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Das Rosental , das bei Villach beginnt und sich dem Verlauf der Drau folgend nach Osten hin fortsetzt, ist das meistbesungene Tal Kärntens. Im Süden ragen die steilen Zinnen der Karawanken wild empor, aber das Tal ist der Inbegriff einer sanften, harmonischen, fast poetischen Landschaft.
Dieses Tal ist eines jener Gebiete, wo die slowenische Volksgruppe relativ stark vertreten ist. Abgesehen von der ältesten Produktionsstätte für Gewehre Österreichs, der Büchsenmacherstadt Ferlach, einem industriellen Zentrum, gibt es im Rosental keine größere Ortschaft. Das ländliche Gebiet mit vielen kleinen Dörfern und hauptsächlich landwirtschaftlicher Nutzung hat sich gegen Autobahnen und Hochleistungseisenbahnen erfolgreich abgeschottet und sich seinen Charme erhalten. Davon profitieren die Fremdenverkehrswirtschaft und natürlich auch alle Feriengäste.
Dass die Drau im Rosental so ruhig und träge dahinfließt, ist nicht nur darin begründet, dass das Tal sehr sanft abfällt. Hier hat die Austrian Hydro Power etliche Staumauern errichtet, um Kraftwerke zu betreiben. Besonders jene Urlauber, die gern fischen, werden hier reiche Beute finden.
Ähnlich dem Rosental ist das Gailtal, das sich von Villach aus nach Westen erstreckt. Es liegt eingeschlossen zwischen den Karnischen Alpen im Süden – der Grenze zu Italien – und den bizarren, mächtigen Kalkfelsen der Gailtaler Alpen im Norden. Das Gailtal ist eine Feinschmeckerregion: Zahlreiche Bauern und Betriebe garantieren für die Qualität des berühmten Gailtaler Specks und Almkäses.
Zudem gibt es hier all das, was Urlauber vor allem suchen: Ruhe, reine Luft und eine prächtige Landschaft, die in einem ganz besonderen Licht erstrahlt. Dieses Licht lockte auch viele Maler ins Gailtal. Nicht ohne Grund war Nötsch zwischen den beiden Weltkriegen das Zentrum der österreichischen Kunst, aus dem der berühmte Nötscher Kreis hervorging.
Die relative Abgeschiedenheit des Tals führte dazu, dass in den Zeiten der Reformation und Gegenreformation die Gegend zu einem Zufluchtsgebiet für verfolgte Protestanten wurde und sich die protestantischen Gemeinden in der über 150-jährigen Verbotszeit bis zum Toleranzpatent Kaiser Josefs II. im Jahr 1781 halten konnten.
Vom Gailtal weiter Richtung Westen geht es ins abgeschiedene Lesachtal, ein Gebirgstal, in dem Sie noch heute unverfälscht den ländlichen Alltag erleben und erfahren können. So wurde das Lesachtal auch als umweltfreundlichstes und naturbelassenstes Tal Europas ausgezeichnet.
Zwischen den sanften Südkärntner Tälern breitet sich die Stadt Villach aus. Die Villacher sind sehr stolz darauf, dass ihre Stadt am Schnittpunkt dreier Kulturen liegt, der slowenischen, der italienischen und der österreichischen.
Von Villach aus in Richtung Nordosten gelangt man zum Ossiacher See. Das drittgrößte stehende Gewässer Kärntens ist ein Badesee mit allen touristischen Annehmlichkeiten. In den kleinen Orten an seinem Ufer geht es nicht so laut zu wie am Wörthersee. In Ossiach, dem Hauptort am Südufer des Sees, steht das zweitälteste Benediktinerstift des Landes. Ossiach ist auch das Zentrum des Carinthischen Sommers. Das Kulturfestival lockt im Juli und August Tausende Musikbegeisterte zu einer Vielzahl von klassischen Konzerten.
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