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Mailand - Lombardei Top Sehenswürdigkeiten






























Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Museen
Botanische Gärten & Parks
Touristenattraktionen
Landschaftliche Highlights
Santa Maria delle Grazie
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Hier schweigen selbst die Frösche
Die Kirche gehört zum Dominikanerkloster gleich nebenan, in dessen Speisesaal Leonardo da Vinci sein Abendmahl malte. Großartig und elegant, sieht man ihr an, dass sie keine Kirche fürs Volk war, sondern für die Oberschicht. Das ist sie auch heute noch: Zur Sonntagsmesse kommen die feinen Mailänder Familien aus der Nachbarschaft. Kein Geringerer als Donato Bramante (1444–1514), der zu den ganz großen Architekten des 15.Jhs. zählte und den Petersdom in Rom entwarf, vollendete die Kirche ab 1492 im schönsten Renaissancestil. Den stillen Kreuzgang Chiostro delle Rane verzaubert ein Brunnen mit bronzenen Fröschen und im Frühjahr blühenden Magnolien.
- Via Giuseppe Antonio Sassi 3, 20123 Milano
- http://legraziemilano.it/
- +39 02 467 6111
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Hier schweigen selbst die Frösche
Die Kirche gehört zum Dominikanerkloster gleich nebenan, in dessen Speisesaal Leonardo da Vinci sein Abendmahl malte. Großartig und elegant, sieht man ihr an, dass sie keine Kirche fürs Volk war, sondern für die Oberschicht. Das ist sie auch heute noch: Zur Sonntagsmesse kommen die feinen Mailänder Familien aus der Nachbarschaft. Kein Geringerer als Donato Bramante (1444–1514), der zu den ganz großen Architekten des 15.Jhs. zählte und den Petersdom in Rom entwarf, vollendete die Kirche ab 1492 im schönsten Renaissancestil. Den stillen Kreuzgang Chiostro delle Rane verzaubert ein Brunnen mit bronzenen Fröschen und im Frühjahr blühenden Magnolien.
- Via Giuseppe Antonio Sassi 3, 20123 Milano
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Galleria Vittorio Emanuele II
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Il salotto, die gute Stube der Stadt mit Bars, Restaurants, Geschäften, ist ein weltlicher Tempel aus Stein, Stahl und Glas, mit dem sich das Mailänder Bürgertum ein Denkmal setzte und die nationale Einheit feierte. Die Kuppel (höchster Punkt 47 m) entspricht mit ihren Innenmaßen der Kuppel des römischen Petersdoms. Giuseppe Mengoni, Architekt der 1865-1877 erbauten Galerie, kam kurz vor ihrer Vollendung bei einem Sturz vom Baugerüst ums Leben. Ein Muss ist die Einkehr in die legendäre Bar Camparino in Galleria, 1915 von der Erfinderfamilie des damals schon berühmten roten Bitterlikörs Campari eröffnet und seit 2012 wieder in Firmenbesitz.
- Piazza del Duomo, 20123 Milano
- http://www.yesmilano.it/
- +39 02 8845 5555
© MAIRDUMONT
Il salotto, die gute Stube der Stadt mit Bars, Restaurants, Geschäften, ist ein weltlicher Tempel aus Stein, Stahl und Glas, mit dem sich das Mailänder Bürgertum ein Denkmal setzte und die nationale Einheit feierte. Die Kuppel (höchster Punkt 47 m) entspricht mit ihren Innenmaßen der Kuppel des römischen Petersdoms. Giuseppe Mengoni, Architekt der 1865-1877 erbauten Galerie, kam kurz vor ihrer Vollendung bei einem Sturz vom Baugerüst ums Leben. Ein Muss ist die Einkehr in die legendäre Bar Camparino in Galleria, 1915 von der Erfinderfamilie des damals schon berühmten roten Bitterlikörs Campari eröffnet und seit 2012 wieder in Firmenbesitz.
- Piazza del Duomo, 20123 Milano
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Castello Sforzesco
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Burg der Herrscherfamilien Mailands (zuerst die Visconti, dann die Sforza) entstand, um Sicherheit vor den eigenen Untertanen zu geben - und nicht etwa, um die Stadt vor äußeren Feinden zu schützen. Ab 1368 wurde ein erstes Kastell an der Stadtmauer errichtet. Ludovico il Moro ließ es Ende des 15.Jhs. mit schlossähnlichen, repräsentativen Gebäuden u. a. von Bramante und Leonardo ausbauen. Die Anlage wurde Vorbild für den Bau des Kremls, der ab 1485 in Moskau von italienischen Künstlern errichtet wurde. Unter Spaniern und Österreichern diente das Castello weiterhin als Residenz und Zitadelle. Von hier aus ließ General Radetzky während der Märzaufstände 1848 die Stadt beschießen. Eine Restaurierung des späten 19.Jhs. verfälscht durch die Betonung des höfischen Charakters die Geschichte der Burg. Der Turm über dem Eingangstor ist eine Nachbildung des 1521 zerstörten Turms, den der Renaissancebaumeister Filarete entworfen hatte.
- Piazza Castello 3, 20121 Milano
- http://www.milanocastello.it/
- +39 02 8846 3700
- C.UnitaCastello@comune.milano.it
© MAIRDUMONT
Die Burg der Herrscherfamilien Mailands (zuerst die Visconti, dann die Sforza) entstand, um Sicherheit vor den eigenen Untertanen zu geben - und nicht etwa, um die Stadt vor äußeren Feinden zu schützen. Ab 1368 wurde ein erstes Kastell an der Stadtmauer errichtet. Ludovico il Moro ließ es Ende des 15.Jhs. mit schlossähnlichen, repräsentativen Gebäuden u. a. von Bramante und Leonardo ausbauen. Die Anlage wurde Vorbild für den Bau des Kremls, der ab 1485 in Moskau von italienischen Künstlern errichtet wurde. Unter Spaniern und Österreichern diente das Castello weiterhin als Residenz und Zitadelle. Von hier aus ließ General Radetzky während der Märzaufstände 1848 die Stadt beschießen. Eine Restaurierung des späten 19.Jhs. verfälscht durch die Betonung des höfischen Charakters die Geschichte der Burg. Der Turm über dem Eingangstor ist eine Nachbildung des 1521 zerstörten Turms, den der Renaissancebaumeister Filarete entworfen hatte.
- Piazza Castello 3, 20121 Milano
- http://www.milanocastello.it/
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Duomo di Milano
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Der Mailänder Dom, dessen Grundstein 1386 gelegt wurde, ist durch viele Jahrhunderte gewachsen. Trotz langer Bauzeit bis ins 19.Jh. bleibt er ein großartiges Zeugnis lombardischer Gotik. Die Fassade wurde allerdings nach mehreren Baustufen stark historisierend vollendet. Mit einer Außenlänge von 158 m und einer Grundfläche von 11.400 m2 gehört der Mailänder Dom zu den größten Kirchen der Christenheit. Mehere Millionen Menschen besichtigen ihn jedes Jahr. Der Vierungsturm wird von einer vergoldeten Marienstatue aus Kupfer geschmückt, die im Volksmund zärtlich Madonnina ("Madönnchen") genannt wird, aber immerhin 4,16 m hoch ist und mehrere Tonnen wiegt. Das Dach zieren rund 3500 Figuren (Heiligenstatuen, Tiere, Dämonen). Das fünfschiffige Innere im mehrfach gebrochenen Dämmerlicht wird von riesigen Glasfenstern beherrscht: Auf 1700 m2 sind rund 3600 Personen abgebildet. Der Zugang zu Ausgrabungen der Antike und den Fundamenten der Vorgängerbauten liegt im Innenraum nahe dem Hauptportal.
- Piazza del Duomo, 20123 Milano
- http://www.duomomilano.it/
- +39 02 361691
- info@duomomilano.it
© MAIRDUMONT
Der Mailänder Dom, dessen Grundstein 1386 gelegt wurde, ist durch viele Jahrhunderte gewachsen. Trotz langer Bauzeit bis ins 19.Jh. bleibt er ein großartiges Zeugnis lombardischer Gotik. Die Fassade wurde allerdings nach mehreren Baustufen stark historisierend vollendet. Mit einer Außenlänge von 158 m und einer Grundfläche von 11.400 m2 gehört der Mailänder Dom zu den größten Kirchen der Christenheit. Mehere Millionen Menschen besichtigen ihn jedes Jahr. Der Vierungsturm wird von einer vergoldeten Marienstatue aus Kupfer geschmückt, die im Volksmund zärtlich Madonnina ("Madönnchen") genannt wird, aber immerhin 4,16 m hoch ist und mehrere Tonnen wiegt. Das Dach zieren rund 3500 Figuren (Heiligenstatuen, Tiere, Dämonen). Das fünfschiffige Innere im mehrfach gebrochenen Dämmerlicht wird von riesigen Glasfenstern beherrscht: Auf 1700 m2 sind rund 3600 Personen abgebildet. Der Zugang zu Ausgrabungen der Antike und den Fundamenten der Vorgängerbauten liegt im Innenraum nahe dem Hauptportal.
- Piazza del Duomo, 20123 Milano
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- +39 02 361691
- info@duomomilano.it
La Triennale di Milano
Museen © MAIRDUMONT
Im südwestlichen Teil des Parco Sempione erhebt sich dieser imposante Bau aus den 30er-Jahren, der Palazzo dell'Arte für die einstigen, Triennale genannten Kunst- und Designausstellungen. Heute beherbergt er das Museum mit einer Dauerausstellung zu all den glorreichen Italian-Style-Kreationen sowie ein schönes Café mit Parkblick und Sommergarten.
- Viale Emilio Alemagna 6, 20121 Milano
- http://www.triennale.org/
- +39 02 724341
© MAIRDUMONT
Im südwestlichen Teil des Parco Sempione erhebt sich dieser imposante Bau aus den 30er-Jahren, der Palazzo dell'Arte für die einstigen, Triennale genannten Kunst- und Designausstellungen. Heute beherbergt er das Museum mit einer Dauerausstellung zu all den glorreichen Italian-Style-Kreationen sowie ein schönes Café mit Parkblick und Sommergarten.
- Viale Emilio Alemagna 6, 20121 Milano
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Cenacolo Vinciano
Museen © MAIRDUMONT
Leonardo hat für das 1495-97 entstandende Bild genau den Augenblick des Abendmahls gewählt, in dem Jesus vorhersagt, dass ihn einer von den Jüngern verraten werde. Die Apostel, aufgelöst in Dreiergruppen, sind aufs Höchste bestürzt und erregt. Die großformatige, mit 4,2 m Höhe und 9,1 m Breite geradezu riesige Darstellung (bis dahin wurde das Thema eher auf kleineren Tafelbildern behandelt) schlug in die Kunstgeschichte ein wie die Breitwand in die Kinogeschichte. Das dramatische Spiel der Hände, die theatralische Anordnung wie auf einer Bühne und die (heute kaum noch nachzuvollziehende) Verschmelzung der Farben hatten das Bild sofort berühmt gemacht. Noch bevor Leonardo die Arbeiten abschließen konnte, zirkulierten bereits Stiche mit Kopien. Der Künstler verwendete aus ästhetischen Gründen Temperafarben, die er auf den trockenen Verputz auftrug wie bei einem Tafelbild - und nicht mit der Freskotechnik in die noch feuchte Wand, bei der die Farben dann eintrocknen konnten und lange erhalten blieben. Bereits nach 20 Jahren war das Bild beschädigt. Überschwemmungen und schwere Zerstörungen haben immer wieder Restauratoren auf den Plan gerufen, die manchmal sogar Details wie Bärte oder Tücher hinzufügten. Bei der jüngsten gründlichen Restaurierung, die fast 20 Jahre gedauert hat, ist der möglichst originalgetreue Zustand des Bilds wieder hergestellt worden - und alle falschen Bärte wurden abgenommen.
- Piazza Santa Maria delle Grazie 2, 20123 Milano
- http://cenacolovinciano.org/
- +39 02 9280 0360
© MAIRDUMONT
Leonardo hat für das 1495-97 entstandende Bild genau den Augenblick des Abendmahls gewählt, in dem Jesus vorhersagt, dass ihn einer von den Jüngern verraten werde. Die Apostel, aufgelöst in Dreiergruppen, sind aufs Höchste bestürzt und erregt. Die großformatige, mit 4,2 m Höhe und 9,1 m Breite geradezu riesige Darstellung (bis dahin wurde das Thema eher auf kleineren Tafelbildern behandelt) schlug in die Kunstgeschichte ein wie die Breitwand in die Kinogeschichte. Das dramatische Spiel der Hände, die theatralische Anordnung wie auf einer Bühne und die (heute kaum noch nachzuvollziehende) Verschmelzung der Farben hatten das Bild sofort berühmt gemacht. Noch bevor Leonardo die Arbeiten abschließen konnte, zirkulierten bereits Stiche mit Kopien. Der Künstler verwendete aus ästhetischen Gründen Temperafarben, die er auf den trockenen Verputz auftrug wie bei einem Tafelbild - und nicht mit der Freskotechnik in die noch feuchte Wand, bei der die Farben dann eintrocknen konnten und lange erhalten blieben. Bereits nach 20 Jahren war das Bild beschädigt. Überschwemmungen und schwere Zerstörungen haben immer wieder Restauratoren auf den Plan gerufen, die manchmal sogar Details wie Bärte oder Tücher hinzufügten. Bei der jüngsten gründlichen Restaurierung, die fast 20 Jahre gedauert hat, ist der möglichst originalgetreue Zustand des Bilds wieder hergestellt worden - und alle falschen Bärte wurden abgenommen.
- Piazza Santa Maria delle Grazie 2, 20123 Milano
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- +39 02 9280 0360
Pinacoteca di Brera
Museen © (c)iStockphoto.com, fotoimagic, iStockphoto.com
Insider-Tipp Rosenwasser aus dem botanischen Gärtchen
Nachhilfe in Sachen Küssen? Die gibts in einer der bedeutendsten Gemäldesammlungen Italiens: Hier hängt die wohl romantischste Kussszene der Kunstgeschichte, „Il Bacio“, den Francesco Hayez 1859 malte. Im mächtigen Palazzo di Brera werden aber nicht nur Bilder gezeigt, hier wird auch unterrichtet, wie man sie malt: Seit Beginn des 19.Jhs. gehört zur Pinakothek auch eine renommierte Kunstakademie. Einige Höhepunkte sind im Saal VI die bewegende „Pietà“ von Giovanni Bellini (1455–60) und der „Cristo morto“, den Andrea Mantegna um 1478 in extremer perspektivischer Sicht gemalt hat, sowie in Saal XXIV die „Pala Montefeltro“ von Piero della Francesca (1475) und das „Marienverlöbnis“ (1504) von Raffael. Im Innenhof triumphiert Napoleon als nackter antiker Gott, schließlich ist seiner Initiative diese grandiose Institution der schönen Künste zu verdanken. Im Orto Botanico, einer gratis zugänglichen Ruheoase hinter der Pinakothek, gedeihen die Rosen, deren Essenz man im Museumsshop kaufen kann.
- Via Brera 28, 20121 Milano
- http://pinacotecabrera.org/
- pin-br@beniculturali.it
© (c)iStockphoto.com, fotoimagic, iStockphoto.com
Insider-Tipp Rosenwasser aus dem botanischen Gärtchen
Nachhilfe in Sachen Küssen? Die gibts in einer der bedeutendsten Gemäldesammlungen Italiens: Hier hängt die wohl romantischste Kussszene der Kunstgeschichte, „Il Bacio“, den Francesco Hayez 1859 malte. Im mächtigen Palazzo di Brera werden aber nicht nur Bilder gezeigt, hier wird auch unterrichtet, wie man sie malt: Seit Beginn des 19.Jhs. gehört zur Pinakothek auch eine renommierte Kunstakademie. Einige Höhepunkte sind im Saal VI die bewegende „Pietà“ von Giovanni Bellini (1455–60) und der „Cristo morto“, den Andrea Mantegna um 1478 in extremer perspektivischer Sicht gemalt hat, sowie in Saal XXIV die „Pala Montefeltro“ von Piero della Francesca (1475) und das „Marienverlöbnis“ (1504) von Raffael. Im Innenhof triumphiert Napoleon als nackter antiker Gott, schließlich ist seiner Initiative diese grandiose Institution der schönen Künste zu verdanken. Im Orto Botanico, einer gratis zugänglichen Ruheoase hinter der Pinakothek, gedeihen die Rosen, deren Essenz man im Museumsshop kaufen kann.
- Via Brera 28, 20121 Milano
- http://pinacotecabrera.org/
- pin-br@beniculturali.it
Parco Scherrer
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild.
© Glow Images
Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild.
Vittoriale degli Italiani
Touristenattraktionen © Luca Pattini, Shutterstock
Eine kuriose Ansammlung von Gebäuden. Gabriele D'Annunzio (1863-1938) baute sich hier 1921 sein letztes Haus, in dem er bis zu seinem Tod lebte. Er vermachte es dem Staat als Nationaldenkmal. Zu sehen sind der Bug des Kriegsschiffs Puglia, D'Annunzios Auto und ein Flugzeug, mit dem der Dichter, der später die Faschisten unterstützte, im Ersten Weltkrieg Flugblätter über Wien abwarf. Im Park gibt es ein Freilichttheater, in dem im Sommer ein Stück des Autors aufgeführt wird. Im oberen Teil des Parks thront das faschistoide Mausoleum, im größten der Sarkophage ruhen seit 1963 die Gebeine des Dichters. Im Park des Vittoriale kann man herumstreifen, ins Wohnhaus gelangt man nur mit Führung. Dort zeigt ein Kriegsmuseum einiges aus dem Depot, was an D'Annunzios kriegerische Taten erinnern soll.
- Via Vittoriale 12, 25083 Gardone Riviera
- http://www.vittoriale.it/
- +39 0365 296511
- vittoriale@vittoriale.it
© Luca Pattini, Shutterstock
Eine kuriose Ansammlung von Gebäuden. Gabriele D'Annunzio (1863-1938) baute sich hier 1921 sein letztes Haus, in dem er bis zu seinem Tod lebte. Er vermachte es dem Staat als Nationaldenkmal. Zu sehen sind der Bug des Kriegsschiffs Puglia, D'Annunzios Auto und ein Flugzeug, mit dem der Dichter, der später die Faschisten unterstützte, im Ersten Weltkrieg Flugblätter über Wien abwarf. Im Park gibt es ein Freilichttheater, in dem im Sommer ein Stück des Autors aufgeführt wird. Im oberen Teil des Parks thront das faschistoide Mausoleum, im größten der Sarkophage ruhen seit 1963 die Gebeine des Dichters. Im Park des Vittoriale kann man herumstreifen, ins Wohnhaus gelangt man nur mit Führung. Dort zeigt ein Kriegsmuseum einiges aus dem Depot, was an D'Annunzios kriegerische Taten erinnern soll.
- Via Vittoriale 12, 25083 Gardone Riviera
- http://www.vittoriale.it/
- +39 0365 296511
- vittoriale@vittoriale.it
Certosa di Pavia
Architektonische Highlights © Glow Images
Das Kartäuserkloster erhebt sich wie eine kostbare Krone aus der flachen Sumpflandschaft. Das Kloster, das wie ein Schloss wirkt, wurde 1390 vom Visconti-Herzog gebaut, um die Grablege der Familie aufzunehmen. 100 Jahre später entstand die prächtige Marmorfassade der Kirche. Neben den herrlichen Innenhöfen kann man auch Mönchszellen besichtigen. Am Wochenende ist die Certosa meist ziemlich überlaufen.
- Via Monumenti 4, 27012 Certosa di Pavia
- http://www.museo.certosadipavia.beniculturali.it/
- +39 0382 925613
- certosapavia@libero.it
© Glow Images
Das Kartäuserkloster erhebt sich wie eine kostbare Krone aus der flachen Sumpflandschaft. Das Kloster, das wie ein Schloss wirkt, wurde 1390 vom Visconti-Herzog gebaut, um die Grablege der Familie aufzunehmen. 100 Jahre später entstand die prächtige Marmorfassade der Kirche. Neben den herrlichen Innenhöfen kann man auch Mönchszellen besichtigen. Am Wochenende ist die Certosa meist ziemlich überlaufen.
- Via Monumenti 4, 27012 Certosa di Pavia
- http://www.museo.certosadipavia.beniculturali.it/
- +39 0382 925613
- certosapavia@libero.it
Camera degli Sposi
Touristenattraktionen © Andrea Rustichelli, Shutterstock
In diesem Raum, dem "Hochzeitszimmer", kann man das großartige Fresko, das Andrea Mantegna in zwei Arbeitsphasen um 1465 und 1474 malte, bewundern. Es zeigt Markgraf Ludovico mit Frau und Hofstaat, wie er auf seinen Sohn Francesco wartet, der zum Kardinal ernannt wurde. In der Hand hält der Graf noch den Brief, in dem ihm die frohe Botschaft mitgeteilt wurde. Mit ihrem repräsentativen Gestus wurde die Camera degli Sposi zum Vorbild für viele andere europäische Fürstenhöfe.
- Piazza Sordello 40, 46100 Mantova
- +39 041 241 1897
© Andrea Rustichelli, Shutterstock
In diesem Raum, dem "Hochzeitszimmer", kann man das großartige Fresko, das Andrea Mantegna in zwei Arbeitsphasen um 1465 und 1474 malte, bewundern. Es zeigt Markgraf Ludovico mit Frau und Hofstaat, wie er auf seinen Sohn Francesco wartet, der zum Kardinal ernannt wurde. In der Hand hält der Graf noch den Brief, in dem ihm die frohe Botschaft mitgeteilt wurde. Mit ihrem repräsentativen Gestus wurde die Camera degli Sposi zum Vorbild für viele andere europäische Fürstenhöfe.
- Piazza Sordello 40, 46100 Mantova
- +39 041 241 1897
Giardino Botanico André Heller
Botanische Gärten & Parks © galindr, Shutterstock
Ursprünglich war dieser botanische Garten in Gardone Sopra nur einer der vielen wundervollen Parks des Orts, doch seit ihn der österreichische Medienkünstler André Heller Ende der 80er-Jahre gekauft hat, wurde er mehr: Zwischen riesigen Bäumen klappern Wasserspiele, in manchen versteckten Winkeln sieht man eine moderne Plastik von Keith Haring oder Mimmo Paladino. André Heller schwärmt von seiner "Florasammlung von Weltgegenden", einem Paradies, das ihn beständig erstaune: "Edelweiß inmitten von Orchideenwiesen, meterhohe Baumfarne neben Granatapfelwundern. Bäche und Wasserfälle, Teiche mit heiligen Koikarpfen, Forellen und Spiegelungen des Libellenfluges, Hügel aus Dolomitgestein neben Kakteen und Efeutürmen."
- Via Roma 2, 25083 Gardone Riviera
- http://www.hellergarden.com/
- info@hellergarden.com
© galindr, Shutterstock
Ursprünglich war dieser botanische Garten in Gardone Sopra nur einer der vielen wundervollen Parks des Orts, doch seit ihn der österreichische Medienkünstler André Heller Ende der 80er-Jahre gekauft hat, wurde er mehr: Zwischen riesigen Bäumen klappern Wasserspiele, in manchen versteckten Winkeln sieht man eine moderne Plastik von Keith Haring oder Mimmo Paladino. André Heller schwärmt von seiner "Florasammlung von Weltgegenden", einem Paradies, das ihn beständig erstaune: "Edelweiß inmitten von Orchideenwiesen, meterhohe Baumfarne neben Granatapfelwundern. Bäche und Wasserfälle, Teiche mit heiligen Koikarpfen, Forellen und Spiegelungen des Libellenfluges, Hügel aus Dolomitgestein neben Kakteen und Efeutürmen."
- Via Roma 2, 25083 Gardone Riviera
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- info@hellergarden.com
Basilica di Sant'Ambrogio
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die dreischiffige Basilika des Stadtpatrons Ambrosius erhebt sich über seinem Grab. Sie ist das wichtigste mittelalterliche Baudenkmal der Stadt und eine Art Prototyp vieler Kirchenbauten der lombardischen Romanik. Eine erste Kapelle, San Vittore in Ciel d'Oro (Zugang rechts neben dem Altar), stammt aus dem Jahr 470, im Mosaikgewölbe sind Ambrosius und andere Heilige abgebildet. Gleich nebenan geht es zum Domschatz mit den "Weinenden", einer eindrucksvollen Skulpturengruppe aus dem 15.Jh. Die heutige Kirche geht weitgehend auf das 12./13.Jh. zurück. Ein langer Streit zwischen Mönchen und Domherren um Altarnutzung und Läuterecht führte dazu, dass jede Partei einen eigenen Glockenturm bekam: Jener der Domherren (Campanile dei Canonici) aus dem 12.Jh. steht links, jener der Mönche (Campanile dei Monaci) aus dem 9.Jh. rechts. Im eindrucksvollen romanischen Vorhof kann man Geschichte gleichsam atmen.
- Piazza Sant'Ambrogio 15, 20123 Milano
- http://www.basilicasantambrogio.it/
- +39 02 8645 0895
- santambrogio@chiesadimilano.it
© MAIRDUMONT
Die dreischiffige Basilika des Stadtpatrons Ambrosius erhebt sich über seinem Grab. Sie ist das wichtigste mittelalterliche Baudenkmal der Stadt und eine Art Prototyp vieler Kirchenbauten der lombardischen Romanik. Eine erste Kapelle, San Vittore in Ciel d'Oro (Zugang rechts neben dem Altar), stammt aus dem Jahr 470, im Mosaikgewölbe sind Ambrosius und andere Heilige abgebildet. Gleich nebenan geht es zum Domschatz mit den "Weinenden", einer eindrucksvollen Skulpturengruppe aus dem 15.Jh. Die heutige Kirche geht weitgehend auf das 12./13.Jh. zurück. Ein langer Streit zwischen Mönchen und Domherren um Altarnutzung und Läuterecht führte dazu, dass jede Partei einen eigenen Glockenturm bekam: Jener der Domherren (Campanile dei Canonici) aus dem 12.Jh. steht links, jener der Mönche (Campanile dei Monaci) aus dem 9.Jh. rechts. Im eindrucksvollen romanischen Vorhof kann man Geschichte gleichsam atmen.
- Piazza Sant'Ambrogio 15, 20123 Milano
- http://www.basilicasantambrogio.it/
- +39 02 8645 0895
- santambrogio@chiesadimilano.it
Villa Carlotta
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Villa wurde 1800 klassizistisch umgestaltet und trägt seit 1850 den Namen ihrer damaligen Besitzerin Charlotte von Sachsen-Meiningen. Wunderschön sind der Terrassengarten und der Park im englischen Stil. Im Inneren zeigt ein Museum Gemälde, Uhren und Skulpturen, u.a. von Antonio Canova.
- Via Regina 2, 22019 Tremezzo
- http://www.villacarlotta.it/
- +39 0344 40405
- segreteria@villacarlotta.it
© MAIRDUMONT
Die Villa wurde 1800 klassizistisch umgestaltet und trägt seit 1850 den Namen ihrer damaligen Besitzerin Charlotte von Sachsen-Meiningen. Wunderschön sind der Terrassengarten und der Park im englischen Stil. Im Inneren zeigt ein Museum Gemälde, Uhren und Skulpturen, u.a. von Antonio Canova.
- Via Regina 2, 22019 Tremezzo
- http://www.villacarlotta.it/
- +39 0344 40405
- segreteria@villacarlotta.it
Duomo
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Mittelpunkt Comos ist der etwas erhöht gelegene Domplatz, dessen Hauptgebäude 1396 begonnen und in der Renaissance vollendet wurde. Der Gesamtentwurf ist ein Meisterwerk der einheimischen Bildhauerschule, der Maestri Comacini, die seit dem 11.Jh. die Kirchenbaukunst entscheidend bestimmt hat.
- Piazza del Duomo 6, 22100 Como
- http://www.cattedraledicomo.it/
- +39 031 331 2275
- info@cattedraledicomo.it
© MAIRDUMONT
Mittelpunkt Comos ist der etwas erhöht gelegene Domplatz, dessen Hauptgebäude 1396 begonnen und in der Renaissance vollendet wurde. Der Gesamtentwurf ist ein Meisterwerk der einheimischen Bildhauerschule, der Maestri Comacini, die seit dem 11.Jh. die Kirchenbaukunst entscheidend bestimmt hat.
- Piazza del Duomo 6, 22100 Como
- http://www.cattedraledicomo.it/
- +39 031 331 2275
- info@cattedraledicomo.it
Strada della Forra
Touristenattraktionen © Stefano Termanini, Shutterstock
Das kurvenreiche Panoramasträßchen führt durch die enge Brasa-Schlucht hinauf nach Pieve. Winston Churchill nannte sie begeistert das "Achte Weltwunder" und Daniel Craig alias James Bond turnte in "Ein Quantum Trost" durch die beeindruckende Kulisse. Wer vom See aus die Häuser von Pieve betrachtet, die am Rand der Hochebene rund 350 m über dem Wasser stehen, fragt sich, wie eine Straße dort hinaufführen kann. In der Tat ist sie ein Meisterwerk der Straßenplanung - für Fahrer ein echte Herausforderung, für Beifahrer ein einmaliges Panoramaerlebnis.
- Strada della Forra, 38067 Pieve
- http://www.stradadellaforra.com/
- +39 0365 953185
© Stefano Termanini, Shutterstock
Das kurvenreiche Panoramasträßchen führt durch die enge Brasa-Schlucht hinauf nach Pieve. Winston Churchill nannte sie begeistert das "Achte Weltwunder" und Daniel Craig alias James Bond turnte in "Ein Quantum Trost" durch die beeindruckende Kulisse. Wer vom See aus die Häuser von Pieve betrachtet, die am Rand der Hochebene rund 350 m über dem Wasser stehen, fragt sich, wie eine Straße dort hinaufführen kann. In der Tat ist sie ein Meisterwerk der Straßenplanung - für Fahrer ein echte Herausforderung, für Beifahrer ein einmaliges Panoramaerlebnis.
- Strada della Forra, 38067 Pieve
- http://www.stradadellaforra.com/
- +39 0365 953185
Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Welchem Dom kann man schon aufs Dach steigen? Beim Mailänder geht es. Es gibt sogar einen Fahrstuhl. Von oben bietet sich ein schöner Blick auf die Piazza, die Galleria, die grünen Dachterrassen, die ganze Innenstadt und auf die Domarchitektur.
- Piazza del Duomo, 20123 Milano
- http://www.duomomilano.it/
- +39 02 7202 3375
© MAIRDUMONT
Welchem Dom kann man schon aufs Dach steigen? Beim Mailänder geht es. Es gibt sogar einen Fahrstuhl. Von oben bietet sich ein schöner Blick auf die Piazza, die Galleria, die grünen Dachterrassen, die ganze Innenstadt und auf die Domarchitektur.
- Piazza del Duomo, 20123 Milano
- http://www.duomomilano.it/
- +39 02 7202 3375
Torre Branca
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Über 100 m hoch ist dieser Turm am Eingang des Parco Sempione, der 1933 anlässlich der Triennale in nur zweieinhalb Monaten nach Plänen des Architekten Giò Ponti errichtet wurde. Sponsor war die bekannte Spirituosenfirma Branca. Von der Aussichtskabine hat man einen tollen Blick über die Stadt - bei garantiert gutem Wetter, denn andernfalls bleibt der Turm geschlossen. Eindrucksvoll sind auch die Aussichten auf das Lichtermeer bei den Abendöffnungen.
- Viale Alemagna, 20121 Milano
- http://www.fps-eventi.it/
- torre@branca.it
© MAIRDUMONT
Über 100 m hoch ist dieser Turm am Eingang des Parco Sempione, der 1933 anlässlich der Triennale in nur zweieinhalb Monaten nach Plänen des Architekten Giò Ponti errichtet wurde. Sponsor war die bekannte Spirituosenfirma Branca. Von der Aussichtskabine hat man einen tollen Blick über die Stadt - bei garantiert gutem Wetter, denn andernfalls bleibt der Turm geschlossen. Eindrucksvoll sind auch die Aussichten auf das Lichtermeer bei den Abendöffnungen.
- Viale Alemagna, 20121 Milano
- http://www.fps-eventi.it/
- torre@branca.it
Museo Poldi Pezzoli
Museen © MAIRDUMONT
Das Privatmuseum ist von der Atmosphäre her vielleicht das schönste Museum Mailands: Es ist im Haus (zum Teil mit Wandbemalungen) des Barons Gian Giacomo Poldi-Pezzoli aus dem 19.Jh. untergebracht. Die reiche Kunstsammlung umfasst Werke u. a. von Sandro Botticelli, Andrea Mantegna, Lucas Cranach (Bildnis Luthers und seiner Frau von 1529). Antonio del Pollaiuolos berühmtes "Bildnis einer Frau" (um 1470) ist in das Signet des Museums eingegangen.
- Via Alessandro Manzoni 12, 20121 Milano
- http://museopoldipezzoli.it/
- +39 02 794889
- ferraris@museopoldipezzoli.it
© MAIRDUMONT
Das Privatmuseum ist von der Atmosphäre her vielleicht das schönste Museum Mailands: Es ist im Haus (zum Teil mit Wandbemalungen) des Barons Gian Giacomo Poldi-Pezzoli aus dem 19.Jh. untergebracht. Die reiche Kunstsammlung umfasst Werke u. a. von Sandro Botticelli, Andrea Mantegna, Lucas Cranach (Bildnis Luthers und seiner Frau von 1529). Antonio del Pollaiuolos berühmtes "Bildnis einer Frau" (um 1470) ist in das Signet des Museums eingegangen.
- Via Alessandro Manzoni 12, 20121 Milano
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- +39 02 794889
- ferraris@museopoldipezzoli.it
Sant'Andrea Apostolo
Architektonische Highlights © marcobir, Thinkstock
Sehenswert ist die Kirche Sant'Andrea Apostolo (1130-1150) in Maderno, auch wenn sie nicht gleich ins Auge fällt, da die neuere Pfarrkirche gegenüber allzu dominant das Ortsbild beherrscht. Aber die romanische Kapelle mit ihrer rosa, grau und weiß gestreiften Fassade ist ein Kleinod. Bemerkenswert sind die langobardisch-romanischen Details am Portal (Früchte, Blattranken, Flechtornamente), die von der hohen Steinmetzkunst der frühen Meister zeugen. Den harmonischen Innenraum prägen schwere Pfeiler und Säulen mit prächtigen Kapitellen.
- Piazza S. Marco 16, 25088 Maderno
- +39 0365 641336
© marcobir, Thinkstock
Sehenswert ist die Kirche Sant'Andrea Apostolo (1130-1150) in Maderno, auch wenn sie nicht gleich ins Auge fällt, da die neuere Pfarrkirche gegenüber allzu dominant das Ortsbild beherrscht. Aber die romanische Kapelle mit ihrer rosa, grau und weiß gestreiften Fassade ist ein Kleinod. Bemerkenswert sind die langobardisch-romanischen Details am Portal (Früchte, Blattranken, Flechtornamente), die von der hohen Steinmetzkunst der frühen Meister zeugen. Den harmonischen Innenraum prägen schwere Pfeiler und Säulen mit prächtigen Kapitellen.
- Piazza S. Marco 16, 25088 Maderno
- +39 0365 641336
Rocca Scaligera
Touristenattraktionen © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Mastino della Scala ließ im 13.Jh. innerhalb der Ringmauern eine Wasserburg auf römischen Fundamenten erbauen. In der alten Festungsanlage am Eingang zur Altstadt finden manchmal Ausstellungen statt, aber auch ohne solch kulturelle Dreingaben gibt es im Kastell einiges zu sehen. Vom Turm aus hat man einen schönen Blick über die Dächer der Altstadt. Das Kirchlein Santa Anna aus dem 14.Jh. im Kastell birgt Fresken aus dem 15.Jh. und eine barocke Ausstattung aus dem 17.Jh.
- Piazza Castello 1, 25019 Sirmione
- http://museilombardia.cultura.gov.it/
- +39 030 916468
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Mastino della Scala ließ im 13.Jh. innerhalb der Ringmauern eine Wasserburg auf römischen Fundamenten erbauen. In der alten Festungsanlage am Eingang zur Altstadt finden manchmal Ausstellungen statt, aber auch ohne solch kulturelle Dreingaben gibt es im Kastell einiges zu sehen. Vom Turm aus hat man einen schönen Blick über die Dächer der Altstadt. Das Kirchlein Santa Anna aus dem 14.Jh. im Kastell birgt Fresken aus dem 15.Jh. und eine barocke Ausstattung aus dem 17.Jh.
- Piazza Castello 1, 25019 Sirmione
- http://museilombardia.cultura.gov.it/
- +39 030 916468
Nationalpark Stilfser Joch
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Mit mehr als 1300 km2 ist das Stilfser Joch einer der größten Nationalparks Europas. Drei Nationalparkhäuser informieren über das Neben- und Miteinander von Natur und Mensch: Im Culturamartell geht es um die Kultur der Bergbauern, im Naturatrafoi um das "Leben an der Grenze".
- Bormio
- http://www.stelviopark.bz.it/
- +39 0473 830430
- info@stelviopark.bz.it
© Glow Images
Mit mehr als 1300 km2 ist das Stilfser Joch einer der größten Nationalparks Europas. Drei Nationalparkhäuser informieren über das Neben- und Miteinander von Natur und Mensch: Im Culturamartell geht es um die Kultur der Bergbauern, im Naturatrafoi um das "Leben an der Grenze".
- Bormio
- http://www.stelviopark.bz.it/
- +39 0473 830430
- info@stelviopark.bz.it
Parco Nazionale delle Incisioni Rupestri
Landschaftliche Highlights © Takashi Images, Shutterstock
Dieses Schutzgebiet erstreckt sich über rund 30 ha, in denen auf mehreren Rundgängen rund 100 bearbeitete Felsen zu finden sind, darunter die Roccia Grande mit ca. 1000 Figuren.
- Località Naquane, 25044 Capo di Ponte
- http://www.archeocamuni.it/
- +39 0364 42212
- info@archeocamuni.it
© Takashi Images, Shutterstock
Dieses Schutzgebiet erstreckt sich über rund 30 ha, in denen auf mehreren Rundgängen rund 100 bearbeitete Felsen zu finden sind, darunter die Roccia Grande mit ca. 1000 Figuren.
- Località Naquane, 25044 Capo di Ponte
- http://www.archeocamuni.it/
- +39 0364 42212
- info@archeocamuni.it
Museo del Novecento
Museen © Claudio Divizia, Shutterstock
Im Palazzo dell'Arengario mit seinen eleganten Rundarkaden, Teil der monumentalen Modernisierung des Domplatzes in den Dreißigerjahren des 20.Jh., kann man eine eindrucksvolle Sammlung zur italienischen Kunst des 20.Jh. bewundern. Vieles kommt aus dem Privatbesitz Mailänder Familien: Das beginnt mit den Futuristen - die Antwort der Kunst auf die Stadt als moderne Lebensform, auf das dichte, schnelle, laute Mailand -, dann Werkgruppen großer Meister wie Giorgio De Chirico, Giorgio Morandi, Lucio Fontana, schließlich die Arte Povera der 70er Jahre. Wer sich für die Moderne Italiens interessiert, sollte sich dieses lohnende Museum nicht entgehen lassen.
- Piazza del Duomo 8, 20123 Milano
- http://www.museodelnovecento.org/
- +39 02 8844 4061
- c.museo900@comune.milano.it
© Claudio Divizia, Shutterstock
Im Palazzo dell'Arengario mit seinen eleganten Rundarkaden, Teil der monumentalen Modernisierung des Domplatzes in den Dreißigerjahren des 20.Jh., kann man eine eindrucksvolle Sammlung zur italienischen Kunst des 20.Jh. bewundern. Vieles kommt aus dem Privatbesitz Mailänder Familien: Das beginnt mit den Futuristen - die Antwort der Kunst auf die Stadt als moderne Lebensform, auf das dichte, schnelle, laute Mailand -, dann Werkgruppen großer Meister wie Giorgio De Chirico, Giorgio Morandi, Lucio Fontana, schließlich die Arte Povera der 70er Jahre. Wer sich für die Moderne Italiens interessiert, sollte sich dieses lohnende Museum nicht entgehen lassen.
- Piazza del Duomo 8, 20123 Milano
- http://www.museodelnovecento.org/
- +39 02 8844 4061
- c.museo900@comune.milano.it
Grotte di Catullo
Touristenattraktionen © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Catull hatte recht getan: Kaum einen schöneren Platz am Gardasee hätte er sich wählen können. Doch die repräsentative Villa, die sogenannten Grotten des Catull, hat er nicht gebaut, dazu war er wohl nicht reich genug. Aber was macht es schon aus, dass eigentlich nicht ganz sicher ist, ob der römische Dichter wirklich an dieser Stelle im Süden des Sees logierte. Jedenfalls ist es ein reizendes Plätzchen und man mag gerne glauben, dass Catull hier die Worte schrieb: "Oh herrliches Sirmione, Perle der Halbinsel und Inseln ..." Eine Besichtigung der großen Anlage lohnt sich allemal: Man kann stimmungsvoll unter Olivenbäumen spazieren und die umfangreichen Mauerreste besichtigen.
- Piazza Orti Manara 4, 25019 Sirmione
- http://museilombardia.cultura.gov.it/
- +39 030 916157
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Catull hatte recht getan: Kaum einen schöneren Platz am Gardasee hätte er sich wählen können. Doch die repräsentative Villa, die sogenannten Grotten des Catull, hat er nicht gebaut, dazu war er wohl nicht reich genug. Aber was macht es schon aus, dass eigentlich nicht ganz sicher ist, ob der römische Dichter wirklich an dieser Stelle im Süden des Sees logierte. Jedenfalls ist es ein reizendes Plätzchen und man mag gerne glauben, dass Catull hier die Worte schrieb: "Oh herrliches Sirmione, Perle der Halbinsel und Inseln ..." Eine Besichtigung der großen Anlage lohnt sich allemal: Man kann stimmungsvoll unter Olivenbäumen spazieren und die umfangreichen Mauerreste besichtigen.
- Piazza Orti Manara 4, 25019 Sirmione
- http://museilombardia.cultura.gov.it/
- +39 030 916157
Santa Maria Delle Grazie
Architektonische Highlights © Eder, Shutterstock
Schmuckstück aus jener Zeit ist die im 12.Jh. erbaute Kirche Santa Maria del Tiglio mit schwarzen und weißen Steinbändern. Links vom Eingang befindet sich ein großes Fresko des Jüngsten Gerichts.
- Piazza XI Febbraio, 22015 Gravedona
- http://www.lombardiabeniculturali.it/
© Eder, Shutterstock
Schmuckstück aus jener Zeit ist die im 12.Jh. erbaute Kirche Santa Maria del Tiglio mit schwarzen und weißen Steinbändern. Links vom Eingang befindet sich ein großes Fresko des Jüngsten Gerichts.
- Piazza XI Febbraio, 22015 Gravedona
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Rocca di Angera
Architektonische Highlights © Marco Taliani de Marchio, Shutterstock
Die mächtige Burg, die seit dem 12.Jh. auf einer Anhöhe thront, beeindruckt schon vom gegenüberliegenden Ufer in Arona. Auf unzählige Räume verteilt, beherbergt die Festung heute ein Museum für Puppen, Spielzeug und Spielautomaten aus aller Welt. Räume ohne Exponate beeindrucken mit der puren Pracht ihrer mittelalterlichen Fresken und alten Möbel. Wer die schmale Holztreppe in den Turm hoch steigt, wird mit einer überwältigenden Aussicht belohnt.
- Via Rocca Castello 1, 21021 Angera
- http://terreborromeo.it/
- +39 0323 933478
© Marco Taliani de Marchio, Shutterstock
Die mächtige Burg, die seit dem 12.Jh. auf einer Anhöhe thront, beeindruckt schon vom gegenüberliegenden Ufer in Arona. Auf unzählige Räume verteilt, beherbergt die Festung heute ein Museum für Puppen, Spielzeug und Spielautomaten aus aller Welt. Räume ohne Exponate beeindrucken mit der puren Pracht ihrer mittelalterlichen Fresken und alten Möbel. Wer die schmale Holztreppe in den Turm hoch steigt, wird mit einer überwältigenden Aussicht belohnt.
- Via Rocca Castello 1, 21021 Angera
- http://terreborromeo.it/
- +39 0323 933478
Santa Caterina del Sasso
Architektonische Highlights © crazycolors, Shutterstock
Im Jahr 1170 geriet der Kaufmann Albertus Besozzi bei einem Sturm in Seenot. Erschwor der hl. Caterina von Alexandrien, im Fall seiner Rettung fortan zu ihren Ehren als Ere mit zu leben. Tatsächlich zog er sich danach in eine Felshöhle zurück. Bald wurde er von der Bevölkerung als Heiliger verehrt. Seine sterblichen Überreste– ein aus Holz nach gebildetes Skelett sowie die restlichen echten Knochen– können besichtigt werden. Rund um die Grotte entstand ein Kloster, das wie ein Schwalbennest am Felsen klebt. Selbst jenen, die mit Religion nichts am Huthaben, verschlägt der atemraubende Blick über den See die Sprache. Imposant ist auch die alte Traubenpresse, mit der die Mönche einst die Erträge ihrer Güter verarbeiteten.
- Via Santa Caterina 13, 21038 Leggiuno
- http://www.eremosantacaterina.it/
- +39 0332 647014
© crazycolors, Shutterstock
Im Jahr 1170 geriet der Kaufmann Albertus Besozzi bei einem Sturm in Seenot. Erschwor der hl. Caterina von Alexandrien, im Fall seiner Rettung fortan zu ihren Ehren als Ere mit zu leben. Tatsächlich zog er sich danach in eine Felshöhle zurück. Bald wurde er von der Bevölkerung als Heiliger verehrt. Seine sterblichen Überreste– ein aus Holz nach gebildetes Skelett sowie die restlichen echten Knochen– können besichtigt werden. Rund um die Grotte entstand ein Kloster, das wie ein Schwalbennest am Felsen klebt. Selbst jenen, die mit Religion nichts am Huthaben, verschlägt der atemraubende Blick über den See die Sprache. Imposant ist auch die alte Traubenpresse, mit der die Mönche einst die Erträge ihrer Güter verarbeiteten.
- Via Santa Caterina 13, 21038 Leggiuno
- http://www.eremosantacaterina.it/
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Terrazza del Brivido
Touristenattraktionen © Michaela Brandl, Shutterstock
Auch der Hauptort Pieve liegt hoch überm See. Angelockt werden Besucher von den sogenannten Schauderterrassen. Mit diesem Slogan wirbt das Hotel Paradiso, dessen Terrasse tatsächlich ganz oben aufregend weit in den See hinausragt.
- Viale Europa 19, 25010 Pieve
- http://terrazzadelbrivido.it/
- +39 0365 953012
© Michaela Brandl, Shutterstock
Auch der Hauptort Pieve liegt hoch überm See. Angelockt werden Besucher von den sogenannten Schauderterrassen. Mit diesem Slogan wirbt das Hotel Paradiso, dessen Terrasse tatsächlich ganz oben aufregend weit in den See hinausragt.
- Viale Europa 19, 25010 Pieve
- http://terrazzadelbrivido.it/
- +39 0365 953012
Sacro Monte di Varese
Touristenattraktionen © Davide F, Shutterstock
© Davide F, Shutterstock
Auf den schönsten Aussichtspunkt über die Hügel- und Seenlandschaft um Varese führt ein 2 km langer Pilgerweg vorbei an 14 Kapellen bis zur Wallfahrtskirche Santa Maria del Monte.
- Viale del Santuario, 21100 Varese
- http://www.sacromontedivarese.it/
© Davide F, Shutterstock
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Auf den schönsten Aussichtspunkt über die Hügel- und Seenlandschaft um Varese führt ein 2 km langer Pilgerweg vorbei an 14 Kapellen bis zur Wallfahrtskirche Santa Maria del Monte.
- Viale del Santuario, 21100 Varese
- http://www.sacromontedivarese.it/