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Dolomiten

Check-in

Die Einzigartigkeit der Landschaft – auch dank dieser Eigenschaft wurden die Dolomiten von der Unesco zum Welterbe erklärt. Eine einmalige Komposition ist diese Bergwelt, in der dichte Wälder und idyllische Hochtäler von markanten Gipfeln überragt werden. Es sind besondere Berge, die durch ihre unterschiedlichen Formen, ihre Gesteinssorte und die Ruhe und Beständigkeit faszinieren, die sie ausstrahlen. Dabei ist es eine Sache, die berühmten Dolomitengipfel auf Bildern zu sehen, oder tatsächlich das Schlernmassiv oder die Marmolada, den höchsten Dolomitengipfel, aus der Nähe zu erleben, verborgene Seen zu entdecken und die Menschen, die auf der Höhe oder in den Dolomitentälern leben, kennenzulernen. Die Abgrenzung des Gebietes folgt markanten natürlichen Linien: im Nordwesten dem Eisacktal, dem Pustertal im Norden, und den Flüssen Piave im (Süd-)Osten und Sarca im Westen. Die Täler, oft durch mächtige Dreitausender voneinander getrennt, haben unterschiedliche Charakterzüge entwickelt. Das Pustertal ist grün und waldreich, das Eisacktal stellenweise eng und dunkel, mit zerklüfteten Hängen. Das Piavetal weitet sich in der Gegend von Pieve di Cadore, und das Tal der Sarca schmiegt sich an die Adamello- und Brentagruppe.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Der durch die olympischen Winterspiele 1956 bekannt gewordene Ort Cortina d'Ampezzo liegt in traumhafter Landschaft, umgeben von den Gipfeln des Tofane, Nuvolao, Sorapiss und Cristallo. Auf dem "Corso…
Ein beliebtes Postkartenmotiv liegt am Ende des Pragser Tals, 11 km südlich von Welsberg: Vom türkisfarbenen See steigt die helle Felswand des eindrucksvollen Seekofels (2810 m) auf.
Eine landschaftlich einzigartige Hochfläche: Von der Faneshütte sind es nur wenige Minuten zum sagenumwobenen Grünsee mit seiner bizarren Landschaft. Anfahrt ab Sankt Vigil-Enneberg bis zum Ende…
Der markante Gipfel des Schlern ist eines der Wahrzeichen Südtirols. Eine moderne Kabinenumlaufbahn führt von Seis auf die Seiser Alm, ein 56 km2 großes, äußerst beliebtes Landschaftsschutzgebiet…
Vom Tal aus führt die Große Dolomitenstraße dicht an die bizarren Felsformationen der Dolomiten heran.
in diesem östlichsten Zipfel des Trentino erheben sich die Zinnen der Palagruppe mit der Cima Vezzana (3192 m) und dem Cimon della Pala (3184 m).
Am schönsten Platz des Val Canali, im Angesicht der spektakulären Türme von Cimerlo und Sass Maor, steht seit 1853 das Jagdschlösschen der Grafen Welsperg, heute ein Besucherzentrum des Natur-…
Die Faszination der Marmolada, der Königin der Dolomiten und mit 3343 m auch ihr höchster Gipfel, lässt sich nur unzureichend beschreiben. 15 km westlich von Alleghe liegt der gewaltige Felsklotz…

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Auftakt

Entdecken Sie die Dolomiten!

In diesem Gebiet, das sich von Lienz bis nach Brixen und Bozen sowie Trient im Süden und im Osten bis Belluno erstreckt und flächenmäßig etwa halb so groß ist wie Hessen, haben sich unter den Dolomitenbewohnern unterschiedliche Bräuche entwickelt, schließlich waren bestimmte Täler jahrhundertelang voneinander getrennt. Gemeinsam sind ihnen aber unzählige Sagen und märchenhafte Geschichten, inspiriert durch die Landschaft und die Formenvielfalt der Dolomitengipfel: die verzauberten, zu Stein erstarrten Fabelwesen in den Felsspitzen des Latemar, das schlafende Gesicht des Rosengartens oder das Parlament der Murmeltiere auf der Fanesalm. Dazu das Abendrot, das die „bleichen Berge“ in fast schon magisches Licht taucht. 

So ist es also die Natur und die enge Beziehung zu ihr, die den gemeinsamen Nenner der Dolomitenbewohner bildet. Ob sie nun Spezialitäten wie die bekannten braunen Bohnen von Lamon züchten, an den Berghängen Kühe und Schafe weiden und hervorragende Käsesorten produzieren oder rustikale Gasthöfe, gemütliche Hotels und Schutzhütten betreiben, die Landschaft ist ihre Existenzgrundlage. Und wenn die Bewohner einmal die Enge der Berge verlassen, um über den Tellerrand zu blicken, kommen viele auch gerne zurück; darunter so bekannte Persönlichkeiten wie der Extrembergsteiger Reinhold Messner, für den die Dolomiten die schönsten Berge der Welt sind. 

Zum Wohlbefinden trägt auch das Klima bei, das hier auf der Südseite der Alpen eine angenehme Mischung bietet: Die kühlen, rauen Winde aus dem Norden werden vom Alpenhauptkamm abgefangen, vom Mittelmeer her kommen wärmere Luftströme und sorgen für viele Sonnentage. So verwundert es nicht, dass mit der Erschließung der Region durch Bahnen und Straßen auch rasch der Tourismus einsetzte. Zuvor aber ließ der französische Marquis Déodat de Dolomieu Ende des 18. Jhs. bei seinem Aufenthalt in Tirol einen der weißen Steine der Gegend von einem Chemiker analysieren: Das später nach ihm benannte Gestein besteht aus Calcium-Magnesiumcarbonat, dadurch unterscheidet sich der Dolomit vom gewöhnlichen Kalkstein. Die Geburtsstätte des Dolomits ist das Meer, das vor rund 200 Mio. Jahren die Gegend bedeckte. Aus Ablagerungen kalkhaltiger Muschelschalen, abgestorbener Meerestiere und Korallen formten sich auf dem vulkanischen Urgestein Erhebungen, die später durch die Kollision der Kontinentalplatten einen gewaltigen Schub in die Höhe erhielten. Nach der letzten Eiszeit vor ca. 10 000 Jahren entstand schließlich eine paradiesische Kulisse aus Gipfeln, Hängen und Wäldern. 

In diesem Gebiet, das sich von Lienz bis nach Brixen und Bozen sowie Trient im Süden und im Osten bis Belluno erstreckt und flächenmäßig etwa halb so groß ist wie Hessen, haben sich unter den Dolomitenbewohnern unterschiedliche Bräuche entwickelt, schließlich waren bestimmte Täler jahrhundertelang voneinander getrennt. Gemeinsam sind ihnen aber unzählige Sagen und märchenhafte Geschichten, inspiriert durch die Landschaft und die Formenvielfalt der Dolomitengipfel: die verzauberten, zu Stein erstarrten Fabelwesen in den Felsspitzen des Latemar, das schlafende Gesicht des Rosengartens oder das Parlament der Murmeltiere auf der Fanesalm. Dazu das Abendrot, das die „bleichen Berge“ in fast schon magisches Licht taucht.

So ist es also die Natur und die enge Beziehung zu ihr, die den gemeinsamen Nenner der Dolomitenbewohner bildet. Ob sie nun Spezialitäten wie die bekannten braunen Bohnen von Lamon züchten, an den Berghängen Kühe und Schafe weiden und hervorragende Käsesorten produzieren oder rustikale Gasthöfe, gemütliche Hotels und Schutzhütten betreiben, die Landschaft ist ihre Existenzgrundlage. Und wenn die Bewohner einmal die Enge der Berge verlassen, um über den Tellerrand zu blicken, kommen viele auch gerne zurück; darunter so bekannte Persönlichkeiten wie der Extrembergsteiger Reinhold Messner, für den die Dolomiten die schönsten Berge der Welt sind.

Zum Wohlbefinden trägt auch das Klima bei, das hier auf der Südseite der Alpen eine angenehme Mischung bietet: Die kühlen, rauen Winde aus dem Norden werden vom Alpenhauptkamm abgefangen, vom Mittelmeer her kommen wärmere Luftströme und sorgen für viele Sonnentage. So verwundert es nicht, dass mit der Erschließung der Region durch Bahnen und Straßen auch rasch der Tourismus einsetzte. Zuvor aber ließ der französische Marquis Déodat de Dolomieu Ende des 18. Jhs. bei seinem Aufenthalt in Tirol einen der weißen Steine der Gegend von einem Chemiker analysieren: Das später nach ihm benannte Gestein besteht aus Calcium-Magnesiumcarbonat, dadurch unterscheidet sich der Dolomit vom gewöhnlichen Kalkstein.Die Geburtsstätte des Dolomits ist das Meer, das vor rund 200 Mio. Jahren die Gegend bedeckte. Aus Ablagerungen kalkhaltiger Muschelschalen, abgestorbener Meerestiere und Korallen formten sich auf dem vulkanischen Urgestein Erhebungen, die später durch die Kollision der Kontinentalplatten einen gewaltigen Schub in die Höhe erhielten. Nach der letzten Eiszeit vor ca. 10 000 Jahren entstand schließlich eine paradiesische Kulisse aus Gipfeln, Hängen und Wäldern. 

In den fruchtbaren Talsohlen siedelten zunächst Jäger, dann Bauern, ihnen folgten im Lauf der Jahrhunderte verschiedene Herrschaftssysteme: von den Römern über Kleinstaaten bis hin zu Bischofs- und Fürstentümern. Die Städte am Rand der Bergregion entwickelten sich zu Residenzstädten geistlicher und weltlicher Fürsten, wie Trient und Brixen, oder zu wichtigen Handelszentren, wie Bozen und Belluno. Bedarf an den Dolomitenrohstoffen Eisen und Kupfer war im Mittelalter überall gegeben, und Venedig brauchte die kostbaren Lärchen aus Belluno für den Schiffsbau. Bei Feltre führte die Via Claudia Augusta, eine römische Heeresstraße, über die Alpen nach Augsburg. Im 19. Jh. wurden die Verbindungswege unter österreichischer Herrschaft ausgebaut und viele Arbeitsplätze für die Belluneser geschaffen.

Mit dem Ausbau der Infrastruktur begann auch der Tourismus, neben Kleinindustrie, Handwerk und Landwirtschaft heute ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die Schönheit der Natur lockt die Urlauber in die grünen, mal dicht besiedelten, mal entlegenen und einsamen Täler. Unzählige Wege führen in Wälder und Naturparks, zu türkisfarbenen Seen, in denen sich die Gipfel der Berge spiegeln, die sie schützend umgeben. Mit der steinernen Landschaft oberhalb der Baumgrenze beginnt ein eigenes, gigantisches Reich für sich. Die Wege an den Kanten der massiven Berge entlang geben den Blick frei auf tiefe Täler und ihre Flussläufe. Aber auch die Städte haben sich zu Publikumsmagneten entwickelt. Das gilt nicht nur für Bozen mit der Gletschermumie „Ötzi“ im Archäologiemuseum, sondern auch für Gröden und seine Schnitzkunst, Lienz mit dem Schloss Bruck, Trient mit dem Domplatz oder Cortina d’Ampezzo, das von den Italienern „Königin der Dolomiten“ genannt wird. 

Geadelt wurden die formschönen Naturmonumente am 26. Juni 2009: Die Dolomiten wurden von der Unesco als landschaftlich, geomorphologisch und geologisch einzigartig bewertet und in die Liste des Welterbes aufgenommen. Insgesamt gehören dazu neun Berggruppen, darunter bereits geschützte Gebiete wie der Naturpark Sextner Dolomiten mit den berühmten Drei Zinnen, der Naturpark Fanes-Sennes-Prags sowie Besonderheiten wie die Bletterbachschlucht und die Marmoladagruppe. Ob und wann Sie sich auf Weltnaturerbegebiet befinden, sehen Sie in der ausführlichen Dokumentation, die zum Download auf der offiziellen, englischsprachigen Website www.dolomiti-unesco.org bereitsteht. Die herausragende Auszeichnung ist aber auch mit Verantwortung verbunden, die sich etwa in einer besondere Form von Tourismusmanagement äußert. Die Stiftung „Dolomiti-Dolomiten-Dolomites- Dolomitis Unesco“ soll eine aufeinander abgestimmte Führung und Entwicklung des Welterbeguts gewährleisten. Da sich das Gebiet der Dolomiten auf verschiedene Provinzen erstreckt, sorgt neben einem breiten Freizeitangebot auch die kulturelle Vielfalt für besondere Spannung.

Im Sommer zum Wandern und Klettern in die Berge, im Winter zum Skifahren, so sah die Planung früher aus. Allerdings lassen sich die „Tourismusgezeiten“ in den Dolomiten in dieser Deutlichkeit nicht mehr gegeneinander abgrenzen. Die Hauptbesuchszeit von April bis Ende Oktober mündet mittlerweile fast nahtlos in die Wintersaison. Die zentrale Urlaubszeit der Italiener selbst ist nach wie vor ferragosto: Rund um den 15. August ist auch in Norditalien die Reiseflut der Einheimischen zu spüren und nicht selten alles ausgebucht – oder, im Gegenteil, wegen Urlaubs geschlossen. Dass die Dolomiten somit das ganze Jahr über eine Reiseattraktion darstellen, ist ein wichtiger Faktor. Es gilt, eine naturverträgliche Nutzung der Landschaft gerade in jenen Gebieten zu entwickeln, die vom Tourismus bereits übermäßig genutzt werden. Die enge Beziehung zwischen Mensch und Umwelt zeigt sich in den Dolomiten besonders deutlich, und jeder Spatenstich, jeder Eingriff von Menschenhand kann das bestehende Gleichgewicht zerstören. Jetzt kommt es auf ein Umdenken in Richtung nachhaltige Entwicklung und sanfter Tourismus besonders an.

Praktische Hinweise

Anreise

Die direkteste Anreise in die Dolomiten führt von Norden über die Brennerautobahn A 22, mit Ausfahrten ins Gadertal, in die Pustertaler und Sextner Dolomiten, nach Cortina und Umgebung sowie in die Lienzer Dolomiten. Letztere sind auch über Österreich (Felbertauerntunnel) erreichbar. Nach Gröden und ins Schlerngebiet führt die Ausfahrt Klausen an der Brennerautobahn, nach Bozen und ins Rosengarten-Latemar-Gebiet die Ausfahrt Bozen-Nord. Ins Fassa- und ins Fleimstal fahren Sie über Auer ab, nach San Martino di Castrozza, Feltre, Belluno und das Agordino über Trient-Nord und die Schnellstraße in Richtung Padua. Schweizer reisen am besten über den Gotthardtunnel und die Autobahn Mailand– Verona an. Eine Alternative sind die Autozüge, die ganzjährig von Hamburg, Berlin und Düsseldorf (im Sommer auch von Dortmund) aus nach Bozen fahren. www. dbautozug.de Ein Hinweis für die weitere Anreise: Was auf der Karte als der kürzeste Weg erscheint, geht oft in nervenzehrende Langsamkeit auf abenteuerlichen Passstraßen über – vor allem bei schlechtem Wetter. Der scheinbare Umweg auf Talstraßen dagegen spart Zeit und Aufregung.

Mit der Bahn sind die Orte am Rand der Dolomiten erreichbar: Bozen, Brixen, Bruneck, Lienz, Trient, Belluno und Feltre. Von Süden fährt die Bahn bis nach Calalzo bei Pieve di Cadore. Auskunft über sämtliche Verbindungen auch der italienischen Staatsbahn (Ferrovie dello Stato | www.trenitalia.com) erteilt die Deutsche Bahn (www.bahn.de). Verbindungen aus Österreich: www.oebb.at

Äußerst günstig ist die Anreise mit dem Bus. Bereits ab 15,50 Euro gibt es etwa bei Flixbus (www.meinfernbus.de) ein Ticket München-Bozen. Die Busse des Unternehmens fahren mehrmals täglich von München und Innsbruck nach Südtirol und ins Trentino.

Neben Linienmaschinen etablierter Fluggesellschaften fliegen auch einige Low-Cost-Linien wie z. B. Ryanair, Eurowings oder Easyjet die Flughäfen von Innsbruck (www.innsbruck-airport.com), Treviso (www.trevisoairport.it), Verona (www.aeroportoverona.it) und Venedig (www.veniceairport.it) an, günstige und nahe Destinationen für die Dolomiten. So beträgt die Entfernung Treviso-Flughafen bis Belluno nur 87 km, eine knappe Autostunde. Bustransfers gibt es von den Flughäfen Verona, Treviso, Bergamo, Venedig, Innsbruck und München nach Bozen oder Meran ab 25 Euro, Buchung bei Terravision (Tel. 0632 4 41 52 | www.terravision. eu) oder www.suedtirolbus.it. Liste der Transferanbieter auf der offiziellen Tourismusseite: www.suedtirol.info. Vom Flughafen von Venedig fahren regelmäßig Busse nach Cortina d’Ampezzo (in der Hauptsaison tgl., sonst Sa/So). Informationen in Cortina bei Autolinea A.T.V.O. (Tel. 04 21 59 44 od. 04 36 86 79 21 | www. atvo.it/cortina.php).

Auskunft

Belluno, Feltre, Alpago A.P.T.

Via Pesaro 21 | 32100 Belluno | Tel. 04 37 94 00 84 | www.infodolomiti.it (auch Deutsch)

Enit

Italienische Zentrale für Tourismus. Neue Barckhausstr. 10 | 60325 Frankfurt a. M. | Tel. 069 23 74 34 | www.enit.it

Südtirol information

Über die Institution erreichen Sie die einzelnen Gebietstourismusverbände. Pfarrplatz 11 | 39100 Bozen | Tel. 04 71 99 99 99 | www.suedtirol.info

Trentino Marketing

Via Romagnosi 11 | 38100 Trento | Tel. 8 00 87 36 84 66 (gebührenfrei) od. 04 61 21 93 00 | www.visittrentino.it

Tourismusbüro Lienzer Dolomiten

Mühlgasse 11 | A-9900 Lienz | Tel. 050 21 22 12 | www.osttirol.com

Auto

In den meisten Städten ist Parkraum knapp, oft dürfen in der Innenstadt nur Anrainer mit speziellem Ausweis auf den weiß umrandeten Stellplätzen frei stehen. Gebührenpflichtige Parkplätze sind blau begrenzt. Falschparken ist sehr teuer, der Abschleppwagen schnell zur Stelle. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Motorrad- und Mopedfahrer müssen auch bei Tag mit eingeschaltetem Licht fahren, ebenso die Autofahrer außerhalb von Ortschaften. Das Tempolimit auf Landstraßen liegt bei 90 km/h, auf Autobahnen bei 130 km/h, auf der Brennerautobahn bis Bozen bei 110 km/h. Fahrzeuge im Kreisverkehr haben Vorfahrt. Eine Warnweste muss bei Unfall oder Panne außerorts vor dem Verlassen des Wagens angelegt werden. Auskunft über Straßenzustand, Beeinträchtigungen und Sperren geben die Verkehrsmeldezentralen Bozen (www.provinz.bz.it/verkehr), Trient (ww.viaggiareintrentino.it) und Belluno (www.provincia.belluno.it).

Banken & Kreditkarten

Banken sind meist Mo–Fr 8.30–13 und 14.30–16.30 Uhr geöffnet, in Touristenhochburgen oft auch länger und am Samstagvormittag. Bankautomaten sind verbreitet. Kreditkarten wie Visa, Mastercard und American Express werden in größeren Hotels und Geschäften, an der Autobahn und in den Skipassbüros akzeptiert.

Bauernhofurlaub

Die vielen Bauernhöfe, die in den Dolomiten Ferienaufenthalte anbieten, sind zu Vereinigungen zusammengefasst. – Südtiroler Bauernbund Roter Hahn | K.-M.-Gamper-Str. 5 | 39100 Bozen | Tel. 04 71 99 93 25 | www.roterhahn.it – Associazione Agriturismo Trentino | Via Iacopo Aconcio 13 | 38100 Trento | Tel. 04 61 23 53 23 | www.agriturismotrentino. com; Belluno: www.veneto-agriturismo.it

Camping

Infos über die 39 Campingplätze Südtirols finden Sie unter www.camping. suedtirol.com. Campingführer gibt es auch über die Websites der Tourismusverbände. Auf der Website der Vereinigung der Campingplatzbetreiber Italiens (www.campeggi.it) sind sämtliche Campingplätze aufgelistet. Die Suche muss auf eine Region eingeschränkt werden, z. B. für Belluno suchen Sie unter Veneto.

Diplomatische Vertretungen

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

Dr.-Streiter-Gasse 12 | Bozen | Tel. 04 71 97 18 58

Österreichisches Generalkonsulat

Piazza del Liberty 8/4 | Mailand | Tel. 02 78 37 43

General Konsulat der Schweiz

Via Palestro 2 | Mailand | Tel. 0 27 77 91 61

Gesundheit

Generell ist die ärztliche Versorgung im Dolomitengebiet sehr gut, EU-Bürger können den staatlichen Gesundheitsdienst in Anspruch nehmen. Den zuständigen Arzt nennen Ihnen das Krankenhaus, das Tourismusbüro oder das Hotel. Die europäische Krankenversicherungskarte EHIC (European Health Insurance Card, www.ehic.europa.eu) oder ein Auslandskrankenschein ermöglichen eine kostenlose Behandlung.

Internet & WLAN

Mittlerweile gehört der Internetzugang in den meisten Hotels zum Standard. Auch WLAN-Netze (hier: Wifi) sind im Kommen. Wer sich in Reichweite des Südtiroler Wissenschaftsnetzes (EURACGebäude in der Bozner Drususallee, Dominikanerplatz zwischen Universitätsgebäude und Musikkonservatorium, beim Museion, Klimahausagentur, Naturmuseum, in den Universitätsgebäuden von Brixen und Bruneck) befindet, kann sich mit einem Klick einloggen. Viele Wifi- Punkte finden sich auch in Bibliotheken, Raiffeisenkassen, bei den Tourismusbüros oder den Gemeinden. Auskunft auch unter www.ras.bz.it Im Trentino ist Wifi ebenfalls in der Nähe von Bibliotheken, Gemeinde- und großen Sportstätten kostenlos verfügbar: einfach mit Benutzernamen bei Free Luna anmelden und auf das Passwort warten. Im Raum Belluno gibt es in den Bibliotheken Hot Spots zum Einloggen, eine Liste findet sich auf der Website der Gemeinde unter „Wifi Zone a Belluno“. Nach Angabe der Handynummer erhält der Nutzer ein Passwort für den Zugang. CityLAN bietet im Stadtzentrum von Lienz für eine Stunde freien Zugang.

– Offizielles Tourismusportal von Südtirol: www.suedtirol.info

– Infos für Wanderer, Kletterfreunde, Skitourengeher, Natur- und Umweltfreunde: www.alpenverein.it

– Offizielles Portal der Autonomen Provinz Bozen: www.provinz.bz.it

– Wettervorhersage für alle Landesteile: www.provinz.bz.it/wetter

– Infos über Pisten, Karten, Nachtskilauf, Snowparks, Schneeschuhwandern und Skipassbüros: www.dolomitisuperski.com

– Offizielle Website der Provinz Trient, auch in Englisch: www.provincia.tn.it

– Tourismusseite der Provinz Trient, auch in Deutsch: www.visittrentino.it

– Viel über Belluno finden Sie auf www.pro vincia.belluno.it und www.infodolomiti.it

Jugendherbergen

Die Adressen der Jugendherbergen finden Sie unter www.jugendherberge.it. Im Trentino gibt es in San Martino di Castrozza und in Trient Herbergen, in Belluno im Val Imperina. Siehe auch www.ostello valleimperina.it

Klima & Reisezeit

Die Tiefdruckgebiete des Atlantiks beeinflussen kaum das Klima auf der Alpensüdseite. Schlechtwetter zieht mit feuchten, aber milden Strömungen von der Adria oder vom Golf von Genua heran. Der Alpenhauptkamm hält kalte Luftströme aus dem Norden ab. In den Dolomiten gibt es mehr Sonnentage und ca. halb so viel Niederschlag wie auf der Alpennordseite. Die beste Reisezeit hängt von den Zielen ab: Im Sommer und im Winter sind das die Berge; im Herbst ist es dagegen in den Weingegenden und im Mittelgebirge am schönsten, und im Frühjahr lohnt die Obstbaumblüte in den Tallagen eine Reise.

Mietwagen

Große Mietwagenfirmen sind in den Provinzhauptstädten und wichtigeren Ferienorten mit eigenen Niederlassungen vertreten. Die Preise für Mietautos sind am günstigsten bei einer Wochenpauschale. Ein Preisvergleich: Ein Tag kostet für einen Kleinwagen (Polo, Corsa, Cinquecento) um die 50 Euro, Steuer, Versicherung inbegriffen. Für eine Woche sind ca. 200 Euro mit Vollkasko und ohne Km-Limit zu bezahlen. Siehe Vergleichsportal: www.noleggioauto.it

Notruf

Endlich hat sich auch in Italien die zentrale Notrufnummer 112 durchgesetzt. Von dort werden die einzelnen Spezialeinheiten (Feuerwehr, Polizei, Bergrettung, Abschleppdienst) verständigt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Busverbindungen in die vielen Seitentäler und kleinen Orte sind gut, während die Bahn nur die Randgebiete der Dolomiten erreicht. Fahrplanauskünfte der Buslinien erteilen:

– Belluno: Dolomiti-Bus | Tel. 04 37 21 71 11 | www.dolomitibus.it

– Lienz: TVB Lienzer Dolomiten | Tel. 0485 26 52 65 | www.postbus.at

– Südtirol: Transport Verbund System | Tel. 800 84 60 47 (gebührenfrei) | www.sii.bz.it

– Trentino: Trentino Trasporti Spa | Tel. 04 61 82 10 00 | www.ttspa.it

Fahrkarten für Stadtbusse können an Automaten gelöst werden. Die Museumobil Card (Info: short.travel/dol11) gilt als Fahrkarte für alle Bus- und regionalen Bahnlinien in Südtirol bis nach Trient und für viele Seilbahnen; sie ist gleichzeitig eine Eintrittskarte in rund 90 Südtiroler Museen, Ausstellungen und Sammlungen (3 Tage 30 Euro, 7 Tage 34 Euro, Kinder 14/16 Euro). Die Karte erhalten Sie bei allen teilnehmenden Museen und Museumobil- Card-Verkaufsstellen sowie in den Tourismusbüros. Die TrentoRoveretoCard (short.travel/dol18) bietet Ähnliches: Für 22 Euro gibt es für 48 Stunden freien Eintritt in Museen, Tickets für den Lokalverkehr und weitere Vergünstigungen. Die Dolomiti Super Summer Card gilt für die Lifte im Raum Dolomiti Superski. Sie ist auch für MTB-Fahrer ideal, da der Bike-Transport inbegriffen ist. www.dolomitisupersummer. com/de Bergbahnen verkehren meist nur während der Tourismussaison. Manche Tourismushochburgen bieten im Sommer eigene Pakete für die Aufstiegsanlagen und lokalen Busse an, etwa die Val Gardena Card in Gröden, der Mountain Pass in Alta Badia-Gadertal oder der Hiking & Bike Pass in Cortina. Letzterer umfasst freie Fahrt mit den Aufstiegsanlagen und ist an den Kassen der Bahnen erhältlich. Info: cortina.dolomiti.org

Öffnungszeiten

Die privaten Museen haben unterschiedliche Öffnungszeiten. Öffentliche Museen sind meist am Montag geschlossen. Während in den Touristenorten manche Geschäfte auch spätabends und am Sonntag geöffnet sind, sind die Öffnungszeiten in den Städten üblicherweise 9–12 und 15–19 Uhr. Die Touristinformationen haben ähnliche Öffnungszeiten. In der Hauptsaison (Juli/Aug., in den Wintersportorten Ende Dez. bis Ende März) haben Restaurants, Gaststätten und Hütten normalerweise keinen Ruhetag. Die Ruhetage in der übrigen Zeit des Jahres sind in diesem Reiseführer angegeben.

Post

Postämter sind Mo–Fr 8–13.30/14 und Sa 8–11.45 Uhr geöffnet. Briefmarken gibt es auch in vielen Tabakläden. Das Porto für eine Karte oder einen Brief (bis 20 g) mit der ins Ausland obligatorischen posta prioritaria beträgt 0,95 Euro.

Strom

Netzspannung 220 Volt. Nicht überall ist der Schukostecker Standard, somit ist ein Adapter von Nutzen.

Telefon & Handy

Bei Problemen gibt es den Vermittlungsdienst: Wählen Sie „15“ für Anrufe in Europa. Telefonwertkarten und Karten zum Aufladen für Mobiltelefone verkaufen die Filialen der Telefongesellschaft, Zeitungsund Bahnhofskioske. Vier große Telefonanbieter teilen sich den Mobilfunkmarkt in Italien: Vodafone, TIM, Wind und die Gesellschaft 3. Alle Anbieter vertreiben verschiedene SIM-Karten (auch Prepaid), die je nach Leistungsumfang schon mit wenigen Euro starten. In Österreich gibt es die Anbieter A1 Telekom Austria, TMobile, Orange, Telering und 3. Neben günstigen Prepaid-Karten bieten einige davon, etwa 3, preiswerte Holiday-Pakete an, die zu einem Festpreis ab 9 Euro das Telefonieren und einen Internetzugang im Ausland ermöglichen. Vorwahl für Italien: 0039, dann direkt die Teilnehmernummer einschließlich der Null am Anfang wählen. Von Italien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041. Italienische Handynummern erkennt man an einer dreistelligen Vorwahl, die üblicherweise mit einer 3 beginnt. Denken Sie daran, dass im Gebirge der Handyempfang nicht überall gewährleistet ist. Geben Sie daher immer im Hotel das Ausflugsziel an, damit die Bergretter wissen, wo sie im Notfall suchen müssen. Nachdem die Roaming-Gebühren innerhalb der EU weggefallen sind, schlagen keine Kosten mehr zu Buche, wenn Sie als EU-Bürger aus Deutschland oder Österreich angerufen werden. Auch Anrufe zur Mailbox sind nun kostenfrei.

Trinkgeld

Noch immer wird in manchen Lokalen für Gedeck und Bedienung ein Zuschlag berechnet, der bei der Pizzeria meist 2–3 Euro beträgt und im Restaurant 10–15 Prozent der Rechnung betragen kann. Dann wird natürlich kein Trinkgeld erwartet. Ansonsten gilt als Richtwert 5–10 Prozent des Rechnungsbetrags.

Zoll

EU-Bürger können Waren des persönlichen Bedarfs innerhalb der EU frei ein- und ausführen, Grenzen gibt es bei Wein (90 l), Zigaretten (800 Stück) und Spirituosen (10 l). Bei der Einfuhr in die Schweiz sind 200 Zigaretten, Wein bis zu 2 l und Spirituosen bis zu 1 l frei. www.zoll. de, www.zoll.admin.ch

Events, Feste & mehr

Feste & Veranstaltungen

Januar

Ende Januar starten Tausende Langläufer aus vielen Nationen bei der Marcialonga di Fiemme e Fassa, der größten Veranstaltung dieser Art. www.marcialonga.it

Februar/März

Bei der Plodar Wosenacht ziehen bei Sappada Festwagen und die Fastnachtsfigur „Rollate“ durch die Dörfer. 

Il Carnevale di Matoci: Umzug der Maskierten am Faschingssamstag in Valfloriana ( Fleimstal)

April/Mai

Filmfestival internazionale della montagna „Città di Trento“: In Trient werden die weltbesten Doku-Filme zum Thema Berg gekürt. www.mountainfilmfestival.trento.it

Juni

Sella Ronda Bike Day: Bis zu 20 000 Radfahrer umrunden am letzten Juni- und ersten Julisonntag den Sellastock.www. sellarondabikeday.com

Oswald-von-Wolkenstein-Ritt: Reiterturnierspiel im Schlerngebiet (Anfang Juni)

Feste Vigiliane: Mittelalterfest in Trient, letzte Juniwoche. www.festevigiliane.it

Juli

Suoni delle Dolomiti: Wiesen, Wälder und Gipfel der Dolomiten sind einige Wochen Bühne für Musik aus aller Welt. Eintritt frei. www.isuonidelledolomiti.it

San Vito Blues & Soul Festival: US-Folkmusik, Kunst, Kultur und Gastronomie in den Dolomiten. www.sanvitobluesandsoul.it

10 Giorni equestri: Größtes Reitturnier des Alpenraums mit 900 Pferden (erste Julihälfte). www.10giorniequestre.it

Bolzano Danza: Internationales Tanzfestival im Bozener Stadttheater (Mitte Juli). www.bolzanodanza.it

Olala: Internationales Straßenfestival in Lienz (letzte Juliwoche). www.olala.at

August

Gröden in Tracht: Rund 600 Leute ziehen am ersten Wochenende mit Festwagen durch eins der drei Dörfer im Tal. Zeitgleich finden das mittelalterliche Stadtfest Palio di Feltre und das Lienzer Altstadtfest statt.

Compleanno dell'imperatore: Madonna di Campiglio feiert am 18. August mit Kostümumzügen den Geburtstag des österreichischen Kaisers Franz Joseph, der um 1890 dort zur Sommerfrische weilte.Brunecker Sommerkonzerte in Bruneck

September

Gran Festa da d’Istà: Canazei im Fassatal feiert (1. Wochenende). granfesta.com 

Desmontegada delle caore: Almabtrieb der Ziegen rund um Cavalese (Mitte September)

Oktober

La Desmontegada de le vache: Almabtrieb der Kühe in Predazzo (1. Sonntag)

Festumzug hoch zu Ross in St. Leonhard (2. Sonntag). www.altabadia.org

Spatzenfest: Volksmusikkonzerte der Kastelruther Spatzen (2. Wochenende)

November

Stegener Markt: Größter Markt Tirols, bei Bruneck (letztes Wochenende)

Dezember

Stimmungsvolle Advents- und Weihnachtsmärkte in den Innenstädten von Bozen, Brixen, Bruneck, Rovereto, Trient und Lienz.

Zweier- und Viererbob-Weltcuprennen in Cortina. www.bobclubcortina.it

Feiertage

1. Januar

Neujahr

6. Januar

Heilige Drei Könige

März/April

Ostermontag

25. April

Jahrestag d. Befreiung vom Faschismus

1. Mai 

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Pfingstmontag (nur in Südtirol)

2. Juni

Tag der Republik

15. August

Mariä Himmelfahrt

1. November

Allerheiligen

8. Dezember

Mariä Empfängnis

25./26. Dez.

Weihnachten

Bloß nicht

Um jeden Preis auf den Berg

So verlockend die Höhenwege und Gipfel der Berge auch sind, sie sollten nicht um jeden Preis begangen werden. Informieren Sie sich über den genauen Wegverlauf, und tragen Sie robuste Bergstiefel. Informieren Sie sich über das Wetter und denken Sie immer an die Möglichkeit eines plötzlichen Umschwungs – Gewitter sind in den Bergen nicht zu unterschätzen. Sie treten meist am frühen Nachmittag auf und bringen neben der Blitzgefahr starke Abkühlung mit sich, ein guter Regenschutz und warme Kleidung samt Mütze und Handschuhen gehören deshalb auch im Sommer in den Rucksack. Brechen Sie zu längeren Touren so auf, dass Sie nicht in die Dunkelheit kommen. Muten Sie sich nicht zu viel zu – wenn es zu anstrengend wird, kehren Sie lieber um, denn leichter wird es selten.

Die Natur plündern

In den Wäldern Italiens ist es verboten, Pilze zu sammeln. Ein Verstoß hat hohe Strafen zur Folge. Wenn Sie Wert darauf legen, Steinpilze, Pfifferlinge und ihre Verwandten selbst zu sammeln, brauchen Sie eine Erlaubnis der Gemeinde (gegen Gebühr). Kastanien sollten Sie ebenfalls nicht auflesen, die Bäume sind gepflanzt und die Früchte gehören den Bauern. In den Naturparks ist es zudem verboten, Pflanzen und Blumen aller Art zu entfernen, Hunde müssen an die Leine. Bitte respektieren Sie die Hinweisschilder, die daran erinnern, auf den Wegen zu bleiben.

Bei Regen die Pläne anderer unterschätzen

Nichts liegt näher, als bei schlechtem Wetter ins Museum oder zum Shoppen in die Städte zu flüchten. Nur: Diese Idee haben viele andere auch. Stellen Sie sich auf Wartezeiten an den Kassen ein oder reservieren Sie Eintrittskarten und nehmen Sie öffentliche Verkehrsmittel – so vermeiden Sie Stau und Parkplatzsuche.

Sich immer aufs Handy verlassen

Durch die gebirgige Lage ist der Handyempfang nicht überall gewährleistet. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie mit Ihrem Mobiltelefon immer und überall Hilfe anfordern können, und geben Sie als Vorsichtsmaßnahme Ihr Ausflugsziel im Hotel an.

An Ferragosto reisen

Die Bezeichnung „Ferragosto” kommt vom lat. Feriae Augusti, d. h. Feiertag des Kaisers Augustus. Dass dieser hohe Feiertag noch heute in der Zeit vom 1. bis 15. August in Italien eine besondere Rolle spielt, zeigt sich an Staus, überfüllten Museen, Schwimmbädern, Warteschlangen an Seilbahnen, schlechter Bedienung in Lokalen, ausgebuchten Hotels und überzogenen Preisen – die zentralen Urlaubswochen der Italiener sind ein Albtraum für jeden Ruhesuchenden. Wer an der Ausgelassenheit und Lebensfreude dieses geselligen Volkes nicht teilhaben möchte, wählt besser andere Urlaubszeiten.

Special Bücher & Filme

Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit

Unterhaltsamer Fernsehfilm (2015), der Luis Trenker (Tobias Moretti)  als großen Fabulierer zeigt 

Eva schläft

Francesca Melandri erzählt in ihrem Roman (2011) eine tragische Liebesgeschichte im Spannungsfeld von Italienern und deutschen Südtirolern

Schöne Welt, böse Leut: Kindheit in Südtirol

Der autobiografische Roman von Claus Gatterer (1969) über die Zeit des Faschismus in Südtirol ist ein Klassiker und erfuhr 2015 eine Neuauflage

Ausflugsgasthöfe in Südtirol

MARCO POLO Autor Oswald Stimpfl bietet Tipps für schöne Tagesausflüge

Everest

Das Drama (2015) um eine gescheiterte Everest-Expedition, bei der 1996 acht Bergsteiger starben, wurde u. a. in den winterlichen Dolomiten gedreht

Flucht in die Dolomiten

Film von und mit Luis Trenker (1955). Sein markantes Gesicht ist fast untrennbar mit der faszinierenden Bergwelt verbunden; der gebürtige Grödner spielte in unzähligen Heimatfilmen

-3-5 °C
3 h/Tag

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 10:43 Uhr

Anreise

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