Reiseführer
Hela

MARCO POLO Reiseführer

Polnische Ostseeküste, Danzig

17.95 €

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Krowi ogon, Kuhschwanz, nennen die Polen die lang gestreckte, schmale Halbinsel Hel am Nordrand der Danziger Bucht.

Zu wachsen begann der „Küstenschwanz“ vor etwa 8000 Jahren, zunächst waren es ein paar Inselchen, zwischen denen die starke Meeresströmung Sand ablagerte. Inzwischen ist die Nehrung fast 35 km lang – und immer noch nicht fertig. Die Landbildung geht weiter, wie Satellitenvermessungen zeigen.

Heute ist die Mierzeja Helska im Sommer ein Urlaubsparadies, ihre fünf Fischerdörfer leben fast ganz vom Tourismus. Yachthäfen, Camping, Hotels: Für den Ausbau der Infrastruktur wird viel getan. So führt z. B. ein Radweg über die gesamte Länge der Halbinsel.

Hela Sehenswertes & Restaurants

Mierzeja Helska
Landschaftliche Highlights
Sopot
Hel (Hela)
Geographical
Hel
Kutter Restauracja Kawiarnia
Restaurants
Hel
Maszoperia
Restaurants
Hel
Latarnia Morska Hel
Architektonische Highlights
Hel
Fokarium
Botanische Gärten & Parks
Hel
Captain Morgan Pub
Bars
Hel

    Landschaftliche Highlights

    Geographical

    Restaurants

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Geographical

    Restaurants

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Bars


  • Mierzeja Helska

    Landschaftliche Highlights
    • © Darq, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mini-Kreuzfahrt

    Auf der 34 km langen Halbinsel, die an manchen Stellen kaum 150 m breit ist, liegt ein Campingplatz neben dem anderen. Die malerischen kleinen Fischerstädtchen und Fischerhäfen verzaubern auf den ersten Blick, und die Sandstrände sind ein Paradies für Badelustige, Kite- und Windsurfer. Du hast drei Möglichkeiten, auf die Halbinsel und in den Ort Hel zu kommen. Von Anfang Mai bis Mitte September fahren Ausflugsschiffe. Eine Alternative ist die Anfahrt mit der Bahn. Oder du nimmst das Auto und fährst an der Küste entlang. Achtung: In der Saison kann es passieren, dass du Stunden im Stau stehst! Eine Halbinseltour beginnt in Hel mit einem Besuch im Robbenzentrum. Hier werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt. Essen kannst du im Maszoperia, einem gemütlichen Fischerhaus. Dann solltest du über 197 Stufen die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen. Viele Kite- und Windsurfing-Ausleihstellen stehen bereit, und dank des flachen Wassers und der beständigen Brise in der Pucka-Bucht kann man diese Wassersportarten hier gut lernen. Du kannst dir hier auch einen Surftrainer mieten, z. B. bei Bay Wind.

    • © Darq, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mini-Kreuzfahrt

    Auf der 34 km langen Halbinsel, die an manchen Stellen kaum 150 m breit ist, liegt ein Campingplatz neben dem anderen. Die malerischen kleinen Fischerstädtchen und Fischerhäfen verzaubern auf den ersten Blick, und die Sandstrände sind ein Paradies für Badelustige, Kite- und Windsurfer. Du hast drei Möglichkeiten, auf die Halbinsel und in den Ort Hel zu kommen. Von Anfang Mai bis Mitte September fahren Ausflugsschiffe. Eine Alternative ist die Anfahrt mit der Bahn. Oder du nimmst das Auto und fährst an der Küste entlang. Achtung: In der Saison kann es passieren, dass du Stunden im Stau stehst! Eine Halbinseltour beginnt in Hel mit einem Besuch im Robbenzentrum. Hier werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt. Essen kannst du im Maszoperia, einem gemütlichen Fischerhaus. Dann solltest du über 197 Stufen die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen. Viele Kite- und Windsurfing-Ausleihstellen stehen bereit, und dank des flachen Wassers und der beständigen Brise in der Pucka-Bucht kann man diese Wassersportarten hier gut lernen. Du kannst dir hier auch einen Surftrainer mieten, z. B. bei Bay Wind.


  • Hel (Hela)

    Geographical
    • © Neirfy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Raubtieren in den Schlund gucken

    Die Hafenstadt (3500 Ew.) an der Südostspitze der Nehrung ist eine der ältesten kaschubischen Küstensiedlungen – anno 1387 wurde sie gegründet. Schön spaziert es sich auf der Promenade am Fischer- und Seglerhafen, gesäumt von Souvenirhändlern, Cafés und Pubs. Steuere auch ruhig mal eine fiszeria an, in der es – der Name sagt’s – Fisch gibt. Am besten schmeckt er in geräucherter Form. Nach dem Fischessen ein wenig Fischereikunde: Die 1417 erstmals erwähnte gotische Kirche St. Peter und Paul beherbergt ein sehenswertes Fischereimuseum. Auf dem einstigen Friedhof stehen historische Holzkähne und altes Fanggeschirr, drinnen erfährt man viel über die Geschichte und Entstehung Hels und darüber, wie die Ostsee die Form der Halbinsel immer wieder dramatisch veränderte. Auch die Kirche selbst war davon betroffen: Ende des 17.Jhs. stürzte sie ein, von einer Sturmflut schwer beschädigt. Einen Besuch wert ist auch das Fokarium, ein „Robbenkindergarten”. Es ist gar nicht lange her, da lebten in der Ostsee viele Kegelrobben, doch hemmungslose Jagd, Meeresverschmutzung und der starke Schiffsverkehr haben sie fast ausgerottet. Meeresbiologen der Universität Danzig richteten in Hel eine Forschungsstation ein, um den Bestand der Ostsee-Kegelrobben wieder aufzubauen. Hier werden die Tiere gezüchtet sowie verwaiste Jungrobben aufgezogen und später kontrolliert wieder freigelassen. Viel Spaß macht es, bei der Fütterung zuzusehen. Eine Wanderung lohnt sich zum Leuchtturm von Hel, der etwas außerhalb des Ortskerns liegt. Steig die Wendeltreppe des 42 m hohen Turms hinauf! Weit geht die Sicht hinaus auf die Ostsee und die „putzige“ Wiek. Interesse an (Militär-)Geschichte? In den Wäldern Hels erinnern Bunker und Türme an den Zweiten Weltkrieg: Helski Kompleks Muzealny.

    • 84-150 Hel
    • © Neirfy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Raubtieren in den Schlund gucken

    Die Hafenstadt (3500 Ew.) an der Südostspitze der Nehrung ist eine der ältesten kaschubischen Küstensiedlungen – anno 1387 wurde sie gegründet. Schön spaziert es sich auf der Promenade am Fischer- und Seglerhafen, gesäumt von Souvenirhändlern, Cafés und Pubs. Steuere auch ruhig mal eine fiszeria an, in der es – der Name sagt’s – Fisch gibt. Am besten schmeckt er in geräucherter Form. Nach dem Fischessen ein wenig Fischereikunde: Die 1417 erstmals erwähnte gotische Kirche St. Peter und Paul beherbergt ein sehenswertes Fischereimuseum. Auf dem einstigen Friedhof stehen historische Holzkähne und altes Fanggeschirr, drinnen erfährt man viel über die Geschichte und Entstehung Hels und darüber, wie die Ostsee die Form der Halbinsel immer wieder dramatisch veränderte. Auch die Kirche selbst war davon betroffen: Ende des 17.Jhs. stürzte sie ein, von einer Sturmflut schwer beschädigt. Einen Besuch wert ist auch das Fokarium, ein „Robbenkindergarten”. Es ist gar nicht lange her, da lebten in der Ostsee viele Kegelrobben, doch hemmungslose Jagd, Meeresverschmutzung und der starke Schiffsverkehr haben sie fast ausgerottet. Meeresbiologen der Universität Danzig richteten in Hel eine Forschungsstation ein, um den Bestand der Ostsee-Kegelrobben wieder aufzubauen. Hier werden die Tiere gezüchtet sowie verwaiste Jungrobben aufgezogen und später kontrolliert wieder freigelassen. Viel Spaß macht es, bei der Fütterung zuzusehen. Eine Wanderung lohnt sich zum Leuchtturm von Hel, der etwas außerhalb des Ortskerns liegt. Steig die Wendeltreppe des 42 m hohen Turms hinauf! Weit geht die Sicht hinaus auf die Ostsee und die „putzige“ Wiek. Interesse an (Militär-)Geschichte? In den Wäldern Hels erinnern Bunker und Türme an den Zweiten Weltkrieg: Helski Kompleks Muzealny.

    • 84-150 Hel

  • Kutter Restauracja Kawiarnia

    Restaurants
    • Fischgerichte
    Insider-Tipp
    Fangfrisch!

    Für Fisch gibt’s auf der Halbinsel kaum eine bessere Adresse als das kleine, urig-rustikal eingerichtete Restaurant nahe des Hafens von Hel. Wie wäre es mit pikanter Fischsuppe oder mit Dorsch auf Kartoffelstampf und Dillsauce? Auch polnische Klassiker wie Piroggen und Roggenmehlsuppe im ausgehöhlten Brot schmecken!

    Insider-Tipp
    Fangfrisch!

    Für Fisch gibt’s auf der Halbinsel kaum eine bessere Adresse als das kleine, urig-rustikal eingerichtete Restaurant nahe des Hafens von Hel. Wie wäre es mit pikanter Fischsuppe oder mit Dorsch auf Kartoffelstampf und Dillsauce? Auch polnische Klassiker wie Piroggen und Roggenmehlsuppe im ausgehöhlten Brot schmecken!


  • Maszoperia

    Restaurants
    • international

    In diesem gemütlichen Fischerhaus auf der Halbinsel Hel kann man gut speisen.

    In diesem gemütlichen Fischerhaus auf der Halbinsel Hel kann man gut speisen.


  • Latarnia Morska Hel

    Architektonische Highlights
    • © Denys Teternyk, Shutterstock

    Über 197 Stufen kann man die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen.

    • © Denys Teternyk, Shutterstock

    Über 197 Stufen kann man die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen.


  • Fokarium

    Botanische Gärten & Parks
    • © Stavrida, Shutterstock

    Im Robbenzentrum werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt.

    • © Stavrida, Shutterstock

    Im Robbenzentrum werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt.


  • Captain Morgan Pub

    Bars

    Das Captain Morgan Pub befindet sich in der Stadt Hel auf der gleichnamigen Halbinsel, vor der polnischen Küste. Das Pub ist sehr phantasievoll eingerichtet. Unzählige Taue, Ruder und andere Gegenstände der Seefahrt erzeugen das Gefühl, auf einem alten Schiff zu sein. Neben dem Pubbetrieb mit den klassischen Bier- und Whiskeysorten, gibt es hier eine ausgedehnte Speisekarte von Fisch, über Fleisch, bis hin zu Meeresfrüchten.

    Das Captain Morgan Pub befindet sich in der Stadt Hel auf der gleichnamigen Halbinsel, vor der polnischen Küste. Das Pub ist sehr phantasievoll eingerichtet. Unzählige Taue, Ruder und andere Gegenstände der Seefahrt erzeugen das Gefühl, auf einem alten Schiff zu sein. Neben dem Pubbetrieb mit den klassischen Bier- und Whiskeysorten, gibt es hier eine ausgedehnte Speisekarte von Fisch, über Fleisch, bis hin zu Meeresfrüchten.



MARCO POLO Reiseführer
Polnische Ostseeküste, Danzig

Buch, 9. Auflage · 17.95 €

Zwischen Backsteingotik und Hansestädten: Mit dem MARCO POLO Reiseführer an die polnische Ostseeküste und nach Danzig Weiße Strände, von Dünen und Kiefernwald gesäumt, mit Salzwiesen und Haffs dekoriert: Die polnische Ostseeküste wirkt wie ein liebliches Gemälde. Vom Zipfel der Insel Usedom über die Danziger Bucht bis zur Frischen Nehrung warten hier einzigartige Naturerlebnisse darauf, von dir entdeckt zu werden.

Damit dir in dieser vielseitigen Region nichts entgeht, findest du in deinem MARCO POLO Reiseführer alles, was du für eine maximal einfache Reiseplanung brauchst. So bist du ohne lange Vorbereitung bestens gerüstet für den perfekten Urlaub am Ostseestrand!

  • Das Beste zuerst: die MARCO POLO Top-Highlights und die MARCO POLO Bucketlist für die unvergesslichen Urlaubserlebnisse

  • Der Urlaubsplaner für den passenden Einstieg und sprechende Karten mit Tipps und Reisehacks für jede Region

  • MARCO POLO Best Of Tipps: konkrete Ideen für einen nachhaltigen Urlaub, typische Urlaubserlebnisse, die Reise mit Kindern und kleines Budget

  • Essen, Shopping, Sport: Stell dir mit den MARCO POLO Insider-Tipps das Programm zusammen, auf das du Lust hast

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  • Marco Polo Erlebnistouren: Ausflüge für Neugierige, Genießer, und für Familien – mit Karte oder App!

Action, Entspannung oder beides zusammen: Ostseeurlaub nach deinem Geschmack!

Ob Aktivurlaub in der Natur oder Städtetrip mit Kultur- und Architekturgenuss – die Region zwischen Stettin und Weichsel-Delta bietet für jeden das Passende. Begib dich im Wolliner Nationalpark auf die Suche nach brütenden Seeadlerpaaren, blicke vom Turm der Marienkirche über Danzigs Giebeldächer oder stürze dich im Surferparadies der Halbinsel Hel in die Wellen. Mit dem MARCO POLO Reiseführer für die polnische Ostseeküste stehen dir alle Möglichkeiten offen. Lass dich zu deinem Traumurlaub inspirieren!

ERLEBE LOS!

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