
Reiseführer Gran Canaria - Das Landesinnere

Ist erwähnt in Reiseführer:
- Reiseführer
- Europa
- Spanien
- Kanarische Inseln
- Gran Canaria
- Gran Canaria - Das LandesinnereSehenswertes & Restaurants
Oft wird vergessen, dass sich die Bergwelt der Insel fast 2000 m hoch in den Sonnenhimmel reckt. Auf dem Pico de las Nieves, dem mit 1949 m höchsten Gipfel Gran Canarias, herrschen im Schnitt 10 bis 20 Grad niedrigere Temperaturen als an der Küste! Nicht umsonst wird er „Schneegipfel“ genannt. Während sich in den Koffern der Urlauber T-Shirts und Shorts stapeln, legen die Bergbewohner zwischen Dezember und Februar stets eine dicke Jacke bereit.
Doch nicht nur das Klima kann rau sein, auch die Landschaft ist oft kahl und schroff. Wenn dunkle Wolken den Felsen und Graten ein bedrohliches Gesicht geben, versteht man den Dichter Miguel de Unamuno, dem all das wie ein „versteinertes Gewitter“ vorkam. Schluchten haben sich tief in den Gebirgsstock gefräst, dann wieder kommt eine Hochebene platt wie ein Bügelbrett in den Blick. Stauseen und lichte Kiefernwälder sorgen für grüne Tupfer. Und in den stillen Bergdörfern geht der Alltag seinen ruhigen, unaufgeregten Gang.
Gran Canaria - Das Landesinnere Sehenswertes & Restaurants



















Geographical
Geographical
Landschaftliche Highlights
Delikatessenladen
Touristenattraktionen
Restaurants
Cafés
Architektonische Highlights
Museen
Tejeda
Geographical © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Der rund 1050 m hoch gelegene Ort ist wohl der malerischste Gran Canarias und deshalb bei Besuchern ein beliebtes Fotomotiv. Auf mehreren Hügeln und Plateaus liegt er am sonnendurchfluteten Südhang einer gewaltigen Schlucht, umschlossen von hohen Bergen. Weiß getünchte Häuser mit grünen Fensterläden und hölzernen Balkonen betonen kanarische Traditionen. Gassen, Stiegen und Plätze umrahmen die Kirche. Entlang der Hauptstraße spaziert man entspannt wie auf einer Promenade.
- Tejeda
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Der rund 1050 m hoch gelegene Ort ist wohl der malerischste Gran Canarias und deshalb bei Besuchern ein beliebtes Fotomotiv. Auf mehreren Hügeln und Plateaus liegt er am sonnendurchfluteten Südhang einer gewaltigen Schlucht, umschlossen von hohen Bergen. Weiß getünchte Häuser mit grünen Fensterläden und hölzernen Balkonen betonen kanarische Traditionen. Gassen, Stiegen und Plätze umrahmen die Kirche. Entlang der Hauptstraße spaziert man entspannt wie auf einer Promenade.
- Tejeda
Pico de las Nieves
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Mit 1949 m über dem Meeresspiegel ist die "Schneespitze" Gran Canarias höchster Berg. Tatsächlich schneit es hier manchmal im Winter. Einzigartig ist die Fernsicht von der Straße über weite Teile der Insel. An klaren Tagen scheint Teneriffas Teide zum Greifen nah: Mit dem Fernglas erkennt man von einem anderen Punkt aus sogar die kleine Schwester Gomera. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bergkuppe, dem Pozo de la Nieve Grande (nahe den Antennen), erspäht man an besonders klaren Tagen den Südzipfel Fuerteventuras. Auf den Berggipfel selbst kann man nicht steigen. Er ist Teil einer militärischen Horchanlage und gesichertes Sperrgebiet.
- Cruz de Tejeda
© Glow Images
Mit 1949 m über dem Meeresspiegel ist die "Schneespitze" Gran Canarias höchster Berg. Tatsächlich schneit es hier manchmal im Winter. Einzigartig ist die Fernsicht von der Straße über weite Teile der Insel. An klaren Tagen scheint Teneriffas Teide zum Greifen nah: Mit dem Fernglas erkennt man von einem anderen Punkt aus sogar die kleine Schwester Gomera. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bergkuppe, dem Pozo de la Nieve Grande (nahe den Antennen), erspäht man an besonders klaren Tagen den Südzipfel Fuerteventuras. Auf den Berggipfel selbst kann man nicht steigen. Er ist Teil einer militärischen Horchanlage und gesichertes Sperrgebiet.
- Cruz de Tejeda
Roque Nublo
Landschaftliche Highlights © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Wie der Faustkeil eines Riesen ragt das bekannteste Wahrzeichen Gran Canarias in den Himmel: der 1813 m hohe "Wolkenfels", ebenfalls ein Basaltblock, der 80 m hoch auf einem Tafelberg steht. Wie der Roque Bentayga war auch er den Urkanariern heilig. Zwei Plateaus eröffnen grandiose Fernsichten über weite Teile der Insel und bis nach Teneriffa. Auf die beiden steinernen Begleiter des Roque Nublo, Fraile und Rana sollte man ebenfalls achten. Je nachdem, wo man sich gerade befindet, erkennt man mit ein wenig Fantasie tatsächlich die Profile eines Mönchs (spanisch: fraile) und eines Froschs (spanisch: rana) in den Felsen. Folgt man der Straße weiter bergauf, erreicht man nach wenigen Minuten einen der beliebtesten Picknickplätze der Canarios in den Llanos de la Pez. Die Grillplätze und Tische sind an den Wochenenden voll besetzt, Einheimische kommen mit ihren Familien gerne zum Ausspannen in schöner Landschaft hierher: Für kontaktfreudige Touristen ist das eine gute Gelegenheit, sich mal unter das Volk zu mischen. Ein paar Meter weiter liegen für diese Breitengrade ungewöhnliche Birnen- und Apfelbaumplantagen.
- Ayacata
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Wie der Faustkeil eines Riesen ragt das bekannteste Wahrzeichen Gran Canarias in den Himmel: der 1813 m hohe "Wolkenfels", ebenfalls ein Basaltblock, der 80 m hoch auf einem Tafelberg steht. Wie der Roque Bentayga war auch er den Urkanariern heilig. Zwei Plateaus eröffnen grandiose Fernsichten über weite Teile der Insel und bis nach Teneriffa. Auf die beiden steinernen Begleiter des Roque Nublo, Fraile und Rana sollte man ebenfalls achten. Je nachdem, wo man sich gerade befindet, erkennt man mit ein wenig Fantasie tatsächlich die Profile eines Mönchs (spanisch: fraile) und eines Froschs (spanisch: rana) in den Felsen. Folgt man der Straße weiter bergauf, erreicht man nach wenigen Minuten einen der beliebtesten Picknickplätze der Canarios in den Llanos de la Pez. Die Grillplätze und Tische sind an den Wochenenden voll besetzt, Einheimische kommen mit ihren Familien gerne zum Ausspannen in schöner Landschaft hierher: Für kontaktfreudige Touristen ist das eine gute Gelegenheit, sich mal unter das Volk zu mischen. Ein paar Meter weiter liegen für diese Breitengrade ungewöhnliche Birnen- und Apfelbaumplantagen.
- Ayacata
Artenara
Geographical © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
In Artenara leben die Ew. noch heute größtenteils in Höhlen. 30 Jahre alt sind die jüngsten, einige 100 Jahre alt die ältesten Höhlenwohnungen. Die Altkanarier wussten schon, was sie taten: "Alte, Edle und Könige wohnen in Höhlen, um im Winter die in den Poren der Erde zurückgezogene Wärme zu genießen und sich im Sommer an der Frische zu erquicken, die sich dorthin vor den heißen Strahlen der Sonne flüchtet", stellte 1590 der italienische Architekt Leonardo Torriani fest, als er die Wohnungen der Insulaner besichtigte. Das Mikroklima einer Höhle ist einzigartig: im Sommer kühl, im Winter warm. Das ist in Artenara besonders praktisch, denn mit 1270 m über dem Meer ist es der höchstgelegene Ort Gran Canarias. Da kann es im Winter mächtig kalt werden. Das Zentrum Artenaras liegt bei der Kirche auf der Bergkuppe. Hier ist relativ viel Raum, daher wurden Straßen und Plätze großzügig gestaltet. Artenara hat bis heute kaum hässliche Neubauten.
- Artenara
- http://www.artenara.es/
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
In Artenara leben die Ew. noch heute größtenteils in Höhlen. 30 Jahre alt sind die jüngsten, einige 100 Jahre alt die ältesten Höhlenwohnungen. Die Altkanarier wussten schon, was sie taten: "Alte, Edle und Könige wohnen in Höhlen, um im Winter die in den Poren der Erde zurückgezogene Wärme zu genießen und sich im Sommer an der Frische zu erquicken, die sich dorthin vor den heißen Strahlen der Sonne flüchtet", stellte 1590 der italienische Architekt Leonardo Torriani fest, als er die Wohnungen der Insulaner besichtigte. Das Mikroklima einer Höhle ist einzigartig: im Sommer kühl, im Winter warm. Das ist in Artenara besonders praktisch, denn mit 1270 m über dem Meer ist es der höchstgelegene Ort Gran Canarias. Da kann es im Winter mächtig kalt werden. Das Zentrum Artenaras liegt bei der Kirche auf der Bergkuppe. Hier ist relativ viel Raum, daher wurden Straßen und Plätze großzügig gestaltet. Artenara hat bis heute kaum hässliche Neubauten.
- Artenara
- http://www.artenara.es/
Pinar de Tamadaba
Landschaftliche Highlights © Tamara Kulikova, Shutterstock
Insider-Tipp Mind your step!
Die größte Waldfläche der Insel besteht fast ausschließlich aus pinus canariensis, der Kanarischen Kiefer. Der hohe Baum hat sich perfekt an die vulkanaktive Umgebung angepasst. Die dicke Rinde schützte den Stamm wie ein feuerfester Mantel gegen die Hitze der Ascheregen und gegen Waldbrände. Selbst von außen völlig verkohlte Bäume überleben und schlagen sogar nach einem Großbrand wie 2019 neu aus. Die dünnen, hellgrünen und überaus langen Nadeln nehmen aus den vorüberziehenden Passatwolken Feuchtigkeit auf, die dann zu Boden tropft. Auffällig sind die langen Flechten, die am Nordhang, wo der Passat am stärksten ist, wie Bärte alter Männer von den Zweigen herabhängen. Inmitten dieser Bäume genießt du das Erlebnis Waldbaden von seiner intensivsten Seite. Die Ringstraße GC 216 erschließt den Wald. An der Nordspitze führt ein Abzweig zu einem Picknickplatz. Wanderwege gehen rechts und links ab. Bei guter Sicht lohnt es sich, an der Nordseite anzuhalten und dem ausgeschilderten Weg zum Risco Faneque (hin und zurück 2 Std.) zu folgen, eine der höchsten Klippen weltweit mit Tiefblick auf die Küste. Nach der Eroberung, so heißt es, hätten sich hier viele Ureinwohner in die Tiefe gestürzt.
- Artenara
© Tamara Kulikova, Shutterstock
Insider-Tipp Mind your step!
Die größte Waldfläche der Insel besteht fast ausschließlich aus pinus canariensis, der Kanarischen Kiefer. Der hohe Baum hat sich perfekt an die vulkanaktive Umgebung angepasst. Die dicke Rinde schützte den Stamm wie ein feuerfester Mantel gegen die Hitze der Ascheregen und gegen Waldbrände. Selbst von außen völlig verkohlte Bäume überleben und schlagen sogar nach einem Großbrand wie 2019 neu aus. Die dünnen, hellgrünen und überaus langen Nadeln nehmen aus den vorüberziehenden Passatwolken Feuchtigkeit auf, die dann zu Boden tropft. Auffällig sind die langen Flechten, die am Nordhang, wo der Passat am stärksten ist, wie Bärte alter Männer von den Zweigen herabhängen. Inmitten dieser Bäume genießt du das Erlebnis Waldbaden von seiner intensivsten Seite. Die Ringstraße GC 216 erschließt den Wald. An der Nordspitze führt ein Abzweig zu einem Picknickplatz. Wanderwege gehen rechts und links ab. Bei guter Sicht lohnt es sich, an der Nordseite anzuhalten und dem ausgeschilderten Weg zum Risco Faneque (hin und zurück 2 Std.) zu folgen, eine der höchsten Klippen weltweit mit Tiefblick auf die Küste. Nach der Eroberung, so heißt es, hätten sich hier viele Ureinwohner in die Tiefe gestürzt.
- Artenara
Dulcería Nublo Tejeda
Delikatessenladen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Raffiniertes aus Mandeln
Seit Generationen schon werden in diesem Laden an der Hauptstraße von Makronen bis Marzipan süße Köstlichkeiten hergestellt. Begehrt ist vor allembienmesabe ( „Schmeckt - mir - gut“): Das Mus aus Mandeln, Honig und Zitronen macht das fadeste Dessert zum Gaumenerlebnis.
- Calle Hernández Guerra 15, 35360 Tejeda
- +34 928 66 60 30
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Raffiniertes aus Mandeln
Seit Generationen schon werden in diesem Laden an der Hauptstraße von Makronen bis Marzipan süße Köstlichkeiten hergestellt. Begehrt ist vor allembienmesabe ( „Schmeckt - mir - gut“): Das Mus aus Mandeln, Honig und Zitronen macht das fadeste Dessert zum Gaumenerlebnis.
- Calle Hernández Guerra 15, 35360 Tejeda
- +34 928 66 60 30
Cactualdea
Touristenattraktionen © Lapa Smile, Shutterstock
100.000 Kakteen und andere Pflanzen sind im "Kaktusdorf" zu besichtigen. In der weitläufigen Anlage südöstlich von La Aldea de San Nicolás Richtung Mogán mit eigener Kakteenzucht gibt es außerdem eine Cafetería und einen Souvenirladen. Junge Kakteen stehen für Besucher zum Kauf bereit.
- Calle Tocodoman, 35478 La Aldea de San Nicolás
- http://www.cactualdeapark.es/
- +34 928 89 12 28
- catuald@intercom.es
© Lapa Smile, Shutterstock
100.000 Kakteen und andere Pflanzen sind im "Kaktusdorf" zu besichtigen. In der weitläufigen Anlage südöstlich von La Aldea de San Nicolás Richtung Mogán mit eigener Kakteenzucht gibt es außerdem eine Cafetería und einen Souvenirladen. Junge Kakteen stehen für Besucher zum Kauf bereit.
- Calle Tocodoman, 35478 La Aldea de San Nicolás
- http://www.cactualdeapark.es/
- +34 928 89 12 28
- catuald@intercom.es
Cueva de la Tea
Restaurants- regional
Das Lokal mit Tischen auf der Straße bietet solide Küche.
- Calle Hernández Guerra 21, Tejeda
- http://www.hotelfondadelatea.com/
- +34 928 66 64 60
Das Lokal mit Tischen auf der Straße bietet solide Küche.
- Calle Hernández Guerra 21, Tejeda
- http://www.hotelfondadelatea.com/
- +34 928 66 64 60
El Charco
Restaurants- Fischgerichte
Das Restaurant "El Charco" liegt direkt am Meer.
Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 10.00 und EUR 20.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden.
Spezialisiert ist das Lokal auf die Zubereitung von Fischgerichten.
- Calle Varadero 2, 35479 La Aldea de San Nicolás
- +34 928 89 21 46
Das Restaurant "El Charco" liegt direkt am Meer.
Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 10.00 und EUR 20.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden.
Spezialisiert ist das Lokal auf die Zubereitung von Fischgerichten.
- Calle Varadero 2, 35479 La Aldea de San Nicolás
- +34 928 89 21 46
La Panera de Tunte
Cafés- international
Es werden nicht nur pikant belegte Brötchen, die begehrten bocadillos, angeboten sondern auch leckere Erdbeertörtchen. Verspeisen kann man die preiswerten Kleinigkeiten vor Ort im Café.
- Calle Reyes Católicos, San Bartolomé de Tirajana
- +34 928 12 74 28
Es werden nicht nur pikant belegte Brötchen, die begehrten bocadillos, angeboten sondern auch leckere Erdbeertörtchen. Verspeisen kann man die preiswerten Kleinigkeiten vor Ort im Café.
- Calle Reyes Católicos, San Bartolomé de Tirajana
- +34 928 12 74 28
La Aldea de San Nicolás
Geographical © leoks, Shutterstock
Der Ort erstreckt sich über eine für Gran Canaria ungewöhnlich weite Ebene, die auf beiden Seiten von hohen Bergzügen eingerahmt wird. La Aldea de San Nicolás ist das isolierteste Städtchen und eigentlich keinem Teil der Insel so recht zugehörig. Schon von weitem ist zu erkennen, womit die Bewohner ihren Lebensunterhalt bestreiten. Wie ein grafisches Muster zerteilen Plastikplanen in der Größe von Fußballfeldern das Land. Die Planen erzeugen ein Mikroklima, das mehrere Tomatenernten im Jahr erlaubt. La Aldea de San Nicolás selbst ist keine große Schönheit. Nur die kleine Plaza bei der Kirche hat eine angenehme Atmosphäre.
- La Aldea de San Nicolás
© leoks, Shutterstock
Der Ort erstreckt sich über eine für Gran Canaria ungewöhnlich weite Ebene, die auf beiden Seiten von hohen Bergzügen eingerahmt wird. La Aldea de San Nicolás ist das isolierteste Städtchen und eigentlich keinem Teil der Insel so recht zugehörig. Schon von weitem ist zu erkennen, womit die Bewohner ihren Lebensunterhalt bestreiten. Wie ein grafisches Muster zerteilen Plastikplanen in der Größe von Fußballfeldern das Land. Die Planen erzeugen ein Mikroklima, das mehrere Tomatenernten im Jahr erlaubt. La Aldea de San Nicolás selbst ist keine große Schönheit. Nur die kleine Plaza bei der Kirche hat eine angenehme Atmosphäre.
- La Aldea de San Nicolás
San Bartolomé de Tirajana
Geographical © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Unter dem Namen Tunte gab es den unscheinbaren Ort schon zu Zeiten der Altkanarier. Das Ortsbild wird von der hübschen Kirche dominiert. San Bartolomé ist eine Meisterin der Tarnung. Nichts deutet darauf hin, dass hier große Politik gemacht wird. Doch das Nest in den Bergen ist der Verwaltungssitz für den gesamten Inselsüden - von Bahía Feliz bis Pasito Blanco. Daher wird mit großen Geldsummen jongliert. Viele der Funktionsträger sollen sich im Zuge des gewinnbringenden Tourismusbooms auch privat gesundgestoßen haben, und immer wieder wurden Korruptionsvorwürfe laut.
- San Bartolomé de Tirajana
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Unter dem Namen Tunte gab es den unscheinbaren Ort schon zu Zeiten der Altkanarier. Das Ortsbild wird von der hübschen Kirche dominiert. San Bartolomé ist eine Meisterin der Tarnung. Nichts deutet darauf hin, dass hier große Politik gemacht wird. Doch das Nest in den Bergen ist der Verwaltungssitz für den gesamten Inselsüden - von Bahía Feliz bis Pasito Blanco. Daher wird mit großen Geldsummen jongliert. Viele der Funktionsträger sollen sich im Zuge des gewinnbringenden Tourismusbooms auch privat gesundgestoßen haben, und immer wieder wurden Korruptionsvorwürfe laut.
- San Bartolomé de Tirajana
Santa Lucía
Geographical © T-Vision, Shutterstock
Der Weiler ist das Zentrum einer Streusiedlung im oberen Abschnitt des Barranco de Tirajana. Die meisten Bewohner gehen in dem fruchtbaren Barranco der Landwirtschaft nach. Im weiten Halbrund der Hänge liegen die Häuser und Gehöfte inmitten lockerer Palmenhaine und Alleen aus hohen Eukalyptusbäumen. Längs der Durchgangsstraße öffnen kleine Bars und Läden, in denen Orangen und Zitronen, eingelegte Oliven und Ziegenkäse aus dem Dorf verkauft werden. Alte Dorfbewohner erzählen, dass es wegen der außergewöhnlich guten Akustik noch vor zwei Generationen üblich war, sich Nachrichten von einer Seite des Berges 500 m weit auf die andere zuzurufen oder am anderen Ende der Siedlung wohnende Verwandte per Zuruf zu bitten, beim Besuch noch schnell ein Brot aus der Bäckerei mitzubringen. Auch heute noch wirkt das kleinteilige Patchwork aus flachen weißen Häusern wie von der Zeit vergessen.
- Santa Lucía
© T-Vision, Shutterstock
Der Weiler ist das Zentrum einer Streusiedlung im oberen Abschnitt des Barranco de Tirajana. Die meisten Bewohner gehen in dem fruchtbaren Barranco der Landwirtschaft nach. Im weiten Halbrund der Hänge liegen die Häuser und Gehöfte inmitten lockerer Palmenhaine und Alleen aus hohen Eukalyptusbäumen. Längs der Durchgangsstraße öffnen kleine Bars und Läden, in denen Orangen und Zitronen, eingelegte Oliven und Ziegenkäse aus dem Dorf verkauft werden. Alte Dorfbewohner erzählen, dass es wegen der außergewöhnlich guten Akustik noch vor zwei Generationen üblich war, sich Nachrichten von einer Seite des Berges 500 m weit auf die andere zuzurufen oder am anderen Ende der Siedlung wohnende Verwandte per Zuruf zu bitten, beim Besuch noch schnell ein Brot aus der Bäckerei mitzubringen. Auch heute noch wirkt das kleinteilige Patchwork aus flachen weißen Häusern wie von der Zeit vergessen.
- Santa Lucía
Barranco de las Lagunetas
Landschaftliche Highlights © Tamara Kulikova, Shutterstock
Im Barranco de las Lagunetas, beim Anstieg nach Cruz de Tejeda, liegen an den Hängen die am besten kultivierten Terrassenfelder Gran Canarias.
- Cruz de Tejeda
© Tamara Kulikova, Shutterstock
Im Barranco de las Lagunetas, beim Anstieg nach Cruz de Tejeda, liegen an den Hängen die am besten kultivierten Terrassenfelder Gran Canarias.
- Cruz de Tejeda
Pozo de las Nieves
Landschaftliche Highlights © GybasDigiPhoto, Shutterstock
Im historische "Schneebrunnen" wurde einst Schnee aufbewahrt, der zu Blöcken gepresst auf Eselsrücken bis Las Palmas transportiert wurde, wo er etwa zur Kühlung im Krankenhaus diente.
- Cruz de Tejeda
© GybasDigiPhoto, Shutterstock
Im historische "Schneebrunnen" wurde einst Schnee aufbewahrt, der zu Blöcken gepresst auf Eselsrücken bis Las Palmas transportiert wurde, wo er etwa zur Kühlung im Krankenhaus diente.
- Cruz de Tejeda
Barranco de la Aldea
Landschaftliche Highlights © T-Vision, Shutterstock
Eine Schlucht wie aus einem Karl-May-Roman: Die Vegetation ist flach und karg. Man hört nur noch die Vögel, die im Binsengestrüpp flacher Tümpel herumtollen. Diese sind der Rest von Flüssen, die einst die gewaltigen Rinnen aus dem Fels wuschen.
- GC 210, La Aldea de San Nicolás
© T-Vision, Shutterstock
Eine Schlucht wie aus einem Karl-May-Roman: Die Vegetation ist flach und karg. Man hört nur noch die Vögel, die im Binsengestrüpp flacher Tümpel herumtollen. Diese sind der Rest von Flüssen, die einst die gewaltigen Rinnen aus dem Fels wuschen.
- GC 210, La Aldea de San Nicolás
Embalse de Chira
Landschaftliche Highlights © underworld, Shutterstock
Wunderschön unterhalb eines dichten Kiefernwaldes liegt der Stausee in einer Senke. Eine kurvenreiche, aussichtsreiche Straße führt zu ihm hinab. Zwei einfache Bars versorgen Tagesausflügler mit Drinks und Snacks.
- San Bartolomé de Tirajana
© underworld, Shutterstock
Wunderschön unterhalb eines dichten Kiefernwaldes liegt der Stausee in einer Senke. Eine kurvenreiche, aussichtsreiche Straße führt zu ihm hinab. Zwei einfache Bars versorgen Tagesausflügler mit Drinks und Snacks.
- San Bartolomé de Tirajana
Cueva del Rey
Landschaftliche HighlightsIn der Cueva del Rey ("Königshöhle"), die in Luftlinie zwar ganz in der Nähe des Roque Bentaiga liegt, aber nur schwer erreichbar ist, wurden Spuren einer Kultstätte der einstigen Bewohner gefunden. Die Höhle ist mit 11 m Länge, 7 m Breite und 2,5 m Höhe ungewöhnlich groß und ziemlich eindrucksvoll.
- Tejeda
In der Cueva del Rey ("Königshöhle"), die in Luftlinie zwar ganz in der Nähe des Roque Bentaiga liegt, aber nur schwer erreichbar ist, wurden Spuren einer Kultstätte der einstigen Bewohner gefunden. Die Höhle ist mit 11 m Länge, 7 m Breite und 2,5 m Höhe ungewöhnlich groß und ziemlich eindrucksvoll.
- Tejeda
Fraile
Landschaftliche Highlights © nito, Shutterstock
Fraile ist einer der steinernen Begleiter des Roque Nublo. Je nachdem, wo man sich befindet, erkennt man mit ein wenig Phantasie tatsächlich das Profil eines Mönchs (spanisch: fraile) im Felsen.
- Ayacata
© nito, Shutterstock
Fraile ist einer der steinernen Begleiter des Roque Nublo. Je nachdem, wo man sich befindet, erkennt man mit ein wenig Phantasie tatsächlich das Profil eines Mönchs (spanisch: fraile) im Felsen.
- Ayacata
Rana
Landschaftliche Highlights © David T Clarke, Shutterstock
Achtet man auch auf den einen steinernen Begleiter des Roque Nublo, Rana, erkennt man, je nachdem, wo man sich befindet, mit ein wenig Phantasie tatsächlich das Profil eines Froschs (spanisch rana) im Felsen.
- Ayacata
© David T Clarke, Shutterstock
Achtet man auch auf den einen steinernen Begleiter des Roque Nublo, Rana, erkennt man, je nachdem, wo man sich befindet, mit ein wenig Phantasie tatsächlich das Profil eines Froschs (spanisch rana) im Felsen.
- Ayacata
Llanos de la Pez
Landschaftliche Highlights © Tamara Kulikova, Shutterstock
In den Llanos de la Pez befindet sich einer der beliebtesten Picknickplätze der Canarios. Die Grillplätze und Tische sind an den Wochenenden voll besetzt, Einheimische kommen mit ihren Familien gerne zum Ausspannen in schöner Landschaft hierher: Für kontaktfreudige Touristen ist das eine gute Gelegenheit, sich mal unters Volk zu mischen. Ein paar Schritte weiter liegen für diese Breitengrade ungewöhnliche Birnen- und Apfelbaumplantagen.
- Profesor Agustín Millares Carló, 35003 Tejeda
© Tamara Kulikova, Shutterstock
In den Llanos de la Pez befindet sich einer der beliebtesten Picknickplätze der Canarios. Die Grillplätze und Tische sind an den Wochenenden voll besetzt, Einheimische kommen mit ihren Familien gerne zum Ausspannen in schöner Landschaft hierher: Für kontaktfreudige Touristen ist das eine gute Gelegenheit, sich mal unters Volk zu mischen. Ein paar Schritte weiter liegen für diese Breitengrade ungewöhnliche Birnen- und Apfelbaumplantagen.
- Profesor Agustín Millares Carló, 35003 Tejeda
Agualatente
Landschaftliche HighlightsAuf das Wasser, das von den höchsten Gipfeln durchs Felsgestein sickert, verweist der Name des Weilers Agualatente ("verborgenes Wasser").
- GC 654, Agualatente
Auf das Wasser, das von den höchsten Gipfeln durchs Felsgestein sickert, verweist der Name des Weilers Agualatente ("verborgenes Wasser").
- GC 654, Agualatente
Risco Blanco
Landschaftliche Highlights © Tamara Kulikova, Shutterstock
Der Risco Blanco ist ein verwitterter, hell leuchtender Felsgigant.
- Taidía
© Tamara Kulikova, Shutterstock
Der Risco Blanco ist ein verwitterter, hell leuchtender Felsgigant.
- Taidía
Iglesia San Matías
Architektonische HighlightsDie Kolonialkirche steht mitten in der Fußgängerzone. Ungewöhnlich für Gran Canaria ist das große Tonnengewölbe des Mittelschiffs mit seinen feinen Holzkassetten aus kanarischer Kiefer.
- Artenara
- http://www.artenara.es/
- +34 928 66 61 04
Die Kolonialkirche steht mitten in der Fußgängerzone. Ungewöhnlich für Gran Canaria ist das große Tonnengewölbe des Mittelschiffs mit seinen feinen Holzkassetten aus kanarischer Kiefer.
- Artenara
- http://www.artenara.es/
- +34 928 66 61 04
Museo Tres Cruces
MuseenSo lebten die Kanarier zu früheren Zeiten: Der Hausherr zeigt historisches Gebrauchsgut in seinem urigen Dorfhaus.
- Calle Doctor Heraclio 84, Tejeda
So lebten die Kanarier zu früheren Zeiten: Der Hausherr zeigt historisches Gebrauchsgut in seinem urigen Dorfhaus.
- Calle Doctor Heraclio 84, Tejeda
Centro de Plantas Medicinales
MuseenIm Garten vor dem graubraunen Natursteingebäude wachsen viele Pflanzen, die im "Zentrum für Heilkräuter" getrocknet werden, um daraus infusiones (Kräutertees) zu brauen - eine Tasse vor Ort sollte man sich gönnen.
- Calle Párroco Rodríguez Vega 10, 35360 Tejeda
- http://plantasmedicinalescanarias.es/
- +34 928 66 60 96
Im Garten vor dem graubraunen Natursteingebäude wachsen viele Pflanzen, die im "Zentrum für Heilkräuter" getrocknet werden, um daraus infusiones (Kräutertees) zu brauen - eine Tasse vor Ort sollte man sich gönnen.
- Calle Párroco Rodríguez Vega 10, 35360 Tejeda
- http://plantasmedicinalescanarias.es/
- +34 928 66 60 96
Casa Melo
Restaurants- regional
In dem netten, häufig von Ausflüglern besuchten Gasthaus gibt es solide Hausmannskost - davor sollte jedoch der Preis erfragt werden.
- Ayacata 37, 35100 Ayacata
In dem netten, häufig von Ausflüglern besuchten Gasthaus gibt es solide Hausmannskost - davor sollte jedoch der Preis erfragt werden.
- Ayacata 37, 35100 Ayacata
Burro Safari Las Tirajanas
Restaurants- international
Fast alles kommt in diesem Restaurant aus eigenem Anbau, der ökologisch ist, auch wenn nicht ausdrücklich "Bio" draufsteht. Im Schatten einer Weinpergola kann man sich auf rustikalen Holzbänken niederlassen und genießen, was aufgetischt wird: frischen Käse aus der Milch der Hausziegen, pikant eingelegte Oliven aus eigener Ernte und Runzelkartöffelchen mit feurigen Mojo-Soßen. Dazu passt der herbe Landwein und hinterher der selbst gemachte Obstlikör mejunje. Wer keinen Alkohol mag, greift zu Orangensaft aus sonnengereiften, im Garten herangewachsenen Früchten.
- El Morisco, Las Palmas de Gran Canaria
- +34 928 18 05 87
- burrosafari@gmail.com
Fast alles kommt in diesem Restaurant aus eigenem Anbau, der ökologisch ist, auch wenn nicht ausdrücklich "Bio" draufsteht. Im Schatten einer Weinpergola kann man sich auf rustikalen Holzbänken niederlassen und genießen, was aufgetischt wird: frischen Käse aus der Milch der Hausziegen, pikant eingelegte Oliven aus eigener Ernte und Runzelkartöffelchen mit feurigen Mojo-Soßen. Dazu passt der herbe Landwein und hinterher der selbst gemachte Obstlikör mejunje. Wer keinen Alkohol mag, greift zu Orangensaft aus sonnengereiften, im Garten herangewachsenen Früchten.
- El Morisco, Las Palmas de Gran Canaria
- +34 928 18 05 87
- burrosafari@gmail.com
Virgen de la Cuevita
TouristenattraktionenDie Höhlenkapelle - ein ca. 80 m2 großer Raum, der in einen vertikalen Abbruch gemeißelt wurde - ist der Schutzpatronin der Volksmusikanten und Radfahrer gewidmet. Aus dem Fels wurden bankartige Nischen geschabt, ein erhöht liegender Erker war den Honoratioren des Dorfes vorbehalten. Auch der originelle Beichtstuhl, der Altar und die Kanzel wurden aus dem Tuffstein gearbeitet.
- Artenara
- http://www.artenara.es/
- +34 928 66 61 02
Die Höhlenkapelle - ein ca. 80 m2 großer Raum, der in einen vertikalen Abbruch gemeißelt wurde - ist der Schutzpatronin der Volksmusikanten und Radfahrer gewidmet. Aus dem Fels wurden bankartige Nischen geschabt, ein erhöht liegender Erker war den Honoratioren des Dorfes vorbehalten. Auch der originelle Beichtstuhl, der Altar und die Kanzel wurden aus dem Tuffstein gearbeitet.
- Artenara
- http://www.artenara.es/
- +34 928 66 61 02
Mirador del Balcón
Touristenattraktionen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Der Aussichtsplatz liegt an der Küstenstraße auf dem Weg nach Norden. Von einer in den Fels gehauenen Plattform eröffnet sich ein beeindruckender Blick tief hinab in die tosende See und die schroffe Steilküste entlang.
- Carretera GC-200, La Aldea de San Nicolás
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Der Aussichtsplatz liegt an der Küstenstraße auf dem Weg nach Norden. Von einer in den Fels gehauenen Plattform eröffnet sich ein beeindruckender Blick tief hinab in die tosende See und die schroffe Steilküste entlang.
- Carretera GC-200, La Aldea de San Nicolás
MARCO POLO Reiseführer
Gran Canaria
Buch, 24. Auflage · 17.95 €Mit der Lizenz zum Loslassen: Der MARCO POLO Reiseführer Gran Canaria Schwarze Lava, weiße Sandstrände – nicht nur landschaftlich ist Gran Canaria eine Insel der Kontraste! Egal, ob du dich im stillen Türkis-Wasser fast schwerelos treiben lassen willst, Tapas in einer Höhle verspeist oder im Yumbo Center, dem Hotspot der Nachtszene, bis in den Morgen abtanzt – dein MARCO POLO Reiseführer Gran Canaria ist der perfekte Begleiter für dein Inselabenteuer!
Reif für die Insel? Gran Canaria entdecken mit deinem MARCO POLO Reiseführer
Hier wird jeder Trend aufgegriffen: großzügige Komforthotels verwöhnen dich mit Spa-Oasen, Yoga und Nordic Walking am Strand. Im Landesinneren genießt du fernab der Touri-Hotspots die Ruhe deiner Finca. In deinem MARCO POLO Reiseführer findest du alles, was du für deinen Gran Canaria Urlaub brauchst: Wissenswertes zum Reiseziel, Tipps für Übernachtungen, Ausgehen, Feiern und Sport, Infos zur Anreise und zum ÖPNV.
Ob Aktivurlaub oder Wellness-Reise – stell dir mit dem MARCO POLO Reiseführer den Urlaub zusammen, auf den du gerade Lust hast!
ERLEBE LOS!
