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Reiseführer
Hawaii

MARCO POLO Reiseführer

Hawaii

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Braun gebrannte Surfer, Schirmchendrinks und Palmenstrände – Hawai‘i ist Kult. Schon lange und heute mehr denn je. Kaum eine Inselgruppe hat unsere Fantasie so beflügelt. Seit den Erzählungen der ersten Seeleute, die mit Captain James Cook den Archipel 1778 für die westliche Welt entdeckten, verkörpern die Inseln die paradiesische Südseewelt unserer Träume, versprechen sonniges Wetter und lockeres Leben.

Hawai‘i heute

So weit, so gut. Aber kann das wirkliche Hawai‘i den Fantasien gerecht werden? Natürlich gibt es heute viel Kitsch und Kommerz, denn die Inseln leben vom Tourismus. Auf der Hauptinsel O‘ahu, wo knapp 70 Prozent der 1,4 Mio. Einwohner von Hawai‘i leben, wuchern in der Hauptstadt Honolulu die Wolkenkratzer und Hoteltürme. Und auch auf den anderen Inseln entstanden in den letzten 40 Jahren Resort-Zonen mit Golfplätzen und Hotelanlagen. Doch keine Sorge, nicht weit davon gibt es noch makellose Strände, üppige Regenwälder und unberührte Vulkanlandschaften. Die tropischen Früchte der Inseln schmecken fabelhaft, und die sprichwörtliche Aloha- Freundlichkeit der Bewohner – heute eine bunte Mischung aus Ost und West –, es gibt sie wirklich. Rund 130 Inseln gehören zum Staat Hawai‘i, die meisten von ihnen winzig und unbewohnt. Sie kleckern in einem fast 4000 km langen Bogen vom russischen Kamtschatka nach Südosten. Bewohnt sind nur die sechs größeren Vulkaninseln am Ende der Kette – mitten im Stillen Ozean und ca. 3700 km von jedem Kontinent entfernt.

Hawai‘i damals

Als Captain Cook auf seiner dritten Südseereise die Hawai‘i-Inseln für die moderne Welt entdeckte, lebten schon längst Polynesier auf dem Archipel, mächtige ali‘i (Adlige) und kahunas (Priester) herrschten mit strengen kapus (Tabugesetzen) über das einfache Volk. Mit der Ankunft von Missionaren, Walfängern und Zuckerrohrpflanzern brach die Neuzeit an, und 1898 wurde das Königreich Hawai‘i schließlich von den USA annektiert. Seitdem haben sich die „Inseln des ewigen Frühlings“ zum beliebten Badeparadies entwickelt, mit perfekter Infrastruktur und einer gut geölten Urlaubsmaschinerie.

Geschichte

  • Um 500 und 1100 n.Chr.

    Polynesier entdecken und besiedeln Hawai‘i

  • 1778

    Captain James Cook landet auf Kaua‘i und entdeckt den Hawai‘i-Archipel für die westliche Welt

  • 1795–1810

    Kamehameha I. unterwirft von Hawai‘i Island aus alle Inseln und wird deren erster König

  • Nach 1820

    Missionare und Walfänger bringen westliche Einflüsse

  • Um 1860

    Der Walfang verliert an Bedeutung. Der Zuckerrohranbau wird zur wichtigsten Industrie

  • 1893

    Königin Liliuokalani, Hawai‘is letzte Königin, tritt nach Staatsstreich zurück

  • 1899

    Die USA annektieren Hawai‘i

  • 7.Dez. 1941

    Japanischer Angriff auf Pearl Harbor, Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg

  • 1970

    Beginn des Massentourismus: erster Jumbo-Flug nach Honolulu

  • 2016

    Auf Maui schließt die letzte Zuckerrohrplantage Hawai‘is

  • 2023

    Boom des Tourismus nach der Corona-Pandemie

Legendäres Waikiki

Wohin also, um die Vielfalt der Inseln und den Südseetraum zu erleben? Nun, Waikiki, den weltbekannten Strandvorort von Honolulu auf O‘ahu, muss man trotz – oder wegen – des Rummels gesehen haben: den berühmten Strand, die Hotelpaläste und die Silhouette des Diamond Head. Außerdem sind auf O‘ahu die besten Surfer der Welt zu beobachten, die im Winter an der Nordküste auf 10 m hohen Wellen reiten. Und in Honolulu an der Südküste lässt sich das bunte Mosaik der Kulturen von Hawai‘i bestens erleben: Religionen und Ethnien aus allen Ecken der Welt leben hier verblüffend friedlich vereint. Aus diesem Kulturmix stammt auch der in Honolulu geborene Barack Obama, der erste afroamerikanische Präsident der USA.

Dschungel und Strände

Nur O‘ahu zu sehen, wäre aber schade. Wirklich jede der sechs großen, erschlossenen Inseln hat ihr eigenes Flair. Deshalb muss man schon etwas Zeit mitbringen, um den Archipel kennenzulernen: Zwei Wochen/drei Inseln ist die Faustregel, oder drei Wochen/vier Inseln – mehr wäre Stress und ganz unhawaiisch. Eine halbe Flugstunde nordwestlich von O‘ahu liegt Kaua‘i, die landschaftlich vielfältigste Insel der Gruppe – und mit 5 Millionen Jahren die älteste. So konnten sich ganz unterschiedliche Landschaften entwickeln: Steilklippen, ein 1000 m tiefer Canyon im Landesinneren, Dünen wie auf Sylt und herrliche Strandbuchten. Kein Wunder, dass Hollywood die Kulissen auf Kaua‘i gern nutzt – von „King-Kong“ bis „Jurassic Park“. Nächster Stopp: Maui. An der sonnigen Südküste warten lange Strände mit fabelhaften Ferienhotels und der alte Walfängerhafen Lahaina. Entlang der Nordküste verläuft die Hana Road, eine wildromantische Dschungelroute zu abgelegenen Stränden. Und über allem thront der 3055 m hohe Schildvulkan Haleakala, seine einzigartige Lavalandschaft geschützt in einem Nationalpark. Maui ist nach O‘ahu touristisch die am besten erschlossene Insel, doch es konzentriert sich nicht wie in Waikiki auf einen Strand. So hat man eher die Chance, direkt am Wasser zu wohnen, und für Strandspaziergänge bleibt reichlich Platz. Maui vorgelagert liegen die beiden kleinsten Inseln: Die Privatinsel Lana‘i ist ein Luxusrefugium für Golfer. Moloka‘i ist die ursprünglichste Insel – touristisch wenig erschlossen, mit starkem Bezug zur alten Kultur und eine Hochburg der hawaiischen Unabhängigkeitsbewegung. Für viele Ureinwohner bedeutet die Annektierung durch die USA vor über hundert Jahren nach wie vor eine Schmach, doch die Renaissance der hawaiischen Kultur hat zu einem neuen Selbstbewusstsein der Ureinwohner geführt. Hawai‘i Island, auch Big Island, ist die größte Insel – mit gut 4000 m hohen Bergen, weitläufigen Ranches im Hochland, Orchideenfarmen, Kaffeeplantagen, dichten Dschungelwäldern und schäumenden Wasserfällen. An der Ostküste wird der vulkanische Ursprung des Archipels hautnah spürbar: Tief aus dem Erdmantel unter dem Pazifik dringt heißes Magma an die Oberfläche. Aber sogar die Vulkanausbrüche sind auf diesen sanften Inseln nicht bedrohlich: keine Explosionen, die Lava blubbert ganz gemächlich ... Hang loose heißt das Motto, das man als Besucher hier schnell verinnerlicht.

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MARCO POLO Reiseführer
Hawaii

Buch, 16. Auflage · 15.95 €

Von Wellen reiten bis Vulkan erklimmen: Mit dem MARCO POLO Reiseführer nach Hawaii Braun gebrannte Surfer, Schirmchendrinks und Palmenstrände – Hawaii ist Kult. Die Inseln des 50. US-Bundesstaats gelten nicht umsonst als Urlaubsparadies: Der MARCO POLO Reiseführer Hawaii führt dich an die schönsten Strände und einsame Wasserfälle im Hinterland und macht Lust auf die authentische hawaiianische Küche bei einem „Luau“.

  • MARCO POLO Best of Tipps für Regenwetter, Low Budget und den Urlaub mit Kindern
  • Alle Highlights im Überblick: Sehenswürdigkeiten, die du dir nicht entgehen lassen solltest und Insider-Tipps abseits der Touristenpfade
  • Poke-Bowls, Shaved Ice und Piña Colada: Hier findest du tolle Cafés, Restaurants und Bars für jeden Geschmack und Geldbeutel!
  • MARCO POLO Erlebnistouren: Ausflüge und Tagestrips für Neugierige, Wanderlustige und Familien – mit Karte oder App!

Sonne, Wellen, Südseetraum: MARCO POLO Insider-Tipps für deinen perfekten Hawaii-Urlaub

Eine herrliche Kulisse mit Vulkanen, Dschungel und Stränden lädt zum Surfen, Schwimmen und Wandern ein. Den berühmten Strand von Waikiki muss man trotz – oder wegen – des Rummels gesehen haben. Schließlich surfen hier die Besten der Welt! Im Bishop Museum in Honolulu kannst du Hawaiis Erbe bestaunen: Federhelme, alte Surfbretter und königliche Gewänder. Ausflüge zu Kaffeeplantagen oder ein Sonnenaufgang auf einem aktiven Vulkan machen deinen Badeurlaub auf Hawaii zu einem unvergesslichen Abenteuer.

Mit den Tipps und Erlebnistouren im MARCO POLO Reiseführer Hawaii stellst du dir deinen ganz persönlichen Traumurlaub zusammen!

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