
Reiseführer Ostfriesische Inseln
MARCO POLO Reiseführer
Ostfriesische Inseln, Baltrum, Borkum, Juist, Langeoog, Norderney, Spiekeroog, Wangerooge
15.95 €
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Weiße Strände, ein unendlicher Himmel und ein Meer, das im Rhythmus der Gezeiten kommt und geht. Wanderwege durch Dünentäler, Seehunde auf Sandbänken. Pferdewagen und Bimmelbahnen, beschauliche Dörfer und zwei Städtchen, die zum Shopping und zu fröhlichen Partys einladen – all das sind die Ostfriesischen Inseln. Ein Reiseziel fürs ganze Jahr.
Wenn das Schiff am Festland ablegt, hat der Inselurlaub schon begonnen. Möwen begleiten die Fähre auf ihrem Weg durchs schmale Fahrwasser. Bei Dunkelheit muss die Crew die Seezeichen mit Suchscheinwerfern ausfindig machen, um nicht im Watt zu stranden. Außer nach Borkum und Juist dauert die Fahrt kaum eine Stunde. Wer nicht gerade Norderney ansteuert, merkt schon im Inselhafen, dass er eine andere Welt betritt. Auf manchen Inseln warten kleine Züge auf die Gäste, auf anderen stehen Pferde- und Handkarren bereit. Taxis und Busse gibt es nur auf Norderney und – zusätzlich zur Inselbahn – auch auf Borkum.
Der Strand reicht oft bis an den Ort heran
Fast immer führt der erste Weg an die offene Nordsee mit ihren grandiosen Stränden – perfekt zum Sonnen, Baden und Wandern. Auf Spiekeroog und Langeoog werden Ort und Strand durch einen breiten Dünenstreifen voneinander getrennt. Auf Wangerooge, Borkum, Baltrum, Juist und Norderney reichen die Häuser bis an die Uferpromenade heran. Im Sommer wachen zu den Badezeiten Rettungsschwimmer über die Urlauber; für Surfer und Kiter sind eigene Strandabschnitte ausgewiesen. Auf allen Inseln führen die schönsten Strandwanderungen gen Osten, denn dann gelangt man zu einer weiten, meist völlig ebenen Sandfläche – einer Sandbank, die bei Flut von Wasser bedeckt ist. Es ist junges Land, denn die Inseln wachsen durch Sandanschwemmungen im Osten weiter, während sich im Westen Sturmfluten oft tief in den Strand beißen. Überall stoßen Urlauber auf Muscheln und Reste von Krebsen und manchmal auch auf eine Flaschenpost oder ein Stück Bernstein.
Geschichte
7 v. Chr.
Erste Erwähnung der Inseln durch einen römischen Schriftsteller
1576
Emder Kaufleute lassen auf Borkum den Alten Turm als ältestes aller noch erhaltenen Seezeichen auf den Inseln errichten
1797
Auf Norderney wird das erste deutsche Seebad gegründet
1815
Sechs Inseln werden dem Königreich Hannover einverleibt, nur Wangerooge bleibt oldenburgisch
1885
Auf Spiekeroog wird die Inselbahn eingeweiht – gezogen von Pferden
1940
Tausende Zwangsarbeiter schuften im Krieg auf den Inseln
1986
Gründung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer
2018
Zwei Langeooger verklagen die EU: Sie soll die Inseln durch besseren Klimaschutz vor dem Untergang retten
2020/21
Corona-Schock: Immer wieder werden die Inseln für Touristen gesperrt
2022/23
Weit draußen vor den Ostfriesischen Inseln geht der 28.deutsche Offshore-Windpark in Betrieb
Wanderwege satt - Am Meer und im Inselinneren
Für den Rückweg ins Dorf oder die Stadt bieten sich auf den meisten Inseln zwei Möglichkeiten: Der eine Weg führt durch ein manchmal kilometerlanges Dünental, das sich zwischen jüngeren Weißdünen auf der Meerseite und den älteren Graudünen auf der Inselseite entlangzieht. Der andere Weg verläuft in der Nähe des Wattenmeers am Rand der Salzwiesen oder auf einem Deich. Durch das Watt selbst zu gehen ist gefährlich, aber für Wattwanderungen gibt es auf allen Inseln geprüfte Führer. Es lohnt sich, ein Fernglas dabeizuhaben, denn die Wattenküste ist ein Paradies für Vögel. Spätestens hier wird deutlich, warum es gut ist, dass Watt und Inseln zum Nationalpark erklärt wurden. Eines der letzten Gebäude zwischen Wohn- und Naturschutzgebiet ist oft ein Ausflugslokal. Von hier an begegnet man meist nur noch Wanderern oder Radfahrern. Auf Spiekeroog und Baltrum sind selbst Letztere selten – Fahrräder gelten als zu schnell für den gemütlichen Inseltrott. Gerade im Sommer sorgt eine Fülle von Veranstaltungen für Abwechslung. Besondere Aufmerksamkeit gilt Kinderprogrammen und dem Sport. Kayaking, Kiten und Reiten sind angesagt. Auch die Gastronomie wandelt ihr Gesicht, setzt zunehmend auf kreative Küche, bunte Cocktails, Loungemöblierung und chillige Musik. Das Althergebrachte bleibt, aber viel Neues tritt hinzu. Das trifft auch auf so manche Hotels und Apartmenthäuser zu, die den Vergleich mit der Konkurrenz auf Sylt nicht scheuen müssen. Den größten Trumpf der kleinen Ostfriesischen Inseln verliert man dennoch nie aus den Augen: Ruhe und Natürlichkeit.
Vom armen Fischerdorf zum mondänen Kurbad
Norderney vollzog als Erstes den Schritt vom ärmlichen Fischer- und Seemannsdorf zum Nordseeheilbad. Den Boden dafür hatten Philosophen wie Voltaire und Jean-Jacques Rousseau bereitet, die ein einfaches Leben in freier Natur als hohes Glück priesen. Norderney erhielt in diesem Geist von den ostfriesischen Landständen Mittel, die am 17.Mai 1797 zur Gründung des ersten deutschen Nordseebads führten. Im 19.Jh. wandten sich auch die anderen Inseln dem Fremdenverkehr zu, wobei ihre Kurbauten vergleichsweise bescheiden blieben. Wirtschaftskrisen und Kriege warfen die zunehmend vom Tourismus abhängigen Inseln immer wieder zurück. In beiden Weltkriegen baute man insbesondere Borkum und Wangerooge zu Seefestungen aus und legte Flugplätze an oder erweiterte sie. Wangerooge wurde noch in den letzten Kriegstagen nahezu vollständig zerstört. Doch nachhaltigere Veränderungen als die Kriege brachte der Bauboom in den 1960er- und 70er-Jahren, an dem vielfach inselfremde Investoren beteiligt waren. Heute bedauern die Insulaner so manche Bausünde und achten darauf, sie nicht zu wiederholen. Neubauten werden kaum noch genehmigt – was überall stark steigende Mieten nach sich zieht.
Im Winter sind die Inseln wunderbar anders
Deutlich ist der Trend zu Ferienwohnungen und zum kürzeren Mehrfachurlaub, der den Inseln eine immer längere Saison beschert. Der Winter ist aber nach wie vor ruhig. Dabei lohnt es sich, die Inseln gerade dann zu besuchen. Unvergesslich ist der Anblick verschneiter Dünen – und vielleicht friert ja sogar das Wattenmeer zu wie zuletzt im Eiswinter 2012.
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MARCO POLO Reiseführer
Ostfriesische Inseln, Baltrum, Borkum, Juist, Langeoog, Norderney, Spiekeroog, Wangerooge
Buch, 16. Auflage · 15.95 €Auf einen Tee bei den Ostfriesen mit dem MARCO POLO Reiseführer Ostfriesische Inseln Wer braucht schon Berge, wenn er Dünen haben kann? Davon findest du bei den Ostfriesen reichlich, zusammen mit kilometerlangen Stränden und frischem Nordseewind. Genieße die Ruhe der wortkargen Friesen, erkunde die Landschaft auf einer Dünen-Safari und begegne Kaninchen, Seehund und Fasan! In deinem MARCO POLO Reiseführer findest du jede Menge Unternehmungen und Sightseeing-Highlights, die deinen Urlaub auf den Ostfriesischen Inseln zur Traumreise machen.
Moin, Moin! Friesen-Feeling pur mit den Insider-Tipps von MARCO POLO
Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge liegen vor der Nordseeküste wie auf einer Perlenkette aufgereiht. Inselhopping ist hier kein Problem, aber auch ein Eiland allein bietet genug Erlebnisse für einen Urlaub. Sause mit dem Kite über den Strand, bestaune die bizarre Schönheit der Salzwiesen bei einer Wanderung oder schmettere Shantys beim traditionellen Dünensingen. Egal, wonach dir der Sinn steht: Mit dem MARCO POLO Reiseführer für die Ostfriesischen Inseln wird jeder Urlaubstag zum Abenteuer!

MARCO POLO Outdoor Guide Reiseführer
Ostfriesland & Ostfriesische Inseln
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Eine Spaziergangs-Zeitreise machen im Fischerörtchen Ditzum, auf Borkum von Leuchtturm zu Leuchtturm radeln oder Wasserbüffel beobachten bei einer Bootstour auf dem Timmeler Meer: In Ostfriesland und auf den Ostfriesischen Inseln gibt es die unterschiedlichsten Abenteuer zu erleben! Als leidenschaftliche Radfahrerin kennt MARCO POLO-Autorin Maria Berentzen die verborgenen Schätze und die atemberaubende Weite der Gegend. Im MARCO POLO OUTDOOR GUIDE Reiseführer Ostfriesland und Ostfriesische Inseln verrät sie dir die schönsten Winkel ihrer Lieblingsregion.
Raues Meer, Inseln im Watt und Moore im Hinterland: Die vielen Facetten Ostfrieslands und der Ostfriesischen Inseln
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Über die Region:
Ostfriesland und die vorgelagerten Inseln bieten eine besondere Kombination aus Küstenlandschaft, maritimer Kultur und Weite. Zwischen Deichen, Watt und Meer eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten für Naturerlebnisse. Die Region eignet sich für Erkundungen zu Fuß, mit dem Rad oder per Schiff entlang der Nordseeküste.

Ostfriesische Inseln in Buch & Film

