebiet dieses präkolumbischen Volks. Bislang wurden Hunderte von Baudenkmälern kartografiert, darunter die Ruine einer eindrucksvollen Pyramide. Die Stätte gehört zum Unesco-Welterbe. Tukane und Papageien fliegen über die Baumkronen, und meist bist du nahezu allein in der grandiosen (leider kaum ausgeschilderten) Anlage, deren Pyramiden du besteigen darfst. Dafür nimmt man auch die etwas beschwerliche An- und Abreise (Schlaglöcher!) gern auf sich.
- Calakmul
- +52 981 816 9136
© Iren Key, Shutterstock
Du möchtest dich gern einmal so fühlen wie die frühen Mayaforscher und Entdecker? Dann auf nach Calakmul, dem Biosphärenreservat an der Grenze zu Guatemala, das die größte zusammenhängende Fläche von Tropenwald in ganz Mexiko bildet. 3800 km2 des Reservats sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Während der Blütezeit der Mayas war Calakmul – die archäologische Stätte liegt 60 km südlich der MEX 186 – das bevorzugte Siedlungsgebiet dieses präkolumbischen Volks. Bislang wurden Hunderte von Baudenkmälern kartografiert, darunter die Ruine einer eindrucksvollen Pyramide. Die Stätte gehört zum Unesco-Welterbe. Tukane und Papageien fliegen über die Baumkronen, und meist bist du nahezu allein in der grandiosen (leider kaum ausgeschilderten) Anlage, deren Pyramiden du besteigen darfst. Dafür nimmt man auch die etwas beschwerliche An- und Abreise (Schlaglöcher!) gern auf sich.
- Calakmul
- +52 981 816 9136
Felsenspringer
Touristenattraktionen © AGCuesta, Shutterstock
Die clavadistas, die sich spektakulär vom 42 m hohen Quebradafelsen kopfüber in eine enge Meeresbucht stürzen und auf unzähligen Acapulcoplakaten zu sehen sind, kannst du täglich live erleben. Die beste Sicht auf die mit Flutlicht erhellte Szenerie eröffnet sich von den Terrassen des Restaurants La Perla im Hotel Mirador.
- 39300 Acapulco de Juárez
© AGCuesta, Shutterstock
Die clavadistas, die sich spektakulär vom 42 m hohen Quebradafelsen kopfüber in eine enge Meeresbucht stürzen und auf unzähligen Acapulcoplakaten zu sehen sind, kannst du täglich live erleben. Die beste Sicht auf die mit Flutlicht erhellte Szenerie eröffnet sich von den Terrassen des Restaurants La Perla im Hotel Mirador.
- 39300 Acapulco de Juárez
Palenque
Geographical © Joanna Zaleska, Shutterstock
Besonders eindrucksvoll an diesen Mayapyramiden, die zu den berühmtesten ganz Mexikos gehören, ist ihre Lage in etwa 200 m Höhe in dichtem Dschungel zu Füßen des Usumacintagebirges am Ufer des Flusses Otulum – weit entfernt von den typischen Rundreiserouten der Veranstalter.
- Palenque
© Joanna Zaleska, Shutterstock
Besonders eindrucksvoll an diesen Mayapyramiden, die zu den berühmtesten ganz Mexikos gehören, ist ihre Lage in etwa 200 m Höhe in dichtem Dschungel zu Füßen des Usumacintagebirges am Ufer des Flusses Otulum – weit entfernt von den typischen Rundreiserouten der Veranstalter.
- Palenque
Sian Ka'an
Landschaftliche Highlights © Kay Maeritz, DuMont Reisebildportal
Südlich von Tulum beginnt das Naturschutzgebiet Sian Ka’an („Geburt des Himmels“), seit 1987 als Reserva de la Biósfera unter dem Schutz der Unesco. Dichter tropischer Dschungel, Palmensavannen und Mangrovensümpfe, über zwei Dutzend Mayaruinen ebenso wie zahlreiche karibische Traumstrände und davor ein etwa 110 km langes Korallenriff: Ein besonderer Trumpf des über 5000 km² großen Sian Ka’an ist seine große Vielfalt. Auch Fauna und Flora sind ausgesprochen artenreich: 1200 Pflanzenarten wurden identifiziert und allein 345 Vogelarten. Unter den 70 Säugetierarten befinden sich Rehe, Seekühe und Jaguare; auch Meeresschildkröten und Krokodile leben im Reservat. Das weitgehend wegelose Naturparadies wird erschlossen vom Camino Boca Paila, der von Tulum im Norden bis Punta Allen (60 km) am Ende einer Landspitze zwischen dem Meer und der Laguna Campechén verläuft. Rustikale Unterkünfte (cabinas) liegen an der Schotterstraße. In Punta Allen werden Bootsausflüge in die abseits gelegenen und nur übers Wasser zu erreichenden Lagunen zur Beobachtung der Tierwelt angeboten. Ein weiterer Zugang führt 60 km südlich von Tulum bei Chumpón durch das Naturschutzgebiet bis Vigía Chico. Für Ausflüge nach Sian Ka’an braucht man ein eigenes Auto; allerdings lassen sich auch organisierte Ausflüge ab Cancún unternehmen.
- Carretera Federal 307, Quintana Roo
- http://www.visitsiankaan.com/
© Kay Maeritz, DuMont Reisebildportal
Südlich von Tulum beginnt das Naturschutzgebiet Sian Ka’an („Geburt des Himmels“), seit 1987 als Reserva de la Biósfera unter dem Schutz der Unesco. Dichter tropischer Dschungel, Palmensavannen und Mangrovensümpfe, über zwei Dutzend Mayaruinen ebenso wie zahlreiche karibische Traumstrände und davor ein etwa 110 km langes Korallenriff: Ein besonderer Trumpf des über 5000 km² großen Sian Ka’an ist seine große Vielfalt. Auch Fauna und Flora sind ausgesprochen artenreich: 1200 Pflanzenarten wurden identifiziert und allein 345 Vogelarten. Unter den 70 Säugetierarten befinden sich Rehe, Seekühe und Jaguare; auch Meeresschildkröten und Krokodile leben im Reservat. Das weitgehend wegelose Naturparadies wird erschlossen vom Camino Boca Paila, der von Tulum im Norden bis Punta Allen (60 km) am Ende einer Landspitze zwischen dem Meer und der Laguna Campechén verläuft. Rustikale Unterkünfte (cabinas) liegen an der Schotterstraße. In Punta Allen werden Bootsausflüge in die abseits gelegenen und nur übers Wasser zu erreichenden Lagunen zur Beobachtung der Tierwelt angeboten. Ein weiterer Zugang führt 60 km südlich von Tulum bei Chumpón durch das Naturschutzgebiet bis Vigía Chico. Für Ausflüge nach Sian Ka’an braucht man ein eigenes Auto; allerdings lassen sich auch organisierte Ausflüge ab Cancún unternehmen.
- Carretera Federal 307, Quintana Roo
- http://www.visitsiankaan.com/
Ruinas el Rey
Touristenattraktionen © Wolf Adlof, MAIRDUMONT
Die Pyramidenanlage mit insgesamt 47 Gebäuden ist ein Muss für jeden Besucher. "Der König" wurde diese ehemalige Zeremonialstätte der Mayas nach einer hier entdeckten stuckierten Steinfigur mit menschlichem Gesicht genannt. Aus dem Kopfschmuck schloss man auf eine hochgestellte Persönlichkeit. Ein Teil der Bauwerke wurde vermutlich schon während der präklassischen Mayaepoche zwischen 300 v. Chr. und 100 n. Chr. errichtet. Die heutige Form der Gebäude geht jedoch auf die postklassische Epoche (1250–1521) zurück. Das Zeremonialzentrum besteht aus zwei plazas, umstanden von Gebäuden und kleineren Tempeln. In der Anlage entdeckst du viele Leguane und tropische Vögel.
- Paseo Kukulcán km 17,5, 77500 Cancún
- http://www.mexicoescultura.com/
- direccion.qroo@inah.gob.mx
© Wolf Adlof, MAIRDUMONT
Die Pyramidenanlage mit insgesamt 47 Gebäuden ist ein Muss für jeden Besucher. "Der König" wurde diese ehemalige Zeremonialstätte der Mayas nach einer hier entdeckten stuckierten Steinfigur mit menschlichem Gesicht genannt. Aus dem Kopfschmuck schloss man auf eine hochgestellte Persönlichkeit. Ein Teil der Bauwerke wurde vermutlich schon während der präklassischen Mayaepoche zwischen 300 v. Chr. und 100 n. Chr. errichtet. Die heutige Form der Gebäude geht jedoch auf die postklassische Epoche (1250–1521) zurück. Das Zeremonialzentrum besteht aus zwei plazas, umstanden von Gebäuden und kleineren Tempeln. In der Anlage entdeckst du viele Leguane und tropische Vögel.
- Paseo Kukulcán km 17,5, 77500 Cancún
- http://www.mexicoescultura.com/
- direccion.qroo@inah.gob.mx
Reserva de la Biósfera Ría Celestún
Botanische Gärten & Parks © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock
Die ca. 25 000 Vögel nisten in Mangrovenwäldern. Wenn sich die rosa Tiere mehrmals am Tag wie auf Kommando gemeinsam in die Luft erheben, ist das ein beeindruckendes Erlebnis. Guides bieten Touren mit dem Motorboot in die Lagune und den Meeresarm Río Esperanza an. Auf Wunsch wird die Vogelinsel Isla de los Pájaros angesteuert, wo auch andere Wasservögel wie Kormorane, Pelikane, Fregattvögel, Seidenreiher und Ibisse beobachtet werden können.
- 97367 Celestún
© Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock
Die ca. 25 000 Vögel nisten in Mangrovenwäldern. Wenn sich die rosa Tiere mehrmals am Tag wie auf Kommando gemeinsam in die Luft erheben, ist das ein beeindruckendes Erlebnis. Guides bieten Touren mit dem Motorboot in die Lagune und den Meeresarm Río Esperanza an. Auf Wunsch wird die Vogelinsel Isla de los Pájaros angesteuert, wo auch andere Wasservögel wie Kormorane, Pelikane, Fregattvögel, Seidenreiher und Ibisse beobachtet werden können.
- 97367 Celestún
Cobá
Architektonische Highlights © Wolf Adlof, MAIRDUMONT
Insider-Tipp Ja, mir san mit’m Radl da
Eine der weniger bekannten Pyramidenstätten: In dichtem Urwald und zwischen fünf Dolinenseen liegen die noch wenig erforschten Ruinen von Cobá. Cobá ist sehr weitläufig, deshalb leih dir am Eingang ein Rad oder miete eine Fahrradrikscha. Erbaut wurde die Zeremonialstätte während der klassischen Mayaperiode von 600 bis 900.50 000 Menschen sollen hier gelebt haben. Fünf Gebäudegruppen können besichtigt werden. Zunächst passierst du die zwischen zwei Seen ruhende Gruppe Cobá. Sie wird beherrscht von der 24 m hohen Pyramide La Iglesia. Fast doppelt so hoch ist die zur 2 km nordöstlich gelegenen Gruppe Nohoch Mul gehörende Pyramide El Castillo. 128 Stufen führen zur Spitze, die allerdings nicht mehr erklommen werden darf. Wer an unrestaurierten, von Kletterpflanzen bewachsenen Ruinen interessiert ist, besucht die drei weiteren Gruppen Las Pinturas, Macanxoc und Chumuc Mul.
- 77793 Cobá
- http://www.inah.gob.mx/
- +52 984 206 7166
© Wolf Adlof, MAIRDUMONT
Insider-Tipp Ja, mir san mit’m Radl da
Eine der weniger bekannten Pyramidenstätten: In dichtem Urwald und zwischen fünf Dolinenseen liegen die noch wenig erforschten Ruinen von Cobá. Cobá ist sehr weitläufig, deshalb leih dir am Eingang ein Rad oder miete eine Fahrradrikscha. Erbaut wurde die Zeremonialstätte während der klassischen Mayaperiode von 600 bis 900.50 000 Menschen sollen hier gelebt haben. Fünf Gebäudegruppen können besichtigt werden. Zunächst passierst du die zwischen zwei Seen ruhende Gruppe Cobá. Sie wird beherrscht von der 24 m hohen Pyramide La Iglesia. Fast doppelt so hoch ist die zur 2 km nordöstlich gelegenen Gruppe Nohoch Mul gehörende Pyramide El Castillo. 128 Stufen führen zur Spitze, die allerdings nicht mehr erklommen werden darf. Wer an unrestaurierten, von Kletterpflanzen bewachsenen Ruinen interessiert ist, besucht die drei weiteren Gruppen Las Pinturas, Macanxoc und Chumuc Mul.
- 77793 Cobá
- http://www.inah.gob.mx/
- +52 984 206 7166
Museo Maya de Cancún
Museen © Mariusz S. Jurgielewicz, Shutterstock
Wer keine Rundreise plant und auch sonst keine Mayastätten besucht, kommt um das kleine, professionell gestaltete Museum nicht herum. Zahlreiche Ausgrabungsstücke der verschiedenen Mayaepochen – informativ, inspirierend, interessant. Einziger Wermutstropfen: Die Erläuterungen sind bislang nur in spanischer Sprache.
- Paseo Kukulcán, Cancún
- http://www.inah.gob.mx/
- +52 998 885 3844
© Mariusz S. Jurgielewicz, Shutterstock
Wer keine Rundreise plant und auch sonst keine Mayastätten besucht, kommt um das kleine, professionell gestaltete Museum nicht herum. Zahlreiche Ausgrabungsstücke der verschiedenen Mayaepochen – informativ, inspirierend, interessant. Einziger Wermutstropfen: Die Erläuterungen sind bislang nur in spanischer Sprache.
- Paseo Kukulcán, Cancún
- http://www.inah.gob.mx/
- +52 998 885 3844
Hospicio Cabañas
Architektonische Highlights © Diego Grandi, Shutterstock
Insider-Tipp In die Horizontale gehen
Das wohl berühmteste Bauwerk Guadalajaras zählt zum Unesco-Welterbe und ist Museum und architektonisches Meisterwerk in einem. Im wunderschönen Ambiente des ehemaligen Waisenhauses von 1805 mit 23 (!) Innenhöfen sind u. a. Werke des großen mexikanischen Malers und Muralisten José Clemente Orozco ausgestellt. Höhepunkt ist das weltbekannte Bild „Mensch in Flammen“. Betrachte das Werk, das der Künstler in eine Kuppel gemalt hat, am besten liegend von einer der Bänke aus. Für kleine Besucher werden spielerische Workshops angeboten.
- Calle Cabañas 8, 44360 Guadalajara
- http://museocabanas.jalisco.gob.mx/
- +52 33 3668 1642
© Diego Grandi, Shutterstock
Insider-Tipp In die Horizontale gehen
Das wohl berühmteste Bauwerk Guadalajaras zählt zum Unesco-Welterbe und ist Museum und architektonisches Meisterwerk in einem. Im wunderschönen Ambiente des ehemaligen Waisenhauses von 1805 mit 23 (!) Innenhöfen sind u. a. Werke des großen mexikanischen Malers und Muralisten José Clemente Orozco ausgestellt. Höhepunkt ist das weltbekannte Bild „Mensch in Flammen“. Betrachte das Werk, das der Künstler in eine Kuppel gemalt hat, am besten liegend von einer der Bänke aus. Für kleine Besucher werden spielerische Workshops angeboten.
- Calle Cabañas 8, 44360 Guadalajara
- http://museocabanas.jalisco.gob.mx/
- +52 33 3668 1642
Plaza de la Constitución
Touristenattraktionen © Eddy Galeotti, Shutterstock
Insider-Tipp Die besten Tlayudas der Stadt
Jedes Jahr am Vorabend des Unabhängigkeitstags, am 15.September, füllt sich der riesige, unbebaute Platz mitten im Zentrum mit bis zu 1 Mio. Menschen. Mit 240 m Seitenlänge ist er einer der größten Plätze der Erde. Einst schlug hier das Herz von Moctezumas Reich: Hier stand der Haupttempel des alten Tenochtitlán. Auf dessen Trümmern ließ Hernán Cortés den Platz und die ersten umliegenden Gebäude erbauen. Um den Zócalo (offiziell Plaza de la Constitución) gruppieren sich die bedeutendsten kolonialen Gebäude. Besonders die Kathedrale, die größte des amerikanischen Kontinents, ist ein Musterbeispiel kolonialer Pracht. Und im Palacio Nacional, Regierungssitz des mexikanischen Präsidenten, prangt eines der berührendsten Wandgemälde (murales) des Landes: die von Diego Rivera gestaltete Geschichte des „Mexiko über die Jahrhunderte“. Gegen ein Trinkgeld kannst du abends die aztekischen Tänzer mit Lendenschurz und Kopfschmuck fotografieren, die die alten Zeremonien zum Leben erwecken. Hungrig geworden? Der Platz ist umgeben von Cafés und Imbissständen. Probier zwischen Kathedrale und Templo Mayor unbedingt die leckeren tlayudas: riesige frittierte Tortillas mit Bohnenmus, Kaktusblättern, Käse und Salsa!
- Plaza de la Constitución, 06000 Ciudad de México
- http://mexicocity.cdmx.gob.mx/
© Eddy Galeotti, Shutterstock
Insider-Tipp Die besten Tlayudas der Stadt
Jedes Jahr am Vorabend des Unabhängigkeitstags, am 15.September, füllt sich der riesige, unbebaute Platz mitten im Zentrum mit bis zu 1 Mio. Menschen. Mit 240 m Seitenlänge ist er einer der größten Plätze der Erde. Einst schlug hier das Herz von Moctezumas Reich: Hier stand der Haupttempel des alten Tenochtitlán. Auf dessen Trümmern ließ Hernán Cortés den Platz und die ersten umliegenden Gebäude erbauen. Um den Zócalo (offiziell Plaza de la Constitución) gruppieren sich die bedeutendsten kolonialen Gebäude. Besonders die Kathedrale, die größte des amerikanischen Kontinents, ist ein Musterbeispiel kolonialer Pracht. Und im Palacio Nacional, Regierungssitz des mexikanischen Präsidenten, prangt eines der berührendsten Wandgemälde (murales) des Landes: die von Diego Rivera gestaltete Geschichte des „Mexiko über die Jahrhunderte“. Gegen ein Trinkgeld kannst du abends die aztekischen Tänzer mit Lendenschurz und Kopfschmuck fotografieren, die die alten Zeremonien zum Leben erwecken. Hungrig geworden? Der Platz ist umgeben von Cafés und Imbissständen. Probier zwischen Kathedrale und Templo Mayor unbedingt die leckeren tlayudas: riesige frittierte Tortillas mit Bohnenmus, Kaktusblättern, Käse und Salsa!
- Plaza de la Constitución, 06000 Ciudad de México
- http://mexicocity.cdmx.gob.mx/
Iglesia de Santa María Tonantzintla
Architektonische HighlightsNicht nur eingefleischte Kirchenliebhaber begeistert das nahe Cholula gelegene Gotteshaus Santa María Tonantzintla. Es wurde in der zweiten Hälfte des 18.Jhs. erbaut und befindet sich in der Gemeinde San Andrés Cholula13 km südwestlich von Puebla und 4 km südlich von Cholula. Das Äußere der Kirche wirkt recht schlicht, doch die überreiche Gestaltung im Inneren ist überwältigend. Indianische Handwerker und Künstler arbeiteten fünf Jahrzehnte lang an der Gestaltung des Innenraums und verzierten jede noch so kleine Fläche an den Decken und Wänden mit Stuck in Form von Engeln, Figuren, Ranken, Früchten und Maiskolben, verwendeten leuchtende Farben und Blattgold. Diese Arbeiten,so heißt es, geschahen aus Hingabe für die aztekische Göttin Tonantzín. Kunstgeschichtlich betrachtet ging hier der mexikanische Barock in den sogenannten Indígena-Barock über. Beim Besuch der Kirche ist eine Spende erwünscht.
- Avenue Reforma Norte, San Andres Cholula
- http://www.sacramentoscatolicos.com/
Nicht nur eingefleischte Kirchenliebhaber begeistert das nahe Cholula gelegene Gotteshaus Santa María Tonantzintla. Es wurde in der zweiten Hälfte des 18.Jhs. erbaut und befindet sich in der Gemeinde San Andrés Cholula13 km südwestlich von Puebla und 4 km südlich von Cholula. Das Äußere der Kirche wirkt recht schlicht, doch die überreiche Gestaltung im Inneren ist überwältigend. Indianische Handwerker und Künstler arbeiteten fünf Jahrzehnte lang an der Gestaltung des Innenraums und verzierten jede noch so kleine Fläche an den Decken und Wänden mit Stuck in Form von Engeln, Figuren, Ranken, Früchten und Maiskolben, verwendeten leuchtende Farben und Blattgold. Diese Arbeiten,so heißt es, geschahen aus Hingabe für die aztekische Göttin Tonantzín. Kunstgeschichtlich betrachtet ging hier der mexikanische Barock in den sogenannten Indígena-Barock über. Beim Besuch der Kirche ist eine Spende erwünscht.
- Avenue Reforma Norte, San Andres Cholula
- http://www.sacramentoscatolicos.com/
Cuetzalán del Progreso
Geographical © Miguel Rodriguez Paredes, Shutterstock
Insider-Tipp Unterwegs mit einem Kenner
Steile Kopfsteinpflastergassen, flankiert von niedrigen, weiß getünchten Häusern, und eine ungewöhnliche Mischung aus kolonialem Flair und indigenem Brauchtum: Umgeben von Kaffeeplantagen liegt das entspannte Bergdorf Cuetzalan, ein Zentrum der Nahua und Totonaken. Häufige Regenfälle schufen eine üppig grüne Umgebung, die im Kontrast steht zur gepflegten Atmosphäre der 1547 gegründeten Siedlung. Hier kannst du in einer der süßen kleinen Pensionen unterkommen und mit einem einheimischen Guide losziehen, der dir erst so richtig die Augen öffnet für die Schönheit der Gegend.
- Cuetzalán del Progreso
© Miguel Rodriguez Paredes, Shutterstock
Insider-Tipp Unterwegs mit einem Kenner
Steile Kopfsteinpflastergassen, flankiert von niedrigen, weiß getünchten Häusern, und eine ungewöhnliche Mischung aus kolonialem Flair und indigenem Brauchtum: Umgeben von Kaffeeplantagen liegt das entspannte Bergdorf Cuetzalan, ein Zentrum der Nahua und Totonaken. Häufige Regenfälle schufen eine üppig grüne Umgebung, die im Kontrast steht zur gepflegten Atmosphäre der 1547 gegründeten Siedlung. Hier kannst du in einer der süßen kleinen Pensionen unterkommen und mit einem einheimischen Guide losziehen, der dir erst so richtig die Augen öffnet für die Schönheit der Gegend.
- Cuetzalán del Progreso
La Posadita
Restaurants- mexikanisch
Bei einer Margarita mit Tamarindengeschmack und Traumblick vom Dachgarten auf die Kirchenspitzen die bereitgestellten Tacos mit Dips kosten und sich auf das Essen freuen.
- Cuna de Allende 13, 37700 San Miguel de Allende
- +52 415 154 8862
Bei einer Margarita mit Tamarindengeschmack und Traumblick vom Dachgarten auf die Kirchenspitzen die bereitgestellten Tacos mit Dips kosten und sich auf das Essen freuen.
- Cuna de Allende 13, 37700 San Miguel de Allende
- +52 415 154 8862
Taxco
Geographical © Marcelo Rodriguez, Shutterstock
Schon Alexander von Humboldt war von Taxco begeistert.1803 bezog der deutsche Gelehrte ein Haus in der Nähe des Zócalo.
- Taxco
© Marcelo Rodriguez, Shutterstock
Schon Alexander von Humboldt war von Taxco begeistert.1803 bezog der deutsche Gelehrte ein Haus in der Nähe des Zócalo.
- Taxco