Ostfriesische Inseln Top Sehenswürdigkeiten

Alte Inselkirche
Architektonische Highlights
Spiekeroog
Alte Inselkirche
Museum Nordseeheilbad Norderney
Museen
Norderney
Hammersee
Landschaftliche Highlights
Juist
Seezeichen Kurverwaltung Juist
Architektonische Highlights
Juist
Dünenfriedhof
Touristenattraktionen
Langeoog
Dünental
Landschaftliche Highlights
Baltrum
Katholische Inselkirche
Architektonische Highlights
Baltrum
Westturm
Architektonische Highlights
Wangerooge
Feuerschiff Borkum
Museen
Borkum
Heimatmuseum Diekhuus
Museen
Borkum
Heimatmuseum Diekhuus
Fischerhaus-Museum
Museen
Norderney
Schifffahrtsmuseum
Museen
Langeoog
Küstenmuseum Juist
Museen
Juist
Inselkirche Langeoog
Architektonische Highlights
Langeoog
Nordsee-Aquarium im Haus der Insel Langeoog
Zoologische Gärten
Langeoog
Ostplate Spiekeroog
Landschaftliche Highlights
Spiekeroog
Katholische Kirche Sankt Willehad
Architektonische Highlights
Wangerooge
Waterdelle
Landschaftliche Highlights
Borkum
Lamché-Skulpturen
Architektonische Highlights
Juist
„Venus von Juist”
Architektonische Highlights
Juist
Neues Kurzentrum
Touristenattraktionen
Spiekeroog
Synagoge
Architektonische Highlights
Dornum
Sielhafenmuseum
Museen
Wittmund
Sielhafenmuseum
Neuer Leuchtturm
Touristenattraktionen
Borkum
Alter Leuchtturm
Architektonische Highlights
Borkum
Waloseum
Museen
Norden
Borkum
Landschaftliche Highlights
Borkum
Baltrum
Landschaftliche Highlights
Baltrum
Wangerooge
Landschaftliche Highlights
Wangerooge
Kaiser-Wilhelm-Denkmal
Touristenattraktionen
Norderney

    Architektonische Highlights

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    Museen

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Zoologische Gärten


  • Alte Inselkirche

    Architektonische Highlights
    • Alte Inselkirche© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Als 1696 diese älteste erhaltene Kirche der Ostfriesischen Inseln erbaut wurde, war sie groß genug, um die rund 100 Insulaner aufzunehmen. Heute wird die Kirche nur noch im Winter für Gottesdienste genutzt. Für das gästereiche Sommerhalbjahr erbaute man ein neues Gotteshaus mit über 500 Plätzen. Man betritt die kleine Kirche durch einen niedrigen Vorbau, der früher auch als Bootsschuppen und Leichenhalle diente. Er birgt einen hölzernen Opferstock mit der eingeschnitzten Jahreszahl 1676 und sieben Apostelbildnisse. Im Kircheninnern hängen von der Decke zwei Schiffsmodelle herab, vorne rechts steht eine Renaissancekanzel aus dem 16.Jh. Besonders stolz sind die Spiekerooger auf die schöne Pietà, eine farbige Skulptur, die Maria mit dem vom Kreuz genommenen Jesus zeigt. Sie stammt wahrscheinlich von einem Schiff der spanischen Armada, die 1588 eine Seeschlacht gegen die Engländer verlor. Der Sturm trieb die Überreste der Flotte auseinander, die Schiffe strandeten und zerschellten an den Küsten Schottlands und Irlands - und eins am Strand von Spiekeroog. So wurde hier bei Ausgrabungen 1861 vor dem Altar ein Grab mit einem Skelett und einem spanischen Degen gefunden. Auf dem Kirchhof entdeckte man auch spanische Münzen aus jener Zeit. Heute sind auf dem von Bäumen beschatteten Kirchhof noch Grabsteine aus dem 18.und 19.Jh. zu sehen, von denen zwei Gräber schöne Segelschiffreliefs tragen.

    • Alte Inselkirche© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Als 1696 diese älteste erhaltene Kirche der Ostfriesischen Inseln erbaut wurde, war sie groß genug, um die rund 100 Insulaner aufzunehmen. Heute wird die Kirche nur noch im Winter für Gottesdienste genutzt. Für das gästereiche Sommerhalbjahr erbaute man ein neues Gotteshaus mit über 500 Plätzen. Man betritt die kleine Kirche durch einen niedrigen Vorbau, der früher auch als Bootsschuppen und Leichenhalle diente. Er birgt einen hölzernen Opferstock mit der eingeschnitzten Jahreszahl 1676 und sieben Apostelbildnisse. Im Kircheninnern hängen von der Decke zwei Schiffsmodelle herab, vorne rechts steht eine Renaissancekanzel aus dem 16.Jh. Besonders stolz sind die Spiekerooger auf die schöne Pietà, eine farbige Skulptur, die Maria mit dem vom Kreuz genommenen Jesus zeigt. Sie stammt wahrscheinlich von einem Schiff der spanischen Armada, die 1588 eine Seeschlacht gegen die Engländer verlor. Der Sturm trieb die Überreste der Flotte auseinander, die Schiffe strandeten und zerschellten an den Küsten Schottlands und Irlands - und eins am Strand von Spiekeroog. So wurde hier bei Ausgrabungen 1861 vor dem Altar ein Grab mit einem Skelett und einem spanischen Degen gefunden. Auf dem Kirchhof entdeckte man auch spanische Münzen aus jener Zeit. Heute sind auf dem von Bäumen beschatteten Kirchhof noch Grabsteine aus dem 18.und 19.Jh. zu sehen, von denen zwei Gräber schöne Segelschiffreliefs tragen.


  • Museum Nordseeheilbad Norderney

    Museen

    Interessante Einblicke in die Geschichte Norderneys. Die Dauerausstellung behandelt vor allem Aspekte der Reise- und Badekultur des Nordseeheilbades. Regelmäßig finden Sonderausstellungen zu Kunst und Kulturgeschichte statt.

    Interessante Einblicke in die Geschichte Norderneys. Die Dauerausstellung behandelt vor allem Aspekte der Reise- und Badekultur des Nordseeheilbades. Regelmäßig finden Sonderausstellungen zu Kunst und Kulturgeschichte statt.


  • Hammersee

    Landschaftliche Highlights
    • © dirkr, Shutterstock

    Einer der schönsten Spaziergänge aufJuist führt 3,5 km lang um den Hammersee, den größten Süßwassersee der Ostfriesischen Inseln. Er ist in ein weites Talzwischen bewegten Dünen kämmen eingebettet, von dichten Röhrichtbeständen gesäumt und von üppigem Grün umgeben. Ein schmaler, windungsreicher Pfad führt zwischen Kriechweiden, Sanddorn, Holunder und anderen kaum mannshohen Bäumen und Büschen hindurch um seine Ufer herum und erklimmt im Norden die halbe Höhe der Dünenkette– Wanderern weite Ausblicke über die wildromantische Landschaft bietend. Der Hammersee ist 160 000 m2 groß,1,2 km lang, bis zu 130 m breit und 90 cm tief. Er steht schon seit 1952 unter Naturschutz und ist Rastplatz für viele Vögel wie Rallen, Haubentaucher, Enten undLaichgebiet der Kreuzkröte. Sein Name weist darauf hin, dass er die Fläche des ehemaligen Hammrichs, also der dörflichen Gemeindewiese, bedeckt. Bei der schweren Petriflut 1651 brach das Meer durch die Dünenkette und verwandelte den Hammrich in eine weite Sandfläche, die immer niedriger wurde. Um 1800 hatten sich dann auf dem Hammer bis zum Wattenmeer reichende Rinnen gebildet, die sich bei jeder Springflut mit Salzwasser füllten. Das Hammergat war entstanden, das Juist zweiteilte.1877 wurde dieses Hammergat durch einen Deichbau im Süden erstmals geschlossen. So bildete sich im Lauf der folgenden Jahrzehnte eine ausgedehnte Strandbucht, die bei Niedrigwasser durch einen Sandstreifen vom offenen Meer getrennt war. Diese Öffnung zur Nordsee hin wurde dann 1928–32 durch die Anlage eines 1,6 km langen Sanddamms geschlossen. In den 1940er-Jahren war das Wasser im Hammersee noch brackig; seitdem süßte der See völlig aus. Entlang des nördlichen und südlichen Deichs haben sich dichte Dünenketten gebildet. Die Natur erobert die Landschaft neu; im Westen des Sees entsteht sogar ein Flachmoor; Moosglöckchen, Sumpfherzblatt, Kammfarn und Orchideen gedeihen. Den Hammersee kann man nur zu Fuß umrunden. Fahrräder müssen im Loog oder an der Billstraße geparkt werden. Einmal wöchentlich finden Naturführungen statt, die am Küstenmuseum im Loog beginnen.

    • © dirkr, Shutterstock

    Einer der schönsten Spaziergänge aufJuist führt 3,5 km lang um den Hammersee, den größten Süßwassersee der Ostfriesischen Inseln. Er ist in ein weites Talzwischen bewegten Dünen kämmen eingebettet, von dichten Röhrichtbeständen gesäumt und von üppigem Grün umgeben. Ein schmaler, windungsreicher Pfad führt zwischen Kriechweiden, Sanddorn, Holunder und anderen kaum mannshohen Bäumen und Büschen hindurch um seine Ufer herum und erklimmt im Norden die halbe Höhe der Dünenkette– Wanderern weite Ausblicke über die wildromantische Landschaft bietend. Der Hammersee ist 160 000 m2 groß,1,2 km lang, bis zu 130 m breit und 90 cm tief. Er steht schon seit 1952 unter Naturschutz und ist Rastplatz für viele Vögel wie Rallen, Haubentaucher, Enten undLaichgebiet der Kreuzkröte. Sein Name weist darauf hin, dass er die Fläche des ehemaligen Hammrichs, also der dörflichen Gemeindewiese, bedeckt. Bei der schweren Petriflut 1651 brach das Meer durch die Dünenkette und verwandelte den Hammrich in eine weite Sandfläche, die immer niedriger wurde. Um 1800 hatten sich dann auf dem Hammer bis zum Wattenmeer reichende Rinnen gebildet, die sich bei jeder Springflut mit Salzwasser füllten. Das Hammergat war entstanden, das Juist zweiteilte.1877 wurde dieses Hammergat durch einen Deichbau im Süden erstmals geschlossen. So bildete sich im Lauf der folgenden Jahrzehnte eine ausgedehnte Strandbucht, die bei Niedrigwasser durch einen Sandstreifen vom offenen Meer getrennt war. Diese Öffnung zur Nordsee hin wurde dann 1928–32 durch die Anlage eines 1,6 km langen Sanddamms geschlossen. In den 1940er-Jahren war das Wasser im Hammersee noch brackig; seitdem süßte der See völlig aus. Entlang des nördlichen und südlichen Deichs haben sich dichte Dünenketten gebildet. Die Natur erobert die Landschaft neu; im Westen des Sees entsteht sogar ein Flachmoor; Moosglöckchen, Sumpfherzblatt, Kammfarn und Orchideen gedeihen. Den Hammersee kann man nur zu Fuß umrunden. Fahrräder müssen im Loog oder an der Billstraße geparkt werden. Einmal wöchentlich finden Naturführungen statt, die am Küstenmuseum im Loog beginnen.


  • Seezeichen Kurverwaltung Juist

    Architektonische Highlights

    Wahrzeichen:eine 16,5 m hohe Konstruktion aus vier schweren Stahlstützen, die mit ihrem Holz- und Stahlbehang einem Segel nachempfunden ist. Unweigerlich erinnert der Anblick aber an das berühmte Hotel Burj el Arab im Golfstaat Dubai. Das begehbare Seezeichen steht gegenüber dem Fähranleger am Ende der neuen, 335 m langen Seebrücke, die die stark erweiterte Marina von Juist umfasst.

    Wahrzeichen:eine 16,5 m hohe Konstruktion aus vier schweren Stahlstützen, die mit ihrem Holz- und Stahlbehang einem Segel nachempfunden ist. Unweigerlich erinnert der Anblick aber an das berühmte Hotel Burj el Arab im Golfstaat Dubai. Das begehbare Seezeichen steht gegenüber dem Fähranleger am Ende der neuen, 335 m langen Seebrücke, die die stark erweiterte Marina von Juist umfasst.


  • Dünenfriedhof

    Touristenattraktionen

    Langeoogs Gemeindefriedhof ist nicht nur ein romantischer Platz in den Dünen mit muschelschalen bestreuten Wegen und dem Grab der Sängerin Lale Andersen (1905 in Bremerhaven geboren), sondern auch ein geschichtsträchtiger Ort. Auf dem als Baltengedenkstätte bezeichneten Teil des Friedhofs sind zahlreiche vertriebene deutschstämmige Balten bestattet. 300 von ihnen siedelte man 1945 nach Langeoog um; bis 1978 war die Insel Standort eines Altenheims für Deutschbalten.

    • Gerk sin Spoor 8A, 26465 Langeoog

    Langeoogs Gemeindefriedhof ist nicht nur ein romantischer Platz in den Dünen mit muschelschalen bestreuten Wegen und dem Grab der Sängerin Lale Andersen (1905 in Bremerhaven geboren), sondern auch ein geschichtsträchtiger Ort. Auf dem als Baltengedenkstätte bezeichneten Teil des Friedhofs sind zahlreiche vertriebene deutschstämmige Balten bestattet. 300 von ihnen siedelte man 1945 nach Langeoog um; bis 1978 war die Insel Standort eines Altenheims für Deutschbalten.

    • Gerk sin Spoor 8A, 26465 Langeoog

  • Dünental

    Landschaftliche Highlights
    • © Anja B. Schaefer, Shutterstock

    Eine der schönsten Landschaften der Insel ist das große Dünental, das sich etwa 1000 m lang und bis zu 300 m breit zwischen den Weißdünen im Norden und den Graudünen im Süden erstreckt. Teile der nur einen Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Talsohle stehen unter Wasser und werden von Schilf bedeckt.

    • Baltrum
    • © Anja B. Schaefer, Shutterstock

    Eine der schönsten Landschaften der Insel ist das große Dünental, das sich etwa 1000 m lang und bis zu 300 m breit zwischen den Weißdünen im Norden und den Graudünen im Süden erstreckt. Teile der nur einen Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Talsohle stehen unter Wasser und werden von Schilf bedeckt.

    • Baltrum

  • Katholische Inselkirche

    Architektonische Highlights

    Das dem hl. Nikolaus geweihte Gotteshaus ist mit ausgezeichneten Werken moderner Glasmalerei geschmückt. Kern der 1956 erbauten Kirche ist ein überkuppelter Rundbau, dessen drei Kupfertüren sich zu einem kreissegmentförmigen Atrium öffnen.

    Das dem hl. Nikolaus geweihte Gotteshaus ist mit ausgezeichneten Werken moderner Glasmalerei geschmückt. Kern der 1956 erbauten Kirche ist ein überkuppelter Rundbau, dessen drei Kupfertüren sich zu einem kreissegmentförmigen Atrium öffnen.


  • Westturm

    Architektonische Highlights
    • © Michael Schiffhorst, Thinkstock

    Das weithin sichtbare Wahrzeichen Wangerooges erhebt sich seit 1933 über 56 m hoch am Westende der Insel. Es ist die Heimat einer der originellsten deutschen Jugendherbergen. 124 Eisenbetonpfähle von 6 m Länge und 30 cm Dicke bilden das Gerüst für den Turm, der aus etwa einer halben Mio. Klinkersteinen erbaut wurde. In seinen Grundformen ist er ein Nachbau des alten Wangerooger Westturms aus der Zeit um 1600.Wegen seiner Bestimmung als Jugendherberge musste er jedoch zahlreiche Fenster erhalten. Der alte Westturm mit seinen bis zu 2,20 m dicken Mauern trotzte allen Sturmfluten und diente bis 1914 über 300 Jahre lang den Schiffern als markantes Seezeichen. Er war auf Drängen der Bremer Kaufmannschaft zwischen 1597 und 1602 entstanden. Sie benötigten einen Ersatz für den 1595 endgültig eingestürzten Turm der Nikolaikirche im ersten Wangerooger Dorf. Als Gegenleistung erhielten die Oldenburger Grafen, in deren Herzogtum Wangerooge lag, zum Leidwesen der Bremer vom Kaiser 1623 das Recht, Zoll an der Weser bei Brake zu erheben. Zugleich wurde im Turm ein Leuchtfeuer angebracht, das wegen der Brandgefahr jedoch später wieder ausgelagert wurde. Im Schatten des Turms lag Anfang des 17.Jhs. Wangerooges zweites Dorf. Der Turm selbst wurde als Gefängnis und Lager für Strandgut, für Wohnzwecke und als Kirche genutzt. Sein Ende kam Weihnachten 1914: Man sprengte ihn, damit er feindlichen Schiffen nicht als Orientierung dienen konnte. Der alte Westturm stand nicht an der Stelle des heutigen. Dessen Fundamente sind bei Niedrigwasser noch an einer Buhne schräg gegenüber vom Hammer Landschulheim in der Nordwestecke der Insel zu sehen.

    • © Michael Schiffhorst, Thinkstock

    Das weithin sichtbare Wahrzeichen Wangerooges erhebt sich seit 1933 über 56 m hoch am Westende der Insel. Es ist die Heimat einer der originellsten deutschen Jugendherbergen. 124 Eisenbetonpfähle von 6 m Länge und 30 cm Dicke bilden das Gerüst für den Turm, der aus etwa einer halben Mio. Klinkersteinen erbaut wurde. In seinen Grundformen ist er ein Nachbau des alten Wangerooger Westturms aus der Zeit um 1600.Wegen seiner Bestimmung als Jugendherberge musste er jedoch zahlreiche Fenster erhalten. Der alte Westturm mit seinen bis zu 2,20 m dicken Mauern trotzte allen Sturmfluten und diente bis 1914 über 300 Jahre lang den Schiffern als markantes Seezeichen. Er war auf Drängen der Bremer Kaufmannschaft zwischen 1597 und 1602 entstanden. Sie benötigten einen Ersatz für den 1595 endgültig eingestürzten Turm der Nikolaikirche im ersten Wangerooger Dorf. Als Gegenleistung erhielten die Oldenburger Grafen, in deren Herzogtum Wangerooge lag, zum Leidwesen der Bremer vom Kaiser 1623 das Recht, Zoll an der Weser bei Brake zu erheben. Zugleich wurde im Turm ein Leuchtfeuer angebracht, das wegen der Brandgefahr jedoch später wieder ausgelagert wurde. Im Schatten des Turms lag Anfang des 17.Jhs. Wangerooges zweites Dorf. Der Turm selbst wurde als Gefängnis und Lager für Strandgut, für Wohnzwecke und als Kirche genutzt. Sein Ende kam Weihnachten 1914: Man sprengte ihn, damit er feindlichen Schiffen nicht als Orientierung dienen konnte. Der alte Westturm stand nicht an der Stelle des heutigen. Dessen Fundamente sind bei Niedrigwasser noch an einer Buhne schräg gegenüber vom Hammer Landschulheim in der Nordwestecke der Insel zu sehen.


  • Feuerschiff Borkum

    Museen

    Das über 53 m lange, mit einem Leuchtfeuer ausgestattete Feuerschiff war von 1956 bis 1988 in der Emsmündung verankert und diente als Seezeichen. Heute werden Feuerschiffe durch Leuchttürme ersetzt. So kannst du die "Borkumriff" besichtigen und erfahren dabei einiges über das Leben der einst 13- köpfigen Besatzung an Bord, sehen den Maschinenraum und die Brücke. Eine kleine Ausstellung der Nationalparkverwaltung ist ebenfalls an Bord untergebracht.

    Das über 53 m lange, mit einem Leuchtfeuer ausgestattete Feuerschiff war von 1956 bis 1988 in der Emsmündung verankert und diente als Seezeichen. Heute werden Feuerschiffe durch Leuchttürme ersetzt. So kannst du die "Borkumriff" besichtigen und erfahren dabei einiges über das Leben der einst 13- köpfigen Besatzung an Bord, sehen den Maschinenraum und die Brücke. Eine kleine Ausstellung der Nationalparkverwaltung ist ebenfalls an Bord untergebracht.


  • Heimatmuseum Diekhuus

    Museen
    • Heimatmuseum Diekhuus© M.-O. Schulz, DuMont Reisebildportal

    Die heimatkundliche Sammlung Borkums ist in einem für Ostfriesland typischen Gulfhaus untergebracht, das auf einer Warft nahe dem Deich steht. Charakteristisch für ein Gulfhaus ist das gemeinsame Dach für Wohnräume, Stall und Scheune. Die einstigen Wohnräume sind mit historischen Möbeln, land- und hauswirtschaftlichen Geräten eingerichtet. Auch eine Ausstellung zur Geschichte der Borkumer Walfänger und ein 15 m langes Pottwalskelett sind zu sehen. Hier erfährst du z. B., dass die Walfänger des 18.Jhs., wie modebewusste Männer heute, goldene Ohrringe trugen. Damals allerdings hatten sie eine andere Funktion: Sie sicherten dem Seemann notfalls in der Fremde ein christliches Begräbnis. Der ehemalige Stall wird jetzt Borkumhalle genannt und zeigt Objekte und Dokumente aus der Inselgeschichte. In einem Anbau sind u.a. ein Ruderrettungsboot und Modellschiffe zu sehen.

    • Heimatmuseum Diekhuus© M.-O. Schulz, DuMont Reisebildportal

    Die heimatkundliche Sammlung Borkums ist in einem für Ostfriesland typischen Gulfhaus untergebracht, das auf einer Warft nahe dem Deich steht. Charakteristisch für ein Gulfhaus ist das gemeinsame Dach für Wohnräume, Stall und Scheune. Die einstigen Wohnräume sind mit historischen Möbeln, land- und hauswirtschaftlichen Geräten eingerichtet. Auch eine Ausstellung zur Geschichte der Borkumer Walfänger und ein 15 m langes Pottwalskelett sind zu sehen. Hier erfährst du z. B., dass die Walfänger des 18.Jhs., wie modebewusste Männer heute, goldene Ohrringe trugen. Damals allerdings hatten sie eine andere Funktion: Sie sicherten dem Seemann notfalls in der Fremde ein christliches Begräbnis. Der ehemalige Stall wird jetzt Borkumhalle genannt und zeigt Objekte und Dokumente aus der Inselgeschichte. In einem Anbau sind u.a. ein Ruderrettungsboot und Modellschiffe zu sehen.


  • Fischerhaus-Museum

    Museen

    Das hübsche Fischerhaus, ein originalgetreuer Nachbau eines alten Hauses von 1800, ist das Heimatmuseum der Insel. Es zeigt die Entwicklung vom Fischerdorf zum Staatsbad - so werden z. B. die alten Bücher der Kurverwaltung hier ausgestellt - und gewährt in stimmungsvoll eingerichteten Stuben einen Einblick in die Wohn- und Arbeitswelt der alten Norderneyer.

    Das hübsche Fischerhaus, ein originalgetreuer Nachbau eines alten Hauses von 1800, ist das Heimatmuseum der Insel. Es zeigt die Entwicklung vom Fischerdorf zum Staatsbad - so werden z. B. die alten Bücher der Kurverwaltung hier ausgestellt - und gewährt in stimmungsvoll eingerichteten Stuben einen Einblick in die Wohn- und Arbeitswelt der alten Norderneyer.


  • Schifffahrtsmuseum

    Museen

    Die Ausstellung präsentiert neben Schiffsmodellen auch Buddelschiffe, nautische Geräte, historische Werbeplakateund Emailleschilder für Kreuzfahrten sowie Münzen mit Schiffsmotivenaus aller Welt. Schön ist die Sammlung von gravierten Walzähnen und -knochen, informativ die Dokumentation zur Langeooger chifffahrtsgeschichte. Das Aquarium zeigt die Fauna der Nordsee. Und für Kinder toll: Langeoog ganz aus Lego nachgebaut.

    Die Ausstellung präsentiert neben Schiffsmodellen auch Buddelschiffe, nautische Geräte, historische Werbeplakateund Emailleschilder für Kreuzfahrten sowie Münzen mit Schiffsmotivenaus aller Welt. Schön ist die Sammlung von gravierten Walzähnen und -knochen, informativ die Dokumentation zur Langeooger chifffahrtsgeschichte. Das Aquarium zeigt die Fauna der Nordsee. Und für Kinder toll: Langeoog ganz aus Lego nachgebaut.


  • Küstenmuseum Juist

    Museen

    In dem für Inselverhältnisse mit 500 m2 Ausstellungsfläche relativ großen Museum werden die Inselgeschichte und ihre Natur, der Küstenschutz und das Rettungswesen dokumentiert. Dank guter schriftlicher Erklärungen erhältst du einen Einblick in die Erdöl- und Erdgasbohrungen in der Nordsee und können in der Friesenstube sehen, wie man im letzten Jahrhundert auf der Insel wohnte. Jährlich wechselnde Kunstausstellungen runden den Besuch ab.

    In dem für Inselverhältnisse mit 500 m2 Ausstellungsfläche relativ großen Museum werden die Inselgeschichte und ihre Natur, der Küstenschutz und das Rettungswesen dokumentiert. Dank guter schriftlicher Erklärungen erhältst du einen Einblick in die Erdöl- und Erdgasbohrungen in der Nordsee und können in der Friesenstube sehen, wie man im letzten Jahrhundert auf der Insel wohnte. Jährlich wechselnde Kunstausstellungen runden den Besuch ab.


  • Inselkirche Langeoog

    Architektonische Highlights
    • © Jeanrenaud Photography, Shutterstock

    In der Inselkirche aus dem späten 19.Jh. sorgt ein modernes Altarbild des Malers Hermann Buß aus Norden für Diskussionsstoff. Das surrealistisch anmutende Werk zeigt ein gestrandetes Fährschiff mit teilnahmslos herumstehenden Menschen und einen leeren Tisch im Vordergrund. Das Bild ist eine bewusste Aufregung um das moderne Altarbild der evangelischen Kirche: statt Christus ein Fährschiff? 60 Provokation, die zum Nachdenken anregen soll.

    • Hauptstraße 15A, 26465 Langeoog
    • © Jeanrenaud Photography, Shutterstock

    In der Inselkirche aus dem späten 19.Jh. sorgt ein modernes Altarbild des Malers Hermann Buß aus Norden für Diskussionsstoff. Das surrealistisch anmutende Werk zeigt ein gestrandetes Fährschiff mit teilnahmslos herumstehenden Menschen und einen leeren Tisch im Vordergrund. Das Bild ist eine bewusste Aufregung um das moderne Altarbild der evangelischen Kirche: statt Christus ein Fährschiff? 60 Provokation, die zum Nachdenken anregen soll.

    • Hauptstraße 15A, 26465 Langeoog

  • Nordsee-Aquarium im Haus der Insel Langeoog

    Zoologische Gärten

    Die Ausstellung präsentiert neben Schiffsmodellen auch Buddelschiffe, nautische Geräte, historische Werbeplakateund Emailleschilder für Kreuzfahrten sowie Münzen mit Schiffsmotivenaus aller Welt. Schön ist die Sammlung von gravierten Walzähnen und -knochen, informativ die Dokumentation zur Langeooger chifffahrtsgeschichte. Das Aquarium zeigt die Fauna der Nordsee. Und für Kinder toll: Langeoog ganz aus Lego nachgebaut.

    Die Ausstellung präsentiert neben Schiffsmodellen auch Buddelschiffe, nautische Geräte, historische Werbeplakateund Emailleschilder für Kreuzfahrten sowie Münzen mit Schiffsmotivenaus aller Welt. Schön ist die Sammlung von gravierten Walzähnen und -knochen, informativ die Dokumentation zur Langeooger chifffahrtsgeschichte. Das Aquarium zeigt die Fauna der Nordsee. Und für Kinder toll: Langeoog ganz aus Lego nachgebaut.


  • Ostplate Spiekeroog

    Landschaftliche Highlights

    Spiekeroog ist in den letzten 100 Jahren stärker als jede andere Ostfriesische Insel nach Osten hin gewachsen. Jenseits der Hermann-Lietz-Schule und des Quellerdünenheims entstand eine sogenannte Sandplate, also eine ausgedehnte Sandbank, die nur bei Sturmfluten, nicht aber bei einer gewöhnlichen Flut unter Wasser gerät. Das Gebiet ist mittlerweile7 km lang und bis zu 2,5 km breit. Kommen Sie sie von Westen her, sehen Sie niedrige Dünen unterschiedlichen Alters und von vielen Wasserflächen durchzogene Salzwiesen. Überraschenderweise haben Sie Richtung Osten kein Sandmeer wie sonst, sondern ausgedehntes Grün vor sich. Dieses einzigartige Areal hat sich seit etwa 1935 nahe zu ungestört von Menschen entwickeln können, sodass hier selten gewordene Pflanzen wie der Strandqueller, die gelb blühende Strandwinde und die Strand- oder Salzaster noch in größerer Zahl vorkommen. Außerdem ist die Ostplate Lebensraum zahlreicher Insekten und Brutstätte vieler Vögel wie Austernfischer, Eiderenten, Silbermöwen, Zwergseeschwalben, See und Sandregenpfeifer. Das gesamte Areal darf nur auf wenigen, gut markierten Wegen betreten werden, die jedoch während der Brutzeit von April bis Juli komplett gesperrt sind. Sie stehen oft unter Wasser – besser Gummistiefel anziehen!

    • 26474 Spiekeroog

    Spiekeroog ist in den letzten 100 Jahren stärker als jede andere Ostfriesische Insel nach Osten hin gewachsen. Jenseits der Hermann-Lietz-Schule und des Quellerdünenheims entstand eine sogenannte Sandplate, also eine ausgedehnte Sandbank, die nur bei Sturmfluten, nicht aber bei einer gewöhnlichen Flut unter Wasser gerät. Das Gebiet ist mittlerweile7 km lang und bis zu 2,5 km breit. Kommen Sie sie von Westen her, sehen Sie niedrige Dünen unterschiedlichen Alters und von vielen Wasserflächen durchzogene Salzwiesen. Überraschenderweise haben Sie Richtung Osten kein Sandmeer wie sonst, sondern ausgedehntes Grün vor sich. Dieses einzigartige Areal hat sich seit etwa 1935 nahe zu ungestört von Menschen entwickeln können, sodass hier selten gewordene Pflanzen wie der Strandqueller, die gelb blühende Strandwinde und die Strand- oder Salzaster noch in größerer Zahl vorkommen. Außerdem ist die Ostplate Lebensraum zahlreicher Insekten und Brutstätte vieler Vögel wie Austernfischer, Eiderenten, Silbermöwen, Zwergseeschwalben, See und Sandregenpfeifer. Das gesamte Areal darf nur auf wenigen, gut markierten Wegen betreten werden, die jedoch während der Brutzeit von April bis Juli komplett gesperrt sind. Sie stehen oft unter Wasser – besser Gummistiefel anziehen!

    • 26474 Spiekeroog

  • Katholische Kirche Sankt Willehad

    Architektonische Highlights

    In der 1961 gebauten Kirche St. Willehad faszinieren die beiden durchfensterten Wände mit farbigen Glasmosaiken, mit denen der Maler Rudolf Krüger biblische Ereignisse ins Gedächtnis ruft. Thema der in glühendem Rot gehaltenen Nordwand sind die Kreuzwegstationen. Die Südwand zeigt biblische Motive, die mit dem Wasser in Verbindung stehen, darunter Adam und Eva, Noah in der Arche sowie Jonas im Maul des Walfischs.

    In der 1961 gebauten Kirche St. Willehad faszinieren die beiden durchfensterten Wände mit farbigen Glasmosaiken, mit denen der Maler Rudolf Krüger biblische Ereignisse ins Gedächtnis ruft. Thema der in glühendem Rot gehaltenen Nordwand sind die Kreuzwegstationen. Die Südwand zeigt biblische Motive, die mit dem Wasser in Verbindung stehen, darunter Adam und Eva, Noah in der Arche sowie Jonas im Maul des Walfischs.


  • Waterdelle

    Landschaftliche Highlights

    Durch die „Wassermulde“ wandelt man wie ein verwunschenes Wäldchen. Bis in den Frühsommer hinein steht es teilweise unter Wasser. Sie war Teil des Meeresdurchbruchs, der Borkum bis 1864 in zwei Teile trennte. Die vielen verschiedenen Pflanzen hier werden durch zahlreiche Tafeln an einem Naturlehrpfad, der an der Straße zum Ostland zwischen Ort und Flugplatz beginnt, benannt und erklärt.

    Durch die „Wassermulde“ wandelt man wie ein verwunschenes Wäldchen. Bis in den Frühsommer hinein steht es teilweise unter Wasser. Sie war Teil des Meeresdurchbruchs, der Borkum bis 1864 in zwei Teile trennte. Die vielen verschiedenen Pflanzen hier werden durch zahlreiche Tafeln an einem Naturlehrpfad, der an der Straße zum Ostland zwischen Ort und Flugplatz beginnt, benannt und erklärt.


  • Lamché-Skulpturen

    Architektonische Highlights

    Vier kleine Skulpturen von Wolfgang Lamché zeigen Badegästen schon an der Strandstraße zwischen dem Hotel Pabst und dem Hotel Kurhaus, worauf sie sich freuen können: Erst steht ein Mann in Badehose auf dem Sand, Skulptur zwei und drei zeigen Stationen seines Wegs ins Wasser, und Skulptur vier lässt nur noch seinen Kopf aus dem Meerwasser ragen.

    • Strandstraße, Juist

    Vier kleine Skulpturen von Wolfgang Lamché zeigen Badegästen schon an der Strandstraße zwischen dem Hotel Pabst und dem Hotel Kurhaus, worauf sie sich freuen können: Erst steht ein Mann in Badehose auf dem Sand, Skulptur zwei und drei zeigen Stationen seines Wegs ins Wasser, und Skulptur vier lässt nur noch seinen Kopf aus dem Meerwasser ragen.

    • Strandstraße, Juist

  • „Venus von Juist”

    Architektonische Highlights

    Ebenso liebenswertist die 2004 vor dem alten Warmbad (Friesenstr. 18) aufgestellte Bronzeplastik von Karl Ludwig Böke, die manchmal auch als „Venus von Juist” bezeichnet wird: Ein nacktes junges Mädchen hält unter Aufsicht einer alten Badefrau vorsichtig einen Fuß ins Meer und erinnert so an die Juister Badetradition.

    • Friesenstraße 18, Juist

    Ebenso liebenswertist die 2004 vor dem alten Warmbad (Friesenstr. 18) aufgestellte Bronzeplastik von Karl Ludwig Böke, die manchmal auch als „Venus von Juist” bezeichnet wird: Ein nacktes junges Mädchen hält unter Aufsicht einer alten Badefrau vorsichtig einen Fuß ins Meer und erinnert so an die Juister Badetradition.

    • Friesenstraße 18, Juist

  • Neues Kurzentrum

    Touristenattraktionen

    Eine Kunstwiese mit Skulpturen, ein Sandspielbereich für Kinder und Strandkörbe machen den Platz zu einem beliebten Treffpunkt.

    • Spiekeroog

    Eine Kunstwiese mit Skulpturen, ein Sandspielbereich für Kinder und Strandkörbe machen den Platz zu einem beliebten Treffpunkt.

    • Spiekeroog

  • Synagoge

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Jüdisches Wissen aus erster Hand

    Hier lohnt sich eine Führung mit Georg Murra-Regner. Er ist nicht nur waschechter Ostfriese, sondern selbst Jude und kann viel zur Geschichte der Synagoge und zu den religiösen Hintergründen erzählen. Die Synagoge in Dornum ist die einzige in Ostfriesland, die die Reichspogromnacht überstanden hat: Sie war Tage zuvor an einen nichtjüdischen Tischler verkauft worden, der sie zeitweise als Möbellager nutzte.

    Insider-Tipp
    Jüdisches Wissen aus erster Hand

    Hier lohnt sich eine Führung mit Georg Murra-Regner. Er ist nicht nur waschechter Ostfriese, sondern selbst Jude und kann viel zur Geschichte der Synagoge und zu den religiösen Hintergründen erzählen. Die Synagoge in Dornum ist die einzige in Ostfriesland, die die Reichspogromnacht überstanden hat: Sie war Tage zuvor an einen nichtjüdischen Tischler verkauft worden, der sie zeitweise als Möbellager nutzte.


  • Sielhafenmuseum

    Museen
    • Sielhafenmuseum© Sielhafenmuseum

    Siele nennt man die mit Schleusen gesicherten Entwässerungskanäle für eingedeichtes Land. Das Museum ist diesen für die Region wichtigen Handelsstraßen gewidmet. Neben drei Ausstellungsgebäuden gibt es historische Schiffe zu sehen und einen Museumsweg zu bewandern.

    • Sielhafenmuseum© Sielhafenmuseum

    Siele nennt man die mit Schleusen gesicherten Entwässerungskanäle für eingedeichtes Land. Das Museum ist diesen für die Region wichtigen Handelsstraßen gewidmet. Neben drei Ausstellungsgebäuden gibt es historische Schiffe zu sehen und einen Museumsweg zu bewandern.


  • Neuer Leuchtturm

    Touristenattraktionen

    Neu ist relativ: Der 60 m hohe Turm steht schon seit 1879 am Westen der Insel. Die 308 Stufen bis zur Aussichtsplattform lohnen sich: Sie bietet einen einmaligen Blick über die Insel.

    Neu ist relativ: Der 60 m hohe Turm steht schon seit 1879 am Westen der Insel. Die 308 Stufen bis zur Aussichtsplattform lohnen sich: Sie bietet einen einmaligen Blick über die Insel.


  • Alter Leuchtturm

    Architektonische Highlights
    • © Marc Venema, Shutterstock

    Der 1576 durch die Emder Kaufmannschaft finanzierte Leuchtturm dient den Schiffern in Verbindung mit Baken und dem Neuen Leuchtturm noch immer als Peilmarke. Am Fuß des Leuchtturms sind einige geschichten reiche Grabsteineaus der Walfängerzeit erhalten. Besichtigungen sind aufgrund von Umbauarbeiten bis auf Weiteres nicht möglich.

    • © Marc Venema, Shutterstock

    Der 1576 durch die Emder Kaufmannschaft finanzierte Leuchtturm dient den Schiffern in Verbindung mit Baken und dem Neuen Leuchtturm noch immer als Peilmarke. Am Fuß des Leuchtturms sind einige geschichten reiche Grabsteineaus der Walfängerzeit erhalten. Besichtigungen sind aufgrund von Umbauarbeiten bis auf Weiteres nicht möglich.


  • Waloseum

    Museen

    In diesem Erlebniszentrum kannst du Walgesängen lauschen, Ambra riechen und viel über Wale und Delphine lernen.

    In diesem Erlebniszentrum kannst du Walgesängen lauschen, Ambra riechen und viel über Wale und Delphine lernen.


  • Borkum

    Landschaftliche Highlights
    • © suehling, Shutterstock

    Borkum liegt weiter vom Festland entfernt als alle anderen Ostfriesischen Inseln und rühmt sich eines echten Hochseeklimas. Vom Hafen fahren Busse, Taxis und die historische Inselbahn ins Zentrum des Inselstädtchens, das teilweise autofrei ist. Im Ort Borkum leben fast alle der gut 6500 Insulaner, dort stehen die meisten der mehr als 18 000 Gästebetten. Vor allem die Bismarck- und die Franz-Habich-Straße laden zum Einkaufs- und Kneipenbummel ein. Romantiker zieht es aber eher in den Weiler Ostland, in dem die letzten beiden Inselbauern ihre Höfe haben und zwei Cafés auf Gäste warten. Bis dorthin fährt auch der Linienbus. Räder für Ausflugstouren kannst du zeitsparend direkt im Inselbahnhof ausleihen. Besonders sehenswert sind in der Stadt der 60 m hohe Neue Leuchtturm und der schon 1576 erbaute Alte Leuchtturm. Von Letzterem sind es nur wenige Schritte bis zum Walzaun aus teilweise 2 m hohen Kinnladen von Walen, den ein Walfänger von der Insel im 18.Jh. errichten ließ. Für eine Pause mit Kaffee und Kuchen eignet sich der Lüttje Toornkieker im historischen Ortskern. Tee und Kaffee kommen aus fairem Handel. Alles ist selbst gemacht und ohne künstliche Zusätze. Borkum erreichst du per Autofähre oder Katamaran von Emden aus, der Verkehr ist tidenunabhängig.

    • © suehling, Shutterstock

    Borkum liegt weiter vom Festland entfernt als alle anderen Ostfriesischen Inseln und rühmt sich eines echten Hochseeklimas. Vom Hafen fahren Busse, Taxis und die historische Inselbahn ins Zentrum des Inselstädtchens, das teilweise autofrei ist. Im Ort Borkum leben fast alle der gut 6500 Insulaner, dort stehen die meisten der mehr als 18 000 Gästebetten. Vor allem die Bismarck- und die Franz-Habich-Straße laden zum Einkaufs- und Kneipenbummel ein. Romantiker zieht es aber eher in den Weiler Ostland, in dem die letzten beiden Inselbauern ihre Höfe haben und zwei Cafés auf Gäste warten. Bis dorthin fährt auch der Linienbus. Räder für Ausflugstouren kannst du zeitsparend direkt im Inselbahnhof ausleihen. Besonders sehenswert sind in der Stadt der 60 m hohe Neue Leuchtturm und der schon 1576 erbaute Alte Leuchtturm. Von Letzterem sind es nur wenige Schritte bis zum Walzaun aus teilweise 2 m hohen Kinnladen von Walen, den ein Walfänger von der Insel im 18.Jh. errichten ließ. Für eine Pause mit Kaffee und Kuchen eignet sich der Lüttje Toornkieker im historischen Ortskern. Tee und Kaffee kommen aus fairem Handel. Alles ist selbst gemacht und ohne künstliche Zusätze. Borkum erreichst du per Autofähre oder Katamaran von Emden aus, der Verkehr ist tidenunabhängig.


  • Baltrum

    Landschaftliche Highlights
    • © ESB Basic, Shutterstock

    Auf der kleinsten Ostfriesischen Insel (500 Ew., 6,5 km2) tragen die Straßen keine Namen – die Hausnummern werden chronologisch quer durch den Ort vergeben. Der liegt inmitten niedriger Dünen; die Häuser sind darauf und in Dünentäler hineingebaut. Im Ort sind die Alte Kirche von 1830, die 1888 erbaute, alte Inselschule gleich daneben und die moderne, reetgedeckte Katholische Inselkirche, die 14 bunte Glasfenster schmücken, sehenswert. Schönste Landschaft ist das 1000 m lange und bis zu 300 m breite Dünental. Abfahrtshafen für Baltrum ist Neßmersiel, tidenabhängiger Fahrplan.

    • © ESB Basic, Shutterstock

    Auf der kleinsten Ostfriesischen Insel (500 Ew., 6,5 km2) tragen die Straßen keine Namen – die Hausnummern werden chronologisch quer durch den Ort vergeben. Der liegt inmitten niedriger Dünen; die Häuser sind darauf und in Dünentäler hineingebaut. Im Ort sind die Alte Kirche von 1830, die 1888 erbaute, alte Inselschule gleich daneben und die moderne, reetgedeckte Katholische Inselkirche, die 14 bunte Glasfenster schmücken, sehenswert. Schönste Landschaft ist das 1000 m lange und bis zu 300 m breite Dünental. Abfahrtshafen für Baltrum ist Neßmersiel, tidenabhängiger Fahrplan.


  • Wangerooge

    Landschaftliche Highlights
    • © suehling, Shutterstock

    Wer gern zusieht, wie große Schiffe vorbeiziehen, der sollte nach Wangerooge (1300 Ew.) fahren. Die Wasserstraßen in den Jadebusen, die Weser und die Elbe führen dicht an der Insel vorbei. Die östlichste der Ostfriesischen Inseln erlebte im April 1945 den schwersten Bombenangriff, dem die sieben Inseln je ausgesetzt waren. Nur wenige ältere Häuser wie der Bahnhof von 1906 stehen heute noch. Dort beginnt mit der Zedeliusstraße die Flaniermeile Wangerooges, die sich 600 m weit bis direkt an den Strand zieht. Über Wangerooge und seine Geschichte informiert das Inselmuseum im bereits 1855–59 erbauten, 39 m hohen Alten Leuchtturm. Deutsche Soldaten und ausländische Zwangsarbeiter sind in der Kriegsgräberstätte in einem Dünental am Fußweg in den Inselwesten beigesetzt. Dort steht seit 1933 der Westturm als Wahrzeichen der Insel (heute eine Jugendherberge). Und nein, es ist kein Ufo auf der Insel gelandet. Das ist nur das kreisrunde Café Pudding auf einer Düne. Die Fähren nach Wangerooge verkehren tidenabhängig ab Harlesiel.

    • © suehling, Shutterstock

    Wer gern zusieht, wie große Schiffe vorbeiziehen, der sollte nach Wangerooge (1300 Ew.) fahren. Die Wasserstraßen in den Jadebusen, die Weser und die Elbe führen dicht an der Insel vorbei. Die östlichste der Ostfriesischen Inseln erlebte im April 1945 den schwersten Bombenangriff, dem die sieben Inseln je ausgesetzt waren. Nur wenige ältere Häuser wie der Bahnhof von 1906 stehen heute noch. Dort beginnt mit der Zedeliusstraße die Flaniermeile Wangerooges, die sich 600 m weit bis direkt an den Strand zieht. Über Wangerooge und seine Geschichte informiert das Inselmuseum im bereits 1855–59 erbauten, 39 m hohen Alten Leuchtturm. Deutsche Soldaten und ausländische Zwangsarbeiter sind in der Kriegsgräberstätte in einem Dünental am Fußweg in den Inselwesten beigesetzt. Dort steht seit 1933 der Westturm als Wahrzeichen der Insel (heute eine Jugendherberge). Und nein, es ist kein Ufo auf der Insel gelandet. Das ist nur das kreisrunde Café Pudding auf einer Düne. Die Fähren nach Wangerooge verkehren tidenabhängig ab Harlesiel.


  • Kaiser-Wilhelm-Denkmal

    Touristenattraktionen
    • © clickphoto, Pixabay

    Zu Ehren des Kaisers Wilhelm I. wurde das Denkmal 1898 errichtet. Es besteht aus insgesamt 75 Felsquadern, die jeweils aus den unterschiedlichen Regionen des damaligen Deutschen Reiches auf die Insel verschifft wurden. Die Herkunft der Steine ist in die jeweiligen Quader eingemeißelt. Der mit fünf Tonnen schwerste Brocken stammt aus der damaligen Kaiserstadt Berlin.

    • © clickphoto, Pixabay

    Zu Ehren des Kaisers Wilhelm I. wurde das Denkmal 1898 errichtet. Es besteht aus insgesamt 75 Felsquadern, die jeweils aus den unterschiedlichen Regionen des damaligen Deutschen Reiches auf die Insel verschifft wurden. Die Herkunft der Steine ist in die jeweiligen Quader eingemeißelt. Der mit fünf Tonnen schwerste Brocken stammt aus der damaligen Kaiserstadt Berlin.