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- SitíaSehenswertes & Restaurants
Ost und West sind auch auf Kreta mehr als nur Himmelsrichtungen. Weltanschauungen nämlich. Die große Mehrheit bevorzugt den Westen. Der äußerste Osten ist anders: Ohne Hochgebirge, dafür mit oft afrikanisch anmutender Landschaft, sattroter Erde, Canyons und Palmen. Die Städte sind eher belanglos. Was zählt, sind urige Dörfer und ungewöhnliche Strände.
Auch die Mentalität scheint eine etwas andere zu sein: In den Verkehrsschildern der Straßen finden sich kaum Einschusslöcher, der kretische Widerstand gegen fremde Eroberer ist kein Museumsthema mehr. Doch die Lýra hört man auch hier bei allen Festen, sie liegt in Tavernen spielbereit auf dem Tisch.
Der Massentourismus hat die Region noch nicht entdeckt. Nur in Sitía, dem bäuerlichen Zentrum der Region, steht ein etwas größeres Hotel. An den zwar wenigen, dafür langen Sandstränden ist, außer am Palmenstrand von Vái, noch viel Platz.
Sitía Sehenswertes & Restaurants

















Touristenattraktionen
Geographical
Touristenattraktionen
Geographical
Strände
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Museen
Delikatessenladen
Restaurants
Weinlokale
Káto Zákros
Touristenattraktionen © Glow Images
Archäologen legen seit 1962 den vierten minoischen Palast der Insel frei, der etwa 300 Räume hatte. Er steht in einer kleinen, grünen Küstenebene und war als einziger der kretischen Paläste nie geplündert worden. Er ist weitgehend nach dem Schema der anderen Paläste gebaut, eine Besonderheit ist die Bronzegießerei links des Weges vom Eingang zum Zentralhof. Eindrucksvoll ist auch das innen verputzte Brunnenbassin in der Mitte eines Raums, der vor 3500 Jahren ein Thronsaal gewesen sein könnte. Nicht nur Kinder werden sich an den vielen großen Sumpfschildkröten erfreuen, die sich in Scharen auf den 3500 Jahre alten Gemäuern sonnen, zwischen denen oft kniehoch das Wasser steht.
- Káto Zákros
- http://odysseus.culture.gr/
© Glow Images
Archäologen legen seit 1962 den vierten minoischen Palast der Insel frei, der etwa 300 Räume hatte. Er steht in einer kleinen, grünen Küstenebene und war als einziger der kretischen Paläste nie geplündert worden. Er ist weitgehend nach dem Schema der anderen Paläste gebaut, eine Besonderheit ist die Bronzegießerei links des Weges vom Eingang zum Zentralhof. Eindrucksvoll ist auch das innen verputzte Brunnenbassin in der Mitte eines Raums, der vor 3500 Jahren ein Thronsaal gewesen sein könnte. Nicht nur Kinder werden sich an den vielen großen Sumpfschildkröten erfreuen, die sich in Scharen auf den 3500 Jahre alten Gemäuern sonnen, zwischen denen oft kniehoch das Wasser steht.
- Káto Zákros
- http://odysseus.culture.gr/
Chamézi
Geographical © Szymon Mucha, Shutterstock
Auf einer Hügelkuppe südöstlich des urwüchsigen Bergdorfs stehen die Grundmauern des einzigen ovalen Gutshofs aus minoischer Zeit. Zwischen meterhohen Riesenfenchelstängeln, duftendem Thymian, Salbei und Oregano genießt du einen grandiosen Blick über Land und Meer. Um hinzukommen, biegst du nach dem westlichen Ortsende auf der ersten Passhöhe unterhalb von zwei Windmühlenstümpfen nach links auf einen Feldweg ab, der nach 700 m vor der Ausgrabungsstätte endet.
- Chamézi
© Szymon Mucha, Shutterstock
Auf einer Hügelkuppe südöstlich des urwüchsigen Bergdorfs stehen die Grundmauern des einzigen ovalen Gutshofs aus minoischer Zeit. Zwischen meterhohen Riesenfenchelstängeln, duftendem Thymian, Salbei und Oregano genießt du einen grandiosen Blick über Land und Meer. Um hinzukommen, biegst du nach dem westlichen Ortsende auf der ersten Passhöhe unterhalb von zwei Windmühlenstümpfen nach links auf einen Feldweg ab, der nach 700 m vor der Ausgrabungsstätte endet.
- Chamézi
Xerókambos
Geographical © Petr Fiala, Shutterstock
Obwohl nun seit Jahren über Asphaltstraßen erreichbar, ist die Streusiedlung Xerókambos im äußersten Südosten der Insel noch ein Geheimtipp für Liebhaber stiller Strände. Davon gibt es hier gleich mehrere: kleine, verschwiegene Buchten an der Ost- und den 500 m langen, 20 m breiten Sandstrand Ámbelos Beach an der Südküste. Einige wenige Tavernen und Pensionen halten viel Abstand voneinander, Sonnenschirme werden nirgends vermietet. Zwischen den Stränden haben Archäologen auf einem niedrigen Plateau neben einer Nikolaus-Kapelle spärliche Grundmauern einer Siedlung aus hellenistischer Zeit freigelegt.
- Xerókambos
© Petr Fiala, Shutterstock
Obwohl nun seit Jahren über Asphaltstraßen erreichbar, ist die Streusiedlung Xerókambos im äußersten Südosten der Insel noch ein Geheimtipp für Liebhaber stiller Strände. Davon gibt es hier gleich mehrere: kleine, verschwiegene Buchten an der Ost- und den 500 m langen, 20 m breiten Sandstrand Ámbelos Beach an der Südküste. Einige wenige Tavernen und Pensionen halten viel Abstand voneinander, Sonnenschirme werden nirgends vermietet. Zwischen den Stränden haben Archäologen auf einem niedrigen Plateau neben einer Nikolaus-Kapelle spärliche Grundmauern einer Siedlung aus hellenistischer Zeit freigelegt.
- Xerókambos
Vái
Strände © Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal
Der Strand am Rand eines ausgedehnten, für Besucher aber gesperrten Palmenhains ist im Sommer zwar völlig überlaufen, lohnt aber der einzigartigen Landschaft wegen einen Besuch.
© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal
Der Strand am Rand eines ausgedehnten, für Besucher aber gesperrten Palmenhains ist im Sommer zwar völlig überlaufen, lohnt aber der einzigartigen Landschaft wegen einen Besuch.
Agía Fotiá
Geographical © ErreCh, Shutterstock
Insider-Tipp Auf eigene Verantwortung
Wer Lust auf eine kleine archäologische Expedition hat, fährt per Linienbus oder Taxi nach Agía Fotiá. Unterhalb des Dorfs wurde in den Feldern ein frühminoischer Friedhof mit vielen Schacht- und Kammergräbern freigelegt. Ein brauner Wegweiser mit der Aufschrift Archaeological Site führt dorthin. Fährst du den Feldweg dann noch etwa 250 m weiter, kommst du an das eingezäunte Ausgrabungsgelände auf dem niedrigen Kouphóta Hill mit Mauerresten einer frühminoischen Siedlung. Da die mit EU-Mitteln hervorragend aufbereiteten Ausgrabungen wegen Mangels an Wärtern die meiste Zeit über geschlossen sind, musst du dir ein Loch im Zaun suchen. Davon sind leicht mehrere zu finden, denn keiner flickt sie. Auf dem Rückweg nach Sitía erwarten dich auf einer kleinen, kahlen Halbinsel hinter einer alten Olivenölfabrik noch die Grundmauern der Siedlung Trypitós aus hellenistischer Zeit. Auch da kümmert sich kein Wärter um dich.
- Agía Fotiá
© ErreCh, Shutterstock
Insider-Tipp Auf eigene Verantwortung
Wer Lust auf eine kleine archäologische Expedition hat, fährt per Linienbus oder Taxi nach Agía Fotiá. Unterhalb des Dorfs wurde in den Feldern ein frühminoischer Friedhof mit vielen Schacht- und Kammergräbern freigelegt. Ein brauner Wegweiser mit der Aufschrift Archaeological Site führt dorthin. Fährst du den Feldweg dann noch etwa 250 m weiter, kommst du an das eingezäunte Ausgrabungsgelände auf dem niedrigen Kouphóta Hill mit Mauerresten einer frühminoischen Siedlung. Da die mit EU-Mitteln hervorragend aufbereiteten Ausgrabungen wegen Mangels an Wärtern die meiste Zeit über geschlossen sind, musst du dir ein Loch im Zaun suchen. Davon sind leicht mehrere zu finden, denn keiner flickt sie. Auf dem Rückweg nach Sitía erwarten dich auf einer kleinen, kahlen Halbinsel hinter einer alten Olivenölfabrik noch die Grundmauern der Siedlung Trypitós aus hellenistischer Zeit. Auch da kümmert sich kein Wärter um dich.
- Agía Fotiá
Ítanos
Geographical © PANAGIOTIS KARAPANAGIOTIS, Thinkstock
Insider-Tipp Nur für Individualisten
Baden am Wüstenrand – so fühlt sich ein Stündchen am Strand von Ítanos an. Schon ganz afrikanisch anmutende unverputzte, kleine Häuser stehen im Dünengelände. Ein im Nirgendwo stehendes Ortsschild bezeichnet den kaum erkennbaren Weiler als Erimoúpoli, also als „Stadt der Einsamkeit“. Auch spärliche Ruinen einer antiken Stadt mit zwei frühchristlichen Basiliken liegen darin verstreut. Vom feinen Sandstrand vor glasklarem Wasser aus reicht der Blick bis zum Kap Síderos, der Nordostspitze Kretas, die das Militär leider als Sperrgebiet für sich reklamiert.Ítanos ist eine echte Badealternative zum viel besuchten, ganz nahen Palmenstrand von Vái. Busse kommen hier nicht her!Am Strand werden keinerlei Liegestühle vermietet, kein Hotel ist weit und breit in Sicht.
- Ítanos
© PANAGIOTIS KARAPANAGIOTIS, Thinkstock
Insider-Tipp Nur für Individualisten
Baden am Wüstenrand – so fühlt sich ein Stündchen am Strand von Ítanos an. Schon ganz afrikanisch anmutende unverputzte, kleine Häuser stehen im Dünengelände. Ein im Nirgendwo stehendes Ortsschild bezeichnet den kaum erkennbaren Weiler als Erimoúpoli, also als „Stadt der Einsamkeit“. Auch spärliche Ruinen einer antiken Stadt mit zwei frühchristlichen Basiliken liegen darin verstreut. Vom feinen Sandstrand vor glasklarem Wasser aus reicht der Blick bis zum Kap Síderos, der Nordostspitze Kretas, die das Militär leider als Sperrgebiet für sich reklamiert.Ítanos ist eine echte Badealternative zum viel besuchten, ganz nahen Palmenstrand von Vái. Busse kommen hier nicht her!Am Strand werden keinerlei Liegestühle vermietet, kein Hotel ist weit und breit in Sicht.
- Ítanos
Móchlos
Geographical © s_kaisu, Shutterstock
Insider-Tipp Lass es sein!
Zufällig gerät man nicht nach Móchlos. In dem winzigen Dorf tief unterhalb der Küstenstraße von Ágios Nikólaos nach Sitía ist nur selten etwas los. Deswegen kommt man ja. Sitzt in den wenigen Tavernen am Wasser, badet vom winzigen Strand aus – und fährt vielleicht mal hinüber zum unbewohnten Inselchen direkt vor der Küste, wo Archäologen eine bedeutende minoische Siedlung freilegen. Alles Leben konzentriert sich auf die Platía am Wasser mit einem Fleckchen Sand und Tavernen. Wer nicht wie die Kreter zum Essen oder zum Chillen und Lesen hergekommen ist, setzt wahrscheinlich auf die Insel über, um die Ausgrabungen in Augenschein zu nehmen. 1908 hatte hier der US-Archäologe Richard Seager erstmals die Spaten ansetzen lassen. Die von ihm geborgenen Grabbeigaben, darunter schöner Goldschmuck, sind in den Museen von Iráklio, Ágios Nikólaos und Sitía zu sehen. Seit 1990 werden die Ausgrabungen fortgesetzt. Erkundige dich in einer der Tavernen nach dem Bootsmann, der meist täglich ab 13 Uhr zur Verfügung steht. Einziger intakter Bau auf der Insel ist eine weiße Nikolaus-Kapelle. Bei einem Rundgang durch die für Besucher noch nicht aufbereiteten Ausgrabungen blickt man in mehrere minoische Gräber hinein, sieht römische Siedlungsreste – darunter Fischbassins – und Spuren einer byzantinischen Siedlung. Sehr aufschlussreich ist das alles nicht – aber vielleicht wildromantisch. Warnung: Versuch besser nicht, zur Insel hinüber zu schwimmen. Es herrschen starke, unberechenbare Strömungen!
- 720 57 Móchlos
© s_kaisu, Shutterstock
Insider-Tipp Lass es sein!
Zufällig gerät man nicht nach Móchlos. In dem winzigen Dorf tief unterhalb der Küstenstraße von Ágios Nikólaos nach Sitía ist nur selten etwas los. Deswegen kommt man ja. Sitzt in den wenigen Tavernen am Wasser, badet vom winzigen Strand aus – und fährt vielleicht mal hinüber zum unbewohnten Inselchen direkt vor der Küste, wo Archäologen eine bedeutende minoische Siedlung freilegen. Alles Leben konzentriert sich auf die Platía am Wasser mit einem Fleckchen Sand und Tavernen. Wer nicht wie die Kreter zum Essen oder zum Chillen und Lesen hergekommen ist, setzt wahrscheinlich auf die Insel über, um die Ausgrabungen in Augenschein zu nehmen. 1908 hatte hier der US-Archäologe Richard Seager erstmals die Spaten ansetzen lassen. Die von ihm geborgenen Grabbeigaben, darunter schöner Goldschmuck, sind in den Museen von Iráklio, Ágios Nikólaos und Sitía zu sehen. Seit 1990 werden die Ausgrabungen fortgesetzt. Erkundige dich in einer der Tavernen nach dem Bootsmann, der meist täglich ab 13 Uhr zur Verfügung steht. Einziger intakter Bau auf der Insel ist eine weiße Nikolaus-Kapelle. Bei einem Rundgang durch die für Besucher noch nicht aufbereiteten Ausgrabungen blickt man in mehrere minoische Gräber hinein, sieht römische Siedlungsreste – darunter Fischbassins – und Spuren einer byzantinischen Siedlung. Sehr aufschlussreich ist das alles nicht – aber vielleicht wildromantisch. Warnung: Versuch besser nicht, zur Insel hinüber zu schwimmen. Es herrschen starke, unberechenbare Strömungen!
- 720 57 Móchlos
Kouphóta Hill
TouristenattraktionenNiedriger Berg mit Mauerresten einer frühminoischen Siedlung. Da die mit EU-Mitteln hervorragend aufbereiteten Ausgrabungen wegen Wärtermangels meist geschlossen sind, wird der Zaun von vielen Neugierigen oft nicht respektiert.
- Agía Fotiá
Niedriger Berg mit Mauerresten einer frühminoischen Siedlung. Da die mit EU-Mitteln hervorragend aufbereiteten Ausgrabungen wegen Wärtermangels meist geschlossen sind, wird der Zaun von vielen Neugierigen oft nicht respektiert.
- Agía Fotiá
Minoischer Gutshof
TouristenattraktionenAuf einer Hügelkuppe südöstlich des urwüchsigen Bergdorfs Chamési stehen die Grundmauern des einzigen ovalen Gutshofs aus minoischer Zeit. Zwischen meterhohen Riesenfenchelstängeln, duftendem Thymian, Salbei und Oregano geniest du einen grandiosen Blick über Land und Meer.
- 723 00 Chamési
- http://www.cretanbeaches.com/
- +30 2843 340500
Auf einer Hügelkuppe südöstlich des urwüchsigen Bergdorfs Chamési stehen die Grundmauern des einzigen ovalen Gutshofs aus minoischer Zeit. Zwischen meterhohen Riesenfenchelstängeln, duftendem Thymian, Salbei und Oregano geniest du einen grandiosen Blick über Land und Meer.
- 723 00 Chamési
- http://www.cretanbeaches.com/
- +30 2843 340500
Tripitós
Touristenattraktionen © Pietro Basilico, Shutterstock
Etwas westlich des Weilers Petrás liegen auf einer Landzunge die Überreste dieser hellenistischen Stadt.
© Pietro Basilico, Shutterstock
Etwas westlich des Weilers Petrás liegen auf einer Landzunge die Überreste dieser hellenistischen Stadt.
Péfki
Geographical © Johannes Evans, Shutterstock
Ein gutes Ausflugsziel für alle, die in dieser Region mehrere Tage verbringen, ist das sehr ursprünglich gebliebene Bergdorf Péfki mit viel alter Bausubstanz zwischen blühenden Pflanzen und zwei urigen Tavernen im Dorfzentrum.
- 720 55 Péfki
© Johannes Evans, Shutterstock
Ein gutes Ausflugsziel für alle, die in dieser Region mehrere Tage verbringen, ist das sehr ursprünglich gebliebene Bergdorf Péfki mit viel alter Bausubstanz zwischen blühenden Pflanzen und zwei urigen Tavernen im Dorfzentrum.
- 720 55 Péfki
Etiá
Geographical © Peter Maerky, Shutterstock
Der Weiler bietet ein sehr gut erhaltenes venezianisches Palazzo aus dem späten 15.Jh.
- 720 59 Etiá
© Peter Maerky, Shutterstock
Der Weiler bietet ein sehr gut erhaltenes venezianisches Palazzo aus dem späten 15.Jh.
- 720 59 Etiá
Néa Presós
GeographicalEtwas außerhalb des ruhigen Dorfs Néa Presós, an der Strecke von Sitía zur Chandrás-Hochebene, liegen auf einem frei zugänglichen Hügel die spärlichen Überreste der antiken Stadt Presós, im 12.Jh. v.Chr. Gegründet und bis in die römische Zeit bewohnt. Hierher zogen sich anscheinend die schon in minoischer Zeit auf der Insel lebenden "Eteokreter" vor den zu dieser Zeit einwandernden griechischen Dorern zurück. Was von der Stadt blieb, sind die Fundamente eines Tempels, Grundmauern eines hellenistischen Hauses und ein paar verstreute Steinblöcke. Eindrucksvoller als die wenigen Ruinen ist das Erlebnis von Stille und Einsamkeit inmitten schönster Natur.
- 720 59 Néa Presós
Etwas außerhalb des ruhigen Dorfs Néa Presós, an der Strecke von Sitía zur Chandrás-Hochebene, liegen auf einem frei zugänglichen Hügel die spärlichen Überreste der antiken Stadt Presós, im 12.Jh. v.Chr. Gegründet und bis in die römische Zeit bewohnt. Hierher zogen sich anscheinend die schon in minoischer Zeit auf der Insel lebenden "Eteokreter" vor den zu dieser Zeit einwandernden griechischen Dorern zurück. Was von der Stadt blieb, sind die Fundamente eines Tempels, Grundmauern eines hellenistischen Hauses und ein paar verstreute Steinblöcke. Eindrucksvoller als die wenigen Ruinen ist das Erlebnis von Stille und Einsamkeit inmitten schönster Natur.
- 720 59 Néa Presós
Palékastro
Geographical © Peter Maerky, Shutterstock
Das erst 1850 gegründete Palékastro ist v.a. bei jüngeren Individualurlaubern wegen der Nähe vieler guter, wenig besuchter Sandstrände beliebt.
- 723 00 Palékastro
- http://www.itanou.gov.gr/
© Peter Maerky, Shutterstock
Das erst 1850 gegründete Palékastro ist v.a. bei jüngeren Individualurlaubern wegen der Nähe vieler guter, wenig besuchter Sandstrände beliebt.
- 723 00 Palékastro
- http://www.itanou.gov.gr/
Petrás
GeographicalWestlich des Weilers Petrás liegen auf einer Landzunge die Überreste der hellenistischen Stadt Tripitós. Auf dem Felsrücken, auf dem Petrás steht, haben Archäologen zudem die Grundmauern eines minoischen Palasts ausgegraben.
- 723 00 Petrás
Westlich des Weilers Petrás liegen auf einer Landzunge die Überreste der hellenistischen Stadt Tripitós. Auf dem Felsrücken, auf dem Petrás steht, haben Archäologen zudem die Grundmauern eines minoischen Palasts ausgegraben.
- 723 00 Petrás
Thriptí
Geographical © Heracles Kritikos, Shutterstock
In einer Landschaft, die an die Teeanbaugebiete in den Hochländern Indiens und Sri Lankas erinnert, wird unterhalb des 1476 m hohen Afendís Kawússi Wein angebaut. Von Sommer bis Herbst leben hier Winzer, Kreta offenbart in dieser Gegend ein einzigartiges Gesicht. Sie erreichen Thriptí über einen Waldweg von Káto Chorió aus und können durch die Berge auf Pisten weiterfahren nach Orinó mit seinen vielen Dreschplätzen und Johannisbrotbäumen, durch unberührte Bergdörfer wie Skinokápsala und Ágios Jánnis, um bei Koutsounári an die Südküste zu gelangen. 50 km bis Thriptí, 70 km bis zur Küste
- 722 00 Thriptí
© Heracles Kritikos, Shutterstock
In einer Landschaft, die an die Teeanbaugebiete in den Hochländern Indiens und Sri Lankas erinnert, wird unterhalb des 1476 m hohen Afendís Kawússi Wein angebaut. Von Sommer bis Herbst leben hier Winzer, Kreta offenbart in dieser Gegend ein einzigartiges Gesicht. Sie erreichen Thriptí über einen Waldweg von Káto Chorió aus und können durch die Berge auf Pisten weiterfahren nach Orinó mit seinen vielen Dreschplätzen und Johannisbrotbäumen, durch unberührte Bergdörfer wie Skinokápsala und Ágios Jánnis, um bei Koutsounári an die Südküste zu gelangen. 50 km bis Thriptí, 70 km bis zur Küste
- 722 00 Thriptí
Zákros
Geographical © Panos Karas, Shutterstock
Am Rand des Bergdorfs durchschneidet die Straße nach Káto Zákros eine Villa aus der späten Jungpalastzeit. Von Zákros aus kann man durch das "Tal der Toten" hinunterwandern zum minoischen Palast von Káto Zákros. Das Tal ist üppig grün, die Felswände sind voller Grotten und Höhlen, in denen bis in die frühchristliche Zeit Menschen bestattet wurden.
- 723 00 Zákros
© Panos Karas, Shutterstock
Am Rand des Bergdorfs durchschneidet die Straße nach Káto Zákros eine Villa aus der späten Jungpalastzeit. Von Zákros aus kann man durch das "Tal der Toten" hinunterwandern zum minoischen Palast von Káto Zákros. Das Tal ist üppig grün, die Felswände sind voller Grotten und Höhlen, in denen bis in die frühchristliche Zeit Menschen bestattet wurden.
- 723 00 Zákros
Plátanos
Geographical © Marianna Ianovska, Shutterstock
Von Plátanos aus genießt man einen besonders schönen Blick entlang des Steilufers. Die weißen Hänge gegenüber gehören zu einem Gipsbergwerk.
- Plátanos
© Marianna Ianovska, Shutterstock
Von Plátanos aus genießt man einen besonders schönen Blick entlang des Steilufers. Die weißen Hänge gegenüber gehören zu einem Gipsbergwerk.
- Plátanos
Sitía
Geographical © Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal
Die kleine, sympathische Landstadt in der Südwestecke der gleichnamigen Bucht zieht sich breit ausladend einen niedrigen Hang empor. Viele Straßen verlaufen rechtwinklig, dies gibt Sitía eine Ordnung, die anderen kretischen Städten fehlt. Die Uferstraße, die im Osten am guten Sandstrand beginnt, führt um den Hafen herum, an dessen zentrumsnaher Mole Fischerboote und Yachten liegen, während die äußere Mole Frachtern und Fähren vorbehalten ist. Dort, wo sich die Straße nach Norden wendet, liegt mit der Platía Iróon Politechníu der zentrale Platz, mit Palmen und Cafés. Der ideale Ort, um die besondere Atmosphäre dieses Städtchens zu erleben.
- 723 00 Sitía
© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal
Die kleine, sympathische Landstadt in der Südwestecke der gleichnamigen Bucht zieht sich breit ausladend einen niedrigen Hang empor. Viele Straßen verlaufen rechtwinklig, dies gibt Sitía eine Ordnung, die anderen kretischen Städten fehlt. Die Uferstraße, die im Osten am guten Sandstrand beginnt, führt um den Hafen herum, an dessen zentrumsnaher Mole Fischerboote und Yachten liegen, während die äußere Mole Frachtern und Fähren vorbehalten ist. Dort, wo sich die Straße nach Norden wendet, liegt mit der Platía Iróon Politechníu der zentrale Platz, mit Palmen und Cafés. Der ideale Ort, um die besondere Atmosphäre dieses Städtchens zu erleben.
- 723 00 Sitía
Moni Tóplou
Architektonische HighlightsDas festungsartige Kloster auf einer Hochebene birgt in Kirche und Museum wertvolle Ikonen, Fresken aus dem 14.Jh. und zahlreiche historische Kupferstiche und Holzschnitte. Die wertvollste Ikone in der Klosterkirche malte ein gewisser Johannes Kornáros 1770.Sie illustriert in zahlreichen miniaturartigen Einzeldarstellungen den Text einer Ode aus dem 7.Jh.
- Metochí
- http://www.imis.gr/
- +30 2843 061226
Das festungsartige Kloster auf einer Hochebene birgt in Kirche und Museum wertvolle Ikonen, Fresken aus dem 14.Jh. und zahlreiche historische Kupferstiche und Holzschnitte. Die wertvollste Ikone in der Klosterkirche malte ein gewisser Johannes Kornáros 1770.Sie illustriert in zahlreichen miniaturartigen Einzeldarstellungen den Text einer Ode aus dem 7.Jh.
- Metochí
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Oropédio Chandrás
Landschaftliche HighlightsVon der Straße zwischen Sitía und Ierápetra führt in Epáno Episkopí eine mit "Zíros" ausgeschilderte Asphaltstraße durch Néa Presós auf die Hochebene, ein Zentrum des kretischen Sultaninenanbaus. Die Dörfer sind hier noch sehr ursprünglich, die "kafenía" preiswert.
- Etiá
Von der Straße zwischen Sitía und Ierápetra führt in Epáno Episkopí eine mit "Zíros" ausgeschilderte Asphaltstraße durch Néa Presós auf die Hochebene, ein Zentrum des kretischen Sultaninenanbaus. Die Dörfer sind hier noch sehr ursprünglich, die "kafenía" preiswert.
- Etiá
Chióna
Strände © Petr Fiala, Shutterstock
Am Strand Chióna stehen die Überreste der zweitgrößten minoischen Stadt Kretas.
- 723 00 Palékastro
© Petr Fiala, Shutterstock
Am Strand Chióna stehen die Überreste der zweitgrößten minoischen Stadt Kretas.
- 723 00 Palékastro
Afendís Kawússi
Landschaftliche HighlightsUnterhalb des 1476 m hohen Afendís Kawússi wird über die Sommermonate Wein angebaut.
- Thriptí
Unterhalb des 1476 m hohen Afendís Kawússi wird über die Sommermonate Wein angebaut.
- Thriptí
Ámbelos Beach
Strände © Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal
Der 500 m lange und 20 m breite Sandstrand befindet sich an der Südküste.
- Xerókambos
- http://www.cretanbeaches.com/
© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal
Der 500 m lange und 20 m breite Sandstrand befindet sich an der Südküste.
- Xerókambos
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Archaiologikó Mouseío
MuseenDas Museum besteht nur aus einem Saal. Hier sind, meist ohne jede schriftliche Erläuterung, Funde von ca. 22 Ausgrabungsstätten der Region ausgestellt. Gleich nach dem Lösen der Eintrittskarte steht man vor einer hohen Vitrine, die den kostbarsten hier ausgestellten Fund zeigt: die 49 cm hohe, aus neun Teilen zusammengesetzte Statuette eines Jünglings, geschnitzt aus dem Elfenbein eines Nilpferds. Der Jüngling aus dem 15.Jh. v.Chr. trägt goldene Sandalen. Goldreste deuten darauf hin, dass sowohl seine Armreifen, sein Gürtel und sein Lendenschurz aus Blattgold gefertigt waren. Das Haar wurde aus Serpentin-Stein ziseliert, in die Augen waren ursprünglich Bergkristalle eingefügt.
- 723 00 Sitía
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2843 023917
Das Museum besteht nur aus einem Saal. Hier sind, meist ohne jede schriftliche Erläuterung, Funde von ca. 22 Ausgrabungsstätten der Region ausgestellt. Gleich nach dem Lösen der Eintrittskarte steht man vor einer hohen Vitrine, die den kostbarsten hier ausgestellten Fund zeigt: die 49 cm hohe, aus neun Teilen zusammengesetzte Statuette eines Jünglings, geschnitzt aus dem Elfenbein eines Nilpferds. Der Jüngling aus dem 15.Jh. v.Chr. trägt goldene Sandalen. Goldreste deuten darauf hin, dass sowohl seine Armreifen, sein Gürtel und sein Lendenschurz aus Blattgold gefertigt waren. Das Haar wurde aus Serpentin-Stein ziseliert, in die Augen waren ursprünglich Bergkristalle eingefügt.
- 723 00 Sitía
- http://odysseus.culture.gr/
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Laografíkó Museío
MuseenVielfältige Sammlung von kretischem Hausrat, Trachten und alten Stick- und Webarbeiten in original kretischen Räumen.
- Odós Kapetán Sifí 26, 723 00 Sitía
Vielfältige Sammlung von kretischem Hausrat, Trachten und alten Stick- und Webarbeiten in original kretischen Räumen.
- Odós Kapetán Sifí 26, 723 00 Sitía
Sitiaká Gliká Arétousa
DelikatessenladenDie Inhaberin dieses Geschäfts hat sich auf Produkte der Region spezialisiert. Darunter Kuchen, Wein, oúzo und rakí.
- Odós El. Venizélou 23, 723 00 Sitía
- +30 2843 024794
Die Inhaberin dieses Geschäfts hat sich auf Produkte der Region spezialisiert. Darunter Kuchen, Wein, oúzo und rakí.
- Odós El. Venizélou 23, 723 00 Sitía
- +30 2843 024794
Kavoúria
Restaurants- Fischgerichte
In dieser Taverne am Hafen kann man gut essen. Fisch und Langusten sind hier noch relativ preiswert.
- Móchlos
- +30 2843 094204
In dieser Taverne am Hafen kann man gut essen. Fisch und Langusten sind hier noch relativ preiswert.
- Móchlos
- +30 2843 094204
Hellas
Restaurants- regional
An der Platía von Palékastro ist das traditionsreiche, schlichte Restaurant abendlicher Treffpunkt vieler Einheimischer und Urlauber.
- Platía, 723 00 Palékastro
- http://www.hotelshellenic.com/
- +30 2843 061240
An der Platía von Palékastro ist das traditionsreiche, schlichte Restaurant abendlicher Treffpunkt vieler Einheimischer und Urlauber.
- Platía, 723 00 Palékastro
- http://www.hotelshellenic.com/
- +30 2843 061240
Weinlaube
Weinlokale- international
Die urige Taverne liegt im Dorfzentrum Péfkis.
- 851 09 Péfki
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Über die Region:
Kreta bietet eine vielfältige Landschaft mit hohen Bergen, tiefen Schluchten und langen Stränden. Besuchen Sie den Palast von Knossos, das Zentrum der minoischen Kultur, und die Samaria-Schlucht, eine der längsten Schluchten Europas. Die Stadt Chania beeindruckt mit ihrem venezianischen Hafen und historischen Gebäuden. Der Strand von Elafonissi ist bekannt für seinen rosa Sand und klares Wasser.


