Elsass

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Wetter & Klima

kachelmannwetter.com
Freitag / 29.05.2020
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Abends
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Samstag / 30.05.2020
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Sonntag / 31.05.2020
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Mehr Wetterinfos

Anreise

2h 23min
2h 11min
50min
Frankfurt am Main
Elsass
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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

Auftakt

Entdecke das Elsass!

Das Elsass ist ein Land mit vielen Geschwindigkeiten. Sprachen früher bäuerlicher Charme, Weinstraße und "Leben wie Gott in Frankreich" für Ferien im Elsass, so gibt es heute ein paar Argumente mehr.

Auf nur 8280 km2 finden sich nicht nur die bekannten Trümpfe Straßburger Münster und Isenheimer Altar, Elsässer Küche und Weinkeller, Musik- und Theaterfestivals, sondern auch die zwei großen Naturschutzgebiete der Ballons des Vosges und der Vosges du Nord sowie das grenzüberschreitende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord und vielfältige Biotope wie Feuchtwiesen und Rheinauen.

Diese ziehen sich wie ein grünes Band von Basel flussabwärts. Hier im Grand Ried zwischen Rhein und Ill geht alles noch seinen langsamen Fluss. Kanuten trifft man hier, Angler auch, Wanderer, die mit Fotoapparat und Fernglas Eisvogel und Biber beobachten, und im Frühjahr Bärlauchfans. Sogar ein Flussschiffer wartet hier auf Gäste. Mit seinen Alleen ist das flache Land ideal für Fahrradtouren - ebenso wie der hügelige Sundgau im Süden und das "Krumme" Elsass Alsace Bossue im Nordwesten, zwei verträumte Landschaften, die eine Reise wert sind.

Ein Höhepunkt des elsässischen Tourismus im Wortsinn sind die Vogesen, mit Burgen, Gipfeln, Schluchten. Der Vogesenclub hat sie mit 19000 km Wanderwegen erschlossen. Daneben gibt es immer mehr Pisten für die Mountainbiker. Die Vogesen bieten jedem was: Skifahrer, Schneeschuhläufer, Kletterer, Drachenflieger, Pilzsammler und Motorradfahrer finden hier ihr Terrain, sogar mit alpinem Charakter. Der höchste Berg, der Grand Ballon, misst 1424 m.

Anmutiger und sonniger ist es in der Vorbergzone. Hier wächst der berühmte elsässische Riesling und hier wird deftig aufgetischt. Jedes Weindorf ist ein Geschenk fürs Auge. Stadtmauern, Türme, Erker, Fachwerk, Höfe und Brunnen sind der Stoff, aus dem die Elsassträume gewebt sind. 

Nur 190 km misst diese östlichste und kleinste der 22 Regionen Frankreichs von Nord nach Süd und keine 50 km vom Rhein im Osten bis zur Kammlinie der Vogesen im Westen. 1,8 Mio. Menschen leben in den beiden Departements Haut-Rhin im Süden und Bas-Rhin im Norden, die meisten davon in den drei großen Städten. Während Straßburg und Mulhouse Industriezentren sind, ist Colmar als Verwaltungssitz und wegen seiner Museen von Bedeutung. Touristisch ist das kleine Ländchen eine Großmacht: 24 Mio. Übernachtungen werden pro Jahr gezählt - was nicht verwundert angesichts der Menge all der schönen Orte im Elsass.

Praktische Hinweise

Anreise
Auto

Für Straßburg bieten sich die Grenzübergänge Kehl (A5, Ausfahrt Appenweier) sowie etwas weiter südlich über den Pont Pflimlin (A5, Ausfahrt Offenburg) an, für Mulhouse der direkte Autobahnanschluss über das Autobahndreieck Neuenburg an die A5. Kleinere Grenzübergänge sind die Fähren Kappel-Rhinau und Greffern-Drusenheim sowie bei Lauterbourg auf die französische A35. Wissembourg erreicht man auch über die A65 (Landau) und B38 (Bad Bergzabern), das Nordwestelsass auch über die A6 bei Saarbrücken.

Bahn

Straßburg ist der zentrale Bahnhof für Züge aus Deutschland, die via Offenburg fahren. Von dort verkehrt auch die Ortenau-S-Bahn (www.ortenau-s-bahn.de) nach Straßburg. Wissembourg ist durch den Verkehrsverbund Rhein-Neckar und den Karlsruher Verkehrsverbund ans deutsche Bahnnetz angeschlossen. Mulhouse und Colmar sind nur über Straßburg bzw. Basel zu erreichen. In den Nahverkehrszügen TER (www.ter-sncf.com/Alsace) ist die Fahrradmitnahme erlaubt. www.bahn.de, www.tgv-europe.de

Flugzeug

Der Straßburger Flughafen Entzheim (www.strasbourg.aeroport.fr) wird aus Deutschland nicht angeflogen. Zum Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg (www.euroairport.com) bestehen Flüge von Berlin, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Hamburg und München. Eine Alternative ist der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (www.baden-airpark.de), der von Berlin und Hamburg angeflogen wird. Von hier verkehrt eine Buslinie zu umliegenden Bahnhöfen sowie abends ein Shuttledienst (alsace-navette.com) nach Straßburg.

Auskunft
Atout France - Französische Zentrale für Tourismus

- Postfach 100128 | 60001 Frankfurt | Fax 069 745556

- Rennweg 42 | 8021 Zürich | Tel. 0442174611

- Tuchlauben 18/12 | 1010 Wien | Tel. 01 5032892

- www.rendezvousenfrance.com

Tourisme Alsace

20 a, Rue Berthe Molly | 68000 Colmar | Tel. 0389247350 | www.tourisme-alsace.com

Agence de Développement touristique du Bas-Rhin

4, Rue Bartisch | 67100 Strasbourg | Tel. 0388154588 | www.tourisme67.com

Association Départementale du Tourisme du Haut-Rhin

1, Rue Schlumberger | 68006 Colmar Cedex | Tel. 0389201068 | www.haute-alsacetourisme.com

Websites

Im Internet finden Sie Informationen z. B. auf den touristischen Portalen alsace-passion.com und www.alsace-info.com. www.tourisme-alsace.com listet Unterkünfte, Feste und Gastronomiebetriebe auf und hält Broschüren als PDF zum Download bereit. Daneben gibt es viele private Websites wie die von einer deutschen Journalistin vorbildlich gepflegte Site www.elsass.ws oder die weinselige Website www.alsace-terroir.com.

Auto

Auf Frankreichs Autobahnen gilt ein Tempolimit von 130 (bei Regen 110) km/h, auf Landstraßen 90, teilweise 110, in Ortschaften 50 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5, und Fahrer sind zum Mitführen eines Atemalkoholmessgeräts verpflichtet, die es für ca. 1 Euro in Tankstellen, Supermärkten etc. gibt. Der Pannendienst Alsace Dépannage (www.alsace-depannage.fr) ist über Tel. 0389675050 und 0389310000 erreichbar. Die Spritpreise sind ähnlich wie in Deutschland, am günstigsten tankt man an den Tankstellen der großen hypermarchés. Der größte Teil des Autobahnen im Elsass ist anders als im übrigen Frankreich mautfrei. Viele Höhen- und Kammstraßen sind im Winter und Frühjahr gesperrt. Große Städte haben Parkhäuser und Park-&-Ride-Plätze, mittelgroße Städte wie Sélestat auch zentrale Gratisparkplätze. Faustregel: Je näher am Zentrum Sie parken, desto teurer sind die Gebühren. Parkuhren akzeptieren auch Kreditkarten.

Diplomatische Vertretungen
Deutsches Konsulat

6, Quai Mullenheim | Straßburg | Tel. 0388246700 | www.strassburg.diplo.de

Österreichisches Konsulat

29, Avenue de la Paix | Straßburg | Tel. 0388351394 | www.bmeia.gv.at

Schweizer Konsulat

23, Rue Herder | Straßburg | Tel. 0388350070 |www.eda.admin.ch

Einreise

Personalausweis genügt, Grenzkontrollen finden aber nur ausnahmsweise statt.

Geld & Kreditkarten

Sehr verbreitet sind Kreditkarten, die in Frankreich auch schon für Kleinstbeträge benutzt werden. Geldautomaten sind flächendeckend vorhanden. Im Südelsass werden oft auch Schweizer Franken akzeptiert.

Gesundheit

Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte EHIC ist die Behandlung im Krankenhaus gratis, nicht aber bei niedergelassenen Ärzten, für die es eine Auslandskrankenversicherung braucht, sofern Ihre Versicherung deren Kosten nicht erstattet.

Klima & Reisezeit

Vom regenreicheren Sundgau abgesehen, gehört das im Windschatten der Vogesen gelegene Elsass zu den trockensten Regionen Frankreichs. Frühling und Herbst sind mild, während der Sommer in der Rheinebene manchmal sehr heiß und schwül wird. In den Vogesen ist es kühler, dort gibt es auch schnelle Wetterwechsel und Gewitter. Inversionswetterlagen sorgen im Herbst und Winter häufig für Sonne auf der Höhe und Nebel in der Ebene. france.meteofrance.com

Mietwagen

Ein Preisvergleich lohnt sich, da sich die Verleiher mit Wochenend-, Mehrtages- und Bahn-Kombi-Angeboten Konkurrenz machen. Je nach Saison müssen Sie für einen Mittelklassewagen um 100 Euro pro Tag rechnen. In der Regel ist es günstiger, wenn Sie bereits vor der Reise übers Internet buchen.

Museumspässe

Günstig in Museen kommen Sie in Straßburg mit dem im Office de Tourisme erhältlichen Strasbourg Pass (14 Euro/3 Tage) und im ganzen Elsass mit dem Oberrheinischen Museumspass (26 Euro/2 Tage | www.museumspass.com).

Notruf

Notarzt: Tel. 15; Polizei: Tel. 17; Feuerwehr: Tel. 18

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Netz des öffentlichen Nahverkehrs ist durch Busse und Züge bzw. die Tram eng geknüpft. Bei Vialsace (www.vialsace.eu) können Sie preiswerte Tages-, Strecken- und Regionentickets kaufen und Fahrradstrecken berechnen. Infos zu Fahrzeiten, Fahrkarten, Sonderangeboten etc. der französischen Bahn finden Sie auf www.sncf.com und www.tgv-europe.de. Die zentrale Auskunftsnummer der Bahn fürs Elsass ist Tel. (*) 0892353535.

Öffnungszeiten

Etliche Geschäfte haben in der Mittagszeit geschlossen. Supermärkte sind durchgehend meist bis 20 Uhr geöffnet.

Post

Briefmarken sind bei der Post und in Tabakgeschäften sowie dort erhältlich, wo es auch Postkarten gibt. Ein Standardbrief bzw. eine Postkarte in die EU oder die Schweiz kostet 77 Cent.

Strom

Die Netzspannung beträgt 220 Volt. Deutsche Stecker passen nicht überall - nehmen Sie einen Adapter mit.

Telefon & Handy

Wer Roaminggebühren sparen will, braucht eine Telefonkarte (télécarte) für ein öffentliches Telefon (téléphone public). Diese gibt es zu 7,50 und 15 Euro bei der Post und in Tabakläden. Vorwahlen: Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041, Frankreich 0033. Innerhalb Frankreichs gibt es keine Vorwahlen, bei Anrufen aus dem Ausland müssen Sie aber die Null am Beginn der zehnstelligen Nummer weglassen.

Trinkgeld

Üblich ist ein Trinkgeld in Höhe von fünf bis zehn Prozent - natürlich nur, wenn Sie mit dem Service zufrieden waren.

Unterkunft

Für Frankreich typisch ist das große Angebot an Campingplätzen (www.tourisme-alsace.com/fr/campings, www.campingfrance.com).Günstige Hotelalternativen sind gîtes ruraux genannte Ferienwohnungen und -häuser (www.gites-de-france-alsace.com) und chambres d'hôtes (Gästezimmer). Jugendherbergen gibt es in Colmar, Lautenbach, Mulhouse, Saverne und Straßburg (www.fuaj.org).

Zoll

In der EU darf man Waren zum privaten Gebrauch unbeschränkt ein- und ausführen. Richtwerte: 800 Zigaretten, 90 l Wein, 10 l Spirituosen. Die Schweiz erlaubt 2 l Wein, 1 l Spirituosen und 200 Zigaretten.

Was kostet wie viel?

Kaffee

1,50-2 Euro für eine Tasse Espresso

Bootsfahrt

um 7 Euro für eine 45-minütige Rundfahrt in Straßburg

Wein

2,50-4 Euro für 0,25 l Riesling

Souvenir

ab 10 Euro für typische Töpferwaren aus Steingut

Imbiss

3-4 Euro für ein Baguette-Sandwich

Brot

80 Cent-1,20 Euro für ein Baguette

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Jan.

Neujahr

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

8. Mai

Waffenstillstand 1945

Mai

Christi Himmelfahrt

Mai/Juni

Pfingstmontag

14. Juli

Nationalfeiertag

15. Aug.

Mariä Himmelfahrt

1. Nov.

Allerheiligen

11. Nov.

Waffenstillstand 1918

25./26. Dezember

Weihnachten

Feste & Veranstaltungen
Februar

Im Februar atmet das Weißweinland Elsass auf, denn Frankreichs unabhängige Winzer laden zu Straßburgs größter Weinmesse, dem Salon des Vins des Vignerons Indépendants ein. Endlich Rotwein!

Februar/März

Auch das Elsass feiert Fasnacht. Schiltigheim, Hœrdt und Brumath im Norden und die Gegend um Mulhouse sind die Epizentren des Narrentums.

Mai

Ökomesse in Rouffach: Apfelsaft oder Cidre, Wurst oder Käse, Bier oder Wein? Wie vielfältig die Elsässer Bioszene ist, zeigt diese appetitliche Leistungsschau.

Festival Humour des Notes in Haguenau: Humor für alle. Dieser Klassiker fin im Theater und auf der Straße statt - umsonst und draußen.

Christi Himmelfahrt

Die kleine, aber feine Weinmesse Foire aux Vins in Guebwiller ist ein Highlight.

Juni

Für das Straßburger Festival Premières am Monatsanfang bekommt das junge europäische Theater eine Bühne - oder besser gesagt zwei - im Théâtre National de Strasbourg und im Le Maillon.

Ganz Frankreich steht am 21. Juni im Zeichen der Musik bei der Fête de la Musique mit Gratiskonzerten in allen größeren Städten.

Rund um die Sommersonnenwende am 21. entzünden viele Gemeinden ein Johannisfeuer (Feu de la Saint Jean).

Ende des Monats rollen beim Festival Automobile in Mulhouse Bugatti & Co. über die Straße.

Juli

Anfang Juli pilgert das Elsass der Klassikliebhaber zum Festival International de Musique Classique nach Colmar.

Am Nationalfeiertag feiert sich La Grande Nation mit Feuerwerk und Paraden.

Seebach begeht in der Monatsmitte die Streisselhochzeit: Hier lässt man "die gute alte Zeit" als Volksfest aufleben.

August

Anfang des Monats hört Schiltigheim Blasmusik beim Bierfest Fête de la Bière.

Die große Weinmesse Foire aux Vins Colmar am Monatsanfang lockt auch mit Konzerten von Chanson bis Rock.

Corso Fleuri, Blumenkorso, am zweiten Wochenende in Sélestat.

Idyllisch ist das Jazzfestival Au Grès du Jazz in La Petite-Pierre.

Marlenheim lässt es Mitte des Monats bei Le Mariage de l'Ami Fritz so richtig krachen: Endlich kommt der ewige Junggeselle "Fritz" unter die Haube!

Am dritten Sonntag findet in Wasselonne ein riesiger Marché aux Puces (Flohmarkt) statt.

Ende August/Anfang September

Beim Festival de Musique spielt die (klassische) Musik in Wissembourg.

September

Bis Monatsmitte findet übers ganze Elsass hinweg das Festival Voix & Route Romane statt, eine Entdeckungsreise ins Mittelalter und zur sogenannten Alten Musik. www.voix-romane.com

In der Monatsmitte wird Straßburg beim Festival Européen du Film Fantastique zum Treffpunkt der Cineasten und Obernai anlässlich der Öko-Landwirtschaftsmesse Biobernai zum Biomekka.

Beim Mittelalterfest Pfifferdaj (Fête des Ménétriers) am ersten Septemberwochenende füllt sich Ribeauvillé mit Spielleuten, Akrobaten, Gauklern und Tausenden Gästen.

Dezember

Das Elsass verwandelt sich zum Weihnachtsland. Schöne - und oft sehr überlaufene - Weihnachtsmärkte sind u. a. in Straßburg, Kaysersberg, Eguisheim, Colmar und Dachstein.

In Saint-Jean-Saverne Fackelumzug am 26. auf den Mont Saint-Michel.

Im Trend

Auf Rollen
Sport

Die Szene wird in Straßburg neu aufgerollt. Dort startet die Skaterszene gerade durch - vor allem wegen des jährlichen Skate- und BMX-Wettbewerbs (www.nouvelle-ligne.com). Aber auch ohne Rollen an den Füßen ist das Turnier dank Livemusik und DJs einen Abstecher wert. Was nach dem Wettkampf noch geboten wird, verrät alsace-roller-skating.fr. Wem die nötige Ausrüstung oder das passende Outfit fehlt, der deckt sich im Vintage Store (10, Place Saint-Étienne) ein.

Biodynamisch
Wein

Im Einklang mit der Natur und altem Wissen, gewürzt mit einer Prise Esoterik, gedeihen die Trauben der Winzerfamilie Klur (105, Rue des Trois Épis) in Katzenthal. Biologisch-dynamisch ist auch die Anbaumethode der Wahl für Winzer Jean Baptiste Adam (5, Rue de l'Aigle) in Ammerschwihr. Im Rhythmus der Mondphasen wird im Weingut Kreydenweiss (12, Rue Deharbe) in Andlau gekeltert. Wer noch an der biologisch-dynamischen Methode zweifelt, probiert die Weine zunächst vor Ort bei einer Verkostung.

Mixtastic
Music

Fusion ist nicht nur in der Küche in, sondern auch in der Musik. Gemixt wird, was passt. So wie Skannibal Schmitt (skannibalschmitt.free.fr), die Dancehall, Punk, Hip-Hop und Ska zu tanzbarer Gute-Laune-Musik vereinen. Klezmer, Flamenco und Jazz vermischen sich bei Lé Oparleur (www.leoparleur.com) zu einer bunten Klangmixtur. Etwas elektronischer kommt Enneri Blaka (www.myspace.com/enneriblaka) daher. Die achtköpfige Straßburger Band sorgt mit ihrem Elektrofunk für volle Tanzflächen.

Gute Nacht
Übernachten

Ein kuscheliges Bett, Whirlpool und Hamam gibt es auch im La Péniche Vota (www.peniche-vota.com) - allerdings stehen die auf einem alten Kahn. Die Vota wiegt ihre Gäste sanft und mit viel Komfort in den Schlaf. Fährmann Patrick Unterstock baut nicht nur traditionelle Holzkähne und organisiert Ausflüge - er bietet auch eine Übernachtung im Indianertipi (Muttersholtz, www.batelier-ried.com) an. Hoch hinaus geht es dagegen in den Baumhäusern (www.domaine-hauts-de-ribeauville.fr) von Michel Culli in Ribeauvillé. Kinderträume erfüllen sich bei der Übernachtung in einem alten hölzernen Waggon: La Roulotte du Kuenbach (114, Rue Principale, www.roulotte-kuenbach.com) in Mitzach bietet solche Übernachtungen an und organisiert auch Kutschfahrten und Ausritte für große und kleine Pferdeliebhaber.

In den Topf geschaut
Kulinarisch

Mal mit einem echten Experten am Herd stehen? Im Atelier vom preisgekrönten Konfitüremeister Fabrice Krencker (4, Route du Climont, www.confituresduclimont.com) in La Salcée bei Ranrupt ist das möglich. Im Jardin Gourmand (3 b, rue de Bassemberg, www.jardingourmand.com) in Lalaye beginnt die Lehrstunde dagegen schon im Garten. Aus den gesammelten Kräutern und Pflanzen entstehen ungewohnte Speisen aus bekannten Gewächsen. Im Atelier Cardamome (1, Grand'Rue, www.cardamome.fr) von Isabelle Sipp in Colmar haben Sie ebenfalls Gelegenheit zum Töpfegucken. Hier stehen vor allem moderne Speisen mit regionalem Einschlag im Rezeptbuch.

Bloss nicht

Ohne Karte oder Navi

Statt Landpartie Labyrinth: Gerade auf dem Land sollten Sie sich nicht blind auf die Beschilderung verlassen. Es kann gut passieren, dass ein Ort erst ausgeschildert ist und danach nicht mehr. Landkarte und/oder Navi gehören in jedes Auto.

Zur falschen Zeit auf die Autobahn

Straßburg brummt. Jeden Morgen fahren Tausende Pendler aus dem Umland in die Stadt und stehen im Stau. Fahren Sie nach 9 Uhr oder, noch besser, gleich mit dem Zug oder Bus.

Sorglos im falschen Stadtviertel unterwegs

Nicht nur Paris hat seine Probleme mit den banlieues (Vorstädten), sondern auch die beiden Großstädte Mulhouse und Straßburg. In Mulhouse sollten Sie als Tourist Bourtzwiller, in Straßburg Neuhof, Elsau und Cronenbourg meiden. Und auch das Auto dort nicht abstellen!

Gleich auf Deutsch losplappern

"Haben Sie noch einen Platz frei?", "Sprechen Sie Deutsch?" Wer im Elsass gleich auf Deutsch mit der Tür ins Haus fällt, verletzt den Anstand. Die Regeln sind einfach: Erst mal bonjour sagen und mit ein paar Brocken Französisch beginnen - der Rest ergibt sich meist von allein. Und auch wenn Sie sich zu Recht über etwas ärgern: Sprechen Sie nicht über anwesende Personen. Auch wenn diese erkennbar kein Deutsch sprechen - verstehen tun sie es meist doch.

Zu schnell in die Ortschaften rasen

Gerade die "Kuhdörfer" haben am Ortseingang Bodenwellen (ralentisseurs), manchmal sogar mehrere hintereinander, und dann auch noch ziemlich hohe Exemplare davon. Wer mit 70 in den Ort brettert, rast in den Achsenbruch.

Nackt in die Sauna

Gar nicht ungezwungen-leger geht es in der Sauna zu. Die skandinavische Saunakultur findet in romanischen Ländern keinen Anklang. Darum: niemals nackt! When in Rome, do as the Romans do - diese Regel gilt erst recht in der Sauna.

Schlecht ausgerüstet in die Berge

Auch bei scheinbar eindeutig schöner Wetterlage kann schnell ein Gewitter heraufziehen. Brechen Sie darum nur mit den üblichen Wanderutensilien in die Hochvogesen auf: warme Jacke, festes Schuhwerk, Regenschutz, Essen und Trinken, Handy sowie Karte oder Navi. Und auf keinen Fall bei Gewitter über die baumlosen Weiden der Vogesen wandern. Als höchster Punkt auf weiter Flur sind Sie dort für einen Blitzeinschlag prädestiniert.

Stichworte

Bier

Das Elsass war schon immer ein Bierland. Im 19. Jh. besaß Straßburg über 60 Brauereien. Wie überall begann mit der Industrialisierung der Niedergang der kleinen Brauereien und der Siegeszug der großen. Das bekannteste Beispiel hierfür ist Kronenbourg, wahrscheinlich das meistgetrunkene Bier ganz Frankreichs. Meteor in Hochfelden konnte sich als einzige große Familienbrauerei behaupten. Die letzten Pilsbrauer Frankreichs sind aber nicht ohne Konkurrenz: Die Mikrobrauer Uberach, Perle, Hollbeer und Saint-Pierre wissen auch, wie's geht, und produzieren Gerstensaft mit dem elsässischen Hopfen Strisselspalt - süffig und meist ohne Konservierungsstoffe.

Bio

Im Gegensatz zum Rest der Grande Nation ist Frankreichs kleinste Region beim Thema Bio top, wie das jüngste Beispiel, das Passivhaus in Cosswiller (www.heliodome.com), zeigt - es funktioniert wie eine Sonnenuhr. Im Elsass gibt es Biomessen, Biorestaurants, Biobauern, Geschäfte, die sich auf Bio spezialisiert haben, und viele, viele Biowinzer. Jedes Jahr kommen ein paar Hundert dazu, vom niedrigschwelligen Biolabel TYFLO (www.tyflo.org) bis zum streng biodynamischen Demeter-Siegel. Den Winzern wird der Weinbau ohne Chemie leicht gemacht, denn das Elsass ist das trockenste Weingebiet Frankreichs, sodass Pilzbefall durch Feuchtigkeit kaum auftritt. Andere Gründe liegen in den Anti-Atom-Demos der Siebzigerjahre. Diese schärften, wie in Deutschland auch, die Sinne für Natur- und Umweltschutz. Schweinepest und Rinderwahnsinn 1999/2000 taten dann ein Übriges, um Nahrungsmittelproduzenten zum Umdenken zu bewegen. Einige Produzenten sind auch bei Slow Food (www.schnaeckele.com, schnackala68.free.fr) aktiv.

Burgen & Festungen

Zwar bauten schon die Kelten steinerne Fluchtburgen, aber ernst mit den Burgen wurde es erst mit den Staufern, die damit ihr Gebiet absicherten. Nach der Zersplitterung des Herzogtums setzte ein regelrechter Bauboom ein, jeder Landadlige baute sich sein Schloss. Die Felsennester wurden in diversen Kriegen gründlich ruiniert, was zur Folge hatte, dass die über 100 Ruinen heute wunderbarer Stoff für alle Romantiker sind. Des Weiteren wurden zur Grenzsicherung von Frankreichs Festungsbaumeister Sébastien Vauban Zitadellen und Forts (Neuf-Brisach), später unterirdische Festen wie die Feste Kaiser Wilhelm II (www.fort-mutzig.eu) und Maginotforts in den Sand gesetzt. Viele sind heute zu besichtigen.

Deutschland

Mit den Deutschen ist es eine Hassliebe. Nach den üblen Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs wollte man lange Jahre nichts mehr vom deutschen Nachbarn wissen und vernachlässigte Deutsch in der Schule und auch den alemannischen Dialekt. Nichtsdestotrotz pendeln täglich Tausende Elsässer zur Arbeit nach Deutschland. Aktuell sind es immer noch gut 25000 Grenzgänger, während nur rund 400 Deutsche den umgekehrten Weg gehen. Ist in Frankreich Feiertag und in Deutschland nicht, sind im Elsass die Straßen wie leer gefegt. Alle sind sie dann drüben, gehen essen und füllen in Bau- und Drogeriemärkten ihren Einkaufswagen. Seit der Einführung des Euro hat sich der kleine Grenzverkehr noch gesteigert.

Dialekt

Sehr viele können Elsässisch sprechen, doch die wenigsten tun es. Die deutsche Besatzung 1940-44 und die rigorose Sprachenpolitik Frankreichs gruben den alemannischen Wurzeln das Wasser ab. Optimistisch geschätzt, spricht nur noch jeder Dritte Mundart und nur zehn Prozent der Kinder besuchen eine bilinguale Schule. Das Idiom ist umstritten: Als 2012 die aus dem Sundgau stammende Miss France Delphine Wespiser im Fernsehen ihren Dialekt zum Besten gab, wurde sie dafür auch kritisiert. Trotzdem ist Elsässisch immer noch eine Alltagssprache: Bratzala (Brezel), Surlewerla (saure Leber), Stuwa (Stube). Dialekt hört man auf Theater- und Kabarettbühnen, sogar Asterix gibt es auf Elsässisch. Im Alltag wird häufig das sogenannte Heckenwelsch gesprochen, ein Mischmasch aus Französisch und Alemannisch, dessen Sätze meist mit hopla (was so gut wie alles heißen kann) beendet werden.

Fischweiher

Im Elsass gehört der Fischweiher wie die Kirche ins Dorf. Man schätzt die Zahl der Dörfer mit einem étang de pêche auf über 1000. Hier sitzt man am Feierabend und wirft die Angel aus. Einmal im Jahr findet ein großes Fest statt und der Tümpel wird mit Fisch aufgefüllt. Insgesamt wird die Zahl der Fischteichangler im Elsass auf 23000 geschätzt. Andere Angler trifft man in der freien Natur an (Wild-)Bächen und Flüssen wo sich Forelle, Hecht und Karpfen tummeln.

Kaiser Wilhelm

Was wären Straßburg und das Elsass ohne Kaiser Wilhelm? Der Preuße war ein Elsassfan, hatte in Straßburg Palast und Reitstall, im Haseltal sein Jagdrevier und verspeiste auch in Berlin gerne Straßburger Pasteten. Während seiner Regierungszeit wurden nach heutigen Maßstäben Milliarden ins Land gepumpt. Er ließ neue Stadtviertel anlegen, einen Bahnhof bauen und die Hohkönigsburg restaurieren. Deutschlands damaliger Westen sollte zum Schaufenster des Reichs werden. Obwohl das wilhelminische Erbe immer noch hoch im Kurs steht, hat der Respekt vor ihm etwas abgenommen. Der Straßburger Bahnhof wurde 2007 unter großem Aufwand modernisiert und unter einer Glaskuppel versteckt. Darunter sieht der Monumentalbau ganz schön klein aus. Was hätte wohl le Kaiser dazu gesagt?

Loeb, Sébastien

Für den Rest der Rennsportwelt macht er's langweilig, aber für die Elsässer könnte er es nicht besser machen: Der 1974 in Haguenau geborene Rallyepilot gewinnt seit 2004 jährlich den Weltmeistertitel. Egal wer gegen ihn antritt, der vom Präsidenten zum Ritter der Ehrenlegion geschlagene Loeb fährt schneller. Im Lauf seiner Karriere hat der Elsässer schon so einige Rekorde eingefahren. Loeb rast entweder als Erster ins Ziel oder gar nicht. Obwohl sein Wohnsitz mittlerweile in der Schweiz liegt und er dort seine Gagen versteuert, wird er im Elsass weiterhin als "Super Séb" verehrt.

Musikszene

Durchs Elsass geht ein großer Graben. Während die "Alten" Kansas of Elsass, Flippers und Heulboje Johnny Hallyday verehren, hören die "Jungen" Hip-Hop, Rock, Electro, House und Techno. Da werden in den Vogesen Festivals (C'est dans la vallée in Sainte-Marie-aux-Mines) organisiert und in verlassenen Fabrikhallen Konzerte veranstaltet. Das mit Abstand heißeste Pflaster befindet sich in Straßburg. Das kleine regionale Label Herzfeld (www.hrzfld.com) gilt mit Little Red Lauter, Buggy, Einkaufen und dem Melancholiker Thomas Joseph als musikalischer Hotspot. Ein allseits verehrter Musiker ist Rodolphe Burger, der früher mit seiner Band Kat Onoma Rockstar war und heute als Konzeptkünstler Alben einspielt und Sounds für Straßenbahnen entwirft.

Störche

Der Weißstorch bringt nicht nur die Kinder, sondern sorgt auch sonst für gute Laune. Zumindest im Elsass war der Storch schon immer heimisch und wurde zum Wappentier. Wie überall in Europa ging aber auch dort die Population zurück, bis 1974 der Tiefststand mit neun Paaren (!) erreicht wurde. Jeder Kirchturm und jeder Schornstein war verwaist. Mit Zuchtstationen und viel Tierschutz kommt jetzt auch der Storch zum Storch, aktuell sind es wieder über 300 Paare, die zwischen Vogesen und Rhein nisten. Viele fliegen inzwischen gar nicht mehr die 20000 km nach Afrika und wieder retour, sondern bleiben gleich da. Warum? Während einige von einer Entwöhnung ausgehen (drei Jahre in Gefangenschaft unterdrücken den Wandertrieb), sind andere davon überzeugt, dass es nur am Elsass und seinen Storckadörfern liegt. Da ist es am schönsten!

TGV

Der TGV (Train à Grande Vitesse), der französische Hochgeschwindigkeitszug, rollte erst mit großer Verspätung ins Elsass. Darum galt Frankreichs Schienenstolz als Sinnbild des Zentralismus. Von überall kam man schnell nach Paris, nur von Straßburg nicht. Das kratzte am Prestige. Seit 2007 ist das anders. Der TGV Est Européenne überbrückt die 416-km-Distanz zwischen der Haupt- und der Europastadt in 140 Minuten. Und seit 2011 rast der TGV Rhin-Rhône mit 320 km/h von Mulhouse nach Dijon, ein weiterer Ausbau nach Lyon mit Anschluss nach Marseille ist geplant. Für eine Region ohne Meer ist das ein Segen. So ganz nebenbei ist das die erste TGV-Strecke, die nicht über Paris führt. Das ehemalige Sinnbild des Zentralismus verbindet nun Frankreichs Regionen untereinander und pusht den Tourismus. Seit 2007 sind die Übernachtungen im Elsass um acht Prozent gestiegen. Das ist der "TGV-Effekt".

Tram

Da es in französisch le tramway heißt, sagen viele Elsässer im Dialekt auch der Tram zur Straßenbahn. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg hatte so gut wie jede Stadt ihr Straßenbahnnetz; das Straßburger maß gar stolze 83 km. Kein Geld für Investitionen und die Konkurrenz billiger Busse führten zur Stilllegung aller Linien. 1960 rollten in Mulhouse und Straßburg die letzten Bahnen, begleitet von Kindern, die zum Abschied Blumen auf die Gleise streuten. Keine drei Jahrzehnte später wurde das Thema wieder aktuell - Straßenbahnen sollten die vom Autoverkehr geplagten Städte entlasten. Seit 1994 schnurrt le tramway wieder umweltfreundlich durch Straßburg, seit 2006 auch durch Mulhouse. In beiden Städten hat man die neue Tram als Chance begriffen. Waggons und Haltestellen sind Meisterwerke des Designs, für deren Gestaltung man Künstler wie Daniel Buren (Mulhouse) oder Zaha Hadid (Straßburg) verpflichtete. Mulhouse plant, seine Tramway bis weit nach Kruth in den Vogesen hinaus zu führen, Straßburgs Linie D soll ab 2015 über den Rhein bis ins deutsche Kehl fahren.

Ungerer, Tomi

Der 1931 in Straßburg geborene Tomi Ungerer ist der einzige Weltstar, den das Elsass aktuell hat. Lange Zeit galt der Zeichner, Schriftsteller und Sammler als schlimmer Finger und man wusste nicht so recht, was man mit ihm anstellen sollte. Schließlich gehen auf sein Konto unkonventionelle Bilderbücher wie "Die drei Räuber", aber auch Zeichnungen, die den Alltag einer Domina dokumentieren. Tomi Ungerer ist, vielleicht gerade wegen seiner biografischen Brüche - Fremdenlegion, per Anhalter durch Europa, mit dem Schiff nach Nordamerika, Werbezeichner in New York, Bauer in Irland -, ein guter Kerl. Statt in Sonntagsreden setzte er in Wort und Bild konkrete Versöhnungszeichen über den Rhein. Seine Heimatstadt beschenkte er mit Zeichnungen, Spielzeug und einem Janusbrunnen, der die deutsche und französische Seite seiner Heimat darstellt. Erst 2007 bekam er sein Museum.

Zeitungen

Straßburger Zeitungen schreiben nicht nur Nachrichten, sondern auch Geschichte. Das Erscheinen der "Relation aller Fuernemmen und gedenckwuerdigen Historien" 1605 in Straßburg gilt als die Geburtsstunde der Zeitung. Ermöglicht wurde diese Innovation durch Johannes Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks. Auch Gutenberg hat einen Bezug zu Straßburg, er lebte zeitweilig dort. 1995 wurde erneut Zeitungsgeschichte geschrieben: Das 1877 gegründete Traditionsblatt Dernières Nouvelles d'Alsace (Elsässische Neueste Nachrichten), kurz DNA (www.dna.fr) genannt, erschien als erste Zeitung Frankreichs auch im Internet, obwohl bis dato fast kein Franzose Internet hatte. Als einziges französisches Blatt gab es die DNA zudem in zwei Ausgaben: Die französische hatte einen roten Titel und eine Auflage von 245000 Exemplaren, die deutsche einen blauen Titel und eine Auflage von 28000. Lange Zeit war das Verhältnis umgekehrt, die Umkehr der Proportionen spiegelt die aktuelle Sprachsituation wider. Letzter Akt: 2012 wurde die deutschsprachige Ausgabe eingestellt.

Bücher & Filme

Der Sprachlose

"Seid ihr Deutsche oder Franzosen?" Adrien Fink (1930-2008) erzählt die tragische Geschichte eines jungen Dichters aus dem Sundgau, der als Elsässer seinen Platz in Frankreich nicht findet. Die Zeichnungen stammen von Tomi Ungerer

Marthe und Mathilde

In diesem wunderbaren Buch berichtet die Journalistin Pascale Hugues aus dem Leben ihrer beiden Großmütter aus Colmar - die eine Deutsche, die andere Französin - und wie es ihnen erging, als das Elsass 1919 französisch wurde

Tomi Ungerer

Das Schweizer Kulturmagazin "Du" porträtierte Ungerer anlässlich seines 80. Geburtstags 2011 in Wort und Bild. Der Untertitel "Der schärfste Strich der westlichen Welt" ist nicht umsonst gewählt. Abgründig und tiefsinnig

Die Linden von Lautenbach

Jean Egens (1920-1995) Klassiker ist nicht nur eine Reise in Land und Geschichte, sondern auch in seine Kindheit, als für ihn die Vogesen "die sanftesten Berge der Schöpfung" waren. Der Roman wurde 1982 mit Mario Adorf verfilmt

Die Elsässer

Der Arte-Vierteiler begleitet eine Familie durch die Zeiten, vom Kaiserreich zur Republik und dann ins bitterste Kapitel, die deutsche Besetzung während des Zweiten Weltkriegs. Der Film umspannt die Jahre 1870-1953

Fakten

Strom
230 V, 50 Hz
Hauptstadt
Straßburg
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
06:26 Uhr
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