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Harz-Reiseführer

Im Harz eröffnet sich dem Besucher im wahrsten Sinne des Wortes eine magische Gebirgswelt. Wer über Klippen, vorbei an Höhlen und durch moosbewachsene Tannenwälder streift, wartet manchmal nur darauf, dass Grimms Märchenfiguren um die Ecke kommen. Nicht umsonst rankten sich um den Harz einst viele Mythen und Legenden.

Heute ist das höchste Gebirge Norddeutschlands vor allem aber bei Naturliebhabern beliebt. Wanderer, Radfahrer (und im Winter Skifahrer) aller Könnerstufen lieben die teilweise rauen, teilweise lieblichen Waldlandschaften. Vom sanften Harzvorland geht es immerhin bis auf stolze 1.141 Meter hinauf. So hoch ist der Brocken, höchster Berg im Harz. Wem die Wanderung zu anstrengend ist, fährt mit der historischen dampfbetriebenen Brockenbahn bis auf den Gipfel.

Oder auch überall anders hin. Denn das Streckennetz der Harzer Schmalspurbahn führt auf 140 Kilometern kreuz und quer durch das Mittelgebirge und ist damit das längste dampfbetriebene Streckennetz Europas. Und ihr charakteristisches „Tschoo, Tschoo“ lässt nicht nur die Herzen der Eisenbahnfreunde höher schlagen.

Einsteigen bitte und willkommen zu einer virtuellen Reise zu den besten Tipps und schönsten Sehenswürdigkeiten für Deutschlands magischstes Gebirge!

Wenig Zeit? Die Must-Sees für den Kurztrip

Was du in Kürze über den Harz wissen musst

„Im Harz da sagen sich doch Hase und Igel gute Nacht?“ Und das ist auch gut so. Schließlich schätzen Besucher die unberührte Natur, die Ruhe und Einsamkeit, die sie in vielen Regionen des Harzes erwartet. Trotzdem: Der Harz hat sein verstaubtes Image längst abgelegt. Zentral gelegen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen hat er sich zu einem beliebten Naherholungsgebiet gemausert. Und ist mit seinen 90 Kilometern Länge und 30 Kilometern Breite klein genug, um während eines Urlaubs alle Highlights erreichen zu können, aber dennoch groß genug, dass es trotzdem viel Abwechslung gibt.

Neben der unberührten Natur hat der Harz aber noch viel mehr zu bieten. Schlösser und Burgen können besucht, Höhlen erkundet und Klöster besichtigt werden. Eine weitere Besonderheit: der Bergbau, der im Harz lange der wichtigste Wirtschaftsfaktor war. Heute erinnern Bergwerke und wunderschöne Stauseen an die alten Zeiten unter Tage.

Auch wenn die verstaubten Zeiten im Harz langsam vorbei sind und die Besucherzahlen in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind, kann man sich im Harz noch auf ein im bundesweiten Vergleich günstiges Preisniveau freuen. Das gilt natürlich besonders für die entlegeneren Gegenden abseits von Brocken, Wurmberg und Hexentanzplatz, die nicht minder schön sind.

Rundreise: Den Harz in einem Tag erkunden

Welche Regionen gibt es im Harz?

Der Harz lässt sich grob in vier Regionen untergliedern. Der Nordharz zwischen Goslar und Ballenstedt ist vor allem kulturell interessant. Schöne Fachwerkhäuser wechseln sich hier in zahlreichen sehenswerten Städtchen mit imposanten Burgen, Schlössern und Klöstern ab. Der nordwestliche Teil des Harzes einschließlich des Brockenmassivs wird als Oberharz bezeichnet. Hier liegen die höchsten Berge des Harzes und die Vegetation ist von Fichtenwäldern dominiert. Unberührte Landschaften und ein gemütliches Höhenprofil finden Urlauber in der Harzhochfläche und im östlichen Unterharz vor. Hier wechseln sich Bergwiesen mit Laub- und Mischwäldern ab. Der Südharz erstreckt sich von Osterode nach Nordhausen und ist von Karstlandschaften mit zahlreichen Höhlen und weißen Gipsfelsen geprägt.

Die beliebtesten Regionen im Harz

Was kann man im Harz unternehmen?

Man muss keine Sportskanone sein, um die Natur im Harz genießen zu können. Vom gemütlichen Spaziergang bis hin zur anstrengenden Tagestour gibt es alles, was das Wanderherz begehrt. Das Harzvorland eignet sich für schöne Fahrradtouren ohne Schweißperlen auf der Stirn, wer mehr Adrenalin möchte, kommt beim Mountainbiken oder Downhill im Oberharz auf seine Kosten. Städteliebhaber und Kulturfreunde schlendern durch Fachwerkgassen und historische Kloster- und Burgmauern, und auch die Gaumenfreuden kommen dank einer wachsenden Slow-Food-Bewegung nicht zu kurz.

Die besten Aktivitäten im Harz

Und Kinder? Für die sind nicht nur die mystischen Harzwälder ein einziger großer Abenteuerspielplatz. Auch sorgen Freizeitparks, (Sommer-)Rodelbahnen und Tierparks für Abwechslung bei der Tagesplanung – nicht nur bei den Kleinen.

Unternehmungen und Ausflüge im Harz

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Quick Facts Reiseführer Harz
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Unsere Autorin

Jana Zieseniß

Jana ist das Gesicht hinter dem Reiseblog Sonne & Wolken. Unter dem Motto „Die Welt gehört dem, der sie genießt“ reist sie um die Welt und erkundet Deutschland – immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und kulinarischen Leckerbissen, die sie mit ihren Lesern & Instagram-Followern teilt. Ganz besonders gerne ist die gebürtige Goslarerin in ihrer alten Heimat, dem Harz, unterwegs. Sie liebt einfach die unberührte Natur und lässt sich gerne den „rauen Harzwind“ um die Nase wehen.

www.sonne-wolken.de

© Kay Wiegand, shutterstock

Must-Sees & Geheimtipps: Highlights Harz

Wer den Harz erkunden möchte, sollte am besten mobil sein. Zwar werden einige Orte von der historischen Harzer Schmalspurbahn angefahren, aber längst nicht alle. Wer unabhängig vom schlechten Busnetz sein möchte, ist am besten mit dem eigenen PKW unterwegs. Innerhalb von einer Stunde Fahrzeit sind die meisten Must-Sees über die vier Hauptzufahrtswege von Wernigerode, Bad Harzburg, Bad Lauterberg und Nordhausen bequem zu erreichen.

Übersicht: Die Sehenswürdigkeiten im Harz

  • Must-Sees
  • Landschaft
  • Höhlen
  • Orte
  • Schlösser und Burgen
  • Klöster
  • Museen und Denkmäler
  • Bergwerke
  • Am Abend
  • Ausflugsziele
Must-Sees
Liste
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  1. Brocken
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    Brockenplateau / Wernigerode, Deutschland
    © Kay Wiegand, shutterstock
    Brocken

    Ein Besuch des mit 1.141 Metern höchsten Berges im Harz darf bei einer Harz-Reise auf keinen Fall fehlen. Wanderfreunde können über 5 verschiedene Wanderwege von sieben bis 13 Kilometern und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden seinen Gipfel besteigen. Der leichteste Weg führt vom Torfhaus auf den Brocken. Hier gilt es nur 350 Höhenmeter zu überwinden. Schöner, aber auch bedeutend anstrengender und länger sind die Wege von Bad Harzburg und Ilsenburg. Wer es ganz gemütlich mag, fährt mit der Brockenbahn von Wernigerode innerhalb von eineinhalb Stunden zum Ziel. In der alten Dampflok sitzen Reisende auf historische Holzbänken oder lassen sich auf den Trittbrettern den Wind um die Nase wehen. Oben angekommen erwartet Wanderer und Bahnfahrer gleichermaßen ein einzigartiges, subalpines bis alpines Klima, was man sonst nur in den Alpen oder in den nordischen Ländern vorfindet. Oft allerdings gepaart mit einer Extraportion Nebel, die sich an 300 Tagen im Jahr auf der Kuppe breitmacht.

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  2. Teufelsmauer
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    Blankenburg, Deutschland
    © Nico Schmedemann, shutterstock
    Teufelsmauer

    „So merkwürdig schön“, sagte bereits Goethe über die Felsformationen der Teufelsmauer, die sich im nördlichen Harzvorland aufrichten. Von Ballenstedt bis nach Blankenburg zieht sich der (teilweise unterbrochene) Höhenzug. Die Teufelsmauer ist eins der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands und ein Rückzugsort seltener Pflanzen und Tiere. Wanderer können auf dem Teufelsmauer-Stieg auf 35 Kilometern Länge die einzelnen sichtbaren Abschnitte dieses einzigartigen Geotops erkunden. Auch kürzere Etappen sind möglich. Besonders sehenswert sind dabei die Gegensteine bei Ballenstedt und das sogenannte Hamburger Wappen, eine markante Felsformation bei Timmenrode, von wo aus der Weg als eine Art Höhenweg bis zum Großvaterfelsen in Blankenburg führt.

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  3. Bodetal
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    Thale, Deutschland
    © Bildagentur Zoonar GmbH, shutterstock
    Bodetal

    Das Bodetal wird auch als der „Grand Canyon“ des Harzes bezeichnet. Nicht ohne Grund. Auf dem spektakulärsten Abschnitt dieses wild-romantischen Felsentals zwischen den Orten Treseburg und Thale ragen einige Felsen fast senkrecht bis zu 230 Meter aus dem Tal hervor. Für Wanderer zählt die 9 Kilometer lange Wanderung entlang der warmen und kalten Bode zu den Highlights ihrer Harzreise. Wer es lieber gemütlicher mag, spaziert nur einen kurzen Abschnitt oder beobachtet die Canyonlandschaft aus der Vogelperspektive: entweder von den Granitfelsen der Roßtrappe oder dem gegenüberliegenden Hexentanzplatz, die beide mit einer Seilbahn von Thale aus erreicht werden können. Übrigens zählt das Bodetal seit 1937 zu den ältesten Naturschutzgebieten in Deutschland.

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  4. Baumannshöhle Rübeland
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    Blankenburger Straße 35 / Rübeland, Deutschland
    © Hejkal, Wikimedia Commons
    Baumannshöhle Rübeland

    Die Baumannhöhle zählt zu den eindrucksvollsten Naturhöhlen im Harz. Sie befindet sich direkt im Ortskern von Rübeland. Bei einer Führung können Besucher in die faszinierende Welt von Stalaktiten und Stalagmiten eintauchen. Diese Tropfsteine haben sich über tausende von Jahren durch Kalkablagerungen gebildet. Seinen Namen verdankt die Höhle ihrem Entdecker, Friedrich Baumann, der im 16. Jahrhundert auf das Naturwunder stieß. Neben den Tropfsteinen lassen sich im Inneren auch interessante und seltene Lebenwesen wie Fledermäuse und Grottenolme beobachten. Sogar Bärenknochen und Gebrauchsgegenstände von Steinzeitmenschen fand man dort. In Rübeland gibt es sogar noch eine zweite Schauhöhle, die erst 1866 entdeckt wurde, aber die noch viel größer ist: die Hermannhöhle. Auch diese kann ganzjährig besichtigt werden.

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  5. Goslar
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    Goslar, Deutschland
    © S-F, shutterstock
    Goslar

    Die Kaiserstadt Goslar ist ein beliebtes Reiseziel. Ihre Altstadt mit einer gut erhaltenen Fachwerkkulisse und der berühmten Kaiserpfalz wurde 1992 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Ein Besuch des historischen Glockenspiels auf dem Marktplatz ist ein Muss bei jedem Besuch. Hierbei bekommt man einen Eindruck in die Bergbaugeschichte der Stadt, die man bei einem Besuch des Rammelsbergwerks (übrigens auch UNESCO Welterbe) noch vertiefen kann. Doch man kann dort noch so viel mehr machen, als nur durch die schmalen Gässchen und auf den Spuren des Bergbaus zu streifen. Hinter dem Stadtteil Oker lädt das idyllische Okertal zu Wanderungen ein. Bei Kletterfans sind die Klippen und Felsen des Tales ein beliebtes Kletterrevier. Ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel, und zwar Sommer wie Winter: der Bocksberg in Hahnenklee.

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  6. Quedlinburg
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    Quedlinburg, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Quedlinburg

    Die Stadt Quedlinburg am nordöstlichen Harzrand blickt auf eine 1.000-jährige Geschichte zurück. Unter anderem ganzen 2069 erhaltenen (Fachwerk-)Häusern und dem Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche St. Servatii verdankt die Stadt ihre Ernennung zum Welterbe der UNESCO. Aber nicht nur der rund 90 Hektar große Altstadtkern lohnt einen Besuch. Auch für Natur- und Wanderfreunde hat die Stadt etwas zu bieten. Unter anderem beginnt hier der 75 Kilometer lange Selketal-Stieg. Ein besonderer Höhepunkt im Jahr ist die Adventszeit, wenn Quedlinburg alle Besucher mit dem Weihnachtsmarkt vor historischer Kulisse und einem breiten adventlichen Musikprogramm in Weihnachtsstimmung versetzt.

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  7. Harzer Schmalspurbahn
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    Friedrichstraße 151 / Wernigerode, Deutschland
    © Andreas Rose, shutterstock
    Harzer Schmalspurbahn

    Die Harzer Schmalspurbahnen zählen zu den größten Attraktionen im Harz. Wie vor 100 Jahren sind auch heute noch die meisten Züge des 131 Kilometer langen Streckennetzes mit einer Dampflok bespannt. Die berühmte Brockenbahn, die seit 1992 wieder auf den mit 1.142 Metern höchsten Gipfel Norddeutschlands fährt, ist dabei nur eine von mehreren Strecken, die von den historischen Bahnen befahren werden, wenn auch mit ihrem atemberaubenden Panorama und dem Stopp auf dem höchsten Schmalspurbahnhof Deutschlands die spektakulärste. Die Harzquerbahn beispielsweise überquert in drei Stunden den Harz von Wernigerode nach Nordhausen. Und die romantische Selketalbahn zwischen Gernrode, Harzgerode, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle zählt noch zu den Geheimtipps.

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  8. Bad Harzburg
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    Bad Harzburg, Deutschland
    © Gestur Gislason, shutterstock
    Bad Harzburg

    Bad Harzburg gilt auch als das Tor zum Nationalpark Harz. Die Stadt am Nordrand des Harzes bietet die ideale Ausgangslage, um den Harz zu erkunden. Auch für Besucher ohne Auto ist sie Dank ihres Bahnanschlusses gut zu erreichen. Auch wenn Wandern und Naturgenuss im Vordergrund stehen, bietet die Stadt ein vielfältiges Angebot an Geschäften, Cafés und Restaurants. Genießer lassen es sich in der Sole-Therme gut gehen. Naturfreunde aller Altersklassen können auf dem ersten Baumwipfelpfad Niedersachsens den Harzwald von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Wer hoch hinaus will, schwebt mit der Burgberg-Seilbahn auf den „Großen Burgberg“, den Hausberg der Stadt und hat von da aus Anschluss an das umfangreiche Wegenetz des Nationalpark Harzes. Gerade für Familien mit Kindern ist auch der Besuch des Märchenwaldes sowie des Luchsgeheges ein Muss.

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  9. Burg Falkenstein
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    Burg Falkenstein / Falkenstein/Harz, Deutschland
    © DS_93, shutterstock
    Burg Falkenstein

    Hoch über dem Tal der Selke erhebt sich inmitten eines Naturschutzgebietes auf einem markanten Bergsporn die Burg Falkenstein. Die bereits im 12. Jahrhundert errichtete Burg zählt nicht nur wegen ihrer idyllischen Lage zu den schönsten Burgen im Harz. Im Burgmuseum können Besucher heute in das damalige Burgleben „hineinschnuppern“ und Ausstellungen sowie eindrucksvolle Räume wie den Rittersaal, die Herrenstube, die Burgkapelle, die neogotischen „Königszimmer“ oder die Alte Küche besichtigen. In den Sommermonaten zeigt der traditionsreiche Falkenhof der Burg Greifvögel im freien Flug.

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  10. Kyffhäuser Denkmal
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    Steinthaleben, Deutschland
    © travelview, shutterstock
    Kyffhäuser Denkmal

    Eigentlich ist der Kyffhäuser am südlichen Harzrand ein eigenes kleines Gebirge. Schon von weitem kann man den Höhenzug mit dem Kyffhäuser Denkmal (auch: Barbarossa-Denkmal oder Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal) auf seiner Spitze aus der Tiefebene ragen sehen. Wanderer können auf dem Kyffhäuser-Weg von Tilleda zum Denkmal wandern. Wer es gemütlicher mag, kann mit dem Auto direkt unterhalb der Burgmauern parken. Oben angekommen bietet sich – vor allem von der Aussichtsterrasse im Denkmal – eine phantastische Sicht auf das Umland bis zum Harz. Immerhin ist das Kyffhäuser Denkmal das größte Denkmal Thüringens und das zweitgrößte Deutschlands. Es wurde einst zu Ehren des preußischen Königs und deutschen Kaisers, Wilhelm I., errichtet und soll an die Reichseinigung von 1871 und die Erfüllung der Barbarossasage erinnern.

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Landschaft
Liste
Karte
  1. Brocken
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    Brockenplateau / Wernigerode, Deutschland
    © Kay Wiegand, shutterstock
    Brocken

    Ein Besuch des mit 1.141 Metern höchsten Berges im Harz darf bei einer Harz-Reise auf keinen Fall fehlen. Wanderfreunde können über 5 verschiedene Wanderwege von sieben bis 13 Kilometern und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden seinen Gipfel besteigen. Der leichteste Weg führt vom Torfhaus auf den Brocken. Hier gilt es nur 350 Höhenmeter zu überwinden. Schöner, aber auch bedeutend anstrengender und länger sind die Wege von Bad Harzburg und Ilsenburg. Wer es ganz gemütlich mag, fährt mit der Brockenbahn von Wernigerode innerhalb von eineinhalb Stunden zum Ziel. In der alten Dampflok sitzen Reisende auf historische Holzbänken oder lassen sich auf den Trittbrettern den Wind um die Nase wehen. Oben angekommen erwartet Wanderer und Bahnfahrer gleichermaßen ein einzigartiges, subalpines bis alpines Klima, was man sonst nur in den Alpen oder in den nordischen Ländern vorfindet. Oft allerdings gepaart mit einer Extraportion Nebel, die sich an 300 Tagen im Jahr auf der Kuppe breitmacht.

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  2. Bodetal
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    Thale, Deutschland
    © Bildagentur Zoonar GmbH, shutterstock
    Bodetal

    Das Bodetal wird auch als der „Grand Canyon“ des Harzes bezeichnet. Nicht ohne Grund. Auf dem spektakulärsten Abschnitt dieses wild-romantischen Felsentals zwischen den Orten Treseburg und Thale ragen einige Felsen fast senkrecht bis zu 230 Meter aus dem Tal hervor. Für Wanderer zählt die 9 Kilometer lange Wanderung entlang der warmen und kalten Bode zu den Highlights ihrer Harzreise. Wer es lieber gemütlicher mag, spaziert nur einen kurzen Abschnitt oder beobachtet die Canyonlandschaft aus der Vogelperspektive: entweder von den Granitfelsen der Roßtrappe oder dem gegenüberliegenden Hexentanzplatz, die beide mit einer Seilbahn von Thale aus erreicht werden können. Übrigens zählt das Bodetal seit 1937 zu den ältesten Naturschutzgebieten in Deutschland.

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  3. Teufelsmauer
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    Blankenburg, Deutschland
    © Nico Schmedemann, shutterstock
    Teufelsmauer

    „So merkwürdig schön“, sagte bereits Goethe über die Felsformationen der Teufelsmauer, die sich im nördlichen Harzvorland aufrichten. Von Ballenstedt bis nach Blankenburg zieht sich der (teilweise unterbrochene) Höhenzug. Die Teufelsmauer ist eins der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands und ein Rückzugsort seltener Pflanzen und Tiere. Wanderer können auf dem Teufelsmauer-Stieg auf 35 Kilometern Länge die einzelnen sichtbaren Abschnitte dieses einzigartigen Geotops erkunden. Auch kürzere Etappen sind möglich. Besonders sehenswert sind dabei die Gegensteine bei Ballenstedt und das sogenannte Hamburger Wappen, eine markante Felsformation bei Timmenrode, von wo aus der Weg als eine Art Höhenweg bis zum Großvaterfelsen in Blankenburg führt.

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  4. Okertal
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    Okertal / Goslar, Deutschland
    © rphstock, shutterstock
    Okertal

    Das Okertal zwischen Altenau und dem Goslarer Stadtteil Oker zählt zu den schönsten und wildromantischsten Flusstälern im Westharz. Das Wasser des Flusses Oker bahnt sich seinen Weg durch ein tiefes, eingeschnittenes Tal, über Stromschnellen, Wasserfälle und vorbei an unzähligen Klippen und Felsformationen. Hexenküche, Mausefalle, Ziegenrücken, Feigenbaumkanzel und Käste sind nur einige der markanten Felsformationen, die das Tal prägen. Einige davon sind über Wanderwege begehbar, andere nur den Sportkletterern vorbehalten. Diese finden auf bis zu 160 Meter langen Graten und bis zu 50 Meter hohen Felswänden im Okertal das größte Klettergebiet Niedersachsens vor. Für das leibliche Wohl sorgt die Waldgaststätte Kästehaus mit Blick bis zum Brocken.

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  5. Oberharzer Wasserregal
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    Clausthal- Zellerfeld, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Oberharzer Wasserregal

    Der Harz ist geprägt von Seen, Teichen und Talsperren. Diese Seenlandschaft ist jedoch nicht natürlich, sondern entstand im 16. bis 19. Jahrhundert als System zur Umleitung und Speicherung von Wasser, das Wasserräder in den Bergwerken des Oberharzer Bergbaus antrieb. Heute sind sie vor allem beliebte Ausflugsziele sowie Naherholungsgebiete und in vielen darf im Sommer sogar gebadet werden. Auf 22 ausgewiesenen „Wasserwanderwegen“ können Wanderer auf den Spuren des Bergbaus durch den Nationalpark Harz streifen und allerlei Fakten zur Entstehung und Nutzung der Wasserreservoirs lernen, die seit 2010 als sogenanntes „Oberharzer Wasserregal“ zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden. Am schönsten sind die Seengebiete rund um die Bergstadt Clausthal- Zellerfeld sowie die Stauseen Okertalsperre, Sösetalsperre und Granetalsperre.

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  6. Auf dem Acker
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    Auf dem Acker / Wieda, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Auf dem Acker

    Abstammend vom lateinischen Wort „Angger“, zu deutsch „Kamm“, ist der Acker der längste Höhenzug im Harz, auf dessen Kamm es sich herrlich Wandern lässt. Ganze 18 Kilometer zieht sich der Bergrücken von Stieglitzecke nach Osterode. Der fast teilweise schon alpine Wanderweg führt durch die karge, moorige Landschaft und bietet fantastische Ausblicke über das nördliche Harzvorland. Für das leibliche Wohl sorgt die Hanskühnenburg, eine typische Harzer Baude, die nach rund sieben Kilometern über die breite Ackerstraße oder den anspruchsvolleren Reitweg erreicht wird.

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  7. Bocksberg
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    Goslar Hahnenklee, Deutschland
    © Gestur Gislason, shutterstock
    Bocksberg

    Der Bocksberg ist mit seinen rund 727 Metern Höhe der Hausberg des Goslarer Stadtteils Hahnenklee. Das Gebiet rund um den Berg bietet heute zahlreiche Attraktionen. Bereits seit 1971 bringt die Bocksbergseilbahn Besucher auf den Gipfel hinauf. Oben angekommen lässt sich nicht nur von dem hölzernen Aussichtsturm die schöne Aussicht genießen. Mountainbiker nutzen die ausgewiesenen Downhillstrecken, Familien können auf der Sommerrodelbahn "BocksBergBob" ins Tal sausen. Im Winter saust man dagegen auf Schlitten oder mit den Skiern auf mehreren Skipisten den Berg herunter – natürlich nur, wenn ausreichend Schnee liegt.

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  8. Nationalpark Harz
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    Nationalpark Harz / Nationalpark Harz, Deutschland
    © Emilian Danaila, shutterstock
    Nationalpark Harz

    Der Nationalpark Harz ist mit knapp 250 Quadratkilometern Fläche einer der größten deutschen Waldnationalparks. Er umfasst rund ein Zehntel des gesamten Harzgebietes rund um den Brocken, von Herzberg im Süden bis Bad Harzburg und Ilsenburg im Norden. Ganze 97 Prozent der Nationalparkfläche sind dabei mit Wald bedeckt. Hier dominieren vor allem Fichten- und Buchenwälder. Anders als in anderen Mittelgebirgen kann der Besucher im Harz ganze sechs Vegetationszonen vom Tiefland bis zur Brockenkuppe erkunden. Als einziges deutsches Mittelgebirge besitzt der Harz nämlich eine klimatische, durch Kälte, Nässe und Sturm bedingte Waldgrenze, die bei 1.100 Metern liegt. Alleine deshalb ist ein Besuch des Brockens ein besonderes Erlebnis. Am besten erkundet man Wälder, bizarre Felsen, jahrtausendealte Moore und Flusstäler über ein 600 Kilometer langes Wanderwegenetz auf Schusters Rappen.

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  9. Romkerhaller Wasserfall
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    Romkerhall, Deutschland
    © Kassandro, Wikimedia Commons
    Romkerhaller Wasserfall

    Der rund 64 Meter hohe Romkerhaller Wasserfall ist der mit Abstand höchste Kunstwasserfall im Harz. Er liegt nahe der Okertalsperre direkt an der Bundesstraße 498 zwischen dem Goslarer Stadtteil Oker und dem Bergstädtchen Altenau. Im Jahr 1863 wurde er künstlich angelegt. Dabei wird das Wasser in einem großen Becken aufgefangen und fließt anschließend in die Oker. Von einer Aussichtsplattform am Wanderwegesrand kann der Wasserfall auch von oben bestaunt werden.

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  10. Ilsestein
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    Ilsenburg, Deutschland
    © ohenze, shutterstock
    Ilsestein

    Etwa drei Kilometer von Ilsenburg entfernt, erhebt sich über dem Ilsetal der sagenumwobene Ilsestein, einer der wenigen Gipfel im Harz, auf denen ein eisernes Gipfelkreuz thront. Der Weg dorthin führt durch das mystische Ilsetal und der Blick von oben reicht bis zum Brocken. Mutige können über in den Stein gehauene Tritte bis hinauf zum Gipfelkreuz klettern - Schwindelfreiheit und Trittsicherheit unbedingt vorausgesetzt. Dann aber liegt ihnen Ilsenburg und das gesamte Ilsetal wortwörtlich zu Füßen. Dort saß einst schon Heinrich Heine und schrieb: „Auf der turmartigen Spitze des Felsens steht ein großes eisernes Kreuz, und zur Not ist da noch Platz für vier Menschenfüße.“ Nur ein paar hundert Meter hinter dem Ilsestein lohnen auch die Paternoster-Klippen einen Abstecher.

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Höhlen
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  1. Heimkehle
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    An der Heimkehle 3 / Südharz, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Heimkehle

    Die Heimkehle liegt bei Uftrungen an der Straße von Stolberg nach Berga/Kelbra dort, wo der Südharz ins sanfte Harzvorland übergeht. Im Vergleich zu den berühmten Harzhöhlen ist die Heimkehle eher ein Geheimtipp. Auf einem etwa 700 Meter langen Rundgang können Besucher die Karsthöhle erkunden, die als eine der größten Europas gilt, und den dort beheimateten Fledermäusen einen Besuch abstatten. Höhepunkt der Führung ist der „große Dom“, eine riesige Halle mit einer maximalen Höhe von 22 Metern und einem Durchmesser von bis zu 65 Metern sowie der unterirdische Therasee, dessen Größe und Tiefe mit Hilfe von Unterwasserscheinwerfern sichtbar gemacht wird.

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  2. Iberger Tropfsteinhöhle
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    An der Tropfsteinhöhle 1 / Bad Grund, Deutschland
    © Igor Marx, shutterstock
    Iberger Tropfsteinhöhle

    Bereits im Jahr 1583 wurde die Iberger Tropfsteinhöhle von Bergleuten bei der Suche nach Erzlagerstätten entdeckt. Seit 1876 können Besucher die verschiedenfarbig schillernden Stalaktiten und Stalagmiten in ihrem Inneren bestaunen. Diese sind auf Grund ihrer Form nach verschiedenen Harzer Sagen-Figuren benannt. Die Iberger Tropfsteinhöhle liegt bei Bad Grund an der Harzhochstraße B 242 und zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Harz.

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  3. Barbarossahöhle
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    An den Mühlen 6 / Kyffhäuserland, Deutschland
    © travelview, shutterstock
    Barbarossahöhle

    Am südlichen Harzrand im GeoPark Kyffhäuser, rund sechs Kilometer von Bad Frankenhausen entfernt, liegt die Barbarossahöhle. Ihre Besonderheit ist ihr einzigartiges Anhydritgestein, das weltweit nur noch in einer weiteren Schauhöhle zu besichtigen ist. Dieses zeichnet sich durch über einen Meter lange Gipsgebilde aus, die von der Decke hängen. Das Gestein leuchtet dabei in verschiedenen Weiß- und Grautönen. Im Jahr 1865 wurde die Höhle und ihre geologischen Besonderheiten ganz zufällig von Bergarbeitern entdeckt und kurz darauf für Besucher freigegeben. Ein 800 Meter langer Rundweg führt heute durch die 15.000 Quadratmeter große faszinierende Höhlenwelt. Höhepunkt der rund einstündigen Führung sind die kristallklaren, blaugrünen, unterirdischen Seen, die mehrere Meter tief sind. Für RollstuhlfahrerInnen werden verkürzte Führungen angeboten.

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  4. Hermannshöhle
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    Hasselfelder Strasse 2 / Oberharz am Brocken, Deutschland
    © Bermicourt, Wikimedia Commons
    Hermannshöhle

    Die Herrmannshöhle liegt nur fünf Gehminuten von der berühmten Baumannhöhle entfernt und ist ein typisches Beispiel für eine Flusshöhle. Denn sie wurde einst von dem Fluss Bode über Jahrtausende aus dem Stein gewaschen. Bauarbeiter entdeckten die Höhle im 19. Jahrhundert bei Straßenbauarbeiten, ihrem Entdecker Herman Grotrian verdankt sie ihren Namen. Anders als die Baumannhöhle sind die Schluchten tiefer und es gibt ihn ihrem Inneren eine glitzernde Kristallkammer zu bestaunen. Natürlich gibt es hier auch die typischen Tropfsteine und seltenen Grottenolme. Es lohnt sich also durchaus, gleich beiden Rübeländer Höhlen einen Besuch abzustatten.

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  5. Einhornhöhle
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    Im Rott / Herzberg am Harz, Deutschland
    © Unicorncave, Wikimedia Commons
    Einhornhöhle

    Die Einhornhöhle ist eine Karsthöhle bei Herzberg im nördlichen Harzvorland. Sie ist die größte Besucherhöhle im Westteil des Harzes und seit 2017 Teil des UNESCO-Geoparks. Rund 300 Meter des insgesamt 700 Meter langen Naturdenkmals aus Zechstein-Dolomit-Gestein können im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Fossile Tierknochen, die in der Höhle gefunden wurden, stammen allerdings nicht von Einhörnern, wie die Sagengeschichte erzählt, sondern von Höhlenbären, Höhlenlöwen und anderen Tieren aus der Eiszeit. Besucher betreten die Höhle über einen künstlichen Stollen und können sich besonders von der sogenannten „Blaue Grotte“ verzaubern lassen, die je nach Lichteinfall in verschiedenen Blautönen schimmert.

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  6. Baumannshöhle Rübeland
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    Blankenburger Straße 35 / Rübeland, Deutschland
    © Hejkal, Wikimedia Commons
    Baumannshöhle Rübeland

    Die Baumannhöhle zählt zu den eindrucksvollsten Naturhöhlen im Harz. Sie befindet sich direkt im Ortskern von Rübeland. Bei einer Führung können Besucher in die faszinierende Welt von Stalaktiten und Stalagmiten eintauchen. Diese Tropfsteine haben sich über tausende von Jahren durch Kalkablagerungen gebildet. Seinen Namen verdankt die Höhle ihrem Entdecker, Friedrich Baumann, der im 16. Jahrhundert auf das Naturwunder stieß. Neben den Tropfsteinen lassen sich im Inneren auch interessante und seltene Lebenwesen wie Fledermäuse und Grottenolme beobachten. Sogar Bärenknochen und Gebrauchsgegenstände von Steinzeitmenschen fand man dort. In Rübeland gibt es sogar noch eine zweite Schauhöhle, die erst 1866 entdeckt wurde, aber die noch viel größer ist: die Hermannhöhle. Auch diese kann ganzjährig besichtigt werden.

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Orte
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  1. Bad Harzburg
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    Bad Harzburg, Deutschland
    © Gestur Gislason, shutterstock
    Bad Harzburg

    Bad Harzburg gilt auch als das Tor zum Nationalpark Harz. Die Stadt am Nordrand des Harzes bietet die ideale Ausgangslage, um den Harz zu erkunden. Auch für Besucher ohne Auto ist sie Dank ihres Bahnanschlusses gut zu erreichen. Auch wenn Wandern und Naturgenuss im Vordergrund stehen, bietet die Stadt ein vielfältiges Angebot an Geschäften, Cafés und Restaurants. Genießer lassen es sich in der Sole-Therme gut gehen. Naturfreunde aller Altersklassen können auf dem ersten Baumwipfelpfad Niedersachsens den Harzwald von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Wer hoch hinaus will, schwebt mit der Burgberg-Seilbahn auf den „Großen Burgberg“, den Hausberg der Stadt und hat von da aus Anschluss an das umfangreiche Wegenetz des Nationalpark Harzes. Gerade für Familien mit Kindern ist auch der Besuch des Märchenwaldes sowie des Luchsgeheges ein Muss.

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  2. Stolberg (Harz)
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    Willy - Brandt - Platz 2 / Stolberg im Harz, Deutschland
    © Bildagentur Zoonar GmbH, shutterstock
    Stolberg (Harz)

    Stolberg gehört zu der Gemeinde Südharz und trägt den Titel „Historische Europa-Stadt“. Grund dafür sind die zahlreichen Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 19. Jahrhundert, die sich idyllisch – umgeben von engen Täler des Südharzes – dicht an dicht im Ortskern drängen. Ein Besuch in Stolberg ist wie eine Reise ins Mittelalter. Geschäfte und Bars sucht man vergebens, dafür gibt es das ein oder andere gute Lokal und natürlich viel Natur drum herum. Ein idealer Ausgangspunkt, um den Südharz zu erkunden.

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  3. Goslar
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    Goslar, Deutschland
    © S-F, shutterstock
    Goslar

    Die Kaiserstadt Goslar ist ein beliebtes Reiseziel. Ihre Altstadt mit einer gut erhaltenen Fachwerkkulisse und der berühmten Kaiserpfalz wurde 1992 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Ein Besuch des historischen Glockenspiels auf dem Marktplatz ist ein Muss bei jedem Besuch. Hierbei bekommt man einen Eindruck in die Bergbaugeschichte der Stadt, die man bei einem Besuch des Rammelsbergwerks (übrigens auch UNESCO Welterbe) noch vertiefen kann. Doch man kann dort noch so viel mehr machen, als nur durch die schmalen Gässchen und auf den Spuren des Bergbaus zu streifen. Hinter dem Stadtteil Oker lädt das idyllische Okertal zu Wanderungen ein. Bei Kletterfans sind die Klippen und Felsen des Tales ein beliebtes Kletterrevier. Ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel, und zwar Sommer wie Winter: der Bocksberg in Hahnenklee.

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  4. Quedlinburg
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    Quedlinburg, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Quedlinburg

    Die Stadt Quedlinburg am nordöstlichen Harzrand blickt auf eine 1.000-jährige Geschichte zurück. Unter anderem ganzen 2069 erhaltenen (Fachwerk-)Häusern und dem Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche St. Servatii verdankt die Stadt ihre Ernennung zum Welterbe der UNESCO. Aber nicht nur der rund 90 Hektar große Altstadtkern lohnt einen Besuch. Auch für Natur- und Wanderfreunde hat die Stadt etwas zu bieten. Unter anderem beginnt hier der 75 Kilometer lange Selketal-Stieg. Ein besonderer Höhepunkt im Jahr ist die Adventszeit, wenn Quedlinburg alle Besucher mit dem Weihnachtsmarkt vor historischer Kulisse und einem breiten adventlichen Musikprogramm in Weihnachtsstimmung versetzt.

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  5. Wernigerode
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    Wernigerode, Deutschland
    © Marc Venema, shutterstock
    Wernigerode

    Wernigerode wird auch die „Bunte Stadt am Harz“ genannt. Und der Spitzname, der einst vom Dichter Hermann Löns stammt, ist Programm. In Wernigerode pulsiert – zumindest für Harzer Verhältnisse – das Leben. Mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Hotels bietet die Stadt alles, was das Touristenherz begehrt. Und all dies eingebettet in eine schöne Fachwerkkulisse, über der ein imposantes Schloss thront. Aber nicht nur das. Durch die dort ansässige Hochschule herrscht in Wernigerode ein modernes, junges Flair. Trotzdem ist auch die Natur nicht weit. Harzquerbahn und Brockenbahn beginnen in Wernigerode ihre Fahrt und bringen ihre Fahrgäste ruckzuck in die Harzwildnis. Und besonders für Familien mit Kindern darf ein Besuch des Tierparks Christianental nicht fehlen.

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  6. Sankt Andreasberg
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    Sankt Andreasberg, Deutschland
    © Martin Lehmann, shutterstock
    Sankt Andreasberg

    Mit ihrer Lage auf 600 bis 900 Höhenmetern ist Sankt Andreasberg die höchstgelegene Bergstadt im Harz. Bunte Holzhäuser und der gelbe Glockenturm sind charakteristisch für den Ort, der vor allem bei Wanderfreunden und Naturliebhabern ein beliebter Urlaubsort ist. Sankt Andreasberg liegt auf einer Art Hochplateau, dessen Bergwiesen vor allem im Frühjahr und Sommer in voller Blüte stehen. Im Winter dagegen werden die Hänge von Skifahrern genutzt. Kulturell interessant ist das Bergwerksmuseum Grube Samson. Eine Attraktion der besonderen Art ist die Sternwarte, die nicht nur die höchste in Norddeutschland, sondern auch die einzige barrierefreie Sternwarte in Deutschland ist.

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  7. Harzgerode
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    Harzgerode, Deutschland
    © DS_93, shutterstock
    Harzgerode

    Der Ort Harzgerode ist das Herz des Unterharzes. Idyllisch am Rand des Selketals gelegen, bietet sie die besten Voraussetzungen, um entweder mit der Selketalbahn das idyllische Tal zu erkunden oder die sanften Hügel und Mischwälder des östlichen Harzes im Allgemeinen. Kulturelle Höhepunkte der Stadt sind das Renaissanceschloss Harzgerode sowie der Marktplatz mit dem angrenzenden Rathaus, das durch seine schöne Fachwerkarchitektur auffällt. Auch können das technisches Museum Maschinenfabrik Carlswerk sowie das Apothekenmuseum Harzgerode im Turm der evangelischen Kirche St. Marien dort besucht werden.

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  8. Herzberg am Harz
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    Herzberg, Deutschland
    © Thomas Binder, Wikimedia Commons
    Herzberg am Harz

    Die Residenzstadt Herzberg liegt am Südrand des Harzes. Kultureller Mittelpunkt der Stadt ist das fast 1000 Jahre alte Welfenschloss, das durch seine seltene Fachwerkarchitektur auffällt. Zur Stadt Herzberg gehören auch die vier Erholungs- und Luftkurorte Sieber, Scharzfeld, Lonau und Pöhlde, die Ausgangspunkt für Wanderungen unter anderem im nahe gelegenen Nationalpark Harz sind. Besuchermagnet ist außerdem die Einhornhöhle mit ihrer „blauen Grotte“. Zur Stadt Herzberg gehört auch die Harzer Baude Hanskühnenburg, die auf dem längsten Höhenzug im Harz, dem Acker, thront.

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  9. Osterode am Harz
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    Osterode am Harz, Deutschland
    © Mseses, Wikimedia Commons
    Osterode am Harz

    Eine weitere schöne Fachwerkstadt am Südrand des Harzes ist Osterode. Umgeben von einer noch gut erhaltenen Stadtmauer bietet Osterode eine ideale Mischung aus einer historischen Altstadt, einer Fußgängerzone, die zum Bummeln und Kaffee trinken einlädt und einer günstigen Lage zwischen Sösestausee, Südharzer Karstgebirge und dem sonnigen Lerbachtal. Daneben ist Osterode auch der Ausgangspunkt des berühmten Harzer Hexenstiegs sowie zweier weniger bekannter Fernwanderwege im Harz: dem Harzer Försterstieg sowie dem Harzer Baudenstieg.

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  10. Thale
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    Thale, Deutschland
    © Raiko - Bild in motion, shutterstock
    Thale

    Am Fuße des idyllischen Bodetals liegt die Stadt Thale am nordöstlichen Harzrand. Doch hier beginnt nicht nur die spektakuläre Wanderung durch das enge Flusstal. Eine moderne Kabinenseilbahn bringt Besucher hinauf zum mystischen Hexentanzplatz und ein Sessellift zur gegenüberliegenden, mindestens genauso sagenumwobenen Roßtrappe. Und so sind es vor allem Wander- und Naturfreunde, die Thale als Ausgangspunkt für ihren Harzurlaub auswählen. Autorentipp: Einmal im Jahr, und zwar zur Walpurgisnacht am 30. April, ist die ganze Stadt im Ausnahmezustand. Hexen, Teufel und andere Sagengestalten bevölkern dann die Stadt und vertreiben den Winter.

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  11. Blankenburg (Harz)
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    Blankenburg (Harz), Deutschland
    © Bildagentur Zoonar GmbH, shutterstock
    Blankenburg (Harz)

    Die Stadt Blankenburg im nördlichen Harzvorland ist alleine schon eine Reise wert. Die beeindruckende Anlage des Blankenburger Schlosses mit ihren prächtigen Gärten ist einzigartig im Harz. Noch dazu schließt sich eine mittelalterliche Altstadt an, die zum Verweilen und Schlendern einlädt. Außerhalb der Stadt lohnt die Burg und Festung Regenstein mit ihrer faszinierenden Sandsteinarchitektur einen Abstecher. Ebenso wie die Felsformationen der Teufelsmauer, die mit dem Großvaterfelsen direkt am Stadtrand beginnt und sich bis nach Ballenstedt zieht.

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  12. Altenau
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    Altenau, Deutschland
    © travelpeter, shutterstock
    Altenau

    Der Kurort Altenau mit dem dazugehörigen Ortsteil Torfhaus liegt auf einer Höhe von 420 bis 928 Metern Höhe mitten im Oberharz und damit ideal um selbigen zu erkunden. Vom Torfhaus führt der Goetheweg direkt auf den Brocken, den höchsten Berg im Harz. Wen es dagegen lieber dahin zieht, „wo der Pfeffer wächst“, sollte Europas größtem Kräuterpark einen Besuch abstatten. Bei schlechtem Wetter oder nach einem anstrengenden Wandertag lädt die Kristall-Saunatherme Heißer Brocken zur Entspannung ein. Und gerade das Torfhaus ist im Winter Dreh- und Angelpunkt für alle Wintersportarten wie Rodeln, Langlaufen sowie Alpenski und Snowboardfahren.

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Schlösser und Burgen
Liste
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  1. Burg Falkenstein
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    Burg Falkenstein / Falkenstein/Harz, Deutschland
    © DS_93, shutterstock
    Burg Falkenstein

    Hoch über dem Tal der Selke erhebt sich inmitten eines Naturschutzgebietes auf einem markanten Bergsporn die Burg Falkenstein. Die bereits im 12. Jahrhundert errichtete Burg zählt nicht nur wegen ihrer idyllischen Lage zu den schönsten Burgen im Harz. Im Burgmuseum können Besucher heute in das damalige Burgleben „hineinschnuppern“ und Ausstellungen sowie eindrucksvolle Räume wie den Rittersaal, die Herrenstube, die Burgkapelle, die neogotischen „Königszimmer“ oder die Alte Küche besichtigen. In den Sommermonaten zeigt der traditionsreiche Falkenhof der Burg Greifvögel im freien Flug.

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  2. Kaiserpfalz Goslar
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    Kaiserbleek 6 / Goslar, Deutschland
    © mije_shots, shutterstock
    Kaiserpfalz Goslar

    An ihr kommt kaum ein Goslar-Besucher vorbei: der Kaiserpfalz, die zwischen 1040 und 1050 unter Heinrich III. errichtet wurde. Sie liegt auf einem Areal von etwa 340 mal 180 Metern exponiert am Fuße des Rammelsbergs im Süden der Stadt. Die Kaiserpfalz ist deutschlandweit der größte, älteste und besterhaltene Profanbau des 11. Jahrhunderts. Seit 1992 gehört der Prachtbau gemeinsam mit der Goslarer Altstadt zum Welterbe der UNESCO. Wer sich die imposante Pfalz von innen anschauen möchte, kann zu besonderen Terminen an thematischen Führungen teilnehmen.

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  3. Schloss Blankenburg
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    Großes Schloss 1 / Blankenburg, Deutschland
    © Bildagentur Zoonar GmbH, shutterstock
    Schloss Blankenburg

    Das schlichte Barockschloss Blankenburg thront über der Stadt auf dem 305 Meter hohen „Blanken Stein“. Bereits im Jahr 1122 wurde hier oben regiert und residiert, auch wenn heute von der ursprünglichen Burg auf Grund eines Brandes 1546 nicht mehr viel zu sehen ist. Im 16. Jahrhundert erfolgt der Ausbau zu einem dreiflügeligen Renaissanceschloss und im 17. Jahrhundert dann der Umbau zu einer barocken Residenz für Herzog Ludwig Rudolph von Braunschweig-Wolfenbüttel. Einen Einblick ins Schlossinnere bekommen Besucher bei einer Führung, die jeden Samstag statt findet.

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  4. Schloss Wernigerode
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    Am Schloss 1 / Wernigerode, Deutschland
    © mije_shots, shutterstock
    Schloss Wernigerode

    Auch das Schloss Wernigerode geht auf eine mittelalterliche Burg zurück, die den Kaiser auf seinen Jagdausflügen in den Harz schützen sollte. Im 16. Jahrhundert erfolgte der Umbau zu einer Renaissancefestung und im späten 17. Jahrhundert bekam das Schloss dann sein barockes Äußeres, das man heute kennt. Seit 1930 können Teile des Schlosses besichtigt werden. Im Rahmen von zwei Museumsrundgängen können Besucher in das damalige Leben des deutschen Hochadels eintauchen. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Sonderausstellungen.

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  5. Schloss Ballenstedt
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    Schlossplatz 3 / Ballenstedt, Deutschland
    © Bildagentur Zoonar GmbH, shutterstock
    Schloss Ballenstedt

    Das Residenzschloss Ballenstedt ist das Wahrzeichen der Stadt. Seine barocke Dreiflügelanlage stammt aus dem 18. Jahrhundert und basiert auf einer Klosteranlage, die bereits im 11. Jahrhundert an selber Stelle stand. Aus der einstigen Klosterkirche entstand der heutige Kirchflügel des Schlosses. Im Inneren befinden sich unter anderem auch die Gebeine von Albrecht dem Bären, einem bedeutenden Askanier des Mittelalters. Mehr über das deutsche Uradelsgeschlecht verrät die Ausstellung „Die frühen Askanier“, die neben dem Schlossturm sowie dem Filmmuseum besucht werden kann.

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  6. Konradsburg
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    Konradsburg 2 / Falkenstein/ Harz, Deutschland
    © LianeM, shutterstock
    Konradsburg

    Die Konradsburg liegt drei Kilometer von Ermslegen auf einer 223 Meter hohen Bergnase. Bereits im Jahr 1040 wurde die Burg erstmals erwähnt, doch die exponierte Lage wurde nachweislich bereits seit der Jungsteinzeit als Sicherungsposten genutzt. Schon 1120 verließen die einstigen Burgherren, die Grafen der Konradsburg, die Burganlage, um nicht weit entfernt die Burg Falkenstein zu errichten, deren Besuch sich ebenfalls lohnt. Zunächst als Benediktinerkloster und dann später als Domäne fand die Burg eine neue Bestimmung. Dank einer Bürgerinitiative konnte der Verfall der Anlage im 20. Jahrhundert gestoppt werden und die Besucher können durch die historischen Mauern des Klosters wandern und noch die Grundzüge der einstigen Burg entdecken.

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  7. Burgruine Hohenstein
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    Burgruine Hohnstein / Neustadt/Harz, Deutschland
    © LianeM, shutterstock
    Burgruine Hohenstein

    Die Burg Hohenstein am Südrand des Harzes, nur 10 Kilometer von der Stadt Nordhausen entfernt, ist heute eine Ruine. Sie befindet sich im heutigen Luftkurort Neustadt und liegt exponiert auf einem Basaltkegel. Einst um das Jahr 1200 erbaut, hatte die Burg über die Zeit mehrere Bewohner: Die Grafen von Hohenstein und die Stolberg Grafen lebten hier, bis die Anlage während des Dreißigjährigen Krieges durch Brandstiftung so zerstört wurde, wie man sie heute vorfindet. Heute kann man zwischen den Mauerresten ungestört in der Vergangenheit schwelgen.

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  8. Schloss Herzberg
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    Schloss 2 / Herzberg, Deutschland
    © Romrodphoto, shutterstock
    Schloss Herzberg

    Das Schloss Herzberg wurde in seinen Ursprüngen im 11. Jahrhundert erbaut. Seine heutige Fachwerkarchitektur erhielt es jedoch erst nach einem Brand und Umbau im 16. Jahrhundert durch das einflussreiche fränkische Adelsgeschlecht Herzberg, das der Burg auch ihren Namen verlieh. Im Inneren befindet sich heute ein Museum, in dem Besucher anhand von historischen Exponaten und interaktiven Computerpräsentationen einen Einblick in die Geschichte des Schlosses und der Herrschaftsgeschichte der Welfen, aber auch in die Wirtschaft und Bergbaugeschichte des Harzes bekommen können.

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  9. Schloss Stiege
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    Kirchstraße 31 / Stiege, Deutschland
    © Stephants, Wikimedia Commons
    Schloss Stiege

    Ganz im Süden des Harzes liegt umringt von Bergwiesen, Wäldern und Seen das Schloss Stiege. Das einstige Jagdschloss zählt zu den wenigen erhaltenen Bauwerken des frühen Hochmittelalters und wurde vermutlich unter Heinrich I. gegen 919 erbaut. Der einstige Schlossgraben ist heute nicht mehr zu sehen und auch der Zugbrückenturm wurde im Laufe der Zeit abgebaut. Seit 1892 ist das Schloss in Privatbesitz und wurde wechselnd als Sanatorium, Kinderkurheim oder Seniorenheim genutzt. Heute kann man in den historischen Gemäuern nicht nur Kaffee trinken und einkaufen, sondern auch nächtigen: Das Schloss beinhaltet eine Ferienwohnung.

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  10. Burg Scharzfeld
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    Schlossbergweg / Bad Lauterberg, Deutschland
    © AxelHH, Wikimedia Commons
    Burg Scharzfeld

    Auch die Burg Scharzfeld am Südrand des Harzes kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Historiker gehen davon aus, dass die Burg im 12. Jahrhundert auf den Resten einer alten Festung errichtet wurde. Dabei wurden Teile der Burg direkt aus dem Felsen herausgearbeitet. Ihre exponierte Lage sorgte dafür, dass die Burg den Dreißigjährigen Krieg unbeschadet überstand und im 17. Jahrhundert zu einer Festung inklusive Staatsgefängnis ausgebaut werden konnte. Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie jedoch Opfer des Verfalls und von den französischen Truppen eingenommen sowie ausgebrannt und gesprengt. Übrig blieb die Ruine, die heute der Öffentlichkeit zugänglich ist.

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  11. Festung Regenstein
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    Am Platenberg / Blankenburg (Harz), Deutschland
    © LianeM, shutterstock
    Festung Regenstein

    Die Burg und Festung Regenstein ist eine ganz besondere Burg. Sie ist nämlich aus dem Sandstein herausgearbeitet, auf dem sie drei Kilometer nördlich von Blankenburg thront. 32 der Felsräumen und Gräben sind auch heute noch erhalten und können besichtigt werden. Ergänzt wurde die Architektur durch zahlreiche Gebäude, vier Toranlagen und sieben Türme. Der Regenstein war vom 12. bis 15. Jahrhundert Herrschaftsmittelpunkt der gleichnamigen Grafschaft, deren Macht weite Teile des Nordharzes und dessen Vorlandes umfasste. Heute kann die gesamte Anlage als Freilichtmuseum besucht werden. In einigen Felskasematten können Funde aus der Burgen- und Festungszeit bestaunt werden. Und alleine schon der bei guter Sicht fantastische Rundblick von bis zu 50 Kilometern ist eine Reise wert.

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Klöster
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  1. Kloster Drübeck
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    Klostergarten 6 / Drübeck, Deutschland
    © LianeM, shutterstock
    Kloster Drübeck

    Das ehemalige Kloster Drübeck ist ein Benediktinerinnenkloster am nördlichen Harzrand zwischen Wernigerode und Ilsenburg. Urkundlich wurde das Kloster zum ersten Mal von König Otto I. erwähnt. Während der Bauernkriege und der Reformationszeit wurde der Klosterbetrieb geschlossen, jedoch im Jahr 1687 wieder in Form eines evangelischen Damenstiftes aufgenommen. 1946 wurde das Kloster dann zu einem Erholungsheim und Tagungsstätte, was es bis heute geblieben ist. Auch die Klostergärten sind als Bestandteil des Tourismusprojekts „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt“ einen Besuch wert.

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  2. Kloster Wöltingerode
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    Wöltingerode 1 / Goslar, Deutschland
    © Z thomas, Wikimedia Commons
    Kloster Wöltingerode

    Das Kloster Wöltingerode im Goslarer Stadtteil Vienenburg zählt zu den gut erhaltenen Klöstern im Harz. Gegründet wurde es im Jahr 1174 von den Söhnen des Grafen Ludolf I. als Benediktinerkloster. Heute leben hier allerdings keine Mönche mehr. Stattdessen werden im heutigen Klostergut, der Klosterbrennerei und Klosterkrug hauseigene Spezialitäten unter der Hausmarke „Wölti“ produziert, verkauft und serviert – unter anderem Liköre, Brände, Kräuterbitter, Bier, Wurst und Honig. Außerdem gibt es regelmäßige Führungen und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie einen Adventsmarkt.

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  3. Kloster Lamspringe
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    Kloster 3 / Lamspringe, Deutschland
    © Dewi K�nig, Wikimedia Commons
    Kloster Lamspringe

    Im Kloster Lamspringe bei Hildesheim nördlich des Harzes lebten bis zu 180 Nonnen. Zu der im Jahr 872 erstmals urkundlich erwähnten Anlage gehörten über 840 Morgen Land, Waldbesitz und zehn Mühlen zwischen Hildesheim und Braunschweig. Heute ist vor allem der Klosterpark mit der Quellgrotte der Lammequelle sehenswert, der 1965 in eine öffentliche Parkanlage umgewandelt wurde. Auch der riesige steinerne Bau der früheren Klosteranlage ist heute noch beeindruckend. Die Klosterkirche „St. Hadrian und St. Dionysius“, das Abteigebäude und die früheren Stallanlagen sind nach wie vor erhalten. Die Klosterkirche wurde im 17. Jahrhundert im Stil der westfälischen Neugotik erbaut. Auch finden heute in den Klostergebäuden regelmäßig Veranstaltungen wie der „Lamspringer Herbst“ statt.

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  4. Kloster Michaelstein
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    Michaelstein 3 / Blankenburg (Harz), Deutschland
    © Bildagentur Zoonar GmbH, shutterstock
    Kloster Michaelstein

    Das Kloster Michaelstein bei Blankenburg wurde im 12. Jahrhundert von Zisterzienser-Mönchen gegründet. Herz des schlichten Klosterkomplexes bildet das Klausurgebäude mit Kreuzgang, Refektorium und Kapitelsaal. Daneben laden die mittelalterlich gestalteten Klostergärten mit Heilmittel- und Kräuterpflanzen sowie heimischem Obst und Gemüse zum Verweilen ein. Sie sind neben dem Klausurgebäude sowie einer Musikausstellung Teil des heutigen Museum und für die Öffentlichkeit zugänglich. Neben individuellen Besuchen gibt es auch eine Vielzahl an Führungen und Veranstaltungen – viele davon, passend zum Kloster, mit musikalischem Schwerpunkt.

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  5. Kloster Walkenried
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    Steinweg 4 / Walkenried, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Kloster Walkenried

    Das Zisterzienserkloster in Walkenried gehört zu den bekanntesten Klöstern im Harz. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet und gehört damit zu den ältesten Zisterziensern Deutschlands. Während der Bauernkriege im 16. Jahrhundert wurde das Kloster besetzt, geplündert und stark zerstört. Die Klosterkirche zum Beispiel ist heute nur noch eine Ruine. Seit 2006 ist das Kloster wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Besucher können die Lebensweise und Tagesabläufe der Mönche hautnah erleben. Das Klausurhaus, der Kreuzgang, das Brunnenhaus, das Archiv und weitere Räume können dabei besichtigt werden. Auch für Kinder ist ein Besuch ein Erlebnis, da die Museumsrundgänge kindgerecht gestaltet sind. So können die Kleinen während des Aufenthalts zu „kleinen Mönchen“ werden.

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  6. Kloster Ilsenburg
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    Schloßstraße 26 / Ilsenburg, Deutschland
    © ohenze, shutterstock
    Kloster Ilsenburg

    Das Benediktinerkloster in Ilsenburg gehörte nach seiner Gründung im Jahre 1018 zu den angesehensten und einflussreichsten Klöstern im nördlichen Harz. Zu seiner Blütezeit im 12. bis 13. Jahrhundert lebten vor den Toren der Stadt Ilsenburg im heutigen Sachsen-Anhalt bis zu 30 Mönche. Im 16. Jahrhundert wurde die Klosterkirche stark verändert und fiel in den nachfolgenden Jahrhunderten dem Verfall zum Opfer. Seit 1974 ist das Kloster im Besitz der Stadt Ilsenburg, die den historischen Bau aufwendig restaurieren ließ. Seine Reste sind heute für die Öffentlichkeit zugänglich. Besonders das Refektorium und der Kapitelsaal lohnen einen Besuch, da sie zu den besterhaltenen romanischen Relikten der Region zählen.

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  7. Kloster Huysburg
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    Huysburg 2 / Huy-Dingelstedt, Deutschland
    © Igor Marx, shutterstock
    Kloster Huysburg

    Das Kloster Huysburg liegt in der Nähe des Harzes auf dem Rücken des sich nördlich von Halberstadt erstreckenden Huywald. Es ist das einzige heute noch aktive Kloster in der Region. Circa 15 Mönche leben im Nordflügel des romanischen Klostergebäudes, dessen Geschichte bis in das späte 8. Jahrhundert zurückreicht. Das eigentliche Kloster Huysburg wurde 1084 durch Bischof Burchard II. gegründet. Besonders die 1121 geweihte Klosterkirche St. Maria überdauerte die Jahre und ist heute ein bedeutendes Denkmal der Baukunst der Romanik. 1994 wurden die historischen Mauern einer aufwändigen Restauration unterzogen und das Kloster entwickelte sich mehr und mehr zu einem beliebten Wallfahrtsort.

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Museen und Denkmäler
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  1. Kyffhäuser Denkmal
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    Steinthaleben, Deutschland
    © travelview, shutterstock
    Kyffhäuser Denkmal

    Eigentlich ist der Kyffhäuser am südlichen Harzrand ein eigenes kleines Gebirge. Schon von weitem kann man den Höhenzug mit dem Kyffhäuser Denkmal (auch: Barbarossa-Denkmal oder Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal) auf seiner Spitze aus der Tiefebene ragen sehen. Wanderer können auf dem Kyffhäuser-Weg von Tilleda zum Denkmal wandern. Wer es gemütlicher mag, kann mit dem Auto direkt unterhalb der Burgmauern parken. Oben angekommen bietet sich – vor allem von der Aussichtsterrasse im Denkmal – eine phantastische Sicht auf das Umland bis zum Harz. Immerhin ist das Kyffhäuser Denkmal das größte Denkmal Thüringens und das zweitgrößte Deutschlands. Es wurde einst zu Ehren des preußischen Königs und deutschen Kaisers, Wilhelm I., errichtet und soll an die Reichseinigung von 1871 und die Erfüllung der Barbarossasage erinnern.

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  2. Luftfahrtmuseum Wernigerode
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    Gießerweg 1 / Wernigerode, Deutschland
    © Markscheider, Wikimedia Commons
    Luftfahrtmuseum Wernigerode

    Das Luftfahrtmuseum Wernigerode beinhaltet die größte Luftfahrtausstellung Mitteldeutschlands. Hautnah kann man die Exponate erleben, einen Blick in das Originalcockpit eines Starfighters oder einer MIG 21 werfen und einen Einblick in die Geschichte der Luftfahrt bekommen. Mit Hilfe eines Audioguides bekommen Besucher einen besseren Überblick über die Exponate, ihre Geschichte sowie die Entstehung des Museums. Eine Kinderaudioführung ist speziell auf die Kleinen zugeschnitten. So ist ein Besuch des Museums eine Freizeitaktivität für die ganze Familie.

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  3. Römerschlacht am Harzhorn
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    Kalefeld, Deutschland
    © Dewi K�nig, Wikimedia Commons
    Römerschlacht am Harzhorn

    Das Römerschlachtfeld Harzhorn liegt eigentlich nördlich vom Harz in Südniedersachsen im Landkreis Northeim an der B248 zwischen Oldenrode und Ildehausen. Hier soll Kaiser Maximinus Thrax im Jahr 235 n. Chr. auf einem Rachefeldzug mit germanischen Verbänden in einer dramatischen Schlacht umgekommen sein. Heute erinnert ein Info-Gebäude am römisch-germanischen Schlachtfeld an das geschichtliche Ereignis. Seine moderne Architektur aus Eichenholz sowie goldfarbenem Metall soll den Kontrast zwischen den beiden Kontrahenten darstellen. Im Inneren gibt es eine kleine Ausstellung mit Originalfunden und Repliken. Hier startet und endet auch die Führung, welche entlang eines Info-Pfades über das damalige, heute bewaldete Schlachtgelände führt.

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  4. Hexentanzplatz
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    Hexentanzplatz 4 / Thale, Deutschland
    © Bildagentur Zoonar GmbH, shutterstock
    Hexentanzplatz

    Der Hexentanzplatz in Thale gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Ausflugszielen im Harz. Schon die Anreise ist ein Erlebnis. Entweder geht es zu Fuß über einen Wanderweg auf das Aussichtsplateau auf 454 Metern Höhe, oder man schwebt gemütlich mit der Kabinenbahn der Seilbahnen Thale Erlebniswelt nach oben. Nicht nur der Ausblick auf das tiefe Bodetal ist faszinierend. Das Harzer Bergtheater bietet von Mai bis September mit Aufführungen wie der Shakespeare-Komödie „Ein Sommernachtstraum“ oder einer Abwandlung von „Pippi Langstrumpf“ einen spannenden Kontrast. Ein Erlebnis für die ganze Familie ist der Besuch des Tierparks, in dem mehr als 70 heimische Tierarten besucht werden können. Mehr Action dagegen bietet eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn Harzbob Thale. Und der Höhepunkt des Jahres ist natürlich die Walpurgisnacht, die jedes Jahr am 30. April auf dem Hexentanzplatz gebührend gefeiert wird.

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  5. Eisenbahnmuseum Vienenburg
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    Bahnhofstrasse 8 / Vienenburg, Deutschland
    © Stefan Fl�per, Wikimedia Commons
    Eisenbahnmuseum Vienenburg

    Ein Muss für Eisenbahnfreunde ist ein Besuch des Eisenbahnmuseums im Bahnhof Vienenburg. Der Bahnhof selbst wurde 1840 errichtet und ist damit der älteste noch erhaltene Bahnhof Deutschlands. Im Museum erfahren Fans und Interessierte alles über die Geschichte der Eisenbahn in Deutschland sowie den Bau der Ersten Deutschen Staatseisenbahn. Eine Modelleisenbahn zeigt den Vienenburger Personenbahnhof im Zustand der 60er Jahre inklusive zeitgenössischer Züge, die an längst vergangene Zeiten erinnern.

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  6. DDR Museum Thale
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    Steinbachstraße 5A / Thale, Deutschland
    © Olaf Meister, Wikimedia Commons
    DDR Museum Thale

    Das DDR Museum in Thale hat sich ganz der Wohn- und Alltagskultur in der DDR verschrieben. An Hand von Exponaten und Informationstafeln bekommen Museumsgäste einen Eindruck über das Leben und die Lebensumstände in der ehemaligen DDR. Denn heute, 20 Jahre nach der politischen Wende geraten gerade viele Alltagsdinge der ehemaligen DDR mehr und mehr in Vergessenheit. Der Ausstellung folgend geht es geschichtlich immer weiter zurück bis ins Jahr 1949, dem Gründungsjahr der DDR. Ein Besuch ist eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit und eine gute Schlechtwetteroption im Nordharz.

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  7. Brockenhaus
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    Brockenhaus / Brocken, Deutschland
    © tkachuk, shutterstock
    Brockenhaus

    Das Brockenhaus auf dem gleichnamigen höchsten Berg im Harz ist 365 Tage im Jahr geöffnet und damit das ideale Schlechtwetterprogramm, wenn es auf dem Brocken neblig ist, stürmt oder schneit. Und das ist oft der Fall. In dem ehemaligen Gebäude, das einst von sowjetischen Soldaten, den Mitarbeitern der Staatssicherheit und Angehörigen der Grenztruppen der DDR genutzt wurde, ist heute ein Museum untergebracht. Auf drei Etagen lernen Besucher alles über die Flora und Fauna des Nationalparks Harz sowie der einstigen deutsch-deutschen Grenze, die quer durch den Harz verlief. Bei guter Sicht lohnt sich auch ein Besuch der Aussichtsplattform auf dem Dach, die einen spektakulären Blick über den ganzen Harz ermöglicht.

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  8. Zwinger Goslar
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    Thomasstraße 2 / Goslar, Deutschland
    © Harzotto, Wikimedia Commons
    Zwinger Goslar

    Der Zwinger am Fuße des Rammelsberges in Goslar war einst einer der stärksten Befestigungstürme Europas. Heute erinnert eine Ausstellung an vergangene Jahrhunderte. Ritterrüstungen, Schwerter und mittelalterliche Instrumente zum Strafvollzug können besichtigt werden und hautnah das Gewicht eines Kettenhemdes oder das Gefühl einer Schandmaske erlebt werden. Vor allem Kinder können in den historischen Mauern zum Ritter geschlagen werden – Urkunde inklusive. Und bei gutem Wetter hat man von der Dachterrasse des Gebäudes einen fantastischen Rundblick über die Dächer von Goslar, die Kaiserpfalz, bis hin zu den ersten Ausläufern des Harzes.

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  9. Mönchehaus Museum Goslar
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    Mönchestraße 3 / Goslar, Deutschland
    © Kraft_Stoff, shutterstock
    Mönchehaus Museum Goslar

    Das Mönchehaus Museum im Herzen der Altstadt von Goslar widmet sich ganz der modernen und zeitgenössischen Kunst. Die wechselnden Ausstellungen bilden einen interessanten Kontrast zu dem historischen Ambiente des Fachwerkhauses aus dem Jahr 1528, in dem das Museum untergebracht ist. Gezeigt werden unter anderem die Werke der internationalen Preisträger des Goslarer „Kaiserrings“, einem renommierten Kunstpreis, der seit 1975 jedes Jahr an herausragende Gegenwartskünstler verliehen wird. Neben Führungen werden auch zahlreiche Vorträge, Workshops, Konzerte und Künstlergespräche organisiert.

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Bergwerke
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  1. Niedersächsische Bergbaumuseum Lautenthal
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    Wildemanner Straße 17 / Langelsheim, Deutschland
    © Losch, Wikimedia Commons
    Niedersächsische Bergbaumuseum Lautenthal

    Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde auch in der Bergstadt Lautenthal Silber, Blei und Kupfer abgebaut. Heute erzählt das Niedersächsische Bergbaumuseum auf dem Gelände des einstigen Silberbergwerks „Lautenthals Glück“ von den alten Zeiten unter Tage. Im Freilichtmuseum sind Gerätschaften und Hilfsmittel der Bergbautechnik ausgestellt. Daneben können rund 30 historische Grubenloks bewundert werden. Höhepunkt ist aber der Besuch der ehemaligen Silbergrube, wo die Besucher im Ernst-August-Stollen noch wie damals das Silbererz den Weg mit dem Boot über das Wasser nehmen. Ein weltweit einzigartiges Erlebnis!

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  2. Rabensteiner Stollen Netzkater Ilfeld
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    Netzkater 8 / Harztor, Deutschland
    © Thomas Binder, Wikimedia Commons
    Rabensteiner Stollen Netzkater Ilfeld

    Seit 1981 kann man mit erfahrenen Bergleuten in den Rabensteiner Stollen bei Ilfeld nahe der Ausflugsgaststätte Netzkater einfahren. Seit 1737 wurde im Stollen Steinkohle abgebaut. Die Einfahrt erfolgt mit dem Grubenzug, dem sogenannten „Rabenstein-Express“, welcher die Besucher bis in eine Tiefe von zirka 500 Metern hinab bringt. Während des anschließenden Rundwegs durch teilweise enge und dunkle Gänge werden verschiedene Bergbaumaschinen vorgeführt; unter anderem eine mit Menschenkraft betriebene Wartungs-Draisine, die auf einer Gleisschleife läuft und von den Gästen ausprobiert werden kann. Nach dem Besuch sorgt ein Museumsbistro für das leibliche Wohl.

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  3. Schaubergwerk Lange Wand
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    Steinfeld 20 / Harztor, Deutschland
    © Ekkie22, Wikimedia Commons
    Schaubergwerk Lange Wand

    Im Süden von Ilfeld befindet sich unterhalb des Höhenzugs „Lange Wand“ das gleichnamige Kupferschiefer-Schaubergwerk. Die „Lange Wand“ zählt zu den bekanntesten geologischen Aufschlüssen in Europa. Hier lässt sich anhand des Schichtprofils von 50 Metern Länge und 10 Metern Höhe die Vielfalt, Besonderheiten und Einmaligkeit des Bergwerks hautnah erleben. Forscher stießen hier unter anderem auf einzigartige Fundstücke von versteinerten Tier- und Pflanzenresten, wie den sogenannten „Kupferhering“. Während des sechs Jahrzehnte langen Betriebs wurde im Bergwerk Kobalt und Kupferschiefer gefördert. 1860 wurde der Betrieb dann eingestellt und seit 1982 kann die original erhaltene Kupfergrube als Schaubergwerk besichtigt werden – und zwar immer samstags um 14 Uhr.

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  4. 19-Lachter-Stollen Wildemann
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    Im Sonnenglanz 18 / Wildemann, Deutschland
    © Losch, Wikimedia Commons
    19-Lachter-Stollen Wildemann

    Auch der 19-Lachter-Stollen in Wildemann, einem Stadtteil von Clausthal-Zellerfeld, gehört zum UNESCO-Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft. Der 8,8 Kilometer lange Stollen wurde im 17. Jahrhundert als Wasserlösungsstollen fertiggestellt. Das heißt, er diente der Ableitung des Grundwassers aus den höher gelegenen Erzgruben. Bei einer Führung erhält man einen spannenden Einblick in die Bergbaugeschichte. Wer mag, kann während der Führung tief im Stollen einen Blick in einen Schacht werfen sowie ein „Bergbau- und Pochdiplom“ ablegen.

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  5. Scholmzeche Bad Lauterberg
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    Ritscherstraße 4 / Bad Lauterberg im Harz, Deutschland
    © Kassandro, Wikimedia Commons
    Scholmzeche Bad Lauterberg

    Der in reiner Handarbeit mit Schlägel und Eisen errichtete ‚Aufrichtigkeiter Tiefe Stollen‘ aus dem 18. Jahrhundert ist die Besonderheit der Scholmzeche bei Bad Lauterberg. Besucher können während einer Führung sowohl den Eisenstein-Suchstollen als auch den vordersten Teil des Aufrichtigkeiter Tiefen Stollens begehen. Der Rundgang ist etwa 250 Meter lang und beginnt an der Wilhelmi-Brücke. Im Stollen können mehrere bergmännische Arbeitsplätze und Streckenausbauarten besichtigt werden. Ein weiterer Höhepunkt ist das aus Holz gefertigte Gerenne, ein Kanalsystem, das dafür zuständig ist, den Zu- und Ablauf von Wasser zu regeln.

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  6. Schaubergwerk Büchenberg
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    Büchenberg 2 / Elbingerode, Deutschland
    © Creative-Material, shutterstock
    Schaubergwerk Büchenberg

    Das Schaubergwerk Büchenberg ist eins der wenigen Schaubergwerke, das barrierefrei zugänglich und somit auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Das ehemalige Eisenbergwerk liegt rund drei Kilometer nordöstlich von Elbingerode auf dem Weg Richtung Wernigerode. Die Erzlagerstätte des Büchenberg-Sattels ist etwa drei Kilometer lang und bis zu 40 Meter dick. Schon im Mittelalter wurde am Bücherberg oberflächennah in sogenannten Pingen Erz abgebaut. Später legten die Bergleute dann ein unterirdisches Stollensystem mit Entwässerungsanlage an, das bis ins Jahr 1925 betrieben wurde. Heute gelangen die Besucher über eine gut befahrbare Treppenanlage, vorbei an den mächtigen Stützkonstruktionen der ehemals längsten Seilbahn Europas, untertage, wo die einstigen Maschinen und der farbenprächtige Aufschluss demonstriert und bestaunt werden.

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  7. Bergwerksmuseum Grube Glasebach
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    Glasebacher Weg / Straßberg/Harz, Deutschland
    © TTstudio, shutterstock
    Bergwerksmuseum Grube Glasebach

    Das Bergwerksmuseum Grube Glasebach in Straßburg, nahe der Stadt Harzgerode im Ostharz, besteht aus einem obertägigen und einem untertägigen Teil. Obertägig können die Gäste noch erhaltene Bergbaumaschinen aus dem 20. Jahrhundert betrachten sowie diverse Bergbaumodelle mit spezieller Hebetechnik bestaunen. Während einer Führung geht es über die obertägige Radstube mit dem 9,5 Meter großen Kunstrad unter Tage, wo verschiedene Ausbau- und Abbautechniken aus Eichenholz des 18. Jahrhunderts, sowie der Schrägschacht mit seiner historischen Wasserhebetechnik erklärt und besucht werden. Somit können einige Modelle aus dem Museum in echter Größe an ihrem ehemaligen Arbeitsort erlebt werden.

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  8. Mansfelder Bergwerksbahn
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    Hauptstraße 15 / Benndorf, Deutschland
    © Torsten Maue, Wikimedia Commons
    Mansfelder Bergwerksbahn

    Die Mansfelder Bergwerksbahn ist mit einer Spurweite von 750 Millimetern die älteste betriebsfähige Schmalspurbahn Deutschlands und wurde 1886 als Lokomotivförderbahn zur Erzförderung ins Leben gerufen. Die ursprüngliche 4,5 Kilometer lange Strecke zwischen dem Glückhilfsschacht bei Welfesholz und der Kupferkammerhütte in Hettstedt wurde nach und nach ausgebaut, bis zu einer Streckennetzlänge von 95 Kilometern. In der darauffolgenden Geschichte ging es durch Schachtschließungen allerdings sukzessive bergab. Um die Maisfelder Bergwerksbahn zu erhalten, schlossen sich im Jahr 1991 Bahnliebhaber zum Verein Mansfelder Bergwerksbahn e.V. zusammen. So kann man auch heute noch jeden Samstag zwischen Bendorf und der Station Kupferkammerhütte mit der historischen (oft dampfbetriebenen) Bahn fahren.

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  9. Grube Samson
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    Am Samson 2 / Sankt Andreasberg, Deutschland
    © Kassandro, Wikimedia Commons
    Grube Samson

    In der Grube Samson in Sankt Andreasberg können Besucher die Harzer Bergbaugeschichte aus dem 18. und 19. Jahrhundert hautnah erleben. Die bergbaulichen Anlagen des historischen Maschinenbau-Denkmals sind teilweise noch im Originalzustand erhalten, das im Jahr 2010 auch zum Welterbestätte der UNESCO ernannt wurde. Im heutigen Schaubergwerk, das von 1521 bis 1910 in Betrieb war, fahren Interessierte bis auf 190 Meter Tiefe hinab. Während der Führung kann die noch erhaltene Drahtseil-Fahrkunst, welche der Grube einst zu internationalem Ruhm verholfen hat, immer noch erlebt werden. Auch das 12 Meter große Wasserrad zählt zu den Highlights eines Besuchs.

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  10. Oberharzer Bergwerksmuseum
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    Bornhardtstrasse 16 / Clausthal-Zellerfeld, Deutschland
    © Matthias Becker, Wikimedia Commons
    Oberharzer Bergwerksmuseum

    Das älteste Bergbaumuseum Deutschlands befindet sich in Clausthal-Zellerfeld im Oberharz. In dem Museum kann die historische Entwicklung des Erzbergbaus vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erlebt werden. Unter anderem die technischen Errungenschaften des Bergbaus werden den Besuchern anhand von Exponaten näher gebracht. Das Museum besteht aus einem Schaubergwerk, das mit seinen über- und untertägigen Anlagen das Herzstück der Anlage bildet. In einem Freilichtmuseum können originale Bergwerksanlagen, die an ihrem ursprünglichen Standort demontiert werden mussten, bewundert werden. Daneben gibt es eine bergbau- und kulturkundliche Sammlung die, in zwei historischen Fachwerkhäusern untergebracht, über die Arbeitsbedingungen und Lebensweisen der Bergleute informiert.

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  11. Erzbergwerk Rammelsberg
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    Bergtal 19 / Goslar, Deutschland
    © Takashi Images, shutterstock
    Erzbergwerk Rammelsberg

    Das Erzbergwerk Rammelsberg ist ein besonderes Bergwerk: Es ist das einzige Bergwerk der Welt, dass durchgängig über 1000 Jahre in Betrieb war. Nicht verwunderlich also, dass es seit 1992 zusammen mit der Altstadt Goslars und ihrer Kaiserpfalz in die Welterbeliste der UNESCO ausgenommen wurde. Heute können Besucher in dem 1988 stillgelegten Bergwerk die Bergbaugeschichte der letzten 1000 Jahre hautnah erleben. Bei vier verschiedenen Führungen können Interessierte dem Weg des Wassers durch ein altes Stollensystem folgen, mit der Grubenbahn den Bergbau des 20. Jahrhunderts erleben, mit einem Schälaufzug 100 Meter den Berg hinauf fahren sowie den Weg des Rammelsberger Erzes vom Brocken zum Konzentrat mitverfolgen. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Veranstaltungen.

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Am Abend
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  1. AndersWeltTheater
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    Am Markt 2 / Südharz, Deutschland
    © Dario Lo Presti, shutterstock
    AndersWeltTheater

    In einem unscheinbaren Fachwerkhaus inmitten der Stadt Stolberg befindet sich das AndersWeltTheater. Die Betreiber Christiane und Mario Jantosch können auf eine lange Theatergeschichte zurückblicken. Im Jahr 2011 gründeten sie das Kleinkunsttheater in Stolberg, bei dem der Name Programm ist. Sie möchten mit ihrem Programm Jüngere wie Ältere begeistern und in eine andere Welt aus Fantasie und Märchen eintauchen lassen. Daneben werden aber auch Klassiker von Goethe, Heine und Fontane aufgeführt, sowie die beliebten Edgar-Allan-Poe-Abende veranstaltet. Auch Ringelnatz, Zille, Tucholsky und Loriot stehen auf dem bunten Programm. Das Theaterrestaurant serviert passende themenbezogene Menüs, die das Theaterprogramm begleiten.

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  2. Waldbühne Benneckenstein
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    Am Waldschlößchen / Benneckenstein, Deutschland
    © Andy Dean Photography, shutterstock
    Waldbühne Benneckenstein

    Die Waldbühne Benneckenstein liegt am südlichen Ortsrand zwischen Harzhaus und Waldschlößchen. Dort im oberen Rappbodetal zwischen malerischen Wiesen, Tälern und Wäldern, unmittelbar an der Grenze zu Niedersachsen finden in dem Naturtheater seit Beginn der 1950er Jahre 400 Gäste Platz. Die besonders zu DDR Zeiten berühmte und viel genutzte Theaterbühne ist heute Austragungsort des Theaterfestivals „Theaternatur“. Jedes Jahr im August findet das Theaterfestival der darstellenden Künste unter einem anderen Motto statt. Umgeben von hohen Bäumen lauschen die Besucher in einer einmaligen Kulisse täglich mehreren Aufführungen – darunter klassische und moderne Bühnenstücke, diverse Tanzdarbietungen oder abwechslungsreiche Filmvorführungen.

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  3. Theater unter Tage - Baumannshöhle
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    Blankenburger Straße 36 / Rübeland, Deutschland
    © Josua Belak, Wikimedia Commons
    Theater unter Tage - Baumannshöhle

    Inmitten der mystischen Kulisse der Baumannshöhle in Rübeland, der ältesten und bekanntesten Schauhöhle Deutschlands, können Theaterfreunde ein besonderes Theatererlebnis genießen. Das Freie Theater Harz inszeniert bereits seit 1967 neben dem Klassiker „Faust“ auch Kinder und Familien-Stücke wie „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, „Rotkäppchen“, „Hänsel und Gretel“ oder „Die Schöne und das Biest“ sowie „Nacht der Vampire“ oder „Frankenstein“. Die Aufführungen finden zwischen Stalaktiten und Stalagmiten im sogenannten Goethesaal statt, einem Höhlenraum, der den berühmten Dichter einst sogar zu seinem Faust inspiriert haben soll. Warme Kleidung ist bei gleichbleibenden 8 Grad Celsius im Höhleninneren für Theatergäste auf jeden Fall ein Muss.

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  4. Waldbühne
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    Rolandseck / Altenbrak (Thale), Deutschland
    © Angela Huster, Wikimedia Commons
    Waldbühne

    Die Waldbühne Altenbrak liegt mitten im idyllischen und sagenumwobenen Bodetal und damit nur knapp zehn Kilometer Luftlinie vom Harzer Bergtheater entfernt. Jedes Jahr finden von Juli bis September im Rahmen der Theater- und Musikfestspiele rund 1.300 Gäste platz. Die Bühne wurde 1951 gegründet und gehört heute zum Nordharzer Städtebundtheater. Während der jährlichen Festspiele kommen wechselnde Theaterstücke und Musikfestspiele zur Aufführung. Höhepunkt mit langer Tradition ist allerdings der jährliche Harzer Jodlerwettstreit, der immer am ersten Septemberwochenende statt findet. Ein ganz besonderes Ereignis!

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  5. Sternwarte Sankt Andreasberg
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    Clausthaler Straße 11 / Sankt Andreasberg, Deutschland
    © Utz Schmidtko, Wikimedia Commons
    Sternwarte Sankt Andreasberg

    Die Abgeschiedenheit des Harzes wissen nicht nur Wanderer und Naturliebhaber zu schätzen. Auch Astronomen freuen sich über die geringe Lichtverschmutzung, die zum Beispiel rund um Sankt Andreasberg herrscht. Aber man muss kein Profi sein, um sich an dem Sternenhimmel über dem Harz zu erfreuen. Für wen das Thema noch völliges Neuland ist, der erfährt alles Wissenswerte über Astronomie in der dort ansässigen Sternwarte Sankt Andreasberg, die nicht nur die höchste in Norddeutschland, sondern auch die einzige barrierefreie Sternwarte in Deutschland ist. Führungen und Events – wie zum Beispiel Sternschnuppen-Nächte – bringen Besuchern die Welt der Sterne näher und machen jeden Neugierigen zum Hobbyastronomen. Ein Abendprogramm der etwas anderen Art.

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  6. Schlosstheater Ballenstedt
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    Schloßplatz 1 / Ballenstedt, Deutschland
    © Franzfoto, Wikimedia Commons
    Schlosstheater Ballenstedt

    Das Schlosstheater Ballenstedt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Es zählt zu den wenigen erhalten gebliebenen deutschen Theaterbauten des 18. Jahrhunderts. Auch wenn seine Blütezeit im 19. Jahrhundert vorbei ist, wird die traditionsreiche Bühne auch heute noch zu Gastspielen und weiteren unterschiedlichen Veranstaltungsformen geöffnet. Das Programm reicht von Familienmusicals und Märchenaufführungen über Operetten, Konzerte von Schlager bis Irish Dance bis hin zu Travestieaufführungen. Somit ist für jeden Geschmack etwas dabei.

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  7. Harzer Bergtheater
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    Hexentanzplatz 4 / Thale, Deutschland
    © AxelHH, Wikimedia Commons
    Harzer Bergtheater

    Das Bergtheater Thale ist das wohl bekannteste Freilichttheater im Harz. Es befindet sich auf dem sagenumwobenen Hexentanzplatz. Es wurde bereits 1903 von Ernst Wachler gegründet und ist damit eines der ältesten Naturtheater Deutschlands. Ganze 1.350 Besucher finden auf den den halbkreisförmig angelegten Sitzbänken Platz und lauschen mystischen Geschichten, legendären Märchen sowie Opern, Operetten, Musicals, Schauspielstücken und diversen Konzerten aller Art. Das Freilichttheater lässt sich von Thale aus bequem mit der Bodetal-Seilbahn erreichen.

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  8. Fun Factory
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    Goedeckekamp 4 / Bad Harzburg, Deutschland
    © Evannovostro, shutterstock
    Fun Factory

    Discofans im Harz kommen an der Fun Factory in Bad Harzburg nicht vorbei. Die Diskothek verfügt über 2 Tanzbereiche, eine Cocktailbar, ein American Restaurant sowie einen Biergarten, welche dienstags, freitags, sonnabends sowie vor und an Feiertagen ab 22.00 Uhr geöffnet sind. Daneben finden regelmäßig Events wie Misswahlen oder Single-Partys statt. Autorentipp: Wer kein Freund von Großraumdiskotheken ist, genießt seinen Feierabend im Harz besser in einer urigen Kneipe, von denen es in fast allen Harzstädtchen ein gemütliches Exemplar gibt.

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Unternehmungen und Ausflugsziele
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  1. Harzer Schmalspurbahn
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    Friedrichstraße 151 / Wernigerode, Deutschland
    © Andreas Rose, shutterstock
    Harzer Schmalspurbahn

    Die Harzer Schmalspurbahnen zählen zu den größten Attraktionen im Harz. Wie vor 100 Jahren sind auch heute noch die meisten Züge des 131 Kilometer langen Streckennetzes mit einer Dampflok bespannt. Die berühmte Brockenbahn, die seit 1992 wieder auf den mit 1.142 Metern höchsten Gipfel Norddeutschlands fährt, ist dabei nur eine von mehreren Strecken, die von den historischen Bahnen befahren werden, wenn auch mit ihrem atemberaubenden Panorama und dem Stopp auf dem höchsten Schmalspurbahnhof Deutschlands die spektakulärste. Die Harzquerbahn beispielsweise überquert in drei Stunden den Harz von Wernigerode nach Nordhausen. Und die romantische Selketalbahn zwischen Gernrode, Harzgerode, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle zählt noch zu den Geheimtipps.

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  2. Okertalsperre
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    Altenau, Deutschland
    © Igor Marx, shutterstock
    Okertalsperre

    Die Okertalsperre ist eine der schönsten Talsperren im Harz und mit knapp zwei Quadratkilometern Wasseroberfläche und einem Stauinhalt von über 46 Millionen Kubikmetern sogar die Größte in ganz Niedersachsen. Schönste deshalb, weil sie so idyllisch gelegen und weit verzweigt ist, dass sie fast ein wenig an norwegische Fjorde erinnert. Denn das naturtiefblaue Wasser bildet einen wunderschönen Kontrast zum Dunkelgrün der Tannen. Und das Beste: Sowohl das Baden als auch das Boot fahren ist auf der Talsperre erlaubt. Es gibt sogar als einzige Talsperre im Harz einen Linienschiffverkehr. Von Anfang März bis Anfang Januar verkehren auf dem Stausee die Schiffe der MS AquaMarin. Eine Okersee-Rundfahrt dauert etwa eineinhalb Stunden und besteht aus fünf Streckenabschnitten. Überall können Besucher ein- und aussteigen und das Umland des Stausees erkunden.

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  3. Sommerrodelbahn Bocksberg
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    An den Teichwiesen / Goslar, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Sommerrodelbahn Bocksberg

    Sommerrodelbahnen gibt es gleich mehrere im Harz. Die längste von ihnen, die zeitgleich auch die längste Norddeutschlands ist, steht in Hahnenklee am Bocksberg. Über Wellenstrecken und durch Steilkurven geht es durch die idyllische Waldlandschaft in Schlangenlinien ganze 1.250 Meter vom Bocksberg nach Hahnenklee hinunter. Entweder zu Fuß oder mit der Seilbahn geht es für die großen und kleinen Adrenalinjunkies zunächst hinauf auf den 726 Meter hohen Aussichtsberg zum Startpunkt der Rodelbahn. Hier beginnt die wilde Fahrt mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern pro Stunde. Zwar bestimmen die Rodler ihr Tempo selbst, doch verlangsamen Wirbelstrombremsen die Bobs an gefährlichen Stellen von alleine. Somit ist eine Fahrt auch für Kinder ungefährlich und sogar bei Regen oder im Winter möglich.

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  4. Skigebiet Braunlage
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    Am Amtsweg 5 / Braunlage, Deutschland
    © travelpeter, shutterstock
    Skigebiet Braunlage

    Das Skigebiet Braunlage ist mit seinen 14 Abfahrten über insgesamt 13 Kilometer Länge und Liftanlagen mit einer Förderleistung von 6.500 Personen pro Stunde das größte Skigebiet Norddeutschlands. Die Wurmbergseilbahn führt direkt aus Braunlage in zwei Etappen auf den Berg. Vom sogenannten „Hexenritt“ führt seit 2013 eine 4er-Sesselbahn ebenfalls auf den 971 Meter hohen Gipfel des Wurmbergs. Immerhin 405 Meter Höhendifferenz werden im Skigebiet überwunden. Die „Große Wurmbergabfahrt“, die vom Gipfel bis hinunter nach Braunlage führt, sowie weitere Waldabfahrten sind dabei auf die Bedürfnisse von schwächeren Skifahrern ausgelegt. Könner dürfen sich auf der teilweise extrem schweren Hexenrittpiste verausgaben. Doch nicht nur Alpinskifahrer kommen am Wurmberg auf ihre Kosten. Es gibt auch ein Freestyle-Gelände, eine Rodelbahn, eine Snowtubing-Area sowie diverse Langlaufloipen und Winterwanderwege.

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  5. Kristalltherme "Heißer Brocken"
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    Karl-Reinecke-Weg 35 / Altenau, Deutschland
    © nd3000, shutterstock
    Kristalltherme "Heißer Brocken"

    In den verschieden temperierten Innen- und Außenbecken der Kristall-Therme in Altenau lässt es sich hervorragend entspannen – sei es an einem Schlechtwettertag oder nach einem aktiven Tag in den Harzwäldern. Bei einer Wassertemperatur von 32–36 °C und zahlreichen Massagedüsen sowie einer Solekonzentration von 1,5 bis zu 12 Prozent im Schwefel-Hexenzuber lässt es sich hervorragend relaxen und entspannen. Das Solewasser hat nicht nur einen gesundheitsfördernde Wirkung, sondern sorgt auch durch den Peeling-Effekt für spürbar weichere Haut. Daneben gibt es in der dazugehörigen Sauna ein breites Angebot an speziell kreierten Kristall-Saunaaufgüssen, die zum großen Teil von einem lokalen Produzenten vor Ort stammen.

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  6. Christianental Tierpark
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    Christianental 11 / Wernigerode, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Christianental Tierpark

    Wer braucht exotische Zoos, wenn man die spannende heimische Fauna bei einem Spaziergang durch das schönste Tal Wernigerodes beobachten kann? Erholung pur direkt vor den Toren der hübschen Fachwerkstadt verspricht der Tierpark Christianental – und das zu jeder Tageszeit. Denn das Christianental ist 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag geöffnet. Nach dem man den Euro Eintrittspreis in eine Spardose entrichtet hat, geht die „Safari“ auch schon los. In großen Gehegen lassen sich Damwild, Wildschweine, Füchse und die verschiedensten heimischen Vögel beobachten. Sogar einen Streichelzoo mit Ziegen gibt es. Durch den Tierpark führt auch ein Wanderweg hinauf zum Wernigeröder Schloss – nicht nur für Kinder ein lohnenswerter Ausflug.

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  7. Märchenwald Bad Harzburg
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    Nordhäuserstraße 1a / Bad Harzburg, Deutschland
    © Halfpoint, shutterstock
    Märchenwald Bad Harzburg

    Ein Besuch des Märchenwalds in Bad Harzburg ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Ohne Hightech und mit jeweils fünf bewegten Bühnenbildern werden die kleinen Gäste in die Welt der Märchen und Legenden entführt. Über hundert handgeschnitzte Figuren bringen den Kindern die bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm nahe: Der Wolf und die sieben Geißlein, Dornröschen, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, Schneewittchen und der Froschkönig. Im sogenannten Safari-Express geht es kreuz und quer durch den Märchenwald. Daneben können die Kleinen im Kinder-Verkehrsgarten erste Verkehrserfahrung in batteriebetriebenen Fahrzeugen sammeln oder im mechanischen Zwergenbergwerk einen Einblick in die Kunst der Gold-, Silber- und Edelsteingewinnung bekommen. Natürlich dürfen auch ein Karussell, ein Erlebnisspielplatz und weitere Attraktionen nicht fehlen.

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  8. Hängeseilbrücke Rappbodetal
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    Rappbodetalsperre / Oberharz am Brocken, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Hängeseilbrücke Rappbodetal

    Ganze 483 Meter lang ist sie, die Hängeseilbrücke „Titan RT“, die Besucher oberhalb der Rappbodetalsperre von einem Ende der Staumauer zum anderen bringt. Schon mit der höchsten Staumauer Deutschlands hält die Rappbodetalsperre einen Rekord. Und auch wenn die Hängeseilbrücke inzwischen nicht mehr die längste der Welt ist, ist sie dennoch ein absolutes Superlativ. Wer Ausblicke und ein bisschen Nervenkitzel mag, wird die Titan RT lieben. Zwischen 8 und 22 Uhr können die Besucher während eines Spaziergangs auf der fast 500 Meter langen Brücke eine grandiose Sicht auf die Rappbodetalsperre und hinüber zur Staumauer genießen – Schwanken und Schwindel inklusive.

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  9. Pullman City
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    Am Rosentale 1 / Hasselfelde, Deutschland
    © JesterWr, Wikimedia Commons
    Pullman City

    Western- und Countryfans sollten sich einen Besuch in dem Erlebnispark „Pullman City“ am Ortsrand von Hasselfelde in der Nähe des Brockens auf keinen Fall entgehen lassen. Kinder wie auch Erwachsene können in der Westernstadt in die Abenteuer und Legenden des „Wilden Westens“ eintauchen und sich einmal wie ein echter Indianer oder Cowboy fühlen. Gold schürfen am Yukon, ein persönliches Gefängnisfoto schießen oder die eigenen Schießkünste in der Schießhalle testen? All das ist in Pullman City möglich. Daneben ergänzen ein Abenteuerspielplatz, ein Streichelzoo, Indianerschminken und Ponyausritte sowie viele weitere Aktivitäten und Shows das Angebot für Groß und Klein. Für Fans der Geschichte Amerikas ein absolutes Muss!

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  10. Monsterroller Braunlage
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    Am Amtsweg 4 / Braunlage, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Monsterroller Braunlage

    Downhill ist nur was für Mountaibikefreaks und Adrenalinjunkies? Nicht so am Wurmberg in Braunlage. Denn dort kann man auf überdimensionierten, stollenbereiften „Tretrollern“ mit Scheibenbremsen fünf Kilometer lang ins Tal sausen. Bereits an der Talstation der Seilbahn bekommt man seinen Leihroller ausgehändigt. Nach einer kurzen Einweisung und nachdem der obligatorische Helm aufgesetzt wurde, kann es losgehen! Mit einer speziellen Transportgondel wird der Roller auf den Berg transportiert. Über Stock und Stein, Wellen und Hügel geht es von dort aus auf einer eigens präparierten Strecke ins Tal. Mal auf breiten Forstwegen, mal auf schmalen Waldwegen, mal flacher, mal steiler. Die Monsterreifen gleichen jede Unebenheit sanft aus und die Scheibenbremsen sorgen dafür, dass auch die Ängstlichen jederzeit anhalten und langsam fahren können. Eine „Monstergaudi“ für Groß und Klein!

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  11. Baumwipfelpfad Bad Harzburg
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    Nordhäuser Straße 2d / Bad Harzburg, Deutschland
    © Jana Zieseniß, sonne-wolken.de
    Baumwipfelpfad Bad Harzburg

    Am Fuße des Burgbergs können Besucher auf dem ersten Baumwipfelpfad Niedersachsens den Harzwald von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Der rund 1.000 Meter lange Rundweg startet am Kurpark Bad Harzburg, ist barrierefrei und führt auf bis zu 26 Metern Höhe durch die alten Baumkronen des sogenannten Kalten Tals. Dabei erfährt der Gast viel Informatives zur Holzwirtschaft, Natur und Umwelt sowie den Lebewesen, Traditionen und Bedingungen im Harz. Eindrucksvoll werden an einer Geologiestation beispielsweise anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des Harzes erklärt. Natürlich kommt auch der Luchs oder die Wildkatze thematisch nicht zu kurz, die zu den Wappentieren der Stadt geworden sind.

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Wer zum ersten Mal im Harz ist, beginnt am besten mit dem Brocken. Entweder zu Fuß oder während einer Fahrt mit der historischen Brockenbahn lässt sich prima erste Harzluft schnuppern. Kulturfreunde sollten sich die hübschen Fachwerkstädte wie Goslar, Quedlinburg und Wernigerode nicht entgehen lassen. Und Naturliebhaber finden mit der Teufelsmauer im nördlichen Harzvorland, dem Bodetal bei Thale oder der Baumannhöhle in Rübeland spannende Eindrücke in die abwechslungsreiche und spannende Harzlandschaft.

Must-Sees für den Harz-Kurztrip 

Der Harz ist als höchstes Gebirge Norddeutschlands vor allem bei Naturliebhabern beliebt. Vom hügeligen, sanften Harzvorland geht es immerhin bis auf stolze 1.141 Meter hinauf. Dabei werden ganze sechs verschiedene Klimazonen überwunden. Für Mittelgebirge besonders einzigartig ist die Baumgrenze, die im Harz auf 1.100 Metern liegt. Seine Waldlandschaften, gespickt mit Klippen, Hochmooren und glasklaren Talsperren, ziehen Wanderer, Radfahrer und Wintersportler magisch an. Aber keine Panik: Man muss nicht besonders fit sein, um die landschaftlichen Highlights im Harz zu genießen.

Die landschaftlichen Highlights im Harz 

Eine Besonderheit im Harz sind die vielen Höhlen. Einige sind künstlich, vor allem durch den Bergbau entstanden, andere natürlichen Ursprungs und schon Tausende von Jahren alt. Die bekannteste und auch eine der schönsten Höhlen ist die Baumannhöhle bei Rübeland. Aber auch ihre große Schwester, die Hermannhöhle (ebenfalls in Rübeland) sowie die Schauhöhle Heimkehle im Südharz, die Iberger Tropfsteinhöhle bei Bad Grund und die Einhornhöhle bei Herzberg lohnen einen Besuch.

Höhlen und Tropfsteinhöhlen im Harz 

Zwischen all der Natur hat der Harz auch kulturell etwas zu bieten. Besonders im Nordharz zwischen Goslar und Ballenstedt wechseln sich schöne Fachwerkhäuser in zahlreichen sehenswerten Städtchen mit imposanten Burgen, Schlössern und Klöstern ab. Vor allem Goslar, Quedlinburg und Blankenburg können mit einer tollen Fachwerkkulisse punkten. Stolberg ist quasi das Pendant im Südharz. Daneben bieten sich die Städte Bad Harzburg, Sankt Andreasberg, Altenau sowie Thale als ideale Ausgangspunkte an, um während des Harzurlaubs die Natur zu erkunden.

Die schönsten Orte im Harz 

Auch wenn man den Harz auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt mit Burgen und Schlössern in Verbindung bringen würde, gibt es dort einige von Ihnen. Über 50 Schlösser und mehr als 500 Burgen sind über den ganzen Harz verteilt. Nicht alle kann man besichtigen, einige sind aber besonders für Kulturinteressierte ein Muss. Die Kaiserpfalz Goslar, das Schloss Wernigerode oder auch das Schloss Blankenburg beispielsweise. Viele der 500 Burgen sind heute Ruinen, aber einige erstaunlich gut erhalten. Auf der Burg Falkenstein beispielsweise, der Konradsburg oder der Burgruine Regenstein können Mittelalterfans in der Vergangenheit schwelgen.

Die beliebtesten Schlösser und Burgen im Harz 

Viele Klöster im Harz entstanden als Folge der Christianisierung im Hochmittelalter. Die meisten von ihnen im Harzvorland – aufgereiht wie an einer Perlenschnur rund um das Mittelgebirge. Im Laufe der Jahre wurden viele Kloster zerstört, einige wieder aufgebaut, aber oft erreichten sie ihre einstige Blüte nie mehr. Zahlreiche dieser Klosteranlagen beziehungsweise deren Überreste können heute besucht werden, das Kloster Hysburg ist sogar noch aktiv.

Die schönsten Klöster im Harz 

Die Museen und Denkmäler im Harz sind so vielfältig wie die Region selbst. Das Kyffhäuser-Denkmal im südlichen Harzvorland beispielsweise ist das größte Denkmal ganz Thüringens. Im Brockenhaus auf Deutschlands höchsten Berg erfahren Besucher alles über die Vegetation im Harz sowie die Geschichte des Berges. Ob Luftfahrtmuseum, DDR-Museum, Kunstmuseum oder Bergwerkmuseen, für jeden Geschmack gibt es die passende Ausstellung – perfekt für Schlechtwettertage.

Museen und Denkmäler im Harz 

Lange Zeit war der Bergbau der wichtigste Wirtschaftsfaktor im Harz. Bis heute zeugen zahlreiche Schaubergwerke von den alten Zeiten unter Tage. Besucher können sich einen Eindruck von den Lebens- und Arbeitsumständen der Bergleute machen, in die Technik des Erzabbaus eintauchen und oft sogar einen Blick in die Stollen und Schächte werfen.

Die beeindruckendsten Bergwerke im Harz 

Der Harz ist keine Region der langen Partynächte. Schließlich geht es vielmehr darum, die schöne Natur zu genießen. Und doch gibt es einige Abendaktivitäten, die einen Besuch lohnen. Vor allem sind hier die verschiedenen Freilichttheater zu nennen, die im Sommer Kulturbegeisterte in den Harz locken. Hobbyastronomen zieht es dagegen in die Sternwarte Sankt Andreasberg, die einzige Sternwarte Norddeutschlands und die einzigen barrierefreie in ganz Deutschland.

Am Abend: Ausgehen und Kultur im Harz 

Man muss keine Sportskanone sein, um eine Reise in den Harz genießen zu können. Vom gemütlichen Spaziergang bis hin zur anstrengenden Tagestour gibt es alles, was das Wanderherz begehrt. Eisenbahnfreunde fahren mit der Harzer Schmalspurbahn durch die einsamen Tannenwälder.

Harz: Unternehmungen und Ausflugsziele 

Die besten Aktivitäten im Harz

Wandern im Harz
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WandernGerade für Naturfreunde aus dem Norden Deutschlands ist der Harz schon seit langem ein beliebtes Wanderrevier.
Schneelandschaft im Harz
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WintersportAuch wenn der Harz nicht unbedingt zu den schneesichersten Gebieten gehört, lohnt sich eine Reise im Winter trotzdem.
Seilbahn im Harz
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WurmbergseilbahnDie Wurmbergseilbahn verbindet die Stadt Braunlage mit dem höchsten Berg Niedersachsens und dem zweithöchsten im Harz.
Bäume im Herbst
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BaumwipfelpfadAm Fuße des Burgbergs können Besucher den Harzwald von einer ganz neuen Seite kennenlernen.
Zipline, Harz, Harzdrenalin
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HarzdrenalinHarzdrenalin ist ein Erlebnisanbieter von Aktivitäten im Harz mit Adrenalinfaktor. Das Unternehmen bietet Erlebnisse wie Segwaytouren und Wallrunning an der Staumauer an.
Sommerrodelbahn im Harz
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SommerrodelbahnSommerrodelbahnen gibt es gleich mehrere im Harz. Die längste von Ihnen steht in Hahnenklee am Bocksberg.
Motorradfahrer auf der Straße
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MotorradtourKurvige Bergstraßen gepaart mit schönen Ausblicken machen den Harz zu einem beliebten Ausflugsziel für Motorradfahrer.
Klettern im Okertal
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Klettern im OkertalDer wohl abwechslungsreichste Kletterspot im Harz ist das Okertal bei Goslar mit seinen zahlreichen Granitfelsen.
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Essen & Trinken im Harz

Die traditionelle Harzer Küche ist geprägt von „gutbürgerlicher Kost“. Bergleute und Bauern konnten nach getaner Arbeit ein deftiges, zünftiges Essen gebrauchen. Anders als heute stammten alle Zutaten aus der Region. Die Forellen, die es heute noch vielerorts im Harz auf der Speisekarte gibt, stammen aus den klaren Harzflüssen und natürlich stand auch regelmäßig Wild auf der Speisekarte wie Hirsch, Reh und Wildschwein, die in den Harzwäldern heimisch waren. Ergänzt wurde das Essen durch heimisches Gemüse, Kartoffeln und frische Wildkräuter. Je nach Saison wandern auch Pilze und Heidelbeeren auf den Tisch, die im Harz vielerorts zu finden sind.

Mehr erfahren: Essen und Trinken im Harz

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Wetter & Klima im Harz

Durch die stark unterschiedlichen Höhenlagen im Harz unterscheidet sich auch das Klima je nach Teil des Gebirges. Im Hochharz, wo der Brocken die höchste Erhebung darstellt, ist die Niederschlagsmenge fast viermal höher als im Unterharz um Harzgerode. Der kälteste Punkt im Harz ist eben der 1.141m hohe Brocken, wo der Jahresdurchschnitt bei etwa 3°C liegt. Je weiter du dich davon entfernst, desto höher werden die Temperaturen. In Harzgerode etwa zeigen die Thermometer im Sommer oft über 20°C an, im Winter dann wieder leichte Minusgrade.

Wetter & Klima im Harz

Beste Reisezeit: Geeignete Tätigkeiten zu allen Jahreszeiten

Das Frühjahr und der Herbst sind die beliebtesten Jahreszeiten für Wandertouren durch den Harz. Besonders im Oktober zeigt sich das waldreiche Gebiet mit seinem herbstlich verfärbten Laub von seiner schönsten Seite, auch das Wetter ist dann angenehm für Outdooraktivitäten.

Wintersportler finden im Harz ab Dezember oder Januar bis März genug Schnee zum Skifahren, Rodeln und Langlaufen vor.

Auf Familien warten im Sommer die meisten Highlights, da manche sehenswerte Naturdenkmäler in der kalten Jahreszeit geschlossen haben.

Für Sightseeing und Kulturreisen ist der Harz das ganze Jahr geeignet. Im Dezember locken die traditionsreichen Weihnachtsmärkte, im Frühjahr und Sommer sind auch Sehenswürdigkeiten der Natur zugänglich.

Besonders außerhalb der Hauptsaison im Winter und Sommer rücken viele Hotels und Spa-Einrichtungen ihre Wellness-Angebote in den Mittelpunkt und bieten oft günstige Packages.

Mehr erfahren: Die beste Reisezeit für den Harz

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Anreise Harz: Auf bequemen Wegen in den Urlaub

Du kannst den Harz mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Auto erreichen. Mit Bus oder Bahn ist in einer der größeren umliegenden Städte der Umstieg in einen Regionalzug oder Nahverkehrsbus notwendig, mit dem Auto kannst du von zwei vorbeiführenden Autobahnen direkt in den Harz abfahren. Vor Ort übernehmen Busse und charmante Schmalspurbahnen den Transport ihrer Passagiere.

Anreise mit dem Auto

Je nachdem wohin im Harz du reisen möchtest, hast du zur Anreise verschiedene Routen zur Verfügung. Aus allen vier Himmelsrichtungen führen Autobahnen nahe am Gebirge vorbei, mit denen du rasch an dein Ziel kommst.

Mehr zur Anreise mit dem Auto

In den Harz reisen mit dem Bus oder der Bahn

Die Fernverkehrszüge fahren zwar nicht durch den Harz, allerdings gibt es in allen Himmelsrichtungen nahegelegene Städte, von wo du deine Reise dann mit regionalen Verkehrsmitteln fortsetzen kannst. Eine Alternative ist die Anreise mit dem Fernbus.

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Vor Ort im Harz

Unterwegs im Harz hast du die Möglichkeit, deine Wege per Bus oder im Taxi zu absolvieren. Oder du fährst mit der Harzquerbahn und unternimmst so eine nostalgische Reise in einer historischen Schmalspurbahn.

Unterwegs vor Ort im Harz

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Events und Feiertage

Januar

Während sich das Mittelgebirge Harz über Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erstreckt, ist der Dreikönigstag nur in Sachsen-Anhalt ein Feiertag. Einst als Tag der Erscheinung von Jesus Christus gefeiert, stehen heute andere Aspekte im Vordergrund: Für die Bewohner Sachsen-Anhalts ist der Dreikönigstag ein beliebter Einkaufstag, der oft für Shopping-Ausflüge in die Nachbarländer genutzt wird.

März

Neben Ostern sind Karfreitag und Ostermontag offizielle Feiertage. An diesen Tagen finden an vielen Orten Veranstaltungen für Familien mit  Kindern statt. Die bekannteste Feierlichkeit rund um Ostern sind die Osterfeuer, die im gesamten Harz stattfinden.

Osterfeuer finden traditionell in zahlreichen Orten im Harz am Ostersamstag statt. Das größte davon in Stecklenberg. Aus trockenem Reisig wird ein Haufen errichtet, auf dessen Spitze eine Holzpuppe steht,  welcher dann entzündet wird. Zum Abschluss folgt ein Feuerwerk. Der Rekord datiert übrigens im Jahr 2000, als der Haufen eine Höhe von kaum vorstellbaren 34m erreichte.

April

Schön schaurig wird im Harz die Walpurgisnacht gefeiert. Im Zentrum vieler Orte köchelt ein Hexenkessel, verkleidete Gestalten ziehen durch die Gassen und vielerorts steigen Events, Aufführungen und Partys mit gruseligem Touch. Traditionell wandert man an diesem Tag zu den Veranstaltungsorten, wie etwa von Osterode nach Bad Grund – mit viel Musik und guter Laune im Bollerwagen.

Mai

Der Abend vor dem 1. Mai steht ganz im Zeichen der Walpurgisnacht, die im Harz teilweise leidenschaftlich zelebriert wird. Der Tag der Arbeit selbst steht im Zeichen der Politik und von Kundgebungen, wobei die meisten Bewohner der Region mittlerweile Kurzausflüge vorziehen. Deshalb sind am 1. Mai, wie an den meisten anderen Feiertagen, an den Naturdenkmälern und auf den Wanderwegen des Harzes deutlich mehr Menschen anzutreffen als sonst.

Das Finkenmanöver stammt noch aus dem 15. Jh. und wird von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe gewürdigt. Dabei treten Buchfinken in Gesangswettbewerben gegeneinander an und messen sich im längsten und schönsten Singsang. Dieses Brauchtum wird heute noch in acht Gemeinden veranstaltet, die allesamt im Harz liegen.

Christi Himmelfahrt ist gleichzeitig Vatertag, der im Harz oft als Herrentag oder Männertag bezeichnet wird. Ausflüge mit viel Bier und Kalorien im Bollerwagen sind hier typischer Bestandteil des Feiertages, zudem gibt es in manchen Orten spezielle Angebote für Männer.

Juni

Meist freundliches Wetter und ein freier Tag bedeuten: Es ist ein ausgesprochen starker Reisetag im Harz und viele Wanderer tummeln sich auf den Wanderwegen.

Juli

Bereits seit dem 19. Jh. wird die Galopprennwoche in Bad Harzburg ausgetragen. An fünf Wettkampftagen versammeln sich über 30.000 Zuschauer, um die Jockeys und ihre Pferde anzufeuern.

Das Rockharz Open Air ist ein jährliches Musikfestival, das besonders für Metal und Hardrock steht. Schon Szenegrößen wie Subway to Sally und Children of Bodom traten hier vor über 12.000 Zuschauern auf.

September

Das Harzfest ist das größte Volksfest der Region und findet jährlich in einem anderen Ort in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen statt. Die Besucher kleiden sich in traditionellen Trachten und bestaunen die volkstümlichen Shows. Abends geht das Programm in Live-Konzerte über.

Das Sehusafest in Seesen wird als größtes Historienfest im Norden von Deutschland bezeichnet. Es findet rund um die Burg Sehusa statt, die im 16. Jh. in heutiger Form errichtet wurde und ist einer der Jahreshöhepunkte im Harz. Bis zu 1.000 Statisten aus der Region beteiligen sich daran und erzeugen durch originalgetreue Kostüme und sorgfältig einstudierte Rollen den Anschein, dem Trubel in einem mittelalterlichen Dorf beizuwohnen. Ausgetragen werden Ritterkämpfe und Schlachten aus dem 30-jährigen Krieg, aber auch Konzerte und Umzüge.

Oktober

Aufgrund des angebrochenen Herbstes, der die Blätter in den Wäldern des Harzes in ein grandioses Farbenspiel verwandelt, sind am Tag der Deutschen Einheit viele Wanderer unterwegs. Besonders der Brocken wird gern besucht.

Wird nur in Sachsen-Anhalt und Thüringen als offizieller Feiertag begangen. An vielen Orten, etwa der Lutherstadt Eisleben, finden kulturelle und religionshistorische Veranstaltungen statt, ebenso an anderen Orten der Region, die mit Martin Luther in Verbindung gebracht werden. Nach Halloween-Partys muss man natürlich auch nicht lange suchen.

Dezember

An mehreren Orten im Harz finden zur Adventszeit sehr stimmungsvolle Weihnachtsmärkte statt. Zu den schönsten zählt jener in Goslar. Zwischen den Fachwerkhäusern der Stadt erstrahlt ein wahres Lichtermeer. Darunter finden sich zahlreiche Stände, die Punsch, kulinarische Spezialitäten sowie weihnachtliches Kunsthandwerk und Harzer Souvenirs anbieten.

Eigentlich wäre Weihnachten im Harz ja ein Familienfest wie an den meisten anderen Orten auch, wären da nicht diese sehr speziellen Bräuche. In Altenbrak ist es schon seit dem 19. Jh. Brauch, dass am Weihnachtsmarkt um 5.45 Uhr eine Gruppe Verkleideter durch den Ort zieht und die Menschen mit lauten Peitschenknallen weckt. In Wieda wird das ganze Dorf mit Weihnachtskrippen versehen, selbst die Grünflächen von Kreisverkehren, was dem Ort den Beinamen „Krippendorf“ eingebracht hat. Und mancherorts bekommt der Weihnachtsmann Konkurrenz durch mythische Gestalten wie den Aschkerl. Übrigens: Der Christstollen stammt streng genommen nicht aus Dresden, sondern aus Sachsen-Anhalt und die dortigen Weihnachtsmärkte sind eine gute Gelegenheit, eine traditionelle Variante davon mit nach Hause zu nehmen.

Das neue Jahr fast ohne Krach zu begrüßen, ist im Harz möglich. Hier im Mittelgebirge sind nicht nur aufgrund der vielen denkmalgeschützten Fachwerkhäuser in Städten wie Goslar, Wernigerode oder Quedlinburg Feuerwerke fast ausnahmslos verboten, sondern auch im gesamten Naturpark Harz. Wenn du also ein Neujahr ohne Knallerei vorziehst, bist du in einer der vielen Hütten im Harz richtig.

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Gut zu wissen

Bestellen & Bezahlen

Gerade bei Wanderungen oder in entlegenen Gebieten sollte man im Harz genügend Bargeld mitnehmen, da nicht in allen Gaststätten und Bauden die Möglichkeit der Kartenzahlung gegeben ist. Geldautomaten gibt es in jedem kleinen Ort. Wie überall in Deutschland freuen sich auch Restaurantbetreiber im Harz über ein Trinkgeld von rund 10 Prozent.

Am Abend: Ausgehen und Kultur im Harz

Harzer Mentalität

Der Harz hat in vielen Köpfen nach wie vor das Image von muffligen Bewohnern, abgewohnten Pensionsbetten und altbackenen Einrichtungen mit Blümchentapeten und röhrenden Hirschen. Auch wenn sich das in den letzten Jahren stark verbessert hat, gehört diese raue Seite der Harzbewohner doch ein wenig zur Region dazu, die es geschichtlich gesehen als Verlaufsgebiet der deutsch-deutschen Grenze nicht immer einfach hatte. Der Touristenaufschwung in den letzten Jahren bringt frischen Wind in den Harz. Gastgeber und Regionen stellen sich auf Wanderer und Radsportler ein, Freizeitaktivitäten werden geschaffen und sogar eine wachsende Slow-Food-Bewegung hat sich in dem einst von Tütensoßen und Tiefkühlkost dominierten Markt etabliert.

Die besten Aktivitäten im Harz

Harzer Wandernadel

Bei der Harzer Wandernadel handelt es sich um ein Wanderabzeichen. Eifrige Wanderer können die Variante in Gold, Silber oder Bronze erwandern. Dazu sammeln sie an 222 Stempelstellen im Oberharz Stempel in einem Wanderpass. Das Abzeichen in Bronze gibt es bereits für 8 Stempel, 16 Stempel müssen es für die Variante in Silber sein und das Goldabzeichen kann ab 24 erwanderter Stempel erworben werden. Erreicht man 50 Stempel darf man sich selbst als Harzer Wanderkönig bezeichnen. Mit 150 Stempeln erhält man den „Harzer Wanderschuh“. Und Harzer Wanderkaiser wird nur, wer alle 222 Stempelstellen besucht und dokumentiert hat. Schummeln ist dabei ausgeschlossen, da fast alle Stempelstellen nur zu Fuß (oder mit dem Fahrrad) erreichbar sind. Auch für die Kleinen kann die Stempeljagd zu einem spannenden Ansporn werden. Bereits ab 11 Stempeln werden sie zum Wanderprinzen oder zur Wanderprinzessin gekürt. Wanderpässe und Abzeichen sind in den örtlichen Touristenformationen erhältlich.

Unternehmungen und Ausflugsziele im Harz

Harzcard

Harzurlauber, die möglichst viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in kurzer Zeit ansehen möchten, sollten sich die HarzCard näher anschauen. Sie bietet wahlweise für 48 Stunden oder 4 Tage freien Eintritt in über 120 Einrichtungen der gesamten Region. Die 48-Stunden-Karte wird bei der ersten Nutzung aktiviert und gilt in den darauf folgenden 48 Stunden. Die 4-Tages-Karte kann an vier frei wählbaren Tagen innerhalb eines Kalenderjahres eingesetzt werden und ist somit auch für Gäste aus dem Harz sowie dem Umland attraktiv. Bei einer durchschnittlichen Nutzung soll sich laut Anbieter eine Ersparnis von 30–40 Prozent ergeben. Wer beispielsweise mit der Brockenbahn fahren möchte, hat den Preis für eine 4-Tages-Karte schon fast zur Hälfte heraus. Darüber hinaus sind in der HarzCard auch zahlreiche Museen, Schlösser, Bergwerke, Erlebnisbäder sowie diverse Seilbahnen inbegriffen.

Rundreise: Den Harz in einem Tag erkunden

Rundreise: Den Harz in zwei Tagen erkunden

Harzer Schmalspurbahnen

Wenn von den Harzer Schmalspurbahnen die Rede ist, denken viele Besucher nur an die Brockenbahn. Tatsächlich aber ist die Strecke zum Brocken nur ein Teilabschnitt des Streckennetzes, das von den historischen Dampfloks quer durch den Harz befahren wird. Neben der Brockenbahn gibt es noch die Harzquerbahn, die in drei Stunden den Harz von Wernigerode nach Nordhausen überquert, sowie die romantische Selketalbahn, die zwischen Gernrode, Harzgerode und Hasselfelde verkehrt. Ebenfalls eine historische Bahn, aber keine Schmalspurbahn ist die sogenannte Wipperlise. Sie fährt nun schon seit fast 100 Jahren auf der Nebenbahnstrecke Klostermansfeld-Wippra durch das romantische Wippertal. Heute bringt die Traditionsbahn Eisenbahnfans einmal am Tag jeden Samstag, Sonntag und an Feiertagen von Klostermansfeld nach Wippra und zurück.

Öffentliche Verkehrsmittel im Harz

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Urlaub buchen

Hotels, Pensionen und Jugendherbergen im Harz

In zahlreichen Orten des Harzes findest du Hotels und Pensionen in unterschiedlichen Kategorien und Preisklassen. Das reicht von der kleinen Herberge bis zum luxuriösen Wellnesstempel mit großzügiger und bestens ausgestatteter Spa-Landschaft.

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Handverlesene Hotels

Im Harz findest du einige besonders exklusive Hotels, die durch individuelle Gestaltung und einen eigenen Charakter zu überzeugen wissen.

Handverlesene Auswahl einzigartiger Hotels

Harz: Angebote

Ganz besonders außerhalb der Skisaison im Winter und der Sommermonate findest du immer wieder tolle Angebote für einen Urlaub im Harz. Das umfasst Romantikwochenenden für Zwei, Wanderurlaube oder Specials zur Walpurgisnacht und anderen Feiertagen.

Zu den Angeboten für den Harz

Privatunterkünfte & Ferienwohnung im Harz

Private Unterkünfte und Ferienwohnungen stehen im Harz in großer Menge zur Verfügung. Diese sind eine günstige Möglichkeit zum Aufenthalt, außerdem oft sehr geräumig und du bist unabhängig von den Vorgaben eines Hotels.

Private Unterkunft im Harz finden

Mietwagen buchen im Harz

In vielen Orten des Mittelgebirges Harz haben verschiedene Mietwagenagenturen ihre Niederlassungen. Dort findest du unterschiedlichste Modelle ganz nach deinen Vorstellungen und Anforderungen.

Die günstigsten Mietwagen im Harz

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