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Reiseführer
Stolp und Kaschubei

MARCO POLO Reiseführer

Polnische Ostseeküste, Danzig

17.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

An der kaschubischen Küste hat feiner weißer Sand bizarre Landschaften geformt. Und die Surfer lieben die steife Brise an den Stränden.

Zwischen dem Dünenteppich des Słowiński-Nationalparks und der Halbinsel Hel (Mierzeja Helska) erstreckt sich das kaschubische Küstenland, ein Kronjuwel an der polnischen Ostsee: feiner Sandstrand, hier von Kiefern, dort von Kliffen gesäumt, alte Fischerdörfer, die sich zu schmucken Badeorten gemausert haben. Wer Abwechslung vom Strandtrubel sucht, muss nicht weit reisen. Im Hinterland lockt ein hügeliges Mosaik aus Wäldern, Wiesen und etwa 600 Seen. Herz der Region ist Słupsk, die alte Greifenresidenz Stolp, einst als „Pommerns Klein-Paris“ umschwärmt. Herzog Bogislaw der Große (1454–1523) hat längst abgedankt. Sein Schloss ist nun Museum, sein Schlafsaal Restaurant. Ein Urlaubsgruß aus Słupsk hat übrigens besonderen Wert: Hier erfand der preußische Generalpostmeister Heinrich von Stephan 1831 die Postkarte.

Stolp und Kaschubei Sehenswertes & Restaurants

Mierzeja Helska
Landschaftliche Highlights
Sopot
Słowiński-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Kluki
Zamek Ksiazat Pomorskich
Architektonische Highlights
Słupsk
Stolpmünde (Ustka)
Geographical
Stolpmünde
Dolina Charlotty Resort & Spa
Touristenattraktionen
Słupsk
Chałupy (Ceynowa)
Geographical
Chałupy
Hel (Hela)
Geographical
Hel
Kutter Restauracja Kawiarnia
Restaurants
Hel
Jastrzębia Góra
Geographical
Władysławowo
Krokowa
Geographical
Krokowa
Rynek Rybacki
Touristenattraktionen
Słupsk
Byblos Mezza House Restauracja Libańska
Restaurants
Słupsk
Maszoperia
Restaurants
Hel
Latarnia Morska Hel
Architektonische Highlights
Hel
Fokarium
Botanische Gärten & Parks
Hel
Karczma Pod Kluka
Restaurants
Słupsk
Nowy Ratusz
Architektonische Highlights
Słupsk
Stolp (Słupsk)
Geographical
Stolp
Leba (Łeba)
Geographical
Leba
Anna de Croy
Restaurants
Stolp
Jastarnia (Heisternest)
Geographical
Jastarnia
Jurata
Geographical
Jastarnia
Władysławowo
Geographical
Władysławowo
Puck (Putzig)
Geographical
Puck
Żarnowiec (Zarnowitz)
Geographical
Żarnowiec
Muzeum Pomorza Środkowego
Museen
Słupsk
Nowa Brama
Kunstgalerien
Słupsk
Swołowo
Geographical
Swołowo
Strände Halbinsel Hel
Strände
Halbinsel Hel
Captain Morgan Pub
Bars
Hel

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Restaurants

    Museen

    Kunstgalerien

    Strände

    Bars


  • Mierzeja Helska

    Landschaftliche Highlights
    • © Darq, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mini-Kreuzfahrt

    Auf der 34 km langen Halbinsel, die an manchen Stellen kaum 150 m breit ist, liegt ein Campingplatz neben dem anderen. Die malerischen kleinen Fischerstädtchen und Fischerhäfen verzaubern auf den ersten Blick, und die Sandstrände sind ein Paradies für Badelustige, Kite- und Windsurfer. Du hast drei Möglichkeiten, auf die Halbinsel und in den Ort Hel zu kommen. Von Anfang Mai bis Mitte September fahren Ausflugsschiffe. Eine Alternative ist die Anfahrt mit der Bahn. Oder du nimmst das Auto und fährst an der Küste entlang. Achtung: In der Saison kann es passieren, dass du Stunden im Stau stehst! Eine Halbinseltour beginnt in Hel mit einem Besuch im Robbenzentrum. Hier werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt. Essen kannst du im Maszoperia, einem gemütlichen Fischerhaus. Dann solltest du über 197 Stufen die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen. Viele Kite- und Windsurfing-Ausleihstellen stehen bereit, und dank des flachen Wassers und der beständigen Brise in der Pucka-Bucht kann man diese Wassersportarten hier gut lernen. Du kannst dir hier auch einen Surftrainer mieten, z. B. bei Bay Wind.

    • © Darq, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mini-Kreuzfahrt

    Auf der 34 km langen Halbinsel, die an manchen Stellen kaum 150 m breit ist, liegt ein Campingplatz neben dem anderen. Die malerischen kleinen Fischerstädtchen und Fischerhäfen verzaubern auf den ersten Blick, und die Sandstrände sind ein Paradies für Badelustige, Kite- und Windsurfer. Du hast drei Möglichkeiten, auf die Halbinsel und in den Ort Hel zu kommen. Von Anfang Mai bis Mitte September fahren Ausflugsschiffe. Eine Alternative ist die Anfahrt mit der Bahn. Oder du nimmst das Auto und fährst an der Küste entlang. Achtung: In der Saison kann es passieren, dass du Stunden im Stau stehst! Eine Halbinseltour beginnt in Hel mit einem Besuch im Robbenzentrum. Hier werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt. Essen kannst du im Maszoperia, einem gemütlichen Fischerhaus. Dann solltest du über 197 Stufen die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen. Viele Kite- und Windsurfing-Ausleihstellen stehen bereit, und dank des flachen Wassers und der beständigen Brise in der Pucka-Bucht kann man diese Wassersportarten hier gut lernen. Du kannst dir hier auch einen Surftrainer mieten, z. B. bei Bay Wind.


  • Słowiński-Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks
    • © bchyla, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geisterdorf!

    Fast 35 km zieht sich der Nationalpark an der Ostsee entlang – 180 km2 wildromantische Küstennatur, ein Mosaik aus Sandheiden und würzig duftendem Kiefernwald, einsamen Stränden, Erlenbrüchen und zahllosen sumpfigen Seen, die wie die Lagunen Gardno und Łebsko einst Buchten der Ostsee waren. Zentrum des Parks sind die berühmten Wanderdünen. Vor 800 Jahren holzten die Menschen hier den Eichenwald ab, der auf dem jungen Landstrich zwischen Küste und Lagunenseen wuchs. Der vom Wind herangewehte Meeressand türmt sich zu hohen Dünen, die immer weiter landeinwärts wandern und im Lauf der Zeit ganze Dörfer unter sich begruben. Sehenswert ist außer der Natur vor allem Kluki am Westufer des Łebsko-Sees mit reetgedeckten Häusern in Blumengärten, Speichern und Bootslagern – heute ein Freilichtmuseum. Hauptort ist Łeba, ein vitales Fischerstädtchen mit Yachthafen, Restaurants, Cafés und perlweißen Stränden. Hotels und Pensionen sind im Sommer allerdings meist überfüllt.

    • © bchyla, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geisterdorf!

    Fast 35 km zieht sich der Nationalpark an der Ostsee entlang – 180 km2 wildromantische Küstennatur, ein Mosaik aus Sandheiden und würzig duftendem Kiefernwald, einsamen Stränden, Erlenbrüchen und zahllosen sumpfigen Seen, die wie die Lagunen Gardno und Łebsko einst Buchten der Ostsee waren. Zentrum des Parks sind die berühmten Wanderdünen. Vor 800 Jahren holzten die Menschen hier den Eichenwald ab, der auf dem jungen Landstrich zwischen Küste und Lagunenseen wuchs. Der vom Wind herangewehte Meeressand türmt sich zu hohen Dünen, die immer weiter landeinwärts wandern und im Lauf der Zeit ganze Dörfer unter sich begruben. Sehenswert ist außer der Natur vor allem Kluki am Westufer des Łebsko-Sees mit reetgedeckten Häusern in Blumengärten, Speichern und Bootslagern – heute ein Freilichtmuseum. Hauptort ist Łeba, ein vitales Fischerstädtchen mit Yachthafen, Restaurants, Cafés und perlweißen Stränden. Hotels und Pensionen sind im Sommer allerdings meist überfüllt.


  • Zamek Ksiazat Pomorskich

    Architektonische Highlights
    • © Stepniak, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hippie-Vorläufer

    Der Renaissancebau (1507–1587), ursprünglich eher einer Festung ähnlich, wurzelt in einer machtvollen Zeit. Stolp war fast 200 Jahre lang Residenz pommerscher Herzöge. Beim Wiederaufbau des 1945 abgebrannten Schlosses versuchte man viel von seiner filigranen Pracht zu rekonstruieren. Eine riesige Pommernkarte, 1612 in Amsterdam gefertigt, stimmt ein auf die Ausstellung der pommerschen Geschichte und Kunst. Nicht verpassen solltest du die Pastellzeichnungen des Künstlers Stanisław Ignacy Witkiewicz (1885–1939) im Obergeschoss. Witkacy, wie er sich selbst nannte, war der Exzentriker unter den Künstlern der polnischen Zwischenkriegszeit: Er notierte auf jedem seiner Bilder Sorte und Menge der Droge, die er während des Malens intus hatte – die verrückt-psychodelischen Resultate können sich in jedem Fall sehen lassen! Heute gilt der Maler, Autor und Fotograf als einer der wichtigsten Vertreter der polnischen Moderne. Mehrere Backsteinspeicher in der unmittelbaren Umgebung können ebenfalls besichtigt werden. Last but not least kannst du einen Blick in die gotische Schlosskirche werfen, die mit einem Hochrenaissance-Altar gefällt. Zwei Grabinschriften gedenken der allmächtigen Herzogin Anna von Croy und Herzog Ernst Bogislaw – beide lebten im 17.Jh.

    • © Stepniak, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hippie-Vorläufer

    Der Renaissancebau (1507–1587), ursprünglich eher einer Festung ähnlich, wurzelt in einer machtvollen Zeit. Stolp war fast 200 Jahre lang Residenz pommerscher Herzöge. Beim Wiederaufbau des 1945 abgebrannten Schlosses versuchte man viel von seiner filigranen Pracht zu rekonstruieren. Eine riesige Pommernkarte, 1612 in Amsterdam gefertigt, stimmt ein auf die Ausstellung der pommerschen Geschichte und Kunst. Nicht verpassen solltest du die Pastellzeichnungen des Künstlers Stanisław Ignacy Witkiewicz (1885–1939) im Obergeschoss. Witkacy, wie er sich selbst nannte, war der Exzentriker unter den Künstlern der polnischen Zwischenkriegszeit: Er notierte auf jedem seiner Bilder Sorte und Menge der Droge, die er während des Malens intus hatte – die verrückt-psychodelischen Resultate können sich in jedem Fall sehen lassen! Heute gilt der Maler, Autor und Fotograf als einer der wichtigsten Vertreter der polnischen Moderne. Mehrere Backsteinspeicher in der unmittelbaren Umgebung können ebenfalls besichtigt werden. Last but not least kannst du einen Blick in die gotische Schlosskirche werfen, die mit einem Hochrenaissance-Altar gefällt. Zwei Grabinschriften gedenken der allmächtigen Herzogin Anna von Croy und Herzog Ernst Bogislaw – beide lebten im 17.Jh.


  • Stolpmünde (Ustka)

    Geographical
    • © hjochen, Shutterstock

    Das kleine Küstenstädtchen, 18 km nördlich von Słupsk idyllisch an der Mündung der Słupia in die Ostsee gelegen, ist ohne die Seefahrt nicht denkbar. Jahrhundertelang war Ustka Hansestadt und Vorhafen von Słupsk. Die eleganten Villen im Kapitänsviertel zwischen Strandpromenade und Hafen, wo sich viele Seeleute ihre Altersruhesitze bauen ließen, und historische Fischerkaten stammen aus dieser Zeit. Auch heute lebt Ustka von seinem Hafen, den sich Fischerboote mit schicken Yachten teilen. Der Ort atmet Salzluft und das Flair eines beschaulich-agilen Ostseestädtchens. Seit über hundert Jahren zählt Ustka zu den beliebtesten Badeorten.

    • © hjochen, Shutterstock

    Das kleine Küstenstädtchen, 18 km nördlich von Słupsk idyllisch an der Mündung der Słupia in die Ostsee gelegen, ist ohne die Seefahrt nicht denkbar. Jahrhundertelang war Ustka Hansestadt und Vorhafen von Słupsk. Die eleganten Villen im Kapitänsviertel zwischen Strandpromenade und Hafen, wo sich viele Seeleute ihre Altersruhesitze bauen ließen, und historische Fischerkaten stammen aus dieser Zeit. Auch heute lebt Ustka von seinem Hafen, den sich Fischerboote mit schicken Yachten teilen. Der Ort atmet Salzluft und das Flair eines beschaulich-agilen Ostseestädtchens. Seit über hundert Jahren zählt Ustka zu den beliebtesten Badeorten.


  • Dolina Charlotty Resort & Spa

    Touristenattraktionen
    • © DeZet, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Rocklegenden

    Mitten in der Natur und ohne Auto nicht einfach zu erreichen – aber perfekt für jene, die Abgeschiedenheit mögen. Das ökologisch gebaute Charlottental bietet Angelteich, Zoo und Kletterpark, entsprechend beliebt ist es bei Familien mit Kindern. Nebenan auf der Freilichtbühne wird’s allerdings im Juli laut, wenn sich beim Festival der Rocklegenden Stars der internationalen Musikszene hier die Ehre geben. Von mehreren Restaurants des Resorts ist das Gościniec das urigste: ein Fachwerkhaus auf einer Insel im See, in dem du vor allem Fisch bekommst – alles vor Ort frisch geräuchert.

    • © DeZet, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Rocklegenden

    Mitten in der Natur und ohne Auto nicht einfach zu erreichen – aber perfekt für jene, die Abgeschiedenheit mögen. Das ökologisch gebaute Charlottental bietet Angelteich, Zoo und Kletterpark, entsprechend beliebt ist es bei Familien mit Kindern. Nebenan auf der Freilichtbühne wird’s allerdings im Juli laut, wenn sich beim Festival der Rocklegenden Stars der internationalen Musikszene hier die Ehre geben. Von mehreren Restaurants des Resorts ist das Gościniec das urigste: ein Fachwerkhaus auf einer Insel im See, in dem du vor allem Fisch bekommst – alles vor Ort frisch geräuchert.


  • Chałupy (Ceynowa)

    Geographical
    • © Chawranphoto, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Komplett hüllenlos

    Das kleine Fischerdorf liegt nahe der schmalsten Stelle der Halbinsel (knapp 200 m). Bekannt ist es für seinen schönen Strand. Chałupy zählt zu den Hochburgen der polnischen Anhänger der Freikörperkultur: In Richtung Kuźnica haben FKK-Fans einen 2 km langen Abschnitt ganz für sich allein. Ansonsten ist Chalupy vor allem ein Surf-Hotspot. Mehrere Campingplätze haben sich auf die Szene spezialisiert.

    • 84-120 Chałupy
    • © Chawranphoto, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Komplett hüllenlos

    Das kleine Fischerdorf liegt nahe der schmalsten Stelle der Halbinsel (knapp 200 m). Bekannt ist es für seinen schönen Strand. Chałupy zählt zu den Hochburgen der polnischen Anhänger der Freikörperkultur: In Richtung Kuźnica haben FKK-Fans einen 2 km langen Abschnitt ganz für sich allein. Ansonsten ist Chalupy vor allem ein Surf-Hotspot. Mehrere Campingplätze haben sich auf die Szene spezialisiert.

    • 84-120 Chałupy

  • Hel (Hela)

    Geographical
    • © Neirfy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Raubtieren in den Schlund gucken

    Die Hafenstadt (3500 Ew.) an der Südostspitze der Nehrung ist eine der ältesten kaschubischen Küstensiedlungen – anno 1387 wurde sie gegründet. Schön spaziert es sich auf der Promenade am Fischer- und Seglerhafen, gesäumt von Souvenirhändlern, Cafés und Pubs. Steuere auch ruhig mal eine fiszeria an, in der es – der Name sagt’s – Fisch gibt. Am besten schmeckt er in geräucherter Form. Nach dem Fischessen ein wenig Fischereikunde: Die 1417 erstmals erwähnte gotische Kirche St. Peter und Paul beherbergt ein sehenswertes Fischereimuseum. Auf dem einstigen Friedhof stehen historische Holzkähne und altes Fanggeschirr, drinnen erfährt man viel über die Geschichte und Entstehung Hels und darüber, wie die Ostsee die Form der Halbinsel immer wieder dramatisch veränderte. Auch die Kirche selbst war davon betroffen: Ende des 17.Jhs. stürzte sie ein, von einer Sturmflut schwer beschädigt. Einen Besuch wert ist auch das Fokarium, ein „Robbenkindergarten”. Es ist gar nicht lange her, da lebten in der Ostsee viele Kegelrobben, doch hemmungslose Jagd, Meeresverschmutzung und der starke Schiffsverkehr haben sie fast ausgerottet. Meeresbiologen der Universität Danzig richteten in Hel eine Forschungsstation ein, um den Bestand der Ostsee-Kegelrobben wieder aufzubauen. Hier werden die Tiere gezüchtet sowie verwaiste Jungrobben aufgezogen und später kontrolliert wieder freigelassen. Viel Spaß macht es, bei der Fütterung zuzusehen. Eine Wanderung lohnt sich zum Leuchtturm von Hel, der etwas außerhalb des Ortskerns liegt. Steig die Wendeltreppe des 42 m hohen Turms hinauf! Weit geht die Sicht hinaus auf die Ostsee und die „putzige“ Wiek. Interesse an (Militär-)Geschichte? In den Wäldern Hels erinnern Bunker und Türme an den Zweiten Weltkrieg: Helski Kompleks Muzealny.

    • 84-150 Hel
    • © Neirfy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Raubtieren in den Schlund gucken

    Die Hafenstadt (3500 Ew.) an der Südostspitze der Nehrung ist eine der ältesten kaschubischen Küstensiedlungen – anno 1387 wurde sie gegründet. Schön spaziert es sich auf der Promenade am Fischer- und Seglerhafen, gesäumt von Souvenirhändlern, Cafés und Pubs. Steuere auch ruhig mal eine fiszeria an, in der es – der Name sagt’s – Fisch gibt. Am besten schmeckt er in geräucherter Form. Nach dem Fischessen ein wenig Fischereikunde: Die 1417 erstmals erwähnte gotische Kirche St. Peter und Paul beherbergt ein sehenswertes Fischereimuseum. Auf dem einstigen Friedhof stehen historische Holzkähne und altes Fanggeschirr, drinnen erfährt man viel über die Geschichte und Entstehung Hels und darüber, wie die Ostsee die Form der Halbinsel immer wieder dramatisch veränderte. Auch die Kirche selbst war davon betroffen: Ende des 17.Jhs. stürzte sie ein, von einer Sturmflut schwer beschädigt. Einen Besuch wert ist auch das Fokarium, ein „Robbenkindergarten”. Es ist gar nicht lange her, da lebten in der Ostsee viele Kegelrobben, doch hemmungslose Jagd, Meeresverschmutzung und der starke Schiffsverkehr haben sie fast ausgerottet. Meeresbiologen der Universität Danzig richteten in Hel eine Forschungsstation ein, um den Bestand der Ostsee-Kegelrobben wieder aufzubauen. Hier werden die Tiere gezüchtet sowie verwaiste Jungrobben aufgezogen und später kontrolliert wieder freigelassen. Viel Spaß macht es, bei der Fütterung zuzusehen. Eine Wanderung lohnt sich zum Leuchtturm von Hel, der etwas außerhalb des Ortskerns liegt. Steig die Wendeltreppe des 42 m hohen Turms hinauf! Weit geht die Sicht hinaus auf die Ostsee und die „putzige“ Wiek. Interesse an (Militär-)Geschichte? In den Wäldern Hels erinnern Bunker und Türme an den Zweiten Weltkrieg: Helski Kompleks Muzealny.

    • 84-150 Hel

  • Kutter Restauracja Kawiarnia

    Restaurants
    • Fischgerichte
    Insider-Tipp
    Fangfrisch!

    Für Fisch gibt’s auf der Halbinsel kaum eine bessere Adresse als das kleine, urig-rustikal eingerichtete Restaurant nahe des Hafens von Hel. Wie wäre es mit pikanter Fischsuppe oder mit Dorsch auf Kartoffelstampf und Dillsauce? Auch polnische Klassiker wie Piroggen und Roggenmehlsuppe im ausgehöhlten Brot schmecken!

    Insider-Tipp
    Fangfrisch!

    Für Fisch gibt’s auf der Halbinsel kaum eine bessere Adresse als das kleine, urig-rustikal eingerichtete Restaurant nahe des Hafens von Hel. Wie wäre es mit pikanter Fischsuppe oder mit Dorsch auf Kartoffelstampf und Dillsauce? Auch polnische Klassiker wie Piroggen und Roggenmehlsuppe im ausgehöhlten Brot schmecken!


  • Jastrzębia Góra

    Geographical
    • © toomi123, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nah an Polens Nordpol

    Sandstrände und flache Buchten, gesäumt von einer wildromantischen Steilküste: Seit einem Jahrhundert sonnt sich das einstige Habichtsberg (1000 Ew.) im Ruf eines mondänen Seebads. 2 km westlich liegt Rozewie (Rixhöft). Eine Wanderung dort lohnt sich nicht nur wegen des 53 m hoch aufragenden Kliffs – das Kap Rozewie markiert auch den nördlichsten Punkt Polens. Vom 1823 errichteten Leuchtturm Rixhöft, einem der höchsten der polnischen Küste, bietet sich ein fantastischer Blick. Eine kleine, lohnende Ausstellung erzählt die Geschichte dieses und anderer polnischer Leuchttürme. Die Pension Willa Victor, eine restaurierte Habichtsberger Villa – beinahe auf der Klippe des 24 m hohen Steilufers gelegen –, besitzt ein erstklassiges, stimmungsvolles Restaurant, in dem du wunderbar windgeschützt auf der Terrasse sitzen kannst.

    • 84-104 Władysławowo
    • © toomi123, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nah an Polens Nordpol

    Sandstrände und flache Buchten, gesäumt von einer wildromantischen Steilküste: Seit einem Jahrhundert sonnt sich das einstige Habichtsberg (1000 Ew.) im Ruf eines mondänen Seebads. 2 km westlich liegt Rozewie (Rixhöft). Eine Wanderung dort lohnt sich nicht nur wegen des 53 m hoch aufragenden Kliffs – das Kap Rozewie markiert auch den nördlichsten Punkt Polens. Vom 1823 errichteten Leuchtturm Rixhöft, einem der höchsten der polnischen Küste, bietet sich ein fantastischer Blick. Eine kleine, lohnende Ausstellung erzählt die Geschichte dieses und anderer polnischer Leuchttürme. Die Pension Willa Victor, eine restaurierte Habichtsberger Villa – beinahe auf der Klippe des 24 m hohen Steilufers gelegen –, besitzt ein erstklassiges, stimmungsvolles Restaurant, in dem du wunderbar windgeschützt auf der Terrasse sitzen kannst.

    • 84-104 Władysławowo

  • Krokowa

    Geographical
    • © Thomas Ioannes, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo schon Kant dinierte

    Im restaurierten Barockschloss der Grafen von Krockow betreibt eine Stiftung seit 1993 das Kaschubische Kulturzentrum. Ein Teil des Anwesens beherbergt eine Ausstellung zur deutsch-polnisch verflochtenen Geschichte des Adelsgeschlechts, dessen Wurzeln im kaschubischen Land bis in das 13.Jh. reichen. Schloss Krockow beherbergte berühmte Gäste, darunter auch Immanuel Kant, der Philosophenweg im Park erinnert an seinen Aufenthalt. Im Restaurant Zamkowa lässt es sich bei kaschubischen Spezialitäten gut speisen. Tolle Kuchenauswahl im Café!

    • 84-110 Krokowa
    • © Thomas Ioannes, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo schon Kant dinierte

    Im restaurierten Barockschloss der Grafen von Krockow betreibt eine Stiftung seit 1993 das Kaschubische Kulturzentrum. Ein Teil des Anwesens beherbergt eine Ausstellung zur deutsch-polnisch verflochtenen Geschichte des Adelsgeschlechts, dessen Wurzeln im kaschubischen Land bis in das 13.Jh. reichen. Schloss Krockow beherbergte berühmte Gäste, darunter auch Immanuel Kant, der Philosophenweg im Park erinnert an seinen Aufenthalt. Im Restaurant Zamkowa lässt es sich bei kaschubischen Spezialitäten gut speisen. Tolle Kuchenauswahl im Café!

    • 84-110 Krokowa

  • Rynek Rybacki

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Immer der Nase nach!

    Der Weg vom Schloss durch das Mühlentor (Brama Młyńska) führt auf den mittelalterlichen Fischmarkt, wo du im alten Fachwerkspeicher in einer romantischen Teestube einkehren kannst. Die Herbaciarnia w Spichlerzu empfiehlt sich mit 150 Tee- und vielen Kaffeesorten, mit leckerem Kuchen und köstlichen Desserts.

    • rynek Rybacki, 76-200 Słupsk
    Insider-Tipp
    Immer der Nase nach!

    Der Weg vom Schloss durch das Mühlentor (Brama Młyńska) führt auf den mittelalterlichen Fischmarkt, wo du im alten Fachwerkspeicher in einer romantischen Teestube einkehren kannst. Die Herbaciarnia w Spichlerzu empfiehlt sich mit 150 Tee- und vielen Kaffeesorten, mit leckerem Kuchen und köstlichen Desserts.

    • rynek Rybacki, 76-200 Słupsk

  • Byblos Mezza House Restauracja Libańska

    Restaurants
    • international
    Insider-Tipp
    Orient an der Ostsee

    Helles Holz, Backstein und bunte, orientalisch inspirierte Ornamente sorgen für zeitgemäßes urban feeling. Und die Küche setzt mit feinen Salaten, Hummus-Variationen, pikanter Fischsuppe, Lammund Hühnchenspießen den frischen Geschmack des Orients fort.

    Insider-Tipp
    Orient an der Ostsee

    Helles Holz, Backstein und bunte, orientalisch inspirierte Ornamente sorgen für zeitgemäßes urban feeling. Und die Küche setzt mit feinen Salaten, Hummus-Variationen, pikanter Fischsuppe, Lammund Hühnchenspießen den frischen Geschmack des Orients fort.


  • Maszoperia

    Restaurants
    • international

    In diesem gemütlichen Fischerhaus auf der Halbinsel Hel kann man gut speisen.

    In diesem gemütlichen Fischerhaus auf der Halbinsel Hel kann man gut speisen.


  • Latarnia Morska Hel

    Architektonische Highlights
    • © Denys Teternyk, Shutterstock

    Über 197 Stufen kann man die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen.

    • © Denys Teternyk, Shutterstock

    Über 197 Stufen kann man die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen.


  • Fokarium

    Botanische Gärten & Parks
    • © Stavrida, Shutterstock

    Im Robbenzentrum werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt.

    • © Stavrida, Shutterstock

    Im Robbenzentrum werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt.


  • Karczma Pod Kluka

    Restaurants
    • international

    Slowinzische und kaschubische Köstlichkeiten nach alten Rezepten sind die Spezialität dieses im rustikalen Fachwerkstil eingerichteten Restaurants. Probiere die Nusssuppe! Man kann hier auch komfortabel übernachten, zum Haus gehört ein kleinen Dreisternehotel

    Slowinzische und kaschubische Köstlichkeiten nach alten Rezepten sind die Spezialität dieses im rustikalen Fachwerkstil eingerichteten Restaurants. Probiere die Nusssuppe! Man kann hier auch komfortabel übernachten, zum Haus gehört ein kleinen Dreisternehotel


  • Nowy Ratusz

    Architektonische Highlights
    • © ksokolowska, Shutterstock

    Preußische Beamtengotik der schönsten Art: Im 60 m hohen Turm des 1901 erbauten Rathauses erklingt zur vollen Stunde ein Glockenspiel, in der Fassade prangt Pommerns Wappen, innen erzählen Deckengemälde und schöne Buntglasfenster Etappen der Stadtgeschichte.

    • © ksokolowska, Shutterstock

    Preußische Beamtengotik der schönsten Art: Im 60 m hohen Turm des 1901 erbauten Rathauses erklingt zur vollen Stunde ein Glockenspiel, in der Fassade prangt Pommerns Wappen, innen erzählen Deckengemälde und schöne Buntglasfenster Etappen der Stadtgeschichte.


  • Stolp (Słupsk)

    Geographical
    • © Stepniak, Shutterstock
    • © Stepniak, Shutterstock

    Aufgrund der Nähe zur Ostsee und zum Kurort Stolpmünde zeigt sich Stolp im Sommer als belebte Touristenstadt. Viele historische Gebäude und Kirchen tragen zum Charme der Stadt bei. Auch dem Mittelpommerschen Museum, der Hexenbastei mit Kunstgalerie und dem Fischmarkt sollte man einen Besuch abstatten. Sportlich interessierte Besucher können Tickets für ein Spiel der Basketballmannschaft Czarni Słupsk erweben, die in der höchsten polnischen Liga spielt. Ausflüge an die Ostsee und die umliegende schöne Landschaft sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

    • © Stepniak, Shutterstock
    • © Stepniak, Shutterstock

    Aufgrund der Nähe zur Ostsee und zum Kurort Stolpmünde zeigt sich Stolp im Sommer als belebte Touristenstadt. Viele historische Gebäude und Kirchen tragen zum Charme der Stadt bei. Auch dem Mittelpommerschen Museum, der Hexenbastei mit Kunstgalerie und dem Fischmarkt sollte man einen Besuch abstatten. Sportlich interessierte Besucher können Tickets für ein Spiel der Basketballmannschaft Czarni Słupsk erweben, die in der höchsten polnischen Liga spielt. Ausflüge an die Ostsee und die umliegende schöne Landschaft sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.


  • Leba (Łeba)

    Geographical
    • © Tomas Pecold, Shutterstock

    Riesige Wanderdünen ziehen von der Ostseeküste landeinwärts und begraben alles unter sich: Dörfer, Wälder, Seen. Die flirrende Landschaft in den Farben Weiß und Blau ist als Nationalpark und Unesco-Biosphärenreservat geschützt. Bester Ausgangspunkt zu einer Erkundung ist Łeba mit tollem Strand, lohnende Aussichtspunkte sind der Leuchtturm in Czołpino und der Turm auf dem 115 m hohen Berg Rowokół.

    • © Tomas Pecold, Shutterstock

    Riesige Wanderdünen ziehen von der Ostseeküste landeinwärts und begraben alles unter sich: Dörfer, Wälder, Seen. Die flirrende Landschaft in den Farben Weiß und Blau ist als Nationalpark und Unesco-Biosphärenreservat geschützt. Bester Ausgangspunkt zu einer Erkundung ist Łeba mit tollem Strand, lohnende Aussichtspunkte sind der Leuchtturm in Czołpino und der Turm auf dem 115 m hohen Berg Rowokół.


  • Anna de Croy

    Restaurants
    • international

    Im exklusiven Schlossrestaurant werden in edlem Ambiente polnische und französische Gerichte aufgetischt.

    Im exklusiven Schlossrestaurant werden in edlem Ambiente polnische und französische Gerichte aufgetischt.


  • Jastarnia (Heisternest)

    Geographical
    • © vivooo, Shutterstock

    Das Nehrungsdorf Jastarnia (4000 Ew.)lebte jahrhundertelang einzig von seinenFischern. Davon erzählt das kleine privateFischereimuseum (Muzeum Rybacki | imSommer tgl. 10–18 Uhr | Eintritt 4 Zł. | ul.Mickiewicza 115), in dem unter anderemeine rekonstruierte Bootsbauwerkstattzu besichtigen ist. Ein Stück weiter vermittelteine originalgetreu erhaltene und mit historischem Hausrat ausgestatteteFischerhütte (Chata Rybacka | im SommerDi–So 14–18 Uhr | ul. Rynkowa 10) einenlebensnahen Eindruck vom Alltagslebender Nehrunger im 19.Jh.In dem alten Fischerort lebt noch einHauch der elementaren Inselstimmung.Geduckte Katen, zum Teil mehr als 200Jahre alt, säumen die Straße, die Wändeder Dorfkirche sind in den kaschubischenNationalfarben Blau, Weiß und Grün verziert.Doch der Wandel hat auch hier eingesetzt:Überall entstehen im EiltempoPensionen und Wohnhäuser für die Sommergäste.Jastarnia ist dabei, sich mitdem benachbarten Jurata zum touristischenHerz der Nehrung zu entwickeln.

    • Jastarnia
    • © vivooo, Shutterstock

    Das Nehrungsdorf Jastarnia (4000 Ew.)lebte jahrhundertelang einzig von seinenFischern. Davon erzählt das kleine privateFischereimuseum (Muzeum Rybacki | imSommer tgl. 10–18 Uhr | Eintritt 4 Zł. | ul.Mickiewicza 115), in dem unter anderemeine rekonstruierte Bootsbauwerkstattzu besichtigen ist. Ein Stück weiter vermittelteine originalgetreu erhaltene und mit historischem Hausrat ausgestatteteFischerhütte (Chata Rybacka | im SommerDi–So 14–18 Uhr | ul. Rynkowa 10) einenlebensnahen Eindruck vom Alltagslebender Nehrunger im 19.Jh.In dem alten Fischerort lebt noch einHauch der elementaren Inselstimmung.Geduckte Katen, zum Teil mehr als 200Jahre alt, säumen die Straße, die Wändeder Dorfkirche sind in den kaschubischenNationalfarben Blau, Weiß und Grün verziert.Doch der Wandel hat auch hier eingesetzt:Überall entstehen im EiltempoPensionen und Wohnhäuser für die Sommergäste.Jastarnia ist dabei, sich mitdem benachbarten Jurata zum touristischenHerz der Nehrung zu entwickeln.

    • Jastarnia

  • Jurata

    Geographical
    • © vivooo, Shutterstock

    Das nach der Meereskönigin aus einem alten baltischen Märchen benannte Dorf ist jung: Erst 1928 gegründet, sollte es ein Seebad für die polnische Prominenz werden. Der Platz dafür war gut gewählt: Kiefernwald und Dünen schirmen den Ort gegen raue Seewinde ab. Für sein mildes Klima ist Jurata denn auch seit jeher in den Kreisen der Oberen Zehntausend bekannt. Zum Leute gucken lohnt sich ein Bummel über die Hauptstraße von Jurata, den auf der 320 m langen Seebrücke endenden Boulevard Międmorze.

    • 84-141 Jastarnia
    • © vivooo, Shutterstock

    Das nach der Meereskönigin aus einem alten baltischen Märchen benannte Dorf ist jung: Erst 1928 gegründet, sollte es ein Seebad für die polnische Prominenz werden. Der Platz dafür war gut gewählt: Kiefernwald und Dünen schirmen den Ort gegen raue Seewinde ab. Für sein mildes Klima ist Jurata denn auch seit jeher in den Kreisen der Oberen Zehntausend bekannt. Zum Leute gucken lohnt sich ein Bummel über die Hauptstraße von Jurata, den auf der 320 m langen Seebrücke endenden Boulevard Międmorze.

    • 84-141 Jastarnia

  • Władysławowo

    Geographical
    • © PaulSat, Shutterstock

    Das Seebad (10 000 Ew.) und Tor zur Nehrung ist im Sommer heillos überlaufen. Und das, obwohl es Sitz des größten polnischen Fischerhafens ist, der die nach König Wladislaw IV. benannte Stadt prägt– von Romantik leider keine Spur!

    • 84-120 Władysławowo
    • © PaulSat, Shutterstock

    Das Seebad (10 000 Ew.) und Tor zur Nehrung ist im Sommer heillos überlaufen. Und das, obwohl es Sitz des größten polnischen Fischerhafens ist, der die nach König Wladislaw IV. benannte Stadt prägt– von Romantik leider keine Spur!

    • 84-120 Władysławowo

  • Puck (Putzig)

    Geographical
    • © Andreas Jung, Shutterstock

    Schmucke Bürgerhäuser säumen den Marktplatz, dahinter lugt die gotische Peter-und-Paul-Kirche hervor, im Hafen drängen sich Fischerboote, Ausflugsschiffe, Segelyachten. Die charmant-pittoreskte Mischung aus Kleinstadtflair und maritimer Offenheit macht Puck (12 000 Ew.) zu einem der reizvollsten Ziele an der kaschubischen Küste. Am 29.Juni wandelt sich die Stadt in einen festlich geschmückten Wallfahrtsort. Dann pilgern die Fischerin ihren Booten von Hel aus nach Puck. Vom Hafen zieht die Prozession, angeführt vom Danziger Bischof, in die Kirche. Eine pikante Fischsuppe und (fast immer) fang frischen Kabeljau bekommst du – nur wenige Schritte vom Meer – im hübsch eingerichteten Skansen Rybacki Smażalnia Ryb.

    • 84-100 Puck
    • © Andreas Jung, Shutterstock

    Schmucke Bürgerhäuser säumen den Marktplatz, dahinter lugt die gotische Peter-und-Paul-Kirche hervor, im Hafen drängen sich Fischerboote, Ausflugsschiffe, Segelyachten. Die charmant-pittoreskte Mischung aus Kleinstadtflair und maritimer Offenheit macht Puck (12 000 Ew.) zu einem der reizvollsten Ziele an der kaschubischen Küste. Am 29.Juni wandelt sich die Stadt in einen festlich geschmückten Wallfahrtsort. Dann pilgern die Fischerin ihren Booten von Hel aus nach Puck. Vom Hafen zieht die Prozession, angeführt vom Danziger Bischof, in die Kirche. Eine pikante Fischsuppe und (fast immer) fang frischen Kabeljau bekommst du – nur wenige Schritte vom Meer – im hübsch eingerichteten Skansen Rybacki Smażalnia Ryb.

    • 84-100 Puck

  • Żarnowiec (Zarnowitz)

    Geographical
    • © Adam Golabiewski, Shutterstock

    Bis ins 12.Jh. reicht die Geschichte des gotischen Frauenklosters (30 km westlich von Wladisławowo) zurück, heute von Nonnen des Benediktinerordens bewohnt. Man darf es besichtigen, aber den strengen Klosterregeln entsprechend bitte schweigend! Im Innenhof scheint die Zeit still zu stehen, durch die Klosterkirche mit dem prachtvollen barocken Hochaltar schwebt ein Hauch von Ewigkeit. Von Żarnowiec ist es dann gar nicht mehr weit bis zur Küste: nach 5 km kommst du nach Dębki. Das einstige Fischerdorf ist nicht nur für seinen feinen Sandstrand bekannt, sondern zugleich auch als Polens FKK-Hochburg.

    • Żarnowiec
    • © Adam Golabiewski, Shutterstock

    Bis ins 12.Jh. reicht die Geschichte des gotischen Frauenklosters (30 km westlich von Wladisławowo) zurück, heute von Nonnen des Benediktinerordens bewohnt. Man darf es besichtigen, aber den strengen Klosterregeln entsprechend bitte schweigend! Im Innenhof scheint die Zeit still zu stehen, durch die Klosterkirche mit dem prachtvollen barocken Hochaltar schwebt ein Hauch von Ewigkeit. Von Żarnowiec ist es dann gar nicht mehr weit bis zur Küste: nach 5 km kommst du nach Dębki. Das einstige Fischerdorf ist nicht nur für seinen feinen Sandstrand bekannt, sondern zugleich auch als Polens FKK-Hochburg.

    • Żarnowiec

  • Muzeum Pomorza Środkowego

    Museen

    Eine riesige Pommernkarte, 1612 in Amsterdam gefertigt, stimmt ein auf die Ausstellung der pommerschen Geschichte und Kunst in den Räumen des Greifenschlosses. Nicht verpassen solltest du die Pastellzeichnungen des Künstlers Stanisław Ignacy Witkiewicz (1885–1939) im Obergeschoss. Witkacy, wie er sich selbst nannte, war der Exzentriker unter en Künstlern der polnischen Zwischenkriegszeit: U. a. notierte er auf jedem seiner Bilder Sorte und Menge der Droge, die er während des Malens intus hatte. Heute gilt der Maler, Autor und Fotograf als einer der wichtigsten Vertreter der polnischen Moderne.

    Eine riesige Pommernkarte, 1612 in Amsterdam gefertigt, stimmt ein auf die Ausstellung der pommerschen Geschichte und Kunst in den Räumen des Greifenschlosses. Nicht verpassen solltest du die Pastellzeichnungen des Künstlers Stanisław Ignacy Witkiewicz (1885–1939) im Obergeschoss. Witkacy, wie er sich selbst nannte, war der Exzentriker unter en Künstlern der polnischen Zwischenkriegszeit: U. a. notierte er auf jedem seiner Bilder Sorte und Menge der Droge, die er während des Malens intus hatte. Heute gilt der Maler, Autor und Fotograf als einer der wichtigsten Vertreter der polnischen Moderne.


  • Nowa Brama

    Kunstgalerien
    • © troyka, Shutterstock

    Vieles ist das Tor in seiner 700-jährigen Geschichte schon gewesen: Bastion, Gefängnis, Wollspinnerei. Heute beherbergtes eine Galerie, in der du Malerei, Kunsthandwerk und Schmuck kaufen kannst. Hier bekommst du auch das Maskottchen von Słupsk, den kleinen Glücksbären aus Bernstein. Urahn der Figur ist das Amulett eines eiszeitlichen Jägers, Archäologen fanden es vor mehr als 100 Jahren bei Ausgrabungen nahe der Stadt.

    • © troyka, Shutterstock

    Vieles ist das Tor in seiner 700-jährigen Geschichte schon gewesen: Bastion, Gefängnis, Wollspinnerei. Heute beherbergtes eine Galerie, in der du Malerei, Kunsthandwerk und Schmuck kaufen kannst. Hier bekommst du auch das Maskottchen von Słupsk, den kleinen Glücksbären aus Bernstein. Urahn der Figur ist das Amulett eines eiszeitlichen Jägers, Archäologen fanden es vor mehr als 100 Jahren bei Ausgrabungen nahe der Stadt.


  • Swołowo

    Geographical
    • © Stepniak, Shutterstock

    „Kariertes Land“ heißt die Gegend um Słupsk auch – der schwarz-weißen Fachwerkarchitektur wegen, in der die Slowinzen ihre Häuser bauten. Das schönste Ensemble dieser Volksarchitektur steht in Swołowo (10 km westlich), auch „Dorf der kulturellen Erbschaft“genannt: ein ganzer „karierter“ Bauernhof, heute Filiale des Mittelpommerschen Museums.

    • © Stepniak, Shutterstock

    „Kariertes Land“ heißt die Gegend um Słupsk auch – der schwarz-weißen Fachwerkarchitektur wegen, in der die Slowinzen ihre Häuser bauten. Das schönste Ensemble dieser Volksarchitektur steht in Swołowo (10 km westlich), auch „Dorf der kulturellen Erbschaft“genannt: ein ganzer „karierter“ Bauernhof, heute Filiale des Mittelpommerschen Museums.


  • Strände Halbinsel Hel

    Strände
    • © Curioso.Photography, Shutterstock

    Auf der 34 km langen Halbinsel, die an manchen Stellen kaum 150 m breit ist, liegt ein Campingplatz neben dem anderen. Die malerischen kleinen Fischerstädtchen und Fischerhäfen verzaubern auf den ersten Blick, und die Sandstrände sind ein Paradies für Badelustige, Kite- und Windsurfer.

    • Halbinsel Hel
    • © Curioso.Photography, Shutterstock

    Auf der 34 km langen Halbinsel, die an manchen Stellen kaum 150 m breit ist, liegt ein Campingplatz neben dem anderen. Die malerischen kleinen Fischerstädtchen und Fischerhäfen verzaubern auf den ersten Blick, und die Sandstrände sind ein Paradies für Badelustige, Kite- und Windsurfer.

    • Halbinsel Hel

  • Captain Morgan Pub

    Bars

    Das Captain Morgan Pub befindet sich in der Stadt Hel auf der gleichnamigen Halbinsel, vor der polnischen Küste. Das Pub ist sehr phantasievoll eingerichtet. Unzählige Taue, Ruder und andere Gegenstände der Seefahrt erzeugen das Gefühl, auf einem alten Schiff zu sein. Neben dem Pubbetrieb mit den klassischen Bier- und Whiskeysorten, gibt es hier eine ausgedehnte Speisekarte von Fisch, über Fleisch, bis hin zu Meeresfrüchten.

    Das Captain Morgan Pub befindet sich in der Stadt Hel auf der gleichnamigen Halbinsel, vor der polnischen Küste. Das Pub ist sehr phantasievoll eingerichtet. Unzählige Taue, Ruder und andere Gegenstände der Seefahrt erzeugen das Gefühl, auf einem alten Schiff zu sein. Neben dem Pubbetrieb mit den klassischen Bier- und Whiskeysorten, gibt es hier eine ausgedehnte Speisekarte von Fisch, über Fleisch, bis hin zu Meeresfrüchten.


MARCO POLO Reiseführer
Polnische Ostseeküste, Danzig

Buch, 9. Auflage · 17.95 €

Zwischen Backsteingotik und Hansestädten: Mit dem MARCO POLO Reiseführer an die polnische Ostseeküste und nach Danzig Weiße Strände, von Dünen und Kiefernwald gesäumt, mit Salzwiesen und Haffs dekoriert: Die polnische Ostseeküste wirkt wie ein liebliches Gemälde. Vom Zipfel der Insel Usedom über die Danziger Bucht bis zur Frischen Nehrung warten hier einzigartige Naturerlebnisse darauf, von dir entdeckt zu werden.

Damit dir in dieser vielseitigen Region nichts entgeht, findest du in deinem MARCO POLO Reiseführer alles, was du für eine maximal einfache Reiseplanung brauchst. So bist du ohne lange Vorbereitung bestens gerüstet für den perfekten Urlaub am Ostseestrand!

  • Das Beste zuerst: die MARCO POLO Top-Highlights und die MARCO POLO Bucketlist für die unvergesslichen Urlaubserlebnisse

  • Der Urlaubsplaner für den passenden Einstieg und sprechende Karten mit Tipps und Reisehacks für jede Region

  • MARCO POLO Best Of Tipps: konkrete Ideen für einen nachhaltigen Urlaub, typische Urlaubserlebnisse, die Reise mit Kindern und kleines Budget

  • Essen, Shopping, Sport: Stell dir mit den MARCO POLO Insider-Tipps das Programm zusammen, auf das du Lust hast

  • Erkundungstouren zu den spannendsten Stadtvierteln und Ausflugszielen – schnell und unkompliziert, inklusive Stadtplan zum Ausklappen

  • Marco Polo Erlebnistouren: Ausflüge für Neugierige, Genießer, und für Familien – mit Karte oder App!

Action, Entspannung oder beides zusammen: Ostseeurlaub nach deinem Geschmack!

Ob Aktivurlaub in der Natur oder Städtetrip mit Kultur- und Architekturgenuss – die Region zwischen Stettin und Weichsel-Delta bietet für jeden das Passende. Begib dich im Wolliner Nationalpark auf die Suche nach brütenden Seeadlerpaaren, blicke vom Turm der Marienkirche über Danzigs Giebeldächer oder stürze dich im Surferparadies der Halbinsel Hel in die Wellen. Mit dem MARCO POLO Reiseführer für die polnische Ostseeküste stehen dir alle Möglichkeiten offen. Lass dich zu deinem Traumurlaub inspirieren!

ERLEBE LOS!

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