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Harz

Check-in

Der Harz ist nicht mehr allein zum Wandern da. Auch Outdoor-Freunde, die etwas mehr Aufregung suchen, finden ein weites Betätigungsfeld vor. Action ist längst kein Fremdwort mehr: Mountainbiker freuen sich über ein ausgedehntes Streckennetz, und wer es noch wagemutiger mag, der kann beim Klettern, Gleitschirmfliegen oder Kanufahren seinen Adrenalinspiegel pushen.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Nur wenige Meter voneinander entfernt liegen zwei der schönsten Tropfsteinhöhlen Europas. In der 1536 entdeckten Baumannhöhle fand man Höhlenbärenknochen und menschliche Spuren aus der…
Die Kaiserstadt Goslar ist ein beliebtes Reiseziel. Ihre Altstadt mit einer gut erhaltenen Fachwerkkulisse und der berühmten Kaiserpfalz wurde 1992 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Ein Besuch des…
Die Stadt Quedlinburg am nordöstlichen Harzrand blickt auf eine 1.000-jährige Geschichte zurück. Unter anderem ganzen 2069 erhaltenen (Fachwerk-)Häusern und dem Schlossberg mit der romanischen…
Eigentlich ist der Kyffhäuser am südlichen Harzrand ein eigenes kleines Gebirge. Schon von weitem kann man den Höhenzug mit dem Kyffhäuser Denkmal (auch: Barbarossa-Denkmal oder Kaiser-Wilhelm-…
Das Zisterzienserkloster in Walkenried gehört zu den bekanntesten Klöstern im Harz. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet und gehört damit zu den ältesten Zisterziensern Deutschlands. Während…
Hoch über dem Tal der Selke erhebt sich inmitten eines Naturschutzgebietes auf einem markanten Bergsporn die Burg Falkenstein. Die bereits im 12. Jahrhundert errichtete Burg zählt nicht nur wegen…
Die Herrmannshöhle liegt nur fünf Gehminuten von der berühmten Baumannhöhle entfernt und ist ein typisches Beispiel für eine Flusshöhle. Denn sie wurde einst von dem Fluss Bode über…
Ein Besuch des mit 1.141 Metern höchsten Berges im Harz darf bei einer Harz-Reise auf keinen Fall fehlen. Wanderfreunde können über 5 verschiedene Wanderwege von sieben bis 13 Kilometern und…
Das Bodetal wird auch als der „Grand Canyon“ des Harzes bezeichnet. Nicht ohne Grund. Auf dem spektakulärsten Abschnitt dieses wild-romantischen Felsentals zwischen den Orten Treseburg und Thale…
Am Nord- und Osthang des Brockens ragen zahlreiche Klippen empor wie Türme und Bastionen. Sie sind harte Gesteinskerne aus Granit oder Hornstein, die stehen blieben, als das umgebende weichere…

Reisezeit

Januar
sehr gut
0°C
Februar
sehr gut
3°C
März
sehr gut
5°C
April
sehr gut
9°C
Mai
sehr gut
14°C
Juni
sehr gut
18°C
Juli
sehr gut
19°C
August
sehr gut
19°C
September
sehr gut
16°C
Oktober
sehr gut
10°C
November
sehr gut
4°C
Dezember
sehr gut
1°C

Die beste Reisezeit für Harz sind die Monate Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 10° Celsius erreicht. Die sonnigsten Monate sind Mai und Juni mit durchschnittlich 7 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 0° Celsius bei 21 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 10° Celsius und die Nachttemperatur bei 3° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 17 Tagen. Der regenreichste Monat ist der Januar.

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Entdecke den Harz

Action im Sommer und im Winter 

Auf Nordeuropas längster Sommerrodelbahn geht es vom Bocksberg ebenso mit Tempo ins Tal hinab wie auf den Monsterrollern vom Wurmberg. Die beiden Berge haben sich ohnehin mächtig gemausert, wurden konsequent zu (Winter-) Sportzentren ausgebaut: Die Abfahrten wurden verlängert, mit Schneekanonen wird dem Winter auf die Sprünge geholfen. Das ist nicht unumstritten, aber der Klimawandel macht leider auch vor dem Harz nicht halt. Gibt es einen „richtigen“ Winter, dann schaffen Sonne und Wind, Schnee, Raureif und Eiszapfen Traumlandschaften, die die Besucher in Scharen anlocken. Aber auch an schönen Sommerwochenenden kommen die Gäste zu Abertausenden. Zu Besuchermagneten entwickelten sich binnen kürzester Zeit der Harzburger Baumwipfelpfad und die Hängeseilbrücke an der Rappbodetalsperre. Der Harz ein Feriengebiet fürs ganze Jahr.

Wandern und Walpurgis

Wer einfach „nur“ wandern möchte, der ist hier aber immer noch auf dem richtigen Kurs. Neben kurzen Trips im 9000 Kilometer großen Wandernetz sind mehrtägige Touren auf attraktiven Fernwanderwegen möglich. Zu den beliebtesten gehört der Hexenstieg. Der Harz hat sich seine Mystik bewahrt, insbesondere auf dem Brocken. Mit ein wenig Glück entdeckst du hier sogar das Brockengespenst: Wenn die Kuppe frei ist, aber unmittelbar darunter an den Hängen der Nebel hängt, projiziert das Licht der tiefer stehenden Sonne die Schatten von Personen und Gegenständen auf diese Nebelwand. Vielleicht wirst du selbst auf diese Weise zu einem Gespenst … Aber ehe du Angst vor dir selbst bekommst: Du bist nur Teil eines Naturphänomens! Dass du verhext wirst, das kann dir höchstens zu Walpurgis passieren – das allerdings in vielen Harzorten. Denn am 30. April übernehmen Teufel und Hexen die Macht im Harz.

Bergbautradition und ein Nationalpark 

Nicht nur zu Walpurgis leben uralte Traditionen wieder auf. Auch die Erinnerung an den Harzer Bergbau wird eisern hochgehalten. So kommt den Einheimischen im Herzen des Harzes der alte Bergmannsgruß „Glückauf“ nach wie vor ganz selbstverständlich über die Lippen. Im Oberharz steht ein „Frohes Glückauf“ auf jeden Fall in harter Konkurrenz zum sonst gebräuchlichen „Guten Tag“. Vor allem in der Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld werden bergmännische Traditionen gepflegt. Dazu gehört auch der „Schärper“, eine ebenso rustikale wie kalorienreiche Mahlzeit mit viel Wurst und Harzkäse. Auch in vielen anderen Teilen von Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge wirst du Relikten aus der Bergbauzeit begegnen. Vom Goslarer Rammelsberg mit seiner Grube war die Unesco bereits 1992 so begeistert, dass sie diese zum Weltkulturerbe erhob. Mach dir selbst ein Bild von einer der ältesten Industrieregionen Europas – nicht nur in alten Gruben, die als Schaubergwerke erhalten geblieben sind. Ganz hautnah ist das zum Beispiel an den einst von Bergleuten angelegten Teichen möglich. Etliche der künstlichen Bergseen der „Oberharzer Wasserwirtschaft“ – seit 2010 ebenfalls Welterbe – laden nämlich zu einem erfrischenden Bad ein. Die Altstädte von Goslar und Quedlinburg komplettieren den Weltkulturschatz der Region.Diese Aufwertung hat dem Harz gut getan. Einen weiteren kräftigen Schub bekam er durch die Wiedervereinigung. Plötzlich war er wieder im Herzen Deutschlands, die Einheimischen wurden selbstbewusster, stolz auf ihr ganzes Gebirge. Nationalparks wurden gegründet – 1990 im Osten, vier Jahre später auch im Westen. Seit 2006 sind die beiden als Nationalpark Harz vereint.

Klöster, Burgruinen, Schlösser 

Im Mittelalter gründeten Mönche am Fuß der Berge, wo Landwirtschaft möglich war, große Klöster: in Goslar, Ilsenburg, Walkenried und am Michaelstein bei Blankenburg. Auf den Höhen wachten Burgen über den Zugang ins silber- und erzreiche Innere des Harzes. Die meisten von ihnen sind zu Ruinen zerfallen, andere aber wurden zu ansehnlichen Schlössern umgebaut.

Bunte Fachwerkstädte 

Die Stätten der Kaiser im Mittelalter, Walpurgisnacht und Blocksberg, Bergwerke und bunte Fachwerkstädte ziehen die Besucher magisch an. Zu den bekanntesten gehören Goethe und Heine, aber auch Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich. Bereits um 1800 hatten erste Touristen den Harz entdeckt: Wernigerode, Blankenburg und Harzburg entwickelten sich schnell zu noblen Ferienorten. Nach dem Zweiten Weltkrieg litt der Harz unter der deutschen Teilung, denn die Grenze verlief mitten durch das Mittelgebirge. Heute lockt der wieder vereinte Harz: Geh wandern, fahr Mountainbike oder komm den Schienensträngen der Harzbahnen auf die Spur. Genieß Badeseen, bunte Feste und das gute Essen. Entdecke den Harz!

Praktische Hinweise

Anreise

Das nördlichste deutsche Mittelgebirge ist als Landschaft der geografische Mittelpunkt Deutschlands. Der überwiegende Teil der Harzbesucher kommt mit dem Auto. Und das schafft immer wieder Probleme. Staus und Parkplatznot allenthalben. Überlegen Sie, ob Sie nicht stressfreier mit Bahn und Bus in den Harz kommen und so auch der Umwelt einen Gefallen tun.

Auto

Vier große Fernstraßen umspannen den Harz: die Nord-Süd-Achse A7, von deren Ausfahrten Derneburg, Seesen und Göttingen-Nord man schnell am Harzrand ist. Die Ost-West-Achse, die A2 Berlin-Hannover, besitzt einen guten Zubringer mit der A395 Braunschweig-Bad Harzburg. Die B6 führt von Hildesheim über Goslar nach Quedlinburg. Von der A14 Magdeburg-Halle führen Landstraßen in den Ostharz. Die A38 verbindet Göttingen und Halle mit dem Südharz und mit dem Kyffhäuser.

Bahn

Auf den Strecken zu den Städten am Harzrand verkehren schnelle Regionalzüge meist im Stundentakt, auf Nebenstrecken alle zwei Stunden. In den Harz hinein führen nur noch wenige Bahnlinien: die Harzer Schmalspurbahnen und die Wippertalbahn. Bahnknotenpunkte sind Herzberg, Nordhausen, Goslar, Bad Harzburg, Wernigerode, Halberstadt und Quedlinburg. www.bahn.de

Bus

Fernbusse in den Harz fahren von Berlin, im Winter verkehren Skibusse. Das Busnetz im Harz ist dicht, auf den meisten Linien im Ein- und Zweistundentakt. Internetfahrpläne: Niedersachsen: www.efa.de | Sachsen-Anhalt: www.nasa.de | Nordhausen: www.bus-verkehr-nordhausen.de | Kyffhäuser: www.vgs-suedharzlinie.de

Auskunft

Harzer Tourismusverband

Marktstr. 45 | 38640 Goslar | Tel. 05321 34040 | www.harzinfo.de

Harzklub (Wanderverein)

Bahnhofstr. 5a | 38678 Clausthal-Zellerfeld | Tel. 05323 81758 | www.harzklub.de

Nationalpark Harz

Lindenallee 35 | 38855 Wernigerode | Tel. 03943 55020 | www.nationalpark-harz.de

Baden

Im Hochsommer sind die Harzer Seen oft wärmer als ihr Ruf. Frei- und Waldbäder sind von Mai bis September geöffnet. Die Flüsse eignen sich meist nur zum Wassertreten. Badeverbote gibt es nur in wenigen Gewässern.

Bauernhof-Ferien

Zahlreiche Anbieter am Harzrand, z. T. mit Reitmöglichkeiten und Hofläden. Auskunft: Zentrale für Landurlaub | Maarstr. 96 | 53227 Bonn | Tel. 0228 963020 | www.bauernhofurlaub.com

Camping

Der Harzer Tourismusverband in Goslar gibt ein Heft mit sämtlichen Plätzen im Harz und im Vorharz heraus. Wildes Campen ist nicht erwünscht, in den Naturschutzgebieten ist es ohnehin verboten.

Harzcard

Über 100-mal ist für Besitzer der Harzcard der Eintritt in Museen, Bergwerke, Burgen, Freizeiteinrichtungen gratis, sind touristische Dienstleitungen umsonst. Die Karte gilt entweder 48 Std. (25 Euro, Kinder 15 Euro) oder an vier frei wählbaren Tagen im Jahr (49 Euro, Kinder 29 Euro, inkl. eine Hin- und Rückfahrt mit der Brockenbahn). www.harzcardinfo.de

Internet

Im Netz bekommen Sie viele Harz-Informationen: www.harzpoint.de | www.harz.de | www.harztourist.de | www.harzlife.de | www.info-harz.de | www.harz-urlaub.de sind Portale mit aktuellen Infos; www.wandern-im-harz.de beschreibt mit vielen hilfreichen Links alle Wanderwege im Harz.

Internetcafés & WLAN

Internetcafés gibt es in fast allen größeren Harz-Orten. Vielen Spielhallen ("Flippothek") ist ein Internetpoint angeschlossen. Wer nur seine Mails abholen will, kann dazu öffentliche Bibliotheken nutzen, die meist einen Online-Zugang haben. Drahtlos ins Internet kommt man in einer ganzen Reihe von Touristinformationen und Hotels.

Jugendherbergen

Wanderern mit DJH-Ausweis stehen 12 Jugendherbergen und sieben Naturfreundehäuser offen, die meist im Abstand von halb- und ganztägigen Wanderungen liegen. Voranmeldung ist ratsam. www.jugendherberge.de

Kleidung

Ziehen Sie sich richtig an! Das Klima ist rau, das Wetter oft sehr launisch. Wenn unten im Tal kurze Ärmel angesagt sind, dann kann oben auf Wurmberg oder Brocken der Winterpulli nötig sein.

Kurorte & Kurtaxe

Reine Luft gibt es überall im Harz, und so können sich viele Gemeinden "heilklimatischer Kurort" nennen. Das Prädikat "Bad" ist Orten mit heilkräftigen Quellen vorbehalten.

Kurtaxe wird in fast allen Ferienorten fällig, 1-2,20 Euro pro Tag und Person. Dafür erhalten Sie eine Kurkarte oder die Harzer Gastkarte. Diese gewährt viele Vergünstigungen.

Öffnungszeiten

Im Harz ist fast immer Saison - sofern das Wetter mitspielt. Bei guter Schneelage tummeln sich von Januar bis März - insbesondere an den Wochenenden - die Wintersportfans in den Hochlagen. Die Wandersaison beginnt praktisch mit dem Osterfest und endet Ende Oktober. Den November nutzen viele Hoteliers, um selbst Urlaub zu machen. Neben etlichen Gastbetrieben sind oft auch kleinere Museen geschlossen, zumindest aber die Öffnungszeiten eingeschränkt. In den Weihnachtsferien, die im Harz zur Hochsaison gehören, machen dann aber viele kulturelle Einrichtungen wieder auf. Häufig gibt es dann Sonderöffnungszeiten.

Preise

So wie die einstige Grenze zwischen Ost- und Westharz kaum noch spürbar ist, haben sich auch die Preise angeglichen. Viele Orte haben Gästekarten eingeführt, die es bei Entrichtung der Kurtaxe gibt. Die Heftchen enthalten Bonusschecks für viele touristische Angebote.

Der Eintritt in die Museen, Höhlen und Besucherbergwerkwerke liegt zwischen 3 und 8 Euro, für Stadtführungen müssen Sie mit 3-5 Euro rechnen. Bei Bus und Bahn, Museen und Galerien lohnt es, Kombitickets zu nutzen. Die Harzer Schmalspurbahnen bieten Kombitickets - einmal zahlen, mehrfach fahren ist die Devise. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert die Museumskarte in Goslar, Halberstadt oder Quedlinburg. Mit ihr können mehrere Museen besichtigt werden.

Rundflüge

Der Harz aus der Vogelperspektive: Möglichkeiten in die Luft zu gehen, gibt es viele. Zu den bekanntesten, zumindest im Nordharz, gehört der Gleitschirm; für Anfänger sind Tandemflüge geeignet. Eine weitere Variante, ganz ohne Motorkraft aufzusteigen, sind Ballonfahrten. Startplätze gibt es in Wernigerode, Quedlinburg und Halberstadt, das Ziel bestimmt der Wind. Sie können aber auch mit einem Tragschrauber, auch Autogyro oder Gyrokopter genannt, auf dem Flugplatz Ballenstedt abheben: Die Brockenflieger in Quedlinburg machen das Vergnügen möglich. "Echte" Hubschrauber sind ebenfalls im Einsatz: Harz-Helicopter in Wernigerode bietet Rundflüge an. www.paracenter.de | www.harzballon.de | www.brockenflieger.de | www.harz-helicopter.de

Veranstaltungskalender

Infoblätter verteilen die Kurverwaltungen und Touristinformationen. Umfassend sind die beiden Monatsmagazine, die gratis überall ausliegen: "Trend" bringt vor allem Szenetipps, die "Brockentipps" bringen Infos zu traditionellen Veranstaltungen und Ausflügen. Im Web präsentiert der Tourismusverband aktuelle Veranstaltungen: www.harzinfo.de

Wetter

Niederschläge, verteilt über das ganze Jahr, prägen den Harz. Vor allem atlantische Westwinde bringen eine Menge Regen bzw. im Winter viel Schnee. Auf der Luvseite (westlicher Nordharz und Oberharz) fallen bis zu 1600 mm Niederschlag im Jahr, auf der Leeseite (Unterharz) dagegen im Durchschnitt nur 600 mm.

Präziser und aktueller als die Wetterberichte im Radio sind oftmals Wetter- und Wintersportberichte im Internet. Über aktuelle Schneehöhen informieren der Harzer Tourimusverband (Tel. 05321 20024 u. 20025) sowie die Fremdenverkehrsbüros. Für den Oberharz als Skisportzentrum gibt es z. B. aktuelle Wintersportinfos unter www.schneenews.de

Events, Feste & mehr

Feste & Veranstaltungen

Januar/Februar

Internationale Schlittenhunderennen in Benneckenstein, Hasselfelde und Clausthal-Zellerfeld

Ostern

Osterfeuer (Ostersamstag im Oberharz, Ostersonntag am Harzrand) auf vielen Höhen - der Harz steht in Flammen. Zusätzliche Veranstaltungen in den Erholungsorten (Tanz, Konzerte, Blasmusik).

30. April

Von Alexisbad bis Zorge wird Walpurgis gefeiert. Die Nacht zum 1. Mai gehört den Hexen, die sich rauschenden Festen hingeben. Hunderttausende machen jedes Jahr mit. Grell geschminkte Hexen und Teufel, Umzüge, Spektakel, Feuerwerk. Hauptschauplätze: Schierke (nicht auf dem Brocken!), Hexentanzplatz Thale, Braunlage, Bad Grund, Hahnenklee, St. Andreasberg

Pfingsten

Polsterbergtreffen: Am Polsterberg bei Altenau (Naturbühne) treten am Pfingstmontag zahlreiche Brauchtumsgruppen auf.

Finkenmanöver in Benneckenstein (Pfingstmontag) und Hohegeiß (Pfingstsonntag): Bei Sonnenaufgang werden die Schläge (Gesänge) gezüchteter Buchfinken bewertet.

Questenfest in Questenberg: Rund um die Queste, einen geschmückten Eichenstamm, wird drei Tage gefeiert, und am Pfingstmontag früh begrüßt man die Sonne.

Mai

Beim Viehaustrieb in Wildemann wird am Pfingstsonntag das Vieh mit viel Folklore auf die Bergweiden getrieben.

In Quedlinburg wird zu Pfingsten der Kaiserfrühling gefeiert. Die Darsteller spielen in historischen Trachten die letzte Reichsversammlung Ottos des Großen nach, die im Jahr 973 hier stattfand.

Juni

Johannisfeste in vielen Bergbauorten Rathausfest in Wernigerode

Berg- und Rosenfest in Sangerhausen

Harzer Heimattag: Das größte Fest des Harzklubs mit Auftritten von Folkloregruppen findet im jährlichen Wechsel in einem Harzort statt.

Juli

Harzfest an einem jährlich wechselnden Ort: Größtes Brauchtumsfest mit über 50 Gruppen, Handwerks- und Verkaufsständen, vielen Vorführungen und Festumzug

Galopprennwoche in Bad Harzburg: viel beachtete Pferderennen

Realistische Ritterspiele auf Burg Regenstein

August

Köhlerfest in Braunlage: Wie ehedem wird ein Holzmeiler angezündet und gefeiert. Die fertige Holzkohle wird verkauft.

Konzertarbeitswochen und internationales Musikfest in Goslar: Klassik aus aller Welt. www.konzertarbeitswochen-goslar.de

Beim Salz- und Lichterfest verzaubern jedes Jahr 100000 Lichter, Leuchten und Laternen Bad Harzburgs Innenstadt.

September

Anfang September Sehusa-Fest in Seesen: größtes Ritterfest im Harz

Jodlerwettstreit: Am ersten Sonntag Treffen der Jodler in Altenbrak

Altstadtfeste in Goslar und Quedlinburg

Massenläufe zum Brocken (Sept./Okt.): Brockenlauf in Ilsenburg, Harzgebirgslauf in Wernigerode, Sternwanderung des Harzklubs

Kunstausstellung "Natur - Mensch" in St. Andreasberg (Sept./Okt.)

Dezember

Viele Advents- und Weihnachtsmärkte schaffen eine heimelige Atmosphäre mit Lichterglanz, Kunsthandwerk und Nippes zwischen altem Fachwerk - besonders schön in Goslar oder Quedlinburg.

Bloss nicht

Rauchen und Feuer machen

Die sonst so freundlichen Förster und Nationalparkranger werden dann ganz amtlich. Nach langen Trockenperioden besonders im Frühling und Sommer reicht meist der sprichwörtliche Funken, um Wälder und Trockenrasenflächen in Brand zu setzen. Heißer Auspuff und Kat haben schon oft trockenes Gras, Laub und Nadelstreu entzündet.

Aus der Spur im Winter

Viele Tiere überleben den Winter nicht, weil ihre Winterruhe von Wanderern und Skiläufern gestört wird, die von den gespurten Wegen und Loipen weg in die unberührte Natur eindringen. Mit jeder Flucht verbrauchen sie Energie, die bei dem kargen Futterangebot nicht wieder ersetzt werden kann.

Mit hundert in die Kurve

Bei schönem Wetter dröhnt der Oberharz, wenn die "Motorradler" durch die Kurven der Harzstraßen schwingen. Für viele ist der Ritt durch den Harz zur Reise ohne Wiederkehr geworden. Hauptursache für die Unfälle ist zu schnelles Fahren.

Durchs Moor stapfen

Das ist verboten - es zerstört diesen so empfindlichen Lebensraum von seltenen Tieren und Pflanzen, die vielfach auf roten Listen stehen. Und es kann lebensgefährlich sein.

An Feiertagen fahren

Bei schönem Wetter und idealen Schneeverhältnissen ist der Harz an Wochenenden und Feiertagen hoffnungslos überlaufen. Vor allem da, wo sich ohnehin immer alles drängelt, wie an Brocken und Wurmberg, in Schierke, Torfhaus, Königskrug, an Hexentanzplatz, Rosstrappe, Josephskreuz und Kyffhäuser … Wenn Ihre Harzreise an solchen Tagen sein soll, fahren Sie lieber mit Bus und Bahn. Und bestellen Sie Ihr Quartier vorher.

Ohne Winterreifen fahren

Auch wenn die Hauptstraßen längst geräumt sind, können Nebenstraßen mit festgefahrenem, oft spiegelglatt vereistem Schnee bedeckt sein. Die weiße Jahreszeit beginnt im Oberharz im November und dauert bis in den April hinein.

Knauserig sein

Eintritt und Führungen in Kirchen, Klöster, Heimatstuben und auch Museen sind oft gratis. Ein Dankeschön in Gestalt einer Spende für Erhalt und Unterhalt der oftmals durch Privatinitiative instand gehaltenen Einrichtungen gehört sich einfach.

Querfeldein im Nationalpark

Es gilt striktes Wegegebot. Hunde nur an der Leine. Die Ranger dürfen Ordnungsstrafen verhängen.

Bücher & Filme

Die Harzreise

Eine Perle der Reiseliteratur und immer noch erfrischend zu lesen: Heinrich Heines Beschreibung seines Harzbesuchs von 1824

Die Könige der Nutzholzgewinnung

Die Komödie wurde 2006 in Tanne gedreht und erzählt den Alltag einer Gruppe von Arbeitslosen und ihren Ausbruch aus der Misere. www.die-koenige-der-nutzholzgewinnung.de

7 Zwerge - Männer allein im Wald und 7 Zwerge - der Wald ist nicht genug

Zu einem großen Teil im Harz drehte das Team um Otto Waalkes 2004 und 2006 die beiden wirklich lustigen Filme, in denen viele Stars der deutschen Comedyszene versammelt sind. www.7zwerge-derfilm.de

Quitilinga History Land

Quedlinburg (früher: Quitilingaburg) steht in den Harzkrimis von Christian Amling im Blickpunkt. Seit 2005 sind sechs Bände erschienen

Harzreise im Winter

Keinerlei Staub angesetzt hat auch Goethes Gedicht über seine Brockenbesteigung 1777

Russisch Blut

Der Thriller von Anne Chaplet spielt 1945 und nach der Wende in Blankenburg

-3-1 °C
1 h/Tag

Fakten

Fläche 2.226 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 03:05 Uhr

Anreise

3h 35min
4h 53min
50min
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