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Italien

Check-in

Italien ist ein Land voller mittelalterlicher Städte mit viel Geschichte. Eine Reise/Städtereise wird daher immer viel Kultur enthalten. Für einen Urlaub in Italien stehen daneben auch Tausende Kilometer Küste und Strände sowie die norditalienischen Seen zur Auswahl. Durch das mediterrane Klima ist ein Urlaub in Italien das ganze Jahr hindurch empfehlenswert. Bekannt ist das Land auch für seine vorzügliche Küche und seine verträumten Landschaften.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Die dorischen Tempel von Agrigent gehören zu den wichtigsten Zeugnissen des antiken Griechenlands. Hervorragend erhalten ist der Concordia-Tempel. Über 6000 m2 maß das Olympieion, heute nur eine…
Sein einheitliches Erscheinungsbild verdankt Noto dem Generalplan von 1703, der den barocken Wiederaufbau in einem rechtwinkligen Straßenraster entlang dreier Hauptachsen festlegte. Den…
Dies ist eine Stätte von großer Bedeutung für die religiöse Topographie der Stadt. Sie ist in mehrere Sakralbauten unterteilt, die dem ersten Märtyrer gewidmet sind.
Kaum touristisch und trotzdem zauberhaft, so findet man den auf einer Anhöhe gelegenen Hauptort des Valle d'Itria. Statt einer Mauer umschließt eine dichte weiße Häuserfront die kreisförmige…
Herculaneum war mit ca. 3000 Einwohnern viel kleiner als Pompeij. Nur ein Drittel der antiken Stadt ist freigelegt. Besonders sehenswert sind die Thermen, das Haus des Telephos-Reliefs, das Casa della…
Die Benediktinerabtei wurde vom Langobarden-Herzog Faroald II. gegründet, der sich als Mönch in diese Waldeinsamkeit nördlich von Ferentillo zurückzog und 728 hier starb. Die heutigen Bauwerke…
Die Villa wurde 1800 klassizistisch umgestaltet und trägt seit 1850 den Namen ihrer damaligen Besitzerin Charlotte von Sachsen-Meiningen. Wunderschön sind der Terrassengarten und der Park im…
Die Lieblingskirche der Veroneser. Eine große Kostbarkeit ist das mit 48 Bronzeplatten verzierte Portal.
Nicht umsonst wurde das Kolosseum, Wahrzeichen des klassischen Roms, nach einer weltweiten Abstimmung zu einem der "sieben neuen Weltwunder" gekürt. Mit dem gigantischen Arkadenbau wollte sich Kaiser…
Die sinnenbetörende Pracht dieser in ihrem Kern an die 1000 Jahre alten Kirche mit fünf Kuppeln und maßwerkverzierten Bögen und Fenstern ist das Ergebnis zahlreicher Erweiterungen und Umbauten.…
Carlo Cracco hat bei Alain Ducasse und bei Gualtiero Marchesi gelernt - und bald seinen eigenen, entsprechend aufwändigen Stil gefunden. Aber selbst traditionelle Gerichte wie ein Risotto milanese…
Köstlich sind die Vorspeisen wie verschiedene Schinkensorten und eingelegtes oder gegrilltes Gemüse. Spezialitätentipp für danach: "tartara" aus Chianina-Rind oder ein guter Fisch. Ausgezeichnetes…
Im südwestlichen Teil des Parco Sempione erhebt sich dieser imposante Bau aus den 30er-Jahren, der Palazzo dell'Arte für die einstigen, Triennale genannten Kunst- und Designausstellungen. Heute…
Erbaut auf Anordnung von Enrice Scrogevini 1303 bis 1305 in Erinnerung an seinen Vater Reginaldo. Giotto malte die Fresken, die auf 38 Tafeln das Leben Jesu und Mariens zeigen.
Das Gebäude wurde im Auftrag Cosimo I. de'Medici 1559-81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut, um die Ämter des Staats aufzunehmen. Inzwischen beherbergt es eine der reichhaltigsten und berühmtesten…

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Auftakt

Entdecken Sie Italien!

Einmal in Italien angekommen, gehört der erste Gang auf die Piazza: Empfangssalon, Mittelpunkt urbanen Lebens, Bühne für die Italiener. Setzen Sie sich dort in das Café mit dem besten Überblick, bestellen Sie einen Cappuccino, einen Campari oder auch einen hausgemixten Fruchtaperitif und schauen ganz einfach den Italienern zu: Dort sieht man ein paar ältere Herren stehen und heftig über Gott und die Welt (und den Fußball) diskutieren. Ist gerade Markttag und Winter, wird man viele Damen im Nerz sehen - bella figura in der Öffentlichkeit zu machen hat Vorrang vor jedem Tierschutzgebot. Gruppen von Jugendlichen ziehen vorbei, lebhaft gestikulierend, alle modisch gestylt und mit dem allgegenwärtigen telefonino in der Faust.

Der Lebensstandard der Italiener ist hoch, und so kann eine Reise nach Italien zu einem kostspieligen Vergnügen werden. Die Preise für Hotels, Restaurants, Museen, Strandleben sind beachtlich. Allerdings haben die aktuellen Krisenjahre auch ihr Gutes: die Preise von Hotels und Restaurants stagnieren, viele Restaurants haben preiswerte Mittagsmenüs eingeführt und die flexible Onlinebuchung der Unterkunft macht es möglich, auch in sonst hochpreisigen Hotels ausgesprochen günstige Tarife zu finden. Zudem steigt in den letzten Jahren - neben Nepp und liebloser Abfertigung, die es natürlich auch, wie überall auf der Welt, gibt - die Qualität von Hotels und Restaurants. Gerade im Gastgewerbe tut sich einiges: In Küstenorten und in den mittelalterlichen Städtchen öffnen locande, kleine, individuell geführte und hübsch hergerichtete Gasthäuser, in den großen Städten hat man die Wahl zwischen charmanten Boutiquehotels, schicken Designhotels oder sorgfältig zurechtgemachten B-&-B-Zimmern, oft in schön restaurierten Altstadthäusern.

Abends trifft man sich zum Aperitif in den Bars, in den Städten gern in den großen Nobelhotels, im Sommer an der Küste in Badeanstalten, die sich bei Sonnenuntergang in Loungebars verwandeln. oder DJ-Sets für die Strandparty aufbauen. Neue, stilvolle Geschäfte mit Kleidung, Schuhen und ausgefallenen Designerstücken öffnen allerorten; oft machen sie sich das spektakuläre Ambiente eines Altstadtpalazzos zunutze.

Anlässe zur Verschönerung und Instandsetzung heruntergekommener Viertel und Gebäude gibt es immer. Zum Heiligen Jahr 2000 hat man für die Millionen Pilger halb Rom restauriert und die Infrastruktur modernisiert. Auch Neues kommt hinzu: etwa in Rom, Neapel und Venedig zeitgenössische Kunstaktionen, supermoderne Museen und Ausstellungshallen. Die vormals sehr von Fiat geprägte Stadt Turin versucht man erfolgreich mit ambitionierten Kulturprojekten ins postindustrielle Zeitalter zu überführen, die Winterolympiade 2006 und im Jahr 2011 die 150-Jahr-Feiern von Italien als Nationalstaat haben dabei geholfen, was man an der Erneuerung von Museen, der Infrastruktur, an Restaurierungen sieht. Viele Palazzi und prachtvolle Museen sind in der faszinierenden Hafenstadt Genua neu herausgeputzt worden. Mit der Pflege der historischen Stadtzentren kontrastieren die manchmal nahezu bedrückende Zersiedelung an der Peripherie der Städte und eine oft erstaunlich grobe moderne Architektur. Und obwohl die Italiener den Umweltschutz etwa durch die Einführung von Kläranlagen, die Einrichtung von Naturschutzgebieten und die stark zunehmende Landbestellung nach Biokriterien immer ernster nehmen, erschrecken an manchen Stränden, in Waldstücken und an Flüssen die Müllhinterlassenschaften - vor allem, aber nicht nur im Süden.

Es sind die Italiener selbst, die ihr Land am schärfsten kritisieren, vor allem dann, wenn nicht alles so läuft wie erwünscht. Verkehrschaos, fehlender Parkraum in den Städten, schlechter Service, überfüllte Züge: Da können die Italiener an sich und ihrem Land verzweifeln. Oder wenn im August die Fabriken schließen und damit auch gleich viele Restaurants und Geschäfte in den großen Städten: Ganz Italien fährt ans Meer, drangvolles Chaos und hohe Preise sind programmiert. Natürlich ist eine Notreserve garantiert, für die, die nicht in Urlaub fahren, und für einsame, mutige Touristen. Dabei gibt es nichts Schöneres, als diese heißen, ausgestorbenen Städte einmal ohne Verkehr und Lärm genießen zu können.

Damit beginnen auch schon die Argumente, warum man immer wieder gerne nach Italien fährt: der Schiefe Turm von Pisa, ein schimmernder Olivenhain, Michelangelos David, die Gondelfahrt auf dem Canal Grande, wildromantische Küsten wie die Cinque Terre oder die Costa Amalfitana… Die Italiener sind immer noch freundliche, großzügige und offene Menschen, auch wenn ihr Leben beim näheren Hinschauen beileibe nichts "Süßes" hat und sie - von wegen Dolce Vita! - im statistischen Vergleich tatsächlich sogar mehr als Deutsche, Engländer oder Franzosen arbeiten.

Italien ist vornehmlich ein Bergland, auf dessen Hügeln und in dessen Tälern fast 58 Mio. Menschen Platz finden müssen. Im Norden hat Italien noch wesentlichen Anteil an den Alpen: an den südwärts gerichteten Massiven der Zentral- und Westalpen, deren Ausläufer die großen oberitalienischen Seen freigeben, und an den südlichen Kalkalpen mit den Dolomiten. Letztere wurden 2009 dank ihrer einzigartigen landschaftlichen Schönheit von der Unesco zum Welterbe erklärt. Die Poebene schließt sich an, ein breites Flachland, das vom Piemont bis hinüber an die Adriaküste um Rimini reicht. Italienreisende durchqueren sie normalerweise eilig, entspricht sie doch platt, schwül und mückengeplagt so gar nicht einer typisch italienischen Landschaft. Dabei birgt sie sehenswerte Städte wie Parma, Mantua, Ferrara, dazu eine von Pappelzeilen und Deichen strukturierte Flusslandschaft längs des Pos, die im naturgeschützten Delta an der Adria mündet - reizvoll mit seinen Brackteichen, Flussarmen, Sanddünen und zahlreichen Vogelarten.

Klimatisch wird der Norden Italiens noch kontinental beeinflusst, das heißt, in Turin und Mailand ist es im Winter oft genauso kalt wie in Berlin oder Wien, höhere Sommertemperaturen kündigen allerdings schon die Nähe zum Süden an. Berühmt sind die milden Winter an der Riviera im Schutz der Seealpen und des ligurischen Apennins: Im Rücken Liguriens treffen die Alpen auf den Apennin, der sich über 1200 km lang bis an die Südspitze Kalabriens zieht. Im Süden wartet der Apennin sogar mit einem noch tätigen Vulkan auf - dem Vesuv bei Neapel, der, wenngleich ohne Rauch, noch nicht erloschen ist.

Ganz Italien hat eine Fläche von rund 300000 km2. Ein Sechstel davon sowie die Hälfte seiner 7600 km langen Küste entfallen auf die Inseln. In diesem Reiseführer wird jedoch nur das Festland beschrieben. Da die großen Inseln meist als eigene Reiseziele angesteuert werden, liegen für sie MARCO POLO Einzelbände vor: Sizilien, Sardinien, Capri, Elba und Ischia.

Der geografischen und klimatischen Vielfalt mit ihren Alpengipfeln, Flussebenen, waldreichen Mittelgebirgen, mediterranen Hügellandschaften und Meeresküsten entspricht die Vielschichtigkeit der historischen Vergangenheit Italiens. So hat jede Stadt, jede Provinz, jede Insel ihre eigene Geschichte. Griechen und Etrusker waren nach der Völkerwanderung um 1000 v. Chr. die Ersten, die Kultur und Geschichte Italiens nachhaltig prägten. Die Griechen gründeten ab dem 8. Jh. v. Chr. über 40 Städte in Süditalien. Die Etrusker, die vornehmlich im Norden Latiums, in der Toskana und der Poebene siedelten, waren ein handwerklich und künstlerisch hoch entwickeltes Volk. Dank ihres verblüffend heiteren Totenkults sind zahlreiche Zeugnisse ihrer ausdrucksvollen Kunst erhalten geblieben. Ihre Gräberstädte, die Nekropolen vor allem im Latium, gehören zu den Attraktionen einer Italienreise.

Im Lauf des 4. und 3. Jhs. v. Chr. unterwarf Rom ganz Italien und schickte sich in den nächsten Jahrhunderten an, ein gewaltiges Imperium im Mittelmeerraum, in Kleinasien und Europa aufzubauen. Imposante Bauten zeugen noch heute von dem Repräsentationswillen dieser einstigen Weltmacht. Zu ihnen zählen das Kolosseum, das 80 n. Chr. mit 100 Tage andauernden Kampfspielen eingeweiht wurde, die gigantische Hadriansvilla bei Tivoli, die Caracallathermen in Rom, in denen bis zu 1600 Badende Platz fanden, und die Arena in Verona mit ihren 22000 Plätzen.

Der Untergang des Römischen Imperiums dauerte Jahrhunderte. Schon bedroht von den Alemannen, den Franken, den West- und Ostgoten, den Hunnen und Germanen, teilte es sich noch in ein west- und ein oströmisches Reich, Letzteres mit der byzantinischen Hauptstadt Konstantinopel. Im 5. Jh. wurde Ravenna zur Residenz der weströmischen Kaiser und ist deshalb heute eine der besuchenswertesten Städte Italiens. Neue Völker drangen nach Italien und lösten den römischen Zentralismus auf, indem sie kleine Herzogtümer gründeten. Im Mittelalter beherrschten Araber, Normannen und die Staufer Süditalien. Aus normannischer und staufischer Zeit stammen vor allem in Apulien eindrucksvolle Kathedralen und Festungen.

Vom 10. bis ins 13. Jh. prägten die deutschen Kaiser und ihre Rivalitäten mit den Päpsten das Italien der mittelalterlichen Städte. Durch Kreuzzüge und Orienthandel blühten die Hafenstädte auf, Universitäten entstanden. Und heute noch zeugen stattliche Amtspaläste in den Städten vom Selbstbewusstsein der Kommunen bzw. ihrer Bürgerschaft, die im 13. Jh. zu eigenständigen Stadtstaaten wurden.

Im 14., bzw. 15. Jh. entwickelten sich lokale Fürstentümer, mit mächtigen Familien wie den Visconti und Sforza in Mailand, den Scaligern in Verona, den Este in Modena und Ferrara, den Gonzaga in Mantua, den Malatesta in der Romagna, den Montefeltro in den Marken, vor allem aber den Medici in der Toskana: Neben der Kirche wurden sie zu den großen Kunstmäzenen, die die italienische Renaissance entstehen ließen. Ihre Kunst und Kultur wurde für ganz Europa zum Maßstab. Einzigartige Künstlergenies wie Masaccio, Piero della Francesca, Brunelleschi, Donatello, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Botticelli und viele mehr entwickelten sich. Die katholische Gegenreformation brachte die Entstehung des Barocks mit sich, das vor allem in Rom und in Neapel zu bewundern ist. In den folgenden Jahrhunderten kämpften die europäischen Großmächte um die Vormachtstellung auf dem Stiefel. Dies endete 1861 mit der Bildung des italienischen Nationalstaats.

Dieser reichen, wechselvollen Geschichte sind die Unmengen an Kunstschätzen und Kulturgütern auf italienischem Boden zu verdanken - welch gigantische Aufgabe, sie zu erhalten! Dabei hilft übrigens die Spielleidenschaft der Italiener: Ein erheblicher Prozentsatz der staatlichen Lotteriegewinne fließt in den Denkmalschutz. Längst haben sich in den Museen besucherfreundliche, längere Öffnungszeiten durchgesetzt. Die großen staatlichen Museen stehen zudem für EU-Bürger unter 18 und über 65 Jahren gratis offen, junge Leute zwischen 18 und 25 zahlen hier nur den halben Preis. Und viele Städte haben cards eingeführt, Sammeltickets, die vergünstigten Eintritt in Sehenswürdigkeiten und Museen gewähren und zum Teil auch die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel erlauben.

Doch Italien ist beileibe nicht nur hohe Kunst: Während sich einerseits die Gastronomie verflacht hat, kehren in letzter Zeit vermehrt junge, engagierte Köche mit viel Liebe zu regionalen Spezialitäten zurück. Bioanbau, Bioläden und Bauernmärkte auch in den Städten unterstützen diese Tendenz. Das größte Verdienst kommt der italienischen Slow-Food-Bewegung zu, die sich aktiv und international erfolgreich für den Erhalt lokaler Produkte, kulinarischer Traditionen und umweltbewusster Nahrungsherstellung einsetzt. Umweltvereinigungen und auch der Staat bemühen sich verstärkt um den Schutz der Natur. Schon Anfang des 20. Jhs. wurden die ersten weitflächigen Naturschutzgebiete eingerichtet, wie der alpine Nationalpark Gran Paradiso zwischen den Viertausendern im Aostatal und der Parco Nazionale dell'Abruzzo mit seinen wilden Apenninbergen mit Wölfen und Bären im Süden Italiens. In den 1990ern kamen weitere Schutzgebiete hinzu, sodass Italiens Landschaft und Meeresgründe heute immerhin zu 10 Prozent unter Naturschutz stehen. Tourismusämter halten Kartenmaterial zu den Naturschutzgebieten, zu Wanderwegen und Radtouren bereit. Auch wer es extremer mag, findet in den Bergen und am Meer seine Spielwiesen, angefangen beim Klettern in Alpen und Apennin übers Biken und Surfen bis hin zum Raften auf wilden Bergbächen. Schön gelegene Bauernhöfe bieten Ferienunterkünfte an, oft mit Reitpferden, Swimmingpool und Gästefahrrädern sowie Produkten vom eigenen Hof. Agriturismo nennt sich dieses ländlich-geruhsame Kontrastprogramm zur geballten Fülle der Sehenswürdigkeiten - und es erfreut sich wachsender Beliebtheit unter den Urlaubern. So stehen die Zeichen für eine spannende Italienreise besser denn je, mit gut erhaltenen Altstadtkernen, wachsender Landschaftspflege und einer endlos erscheinenden Meeresküste.

Praktische Hinweise

Anreise

Auto

Die am meisten befahrene Strecke ist die mautpflichtige Brennerautobahn von Österreich ins italienische Südtirol. Aus der Schweiz gelangt man durch den 17 km langen St.-Gotthard-Tunnel und das Tessin nach Oberitalien. Außerdem gibt es zahlreiche Passstraßen (einige mautpflichtig), die aber in den Wintermonaten meist nicht befahrbar sind. Im Sommer bieten sie herrliche Gebirgspanoramen, kosten aber erheblich mehr Zeit.

Eine bequeme, aber in der Saison nicht billige Alternative sind Autozüge (www.dbautozug.de), die von mehreren deutschen Städten nach Bozen, Triest, Verona und Alessandria fahren.

Bahn

Die zwei Hauptstrecken nach Italien führen durch die Schweiz und den St.-Gotthard-Tunnel bzw. durch Österreich über den Brenner. Erkundigen Sie sich nach Sonderangeboten und Spartarifen. Die modernen DB-ÖBB EuroCity-Züge verbinden Deutschland und Österreich mit vielen norditalienischen Städten (www.obb-italia.com/de). Durchschnittliche Reisezeiten: von München nach Florenz ca. acht bis zehn Stunden, nach Rom zehn bis zwölf, nach Neapel 13 bis 15 Stunden. In den Hauptreisezeiten ist es unbedingt nötig, einen Schlaf- oder Liegewagenplatz, möglichst auch einen Sitzplatz, lange im Voraus zu reservieren. www.bahn.de

Flugzeug

Die wichtigsten internationalen Flughäfen in Italien: Mailand, Turin, Bologna, Genua, Venedig, Triest, Pisa, Florenz, Rom, Bari, Neapel. Viele Billigfluglinien fliegen von zahlreichen Flughäfen in Deutschland nach Italien: Gut vertreten ist Air Berlin (www.airberlin.com); sie fliegt aus Deutschland, der Schweiz und Österreich Mailand, Rom, Rimini, Pisa, Florenz, Venedig, Neapel, Brindisi, Lamezia Terme und Bari an; Easyjet (www.easyjet.com) fliegt von Berlin nach Rom, Pisa, Venedig und Neapel, German Wings (www.germanwings.com) von mehreren Städten nach Bologna, Venedig, Verona, Lamezia Terme, Rom und Mailand. Ryan Air (www.ryanair.com) fliegt Rom, Pisa, Bari, Bergamo, Bologna, Rimini, Venedig, Lamezia Terme, Triest, Ancona und Pescara an, Tui (www.tuifly.com) fliegt nach Brindisi, Bari, Neapel, Lamezia Terme und Rom. Auch die Lufthansatochter Airdolomiti (www.airdolomiti.de) fliegt aus München und Frankfurt am Main zahlreiche italienische Städte an. Die Ziele der österreichischen Low-Cost-Linie Intersky (www.intersky.biz) sind Mailand und Elba. Aus Österreich fliegt Niki (www.flyniki.com) u. a. nach Rimini, Bari, Brindisi und Lamezia Terme, aus Zürich Helvetic (www.helvetic.com) nach Bari, Lamezia Terme und Brindisi. Das Portal www.billigfluege.de hilft bei der Suche nach günstigen Flügen.

Auskunft

Italienische Zentrale für Tourismus Enit

- Barckhausstr. 10 | 60325 Frankfurt | Tel. 069 237434

- Mariahilferstraße 1b/Top XVI | 1010 Wien | Tel. 01 5051639

- Uraniastr. 32 | 8001 Zürich | Tel. 0434664040|

- www.enit.it

Easy Italia

So nennt sich die neue Servicenummer, die Touristen in Italien täglich von 9 bis 22 Uhr zum Ortstarif bei Fragen und Problemen helfen soll: Tel. 039039039

Auto

Vorgeschrieben sind Führerschein und Fahrzeugschein, empfohlen werden die grüne Versicherungskarte und eventuell ein Auslandsschutzbrief. Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften 50 km/h, ansonsten 90, auf Autobahnen 130 (bei Regen 110), auf Schnellstraßen 110 km/h. Auch tagsüber müssen Sie außerhalb von Ortschaften mit Abblendlicht fahren. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Pflicht ist das Mitführen einer Warnweste für Fahrer und Beifahrer.

Autobahnen in Italien sind bis auf einige Streckenabschnitte im Süden mautpflichtig, Schnellstraßen (superstrade) sind gebührenfrei. Um Warteschlangen an den Mautstellen zu umgehen, kann man auch mit allen gängigen Kreditkarten schnell und bargeldlos passieren.

Viele Innenstädte sind verkehrsberuhigt, es gibt fast nur noch gebührenpflichtige Parkbuchten mit Automaten. Rubbeltickets und magnetische Parkkarten bekommt man an Kiosken und in Tabakläden. Immer häufiger kontrollieren Kameras die Straßenzugänge zu den verkehrsberuhigten Stadtkernen, Z. T. L. genannt (zona traffico limitato). Ihr Hotel hilft mit einem Fahrpass. Bei besonders hohen Smogwerten verhängen viele Städte für ihre Zentren ein tagweises Fahrverbot für Autos der Euro-Schadstoffklasse 1, 2 und manchmal auch 3 sowie für ältere Dieselwagen ohne Partikelfilter, was über große Displays auf den Zufahrtsstraßen kundgetan wird. Das Auto parkt dann in den Außenbereichen, es geht mit öffentlichen Verkehrsmittel weiter, in den meisten Fällen gibt es ein P+R-System. Die Mailänder Innenstadt ist als Umweltzone ausgeschrieben, die oben genannten Schadstoffklassen brauchen für ihre Einfahrt in die Stadt einen Ecopass, den man dort bekommt, wo auch die Fahrscheine für die öffentlichen Verkehrsmittel verkauft werden, z. B. in Tabacchi-Geschäften oder in den Parkhäusern (www.mailand.diplo.de). Man tankt super 95 senza piombo oder gasolio (Diesel). Die Tankstellen - außer auf der Autobahn - schließen über die Mittagszeit (12.30-15 Uhr) und am Sonntag, aber viele haben Tankautomaten, die Ihnen weiterhelfen.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft in Rom

Via San Martino della Battaglia 4 | Tel. 06492131 | www.rom.diplo.de

Österreichisches Konsulat in Rom

Viale Liegi 32 | Tel. 068418212 | www.bmeia.gv.at

Schweizer Botschaft in Rom

Via Barnaba Oriani 61 | Tel. 06809571 | www.eda.admin.ch

Geld & Kreditkarten

Banken sind fast durchweg mit Geldautomaten (bancomat) versehen. Nahezu alle Hotels, Tankstellen, Supermärkte sowie die meisten Restaurants und Geschäfte akzeptieren die gängigen Kreditkarten.

Gesundheit

Legen Sie im Krankenhaus bzw. dem örtlichen Gesundheitsamt ASL (Agenzia Sanitaria Locale) die Europäische Krankenversicherungskarte EHIC vor. Wer sich zusätzlich absichern möchte, schließt eine Reisekrankenversicherung ab. Sofern Ihnen bei Arzt oder Apotheke Auslagen entstehen, heben Sie auf jeden Fall die Belege auf, und legen Sie sie Ihrer heimischen Kasse zur Erstattung vor. Ein Tipp: Die Notfallambulanz der Krankenhäuser (pronto soccorso) hilft in der Regel besonders schnell, gut und unbürokratisch.

Internetcafés & Wlan

Internetcafés gibt es überall (2-6 Euro/Std.), in den größeren Städten finden sich zudem manche Cafés mit Wifi-Zugang, wie WLAN auf Italienisch genannt wird. Das gilt auch für die Mehrzahl der Hotels, von denen viele heute zumindest im Bar-, Rezeptions- und Loungebereich eine drahtlose Internetverbindung anbieten, manche gratis, manche über ein an der Rezeption zu erwerbendes Passwort. Dasselbe gilt für Warte- und Barbereiche an Flughäfen und auf den großen Bahnhöfen sowie an manchen Autobahnraststätten vor allem im Norden.

Die Stadtverwaltungen von Rom (www.romawireless.com), Mailand und Bologna treiben den Netzzugang in der Innenstadt und in öffentlichen Parkanlagen aktiv voran. Über www.wi-fi-italia.com und wi-fi.jiwire.com finden Sie Adressen.

Mietwagen

An allen Flughäfen und größeren Bahnhöfen finden Sie Autovermietungen (Kreditkarte obligatorisch!). Für einen Kleinwagen zahlt man etwa 80 Euro pro Tag bzw. ab ca. 300 Euro pro Woche. Fragen Sie nach günstigen Ferien- und Wochenendtarifen! Buchungen vor Reiseantritt sind häufig preiswerter. Eine gute Suchmaschine für günstige Angebote auch in Italien ist www.billiger-mietwagen.de.

Museen & Sehenswürdigkeiten

Die Öffnungszeiten der Museen sind in den letzten Jahren viel besucherfreundlicher geworden, fast alle staatlichen Museen sind auch über Mittag geöffnet. Im Sommer können kurzfristig die Öffnungszeiten noch bis spät in den Abend verlängert werden. In diesem Band ist die Schließzeit angegeben, Kassenschluss ist oft früher. Die Eintrittspreise reichen von 4 Euro bis 10 Euro, vereinzelt mit Zuschlag bei Reservierung. Die staatlichen Museen (musei nazionali) sind zudem für EU-Bürger bis 18 und ab 65 gratis, von 18 bis 25 Jahren zum halben Preis zugänglich. Mitte April findet jedes Jahr die Settimana della Cultura statt, während der alle staatlichen Museen gratis besucht werden können.

Notrufe

Notruf (Pronto Soccorso) gratis von jedem öffentlichen Telefon:

- Polizei Tel. 113

- Feuerwehr (Vigili del Fuoco) Tel. 115

- Notarzt, Rettungswagen Tel. 118

- Pannenhilfe Tel. 803116

- Europaweit gültige Notrufnummer Tel. 112

Öffentliche Verkehrsmittel

Eisenbahn (www.fsitaliane.it, www.trentitalia.com) und Bus sind relativ preiswert. Die Züge sind pünktlicher als ihr Ruf, jedoch häufig überfüllt. Die superschnellen neuen Züge Frecciarossa und Eurostar, die zunehmend die Normalzüge ersetzen, verbinden die großen Städte; sie sind erheblich teurer, und eine Platzreservierung ist obligatorisch. Eine Reihe lokaler Bahnen bringt Sie in kleine Dörfer und abgelegene Landschaften z. B. mit Trenord in die lombardischen Täler, mit der Vinschgauerbahn ins Südtiroler Vinschgautal, mit Ferrovie Sudest durch den Salento in Apulien. In vielen Lokalzügen darf man Fahrräder mitnehmen. Bahnfahrkarten müssen vor Besteigen des Zuges an den orangegelben Automaten im Bahnhof entwertet werden. Neben der italienischen Eisenbahn gibt es die schnelle, komfortable Privatbahn Italo (www.italo.it). Großstädte wie Rom, Mailand und Neapel haben U-Bahnen und dichte Busnetze.

Öffnungszeiten

Lebensmittelgeschäfte sind werktags meist von 8.30 bis 13 und von 17 bis 19.30 Uhr geöffnet, alle anderen Läden, Boutiquen, Supermärkte und Warenhäuser öffnen normalerweise von 8.30 bis 12.30 und von 15.30 bis 19.30 Uhr. An einem Nachmittag in der Woche sind alle Geschäfte geschlossen. In Touristenorten bleiben Geschäfte und Boutiquen oft bis spät in die Nacht offen. Kirchen sind meist täglich von 8 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Post

Postämter sind im Allgemeinen Mo bis Fr 8.20 bis 13.20 Uhr, Sa bis 12.20 Uhr geöffnet. Das Porto für Briefe und Postkarten beträgt innerhalb Europas 75 Cent.

Preise

An der Theke kostet ein Espresso um 1 Euro, wer ihn am Tischchen sitzend trinkt, kann leicht das Doppelte, an Plätzen mit hohem Touristenaufkommen auch das Dreifache hinlegen.

Reisezeit

Im August sind die Ferienorte hoffnungslos überfüllt. Die Preise klettern in schwindelnde Höhen, und oft besteht Halbpensionszwang. Während im Sommer die Städte und Museen leer sind, bersten sie zu Ostern und an langen Wochenenden. Gute Reisezeiten sind Mai/Juni und September/Oktober, allerdings schließen viele Ferienhotels schon Ende September. Wetterdaten rufen Sie online ab unter: www.tempoitalia.it

Telefon & Handy

Die ehemaligen Vorwahlen sind fester Bestandteil der Rufnummer, man muss sie also auch bei Ortsgesprächen mitwählen, ebenso muss bei Anrufen aus dem Ausland die Null mitgewählt werden. Vorwahlen: Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Vorwahl nach Italien: 0039

Unter www.teltarif.de/i/reise-itm.html erfahren Sie, wie Sie preiswerter in Italien mit dem Handy telefonieren, ob über Prepaidkarten bei Ihrem Netzbetreiber noch vor Reiseantritt oder ob über italienische Prepaidkarten, bei denen Sie die Kosten eingehender Anrufe sparen und für die Sie eine neue Rufnummer bekommen.

Trinkgeld

Man sollte nicht zu knauserig sein, Trinkgeld (fünf bis zehn Prozent) bekommen nette Kellner in Restaurants und Cafés, Zimmermädchen, Kofferträger u. a.

Unterkunft

Agriturismo

Immer mehr Bauernhöfe in ganz Italien bieten Zimmer, Ferienwohnungen und Stellplätze für Camper und Zelte an. Oft sind das edel restaurierte Landgüter, die entsprechend kosten. Eine exzellente Website mit vielen bebilderten Angeboten ist www.agriturist.it. Den Führer "Ferien auf dem Land" des italienischen Tourismusverlags Touring Club gibt es auf Deutsch. Weitere gute Websites: www.agriturismo.it, zu Ferien auf dem Bauernhof in Südtirol www.roterhahn.it, Biobauernhöfe www.agriturismibiologici.net.

Bed & Breakfast

Vor allem in den Städten gibt es mittlerweile zahlreiche Unterkünfte dieser Art. Infos im Internet u. a. unter www.bbitalia.com, www.bed-and-breakfast-italien.com, www.bed-and-breakfast.it.

Camping

Im Buchhandel bekommen Sie den "Campingführer Italien mit Feriendörfern", ein stets aktualisiertes Verzeichnis von Campingplätzen und Feriendörfern. Im Internet finden Sie Informationen unter www.camping.it/Germany oder www.camping-in-italien.com.

Ferienwohnungen

Listen mit Vermietern bzw. Agenturen finden Sie bei den Fremdenverkehrsämtern oder im Internet (www.fewo-direkt.de, www.ferienhausmiete.de, www.casamundo.de, www.e-domizil.de, www.italia-casale.de). Eine gute Website für Ferienwohnungen in Süditalien ist www.nonsolocasa.de. Gute Unterkünfte für Süditalien gibt es auch auf www.cilento-ferien.de. Eine schöne Auswahl für Ligurien hat www.sommerfrische.it. Und der besondere Tipp: Die Restaurierung und Einrichtung von Unterkünften in alten Borghi, Weilern, Altstadtkomplexen hat zum Begriff albergo diffuso - Hoteldorf - geführt: www.alberghidiffusi.it.

Hotels

In den Touristengebieten am Meer bzw. in den Bergen bekommt man in der Hochsaison Zimmer häufig nur mit Halb- oder Vollpension, außerdem steigen die Preise im Juli/August stark an. Gute Suchportale sind z. B. www.booking.com, www.trivago.de und www.initalia.it/de. Das Portal der italienischen Umweltbewegung Lega Ambiente listet eine Reihe besonders umweltfreundlicher Hotels auf: www.legambienteturismo.it Und ganz besonders schöne Hotels finden Sie bei www.siglinde-fischer.de.

Jugendherbergen

Jugendherbergen, Backpackerhostels und billige Hotels finden Sie unter www.aighostels.com, www.hostelsclub.com und www.hostelitaly.com.

Zoll

Innerhalb der EU dürfen alle Waren für den persönlichen Verbrauch frei ein- und ausgeführt werden. Richtwerte hierfür sind u. a. 800 Zigaretten, 90 l Wein, 10 l Spirituosen. Für Schweizer sowie bei Durchreise durch die Schweiz gelten erheblich geringere Freimengen, u. a. 200 Zigaretten und 2 l Wein.

Events, Feste & mehr

Offizielle Feiertage

1. Jan.

Neujahr

6. Jan.

Heilige Drei Könige

März/April

Ostermontag

25. April

Befreiung vom Faschismus

1. Mai

Tag der Arbeit

2. Juni

Tag der Republik

15. Aug.

Mariä Himmelfahrt

1. Nov.

Allerheiligen

8. Dez.

Mariä Empfängnis

25./26. Dez.

Weihnachten

Festivals & Volksfeste

Februar/März

Karneval wird im piemontesischen Ivrea mit einer orgiastischen Orangenschlacht, in Venedig mit spektakulären Maskeraden, in Viareggio mit einem politsatirischen Wagenumzug gefeiert.

März/April

Ergreifende Osterprozessionen, besonders eindrucksvoll die Karfreitagsprozessionen in Taranto (Apulien) und Chieti (Abruzzen), außergewöhnlich am Ostersonntag die Wiederauferstehung in Sulmona (Abruzzen): La Madonna che Scappa in Piazza

15. Mai

Corsa dei Ceri in Gubbio (Umbrien): Große Votivgestelle werden im Laufschritt auf den Berg Ingino getragen - spektakulär!

Mai-Mitte Juni

Maggio Musicale Fiorentino: internationale Musikfestwochen in Florenz. www.maggiofiorentino.com

Mai/Juni

Fronleichnam: Prozessionen und bunte Blumenteppiche u. a. in Bolsena und Genzano bei Rom, in Spello (Umbrien) und in Campobasso (Molise).

Ende Juni-Mitte Juli

Festival dei Due Mondi in Spoleto mit Theater-, Tanz- und Musikevents.

Ende Juni-Ende August

I Suoni delle Dolomiti: Auf Almwiesen unter den Dolomitengipfeln des Trentino suggestive Konzerte. www.isuonidelledolomiti.it

Juli

Heineken Jammin' Festival: internationale Rock- und Popgrößen heizen Anfang Juli in San Giuliano bei Venedig ein. www.venezia.net/heineken-jammin-festival

Neapolis Festival, Süditaliens wichtigstes Rock-Pop-Festival in Neapel Mitte Juli. www.neapolis.it

Anfang Juli-Ende August

Die weltberühmten Opernfestspiele in der römischen Arena von Verona.

Anfang Juli-Mitte September

Ravello Festival: Vor der Kulisse der Costa Amalfitana hochkarätige Konzerte und vieles mehr. www.ravellofestival.com

2. Juli und 16. August

Palio di Siena: Italiens berühmtestes - und aus Tierschutzgründen umstrittenes - Pferderennen auf der schönen Piazza.

Mitte Juli

Pescara Jazz und Umbria Jazz, unter den zahlreichen Jazzfestivals während des italienischen Sommers zwei der besten. www.pescarajazz.com und www.umbriajazz.com

Arezzo Wave Love Festival: Fünf Tage lang spielen im Stadion von Arezzo die besten Gruppen neuer Rock-Pop-Trends auf, ein Festival der Spitzenklasse. www.arezzowave.com

August

Im August, der Sommerhochzeit, eine Fülle von Events wie Schlemmerfesten und zu Ferragosto, dem 15. Aug., phantastische Feuerwerke.

Die Alternativszene trifft sich in der zweiten Augusthälfte zur Notte della Taranta im Salento in Apulien.

In der letzten Augustwoche beleben Buskers, erstklassige internationale Straßenmusiker, die Plätze Ferraras. www.ferrarabuskers.com

September

Trasporto della Macchina di Santa Rosa: Zu Ehren ihrer Schutzheiligen tragen am 3. Sept. 100 Männer einen 30 m hohen Turm durch die mittelalterlichen Straßen Viterbos.

Oktober

Barcolana: Tausende von Segelbooten liefern sich am zweiten Oktoberwochenende im Golf von Triest an der oberen Adria die größte Amateurregatta Europas.

Bloss nicht

Sich beklauen lassen

Besonders auf Brief- und Handtaschen in öffentlichen Verkehrsmitteln sollten Sie gut aufpassen. Auch trägt man beim Stadtbummel die Handtasche und den Fotoapparat grundsätzlich an der zur Hauswand gerichteten Seite, nie zur Straßenseite. Am sichersten sind Brust- und Bauchtaschen. Im Hotel sollten Sie nach bewachten Garagen fragen.

Fälschungen kaufen

Wer beim Kauf von gefälschter Markenware - z. B. Gucci-, Prada- oder Louis-Vuitton-Taschen - erwischt wird, muss mit hohen Bußgeldern rechnen.

Getrennt abrechnen

Italienische Kellner und Gastbetriebe haben wenig Verständnis dafür, dass bei einer Gruppe von Gästen jeder für sich bezahlt. Egal, wie viel oder wie wenig einer gegessen hat, unter Italienern wird die Gesamtrechnung am Ende durch die Zahl derer geteilt, mit denen man gemeinsam gegessen hat.

Ungeduldig werden

Sie werden in Italien - besonders im Süden - einem anderen Zeitgefühl begegnen. Das führt häufig dazu, dass man mit organisatorischer Effizienz nicht weit kommt und oft scheinbar sinnlos warten muss. Dafür haben die Menschen aber viel mehr Zeit, was zu netten Begegnungen und manchmal wundersamen Lösungen von Problemen führen kann.

Der Platzzuweisung vorgreifen

Betreten Sie ein Restaurant, steuern Sie nicht gleich auf einen Tisch zu. Der Ober wird Ihnen einen Tisch zuweisen. Sie können Ihre Wünsche äußern, die gern berücksichtigt werden, sofern der betreffende Tisch nicht reserviert ist.

Allzu freizügig in Kirchen

Bitte nicht in Shorts oder mit nackten Schultern Kirchen besuchen, erst recht nicht während des Gottesdienstes.

Bestellen, ohne den Preis zu erfragen

In vielen Fällen empfiehlt es sich, vorher nach dem Preis zu fragen, z. B. vor einer Taxifahrt, bei der Zimmerbestellung, vor Inanspruchnahme einer Autowerkstatt oder wenn man das toskanische Steak, die fiorentina, oder Fisch bestellt, deren Preise häufig pro 100 g (etto) ausgezeichnet sind.

Zitronen oder Feigen pflücken

Vor allem im Süden kommt man vorbei an Gärten mit Bäumen voller Feigen, Zitronen und Orangen. Auch wenn sie einem fast in den Mund fallen, sollte man der Versuchung widerstehen. Oft trifft man jemanden: beim Bauernhaus, beim Arbeiten in den Plantagen - fragen Sie! In der Regel sind die Menschen stolz auf ihre Erzeugnisse und schenken Ihnen dann gern ein paar Früchte.

Bücher & Filme

Krimis

Eine ganze Reihe italienischer Krimiautoren begleiten durchs heutige Italien: Piero Soria und Margherita Oggero durch Turin und Piemont, Rosa Cerrato und Claudio Paglieri durch Genua und Ligurien, Andrea Vitali durch die Lombardei, Valerio Varesi und Kultautor Carlo Lucarelli durch die Emilia. Mit den Krimis von Marco Vichi und Nino Filastro lernen Sie Florenz kennen, mit Giannico Carofiglio Bari und Apulien. Alle (und noch viele mehr) sind auf Deutsch zu haben

Gomorrha

Wie brutal und zynisch es hinter den Postkartenbildern Italiens zugehen kann, das deckt die brisante Mafiareportage von Roberto Saviano auf, die auch in Deutschland zum Bestseller wurde

Grazie mille! Wie die Italiener unser Leben verschönert haben

Für die lebensfrohe Seite Italiens dankt die Autorin Carola Rönneburg in diesem amüsanten Buch

Arrivederci Roma

Stefan Ulrich nimmt humor- und liebevoll Abschied von seiner Zeit als Italienkorrespondent, kluges Lesevergnügen für Italienfans

habemus Papam

Nanni Morettis humorvoller Film von 2011 darüber, dass auch der höchste kirchliche Würdenträger nur ein Mensch ist, mit Selbstzweifeln und Träumen

Cesare deve morire

Shakespeares Drama Julius Caesar wird von der Theatergruppe der Insassen des Gefängnis Rebibbia gespielt, spannend verfilmt von Brüdern Taviani und 2012 auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet

Piazza Fontana: Romanzo di una strage

Großes politisches Kino von Filmer Marco Tullio Giordana von 2012 über das rechtsextremistische Bombenattentat 1969 in einer Bank im Zentrum Mailands und seine ideologisch-moralischen Auswirkungen bis heute

17-28 °C
10 h/Tag
21 °C

Fakten

Einwohner 60.317.000
Fläche 301.338 km²
Sprache Italienisch
Währung Euro
Strom 230 V, 50 Hz
Regierungssystem Republik
Hauptstadt Rom
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 17:14 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

13h 8min
11h 56min
1h 10min
Route planen
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