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Griechenland Festland

Check-in

Griechenland liegt im östlichen Mittelmeer zwischen dem Balkan und der Türkei. Obwohl das Land Hunderte von Inseln hat, lebt die Mehrheit der Griechen auf dem Festland, welches rund 80% der Gesamtfläche des Landes ausmacht. Die zwei größten Städte des Landes - Athen und Thessaloniki - sowie der Großteil der antiken Sehenswürdigkeiten, viele Berge, Schluchten und Seen, liegen alle auf Griechenlands Festland und laden zu einem vielseitigen Urlaub ein.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Mitten im Großstadttrubel Athens liegt eine Oase der Ruhe und Entspannung: der Nationalgarten. Im Schatten hoher Palmen und vieler alter Bäume kann man hier Athener Volksleben genießen. An einem…
Wo geht auf der Kassándra die Post ab? In einem kleinen, unscheinbaren Tal nahe dem Meer 1,5 km südlich von Kalithéa. Da stehen gleich drei Megaclubs in einem Radius von 200 m. Allen gemeinsam: Sie…
Bereits die Fahrt zu den Metéora-Klöstern ist ein beeindruckendes Naturerlebnis, und man kommt nahe am antiken Götterberg Olymp vorbei. Am Ziel steht man staunend vor den mit Klöstern gekrönten…
In tollster Landschaft erstreckt sich hier über einen recht steilen Hang eins der bedeutendsten Heiligtümer des Altertums. Es war Apoll, dem Gott der Schönheit und des Lichts, geweiht. Theater,…
Kurorte gab es auf dem Peloponnes schon vor über 2000 Jahren. Epidauros war der berühmteste. Heute noch wirkt ein Rundgang durch die 30 km östlich von Nauplia gelegenen Ausgrabungen, die zum Unesco…
Landschafts- und Kunstgenuss, Besichtigungen und Wanderungen lassen sich im 5 km westlich von Sparta gelegenen Mistrás harmonisch verbinden. Die byzantinische Metropole des Peloponnes liegt am Hang…
Die mächtigsten Säulen Athens gehören zum Olympieion, dem Tempel des Olympischen Zeus. 15 stehen noch aufrecht, eine 16. Säule ist liegend intakt geblieben. Einst besaß der Tempel 104 fast 17 m…
Der Repräsentationsplatz der Hauptstadt, "Platz der Verfassung" genannt, ist ein regelmäßiges Viereck mit Bänken und Grünanlagen, das vom Straßenverkehr umbrandet wird. Die Randbebauung ist…
Das Herz der antiken Stadt Athen schlug auf ihrem Markt- und Versammlungsplatz, der Agorá. Auf einer annähernd quadratischen Fläche von etwa 120 mal 120 m hatten viele politische Institutionen…
Athens Akrópolis ist das bekannteste Monument der griechischen Antike. Den Griechen gilt sie als Nationaldenkmal, auf dessen heiligem Boden die Aufseher nicht einmal den Verzehr eines Sandwiches…
Athens Markthallen sind über 100 Jahre alt, haben aber gerade erst ein Facelifting erhalten. Alle Metzger präsentieren ihr umfangreiches, meist bildschön drapiertes Warenangebot jetzt in großen K…
Der 277 m hohe Kalksteinfelsen beherrscht mehr noch als der Akrópolishügel das Bild Athens. Er erhebt sich über das Häusermeer mit einem grünen Gartenkragen, aus dem ein kahler Felskopf…
Der 1860 fertig gestellte Bau birgt die weltgrößte Sammlung griechisch-antiker Kunstwerke. Die Ausstellungen im Erdgeschoss sind chronologisch angeordnet. Vom Eingang aus an der Kasse vorbei…
Das 2009 eröffnete Museum nur einige 100 m südlich des Akrópolis-Felsens ist richtungweisend für Museumsneubauten im 21. Jh. Beim erdbebensicheren Bau nach Plänen des Schweizer Architekten…
Nauplia (32 000 Ew.) ist die Beatuty Queen unter den Städten des Peloponnes. Unterhalb zweier mächtiger Burgen liegt die weitläufige Altstadt direkt am Wasser. Das offene Meer ist von hier aus…

Reisezeit

Kalt und feucht, fast überall fällt Regen oder Schnee. Für Skifahren allerdings geeignet.
Januar
schlecht
14°C
Kalt und feucht, fast überall fällt Regen oder Schnee. Für Skifahren allerdings geeignet.
Februar
schlecht
14°C
Frühlingstemperaturen, nachts allerdings immer noch sehr kühl.
März
mittel
16°C
Frühlingstemperaturen, nachts allerdings immer noch sehr kühl.
April
gut
20°C
Zum Wandern und Erkunden der Natur der beste Monat.
Mai
sehr gut
25°C
Das Meer erreicht Badetemperatur. Zum Wandern wird es langsam zu warm.
Juni
sehr gut
30°C
Hochsaison, teilweise jedoch auch sehr heiß. Das Meer ist geeignet zum Baden.
Juli
sehr gut
33°C
Hochsaison, teilweise jedoch auch sehr heiß. Das Meer ist geeignet zum Baden.
August
sehr gut
33°C
Sehr warm, nicht mehr heiß. Das Meer ist immer noch sehr warm. Auch zum Wandern eignen sich die Temperaturen langsam wieder.
September
sehr gut
29°C
Die Temperaturen kühlen ab. Tagsüber warm, abends ist allerdings ein warmer Pullover von Vorteil. Das Meer kühlt merklich ab.
Oktober
gut
23°C
Selten noch warme Tage. Niederschläge und Stürme nehmen zu.
November
mäßig
19°C
Kalt und feucht, fast überall fällt Regen oder Schnee. Für Skifahren allerdings geeignet.
Dezember
schlecht
15°C

Die beste Reisezeit für Griechenland Festland sind die Monate Mai, Juni, Juli, August und September. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 30° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 13 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur in den kältesten Monaten bei lediglich 14° Celsius bei durchschnittlich 6 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 23° Celsius und die Nachttemperatur bei 14° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 4 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Januar und Dezember.

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Von Tempeln, Stränden und Flamingos

Traumstrände, über 2000 Jahre alte Tempel, mittelalterliche Burgen und aus der Zeit gefallene Klöster darfst du erwarten. Schafskäse, Sirtáki-Klänge und Sonnenschein auch. Darüber hinaus wirst du jeden Tag aufs Neue auf unerwartete Schönheit stoßen und unvorhergesehene menschliche Begegnungen erleben. Was kaum einer weiß: Naturgenuss steht auf einer Griechenlandrundreise ganz weit vorn. Dichte Wälder, tiefe Schluchten, märchenhafte Höhlen, rauschende Gebirgsflüsse und fischreiche Seen gehören ebenso dazu wie Steilküsten, Baumwollfelder, Orangen- und Olivenhaine, Flamingos, Geier und vielleicht sogar Braunbären.

Mehr Kultur, mehr Sport

Zur Kulturlandschaft zählen auch Moscheen und Synagogen, historische Wind- oder Ölmühlen und Dörfer wie aus längst vergangenen Epochen. Mittendrin kannst du wohnen: Viele kleine Privathotels mit angenehm historischem Flair und hohem Komfort vor allem im Binnenland heben sich wohltuend vom massentouristischen Einerlei an den Küsten ab. Der Sommer ist voller Kulturfestivals, deren Spektrum von der antiken Tragödie bis zum Open-Air-Rock-Event reicht. Höhepunkt des Event-Kalenders: Konzerte und Liveacts in über 50 antiken Stätten des Landes in der Vollmondnacht im August. Die regionale Küche gewinnt an Einfluss, präsentiert Genüsse, die nicht nach der althergebrachten Rhodos- oder Mykonos-Platte schmecken. Selbst das Meer bekommt als Freizeitfaktor Konkurrenz. Griechenlands Thermalbäder abseits der Küsten gelten inzwischen als cool. Da badet man in heißen Quellen, suhlt sich im Heilschlamm, stellt sich unter warme Wasserfälle mitten im Wald – und zahlt dafür so gut wie nichts. Zu den Wassersportangeboten im Ionischen Meer und in der Ägäis kommen Klettern und Paragliding, Riverrafting und Biken.

Vom Gebirge bis ans Meer

Griechenland ist eins der schönsten und abwechslungsreichsten Länder Europas. Wer es durchquert, erlebt keine Stunde, in der nicht zumindest in der Ferne hohe Berge aufsteigen. Das Land wird von endlos scheinenden Gebirgsketten durchzogen, von denen viele über 2000 m hoch sind. Immer wieder durchbrochen wird die Bergwelt von grandiosen Schluchten oder kleinen und großen Ebenen, in denen Getreide und Mais, Obstbäume und Tabak wachsen. Vor allem im Norden sind die Flussmündungen Vogelparadiese. Unzugängliche Steilküsten, manchmal durchsetzt mit nur von See her erreichbaren Strandbuchten, wechseln mit langen Sand- und Kiesstreifen ab, an denen oft originell gestaltete Beachbars rund um die Uhr Akzente setzen. Von den meisten dieser Strände aus sieht man aber wiederum die hohen Berge, viele von Dezember bis in den Mai hinein schneebedeckt. Wasser und Land durchdringen sich in Hellas; man fühlt sich oft am Meer und im Gebirge zugleich.

Lebendige Antike

Die Griechen sind das älteste Kulturvolk Europas. Politiker, Dichter und Philosophen des antiken Griechenland haben die Grundlagen des europäischen Denkens geschaffen. Alle Epochen der über 5000-jährigen Geschichte Griechenlands haben im Land deutliche Spuren hinterlassen. In den Ausgrabungsstätten siehst du nicht nur Säulen und Mauern von Tempeln, sondern entdeckst auch Marktschenken und Gemeinschaftslatrinen, Bankettsäle und sogar Eingänge zur Totenwelt. Oft sind antike Ausgrabungen mit frühchristlichen Monumenten überbaut. Byzantinische Kirchen und Klöster übertreffen die Zahl antiker Stätten bei Weitem. Die alten Gotteshäuser sind häufig noch immer Orte lebendigen Glaubens und Aberglaubens, viele Konvente werden weiterhin von Mönchen oder Nonnen bewohnt. Vielfach sind sie Beweise großen Gottvertrauens, kleben abenteuerlich an Felswänden oder stehen auf schwer zugänglichen Felsknollen und -fingern.

Die innere Uhr und die liebe Familie

Der Lebensrhythmus in Griechenland ist deutlich anders als in Mitteleuropa. Der Tag ist viergeteilt. Von morgens früh bis mittags wird gearbeitet. Dann folgt eine lange Siesta; Nachmittag nennt man hier erst die Zeit nach 16 oder 17 Uhr. Der Abend beginnt mit dem Abendessen gegen 21 oder 22 Uhr; Nachtclubs machen meist erst gegen 23 Uhr auf und heizen selten vor Mitternacht so richtig ein. Vorher geht auch kaum jemand schlafen. Auch die Lebensziele sind andere als in Mitteleuropa. Die Arbeit ist kein Selbstzweck, ein Wort für Beruf gibt es im Griechischen zwar, aber man benutzt es im Alltag kaum. Man fragt „Welche Arbeit machst du?“, nicht „Welchen Beruf hast du?“. Die Arbeit dient dem Lebensunterhalt und dem Kauf von Statussymbolen, vor allem aber dem Erwerb von Immobilien. Die gewährleisten den Menschen die soziale Absicherung, die ein mangelhaftes staatliches Sozialversicherungssystem nicht zu geben vermag. Eine wichtige Rolle spielt in dieser Beziehung auch die Familie. Zu der zählen nicht nur die engsten Verwandten, sondern auch die meist sehr vielen Cousins und Cousinen zweiten und dritten Grades. Gerade in der Dekade der Griechenlandkrise haben diese Familienbande dafür gesorgt, dass die meisten Griechen ganz gut über die Runden gekommen sind.

Gut zu wissen

Anreise

Linienflüge führen ganzjährig nach Athen und Thessaloníki. Im Sommerhalbjahr gibt es auch Direktflüge nach Préveza, Kavála und Vólos sowie Kalamáta und Áraxos bei Patras auf dem Peloponnes.

Flughafenbusse verkehren rund um die Uhr in Athen und Thessaloníki, sonst stehen überall Taxis bereit. Die Flugzeit von Frankfurt/M. nach Athen beträgt etwa 2 Std. 45 Min.

Große Autofähren verbinden ganzjährig die italienischen Häfen Venedig, Triest, Ancona, Ravenna, Bari und Brindisi mit Igoumenítsa und Patras. Die Überfahrt von Ancona bis Patras dauert je nach Schiff 19–21 Stunden, ab Bari 15–16 Stunden. Auskunft in Reisebüros und bei Automobilclub: faehren.info | superfast.com | greekferries.gr | minoan.gr | anek.gr | ventouris.gr

Direkte Bahnverbindungen zwischen Griechenland und Mitteleuropa gibt es nicht. Wer den Flug scheut, reist besser via Italien mit Bahn und Schiff.

Auskunft vor Ort

Anders als fast überall sonst auf der Welt gibt es in Griechenland kaum offizielle Tourist-Informationen. Wo sie vorhanden sind, sind sie oft wenig hilfreich. Lobenswerte Ausnahmen bilden die Büros in Dráma und Kavála.

Auto

Zur Einreise genügen der nationale Führer- und der KFZ-Schein. Die internationale grüne Versicherungskarte mitzuführen ist empfehlenswert. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in geschlossenen Ortschaften 50 km/h, auf Landstraßen 90 km/h und auf Autobahnen 120 oder 130 km/h. Motorräder dürfen höchstens 90 km/h schnell fahren. Es gibt viele Radarkontrollen und hohe Geldstrafen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen! Auch das Falschparken ist teuer, es kostet mindestens 60 Euro. Promillegrenze 0,5, für Motorradfahrer 0,1. Es gilt Anschnallpflicht auf den Vordersitzen und Helmpflicht für Motorradfahrer.

Bahn

Die griechische Bahn (OSE) erschließt das Land nur unvollkommen. Hauptachse ist die Route von Athen über Thessaloníki und Xánthi bis nach Alexandroúpoli. Zwischen Athen und Thessaloníki verkehren auch Nachtzüge mit Liegewagen. Nebenstrecken führen von dieser Route aus nach Chálkis/ Insel Évia, Vólos und nach Kalambáka mit den Metéora-Klöstern. Nach Patras auf dem Peloponnes kommt man ebenfalls gut. Touristisch besonders interessant ist die Zahnradbahn auf dem Peloponnes. Ein historischer Dampfzug verkehrt auf dem Pílion. Fahrplanauskünfte und Buchungen: trainose.gr

Bus

Linienbusse sind das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in Griechenland. Fernbusse verbinden alle griechischen Städte mit Athen und viele mit Thessaloníki. Regionalbusse fahren von den Bezirkshauptstädten in alle Dörfer im Umkreis. Für die Fernbusse kann man Plätze im Voraus an den Busbahnhöfen reservieren. Gedruckte Fahrpläne gibt es kaum. Fahrplantafeln in den Busbahnhöfen informieren; Links zu vielen Fahrplänen findet man auf ktelbus.gr. Dort stehen meist auch Fahrpreisangaben.

In vielen griechischen Städten verkehren auch Lokalbusse. In Thessaloníki kann man die Fahrkarten dafür an einem Automaten im Bus lösen, überall sonst muss man die Fahrkarten vor dem Besteigen des Busses am Busbahnhof oder an einem Kiosk kaufen. Achtung: Nicht bei jeder Bushaltestelle gibt es einen Kiosk. Am besten berechnet man im Voraus, wie viele Tickets man während des Aufenthalts benötiget, und kauft gleich alle bei sich bietender Gelegenheit.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Odós Karaóli ke Dimitríou 3 | Athen | Tel. 21 07 28 51 11 | athen-diplo.de

Österreichische Botschaft

Leofóros Vas. Sofías 4 | Athen | Tel. 21 07 25 72 70 | aussenministerium.at/athen

Schweizer Botschaft

Odós Jassíou 2 | Athen | Tel. 21 07 23 03 64 | eda.admin.ch/athens

Einreise

Zur Einreise genügt für Schweizer und EU-Bürger ein gültiger Personalausweis. Kinder benötigen Personalausweis oder Kinderpass. Für Hunde werden ein EU-Heimtierausweis und ein eingepflanzter Chip benötigt.

Eintrittspreise

Die Eintrittspreise für Museen und archäologische Stätten betragen im Durchschnitt 4–6 Euro. Gibt es wie in Athen oder Thessaloníki an einem Ort mehrere Museen oder Ausgrabungen, sind meist ermäßigte Kombitickets erhältlich. Bedeutende Ausgrabungen und Museen kosten 8–15 Euro Eintritt; zwischen November und März halbiert sich hier außerhalb Athens der Ticketpreis. Schüler und Studenten aus EU-Ländern (mit nationalem Schüler- oder internationalem Studentenausweis) haben freien Eintritt, Senioren ab 65 Jahren ermäßigten. Kostenlos sind staatliche Museen und alle Ausgrabungen von November bis März an jedem 1. So im Monat, außerdem am 6. März, 18. April, 18. Mai, 5. Juni, 28. Oktober und am letzten Wochenende im September.

Fotografieren & Filmen

In Kirchen und Museen ist das Fotografieren mit Blitz oder Stativ meist streng verboten. Fotografierverbote für militärische Einrichtungen solltest du strikt beachten, auch wenn sie oft völlig sinnlos erscheinen!

Geld & Preise

Bargeld erhältst du am günstigsten per EC-/Maestro-Karte aus den zahlreichen Bargeldautomaten der Banken. Weit höher sind die Gebühren, wenn du dafür eine Kreditkarte nutzt. Öffnungszeiten der Banken: Mo–Do 8–14, Fr 8–13.30 Uhr

Gesundheit

Die ärztliche Grundversorgung ist gewährleistet. Bei ernsthaften Verletzungen oder Erkrankungen empfiehlt sich jedoch die vorzeitige Heimreise. Zwischen den deutschsprachigen Ländern und Griechenland besteht ein Sozialversicherungsabkommen. Mit der von deiner gesetzlichen Krankenkasse ausgestellten European Health Insurance Card (EHIC) kannst du dich bei allen Vertragsärzten der griechischen Krankenkasse IKA sowie in staatlichen Krankenhäusern und Gesundheitszentren kostenlos behandeln lassen.

Freie Arztwahl hat man, wenn man bar zahlt. Der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung ist ratsam. Apotheken gibt es in allen größeren Orten; viele Medikamente gibt es rezeptfrei und sehr viel billiger als bei uns. Ein Schutzmittel gegen Mückenstiche solltest du auf jeden Fall im Reisegepäck haben.

Inlandsflüge

Hauptflughäfen des Landes sind Athen und Thessaloníki. Von hier aus werden außer den Inseln auch sieben weitere Festlandsflughäfen angesteuert: Alexandroúpoli, Kavála, Ioánnina, Kastoriá, Kozáni, Préveza und Kalamáta. Flugpläne und Buchungen: aeganair.com | olympicair.com | aia.gr | astra-airlines.gr | ellinair.com | skyexpress.gr

Internetpoints & WLAN

Kostenlosen WLAN-Zugang (in Griechenland WiFi genannt) bieten viele Cafés und Bars sowie die meisten preiswerten Hotels. Viele Hotels höherer Kategorien verlangen fürs WLAN hingegen eine Gebühr. Häufig haben auch die Stadtverwaltungen an zentralen Plätzen kostenfreie WLAN-Zonen eingerichtet.

Wer auf Computer angewiesen ist, findet in größeren Städten eine – abnehmende – Zahl an Internetcafés, die meist eine Stundengebühr zwischen 3 und 5 Euro erheben.

Klima & Reisezeit

Wer viel Sonne sucht und im Meer baden möchte, reist zwischen Mai und September. Im August ist es meist so heiß, dass Besichtigungen keinen Spaß machen. Zwischen November und April kann es kräftig regnen und auch recht kühl sein. Die vielen schneebedeckten Gebirge sind dann aber ein faszinierender Anblick.

Mietfahrzeuge

Mietautos gibt es in allen größeren Städten und Urlaubsorten. Ein Kleinwagen kostet ab 25 Euro pro Tag inklusive Vollkaskoversicherung und aller gefahrener Kilometer. Man kann sie schon von zu Hause aus buchen, was preisgünstiger sein kann als eine Buchung vor Ort, zumal dann oft schon Zusatzgebühren wie völliger Haftungsausschluss und zweiter Fahrer inbegriffen sind.

Motorräder, Vespas, Mopeds, Fahrräder und Mountainbikes werden in allen Großstädten und Urlaubszentren des Landes vermietet.

Notruf

Landesweit für Polizei, Krankenwagen, Feuerwehr: 112. Erwarte nicht, dass dein Gesprächspartner sich mit dir in einer Fremdsprache verständigen kann. Lass daher besser einen Einheimischen anrufen!

Post

Postämter gibt es in allen Städten und größeren Dörfern. Sie sind Mo–Fr mindestens 7.30–14 Uhr geöffnet. Briefkästen sind gelb; die durchschnittliche Postlaufzeit nach Mitteleuropa beträgt 3–5 Tage.

Taxi

Taxis sind überall im Land reichlich vorhanden und nicht teuer. Sie sind mit Taxametern ausgestattet. Geringe Zuschläge, die das Taxameter nicht anzeigt, dürfen für Fahrten von Flughäfen, Häfen und Bahnhöfen sowie für Gepäckstücke, die mehr als 10 kg wiegen und außerdem für Fahrten in der Oster- und Weihnachtszeit erhoben werden. Zwischen 0 und 5 Uhr verdoppelt sich der Fahrpreis für Touren innerhalb von Städten.

Telefon & Handy

Für die noch wenig funktionierenden Telefonzellen benötigt man Telefonkarten der COSMOTE, die für 4 Euro in deren Filialen, an Kiosken und in Supermärkten erhältlich sind. Telefonate aus Hotels sind häufig unverschämt teuer! Handys werden von Griechen exzessiv genutzt; die Flächendeckung ist gut. Griechische Handynummern beginnen mit einer 6.

Vorwahlen: Griechenland 0030, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041; für D, A, CH dann die Null der Ortsvorwahl weglassen, für Griechenland die vollständige Nummer wählen.

Toiletten

Außer in sehr guten Hotels und Restaurants darf benutztes Toilettenpapier auf keinen Fall ins Klobecken, sondern nur in Eimer geworfen werden (große Verstopfungsgefahr!).

Zeit

+ 1 Stunde Zeitverschiebung

ganzjährig 

Zoll

Waren zum persönlichen Gebrauch können von EU-Bürgern innerhalb der EU zollfrei ein- und ausgeführt werden. Für Reisende aus der Schweiz gelten geringere Freimengen bis zu einem Gesamtwert von 300 Franken: z. B. 250 Zigaretten, 5 l Wein, 1 l Spirituosen. zoll.de | ezv.admin.ch

Inlandsfähren

Wenn du einen Abstecher zu griechischen Inseln in Erwägung ziehst, findest du im Internet alle gewünschten Verbindungen jeweils aktuell unter greekferries.gr oder gtp.gr. Zwei Inseln sind über Brücken zu erreichen: Léfkas und Euböa/Évia.

Ladenöffnungszeiten

Die Ladenöffnungszeiten sind von Region zu Region unterschiedlich. Souvenirgeschäfte haben meist täglich 9–22, Supermärkte Mo–Sa 8–20 Uhr geöffnet. Andere Geschäfte sind meist Mo–Sa 9–14 Uhr und zumindest Di, Do, Fr auch 17–20 Uhr offen.

Sprache

Die Griechen sind stolz auf ihre Schrift, die von keinem anderen Volk geschrieben wird. Für Aufschriften und Ortsschilder wird häufig zusätzlich die lateinische Schrift verwendet. Trotzdem ist es hilfreich, die griechischen Buchstaben zu kennen.

Die richtige Betonung ist für die Verständigung wichtig. Betont wird immer der Vokal, der den Akzent trägt. Bei eingedeutschten Namen (z. B. Nauplia statt Náfplio) wurde in diesem Reiseführer auf Akzente verzichtet. Die Wörter sind so geschrieben, wie es der Aussprache am nächsten kommt. Vor Ort variieren die Schreibweisen stark – sogar innerhalb einer Ortschaft. Pfadfindergeist ist gefragt!

Strände

Badeschuhe sind fast überall nützlich. Sandstrände können sehr heiß werden, an vielen Stränden ist zumindest der Übergang ins Wasser kieselig. Badeschuhe findest du in Griechenland in großer Auswahl zu angemessenen Preisen in allen Küstenorten. Die Überwachung durch Rettungsschwimmer ist zwar für die Hauptsaison an viel besuchten Stränden gesetzlich vorgeschrieben, wird aber nicht immer gewährleistet. Offiziell ist das Nacktbaden in Griechenland weitgehend verboten. An abgelegenen Stränden wird es aber problemlos praktiziert. Oben ohne wird überall toleriert, wo ausländische Touristen überwiegen.

Übernachten

Hotels und Pensionen gibt es in allen Städten, den meisten Küstendörfern und vielen Bergdörfern. Eine langfristige Vorausreservierung ist außer im August nur nötig, wenn man sich unbedingt ein Zimmer in einem bestimmten Hotel sichern will. Den besten Überblick über das Angebot gewinnt man auf Buchungsportalen wie booking.com und airbnb. Buchen kann man dann ja trotzdem beim anschließend gegoogelten Vermieter, wenn man dem die hohen Provisionen fürs Buchungsportal ersparen will.

Apartments und Reihenhäuser werden recht zahlreich, frei stehende Ferienhäuser sehr viel seltener angeboten. Bettwäsche und Handtücher werden immer vom Vermieter gestellt, für die Endreinigung wird nur selten eine Extragebühr erhoben.

Wildes Zelten ist offiziell verboten, aber an einsamen Stränden durchaus üblich. Eine Liste der offiziellen Campingplätze gibt es bei der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr. Eine umfangreiche Auswahl stellt camping.gr vor. Die meisten Campingplätze sind nur von Mai bis September geöffnet.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

6. Januar

Epiphanias

Februar/März

Rosenmontag

25. März

Nationalfeiertag

April

Karfreitag

April/Mai

Ostern

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Pfingsten

15. August

Mariä Entschlafung

28. Oktober

Nationalfeiertag

25./26. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen

Februar

Vive le Punk Rock (Athen): International besetztes Indoor-Festival; anclub.gr

März

Karnevalsumzug (Patras): Der größte Griechenlands; carnivalpatras.gr

Juni/ Juli

Rockwave Festival (Athen): Open Air mit Top-Acts; rockwavefestival.gr

Juni - August

Athens Festival (Athen): Kulturelles Top-Highlight im antiken Theater; greekfestival.gr

Epidauros Festival (Epidaurus): Antike Dramen im antiken Theater; greekfestival.gr

Kassandra Festival (Kassandra): Theater und Musik im Wald; kassandrafestival.gr

Philippi Festival (Kavála): Im antiken Theater von Philíppi; philippifestival.gr

River Party (Kastoriá): Open Air in schönster Natur; nestorioa-riverparty.gr

Sani Festival (Kassándra): Jazz, World Music, moderner Tanz; sani-resort.com

Juli/ August

Bloque Festival (Dráma): Elektronische Musik, audiovisuelle Kunst; bloquefestival.com

August

August Fullmoon (ganz Griechenland): Abendliche Veranstaltungen in Museen und Ausgrabungen; culture.gr

September

Kirchweihfest Ágios Mámas (zwischen Kassándra und Sithonía): Größter Jahrmarkt Griechenlands; holidays-and-more.de

November

International Film Festival (Thessaloníki): Elf Tage, 100 000 Besucher; tiff.net

Athens Authentic Marathon (Athen): Die Mutter aller Marathonläufe; athensauthenticmarathon.gr

Bloss nicht!

Die richtigen Schuhe vergessen

Auf Wanderungen solltest du feste Schuhe, zumindest Turnschuhe tragen. Die Wege sind oft steinig und rutschig. Außerdem gibt es Schlangen. Am Strand empfehlen sich Badeschuhe, denn der Sand wird brennend heiß.

Nach Konkurrenten fragen

Griechen sind so ehrlich wie die Menschheit allgemein. Aber frag‘ besser nie in einer Taverne nach einer anderen. Man wird dir höchstwahrscheinlich erzählen, es gebe sie nicht, der Wirt sei gestorben oder die Polizei habe sie geschlossen. Frag‘ lieber einen Passanten – oder besser noch zwei.

Den Kopf falsch bewegen

Willst du wortlos „Nein“ sagen, schüttel bloß nicht den Kopf; das wird als Zustimmung gesehen. Nonverbales „Nein“ drückst du durch Anheben des Kinns, Hochziehen einer Augenbraue und einem Zungenschnalzen aus.

Den letzten Cent fordern

Ein- und Zwei-Cent-Münzen sind in Griechenland kaum noch in Gebrauch. An der Kasse der meisten Supermärkte und Tankstellen wird aufoder abgerundet. Niemand beschwert sich darüber, keiner wird zum Pfennigfuchser.

Einfach Fisch bestellen

Frischer Fisch ist teuer und wird nach Gewicht berechnet, inkl. Kopf und Schwanz. Du solltest dir im Restaurant immer den Kilopreis nennen lassen und beim Auswiegen dabei sein. Sonst könntest du eine unangenehme Überraschung erleben.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Eleni

Packender autobiografischer Roman (1983) des US-Griechen Nicholas Gage, der in den 1940er Jahren im Epirus spielt, 1985 verfilmt mit John Malkovich.

Der große Plan

Dicker, gut recherchierter Krimi (2018) von Wolfgang Schorlau um die Griechenlandkrise, der die Hintergründe der sogenannten Griechenland- Rettung auf ungewöhnliche Weise offenlegen will; bereits der neunte Fall von Privatermittler Dengler.

Filme

Zimt und Koriander

Die zum Klassiker avancierte griechisch- türkische Gemeinschaftsproduktion (2004) des Regisseurs Tássos Boulmétis ist eine poetisch-humorvolle Darstellung der griechisch-türkischen Spannungen im 20. Jh. und wurde 2004 als einer der zehn besten europäischen Filme ausgezeichnet.

Kleine Wunder in Athen

Eine nachdenkliche Filmkomödie (2011) von Filippos Tsítos, die im Milieu der kleinen Leute Athens spielt. Bezeichnender Untertitel: „Eine kleine Einführung in die griechische Ökonomie“.

9-15 °C
5 h/Tag
16 °C

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 23:25 Uhr

Anreise

1d 1h 32min
1d 9h 13min
2h 35min
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