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Reiseführer Usedom

Willkommen auf Usedom

Ein Urlaub auf der zweitgrößten deutschen Insel Usedom führt Sie in die südliche Ostsee. Der größte Teil der Insel gehört zu Mecklenburg-Vorpommern, der Ostteil der Insel liegt auf polnischem Gebiet. Über eine Breite von 40 Metern und einer Länge von 42 Metern erstreckt sich der Sandstrand. Besonders die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck werden Sie mit ihren aufwendig restaurierten mondänen Villen begeistern. Auch die für ihr Bernsteinvorkommen bekannten Städte wie Zempin oder Ückeritz sind eine Reise wert.

Welches Wetter erwartet mich in Usedom?

Mit ganzen 1.917 Sonnenstunden pro Jahr gilt Usedom als Sonneninsel. Durch die Lage in der Pommerschen Bucht herrscht oft Seewind. Die beste Reisezeit für Usedom bietet der Mai, da er der niederschlagärmste Monat ist. Der Herbst ist ebenso eine optimale Reisezeit für Usedom. Das Klima ist dann mild und das Wasser der Ostsee noch recht warm.

Welche Region eignet sich für meine Reise nach Usedom?

Im Süden der Insel, im Usedomer Achterland finden Sie viel Ruhe in unberührter Natur und Angebote für Aktivurlauber und Familien. Um die Bernsteinbäder können Sie aus einem großen Angebot an Aktivitäten, wie beispielsweise Ausritte oder Bootstouren, wählen. Der Norden Usedoms, z. B. Zinnowitz, ist denjenigen zu empfehlen, die Lust auf Kino oder Theater haben oder den Tag bei einem Cocktail ausklingen lassen wollen.

Familie Singles Verliebte Nachtschwärmer Aktivurlauber
Usedomer Achterland
Bernsteinbäder
Norden/Zinnowitz

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Usedom?

Eine der Attraktionen der Ostseeinsel ist der frei zugängliche Museumspark Aeronauticon in Anklam. Es handelt sich um das Außengelände des Otto-Lilienthal-Museums. Hier finden Sie Technik und Natur zum Anfassen.

Die Tauchgondel in Zinnowitz bringt Sie trockenen Fußes auf den Meeresgrund. Bei der 40-minütigen Tauchfahrt lernen Sie viel über die Ökologie der Ostsee.

Eines der Must-Sees ist auch die Schmetterlingsfarm in Trassenheide. Sie ist die größte Europas und bietet ihren Besuchern eine Vielzahl an tropischen Schmetterlingen.

Checkliste: Daran sollten Sie vor Ihrer Usedom-Reise denken

Geld

Wichtig bei der Reiseplanung: Wenn Sie den polnischen Teil Usedoms bereisen möchten, ist es in der Regel nicht vonnöten Geld zu wechseln. In den allermeisten Lokalitäten und Geschäften können Sie sowohl mit Euro als auch mit polnischen Zloty bezahlen.

Sonstiges

Da das Wetter wechselhaft sein kann, sollte man immer einen Windschutz dabeihaben. Denken Sie bei der Urlaubsvorbereitung an Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel.

Was muss ich bei der Anreise beachten?

mit dem Flugzeug

Einziger Flughafen: Regionalflughafen Heringsdorf. Vom Flughafen gibt es keinen direkten Transfer ins Zentrum, jedoch eine Autovermietung.

mit dem Auto

Mit dem Auto erreicht man die Insel über die Klappbrücke bei Wolgast oder Zecherin. Zu beachten sind die Öffnungszeiten der Brücken.

mit der Bahn

Mit der Bahn erreicht man Usedom über Hamburg oder Stralsund.

mit dem Bus

Von April bis Oktober ist die Anreise mit dem Bus von folgenden Orten aus möglich: Berlin, Dresden, Hamburg und Chemnitz.

Checkliste: Was gibt es vor Ort in Usedom zu beachten?

Saison

Wissenswertes: Die auf Usedom so beliebten Strandkörbe stehen nur während der Saison zur Miete.

Trinkgeld

Üblich sind 10 % Trinkgeld.

Das sollten Sie vermeiden/Bloß nicht

Do's and Dont's: Halten Sie sich unbedingt an die folgenden Verbote: Achten Sie im Urlaub auf den Dünenschutz und gehen Sie nicht in der Ostsee baden, wenn die Rote Flagge weht.

Insider-Wissen/Empfehlung

In den Hotels im Hinterland können Sie günstiger übernachten und essen. Schauen Sie sich also auch dort einmal um, die Entfernungen auf Usedom sind nicht weit.

Quick Facts

Geeignet fürKultur, Outdoor, Meer
Entdecken Sie Usedom!

Trubel am Strand oder Einsamkeit im Hinterland, Baden in der Ostsee oder Wandern um einen Binnensee – Usedom ist voller Naturschönheiten und so kontrastreich, dass die Langeweile zu Hause bleiben wird. Dicht drängen sich an der Ostseeküste die Badeorte mit bis zu 70 m breiten Puderzuckerstränden, darunter so traditionsreiche wie Ahlbeck, Bansin, Heringsdorf und Zinnowitz. Nur einige Hundert Meter vom Trubel entfernt dösen kleine Dörfer vor sich hin – mit sandigen Wegen, blumengeschmückten Vorgärten, rohrgedeckten, weißen Häuschen.

Usedom vereint auf 445 km2 alle landschaftlichen Besonderheiten der Ostseeküste: flache Dünen, Steilufer und einen 42 km langen, weißen Sandstrand, dazu leicht gewelltes Hinterland mit Wäldern, Wiesen, Äckern, Boddengewässern und Binnenseen. Zum Wahrzeichen der Insel wurde das Seebrückengebäude mit seinen vier grünen Türmchen in Ahlbeck, das einzige historische, das an der Ostseeküste erhalten geblieben ist. Viktor von Bülow, der berühmte Loriot, machte es 1990 bundesweit bekannt: Er wählte es für das finale Familienessen in seinem Film „Papa ante Portas“ aus. Nicht zu vergessen: Meteorologen haben anhand ihrer Aufzeichnungen der letzten 30 Jahre ermittelt, dass Usedom die sonnenreichste Ferienregion Deutschlands ist. 1906 Sonnenstunden hat die Insel im Jahresdurchschnitt.

Vor allem ab 1890 schossen auf der Insel Pensionen und Hotels aus dem Boden. Sie bekamen Türmchen, Säulen, Erker und verzierte Loggien, alle Stilrichtungen wurden kopiert: Antike und Klassizismus, Alpenland und Brighton. Bäderarchitektur wird dieser unbekümmerte Stilmix genannt, der den Badeorten Usedoms bis heute ein eigenes, unverwechselbares Gesicht gibt – auch dem im polnischen Teil liegenden Swinemünde. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg ist Deutschland ein Stück Usedom abhanden gekommen. Die Alliierten sprachen die Odermündung einschließlich Swinemünde Polen zu.

Zum Gesicht der Seebäder gehören auch die Seebrücken. Entstanden waren sie in den Jahren, als die Gäste noch auf dem Wasserweg in die Badeorte gebracht wurden, weil es keine Eisenbahn und nur schlechte Straßen gab. Später avancierten sie zu Flaniermeilen. Sehen und gesehen werden! Das war so in den Jahren, als Kaiser Wilhelm II. mehrere Jahre die Konsulswitwe Elisabeth Staudt in Heringsdorf zum Tee besuchte, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Was Rang und Namen oder Geld hatte, steht in den Gästelisten von Deutschlands zweitgrößter Insel: Könige und Kaiser, Minister und Generäle, Wissenschaftler und Künstler. Bis zum Zweiten Weltkrieg reisten die wohlhabenden Berliner scharenweise mit der Eisenbahn an, was zum Spitznamen „Badewanne der Berliner“ führte. Später übernahmen die Sachsen das Ferienregime, das heute wieder die Berliner innehaben. Die Sachsen belegen aber immerhin noch Platz 2, gefolgt von den Gästen aus Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Alle pilgern sie zu den Seebrücken, auf denen man so schön über den Ostseewellen spazieren kann. Die schönste Seebrücke mit verschnörkelten Aufbauten besaß Heringsdorf. Im strengen Winter 1941/42 zerstörten fast überall Eisschollen die hölzernen Bauwerke. Zu DDR-Zeiten waren Schiffspartien auf der Ostsee untersagt, also brauchte man keine Seebrücken. Nach der Einheit, als es Fördermittel für den Neubau gab, erlebten die Seebrücken ihre Renaissance. Zinnowitz, Koserow und Bansin legten sich wieder eine zu, das Seebrückengebäude in Ahlbeck bekam seinen Landungssteg zurück. In Heringsdorf bauten private Investoren eine Brücke, die die modernste und mit 508 m auch die längste bewirtschaftete in Kontinentaleuropa ist.

Alle Seebäder verbindet die Usedomer Bäderbahn, sie fährt auch nach Peenemünde und Wolgast, seit 2008 kennt sie keine Grenze mehr. Die Gleise wurden bis ins Zentrum von Swinemünde verlängert. Die stromlinienförmigen blau-weißen Wagen, klimatisiert und fast geräuschlos fahrend, bieten eine echte Alternative zum Auto. Auch Ihr Fahrrad können Sie in der Bäderbahn mitnehmen. Bauherren werden auf Usedom oft Zügel angelegt, sie dürfen nur so bauen, wie es die Gemeindevertreter zulassen. Doch zwei Baumeister scheren sich nicht um Gesetze und Genehmigungen, sie modellieren seit Jahrtausenden ungefragt die Küste: Sturm und Wasser. Unablässig nagen beide an den Steilküsten und brechen immer wieder große Teile heraus, die das Meer fortträgt. Am Langen Berg bei Bansin wurde 1878 ein hölzerner Aussichtsturm errichtet, der rund 40 m vom Steilhang entfernt stand. Schon vor Jahrzehnten ist sein Betonfundament in die Tiefe gestürzt. Auch ohne Turm beeindruckt die Aussicht vom Langen Berg, doch schöner sind die Blicke von den zahlreichen Hügeln – die Usedomer sprechen von „Bergen“ – im Hinterland, auf dem Gnitz, der Halbinsel Wolgaster Ort oder in der Usedomer Schweiz, wo die Uhren scheinbar anders ticken. Stets werden Sie irgendwo Wasser erblicken, denn mehr als ein Dutzend Seen liegen in die Landschaft gebettet, schilfbewachsen die einen, mit Badestränden die anderen.

Das leicht gewellte, beschauliche Hinterland hält zu allen Jahreszeiten schöne Ansichten bereit. Im Frühjahr blühen auf der Halbinsel Gnitz Felder von saftigen Sumpfdotterblumen, im Mai und Juni leuchten im Usedomer Winkel die gelben Rapsfelder, und einige Monate später hängen im Lieper Winkel die Sträucher voller Brombeeren, zeigen sich die Buchenwälder in prächtigen Farben. Hier haben Graureiher, Kranich, Fischadler, Weißstorch und Fischotter ihr Zuhause. Typisch für Usedom sind auch die Alleen: „Grüne Tunnel“ werden die baumbestandenen Straßen genannt, weil die Kronen der Bäume sie fast undurchdringlich überspannen. Vor reichlich 200 Jahren pflanzte man die Linden, Kastanien und Apfelbäume, damit sie bei Dunkelheit und im Winter bei Schnee die unbefestigten Wege markierten, im Sommer sollten sie mit ihren belaubten Kronen Schatten spenden und marschierende Soldaten verbergen. Heute werden die Alleen gehegt und gepflegt, nicht nur, weil sie ein Identitätszeichen des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern sind, sondern auch aus ökologischen Gründen: Ein Alleebaum produziert täglich den Sauerstoff für zehn Menschen und filtert bis zu eine Tonne Staub aus der Luft.

Usedoms Geschichte war zu allen Zeiten bewegt. Zu ihr gehört der legendäre Pirat Klaus Störtebeker, der hier einen Schlupfwinkel besessen haben soll, ebenso wie die gotteslästerliche Gold- und Silberstadt Vineta, die angeblich vor der Küste Koserows unterging. Auf Usedom liegt auch Peenemünde, heute einer der historisch problematischsten Orte in Deutschland. Denn hier, im Norden Usedoms, ließen die Nazis die erste automatisch gesteuerte Flüssigkeitsgroßrakete der Welt entwickeln, die in Westeuropa unermessliche Schäden anrichtete. Die V 2 war aber auch die erste Rakete, die die Atmosphäre durchstieß und somit das Tor zum Weltraum öffnete. Peenemünde gilt deshalb als der Geburtsort der Raumfahrt. Die Raketenbauer hatten seinerzeit nicht nur Peenemünde für die Öffentlichkeit gesperrt, sie riegelten auch den ganzen Nordteil der Insel ab und sperrten ferner die vorgelagerten kleinen Inseln Ruden und Greifswalder Oie für den Ausflugsverkehr. Auch zu DDR-Zeiten blieben die Inseln Touristen verschlossen. Seit der Einheit lassen sich Besucher wieder von Fahrgastschiffen auf den Ostseewellen zu den beiden kleinen Schwestern Usedoms tragen.

Ob Sie Ruhe und Beschaulichkeit genießen oder lieber sportlich aktiv sein wollen, Usedom bietet jedem etwas: breite Sandstrände mit quirligem Leben, Seebäder, die noch viele Bilder wie aus Kaisers Familienalbum bereithalten, verträumte Winkel mit knarrenden Windmühlen und Natur pur im Achterland. Dazu kommen sportliche Angebote und eine vielfältige Kulturszene mit Festen und Museen. Mehr als 60 Jahre lang verwehrte Stacheldraht den Strand- oder Waldspaziergang vom deutschen Ahlbeck ins polnische Swinemünde. Mit der Aufnahme Polens in die EU ist die Grenzregion weiter zusammengewachsen. Usedom zählt wieder zu den Top-Ferienregionen.

Im Trend

Open-Air-Kinos
Zurück in die Vergangenheit

Wie eine kleine Zeitreise mutet der Besuch eines Autokinos an. Auf Usedom sind die Retro-Kinos Trend. Die Rückenlehnen zurückstellen und die Liebste beim Flimmern der Leinwand in den Arm nehmen können Sie im Autokino in Koserow an der B 111 oder im Autokino Ahlbecköstlich von Ahlbeckwww.drei-kaiserbaeder.de. Im Sommerkino ZempinStrandstraße22Zempin kommen Filmfans auch ohne fahrbaren Untersatz auf ihre Kosten. Noch mehr Open-Air-Kinos gibt es unter www.insel-kinos.de.

Ganz natürlich
Aus der Region

Im Restaurant 1900Grenzstraße1Heringsdorfwww.aurelia.net gibt es Zander, wie ihn früher die Fischer aßen – auf Stroh oder Kidasch. Eine traditionelle Bioküche wird im Gutshaus NeuendorfDorfstraße1Lütowwww.gutshausneuendorf-usedom.de von 1820 serviert. Im Kräutergarten PommerlandAm Sonnenacker3-5Lassanwww.kraeutergarten-pommerland.de können Sie nicht nur regionale Kräutertees erstehen, Sie können Ihre Sinne auch im Kräuter- und Tastgarten schärfen.

Schön & langsam
Segeln

Wie Annodazumal bewegt man sich auf der Ostsee fort. Die Weiße Dünewww.weisse-duene.com stammt aus dem Jahr 1909 und ist ein stattlicher Segelschoner. Oder Sie stechen mit der ErnestineAm See1Jasedowwww.ernestine-segeln.de in See. Das können Sie auf dem Schiff aus dem Jahr 1899 sogar bei Mondschein tun. Sehr romantisch! Bei TörnmeonKrumminwww.toernmeon.info lernen Segelschüler vorab das Handwerkszeug.

Abtauchen an der Ostsee
Down under

Wracks und Baggerseen, Fische und Kiesgruben – in und rund um die Ostsee gibt es für Taucher einiges zu entdecken. Anfänger lernen in Baggerseen zwischen Sauzin und Neeberg das nötige Know-how. Vom See geht es mit der Tauchschule vom Sportstrand Zinnowitzunterhalb des Hotel Balticwww.sportstrand-zinnowitz.de ins Meer. Versierte Taucher wenden sich an Green Sea Diver UsedomAhlbecker Straße21Zinnowitzwww.green-sea-diver.de. Hier steht Winterwrack- oder Kiesgrubentauchen auf dem Programm. Die Tauchprofis von Schöne Freizeitwww.schoenefreizeit.com bieten sowohl Kurse für Einsteiger an als auch Nitrox- und Tieftauchen für brevierte Taucher.

Umgerüstet
Alter Charme und neuer Glanz

Nicht alt, sondern historisch. So sehen die Usedomer viele ihrer alten Gemäuer. Statt die unnötig gewordenen Gebäude verfallen zu lassen, bekommen sie einfach einen neuen Zweck. Wo früher Getreide gelagert wurde, können heute Gäste schlafen. In den kleinen Kampschespeicher in Wolgast ist eine Pension eingezogen Hafenstr.4www.speicher-wolgast.de. Der Lotsenturm KarninDorfstraße28bKarninwww.lotsenturm-usedom.de weist niemandem mehr den Weg. Stattdessen ist der Turm nun das „kleinste Designhotel der Welt“. Platz für zwei Gäste und einen Blick auf das Stettiner Haff bietet er. Im Schloss Pudagla weht ebenfalls ein frischer Wind. Das 1574 von Herzog Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast erbaute Schloss ist heute für seine herzhaften Speisen bekannt. In das Gemäuser ist ein Restaurant gezogen.

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Usedom - die besten Locations und Angebote

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Aktivitäten & Touren

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© Ivanko_Brnjakovic, iStock

Gastronomie

Spezialitäten

Aal in Dillsoße

Der Aal wird in einem Weinsud gegart, der Sud mit Sahne und Eigelb zur Soße legiert. Vor dem Servieren wird noch fein gehackter Dill eingerührt.

Ahlbecker Fischsuppe

Eine aus Weißkohl, Kartoffelstückchen, Zwiebeln, Mehl und Milch bestehende Suppe mit in große Würfel geschnittenem Dorschfilet. Garniert mit reichlich gehacktem Dill, dazu kleine Schwarzbrotecken.

Gänseweißsauer

Eine aus Gänsefleisch, Wurzelgemüse und Eischeiben bereitete Sülze, serviert mit deftigen Bratkartoffeln.

Gebratene Ostsee-Flunder

In Zitronensaft, Salz und Pfeffer marinierte, beidseitig gebratene Flunder, über die in heißer Butter kurz angedünstete gehackte Petersilie kommt. Beilagen: Salz- oder Pellkartoffeln und grüner Salat.

Gebratener Hornfisch

Kleine, in Öl gebratene Fischstücke, die mit Senfsoße, Salzkartoffeln und frischem Salat serviert werden. Den grätenreichen Hornfisch gibt es nur im Frühsommer.

Gefüllte Entenbrust

Mit Pflaumen, Äpfeln, Majoran und Zimt gefüllte und gebratene Ente. Beilagen: Apfelrotkohl und Kartoffelklöße.

Hecht in Sahnesoße mit Meerrettich

Der in Stücke geschnittene Fisch wird in einem Gewürzsud gegart. Der fertige Fisch wird mit der aus Meerrettich, saurer Sahne und einigen Löffeln des Suds hergestellten Soße begossen und mit grünem Salat und Salzkartoffeln gereicht.

Klopfschinken

Rohe Schinkenscheiben werden dünn geklopft und einige Stunden in mit Muskat gewürzter Milch eingelegt, danach paniert und in Öl goldbraun gebacken. Als Beilage gibt es gebratene Waldpilze, grünen Salat oder gedünstetes Gemüse und Kartoffeln.

Labskaus

Durch den Fleischwolf gedrehte gepökelte Rinderbrust, vermischt mit einem Püree aus Kartoffeln, Hering und eingelegten Roten Beeten. Obenauf kommt ein Spiegelei.

Pommerscher Betenbarsch

Das vorpommersche Pendant zum russischen Borschtsch: winterliche Suppe aus Rindfleisch und roten Rüben, abgeschmeckt mit Essig und Zucker, verfeinert mit Crème fraîche und Dill.

Rote Grütze

Johannis-, Erd- und/oder Himbeeren, auch Kirschen werden gekocht und mit Stärkemehl zu Grütze gebunden. Dazu: Vanillesoße.

Essen & Trinken

In der Vergangenheit musste eine Mahlzeit lange vorhalten, auch konnten sich die Fischer und Landarbeiter keine kulinarischen Köstlichkeiten leisten. Auf den Tisch kam, was vor der Haustür wuchs oder schwamm: Kartoffeln, Kohl, Rüben und natürlich Fisch. Hering mit Kartoffeln war bis Anfang des 20. Jhs. ein Alltagsgericht. Heute ist der Hering wieder zu Ehren gekommen, nachdem er einige Jahre als Armeleuteessen in den Restaurants verpönt war. Jeden April wird zu „Heringswochen“ geladen. Usedomer Köche zaubern wahre Leckereien aus dem besonders zarten Ostseehering. Im September gibt es die „Tüftentage“ mit einer Fülle einfallsreicher Gerichte. Tüfte heißt hier zu Lande die Kartoffel.

Durch den Fremdenverkehr wurden auch Gerichte aus anderen Landen in der Inselküche ausprobiert. Regionales hingegen wurde lange vernachlässigt und geriet in Vergessenheit. Touristen möchten aber Lokaltypisches. Deshalb stöbern Inselköche jetzt wieder in Großmutters Kochbüchern, was sie auch auf den Speisekarten vermerken: „Zubereitet nach alten Familienrezepten“. Mit dem Ergebnis sind selbst die strengen Tester der Gastronomieführer zufrieden; immer mehr Restaurants der Insel erhalten die begehrten Sterne oder Kochlöffel.

Fangfrischer Fisch steht bei Köchen und Gästen gleichermaßen in der Gunst. Es gibt nicht nur Ostseefische wie Hering, Flunder und Dorsch, durch den Peenestrom, das Achterwasser und das Kleine Haff können auch Süßwasserfische wie Barsch, Zander, Karpfen und Hecht angeboten werden. Die Flunder, so meint der Volksmund, schmecke in den Monaten ohne „r“ am besten, der Dorsch dagegen in den Monaten mit „r“. Im späten Frühjahr wird vielfach Hornfisch angeboten, der im Mittelmeer und im Atlantik lebt. Er kommt nur zum Laichen in die Ostsee. Der bis zu 1 m lange Fisch mit den grünen Gräten ist noch weitgehend unbekannt, obwohl er gut schmeckt. Eine Delikatesse ist der Ostseeschnäpel, auch Steinlachs genannt, mit seinem festen, schmackhaften Fleisch. Lediglich 30 t sind es im Jahr, die die Fischer fangen, vor allem im November und Dezember, wenn der Schnäpel zum Laichen in die Gewässer der Peene, des Achterwassers und des Stettiner Haffs wandert.

Manche Gerichte auf Usedom werden dem Gast jedoch nicht auf Anhieb zusagen, da sie für fremde Zungen gewöhnungsbedürftig sind. Süßsauer ist nicht jedermanns Sache. Viele Hauptgerichte werden gezuckert oder mit Backpflaumen und Rosinen gewürzt. Der Gasthof t'n Eikbom in Dargen pflegt solche Speisen. Süßsauer schmeckt auch die Soljanka, eine ursprünglich ukrainische Spezialität, die auf keiner Speisekarte der DDR fehlte. Die Fleischsuppe mit Gurken, Zwiebeln und Tomaten wird mit einem Klacks saurer Sahne und einer Zitronenscheibe serviert. Oft finden sich auf Usedoms Speisekarten auch Wildgerichte, denn die Wälder sind wildreich. Im Oktober, zu den Usedomer Wildwochen, warten die Küchenchefs mit speziellen „Wildkarten“ auf.

Wenn Einheimische mitbekommen, dass ihre Küche nicht so recht mundet, werden sie bestimmt meinen: „Dei weit jo nich, wat schmeckt“ (Der weiß ja nicht, was schmeckt!), wenn Sie dagegen voller Appetit „rinspachteln“ oder „verposementieren“, dann kann schon mal hinter Ihrem Rücken getuschelt werden: „He frett, dat dat Mul schümt“ (Der frisst, dass das Maul schäumt) oder „He frett as'n Schüündröscher“ (Der frisst wie ein Scheunendrescher).

An warmen Tagen verzichten die Gäste meist auf das Mittagessen, die Gaststätten sind dann fast leer. An Badewettertagen lässt man sich zwischendurch ein Fischbrötchen schmecken oder ein Stück Räucherfisch. Die Fischer am Strand schreiben ihr tägliches Angebot mit Kreide auf eine Tafel. Nichts geht über eine Portion Aal frisch aus dem Rauch.

In der kalten Jahreszeit, nach einem Spaziergang bei Eis und Schnee, empfiehlt sich zum Aufwärmen ein Grog. Apropos Trinken: Was mögen die Einheimischen an alkoholischen Getränken außerdem? Wenn Sie einen der Älteren fragen, dürfte er Ihnen verschmitzt antworten: „Wat bruken wi Alkohol, solang wi Bier un Bramwin hewwen“ (Was brauchen wir Alkohol, solange wir Bier und Branntwein haben). Zum Bier passt ein „Köm“, ein klarer Kümmelschnaps, ob Sie nun deftig gegessen haben oder nicht.

Immer mehr Usedomer Restaurants bekamen in den letzten Jahren von den Restaurantkritikern Kochlöffel, Hauben und Punkte verliehen. Was die Meisterköche der Insel können, zeigen sie zum Grand Schlemm, der kulinarischen Strandwanderung von Ahlbeck bis Bansin Mitte Mai. Die Gäste spazieren am Strand entlang und lassen sich an neun „Rastplätzen de Luxe“ verwöhnen.

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Wetter & Klima

Aktuelles Wetter

kachelmannwetter.com
Montag / 17.12.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
-- °C
Dienstag / 18.12.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
-- °C
Donnerstag / 20.12.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
-- °C
Mehr Wetterinfos

Klima

Tagestemperaturen in °C
  1. Jan 2
  2. Feb 2
  3. März 6
  4. April 10
  5. Mai 16
  6. Juni 20
  7. Juli 21
  8. Aug 21
  9. Sept 18
  10. Okt 13
  11. Nov 7
  12. Dez 3
Nachttemperaturen in °C
  1. Jan -3
  2. Feb -3
  3. März -1
  4. April 3
  5. Mai 7
  6. Juni 11
  7. Juli 13
  8. Aug 13
  9. Sept 10
  10. Okt 6
  11. Nov 2
  12. Dez -1
Sonnenschein Stunden/Tag
  1. Jan 1
  2. Feb 2
  3. März 4
  4. April 6
  5. Mai 8
  6. Juni 9
  7. Juli 8
  8. Aug 7
  9. Sept 6
  10. Okt 4
  11. Nov 2
  12. Dez 1
Niederschlag Tage/Monat
  1. Jan 9
  2. Feb 8
  3. März 8
  4. April 8
  5. Mai 9
  6. Juni 9
  7. Juli 10
  8. Aug 9
  9. Sept 9
  10. Okt 9
  11. Nov 9
  12. Dez 10
Wassertemperaturen in °C
  1. Jan 3
  2. Feb 2
  3. März 3
  4. April 5
  5. Mai 9
  6. Juni 13
  7. Juli 17
  8. Aug 17
  9. Sept 15
  10. Okt 12
  11. Nov 8
  12. Dez 5
© Denis Belitsky , shutterstock

Anreise

Aus Richtung Berlin auf der A 11 bis zum Autobahnkreuz Uckermark, weiter auf der neuen A 20 bis zur Anschlussstelle Anklam und weiter auf der B 199. Aus Richtung Hamburg auf der neuen A 20 bis zur Anschlussstelle Gützkow und von dort entweder in Richtung Wolgast (Norden Usedoms) oder in Richtung Anklam (Süden).

Aus dem Norden bis Stralsund, von Süden bis Züssow an der Strecke Berlin–Greifswald–Stralsund und weiter mit der Usedomer Bäderbahn; die verbindet alle Seebäder einschließlich Swinemünde und fährt auch nach Peenemünde. 038378 27134www.ubb-online.de

Von Mai bis Oktober gibt es wöchentliche Busverbindungen aus Berlin, Zwickau, Chemnitz, Dresden und Hamburg. Konkrete Informationen bekommt man im Reisebüro.

Zum Flugplatz Heringsdorf besteht von Mai bis Oktober Linienflugverkehr von mehreren deutschen Städten. Airport Touristik Center038376 20030www.flughafen-heringsdorf.de

Anreisezeit

8h 12min
8h 35min
1h 10min
Frankfurt am Main
Usedom
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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio
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Events, Feste & mehr

Feiertage - im deutschen Teil der Insel
1. Januar

Neujahr

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Himmelfahrt, Pfingstmontag

3. Oktober

Tag der Deutschen Einheit

31. Oktober

Reformationstag

25./26. Dezember

1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Feiertage - im polnischen Teil der Insel
1. Januar

Neujahr

März/April

Ostermontag, Fronleichnam

1. Mai

Tag der Arbeit

3. Mai

Tag der Verfassung

15. August

Mariä Himmelfahrt

1. November

Allerheiligen

11. November

Unabhängigkeitstag

25./26. Dezember

1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Feste & Veranstaltungen
Februar

Winterbadespektakel: Aus ganz Deutschland reisen Winterbader an, um am Samstag vor dem Valentinstag in originellen Kostümen bei Ahlbeck in die kalte Ostsee zu steigen.

April/Juli/Oktober

Usedom Baltic Fashion: Die Kaiserbäder sind Schauplatz für mehrere hochkarätige Modepräsentationen. Toplabels und junge Designer aus den Ostsee-Anrainerstaaten begeistern mit ihren originellen Kollektionen. Im Sommer verwandelt sich die Heringsdorfer Seebrücke in einen einzigartigen Catwalk. 038378 2440www.usedom-baltic-fashion.de

Pfingsten

Internationales Kleinkunstfestival: Künstler aus vielen Ländern zeigen vor der Seebrücke in Heringsdorf sowie in anderen Inselorten ihr Können: Pantomimen, Jongleure, Zauberer, Clowns – Straßentheater vielfältiger Art. Den Abschluss bildet ein Feuerwerk. www.kleinkunst-festival.com

Juni bis August

Vineta-Festspiele: Dreimal in der Woche rollt ein multimediales Theaterspektakel aus Schauspiel, Musik, Tanz, Feuerwerk und Lasershow über die Freilichtbühne in Zinnowitz. Auf der Bühne taucht die sagenhafte Stadt Vineta wieder auf, die eine Sturmflut vor 1000 Jahren ins Meer gerissen haben soll. 03971 208925www.vineta-festspiele.de

Juli

Töpfermarkt Morgenitz: Töpfer aus ganz Deutschland verkaufen in dem kleinen Dorf ihre Produkte. Der Töpfermarkt am letzten Wochenende im Juli wurde zu einem Volksfest mit Tausenden von Besuchern.

August

Usedomer Kaisertage: Usedoms größtes Straßenfest in Heringsdorf – pompöse Kleider, ein historischer Jahrmarkt, ein glamouröser Festumzug und ein Kunsthandwerkermarkt versetzen die Besucher in die Entstehungszeit der Kaiserbäder.www.kaisertage.de

September

Usedom-Marathon: Von Swinemünde geht's parallel zum Strand nach Wolgast. Wer dort ankommt, hat 42,195 km zurückgelegt. Als Alternative gibt es den 21,1 km langen Halbmarathon mit Start und Ziel im Wolgaster Peenestadion. Immer am ersten Samstag im Septmeber. 03836 600071www.usedom-marathon.de

Usedomer Musikfestival Das Festival in der zweiten Monatshälfte schlägt Brücken zwischen den Kulturen des Ostseeraums. Jedes Jahr steht ein anderes Ostseeanrainerland mit seiner Musik im Fokus. Höhepunkte sind neben Kammerkonzerten, Jazz und Liederabenden die großen Sinfoniekonzerte im Kraftwerk des Museums Peenemünde. 038378 34647www.usedomermusikfestival.de

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Gut zu wissen

Auskunft
Usedom Tourismus GmbH

038378 47710info@usedom.de

Brückensperrungen

Um auch größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen, werden die beiden Brücken, die Usedom mit dem Festland verbinden, mehrmals am Tag zu festen Zeiten für max. 15 Min. hochgeklappt. Peenebrücke Wolgast (B 111): 5.45, 7.45 (Mai–Okt.), 8.45 (Nov.–April) 12.45, 16.45, 20.45, 23.30 Uhr (bei Bedarf). Peenestrombrücke bei Zecherin (B 110): 5.45 (April–Okt.), 9.40, 11.45, 16.45 (April–Okt., sonst nur nach Anmeldung: Tel. 038372 7 08 38) und 20.45 Uhr

Grenzübertritt

Seit der Aufnahme Polens in den Schengenraum sind Ende 2007 die Grenz- und Zollkontrollen weggefallen. Der Grenzübergang bei Ahlbeck (B 111) kann jetzt auch von Pkw passiert werden; einen neuen Übergang gibt es im Süden der Insel (B 110), der auch für Busse zugelassen ist. Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs dürfen wieder alle grenzüberschreitenden Wanderwege benutzt werden, auch am Strand sind die Sperranlagen beseitigt. Einen Personalausweis sollte man aber bei einem Ausflug ins Nachbarland dabei haben. Der Zoll gestattet Bürgern aus EU-Staaten für den persönlichen Gebrauch die Ein- und Ausfuhr aller Waren.

Hunde

Wohlerzogene Hunde sind in den meisten Hotels willkommen, in den Restaurants dagegen weniger. Wenn es heißt „kleine Hunde“ sind erlaubt, sollte man sich vorher erkundigen, was die Gastgeber darunter verstehen. In den Naturschutzgebieten gehören Hunde an die Leine. Alle Seebäder haben markierte Hundestrände eingerichtet.

Internet

Informationen über Usedom: www.usedom.de; Informations- und Onlinebuchungssystem der Insel Usedom: www.usedom.com; alles übers Bundesland: www.mecklenburg-vorpommern.eu; vieles rund um Vorpommern: www.vorpommern.de; einiges über das Nachbarland Polen: www.info-polen.com; Verkehrsverbindungen in Vorpommern: www.verkehr.region-vorpommern.de; Bäderarchitektur in den Kaiserbädern: www.baederarchitektur.de; Wellness auf Usedom: www.wellness.usedom.de; Leuchttürme von Darßer Ort bis Swinemünde: www.leuchtturmtour.de; das aktuelle Usedomwetter mit Hinweisen für Wassersportler: www.mv-wetter.info/regio?reg=Usedom; die Museen im deutschen und polnischen Teil Pommerns: www.pommersche-museen.de; Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern geordnet nach Rubriken: www.waswannwo-mv.de; der Bio-Einkaufsführer für Mecklenburg-Vorpommern: www.bio-mv.de; gesunde Ernährung und ökologische Landwirtschaft: www.landaktiv-mv.de; Wasserqualität der Ostsee und der Binnengewässer: www.sozial-mv.de

Kirchen

Evangelische Kirchen – und das sind die meisten in Mecklenburg-Vorpommern – haben fast immer nur zu den Gottesdiensten geöffnet. Auf Usedom stehen jedoch bei einigen in den Sommermonaten die Türen für Besucher offen, so in Benz, Morgenitz und Mellenthin. Die katholischen Kirchen in Swinemünde sind ganzjährig geöffnet.

Kurtaxe

In allen Badeorten wird Kurtaxe erhoben. Die höchste Kurtaxe verlangen die drei Kaiserbäder, dort zahlen Übernachtungsgäste (Mai–Sept.) tgl. 2,50 Euro, Tagesgäste sogar 3 Euro, im übrigen Jahr 1,30 bzw. 1,50 Euro. Nicht so üppig langen die übrigen Seebäder zu, in Karlshagen z. B. sind 2 Euro zu zahlen. Beim Vorzeigen der Kurkarte werden oft Preisermäßigungen in Museen und bei Veranstaltungen gewährt.

Notrufe

Feuerwehr, Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Pannennotruf des ADAC rund um die Uhr: 01802 222222

Ärztlicher Hausbesuchsdienst: 03834 522626

Öffnungszeiten

Wer bei den Restaurants sichergehen möchte, dass geöffnet ist, sollte sich vorher telefonisch erkundigen. Bei Museen ist der letzte Einlass häufig eine Stunde vor der genannten Schließung. Die Türen der Dorfkirchen auf Usedom sind in den Sommermonaten fast überall geöffnet. Die Ladenöffnungszeiten sind Mo–Fr freigegeben, Sa darf bis 22 Uhr geöffnet werden. In den Ferienorten gilt die Bäderregelung: Vom letzten Sonntag im März bis Ende Oktober darf sonntags 13–18 Uhr geöffnet sein. Das Nachbarland Polen hat kein Ladenschlussgesetz.

Parken

Die Seebäder sind zu einer Zeit entstanden, als man noch nicht mit dem Pkw anreiste. Deshalb sieht es mit Parkmöglichkeiten in den kleinen Orten oft nicht gut aus. Lediglich Heringsdorf verfügt über ein Parkhaus. Die Hotels halten aber fast alle eigene Parkplätze vor. Respektieren Sie unbedingt die Parkverbotsschilder, denn gerne versucht man, die klammen Stadt- und Gemeindekassen mit dem Geld von Parksündern aufzufüllen.

Preise

In den Badeorten ist alles teurer als im Hinterland, bei der Übernachtung ebenso wie beim Essen. Alle großen Reiseveranstalter haben zahlreiche Hotels auf Usedom im Angebot. Der Preis ist generell günstiger gegenüber einer Direktbuchung beim Hotel, und der Reiseveranstalter garantiert eine gesicherte Qualität. Von Ende Oktober bis vor Weihnachten und von Januar bis Mitte April kann man im Rahmen der Aktion „Kurzurlaub mit Langzeitwirkung“ in ausgewählten Drei- und Viersternehotels im Vergleich zur Hauptsaison bis zu 50 Prozent sparen. Das Doppelzimmer mit Frühstück kostet 55 Euro im Drei-Sterne-und 66 Euro im Vier-Sterne-Hotel.

Strandkörbe

Von Mai bis in den Oktober hinein stehen sie am Strand zum Mieten bereit – für mehrere Tage oder auch nur für ein paar Stunden. Viele Hotels und Pensionen besitzen eigene Strandkörbe; bereits bei der Buchung können Sie sich einen reservieren lassen. Wer keinen mietet, sollte zumindest einen Windschutz aufstellen.

Telefon & Handy

Usedom besitzt eins der modernsten Telefonnetze Deutschlands. In den reichlich vorhandenen öffentlichen Telefonzellen gibt es meist Kartentelefone, fast alle Hotelzimmer haben Telefon. Handybesitzer haben nur kleine Funklöcher zu beklagen.

Zeitungen

Die „Ostsee-Zeitung“ und der „Usedom-Kurier“ sind die Tageszeitungen, die in vielen Hotels ausliegen. Viermal im Jahr kommt das Hochglanzmagazin „Usedom exclusiv“ heraus (www.usedom-exclusiv.de), das über Sehenswertes, Ausflugsziele, Kultur, Geschichte, Natur informiert.

Stichworte

Bernstein

„Gold des Nordens“ wird der Bernstein genannt, Stürme tragen ihn im Seetang an Usedoms Küste. Die kleinen, weingelben bis rötlichen Steine haben ein Alter von etwa 40 Mio. Jahren; sie entstanden aus dem erhärteten Harz vorzeitlicher Nadelbäume. Bernstein lässt sich bohren, sägen, schleifen und brennt mit heller, stark rußender Flamme und angenehmem Geruch. Daher stammt auch der Name, der sich von bernen, mundartlich für brennen, ableitet. In Bernsteinstücken sind oft Pflanzenreste wie z. B. Tannennadeln oder Fliegen, Mücken und Käfer eingeschlossen, Inklusen genannt. Durch diese Einschlüsse wissen wir, welche Insektenarten vor Millionen Jahren im Fundgebiet lebten.

Bernsteinhexe

Das Buch gehört zum Standardsortiment jeder Usedomer Buchhandlung: „Die Bernsteinhexe Maria Schweidler“ mit dem etwas umständlichen Untertitel „Der interessanteste aller bisherigen Hexenprozesse. Nach einer defekten Handschrift ihres Vaters, des Pfarrers Abraham Schweidler in Coserow auf Usedom“. Wilhelm Meinhold gab das Buch 1843 heraus. In ihm schilderte er das Schicksal der Pfarrerstochter Maria Schweidler, die den am Strand von Koserow gefundenen Bernstein heimlich verkaufte und so der Familie aus der Hungersnot half. Da sie ihr Geheimnis nicht preisgab, geriet sie in den Ruf, eine Hexe zu sein, und wurde zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Meinhold, damals Pfarrer im Usedomer Dorf Krummin, behauptete, das Manuskript habe er im Chorgestühl der Koserower Kirche entdeckt. Ein solches Manuskript gab es aber nicht, der Herr Pfarrer hatte sich die Geschichte ausgedacht, um das Hexenwesen anzuprangern. Der Roman wurde in Pommern ein Bestseller, denn er stellte die Verhältnisse auf Usedom während des Dreißigjährigen Krieges glaubhaft dar, und die damalige Sprache war täuschend echt nachgemacht. Als Meinhold seinen Schwindel gestand, erntete er Schimpf und Schande, die Kirchenleitung versetzte ihn zunächst nach Hinterpommern und schließlich in den Ruhestand, 1851 verstarb er in Berlin. Sein Lügen-Buch aber lebt weiter.

Blaue Flaggen

Auf Usedom wehen blaue Flaggen. Sie sind das sichtbare Zeichen für gute Wasserqualität und saubere Strände. Zinnowitz, Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck sowie der Yacht- und Fischereihafen Karlshagen scheinen ein Abonnement auf die begehrte Auszeichnung zu haben, die ungetrübtes Urlaubsvergnügen verspricht. Das Umweltsymbol muss jedes Jahr neu erkämpft werden, Kriterien sind ausreichende und saubere sanitäre Einrichtungen, eine gute Abfallentsorgung und die 14-tägige mikrobiologische und physikalisch-chemische Überprüfung des Badewassers. Bei den Häfen wird besonders auf die ordnungsgemäße Entsorgung von Altöl und Müll Wert gelegt. Weltweit werden von der Foundation for Environmental Education jedes Jahr fast 4000 Blaue Flaggen in etwa 40 Ländern vergeben.

Braun, von

Der Physiker Wernher Freiherr von Braun (1912–77) hatte als Raketenforscher maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der modernen Raumfahrt. 1937 setzten ihn die Nationalsozialisten als technischen Direktor der Heeresversuchsanstalt Peenemünde ein. Unter von Brauns Leitung wurde die erste moderne Großrakete der Welt, die V 2, entwickelt und erprobt. Der Wissenschaftler war Mitglied der NSDAP und SS, Hitler selbst ernannte ihn zum Professor. Als von Braun nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA übersiedelte, folgten ihm über hundert Mitarbeiter. Er war verantwortlich für Bau und Start des ersten amerikanischen Erdsatelliten und der Saturn-Raketen.

Fauna

In der Ostsee werden vor allem Dorsch, Flunder und Hering gefangen, in den Boddengewässern Hecht, Barsch, Aal und Zander. Am Strand liegen die gerippten Herzmuscheln, die rosafarbenen Baltischen Plattmuscheln und die ovalen Sandklaffmuscheln. Charakteristischer Vogel der Küste ist die Möwe, am häufigsten kommt die Lachmöwe vor, die ihr Nest in Kolonien am Boden baut und von Insekten, Wirbellosen, Fisch und Abfall lebt. Mehr als ein Dutzend Seeadlerpaare haben auf Usedom ihre Horste, zahlreiche Weißstörche nisten auf der Insel. Rehe, Rotwild, Damwild und Wildschweine sind in Usedoms Wäldern zu Hause.

Fischotter

Der vom Aussterben bedrohte Fischotter hat auf Usedom noch sein Zuhause. Jahrhunderte wurden die Otter ihres dichten Pelzes wegen unbarmherzig gejagt. Touristen bekommen die possierlichen Tiere jedoch kaum zu sehen, denn sie sind nachtaktiv, sehr scheu und äußerst schnell. Dort, wo die Tiere Straßen überqueren, fordern Verkehrsschilder dazu auf, zwischen 21 und 6 Uhr die Geschwindigkeit zu drosseln.

Flora

Seit 1999 haben große Teile Usedoms den Status eines Naturparks. Das geschützte Gebiet ist 720 km2 groß. Überwiegend Kiefern, Erlen, Buchen, Birken und Fichten wachsen auf Usedom. Blau- und Preiselbeerensammler schwärmen von der oft reichlichen Ernte. Stieleichen-Birkenwälder stehen im Gebiet Peenemünde, Mölschow und Lütow. Auf den feuchten Böden um den Gothensee, den Schmollensee und den Kachliner See wachsen Erlen und Eschen. Die Dünen der Außenküste sind vorwiegend mit Strandhafer befestigt. Auf der Greifswalder Oie wird die Stranddistel oft meterhoch, unübersehbar sind ihre metallisch glänzenden Blätter und die stahlblauen Blüten im Hochsommer.

Lilienthal

Der Anklamer Otto Lilienthal (1848 bis 1896) entwickelte mit seinem „Segelapparat“ das erste flugfähige Gleitflugzeug und damit das erste Flugzeug der Welt. In seiner Geburtsstadt erinnern an den Flugpionier ein Museum, ein Denkmal am Rand des Marktplatzes, das Relief in der Rathaushalle, die Büste an der Stelle des nicht mehr vorhandenen Geburtshauses in der Peenstraße und der seinen Namen tragende Flugplatz im Süden der Stadt. Otto Lilienthal war als Flugzeugkonstrukteur zugleich sein eigener Testpilot. 1891 gelangen ihm die ersten Sprünge von bis zu 15 m Weite, fünf Jahre später verunglückte er bei einem Routineflug in den Rhinower Bergen in der Mark Brandenburg tödlich.

Ökologie

Regelmäßig entnommene Wasserproben belegen: An der Ostseeküste von Usedom ist die Wasserqualität sehr gut. Entscheidend dazu beigetragen hat die Swinemünder Kläranlage, die 1997 als eine der seinerzeit modernsten Europas fertig gestellt wurde. Die von Deutschland mitfinanzierte Anlage wird nicht nur von der polnischen Stadt Swinemünde genutzt, sondern auch von Orten im deutschen Inselteil. Ungeklärte Abwässer gelangen hier also nicht mehr ins Meer. Da das aber noch nicht überall an der Küste so ist, gehört die Ostsee weiterhin zu den besonders gefährdeten Meeren, weil sie nur durch drei schmale Stellen frisches Salzwasser erhält.

Salzhütten

Nach 1820 förderte der preußische Staat die Strandfischerei, indem die Fischer steuerfreies Salz für die Konservierung der Fische erhielten. Um das Salz unter Verschluss lagern zu können, bauten sie kleine, in Fachwerk oder aus Backstein errichtete Häuser, doch die großen Sturmfluten von 1872 und 1874 zerstörten sie. Die Salzhütten wurden wieder auf- und ausgebaut, doch nutzten die Fischer sie jetzt meist als Arbeitsraum. Bei der Koserower Seebrücke, aber auch in den Dünen von Zempin stehen noch eingeschossige, rohrgedeckte Salzhütten. Die in Koserow werden heute als Gaststätte, Museum und Souvenirgeschäft genutzt.

Seenotrettung

Zu bis zu 400 Einsätzen im Jahr laufen die Seenotkreuzer aus, die entlang der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns stationiert sind. Die Rettung von Menschen aus Seenot obliegt der in Bremen ansässigen Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Gegründet wurde die DGzRS am 29. Mai 1865 in Kiel. An der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern unterhält sie heute elf Stationen. Seenotkreuzer liegen u. a. am Ufer der kleinen Insel Greifswalder Oie zwischen Usedom und Rügen sowie am Alten Strom in Warnemünde. Schirmherr des deutschen Seenotrettungswerks ist der Bundespräsident.

Strandkorb

Tausende dieser „Strandmöbel“ werden im Mai am Strand von Usedom aufgestellt und im Oktober wieder in den Lagerräumen verstaut. „Erfunden“ wurde der Strandkorb 1882 in Rostock von Hofkorbmachermeister Wilhelm Bartelmann, der einer älteren, rheumakranken Dame einen mit Markisenstoff überdachten Rohrstuhl als Windschutz baute. Am 14. Juni 1883 ließ Bartelmann im „Allgemeinen Rostocker Anzeiger“ jene Annonce veröffentlichen, mit der der Siegeszug des Strandkorbs begann: „Badegästen empfiehlt Strandstühle als Schutz gegen Sonne und Wind …“ 1925 nahm in Heringsdorf eine Strandkorbfabrik die Produktion auf, 1992 wurde das zu DDR-Zeiten als „volkseigen“ geführte Unternehmen wieder privatisiert. Hier werden Strandkörbe noch in traditioneller Handarbeit gefertigt. Eine kleine Auswahl ist in der Verkaufsstelle in der Heringsdorfer Brunnenstraße Nr. 10 zu sehen. Zu Weltruhm kam der Strandkorb im Jahr 2007. In dem eigens für den G8-Gipfel in Heiligendamm gefertigten XXL-Strandkorb nahmen die Regierungschefs der führenden Industriestaaten Platz. Das Bild ging um den Erdball.

Vineta

Die nordvorpommersche Stadt Barth ließ sich 1998 den Namen Vineta beim Deutschen Patentamt als Markenzeichen schützen. Die Wogen schlugen daraufhin hoch, denn bislang hatten die Usedomer Orte Zinnowitz und Koserow von der Vineta-Legende profitiert. Die zerstörten zwei Berliner Historiker mit der These, die angeblich größte Ostseestadt habe im Barther Bodden gelegen. Über Vineta gibt es mehr Vermutungen als gesicherte Beweise. Das Atlantis Pommerns soll eine sagenhaft reiche Stadt gewesen sein, doch waren ihre Bewohner so hochmütig, dass Gott die Stadt im Meer versenkte. So will es eine Legende. Eine andere besagt, der Reichtum von Vineta habe zu Hass und Neid geführt, sodass man Schweden und Dänen zu Hilfe gerufen habe. Beide seien gekommen, hätten gute Beute gemacht und die Stadt schließlich zerstört. Vor dem Streckelsberg, dort, wo das Vineta-Riff das Meer aufschäumen lässt, habe sich Vineta befunden. Das meinen zumindest die Usedomer. Polnische Wissenschaftler wollen durch Grabungen ermittelt haben, dass das heute unscheinbare Wollin mit der sagenhaften Handelsstadt identisch ist und von den Dänen 1184 zerstört wurde. Wo es tatsächlich gelegen hat – so wird gescherzt –, werden wir wohl erst wissen, wenn Archäologen stolz das Ortsschild präsentieren.

Waldaktie

Auf Usedom haben Aktionäre eine zwei Hektar große Fläche südlich der B 111 bei Koserow bepflanzt, ein weiterer „Aktienwald“ entsteht nördlich der B 111. Mit nur 10 Euro ist man dabei, denn so viel kostet eine Aktie. Dem Käufer garantiert man eine gesicherte, wachsende Dividende und hundert Jahre lang eine tägliche Ausschüttung. Mit der Aktie erwirbt man symbolisch einen Baum, den man selbst pflanzen darf. Die Aufforstung und Pflege von 10 m2 Wald kosten 10 Euro, soviel wie die Aktie, die man über die Website www.waldaktie.de erwirbt und mit der man einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Auf Kleingedrucktes muss man nicht achten, denn es handelt sich um keine Aktie im Sinne des Aktionärsrechts. Das gegebene Versprechen: Der Baum wächst täglich und das hundert Jahre lang. Dann ist er altersschwach und muss gefällt werden.

Bloss nicht

Fischwilderei begehen

Wer ohne Angelerlaubnis angelt, begeht Fischwilderei. Die wird geahndet. Zu den Fanggeräten der Berufsfischer sind mindestens 100 m Abstand zu halten. Die Fischmeister haben als Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft polizeiliche Befugnisse, sie ahnden als Bußgeldbehörde die Vergehen. Ihnen sind die Dokumente, die Fanggeräte und die gefangenen Fische vorzuzeigen.

Leichtsinnig sein beim Baden

Bei bewachten Stränden ist der Badebereich durch Bojen abgesteckt. Mut und Sportlichkeit sollten nicht durch Missachtung dieser Begrenzungen demonstriert werden. Achten Sie auch auf plötzlich aufkommende ablandige Winde, die Luftmatratzen, Schwimmringe und kleine Boote schnell auf See treiben. Ohne fremde Hilfe kommen diese selten wieder an Land. Ärger gibt es für jene, die unbegründet um Hilfe rufen.

Dünenschutz missachten

Die durch Strandhafer gefestigten Dünen dienen als Bollwerk gegen Sturmhochwasser, sie dürfen nur auf Wegen überquert werden. Wer Burgen in den Dünen baut, muss mit einer Geldstrafe rechnen, der Schutzabstand zum Dünenfuß muss mindestens 2 m betragen.

FKK-Anhänger fotografieren

Auf Usedom stößt sich keiner daran, wenn andere sich nicht völlig entkleidet am FKK-Strand tummeln oder am Wasser entlangwandern und diese Bereiche passieren. Eins wird aber generell nicht geduldet: Schaulustige (um nicht zu sagen Spanner), die mit der Kamera ungeniert auf Motivjagd gehen.

Kletterpartien am Steilufer unternehmen

Unaufhörlich nagen Sturm und Regen am Streckelsberg, am Langen Berg, an der Südspitze der Halbinsel Gnitz und bei Kamminke, oft kommt es zu Abstürzen von Uferpartien und Steinschlag. Deshalb ist es lebensgefährlich, sich zu nah an den Rand des Steilufers zu wagen oder Kletterpartien zu unternehmen.

Alles für Bernstein halten

Mancher glaubt, Bernstein gefunden zu haben, doch dann ist die Enttäuschung groß: Es handelt sich nur um gelbbraune Kieselsteine oder vom Meer abgeschliffene braune Glasscherben. Ob es tatsächlich Bernstein ist, lässt sich leicht feststellen: Bernstein lädt sich beim Reiben an der Kleidung elektrostatisch auf und zieht kleine Papierschnitzel an, im Wasser (zwei Esslöffel Kochsalz in einem Glas auflösen) schwimmt er wegen seiner geringen Dichte.

Reiseadapter

In Usedom sind unten abgebildete Steckertypen im Einsatz, für die gegebenenfalls enstprechende Reiseadapter für eigene Geräte benötigt werden.

Spannung 230 Volt und Frequenz 50 Hertz vor Ort sind analog zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz, somit wird kein spezieller Transformator zusätzlicher zum Adapter benötigt.

Mehr Infos zu Reisestecker & Netzspannung
Stecker-Typ C
Stecker-Typ C
Stecker-Typ F
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© CalinStan, iStock

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