Mailand - Lombardei

Überblick

Willkommen in der Lombardei

Zur Lombardei gehören schneebedeckte Berge, liebliche Hügel, eine fast subtropische Seenlandschaft und eine fruchtbare Ebene. Zur Vollkommenheit fehlt eigentlich nur noch das Meer. Allerdings liegt das auch gar nicht so weit entfernt: Von Pavia aus erreicht man mit dem Auto in einer Stunde Genua und die Riviera und von Brescia in anderthalb Stunden die Adria bei Venedig. Aber auch ohne direkten Strandzugang ist die Region ein Urlaubsparadies. Mit fast 9 Mio. Ew. ist die Lombardei (ital.: Lombardia) etwa ebenso reich bevölkert wie Österreich, mit rund 24 000 km2 aber nur so groß wie Mecklenburg-Vorpommern. Die Regionalhauptstadt Mailand gehört mit ihrem Umland zu den am dichtesten besiedelten Landstrichen Europas. Und dennoch lässt sich abseits der Hauptverkehrswege in den 13 Provinzen Bergamo, Brescia, Busto Arsizio, Como, Cremona, Lecco, Lodi, Mailand, Mantua, Monza, Pavia, Sondrio und Varese immer wieder Schönes und Überraschendes entdecken: eine weithin unbekannte Kapelle am Lago d’Iseo, ein Badestrand am Ticino, eine historische Industriesiedlung oder eine nette Trattoria – von den herrlichen Uferpromenaden an den Seen oder den einsamen, pappelgesäumten Wegen am Po, Oglio oder Mincio ganz zu schweigen.

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November
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Dezember
mäßig
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Wetter & Klima

kachelmannwetter.com
Donnerstag / 29.10.2020
Vormittags
9 °C
Nachmittags
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Abends
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Freitag / 30.10.2020
Vormittags
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Samstag / 31.10.2020
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Nachmittags
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Abends
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Anreise

7h 4min
8h 46min
1h 10min
Frankfurt am Main
Mailand - Lombardei
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Entdecke Mailand

Steig der Stadt aufs Dach 

Etwa vom Domdach zwischen unzähligen steinernen Heiligen und Dämonen. Einige der edlen Hotels haben Dachbars mit toller Aussicht. Oder du nimmst an einem klaren Tag den gläsernen Aufzug des Aussichtsturms Torre Branca im Parco Sempione: Du blickst auf das mächtige Castello Sforzesco, dahinter der marmorglänzende Dom mit der goldenen Madonnina auf der Turmspitze, in der Ferne erkennst du im Süden die Apenninhügel, im Norden den majestätischen Alpenkranz – in einer Stunde wärst du auf den Skipisten. Die eleganten Silhouetten der Hochhäuser von Porta Nuova im Nordosten und City Life im Westen formen das Stadtbild neu, von horizontal zu vertikal: einfach großartig. Die zauberhaften oberitalienischen Seen liegen kaum eine Autostunde entfernt und auch das Meer bei Genua ist nicht weit, viele Mailänder haben Ferienwohnungen an der ligurischen Küste. Denn manchmal, auch das gehört zum Mailand- Bild dazu, lastet ein bleigrauer Himmel über den Dächern und kratzt der Smog im Hals – dann wollen alle nur noch weg.

Die Lage in der Mitte

Inmitten der fruchtbaren Ebene zwischen Bergen und Meer gründeten die Kelten im 4. Jh. v. Chr. eine Stadt am Kreuzungspunkt von Wegen und Flüssen, auf denen Waren und Ideen transportiert wurden. In der römischen Antike hieß sie Mediolanum, war groß und mächtig. Mit ihrem Bischof und Stadtheiligen Ambrogio wurde sie christlich. Die mittelalterlichen Kaiser, die spanischen Bourbonen, die Habsburger, Napoleon, alle versuchten sich diesen reichen Stadtbrocken einzuverleiben. Fürstenfamilien wie die Visconti und die Sforza entwickelten sich und schließlich die Bürger selbst: Sie nahmen im 19. Jh. ihr Schicksal entschlossen in die Hand und machten aus der Stadt das Konsum- und Industriezentrum Italiens – und wieder half ihnen dabei die strategisch gute Lage zwischen dem Süden und Nordeuropa.

 Der Mailand-Hype

Heute kommen alle in friedlicher Absicht und freudig erregt – der Mailand-Tourismus ist auch durch die erfolgreiche Expo 2015 in Schwung gekommen; ihre Abermillionen Besucher entdeckten eine neue Stadt, nicht mehr nur die graue, hektische Businesscity, sondern smartes, elegantes urbanes Leben. Mach dich auf den Weg – die Innenstadt ist leicht zu Fuß zu erobern –, schau auf die Fassaden, in die Hauseingänge: Unterschiedliche Baustile folgen dicht auf dicht, prachtvolle Adelspalazzi aus dem 17. und 18. Jh. wechseln sich ab mit stattlichen Bürgerhäusern der vorletzten Jahrhundertwende, mit bizarr dekorierten Palazzi aus dem Liberty – so hieß die italienische Version des Jugendstils – in den ersten Jahren des 20. Jhs. Dann die faschistischen Wuchtbauten der 1930er-Jahre wie der Hauptbahnhof, die Börse und der Justizpalast. Schließlich der Bauboom der Nachkriegszeit, ein Wechselspiel aus anonymen Gebäuden und Hochelegantem. Und heute die gläserne Skyline: Mailand ist im neuen Jahrtausend angekommen. Dazwischen behaupten sich hier und da uralte Kirchen und verschwiegene Plätzchen – ja, die Stadt hat viele Gesichter!

Ein Blick auf den Stadtplan

Die Ringstraßen ums Zentrum folgen der Stadtgeschichte: Der cerchio dei navigli aus dem Mittelalter war noch bis in die 1930er-Jahre von navigli, Kanälen, umflossen. Unter der spanischen Fremdherrschaft ab Mitte des 16. Jhs. bis 1700 wuchs die Stadt und es entstand der Befestigungsgürtel cinta dei bastioni: Ein Stück dieser Stadtmauer sieht man noch an einem der Stadttore, der Porta Romana. Die Tramlinie 9 folgt ihm vom Hauptbahnhof und führt an den Stadttoren vorbei: Porta Nuova, Porta Venezia, Porta Vittoria, Porta Romana, Porta Ticinese, Porta Genova – wie Koordinaten helfen sie bei der Orientierung in der Stadt.

Eine offene Stadt

Die Stadt gibt sich offen, auch wenn selbst vor Starbucks Sicherheitspersonal den Zutritt ins Café reguliert und sich vieles ein bisschen nach Insiderzirkel anfühlt, von den Fashionpartys bis zur Opernpremiere in der Scala. Aber wenn die famosen Eventwochen steigen, wie der Fuori Salone zur berühmten Designmesse im April, die „Weeks“ zu Mode, Musik, Film, Food, dann öffnen sich prächtige Palazzi, Kreuzgänge und Höfe, alles wird bespielt, mit Installationen, Ausstellungen und Festen, selbst das Dach des Doms. Auch sozial ist die Stadt offen, ihre Integration der Zuwanderer aus dem Ausland (immerhin fast 20 Prozent!) gilt als vorbildlich. Selbst wenn es dunkel wird: Der helle Stein im Kunstlicht lässt den Dom glänzen, geheimnisvoll blau schimmert es vom Dach des Scala-Verwaltungsbaus; das Castello Sforzesco kommt am Abend in weißem Lichterglanz zur Geltung, golden glimmt die Kunststiftung Prada und festlich-warme Lampions weisen den Nachtschwärmern längs der Kanäle den Weg: Mailand ist ein hell leuchtendes Licht im derzeit eher gedämpften Italien.

Wohin zuerst?

Sehenswertes

Die zentrale Piazza del Duomo hat Sogwirkung wie ein Magnet, denn von hier gelangt man strahlenförmig in kurzen Spaziergängen zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Vom Hauptbahnhof führt die gelbe Metrolinie 3 Richtung San Donato zum Domplatz (Haltestelle Duomo). Parkhäuser im Zentrum sind z. B. das Parkhaus des Kaufhauses La Rinascente (Via Agnello 13) sowie 100 m südlich des Domplatzes das Parkhaus Autosilo DiazPiazza Armando Diaz6. Die Innenstadt ist ecopass-pflichtig.

Einkaufen

Vom Domplatz geht es in die Galleria Vittorio Emanuele II bzw. auf den Corso Vittorio Emanuele II zu den Edelkaufhäusern La Rinascente und Excelsior. Etwa 600 m den Corso hinauf erreichen Sie die Via Monte Napoleone , wo das Quadrilatero della Moda beginnt. Die Shoppingmeilen für jüngere Leute sind die Via Torino , die sich vom Domplatz südwestwärts in die entgegengesetzte Richtung zieht, und der Corso Buenos Aires .

Am Abend

Da die Mailänder nach dem Aperitif gern essen gehen, trifft man sich gerne dort, wo beides eng beieinanderliegt, z. B. am Corso Sempione mit Treffpunkt am Arco della Pace. Lockerer geht es an den studentischen Treffpunkten um die Porta Ticinese bzw. beim Parco delle Basiliche zu. Eine weitere Ausgehmeile ist der Corso Como mit guten Nachtlokalen in der Nähe. Für alle etwas bietet die Mischung am Naviglio Grande .

Praktische Hinweise

Anreise

Mailand ist bequem über die Autobahn zu erreichen: von München über die Brennerautobahn und Verona (585 km) oder (dann nicht durchgehend Autobahn) über Bregenz, Chur (Tunnel San Bernardino), Chiasso (490 km); von Basel über Luzern (Gotthardtunnel) und Chiasso (350 km); von Wien über Villach (Tauerntunnel), Tarvis, Padua, Verona (820 km). Um Mailand herum verlaufen mehrere stark befahrene Umgehungsautobahnen (tangenziali) mit rund zwei Dutzend Ausfahrten zu den einzelnen Stadtteilen oder ins Zentrum.

Direktverbindungen mit Mailand bestehen von München über den Brenner, von Basel über Chiasso und Como sowie von Wien über Tarvis. Erkundigen Sie sich nach dem „Europa-Spezial“-Preis der DB. Informationen u. a. über www.bahn.de, www.oebb.at, www.sbb.ch und www.ferroviedellostato.it.

Internationale Flüge landen meist auf dem Großflughafen Milano-Malpensa 50 km nordwestlich der Stadt, gelegentlich wird auch Milano-Linate (sonst vor allem für inneritalienische Flüge) angeflogen. Billiganbieter nutzen den kleinen Flughafen Orio al Serio bei Bergamo. Auskunft für Linate und Malpensa: 0274852200www.sea-aeroportimilano.it, für Orio al Serio: 035326323www.sacbo.it.

Linate und Malpensa sind durch einen Direktbus („Air Bus“) mit der Stazione Centrale verbunden. Linate: Busterminal am Bahnhof auf der Seite der Piazza Luigi di Savoia, alle 30 Min. zwischen 3.40 und 23 Uhr, Fahrzeit 40 Min.; oder mit dem ATM-Linienbus Nr. 73 vom Corso Europa (Piazza San Babila) zwischen 5.30 und 0.20 Uhr. Malpensa: Busterminal Piazza Luigi di Savoia, zwei Linien, alle 10–20 Min. zwischen 3.45 und 0.30 Uhr, Fahrzeit je nach Verkehrslage rund 60 Min., 7,50 Euro, www.malpensashuttle.it bzw. www.autostradale.it; oder mit dem Vorortzug Malpensa-Express (www.malpensaexpress.it) von der Stazione Nord (Cadorna) alle 30 (in Spitzenzeiten alle 20) Min. zwischen 5.50 Uhr und 23 Uhr, Fahrzeit 40 Min., 11 Euro. Orio al Serio: Busse von und nach Mailand (Stazione Centrale) ca. alle 15 Min. zwischen 4 und 1 Uhr, Fahrzeit bis zu 80 Min., 9,90 Euro, www.orioshuttle.com, www.autostradale.it.

Auskunft
Italienische Zentrale für Tourismus Enit

Barckhausenstr. 1060325Frankfurt069 237434www.enit.de

Mariahilfer Str. 1b1060Wien01 505163012www.enit.at

Uraniastr. 328001Zürich0434664040www.enit.ch

AUSKUNFT IN MAILAND

Stazione Centrale gegenüber Gleis 13/140277404318. Der Hauptsitz ist das Ufficio del Turismo IATPiazza Castello10277404343www.visitamilano.itMo–Sa 9–18 Uhr, wo Sie auch Hotels buchen, Autos mieten und die Welcome Cardwww.milanocard.it13 Euro inkl. 48-Stunden-Karte für Metro, Bus und Tram kaufen können, die Preisnachlässe in einigen Museen bzw. Konzerten bietet.

AUSKUNFT IM INTERNET

Erste wichtige Infos (italienisch/englisch) findet man unter www.turismo.milano.it, www.visitamilano.it (das Portal der Provinz Mailand) und unter www.turismo.regione.lombardia.it (für die Region Lombardei) oder auf den kommerziellen Websites www.milanofree.it und www.ciaomilano.it. Einen guten Überblick über Veranstaltungen geben www.milano24ore.de und (nur Italienisch) milano.corriere.it/milano/agenda/eventi/; den Veranstaltungskalender Milanomese kann man als PDF herunterladen von www.visitamilano.it. Hotelinformation und -buchung z. B. über www.trivago.de, www.de.mbetravel.com/mailand-hotels.html oder www.hotelsinmilan.it/de.

Auto

Außerhalb geschlossener Ortschaften ist auch tagsüber Abblendlicht vorgeschrieben. Bei Pannen außerhalb von Ortschaften ist beim Verlassen des Fahrzeugs das Tragen einer Warnweste Pflicht. Mautgebühren (pedaggio) können bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden. Höchstgeschwindigkeit: auf Autobahnen 130, auf Schnellstraßen 110, auf Landstraßen 90, im Ortsverkehr 50 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

Die meisten Tankstellen haben montags bis samstags von 8 bis 19.30 Uhr (manchmal mit einer Mittagspause von 13 bis 14.30 Uhr) geöffnet, an Autobahnen täglich von 7 bis 22 Uhr. Sonntags und außerhalb der Öffnungszeiten müssen Sie an größeren Tankstellen in der Regel einen Tankautomaten (Kreditkarte oder Euroscheine) bedienen.

Die Mailänder Innenstadt ist als Umweltzone ausgeschrieben, die Schadstoffklassen Euro 1 und Euro 2 benötigen für die Einfahrt in die Stadt einen Ecopass, den man dort bekommt, wo auch die Fahrscheine für die öffentlichen Verkehrsmittel verkauft werden, z. B. in Tabakgeschäften (genauere Infos unter www.mailand.diplo.de). Parkplätze sind rar, die Abschleppdienste flink, und Verkehrssünder können bis in ihr Heimatland belangt werden. Die blau gekennzeichneten Parkzonen sind gebührenpflichtig (3 Euro für maximal zwei Stunden), den Parkschein (gratta sosta) erhalten Sie beim Parkwächter, an Automaten oder im Tabakladen. Gelbe Zonen sind für Anwohner mit Parkausweis reserviert. Tagesbesucher parken besser am Stadtrand auf einem der Parkplätze bei Metrostationen – u. a. Lampugnano, Cascina Gobba, Famagosta, San Donato, Rogoredo.

Genaue Informationen zu den Parkplätzen wie Lage, Adressen, Preise, Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel finden sich (auch auf Englisch) auf der Website der städtischen Verkehrsbetriebe: www.atm-mi.it. Sollte der schlimmste Fall eintreten, dass Sie falsch geparkt haben und das Auto abgeschleppt worden ist, ist der erste Schritt der Gang zur Verkehrspolizei ins Ufficio Rimozioni della Polizia LocaleVia Beccaria190277270280Metro1, 3Duomo. Dort bezahlt man Strafzettel und Abschleppkosten und erfährt, wo man sein Auto abholen kann.

Camping

Am westlichen Stadtrand gibt es einen Campingplatz, wo man auch in Bungalows übernachten kann. Wohnwagen und Zelte finden unter Bäumen ihren Platz – im Sommer allerdings sehr mückenträchtig. Der Platz wirbt mit seiner Nähe zur Messe und zum von Juni bis Anfang September geöffneten Waterpark Gardaland. Camping Village Città di MilanoVia Gaetano Airaghi610248207017www.campingmilano.itMetro1De Angeli, dann Bus 72

Diplomatische Vertretungen
Deutsches Generalkonsulat

Via Solferino40026231101Metro2Moscova

Österreichisches Generalkonsulat

Piazza del Liberty8/402783743Metro1San Babila

Schweizer Generalkonsulat

Via Palestro2027779161Metro3Turati

Fahrräder

Die Stadt hat ein praktisches Netz von Mietfahrrädern aufgespannt. In der Innenstadt findet sich alle paar Hundert Meter eine Station, wo Sie eines der 1500 robusten, orangefarbenen Räder ausleihen bzw. zurückgeben können. Ein Tag kostet 2,50 Euro Grundgebühr. Die erste halbe Stunde ist damit frei, jede weitere kostet 50 Cent. Informationen und Anmeldung: 800808181www.bikemi.com oder bei den ATM-Points, den Infostellen der Mailänder Verkehrsbetriebe.

Geld & Kreditkarten

Geldautomaten (bancomat) finden Sie überall. Die gängigen Kreditkarten werden von fast allen Hotels, Tankstellen und Kaufhäusern sowie von vielen Restaurants und Geschäften akzeptiert.

Gesundheit

In Notfällen wendet man sich an die Ambulanzen (Pronto Soccorso) der Krankenhäuser, wo Sie unbürokratisch und kostenlos behandelt werden – z. B. im Zentrum: Ospedale FatebenefratelliCorso di Porta Nuova23. Am besten, Sie reisen mit Ihrer Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC). NachtapothekenPiazza del Duomo1 und Stazione Centrale. Ärztlicher Notruf (Guardia Medica)0234567kostenpflichtig, den Beleg bei der heimischen Versicherung einreichen.

Internetzugang & WLAN

Italien hinkt in Sachen wi-fi – wie WLAN hier heißt – noch ein bisschen hinterher: Selbstverständlich ist es noch lange nicht, dass an prominenten Örtlichkeiten wie dem Hauptbahnhof WLAN verfügbar ist. Auf v4.jiwire.com finden sich über 430 Hotspots in Mailand. Auch in einigen Cafés und Bars in der Innenstadt können Sie sich in ein WLAN einloggen – meist kostenpflichtig.

Medien

In Mailand, der größten Zeitungsstadt Italiens, erscheinen elf Tageszeitungen (davon eine Sport- und drei Wirtschaftszeitungen). Wichtig für Besucher wegen der täglichen Veranstaltungshinweise sind vor allem der „Corriere della Sera“ (Wochenübersicht und Tipps jeden Mi in „Vivi Milano“) und „La Repubblica“ („Tutto Milano“ jeden Do). An den Metro- und Bahnstationen liegen die Gratiszeitungen „Metro“ und „City“ aus. Ein Stadtradio mit Infos ist Radio Popolare auf 107,5 FM. Das italienische Fernsehen ist durch die öffentlich-rechtlichen Sender der RAI, die private Fininvest (Berlusconi) und La 7 (ebenfalls privat) geprägt. Lokal und regional gibt es eine Vielzahl von kleineren Sendern.

Mietwagen

An den Flughäfen oder an der Stazione Centrale haben mehrere Verleiher Niederlassungen. Ein Kleinwagen kostet ab etwa 60 Euro pro Tag, ein Auto der Kompaktklasse bekommen Sie ab 160 Euro für ein Wochenende.

Notruf

Gebührenfreier Notruf für Polizei und Rettungsdienst112, Pannendienst803116.

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Einzahlfahrschein (biglietto ordinario), erhältlich bei den meisten Kiosken, Tabakläden und an Automaten in den Metrostationen, kostet im Stadtgebiet 1,50 Euro und ist 90 Minuten ab der Entwertung gültig, wobei Tram und Busse beliebig oft in alle Richtungen benutzt werden dürfen, die Metro allerdings nur für eine Fahrt (Umsteigen möglich). Wer also nach einer Bus- oder Tramfahrt die Metro benutzen möchte, muss seinen Fahrschein am Metroeingang erneut entwerten. Eine Tageskarte (biglietto giornaliero) für alle Verkehrsmittel kostet 5,70 Euro. Die Karten mit Magnetstreifen zieht man einfach jedes Mal durch den Entwerter am Drehkreuz bzw. in Bussen und Trambahnen. Informationen unter www.atm-mi.it und bei den ATM-Points (Mo–Sa 7.45–20.15 Uhr) an den großen Metrostationen. Hier erfährt man auch, welche Busse die ganze Nacht über fahren. Von der Website der Mailänder Verkehrsbetriebe lassen sich gut gemachte Apps (auch auf Englisch) herunterladen, mit denen man sich seine Verbindungen heraussuchen kann: www.atm-mi.it/mobile/Pagine/default.aspx. An der vierten und fünften U-Bahn-Linie wird fieberhaft gebaut, bald werden die ersten Streckenabschnitte eröffnet. Neben den U-Bahn- gibt es auch einige S-Bahn-Linien, die das weitläufige Stadtgebiet erschließen.

Busse ins Umland, in andere italienische Städte und ins Ausland verkehren vom Busterminalan der Metrostation Lampugnanowww.autostradale.comMetro1. Ein Netz aus Regionalzügen (www.trenord.it) verbindet die Orte in der Lombardei untereinander.

Post

Briefmarken (75 Cent für Standardbriefe und Ansichtskarten nach EU-Europa und in die Schweiz) erhält man auch in vielen Tabakläden.

Reisezeit

Mailand hat ein kontinentales Klima mit feuchtkalten Wintern und warmen Sommern. Zwar wird es im Schutz des Alpenkranzes selten bitterkalt, doch macht die Feuchtigkeit der Poebene die Winter oft klamm und die Sommer phasenweise drückend schwül (Mücken!). Auch begünstigt das Smogbildung und den häufigen Nebel. Aber keine Sorge: Es gibt in Mailand auch strahlend blaue Tage.

Die besten Reisezeiten sind der Frühling und der Spätsommer bzw. Frühherbst. Doch ist Mailand eine Stadt, die zu jeder Zeit die Reise lohnt – dafür sprechen schon das ganzjährig interessante Kulturangebot und die hochkarätigen Einkaufsmöglichkeiten. Die vielen Messen treiben die Hotelpreise an den entsprechenden Tagen hoch (Messetermine auf www.fieramilano.it). Da das Bettenangebot in den letzten Jahren aber zugenommen und die Möglichkeit der Internetbuchung mehr Konkurrenz geschaffen hat, kann man zu jeder Zeit gute Angebote finden, vor allem am Wochenende.

Im Sommer und an den Wochenenden fahren viele Mailänder weg, das Zentrum kann dann (bis auf die Parks) wie ausgestorben wirken, und viele Restaurants sind geschlossen. Andererseits hat das auch seinen Reiz: Endlich hat man Platz und Muße, um in Ruhe zu schauen und zu schlendern.

Stadtrundfahrten

Busrundfahrten von City Sightseeing Milanowww.milano.city-sightseeing.it20 EuroSommer tgl. 9.30–17.25 Uhr ca. alle 30 Min., Winter 10–16.15 alle 75 Min. ab Piazza Castello mit Kommentar auch auf Deutsch dauern 90 Minuten, können aber nach dem Hop-on-hop-off-Prinzip unterbrochen werden.

Auf der offiziellen Tourismuswebsite www.visitamilano.it, im Infoheft Milano Mese und auf www.friendinmilan.co.uk finden sich unter der Rubrik Guided Tours viele Angebote für geführte Besichtigungen durch mehrsprachige Stadtführer zu besonderen Events, Aussstellungen und Themen. Angebote für Segwaytouren durch die Stadt, begleitete Ausflüge ins Mailänder Nachtleben oder Shoppingbummel mit einem professionellen Fashionberater – alle jeweils in mehreren Sprachen – finden Sie auf www.aboutmilan.com/city-sightseeing-guided-tours-milan.html. Lohnend, sympathisch und nicht zu teuer sind die vierstündigen, englischsprachigen Fahrradtouren durch die Stadt mit www.bikeandthecity.it.

Taxi

Die Mailänder Taxis sind weiß. Starttarif 3,20 Euro, Kilometerpreis ab 1,03 Euro, Aufpreis bei Taxiruf, nach 22 Uhr, So und für Großgepäck. Taxiruf: 024040 oder 028585.

Telefon & Handy

Vorwahl Italien: 0039, dann die vollständige Telefonnummer (mit Null) im Festnetz bzw. die Handyvorwahl (immer ohne Null). Vorwahl von Italien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041. Die wenigen Telefonzellen sind meist nur mit einer Telefonkarte (scheda telefonica, bei Kiosken und tabacchi-Läden) zu benutzen. Ein Ortsgespräch kostet tagsüber ab 10 Cent/Min. im Festnetz, zu Handynummern ab 20 Cent, ins Ausland ab 50 Cent. Eine italienische Prepaidkarte senkt die Telefonkosten nach Hause. Es gibt sie ab 5 Euro Guthaben in Telefon- und vielen Tabakläden. Um die Handy- und Internetkosten so niedrig wie möglich zu halten, sollten Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrem Anbieter erkundigen oder die Website www.teltarif.de/reise konsultieren.

Trinkgeld

Faustregel: fünf bis zehn Prozent, wenn Sie zufrieden waren. Im Lokal lässt man das Trinkgeld auf dem Tisch liegen, nachdem man das Wechselgeld erhalten hat.

Zoll

Innerhalb der EU dürfen Waren für den privaten Verbrauch frei ein- und ausgeführt werden. Richtwerte hierfür sind u.a. 800 Zigaretten und 10 l Spirituosen. Für Schweizer gelten erheblich geringere Freimengen.

Was kostet wie viel?

Espresso

um 1,20 Euro für eine Tasse am Tresen

Wein

ab 4 Euro für ein Glas (0,2 l) offenen Wein

Imbiss

ab 4 Euro für ein belegtes panino

Ausstellung

ab 8 Euro für den Eintritt

Metro

1,50 Euro für eine Fahrt

Schuhe

ab 220 Euro für ein Paar handgefertigte Herrenschuhe

Low Budg€t

Sehenswertes

Gratis ist der Besuch des Orto Botanico di BreraVia Brera28Mo–Fr 9–12 und 15–17, Sa 10–17 UhrMetro2LanzaMetro3Monte NapoleoneTram4, 12, 14, einer zauberhaften Ruheoase mitten in der Stadt bei der Pinakothek von Brera.

Die Museen im Castello Sforzesco sowie das Museo del Novecento lassen Besucher jeden Freitag ab 14 Uhr und an den anderen Tagen immer ab eine Stunde vor der Schließung gratis herein. Besucher bis 25 Jahre genießen immer freien Eintritt.

Schauen Sie auf die Websites der Stiftungen für zeitgenössische Kunst der Modeschöpfer wie Prada (www.fondazioneprada.org) oder Trussardi (www.fondazionenicolatrussardi.it), die interessante Kunstinstallationen als temporary events in wechselnden, oft überraschenden Locations organisieren und gratis zugänglich machen.

Essen & Trinken

Folgen Sie den Büromenschen in ihre Mittagspause in eines der günstigen Selbstbedienungsrestaurants, z. B. ins Farina e PomodoroVia Filippo Turati7Sa/So geschl.Metro3Turati.

Zur pausa pranzo oder als light lunch bieten auch viele gehobene Restaurants leichte, preisgünstige Mittagsgerichte an.

Am Tresen im Stehen ist es immer um die Hälfte billiger als am Tischchen: der Espresso, der Cappuccino, das Eis ...

Einkaufen

Ein Anzug von Armani oder Schuhe von Prada bleiben oft ein Traum, sobald man aufs Preisschild schaut. Nicht so bei den zahlreichen Outletläden, wo es die teuren Stücke bis zu 50 Prozent günstiger gibt. Mitbringsel wie Portemonnaie, Krawatte oder Schal kosten dann nicht mehr als die Durchschnittsware im Kaufhaus. Etwa bei D MagazineVia Alessandro Manzoni44Metro3Monte Napoleone oder Matia’s OutletPiazza Carlo Mirabello4Metro3Turati.

Zweimal im Jahr, während der saldi im Januar und Ende Juni/Anfang Juli, gewähren die Geschäfte der großen Marken 40–60 Prozent Nachlass.

Am Abend

Der aperitivo ist ein Mailänder Ritual, und er kann gut ein leichtes Abendessen ersetzen: Bier, Wein und Cocktails gibt es meist zum Einheitspreis zwischen 5 und 10 Euro, dazu ein gut gefülltes Buffet, an dem man sich nicht genieren muss, mehrmals zuzulangen.

Im Weinverkauf La VineriaVia Casale4Metro2Porta Genova beim Naviglio Grande bekommt man an Gehwegtischchen das Glas zu 1 Euro, den Liter zu 5 Euro.

In der Wintersaison können Sie im Rahmen der Konzertreihe Cantatibus Organis gratis Orgelkonzerte in Mailänder Kirchen erleben.

Ein Abend in der Scala für 10 Euro?! Wenn Sie unter 30 sind, bekommen Sie ein Ticket zur Generalprobe (anteprima). www.lascalaunder30.org

Ein kostenloser und besonders am Abend stimmungsvoller Aussichtspunkt ist die Caféterrasse des Kaufhauses La RinascenteDomplatzbis 22 Uhr geöffnet, bietet Sie Ihnen einen Blick von ganz nah auf den beleuchteten Dom und das Leben auf dem Platz.

Übernachten

42 Schlafplätze (ohne Frühstück, aber mit Kochmöglichkeit) im südlichen Zentrum bietet die Jugendherberge Ostello La CordataVia Marco Burigozzo110258314675www.ostellolacordata.comfür 21 bis 25 EuroMetro3Missori an. Daneben 17 Hotelzimmer (Doppelzimmer ab 70 Euro).

Eine nach Ökokriterien renovierte Jugendherberge ist das Ostello della Gioventù Piero RottaVia Salmoiraghiwww.hostelmilan.orgMetro1QT8 im Westen Mailands.

Auf dem Webportal it.hostelbookers.com/ostelli/italia/milano können Sie eine ganze Reihe Low-Budget-Hostels zu Preisen um 28 Euro pro Person buchen.

Im Portal www.airbnb.it bieten Wohnungsbesitzer Zimmer oder ihre Wohnung oft recht preisgünstig an, die man für eine Nacht oder länger mieten kann.

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Januar

Capodanno

6. Januar

Epifania

März/April

Pasquetta (Ostermontag)

25. April

Liberazione (Befreiung vom Faschismus)

1. Mai

Festa del Lavoro

2. Juni

Giorno della Repubblica (Tag der Republik)

15. August

Ferragosto

1. November

Ognissanti

7. Dezember

Sant’Ambrogio (Tag des Stadtpatrons)

8. Dezember

Immacolata Concezione (Mariä Empfängnis)

25. Dezember

Natale

26. Dezember

Santo Stefano

Feste & Veranstaltungen
6. Januar

Umzug vom Dom nach Sant’Eustorgio, wo Reliquien der Heiligen Drei Könige aufbewahrt werden.

Februar

Im Karneval, der nach ambrosianischem Ritus bis zum Samstag nach Fastnacht dauert, kostümieren sich besonders die Kinder. An diesem Samstag wird ein Umzug in historischen Gewändern rund um den Domplatz veranstaltet.

März

Ein Sonntag Mitte des Monats: Blumenfest Tredezin de Marz um die Piazza Medaglie d’Oro, weil nach einem Sprichwort am 13. die Schwalben in ihr Nest zurückkehren.

Am dritten Samstag im März startet der Radklassiker Mailand–San Remo.

Meist Ende März Giornate del FAI: Kirchen und Stadtpaläste, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, haben geöffnet.

Am Monatsende finden die ModewochenBeginn Ende Februar ihren Höhepunkt in den Defilees für die kommende Damenwintermode.

Ostern

Am Ostermontag Blumenfest mit großem Markt auf der Piazza Sant’Angelo/Via Moscova.

April

Am ersten Wochenende finden sich 50 000 und mehr Teilnehmer zum Marathonlauf Stramilano.

Mitte April kommen Designer aus aller Welt zur Möbelmesse Salone del Mobile, auf der Möbel und Accessoires aller Art ausgestellt werden.

Mai

Mitte des Monats: Arte sul Naviglio – Künstler stellen ihre Werke am Ufer des Naviglio Grande sowie in den Galerien aus.

Legnano (30 km westlich an der A 8) erinnert mit der Festa del Carroccio, dem Fest des Streitwagens, an den Sieg des norditalienischen Städtebunds Lega Nord über Kaiser Barbarossa in der Schlacht von 1176 (Pferderennen, Kostümumzug und auch Auftritt der Anhänger der Lega Nord).

Juni

Erster Sonntag: Festa dei Navigli, Fest mit Verkaufsständen aller Art längs des Naviglio Grande und Naviglio Pavese.

Mitte Juni wird in Abbiategrasso vor den Toren Mailands am Naviglio Grande die Festa di San Pietro mit einem großen Feuer begangen – und mit reichlich Risotto und Wein.

Juli/August

Während der Ferien organisiert die Stadt Freiluftveranstaltungen (Kino und Musik) in Innenhöfen und in den Parks.

September

MI-TO: ein Festival ungewöhnlicher Konzerte an ausgefallenen Orten, das sich den ganzen September über auf Mailand und Turin verteilt. www.mitosettembremusica.it

Im September zeigen einige Kinos in der Reihe Le Vie del Cinema alle Filme der Filmfestspiele von Venedig, Locarno und Cannes.

Mitte des Monats fällt die Formel-1-Welt mit Motorgeheul und Ferrarifahnen zum Großen Preis von Italien in Monza ein.

Ende des Monats hält die kommende Frühlings- und Sommermode auf der Messe Milano Moda Donna die ganze Stadt in Atem.

Dezember

Der 7. Dez. ist Ambrosiustag: Die Scala eröffnet mit einer Galapremiere die Spielzeit, das Volk drängt sich um die Buden, die für das Fest Oh Bej oh Bej rund um Sant’Ambrogio aufgebaut sind.

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Design-Dorado
Bovisa

Das alte Industrieviertel Bovisa wird zum Trendstadtteil. So hat ein Projekt der Design-Triennale di MilanoVia Lambruschini31www.bovisa.triennale.org hier seinen Sitz. Design shoppen können Sie bei Blitz BovisaVia Enrico Cosenz44/4www.blitzbovisa.com und die stylishste Nachtruhe finden Sie dort auch: Wo früher das Hotel Virtus Designliebhaberherzen höher schlagen ließ, ist jetzt das ebenso gestylte Radisson BluVia Villapizzone24 zu Hause.

Rock on
Bouldern

Nicht an Felsen, sondern an künstlichen Griffen ziehen sich die Boulderer in der Kletterhalle in die Höhe. Passaggio ObbligatoVia degli Imbriani17www.passaggiobbligato.it ist ideal für die ersten, kräftezehrenden Versuche. Auch das Campo BaseVia Corridoni5www.nuovocampobase.it hat eine eigene Boulderhalle. Nach draußen geht es dagegen beim Boulderfestival Mellobloccowww.melloblocco.it in der Val Masino.

Schöner Schein
Im Spa mit Ferrè

Mailands Beautytempel’ machen ihrem Namen Ehre. Der weltbekannte Stylist Fabrizio LepriVia degli Omenoni2www.leprilss.it macht nicht nur Kunden schön, sondern auch seinen eleganten Salon auf drei Etagen. So entspannt man stilecht. Bei Therme denken Sie eher an Gesundheitslatschen? Jetzt ist Umdenken angesagt! Die neuen Terme MilanoPiazzale Medaglie d’Oro2www.termemilano.com sind ein durchgestylter Hingucker, bei dem ein Palazzo von 1908 auf zeitgenössisches Design trifft. Design gibts auch im ESPA at Gianfranco FerrèVia Sant’Andrea15. Das Spa ist direkt an die Boutique des Modeschöpfers angeschlossen.

Mailand im Eisfieber
Biogenuss

Ihr lieben die Italiener von jeher. Jetzt aber entdecken sie den Biogenuss. Bei Il Gelato Ecologico & Frozen YogurtVia Carlo Ravizza5www.gelatoecologico.it gibt es, was der Name verspricht: Bioeis mit natürlichen und frischen Zutaten. Auf Sonderwünsche wird natürlich eingegangen – neben veganem Eis gibt es hier sogar koschere Angebote. Besonders verführerisch: die leichten und Auf besondere Wünsche und Bedürfnisse wird auch in der Gelaterie FrozenCorso di Porta Ticinese96/98www.frozengelaterie.com eingegangen. Allergien oder Unverträglichkeiten sind dort kein Hinderungsgrund für den Genuss, und glutenfreies und Diabetikereis schmecken auch „Normal“-Genießern.

Modischer Nachwuchs
Hier werden Designerträume wahr

Mailand ist Italiens Modemetropole. Aber die Stadt ist nicht nur die Heimat großer Namen, in der City gibt es auch einen ganzen Haufen junger Talente – und die will man nun richtig fördern. Nachwuchs-Modeschöpfer werden durch die Stadt und die Camera Nazionale della Moda Italianawww.cameramoda.it unterstützt, z. B. durch Projekte wie und, deren Gewinner ihre Kollektion bei der Milano Moda Donna präsentieren dürfen. Zu den bisherigen Gewinnern zählen Labels wie A-Labwww.a-labmilano.com oder Chicca Lualdiwww.beequeen.it . Dabei beschreiten die Jungdesigner auch neue Wege – wie Aber Gazzibei SerendeepityCorso di Porta Ticinese100www.abergazzi.com der gemeinsam mit Licia Floriowww.liciaflorio.it grüne Mode entwirft.

Bloss nicht

Im Bus sein Geld zählen

Mailand ist nicht unsicherer als Wien, Hamburg oder Amsterdam – aber auch nicht sicherer. Überall, wo es eng wird, etwa auf Märkten oder im Bahnhofsgedrängel, muss man mit potenziellen Langfingern rechnen. Auch in vollen Straßenbahnen und besonders in der dafür berüchtigten Linie des Filobus 91/92. Also bitte nicht im Bus das Geld nachzählen und das Portemonnaie immer an einer sicher verschlossenen Stelle tragen.

Sich im Restaurant selbst an einen Tisch setzen

Beim Betreten eines Restaurants oder auch einer Pizzeria ist es üblich, auf einen Kellner zu warten, der einen an einen Tisch führt; natürlich dürfen Sie sich aber einen aussuchen.

Getrennt bezahlen

Italienische Kellner und Gastbetriebe kennen die Sitte nicht (und haben auch wenig Verständnis dafür), dass bei einer Gruppe von Gästen jeder einzeln für sich bezahlt. Egal wie viel oder wie wenig jemand gegessen hat, am Ende wird die Rechnung durch die Zahl derer geteilt, mit denen man gemeinsam gegessen (oder getrunken) hat.

Auf bagherini hereinfallen

Manchmal ist es leichter, Karten für die Scala zu bekommen als für ein Fußballspiel zwischen Milan und Inter. Doch hüten Sie sich, Karten von Schwarzmarkthändlern (bagherini) vor dem Stadion zu kaufen. Sie sind mindestens überteuert, wenn nicht sogar gefälscht.

Samstags in der Innenstadt einkaufen

Samstagnachmittags scheint die ganze Lombardei nach Mailand zu strömen. Auf den Fußwegen schieben sich die Menschen, und der Flaneur wird zum Verkehrshindernis. Man kann sich keine Ware mehr in Ruhe angucken, und vor jeder Kasse bilden sich Schlangen wie in der Opernpause vor der Damentoilette. Und auch die Tram bleibt im Verkehr stecken.

Mit kurzen Hosen in die Kirche

Kirchen und Klöster, die für die einen zum Besuchsprogramm gehören, sind für andere Orte der Stille und des Gebets. Für einen Kirchenbesuch sollte man sich den Umständen entsprechend bedeckt halten.

Wilde Taxis benutzen

Immer, wenn die Schlange am Taxistand beim Bahnhof oder am Flughafen besonders lang ist, bietet jemand gerade Ihnen an, sie an den Wartenden vorbeizulotsen. Auch wenn die Herren Englisch sprechen und Namensschilder tragen: Steigen Sie bloß nicht ein! Der Preis wird mehr als doppelt so hoch wie der offizielle sein, und versichert sind die Taxiwilderer oft auch nicht.

Stichworte

Aperitif

Am frühen Abend ist es Zeit für die Happy Hour und einen Aperitif in der Bar. Mailand darf man wohl ohne Übertreibung als die Welthauptstadt für kleine alkoholische und nichtalkoholische Appetitanreger bezeichnen. Ganz klassisch mit Campari-Soda oder Ramazzotti, elegant mit Prosecco oder Spumantino, kräftig mit Negrotto oder Vodka Sour. Dazu stehen Snacks und Oliven, Salzgebäck und Gemüsehäppchen auf dem Tresen der Bar. Und manch einer bleibt den ganzen Abend hier hängen.

Design

Sein oder Design, das ist hier keine Frage. Milano und die Lombardei bilden die Topregion für Design in Europa. Eine Zeitschrift wie „Domus“ konnte gar nicht anderswo entstehen. Die schöne Form von Alltagsgegenständen, Möbeln oder auch Industrieprodukten wird in Hunderten von Werkstätten, Studios und Agenturen immer wieder aufs Neue gesucht und ausprobiert. Die aufsehenerregenden Objekte und Entwürfe berühmter Altmeister wie Ettore Sottsass oder Enzo Mari kann man heute im Triennale Design Museum bewundern, während die zahlreichen Talente der jüngeren Generationen in den sogenannten Designdistrikten wie Brera, Tortona oder Bovisa arbeiten. Alljährliche Höhepunkte sind die große Möbelmesse Salone del Mobile sowie die Off-Initiativen der jungen Kreativen wie der Fuorisalone und die Tortona Design Week.

Expo 2015

Mailand richtet die nächste Weltausstellung vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2015 aus. Schon 1906 fand in Mailand eine Expo statt, damals zum Thema Verkehr. Diesmal brachte den Zuschlag sicherlich auch das zukunftsträchtige Thema „Feeding the Planet – Energy for Life“ (Den Planeten ernähren – Energie für das Leben). Die teilnehmenden Länder sind aufgefordert, ihre Vorschläge und Ressourcen für eine gesunde Ernährung aller Menschen und für die ökologisch verträgliche, nachhaltige Nahrungsherstellung vorzustellen. Eines der zentralen Themen des 21. Jhs. Hauptschauplatz wird das riesige Messegelände von Rho-Pero im Nordwesten der Stadt sein, das sich in das Modell eines globalen Gemüsegartens verwandeln soll. Zum Thema Wasser plant man u. a. die Erweiterung des Kanalsystems der Navigli von der innerstädtischen Darsena bis hinaus zum Ausstellungsgelände. So ein Event ist für Mailand eine einmalige Gelegenheit, Strukturprobleme der Stadt anzugehen, etwa die Verbesserung des Straßennetzes in der Peripherie. Und auch lebhafte Diskussionen stößt die Expo an: Die vielerorts neue Gestaltung des Stadtbilds (wovon die riesigen Baustellen zeugen) hat die Bürgerschaft wie schon lange nicht mehr auf den Plan gerufen. Denn es geht nicht nur um mehr Hochhäuser, sondern auch um städtische Lebensqualität: endlich mal wieder für die Gemeinschaft und nicht nur für die Bereicherung einiger weniger Bauherren – so lautet die Forderung, mit der die Mailänder die Expo-Vorbereitungen begleiten.

Futurismo

Die übermächtige Vergangenheit – der großen Historie der Antike, der großen Kunst der Renaissance, des Katholizismus –: All das wollte man endlich abwerfen, sich frei machen für die Moderne, für die Zukunft, für Technik, Dynamik, den modernen Großstadtmenschen. Für die Künstlerbewegung des Futurismus unter ihrem energischen Anführer Filippo Tommaso Marinetti musste Mailand, Italiens größte moderne Stadt mit ihren Fabriken, ihren Trambahnen, dem abendlichen Lichtermeer, den vielen eilenden Menschen, zum inspirierenden Epizentrum werden. Es entstanden kühne Bilder, auf denen sich die Figuren in reine Bewegungsabläufe auflösen. Die erste Ausstellung 1910 in Mailand schlug wie eine Bombe ein, schnell gelangte dieser neue künstlerische Schwung nach Frankreich und Russland, regte Bildhauerei, Tanz, Musik, Poesie an. Die herausragenden Künstler waren Umberto Boccioni, Giacomo Balla, Carlo Carrà, Gino Severini. Boccionis berühmtes Bild aus der ersten Ausstellung heißt „Rissa in Galleria“ (Streitigkeiten in der Galerie); es zeigt eine aufgebrachte Menge Frauen vor den Fenstern der Bar Zucca-Campari in der Galleria Vittorio Emanuele. Heute hängt das Bild im erst kürzlich eröffneten Museo del Novecento, das eine reiche Auswahl dieser Kunstrichtung zeigt, die immerhin das Konzept (und das Wort) Avantgarde entwickelt hat. Zu ihren dunklen Seiten gehört die spätere Verherrlichung des Kriegs und die Sympathien für den Faschismus als moderne Massenbewegung.

Inter & AC Milan

Im calcio, dem Fußball, ist Mailand streng zweigeteilt: in rot-schwarz gestreifte milanisti, das sind die Fans des AC Mailand, und blau-schwarz gestreifte interisti, die Anhänger von Inter. Fan ist man von Geburt an – und so müssen viele stramme Linke politische Überzeugungen zu Hause lassen, wenn es um den Fußball geht: Der AC Mailand gehört dem rechten Expremier und Milliardär Silvio Berlusconi. Etwas zu feiern hatten zuletzt beide Lager: Inter gewann die italienische Meisterschaft 2010 zum fünften Mal in Folge, Erzrivale Milan wurde 2011 italienischer Meister. Ihre Heimspiele tragen beide Clubs im Stadio Giuseppe MeazzaVia Piccolomini5Tram16 mit 85 000 überdachten Sitzplätzen aus. Karten gibt es über die Website der Vereine: www.inter.it/en/biglietti/acquista.html (Inter) und www.acmilan.com/en/tickets/how_to_purchase (Milan). Dort finden sich auch die offiziellen Vorverkaufsstellen. Das Stadion – die tifosi nennen es bei seinem traditionellen Namen San Siro, weil es im gleichnamigen Stadtteil liegt – können Sie auch besichtigen, wenn kein Spiel ansteht (tgl. 10–17 UhrEingang bei Tor 1412,50 Eurowww.sansirotour.com).

Manzoni

Seit Generationen mühen sich die italienischen Gymnasiasten durch „Die Brautleute“ (I Promessi Sposi), wie das mit den großen Literaturklassikern nun mal so ist. Italiens berühmtester Roman des 19. Jhs. kam 1827 heraus, und noch druckfrisch schickte ihn sein Autor, der Mailänder Alessandro Manzoni (1785–1873), umgehend an Goethe. Der las die über 1100 Seiten in einer Woche, befand begeistert, dass das Werk „alles überflügelt, was wir in dieser Art kennen“, und ließ es sofort ins Deutsche übersetzen. Es ist die zwischen Mailand und Comer See angesiedelte Geschichte von Renzo und Lucia, zwei ganz normalen jungen Leuten, deren Leben und Liebe in den historischen Wirren des 17. Jhs. unterzugehen drohen. Der Roman wirft ein Schlaglicht auf die Klassen- und Ständegesellschaft ruchloser Feudalherren, zwielichtiger Klerikaler und der spanischen Fremdherrschaft im Herzogtum Mailand; hinzu kommen Hungersnöte, Pest, Dreißigjähriger Krieg ... ein Kaleidoskop des einstigen Italien, aus dem sich viele Phänomene des heutigen erklären lassen. Dieser lange historische Atem des Romans und sein geschmeidiger, lebhafter Stil machen ihn auch heute noch zu einem Lesegenuss – auch auf Deutsch in der preisgekrönten jüngsten Übersetzung von Burkhart Kroeber. Die Geschichte von Renzo und Lucia regt auch immer wieder zu neuen TV-Verfilmungen an. Als Bronzestatue verewigt steht Manzoni auf der Piazza San Fedele unweit seines Wohnhauses in der Via Gerolamo Morone 1. Aufgebahrt liegt er im den Größen Mailands gewidmeten Tempel Famedio auf dem Cimitero Monumentale. Giuseppe Verdi widmete ihm seine berühmte Messa da Requiem. Dem Namen Manzoni begegnen Sie überall in der Stadt: Die Via Manzoni ist eine der besonders edlen Einkaufsstraßen, auch das Stadttheater trägt natürlich seinen Namen, dazu Kinos, Hotels und mehr.

Modezaren

Armani und Prada, Gucci und Dolce & Gabbana sind diejenigen, die den Ton angeben. Sie kümmern sich um Mode und Design, um Parfum und Kultur. Armani hat sich von Tadao Ando sogar ein eigenes Theater bauen lassen und sponsert einen Basketballclub der Spitzenklasse: Armani Jeans Milano. Die Boutiquen und Showräume der Modekönige sind die Fixpunkte einer Stadt wie früher die Palazzi der Patrizier und die literarischen Salons der Intellektuellen. So lässt sich auch das moderne Mäzenatentum von Trussardi und Prada verstehen, die hin und wieder irgendwo im städtischen Raum mit interessanten Aktionen zeitgenössischer Kunst überraschen (www.fondazionenicolatrussardi.com, www.fondazioneprada.org). Besonders schillernd geht es während der Modewochen (milanofashioncity.com, www.vogue.it) zu, wenn die stilisti in Dutzenden von Showrooms ihre neuen Modelle zeigen. Da erstaunt es, dass es dieser città della moda immer noch an einem modernen, interessanten Modemuseum fehlt. Aber immerhin hat man der Mode ein Monument errichtet: eine überdimensionale Nadel mit Faden des amerikanischen Popkünstlers Claes Oldenburg auf der Verkehrsinsel Piazzale Cadorna vor dem S-Bahnhof Stazione Nord.

Musik

Mailand steht nicht nur für das Melodrama in der Scala und für hochkarätige klassische Orchestermusik. Die großen Diven der italienischen canzone haben sich in der urbanen Atmosphäre der Siebzigerjahre in Mailand entwickeln können: Die melancholisch-romantische Ornella Vanoni, einst auch in Deutschland gefeiert, wird heute noch in ihrer Heimatstadt verehrt. Die rothaarige Milva studierte hier mit dem Mailänder Theatergenie Giorgio Strehler ihre temperamentvollen Interpretationen der Kurt-Weill-Lieder ein, mit denen sie in Deutschland berühmt wurde. Aus der Nachbarstadt Cremona stammt die grandiose Popvokalistin Mina. Und nicht vergessen sei der in Mailand geborene Adriano Celentano. Auch aus dieser Generation und eine regelrechte Kultfigur ist der originelle Songschreiber, Sänger und Kabarettist Enzo Jannacci. Sein sarkastischer Stilmix aus Nonsense und Existenzialismus ist typisch für Mailand, auf dieser Schiene haben auch heutige Gruppen Erfolg, wie Elio e le Storie Tese mit ihrer Fusion aus Jazz, Rap, Rock und dadaistisch-rebellischen Textspielereien, deren Videos seit Jahren zu denen gehören, die auf Youtube von italienischen Usern am häufigsten angeklickt werden. Auch viele der besten Rockgruppen Italiens kommen aus Mailand, so die bewährten Afterhours und die Popgruppe Modà, fünf Mailänder Jungs, die sich beharrlich ganz oben in den Charts behaupten.

Öko-Mailand

Mailand hat dem Smog den Kampf angesagt. Nachdem vor einigen Jahren der ecopass für umweltbelastende Fahrzeuge eingeführt wurde, soll nun der Verkehr (ausgenommen Fahrzeuge mit Elektromotor) ganz aus der Innenstadt verbannt werden. Dazu werden auch das Carsharing (www.guidami.net) sowie das Bikesharing (www.bikemi.com) ausgebaut. Auch für die öffentlichen Verkehrsmittel werden Antriebssysteme entwickelt, die auf der Nutzung alternativer Energien basieren – die Metrolinie 1 fährt schon mit Sonnenenergie. Auch setzt sich der Biotrend zunehmend durch, etwa mit der Bio-Supermarktkette Natura Sì (www.naturasi.eu) oder Biogastronomen wie z. B. der Kette Mens@Sana (www.mensasana.it), mit immer mehr Bio- und Bauernmärkten in den Stadtteilen.

Schlangentiere

Schlangen sind in Mailand allgegenwärtig. Sie lauern auf Säulen in der Kirche Sant’Ambrogio. Sie schlängeln sich durchs Logo von Alfa Romeo wie durch das von Silvio Berlusconis Fernsehsender Canale Cinque. Sie tummeln sich auf der Brust von Inter-Kickern und prangen auf Wappen am Castello Sforzesco. Das Wappen der Visconti geht auf die Darstellung eines schlangenartigen Drachen zurück, der ein Kind verspeist. Angeblich hat einer der Stammväter, Ottone Visconti, während der Kreuzzüge einen Sarazenen besiegt, der jenes Wappen auf dem Schild führte. Seitdem schlängelt es sich durch die lombardische Grafik.

Bücher & Filme

Die Wunder Italiens

„Die Unlust sagte eines Tages zum schlechten Geschmack: Lass uns eine Stadt bauen, wo wir nach Belieben schalten und walten können. Dort wirst Du König sein und ich die Königin.“ So beginnt Carlo Emilio Gaddas Text „Der Plan von Mailand“, ein Lesegenuss wie alle seine Beiträge in diesem Band

Im Namen von Ismael

Spannend geht es in diesem Krimi zu, den Giuseppe Genna sowohl im Mailand von heute als auch in dem der Sechzigerjahre angesiedelt hat

Die ganz große Nummer

Andrea De Carlo, Schriftsteller, Rockmusiker und ehemaliger Assistent Federico Fellinis, erzählt von Alberto und Raimondo: Die charmanten Mailänder Jungs in seinem Roman flunkern der ganzen Welt etwas vor, vor allem aber sich selbst

Denn dein ist die Schuld

So lautet der jüngste ins Deutsche übersetzte Titel der Mailänder Krimiautorin Adele Merini

Der Teufel trägt Prada

Wer wissen will, wie die Mailänder Modeszene tickt, dem sei dieser Film von 2006 mit einer grandiosen Meryl Streep empfohlen – auch wenn er in New York spielt

Das Wunder von Mailand

1951 drehte Vittorio de Sica in der Stadt diesen Klassiker. Italiens Nationalheld Totò in der Hauptrolle der Komödie kämpft mit Hilfe von Schutzengeln und einer magischen Taube gegen gierige Spekulanten. Weil der Film ein Märchen ist, war er sehr erfolgreich

Fakten

Strom
230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
15:34 Uhr
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