Ist erwähnt in Reiseführer:
Die Steppen-Metropole mit gut 1,7 Mio. Menschen, rumänisch Bucureşti, scheidet die Geister – aber nur, wenn man sie nicht kennt. Alle anderen haben Spaß am modern- balkanischen Flair, an der Dynamik dieser voranschreitenden Stadt, die zu leben, zu arbeiten, zu genießen und zu feiern weiß.
Ja, es stimmt schon: Der Verkehr ist ganz schön heftig, eine gewisse Lautstärke herrscht hier rund um die Uhr, und beschaulich geht anders. Aber wer will schon dörfliche Idylle in einer aufstrebenden Hauptstadt des neuen Europas? Spätestens seit dem Film „Toni Erdmann“ wissen alle, dass Bukarest modern und lebendig ist, dass sich hier gerade richtig viel tut. In der kleinen Altstadt steppt der Bär fast jede Nacht. Und ein paar große grüne Oasen gibt es schließlich auch. Typische Bukarester sind schlagfertig und selbstironisch.
Optisch zerfällt Bukarest in widersprüchliche Welten. Im Norden liegt das Villenviertel der Politiker und Diplomaten in gepflegtem Grün, begrenzt vom riesigen Herăstrău-Park. Sogar ein Triumphbogen à la Paris reckt sich in die Höhe. Die Stadtmitte mit dem bunten Architekturmix ist kreuzartig durchschnitten von den lebhaften Boulevards Bălcescu, Magheru, Elisabeta und Carol. Nach Süden hin ziehen sich ungepflegte Plattenbauviertel, in denen das Gros der kleinen Beamten, der Arbeiter, Lehrer und Studenten wohnt.
Mit all den Widersprüchen bietet Bukarest ein buntes, quirliges Bild. Immer mehr Lokale eröffnen, die meisten mit italienischer Küche und Design. Elegante Menschen schlendern auf den Innenstadtboulevards, an den Ecken stehen Romafrauen in bunten Röcken und verkaufen Blumen. Viele sprechen Englisch oder Französisch. Nimm nach Möglichkeit die U-Bahn (metrorex.ro), denn anders als Busse (stbsa.ro) und Taxis steht sie nie im Stau. Von Mai bis September cruisen auch Hop-on-hop-off-Busse (24-Std.-Karte 35 Lei | bucharestcitytour.stbsa.ro) durch die Stadt. Dank der breiten Fuß- und Radwege lässt sich Bukarest auch mit dem Leihrad oder E-Scooter bestens erkunden.
Bukarest Sehenswertes & Restaurants
















Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Botanische Gärten & Parks
Märkte und Flohmärkte
Restaurants
Museen
Theater
Touristenattraktionen
Geographical
Einkaufszentren und -Passagen
Opern
Cafés
Bars
Sonstige Läden
Palatul Parlamentului
Architektonische Highlights © Augustin Lazaroiu, Shutterstock
Den monströsen Palast, mit insgesamt 450 000 m2 nach dem Pentagon in Washington das zweitgrößte Gebäude der Welt, ließ Diktator Ceauşescu bauen. Für viele Bukarester eine architektonische Wunde, ist er in jedem Fall wegen seiner Monumentalität sehenswert. 700 Architekten und 20 000 Arbeiter haben fünf Jahre rund um die Uhr daran gearbeitet. Die mehr als 3000 Zimmer, 60 Korridore und 64 Empfangssäle sind reich mit kitschigen Marmorreliefs verziert. Von den Decken hängen tonnenschwere Kristalllüster. So verrückt das alles auch ist: Eine Führung durch den Megaklotz ist dennoch ein Erlebnis. Heute sind hier Abgeordnetenhaus und zahlreiche staatliche Institutionen untergebracht. Reservierung der jeweils nächsten freien Führung vor Ort, es muss mit Wartezeit gerechnet werden.
- Bulevardul Naţiunile Unite 2-4, 041037 Bukarest
- http://cic.cdep.ro/
© Augustin Lazaroiu, Shutterstock
Den monströsen Palast, mit insgesamt 450 000 m2 nach dem Pentagon in Washington das zweitgrößte Gebäude der Welt, ließ Diktator Ceauşescu bauen. Für viele Bukarester eine architektonische Wunde, ist er in jedem Fall wegen seiner Monumentalität sehenswert. 700 Architekten und 20 000 Arbeiter haben fünf Jahre rund um die Uhr daran gearbeitet. Die mehr als 3000 Zimmer, 60 Korridore und 64 Empfangssäle sind reich mit kitschigen Marmorreliefs verziert. Von den Decken hängen tonnenschwere Kristalllüster. So verrückt das alles auch ist: Eine Führung durch den Megaklotz ist dennoch ein Erlebnis. Heute sind hier Abgeordnetenhaus und zahlreiche staatliche Institutionen untergebracht. Reservierung der jeweils nächsten freien Führung vor Ort, es muss mit Wartezeit gerechnet werden.
- Bulevardul Naţiunile Unite 2-4, 041037 Bukarest
- http://cic.cdep.ro/
Biserica Stavropoleos
Architektonische Highlights © Aleksandar Todorovic, Shutterstock
Mit reichen Holzschnitzereien im NeoBrâncoveanu-Stil ist sie die schönste Kirche Bukarests im alten Kaufleuteviertel. Im Innenhof Freskenbruchstücke und Reste von Kirchen aus dem Bukarester Altstadtzentrum, die in der kommunistischen Zeit abgerissen wurden.
- Strada Stavropoleos 4, Bukarest
- http://www.stavropoleos.ro/
- +40 21 313 4747
© Aleksandar Todorovic, Shutterstock
Mit reichen Holzschnitzereien im NeoBrâncoveanu-Stil ist sie die schönste Kirche Bukarests im alten Kaufleuteviertel. Im Innenhof Freskenbruchstücke und Reste von Kirchen aus dem Bukarester Altstadtzentrum, die in der kommunistischen Zeit abgerissen wurden.
- Strada Stavropoleos 4, Bukarest
- http://www.stavropoleos.ro/
- +40 21 313 4747
Parcul Herastrau
Botanische Gärten & Parks © FrimuFilms, Shutterstock
Insider-Tipp Lass anzapfen!
Mit seinem frischen Grün auf 187 ha ist der Park am Nordrand die Lunge der Stadt. Spielplätze, zwei Seen, Ruder-und Tretbootverleih sowie Caféterrassen locken bei gutem Wetter viele Besucher an. Am besten leihst du dir am Eingang zum Park ein Fahrrad oder einen E-Scooter und entdeckst die mächtige Grünfläche auf zwei Rädern. Ein toller Biergarten mit Restaurant beim Freilichtmuseum ist das Berăria H. Abends gibt’s dort oft Livemusik.
- Bulevardul Aviatorilor, Bukarest
- http://www.berariah.ro/
© FrimuFilms, Shutterstock
Insider-Tipp Lass anzapfen!
Mit seinem frischen Grün auf 187 ha ist der Park am Nordrand die Lunge der Stadt. Spielplätze, zwei Seen, Ruder-und Tretbootverleih sowie Caféterrassen locken bei gutem Wetter viele Besucher an. Am besten leihst du dir am Eingang zum Park ein Fahrrad oder einen E-Scooter und entdeckst die mächtige Grünfläche auf zwei Rädern. Ein toller Biergarten mit Restaurant beim Freilichtmuseum ist das Berăria H. Abends gibt’s dort oft Livemusik.
- Bulevardul Aviatorilor, Bukarest
- http://www.berariah.ro/
Dorobanţi-Markt (Piaţa Doboranţi)
Märkte und FlohmärkteInsider-Tipp Treppe hoch für Rabatte
Die Adresse für betuchte Bukarester in der nördlichen Innenstadt. In der modernen Markthalle ist das Angebot sehr reichhaltig und die Preise entsprechend nicht ganz niedrig. Schaut euch aber auch in der 1.Etage um: Dort gibt es kleine und günstigere Lebensmittelgeschäfte. In den Nebengassen liegen lauter Feinkostmärkte.
- Calea Dorobanți, București
Insider-Tipp Treppe hoch für Rabatte
Die Adresse für betuchte Bukarester in der nördlichen Innenstadt. In der modernen Markthalle ist das Angebot sehr reichhaltig und die Preise entsprechend nicht ganz niedrig. Schaut euch aber auch in der 1.Etage um: Dort gibt es kleine und günstigere Lebensmittelgeschäfte. In den Nebengassen liegen lauter Feinkostmärkte.
- Calea Dorobanți, București
Parcul Piata Universitatii
Botanische Gärten & Parks © Augustin Lazaroiu, Shutterstock
Der Platz vor dem klassizistischen Universitätsgebäude von 1875 ist geschichtsträchtig, weil hier im Mai 1990 Gegner der Wenderegierung wochenlang protestierten und am Ende brutal auseinandergetrieben wurden. Heute tobt hier das studentische Leben: Konzerte, Events oder einfach nur mit Freunden abhängen am Wochenende. Und für dich ist der Platz der ideale Ausgangspunkt für jede Tour. Nicht umsonst wird er auch „Kilometer Null Rumäniens“ genannt.
- Bulevardul Ion C. Brătianu, Bukarest
© Augustin Lazaroiu, Shutterstock
Der Platz vor dem klassizistischen Universitätsgebäude von 1875 ist geschichtsträchtig, weil hier im Mai 1990 Gegner der Wenderegierung wochenlang protestierten und am Ende brutal auseinandergetrieben wurden. Heute tobt hier das studentische Leben: Konzerte, Events oder einfach nur mit Freunden abhängen am Wochenende. Und für dich ist der Platz der ideale Ausgangspunkt für jede Tour. Nicht umsonst wird er auch „Kilometer Null Rumäniens“ genannt.
- Bulevardul Ion C. Brătianu, Bukarest
Caru Cu Bere
Restaurants- regional
Das Bierlokal von 1875 prägt innen deutsch-englische Neugotik mit Holzbalken und bunten Glasscheiben. Es gibt gute traditionelle rumänische Küche, aber herkommen musst du allein schon für das Interieur – und das Bier.
- Strada Stavropoleos 3-5, Bukarest
- http://www.carucubere.ro/
Das Bierlokal von 1875 prägt innen deutsch-englische Neugotik mit Holzbalken und bunten Glasscheiben. Es gibt gute traditionelle rumänische Küche, aber herkommen musst du allein schon für das Interieur – und das Bier.
- Strada Stavropoleos 3-5, Bukarest
- http://www.carucubere.ro/
Muzeul Satului Dimitrie Gusti
Museen © franco lucato, Shutterstock
Dieses beeindruckende Freilichtmuseum liegt mitten im Herăstrău-Park nördlich des Zentrums und zeigt rund 300 jahrhundertealte Bauernhäuser, Kirchen und Mühlen aus allen Teilen des Lands. Im Sommer regelmäßiger Markt mit Produkten aus biologischem Anbau.
- Soseaua Kiseleff 28, Bukarest
- http://muzeul-satului.ro/
- +40 21 317 9103
© franco lucato, Shutterstock
Dieses beeindruckende Freilichtmuseum liegt mitten im Herăstrău-Park nördlich des Zentrums und zeigt rund 300 jahrhundertealte Bauernhäuser, Kirchen und Mühlen aus allen Teilen des Lands. Im Sommer regelmäßiger Markt mit Produkten aus biologischem Anbau.
- Soseaua Kiseleff 28, Bukarest
- http://muzeul-satului.ro/
- +40 21 317 9103
Muzeul National de Arta
Museen © visualpower, Shutterstock
Die Nationalgalerie im früheren Königspalast zeigt die ganze Palette rumänischer Malerei vom 10. Jh. bis zur Moderne – mehr als 70 000 Exponate. Bedeutendste Namen sind die Maler Theodor Aman und Gheorghe Tăttărascu, Gründer der rumänischen Kunstakademie Ende des 19.Jhs. Zu sehen gibt es auch Kunstwerke ab dem 15.Jh. von deutschen, niederländischen, italienischen und französischen Meistern.
- Strada Ştirbei Vodă 2, Bukarest
- http://mnar.ro/
- +40 21 313 3030
© visualpower, Shutterstock
Die Nationalgalerie im früheren Königspalast zeigt die ganze Palette rumänischer Malerei vom 10. Jh. bis zur Moderne – mehr als 70 000 Exponate. Bedeutendste Namen sind die Maler Theodor Aman und Gheorghe Tăttărascu, Gründer der rumänischen Kunstakademie Ende des 19.Jhs. Zu sehen gibt es auch Kunstwerke ab dem 15.Jh. von deutschen, niederländischen, italienischen und französischen Meistern.
- Strada Ştirbei Vodă 2, Bukarest
- http://mnar.ro/
- +40 21 313 3030
Muzeul National de Istorie
Museen © Leonid Andronov, Shutterstock
Die ganze Geschichte Rumäniens in einem Haus. Highlight ist die Schatzkammer mit der Krone der rumänischen Königinnen und Schmuckstücken aus vorrömischer Zeit. Besonders wertvoll ist eine Sammlung gotischer Objekte aus dem 5.Jh.: Mit Edelsteinen geschmückte Vasen, Fibeln, Ringe, Teller und Schalen aus Gold. Kuriosität in der Steinzeitabteilung ist der „Denker von Hamangia” (Gânditorul de la Hamangia). Die Tonstatuette wirkt wie eine moderne Plastik, ist aber über 6000 Jahre alt und wurde bei Cernavodă am Schwarzen Meer gefunden.
- Calea Victoriei 12, 030026 Bukarest
- http://www.mnir.ro/
- +40 21 315 8207
© Leonid Andronov, Shutterstock
Die ganze Geschichte Rumäniens in einem Haus. Highlight ist die Schatzkammer mit der Krone der rumänischen Königinnen und Schmuckstücken aus vorrömischer Zeit. Besonders wertvoll ist eine Sammlung gotischer Objekte aus dem 5.Jh.: Mit Edelsteinen geschmückte Vasen, Fibeln, Ringe, Teller und Schalen aus Gold. Kuriosität in der Steinzeitabteilung ist der „Denker von Hamangia” (Gânditorul de la Hamangia). Die Tonstatuette wirkt wie eine moderne Plastik, ist aber über 6000 Jahre alt und wurde bei Cernavodă am Schwarzen Meer gefunden.
- Calea Victoriei 12, 030026 Bukarest
- http://www.mnir.ro/
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Muzeul National de Arta Contemporana
MuseenDas Museum in Ceauşescus Riesenpalast ist für Werke rumänischer Gegenwartskünstler vorgesehen. Die Terrasse des Museumscafés im 4.Stock ist ein guter Aussichtspunkt.
- Calea 13 Septembrie 1-3, 050563 Bukarest
- http://mnac.ro/
- +40 21 318 9137
Das Museum in Ceauşescus Riesenpalast ist für Werke rumänischer Gegenwartskünstler vorgesehen. Die Terrasse des Museumscafés im 4.Stock ist ein guter Aussichtspunkt.
- Calea 13 Septembrie 1-3, 050563 Bukarest
- http://mnac.ro/
- +40 21 318 9137
Green Hours Jazz Café
TheaterIn dem Kleinkunstkeller gibt es fast jeden Abend Vorstellungen, meistens Jazzkonzerte.
- Calea Victoriei 120, Bukarest
- http://www.greenhours.ro/
In dem Kleinkunstkeller gibt es fast jeden Abend Vorstellungen, meistens Jazzkonzerte.
- Calea Victoriei 120, Bukarest
- http://www.greenhours.ro/
Palatul Regal
Architektonische Highlights © nton_Ivanov, Shutterstock
Der Königspalast dominiert die Piaţa Revoluţiei in der Stadtmitte. Bis zu seiner Abdankung 1947 lebte hier Rumäniens letzter König, Mihai I. Das neoklassizistische Gebäude (1937) war ein Auftragswerk des lebenslustigen, despotischen Königs Carol II. Heute dient das Gebäude als Nationalgalerie. Für Besucher geöffnet ist der Thronsaal der Könige.
- Calea Victoriei 47, Bukarest
- +40 21 313 3030
© nton_Ivanov, Shutterstock
Der Königspalast dominiert die Piaţa Revoluţiei in der Stadtmitte. Bis zu seiner Abdankung 1947 lebte hier Rumäniens letzter König, Mihai I. Das neoklassizistische Gebäude (1937) war ein Auftragswerk des lebenslustigen, despotischen Königs Carol II. Heute dient das Gebäude als Nationalgalerie. Für Besucher geöffnet ist der Thronsaal der Könige.
- Calea Victoriei 47, Bukarest
- +40 21 313 3030
Biserica Curtea Veche
Architektonische Highlights © Sanga Park, Shutterstock
Das Besondere an dem Bauwerk sind die rötlichen Streifenornamente und der reliefartige Kranz aus Wellenlinien am oberen Teil der Fassade. Im Inneren sind die Wände größtenteils verrußt, doch nahe der Altarwand finden sich Fragmente von Fresken des 16.Jhs. Es ist die älteste Kirche in Bukarest, weil ihr Grundstein bereits im 14.Jh. gelegt wurde, und war ursprünglich Teil des alten Fürstenhofs, von dem nur noch Ruinen übrig sind.
- Strada Franceză 33, Bukarest
- http://www.biserica-sfantul-anton.ro/
© Sanga Park, Shutterstock
Das Besondere an dem Bauwerk sind die rötlichen Streifenornamente und der reliefartige Kranz aus Wellenlinien am oberen Teil der Fassade. Im Inneren sind die Wände größtenteils verrußt, doch nahe der Altarwand finden sich Fragmente von Fresken des 16.Jhs. Es ist die älteste Kirche in Bukarest, weil ihr Grundstein bereits im 14.Jh. gelegt wurde, und war ursprünglich Teil des alten Fürstenhofs, von dem nur noch Ruinen übrig sind.
- Strada Franceză 33, Bukarest
- http://www.biserica-sfantul-anton.ro/
Bellu Friedhof
Touristenattraktionen © stefania980, Shutterstock
Ein Freilichtmuseum der Grabarchitektur vom 18.bis 20.Jh. Die Grabstätten und Grüfte bekannter rumänischer Künstler und Politiker zieren Skulpturen ebenso bekannter Bildhauer. 180 davon stehen unter Denkmalschutz.
- Şos. Olteniţei 3- 5, Bukarest
- http://arcb.ro/
© stefania980, Shutterstock
Ein Freilichtmuseum der Grabarchitektur vom 18.bis 20.Jh. Die Grabstätten und Grüfte bekannter rumänischer Künstler und Politiker zieren Skulpturen ebenso bekannter Bildhauer. 180 davon stehen unter Denkmalschutz.
- Şos. Olteniţei 3- 5, Bukarest
- http://arcb.ro/
Cişmigiu-Park
Botanische Gärten & Parks © M.Moira, Shutterstock
In der Parkanlage im Zentrum mit französischen Hecken, Weiher, Spielplatz, Café und sprudelnder Quelle erholen sich die Bukarester. Hier treffen sich auch Freiluftschachspieler.
- Mihail Kogǎlniceanu, Bukarest
© M.Moira, Shutterstock
In der Parkanlage im Zentrum mit französischen Hecken, Weiher, Spielplatz, Café und sprudelnder Quelle erholen sich die Bukarester. Hier treffen sich auch Freiluftschachspieler.
- Mihail Kogǎlniceanu, Bukarest
Bukarest
Geographical © Augustin Lazaroiu, Shutterstock
Die Steppenmetropole (1,9 mio. ew.), rumänisch Bucureşti, scheidet die Geister. Viele Rumänen hassen sie, aber nicht wenige lieben auch das eher raue balkanische Flair der Stadt und ihr gewisses Savoir-vivre. Ja, es stimmt schon: Der Verkehr ist ganz schön heftig, eine gewisse Lautstärke herrscht hier rund um die Uhr, und beschaulich geht anders. Aber wer will schon dörfliche Idylle in einer aufstrebenden Hauptstadt des neuen Europas? Spätestens seit dem Film „Toni Erdmann“ wissen alle, dass Bukarest modern und lebendig ist, dass sich hier gerade richtig viel tut. In der kleinen Altstadt steppt der Bär fast jede Nacht. Und ein paar grüne Oasen gibt es ja schließlich auch. Typische Bukarester sind schlagfertig, ein bisschen boshaft und selbstironisch. Optisch zerfällt Bukarest in widersprüchliche Welten. Im Norden liegt das Villenviertel der Politiker und Diplomaten in gepflegtem Grün, begrenzt vom riesigen Herăstrău-Park. Sogar ein Triumphbogen à la Paris reckt sich in die Höhe. Die Stadtmitte mit dem bunten Architekturmix ist kreuzartig durchschnitten von den lebhaften Boulevards Bălcescu, Magheru, Elisabeta und Carol. Nach Süden hin ziehen sich ungepflegte Plattenbauviertel, in denen das Gros der kleinen Beamten, der Arbeiter, Lehrer und Studenten wohnt. Mittendrin das ärmliche Romaviertel Ferentari – aus Angst vor Kriminalität traut sich nicht jeder hierher. Zum ersten Mal erwähnt wurde der Marktflecken Bukarest 1459.Der Ortsname geht auf einen Hirten namens Bucur zurück, der hier einst eine befestigte Herberge baute, einen han. Die berühmteste Karawanserei, Hanul lui Manuc, wurde im 19 Jh. nachgebaut. Heute beherbergt der Gasthof Lokale mit rumänischer und libanesischer Küche, einen Biergarten und einen Weinkeller. Die erste Blütezeit erlebte Bukarest um 1900, als die Hohenzollernkönige hier fieberhaft nach dem Vorbild des französischen Fin de Siècle zu bauen begannen. Die privaten Bauherren hatten viel Freiheit. Deshalb herrscht in einigen Vierteln eine charmante Stilvielfalt. Häuser in altrumänischem Stil mit Säulen und verzierten Rundbögen stehen neben italienisch anmutenden Villen, Gründerzeit neben Bauhaus und Art déco. Viele Gebäude wurden 1944 bei den Bombenangriffen der Alliierten zerstört, andere beim Erdbeben von 1977.Besonders verheerend aber war die Vernichtungswut Nicolae Ceauşescus in den 1980er-Jahren. Er legte drei alte Stadtviertel in Schutt und Asche, um Platz zu schaffen für seinen monströsen „Palast des Volkes”. 20 Kirchen wurden dem Erdboden gleichgemacht – acht wurden durch Verschieben gerettet. Sie stehen heute eingeklemmt zwischen tristen Mietskasernen. Mit all den Widersprüchen bietet Bukarest ein buntes, quirliges Bild. Immer mehr Lokale eröffnen, die meisten mit italienischer Küche und Design. Elegante Menschen schlendern auf den Innenstadtboulevards, an den Ecken stehen Romafrauen in bunten Röcken und verkaufen Blumen. Fast jeder spricht Englisch oder Französisch. Nehmen Sie nach Möglichkeit die U-Bahn, denn anders als Busse und Taxis steht sie nie im Stau. Von Mai bis Sept. cruisen auch Hop-on-hop-off-Busse durch die Stadt.
- Bukarest
- http://www.pmb.ro/
© Augustin Lazaroiu, Shutterstock
Die Steppenmetropole (1,9 mio. ew.), rumänisch Bucureşti, scheidet die Geister. Viele Rumänen hassen sie, aber nicht wenige lieben auch das eher raue balkanische Flair der Stadt und ihr gewisses Savoir-vivre. Ja, es stimmt schon: Der Verkehr ist ganz schön heftig, eine gewisse Lautstärke herrscht hier rund um die Uhr, und beschaulich geht anders. Aber wer will schon dörfliche Idylle in einer aufstrebenden Hauptstadt des neuen Europas? Spätestens seit dem Film „Toni Erdmann“ wissen alle, dass Bukarest modern und lebendig ist, dass sich hier gerade richtig viel tut. In der kleinen Altstadt steppt der Bär fast jede Nacht. Und ein paar grüne Oasen gibt es ja schließlich auch. Typische Bukarester sind schlagfertig, ein bisschen boshaft und selbstironisch. Optisch zerfällt Bukarest in widersprüchliche Welten. Im Norden liegt das Villenviertel der Politiker und Diplomaten in gepflegtem Grün, begrenzt vom riesigen Herăstrău-Park. Sogar ein Triumphbogen à la Paris reckt sich in die Höhe. Die Stadtmitte mit dem bunten Architekturmix ist kreuzartig durchschnitten von den lebhaften Boulevards Bălcescu, Magheru, Elisabeta und Carol. Nach Süden hin ziehen sich ungepflegte Plattenbauviertel, in denen das Gros der kleinen Beamten, der Arbeiter, Lehrer und Studenten wohnt. Mittendrin das ärmliche Romaviertel Ferentari – aus Angst vor Kriminalität traut sich nicht jeder hierher. Zum ersten Mal erwähnt wurde der Marktflecken Bukarest 1459.Der Ortsname geht auf einen Hirten namens Bucur zurück, der hier einst eine befestigte Herberge baute, einen han. Die berühmteste Karawanserei, Hanul lui Manuc, wurde im 19 Jh. nachgebaut. Heute beherbergt der Gasthof Lokale mit rumänischer und libanesischer Küche, einen Biergarten und einen Weinkeller. Die erste Blütezeit erlebte Bukarest um 1900, als die Hohenzollernkönige hier fieberhaft nach dem Vorbild des französischen Fin de Siècle zu bauen begannen. Die privaten Bauherren hatten viel Freiheit. Deshalb herrscht in einigen Vierteln eine charmante Stilvielfalt. Häuser in altrumänischem Stil mit Säulen und verzierten Rundbögen stehen neben italienisch anmutenden Villen, Gründerzeit neben Bauhaus und Art déco. Viele Gebäude wurden 1944 bei den Bombenangriffen der Alliierten zerstört, andere beim Erdbeben von 1977.Besonders verheerend aber war die Vernichtungswut Nicolae Ceauşescus in den 1980er-Jahren. Er legte drei alte Stadtviertel in Schutt und Asche, um Platz zu schaffen für seinen monströsen „Palast des Volkes”. 20 Kirchen wurden dem Erdboden gleichgemacht – acht wurden durch Verschieben gerettet. Sie stehen heute eingeklemmt zwischen tristen Mietskasernen. Mit all den Widersprüchen bietet Bukarest ein buntes, quirliges Bild. Immer mehr Lokale eröffnen, die meisten mit italienischer Küche und Design. Elegante Menschen schlendern auf den Innenstadtboulevards, an den Ecken stehen Romafrauen in bunten Röcken und verkaufen Blumen. Fast jeder spricht Englisch oder Französisch. Nehmen Sie nach Möglichkeit die U-Bahn, denn anders als Busse und Taxis steht sie nie im Stau. Von Mai bis Sept. cruisen auch Hop-on-hop-off-Busse durch die Stadt.
- Bukarest
- http://www.pmb.ro/
Catedrala Patriarhală din București
Architektonische Highlights © tichr, Shutterstock
Der auf einem Hügel gelegene Palast mit Kirche ist Sitz des Patriarchen, Oberhaupt der rumänisch-orthodoxen Kirche. Der Komplex des 17.Jhs. war zunächst ein Kloster. Die Kirche beherbergt eine prächtige vergoldete Ikonostase und eine besonders wertvolle Ikone (1665), die die Schutzheiligen Constantin und Elena darstellt. Rechts daneben steht der Wohn- und Amtspalast des Patriarchen im Brâncoveanu-Stil, links ein klassizistischer Palast.
- Aleea Dealul Mitropoliei 25, 040163 Bukarest
- http://patriarhia.ro/
- +40 21 406 7167
© tichr, Shutterstock
Der auf einem Hügel gelegene Palast mit Kirche ist Sitz des Patriarchen, Oberhaupt der rumänisch-orthodoxen Kirche. Der Komplex des 17.Jhs. war zunächst ein Kloster. Die Kirche beherbergt eine prächtige vergoldete Ikonostase und eine besonders wertvolle Ikone (1665), die die Schutzheiligen Constantin und Elena darstellt. Rechts daneben steht der Wohn- und Amtspalast des Patriarchen im Brâncoveanu-Stil, links ein klassizistischer Palast.
- Aleea Dealul Mitropoliei 25, 040163 Bukarest
- http://patriarhia.ro/
- +40 21 406 7167
Piața Revoluției
Touristenattraktionen © adina munteanu, Shutterstock
Hier spielten sich 1989 die Höhepunkte der blutigen Wende ab. Vom Dach des früheren Gebäudes des Zentralkomitees der rumänischen KP gegenüber dem Königspalast floh das Diktatorenpaar drei Tage vor seiner Hinrichtung per Hubschrauber vor wütenden Demonstranten. Minuten zuvor hatte Ceauşescu vom Balkon seine letzte Rede gehalten.
- Bukarest
© adina munteanu, Shutterstock
Hier spielten sich 1989 die Höhepunkte der blutigen Wende ab. Vom Dach des früheren Gebäudes des Zentralkomitees der rumänischen KP gegenüber dem Königspalast floh das Diktatorenpaar drei Tage vor seiner Hinrichtung per Hubschrauber vor wütenden Demonstranten. Minuten zuvor hatte Ceauşescu vom Balkon seine letzte Rede gehalten.
- Bukarest
Lacrimi și Sfinți
Restaurants- regional
Moderne Küche tischt man im Lokal Tränen und Heilige des rumänischen Star-Autors Mircea Dinescu auf. Für den Innenausbau wurden alte Hölzer aus traditionell siebenbürgischen Häusern verwendet. Die Zutaten der Gerichte kommen ausnahmslos aus Rumänien und direkt vom Hersteller. Probiere die Vorspeise zakuska oder eine Transhumanz-Platte mit Käsevariationen aus der Gegend um Hermannstadt.
- Strada Șepcari, 030167 Bukarest
- http://www.lacrimisisfinti.eu/
Moderne Küche tischt man im Lokal Tränen und Heilige des rumänischen Star-Autors Mircea Dinescu auf. Für den Innenausbau wurden alte Hölzer aus traditionell siebenbürgischen Häusern verwendet. Die Zutaten der Gerichte kommen ausnahmslos aus Rumänien und direkt vom Hersteller. Probiere die Vorspeise zakuska oder eine Transhumanz-Platte mit Käsevariationen aus der Gegend um Hermannstadt.
- Strada Șepcari, 030167 Bukarest
- http://www.lacrimisisfinti.eu/
Old Kitchen
Restaurants- regional
Das frühere Papa la Șoni bietet mitten in Bukarest Spezialitäten der siebenbürgischen Küche. Gerichte mit Hammelfleisch, aber auch Kartoffelsuppe mit geräuchertem Fleisch und Estragon kommen hier auf den Tisch. Fast alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau bzw. aus ebensolcher Zucht. Bei schönem Wetter sitzt du im Biergarten.
- Strada Sfinții Voievozi 13, 010963 Bukarest
- http://oldkitchen.ro/
Das frühere Papa la Șoni bietet mitten in Bukarest Spezialitäten der siebenbürgischen Küche. Gerichte mit Hammelfleisch, aber auch Kartoffelsuppe mit geräuchertem Fleisch und Estragon kommen hier auf den Tisch. Fast alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau bzw. aus ebensolcher Zucht. Bei schönem Wetter sitzt du im Biergarten.
- Strada Sfinții Voievozi 13, 010963 Bukarest
- http://oldkitchen.ro/
ParkLake Shopping Center
Einkaufszentren und -PassagenEin großes, modernes und durchaus geschmack- wie stilvolles Einkaufszentrum östlich der City. Hier kannst du shoppen, bummeln, ein Käffchen schlürfen und im Park nebenan spazieren gehen. Witzig: die riesige Skulptur eines liegenden Menschen.
- Strada Liviu Rebreanu 4, Bukarest
- http://www.parklake.ro/
Ein großes, modernes und durchaus geschmack- wie stilvolles Einkaufszentrum östlich der City. Hier kannst du shoppen, bummeln, ein Käffchen schlürfen und im Park nebenan spazieren gehen. Witzig: die riesige Skulptur eines liegenden Menschen.
- Strada Liviu Rebreanu 4, Bukarest
- http://www.parklake.ro/
Ateneul Român
Opern © Victor Moussa, Shutterstock
Das Konzerthaus im neoklassizistischen Rundbau bietet klassische Konzerte der rumänischen Staatsphilharmonie aus dem gängigen Repertoire. Gelegentlich gastieren auch Orchester und Solisten aus dem Ausland.
- Strada Benjamin Franklin 1-3, 030167 Bukarest
- http://fge.org.ro/
- +40 21 315 2567
© Victor Moussa, Shutterstock
Das Konzerthaus im neoklassizistischen Rundbau bietet klassische Konzerte der rumänischen Staatsphilharmonie aus dem gängigen Repertoire. Gelegentlich gastieren auch Orchester und Solisten aus dem Ausland.
- Strada Benjamin Franklin 1-3, 030167 Bukarest
- http://fge.org.ro/
- +40 21 315 2567
True Club
CafésKeine Schickimicki-Szene mit Gesichtskontrolle und überhöhten Preisen, sondern sympathische Atmosphäre mit fast täglicher Livemusik und Party bis in die Morgenstunden. Tolle Lage im LipscaniViertel.
- Strada Covaci 19, 030106 Bukarest
- http://www.true-club.ro/
Keine Schickimicki-Szene mit Gesichtskontrolle und überhöhten Preisen, sondern sympathische Atmosphäre mit fast täglicher Livemusik und Party bis in die Morgenstunden. Tolle Lage im LipscaniViertel.
- Strada Covaci 19, 030106 Bukarest
- http://www.true-club.ro/
Tourist Information Center
TouristenattraktionenBüro mit zahlreichen Infos in der Altstadt. Eine gute Internetseite hat Bukarest kurioserweise immer noch nicht.
- Bulevardul Carol I 27, 030167 Bukarest
- http://visitorcenter.ro/
Büro mit zahlreichen Infos in der Altstadt. Eine gute Internetseite hat Bukarest kurioserweise immer noch nicht.
- Bulevardul Carol I 27, 030167 Bukarest
- http://visitorcenter.ro/
Muzeul Național de Istorie Naturală „Dr. Grigore Antipa”
MuseenDas Naturkundemuseum in Bukarest wirkt etwas angestaubt, aber Kinder werden an den ausgestopften Tieren ihren Spaß haben, vor allem am Dinosaurierskelett.
- Șoseaua Pavel Dimitrievici Kiseleff 1, 011341 Bukarest
- http://www.antipa.ro/
- +40 21 312 8863
Das Naturkundemuseum in Bukarest wirkt etwas angestaubt, aber Kinder werden an den ausgestopften Tieren ihren Spaß haben, vor allem am Dinosaurierskelett.
- Șoseaua Pavel Dimitrievici Kiseleff 1, 011341 Bukarest
- http://www.antipa.ro/
- +40 21 312 8863
Rio Juice
BarsSo ein Saftladen: In dieser höchst sympathischen Bar in der Garage eines Hauses wird frisch Gepresstes angeboten – von tropischen bis hin zu sehr alltäglichen Früchten und Gemüsen. Der Schwerpunkt liegt auf brasilianischen Kreationen. Und Smoothies gibt’s natürlich auch. Eine gute Abrundung: Die Betreiber behandeln dich sofort wie einen alten Freund.
- Intrarea Aviator Teodor Iliescu 2, București
- http://www.riojuiceromania.com/
So ein Saftladen: In dieser höchst sympathischen Bar in der Garage eines Hauses wird frisch Gepresstes angeboten – von tropischen bis hin zu sehr alltäglichen Früchten und Gemüsen. Der Schwerpunkt liegt auf brasilianischen Kreationen. Und Smoothies gibt’s natürlich auch. Eine gute Abrundung: Die Betreiber behandeln dich sofort wie einen alten Freund.
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ORYGYNS Specialty Coffee
CafésDirekt um die Ecke von der Piața Romana finden Kaffeeliebhaber hier ihren kleinen, aber wirklich feinen Rückzugsort in Bukarest. Natürlich sind die Bohnen, die hier verarbeitet werden, allesamt frisch geröstet.
- Strada Jules Michelet 12, 010463 București
- http://www.instagram.com/
- +40 21 313 0094
Direkt um die Ecke von der Piața Romana finden Kaffeeliebhaber hier ihren kleinen, aber wirklich feinen Rückzugsort in Bukarest. Natürlich sind die Bohnen, die hier verarbeitet werden, allesamt frisch geröstet.
- Strada Jules Michelet 12, 010463 București
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Lipscani-Viertel
Geographical © Liviu Gherman, Shutterstock
Das älteste Händlerviertel von Bukarest an der Biserica Curtea Veche. In den verwinkelten Straßen Lipscani („Leipziger”), Blănari („Kürschner”) und Kovaci („Schmiede”) reihen sich kleine Läden und Werkstätten aneinander. Du findest alles, was es auch in Kaufhäusern gibt, nur günstiger: Kleidung und Stoffe, Lebensmittel, Schrauben und Kacheln fürs Bad. Die Lipscani-Straße heißt so, weil hier vor rund 300 Jahren deutsche Importwaren verkauft wurden. Besonders reizvoll ist das Galerienparadies Hanul cu Tei. Schwere schwarze schmiedeeiserne Türen und Fensterläden zieren die von Künstlern gestalteten Geschäfte in diesem Innenhof. Hier kaufen Maler ihre Staffeleien, Leinwände und Farben. In den Galerien wird zudem zeitgenössische rumänische Kunst angeboten und allerlei für die Wohnung.
- Bukarest
© Liviu Gherman, Shutterstock
Das älteste Händlerviertel von Bukarest an der Biserica Curtea Veche. In den verwinkelten Straßen Lipscani („Leipziger”), Blănari („Kürschner”) und Kovaci („Schmiede”) reihen sich kleine Läden und Werkstätten aneinander. Du findest alles, was es auch in Kaufhäusern gibt, nur günstiger: Kleidung und Stoffe, Lebensmittel, Schrauben und Kacheln fürs Bad. Die Lipscani-Straße heißt so, weil hier vor rund 300 Jahren deutsche Importwaren verkauft wurden. Besonders reizvoll ist das Galerienparadies Hanul cu Tei. Schwere schwarze schmiedeeiserne Türen und Fensterläden zieren die von Künstlern gestalteten Geschäfte in diesem Innenhof. Hier kaufen Maler ihre Staffeleien, Leinwände und Farben. In den Galerien wird zudem zeitgenössische rumänische Kunst angeboten und allerlei für die Wohnung.
- Bukarest
Rio Juice Calea Victoriei
Sonstige LädenSo ein Saftladen: In der höchst sympathischen Bar in der Garage eines Hauses wird frisch Gepresstes angeboten – von tropischen bis hin zu sehr alltäglichen Früchten und Gemüsen. Der Schwerpunkt liegt auf brasilianischen Kreationen. Smoothies gibt’s natürlich auch.
- 030167 Bukarest
- http://www.riojuiceromania.com/
So ein Saftladen: In der höchst sympathischen Bar in der Garage eines Hauses wird frisch Gepresstes angeboten – von tropischen bis hin zu sehr alltäglichen Früchten und Gemüsen. Der Schwerpunkt liegt auf brasilianischen Kreationen. Smoothies gibt’s natürlich auch.
- 030167 Bukarest
- http://www.riojuiceromania.com/
MARCO POLO Reiseführer
Rumänien
Buch, 14. Auflage · 15.95 €Zu Gast bei Dracula: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Rumänien entdecken Du suchst Ruhe und Abgeschiedenheit? Dann nichts wie los in die unberührte Bergwelt der Westkarpaten. Ein bisschen Geschichte und Kultur? In der Hügellandschaft Siebenbürgens gibt es jede Menge zu bestaunen. Oder doch lieber sonnige Tage am Strand? Die Schwarzmeerküste wartet auf dich! Egal, wie dein perfekter Urlaub aussieht – in Rumänien wirst du fündig. Damit dir kein Highlight zwischen Banat und Donaudelta entgeht, ist dein MARCO POLO Reiseführer der ideale Begleiter!
Zwischen Bergwelt und Meeresrauschen: Mit MARCO POLO nach Rumänien
Ausgetretene Touristenpfade sind für die anderen – dieses Land ist für Entdecker! Kraxle über die Ruinen der alten Römer in Sarmizegetusa, fahre untertage Riesenrad im ehemaligen Salzbergwerk von Turda und paddle im Donaudelta mit Pelikanen um die Wette. In den Bars und Clubs in Bukarests Altstadt lernst du die Einheimischen kennen und feierst mit ihnen bis in den Morgen. Ob Abenteurer, Naturgenießer oder Party People – mit dem MARCO POLO Reiseführer wird dein Rumänien-Urlaub unvergesslich!


