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Ostfriesische Inseln

Check-in

Weiße Strände, ein unendlicher Himmel und ein Meer, das im Rhythmus der Gezeiten kommt und geht. Wanderwege durch Dünentäler, Seehunde auf Sandbänken. Pferdewagen und Bimmelbahnen, beschauliche Dörfer und zwei Städtchen, die zum Shopping und zu fröhlichen Partys einladen – all das sind die Ostfriesischen Inseln. Ein Reiseziel fürs ganze Jahr.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Als 1696 diese älteste erhaltene Kirche der Ostfriesischen Inseln erbaut wurde, war sie groß genug, um die rund 100 Insulaner aufzunehmen. Heute wird die Kirche nur noch im Winter für Gottesdienste…
Das Kurtheater aus dem Jahr 1890 ist ein wahres Schmuckstück, das an der Küste nicht seinesgleichen hat. Mit 415 roten Kordsamtsesseln, Logen, zweigeschossigen Rängen und der zart bemalten…
Früher ein Bunker, heute in Café: In dem kreisrunden Bau am Schnittpunkt zwischen der Haupteinkaufsstraße der Insel und der Strandpromenade genießt du zu Kaffee und Kuchen (aus der hauseigenen…
Ein wohlriechendes Nichtraucherhaus für Gesundheitsbewusste! Frühstücksbufett und vegetarisches viergängiges Abendessen werden kreativ aus biologischen Vollwertzutaten komponiert. Es gibt ein…
Interessante Einblicke in die Geschichte Norderneys. Die Dauerausstellung behandelt vor allem Aspekte der Reise- und Badekultur des Nordseeheilbades. Regelmäßig finden Sonderausstellungen zu Kunst…
Schönes Spass-/Wellenbad incl. großzügigem SPA-Bereich mit Meerwasserbecken und diversen Saunen. Zudem ein umfassendes Angebot an Gesundheits- und Beautyanwendungen.
Einer der schönsten Spaziergänge aufJuist führt 3,5 km lang um den Hammersee, den größten Süßwassersee der Ostfriesischen Inseln. Er ist in ein weites Talzwischen bewegten Dünen kämmen…
Wahrzeichen:eine 16,5 m hohe Konstruktion aus vier schweren Stahlstützen, die mit ihrem Holz- und Stahlbehang einem Segel nachempfunden ist. Unweigerlich erinnert der Anblick aber an das berühmte…
Langeoogs Gemeindefriedhof ist nicht nur ein romantischer Platz in den Dünen mit muschelschalen bestreuten Wegen und dem Grab der Sängerin Lale Andersen (1905 in Bremerhaven geboren), sondern auch…
Eine der schönsten Landschaften der Insel ist das große Dünental, das sich etwa 1000 m lang und bis zu 300 m breit zwischen den Weißdünen im Norden und den Graudünen im Süden erstreckt. Teile…

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Entdecke die Ostfriesischen Inseln

Wenn das Schiff am Festland ablegt, hat der Inselurlaub schon begonnen. Möwen begleiten die Fähre auf ihrem Weg durchs schmale Fahrwasser. Bei Dunkelheit muss die Crew die Seezeichen mit Suchscheinwerfern ausfindig machen, um nicht im Watt zu stranden. Außer nach Borkum und Juist dauert die Fahrt kaum eine Stunde. Wer nicht gerade Norderney ansteuert, merkt schon im Inselhafen, dass er eine andere Welt betritt. Auf manchen Inseln warten kleine Züge auf die Gäste, auf anderen stehen Pferde- und Handkarren bereit. Taxis und Busse gibt es nur auf Norderney und – zusätzlich zur Inselbahn – auch auf Borkum.

Der Strand reicht oft bis an den Ort heran

Fast immer führt der erste Weg an die offene Nordsee mit ihren grandiosen Stränden – perfekt zum Sonnen, Baden und Wandern. Auf Spiekeroog und Langeoog werden Ort und Strand durch einen breiten Dünenstreifen voneinander getrennt. Auf Wangerooge, Borkum, Baltrum, Juist und Norderney reichen die Häuser bis an die Uferpromenade heran. Im Sommer wachen zu den Badezeiten Rettungsschwimmer über die Urlauber; für Surfer und Kiter sind eigene Strandabschnitte ausgewiesen. Auf allen Inseln führen die schönsten Strandwanderungen gen Osten, denn dann gelangt man zu einer weiten, meist völlig ebenen Sandfläche – einer Sandbank, die bei Flut von Wasser bedeckt ist. Es ist junges Land, denn die Inseln wachsen durch Sandanschwemmungen im Osten weiter, während sich im Westen Sturmfluten oft tief in den Strand beißen. Überall stoßen Urlauber auf Muscheln und Reste von Krebsen und manchmal auch auf eine Flaschenpost oder ein Stück Bernstein.

Wanderwege satt - Am Meer und im Inselinneren

Für den Rückweg ins Dorf oder die Stadt bieten sich auf den meisten Inseln zwei Möglichkeiten: Der eine Weg führt durch ein manchmal kilometerlanges Dünental, das sich zwischen jüngeren Weißdünen auf der Meerseite und den älteren Graudünen auf der Inselseite entlangzieht. Der andere Weg verläuft in der Nähe des Wattenmeers am Rand der Salzwiesen oder auf einem Deich. Durch das Watt selbst zu gehen ist gefährlich, aber für Wattwanderungen gibt es auf allen Inseln geprüfte Führer. Es lohnt sich, ein Fernglas dabeizuhaben, denn die Wattenküste ist ein Paradies für Vögel. Spätestens hier wird deutlich, warum es gut ist, dass Watt und Inseln zum Nationalpark erklärt wurden. Eines der letzten Gebäude zwischen Wohn- und Naturschutzgebiet ist oft ein Ausflugslokal. Von hier an begegnet man meist nur noch Wanderern oder Radfahrern. Auf Spiekeroog und Baltrum sind selbst Letztere selten – Fahrräder gelten als zu schnell für den gemütlichen Inseltrott. Gerade im Sommer sorgt eine Fülle von Veranstaltungen für Abwechslung. Besondere Aufmerksamkeit gilt Kinderprogrammen und dem Sport. Kayaking, Kiten und Reiten sind angesagt. Auch die Gastronomie wandelt ihr Gesicht, setzt zunehmend auf kreative Küche, bunte Cocktails, Loungemöblierung und chillige Musik. Das Althergebrachte bleibt, aber viel Neues tritt hinzu. Das trifft auch auf so manche Hotels und Apartmenthäuser zu, die den Vergleich mit der Konkurrenz auf Sylt nicht scheuen müssen. Den größten Trumpf der kleinen Ostfriesischen Inseln verliert man dennoch nie aus den Augen: Ruhe und Natürlichkeit.

Vom armen Fischerdorf zum mondänen Kurbad

Norderney vollzog als Erstes den Schritt vom ärmlichen Fischer- und Seemannsdorf zum Nordseeheilbad. Den Boden dafür hatten Philosophen wie Voltaire und Jean-Jacques Rousseau bereitet, die ein einfaches Leben in freier Natur als hohes Glück priesen. Norderney erhielt in diesem Geist von den ostfriesischen Landständen Mittel, die am 17. Mai 1797 zur Gründung des ersten deutschen Nordseebads führten. Im 19. Jh. wandten sich auch die anderen Inseln dem Fremdenverkehr zu, wobei ihre Kurbauten vergleichsweise bescheiden blieben. Wirtschaftskrisen und Kriege warfen die zunehmend vom Tourismus abhängigen Inseln immer wieder zurück. In beiden Weltkriegen baute man insbesondere Borkum und Wangerooge zu Seefestungen aus und legte Flugplätze an oder erweiterte sie. Wangerooge wurde noch in den letzten Kriegstagen nahezu vollständig zerstört. Doch nachhaltigere Veränderungen als die Kriege brachte der Bauboom in den 1960er- und 70er-Jahren, an dem vielfach inselfremde Investoren beteiligt waren. Heute bedauern die Insulaner so manche Bausünde und achten darauf, sie nicht zu wiederholen. Neubauten werden kaum noch genehmigt – was überall stark steigende Mieten nach sich zieht.

Im Winter sind die Inseln wunderbar anders

Deutlich ist der Trend zu Ferienwohnungen und zum kürzeren Mehrfachurlaub, der den Inseln eine immer längere Saison beschert. Der Winter ist aber nach wie vor ruhig. Dabei lohnt es sich, die Inseln gerade dann zu besuchen. Unvergesslich ist der Anblick verschneiter Dünen – und vielleicht friert ja sogar das Wattenmeer zu wie zuletzt im Eiswinter 2012.

Gut zu wissen

Anreise

Das Auto darf man nur nach Borkum und Norderney mitnehmen. An allen Fährhäfen gibt es gebührenpflichtige Parkplätze und Garagen.

Mit dem Zug sind die Fährhäfen Emden und Norddeich-Mole zu erreichen. Zu den anderen Fährhäfen bestehen Busverbindungen vom nächstgelegenen Bahnhof aus.

Tidenunabhängig sind die Fähren nach Borkum, Langeoog und Norderney. Für die anderen Inseln ändern sich die Fahrplanzeiten von Tag zu Tag, was jedoch lange im Voraus feststeht und eingesehen werden kann. Über alle Zug-, Bus- und Schiffsverbindungen gibt die Deutsche Bahn Auskunft (bahn.de).

Hier die Telefonnummern der Reedereien (in Klammern Dauer der Überfahrt): Baltrum von Neßmersiel: Tel. 04939 9 13 00 (30 Min.); Borkum von Emden: Tel. 01805 18 01 82 (Katamaran 1 Std., Autofähre 2 Std.); Juist von Norddeich-Mole: Tel. 04931 98 70 (je nach Wasserstand 75–140 Min.); Langeoog von Bensersiel: Tel. 04971 9 28 90 (35 Min.); Norderney von Norddeich-Mole: Tel. 04931 98 70 (50 Min.); Spiekeroog von Neuharlingersiel: buchung.spiekeroog.de (50 Min.); Wangerooge von Harlesiel: Tel. 04464 94 94 11 (45 Min.). Links zu allen Fahrplänen unter die-nordsee.de.

Per Flugzeug erreichen Reisende alle Inseln außer Spiekeroog. Häufige Verbindungen bestehen von Harle nach Baltrum, Langeoog, Norderney und Wangerooge, ab Emden nach Borkum, ab Norddeich nach Juist und Norderney. Über ostfriesland.de (Rubrik Anreise) sind die Links der einzelnen Fluganbieter zu finden.

Ausflugsfahrten

Ausflugsfahrten mit dem Schiff werden auf allen Inseln angeboten. Meist geht es während der Saison täglich zu Seehundsbänken. Häufig sind auch Kutterfahrten, auf denen die Gäste miterleben können, wie die Insulaner Fische oder Krabben fangen. Inselrundfahrten mit dem Bus gibt es nur auf Borkum, Ausflugsfahrten mit Pferdekutschen auf allen Inseln. Auf Spiekeroog lässt sich zudem eine Ausflugsfahrt mit der historischen Pferdebahn unternehmen. Alle Ausflugsfahrten sind bestens in den Orten plakatiert, auch die Kurverwaltungen informieren darüber.

Auskunft vor Ort

Ausführliche Infos erteilen die jeweiligen Kurverwaltungen. In den Inselorten machen zudem viele Aushänge auf Veranstaltungen und Lokale aufmerksam. Unterhaltsam und informativ sind das „Norderney Magazin“ (6,50 Euro) sowie die kostenlosen Borkumer Magazine „Natt & Drög“ (Restaurantguide) sowie „Kieken & Kopen“ (Einkaufsratgeber).

Prospekte können kostenlos bestellt werden über: Die Nordsee – sieben Inseln, eine Küste (Die Nordsee GmbH | Rheinstr. 12 | 26506 Norden | Tel. 04421 9 56 09 91 | die-nordsee.de)

Camping & Jugendherbergen

Campingplätze gibt es auf Baltrum, Borkum, Langeoog, Norderney und Spiekeroog. Der Campingplatz auf Langeoog gehört zur Jugendherberge. Als der am besten ausgestattete Camplingplatz gilt der auf Borkum. Unmittelbar am Strand liegt allerdings nur der von Spiekeroog.

Offizielle DJH-Jugendherbergen stehen auf allen Inseln außer auf Baltrum und auf Spiekeroog. Die auf Borkum ist am weitesten vom Strand entfernt, die auf Wangerooge liegt in unmittelbarer Meeresnähe. jugendherberge.de

Eintrittspreise

Museen und einige andere Sehenswürdigkeiten erheben Eintritt, meist 1,50–3 Euro. Inhaber von Kurkarten erhalten ermäßigten Eintritt bzw. pro Aufenthalt einen freien Eintritt.

FKK

Offizielle FKK-Badestrände gibt es nur auf Borkum und Norderney, auf allen anderen Inseln ist das Nacktbaden aber abseits der Hauptstrände genauso möglich.

Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist auf allen fünf Inseln gut; auf Baltrum und Spiekeroog fehlt allerdings ein Zahnarzt. Für dringende Notfälle gibt es Hubschrauber zum Festland. Norderney besitzt ein Krankenhaus mit Akutversorgung, Borkum eine Rehaklinik.

Internet & WLAN

An den Terminals der Kurverwaltungen ist die Nutzung des Internets für Kurkarteninhaber fast auf allen Inseln eine Zeit lang täglich kostenlos. Frei zugängliche, öffentliche WLAN-Zonen gibt es allerdings noch wenige. Dafür wächst – wie überall – die Zahl der Lokale, die ihren Gästen gratis WLAN-Zugang gewähren. Hotspots mit kostenlosem WLAN-Zugang gibt‘s unter yellowmap.de oder hotspot.de.

Kuren

Alle Ostfriesischen Inseln sind staatlich anerkannte Nordsee-Heilbäder. Indikationen sind Erkrankungen der Atemwege, Herz- und Kreislauferkrankungen, Allergien, rheumatische Erkrankungen, Hormon- und Stoffwechselstörungen, Hautleiden und Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Eine Badekur kann bei den Kostenträgern (Krankenkasse, Sozialversicherung) beantragt werden.

Kurtaxe & Kurkarten

Alle Ostfriesischen Inseln erheben von ihren Gästen ganzjährig einen Kurbeitrag. In der Hauptsaison liegt er für Erwachsene zwischen 3 und 4 Euro pro Tag, in der Nebensaison bei knapp die Hälfte. Kinder und Jugendliche zahlen in der Hauptsaison selten mehr als 2 Euro pro Tag, sonst deutlich weniger. Auf Norderney und Juist sind Kinder unter 14 Jahren ganzjährig vom Kurbeitrag befreit.

Badeverbote

Aus Sicherheitsgründen sollte man nur an den bewachten Stränden ins Wasser gehen. Wird ein roter Warnball aufgezogen, bedeutet das Badeverbot für Kinder und Nichtschwimmer. Zwei hochgezogene Warnbälle signalisieren ein allgemeines Badeverbot. Dies ist unbedingt zu beachten!

Öffnungszeiten

In der Hauptsaison (Beginn der Osterferien bis Ende der Herbstferien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sowie um den Jahreswechsel) haben viele Geschäfte auch sonntags geöffnet. Die genannten Öffnungszeiten beziehen sich auf die Hochsaison. Wo bei Restaurants Ruhetage genannt sind, gelten sie ganzjährig. Wo keine Angaben gemacht werden, gilt in der Regel: in der Saison täglich, ansonsten Ruhetag je nach Touristenandrang möglich.

Im Winter können Restaurants, Hotels und Sehenswürdigkeiten sowie teils auch die Schwimm- und Spaßbäder ganz geschlossen sein.

Rundflüge

Nicht gerade nachhaltig, aber beliebt: Rundflüge über die eigene Urlaubsinsel, aber auch über alle sieben Inseln können überall außer auf Spiekeroog gebucht werden. Feste Termine gibt es dafür jedoch nicht, der Preis richtet sich nach der Teilnehmerzahl. Informationen über die Kurverwaltungen und unter inselflieger.de

Strandkörbe & -zelte

Strandkörbe kann man auf allen Inseln mieten, auf Borkum auch etwas preisgünstigere Strandzelte. Außer für Juist sind auch schriftliche Vorbestellungen möglich, die bis Ende April oder Mai erfolgen müssen.

Tidenkalender

Einen Kalender, der die Hoch- und Niedrigwasserzeiten für jeden Tag des Jahres nennt, sind entweder kostenlos oder gegen geringe Gebühr in den Kurverwaltungen erhältlich.

Zimmersuche

Über die Internetseite nordsee.de können viele Unterkünfte auf den Inseln gebucht werden. Zudem gibt es reich bebilderte Verzeichnisse, die kostenlos von den Kurverwaltungen oder über obige Website bezogen werden können und auch vor Ort ausliegen. Sie enthalten Hotels, Pensionen, Privatzimmer sowie Ferienhäuser und -wohnungen. Bei großen Hotelportalen wie booking.com oder hrs.de sind Inselhotels kaum zu finden.

Wer ohne Reservierung auf eine der Inseln kommt – zu empfehlen nur in der Nebensaison –, kann sich von der jeweiligen Informationsstelle freie Unterkünfte nennen lassen. Auf mehreren Inseln sind Informationssysteme installiert, die außerhalb der Geschäftszeiten freie Quartiere nennen. Allerdings erfasst das System meist nur die größeren und teureren Hotels.

Naturschutz

Auf allen Inseln sind drei Zonen unterschiedlicher Schutzintensität ausgewiesen. Die Ruhezone darf das ganze Jahr über nur auf den ausgewiesenen Wegen betreten werden. Für die Zwischenzone gilt diese Vorschrift meistens von April bis Juli; örtliche Behörden können weitere Verbote aussprechen. Hunde müssen in diesen Gebieten grundsätzlich an der Leine geführt werden. Pflanzen zu pflücken ist im gesamten Nationalpark verboten. Die Natur hat überall Vorrang vor dem Menschen; nur in der Erholungszone, die normalerweise die Orte und Badestrände umfasst, wird rein touristischen Interessen stärker Rechnung getragen.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai

Himmelfahrt

Mai/Juni

Pfingstmontag

3. Oktober

Tag der Deutschen Einheit

25. und 26. Dezember

1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Veranstaltungen

Januar

Anbaden am Neujahrstag (Borkum und Norderney)

März/ April (Ostern)

Orgelkonzert am Karfreitag (Kirche auf Spiekeroog)

Osterfeuer (alle Inseln)

Osterspaziergang (Alte Inselkirche, Spiekeroog)

Mai

Musikfestival (Juist) juist.de/blog/juister-musikfestival

Pfingsten

Pfingstbaumaufstellen (Norderney, Kurplatz)

Whitesandsfestival (Norderney) whitesandsfestival.de

Jazzfestival (Borkum)

Juni

Nordseelauf (an der Küste und auf den Inseln) nordseelauf.de

Filmfest (Emden) filmfest-emden.de

Juli

Cello-Festival (Spiekeroog)

August

Gurkenfest (Langeoog): Die Langeooger Kleingärtner laden ein zu einem Fest für Jung und Alt

Internationales Beachvolleyball-Turnier (Borkum)

September

Tatort Töwerland (Juist), Krimi-Festival mit Lesungen und mehr

Islandman (Norderney), Triathlon- Wettbewerbe, islandman-norderney.com

Oktober

Zugvogeltage (diverse Orte auf den Inseln und auf dem Festland) zugvogeltage.de

Dezember

Blues-Festival (Borkum)

Silvesterparty (Conversationshaus Norderney)

Bloss nicht!

Auf Dünen klettern

Die Dünen sind für die Insulaner lebensnotwendig. Sie bilden eine Art natürlichen Deich – aber nur, solange ihre Pflanzendecke intakt ist. Deswegen sollte man auf den Wegen bleiben und auch keine Kippen in die Vegetation werfen. Das zarte Grün kann Feuer fangen!

Kurz vor knapp kommen

Die Fähren sind zwar meist pünktlich und selbst im Sommertrubel fällt die Orientierung am Hafen leicht. Trotzdem sollte man ein Stündchen Zeitpuffer mitbringen, um das Gepäck zu verladen und das Ticket im Gewirr der Jackentaschen wiederzufinden. Bloß keinen Stress im Urlaub!

Spontan ein Bett suchen

Früher waren die Inseln im Juli und August oft völlig ausgebucht. Inzwischen kann man das „oft“ streichen und durch „immer“ ersetzen. Wer ohne Reservierung kommt, findet dann kein Zimmer, egal, ob billig oder teuer.

Seehundbabys streicheln

Mit ihren Kulleraugen zählen sie zum Süßesten, was die Tierwelt der Nordsee bereithält. Wer einen Heuler entdeckt, hält trotzdem 500 m Abstand und informiert die Kurverwaltung oder den Nationalpark! Dort weiß man am besten, wie man den Kleinen hilft. Und ob das überhaupt nötig ist.

Möwen füttern

Möwengeschrei ist Musik in Touristenohren – für andere Vögel ist es ein Warnsignal. Denn die aggressiven Möwen gefährden ihre Brut. Wer Möwen füttert, macht es den übrigen Piepmätzen noch schwerer.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Das Kochbuch aus Ostriesland

Annelene von der Haars Kochbuchklassiker sieht nicht nur aus wie Omas geliebtes altes Kochbuch, sondern beinhaltet auch ihre köstlich-traditionellen Rezepte (1975).

Bis auf den Grund

Im traumschönen Juist lassen Autoren gern grausige Verbrechergeschichten spielen. So auch die Kabarettistin Kathrin Heinrichs. Das ungleiche Ermittlerduo Anton und Zofia besticht durch seinen Witz – und dazu gibt‘s jede Menge Inselflair (2018).

Filme

Akte Wangerooge

Komplett ausgedacht, aber clever gemacht: eine 20-minütige Doku über die neue Steueroase Wangerooge, in dem bis auf den Hauptdarsteller Erik Schäffler die Wangerooger selbst mitspielen. Auf Youtube (2017).

Mord auf Langeoog

Der Titel ist etwas platt, das Tempo gemächlich, aber Langeoog hat im Tatort mit Wotan Wilke Möhring einen starken Auftritt (2013). Spannend waren auch der Dreh, da alles Equipment auf der autofreien Insel per Pferd und Wagen oder E-Karren transportiert wurde.

12-18 °C
8 h/Tag
13 °C

Fakten

Fläche 134 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 15:04 Uhr

Anreise

55min
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