© Ciocan Cosmina Carmen, Shutterstock

Reiseführer
Bukarest

Bukarest Sehenswertes & Restaurants

Palatul Parlamentului
Architektonische Highlights
Bukarest
Biserica Stavropoleos
Architektonische Highlights
Bukarest
Schloss Mogoşoaia
Architektonische Highlights
Bukarest
Parcul Herastrau
Botanische Gärten & Parks
Bukarest
Dorobanţi-Markt (Piaţa Doboranţi)
Märkte und Flohmärkte
București
Parcul Piata Universitatii
Botanische Gärten & Parks
Bukarest
Caru Cu Bere
Restaurants
Bukarest
Muzeul Satului Dimitrie Gusti
Museen
Bukarest
Muzeul National de Arta
Museen
Bukarest
Muzeul National de Istorie
Museen
Bukarest
Muzeul National de Arta Contemporana
Museen
Bukarest
Green Hours Jazz Café
Theater
Bukarest
Palatul Regal
Architektonische Highlights
Bukarest
Biserica Curtea Veche
Architektonische Highlights
Bukarest
Bellu Friedhof
Touristenattraktionen
Bukarest
Cişmigiu-Park
Botanische Gärten & Parks
Bukarest
Bukarest
Geographical
Bukarest
Catedrala Patriarhală din București
Architektonische Highlights
Bukarest
Piața Revoluției
Touristenattraktionen
Bukarest
Lacrimi și Sfinți
Restaurants
Bukarest
Old Kitchen
Restaurants
Bukarest
ParkLake Shopping Center
Einkaufszentren und -Passagen
Bukarest
Ateneul Român
Opern
Bukarest
True Club
Cafés
Bukarest
Tourist Information Center
Touristenattraktionen
Bukarest
Snagov
Geographical
Snagov
Muzeul Național de Istorie Naturală „Dr. Grigore Antipa”
Museen
Bukarest
Rio Juice
Bars
București
ORYGYNS Specialty Coffee
Cafés
București
Lipscani-Viertel
Geographical
Bukarest

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Märkte und Flohmärkte

    Restaurants

    Museen

    Theater

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Einkaufszentren und -Passagen

    Opern

    Cafés

    Bars


  • Palatul Parlamentului

    Architektonische Highlights
    • © Augustin Lazaroiu, Shutterstock

    Den monströsen Palast, mit insgesamt 450 000 m2 nach dem Pentagon in Washington das zweitgrößte Gebäude der Welt, ließ Diktator Ceauşescu bauen. Für viele Bukarester eine architektonische Wunde, ist er in jedem Fall wegen seiner Monumentalität sehenswert. 700 Architekten und 20 000 Arbeiter haben fünf Jahre rund um die Uhr daran gearbeitet. Die mehr als 3000 Zimmer, 60 Korridore und 64 Empfangssäle sind reich mit kitschigen Marmorreliefs verziert. Von den Decken hängen tonnenschwere Kristalllüster. So verrückt das alles auch ist: Eine Führung durch den Megaklotz ist dennoch ein Erlebnis. Heute sind hier Abgeordnetenhaus und zahlreiche staatliche Institutionen untergebracht. Reservierung der jeweils nächsten freien Führung vor Ort, es muss mit Wartezeit gerechnet werden.

    • © Augustin Lazaroiu, Shutterstock

    Den monströsen Palast, mit insgesamt 450 000 m2 nach dem Pentagon in Washington das zweitgrößte Gebäude der Welt, ließ Diktator Ceauşescu bauen. Für viele Bukarester eine architektonische Wunde, ist er in jedem Fall wegen seiner Monumentalität sehenswert. 700 Architekten und 20 000 Arbeiter haben fünf Jahre rund um die Uhr daran gearbeitet. Die mehr als 3000 Zimmer, 60 Korridore und 64 Empfangssäle sind reich mit kitschigen Marmorreliefs verziert. Von den Decken hängen tonnenschwere Kristalllüster. So verrückt das alles auch ist: Eine Führung durch den Megaklotz ist dennoch ein Erlebnis. Heute sind hier Abgeordnetenhaus und zahlreiche staatliche Institutionen untergebracht. Reservierung der jeweils nächsten freien Führung vor Ort, es muss mit Wartezeit gerechnet werden.


  • Biserica Stavropoleos

    Architektonische Highlights
    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Mit reichen Holzschnitzereien im NeoBrâncoveanu-Stil ist sie die schönste Kirche Bukarests im alten Kaufleuteviertel. Im Innenhof Freskenbruchstücke und Reste von Kirchen aus dem Bukarester Altstadtzentrum, die in der kommunistischen Zeit abgerissen wurden.

    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Mit reichen Holzschnitzereien im NeoBrâncoveanu-Stil ist sie die schönste Kirche Bukarests im alten Kaufleuteviertel. Im Innenhof Freskenbruchstücke und Reste von Kirchen aus dem Bukarester Altstadtzentrum, die in der kommunistischen Zeit abgerissen wurden.


  • Schloss Mogoşoaia

    Architektonische Highlights
    • © Liviu Gherman, Shutterstock

    Das Schloss von 1702 gilt als reinstes Beispiel für den Brâncoveanu-Stil. Typisch ist der dreimal geschwungene Arkadenbogen an Aufgängen und Terrassen, ähnlich einem Kleeblatt. Fürst Constantin Brâncoveanu ließ das Schloss am idyllischen Mogoşoaia-See bauen. Im Schlosspark liegen Teile des in der kommunistischen Zeit abgerissenen Văcărești-Klosters. Von April bis Juni kannst du im Garten der Prinzessin Martha Bibescu die wunderschönen Schwertlilien bewundern.

    • © Liviu Gherman, Shutterstock

    Das Schloss von 1702 gilt als reinstes Beispiel für den Brâncoveanu-Stil. Typisch ist der dreimal geschwungene Arkadenbogen an Aufgängen und Terrassen, ähnlich einem Kleeblatt. Fürst Constantin Brâncoveanu ließ das Schloss am idyllischen Mogoşoaia-See bauen. Im Schlosspark liegen Teile des in der kommunistischen Zeit abgerissenen Văcărești-Klosters. Von April bis Juni kannst du im Garten der Prinzessin Martha Bibescu die wunderschönen Schwertlilien bewundern.


  • Parcul Herastrau

    Botanische Gärten & Parks
    • © FrimuFilms, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lass anzapfen!

    Mit seinem frischen Grün auf 187 ha ist der Park am Nordrand die Lunge der Stadt. Spielplätze, zwei Seen, Ruder-und Tretbootverleih sowie Caféterrassen locken bei gutem Wetter viele Besucher an. Am besten leihst du dir am Eingang zum Park ein Fahrrad oder einen E-Scooter und entdeckst die mächtige Grünfläche auf zwei Rädern. Ein toller Biergarten mit Restaurant beim Freilichtmuseum ist das Berăria H. Abends gibt’s dort oft Livemusik.

    • © FrimuFilms, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lass anzapfen!

    Mit seinem frischen Grün auf 187 ha ist der Park am Nordrand die Lunge der Stadt. Spielplätze, zwei Seen, Ruder-und Tretbootverleih sowie Caféterrassen locken bei gutem Wetter viele Besucher an. Am besten leihst du dir am Eingang zum Park ein Fahrrad oder einen E-Scooter und entdeckst die mächtige Grünfläche auf zwei Rädern. Ein toller Biergarten mit Restaurant beim Freilichtmuseum ist das Berăria H. Abends gibt’s dort oft Livemusik.


  • Dorobanţi-Markt (Piaţa Doboranţi)

    Märkte und Flohmärkte
    Insider-Tipp
    Treppe hoch für Rabatte

    Die Adresse für betuchte Bukarester in der nördlichen Innenstadt. In der modernen Markthalle ist das Angebot sehr reichhaltig und die Preise entsprechend nicht ganz niedrig. Schaut euch aber auch in der 1.Etage um: Dort gibt es kleine und günstigere Lebensmittelgeschäfte. In den Nebengassen liegen lauter Feinkostmärkte.

    • Calea Dorobanți, București
    Insider-Tipp
    Treppe hoch für Rabatte

    Die Adresse für betuchte Bukarester in der nördlichen Innenstadt. In der modernen Markthalle ist das Angebot sehr reichhaltig und die Preise entsprechend nicht ganz niedrig. Schaut euch aber auch in der 1.Etage um: Dort gibt es kleine und günstigere Lebensmittelgeschäfte. In den Nebengassen liegen lauter Feinkostmärkte.

    • Calea Dorobanți, București

  • Parcul Piata Universitatii

    Botanische Gärten & Parks
    • © Augustin Lazaroiu, Shutterstock

    Der Platz vor dem klassizistischen Universitätsgebäude von 1875 ist geschichtsträchtig, weil hier im Mai 1990 Gegner der Wenderegierung wochenlang protestierten und am Ende brutal auseinandergetrieben wurden. Heute tobt hier das studentische Leben: Konzerte, Events oder einfach nur mit Freunden abhängen am Wochenende. Und für dich ist der Platz der ideale Ausgangspunkt für jede Tour. Nicht umsonst wird er auch „Kilometer Null Rumäniens“ genannt.

    • Bulevardul Ion C. Brătianu, Bukarest
    • © Augustin Lazaroiu, Shutterstock

    Der Platz vor dem klassizistischen Universitätsgebäude von 1875 ist geschichtsträchtig, weil hier im Mai 1990 Gegner der Wenderegierung wochenlang protestierten und am Ende brutal auseinandergetrieben wurden. Heute tobt hier das studentische Leben: Konzerte, Events oder einfach nur mit Freunden abhängen am Wochenende. Und für dich ist der Platz der ideale Ausgangspunkt für jede Tour. Nicht umsonst wird er auch „Kilometer Null Rumäniens“ genannt.

    • Bulevardul Ion C. Brătianu, Bukarest

  • Caru Cu Bere

    Restaurants
    • regional

    Das Bierlokal von 1875 prägt innen deutsch-englische Neugotik mit Holzbalken und bunten Glasscheiben. Es gibt gute traditionelle rumänische Küche, aber herkommen musst du allein schon für das Interieur – und das Bier.

    Das Bierlokal von 1875 prägt innen deutsch-englische Neugotik mit Holzbalken und bunten Glasscheiben. Es gibt gute traditionelle rumänische Küche, aber herkommen musst du allein schon für das Interieur – und das Bier.


  • Muzeul Satului Dimitrie Gusti

    Museen
    • © franco lucato, Shutterstock

    Dieses beeindruckende Freilichtmuseum liegt mitten im Herăstrău-Park nördlich des Zentrums und zeigt rund 300 jahrhundertealte Bauernhäuser, Kirchen und Mühlen aus allen Teilen des Lands. Im Sommer regelmäßiger Markt mit Produkten aus biologischem Anbau.

    • © franco lucato, Shutterstock

    Dieses beeindruckende Freilichtmuseum liegt mitten im Herăstrău-Park nördlich des Zentrums und zeigt rund 300 jahrhundertealte Bauernhäuser, Kirchen und Mühlen aus allen Teilen des Lands. Im Sommer regelmäßiger Markt mit Produkten aus biologischem Anbau.


  • Muzeul National de Arta

    Museen
    • © visualpower, Shutterstock

    Die Nationalgalerie im früheren Königspalast zeigt die ganze Palette rumänischer Malerei vom 10. Jh. bis zur Moderne – mehr als 70 000 Exponate. Bedeutendste Namen sind die Maler Theodor Aman und Gheorghe Tăttărascu, Gründer der rumänischen Kunstakademie Ende des 19.Jhs. Zu sehen gibt es auch Kunstwerke ab dem 15.Jh. von deutschen, niederländischen, italienischen und französischen Meistern.

    • © visualpower, Shutterstock

    Die Nationalgalerie im früheren Königspalast zeigt die ganze Palette rumänischer Malerei vom 10. Jh. bis zur Moderne – mehr als 70 000 Exponate. Bedeutendste Namen sind die Maler Theodor Aman und Gheorghe Tăttărascu, Gründer der rumänischen Kunstakademie Ende des 19.Jhs. Zu sehen gibt es auch Kunstwerke ab dem 15.Jh. von deutschen, niederländischen, italienischen und französischen Meistern.


  • Muzeul National de Istorie

    Museen
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die ganze Geschichte Rumäniens in einem Haus. Highlight ist die Schatzkammer mit der Krone der rumänischen Königinnen und Schmuckstücken aus vorrömischer Zeit. Besonders wertvoll ist eine Sammlung gotischer Objekte aus dem 5.Jh.: Mit Edelsteinen geschmückte Vasen, Fibeln, Ringe, Teller und Schalen aus Gold. Kuriosität in der Steinzeitabteilung ist der „Denker von Hamangia” (Gânditorul de la Hamangia). Die Tonstatuette wirkt wie eine moderne Plastik, ist aber über 6000 Jahre alt und wurde bei Cernavodă am Schwarzen Meer gefunden.

    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die ganze Geschichte Rumäniens in einem Haus. Highlight ist die Schatzkammer mit der Krone der rumänischen Königinnen und Schmuckstücken aus vorrömischer Zeit. Besonders wertvoll ist eine Sammlung gotischer Objekte aus dem 5.Jh.: Mit Edelsteinen geschmückte Vasen, Fibeln, Ringe, Teller und Schalen aus Gold. Kuriosität in der Steinzeitabteilung ist der „Denker von Hamangia” (Gânditorul de la Hamangia). Die Tonstatuette wirkt wie eine moderne Plastik, ist aber über 6000 Jahre alt und wurde bei Cernavodă am Schwarzen Meer gefunden.


  • Muzeul National de Arta Contemporana

    Museen

    Das Museum in Ceauşescus Riesenpalast ist für Werke rumänischer Gegenwartskünstler vorgesehen. Die Terrasse des Museumscafés im 4.Stock ist ein guter Aussichtspunkt.

    Das Museum in Ceauşescus Riesenpalast ist für Werke rumänischer Gegenwartskünstler vorgesehen. Die Terrasse des Museumscafés im 4.Stock ist ein guter Aussichtspunkt.


  • Green Hours Jazz Café

    Theater

    In dem Kleinkunstkeller gibt es fast jeden Abend Vorstellungen, meistens Jazzkonzerte.

    In dem Kleinkunstkeller gibt es fast jeden Abend Vorstellungen, meistens Jazzkonzerte.


  • Palatul Regal

    Architektonische Highlights
    • © nton_Ivanov, Shutterstock

    Der Königspalast dominiert die Piaţa Revoluţiei in der Stadtmitte. Bis zu seiner Abdankung 1947 lebte hier Rumäniens letzter König, Mihai I. Das neoklassizistische Gebäude (1937) war ein Auftragswerk des lebenslustigen, despotischen Königs Carol II. Heute dient das Gebäude als Nationalgalerie. Für Besucher geöffnet ist der Thronsaal der Könige.

    • © nton_Ivanov, Shutterstock

    Der Königspalast dominiert die Piaţa Revoluţiei in der Stadtmitte. Bis zu seiner Abdankung 1947 lebte hier Rumäniens letzter König, Mihai I. Das neoklassizistische Gebäude (1937) war ein Auftragswerk des lebenslustigen, despotischen Königs Carol II. Heute dient das Gebäude als Nationalgalerie. Für Besucher geöffnet ist der Thronsaal der Könige.


  • Biserica Curtea Veche

    Architektonische Highlights
    • © Sanga Park, Shutterstock

    Das Besondere an dem Bauwerk sind die rötlichen Streifenornamente und der reliefartige Kranz aus Wellenlinien am oberen Teil der Fassade. Im Inneren sind die Wände größtenteils verrußt, doch nahe der Altarwand finden sich Fragmente von Fresken des 16.Jhs. Es ist die älteste Kirche in Bukarest, weil ihr Grundstein bereits im 14.Jh. gelegt wurde, und war ursprünglich Teil des alten Fürstenhofs, von dem nur noch Ruinen übrig sind.

    • © Sanga Park, Shutterstock

    Das Besondere an dem Bauwerk sind die rötlichen Streifenornamente und der reliefartige Kranz aus Wellenlinien am oberen Teil der Fassade. Im Inneren sind die Wände größtenteils verrußt, doch nahe der Altarwand finden sich Fragmente von Fresken des 16.Jhs. Es ist die älteste Kirche in Bukarest, weil ihr Grundstein bereits im 14.Jh. gelegt wurde, und war ursprünglich Teil des alten Fürstenhofs, von dem nur noch Ruinen übrig sind.


  • Bellu Friedhof

    Touristenattraktionen
    • © stefania980, Shutterstock

    Ein Freilichtmuseum der Grabarchitektur vom 18.bis 20.Jh. Die Grabstätten und Grüfte bekannter rumänischer Künstler und Politiker zieren Skulpturen ebenso bekannter Bildhauer. 180 davon stehen unter Denkmalschutz.

    • © stefania980, Shutterstock

    Ein Freilichtmuseum der Grabarchitektur vom 18.bis 20.Jh. Die Grabstätten und Grüfte bekannter rumänischer Künstler und Politiker zieren Skulpturen ebenso bekannter Bildhauer. 180 davon stehen unter Denkmalschutz.


  • Cişmigiu-Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © M.Moira, Shutterstock

    In der Parkanlage im Zentrum mit französischen Hecken, Weiher, Spielplatz, Café und sprudelnder Quelle erholen sich die Bukarester. Hier treffen sich auch Freiluftschachspieler.

    • Mihail Kogǎlniceanu, Bukarest
    • © M.Moira, Shutterstock

    In der Parkanlage im Zentrum mit französischen Hecken, Weiher, Spielplatz, Café und sprudelnder Quelle erholen sich die Bukarester. Hier treffen sich auch Freiluftschachspieler.

    • Mihail Kogǎlniceanu, Bukarest

  • Bukarest

    Geographical
    • © Augustin Lazaroiu, Shutterstock

    Die Steppenmetropole (1,9 mio. ew.), rumänisch Bucureşti, scheidet die Geister. Viele Rumänen hassen sie, aber nicht wenige lieben auch das eher raue balkanische Flair der Stadt und ihr gewisses Savoir-vivre. Ja, es stimmt schon: Der Verkehr ist ganz schön heftig, eine gewisse Lautstärke herrscht hier rund um die Uhr, und beschaulich geht anders. Aber wer will schon dörfliche Idylle in einer aufstrebenden Hauptstadt des neuen Europas? Spätestens seit dem Film „Toni Erdmann“ wissen alle, dass Bukarest modern und lebendig ist, dass sich hier gerade richtig viel tut. In der kleinen Altstadt steppt der Bär fast jede Nacht. Und ein paar grüne Oasen gibt es ja schließlich auch. Typische Bukarester sind schlagfertig, ein bisschen boshaft und selbstironisch. Optisch zerfällt Bukarest in widersprüchliche Welten. Im Norden liegt das Villenviertel der Politiker und Diplomaten in gepflegtem Grün, begrenzt vom riesigen Herăstrău-Park. Sogar ein Triumphbogen à la Paris reckt sich in die Höhe. Die Stadtmitte mit dem bunten Architekturmix ist kreuzartig durchschnitten von den lebhaften Boulevards Bălcescu, Magheru, Elisabeta und Carol. Nach Süden hin ziehen sich ungepflegte Plattenbauviertel, in denen das Gros der kleinen Beamten, der Arbeiter, Lehrer und Studenten wohnt. Mittendrin das ärmliche Romaviertel Ferentari – aus Angst vor Kriminalität traut sich nicht jeder hierher. Zum ersten Mal erwähnt wurde der Marktflecken Bukarest 1459.Der Ortsname geht auf einen Hirten namens Bucur zurück, der hier einst eine befestigte Herberge baute, einen han. Die berühmteste Karawanserei, Hanul lui Manuc, wurde im 19 Jh. nachgebaut. Heute beherbergt der Gasthof Lokale mit rumänischer und libanesischer Küche, einen Biergarten und einen Weinkeller. Die erste Blütezeit erlebte Bukarest um 1900, als die Hohenzollernkönige hier fieberhaft nach dem Vorbild des französischen Fin de Siècle zu bauen begannen. Die privaten Bauherren hatten viel Freiheit. Deshalb herrscht in einigen Vierteln eine charmante Stilvielfalt. Häuser in altrumänischem Stil mit Säulen und verzierten Rundbögen stehen neben italienisch anmutenden Villen, Gründerzeit neben Bauhaus und Art déco. Viele Gebäude wurden 1944 bei den Bombenangriffen der Alliierten zerstört, andere beim Erdbeben von 1977.Besonders verheerend aber war die Vernichtungswut Nicolae Ceauşescus in den 1980er-Jahren. Er legte drei alte Stadtviertel in Schutt und Asche, um Platz zu schaffen für seinen monströsen „Palast des Volkes”. 20 Kirchen wurden dem Erdboden gleichgemacht – acht wurden durch Verschieben gerettet. Sie stehen heute eingeklemmt zwischen tristen Mietskasernen. Mit all den Widersprüchen bietet Bukarest ein buntes, quirliges Bild. Immer mehr Lokale eröffnen, die meisten mit italienischer Küche und Design. Elegante Menschen schlendern auf den Innenstadtboulevards, an den Ecken stehen Romafrauen in bunten Röcken und verkaufen Blumen. Fast jeder spricht Englisch oder Französisch. Nehmen Sie nach Möglichkeit die U-Bahn, denn anders als Busse und Taxis steht sie nie im Stau. Von Mai bis Sept. cruisen auch Hop-on-hop-off-Busse durch die Stadt.

    • © Augustin Lazaroiu, Shutterstock

    Die Steppenmetropole (1,9 mio. ew.), rumänisch Bucureşti, scheidet die Geister. Viele Rumänen hassen sie, aber nicht wenige lieben auch das eher raue balkanische Flair der Stadt und ihr gewisses Savoir-vivre. Ja, es stimmt schon: Der Verkehr ist ganz schön heftig, eine gewisse Lautstärke herrscht hier rund um die Uhr, und beschaulich geht anders. Aber wer will schon dörfliche Idylle in einer aufstrebenden Hauptstadt des neuen Europas? Spätestens seit dem Film „Toni Erdmann“ wissen alle, dass Bukarest modern und lebendig ist, dass sich hier gerade richtig viel tut. In der kleinen Altstadt steppt der Bär fast jede Nacht. Und ein paar grüne Oasen gibt es ja schließlich auch. Typische Bukarester sind schlagfertig, ein bisschen boshaft und selbstironisch. Optisch zerfällt Bukarest in widersprüchliche Welten. Im Norden liegt das Villenviertel der Politiker und Diplomaten in gepflegtem Grün, begrenzt vom riesigen Herăstrău-Park. Sogar ein Triumphbogen à la Paris reckt sich in die Höhe. Die Stadtmitte mit dem bunten Architekturmix ist kreuzartig durchschnitten von den lebhaften Boulevards Bălcescu, Magheru, Elisabeta und Carol. Nach Süden hin ziehen sich ungepflegte Plattenbauviertel, in denen das Gros der kleinen Beamten, der Arbeiter, Lehrer und Studenten wohnt. Mittendrin das ärmliche Romaviertel Ferentari – aus Angst vor Kriminalität traut sich nicht jeder hierher. Zum ersten Mal erwähnt wurde der Marktflecken Bukarest 1459.Der Ortsname geht auf einen Hirten namens Bucur zurück, der hier einst eine befestigte Herberge baute, einen han. Die berühmteste Karawanserei, Hanul lui Manuc, wurde im 19 Jh. nachgebaut. Heute beherbergt der Gasthof Lokale mit rumänischer und libanesischer Küche, einen Biergarten und einen Weinkeller. Die erste Blütezeit erlebte Bukarest um 1900, als die Hohenzollernkönige hier fieberhaft nach dem Vorbild des französischen Fin de Siècle zu bauen begannen. Die privaten Bauherren hatten viel Freiheit. Deshalb herrscht in einigen Vierteln eine charmante Stilvielfalt. Häuser in altrumänischem Stil mit Säulen und verzierten Rundbögen stehen neben italienisch anmutenden Villen, Gründerzeit neben Bauhaus und Art déco. Viele Gebäude wurden 1944 bei den Bombenangriffen der Alliierten zerstört, andere beim Erdbeben von 1977.Besonders verheerend aber war die Vernichtungswut Nicolae Ceauşescus in den 1980er-Jahren. Er legte drei alte Stadtviertel in Schutt und Asche, um Platz zu schaffen für seinen monströsen „Palast des Volkes”. 20 Kirchen wurden dem Erdboden gleichgemacht – acht wurden durch Verschieben gerettet. Sie stehen heute eingeklemmt zwischen tristen Mietskasernen. Mit all den Widersprüchen bietet Bukarest ein buntes, quirliges Bild. Immer mehr Lokale eröffnen, die meisten mit italienischer Küche und Design. Elegante Menschen schlendern auf den Innenstadtboulevards, an den Ecken stehen Romafrauen in bunten Röcken und verkaufen Blumen. Fast jeder spricht Englisch oder Französisch. Nehmen Sie nach Möglichkeit die U-Bahn, denn anders als Busse und Taxis steht sie nie im Stau. Von Mai bis Sept. cruisen auch Hop-on-hop-off-Busse durch die Stadt.


  • Catedrala Patriarhală din București

    Architektonische Highlights
    • © tichr, Shutterstock

    Der auf einem Hügel gelegene Palast mit Kirche ist Sitz des Patriarchen, Oberhaupt der rumänisch-orthodoxen Kirche. Der Komplex des 17.Jhs. war zunächst ein Kloster. Die Kirche beherbergt eine prächtige vergoldete Ikonostase und eine besonders wertvolle Ikone (1665), die die Schutzheiligen Constantin und Elena darstellt. Rechts daneben steht der Wohn- und Amtspalast des Patriarchen im Brâncoveanu-Stil, links ein klassizistischer Palast.

    • © tichr, Shutterstock

    Der auf einem Hügel gelegene Palast mit Kirche ist Sitz des Patriarchen, Oberhaupt der rumänisch-orthodoxen Kirche. Der Komplex des 17.Jhs. war zunächst ein Kloster. Die Kirche beherbergt eine prächtige vergoldete Ikonostase und eine besonders wertvolle Ikone (1665), die die Schutzheiligen Constantin und Elena darstellt. Rechts daneben steht der Wohn- und Amtspalast des Patriarchen im Brâncoveanu-Stil, links ein klassizistischer Palast.


  • Piața Revoluției

    Touristenattraktionen
    • © adina munteanu, Shutterstock

    Hier spielten sich 1989 die Höhepunkte der blutigen Wende ab. Vom Dach des früheren Gebäudes des Zentralkomitees der rumänischen KP gegenüber dem Königspalast floh das Diktatorenpaar drei Tage vor seiner Hinrichtung per Hubschrauber vor wütenden Demonstranten. Minuten zuvor hatte Ceauşescu vom Balkon seine letzte Rede gehalten.

    • Bukarest
    • © adina munteanu, Shutterstock

    Hier spielten sich 1989 die Höhepunkte der blutigen Wende ab. Vom Dach des früheren Gebäudes des Zentralkomitees der rumänischen KP gegenüber dem Königspalast floh das Diktatorenpaar drei Tage vor seiner Hinrichtung per Hubschrauber vor wütenden Demonstranten. Minuten zuvor hatte Ceauşescu vom Balkon seine letzte Rede gehalten.

    • Bukarest

  • Lacrimi și Sfinți

    Restaurants
    • regional

    Moderne Küche tischt man im Lokal Tränen und Heilige des rumänischen Star-Autors Mircea Dinescu auf. Für den Innenausbau wurden alte Hölzer aus traditionell siebenbürgischen Häusern verwendet. Die Zutaten der Gerichte kommen ausnahmslos aus Rumänien und direkt vom Hersteller. Probiere die Vorspeise zakuska oder eine Transhumanz-Platte mit Käsevariationen aus der Gegend um Hermannstadt.

    Moderne Küche tischt man im Lokal Tränen und Heilige des rumänischen Star-Autors Mircea Dinescu auf. Für den Innenausbau wurden alte Hölzer aus traditionell siebenbürgischen Häusern verwendet. Die Zutaten der Gerichte kommen ausnahmslos aus Rumänien und direkt vom Hersteller. Probiere die Vorspeise zakuska oder eine Transhumanz-Platte mit Käsevariationen aus der Gegend um Hermannstadt.


  • Old Kitchen

    Restaurants
    • regional

    Das frühere Papa la Șoni bietet mitten in Bukarest Spezialitäten der siebenbürgischen Küche. Gerichte mit Hammelfleisch, aber auch Kartoffelsuppe mit geräuchertem Fleisch und Estragon kommen hier auf den Tisch. Fast alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau bzw. aus ebensolcher Zucht. Bei schönem Wetter sitzt du im Biergarten.

    Das frühere Papa la Șoni bietet mitten in Bukarest Spezialitäten der siebenbürgischen Küche. Gerichte mit Hammelfleisch, aber auch Kartoffelsuppe mit geräuchertem Fleisch und Estragon kommen hier auf den Tisch. Fast alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau bzw. aus ebensolcher Zucht. Bei schönem Wetter sitzt du im Biergarten.


  • ParkLake Shopping Center

    Einkaufszentren und -Passagen

    Ein großes, modernes und durchaus geschmack- wie stilvolles Einkaufszentrum östlich der City. Hier kannst du shoppen, bummeln, ein Käffchen schlürfen und im Park nebenan spazieren gehen. Witzig: die riesige Skulptur eines liegenden Menschen.

    Ein großes, modernes und durchaus geschmack- wie stilvolles Einkaufszentrum östlich der City. Hier kannst du shoppen, bummeln, ein Käffchen schlürfen und im Park nebenan spazieren gehen. Witzig: die riesige Skulptur eines liegenden Menschen.


  • Ateneul Român

    Opern
    • © Victor Moussa, Shutterstock

    Das Konzerthaus im neoklassizistischen Rundbau bietet klassische Konzerte der rumänischen Staatsphilharmonie aus dem gängigen Repertoire. Gelegentlich gastieren auch Orchester und Solisten aus dem Ausland.

    • © Victor Moussa, Shutterstock

    Das Konzerthaus im neoklassizistischen Rundbau bietet klassische Konzerte der rumänischen Staatsphilharmonie aus dem gängigen Repertoire. Gelegentlich gastieren auch Orchester und Solisten aus dem Ausland.


  • True Club

    Cafés

    Keine Schickimicki-Szene mit Gesichtskontrolle und überhöhten Preisen, sondern sympathische Atmosphäre mit fast täglicher Livemusik und Party bis in die Morgenstunden. Tolle Lage im LipscaniViertel.

    Keine Schickimicki-Szene mit Gesichtskontrolle und überhöhten Preisen, sondern sympathische Atmosphäre mit fast täglicher Livemusik und Party bis in die Morgenstunden. Tolle Lage im LipscaniViertel.


  • Tourist Information Center

    Touristenattraktionen

    Büro mit zahlreichen Infos in der Altstadt. Eine gute Internetseite hat Bukarest kurioserweise immer noch nicht.

    Büro mit zahlreichen Infos in der Altstadt. Eine gute Internetseite hat Bukarest kurioserweise immer noch nicht.


  • Snagov

    Geographical
    • © Ciocan Cosmina Carmen, Shutterstock

    Auf der Klosterinsel im Snagov-See wurde angeblich Draculas Vorbild, der walachische Fürst Vlad Ţepeş, begraben. Fest steht, dass Ţepeş die Befestigungsanlage für das Kloster aus dem 15.Jh. errichten ließ. Lange diente das Kloster auch als Gefängnis für politische Häftlinge unterschiedlicher Regime. Sehenswert ist in der Kirche das größte zusammenhängende Bibelszenenfresko Rumäniens.

    • 077165 Snagov
    • © Ciocan Cosmina Carmen, Shutterstock

    Auf der Klosterinsel im Snagov-See wurde angeblich Draculas Vorbild, der walachische Fürst Vlad Ţepeş, begraben. Fest steht, dass Ţepeş die Befestigungsanlage für das Kloster aus dem 15.Jh. errichten ließ. Lange diente das Kloster auch als Gefängnis für politische Häftlinge unterschiedlicher Regime. Sehenswert ist in der Kirche das größte zusammenhängende Bibelszenenfresko Rumäniens.

    • 077165 Snagov

  • Muzeul Național de Istorie Naturală „Dr. Grigore Antipa”

    Museen

    Das Naturkundemuseum in Bukarest wirkt etwas angestaubt, aber Kinder werden an den ausgestopften Tieren ihren Spaß haben, vor allem am Dinosaurierskelett.

    Das Naturkundemuseum in Bukarest wirkt etwas angestaubt, aber Kinder werden an den ausgestopften Tieren ihren Spaß haben, vor allem am Dinosaurierskelett.


  • Rio Juice

    Bars

    So ein Saftladen: In dieser höchst sympathischen Bar in der Garage eines Hauses wird frisch Gepresstes angeboten – von tropischen bis hin zu sehr alltäglichen Früchten und Gemüsen. Der Schwerpunkt liegt auf brasilianischen Kreationen. Und Smoothies gibt’s natürlich auch. Eine gute Abrundung: Die Betreiber behandeln dich sofort wie einen alten Freund.

    So ein Saftladen: In dieser höchst sympathischen Bar in der Garage eines Hauses wird frisch Gepresstes angeboten – von tropischen bis hin zu sehr alltäglichen Früchten und Gemüsen. Der Schwerpunkt liegt auf brasilianischen Kreationen. Und Smoothies gibt’s natürlich auch. Eine gute Abrundung: Die Betreiber behandeln dich sofort wie einen alten Freund.


  • ORYGYNS Specialty Coffee

    Cafés

    Direkt um die Ecke von der Piața Romana finden Kaffeeliebhaber hier ihren kleinen, aber wirklich feinen Rückzugsort in Bukarest. Natürlich sind die Bohnen, die hier verarbeitet werden, allesamt frisch geröstet.

    Direkt um die Ecke von der Piața Romana finden Kaffeeliebhaber hier ihren kleinen, aber wirklich feinen Rückzugsort in Bukarest. Natürlich sind die Bohnen, die hier verarbeitet werden, allesamt frisch geröstet.


  • Lipscani-Viertel

    Geographical
    • © Liviu Gherman, Shutterstock

    Das älteste Händlerviertel von Bukarest an der Biserica Curtea Veche. In den verwinkelten Straßen Lipscani („Leipziger”), Blănari („Kürschner”) und Kovaci („Schmiede”) reihen sich kleine Läden und Werkstätten aneinander. Du findest alles, was es auch in Kaufhäusern gibt, nur günstiger: Kleidung und Stoffe, Lebensmittel, Schrauben und Kacheln fürs Bad. Die Lipscani-Straße heißt so, weil hier vor rund 300 Jahren deutsche Importwaren verkauft wurden. Besonders reizvoll ist das Galerienparadies Hanul cu Tei. Schwere schwarze schmiedeeiserne Türen und Fensterläden zieren die von Künstlern gestalteten Geschäfte in diesem Innenhof. Hier kaufen Maler ihre Staffeleien, Leinwände und Farben. In den Galerien wird zudem zeitgenössische rumänische Kunst angeboten und allerlei für die Wohnung.

    • Bukarest
    • © Liviu Gherman, Shutterstock

    Das älteste Händlerviertel von Bukarest an der Biserica Curtea Veche. In den verwinkelten Straßen Lipscani („Leipziger”), Blănari („Kürschner”) und Kovaci („Schmiede”) reihen sich kleine Läden und Werkstätten aneinander. Du findest alles, was es auch in Kaufhäusern gibt, nur günstiger: Kleidung und Stoffe, Lebensmittel, Schrauben und Kacheln fürs Bad. Die Lipscani-Straße heißt so, weil hier vor rund 300 Jahren deutsche Importwaren verkauft wurden. Besonders reizvoll ist das Galerienparadies Hanul cu Tei. Schwere schwarze schmiedeeiserne Türen und Fensterläden zieren die von Künstlern gestalteten Geschäfte in diesem Innenhof. Hier kaufen Maler ihre Staffeleien, Leinwände und Farben. In den Galerien wird zudem zeitgenössische rumänische Kunst angeboten und allerlei für die Wohnung.

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