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Berge, Seen, das Meer und grüne Landschaften: Slowenien ist landschaftlich und kulturell vielfältig, und das macht das kleine Land zu einem Lieblingsziel. Am gleichen Tag lassen sich Burgen, Tropfsteinhöhlen und mittelalterliche Städte erkunden – ohne lange Fahrzeiten!
Nimm dir von allem etwas
Erinnerst du dich an das Merkspiel: „Ich packe meinen Koffer ...“? Wenn du nach Slowenien fährst, muss du nicht viel in deine Reisetasche packen. Eines aber darf nicht fehlen: Badezeug! Du kannst in Gletscherseen eintauchen, an der Adriaküste chillen oder in den heißen Thermalquellen in Ostslowenien stundenlang herumdümpeln. Feste Schuhe? Unbedingt. Als Gipfelstürmer kannst du gezackte Bergspitzen wie den Triglav mit seinen „drei Köpfen“ in den Julischen Alpen bezwingen; du kannst durch verschlafene Weinberge im Osten spazieren, Ritter in einer Burg spielen oder Tropfsteinhöhlen im Karst erkunden – gut 10 000 soll es geben, rund zwei Dutzend warten auf Besuch. Und dein Handy für Fotos hast du ja ohnehin dabei. Es gibt nämlich Klassiker, die du sehen musst! Bled mit seiner Kircheninsel im eisblauen Alpensee gehört dazu. Die Höhlen von Postojna, wo du mit der Höhlenbahn einfährst, ebenso. Das Küstenstädtchen Piran? Gönn dir das Italien-Feeling! Und natürlich die Hauptstadt Ljubljana – mit angesagten Kneipen, Shops und Museen. Abwechslung? Auf alle Fälle! Und das Beste: Um die spannendsten Orte in Slowenien zu entdecken, musst du nicht ewig im Auto sitzen. Das ganze Land ist gerade mal halb so groß wie die Schweiz. Überschaubar ist auch die Adriaküste mit ihren knapp 47 km Länge. Das alles ist perfekt für einen entschleunigten Roadtrip. Die richtige Kulisse für das, was dir gut tut, findest du überall: steile Alpenwände zum Hinaufkraxeln, aufgelassene Bahntrassen zum Radeln oder ein gemütliches Abendessen in einer Seilbahngondel – viele Tourismuskonzepte sind innovativ.
Ganz schön pfiffig!
Es gibt aber auch ruhige Orte, die sich erst etwas einfallen lassen müssen, um Gäste anzulocken. So ist in Lendava der „slowenische Eiffelturm“ mitten in einem Weinberg gewachsen, und im verschlafenen Hopfenstädtchen Žalec blubbert nun ein öffentlicher Bierbrunnen auf dem Marktplatz. Enge Schluchten werden mit Ziplines überspannt, Skigebiete im Sommer zu Bikeparks umfunktioniert. Und selbst die Thermalbäder haben mit rasanten Rutschen aufgerüstet. Alles nur Fun? Nein! Über die erbitterten Schlachten an der Soča, die die Italiener Isonzo nennen, schwieg man lange. Nun verbindet ein „Friedensweg“, an Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg vorbei, beide Länder. Auch so geht Tourismus.
Geschichte
6./7.Jh.
Einwanderung der Slawen
ab 14.Jh.
Habsburger Herrschaft, Venedig beherrscht Istrien
18.Jh.
Wirtschaftlicher Aufschwung unter Kaiserin Maria Theresia
1914–18
Erster Weltkrieg mit 1 Mio. Toten an der Isonzo-Front (Soča)
1918
Gründung des Königreichs der Slowenen, Kroaten und Serben (später Jugoslawien)
1941
Deut. und italien. Truppen erobern Jugoslawien; Beginn des Partisanenkampfes
1945
Nach Kriegsende gründet Josip Tito die Sozialistische Föd. Republik Jugoslawien
1980
Nach Titos Tod zerfällt die nationale Einheit Jugoslawiens
1991
Unabhängigkeitserklärung Sloweniens
2004
EU-Beitritt Sloweniens
2007
Slowenien führt den Euro ein; Beitritt zum Schengen-Raum
April 2022
Die grün-liberale Partei Gibanje Svoboda von Robert Golob gewinnt die Parlamentswahlen
Slowenien ist grün, mehr als die Hälfte der Landesfläche ist Wald. Und die Slowenen lieben die Natur. An den Wochenenden hält sie nichts drinnen, sie strömen zum Wandern oder Skifahren in die Berge oder um den Verwandten bei der Weinlese zu helfen. Urwälder rund um Kočevje im Südosten, in denen Bären leben, oder die Julischen Alpen mit dem Nationalpark Triglav sind besondere Orte, die einen naturverbundenen Urlaub ermöglichen. Dass man es ernst meint in Sachen Nachhaltigkeit und grüner Umweltpolitik, zeigt das Label „Slovenia Green“, das nur an ausgewählte Hotels, Sehenswürdigkeiten oder Orte vergeben wird. Slowenien setzt auf grünen „Boutique-Tourismus“ für anspruchsvolle Individualreisende statt Massentourismus. Ljubljana ist das grüne Zugpferd Sloweniens: Die Hauptstadt wurde 2016 von der EU zur „Green City“ Europas gekürt: Autos wurden aus dem Zentrum verbannt, Bike-Sharing und andere „grüne“ Konzepte ausgefeilt. Mehrere Städte und Gemeinden verfolgen eine nachhaltige Zero-Waste-Strategie und verhindern gemischten Siedlungsabfall. Kurze Wege gibt es in vielen Restaurants, die nur regionale Produkte verwenden. Sanfter Tourismus spiegelt sich auch im Netzwerk der Bergsteigerdörfer wieder, mit über 30 Dörfern aus den Alpenländern – und hohem Bezug zu den Bergen.
Balkan reloaded
Und Jugoslawien? Das war einmal. Slowenien streifte die sozialistische Vergangenheit rasch ab, trat der EU bei und führte den Euro ein. Dafür wurde es immer wieder als „Musterländle“ gelobt. Also alles gut gemacht? Nun ja. In der Politik wurde das Modell „ewige Liebe“ eher von „Lebensabschnittspartnern“ abgelöst: Viele kleine Parteien finden sich immer wieder zusammen, um sich dann alsbald wieder zu trennen. Apropos Trennen: Zwischen Staat und Kirche – die Slowenen sind mehrheitlich katholisch – wurde ein Strich gezogen. Jeder macht sein Ding. Was von Jugoslawien geblieben ist? Ab und zu zofft man sich mit dem Nachbarn Kroatien, etwa um die Bucht von Piran, deren Grenzverlauf seit 35 Jahren immer wieder Fragen aufwirft. Geblieben ist auch die Liebe zum Balkan- Food: Die besten Ćevapčići gibt‘s natürlich in Slowenien ...
Doch nicht nur Jugoslawien hat seine Spuren hinterlassen. Slowenien wird von Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien eingerahmt, die alle irgendwie mitgemischt haben: In Istrien findest du spitze Kirchtürme, die daran erinnern, dass hier Venedig das Sagen hatte. Noch viel früher kreuzten sich hier Römerstraßen: Das siehst du bis heute, nicht nur im Museum. In der Touristinformation Celje kannst du römisches Pflaster bewundern. Nostalgische Kurbäder wie Rogaška Slatina erinnern an das Österreichisch-Ungarische Kaiserreich, die leckeren Mehlspeisen ohnehin. Das slowenische Lebensgefühl ist irgendwo mittendrin: mitteleuropäisch, aber mit mediterranem Einschlag. Dazu gehören Espressoschlürfen, gutes Essen und Wein, den viele selbst keltern – so lässt es sich aushalten!
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Alle Vorteile der Karte im Überblick:
Über die Region:
Die kroatische Küste bietet kristallklares Wasser und zahlreiche Inseln. Besuchen Sie Dubrovnik mit seiner gut erhaltenen Altstadt und die Plitvicer Seen mit ihren Wasserfällen. Split beeindruckt mit dem Diokletianpalast. Slowenien bietet eine vielfältige Landschaft mit Bergen und Seen. Besuchen Sie den Bleder See mit seiner Inselkirche und die Höhlen von Postojna. Ljubljana ist bekannt für ihre Burg und Altstadt.

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