Dresden - Sächsische Schweiz

Überblick

Willkommen in Dresden und der Sächsischen Schweiz

Es liegt ein Zauber über dieser Stadt. Wenn die Morgensonne das Wasser der Elbe glitzern und die berühmte Altstadtsilhouette aufleuchten lässt, dann geraten sogar die Dresdner selbst ins Schwärmen. Und heute mehr denn je, da die mächtige steinerne Kuppel der Frauenkirche das Stadtbild wieder komplettiert. Zu deren Füßen herrscht babylonisches Sprachengewirr: Englisch, Japanisch, Bayerisch – die historische Altstadt ist fest in der Hand der Touristen. Rund 10 Mio. Besucher zählt Dresden jedes Jahr, Tendenz steigend. Die meisten sind auf der Suche nach einem Mythos, nach der barocken Stadt Canalettos, nach dem „deutschen Florenz“, wie Johann Gottfried Herder die sächsische Residenz einst nannte.

Dresden gehört zu den begehrtesten Reisezielen in Deutschland und beeindruckt mit Baudenkmälern wie der Frauenkirche, mit Kunst und Kultur, beispielsweise in den 13 Museen der Staatliche Kunstsammlungen oder der weltberühmten Semperoper. Doch es ist die Elbe, die das Lebensgefühl bestimmt. In weiten Bögen windet sie sich durch die Stadt, vorbei an Weinbergen, herrschaftlichen Schlössern und lauschigen Biergärten, gesäumt von breiten Wiesen, wie man sie so heute in keiner anderen europäischen Großstadt mehr findet. 2004 nahm die Unesco das Dresdner Elbtal dieser Kulturlandschaft wegen in die Welterbeliste auf – infolge des heftig umstrittenen Baus der Waldschlösschenbrücke über die Elbe verlor die Stadt den Titel aber fünf Jahre später schon wieder. Die Dresdner lieben ihre Elbe, in guten wie in schlechten Zeiten. Eine Dampferfahrt oder eine Tour auf dem Elberadweg sind ganz besondere Erlebnisse. An den Flussufern trifft man sich zu Picknick und Lagerfeuer, zu Elbhangfest und Open-Air-Kino. Nicht zuletzt dienten die Elbwiesen beim Rekordhochwasser im August 2002 als natürlicher Überflutungsraum und bewahrten die Stadt vor noch Schlimmerem. Dank steigender Wasserqualität sind nicht nur Elbebiber, Fischotter und Elblachs zurückgekehrt, sondern auch Menschen wagen sich immer häufiger ins kühle Nass.

Und dann ist da noch das Umland. Mit dem Elbsandsteingebirge samt dem Nationalpark Sächsische Schweiz liegt eine aufregende Landschaft direkt vor der Haustür – ein Eldorado für Kletterer und Wanderer. Im Umkreis von weniger als einer Autostunde findet man in Moritzburg, Weesenstein oder Großsedlitz einzigartige Schlösser und Parks. Und auch die Sächsische Weinstraße führt durch das Elbtal: von Dresden über Radebeul und Meißen bis nach Diesbar-Seußlitz.

Video

Bilder

Bildergalerie starten

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Ansicht:
Alle Sehenswürdigkeiten Alle Hotels & Übernachtungsmöglichkeiten Alle Restaurants Alle Aktivitäten

Beliebte Regionen in Dresden - Sächsische Schweiz

Sortierung:

Reisezeit Dresden - Sächsische Schweiz

Januar
mäßig
1°C
Februar
mäßig
3°C
März
mittel
8°C
April
gut
14°C
Mai
sehr gut
18°C
Lohnt einen Besuch: Das Elbhangfest am letzten Juniwochenende.
Juni
sehr gut
23°C
Juli
sehr gut
24°C
August
sehr gut
24°C
September
gut
20°C
Oktober
mittel
14°C
November
mäßig
7°C
Dresdens Weihnachtsmärkte laden zum Shoppen und vorweihnachtlichen Bummeln ein.
Dezember
gut
3°C
MARCO POLO Reiseführer
MARCO POLO Reiseführer Dresden, Sächsische Schweiz
MARCO POLO Reiseführer Dresden, Sächsische Schweiz
12,99 €
≫ Jetzt kaufen
Auch als E-Book erhältlich
MARCO POLO Mach`s in Dresden
MARCO POLO Mach`s in Dresden
10,00 €
≫ Jetzt kaufen

Wetter & Klima

kachelmannwetter.com
Freitag / 10.04.2020
Vormittags
10 °C
Nachmittags
17 °C
Abends
12 °C
Samstag / 11.04.2020
Vormittags
7 °C
Nachmittags
17 °C
Abends
13 °C
Sonntag / 12.04.2020
Vormittags
14 °C
Nachmittags
-
Abends
-
Mehr Wetterinfos

Anreise

Frankfurt am Main
Dresden - Sächsische Schweiz
Route planen
In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

Auftakt

Entdecken Sie Dresden!

Es liegt ein Zauber über dieser Stadt. Wenn die Morgensonne das Wasser der Elbe glitzern und die berühmte Altstadtsilhouette aufleuchten lässt, dann geraten sogar die Dresdner selbst ins Schwärmen. Und heute mehr denn je, da die mächtige steinerne Kuppel der Frauenkirche das Stadtbild wieder komplettiert. Zu deren Füßen herrscht babylonisches Sprachengewirr: Englisch, Japanisch, Bayerisch – die historische Altstadt ist fest in der Hand der Touristen. Rund 10 Mio. Besucher zählt Dresden jedes Jahr, Tendenz steigend. Die meisten sind auf der Suche nach einem Mythos, nach der barocken Stadt Canalettos, nach dem „deutschen Florenz“, wie Johann Gottfried Herder die sächsische Residenz einst nannte.

Dresden gehört zu den begehrtesten Reisezielen in Deutschland und beeindruckt mit Baudenkmälern, mit Kunst und Kultur. Doch es ist die Elbe, die das Lebensgefühl bestimmt. In weiten Bögen windet sie sich durch die Stadt, vorbei an Weinbergen, herrschaftlichen Schlössern und lauschigen Biergärten, gesäumt von breiten Wiesen, wie man sie so heute in keiner anderen europäischen Großstadt mehr findet. 2004 nahm die Unesco das Dresdner Elbtal dieser Kulturlandschaft wegen in die Welterbeliste auf – infolge des heftig umstrittenen Baus der Waldschlösschenbrücke über die Elbe verlor die Stadt den Titel aber fünf Jahre später schon wieder. Die Dresdner lieben ihre Elbe, in guten wie in schlechten Zeiten. Eine Dampferfahrt oder eine Tour auf dem Elberadweg sind ganz besondere Erlebnisse. An den Flussufern trifft man sich zu Picknick und Lagerfeuer, zu Elbhangfest und Open-Air-Kino. Nicht zuletzt dienten die Elbwiesen beim Rekordhochwasser im August 2002 als natürlicher Überflutungsraum und bewahrten die Stadt vor noch Schlimmerem. Dank steigender Wasserqualität sind nicht nur Elbebiber, Fischotter und Elblachs zurückgekehrt, sondern auch Menschen wagen sich immer häufiger ins kühle Nass.

Die größte Katastrophe seiner Geschichte erlebte Dresden, als britische und amerikanische Bomber in der Nacht des 13. und am darauffolgenden 14. Februar ihre todbringende Last über der Stadt ausklinkten. In einem gewaltigen Feuersturm wurde nahezu die gesamte Innenstadt ausgelöscht, 25 000 Menschen starben. Keiner hätte damals geglaubt, dass aus dem Trümmerfeld jemals wieder ein Ort erstehen könnte, der den Namen Elbflorenz verdient. Doch die Dresdner gaben ihre Stadt nicht auf. Schon am 10. Juli 1945 öffnete das Interimstheater Dresdner Bühnen in der Glacisstraße seine Pforten, mit Erich Ponto als „Nathan der Weise“. Nur einen Monat später begann der Wiederaufbau des Zwingers. Die ebenfalls schwer getroffene und ausgebrannte Semperoper erlebte nach einer Jahre andauernden Rekonstrunktion am 13. Februar 1985 – auf den Tag genau genau vier Jahrzehnte nach ihrer Zerstörung – ihre feierliche Neueinweihung.

Im Herbst 1989 wagten Dresdner Bürger einen ganz anderen Neubeginn, als sie mit friedlichem Protest am 8. Oktober den DDR-weit ersten Dialog mit der Staatsmacht ertrotzten, der schließlich das Ende eines ganzen Systems einläutete. Die politische Wende ermöglichte auch die Wiedergeburt eines weiteren Dresdner Wahrzeichens – der Frauenkirche. Ihre Ruine war als Mahnmal gegen den Krieg zu einem Symbol der Friedensbewegung geworden, weshalb bei weitem nicht alle Dresdner den Wiederaufbau begrüßten. Während der Jahre ihres für alle sichtbaren Wachsens geriet die Frauenkirche jedoch nicht nur zum Sinnbild ostdeutschen Aufbauwillens und Dresdner Bürgerstolzes, sondern durch das Zusammenwirken von Menschen aus der ganzen Welt auch zu einem eindrucksvollen Zeichen der Versöhnung. Im Oktober 2005 erfolgte die Weihe des in neuem alten Glanz wiedererstandenen Gotteshauses.

1748 schuf der venezianische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, mit seinem Panoramabild „Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke“ eine der berühmtesten Dresden-Ansichten überhaupt. In natura gibt es den „Canalettoblick“ von den Elbwiesen unterhalb des Hotels The Westin Bellevue, in Öl auf Leinwand in der Gemäldegalerie Alte Meister. Deren Bilder, wie auch die meisten anderen Schätze der Dresdner Museen, überstanden die Kriegswirren durch Auslagerung und kehrten nach der Beschlagnahme durch die Rote Armee und den Abtransport in die Sowjetunion ab Mitte der 1950er-Jahre an die Elbe zurück. Dass die zwölf Museen der Staatlichen Kunstsammmlungen Dresden heute zu den bedeutendsten der Welt zählen, ist zuallererst dem Kunstsinn und der Repräsentationssucht der einstigen sächsischen Herrscher zu verdanken. Den nachhaltigsten Eindruck hinterließ Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen und als August II. zudem König von Polen, besser bekannt als „August der Starke“. Man sagt ihm nach, dass er mit bloßen Händen Hufeisen verbiegen konnte und auch sonst ganz gut bei Kräften war. Neben seinem einzigen legitimen Sohn und Nachfolger, Schöngeist und Kunstsammler wie sein Vater, soll er zahlreiche weitere Kinder gezeugt haben – die Zahlen schwanken zwischen 9 und 365! Der Kurfürst galt als ausschweifend und machtbesessen, aber er machte aus Dresden auch eine Residenz von europäischem Format und begründete ihren Ruf als Kunst- und Kulturstadt.

Die musikalische Tradition Dresdens hat ihre Ursprünge lange vor Augusts Zeit. Der Kreuzchor existiert bereits seit dem 13. Jh., die Staatskapelle seit 1548. In der Dresdner Operngeschichte finden sich Namen wie Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Richard Strauss. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jhs. entwickelte sich Dresden unter der Ägide von Mary Wigman und Gret Palucca zu einem Zentrum des avantgardistischen Tanztheaters. Viele Touristen erleben noch immer ein Dresden zwischen „Sixtinischer Madonna“ und „Rosenkavalier“. Wer sich über das Kulturquartier zwischen Zwinger, Semperoper und Frauenkirche hinauswagt, ist nicht selten erstaunt über das „andere“ Dresden, seine Vielfalt und Lebendigkeit. In der rechtselbischen Inneren Neustadt etwa trifft man auf liebevoll sanierte barocke Bürgerhäuser, charmante Einkaufspassagen – und noch mehr Museen. Ein Stück weiter nördlich beginnt jenseits von Albertplatz und Bautzner Straße die Äußere Neustadt. In dem von Kriegszerstörungen weitgehend verschonten Gründerzeitviertel war schon zu DDR-Zeiten eine aufmüpfige Alternativkultur gewachsen, bis heute ist der Stadtteil beliebte Wohnadresse von Studenten, Künstlern und Lebenskünstlern. Unablässig entstehen neue Läden, Kneipen und Cafés. Galerien präsentieren zeitgenössische Kunst und die Cineasten-Kinos Schauburg und Thalia halten die Filmkunst am Leben, Clubs und Bars sind bis in den frühen Morgen geöffnet. Zuguterletzt wird hier seit 1990 jeden Sommer für drei Tage die „Bunte Republik Neustadt“ ausgerufen.

Auch wer es beschaulich-romantisch liebt, kommt in Dresden und Umgebung auf seine Kosten. Dass wussten zu Beginn des 19. Jhs. schon die deutschen Romantiker, denen im Kügelgenhaus in der Hauptstraße ein kleines Museum gewidmet ist. Der Große Garten lädt zum Spazieren oder zu einer Bootstour auf dem Carolasee ein. In der Blasewitzer Goetheallee und auf dem Weißen Hirsch kann man mondäne Villen bestaunen, vom Luisenhof bei Kaffee und Kuchen die Aussicht genießen. Der Weg zum Schloss Pillnitz am Stadtrand führt vorbei an alten Dorfkernen und üppigen Gärten. Entlang der Elbe offerieren Restaurants und Biergärten regionale Spezialitäten: Kartoffelsuppe, Sauerbraten und Quarkkeulchen, Radeberger Pilsner und sächsischen Wein. Und dann ist da noch das Umland. Mit dem Elbsandsteingebirge samt dem Nationalpark Sächsische Schweiz liegt eine aufregende Landschaft direkt vor der Haustür – ein Eldorado für Kletterer und Wanderer. Im Umkreis von weniger als einer Autostunde findet man in Moritzburg, Weesenstein oder Großsedlitz einzigartige Schlösser und Parks. Und auch die Sächsische Weinstraße führt durch das Elbtal: von Dresden über Radebeul und Meißen bis nach Diesbar-Seußlitz.

Bei aller Gemütlichkeit ist Dresden aber auch eine Stadt, in der Zukunftsvisionen und Erfindungsreichum Tradition haben: Kaffeefilter, Büstenhalter und Reiseschreibmaschine, das europäische Porzellan, die erste deutsche Dampflokomotive und die Spiegelreflexkamera sind „made in Dresden“. Heute ist die Elbestadt ein dynamischer Wirtschaftsstandort und ein Hightech-Zentrum von Rang. Neben Betrieben aus traditionell hier beheimateten Wirtschaftszweigen wie Maschinen-, Anlagen- und Flugzeugbau oder der pharmazeutischen Industrie haben sich in den letzten 20 Jahren rund 1200 Firmen aus den Bereichen Mikroelektronik, Bio- und Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnik und Photovoltaik hier angesiedelt und aus dem einstigen „Tal der Ahnungslosen“ (im Elbtal gab es keinen West-Fernsehempfang) ein „Silicon Saxony“ gemacht.Mehr als 20 Institute – u. a. Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft, Leibnitz- und Helmholtzgemeinschaft – sowie mehrere Innovationszentren begründen Dresdens Stellung als führender Forschungsstandort in den neuen Bundesländern. Für Nachschub an qualifiziertem Personal sorgen u. a. die Technische Universität und die 1992 gegründete Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Die Arbeitslosenquote liegt in Dresden seit Jahren unter dem ostdeutschen Durchschnitt. Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die augenfällige Lebensqualität machen die Stadt für junge Menschen attraktiv.

Auch mehr als zwei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung ist das 800 Jahre alte Dresden eine Stadt der Baustellen. In dem von Kriegszerstörungen hart getroffenen Ring um die Altstadt wartet noch manche Brachfläche auf Erweckung. Dass es moderne Architektur hier nicht immer leicht hat, liegt an der hingebungsvollen Liebe der Einheimischen zum alten Dresden sowie an den schlechten Erfahrungen der letzten 60 Jahre: Dem sozialistischen Plattenbau-Einerlei folgte nach der Wende manch gesichtsloser Neubau. Und so ist auch das umfangreichste innerstädtische Bauvorhaben, die Gestaltung des Neumarkts, vom Richtungsstreit „Tradition gegen Moderne“ bestimmt. Dresden lebt von und mit seinen Gegensätzen. Wer sich Zeit nimmt für diese Stadt, sich auf ihren Rhythmus einlässt, versteht, warum ihre Bewohner derart glühende Lokalpatrioten sind – die zudem nichts lieber tun, als die Vorzüge ihrer Heimatstadt zu preisen. Offenheit und Neugier vorausgesetzt, kommt man – egal ob in der Straßenbahn oder beim Wein – mit den Dresdnern schnell ins Gespräch. Und neben unbezahlbaren Experten-Tipps gibt's dann bisweilen spannende Lebensgeschichten als Zugabe.

Wohin zuerst?

Sehenswertes

Theaterplatz: Hier stehen Semperoper, Zwinger und Residenzschloss. Und zur Frauenkirche am Neumarkt sind es über die Brühlsche Terrasse oder vorbei am Fürstenzug nur 5 Minuten. Am Theaterplatz halten die Straßenbahnen 4, 8 und 9. Autofahrer finden in der Tiefgarage Semperoper (Devrientstraße) fast immer Platz.

Einkaufen

Kaufhäuser und Ladenketten liegen an der Prager Straße. Hippe Läden der unterschiedlichsten Art findet man in der Äußeren Neustadt. Rund um die Königstraße geht es mit Boutiquen, Galerien und Antiquitätengeschäften nobler zu. Hübsche kleine Geschäfte mit allerlei Schönem gibt es rund um den Loschwitzer Körnerplatz.

Am Abend

Nachtschwärmer-Mekka und Zentrum der Clubkultur ist die Äußere Neustadt. In der Louisen-, Alaun- oder Görlitzer Straße liegen Bars und Szenelokale dicht an dicht (Straßenbahnen Albertplatz).

Praktische Hinweise

Anreise

Von Berlin über die A 13, von Görlitz, Jena, Eisenach, Aachen über die A 4. Nehmen Sie von Westen die Abfahrt Altstadt, von Norden Hellerau.

Züge im Fernverkehr halten am Hauptbahnhof und/oder am Bahnhof Neustadt. ICE-Direkt-Verbindung nach Frankfurt/Main. 0180 5996633www.bahn.de

Flughafen Dresden-Klotzsche, 9 km nördlich der City. Ab hier S-Bahn S2 halbstündlich (bis Hauptbahnhof 22 Min.) Eigene Autobahnabfahrt (A 4/A 13), 0351 8813360www.dresden-airport.de

Auskunft
Tourist Information

0351 501501www.dresden.de/tourismus Informationsmaterial, Hotelzimmer, Stadtführungen, Ausflüge, Veranstaltungs-Tickets, Dresden-City/Regio-Cards.

Dresden Information an der Frauenkirche: Neumarkt2QF-Passage, UntergeschossMo–Fr 10–19, Sa 10-18, So 10–15 UhrStraßenbahnen1, 2, 4Altmarkt

Art & Info: Tgl. 10–18 UhrResidenzschlossTaschenberg, Ecke Schlossstraße0351 49142000Straßenbahnen1, 2, 4Altmarkt

Dresden Information im Hauptbahnhof: Mo–So 9–19 UhrWiener Platz4S-Bahn, Straßenbahnen3, 7, 8, 10HauptbahnhofBus66Hauptbahnhof

Dresden-Cards

Mit den 1- und 2-Tages-Dresden-City-Cards haben Sie freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Dresdner Stadtgebiet, mit den 3- und 5-Tages-Dresden-Regio-Cards zusätzlich im Umland. Mit den Cards erhalten Sie außerdem freien (bei der 1-Tages-Card ermäßigten) Eintritt in die 12 Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (außer Historisches Grünes Gewölbe, aber inkl. Sonderausstellungen) und Ermäßigungen bei bis zu 120 Partnern. Alle Karten als Single- oder Familiencard. Erhältlich bei der Tourist-Information, den Dresdner Verkehrsbetrieben oder in Hotels. Preisbeispiel: 2-Tages-Dresden-City-Card 26 Euro (Single), 48 Euro (Familie). www.dresden.de/tourismus

Fahrrad/Roller

Das Radwegenetz ist bislang nicht optimal, aber der Elberadweg (www.elberadweg.de), der sich rund 30 km am Fluss entlang durch das Stadtgebiet windet, eignet sich wunderbar für eine Radtour. Leihfahrräder bekommen Sie in vielen Hotels und Fahrradläden. Das Fahrradverleihsystem nextbike www.nextbike.de1 Euro/Std., 8 Euro/Tagca. März–Okt. hat in Dresden ca. 30 Verleihpunkte mit 120 Fahrrädern. Registrieren und Ausleihen unter 030 69205046 (oder per nextbike-App). Die Mietstation3 Stationen: Altstadt, Neustadt, Hauptbahnhof0351 79525570www.mietstation-dresden.deCityrad 8 Euro/Tag, eBike 21 Euro/Tag, eRoller 17 Euro/Tag verleiht neben Fahrrädern auch eBikes und Motorroller.

Notrufe

Polizei110

Feuerwehr/Rettungsdienst112

Ärztlicher Notdienst01 9292

Öffentlicher Nahverkehr
Bahn und Bus

Das Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe umfasst 12 Straßenbahn- und 29 Buslinien. Einzelticket (2 Euro, max. 1 Std. Fahrt/1 Tarifzone). Für Gäste lohnt sich die Tageskarte (5,50, ermäßigt 4,50 Euro) oder die Familientageskarte (8 Euro) für maximal zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder von 6 bis 14 Jahren. Diese gelten auch für die Fähren, außerdem Ermäßigung bei den Bergbahnen. Ebenfalls günstig: die Dresden-City- oder Regio-Cards. Auf der Internetseite der DVB gibt es unter „Tickets & Tarife“ eine Übersicht über die Touristentickets.

ALITA0351 8571111) auf bestimmten Linien zu Zeiten geringer Nachfrage, 20 Min. vorher bestellen, Kosten eines normalen Fahrscheins. Taxi-Rufservice (22–4 Uhr beim Fahrer von Straßenbahn/Bus). Nachts treffen sich die meisten Gute-Nacht-Linien am Postplatz. Für eine Fahrt ins Umland können Sie die S-Bahn oder einen der anderen Partner im Verkehrsverbund Oberelbe nutzen. Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB)0351 8571011www.dvb.de; Verkehrsverbund Oberelbe (VVO)0351 8526555www.vvo-online.de

Bergbahnen

Standseilbahn: Körnerplatz–Weißer Hirsch, April–Okt. tgl. alle 10–15 Min. ca. 6.30–21, Sa/So ab 9 Uhr, Nov.–März 1 Stunde kürzer. Schwebebahn: Körnerplatz–Oberloschwitz, April–Okt. tgl. alle 15 Min. ca. 9.30–20, Nov.–März 10–18 UhrEinzelfahrt 3, Berg- und Talfahrt 4 Euro, ermäßigt 2 bzw. 2,50 Euro beide

Elbfähren

Johannstadt–Neustadt, Kleinzschachwitz–Pillnitz (Autofähre), Niederpoyritz–Laubegast. Personen 1,50, PKW 3,50, hin und zurück 2/6 Euro

Schiffe

Die Dampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt verkehren von Dresden elbabwärts bis Diesbar/Seußlitz und elbaufwärts bis Bad Schandau. 14 Anlegestellen, Tickets einfache Fahrt 3,60–22,20 Euro (bis Pillnitz z. B. 13,50, Hin- und Rückfahrt 17,50 Euro). Linienfahrten, Stadtrundfahrt zu Wasser, Schlösserfahrt. Außerdem regelmäßige Sonderfahrten: u. a. Dixielandfahrten mit Liveband, Sommernachtsfahrten inkl. Getränke und Musik, Sonntagslunch mit Buffet, Schwimmende Kochkurse, Abendfahrten. Am 1. Mai Flottenparade, zum Stadtfest im August Dampferparade. Fahrscheine/Abfahrt Terrassenufer0351 866090www.saechsische-dampfschiffahrt.de.

Parken

In der Innenstadt gibt es so gut wie keine kostenfreien Plätze; genug gebührenpflichtige in der Altstadt, weniger in der Neustadt. Ein Parkleitsystem zeigt freie Plätze an. Preise: 0,50–2 Euro/Std. Trotz Zentrumsnähe fast immer freie Plätze in den Parkhäusern Semperoper, Wiener Platz/Hbf. (Altstadt) und Theresienstraße (Neustadt). Größtes Parkhaus in der Centrum Galerie (günstiger Tagestarif).

Stadtbesichtigungen

Bei der Tourist Information0351 501501www.dresden.de/tourismus in der QF-Passage am Neumarkt können Sie sich über Stadtrundgänge und -fahrten informieren und buchen.

Seit 1990 bietet Igeltour0351 8044557www.igeltour-dresden.de Dresden-Programme zu einer Vielzahl unterschiedlicher Themen. Regelmäßig: Altstadtstreifzug jeden Samstag 14 Uhr ab Theaterplatz/Reiterstandbild, Nachtführung (April–Okt.) jeden Freitag ab Zwinger/Kronentor (beide nicht am Stadtfestwochenende).

Bei den „Schauspielerischen Stadtführungen mit Animation“ der Erlebnisagentur Barokkokko0351 8336000www.barokkokko.de treffen Sie den Reichsgrafen von Brühl oder Porzellanerfinder Böttger. „Zufällige“ Begegnungen mit August dem Starken und seiner Mätresse Gräfin Cosel vermittelt der Schauspieler Klaus-Dietmar Matthes (0351 4116756www.programmgestaltung-matthes.de). Das charmante „Fräulein Kerstin“ (0351 8019048www.stadtfuehrung-dresden.de) erklärt Ihnen augenzwingernd – „mit Witz und Wissen“ – ob August der Starke wirklich Hufeisen biegen konnte oder wie viele Rosinen in einen Dresdner Stollen gehören.

Die Roten Doppeldecker0351 4940404www.stadtrundfahrt-dresden.de gehen täglich auf Große Stadtrundfahrt und weitere Touren. An 22 Haltestellen beliebig oft ein- und aussteigen (ein Tag 20, Zusatztag 2 Euro) können Sie bei der Stadtrundfahrt Dresden0351 8995650www.stadtrundfahrt.de. Die Videobustour0351 47949251www.videobustour.deMärz–Okt. einmal im Monat verspricht eine „Zeitreise durch Dresden“. Auf Monitoren werden während der Fahrt historische Film-, Bild- und Tondokumente eingespielt.

Am Steuer eines Trabant „erfahren“ Sie die Stadt mit der Trabi-Safari0351 82120143www.trabi-safari.de auf ganz eigene Weise. Trendbewusste sorgen mit einer Segway-Tour durch Dresden für Aufsehen. Oder bei einer Fahrt mit dem ConferenceBike0351 2060923www.cbikes.de für sieben Personen. Wer es dagegen historisch angehaucht mag, kann ab Schlossplatz oder Neumarkt einen der Pferdeomnibusse oder eine Kutsche besteigen, die neuerdings immer häufiger im Stadtbild auftauchen.

Rundflüge und Ballonfahrten über Stadt und Umland bietet der Fliegerservice August der Starke0351 8815555www.rundflugdresden.de.

Taxi & Rikscha

Funktaxi: 0351 211211, Taxi-, Limousinen & Chauffeurservice 8 x 8: 0351 88888888, 8 x 8-Rikscha: 0351 41899955, Rikscha-Service: 0351 8030770, City-Rikscha 0152 04316010 und Rikscha-Taxi: 0160 92708603

Tickets

TicketcentraleSporergasse90351 4866666www.ticketcentrale.de.

saxTicketSchauburg/SeiteneingangKönigsbrücker Str.550351 8038744www.saxticket.de.

Konzertkasse im FlorentinumFerdinandstr.120351 8666011www.konzertkasse-dresden.de.

Was kostet wie viel?

Kaffee

2,20–3 Euro für einen Latte macchiato im Café

Stollen

18–25 Euro für einen Rosinenstollen, 2 kg

Bier

2,50–3,50 Euro für ein Radeberger Pilsner, 0,4 l

ÖPNV

5 Euro Tageskarte Einzelperson

Rikscha

Ca. 10 Euro für 30–40 Minuten

Frauenkirche

8 Euro Kuppelaufstieg

Low Budg€t

Sehenswertes

Für einen Besuch des Botanischen Gartens können Sie die Geldbörse in der Tasche lassen.

„Eintritt frei“ heißt es auch Fr nach 12 Uhr (außer feiertags) in den Museen der Stadt Dresden. Dazu gehören u. a. das Stadtmuseum, das Kügelgenhaus und die Technischen Sammlungen (www.museen-dresden.de).

Essen & Trinken

So macht Fastfood Spaß: Im VapianoSt. Petersburger Straße26Zugang von Prager Str.0351 4824864tgl. 11–24 UhrStraßenbahnen3, 7–9, 11Walpurgisstraße gibt’s Pizza & Pasta, lecker und preiswert (alles unter 10 Euro).

Große Küche zu kleinen Preisen (Mo–Fr 12-15 Uhr9,50 Euro): Businesslunch im Kastenmeiers, Quicklunch im Ontario, Tagesgericht im Bistro des Hotels Bülow PalaisKönigstr.14.

Einkaufen

ChicsaalBöhmische Straße4Straßenbahnen3, 6–8, 11Albertplatz: Hippe Secondhand-Klamotten der letzten 60 Jahre.

Second SeasonRähnitzgasse22Straßenbahnen4, 8, 9Neustädter Markt: Die kleine Boutique bietet exklusive Mode aus zweiter Hand. Mit etwas Glück findet man Schnäppchen von Armani, Gucci oder Versace.

Am Abend

In den Spielstätten des Staatsschauspiels (Schauspielhaus und Kleines Haus) kosten die Tickets an den Blauen Tagen (zu finden im Spielplan) in allen Preisgruppen 10 Euro (ermäßigt 6,50). 0351 4913555www.staatsschauspiel-dresden.de

Die meisten Kinos haben zwischen Montag und Mittwoch einen oder zwei Kinotage, an denen die Kinokarten 1–2 Euro billiger sind.

Übernachten

City-HerbergeLingnerallee30351 4859900www.cityherberge.de314 BettenStraßenbahnen1–4, 7, 12Busse75, 82Pirnaischer Platz: spartanisch, aber günstig und zentral. Zimmer für 1–4 Gäste. DZ ab 66 Euro (Hotel), ab 41 Euro (Hostel), jeweils inkl. Frühstück, Mehrbettzimmer preiswerter.

Jugendgästehaus DresdenMaternistraße220351 492620www.dresden.jugendherberge.de480 BettenS-Bahn, Straßenbahnen1, 2, 7, 10, 12Freiberger StraßeBus94Schweriner Straße: zentrumsnahe Jugendherberge (nur mit Jugendherbergsausweis). Ab 22,50/Pers. inkl. Frühstück.

CVJM-JugendschiffUferstr.140351 8945850www.cvjm-sachsen.de/jugendschiff59 Betten 2- und 3-Bett-Kabinen mit DU/WC. Ab 35,50 Euro/Pers. inkl. Frühstück.

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Januar

Neujahr

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag

3. Oktober

Tag der Deutschen Einheit

31. Oktober

Reformationstag

November

Buß- und Bettag

25./26. Dezember

Weihnachten

Feste & Veranstaltungen
Februar

SemperOpernballwww.semperopernball.de: das gesellschaftliche Highlight

April

Filmfest Dresden0351 829470www.filmfest-dresden.de: internationales Kurzfilmfestival, verschiedene Spielstätten v. a. in der Äußeren Neustadt

Internationale Tanzwoche0351 8107600www.tanzwoche.de: modernes Tanztheater

Mai

Flottenparadewww.saechsische-dampfschiffahrt.de am 1. Mai ab Terrassenufer mit historischen Raddampfern

Dixieland-Festivalwww.dixieland.de: Seit 1971 wird Dresden im Mai zur Hauptstadt des Dixieland.

Karl-May-Festtage Radebeul0351 8311600www.karl-may-fest.de: Indianer, Pow Wow und Wild-West-Romantik, am Wochenende nach Himmelfahrt

Mai/Juni

Dresdner Musikfestspiele0351 65606700www.musikfestspiele.com: Musikfestival, Klassik, Weltmusik, Jazz, Tanz. Wechselnde Themen

Juni

Bunte Republik Neustadt: Stadtteilfest mit Musik, Theater, Kunst und Partys in der Äußeren Neustadt

Elbhangfest0351 2683832www.elbhangfest.de: Ein Wochenende mit Veranstaltungen am Elbhang zwischen Loschwitz und Pillnitz

Filmnächte am Elbufer0351 899320www.filmnaechte-am-elbufer.de: zwischen Juni und September Filme und Konzerte vor der Altstadtkulisse

Juli

Museums-Sommernachtwww.dresden.de: offene Museen und Veranstaltungen bis 1 Uhr nachts

Scheune-Schaubuden-Sommer0351 32355640schaubudensommer.de: Attraktionen und Sensationen im Hof der „Scheune“

August

Moritzburg Festival0351 8105495www.moritzburgfestival.de: kleines, aber feines Kammermusikfest u. a. in Kirche und Schloss Moritzburg

Stadtfestwww.dresdner-stadtfest.com: mit diversen Bühnen, Musik, Kunstaktionen, Bratwurst und Bier

September

Herbst & Weinfest0351 8311600www.weinfest-radebeul.de in Radebeul-Kötzschenbroda: Weine von der Sächsischen Weinstraße; Wandertheater-Festival

Oktober

Tonlagen – Dresdner Festival der zeitgenössischen Musik0351 8893884www.hellerau.org: Alle zwei Jahre, u. a. im Festspielhaus Hellerau

November

Jazztage Dresden0351 4540304www.jazztage-dresden.de: Festival mit internationalen Stars. Verschiedene Veranstaltungsorte

CYNETart0351 8896665t-m-a.de/cynetart: Internationales Festival für computergestützte Kunst

Dezember

Striezelmarkt: einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands, Marktprivileg seit 1434, Altmarkt

Krippenspielwww.krippenspiel.com: Comedian Olaf Schubert als Jesus der besonderen Art. Chance auf Tickets nur im Vorverkauf!

Im Trend

Früher Film
Guten Morgen

Sonntagmorgens geht's ins Kino. Ausgeschlafene treffen sich ca. einmal im Monat im Programmkino Ost zum FrühstyxkinoSchandauer Str.73. Oder zu Frühstück bei Kiffany's im Kino in der FabrikTharandter Straße33. Mittwochs um 10 gibt es im und alle zwei Wochen donnerstags im. Bei beidem wird vor dem Film Kaffee und Gebäck gereicht.

Brot & Spiele
Bar mit Brettspiel

In Dresdens Lokalen grassiert das Spielefieber. Die erste Brettspielkneipe der Stadt heißt TriangelArnoldstraße16 und wartet mit 600 verschiedenen Games auf. Im StilbruchBöhmische Straße30 heißt der Salat „Kaninchenfutter“ und das fruchtige Hähnchencurry „Geflügelobstler“. In den Regalen türmen sich Spiele von „Abalone“ bis „Zombies!!!“. Im BarnebyGörlitzer Straße11, der Spielebar mit Biergarten, gibt es Brettspiele und zudem regelmäßige Pokerturniere.

Balance halten
Personal Transporter

Das Fahren mit dem elektrisch angetriebenen mag gewöhnungsbedürftig aussehen, ist aber kinderleicht und macht viel Spaß. Buchen Sie eine geführte Tour oder mieten Sie einen Segway und rollen Sie durch den Großen Garten oder den Elberadweg entlang. S & V Mobility0351 7957699www.dresden-roller.de, R & L Segway0351 44693404www.dresdensegway.com oder Segway Tour Dresden0351 4867101www.seg-tour-dresden.de .

Toller Hecht
Quartier mit Potential

Das Hechtviertel zwischen Stauffenbergallee, Königsbrücker und Hansastraße mausert sich langsam zu Dresdens neuem In-Stadtteil. Beginnen Sie Ihren Hecht-Streifzug – je nach Uhrzeit – mit einem Frühstück oder einem herzhaften Mittags-Snack im Tiki im HechtRudolf-Leonhard-Str.26, Vegetarier und Veganer speisen ab 12 Uhr im Falschen HasenRudolf-Leonhard-Str.3. Originelle kleine Läden laden zum Stöbern ein: Das handmadeRudolf-Leonhard-Str.34 überzeugt mit handgemachten Geschenken und Accessoires. Wer abends zu Konzert, Theateraufführung oder Vernissage in die gläsern überdachte Theaterruine Sankt PauliKönigsbrücker Platzwww.theaterruine.de geht, kann sich zuvor im Salon SchnitteSeitenstr.3 noch die Haare schön machen lassen. Der richtige Ort für einen Wein am Abend ist das LeonardoRudolf-Leonhard-Straße24Sa/So auch Brunch, die Stammkneipe der Hechtbewohner.

Mit Haut und Haar
Grün

Nur keine Sorge! Auch beim Naturfriseur kommen Ihre Strähnen nicht zu kurz. Der Friseurladen DresdenSebnitzer Straße52 verzichtet jedoch auf umwelt- und haarschädigende Anwendungen und Pflegeprodukte. Naturkosmetik finden Sie bei Touch of NatureBöhmische Str.9 eine schützende Textilhülle gibt es bei Baum & Wolle NaturmodenAlaunstr.13c. Und auch vor der Gastronomie macht das grüne Denken nicht Halt. In der Stadt hat der erste energieeffiziente StarbucksAltmarkt7 eröffnet. An ihm sollen sich alle künftigen Filialen orientieren.

Bloss nicht

Den Finger in die Wunde legen

Lassen Sie das leidige Thema „Waldschlösschenbrücke“ oder „Verlust des Unesco-Welterbetitels“ im Gespräch mit Dresdnern lieber unberührt. Es sei denn, Sie interessieren sich wirklich brennend dafür, haben Zeit, Geduld und ein dickes Fell. Selbst nach Fertigstellung des umstittenen Bauwerks im Elbbogen unterhalb des Waldschlösschens werden Gegner und Befürworter des Projekts immer noch versuchen, Sie wortreich und mit vielen Argumenten auf die eigene Seite zu ziehen! Spätestens wenn die Stimme Ihres Gegenübers anfängt, sich zu überschlagen, sollten Sie das Gespräch auf Unverfänglicheres lenken!

Die Neustadt für gefährlich halten

Hartnäckig hält sich die Mär, dass hier allerlei finstere (oder auch bunte) Gestalten lauern, die einem ans Leder wollen. Das Viertel ist jedoch nicht mehr oder weniger gefährlich als andere Großstadtviertel auch. Bisweilen kann man sich sogar sicherer fühlen als anderswo – selbst nachts um drei sind hier noch jede Menge Leute unterwegs. Wirklich aufpassen sollte man höchstens auf die Tretminen, die überall lauern, denn die Neustädter sind ein hundefreundliches Völkchen.

Die Elbseite wechseln

Zumindest nicht während des Berufsverkehrs und mit dem Auto. Die Brücken sind bisweilen heimtückische Nadelöhre, vor allem die Carolabrücke in der Innenstadt und das „Blaue Wunder“ in Loschwitz. Zu allem Übel ist nun auch noch die marode Albertbrücke für längere Zeit von vier auf zwei Spuren reduziert (Sanierung ist angekündigt). Am besten fahren Sie zwischen 14 und 18 Uhr gar nicht Auto, man schafft in Dresden (fast) alles sehr gut zu Fuß oder mit Bus und Bahn!

Parken, wo es nicht erlaubt ist

Oder ohne zu bezahlen. Die städtischen Parkordnungshüter sind fleißig und ziemlich gnadenlos. Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es in der Innenstadt praktisch keine mehr, gebührenpflichtige Parkplätze und -häuser sind jedoch ausreichend vorhanden. Und die Parkgebühren halten sich – im Vergleich zu anderen Großstädten – immer noch in Grenzen.

Den „Besserwessi“ herauskehren

Versuchen Sie als Besucher aus dem Westen bitte nicht, die Menschen im Osten zu belehren. Zum Beispiel darüber, wie sie vor der Wende gelebt haben. Das wissen die nämlich selbst am besten, sie waren schließlich „vierzsch“ Jahre dabei. Lieber mal fragen, so lernt man sich kennen. Gar nicht gut kommt der Satz an: „Das habt ihr wohl alles von unseren Solibeiträgen gebaut.“ Was viele „Wessis“ nämlich immer noch nicht wissen: Auch die „Ossis“ selbst müssen die Soli-Euros berappen.

Stichworte

August I., II., III.

Wer sich mit Dresdens Kultur sowie der Geschichte Sachsens und seiner Herrscher beschäftigt, stolpert alle naselang über irgendeinen August. „August der Starke“, klar, den kennt jeder. Los ging's aber schon 170 Jahre vor dessen Zeit mit August, Kurfürst von Sachsen (1526–86). Der gründete 1560 die Kunstkammer und legte mit seiner Privatbibliothek den Grundstein für die Sächsische Landesbibliothek. August der Starke, eigentlich Friedrich August I. (1670–1733), war Kurfürst von Sachsen und als August II. auch König von Polen. Dessen Sohn Friedrich August II. (1696–1763) war ebenfalls Kurfürst von Sachsen und als August III. König von Polen. Die beiden machten sich um Kunst und Kultur derart verdient, dass man ein ganzes Zeitalter nach ihnen benannte: das Augusteische, 1694–1763, vom Amtsantritt des Vaters bis zum Tod des Sohnes. Der Vater hatte mit der Gräfin Cosel eine berühmte Mätresse, der Sohn mit dem Grafen Brühl einen ebenso berühmten Günstling. Dann wird es weniger spektakulär, doch es folgen noch drei weitere Auguste: Friedrich August III. (der Gerechte, 1750–1827), Kurfürst von Sachsen und ab 1806 König Friedrich August I. von Sachsen. Außerdem König Friedrich August II. (1797–1854) und König Friedrich August III. (1865–1932), Sachsens letzter König.

Boomtown Dresden

Seit Jahren verzeichnet Dresden einen vor allem für ostdeutsche Städte ungewöhnlichen Trend: Die Bevölkerung wächst und liegt mit rund 533 000 Menschen (Ende 2012) im bundesdeutschen Ranking auf Platz zwölf. Nachdem die Einwohnerzahl nach der Grenzöffnung 1989 vor allem durch Abwanderung in den Westen rapide gesunken war, geht die Entwicklung seit Beginn des neuen Jahrtausends stetig nach oben. Das liegt nicht nur am Zuzug von Fachkräften für die aufstrebenden Hightech-Unternehmen, sondern auch an der Geburtenentwicklung. 2009 lag Dresden im Vergleich der 20 deutschen Großstädte mit über 300 000 Einwohnern erstmals an der Spitze der Statistik: mit 110 Geburten auf 10 000 Einwohner, vor München (109) und Frankfurt/M. (107). Noch deutlicher fiel der Spitzenplatz bei der Geburtenziffer pro Frau aus. Da lag die sächsische Landeshauptstadt mit 1,48 vor Duisburg (1,41) und Wuppertal (1,39). Auch in den Folgejahren blieb Dresden Geburtenhauptstadt – und das dürfte nicht nur an der Schönheit der Elbmetropole, sondern auch an den guten Kinderbetreuungsmöglichkeiten liegen. Dresden ist nicht nur wegen des Babybooms eine junge Stadt. Mehr als 42 000 junge Menschen haben sich die renommierte Technische Universität (seit 2012 Exzellenzuniversität) oder eine der anderen Hochschulen der Stadt für ihr Studium ausgesucht – wegen der exzellenten Studienbedingungen und der Lebensqualität. Und selbst die Touristen scheinen jünger zu werden. Kamen vor Jahren noch fast nur ältere Semester an die Elbe, sieht man inzwischen in den Straßen immer mehr junge Leute und Familien mit Stadtplan in der Hand.

13. Februar

Kein Datum spielt im kollektiven Bewusstsein der Dresdner eine größere Rolle. Die Nennung der Jahreszahl ist nicht erforderlich. Jeder Dresdner kennt sie. In der Nacht des 13. Februar 1945 und am folgenden 14. Februar, einem Aschermittwoch, zerstörten britische und amerikanische Bomberverbände die Stadt, die als eine der schönsten Deutschlands galt. 25 000 Menschen starben, zurück blieb ein 15 km2 großes Trümmerfeld. Die Frauenkirche stand noch anderthalb Tage, dann stürzte das ausgeglühte Bauwerk in sich zusammen. Den Dresdnern ist dieses Datum heilig – ungeachtet aller Vereinnahmungsversuche, von welcher Seite auch immer. Bei dem Thema versteht man keinen Spaß. Als in London 1992 ein Denkmal für Sir Arthur Harris eingeweiht wurde, den Oberkommandierenden des Royal Air Force Bomber Command von 1942–45, genannt „Bomber Harris“, war man in Dresden „not amused“ – und ließ das die Queen bei ihrem Dresden-Besuch auch spüren. Dankbar nahmen die Dresdner dagegen zur Kenntnis, wie sich Amerikaner und Briten – vor allem die Bürger von Dresdens Partnerstadt Coventry – mit Spenden am Wiederaufbau der Frauenkirche beteiligten. Das von dem Sohn eines einstigen Bomberpiloten gefertigte Turmkreuz wurde vom britischen „Dresden Trust“ gestiftet. Und auch die Queen gab ihren Teil dazu.

Seit Jahren versuchen Neonazis immer wieder, das Datum für Ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Mit einer Menschenkette um die historische Altstadt stellt sich die Stadt mittlerweile dem braunen Gedankengut entgegen. Seit 2010 verhindern zudem regelmäßig viele Tausend Dresdner Bürger und Gäste mit Zivilcourage und Blockaden die Aufmärsche der Rechtsradikalen.

Dresden von oben

Wer sich beim Besuch einer Stadt im wahrsten Sinne des Wortes zunächst gern einen Überblick verschafft, dem bieten sich dazu im Dresdner Zentrum eine ganze Handvoll Gelegenheiten: fünf Türme, mit Aussichtsplattformen zwischen 38 und 68 m Höhe. Der Hausmannsturm des Schlosses war mit seinen 100,02 m lange der höchste Turm Dresdens – und sollte das auf Anordnung von König Friedrich August III. auch bleiben. Doch die Dresdner Stadtväter tricksten ihren König aus. Beim Bau des Neuen Rathauses verpassten sie dessen Turm eine 5 m hohe vergoldete Figur, den Goldenen Rathausmann, und gaben ihm damit eine Gesamthöhe von 100,30 m. Von der Aussichtsplattform des Hausmannsturms in 38 m Höhe hat man einen tollen Blick auf die Schlossanlage und die Altstadt, von der mit Fahrstuhl zu erreichenden 68-m-Plattform des Rathausturms überblickt man die gesamte Stadt, bei klarem Wetter bis hin zum Elbsandsteingebirge. Vor allem in der Vorweihnachtszeit lohnt der Aufstieg auf den 54 m hohen Turmumgang der Kreuzkirche. Zu Ihren Füßen liegt dann der Striezelmarkt. Die Besteigung der Frauenkirche endet nach Fahrstuhl, Wendelgang in der Kuppel und Leitertreppe in 67 m Höhe über der Kuppel. Von der rechstelbsichen Dreikönigskirche schauen Sie aus 45 m Höhe auf die Neustadt und die Türme der Altstadt.

Sächsisch

Es ist mal wieder Zeit, eine Lanze für die gern belächelte Sprache der Sachsen zu brechen und Missverständnisse auszuräumen: 1. Alle Deutschen, auch die Nichtsachsen, sprechen heute mehr Sächsisch, als ihnen lieb sein dürfte. Martin Luther hatte sich bei seiner Bibelübersetzung nämlich des „Meißner Kanzleideutschs“ bedient und damit einen Wortschatz unters Volk gebracht, der sich im gesamten deutschen Sprachraum durchsetzte und eine Grundlage für das Hochdeutsche bildete. Außerdem stellte der kluge Mann fest: „Die sächsische Sprache gehet fein leise und leicht ab.“ 2. Nicht alle Ossis sind Sachsen, nicht alle Sachsen sprechen Sächsisch, nicht alle sächselnden Sachsen tun dies auf die gleiche Weise, und die Dresdner sind natürlich überzeugt, dass ihr Sächsisch am lieblichsten klingt. 3. Der Sachse betrachtet das eigene Idiom oft mit viel Selbstironie, hat es jedoch gar nicht gern, wenn er von Mitgliedern anderer Volksgruppen „forrgaggeierd“ wird und wenn im Fernsehen Bösewichter oder Witzfiguren häufig Sächsisch sprechen. 4. Im Erwachsenenalter Zugereiste werden das Sächsische nie wirklich beherrschen und sollten nicht versuchen sich anzubiedern. Lediglich das Wörtchen „Nu“, das so viel heißen kann wie „Na klar“, „Hab ich doch gesagt“ oder einfach „Ja“, wird auch bei Beutesachsen geduldet.

Waldschlösschenbrücke

Nun steht sie also, die Elbbrücke, um die so erbittert gestritten wurde wie um kaum ein anderes Projekt in der Nachwende-Geschichte der Stadt. Ein unabhängiges Gutachten attestierte der Brücke „mit Schnellstraßencharakter“ eine zu erwartende „irreversible Schädigung der besonderen Qualitäten des Elbtals“. Die Unesco, die das Dresdner Elbtal – nicht die Stadt selbst – erst 2004 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen hatte, sah sich 2009 gezwungen, den prestigeträchtigen Titel wieder abzuerkennen. Seit Verabschiedung der Welterbekonvention 1972 war das bis dahin erst einmal nötig – bei einem Wildschutzgebiet in Oman. Die Gräben zwischen Befürwortern und Gegnern der Brücke sind derweil noch längst nicht geschlossen: Während die einen in einer Mischung aus Selbstbewusstsein und Trotz dem Unesco-Welterbetitel keine Träne nachweinen, halten viele Dresdner – und zwar nicht nur Umweltschützer, Intellektuelle und die Kulturelite – den Bau nach wie vor für verkehrstechnisch unnötig, umwelt- und stadtbildschädigend.

Zwei echte Dresdner

Die beiden bekanntesten Dresdner haben keine Namen. Man begegnet ihnen in der ganzen Welt – in Wohnstuben, Hotelzimmern und Restaurants, vor allem aber in Souvenirläden. Zu Hause sind sie seit 250 Jahren an der Elbe, in der Gemäldegalerie Alte Meister. Dort lümmeln sie zu Füßen der „Sixtinischen Madonna“: zwei pausbäckige, gelangweilt wirkende Renaissance-Engelchen. Das Gemälde wurde um 1512 von Raffael für den Hochaltar der Klosterkirche des heiligen Sixtus in Piacenza gemalt. Kurfürst Friedrich August II., der Sohn Augusts des Starken, erwarb das Bild und ließ es 1754 nach Dresden bringen. Dass sie nun stolze 500 Jahre alt sind, sieht man weder der Madonna noch den Engeln an.

Bücher & Filme

>Als ich ein kleiner Junge war

>Erich Kästner schildert seine Kindheitsjahre in Dresden

Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Tagebücher 1933–1945

Victor Klemperers Tagebücher sind die ergreifende Chronik des Lebens eines Dresdner Juden in dunkler Zeit

Der Turm

Auf fast 1000 Seiten blickt Uwe Tellkamp zurück auf die 1980er-Jahre und das Nischendasein des Bildungsbürgertums in Dresden; 2012 für die ARD verfilmt

Die steinerne Glocke

>Mit dieser offiziellen siebenteiligen Videodokumentation schuf der Dresdner Filmemacher Ernst Hirsch eine Chronik des Wiederaufbaus der Frauenkirche

>Dresden – Einst & Jetzt, Dresden in alten Filmen, Dresden vor 80 Jahren

Drei DVDs mit einzigartigen Dresden-Filmen aus der Zeit vor der Zerstörung, zusammengestellt ebenfalls von Ernst Hirsch, dem passionierten Sammler von historischem Filmmaterial über seine Heimatstadt

Der rote Kakadu

Der Spielfilm (2006) von Dominik Graf erzählt eine rund um das in den 1960er-Jahren beliebteste Dresdner Tanzlokal – die Kakadu-Bar – angesiedelte Geschichte

Fakten

Strom
230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
12:16 Uhr
MARCO POLO Produkte
MARCO POLO Reiseführer Dresden, Sächsische Schweiz
MARCO POLO Reiseführer Dresden, Sächsische Schweiz
12,99 €
≫ Jetzt kaufen
Auch als E-Book erhältlich
MARCO POLO Mach`s in Dresden
MARCO POLO Mach`s in Dresden
10,00 €
≫ Jetzt kaufen
Nach oben