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Usedom

Check-in

Ein Urlaub auf der zweitgrößten deutschen Insel Usedom führt dich in die südliche Ostsee. Der größte Teil der Insel gehört zu Mecklenburg-Vorpommern, der Ostteil der Insel liegt auf polnischem Gebiet. Über eine Breite von 40 Metern und einer Länge von 42 Metern erstreckt sich der Sandstrand. Besonders die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck wird dich mit ihren aufwendig restaurierten mondänen Villen begeistern. Auch die für ihr Bernsteinvorkommen bekannten Städte wie Zempin oder Ückeritz sind eine Reise wert.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Mit 508 m ist sie die längste bewirtschaftete Seebrücke Kontinentaleuropas. Ins Landgebäude und die Mittelplattform zogen Muschelmuseum, Kino, Café, Restaurants und Geschäfte, im Brückenkopf mit…
Der gewaltige, 600 Jahre alte spätgotische Backsteinbau beherbergt sieben Prunksakrophage. Vom 56 m hohen Turm, der in 184 Stufen zu erklimmen ist, haben Sie einen herrlichen Rundblick.
Die Ausstellung im ehemaligen Kraftwerk der Heeresversuchsanstalt dokumentiert die Arbeit der Peenemünder Raketenforscher, die verheerenden Folgen der neuen Waffen sowie deren Weiterentwicklung bei…
Die beiden Militärbauten am westlichen Swineufer aus der Mitte des 19. Jhs. wurden um 1940 von den Nationalsozialisten ausgebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg von den Sowjets genutzt. Die westliche…
Als sein Licht 1858 den Schiffen erstmals den Weg wies, war er mit 68 m Höhe der höchste Leuchtturm der Welt. Nach dem Aufstieg über 310 Stufen bietet sich ein herrlicher Blick.
Das hölzerne Gaststättengebäude, ein Pavillon mit vier kurzen Türmchen, bekam sein heutiges Aussehen Anfang der 1930er-Jahre. Der 280 m lange Landungssteg entstand 1993, den Vorgänger hatten…
Was in der Nähe von Karnin riesig aus dem Wasser ragt, sind die Reste der 600 m langen Eisenbahn-Hubbrücke, die Usedom mit Kamp auf dem Festland verband. Die gewaltige, 1930-32 errichtete…
Im Inneren leuchten 135 Sternenbilder vom Deckengewölbe in Gold, Weiß und Blau, die von einem Swinemünder Meister aus dem 19. Jh. stammen. Das Altarbild zeigt Anthonis van Dycks "Beweinung Christi…
Nahezu unberührte Natur gibt es an der Südspitze des Gnitz zu sehen. Vom naturbelassenen Weg auf dem Hang bieten sich Bilder, die Naturfreunde entzücken: Wald, Feuchtwiesen, Wassertümpel, das…
1550 m in der Länge misst die Greifswalder Oie, an der breitesten Stelle sind es 570 m. Das 12 km nördlich von Usedom gelegene Inselchen hat damit etwa die Größe des Fürstentums Monaco. Die…
Das Geburtshaus des frühromantischen Malers und Schriftstellers Philipp Otto Runge (1777-1810) bietet u.a. die Simulation der Rungeschen Farbkugeln.
Umgeben von Wald und Feldern schmiegt sich das Dorf in eine schützende Senke. Das Südufer des Schmollensees reicht fast bis an die ersten Häuser heran. Die kleinen Häuser mit gepflegten Vorgärten…
Swinemünde ist ein bedeutender Handels- und Fährhafen und bei den Polen ein beliebter Urlaubs- und Kurort, der sich in den letzten Jahren rasant verändert hat. Besonders herausgeputzt hat man das…
Jedes Jahr steht die Musik eines anderen Ostsee-Anrainerlands im Fokus. Veranstaltet werden Kammerkonzerte, Jazz, Liederabende und große Sinfoniekonzerte.
Lassan (1500 Ew.) am Achterwasser gehört zum Club der kleinsten Städte Deutschlands. Man kann einen ganzen Tag am Hafen auf der Bank abhängen und zusehen, wie Yachties sich auf ihren Booten sonnen…

Reisezeit

Januar
mäßig
2°C
Februar
mäßig
2°C
März
mittel
6°C
April
mittel
10°C
Mai
gut
16°C
Juni
gut
20°C
Juli
sehr gut
21°C
August
sehr gut
21°C
September
gut
18°C
Oktober
mittel
13°C
November
mittel
7°C
Dezember
mäßig
3°C

Die beste Reisezeit für Usedom sind die Monate Juli und August. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 21° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Juni mit durchschnittlich 9 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur in den kältesten Monaten bei lediglich 2° Celsius bei durchschnittlich 9 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 12° Celsius und die Nachttemperatur bei 5° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 9 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Juli und Dezember.

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Auftakt

Entdecke Usedom!

Trubel am Strand oder Einsamkeit im Hinterland, Baden in der Ostsee oder Wandern um einen Binnensee – Usedom ist voller Naturschönheiten und so kontrastreich, dass die Langeweile zu Hause bleiben wird. Dicht drängen sich an der Ostseeküste die Badeorte mit bis zu 70 m breiten Puderzuckerstränden, darunter so traditionsreiche wie Ahlbeck, Bansin, Heringsdorf und Zinnowitz. Nur einige Hundert Meter vom Trubel entfernt dösen kleine Dörfer vor sich hin – mit sandigen Wegen, blumengeschmückten Vorgärten, rohrgedeckten, weißen Häuschen.

Usedom vereint auf 445 km2 alle landschaftlichen Besonderheiten der Ostseeküste: flache Dünen, Steilufer und einen 42 km langen, weißen Sandstrand, dazu leicht gewelltes Hinterland mit Wäldern, Wiesen, Äckern, Boddengewässern und Binnenseen. Zum Wahrzeichen der Insel wurde das Seebrückengebäude mit seinen vier grünen Türmchen in Ahlbeck, das einzige historische, das an der Ostseeküste erhalten geblieben ist. Viktor von Bülow, der berühmte Loriot, machte es 1990 bundesweit bekannt: Er wählte es für das finale Familienessen in seinem Film „Papa ante Portas“ aus. Nicht zu vergessen: Meteorologen haben anhand ihrer Aufzeichnungen der letzten 30 Jahre ermittelt, dass Usedom die sonnenreichste Ferienregion Deutschlands ist. 1906 Sonnenstunden hat die Insel im Jahresdurchschnitt.

Vor allem ab 1890 schossen auf der Insel Pensionen und Hotels aus dem Boden. Sie bekamen Türmchen, Säulen, Erker und verzierte Loggien, alle Stilrichtungen wurden kopiert: Antike und Klassizismus, Alpenland und Brighton. Bäderarchitektur wird dieser unbekümmerte Stilmix genannt, der den Badeorten Usedoms bis heute ein eigenes, unverwechselbares Gesicht gibt – auch dem im polnischen Teil liegenden Swinemünde. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg ist Deutschland ein Stück Usedom abhanden gekommen. Die Alliierten sprachen die Odermündung einschließlich Swinemünde Polen zu.

Zum Gesicht der Seebäder gehören auch die Seebrücken. Entstanden waren sie in den Jahren, als die Gäste noch auf dem Wasserweg in die Badeorte gebracht wurden, weil es keine Eisenbahn und nur schlechte Straßen gab. Später avancierten sie zu Flaniermeilen. Sehen und gesehen werden! Das war so in den Jahren, als Kaiser Wilhelm II. mehrere Jahre die Konsulswitwe Elisabeth Staudt in Heringsdorf zum Tee besuchte, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Was Rang und Namen oder Geld hatte, steht in den Gästelisten von Deutschlands zweitgrößter Insel: Könige und Kaiser, Minister und Generäle, Wissenschaftler und Künstler. Bis zum Zweiten Weltkrieg reisten die wohlhabenden Berliner scharenweise mit der Eisenbahn an, was zum Spitznamen „Badewanne der Berliner“ führte. Später übernahmen die Sachsen das Ferienregime, das heute wieder die Berliner innehaben. Die Sachsen belegen aber immerhin noch Platz 2, gefolgt von den Gästen aus Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Alle pilgern sie zu den Seebrücken, auf denen man so schön über den Ostseewellen spazieren kann. Die schönste Seebrücke mit verschnörkelten Aufbauten besaß Heringsdorf. Im strengen Winter 1941/42 zerstörten fast überall Eisschollen die hölzernen Bauwerke. Zu DDR-Zeiten waren Schiffspartien auf der Ostsee untersagt, also brauchte man keine Seebrücken. Nach der Einheit, als es Fördermittel für den Neubau gab, erlebten die Seebrücken ihre Renaissance. Zinnowitz, Koserow und Bansin legten sich wieder eine zu, das Seebrückengebäude in Ahlbeck bekam seinen Landungssteg zurück. In Heringsdorf bauten private Investoren eine Brücke, die die modernste und mit 508 m auch die längste bewirtschaftete in Kontinentaleuropa ist.

Alle Seebäder verbindet die Usedomer Bäderbahn, sie fährt auch nach Peenemünde und Wolgast, seit 2008 kennt sie keine Grenze mehr. Die Gleise wurden bis ins Zentrum von Swinemünde verlängert. Die stromlinienförmigen blau-weißen Wagen, klimatisiert und fast geräuschlos fahrend, bieten eine echte Alternative zum Auto. Auch dein Fahrrad kannst du in der Bäderbahn mitnehmen. Bauherren werden auf Usedom oft Zügel angelegt, sie dürfen nur so bauen, wie es die Gemeindevertreter zulassen. Doch zwei Baumeister scheren sich nicht um Gesetze und Genehmigungen, sie modellieren seit Jahrtausenden ungefragt die Küste: Sturm und Wasser. Unablässig nagen beide an den Steilküsten und brechen immer wieder große Teile heraus, die das Meer fortträgt. Am Langen Berg bei Bansin wurde 1878 ein hölzerner Aussichtsturm errichtet, der rund 40 m vom Steilhang entfernt stand. Schon vor Jahrzehnten ist sein Betonfundament in die Tiefe gestürzt. Auch ohne Turm beeindruckt die Aussicht vom Langen Berg, doch schöner sind die Blicke von den zahlreichen Hügeln – die Usedomer sprechen von „Bergen“ – im Hinterland, auf dem Gnitz, der Halbinsel Wolgaster Ort oder in der Usedomer Schweiz, wo die Uhren scheinbar anders ticken. Stets wirst du irgendwo Wasser erblicken, denn mehr als ein Dutzend Seen liegen in die Landschaft gebettet, schilfbewachsen die einen, mit Badestränden die anderen.

Das leicht gewellte, beschauliche Hinterland hält zu allen Jahreszeiten schöne Ansichten bereit. Im Frühjahr blühen auf der Halbinsel Gnitz Felder von saftigen Sumpfdotterblumen, im Mai und Juni leuchten im Usedomer Winkel die gelben Rapsfelder, und einige Monate später hängen im Lieper Winkel die Sträucher voller Brombeeren, zeigen sich die Buchenwälder in prächtigen Farben. Hier haben Graureiher, Kranich, Fischadler, Weißstorch und Fischotter ihr Zuhause. Typisch für Usedom sind auch die Alleen: „Grüne Tunnel“ werden die baumbestandenen Straßen genannt, weil die Kronen der Bäume sie fast undurchdringlich überspannen. Vor reichlich 200 Jahren pflanzte man die Linden, Kastanien und Apfelbäume, damit sie bei Dunkelheit und im Winter bei Schnee die unbefestigten Wege markierten, im Sommer sollten sie mit ihren belaubten Kronen Schatten spenden und marschierende Soldaten verbergen. Heute werden die Alleen gehegt und gepflegt, nicht nur, weil sie ein Identitätszeichen des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern sind, sondern auch aus ökologischen Gründen: Ein Alleebaum produziert täglich den Sauerstoff für zehn Menschen und filtert bis zu eine Tonne Staub aus der Luft.

Usedoms Geschichte war zu allen Zeiten bewegt. Zu ihr gehört der legendäre Pirat Klaus Störtebeker, der hier einen Schlupfwinkel besessen haben soll, ebenso wie die gotteslästerliche Gold- und Silberstadt Vineta, die angeblich vor der Küste Koserows unterging. Auf Usedom liegt auch Peenemünde, heute einer der historisch problematischsten Orte in Deutschland. Denn hier, im Norden Usedoms, ließen die Nazis die erste automatisch gesteuerte Flüssigkeitsgroßrakete der Welt entwickeln, die in Westeuropa unermessliche Schäden anrichtete. Die V 2 war aber auch die erste Rakete, die die Atmosphäre durchstieß und somit das Tor zum Weltraum öffnete. Peenemünde gilt deshalb als der Geburtsort der Raumfahrt. Die Raketenbauer hatten seinerzeit nicht nur Peenemünde für die Öffentlichkeit gesperrt, sie riegelten auch den ganzen Nordteil der Insel ab und sperrten ferner die vorgelagerten kleinen Inseln Ruden und Greifswalder Oie für den Ausflugsverkehr. Auch zu DDR-Zeiten blieben die Inseln Touristen verschlossen. Seit der Einheit lassen sich Besucher wieder von Fahrgastschiffen auf den Ostseewellen zu den beiden kleinen Schwestern Usedoms tragen.

Ob du Ruhe und Beschaulichkeit genießen oder lieber sportlich aktiv sein willst, Usedom bietet jedem etwas: breite Sandstrände mit quirligem Leben, Seebäder, die noch viele Bilder wie aus Kaisers Familienalbum bereithalten, verträumte Winkel mit knarrenden Windmühlen und Natur pur im Achterland. Dazu kommen sportliche Angebote und eine vielfältige Kulturszene mit Festen und Museen. Jahrzehntelang verwehrte Stacheldraht den Strand- oder Waldspaziergang vom deutschen Ahlbeck ins polnische Swinemünde. Mit der Aufnahme Polens in die EU ist die Grenzregion weiter zusammengewachsen. Usedom zählt wieder zu den Top-Ferienregionen.

Praktische Hinweis

Anreise

Aus Richtung Berlin auf der A 11 bis zum Autobahnkreuz Uckermark, weiter auf der neuen A 20 bis zur Anschlussstelle Anklam und weiter auf der B 199. Aus Richtung Hamburg auf der neuen A 20 bis zur Anschlussstelle Gützkow und von dort entweder in Richtung Wolgast (Norden Usedoms) oder in Richtung Anklam (Süden).

Aus dem Norden bis Stralsund, von Süden bis Züssow an der Strecke Berlin–Greifswald–Stralsund und weiter mit der Usedomer Bäderbahn; die verbindet alle Seebäder einschließlich Swinemünde und fährt auch nach Peenemünde. 038378 27134www.ubb-online.de

Von Mai bis Oktober gibt es wöchentliche Busverbindungen aus Berlin, Zwickau, Chemnitz, Dresden und Hamburg. Konkrete Informationen bekommt man im Reisebüro.

Zum Flugplatz Heringsdorf besteht von Mai bis Oktober Linienflugverkehr von mehreren deutschen Städten. Airport Touristik Center038376 20030www.flughafen-heringsdorf.de

Auskunft

Usedom Tourismus GmbH

038378 47710info@usedom.de

Brückensperrungen

Um auch größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen, werden die beiden Brücken, die Usedom mit dem Festland verbinden, mehrmals am Tag zu festen Zeiten für max. 15 Min. hochgeklappt. Peenebrücke Wolgast (B 111): 5.45, 7.45 (Mai–Okt.), 8.45 (Nov.–April) 12.45, 16.45, 20.45, 23.30 Uhr (bei Bedarf). Peenestrombrücke bei Zecherin (B 110): 5.45 (April–Okt.), 9.40, 11.45, 16.45 (April–Okt., sonst nur nach Anmeldung: Tel. 038372 7 08 38) und 20.45 Uhr

Grenzübertritt

Seit der Aufnahme Polens in den Schengenraum sind Ende 2007 die Grenz- und Zollkontrollen weggefallen. Der Grenzübergang bei Ahlbeck (B 111) kann jetzt auch von Pkw passiert werden; einen neuen Übergang gibt es im Süden der Insel (B 110), der auch für Busse zugelassen ist. Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs dürfen wieder alle grenzüberschreitenden Wanderwege benutzt werden, auch am Strand sind die Sperranlagen beseitigt. Einen Personalausweis sollte man aber bei einem Ausflug ins Nachbarland dabei haben. Der Zoll gestattet Bürgern aus EU-Staaten für den persönlichen Gebrauch die Ein- und Ausfuhr aller Waren.

Hunde

Wohlerzogene Hunde sind in den meisten Hotels willkommen, in den Restaurants dagegen weniger. Wenn es heißt „kleine Hunde“ sind erlaubt, sollte man sich vorher erkundigen, was die Gastgeber darunter verstehen. In den Naturschutzgebieten gehören Hunde an die Leine. Alle Seebäder haben markierte Hundestrände eingerichtet.

Internet

Informationen über Usedom: www.usedom.de; Informations- und Onlinebuchungssystem der Insel Usedom: www.usedom.com; alles übers Bundesland: www.mecklenburg-vorpommern.eu; vieles rund um Vorpommern: www.vorpommern.de; einiges über das Nachbarland Polen: www.info-polen.com; Verkehrsverbindungen in Vorpommern: www.verkehr.region-vorpommern.de; Bäderarchitektur in den Kaiserbädern: www.baederarchitektur.de; Wellness auf Usedom: www.wellness.usedom.de; Leuchttürme von Darßer Ort bis Swinemünde: www.leuchtturmtour.de; das aktuelle Usedomwetter mit Hinweisen für Wassersportler: www.mv-wetter.info/regio?reg=Usedom; die Museen im deutschen und polnischen Teil Pommerns: www.pommersche-museen.de; Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern geordnet nach Rubriken: www.waswannwo-mv.de; der Bio-Einkaufsführer für Mecklenburg-Vorpommern: www.bio-mv.de; gesunde Ernährung und ökologische Landwirtschaft: www.landaktiv-mv.de; Wasserqualität der Ostsee und der Binnengewässer: www.sozial-mv.de

Kirchen

Evangelische Kirchen – und das sind die meisten in Mecklenburg-Vorpommern – haben fast immer nur zu den Gottesdiensten geöffnet. Auf Usedom stehen jedoch bei einigen in den Sommermonaten die Türen für Besucher offen, so in Benz, Morgenitz und Mellenthin. Die katholischen Kirchen in Swinemünde sind ganzjährig geöffnet.

Kurtaxe

In allen Badeorten wird Kurtaxe erhoben. Die höchste Kurtaxe verlangen die drei Kaiserbäder, dort zahlen Übernachtungsgäste (Mai–Sept.) tgl. 2,50 Euro, Tagesgäste sogar 3 Euro, im übrigen Jahr 1,30 bzw. 1,50 Euro. Nicht so üppig langen die übrigen Seebäder zu, in Karlshagen z. B. sind 2 Euro zu zahlen. Beim Vorzeigen der Kurkarte werden oft Preisermäßigungen in Museen und bei Veranstaltungen gewährt.

Notrufe

Feuerwehr, Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Pannennotruf des ADAC rund um die Uhr: 01802 222222

Ärztlicher Hausbesuchsdienst: 03834 522626

Öffnungszeiten

Wer bei den Restaurants sichergehen möchte, dass geöffnet ist, sollte sich vorher telefonisch erkundigen. Bei Museen ist der letzte Einlass häufig eine Stunde vor der genannten Schließung. Die Türen der Dorfkirchen auf Usedom sind in den Sommermonaten fast überall geöffnet. Die Ladenöffnungszeiten sind Mo–Fr freigegeben, Sa darf bis 22 Uhr geöffnet werden. In den Ferienorten gilt die Bäderregelung: Vom letzten Sonntag im März bis Ende Oktober darf sonntags 13–18 Uhr geöffnet sein. Das Nachbarland Polen hat kein Ladenschlussgesetz.

Parken

Die Seebäder sind zu einer Zeit entstanden, als man noch nicht mit dem Pkw anreiste. Deshalb sieht es mit Parkmöglichkeiten in den kleinen Orten oft nicht gut aus. Lediglich Heringsdorf verfügt über ein Parkhaus. Die Hotels halten aber fast alle eigene Parkplätze vor. Respektieren Sie unbedingt die Parkverbotsschilder, denn gerne versucht man, die klammen Stadt- und Gemeindekassen mit dem Geld von Parksündern aufzufüllen.

Preise

In den Badeorten ist alles teurer als im Hinterland, bei der Übernachtung ebenso wie beim Essen. Alle großen Reiseveranstalter haben zahlreiche Hotels auf Usedom im Angebot. Der Preis ist generell günstiger gegenüber einer Direktbuchung beim Hotel, und der Reiseveranstalter garantiert eine gesicherte Qualität. Von Ende Oktober bis vor Weihnachten und von Januar bis Mitte April kann man im Rahmen der Aktion „Kurzurlaub mit Langzeitwirkung“ in ausgewählten Drei- und Viersternehotels im Vergleich zur Hauptsaison bis zu 50 Prozent sparen. Das Doppelzimmer mit Frühstück kostet 55 Euro im Drei-Sterne-und 66 Euro im Vier-Sterne-Hotel.

Strandkörbe

Von Mai bis in den Oktober hinein stehen sie am Strand zum Mieten bereit – für mehrere Tage oder auch nur für ein paar Stunden. Viele Hotels und Pensionen besitzen eigene Strandkörbe; bereits bei der Buchung können Sie sich einen reservieren lassen. Wer keinen mietet, sollte zumindest einen Windschutz aufstellen.

Telefon & Handy

Usedom besitzt eins der modernsten Telefonnetze Deutschlands. In den reichlich vorhandenen öffentlichen Telefonzellen gibt es meist Kartentelefone, fast alle Hotelzimmer haben Telefon. Handybesitzer haben nur kleine Funklöcher zu beklagen.

Zeitungen

Die „Ostsee-Zeitung“ und der „Usedom-Kurier“ sind die Tageszeitungen, die in vielen Hotels ausliegen. Viermal im Jahr kommt das Hochglanzmagazin „Usedom exclusiv“ heraus (www.usedom-exclusiv.de), das über Sehenswertes, Ausflugsziele, Kultur, Geschichte, Natur informiert.

Events, Feste & mehr

Feiertage - im deutschen Teil der Insel

1. Januar

Neujahr

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Himmelfahrt, Pfingstmontag

3. Oktober

Tag der Deutschen Einheit

31. Oktober

Reformationstag

25./26. Dezember

1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Feiertage - im polnischen Teil der Insel

1. Januar

Neujahr

März/April

Ostermontag, Fronleichnam

1. Mai

Tag der Arbeit

3. Mai

Tag der Verfassung

15. August

Mariä Himmelfahrt

1. November

Allerheiligen

11. November

Unabhängigkeitstag

25./26. Dezember

1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Feste & Veranstaltungen

Februar

Winterbadespektakel: Aus ganz Deutschland reisen Winterbader an, um am Samstag vor dem Valentinstag in originellen Kostümen bei Ahlbeck in die kalte Ostsee zu steigen.

April/Juli/Oktober

Usedom Baltic Fashion: Die Kaiserbäder sind Schauplatz für mehrere hochkarätige Modepräsentationen. Toplabels und junge Designer aus den Ostsee-Anrainerstaaten begeistern mit ihren originellen Kollektionen. Im Sommer verwandelt sich die Heringsdorfer Seebrücke in einen einzigartigen Catwalk. 038378 2440www.usedom-baltic-fashion.de

Pfingsten

Internationales Kleinkunstfestival: Künstler aus vielen Ländern zeigen vor der Seebrücke in Heringsdorf sowie in anderen Inselorten ihr Können: Pantomimen, Jongleure, Zauberer, Clowns – Straßentheater vielfältiger Art. Den Abschluss bildet ein Feuerwerk. www.kleinkunst-festival.com

Juni bis August

Vineta-Festspiele: Dreimal in der Woche rollt ein multimediales Theaterspektakel aus Schauspiel, Musik, Tanz, Feuerwerk und Lasershow über die Freilichtbühne in Zinnowitz. Auf der Bühne taucht die sagenhafte Stadt Vineta wieder auf, die eine Sturmflut vor 1000 Jahren ins Meer gerissen haben soll. 03971 208925www.vineta-festspiele.de

Juli

Töpfermarkt Morgenitz: Töpfer aus ganz Deutschland verkaufen in dem kleinen Dorf ihre Produkte. Der Töpfermarkt am letzten Wochenende im Juli wurde zu einem Volksfest mit Tausenden von Besuchern.

August

Usedomer Kaisertage: Usedoms größtes Straßenfest in Heringsdorf – pompöse Kleider, ein historischer Jahrmarkt, ein glamouröser Festumzug und ein Kunsthandwerkermarkt versetzen die Besucher in die Entstehungszeit der Kaiserbäder.www.kaisertage.de

September

Usedom-Marathon: Von Swinemünde geht's parallel zum Strand nach Wolgast. Wer dort ankommt, hat 42,195 km zurückgelegt. Als Alternative gibt es den 21,1 km langen Halbmarathon mit Start und Ziel im Wolgaster Peenestadion. Immer am ersten Samstag im Septmeber. 03836 600071www.usedom-marathon.de

Usedomer Musikfestival Das Festival in der zweiten Monatshälfte schlägt Brücken zwischen den Kulturen des Ostseeraums. Jedes Jahr steht ein anderes Ostseeanrainerland mit seiner Musik im Fokus. Höhepunkte sind neben Kammerkonzerten, Jazz und Liederabenden die großen Sinfoniekonzerte im Kraftwerk des Museums Peenemünde. 038378 34647www.usedomermusikfestival.de

Bloss nicht

Fischwilderei begehen

Wer ohne Angelerlaubnis angelt, begeht Fischwilderei. Die wird geahndet. Zu den Fanggeräten der Berufsfischer sind mindestens 100 m Abstand zu halten. Die Fischmeister haben als Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft polizeiliche Befugnisse, sie ahnden als Bußgeldbehörde die Vergehen. Ihnen sind die Dokumente, die Fanggeräte und die gefangenen Fische vorzuzeigen.

Leichtsinnig sein beim Baden

Bei bewachten Stränden ist der Badebereich durch Bojen abgesteckt. Mut und Sportlichkeit sollten nicht durch Missachtung dieser Begrenzungen demonstriert werden. Achten Sie auch auf plötzlich aufkommende ablandige Winde, die Luftmatratzen, Schwimmringe und kleine Boote schnell auf See treiben. Ohne fremde Hilfe kommen diese selten wieder an Land. Ärger gibt es für jene, die unbegründet um Hilfe rufen.

Dünenschutz missachten

Die durch Strandhafer gefestigten Dünen dienen als Bollwerk gegen Sturmhochwasser, sie dürfen nur auf Wegen überquert werden. Wer Burgen in den Dünen baut, muss mit einer Geldstrafe rechnen, der Schutzabstand zum Dünenfuß muss mindestens 2 m betragen.

FKK-Anhänger fotografieren

Auf Usedom stößt sich keiner daran, wenn andere sich nicht völlig entkleidet am FKK-Strand tummeln oder am Wasser entlangwandern und diese Bereiche passieren. Eins wird aber generell nicht geduldet: Schaulustige (um nicht zu sagen Spanner), die mit der Kamera ungeniert auf Motivjagd gehen.

Kletterpartien am Steilufer unternehmen

Unaufhörlich nagen Sturm und Regen am Streckelsberg, am Langen Berg, an der Südspitze der Halbinsel Gnitz und bei Kamminke, oft kommt es zu Abstürzen von Uferpartien und Steinschlag. Deshalb ist es lebensgefährlich, sich zu nah an den Rand des Steilufers zu wagen oder Kletterpartien zu unternehmen.

Alles für Bernstein halten

Mancher glaubt, Bernstein gefunden zu haben, doch dann ist die Enttäuschung groß: Es handelt sich nur um gelbbraune Kieselsteine oder vom Meer abgeschliffene braune Glasscherben. Ob es tatsächlich Bernstein ist, lässt sich leicht feststellen: Bernstein lädt sich beim Reiben an der Kleidung elektrostatisch auf und zieht kleine Papierschnitzel an, im Wasser (zwei Esslöffel Kochsalz in einem Glas auflösen) schwimmt er wegen seiner geringen Dichte.

Bücher & Filme

Die Insel

Was der auf Usedom lebende Maler Matthias Wegehaupt zu DDR-Zeiten von 1970 bis 1989 im Geheimen aufschrieb, versteckte er unter den Bodendielen seines Ateliers. Jetzt liegen die Aufzeichnungen als Roman vor.

Gebrauchsanweisung für Mecklenburg-Vorpommern und die Ostseebäder

Kurzweilig und prägnant: Die gebürtige Stralsunderin Ariane Grundies ergründet mit Witz und Ironie die Seele des nördlichen Bundeslandes.

Jagd auf den Inselmörder/Der Drachen des Todes/Insel der tausend Puppen

Gleich drei Fälle hat Hauptkommissar Lasse Larsson aufzuklären. Der Autor George Tenner lässt seine spannenden Kriminalfälle auf der Insel Usedom spielen. Fans folgen dem Ermittler und dem Autor zu dessen Rechercheorten auf www.lasse-larsson.de.

Rendezvous mit Usedom

Ein unterhaltsamer Streifzug über die Insel Usedom: Geschichten und Geschichtchen aus dem alltäglichen Innenleben der Insel Usedom, von bekannten und weniger bekannten Inselkindern, vom Gestern und Heute, mit Witz und Ironie erzählt von George Tenner.

The Ghostwriter

Meisterregisseur Roman Polanski drehte seinen preisgekrönten spannungsreichen Politthriller (2010) nach Robert Harris Bestseller „Ghost“ zu großen Teilen auf der Insel Usedom. In den Hauptrollen Ex-007 Pierce Brosnan und Ewan McGregor.

11-20 °C
9 h/Tag
13 °C

Fakten

Einwohner 76.500
Fläche 445 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Hauptstadt Świnoujście
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 06:43 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

8h 12min
8h 35min
1h 10min
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