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Dresden - Sächsische Schweiz

Check-in

Es liegt ein Zauber über dieser Stadt. Wenn die Morgensonne das Wasser der Elbe glitzern und die berühmte Altstadtsilhouette aufleuchten lässt, dann geraten auch die Einheimischen selbst immer wieder ins Schwärmen. Und heute mehr denn je, da die mächtige steinerne Kuppel der Frauenkirche das Stadtbild wieder komplettiert.

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Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Hier findet man Mode, Schmuck, Trödel, Bücher, Papeterie, Accessoires, Blumen in einem Dutzend origineller Läden mit Neustadtflair. Pausieren kann man beim Tee auf orientalischen Kissen im Feng-…
Nachdem das erste Opernhaus 1869 abgebrannt war, entstand 1871-78, an gleicher Stelle und wieder entworfen von Gottfried Semper, das zweite Königliche Hoftheater im Stil der italienischen…
Das beeindruckende protestantische Gotteshaus entstand 1726-43 nach Plänen von Ratszimmermeister George Bähr, der sich von den Kuppeln italienischer Kirchen hatte inspirieren lassen. Weder der…
Die einstige Residenz der Wettiner ist ein Kleinod deutscher Schlossarchitektur. Aus einer mehrfach umgebauten Burg entstand nach 1547 eines der prachtvollsten Renaissanceschlösser Deutschlands. 150…
Der Balkon Europas, 10 m über der Elbe, 500 m lang und bis zu 200 m breit. Kurfürst Friedrich August II. schenkte das Areal mit der elbseitigen Festungsanlage seinem Günstling Graf Heinrich von Br…
Den martialischen Namen verdankt die luftig-heitere Anlage ihrem Standort an der einstigen Stadtbefestigung. 1709-32 entstand hier im Auftrag Augusts des Starken und nach Entwürfen des Architekten…
1706 überließ August der Starke seiner Mätresse, der Gräfin Cosel, das Anwesen und nahm es ihr nach dem Ende der Liaison wieder weg. Ab 1720 entstand auf dem Gelände nach Plänen von Pöppelmann…
Der Schlosspark gehört zum Pillnitzer Schloss. Im Palmenhaus stehen botanische Kostbarkeiten aus Südafrika und Australien. Das berühmteste Gewächs des Schlossparks ist jedoch die Pillnitzer…

Reisezeit

Januar
mäßig
1°C
Februar
mäßig
3°C
März
mittel
8°C
April
gut
14°C
Mai
sehr gut
18°C
Lohnt einen Besuch: Das Elbhangfest am letzten Juniwochenende.
Juni
sehr gut
23°C
Juli
sehr gut
24°C
August
sehr gut
24°C
September
gut
20°C
Oktober
mittel
14°C
November
mäßig
7°C
Dresdens Weihnachtsmärkte laden zum Shoppen und vorweihnachtlichen Bummeln ein.
Dezember
gut
3°C

Die beste Reisezeit für Dresden - Sächsische Schweiz sind die Monate Mai, Juni, Juli und August. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 22° Celsius erreicht. Die sonnigsten Monate sind Mai, Juni, Juli und August mit durchschnittlich 7 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 1° Celsius bei 9 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 13° Celsius und die Nachttemperatur bei 5° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 10 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Mai, Juni und Dezember.

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Mythos Elbflorenz

Zu Füßen des neuen alten Dresdner Wahrzeichens herrscht babylonisches Sprachengewirr – Englisch, Japanisch, Bayerisch – die historische Altstadt ist fest in der Hand der Touristen. Die meisten sind auf der Suche nach einem Mythos, nach der barocken Perle an der Elbe, nach dem „deutschen Florenz“, wie Johann Gottfried Herder die sächsische Residenz einst genannt hatte. Und so drehen sich Menschen aus aller Welt auf dem Theaterplatz im Kreis, das Smartphone oder das Tablet im Anschlag, um das prachtvolle Panorama aus Hofkirche, Residenzschloss, Semperoper und der den Zwinger abschließenden Sempergalerie wenn schon nicht für die Ewigkeit, so doch für die Freunde daheim bzw. für die sozialen Netzwerke festzuhalten. Nur ein kurzer Fußweg ist es von dort zur Frauenkirche auf dem Neumarkt, 1945 zerstört, originalgetreu wiederaufgebaut und natürlich ein Muss für jeden Dresden-Besucher. Mit dem nun vollendeten Neumarktensemble wurde dem 2005 erneut geweihten Gotteshaus in den letzten Jahren eine schmucke barocke Kulisse zur Seite gestellt.

Augusts Erbe

Dass die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden heute zu den bedeutendsten der Welt zählen und sich hinter Leuchttürmen der Kunst wie dem Metropolitan Museum in New York oder dem Londoner British Museum nicht zu verstecken brauchen, ist zuallererst dem Kunstsinn und der Repräsentationssucht der einstigen sächsischen Herrscher zu verdanken. Den nachhaltigsten Eindruck hinterließ Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen, besser bekannt als „August der Starke“. Der Kurfürst galt als ausschweifend und machtbesessen, aber er verwandelte Dresden auch in eine Residenz von europäischem Format und begründete ihren Ruf als Kunst- und Kulturstadt – wofür ihm die Dresdner noch heute dankbar sind und gleich mal ein Schiff, ganze Wohnanlagen und sogar eine Fliegerschule nach ihm benannt haben. Gelegentlich trifft man Ihro Gnaden sogar „höchstpersönlich“ auf der Staße – als Stadtführer. Friedrich August II. stand seinem Vater zumindest im Kunstverständnis in nichts nach: Er holte 1754 die Sixtinische Madonna nach Dresden, bis heute das heißgeliebte Hauptwerk der Gemäldegalerie Alte Meister.

Facettenreiche Neustadt

Wer sich aus dem Kulturquartier zwischen Semperoper und Frauenkirche hinaus und auf die rechte Elbseite in die Äußere Neustadt wagt, erlebt ein ganz anderes Dresden. Die Innere Neustadt wartet in der Königstraße und den angrenzenden Gassen mit den letzten erhaltenen – inzwischen aufwendig restaurierten – barocken Bürgerhäusern samt schicken Galerien und Boutiquen auf. Aus dem Gründerzeitviertel jenseits der Bautzner Straße, schon zu DDR-Zeiten ein Zentrum der Alternativkultur, entstand nach 1990 ein vibrierender Stadtteil, jung, bunt und kreativ. Tagsüber sitzt man hier in den Cafés oder bummelt durch die Kunsthofpassage und die zahlreichen kleinen Läden, abends wird das Quartier mit Kneipen, Bars und Clubs zum angesagten Nachtschwärmermekka.

Lebensader Elbe

Trotz all der Baudenkmäler, der Fülle an Kunst und Kultur und dem legendären Szenebezirk (s. o.) ist Dresdens größter Trumpf seine Lage inmitten einer einzigartigen Landschaft. Die Elbe bestimmt das fast schon südländische Lebensgefühl in der Stadt. In weiten Bögen windet sie sich vorbei an Weinbergen, Schlössern und lauschigen Biergärten, gesäumt von breiten Wiesen, wie man sie so heute in keiner anderen europäischen Großstadt mehr findet. Die Dresdner lieben ihre Elbe. An den Flussufern trifft man sich zu Picknick und Lagerfeuer, zu Open-Air-Kino oder einer Tour auf dem Elberadweg. Das Elbhangfest, ausgetragen auf den sieben Kilometern zwischen Blauem Wunder und dem Schloss Pillnitz, ist deshalb das dresdnerischste aller Stadtfeste. Mit dem Elbsandsteingebirge samt Nationalpark Sächsische Schweiz nur wenige Kilometer elbaufwärts liegt zudem eine ganz besondere Gebirgslandschaft direkt vor der Haustür – ein Eldorado für Kletterer, Wanderer und Naturliebhaber. Und auch die Sächsische Weinstraße führt durch das Elbtal: von Dresden über Radebeul bis nach Meißen, der Wiege Sachsens.

Es ist jene ganz besondere Mischung aus Natur und Kultur, die Dresden zu einem Gesamtkunstwerk macht. Wer sich Zeit nimmt für diese Stadt, sich auf ihren Rhythmus einlässt, versteht bald, warum ihre Bewohner sie für die schönste der Welt halten. Offenheit und Neugier auf beiden Seiten vorausgesetzt, kommt man in der Straßenbahn oder beim Wein mit vielen Dresdnern schnell ins Gespräch. Wenn es darum geht, die Vorzüge ihrer Heimatstadt zu preisen, werden sie alle – egal ob jung oder alt, Ureinwohner oder Zugezogene – durchweg zu glühenden Lokalpatrioten, die nichts lieber tun, als dem interessierten Touristen ein Ohr abzukauen. Auch wenn der vielleicht nur nach dem Weg gefragt hat ...

Gut zu wissen

Anreise

Von Berlin nähert man sich Dresden über die Autobahn A 13, von Görlitz oder Eisenach über die A 4. Nimm von Westen die Abfahrt Altstadt, von Norden und Osten Hellerau.

Züge im Fernverkehr halten am Hauptbahnhof und/ oder am Bahnhof Neustadt. Eine ICE-Direkt-Verbindung besteht nach Frankfurt/ M. Reine Fahrzeit von von Berlin gut 2, von Hamburg 4 ½ und von Frankfurt/ M. gut 5 Std. Reiseservice: Tel. 030 29 70 | bahn.de

Es gibt zahlreiche Fernbusverbindungen, u. a. nach Berlin, Hamburg, München, Prag, Wien, aber (immer noch) keinen Busbahnhof. Haltestellen sind Bayrische Straße (Rückseite Hbf.), Schlesischer Platz und Hansastraße (vor und hinter Bhf. Neustadt).

Der Flughafen Dresden-Klotzsche liegt 9 km nördlich der City. Ab hier fährt die S-Bahn S2 halbstündlich (bis Hauptbahnhof 25 Min.) Eigene Autobahnabfahrt (A 4/ A 13), Flughafenauskunft: Tel. 0351 8 81 33 60 | dresden-airport.de

Strassenbahn und Bus

Das Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe umfasst 12 Straßenbahn- und 29 Buslinien. Einzelticket 3 Euro (max. 1 Std. Fahrt/ 1 Tarifzone), 4er-Karte 10,60 Euro, Kurzstrecke (nur 4er-Karte) 7 Euro. Für Gäste empfiehlt sich die Tageskarte (8 Euro, lohnt ab 3 Fahrten) oder die Familientageskarte (12,20 Euro) für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder (6–14 Jahre). Zusätzliche Tageskarte fürs Bike 2,20 Euro. Auf der Internetseite der DVB (dvb.de) gibt es unter „Tickets“ eine Übersicht über die Touristentickets. Kaufen kannst du die Fahrscheine an den Ticketautomaten und den Servicepunkten der DVB sowie als Handyticket mit der DVB mobil App. Achtung: Schwarzfahren kostet dich 60 Euro!

ALITA (Anruf-Linientaxi | Tel. 0351 8 57 11 11) verkehrt auf bestimmten Linien zu Zeiten geringer Nachfrage: 20 Min. vorher bestellen; Kosten eines normalen Fahrscheins.

Taxi-Rufservice (22–4 Uhr beim Fahrer von Straßenbahn/Bus). Nachts treffen sich die meisten Gute-Nacht-Linien am Postplatz. Für eine Fahrt ins Umland könnt ihr die S-Bahn oder einen der anderen Partner im Verkehrsverbund Oberelbe nutzen. Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) Tel. 0351 8 57 10 11 | dvb.de; Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) Tel. 0351 8 52 65 55 | vvo-online.de

Bergbahnen

Standseilbahn: Körnerplatz–Weißer Hirsch, April–Okt. tgl. alle 10–15 Min. ca. 6.30–21, Sa/So ab 9 Uhr, Nov.–März 1 Stunde kürzer. Schwebebahn: Körnerplatz–Oberloschwitz, April–Okt. tgl. alle 15 Min. ca. 10–20, Nov.–April 10– 18 Uhr | Einzelfahrt 4, Berg- und Talfahrt 6 Euro | beide

Elbfähren

Johannstadt–Neustadt, Kleinzschachwitz–Pillnitz (Autofähre), Niederpoyritz–Laubegast. Personen 1,50, PKW 4, hin und zurück 2,40/ 6,50 Euro

Schiffe

Die Dampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt verkehren von Dresden elbabwärts bis Diesbar/ Seußlitz und elbaufwärts bis Bad Schandau. 15 Anlegestellen, Tickets einfache Fahrt ab 14 Euro (z. B. bis Pillnitz 19 Euro, hin und zurück 28 Euro). Linienfahrten, Stadtfahrten bis zum Blauen Wunder, Schlösserfahrten bis Pillnitz. Außerdem Themenfahrten: u. a. Dixielandfahrten mit Live-Band, Sommernachtsfahrten, Schlager- und Partyschiff. Am 1. Mai Flottenparade, zum Stadtfest im August Dampferparade. Fahrscheine/Abfahrt Terrassenufer | Tel. 0351 86 60 90 | saechsische-dampfschifffahrt.de.

Taxi & Limo-Service

Funktaxi: Tel. 0351 21 12 11

Dresdner Chauffeurservice 8 x 8: Tel. 0351 88 88 88 88

Fahrrad/Roller

Das Radwegenetz ist nicht optimal, aber der Elberadweg (elberadweg.de), der sich 30 km am Fluss entlang durchs Stadtgebiet windet, eignet sich wunderbar für eine Radtour. Leihfahrräder bekommst du in vielen Hotels und Hostels. Über das Fahrradverleihsystem MOBI-Bike (Kooperationspartner von nextbike) stehen überall in der Stadt 1300 Mieträder zur Verfügung. Registrierung und Ausleihe (15 Min. 1 Euro, 24 Std. 15 Euro) per App oder Website (nextbike.de). Die Mietstation (Glacisstr. 5 | z. B. Cityrad 12 Euro/ Tag, eBike ab 29 Euro/ Tag | Tel. 0151 25 20 00 80 | mietstation-dresden.de) verleiht Fahrräder und eBikes. Fahrräder werden auch zum Hotel gebracht. Für kurze Wege kannst du auch in Dresden einen E-Scooter (Lime) nutzen.

Parken

In der Innenstadt gibt es so gut wie keine kostenfreien Plätze; genug gebührenpflichtige in der Altstadt, weniger in der Neustadt. Ein Parkleitsystem zeigt freie Plätze an. Preise: 2–2,50 Euro/ Std. Trotz Zentrumsnähe fast immer freie Plätze in den Parkhäusern Semperoper, Wiener Platz/ Hbf. (Altstadt) und Theresienstraße (Neustadt). Größtes Parkhaus: Centrum Galerie (Tagesgebühr 12 Euro).

Auskunft vor Ort

Tourist Information

Tel. (Mo–Sa 9–18 Uhr) 0351 50 15 01 | dresden.de/tou rismus; Informationsmaterial, Hotelzimmer, Stadtführungen, Ausflüge, Veranstaltungs-Tickets, Dresden-Welcome- Cards

Dresden Information an der Frauenkirche

März–Dez. Mo–Fr 10–19, Sa 10–18, So 10–15, Jan./Feb. Mo–Fr 10–18, Sa 10–15 Uhr | Neumarkt 2 | QF-Passage, Untergeschoss | Straßenbahnen 1, 2, 4 Altmarkt

Dresden Information im Hauptbahnhof

Mo–Fr 9–19, Sa 10–18, So 10–16 Uhr | Wiener Platz 4 | S-Bahn, Straßenbahnen 3, 7, 8, 10, Bus 66 Hauptbahnhof

Notrufe

Polizei: Tel. 110

Feuerwehr/Rettungsdienst: Tel. 112

Ärztlicher Notdienst: Tel. 116 117

Kombi-Cards

Dresden Welcome Cards: Die Dresden City- und Regio-Cards bieten freie Fahrt mit Bus und Bahn in Dresden bzw. Dresden und Umgebung sowie Ermäßigungen bei vielen touristischen Anbietern. Es gibt sie für 1, 2 oder 3 Tage, für Einzelpersonen und Familien. Wer die Öffis nicht braucht, wählt die Dresden Museums Card (2 Tage). Neben diversen Ermäßigungen gewährt sie freien Eintritt in die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen (außer Hist. Grünes Gewölbe und Kunstgewerbemus.). Erhältlich sind sie u. a. bei den Tourist-Informationen oder online. Preise: Dresden City Card (Einzel 1 Tag/2 Tage) 15/21 Euro, Dresden Regio Card (Einzel 1 Tag/2 Tage) 23/39 Euro, Dresden Museums Card (2 Tage) 25 Euro; dresden.de/tourismus

Die Tageskarte für alle Museen der Staatlichen Kunstsammlungen außer Historisches Grünes Gewölbe für 24 Euro lohnt sich nur, wenn du an einem Tag etwa mindestens die Alten Meister im Zwinger (Hausticket 14 Euro) und die Museen im Residenzschloss (Hausticket 14 Euro) oder das Albertinum (Hausticket 12 Euro) besuchen möchtest. Mit einem Euro mehr hast du mit der Dresden Museums Card für den Museumsmarathon zwei Tage Zeit.

Schlösserlandkarte: Die Karte lohnt bei einem mehrtägigen Aufenthalt in Dresden und Umgebung und bietet freien Eintritt in 50 Schlösser, Burgen und Gärten (u. a. Schloss Pillnitz, die Festungen Dresden und Königstein, Schloss Moritzburg, Albrechtsburg Meißen). Die 10-Tageskarte (auch als App) kostet 30 Euro bzw. 26,25 Euro beim Kauf von zwei Karten, zwei Kinder bis 16 Jahre sind kostenlos dabei.

Kostenlos ins Museum

Die Museen der Stadt Dresden – u. a. das Stadtmuseum, das Kügelgenhaus und die Technischen Sammlungen Dresden – bieten freitags ab 12/13 Uhr (nicht an Feiertagen) freien Eintritt. Der Besuch des Schillerhäuschens (nur Ostern–Sept. Sa/So geöffnet) ist immer kostenlos. Geburtstagskinder bekommen den Eintritt in die Museen der Staatl. Kunstsammlungen geschenkt. Außerdem heißt es bei den Kunstsammlungen: Sonntags ab 15 Uhr Eintritt frei – allerdings nicht in jedes, sondern jeden Sonntag in ein anderes Museum. Montags von 18–21 Uhr lädt das Militärhistorische Museum zum Gratisbesuch ein. Kinder und Jugendliche haben in vielen Museen gute, weil kostenlose Karten: in den Staatlichen Kunstsammlungen und im Deutschen Hygiene-Museum bis 16 und im Militärhistorischen Museum bis 17 Jahre.

Stadtbesichtigungen

Buchung und Info bei der Tourist Information (QF-Passage am Neumarkt | Mo–Fr 10–19, Sa 10–18, So 10–15, Jan./Feb. Mo–Fr 10–18, Sa 10–15 Uhr; Hauptbahnhof Mo–Fr 9–19, Sa 10–18, So 10–16 Uhr | Tel. 0351 50 15 01: Mo– Fr 9–18, Sa 9–17 Uhr | dresden.de/tourismus).

Seit 1990 bietet Igeltour (Tel. 0351 8 04 45 57 | igeltour-dresden.de) Dresden- Programme zu einer Vielzahl unterschiedlicher Themen – von Stadtteil- Geschichte(n) über Architekturund Kunsttouren bin hin zu Weinwanderungen im Dresdner Umland.

Triff den Reichsgrafen von Brühl (Erlebnisagentour Barokkokko (Tel. 0351 8 33 60 00 | barokkokko.de) oder August den Starken und die Gräfin Cosel (Hofstaat zu Dresden | Tel. 0176 39 13 16 96 | hofstaatzudresden.de). Bei seiner Stadtführung verrät das charmante „Fräulen Kerstin“ (Tel. 0177 5 97 81 61 | stadtfuehrung-dresden.de), welche Spuren Casanova in Dresden hinterlassen hat und welches das süßeste Bild der Gemäldegalerie ist. Die Roten Doppeldecker (Tel. 0351 4 94 04 04 | stadtrundfahrt-dresden.de) gehen auf Große Stadtrundfahrt. Hop-On Hop-Off: An 22 Haltestellen beliebig oft ein- und aussteigen (ein Tag 20, 1–5 Zusatztage +2 Euro/ Tag) könnt ihr bei der Stadtrundfahrt Dresden (Tel. 0351 8 99 56 70 | stadtrundfahrt.de).

In einem Trabant „erfahrt“ ihr die Stadt mit der Trabi-Safari (trabi-safari.de).

Trendbewusste cruisen mit dem Stehroller durch die Elbmetropole (Segway Tour Dresden | Tel. 0351 4 86 71 01 | seg-tour.de). Wer es bequemer mag, kann ab Schlossplatz oder Neumarkt eine Kutsche oder eine Elektrodroschke besteigen oder eine Rikscha (City-Rikscha: Tel. 0152 04 31 60 10 | Rikscha Dresden: Tel. 0351 41 89 99 55) für eine Stadtrundfahrt buchen.

Hoch in die Luft geht’s für schwerelose Ballonfahrten übers Elbtal mit Ballonfahrten Dresden (Tel. 0351 4 16 17 00 | ballon-dresden.de) oder Ballonfahrt Sachsen (Tel. 035204 23 80 04 | dresden.ballonfahrt-sachsen.de); unbedingt vorab buchen oder kurzfristig vor Ort nach Restplätzen fragen!

Aufs Wasser, sprich die Elbe, geht es mit dem Katamaran-Motorfloß (Stadt- Land-Floß-Touren (Tel. 0351 2 73 10 37 oder 0179 464 61 05 | floss-expeditionen.de) oder dem Sportboot von Elbetaxi (Tel. 0351 4 17 24 24 40 | elbe.taxi. de).

Tickets

– SZ Ticketservice (0351 48 64 20 02 | augusto-sachsen.de)

– saxTicket (in der Schauburg | Königsbrücker Str. 55 | Tel. 0351 8 03 87 44 | saxticket.de).

– Konzertkasse im Florentinum (Ferdinandstr. 12 | Tel. 0351 86 66 00 | konzertkasse-dresden.de).

Presse

Tageszeitungen: „Sächsische Zeitung“ (saechsische.de) mit Ausgehseiten (Do), „Dresdner Neueste Nachrichten“ (dnn.de), „Dresdner Morgenpost“ (tag24.de/dresden). Über das Geschehen in Stadt und Kultur informieren „SAX. Das Dresdner Stadtmagazin“ (am Kiosk | cybersax.de) und das kostenlose „Dresdner Kulturmagazin“ (dresdner.nu).

Post

Hauptpost am Antonsplatz 1 (direkt westlich der Altmarktgalerie): Mo–Fr 9.30–19, Sa 9.30–12.30 Uhr Königsbrücker Str. 21–29: Mo–Fr 9.30–19, Sa 10–13 Uhr

Toiletten

In der Altstadt gibt‘s WCs vor allem in Museen und Shoppingmalls. In der Äußeren Neustadt beteiligen sich Lokale und Händler am Projekt „Nette Toilette“ (nette-toilette-dresden.de).

Fundbüros

Fundbüro Stadt Dresden: Theaterstr. 3 | Mo, Mi 13–15 Uhr | Tel. 0351 4 88 59 96 Fundbüro Deutsche Bahn: Wartebereich Hauptbahnhof, Ausgang Bayrische Straße | Di, Fr 12–18 Uhr | Tel. 0351 4 61 32 32

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag

3. Oktober

Tag der Deutschen Einheit

31. Oktober

Reformationstag

November

Buß- und Bettag

25./26. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen

Januar

Dresdner Neujahrssingen: Szenegrößen schmettern Pop-Hits; facebook: Dresdner Neujahrssingen

Februar

SemperOpernball: DAS gesellschaftliche Highlight in der Semperoper, „Openairball“ auf dem Platz davor; semperopernball.de

März

HumorZone: fünf Tage Spaßkunst von Comedy bis Kabarett, Schirmherr ist Olaf Schubert; humorzone.de

HutBall: nur gut behütet gibt‘s Einlass zum Ball im Parkhotel Weißer Hirsch; hutball.de

April

Filmfest Dresden: internationales Kurzfilmfestival; filmfest-dresden.de

Tanzwoche: modernes Tanztheater im Projekttheater; tanzwoche.de

Mai

Flottenparade am 1. Mai ab Terrassenufer mit Dampfern und anderen Motorschiffen; saechsische-dampfschifffahrt.de

Dixieland-Festival: Seit 1971 wird Dresden im Mai zur Dixielandhauptstadt; dixielandfestival-dresden.com

Karl-May-Festtage Radebeul: Indianer- und Wild-West-Romantik am WE nach Himmelfahrt; karl-may-fest.de

Mai/Juni

Dresdner Musikfestspiele: Klassik, Weltmusik, Jazz, Tanz; wechselnde Themen; musikfestspiele.com

Juni

Bunte Republik Neustadt: Stadtteilfest mit Musik, Theater, Kunst und Partys in der Äußeren Neustadt

Elbhangfest: Ein WE mit Veranstaltungen am Elbhang zwischen Loschwitz und Pillnitz; elbhangfest.de

Filmnächte am Elbufer: Juni–Sept. Filme und Konzerte vor der Altstadtkulisse; dresden.filmnaechte.de

Juli

Museumsnacht: offene Museen und Veranstaltungen bis 1 Uhr nachts; museumsnacht.dresden.de

Scheune-Schaubuden-Sommer: Attraktionen und Sensationen auf der Hauptstraße; schaubudensommer.de

Ostrale: Biennale für zeitgenössische Kunst (Juli–Okt.); ostrale.de

August

Moritzburg Festival: Kammermusikfest u. a. in Kirche und Schloss Moritzburg; moritzburgfestival.de

Stadtfest: Musik, Kunst, Bratwurst & Bier, Dampfschifffest; canalettofest.de

Palais Sommer, Kultursommer: mehrwöchige kostenlose Open-Air-Festivals mit Konzerten, Film, Poetry, Yoga, Pleinair, Familienveranstaltungen, Juli/Aug., div. Spielorte; palaissommer.de, kultursommerdresden.de

September

Herbst- & Weinfest in Radebeul- Kötzschenbroda; mit Wandertheater- Festival; weinfest-radebeul.de

Oktober/November

Jüdische Musik- und Theaterwoche: jüdische/jiddische Kultur, versch. Locations; juedische-woche-dresden.de

November

Jazztage Dresden: Festival mit internationalen Stars, verschiedene Veranstaltungsorte; jazztage-dresden.de

Dezember

Striezelmarkt: Weihnachtsmarkt auf dem Altmarkt

Krippenspiel: Comedian Olaf Schubert als Jesus der besonderen Art; krippenspiel.com

Bloss nicht!

Parken ohne zu Zahlen

Die städtischen Parkordnungshüter sind fleißig und gnadenlos. Gebührenpflichtige Parkplätze und -häuser gibt‘s aber ausreichend. Und die Parkgebühren halten sich trotz Steigerungen in jüngster Zeit – im Vergleich zu anderen Großstädten – immer noch in Grenzen.

Beim Glühwein zu sorglos sein

Der picke-packe volle Striezelmarkt bietet beste Arbeitsbedingungen für Langfinger. Die Dresdner Polizei ist zwar vor Ort, neuerdings unterstützt von tschechischen Kollegen – doch Vorsicht ist immer noch die Mutter der Porzellankiste.

Sich beim Fantalk outen

Beim Gespräch mit Fußballfreunden ist es suboptimal, sich als Fan des FC Erzgebirge Aue oder gar von RB Leipzig zu bekennen. Zu den „Schachtern“, den Erz(gebirgs)rivalen in der 3. Bundesliga, pflegen die Dynamo-Anhänger eine innige Feindschaft. Und dass es die RasenBallsportler aus Leipzig in die 1. Liga geschafft haben, der Dresdner Traditionsverein dagegen nicht, lastet schwer auf der schwarz-gelben Seele.

Die Elbseite wechseln

Zumindest nicht während des Berufsverkehrs und mit dem Auto. Die Brücken sind Nadelöhre, an einer wird immer gerade gewerkelt, und die Augustusbrücke ist inzwischen für den Individualverkehr gesperrt. Am besten überhaupt nicht Auto fahren, man schafft in Dresden (fast) alles bequem zu Fuß oder mit Bus und Straßenbahn.

Den „Besserwessi“ herauskehren

Manch Besucher aus dem Westen landet bis heute gelegentlich im Fettnapf. Gar nicht gut kommt etwa der Satz an: „Das habt ihr wohl alles von unserem Soli gebaut.“ Was viele „Wessis“ nämlich immer noch nicht wissen: Auch die „Ossis“ selbst mussten die Soli-Euros berappen.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Als ich ein kleiner Junge war

Erich Kästner (1899–1974) schildert seine Kindheitsjahre in Dresden.

89/90

Ein „Wenderoman“: Peter Richter, 1973 in Dresden geboren, beschreibt aus der Sicht eines Teenagers jene wilde Zeit zwischen Hausbesetzung, Ausweiskontrollen, Punkkonzerten und Straßenschlachten mit Nazis: autobiografisch, fiktional, pointiert, wahrhaftig. Dem Bestseller (2015) folgte mit „Dresden Revisited“ eine schwierige Liebeserklärung an seine Heimatstadt.

Der Turm

Auf fast 1000 Seiten blickt Uwe Tellkamp zurück auf die 1980er-Jahre und das Nischendasein des Bildungsbürgertums in Dresden; 2012 wurde der Stoff als Zweiteiler für die ARD u. a. mit Jan Josef Liefers verfilmt.

Filme

Werk ohne Autor

Florian Henckel von Donnersmark verfilmte 2018 eine in weiten Teilen in Dresden angesiedelte und vom Leben des gebürtigen Dresdners Gerhard Richter inspirierte Lebensgeschichte eines Malers – und erhielt dafür eine Oscar-Nominierung. 

0-8 °C
4 h/Tag

Fakten

Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 16:36 Uhr

Anreise

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