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Reiseführer
Lyck

MARCO POLO Reiseführer

Masurische Seen

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Lyck war einmal das Zentrum des polnischsprachigen Masuren – hier wurde 1842 die erste masurische Zeitung gedruckt. Dann kam der Zweite Weltkrieg, und die Lage an der damaligen deutschpolnischen Grenze erwies sich für das Städtchen als verhängnisvoll: Es wurde fast vollständig zerstört.

Bedeutende historische Baudenkmäler gibt es entsprechend nicht zu bewundern, vom historischen Ortskern hat sich aber doch einiges erhalten. Mit 60 100 Einwohnern wirkt Ełk fast schon großstädtisch. In der Umgebung prägen kleine und große Seen ein noch recht ursprüngliches Landschaftsbild; mitten im Ort breitet sich der Jezioro Ełkie (Ełk-See) aus. Auf der kilometerlangen Uferpromenade tummeln sich im Sommer Urlauber und Einheimische und stehen gemeinsam an den Eisdielen Schlange.

Und dann ist da noch die Geschichte von einer „Kleinbahn namens Popp“: In Lyck kam 1926 der Schriftsteller Siegfried Lenz („Deutschstunde“) als Sohn eines Zollbeamten zur Welt. Er hat dem Vorkriegsleben der „Leutchen“ in seiner Heimat mit nostalgischskurrilen Erzählungen ein literarisches Denkmal gesetzt, am schönsten in „So zärtlich war Suleyken“.

Lyck Sehenswertes & Restaurants

Ełcka Kolej Wąskotorowa
Touristenattraktionen
Ełk
Park wodny MOSiR
Schwimmen
Ełk
Ruiny Zamku Krzyżackiego
Architektonische Highlights
Ełk
Restauracja Mała
Restaurants
Ełk
Apartamenty Smętek
Restaurants
Ełk
Ełk
Geographical
Ełk
Wieża ciśnień w Ełku
Architektonische Highlights
Ełk

    Touristenattraktionen

    Schwimmen

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Touristenattraktionen

    Schwimmen

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Geographical


  • Ełcka Kolej Wąskotorowa

    Touristenattraktionen

    Wenn die schnaubende kleine Dampflok gemächlich durch die sanfte Wald- und Wiesenlandschaft zuckelt, fühlt man sich glatt in eine der Erzählungen von Siegfried Lenz zurückversetzt. Auf der 1910–17 gebauten Strecke (75 cm Spurweite) erreichte man innerhalb von einer Stunde Zawady (Sawaden) im Südosten von Ełk oder in zwei Stunden Turowo (Thurowen) im Nordwesten. Leider wurde der Betrieb des Bahnchens im Rahmen von Sparmaßnahmen ziemlich eingedampft, der „Ełka Wąskatorowa“ genannte Zug fährt heute nur noch bis in das Dörfchen Sypitki. Gruppen können auch Sonderfahrten bestellen, auf Wunsch spannen die Eisenbahner eine der alten Dampfloks vor. Das 1918 erbaute Betriebswerk des Bahnhofs Ełk ist heute ein Freilichtmuseum, in dem vier alte Dampflokomotiven auf Schmalspurfans warten.

    Wenn die schnaubende kleine Dampflok gemächlich durch die sanfte Wald- und Wiesenlandschaft zuckelt, fühlt man sich glatt in eine der Erzählungen von Siegfried Lenz zurückversetzt. Auf der 1910–17 gebauten Strecke (75 cm Spurweite) erreichte man innerhalb von einer Stunde Zawady (Sawaden) im Südosten von Ełk oder in zwei Stunden Turowo (Thurowen) im Nordwesten. Leider wurde der Betrieb des Bahnchens im Rahmen von Sparmaßnahmen ziemlich eingedampft, der „Ełka Wąskatorowa“ genannte Zug fährt heute nur noch bis in das Dörfchen Sypitki. Gruppen können auch Sonderfahrten bestellen, auf Wunsch spannen die Eisenbahner eine der alten Dampfloks vor. Das 1918 erbaute Betriebswerk des Bahnhofs Ełk ist heute ein Freilichtmuseum, in dem vier alte Dampflokomotiven auf Schmalspurfans warten.


  • Park wodny MOSiR

    Schwimmen

    Großes Schwimm- und Spaßbad mit Fitnessclub, Solarium, Aqua-Aerobic und Jacuzzi.

    Großes Schwimm- und Spaßbad mit Fitnessclub, Solarium, Aqua-Aerobic und Jacuzzi.


  • Ruiny Zamku Krzyżackiego

    Architektonische Highlights
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Auf einer kleinen Insel im Ełk-See, von der Altstadt über eine Brücke erreichbar, kündet eine Burgruine von den mittelalterlichen Wurzeln der Stadt. Als die Mönchsritter des Deutschen Ordens das „feste Hus“ 1398 gründeten, lag Lyck noch am Rand der urwaldhaften „Großen Wildnis“, regelmäßig belagert von den Galindern, den prußischen Ureinwohnern der Gegend. Deren Geschichte nahm kein gutes Ende: Die Ritter siegten, die Prussen gingen unter, die Burg verlor an Bedeutung und verfiel. Im 19.Jh. machte man ein Gefängnis draus, das immerhin bis 1976 in Betrieb blieb. Seither steht Ełks „Alcatraz“ leer, soll immer mal wieder restauriert und zu einem Museum werden, aber bei den Plänen blieb es bislang.

    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Auf einer kleinen Insel im Ełk-See, von der Altstadt über eine Brücke erreichbar, kündet eine Burgruine von den mittelalterlichen Wurzeln der Stadt. Als die Mönchsritter des Deutschen Ordens das „feste Hus“ 1398 gründeten, lag Lyck noch am Rand der urwaldhaften „Großen Wildnis“, regelmäßig belagert von den Galindern, den prußischen Ureinwohnern der Gegend. Deren Geschichte nahm kein gutes Ende: Die Ritter siegten, die Prussen gingen unter, die Burg verlor an Bedeutung und verfiel. Im 19.Jh. machte man ein Gefängnis draus, das immerhin bis 1976 in Betrieb blieb. Seither steht Ełks „Alcatraz“ leer, soll immer mal wieder restauriert und zu einem Museum werden, aber bei den Plänen blieb es bislang.


  • Restauracja Mała

    Restaurants
    • international

    Kleines Restaurant, an den Wänden ambitionierte Kunstfotografie, es gibt köstliche Fleischgerichte und Piroggen; abends Pub mit Musik.

    Kleines Restaurant, an den Wänden ambitionierte Kunstfotografie, es gibt köstliche Fleischgerichte und Piroggen; abends Pub mit Musik.


  • Apartamenty Smętek

    Restaurants
    • international

    Rustikaler Pub am See, zu dem auch ein Sommerlokal auf einem Marina-Steg gegenüber gehört – hier gibt’s frischen gegrillten Fisch und einen Bootsverleih.

    Rustikaler Pub am See, zu dem auch ein Sommerlokal auf einem Marina-Steg gegenüber gehört – hier gibt’s frischen gegrillten Fisch und einen Bootsverleih.


  • Ełk

    Geographical
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Lyck war einmal das Zentrum des polnischsprachigen Masuren – hier wurde 1842 die erste masurische Zeitung gedruckt. Dann kam der Zweite Weltkrieg, und die Lage direkt an der damaligen deutsch-polnischen Grenze wurde dem Städtchen zum Verhängnis: fast vollständige Zerstörung.

    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Lyck war einmal das Zentrum des polnischsprachigen Masuren – hier wurde 1842 die erste masurische Zeitung gedruckt. Dann kam der Zweite Weltkrieg, und die Lage direkt an der damaligen deutsch-polnischen Grenze wurde dem Städtchen zum Verhängnis: fast vollständige Zerstörung.


  • Wieża ciśnień w Ełku

    Architektonische Highlights
    • © sarka, Shutterstock

    Der über hundert Jahre alte Wasserturm von Ełk ist einer der besterhaltenen Türme Masurens. Wer sich die 33 m nach oben zur Aussichtsplattform im fünften Stock bemüht, wird mit einer tollen Aussicht belohnt. Zudem gibt´s noch ein kleines Museum, in dem alle möglichen lustigen Stücke rund ums Wasser ausgestellt sind, zum Beispiel historische Feuerwehrausstattung wie Pumpen und Schläuche. Achte auch auf Aushänge: Das kleine Café im Turm ist ein häufiger Treffpunkt der deutschen Minderheit mit Lesungen und Gesprächen.

    • © sarka, Shutterstock

    Der über hundert Jahre alte Wasserturm von Ełk ist einer der besterhaltenen Türme Masurens. Wer sich die 33 m nach oben zur Aussichtsplattform im fünften Stock bemüht, wird mit einer tollen Aussicht belohnt. Zudem gibt´s noch ein kleines Museum, in dem alle möglichen lustigen Stücke rund ums Wasser ausgestellt sind, zum Beispiel historische Feuerwehrausstattung wie Pumpen und Schläuche. Achte auch auf Aushänge: Das kleine Café im Turm ist ein häufiger Treffpunkt der deutschen Minderheit mit Lesungen und Gesprächen.



MARCO POLO Reiseführer
Masurische Seen

Buch, 13. Auflage · 15.95 €

Urlaub, wo sich das Leben Zeit nimmt: Mit dem MARCO POLO Reiseführer zu den Masurischen Seen Masuren sieht aus wie ein Gemälde: viel Grün, viel Blau und ganz viel Freiraum. Die malerische Wald- und Seenlandschaft ist wie gemacht für Wanderungen, Segeltörns, Rad- und Paddeltouren.

Ob Aktivurlaub oder Entspannung pur: Dein MARCO POLO Reiseführer ist der ideale Begleiter, wenn du die Masurischen Seen erkundest.

  • Entdecke Masuren auf dem Rad, im Kajak oder zu Fuß mit den MARCO POLO Erlebnistouren und der kostenlosen Touren-App
  • Alle Highlights im Überblick: Sehenswürdigkeiten, die du nicht verpassen solltest, und Insider-Tipps, die nicht jeder kennt
  • Die besten Restaurants, Shops und Aktivitäten für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel
  • Mit Best-of-Tipps für Low-Budget, Urlaub mit Kindern oder Regentage
  • So behältst du den Überblick im Land der 1000 Seen: Alle Highlight-Karten und Stadtpläne wurden komplett überarbeitet

Unterwegs im „Land ohne Eile“ mit deinem MARCO POLO Reiseführer

In Masuren zieht die Zeit still ihre Kreise. Mit den MARCO POLO Erlebnistouren und der kostenlosen Touren-App kannst du gemütlich im Kajak von See zu See paddeln oder beim Wandern in den letzten Urwäldern Europas nach Wisenten suchen. Geschichtsfans erkunden die Überreste des Führerbunkers im Wald bei Ke?trzyn oder bestaunen mächtige Ordensburgen auf den Hügeln. Das ist dir nicht aufregend genug? Dann schwing dich durch den Seilpark in den Bauruinen des nie vollendeten Masurischen Kanals!

Egal wie dein perfekter Urlaubstag aussieht – mit dem MARCO POLO Reiseführer entdeckst du die Masurischen Seen in deinem eigenen Rhythmus.

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