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Reiseführer
Masurische Seen - Der Osten

MARCO POLO Reiseführer

Masurische Seen

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Himmlische Ruhe und viel Natur: In Mazury Garbate, dem „Buckligen Masuren”, breitet sich vor dir ein sanftes Land von stiller Schönheit aus. Nur ein klein wenig abseits der großen masurischen Seen liegen die Städte Ełk (Lyck), Gołdap (Goldap) und Olecko (Treuburg).

Von hier aus ist es nur ein Katzensprung nach Russland, in den Bezirk Kaliningrad, nach Litauen und auch nach Weißrussland. Hier beginnt das „sibirische Polen“, wie man die Gegend mit den kalten und langen Wintern auch nennt. Der Osten Masurens ist wie geschaffen, wenn du dem Trubel für eine Weile entfliehen willst. Von der Hektik der Urlauberzentren ist hier nichts zu spüren, stattdessen gibt’s wildromantische und abgelegene Naturparadiese: Gleich hinter Gołdap beginnt die Rominter Heide, Ostpreußens legendärer Königsforst und einer der letzten Urwälder Europas.

Masurische Seen - Der Osten Sehenswertes & Restaurants

Ełcka Kolej Wąskotorowa
Touristenattraktionen
Ełk
Puszcza Borecka (Borkener Heide)
Landschaftliche Highlights
Kruklanki
Park wodny MOSiR
Schwimmen
Ełk
Ruiny Zamku Krzyżackiego
Architektonische Highlights
Ełk
Restauracja Mała
Restaurants
Ełk
Apartamenty Smętek
Restaurants
Ełk
Ostrykół
Geographical
Ostrykół
Stare Juchy
Geographical
Stare Juchy
Wieża ciśnień
Touristenattraktionen
Gołdap
ZAJAZD JURAND. HOTEL, NOCLEGI, POKOJE.
Restaurants
Gołdap
Gościniec Olecki - Karczma Margrabowa
Restaurants
Olecko
Wydminy
Geographical
Wydminy
Strand von Wydminy
Strände
Wydminy
Ełk
Geographical
Ełk
Wieża ciśnień w Ełku
Architektonische Highlights
Ełk
Olecko
Geographical
Olecko
Goldap
Geographical
Goldap
Pijalnia Wód Mineralnych i Leczniczych
Touristenattraktionen
Gołdap
Restauracja Matrioszka
Restaurants
Gołdap

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Schwimmen

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Schwimmen

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Geographical

    Strände


  • Ełcka Kolej Wąskotorowa

    Touristenattraktionen

    Wenn die schnaubende kleine Dampflok gemächlich durch die sanfte Wald- und Wiesenlandschaft zuckelt, fühlt man sich glatt in eine der Erzählungen von Siegfried Lenz zurückversetzt. Auf der 1910–17 gebauten Strecke (75 cm Spurweite) erreichte man innerhalb von einer Stunde Zawady (Sawaden) im Südosten von Ełk oder in zwei Stunden Turowo (Thurowen) im Nordwesten. Leider wurde der Betrieb des Bahnchens im Rahmen von Sparmaßnahmen ziemlich eingedampft, der „Ełka Wąskatorowa“ genannte Zug fährt heute nur noch bis in das Dörfchen Sypitki. Gruppen können auch Sonderfahrten bestellen, auf Wunsch spannen die Eisenbahner eine der alten Dampfloks vor. Das 1918 erbaute Betriebswerk des Bahnhofs Ełk ist heute ein Freilichtmuseum, in dem vier alte Dampflokomotiven auf Schmalspurfans warten.

    Wenn die schnaubende kleine Dampflok gemächlich durch die sanfte Wald- und Wiesenlandschaft zuckelt, fühlt man sich glatt in eine der Erzählungen von Siegfried Lenz zurückversetzt. Auf der 1910–17 gebauten Strecke (75 cm Spurweite) erreichte man innerhalb von einer Stunde Zawady (Sawaden) im Südosten von Ełk oder in zwei Stunden Turowo (Thurowen) im Nordwesten. Leider wurde der Betrieb des Bahnchens im Rahmen von Sparmaßnahmen ziemlich eingedampft, der „Ełka Wąskatorowa“ genannte Zug fährt heute nur noch bis in das Dörfchen Sypitki. Gruppen können auch Sonderfahrten bestellen, auf Wunsch spannen die Eisenbahner eine der alten Dampfloks vor. Das 1918 erbaute Betriebswerk des Bahnhofs Ełk ist heute ein Freilichtmuseum, in dem vier alte Dampflokomotiven auf Schmalspurfans warten.


  • Puszcza Borecka (Borkener Heide)

    Landschaftliche Highlights

    Über das Dorf Kruklanki (Kruglanken) am Gołdapiwo-See gelangt man zu einem in Europa einzigartigen Waldgebiet, dem Borkener Forst (Borkener Heide). Der 230 km² große Mischwald entwickelte sich über Jahrhunderte völlig urwüchsig. Der Forst liegt im sogenannten Buckligen Masuren (Mazury Garbate). Der Góra Lipowa (Lindenberg), der Góra Gęsia (Räuberberg) und der Diabla Góra (Teufelsberg) sind immerhin alle über 200 m hoch. Dazwischen liegen tiefe Schluchten, fließen kleine Bäche, breiten sich Sümpfe oder kleine Strudelseen aus. Da durch die vier Naturreservate kein markierter Wanderweg führt, solltest du auf der geteerten Waldstraße bleiben und am besten mit dem Fahrrad von der Försterei Wolisko aus eine Schleife durch den Urwald fahren. Es empfiehlt sich nicht, auf eigene Faust den Urwald entdecken zu wollen. Die Gefahr, sich zu verlaufen, ist groß. Andere Spaziergänger wird man kaum treffen, eher schon Füchse und Hasen, Dachse und Marder, und mit etwas Glück bekommst du auch Hirsche, Wildschweine, Elche und sogar Wölfe zu sehen. An den drei Waldseen, an denen man auf dem Weg von der Försterei Wolisko in die Dörfer Borki, Mazury und Szwalk vorbei- kommt, leben u. a. die seltenen Schwarzstörche, See-, Schrei- und Fischadler. Hier kannst du auch Boote ausleihen. 1956 wurden im Borkener Forst Wisente aus dem berühmten polnischen Białowieski-Nationalpark ausgesetzt. Inzwischen zählt die Herde rund 70 Tiere. In der Försterei Wolisko kannst du dir die Holztürme zeigen lassen, von denen du diese seltenen Tiere beobachten kannst. Wer dieses Naturparadies ein paar Tage lang erkunden möchte, sollte dies von Kruklanki aus tun. Hier sind viele Bauern auf Gäste eingerichtet und bieten Bed & Breakfast an oder Vollpension. Gut essen kannst du im Restaurant Pod Żubrem: Im „Zum Wisent“ gibt’s frischen Fisch vom Grill, deftige Fleischgerichte und eine schöne Gartenterrasse.

    • Kruklanki

    Über das Dorf Kruklanki (Kruglanken) am Gołdapiwo-See gelangt man zu einem in Europa einzigartigen Waldgebiet, dem Borkener Forst (Borkener Heide). Der 230 km² große Mischwald entwickelte sich über Jahrhunderte völlig urwüchsig. Der Forst liegt im sogenannten Buckligen Masuren (Mazury Garbate). Der Góra Lipowa (Lindenberg), der Góra Gęsia (Räuberberg) und der Diabla Góra (Teufelsberg) sind immerhin alle über 200 m hoch. Dazwischen liegen tiefe Schluchten, fließen kleine Bäche, breiten sich Sümpfe oder kleine Strudelseen aus. Da durch die vier Naturreservate kein markierter Wanderweg führt, solltest du auf der geteerten Waldstraße bleiben und am besten mit dem Fahrrad von der Försterei Wolisko aus eine Schleife durch den Urwald fahren. Es empfiehlt sich nicht, auf eigene Faust den Urwald entdecken zu wollen. Die Gefahr, sich zu verlaufen, ist groß. Andere Spaziergänger wird man kaum treffen, eher schon Füchse und Hasen, Dachse und Marder, und mit etwas Glück bekommst du auch Hirsche, Wildschweine, Elche und sogar Wölfe zu sehen. An den drei Waldseen, an denen man auf dem Weg von der Försterei Wolisko in die Dörfer Borki, Mazury und Szwalk vorbei- kommt, leben u. a. die seltenen Schwarzstörche, See-, Schrei- und Fischadler. Hier kannst du auch Boote ausleihen. 1956 wurden im Borkener Forst Wisente aus dem berühmten polnischen Białowieski-Nationalpark ausgesetzt. Inzwischen zählt die Herde rund 70 Tiere. In der Försterei Wolisko kannst du dir die Holztürme zeigen lassen, von denen du diese seltenen Tiere beobachten kannst. Wer dieses Naturparadies ein paar Tage lang erkunden möchte, sollte dies von Kruklanki aus tun. Hier sind viele Bauern auf Gäste eingerichtet und bieten Bed & Breakfast an oder Vollpension. Gut essen kannst du im Restaurant Pod Żubrem: Im „Zum Wisent“ gibt’s frischen Fisch vom Grill, deftige Fleischgerichte und eine schöne Gartenterrasse.

    • Kruklanki

  • Park wodny MOSiR

    Schwimmen

    Großes Schwimm- und Spaßbad mit Fitnessclub, Solarium, Aqua-Aerobic und Jacuzzi.

    Großes Schwimm- und Spaßbad mit Fitnessclub, Solarium, Aqua-Aerobic und Jacuzzi.


  • Ruiny Zamku Krzyżackiego

    Architektonische Highlights
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Auf einer kleinen Insel im Ełk-See, von der Altstadt über eine Brücke erreichbar, kündet eine Burgruine von den mittelalterlichen Wurzeln der Stadt. Als die Mönchsritter des Deutschen Ordens das „feste Hus“ 1398 gründeten, lag Lyck noch am Rand der urwaldhaften „Großen Wildnis“, regelmäßig belagert von den Galindern, den prußischen Ureinwohnern der Gegend. Deren Geschichte nahm kein gutes Ende: Die Ritter siegten, die Prussen gingen unter, die Burg verlor an Bedeutung und verfiel. Im 19.Jh. machte man ein Gefängnis draus, das immerhin bis 1976 in Betrieb blieb. Seither steht Ełks „Alcatraz“ leer, soll immer mal wieder restauriert und zu einem Museum werden, aber bei den Plänen blieb es bislang.

    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Auf einer kleinen Insel im Ełk-See, von der Altstadt über eine Brücke erreichbar, kündet eine Burgruine von den mittelalterlichen Wurzeln der Stadt. Als die Mönchsritter des Deutschen Ordens das „feste Hus“ 1398 gründeten, lag Lyck noch am Rand der urwaldhaften „Großen Wildnis“, regelmäßig belagert von den Galindern, den prußischen Ureinwohnern der Gegend. Deren Geschichte nahm kein gutes Ende: Die Ritter siegten, die Prussen gingen unter, die Burg verlor an Bedeutung und verfiel. Im 19.Jh. machte man ein Gefängnis draus, das immerhin bis 1976 in Betrieb blieb. Seither steht Ełks „Alcatraz“ leer, soll immer mal wieder restauriert und zu einem Museum werden, aber bei den Plänen blieb es bislang.


  • Restauracja Mała

    Restaurants
    • international

    Kleines Restaurant, an den Wänden ambitionierte Kunstfotografie, es gibt köstliche Fleischgerichte und Piroggen; abends Pub mit Musik.

    Kleines Restaurant, an den Wänden ambitionierte Kunstfotografie, es gibt köstliche Fleischgerichte und Piroggen; abends Pub mit Musik.


  • Apartamenty Smętek

    Restaurants
    • international

    Rustikaler Pub am See, zu dem auch ein Sommerlokal auf einem Marina-Steg gegenüber gehört – hier gibt’s frischen gegrillten Fisch und einen Bootsverleih.

    Rustikaler Pub am See, zu dem auch ein Sommerlokal auf einem Marina-Steg gegenüber gehört – hier gibt’s frischen gegrillten Fisch und einen Bootsverleih.


  • Ostrykół

    Geographical
    • © Jacek Sakowicz, Shutterstock

    Knapp 15 km südlich von Ełk liegt das Dorf Ostrykół, in dem eine Holzkirche von 1667 steht, die samt ihrer altertümlichen Innenausstattung – sehenswert sind vor allem der Taufengel und die Hirschkopf- leuchter aus dem 18.Jh. – alle Kriegswirren unbeschadet überstanden hat. 1990 wurde sie renoviert. Diese Kirche ist eine von nur zwei erhaltenen Holzkirchen in Masuren. Die andere steht im Dörfchen Wieliczki südöstlich von Olecko.

    • 19-335 Ostrykół
    • © Jacek Sakowicz, Shutterstock

    Knapp 15 km südlich von Ełk liegt das Dorf Ostrykół, in dem eine Holzkirche von 1667 steht, die samt ihrer altertümlichen Innenausstattung – sehenswert sind vor allem der Taufengel und die Hirschkopf- leuchter aus dem 18.Jh. – alle Kriegswirren unbeschadet überstanden hat. 1990 wurde sie renoviert. Diese Kirche ist eine von nur zwei erhaltenen Holzkirchen in Masuren. Die andere steht im Dörfchen Wieliczki südöstlich von Olecko.

    • 19-335 Ostrykół

  • Stare Juchy

    Geographical
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    In Stare Juchy, rund 20 km nordwestlich von Ełk, liegt bis heute ein eiszeitlicher Findling, der einst den Ureinwohnern Masurens als Opferstätte gedient hat. Selbst im 16.Jh. sollen hier noch Nachfahren der pruzzischen Sudauer kultische Feste mit Tieropfern gefeiert haben. Um diesen heidnischen Bräuchen entgegenzuwirken, wurde 1585 in Sichtweite des Opferplatzes ein christliches Gotteshaus errichtet, die barocke Dreifaltigkeitskirche. Sehenswert: ihre original erhaltenen Deckenmalereien. In Stare Juchy gibt es ein herrlich gele- genes Landhotel, das Siedlisko Morena, auf einer Halbinsel im Jezioro Laśmiady, dem Laschmieden-See. Auch das Essen ist hervorragend. Sie können hier aber auch Pilze und Beeren sammeln gehen und anschließend in der Küche zubereiten lassen oder selbst geangelte Fische auf dem hauseigenen Grill braten. Zum Haus gehört eine Ferienhaus siedlung, 2 km entfernt und ebenfalls am See gelegen.

    • 19-330 Stare Juchy
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    In Stare Juchy, rund 20 km nordwestlich von Ełk, liegt bis heute ein eiszeitlicher Findling, der einst den Ureinwohnern Masurens als Opferstätte gedient hat. Selbst im 16.Jh. sollen hier noch Nachfahren der pruzzischen Sudauer kultische Feste mit Tieropfern gefeiert haben. Um diesen heidnischen Bräuchen entgegenzuwirken, wurde 1585 in Sichtweite des Opferplatzes ein christliches Gotteshaus errichtet, die barocke Dreifaltigkeitskirche. Sehenswert: ihre original erhaltenen Deckenmalereien. In Stare Juchy gibt es ein herrlich gele- genes Landhotel, das Siedlisko Morena, auf einer Halbinsel im Jezioro Laśmiady, dem Laschmieden-See. Auch das Essen ist hervorragend. Sie können hier aber auch Pilze und Beeren sammeln gehen und anschließend in der Küche zubereiten lassen oder selbst geangelte Fische auf dem hauseigenen Grill braten. Zum Haus gehört eine Ferienhaus siedlung, 2 km entfernt und ebenfalls am See gelegen.

    • 19-330 Stare Juchy

  • Wieża ciśnień

    Touristenattraktionen
    • © aquatarkus, Shutterstock

    Der 1905 erbaute Goldaper Wasserturm ist meisterhaft restauriert worden und birgt unter der Kuppel ein schönes Café mit umlaufender Panoramaterrasse und einer Aussichtsplattform ganz oben in 46 m Höhe: Weit reicht der Blick bis hinein nach Russland. Sie können mit dem Fahrstuhl zum Café hochfahren, doch hinunter empfiehlt sich die Treppe: Auf jeder Etage sind historische Fotos und Karten von Gołdap ausgestellt.

    • © aquatarkus, Shutterstock

    Der 1905 erbaute Goldaper Wasserturm ist meisterhaft restauriert worden und birgt unter der Kuppel ein schönes Café mit umlaufender Panoramaterrasse und einer Aussichtsplattform ganz oben in 46 m Höhe: Weit reicht der Blick bis hinein nach Russland. Sie können mit dem Fahrstuhl zum Café hochfahren, doch hinunter empfiehlt sich die Treppe: Auf jeder Etage sind historische Fotos und Karten von Gołdap ausgestellt.


  • ZAJAZD JURAND. HOTEL, NOCLEGI, POKOJE.

    Restaurants
    • international

    Im Restaurant des gleichnamigen Gästehauses wird polnisch aufgetischt, dazu gibt’s regionale Spezialitäten wie kartasze (gefüllte Kartoffelklöße).

    Im Restaurant des gleichnamigen Gästehauses wird polnisch aufgetischt, dazu gibt’s regionale Spezialitäten wie kartasze (gefüllte Kartoffelklöße).


  • Gościniec Olecki - Karczma Margrabowa

    Restaurants
    • international

    Masurische und altpolnische Kost wie Teigtaschen mit Linsen oder Pflaumensuppe, aufgetischt in einem reetgedeckten Holzhaus am Olecko-See. Es gehört zur Feriensiedlung Gościniec Olecki, wer hier länger gern bleiben würde: Im Obergeschoss gibts sechs Gästezimmer und ein paar schöne Holzhütten nebenan im Wald.

    Masurische und altpolnische Kost wie Teigtaschen mit Linsen oder Pflaumensuppe, aufgetischt in einem reetgedeckten Holzhaus am Olecko-See. Es gehört zur Feriensiedlung Gościniec Olecki, wer hier länger gern bleiben würde: Im Obergeschoss gibts sechs Gästezimmer und ein paar schöne Holzhütten nebenan im Wald.


  • Wydminy

    Geographical
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Das Dorf hat keine architektonischen Perlen zu bieten, ist aber ein super Ziel für Urlauber: Es gibt eine Handvoll Supermärkte, Restaurants, ein Eiscafé und vor allem einen sehr schönen See mit Promenade und Strand. Du kannst dort hervorragend baden und dir ein Kajak oder Tretboot ausleihen. Der Jezioro Wydmińskie geht nahtlos in weitere kleine Seen über, sodass du mühelos einen halben Tag lang sehr idyllisch herumpaddeln kannst.

    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Das Dorf hat keine architektonischen Perlen zu bieten, ist aber ein super Ziel für Urlauber: Es gibt eine Handvoll Supermärkte, Restaurants, ein Eiscafé und vor allem einen sehr schönen See mit Promenade und Strand. Du kannst dort hervorragend baden und dir ein Kajak oder Tretboot ausleihen. Der Jezioro Wydmińskie geht nahtlos in weitere kleine Seen über, sodass du mühelos einen halben Tag lang sehr idyllisch herumpaddeln kannst.


  • Strand von Wydminy

    Strände

    Ein sehr schöner See mit Promenade und Strand. Du kannst dort hervorragend baden und dir ein Kajak oder Tretboot ausleihen.

    Ein sehr schöner See mit Promenade und Strand. Du kannst dort hervorragend baden und dir ein Kajak oder Tretboot ausleihen.


  • Ełk

    Geographical
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Lyck war einmal das Zentrum des polnischsprachigen Masuren – hier wurde 1842 die erste masurische Zeitung gedruckt. Dann kam der Zweite Weltkrieg, und die Lage direkt an der damaligen deutsch-polnischen Grenze wurde dem Städtchen zum Verhängnis: fast vollständige Zerstörung.

    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Lyck war einmal das Zentrum des polnischsprachigen Masuren – hier wurde 1842 die erste masurische Zeitung gedruckt. Dann kam der Zweite Weltkrieg, und die Lage direkt an der damaligen deutsch-polnischen Grenze wurde dem Städtchen zum Verhängnis: fast vollständige Zerstörung.


  • Wieża ciśnień w Ełku

    Architektonische Highlights
    • © sarka, Shutterstock

    Der über hundert Jahre alte Wasserturm von Ełk ist einer der besterhaltenen Türme Masurens. Wer sich die 33 m nach oben zur Aussichtsplattform im fünften Stock bemüht, wird mit einer tollen Aussicht belohnt. Zudem gibt´s noch ein kleines Museum, in dem alle möglichen lustigen Stücke rund ums Wasser ausgestellt sind, zum Beispiel historische Feuerwehrausstattung wie Pumpen und Schläuche. Achte auch auf Aushänge: Das kleine Café im Turm ist ein häufiger Treffpunkt der deutschen Minderheit mit Lesungen und Gesprächen.

    • © sarka, Shutterstock

    Der über hundert Jahre alte Wasserturm von Ełk ist einer der besterhaltenen Türme Masurens. Wer sich die 33 m nach oben zur Aussichtsplattform im fünften Stock bemüht, wird mit einer tollen Aussicht belohnt. Zudem gibt´s noch ein kleines Museum, in dem alle möglichen lustigen Stücke rund ums Wasser ausgestellt sind, zum Beispiel historische Feuerwehrausstattung wie Pumpen und Schläuche. Achte auch auf Aushänge: Das kleine Café im Turm ist ein häufiger Treffpunkt der deutschen Minderheit mit Lesungen und Gesprächen.


  • Olecko

    Geographical
    • © rtur Bociarski, Shutterstock

    Das 16 500-Ew.-Städtchen im Nordosten Masurens zieht jeden Juli Rockfans und -bands aus ganz Polen an: „Haltestelle Olecko“ heißt das Festival, das den beschaulichen Ort für drei Tage in einen Ausnahme zustand versetzt. Wem der Rummel zu viel wird, der kann in den nahen Wigry-Nationalpark flüchten. Olecko liegt idyllisch am gleichnamigen See, um den ein schöner Wanderweg führt, in drei Stunden hat man den Jezioro Olecko umrundet. Hier im „Buckligen Masuren“ wechseln sich sanft geschwungene Hügel mit Tälern und malerisch gelegenen Dörfern ab. In der Stadt an der einstigen polnisch-masurischen Grenze hat der Krieg schlimm gewütet, viel Sehenswertes blieb nicht erhalten. Erstaunlich ist aber nach wie vor der 7 ha große Marktplatz, er war mal der größte ganz Preußens. Am See steht noch die alte wilhelminische Badeanstalt.

    • © rtur Bociarski, Shutterstock

    Das 16 500-Ew.-Städtchen im Nordosten Masurens zieht jeden Juli Rockfans und -bands aus ganz Polen an: „Haltestelle Olecko“ heißt das Festival, das den beschaulichen Ort für drei Tage in einen Ausnahme zustand versetzt. Wem der Rummel zu viel wird, der kann in den nahen Wigry-Nationalpark flüchten. Olecko liegt idyllisch am gleichnamigen See, um den ein schöner Wanderweg führt, in drei Stunden hat man den Jezioro Olecko umrundet. Hier im „Buckligen Masuren“ wechseln sich sanft geschwungene Hügel mit Tälern und malerisch gelegenen Dörfern ab. In der Stadt an der einstigen polnisch-masurischen Grenze hat der Krieg schlimm gewütet, viel Sehenswertes blieb nicht erhalten. Erstaunlich ist aber nach wie vor der 7 ha große Marktplatz, er war mal der größte ganz Preußens. Am See steht noch die alte wilhelminische Badeanstalt.


  • Goldap

    Geographical
    • © aquatarkus, Shutterstock

    Ganze 4 km sind es von Gołdap zur russischen Grenze – genauer gesagt in die russische Exklave Kaliningrad. Viele Jahre war das nicht gerade die beste Voraussetzung für Fortschritt und Wohlstand. Man steckte im äußersten Winkel Polens fest, mit dem Rücken zu einer geschlossenen Grenze. Erst seit 1993 gibt es einen Grenzübergang in Gusewie (für die Einreise in das Kaliningrader Gebiet ist ein russisches Visum nötig, das Touristen bereits zu Hause beantragen müssen). Der 13 500-Ew.-Stadt hat die Öffnung gutgetan, sie macht einen gepflegten Eindruck. Sogar ein kleiner Grenzverkehr für Bewohner der anliegenden Gemeinden auf beiden Seiten wurde eingeführt und belebte Gołdap zusätzlich. Diese Neuerung liegt aber aktuell aus politischen Gründen leider auf Eis.

    • © aquatarkus, Shutterstock

    Ganze 4 km sind es von Gołdap zur russischen Grenze – genauer gesagt in die russische Exklave Kaliningrad. Viele Jahre war das nicht gerade die beste Voraussetzung für Fortschritt und Wohlstand. Man steckte im äußersten Winkel Polens fest, mit dem Rücken zu einer geschlossenen Grenze. Erst seit 1993 gibt es einen Grenzübergang in Gusewie (für die Einreise in das Kaliningrader Gebiet ist ein russisches Visum nötig, das Touristen bereits zu Hause beantragen müssen). Der 13 500-Ew.-Stadt hat die Öffnung gutgetan, sie macht einen gepflegten Eindruck. Sogar ein kleiner Grenzverkehr für Bewohner der anliegenden Gemeinden auf beiden Seiten wurde eingeführt und belebte Gołdap zusätzlich. Diese Neuerung liegt aber aktuell aus politischen Gründen leider auf Eis.


  • Pijalnia Wód Mineralnych i Leczniczych

    Touristenattraktionen

    Klingt nicht sexy, ist aber ein richtig netter Ort. Gradierwerke (polnisch: tężnie solankowe) sind Anlagen zur Salzgewinnung aus hohen Holzgerüsten, die mit Reisigbündeln ausgefüllt sind. Die Verunreinigungen lagern sich im Gestrüpp ab, und übrig bleibt blitzsauberes Salz zum Essen, aber eben auch zum Einatmen. Und genau deswegen ist es eine sehr beliebte Einrichtung in Kurorten. So kannst du auch in Gołdap durch diese Konstruktion hin- und herschreiten, tiefe Atemzüge nehmen und nachher feststellen, dass deine Lunge schon lange nicht mehr so frei war.

    Klingt nicht sexy, ist aber ein richtig netter Ort. Gradierwerke (polnisch: tężnie solankowe) sind Anlagen zur Salzgewinnung aus hohen Holzgerüsten, die mit Reisigbündeln ausgefüllt sind. Die Verunreinigungen lagern sich im Gestrüpp ab, und übrig bleibt blitzsauberes Salz zum Essen, aber eben auch zum Einatmen. Und genau deswegen ist es eine sehr beliebte Einrichtung in Kurorten. So kannst du auch in Gołdap durch diese Konstruktion hin- und herschreiten, tiefe Atemzüge nehmen und nachher feststellen, dass deine Lunge schon lange nicht mehr so frei war.


  • Restauracja Matrioszka

    Restaurants
    • russisch

    Wenn man schon mal direkt an der Grenze zu Russland ist (bzw. zur russischen Enklave Kaliningrad), warum dann nicht in einem russisch angehauchten Lokal satt werden? Klassische polnische Küche gibt es aber auch. Drinnen geht es bäuerlich-gemütlich zu mit Kamin und netter Bedienung. Alles wird frisch zubereitet, darum sind die Wartezeiten auch länger. Die Piroggen sind klasse, aber auch z. B. der Reibekuchen mit Kaviar und Lachs.

    Wenn man schon mal direkt an der Grenze zu Russland ist (bzw. zur russischen Enklave Kaliningrad), warum dann nicht in einem russisch angehauchten Lokal satt werden? Klassische polnische Küche gibt es aber auch. Drinnen geht es bäuerlich-gemütlich zu mit Kamin und netter Bedienung. Alles wird frisch zubereitet, darum sind die Wartezeiten auch länger. Die Piroggen sind klasse, aber auch z. B. der Reibekuchen mit Kaviar und Lachs.


MARCO POLO Reiseführer
Masurische Seen

Buch, 13. Auflage · 15.95 €

Urlaub, wo sich das Leben Zeit nimmt: Mit dem MARCO POLO Reiseführer zu den Masurischen Seen Masuren sieht aus wie ein Gemälde: viel Grün, viel Blau und ganz viel Freiraum. Die malerische Wald- und Seenlandschaft ist wie gemacht für Wanderungen, Segeltörns, Rad- und Paddeltouren.

Ob Aktivurlaub oder Entspannung pur: Dein MARCO POLO Reiseführer ist der ideale Begleiter, wenn du die Masurischen Seen erkundest.

  • Entdecke Masuren auf dem Rad, im Kajak oder zu Fuß mit den MARCO POLO Erlebnistouren und der kostenlosen Touren-App
  • Alle Highlights im Überblick: Sehenswürdigkeiten, die du nicht verpassen solltest, und Insider-Tipps, die nicht jeder kennt
  • Die besten Restaurants, Shops und Aktivitäten für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel
  • Mit Best-of-Tipps für Low-Budget, Urlaub mit Kindern oder Regentage
  • So behältst du den Überblick im Land der 1000 Seen: Alle Highlight-Karten und Stadtpläne wurden komplett überarbeitet

Unterwegs im „Land ohne Eile“ mit deinem MARCO POLO Reiseführer

In Masuren zieht die Zeit still ihre Kreise. Mit den MARCO POLO Erlebnistouren und der kostenlosen Touren-App kannst du gemütlich im Kajak von See zu See paddeln oder beim Wandern in den letzten Urwäldern Europas nach Wisenten suchen. Geschichtsfans erkunden die Überreste des Führerbunkers im Wald bei Ke?trzyn oder bestaunen mächtige Ordensburgen auf den Hügeln. Das ist dir nicht aufregend genug? Dann schwing dich durch den Seilpark in den Bauruinen des nie vollendeten Masurischen Kanals!

Egal wie dein perfekter Urlaubstag aussieht – mit dem MARCO POLO Reiseführer entdeckst du die Masurischen Seen in deinem eigenen Rhythmus.

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