USA

Überblick

Willkommen in den USA

Die USA sind ein Land der Superlative. Von den Wolkenkratzern in New York, über den atemberaubenden Grand Canyon bis hin zu pulsierenden Metropolen an der Pazifikküste, ein Urlaub in den Vereinigten Staaten von Amerika wird Sie begeistern. Erkunden Sie die Multikulti-Nation an den Traumstränden von Miami, erleben Sie die Weite des Mittleren Westens und genießen Sie die Natur in den zahlreichen Nationalparks, in denen Sie Bisons beobachten, wilde Geysire bewundern und auf reißenden Flüssen Wildwasser-Rafting machen können.

Welches Wetter erwartet mich in den USA?

Aufgrund der Größe des Landes ist das Klima je nach Region sehr unterschiedlich. Der Norden ist gemäßigt, der Süden subtropisch. Für den Südwesten und Osten der USA ist die beste Reisezeit von April bis November. Eine optimale Reisezeit für die USA in Florida ist das Winterhalbjahr.

Welche Region (welcher Stadtteil) eignet sich für meine Reise nach USA?

Der Osten der USA lockt mit glitzernden Metropolen wie New York City und grenzenlosen Freizeitmöglichkeiten. Die Südstaaten sind erfüllt von Jazz und Magnolienduft und auf dem Mississippi fahren noch immer traditionelle Schaufelraddampfer. Im Südwesten lassen Wüstengebiete und imposante Canyons das Abenteurerherz höher schlagen und der Westen bietet Hollywoodflair, Surferboys und einzigartige Nationalparks.

Familien Singles Verliebte Nachtschwärmer Aktivurlauber
Osten
Südstaaten
Südwesten
Westen
Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in USA?

Die USA bieten unzählige Sehenswürdigkeiten. Zu den größten Attraktionen zählt die Freiheitsstatue auf Liberty Island im Hafen von New York. Einen fantastischen Blick über die Skyline von New York hat man vom Empire State Building. Hier gibt es eine Aussichtsplattform im 102. Stock. Zu den Must-Sees zählt zudem der Grand Canyon im Südwesten des Landes. Die berühmte Schlucht ist bis zu 1,5 km tief und schimmert in allen Rottönen. Sehr beliebt ist auch ein Ausflug zum Mount Rushmore, an dem Sie die 18 m großen, in Stein gemeißelten Köpfe von vier US-Präsidenten bewundern können.

Checkliste: Daran sollten Sie vor Ihrer USA-Reise denken
Papiere

Für einen Aufenthalt bis 90 Tage reicht ein gültiger Reisepass. Eine Registrierung im ESTA-System ist erforderlich.

Impfungen

Standardimpfungen und bei besonderer Exposition auch Hepatitis A und B.

Geld

Währung ist der US-Dollar. Kreditkarten sind wichtigstes Zahlungsmittel. Geldautomaten sind allgegenwärtig.

Versicherungen

Sie sollten im Rahmen Ihrer Urlaubsvorbereitung eine Auslandskrankenversicherung abschließen.

Sonstiges

Eine sorgfältige Reiseplanung ist vorteilhaft. Denken Sie daran, einen Adapter einzupacken.

Was muss ich bei der Anreise beachten?
Mit dem Flugzeug

Bedeutende internationale Flughäfen liegen u.a. in New York, Los Angeles, Atlanta, Boston, Chicago und Houston. Der Transfer ins Zentrum ist überall problemlos mit verschiedenen Verkehrsmitteln möglich.

Mit dem Taxi

Fahrtkosten in New York City: 0,50 $ pro 1/5 Meile

Mit dem Auto

Mietwagen in Florida und Kalifornien recht günstig

Nationaler Führerschein genügt in der Regel, Mindestalter 21 oder 25 je nach Bundesstaat.

Höchstgeschwindigkeit: Landstraßen 55 Meilen/h, innerorts 35 Meilen/h, Autobahnen 65-75 Meilen/h

Checkliste: Was gibt es vor Ort in USA zu beachten?
Wasser

Leitungswasser häufig stark gechlort, besser abgefülltes Wasser trinken.

Trinkgeld

Wissenswertes: Trinkgelder in Restaurants sind in der Regel sehr üppig bemessen (gerne 15-20 %). Immer mehr Restaurants gehen jedoch dazu über, auf Trinkgeld zu verzichten und dem Personal mehr zu zahlen. Dies steht dann in der Speisekarte.

Das sollten Sie vermeiden/bloß nicht

Do´s and Dont´s: Parken Sie bloß nicht im Halteverbot, die Polizei ist sehr schnell im Abschleppen. Es gelten Verbote für das Rauchen in öffentlichen Gebäuden.

Insider-Wissen/Empfehlung

Beachten Sie bei einer U-Bahn-Fahrt durch L.A. und New York die Kunstausstellungen an vielen Stationen.

Sicherheit

Nehmen Sie sich in größeren Städten vor (häufig bewaffneten) Taschendieben in acht. Verfolgen Sie regionale Wettervorhersagen in Risikogebieten für Hurrikans und Tornados.

Bilder

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Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

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Alle Sehenswürdigkeiten Alle Hotels & Übernachtungsmöglichkeiten Alle Restaurants Alle Aktivitäten

Beliebte Regionen in USA

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Beliebte Städte in USA

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Reisezeit USA

Januar
sehr gut
4°C
Februar
sehr gut
5°C
März
sehr gut
9°C
April
sehr gut
14°C
Mai
sehr gut
21°C
Juni
sehr gut
25°C
Juli
sehr gut
28°C
August
sehr gut
27°C
September
sehr gut
24°C
Oktober
sehr gut
18°C
November
sehr gut
12°C
Dezember
sehr gut
6°C
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Wetter & Klima

kachelmannwetter.com
Donnerstag / 29.10.2020
Vormittags
-
Nachmittags
12 °C
Abends
5 °C
Freitag / 30.10.2020
Vormittags
2 °C
Nachmittags
14 °C
Abends
2 °C
Samstag / 31.10.2020
Vormittags
-3 °C
Nachmittags
6 °C
Abends
1 °C
Mehr Wetterinfos

Anreise

11h 25min
Frankfurt am Main
USA
Route planen
In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

Entdecke die USA

Amerika, das Einwandererland: Die Armen, die Müden und Unterdrückten, von denen in der Inschrift die Rede ist, sie kamen im 19. und frühen 20. Jh. scharenweise in die USA. Vom Tellerwäscher bis zum Millionär, alles schien ihnen möglich. Doch im neuen Jahrtausend hat das Bild vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten Risse bekommen, und die Rolle der USA in der Welt verändert sich. Der Wandel begann mit den Terroranschlägen des 11. September 2001. Die USA riefen den Krieg gegen den Terror aus. Dessen weitreichende Folgen bekommt seither jeder Urlauber bei den Einreisekontrollen am Flughafen zu spüren. Die Kriege in Afghanistan und dem Irak, das Folterlager von Guantanamo – politisch geriet Amerika nach „9/11“ in eine Sackgasse. Auch die Wirtschaft des Landes kam ins Trudeln, und die Immobilienkrise von 2008 wuchs sich zur weltweiten Finanzkrise aus. Erst Barack Obama brachte wieder Hoffung. „Yes, we can“, mit diesen Worten zog er in den Wahlkampf, aber das erstarrte politische Parteiensystem von unversöhnlichen Republikanern und Demokraten bremste seine Pläne. Wie labil und manipulierbar die Politik Amerikas geworden ist, zeigte 2016 die Wahl des extremen Außenseiters Donald Trump zum Präsidenten. Impulsiv und unberechenbar steuert der Populist seither die Geschicke der Weltmacht – meist per Twitter.

Superlative überall

Von den politischen Wirren Amerikas ist man als Besucher allerdings nur am Rand betroffen. Aus touristischer Sicht hat sich tatsächlich wenig verändert. Das Reisen im Land ist unkompliziert und eindrucksvoller denn je. Wer zum ersten Mal auf dem Empire State Building steht, den Grand Canyon sieht oder die Panorama- Highways an der Pazifikküste entlangkurvt, der wird gerne zustimmen: Die Superlative Amerikas beeindrucken. In Metropolen wie L. A., Chicago oder Miami ist die vibrierende Energie dieser multikulturellen Nation hautnah zu spüren. Und das weite, bis heute verblüffend dünn besiedelte Hinterland birgt wilde Canyons, Berge, Wüsten und großartige Nationalparks, die mit ihren schieren Dimensionen überwältigen. In Amerika ist eben alles größer, höher, weiter.

Hummerhäfen und Indian Summer

Am schönsten ist die Vielfalt Amerikas auf einem klassischen Roadtrip zu erleben. Einmal rundherum würde zwei Monate dauern. Mindestens. Aber auch alle Teilstücke lohnen sich sehr. Fahr in Gedanken mal die Runde! Nördlich von New York liegen die Neuengland-Staaten mit ihren gepflegten historischen Hafenstädten voller Hummerreusen. Bald hinter der Atlantikküste erheben sich die fast parallel zu ihr verlaufenden Kämme der Appalachen. Ein Mittelgebirge, das sich vom Sankt-Lorenz-Strom bis fast an den Golf von Mexiko hinzieht, 2600 km lang und bis 600 km breit. Der Herbst ist hier wie auch in Neuengland stets die schönste Jahreszeit. Im Indian Summer verfärbt sich das Laub in einer Sinfonie aus Rot und Gold. Nach einem guten Tag im Auto kommt man an die Großen Seen, regelrechte Binnenmeere mit Hochseeschiffen, aber Süßwasser. Dort liegen Cleveland, Detroit und Chicago. Diese Städte sind die Symbolstätten der Industrie – und ihres heutigen Verfalls. Von der Rust Bowl, der Rostschüssel, sprechen die Amerikaner und meinen damit den Mittelwesten, der früher von Kohle und Stahl lebte und in dem einst Henry Ford das Fließband erfand. Doch das Industriezeitalter ist vorbei. Heutige Firmen bevorzugen die Sunshine Economy, die Sonnenscheinwirtschaft des Westens und des Südens, die dem Unternehmer nicht nur Heizkosten spart, sondern auch Unannehmlichkeiten wie Gewerkschaften, Arbeitsschutz und Krankenversicherung. Sogar deutsche Autobauer produzieren heute in den Südstaaten.

Über die Rockies zum Pazifik

Was westlich Chicagos und des mächtigen Mississippis folgt, ist mit drei Worten zu beschreiben: Gen-Mais, Soja, Weizen. Die Straßen durch die Great Plains haben keine Kurven. Schnurgerade führen sie zwischen nicht enden wollenden Feldern auf die Rocky Mountains zu. Sanft steigt das Land an, so sanft, dass einen das Schild „Denver, 1600 m über dem Meer“ völlig überrascht. Nur der Tacho verrät es: wieder 1000 km weiter westlich. Dann folgt echtes Hochgebirge, und man blickt von den Pässen weit über die Gipfelwelt der Rockies. Wenig später: Utah, der Staat der geschäftstüchtigen Mormonen, die am Rand des Großen Salzsees eine Oase der Zivilisation geschaffen haben. Vorbei an den Glitzerkasinos von Las Vegas geht es weiter über die Sierra Nevada und dann hinunter nach Kalifornien: der größte, dynamischste, vielseitigste und progressivste Bundesstaat der USA. Die meisten Einwanderer, Einwohner und Nationalparks finden sich hier. Im Golden State wurde das Internet ebenso erfunden wie Google, Apple, McDonald’s oder Rollerblades und Snowboards. Und natürlich das ganz große Kino: Der Moloch Los Angeles steht für Hype, Hipness und Hollywood. Dagegen ist San Francisco wohl die europäischste Stadt der USA, mit viktorianischen Wohnhäusern und jeder Menge Charme. Zwischen beiden Städten liegt Big Sur: Mit atemberaubenden Ausblicken schlängelt sich der legendäre Highway One hier die erhabene Küstenlinie entlang.

Durch Wüsten und Canyons

Nach dem kalifornischen Wechselbad geht es links ab, in die Wüste. Die Mojave Desert beginnt gleich am Rand des nur unter extremem Aufwand mit Wasser versorgten Los Angeles – das wichtigste Wasserhebewerk verschlingt die gesamte Leistung eines Atomreaktors. Ein Abstecher ins Tal des Todes ist unerlässlich! 86 m unter dem Meeresspiegel, und die Temperatur steigt nicht selten auf 50 Grad. Wer wissen will, was für ein Gefühl Wüste macht, braucht nur einmal für eine Viertelstunde durch die Wanderdünen zu laufen. Dann der Grand Canyon. Man fährt auf einem waldigen Hochplateau dahin, bis sich plötzlich, ohne jede Vorwarnung, die gewaltige Schlucht auftut, die der Colorado River über Jahrmillionen gegraben hat. Wie ein Bilderbuch schlägt sich danach der restliche Südwesten auf mit seinen feurig roten Canyons, Kakteenwüsten und den bizarren Steinbögen des Arches National Park, mit seinen Westernstädten und den uralten Lehmburgen der Pueblo-Indianer. Wer das erste Mal nach Amerika reist, wird hier seine schönsten Eindrücke sammeln, so ganz anders ist das Canyonland des Südwestens zu Europa: Bei einer Wanderung durch ein Labyrinth aus filigranen Steinsäulen im Bryce Canyon, bei einer Raftingtour in den Stromschnellen des Colorado River, bei einem Ausritt auf einer Ranch, umrahmt von Saguaro-Kakteen hoch wie Telegrafenmasten. Hier bereut man es fast, die Grenze nach Texas zu überschreiten. Denn das platte Texas ist über riesige Strecken nichts als staubiges Grasland, auf dem fast nie Rinder, häufig aber die Ölpumpen mit ihren nickenden Köpfen weiden. Natürlich besucht man Houston oder Dallas. Pittoresker aber ist das mexikanisch geprägte San Antonio. Ein Comeback hat New Orleans erlebt: 2005 vom Wirbelsturm Katrina beinahe zerstört, hat die Stadt heute ihre Lebensfreude zurückgewonnen. Durch den Mississippi pflügen wie eh und je die Raddampfer, aus den Bars im French Quarter ertönt wieder der Jazz, und in den Straßen liegt erneut der Duft von kreolischer Küche.

Blaue Höhen, weiße Strände

Wenn man sich auf dem Rückweg nach New York ein bisschen mehr links hält, kommt man in die südlichen Höhenzüge der Appalachen. Blue Ridge Mountains heißt die Gegend hier, wegen des bläulichen Schimmers, den die Nadelbäume erzeugen. Hält man sich dagegen ein wenig mehr rechts, kommt man mitten durch den tiefen Süden, The Old South. Die rote Fahne mit den gekreuzten Sternenstreifen, zwar als Symbol von Rassismus und Sklaverei verpönt, hängt vor manchem Haus. Trotzdem hat es im Süden mit der Integration der Schwarzen manchmal besser geklappt als in den Großstädten des Nordens, wo Arbeitslosigkeit und Armut neue Grenzen schufen. Im neuen Süden regieren die (neuen) Medien: In Atlanta etwa hat der TV-Sender CNN seinen Sitz. Und um Durham, Raleigh und Chapel Hill in North Carolina entstand ein Computer Triangle, das dem Silicon Valley drüben im Westen heftig nacheifert. Aber auch hier wieder viel Natur: In Florida warten weiße Strände und die subtropischen Sümpfe der Everglades, an der Küste von North Carolina, am Kap Hatteras, erhebt sich die höchste Düne der Welt. Die Gebrüder Wright nutzten sie vor 100 Jahren für ihre ersten Flugexperimente. Etwas weiter nördlich, in Washington, DC offenbart sich das Selbstbewusstsein der militärischen Supermacht in monumentalen Denkmälern und dem prachtvollen Capitol.

Einmal ist nicht genug!

Das war’s nun? Von wegen: Allein Texas ist zweimal so groß wie Deutschland. Verabschiede dich am besten direkt von der Idee, Amerika auf nur einer Reise zu entdecken. Die bessere Strategie ist es, eine Region auszuwählen und dort ein wenig tiefer einzutauchen, anstatt herumzuhetzen und alle Sehenswürdigkeiten der USA auf einmal abklappern zu wollen. Schließlich will wohl niemand den ganzen Urlaub auf dem Highway verbringen. Es sei denn, genau das gibt einem den richtigen Kick ...

Praktische Hinweise

Anreise

Die großen Airlines fliegen in Amerika vor allem die wichtigen Knotenpunkte an: Dazu zählen New York, Atlanta, Chicago, San Francisco, Los Angeles. Dort muss man dann umsteigen, um weiter zu anderen Städten im Land zu fliegen. Die Flugzeit in den Osten der USA beträgt ca. 7-10 Stunden, in den Westen sind es 10-11 Stunden. Preise: je nach Saison und Ziel 500-1400 Euro in der günstigsten Klasse. Erkundigen Sie sich im Reisebüro nach Sondertarifen.

Vor der Landung müssen im Flugzeug die Formulare für Einreise (immigration) und Zoll (customs) ausgefüllt werden. Wichtig: Bei Umsteigeflügen werden alle Einreiseformalitäten bereits am ersten Flughafen in den USA erledigt. Dazu holen Sie das Gepäck an der Baggage Claim Area ab, bringen es durch den Zoll und können es dann am Connecting Baggage Counter für den Weiterflug abgeben.

Nahe der Gepäckausgabe findet man an allen Flughäfen die ground transportation: Die Schalter der Mietwagenfirmen, Taxis und oft auch Shuttle-Busse, die entweder kostenlos als Zubringer zu Hotels fahren oder als Sammeltaxi für 10-25 $ je Fahrgast jede gewünschte Adresse im Stadtbereich ansteuern. In immer mehr Städten gibt es zudem S-Bahnen vom Flughafen in die City (z. B. Boston, Atlanta, Chicago, San Francisco, Seattle).

Auskunft

Das Fremdenverkehrsbüro der USA gibt auf seiner Website www.discoveramerica.com viele Reisetipps. Auf der Website www.vusa.travel finden Sie eine Liste der in Deutschland vertretenen US-Bundesstaaten und Großstädte. Sie versenden auf Anfrage Landkarten und Infomaterial.

Vor Ort helfen einem die staatlichen Tourism Offices, die Visitor Centers der größeren Städte und - in den kleinen Orten - die Chambers of Commerce weiter. Meist findet man an den Flughäfen und an den Staatsgrenzen entlang der Autobahnen gut ausgestattete Welcome Centers, die bei der Routenplanung und der Wahl der Unterkunft behilflich sind.

Auto

Höchstgeschwindigkeit: auf Landstraßen meist 55 Meilen/h (88 km/h), in Orten 35 Meilen/h (50 km/h), auf Autobahnen 65-75 Meilen/h (105-120 km/h).

Die Verkehrsregeln gleichen denen in Europa. Ausnahmen: An Ampeln darf man auch bei Rot nach rechts abbiegen, auf Autobahnen auch rechts überholen. Schulbusse mit blinkender Warnanlage dürfen dagegen überhaupt nicht passiert werden - auch nicht aus der Gegenrichtung. Außerdem gibt es sogenannte 3-way- oder 4-way-stops, Kreuzungen mit Stoppschildern, an denen jedes Fahrzeug halten muss. Wer zuerst gehalten hat, darf auch zuerst wieder weiterfahren. Anschnallpflicht.

Der amerikanische Automobilclub AAA hilft auch Mitgliedern ausländischer Clubs (Mitgliedsausweis mitbringen!).

Bus & Bahn

Die Routennetze der Greyhound-Überlandbusse und Amtrak-Züge sind für Sightseeing-Rundfahrten viel zu weitmaschig, zumindest die größeren Orte lassen sich aber gut erreichen. Auskunft über die Netzkarten von Greyhound (Discovery Pass) und Amtrak (USA Railpass) bei den Reisebüros oder online: www.greyhound.com und www.amtrak.com

Camping

Die schönsten Campingplätze sind meist die öffentlichen: Sie sind naturnah an Seen und in Nationalparks gelegen, mit Feuerstelle, Holzbänken und Waschgelegenheiten einfach ausgestattet, die Übernachtung kostet ca. 10-25 $. Private, oft recht luxuriös ausgestattete Plätze mit heißen Duschen, Pool und Laden finden Sie am Rand der Städte und der Parks (Preise ca. 15-45 $). Für viele Nationalparks müssen Sie bis zu fünf Monate vorab Campingplätze per Kreditkarte reservieren: Tel. 001 5188853639 | recreation.gov; Buchung von State Parks unter www.reserveamerica.com. Wildes Campen ist (außer in den Parks) nicht verboten, wird aber in besiedelten Gebieten nicht gerne gesehen. Ihr Wohnmobil sollten Sie mehrere Monate vorab von Deutschland aus buchen.

Diplomatische Vertretungen
Deutsche Botschaft

2300 M St. NW | Washington, D. C. | Tel. 202 2984000 | www.germany.info

Österreichische Botschaft

3524 International Court NW | Washington, D. C. | Tel. 202 8956700 | www.austria.org

Schweizer Botschaft

2900 Cathedral Ave. NW | Washington, D. C. | Tel. 202 7457900 | www.eda.admin.ch

Einreise

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen einen gültigen, maschinenlesbaren Reisepass. Für neu ausgestellte Pässe sind biometrische Daten erforderlich. Neu ausgestellte Kinderpässe erfordern zudem ein Visum - besser ist es, für Kinder einen regulären Pass zu beantragen.

Zudem muss man sich spätestens drei Tage vor Reisebeginn im Internet für die Einreise registrieren und 14 $ Gebühr per Kreditkarte bezahlen: https://esta.cbp.dhs.gov/esta. Diese Registrierungspflicht gilt für alle Reisenden, die ohne Visum für maximal 90 Tage in die USA einreisen wollen. Detaillierte Informationen zu Visa- und Einreisebestimmungen unter german.germany.usembassy.gov

Geld & Währung

Währung ist der US-Dollar (= 100 Cents). Es gibt Banknoten (bills) zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar ($) sowie Münzen (coins) zu 1 ¢ (penny), 5 ¢ (nickel), 10 ¢ (dime), 25 ¢ (quarter) und - selten - 50 ¢ (half dollar). Vorsicht: Alle Noten sind gleich groß, von gleicher grünlich-grauer Farbe und differieren nur im Wert.

Wichtigstes Zahlungsmittel: eine Kreditkarte (Mastercard, Visa). Damit können sie auch kleine Beträge an Tankstellen und in Läden bezahlen. Doch sollten Sie ein paar US-Dollar für die Ankunft mitnehmen. Weiteres Bargeld können sie zu fairem Wechselkurs mit EC-Karte und Geheimzahl an den meisten Bankautomaten ziehen. Reiseschecks in US-Dollar werden überall akzeptiert. US-Banken lösen zwar gegen Gebühr Reiseschecks ein, doch nur Großfilialen wechseln auch Bargeld. Europäische Währungen tauschen nur die Wechselstuben an Flughäfen und (oft zu schlechtem Kurs) größere Hotels.

Gesundheit

Die ärztliche Versorgung in den USA ist sehr gut - und sehr teuer. Daher sollten Sie unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Medikamente gibt es in der pharmacy und im drugstore, die teils rund um die Uhr geöffnet sind.

Internet & Wlan

Amerika als Geburtsland des Internets ist bis in die hintersten Ecken gut vernetzt - häufig sogar mit Breitbandtechnik. Viele Hotels bieten Internet auf dem Zimmer oder in der Lobby, Kosten: 8-15 $/Tag. Für schnelles Surfen und zur Mail-Abfrage bieten sich Coffeeshops an, öffentliche Bibliotheken (Gebühr 1-2 $) oder Büroläden wie Kinko's (2-3 $/10 Min). Fürs eigene Laptop finden Sie in vielen Hotels und Städten WLAN, hier Wifi genannt (wireless fidelity). Es gibt heute Zigtausende von Wifi-Hotspots in Amerika, viele davon in Kettenläden wie Starbucks und McDonald's. Listen für Wifi-Hotspots u. a. bei www.wififreespot.com

Jugendherbergen

Die Häuser der American Youth Hostels (AYH) kosten pro Nacht 20-50 $. Das Netz ist lange nicht so dicht wie in Europa, aber man findet in vielen größeren Städten und in manchen Nationalparks Herbergen. Verzeichnis im Buchhandel oder unter www.hiusa.org. Daneben gibt es zahlreiche weitere, privat und kommerziell geführte Hostels; Ortslisten unter www.hostels.com.

Klima & Reisezeit

Entsprechend den gewaltigen Dimensionen des Lands herrschen ähnlich ausgeprägte Klimaunterschiede wie zwischen Nordafrika und Schweden. Generell ist die beste Reisezeit für die nördlichen Staaten der Sommer - dann haben allerdings auch die Amerikaner Schulferien. In den wüstenhaften Südwesten, nach Kalifornien und in die Südstaaten reist man am besten im Frühjahr und im Herbst. Da anders als in Europa eine Klimabarriere wie die Alpen fehlt, sind die Winter im Mittleren Westen und in den Rocky Mountains meist kälter als bei uns. Aber auch viel trockener - eine gute Voraussetzung für den legendären Pulverschnee in den Bergen von Utah und Colorado, der eine Skireise lohnt.

Massangaben

- 1 inch = 2,54 cm

- 1 foot = 30,48 cm

- 1 mile = 1,6 km

- 1 acre = 0,4 ha

- 1 gallon = 3,79 l

- 1 pound = 453,6 g

Temperaturen lassen sich so umrechnen: Fahrenheit minus 32 mal 5 dividiert durch 9 ergibt Celsius. Das bedeutet: 0 °C = 32 °F, 10 °C = 50 °F, 20 °C = 68 °F, 30 °C = 86 °F, 40 °C = 104 °F.

Bekleidung: Bei Damen entspricht US-Größe 4 der deutschen Größe 34, 6 = 36, 8 = 38 usw.; bei Herren: 36 = 46, 38 = 48 usw.

Mietwagen

Zum Mieten eines Autos genügt der nationale Führerschein, bei kleineren Firmen wird manchmal auch der internationale Führerschein verlangt. Es ist meist günstiger, den Wagen vorab im Reisebüro oder bei Vermittlern wie Holiday Autos (www.holidayautos.de) zu reservieren. Dann sind Steuer und Versicherung inklusive. Auch sollten Sie den Wagen möglichst am selben Ort zurückgeben, da sonst hohe Rückführgebühren anfallen (nicht innerhalb Kaliforniens und Floridas).

Leihwagen sind vor allem in Florida und Kalifornien recht preisgünstig (ab 50 Euro/Tag bzw. 250 Euro/Woche), häufig sind die gefahrenen Kilometer inklusive (unlimited mileage). Bei der Anmietung vor Ort wird die Vollkaskoversicherung (loss/damage waiver) separat mit 14-22 Euro/Tag berechnet. Mindestmietalter: 21/25 Jahre je nach Bundesstaat.

Notruf

Fast überall in den USA gilt die Notrufnummer "911", die gebührenfrei von jedem Telefon anwählbar ist. Im Zweifelsfall können Sie sich immer an den operator wenden: "0" wählen.

Post

Postämter haben Mo-Fr von 9-17 Uhr geöffnet, größere auch Sa von 9-12 Uhr. Das Porto für Luftpostbriefe und Postkarten nach Europa beträgt 1,05 $.

Steuern

In den meisten Staaten wird auf alle Einkäufe eine Verkaufssteuer zwischen 4 und 7 Prozent aufgeschlagen. Diese sales tax wird erst beim Kauf hinzugerechnet, ist also z. B. auf der Speisekarte oder auf dem Preisschild im Laden noch nicht berücksichtigt. Im Hotel wird teilweise eine Übernachtungssteuer von einigen Prozent aufgeschlagen.

Strom

Netzspannung 110 V, 60 Hz. Einen Steckdosenadapter für den (umschaltbaren!) Fön oder Rasierapparat sollten Sie mitbringen.

Telefon & Handy

Vorwahl nach Deutschland 011-49, nach Österreich 011-43, in die Schweiz 011-41, danach die Ortsvorwahl ohne die Null, dann die Nummer. Vorwahl in die USA: 001.

Alle Telefonnummern in den USA sind siebenstellig. Bei Ortsgesprächen wählen Sie nur die Nummer. Davor kommt für Anrufe in einer Großstadt mit mehreren Vorwahlen eine dreistellige Vorwahl, der area code, den Sie auch bei Ferngesprächen vorwählen müssen, aber mit einer "1" vorweg. Ortsgespräche aus der Telefonzelle kosten 25-50 ¢, bei Ferngesprächen gibt nach dem Wählen eine Computerstimme die Gebühr an. Vorsicht: Im Hotel werden oft horrende Aufschläge berechnet.

Bei allen Telefonproblemen hilft der operator ("0") weiter, er vermittelt auch R-Gespräche (collect calls). Eine andere Besonderheit sind die gebührenfreien Nummern mit der Vorwahl 800, 866, 877 oder 888, über die man Hotels oder Mietwagen reserviert. 900-Vorwahlen sind gebührenpflichtig.

Tri- und Quadband-Handys aus Europa funktionieren auch in den USA, aber nur in dichter besiedelten Regionen und gegen Roaming-Aufpreis (bis 1,50 Euro/ Min.). Für eine längere Reise können Sie vor Ort bei Netzbetreibern (z. B. CellularOne, AT&T, T-Mobile) auch eine amerikanische Prepaid-Karte kaufen. Preiswert sind für Anrufe aus Telefonzellen oder vom Hotel aus die an Kiosken und in kleinen Märkten erhältlichen Prepaid Phone Cards.

Zoll

Ende 2008 sind die Freimengen für Mitbringsel angehoben worden. Urlauber können jetzt Waren mit einem Gesamtwert von 430 Euro zollfrei einführen (Reisende unter 15 Jahren bis 175 Euro). Die Obergrenzen für Tabak und Spirituosen pro Erwachsenen bleiben bestehen: 1 l Alkohol über 22 Prozent; 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak. Zusätzlich erlaubt: 4 l nicht schäumende Weine und 16 l Bier. Die Freimengen gelten wie bisher pro Person und dürfen nicht addiert werden. Reist ein Paar, dann sind beispielsweise zwei außerhalb der EU zum Preise von je 400 Euro gekaufte Digitalkameras zollfrei. Bringt das Paar dagegen nur eine Digitalkamera mit, die aber mehr als 430 Euro kostet, dann ist an der Grenze Zoll fällig. Pflanzen, Wurst, Obst und andere frische Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden. Weitere Informationen: www.zoll.de

Was kostet wie viel?

Benzin

2,70-3,80 Euro für 1 gallon unleaded regular (bleifrei)

Bier

3,60-6,50 Euro für ein Glas in der Bar

Hamburger

4-9 Euro im Fast-Food-Lokal

Radmiete

25-45 Euro für ein Mountainbike pro Tag

Jeans

36-60 Euro für eine Levi's

Eintritt

ca. 95 Euro für einen Tag in Vergnügungsparks

Events, Feste & mehr

Offizielle Feiertage
1. Januar

Neujahr

3. Montag im Januar

Martin Luther King Jr. Day

3. Montag im Februar

Presidents' Day

Letzter Montag im Mai

Memorial Day (Heldengedenktag)

4. Juli

Independence Day (Nationalfeiertag)

1. Montag im September

Labor Day (Tag der Arbeit)

2. Montag im Oktober

Columbus Day (Native American Day)

11. November

Veterans Day

4. Donnerstag im November

Thanksgiving Day

25. Dezember

X-Mas/Christmas Day

Feste & Festivals
Februar

Chinese New Year: Drachenparaden in den Chinatowns von San Francisco, New York und Los Angeles

Zum Mardi Gras (wörtlich "Fetter Dienstag") in der Woche vor Aschermittwoch steht New Orleans Kopf: Kostümparaden, Bälle, Straßenpartys und viel Alkohol. www.mardigrasneworleans.com

Daytona 500: 200000 Autofans kommen nach Florida zum berühmten Stockcar-Rennen. www.daytonainternational speedway.com

Mai

Cinco de Mayo: Am Wochenende um den 5. Mai feiern die mexikanischen Einwanderer vor allem in Großstädten wie Los Angeles, Tucson, Denver oder Dallas mit Paraden, Fiestas und Mariachi-Bands.

Beim Kingman Fun Run dröhnen Anfang des Monats die Motoren von 800 Oldtimern auf der historischen Route 66 im Norden Arizonas. www.azrt66.com

Juni

Exzellente Bluesmusiker treten Anfang Juni beim Chicago Blues Festival auf. www.chicagofestivals.net

Tänzer aus über 100 Indianerstämmen treffen sich zum Red Earth Festival in Oklahoma City. www.redearth.org

San Francisco und New York: Mitte des Monats Pride Weekend der Schwulengemeinde mit Paraden in herrlich schrillen Kostümen; ähnliche Events in anderen Großstädten

Juli

Fourth of July: Überall im Land wird der Unabhängigkeitstag mit Feuerwerk und Paraden gefeiert.

Cheyenne, WY: Die Cheyenne Frontier Days sind das älteste Rodeo Amerikas. www.cfdrodeo.com

August

10 t Hummer werden zu Monatsbeginn alljährlich beim Maine Lobster Festival in Rockland, ME verspeist, dazu Kunstmarkt und Krönung der Meeresgöttin.

Sturgis, SD: Hunderttausende von Harley-Fans treffen sich in der zweiten Augustwoche zur Sturgis Rally in den Black Hills. www.sturgis.com

Santa Fe, NM: Mitte des Monats Indian Market, der älteste Markt für Indianerkunst in den USA

September

Am ersten Wochenende wird beim Mountain Man Rendezvous in Fort Bridger, WY die Trapperzeit originalgetreu nachgestellt.

London, KY, Heimatort von Kentucky Fried Chicken, veranstaltet Ende des Monats das World Chicken Festival.

Oktober

Die besten Countrybands spielen in Dallas beim Rummel des State Fair of Texas. www.bigtex.com

Halloween: Am 31. ziehen die Kinder verkleidet durch die Straßen, die Erwachsenen feiern Kostümpartys - besonders verrückt in New York, Hollywood und Key West.

Dezember

Viele Orte schmücken sich mit Lichterketten und richten Christmas Parades aus. Besonders schön: Santa Fe, New York, die Dörfer in Vermont und Colorado, die Häfen von New England und Florida

Im Trend

Untergründig
Kunst

Was zu sehen gibt es in den USA auch im Transit. In Los Angeles schmücken Kunstwerke von mehr als 250 Kreativen die U-Bahnhöfe (www.metro.net). In New York City stellen lokale Fotografen dort ihre Werke aus, zum Beispiel in den Stationen Bowling Green und Grand Central Terminal (www.mta.info). An der Times Square Station ist sogar ein Werk von Roy Lichtenstein zu sehen. In der Hauptstadt gibt es ebenfalls Kunst im Untergrund, beispielsweise von Fotograf William Wegman an der L'Enfant Plaza (www.wmata.com).

Schöne Feier
Sparty

Spa-Partys sind Trend. Gefeiert wird entweder in den eignen vier Wänden bzw. dem Hotel - organisiert durch Sparty (www.sparty.com) - oder aber im schicken Townhouse Spa (39 W 56th St.) in NYC. Zu Musik und Martini gibt es Maniküren, Masken und Massagen. An der Schlammbar im Spa des Solage Calistoga (755 Silverado Trail, Calistoga) im kalifornischen Napa Valley mixt der "Mud-Tender" Schlammcocktails, mit denen sich die Gäste gegenseitig behandeln.

Gute Nacht!
Service

Die amerikanischen Hotels kümmern sich ganz besonders um den gesunden Schlaf ihrer Gäste. Im New Yorker Benjamin Hotel (125 E 50th St.) hilft der Schlafconcierge unter anderem bei der Auswahl des richtigen Kopfkissens. Bei zwölf Kissen kommt die Hilfe gerade recht. Im Hard Rock Hotel San Diego (207 Fifth Ave.) gibt es auch ganz sanfte Töne. Eine entspannende Playlist sorgt für schnellen Schlummer. In Washington, D. C. sagt das Fairmont (2401 M St.) mit speziellen Sleep Packages der Amnesie den Kampf an.

Rückkehr des Kaufhauses
Shopping

Ein Stopp, und alles drin - das könnte das Credo L. A.s sein. Hier shoppt man bei Standard Goods (7151 Beverly Blvd.), wo es Kinderkleidung ebenso gibt wie Wohnaccessoires und Musik oder bei Lost & Found (6320 Yucca St.), wo eine herrliche Auswahl an Schmuck, Mode, Stoffen und Accessoires auf Schatzsucher wartet. Bei Lawson-Fenning (7257 Beverly Blvd.) gibt es Möbel und versteckt im Geschäft Ivanhoe Books, das schöne Bildbände, Kunstbücher und Antiquarisches verkauft. Auch außerhalb von Los Angeles fasst der Trend Fuß. In Chicago shoppt man Kerzen, Mode, Kosmetik oder Mobiliar bei Elements (741 N Wells St.), in Dallas' Forty Five Ten (4510 McKinney Ave.) gibt es Designermode und ein ebenso angesagtes Café.

Gut versteckt
Hidden Bars

Keine Leuchtreklame weist den Weg, sondern nur Mundpropaganda. Versteckte Partylocations sind der Hit. Um ins New Yorker Employees Only (510 Hudson St.) zu kommen, müssen Gäste durch ein mexikanisches Schnellrestaurant und durch eine Tür mit dem Schild "Nur Angestellte". In San Francisco flüstert man sich den Namen des Wilson & Wilson zu, das im Bourbon & Branch (505 Jones St.) liegt und an Prohibitionszeiten erinnert. In Los Angeles verschwinden immer wieder Gäste des Cole's French Dip (118 E 6th St.) hinter einer unscheinbaren Tür. Dahinter liegt das The Varnish - eine stimmungsvolle Cocktailbar. San Diego wartet mit dem Noble Experiments (777 G St.) auf, das für seine ausgezeichneten Barkeeper bekannt ist. In Seattle versteckt sich in der Etage über dem Needle & Thread (1406 12th Ave.) das intime Tavern Law.

Bloss nicht

Im Halteverbot parken

No parking heißt genau das. Nichts tut die Polizei lieber als abzuschleppen - vor allem, wenn Sie vor einem Hydranten stehen. Eine herrliche Einnahmequelle. 75 $ oder mehr - in bar - fürs Schleppen, plus Strafe. So bessern Gemeinden ihre chronisch leeren Kassen auf. Übrigens auch mit speed traps, mit Geschwindigkeitskontrollen. Plötzlich heißt es nicht mehr 55 Meilen pro Stunde, sondern 35. Hinter der Kurve steht dann ein Polizeiwagen.

Alles wörtlich nehmen

"Kommt doch mal bei uns vorbei, schaut rein, wir sind immer da" - Amerikaner sind mit solchen Einladungen schnell zur Hand. Doch meist ist es nur dahingesagt, und der "Gastgeber" wird gehörig staunen, wenn Sie überraschend bei ihm auftauchen. Nur Einladungen, die fest vereinbart werden, sind wirklich ernst zu nehmen.

An falscher Stelle witzig sein

Nämlich bei der Grenzkontrolle, bei Security-Checks an Flughäfen oder an den Eingängen von öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel Rathäusern. Witzig gemeinte Sprüche über Geheimfächer im Koffer oder Bomben in den Socken werden von den Beamten als gar nicht lustig angesehen. In den Sicherheitsbereichen der Flughäfen und an anderen offiziellen Stellen sind solche Witze sogar strafbar.

Den Pass im Hotel lassen

Nicht weil er dort geklaut würde, sondern weil man ihn immer wieder braucht: Mal fragt die Dame an der Kasse beim Einlösen von Reiseschecks nach der "ID", mal der Barmann in der Kneipe, mal der Tankwart beim Kauf von Zigaretten oder Alkohol. Ohne "ID", Identifikation, geht nichts.

Nachts in den Park

So verlockend die Parks in Amerikas Städten auch sein mögen, nach Einbruch der Dunkelheit sind sie keineswegs mehr einladend. Denn in allen amerikanischen Großstädten ufert die Zahl besonders der Gewaltverbrechen aus. Jugendbanden und einsame, aber oft bewaffnete Irre streifen umher.

Rauchen

Rauchen ist in allen öffentlichen Gebäuden verboten. Viele Restaurants sind rauchfrei oder haben nur noch eine kleine Raucherzone. Sogar in Bars darf kaum noch gequalmt werden. Trotz allem ist der Nikotinkonsum in den USA nur wenig zurückgegangen.

"Drink & Drive"

Ein oder zwei Drinks sind okay, da kann man ruhig noch mit dem Auto zurück ins Hotel fahren. Vollkommen falsch! Die meisten Staaten haben zwar eine Grenze von 0,5 Promille, doch das gilt nicht bei einem Unfall: Die Versicherung muss nicht zahlen, und die Richter verhängen oft drakonische Strafen.

Stichworte

Brown Bags

Ein Bauarbeiter, der auf offener Straße eine Bierdose an die Lippen setzt? Undenkbar. Doch was machen die Männer da, die mit den braunen Papiertüten? Sie trinken Bier. Als sie es im Laden gekauft haben, hat es der Verkäufer "gebrownbagt". Denn Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist verboten. Ist die Dose aber in der Tüte, dann bemerken sie scheinbar weder der Allmächtige noch das Auge des Gesetzes. Hintergrund: der Puritanismus. Verhaltensprägend: die Prohibition der 1920er-Jahre. Auch daheim und in den Bars hat diese Doppelmoral ihre Auswirkung: den Mixed Drink. Er kommt scheinbar harmlos daher, süß und mit Säften oder Limonaden gestreckt, hat es aber in sich, denn die Schnapsgrundlage wird großzügiger eingeschenkt als in Europa. Weitere Besonderheiten: Jeder Bundesstaat, manchmal sogar ein einzelner Landkreis, ein County, hat eigene Spirituosengesetze. BYO heißt es in den Lokalen mancherorts: bring your own! Die Gaststätte serviert Gläser und Eis, das Getränk müssen Sie selber mitbringen. Fast überall - außer in völlig "trockenen" Bezirken - kann man sich selbst versorgen, in Liquor Stores oder Package Stores.

Drive-In & Drive-Thru

Die Amerikaner leben in ihren Autos. Auf dem Weg zur Arbeit wird Kaffee getrunken, Schminke aufgelegt und auch mal der Bart gestutzt. Die Industrie hat sich auf die mobile Lebensweise eingestellt: Schon 1933 gab es die ersten Drive-in-Kinos, wenig später Drive-in-Restaurants. Heute geht's noch schneller: Drive-Thru heißt die Devise. Man fährt nur noch vor, holt sich Kaffee, Burger oder Tacos, hebt vom Auto aus an der Bank Geld ab oder gibt die Hemden in die Reinigung. Und in Las Vegas gibt es sogar eine Drive-thru-Kapelle für die ultrafixe Trauung.

Drogen

"Crack, crack", rufen an einschlägigen Orten die Dealer, "H" oder "Pot". Drogen sind leicht und vielerorts erhältlich. Daher eine besondere Warnung: Die Amerikaner halten die Rauschgiftsucht für das Problem Nummer eins, und entsprechend hart greift die Polizei durch. Auch Ausländer werden nach den Landesgesetzen abgeurteilt - samt Todesstrafe für Kapitalverbrechen.

Indianer

Amerikas Ureinwohner kamen vermutlich aus Asien über die Beringstraße nach Amerika und lebten vor dem Kontakt mit den Europäern von der Jagd, dem Fischfang und der Landwirtschaft. Aber sie verfügten über keine Schrift, und Metall als Werkstoff war ihnen unbekannt. Daher haben sie außer den - ziemlich verballhornten - Namen von Flüssen, Gebirgen und Landstrichen wenig hinterlassen. Anfängliche Freundschaft zu den Eroberern und Siedlern aus Europa wich bald der Feindschaft. Zwangstaufen, Vertragsbrüche und eine geradezu systematische Ausrottung hörten erst auf, als die meisten überlebenden Indianer in abgelegene Reservate verdrängt worden waren.

Dort leben heute noch viele, misstrauisch, kulturell zerrissen und sich oft mehr schlecht als recht durch den Handel mit Souvenirs über Wasser haltend: Ein Foto vom Häuptling im Federschmuck? Macht 5 Dollar! Keine Volksgruppe ist weniger integriert. Einige jedoch kamen zu Reichtum. Die Irokesen z. B. verdienten gut, da sie, von Natur aus schwindelfrei, die entscheidenden Arbeiten beim Bau der Wolkenkratzer leisteten. Heutzutage erlauben vielerorts Sondergesetze den Indianern, legal Spielkasinos zu betreiben. Manche Stämme, wie die Pequot in Connecticut, die mit dem Foxwoods Casino das größte Glücksspielzentrum der Welt betreiben, haben sich eine goldene Nase daran verdient. Die Spieler, die im Kasino ihr Geld verlieren, sind meist Weiße - eine späte Rache des roten Manns.

Kirche

Baptisten, Methodisten, Episkopale, Holy Rollers, Latter Day Saints (Mormonen), Juden, Katholiken, Moslems, unzählbare Abzweigungen von den Hauptkirchen - die Vielfalt hat mit der Einwanderungsgeschichte zu tun, aber auch damit, dass Staat und Kirche wirklich strikt getrennt sind. Ein Geistlicher muss zusehen, dass er sein Gotteshaus voll bekommt. Denn die Kirchen werden ausschließlich aus Spenden finanziert. Da liegt der Gedanke für den Seelsorger, seinen Glauben marktschreierisch als den einzig wahren anzupreisen, nicht fern, für die umsorgte Seele aber auch nicht, es mal interessehalber mit einer anderen Kirche zu probieren.

Nationalparks

Sie sind die schönsten, abwechslungsreichsten, weitläufigsten und die bestbehüteten der Welt, die 55 Nationalparks der USA. Berühmte Parks wie der Grand Canyon oder der Yosemite National Park in Kalifornien sind in den öffentlich zugänglichen Bereichen jedoch chronisch überlaufen. Und den Everglades in Florida wird trotz gegenteiliger Gesetze weiterhin buchstäblich das Wasser abgegraben. Im Großen und Ganzen ist aber solch unberührte Natur sonst nicht mehr zu finden. Und ein Heer von Park Rangers sowie von idealistischen und überaus engagierten Naturschützern wacht über die National Parks, zu denen auch noch National Forests (Wälder), National Seashores (Küstenabschnitte) und National Recreation Areas (Erholungsgebiete mit Zelt- und Picknickplätzen) kommen, und bemüht sich um ihre Erweiterung. Bundesstaaten und Gemeinden folgten dem etwa hundert Jahren alten Schutzgedanken und bewahren ihrerseits in State Parks oder County und Community Parks die Natur für die Nachwelt.

Naturkost

Das Zauberwort heißt "organic", am besten sogar "certified organic", also Bioware mit Prüfstempel. Schon seit den Hippie-Tagen ist Kalifornien Vorreiter der heute immer stärker anschwellenden Ökowelle in Amerika. Mittlerweile richten viele Städte im ganzen Land wöchentliche Bauernmärkte aus, Farmers Markets, zu denen oft nur certified farmers zugelassen sind. In San Francisco etwa ist jeden Samstag Biomarkt am Ferry Building. Weitere Märkte finden Sie unter www.farmersmarketonline.com/openair.htm

Das ökologisch angebaute Müsli kaufen die Amerikaner im Health Food Store, einer Art Reformhaus. Aber auch die regulären Supermärkte bieten immer mehr Ökoware an. Dazu gibt es mittlerweile große Bioketten wie Trader Joe's (www.traderjoes.com), die vom kalifornischen Biowein bis zum Sushi aus nachhaltigem Fang ökologisch korrekte Produkte anbieten. Die Besitzer der Kette kommen allerdings aus Europa: Trader Joe's gehört zu Aldi!

Patriotismus

Mit wehender Fahne und Trommelwirbel: Der US-Amerikaner liebt sein Land. Als der später so schmachvoll abgewählte Präsident George Bush und danach sein Sohn George W. die Nation in die beiden Golfkriege führten, waren sie so beliebt wie nie zuvor oder danach - was sich erst mit der zunehmenden Dauer des zweiten Kriegs im Irak änderte. Rally around the flag heißt das Phänomen, dass sich in der Stunde wirklicher oder vermeintlicher Not alle um die Fahne sammeln. Kein Parteitag ohne Fahnenmeer, kein Baseballspiel ohne Flaggengruß.

Politik

Die föderative Ordnung garantiert den 50 Bundesstaaten große Gestaltungsspielräume. Einige Neuengland-Staaten gehören zu den wenigen, die keine Todesstrafe haben, andere gestehen Frauen ausdrücklich das Recht auf Abtreibung zu. Manche praktizieren auf lokaler Ebene direkte Bürgermitbestimmung durch Versammlungen (town meetings), in denen über den städtischen Haushalt entschieden wird.

Gängig ist überall das Misstrauen gegen jedwede Regierung. Bei Präsidentschaftswahlen beteiligt sich traditionell gerade mal die Hälfte der Bürger. Bemerkenswerte Ausnahme waren die Wahlen 2008, die nach einem dramatischen Vertrauensverlust der Republikaner unter Bush den ersten schwarzen Präsidenten Amerikas hervorbrachten: 64 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner eilten damals an die Urnen - die höchste Beteiligung seit dem Zweiten Weltkrieg. Solch ein Zuspruch kommt sonst nur bei Volksentscheiden zustande: so in Kalifornien, wo die Bürger Gesetze zur Steuererleichterung beschlossen. Im Normalfall ist der US-Amerikaner dem Gesetz ziemlich fern, er handhabt es nach dem Trial-and-error-Prinzip: Ich tu, was ich will, bis mir einer auf die Nase haut.

Snowbirds

"Schneevögel" heißen die Winterflüchtlinge aus den nördlichen und den Midwest-Staaten der USA, die alljährlich im November gen Süden ziehen wie Schwärme von Zugvögeln. Sie sind (Früh-)Rentner und kommen zum Überwintern nach Florida, Arizona und Südkalifornien, ziehen mit ihren luxuriös eingerichteten Super-Wohnmobilen durchs Land oder mieten sich für Monate in den unzähligen Ferienwohnungen von Miami Beach oder Fort Myers, Phoenix oder Tucson ein - natürlich mit Golfplatz und Swimmingpool nahebei. In Arizona und Florida haben sich sogar viele Rentner aus den Staaten im Norden auf Dauer niedergelassen, um den Lebensabend in der Sonne zu verbringen. Zum Teil entstanden ganze Altensiedlungen wie etwa Sun City bei Phoenix. Niemand unter 50 Jahren darf hier ein Haus kaufen.

Sportkult

Nordamerika ist sportverrückt. Die vier Nationalsportarten American Football, Baseball, Basketball und Eishockey werden als Massenvergnügen inszeniert. Endspiele im Baseball oder Football, die gern bombastische Bezeichnungen wie World Series oder World Championship tragen, treiben das ganze Land vor die Fernsehschirme. Körperkult und Narzissmus zeichnen Rollerblader, Jogger und Bodybuilder aus. Aber einfach so radeln oder durch die Gegend laufen ist nicht: Sport wird mit großem Ernst betrieben. Der Radfahrer trainiert auf dem neusten Rennrad aus Titan - und der Läufer trägt mit wissenschaftlichem Eifer entwickelte Sportschuhe mit Luftkissenpolster.

Umwelt

Umweltschutz in den USA scheint paradox: In manchen Staaten werden auf eine Getränkedose 0,15 Dollar Pfand erhoben, und die Strafe für das Wegwerfen von Abfall auf der Straße beträgt 500 Dollar. Anderswo, etwa in Hanford im Bundesstaat Washington, wurde bei der Herstellung des Plutoniums für Bomben derart gepfuscht, dass ganze Landstriche strahlen.

Die USA sind, nach China, die Nation mit dem zweitgrößten CO2-Ausstoß der Welt. Klimaschutz stand bisher nicht auf der Agenda des Landes. Doch auch wenn die Politiker sich Zeit lassen, innerhalb der Bevölkerung steigt das Umweltbewusstsein. Wegbereiter ist auch der ehemalige Präsidentschaftskandidat Al Gore. Sein mit dem Oscar ausgezeichneter Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit" über die globale Erwärmung haben Millionen US-Bürger gesehen.

Nachhaltigkeit, sustainability, ist das Schlagwort der Ökoszene, die vor allem in New York und Neuengland, in Kalifornien, Oregon und Colorado stark ist. San Francisco verbot bereits 2007 alle Plastiktüten. Immer mehr Restaurants im Land servieren Fisch nur aus nachhaltigem Fang - Wissenschaftler des Monterey Bay Aquarium geben dafür eine ständig aktualisierte Liste heraus. Öffentliche Gebäude und auch Hotels werden immer häufiger nach sogenannten LEED Standards gebaut. LEED steht für "Leadership in Energy and Environmental Design", das besonders strikte Regelwerk des US Green Building Council (www.usgbc.org).

Unterwegs

An die Verkehrsregeln halten sich die US-Amerikaner ziemlich strikt, doch daneben gibt es Verhaltensweisen, die nicht im Gesetzeskatalog erscheinen. Zum Beispiel, dass es den Führerschein in Amerika meist schon ab 16 Jahren gibt und das ohne große Fahrschulausbildung: Die Eltern lernen die Kinder an - und geben so ihr eigenes, oft schlampiges Fahrverhalten weiter. Teenager sind daher oft schlechte Fahrer, zumal sie eine Hand lieber an der Freundin haben als am Auto. Generell sind US-Amerikaner im Umgang mit Karten ungeübt, kennen selten die Strecken von einem Ort zum anderen. Ein paar Tipps, wenn Sie die USA mit dem Auto bereisen wollen:

1. Vermeiden Sie Interstate Highways. Sie sind langweilig und in Stadtnähe häufig verstaut. Parallel gibt es meist eine ruhige Landstraße, auf der man mehr sieht. Ausnahme: In Großstädten ist man auf Interstates meist schneller und bequemer unterwegs als auf Stadtstraßen.

2. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt. In den USA folgte die Stadtentwicklung - umgekehrt zu Europa - dem Straßenbau. Was logisch erscheint, ist es meist auch. Ausnahme: Namen wiederholen sich scheinbar, z. B. Lincoln Road, Lincoln Street etc.

3. Reiseführer, Navi und Karten sind hilfreich, Abenteuer und die Fahrt ins Unbekannte spaßiger. Ausnahme: Verödete Stadtstraßen führen mitunter in gefährliche Slums.

4. Gehen Sie nie aufs Angebot zu einem Wettrennen ein, das an roten Ampeln gemacht wird, indem der Nebenmann ein paarmal demonstrativ den Motor aufjaulen lässt. Ausnahme: Sie wollen die Kasse des örtlichen Sheriffs aufbessern.

Waffen

Nie wird ein Europäer den Waffenwahn der US-Amerikaner verstehen. Nie wird indes ein Politiker in den Vereinigten Staaten die Macht der National Rifle Association (NRA) brechen, eines Vereins, der etwa das Verbot von panzerbrechenden Schusswaffen als Eingriff in die Grundfreiheiten verdammt. In einer nordamerikanischen Großstadt werden in einem Monat mehr Menschen erschossen als in einem Jahr in einem europäischen Land - eben auch, weil es so außerordentlich leicht ist, sich ein piece, eine Pistole oder einen Revolver, zu kaufen. Das Recht auf den Besitz von Waffen wird in den Vereinigten Staaten durch die Verfassung geschützt.

Rund 11000 Menschen kommen jedes Jahr in den USA durch Schusswaffen ums Leben. Sehr sehenswert zum Thema ist der Film "Bowling for Columbine" von Michael Moore.

X-ing out

Die Amerikaner lieben die lautmalerische Verwendung von Buchstaben und sogar Zahlen. U-turn etwa steht für eine Wende auf der Straße - und die ist meistens verboten. Andere Beispiele: Ped X-ing - Fußgänger kreuzen; im Laden: If U don't C what U need ask 4 it - Wenn Sie nicht sehen, was Sie brauchen, dann fragen Sie danach. Und X-ing out steht z. B. für Durchstreichen.

Bücher & Filme

Meine Reise mit Charley

Ein Klassiker für unterwegs: John Steinbeck erzählt von seiner 10000-Meilen-Tour quer durch die USA im Jahr 1960

Stumme Zeugen

Krimis aus dem heutigen wilden Westen sind die Spezialität von C. J. Box. Dieser Thriller spielt im Norden Idahos, wo sich gerne Polizisten aus Los Angeles zur Ruhe setzen (2007)

Trucks, Baptisten und Einarmige Banditen

Die Journalistin Viola Schenz erzählt in 16 kurzen Reportagen unterhaltsam vom Alltag in den kleinen Städten Amerikas (2002)

Der Patriot

Roland Emmerich nahm in diesem modernen Monumentalfilm den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zum Thema. Mit Mel Gibson und Heath Ledger (2000)

Easy Rider

Die Mutter aller Road-Movies in Amerika. Mit Peter Fonda, Jack Nicholson, Dennis Hopper und der Musik von Steppenwolf ("Born to be wild") (1969)

Forrest Gump

Tom Hanks unternimmt als nicht allzu cleverer Südstaatenjunge eine Zeitreise durch das Amerika des 20. Jhs. - inklusive einer anrührenden Liebesgeschichte (1994)

Fakten

Einwohner
325.145.963
Fläche
9.826.675 km²
Sprache
Englisch
Währung
US-Dollar
Strom
120 V, 60 Hz
Regierungssystem
Konstitutionelle, föderale Republik
Hauptstadt
Washington, D.C.
Reisepass / Visum
notwendig
Ortszeit
19:34 Uhr
Zeitverschiebung
-7 h (zu MEZ)
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