Seite teilen

Island-Reiseführer

Island ist wie kein anderes Land durch seine atemberaubende Natur geprägt. Von den Wasserfällen im Süden über die Fjorde im Westen bis hin zu den Gletschern und Vulkanen im Landesinneren. Egal wo, Island weiß auf natürliche und doch besondere Weise zu beeindrucken. Die spannende Geschichte der Wikinger lässt sich über mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen und führt direkt zum modernen Island. Vor allem in der Hauptstadt Reykjavík finden sich neumodische Architektur wie die Konzerthalle Harpa, komfortable Hotels und hochkarätige Gastronomie.

Sehenswürdigkeiten in Island

Was du in Kürze über Island wissen musst

Island zeichnet sich besonders durch seine einzigartige Natur aus. In wenigen anderen Ländern der Welt finden sich auf so kleinem Raum so viele besondere Sehenswürdigkeiten. Island ist geologisch betrachtet sehr jung und aktiv, unter der Erde brodelt es. Das Land ist übersät mit Vulkanen, heißen Quellen und geothermischen Gebieten. Die Nähe zum Wasser wird einem durch die vielen Wasserfälle, Seen und Fjorde bewusst. Der raue aber sympathische Charme der kleinen Insel im Norden zieht einen schnell in seinen Bann.

Das sind die Must-Sees für jeden Island-Urlaub

Für wen ist Island geeignet?

Island ist ein Land für Entdecker. Egal ob mit dem Mietwagen, per Bus oder auch zu Fuß: Jung und Alt gehen hier auf größere und kleinere Expeditionen. Naturliebhaber werden in Island ein ganz besonderes Juwel finden, denn die Isländer lieben ihr Land und teilen diese Leidenschaft gerne. Auch für geschichtlich Interessierte hat das Land einiges zu bieten, die Historie der Besiedlung und die vielen Sagas können schöne Abende füllen. Vom Mehrbett-Hostel bis zum Luxushotel mitten im Nationalpark findet sich für jeden eine passende Umgebung.

Wie teuer ist Island?

Island ist kein günstiges Reiseland und durch den steigenden Tourismus der letzten Jahre gerade in einem Preisfindungsprozess. Flüge nach Island sind oft zu Schnäppchenpreisen zu bekommen. Wer einmal auf der Insel ist wird tiefer in die Taschen greifen müssen, insbesondere bei Hotels, Mietwagen und geführten Touren. Die isländische Krone hat ebenfalls an Wert gewonnen, was das Reisen für uns Europäer noch einmal teurer macht. Am leichtesten sparen lässt es sich, wenn man der Natur näher kommt. Zelt statt Hotel, Wanderschuhe statt Mietwagen und Gaskocher statt Restaurant.

Wie groß ist Island?

Island ist mit 103.000 km2 gar nicht so klein, wie man denken würde. Auf diese Fläche verteilen sich lediglich 330.000 Einwohner und machen das Land so mit 3 Einwohnern pro km2 zu einem der am dünnsten besiedelten Orte auf dem Planeten. In manchen Gebieten kann man kilometerweit fahren, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Die Landflucht hat die Menschen in die größeren Städte gezogen, wodurch viele Fjorde und das Landesinnere nahezu unbesiedelt verbleiben.

Welche Regionen gibt es in Island?

Das Land teilt sich in acht Regionen auf. Neben der Hauptstadtregion und den Westfjorden im Nordwesten ganz pragmatisch in Norden, Osten, Süden und Westen. Während man die islandtypischen Sehenswürdigkeiten meist in jeder Region zu sehen bekommen kann, hat doch jede ihre eigenen Besonderheiten. Der Süden ist beliebt für Tagestouren ab Reykjavík, der Osten für seine Stille. Der Norden wird durch die zweitgrößte Stadt Akureyri geprägt und die Fjorde im Westen durch ihre Unberührtheit.

Mehr über Islands Regionen erfahren

Was solltest du sonst noch über Island wissen?

Island litt wie kein anderes Land unter dem Finanzkollaps im Jahr 2008 und hat seitdem schwere Zeiten durchgemacht. Durch den Ausbruch des Eyjafjallajökull im Jahre 2010 wurde Island dann buchstäblich auf die Titelseiten der Weltpresse katapultiert. In den darauffolgenden Jahren wuchs der Tourismus rasant und ist heute neben dem Fischfang die größte Einkommensquelle des Landes. Die Natur in Island ist empfindlich, und da sie für weitere Generationen erhalten bleiben soll, möchten wir dir nahe legen, dich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen.

Islands Natur schützen: Der isländische Schwur

Was kann man auf Island unternehmen?

Es gibt viele Wege, Island zu entdecken und eine gute Zeit hier zu verbringen. Am größten ist das Angebot im Bereich ‚Natur erleben‘. Dutzende Anbieter führen das ganze Jahr über geführte Touren zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Insel durch. Die meist mit Bussen angesteuerten Orte laden zum Wandern ein oder bieten andere Besonderheiten wie natürlich beheizte Schwimmbäder, besondere Industrie oder Flora und Fauna.

Islands beliebteste Sehenswürdigkeiten

Der Golden Circle bietet einen idealen Einstieg in das kleine Land im Norden, denn hier befinden sich auf kompaktem Raum mehrere einzigartige und landestypische Sehenswürdigkeiten. Die Route verläuft durch den Þingvellir-Nationalpark, in dem sich die Schlucht zwischen der eurasischen und der nordamerikanischen Kontinentalplatte auftut. Hier wurde einst regelmäßig eines der ersten Parlamente der Menschheit, das Alþingi abgehalten. Weiter geht die Tour zum Geysir Strokkur und letztendlich zum goldenen Wasserfall Gullfoss.

Die Blaue Lagune befindet sich auf dem Weg vom internationalen Flughafen in die Hauptstadt Reykjavík und ist deshalb ideal zum Erleben isländischer Badekultur. Sie ist aber bei weitem nicht die einzige geothermisch heiße Quelle in Island. Die Bäder in der Mývatn-Region im Norden und verschiedene Schwimmbäder verteilen sich im ganzen Land.

Dutzende Wasserfälle finden sich alleine an der Südküste. Gullfoss, Skógafoss, Seljalandsfoss und viele mehr sind beliebte Haltepunkte bei Rundreisen und Ausflügen. Im Landesinneren finden sich riesige Fälle mit hunderten Metern Falltiefe, in den Fjorden märchenhafte und pittoreske Exemplare, die Fotografen in ihren Bann ziehen.

Islands schönste Inseln, Seen und Wasserfälle

Im Westen und Norden sind Ausflüge zur Wal- und Vogelbeobachtung beliebte Tagestouren. In den Gewässern rund um Island tummeln sich vom Mink- bis zum Blauwal verschiedenste Exemplare der großen Säugetiere. Besonders im Norden gibt es nicht nur Papageientaucher, sondern auch viele andere Vogelarten zu sehen.

Wer kulturell interessiert ist, findet in Reykjavík verschiedene Museen zu Themen rund um Islands Geschichte, aber auch kleine Galerien und Boutiquen, in denen das moderne Island sich wiederfindet. Neben Ausstellungen zu  Walen und den Nordlichtern findet sich in Island auch das einzige Museum für Penisse auf dem Globus.

Die interessantesten Aktivitäten in Island

-- °C--:--Mehr +
Quick Facts Reiseführer Island
Weniger -

Unser Autor

Marc Herbrechter

Marc fühlt sich am wohlsten wenn es nordisch frisch ist und die Natur ursprünglich und rau. Deshalb lebte er drei Monate in Reykjavík und schreibt seitdem auf seinem Blog über alles rund um Island.
Weitere Infos auf www.island-ringstrasse.de

© Jan Miko, shutterstock

Must-Sees & Geheimtipps: Highlights Island

Reisende in Island erwarten raue Landschaften, atemberaubende Naturschauspiele, moderne Kultur und langreichende Geschichte. Neben Wahrzeichen wie der Hallgrímskirkja oder Harpa sind die Sehenswürdigkeiten entlang des Golden Circle ein absolutes Muss für jeden, der nach Island kommt.

Übersicht: Islands Sehenswürdigkeiten

 

  • Must-Sees
  • Orte
  • Architektur
  • Vulkane, Berge, Nationalparks
  • Inseln, Seen, Wasserfälle
  • Aktivitäten
Must-Sees
Liste
Karte
  1. Eyjafjallajökull
    In KarteDetailsWeniger
    Rangárþing eystra, Ísland
    © StockWithMe, shutterstock
    Eyjafjallajökull

    Der unaussprechliche Vulkan Eyjafjallajökull liegt am südlichen Rand des Hochlandes und ist mit einer riesigen Eiskappe überdeckt. Diese Kombination führte bei dem Ausbruch im Jahr 2010 zu einer enormen Ascheentwicklung und legte europaweit den Flugverkehr lahm. Heute kann man verschiedene Touren zum Gletscher unternehmen und auf den Spuren der Lavaströme wandeln.

    Weniger
  2. Blaue Lagune
    In KarteDetailsWeniger
    Bláalónsvegur / Grindavík, Ísland
    © Puripat Lertpunyaroj, shutterstock
    Blaue Lagune

    Die Blaue Lagune (Bláa lónið) ist ein geothermales Spa, nur wenige Kilometer vom Flughafen bzw. Reykjavík entfernt. Dadurch eignet sie sich perfekt zur Entspannung vor oder nach dem Flug. Das Wasser erhält seine blaue Farbe von Silikaten, Algen und Mineralien, die es während seiner Reise aus über zweitausend Metern Tiefe aufnimmt. In der Lagune werden verschiedene Spa-Pakete angeboten, ein Hotel ist ebenfalls vorhanden. Durch die Lage und Bekanntheit ist es unbedingt notwendig, frühzeitig zu buchen. Viele Hotels, Buslinien und Tourveranstalter bieten Pakete für die Blaue Lagune an.

    Weniger
  3. Akureyri
    In KarteDetailsWeniger
    Akureyri, Ísland
    © Reinhard Tiburzy, shutterstock
    Akureyri

    Akureyri ist Islands zweitgrößte Stadt und liegt weit im Norden am Rande des Eyjafjörður-Fjordes. Hier finden sich Pendants zu vielen Sehenswürdigkeiten rund um Reykjavík, die aber durch ihre Lage weniger touristisch erschlossen sind. Die Naturbäder von Mývatn zum Beispiel und der Wasserfall der Götter (Goðafoss). Bekannt ist die Region auch für ihre hohe Erfolgsquote beim Whale Watching. Wer Wale in freier Natur beobachten will, findet hier viele gute Veranstalter, vor allem im nahe gelegenen Ort Húsavik.

    Weniger
  4. Keflavík
    In KarteDetailsWeniger
    Reykjanesbær, Ísland
    © Anastasios71, shutterstock
    Keflavík

    Keflavík ist der Ausgangspunkt beinahe jeder Islandreise, da sich hier der internationale Flughafen befindet. Die kleine Stadt liegt etwa 40 km südlich von Reykjavík und beherbergt u.a. das Vikingaheimar, ein Museum mit fünf Ausstellungen über die Wikinger. Das Prachtstück des Museums ist der Nachbau eines Wikingerschiffes, mit dem der Erbauer Gunnar Marel Eggertsson im Jahre 2000 nach New York segelte.

    Weniger
  5. Reykjavík
    In KarteDetailsWeniger
    Reykjavík, Ísland
    © Tsuguliev, shutterstock
    Reykjavík

    Reykjavík ist die Hauptstadt Islands und knapp zwei Drittel der Bevölkerung Islands leben in ihrem Einzugsgebiet. Die Hafenstadt liegt nahe der Seltjarnarnes-Halbsinsel im Westen, direkt am Meer. Der Stadtkern ist kompakt und übersichtlich, die meisten Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants befinden sich hier. Geprägt wird Reykjavík durch Bauten wie die Hallgrímskirkja im Zentrum, die Konzerthalle Harpa am Hafen und die vielen kleinen, bunten Wohnhäuser in den Seitenstraßen. Hier finden sich Museen, Ausstellungen und kulinarische Highlights sowie Tourveranstalter, die von hier aus zu umliegenden Orten fahren.

    Weniger
  6. Landmannalaugar
    In KarteDetailsWeniger
    Arlún, Ísland
    © Jose Arcos Aguilar, shutterstock
    Landmannalaugar

    Landmannalaugar ist das Goldstück der isländischen Highlands. Nirgends ist Island so bunt wie hier. Die Gegend ist auch für ihre geothermische Aktivität bekannt, überall gibt es dampfende Wasserstellen und natürliche heiße Quellen. Besonders beliebt ist die Region bei Wanderern. Egal ob für ein- oder mehrstündige Touren oder sogar solche, die sich über mehrere Tage strecken. Neben dem Campingplatz finden sich hier auch Hütten, die Abenteurern einen warmen Schlafplatz gewähren.

    Weniger
  7. Jökulsárlón
    In KarteDetailsWeniger
    Hornafjörður, Ísland
    © Jan Miko, shutterstock
    Jökulsárlón

    Die Gletscherlagune am Fuße des Vatnajökull-Gletschers im Süd-Osten ist eine der beliebtesten Tagestouren von Reykjavík aus. Hier kann man einem Gletscher so nah sein wie es eben möglich ist, ohne ihn zu besteigen. Bei einer Bootstour kann man den meterhohen Eisbrocken einen Besuch abstatten und dabei über die Entstehung der Lagune und die Auswirkungen der globalen Erderwärmung lernen. Nach der Tour lohnt sich ein Besuch am Strand auf der anderen Seite der Ringstraße, wo die Eisberge langsam ins Meer hinaus treiben und teilweise wieder an Land gespült werden. Hier kann man atemberaubende Erinnerungsfotos schießen.

    Weniger
  8. Gullfoss
    In KarteDetailsWeniger
    Bláskógabyggð, Ísland
    © Nakcrub, shutterstock
    Gullfoss

    Der goldene Wasserfall befindet sich am Ende des Golden Circle im Hochland der Insel. Hier schmeißt sich der breite Hvítá-Fluss über zwei Stufen verteilt über 30 Meter in die Tiefe, um dann in einer Schlucht zu verschwinden. Im Sommer bilden sich hier regelmäßig wunderschöne Regenbogen. Im Winter friert der Fall oft fast gänzlich zu und es entstehen surreale Gebilde aus Eis. Einst sollte hier ein Kraftwerk entstehen, doch eine mutige Isländerin wusste dies zu verhindern. Ihre Geschichte wird auf dem Wanderpfad entlang des Weges erklärt.

    Weniger
  9. Skaftafell
    In KarteDetailsWeniger
    Hornafjörður, Ísland
    © Creative Travel Projects, shutterstock
    Skaftafell

    Skaftafell ist eine der schönsten und natürlichsten Regionen im Land. Einst ein eigener Nationalpark, ist diese Region nun Teil des riesigen Vatnajökull National Park. Hier befindet sich Svartifoss, der schwarze Wasserfall. Eingebettet in Basaltsäulen stürzt das Wasser hier beeindruckende 20 Meter in die Tiefe. Auch hier bieten sich Wanderungen und Übernachtungen im Zelt an, hier kann man der Natur nahe sein und das ursprüngliche Island kennen lernen.

    Weniger
Interessante Orte
Liste
Karte
  1. Reykjavík
    In KarteDetailsWeniger
    Reykjavík, Ísland
    © Tsuguliev, shutterstock
    Reykjavík

    Reykjavík ist die Hauptstadt Islands und knapp zwei Drittel der Bevölkerung Islands leben in ihrem Einzugsgebiet. Die Hafenstadt liegt nahe der Seltjarnarnes-Halbsinsel im Westen, direkt am Meer. Der Stadtkern ist kompakt und übersichtlich, die meisten Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants befinden sich hier. Geprägt wird Reykjavík durch Bauten wie die Hallgrímskirkja im Zentrum, die Konzerthalle Harpa am Hafen und die vielen kleinen, bunten Wohnhäuser in den Seitenstraßen. Hier finden sich Museen, Ausstellungen und kulinarische Highlights sowie Tourveranstalter, die von hier aus zu umliegenden Orten fahren.

    Weniger
  2. Akureyri
    In KarteDetailsWeniger
    Akureyri, Ísland
    © Reinhard Tiburzy, shutterstock
    Akureyri

    Akureyri ist Islands zweitgrößte Stadt und liegt weit im Norden am Rande des Eyjafjörður-Fjordes. Hier finden sich Pendants zu vielen Sehenswürdigkeiten rund um Reykjavík, die aber durch ihre Lage weniger touristisch erschlossen sind. Die Naturbäder von Mývatn zum Beispiel und der Wasserfall der Götter (Goðafoss). Bekannt ist die Region auch für ihre hohe Erfolgsquote beim Whale Watching. Wer Wale in freier Natur beobachten will, findet hier viele gute Veranstalter, vor allem im nahe gelegenen Ort Húsavik.

    Weniger
  3. Keflavík
    In KarteDetailsWeniger
    Reykjanesbær, Ísland
    © Anastasios71, shutterstock
    Keflavík

    Keflavík ist der Ausgangspunkt beinahe jeder Islandreise, da sich hier der internationale Flughafen befindet. Die kleine Stadt liegt etwa 40 km südlich von Reykjavík und beherbergt u.a. das Vikingaheimar, ein Museum mit fünf Ausstellungen über die Wikinger. Das Prachtstück des Museums ist der Nachbau eines Wikingerschiffes, mit dem der Erbauer Gunnar Marel Eggertsson im Jahre 2000 nach New York segelte.

    Weniger
  4. Selfoss
    In KarteDetailsWeniger
    Selfoss, Ísland
    © John Stebbins Photography, shutterstock
    Selfoss

    Der kleine Ort Selfoss befindet sich südöstlich von Reykjavík an der Ringstraße und ist für die meisten der erste Ort in Island bei ihrer Rundreise. Hier kann man einen ersten Eindruck vom Leben in Island auf dem Lande gewinnen und sich für den anstehenden Road Trip noch einmal mit allem möglichen versorgen, das man so braucht.

    Weniger
  5. Dalvík
    In KarteDetailsWeniger
    Dalvíkurbyggð, Ísland
    © Banet, shutterstock
    Dalvík

    Dalvík ist eine kleine Stadt nördlich von Akureyri. Direkt am Fjord gelegen gibt es hier vor allem eines zu sehen: Boote. Die meisten von ihnen fahren zum Fischen hinaus, sehr viele auch zum Gucken: Von hier aus kann man die Futterplätze von Walen angenehm erreichen und hat so die besten Voraussetzungen zur Walbeobachtung.

    Weniger
  6. Húsavík
    In KarteDetailsWeniger
    Húsavík, Ísland
    © Alexey Stiop, shutterstock
    Húsavík

    Húsavík liegt ganz im Norden, etwas östlich von Akureyri und kann als Hauptstadt der Walbeobachtung bezeichnet werden. Von hier aus starten jeden Tag viele Schiffe in Richtung Norden, um in den Fjorden nach den großen Säugetieren Ausschau zu halten. Mit Erfolgsquoten weit jenseits der 90% sind die Chancen, hier einen oder auch mehrere Wale in freier Wildbahn zu sehen, sehr hoch. Neben Mink- und Buckelwalen verirren sich ab und zu sogar die riesigen Blauwale in diese Gewässer. Für ein paar Kronen mehr kann man in die Tour auch einen Abstecher zu den Nistplätzen der Papageientaucher einbinden.

    Weniger
  7. Hafnarfjörður
    In KarteDetailsWeniger
    Hafnarfjörður, Ísland
    © Johann Helgason, shutterstock
    Hafnarfjörður

    Hafnarfjörður grenzt südlich an Reykjavík und gehört zur Metropolregion der Hauptstadt. Im Inneren der Stadt findet sich der Víðistaðatún, ein Park der mit Skulpturen isländischer Künstler geschmückt ist. Außerdem kann man hier schön erkennen, wie die Bauten im Stadtkern um die vielen kleinen Hügel und Steine herum gebaut wurden, aus Rücksicht auf die Elfen, die dort leben.

    Weniger
  8. Egilsstaðir
    In KarteDetailsWeniger
    Egilsstaðir, Ísland
    © November 27, shutterstock
    Egilsstaðir

    Ganz im Osten des Landes findet sich mit Egilsstaðir eine typische Ortschaft in den Ostfjorden. Etwas untypisch ist vielleicht, dass sie gleich mehrere tolle Sehenswürdigkeiten zu bieten hat: Der Wasserfall Hengifoss ist mit über 120m Höhe der dritthöchste im Land und nur ein paar Kilometer entfernt findet sich die natürliche heiße Quelle von Laugarfell.

    Weniger
  9. Vík í Mýrdal
    In KarteDetailsWeniger
    Vík í Mýrdal, Ísland
    © Nido Huebl, shutterstock
    Vík í Mýrdal

    Der kleine Ort Vík liegt im Süden, direkt an der Ringstraße, und ist für seinen pechschwarzen Strand und die Steinformationen im Meer bekannt. Der durch Vulkanasche komplett schwarz gefärbte Sand gibt dem Ort eine dunkle und mystische Stimmung. So ist es nicht verwunderlich, dass es zu den Steinformationen im Atlantik eine düstere Geschichte von Trollen und einem Segelschiff gibt. Im Ort gibt es ein Restaurant, welches besonders für sein gutes Pferdefleisch bekannt ist.

    Weniger
Architektur
Liste
Karte
  1. Hallgrímskirche
    In KarteDetailsWeniger
    Hallgrímstorg 1 / Reykjavík, Ísland
    © Piith Hant, shutterstock
    Hallgrímskirche

    Die Hallgrímskirkja ist das Wahrzeichen der Hauptstadt Reykjavík und thront majestätisch über der Metropole. Der Bau der Kirche dauerte über 40 Jahre, ihren Namen bekam sie vom isländischen Dichter Hallgrímur Pétursson. In den Kirchturm bringt den Besucher ein Aufzug, einmal oben angekommen muss man also nur noch die beeindruckende Aussicht über die Stadt und den Ozean genießen. Am Horizont sind bei gutem Wetter die Ausläufer der Snæfellsnes-Halbsinsel gut erkennbar.

    Weniger
  2. Konzerthaus
    In KarteDetailsWeniger
    Austurbakki 2 / Reykjavík, Ísland
    © Nicram Sabod, shutterstock
    Konzerthaus

    Die Konzerthalle Harpa ist ein kulturelles Zentrum der Stadt. Hier befinden sich einige kleine Geschäfte, große Säle für Konzerte und Konferenzen und auch ein Kino. Nicht unkritisch sehen viele das Gebäude mit den Kristallfenstern, da es in der Zeit des großen Finanzcrash und mit Mitteln aus diesem Kontext erbaut werden sollte. Heute nimmt die Harpa für viele eine Symbolwirkung für den Aufschwung ein.

    Weniger
  3. Perlan
    In KarteDetailsWeniger
    Varmahlíð / Reykjavík, Ísland
    © KeongDagreat, shutterstock
    Perlan

    Eine wirkliche Perle Reykjavíks befindet sich auf einem Hügel etwas außerhalb der Innenstadt. Unter der gläsernen Halbkugel befinden sich ein Planetarium, Restaurants, Cafés, ein Saga-Museum und seit neuestem (Juni, 2017) ein Gletscher- und Eishöhlenmuseum. Das Gebäude ist also vollgepackt mit Ausstellungen und Sehenswertem. Es bietet sich perfekt für verregnete Tage in der Hauptstadt an, auch durch die geringe Entfernung zum Stadtzentrum.

    Weniger
  4. Nationaltheater Reykjavík
    In KarteDetailsWeniger
    Hverfisgata 19 / Reykjavik (Hauptstadt), Ísland
    © Martin Putz, Wikimedia Commons
    Nationaltheater Reykjavík

    Das Nationaltheater in Reykjavík ist ein weiteres Beispiel für moderne Architektur in Island. Es wurde während des zweiten Weltkriegs gebaut und besteht größtenteils aus Basaltgestein. Die glitzernde Außenfassade besteht aus hiesigen Gesteinen, die in den Putz eingemischt wurden und dem Gebäude einen edlen Anblick geben. Das Theater ist regelmäßig gut gefüllt und es gibt beinahe jeden Tag eine Aufführung.

    Weniger
Vulkane, Berge, Nationalparks
Liste
Karte
  1. Þingvellir
    In KarteDetailsWeniger
    Selfoss, Ísland
    © elxeneize, shutterstock
    Þingvellir

    Kein Ort in Island bietet so weitreichende geschichtliche Wurzeln wie der Þingvellir-Nationalpark. Bereits im Jahre 930 trafen sich hier die ersten Siedler, berieten sich über wichtige Themen und erließen Gesetze. Auch geologisch ist der Park ein Hotspot, denn hier trennen sich die nordamerikanische und die eurasische tektonische Platte voneinander. Wasser vom viele Kilometer entfernten Vatnajökull bahnt sich jahrzehntelang seinen Weg durch die Lava und fließt durch die Silfra-Spalte zwischen den Kontinenten in Islands größten See, den Þingvallavatn.

    Weniger
  2. Eyjafjallajökull
    In KarteDetailsWeniger
    Rangárþing eystra, Ísland
    © StockWithMe, shutterstock
    Eyjafjallajökull

    Der unaussprechliche Vulkan Eyjafjallajökull liegt am südlichen Rand des Hochlandes und ist mit einer riesigen Eiskappe überdeckt. Diese Kombination führte bei dem Ausbruch im Jahr 2010 zu einer enormen Ascheentwicklung und legte europaweit den Flugverkehr lahm. Heute kann man verschiedene Touren zum Gletscher unternehmen und auf den Spuren der Lavaströme wandeln.

    Weniger
  3. Landmannalaugar
    In KarteDetailsWeniger
    Arlún, Ísland
    © Jose Arcos Aguilar, shutterstock
    Landmannalaugar

    Landmannalaugar ist das Goldstück der isländischen Highlands. Nirgends ist Island so bunt wie hier. Die Gegend ist auch für ihre geothermische Aktivität bekannt, überall gibt es dampfende Wasserstellen und natürliche heiße Quellen. Besonders beliebt ist die Region bei Wanderern. Egal ob für ein- oder mehrstündige Touren oder sogar solche, die sich über mehrere Tage strecken. Neben dem Campingplatz finden sich hier auch Hütten, die Abenteurern einen warmen Schlafplatz gewähren.

    Weniger
  4. Skaftafell
    In KarteDetailsWeniger
    Hornafjörður, Ísland
    © Creative Travel Projects, shutterstock
    Skaftafell

    Skaftafell ist eine der schönsten und natürlichsten Regionen im Land. Einst ein eigener Nationalpark, ist diese Region nun Teil des riesigen Vatnajökull National Park. Hier befindet sich Svartifoss, der schwarze Wasserfall. Eingebettet in Basaltsäulen stürzt das Wasser hier beeindruckende 20 Meter in die Tiefe. Auch hier bieten sich Wanderungen und Übernachtungen im Zelt an, hier kann man der Natur nahe sein und das ursprüngliche Island kennen lernen.

    Weniger
  5. Hekla
    In KarteDetailsWeniger
    Næfurholt, Ísland
    © Daniel Harwardt, shutterstock
    Hekla

    Als einer der aktivsten Vulkane des Landes ist die Hekla geologisch wie landschaftlich interessant. Durch die geringe Entfernung zu Reykjavík bieten sich Tagestouren in die Region an. Neben den Spuren der zahlreichen Ausbrüche gibt es hier den Wikingerhof Stöng zu bestaunen, eines der am besten erhaltenen Bauwerke aus der Zeit der ersten Siedler. Außerdem finden sich hier der Wasserfall Háifoss und die Felsschlucht Gjáin, zu denen Naturliebhaber kleine Wanderungen unternehmen und die ursprüngliche Natur Islands erleben können.

    Weniger
  6. Látrabjarg
    In KarteDetailsWeniger
    Patreksfjörður, Ísland
    © LouieLea, shutterstock
    Látrabjarg

    Das Ende Islands ist ein echtes Juwel: Látrabjarg, die Landzunge am westlichsten Rand der Insel, hoch oben in den Westfjorden. Allein die Anreise ist den Besucht wert, denn abgelegener als in den Westfjorden wird es nicht mehr. Hier kann man die Spuren der Landflucht wie nirgends sonst auf der Insel erkennen, und die Wahrscheinlichkeit, einer anderen Menschenseele zu begegnen, ist nirgends geringer als hier. Neben den hunderte Meter hohen Klippen gibt es hier vor allem Papageientaucher zu bestaunen.

    Weniger
  7. Snæfellsjökull
    In KarteDetailsWeniger
    Ólafsvík, Ísland
    © Photography by SC, shutterstock
    Snæfellsjökull

    Die Halbinsel Snæfellsnes nördlich von Reykjavík wird auch als „kleines Island“ bezeichnet, denn hier finden sich viele der typischen Sehenswürdigkeiten auf engstem Raum. Ganz im Westen der Region befindet sich der Snæfellsjökull, ein gletscherbedeckter Vulkan mitten in einem sehr grünen Nationalpark. Neben Wanderungen bieten sich in der Region viele Sehenswürdigkeiten wie die Felsformationen Arnarstapi, der kleine Ort Ólafsvík und eine heiße Quelle direkt am Zugang zur Halbinsel an. Tagestouren bieten sich hier auch für Kurzurlauber an.

    Weniger
  8. Askja
    In KarteDetailsWeniger
    Mývatn, Ísland
    © Nadezda Murmakova, shutterstock
    Askja

    Am nördlichen Rande des Vatnajökull-Nationalparks findet sich mit Askja ein weiterer Vulkan. Touren hierher bieten sich vor allem aus dem Norden heraus an, zum Beispiel aus der Mývatn-Region. Hier kann man auf den Spuren von Astronauten durch das Dyngjufjöll-Vulkangebiet wandeln, denn schon Neil Armstrong machte hier sein Training, bevor es zum Mond ging. Neben Höhlen, Lavafeldern und Wasserfällen gibt es hier auch einen Kratersee voller Schwefelwasser zu sehen. Ein unwirkliches und sicher unvergessliches Erlebnis.

    Weniger
  9. Kverkfjöll
    In KarteDetailsWeniger
    Mývatn, Ísland
    © Filip Fuxa, shutterstock
    Kverkfjöll

    Eine der beeindruckendsten Gegenden Islands ist das Kverkfjöll-Massiv. Hier treffen geothermische Hitze und ewiges Eis direkt aufeinander. Dabei bilden sich riesige Eishöhlen, die so faszinierend wie gefährlich sind. Ständig in Bewegung und immer im Wandel, sollte man die Hinweise der Behörden strikt befolgen und am besten nur mit fachkundiger Begleitung herkommen. Neben der Eishöhle gibt es aber auch am Rande des Gletschers viel zu sehen. Das Hochtemperaturgebiet Hveradalir brodelt, dampft und stinkt mit voller Kraft.

    Weniger
Inseln, Seen, Wasserfälle
Liste
Karte
  1. Jökulsárlón
    In KarteDetailsWeniger
    Hornafjörður, Ísland
    © Jan Miko, shutterstock
    Jökulsárlón

    Die Gletscherlagune am Fuße des Vatnajökull-Gletschers im Süd-Osten ist eine der beliebtesten Tagestouren von Reykjavík aus. Hier kann man einem Gletscher so nah sein wie es eben möglich ist, ohne ihn zu besteigen. Bei einer Bootstour kann man den meterhohen Eisbrocken einen Besuch abstatten und dabei über die Entstehung der Lagune und die Auswirkungen der globalen Erderwärmung lernen. Nach der Tour lohnt sich ein Besuch am Strand auf der anderen Seite der Ringstraße, wo die Eisberge langsam ins Meer hinaus treiben und teilweise wieder an Land gespült werden. Hier kann man atemberaubende Erinnerungsfotos schießen.

    Weniger
  2. Gullfoss
    In KarteDetailsWeniger
    Bláskógabyggð, Ísland
    © Nakcrub, shutterstock
    Gullfoss

    Der goldene Wasserfall befindet sich am Ende des Golden Circle im Hochland der Insel. Hier schmeißt sich der breite Hvítá-Fluss über zwei Stufen verteilt über 30 Meter in die Tiefe, um dann in einer Schlucht zu verschwinden. Im Sommer bilden sich hier regelmäßig wunderschöne Regenbogen. Im Winter friert der Fall oft fast gänzlich zu und es entstehen surreale Gebilde aus Eis. Einst sollte hier ein Kraftwerk entstehen, doch eine mutige Isländerin wusste dies zu verhindern. Ihre Geschichte wird auf dem Wanderpfad entlang des Weges erklärt.

    Weniger
  3. Mývatn
    In KarteDetailsWeniger
    Reykjahlíđ, Ísland
    © Ben van Boom, shutterstock
    Mývatn

    Die Region Mývatn bekommt ihren Namen vom darin gelegenen See, und dieser wiederum bekommt ihn von den vielen Mücken die sich hier in den Sommermonaten ansammeln. Bekannt ist die Region vor allem für die Naturbäder von Mývatn, eine beliebte Alternative zur blauen Lagune im Südwesten des Landes. Hier oben sind regelmäßig weniger Touristen anzutreffen, weshalb sich ein Abstecher auf jeden Fall lohnt. Auf den Spuren von Jon Snow (Game of Thrones) wandelt man in der Grjótagjá, eine heiße Quelle in einer Höhle. Schwimmen sollte man hier allerdings nicht denn das Wasser ist meist weit über 40°C heiß.

    Weniger
  4. Goðafoss
    In KarteDetailsWeniger
    Þingeyjarsveit, Ísland
    © Puripat Lertpunyaroj, shutterstock
    Goðafoss

    Goðafoss – Wasserfall der Götter. Nicht gerade bescheiden wurde der Wasserfall im Jahre 1000 benannt, als zu dieser Zeit der christliche Glaube eingeführt wird und die heidnischen Statuen im Wasserfall versenkt wurden. Der Wasserfall stürzt auf einer Breit von über 30 m gute 10 m in die Tiefe und bietet gerade zum Sonnenuntergang eine atemberaubende Kulisse für Fotos. Der Zugang ist sehr einfach, man kann mit dem Auto bis wenige Meter vor den Wasserfall fahren.

    Weniger
  5. Dettifoss
    In KarteDetailsWeniger
    Norðurþing, Ísland
    © Ale_Koziura, shutterstock
    Dettifoss

    Dettifoss ist Islands stärkster Wasserfall. Über 44 m stürzt das Wasser hier im Nord-Osten in die Tiefe und generiert dabei eine Kraft von über 85 Megawatt. Ein Kraftwerk gibt es hier glücklicherweise noch nicht, und so kann man nach einer kurzen Wanderung diese Naturgewalten noch in ihrer ursprünglichen Form bestaunen. Durch die Nähe zum Goðafoss und Mývatn bietet sich eine Rundfahrt am Diamond Circle entlang an. So wird die Region in Anlehnung an das goldene Pendant im Süd-Westen genannt.

    Weniger
  6. Dynjandi
    In KarteDetailsWeniger
    Bildudalur, Ísland
    © Menno Schaefer, shutterstock
    Dynjandi

    Tief in den Westfjorden findet sich einer der wohl beeindruckendsten Wasserfälle des Landes. Der Dynjandi fällt auf einer enormen Breite über viele Stufen hinweg mehr als 100 m tief und macht dabei einen Riesenlärm. Daher bekommt er auch seinen Namen, denn übersetzt bedeutet er so viel wie „donnernder Wasserfall“. Bevor man ihn sieht, kann man ihn aus großer Entfernung schon hören. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch eine verlassene Farm, die man auf dem Weg begutachten kann.

    Weniger
  7. Vestmannaeyjar
    In KarteDetailsWeniger
    Vestmannaeyjabær, Ísland
    © Nadezda Murmakova, shutterstock
    Vestmannaeyjar
    Die Vestmannaeyjar, also die Westmännerinseln, sind auf gewisse Weise ein Geheimtipp für den Islandurlaub. Nicht, weil sie unbekannt sind, aber weil sie trotzdem nicht so oft besucht werden wie die meisten Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße. Hier finden sich Spuren eines spektakulären Vulkanausbruchs im Jahre 1973. Als Eldfell, der Feuerberg, ausbrach wurden große Teile der Stadt Heimaey unter Lava und Geröll begraben, die Insel drohte gänzlich unbrauchbar für die Menschen hier zu werden, als die Lava sich ihren Weg zum Hafen suchte. Durch den beherzten Einsatz von hunderten Helfern konnte das heiße Gestein jedoch durch tausende Liter Meerwasser gestoppt werden. Neben dem Vulkanmuseum gibt es hier noch Höhlen in der Steilküste und viele Papageientaucher zu sehen.
    Weniger
  8. Heimaey
    In KarteDetailsWeniger
    Heimaey, Ísland
    © Homo Cosmicos, shutterstock
    Heimaey

    Als Eldfell, der Feuerberg, ausbrach wurden große Teile der Stadt Heimaey unter Lava und Geröll begraben, die Insel drohte gänzlich unbrauchbar für die Menschen hier zu werden, als die Lava sich ihren Weg zum Hafen suchte. Durch den beherzten Einsatz von hunderten Helfern konnte das heiße Gestein jedoch durch tausende Liter Meerwasser gestoppt werden. Neben dem Vulkanmuseum gibt es hier noch Höhlen in der Steilküste und viele Papageientaucher zu sehen. Heimaey ist die größte der Westmännerinseln und die einzig bewohnte.

    Weniger
Aktivitäten
Liste
Karte
  1. Whale Watching Húsavík
    In KarteDetailsWeniger
    Hafnarstétt / Húsavík, Ísland
    © RnDmS, shutterstock
    Whale Watching Húsavík

    Husavík ist Islands Walhauptstadt. Nirgends ist die Chance auf ein Zusammentreffen mit den riesigen Meeressäugern höher als in dem kleinen Fischerörtchen im Norden. Im Sommer hat man die besten Chancen, und zwar in der Zeit zwischen Juni und August. Von kleinen Booten mit Außenbordmotor bis zum riesigen Segelschiff kann man sich hier die verschiedensten Schiffe für die Reise aussuchen. Vom Minke- bis zum riesigen Blauwal sind alle möglichen Spezies vertreten.

    Weniger
  2. Blaue Lagune
    In KarteDetailsWeniger
    Bláalónsvegur / Grindavík, Ísland
    © Puripat Lertpunyaroj, shutterstock
    Blaue Lagune

    Die Blaue Lagune (Bláa lónið) ist ein geothermales Spa, nur wenige Kilometer vom Flughafen bzw. Reykjavík entfernt. Dadurch eignet sie sich perfekt zur Entspannung vor oder nach dem Flug. Das Wasser erhält seine blaue Farbe von Silikaten, Algen und Mineralien, die es während seiner Reise aus über zweitausend Metern Tiefe aufnimmt. In der Lagune werden verschiedene Spa-Pakete angeboten, ein Hotel ist ebenfalls vorhanden. Durch die Lage und Bekanntheit ist es unbedingt notwendig, frühzeitig zu buchen. Viele Hotels, Buslinien und Tourveranstalter bieten Pakete für die Blaue Lagune an.

    Weniger
  3. Whales of Iceland
    In KarteDetailsWeniger
    Fiskislóð 23-25 / Reykjavík, Ísland
    © Milan Nykodym, Flickr (CC BY-SA 2.0)
    Whales of Iceland

    Whales of Iceland ist eine der neueren Ausstellungen in Island und zeigt auf einer großen Fläche dutzende lebensgroße Nachbildungen von Meeressäugern aus den Gewässern rund um Island. Vom kleinen Mink- bis zum riesigen Blauwal sind alle vertreten, und die multimediale Darstellung der Informationen rund um die Tiere macht die Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis. Von hier aus sind es nur wenige Meter bis zu den Schiffen im Hafen, wo man Touren zu den echten Exemplaren buchen kann.

    Weniger
  4. Saga Museum
    In KarteDetailsWeniger
    Grandagardi 2 / Reykjavík, Ísland
    © Klaus Nahr, Flickr (CC BY-SA 2.0)
    Saga Museum

    Das Saga Museum in Reykjavík beleuchtet die isländische Geschichte und die Sagas, in welchen diese erzählt wird. Mit Audio-Guides in Deutsch und Englisch wird der Besucher durch die turbulente Vergangenheit Islands geführt und bekommt einen Einblick in die Zeiten von der ersten Besiedlung bis zum modernen Island. Abgerundet wird das das Erlebnis durch einen Besuch im anliegenden Restaurant, welches typisch isländische Gerichte reicht.

    Weniger
  5. Silfra
    In KarteDetailsWeniger
    Þingvellir, Ísland
    © Hoiseung Jung, shutterstock
    Silfra

    Silfra ist der Teil des Þingvellir-Nationalparks, in dem die Kontinentalplatten auseinander driften. Hier entstand über die Jahrhunderte ein Riss im Lavafeld, durch welches das Wasser des Langjökull-Gletschers über Jahrzehnte natürlich gefiltert wird. Hier kommt es dann zum ersten Mal wieder ans Tageslicht und fließt bei einer konstanten Temperatur von 2–4°C in den anliegenden See Þingvallavatn. Bei Tauchern steht dieser Ort oft auf der Liste der Orte, zu denen sie unbedingt reisen wollen, aber auch ohne Zertifizierung kann man als Schnorchler einen Blick in diese Welt werfen.

    Weniger

Kein Islandbesuch ist komplett ohne Vulkane, Gletscher, Wasserfälle und Ausflüge in die atemberaubende Natur. Die besten davon finden sich glücklicherweise in einem engen Umkreis rund um die Hauptstadt Reykjavík und sind daher auch bei einem Kurztrip oder Stopover gut zu erreichen. Der Golden Circle, die Gletscherlagune Jökulsárlón und die Blaue Lagune sind Must-Sees für jeden Besucher.

Must-Sees für den Island-Kurztrip 

Es gibt nicht viele davon, aber die meisten Orte in Island sind klein und hübsch. Neben der Hauptstadt Reykjavík und der zweitgrößten Stadt Akureyri verteilen sich die restlichen Isländer vor allem auf den Süden sowie den Westen des Landes. Selfoss, Vík und Höfn sind dabei noch die Bekannteren, von Husavík, Egilsstadir und Hafnarfjördur haben die meisten noch nie gehört. Einen Besuch Wert sind sie allemal.

Die schönsten Orte auf Island 

Vor allem Farmen und Kirchen prägen die Architektur Islands, denn diese wurden schon von den ersten Siedlern errichtet, und entsprechend kann man hier ursprünglich isländische Bauarten erkennen. Vor allem in Reykjavík und Akureyri gibt es jedoch auch moderne Architektur, wie die Konzerthallte Harpa, die berühmte Hallgrímskirkja und viele mehr.

Besondere Architektur auf Island 

Vulkan und Island, diese Worte wurden nicht nur 2010 häufig in einem Satz verwendet. Während der Eyjafjallajökull das Land damals auf die Titelseiten aller Zeitungen katapultierte, halten sich die Vulkane Askja, Hekla und Snaefellsjökull vornehm zurück. Die ganze Insel ist geprägt von ihren Ausbrüchen, und ihre Präsenz zeigt sich im Alltag nicht nur durch die Geothermalgebiete und die heißen Quellen des Landes.

Islands Vulkane, Berge und Nationalparks 

Überall plätschert und tropft es, an Wasser mangelt es Island nicht: egal ob Flüsse, Wasserfälle oder Seen. Das Land ist nicht nur vom Wasser des eiskalten Atlantik umgeben, sondern auch im Inneren voll davon. Es kommt aus den Wolken oder vom Schmelzwasser der Gletscher und macht Island lebendig. Zwei kleine, aber sehr besondere Inseln runden das Bild ab.

Islands schönste Inseln, Seen und Wasserfälle 

In allen Regionen Islands gibt es etwas zu entdecken und zu erleben. Egal ob Bergwanderungen im Hochland oder Walbeobachtung im Norden, für jeden findet sich hier eine passende Aktivität. Auch die Kultur kommt dabei nicht zu kurz, sei es bei Ausstellungen, bei Musikfestivals oder in den zahlreichen Museen.

Freizeit auf Island: Die beliebtesten Orte für Aktivitäten 

© aimintang, iStock

Essen & Trinken in Island

Wie man es erwarten könnte von einer Insel, ist die isländische Küche vor allem von Fisch und Meeresfrüchten geprägt. Der Fischfang ist eine der größten Industrien des Landes und so beliefert Island nicht nur ganz Europa mit frischem Fisch, sondern auch die hiesigen Kochtöpfe: von Hummersuppe über fermentierten Rochen und Fish & Chips bis zum Meeresfrüchtesalat mit Tomaten aus den Gewächshäusern im Süden.

Lamm ist eine weitere beliebte Speise, und wer hart im Nehmen ist, kann eine Isländische Spezialität probieren: Svið. Hierbei handelt es sich um einen halbierten, geräucherten Schafskopf, der gerne mit Kartoffelpüree gereicht wird. Als Dessert hat sich Skyr in die Herzen der Besucher gekämpft. Oft für Joghurt gehalten, handelt es sich hierbei jedoch um einen sehr proteinreichen Käse.

Typisch Island: Mehr Infos über die isländische Küche

© Mike Ver Sprill, shutterstock

Wetter & Klima in Island

Das Klima auf Island ist kühl und feucht, ohne dass die Temperaturen große Abweichungen nach oben oder unten zeigen. Im Winter zeigen die Thermometer meist zwischen 0°C und 5°C an, in den Sommermonaten werden selten mehr als 15°C erreicht. Niederschläge sind zu jeder Jahreszeit alltäglich, meist handelt es sich dabei aber um eher kurze Schauer. Schnee kommt auf Island hingegen seltener vor, als man denkt. Die trockenste Jahreszeit ist zwischen Mai und Juli, wenn es durchschnittlich nur an jedem dritten Tag regnet.

Mehr: Wetter & Klima in Island

Reisezeit für Island: Natur oder Nordlicht, Sommer oder Winter

Wenn du deinen Aufenthalt in Island zum Wandern nutzen möchtest oder dazu, die Landschaft zu erkunden, sind die Monate Mai und Juli ideal, wenn es überwiegend trocken bleibt.

Im Winter hast du dafür die Möglichkeit, die Nordlichter am Himmel zu beobachten. Die besten Chancen, Zeuge dieses beeindruckenden Naturspektakels zu werden, hast du zwischen Oktober und April.

Wassersport hingegen kann man auf Island prinzipiell das ganze Jahr über betreiben. Während der Norden der Insel der Strömung aus Grönland ausgesetzt ist, ist die Südküste durch den Irmingerstrom aus dem Golf von Mexiko beeinflusst. Das führt zu großen Unterschieden der Meerestemperaturen. Im Norden wird das Meer auch im Sommer kaum wärmer als 5°C, im Süden können zur selben Zeit auch 13°C erreicht werden. Trotzdem wird Island bei Surfern und Wellenreitern immer beliebter, die die starken Winde und hohen Wellen zu schätzen wissen.

Die beste Reisezeit: Wann nach Island reisen?

© Daniel Harwardt, shutterstock

Anreise Island: 3 Stunden Flugzeug oder 3 Tage Schiff

Island ist zwar über 1.000 km vom europäischen Festland entfernt, aber trotzdem gut erreichbar. Am schnellsten natürlich mit dem Flugzeug: Von unterschiedlichen deutschen Flughäfen gelangt man in rund 3,5 Stunden nach Reykjavík. Wer sich etwas länger Zeit für die Anreise lassen kann, für den lohnt sich auch die Fahrt mit der Fähre, die einen Schuss Abenteuer garantiert. Vor Ort empfiehlt sich dann ein Mietwagen, um die enormen Distanzen zu überwinden. Zwar gibt es in Island ein Bussystem, viele Strecken werden aber nur selten bedient und Anschlussbusse verkehren teils erst am Folgetag.

Flüge nach Island

Reykjavík ist mittlerweile ein Drehkreuz des Luftverkehrs, wo sowohl Transatlantikflüge als auch Flüge aus Europa landen. Von mehreren deutschen Flughäfen gibt es ganzjährige Verbindungen nach Island, von einigen anderen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz saisonale. Die reine Flugdauer beträgt je nach Abflughafen zwischen 3,5 Stunden aus Hamburg und 4,5 Stunden aus Wien.

Alles Wissenswerte zu Islands Flughäfen

Anreise mit Auto und Fähre

Nicht so schnell wie mit dem Flugzeug, aber mit Sicherheit deutlich spannender. Für die Anreise mit dem Auto und der Fähre solltest du einige Tage Zeit einplanen. Dafür hast du eine gemächliche Fahrt über das Meer vor dir, auf der du mit etwas Glück sogar Wale beobachten kannst und den Vorteil, dass du dir die Gebühren für den Leihwagen sparst.

Weitere Infos zur Anreise mit Auto und Fähre

Vor Ort in Island

Island ist von der Weite seiner Landschaft geprägt, die zu großen Teilen menschenleer ist. Um die Distanzen zu überbrücken, lohnt sich ein eigenes Auto unbedingt, wenngleich auch Busverbindungen und Inlandsflüge angeboten werden.

Alle Details zur Fortbewegung in Island

© klenger, shutterstock

Events und Feiertage

Feiertage Island

1. Januar:Neujahr (Nýársdagur), ein Tag zum Ausschlafen für die Feierwütigen vom Vortag. Wie auch anderswo, dauern auch die Silvesterfeiern in Island bis in die Morgenstunden an.

März/April:Ostern (Páskar) ist in Island ein traditionelles Familienfest, das auch gern für Kurzurlaube genutzt wird. Gründonnerstag, Karfreitag und Ostermontag sind Feiertage und so nutzen viele Isländer diesen Zeitraum für eine Auszeit, wobei besonders Skiurlaube beliebt sind. Die Daheimgebliebenen feiern besonders Páskadagur, den Ostersonntag, wenn zu einem feierlichen Frühstück große Schokoladeneier verschenkt werden, die bis zu 1,5kg wiegen. Da Ostern in Island mit dem Frühlingsfest zusammenfällt, werden die Häuser mit Pflanzen, Zweigen und bunten Eiern geschmückt.

April:Sommeranfang (Sumardagurinn fyrsti), am ersten Donnerstag nach dem 18. April wird traditionell der Sommerbeginn gefeiert. Zwar ist es an diesem Tag meist noch eher winterlich kühl, aber für die Isländer ist ab diesem Tag offiziell der Winter vorbei. Die Winterklamotten kommen in den Schrank und viele Einheimische tragen demonstrativ sommerliche Kleidung. Im ganzen Land werden zudem die Landesflaggen gehisst und es finden viele Veranstaltungen speziell für Kinder statt.

1. Mai:Tag der Arbeit (Hátíðisdagur Verkamanna), der 1. Mai ist auch in Island ein politischer Feiertag. Auf den Straßen finden Demonstrationen statt und manche Behörde öffnet ihre Tore. Die Mehrzahl der Isländer verbringt den Tag allerdings mit Freunden oder Familie im Freien.

Mai/Juni:Christi Himmelfahrt (Uppstigningardagur), Ein religiöser Feiertag, zu dem aber trotzdem einige Geschäfte geöffnet haben.

Juni:Pfingstmontag (Annar í hvitasunnu), auch das lange Pfingstwochenende steht im Zeichen der Natur – viele Familien begehen Ausflüge. Ausnahme sind die Jugendlichen, die am Pfingstsonntag ihre Konfirmation feiern, denn das findet in Island überwiegend an Ostern oder Pfingsten statt.

17. Juni:Nationalfeiertag (Íslenski þjóðhátíðardagurinn), am 17. Juni 1944 sagte sich Island endgültig von Dänemark los und wurde zu einem eigenständigen Staat. An diesem Tag finden Gottesdienste und Reden von politischen Machthabern statt, bevor der Feiertag in ein geselliges Treiben übergeht. Man trägt isländische Trachten und wohnt den zahlreichen Kulturveranstaltungen, Paraden und Festen bei, die in ausnahmslos jedem Ort auf der Insel stattfinden.

August:Kaufmannstag (Verslunarmannahelgi), der Kaufmannstag oder Angestelltentag ist ein traditioneller Feiertag, der immer auf einen Montag fällt. Das lange Wochenende wird gern für Ausflüge oder Wanderungen genutzt, sodass auch die landschaftlichen Sehenswürdigkeiten des Landes deutlich mehr besucht sind als an den meisten anderen Tagen des Jahres. Nicht ungewöhnlich ist auch, dass es auf den Campingplätzen Islands etwas lauter zugeht als sonst. Viele Gruppen verbringen den Tag mit Zelten und Grillen und mit fortschreitendem Abend wird auch die Stimmung gern mal ausgelassener. Genutzt wird der Tag auch für große Veranstaltungen, etwa dem Festival mit dem unaussprechlichen Namen Þjóðhátíð. Das "Festival der Nation" findet in einem Vulkankrater auf der Insel Vestmannaeyjar statt und besteht aus Auftritten von Musikern und Liebesbekundungen für die Republik Island.

24.-26.- Dezember:Weihnachten (Jól), die Vorweihnachtszeit wird in Island gänzlich anders begangen als etwa in Deutschland. Der "Countdown" für das große Fest beginnt am 12. Dezember. Ab diesem Tag bringt jede Nacht einer der 13 Jólasveinar, der Weihnachtsgesellen, den Kindern ein kleines Geschenk. Hinterlassen wird das traditionell in den Schuhen des Kindes, das es am Vorabend vor die Tür gestellt hat. So hat auch der Adventskalender in Island meist nur 13 Türen. Sobald alle Jólasveinar ihr Geschenk gebracht haben, ist Weihnachten. Während draußen mit hoher Wahrscheinlichkeit Schnee liegt, wird das Fest im Rahmen der Familie begangen, mit einem üppigen Festessen und viel Gemütlichkeit.

31. Dezember:Silvester (Gamlárskvöld), Silvester in Island dient auch einem karitativen Zweck. Feuerwerkskörper werden nämlich traditionell nur von gemeinnützigen Organisationen verkauft, die die Einnahmen dann gemeinnützig verwenden. Der Silvesterabend wird meist mit einem öffentlichen Freudenfeuer eingeläutet, bevor man sich dann rechtzeitig vor Mitternacht nach Hause begibt. Das Silvesterfeuerwerk auf der Insel fällt sehr groß aus, durchschnittlich gibt jeder Isländer mehr als 100€ für Feuerwerkskörper aus. Danach ist Feiern angesagt, die Lokale in Island bleiben an diesem Tag bis in die Morgenstunden geöffnet.

Events Island

Winter:Polarlichter (Norðurljós), zwischen Oktober und April hat man die Möglichkeit, Zeuge dieses Naturschauspiels zu werden: Aurora borealis erhellt den Nachhimmel in leuchtendem Grün, wenn Teilchen eines Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre treffen. Die besten Chancen hat man außerhalb von Orten, wobei es regional kaum Unterschiede gibt. Auch geführte Touren werden angeboten, die oft die ganze Nacht dauern.

Natur-Event im Winter: Islands Polarlichter erleben

Januar/Februar:Þorrablót ist ein ursprünglich nordgermanisches Fest, das im 19. Jahrhundert wiederbelebt wurde. Fröhliche Feiern und eigene kulinarische Þorrablót-Spezialitäten gehören zu diesem Festtag. Gerade die Gerichte sind gewöhnungsbedürftig, nicht nur für Urlauber, sondern auch für Isländer. Traditionell verspeist werden etwa fermentierten Hai, gesäuerte Widderhoden und Schafskopf. Da verwundert es nicht, dass aus dem Þorrablót-Mahl auch starker Alkohol nicht wegzudenken ist: Der Kartoffelschnaps Brennivin soll die Verdauung anregen und die Gerichte bekömmlicher machen.

August:Reykjavík Jazz Festival, das Reykjavík Jazz Festival zählt mittlerweile zu den etabliertesten Veranstaltungen dieser Art in Nordeuropa. Über fünf Tage hinweg bespielen zahlreiche nationale und internationale Improvisationskünstler die Bühnen der Hauptstadt.

Oktober/ November:Airwaves Festival, musikalisch geht es im Spätherbst weiter. Das Airwaves Festival dauert ebenfalls fünf Tage und findet an verschiedenen Standorten in Reykjavík statt. Eingeladen werden Newcomer-Bands und hoffnungsvolle Talente, meist aus dem Bereich Indie-Rock oder Electro. Schon einige der früheren Teilnehmer haben wenig später ihren Durchbruch geschafft, sodass das Airwaves Festival mittlerweile einen Ruf als Trendbarometer innehat.

© Simon Dannhauer, shutterstock

Gut zu wissen

Island ist besonders, in so vielen Aspekten. Es ist gut sich auf ein paar davon vorzubereiten.

Vor dem Baden: Duschen

In Island ist es üblich, sich vor dem Schwimmen zu duschen. Gründlich. Das heißt: ohne Badesachen und mit Seife. In manchen Schwimmbädern wird das ab und zu auch kontrolliert, weil es den Leuten hier sehr wichtig ist. Das kommt u.a. daher, dass die Schwimmbäder hier mit wenig Chlor auskommen möchten, aber vor allem aus einem tiefen Grundbedürfnis nach Sauberkeit beim gemeinsamen Baden.

Straßenverkehr

In Sachen Straßenverkehr gibt es nur wenige Unterschiede. Außerorts darf man hier nur 90 (auf befestigten) bzw. 80 (auf unbefestigten) Straßen fahren, ansonsten ist vieles gleich. Bis auf eine wichtige Regel: Wer im Kreisverkehr innen fährt, hat Vorfahrt! Das heißt, wenn man außen fährt, muss man den inneren Verkehr im Blick behalten und ggf. anhalten, wenn jemand herausfahren möchte.

Island mit dem Auto erkunden: Rundreise

Trinkgeld

Hartnäckig hält sich das Gerücht, in Island gäbe man kein Trinkgeld. Unhöflich sei es gar. Das stimmt nicht und die Servicekräfte in Island freuen sich genauso über Trinkgeld wie zu Hause. Üblich sind ca. 10%.

Naturschutz

Leider haben sich in den letzten Monaten Vorfälle gehäuft, bei denen Touristen kleine Häufchen an Straßenseiten oder sonst wo in der Natur hinterließen: Auch wenn Island viel wilde Natur hat, soll diese doch unberührt bleiben. Im Zweifelsfall also lieber nochmal an einer Tankstelle halten.

Auch Müll und sonstige Überbleibsel von Menschenhand haben in der Natur nichts zu suchen. Dazu gehören sogar Fußspuren, wenn man von den mit Moos bewachsenen Lavafeldern spricht: Das Moos braucht Jahre, um sich von Schäden zu erholen, Zeit die ihm beim derzeitigen Aufkommen von Touristen nicht gegeben wird. Bitte immer hinter den Absperrungen bleiben und Hinweisschilder beachten.

Islands Natur schützen: Mehr zum Thema Nachhaltigkeit

Steckdosen

Bezüglich Strom braucht man sich keine Gedanken zu machen. Nicht nur kommt er zum größten Teil aus erneuerbaren Quellen, er kommt auch aus Steckdosen, wie sie in Deutschland üblich sind.

Wildcampen

Ein weiteres Gerücht, dass sich hartnäckig hält, bezieht sich auf das Recht überall, und jederzeit zelten zu dürfen: Dieses Jedermannsrecht existiert in Island nicht! Wildcampen ist zwar generell erlaubt, doch es gibt in Island nur wenige Orte, die nicht in private Hand oder Teil eines Nationalparks sind, und dort ist das Zelten verboten (bzw. muss vom Landbesitzer erlaubt werden). Am besten, man hält sich auf den ausgewiesenen Campingplätzen auf, das ist nicht nur praktisch sondern auch gut für die Umwelt.

Sprachbarrieren

Man muss kein Isländisch können, um hier zurecht zu kommen. Die Sprache ist schwierig zu lernen und selbst langjährige Auswanderer tun sich oft schwer. Das ist aber kein Problem, denn die meisten Isländer sprechen exzellentes Englisch. Deutsch hingegen ist selten vertreten, wer also auch kein Englisch spricht, wird es etwas schwerer haben.

© Andrew Mayovskyy, shutterstock

Urlaub buchen

Hotels & Hostels Island

Vor allem in Reykjavík gibt es eine große Auswahl an Hotels und vergleichsweise günstigen Hostels. Im ländlichen Island solltest du dir immer schon am Vortag eine Übernachtungsmöglichkeit organisieren, da das Angebot oft knapp ist.

Alle verfügbaren Hotels zeigen

Handverlesene Hotels

In den isländischen Städten findest du viele Hotels, die mit individueller Gestaltung und einer familiären Atmosphäre punkten, denn auf den Vulkaninseln wird nicht nur Gastfreundlichkeit, sondern auch Gemütlichkeit und Komfort großgeschrieben.

Handverlesene Auswahl einzigartiger Hotels

Geführte Touren Island

In die wilde Natur Islands werden verschiedene Touren angeboten. Etwa zu versteckt liegenden Geysiren, zu Fjorden oder auch nächtliche Touren zu Aussichtspunkten, um die Nordlichter über dem Land zu sehen.

Geführte Tour buchen

Ferienhaus & Ferienwohnung in Island

Vor allem im ländlichen Island stellen Ferienwohnungen und -häuser eine günstige Alternative zu Hotels dar. Dort kannst du deinen Urlaub völlig flexibel gestalten.

Private Unterkunft in Island finden

Flug nach Island

Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an Flügen nach Island. Es stehen verschiedene Abflughäfen und Fluglinien zur Verfügung, unter denen auch die eine oder andere Billigairline besonders günstige Preise anbietet.

Flüge nach Island anzeigen & buchen

Mietwagen buchen in Island

So gut wie alle international tätigen Mietwagenagenturen haben auch Niederlassungen in Island. Gerade in ländlichen Gebieten des Landes solltest du unbedingt vorab buchen. Damit sparst du nicht nur Kosten, sondern beugst auch der Gefahr vor, kein passendes Auto mehr zu bekommen.

Die günstigsten Mietwagen in Island

Nach oben