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Bretagne-Reiseführer

In der Bretagne, im Nordwesten von Frankreich, scheint die Zeit ein bisschen langsamer zu vergehen. Pittoreske kleine Dörfer, romantische lange Sandstrände und wilde, mächtige Felsformationen wechseln sich ab. In den Dörfern wird altes Brauchtum gepflegt, als Gast ist man herzlich willkommen. Die Bretagne ist rau, wild und ursprünglich. Argoat und Armor, die alten bretonischen Bezeichnungen für bewaldetes Land und Meer, bilden faszinierende Gegensätze und ziehen Besucher magisch an. Nicht umsonst ist die Bretagne eines der beliebtesten Ferienziele in Frankreich.

Quick Facts

SprachführerFranzösisch
Geeignet fürKultur, Meer

Was du in Kürze über die Bretagne wissen musst

Als Halbinsel im Nordwesten Frankreichs ragt die Bretagne 300 km weit in den Atlantischen Ozean. Vier Millionen Einwohner zählt die Bretagne heute auf einer Fläche von 27.200 km².

Mit mehr als 2.700 km Küste ist die Bretagne eine beliebte Wassersport- und Wanderregion. Im Norden vom Ärmelkanal und im Süden vom Atlantik umschlossen, ist kein Ort mehr als 100 km vom Meer entfernt. Hunderte kleine und große Inseln verteilen sich rings um die zerklüftete Küste der Bretagne. Schroffe Felsklippen und weiße Sandstrände wechseln sich munter ab.

Die beliebtesten Inseln der Bretagne entdecken

Für wen ist die Bretagne geeignet?

Besonders Aktivurlauber, Wassersportfans und Naturliebhaber werden in der Bretagne auf ihre Kosten kommen. Surfen, Kitesurfen, Strandsegeln oder Katamaranfahren – in diesem Paradies sind alle Voraussetzungen gegeben, egal, ob man es als Anfänger wagen will oder als passionierter Sportler sein Können perfektionieren möchte.

Wanderfreunde finden auf malerischen Routen sowohl Herausforderungen als auch Entspannung, Anglern und Fischern bieten unzählige Standorte an der Küste die Möglichkeit, einen guten Fang zu machen.

Für Familien mit Kindern bieten eine Vielzahl an Erlebnisbädern und Freizeitparks kurzweilige Aktivitäten für jedes Alter an.

Und natürlich atmet die Bretagne Geschichte, zu erleben in beeindruckenden monumentalen Schlössern und Festungen, alten Kirchen und Klöstern und Museen für jeden Geschmack.

Und apropos Geschmack – Reichtum und Fülle der regionalen kulinarischen Spezialitäten sind unübertroffen.

Wie teuer ist die Destination?

Die Preise sind im Wesentlichen vergleichbar mit Deutschland. In vielen großen Supermärkten, häufig an der Peripherie von größeren Orten zu finden, kauft man auf ähnlichem Niveau wie in Deutschland ein. Empfehlenswert ist es, auf einem der täglich stattfindenden Märkte einzukaufen. Man bekommt die frischesten Produkte der Saison zu einem akzeptablen Preis, lässt sich vom Flair mitreißen und kommt in Kontakt mit den Einheimischen.

Wie groß ist die Destination?

Vier Millionen Einwohner zählt die Bretagne heute auf 27.200 Quadratkilometern. „Es gibt nicht die eine Bretagne, es gibt viele Bretagnen“, sagen die Bretonen über ihre Heimat. Dazu zählen:

Die 10 Regionen der Bretagne

  • Brest – Terres Océanes
  • Rosa Granitküste – Bucht von Morlaix
  • Bucht von Saint-Brieuc-Paimpol – Die Kaps
  • Saint-Malo – Bucht des Mont-Saint-Michel
  • Rennes und die Tore zur Bretagne
  • Destination Brocéliande
  • Bretagne Loire Ocean
  • Der Süden der Bretagne – Golfe du Morbihan
  • Quimper – Cornouaille
  • Das Herz der Bretagne – Kalon Breizh

Was kann man in der Bretagne unternehmen?

Die Bretagne punktet mit ihrer überwältigenden, vielfach unberührten und ursprünglichen Natur und geschichtsträchtigen Orten. Endlose Sandstrände und verwunschene Wälder locken Naturliebhaber und Badegäste gleichermaßen. Kulturgeschichtliche Zeugnisse und Museen entführen in längst vergangene Zeiten und malerische, kleine Fischerdörfer bezaubern mit ihrem Flair. Lokale Märkte und Restaurants kitzeln den Gaumen und lassen die Köstlichkeiten der Bretagne mit allen Sinnen erleben.

Die Bretagne selbst erkunden: fünftägige Rundreise

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Quick Facts Reiseführer Bretagne
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Sandy Neumann

Sandy Neumann bereist Frankreich seit 20 Jahren auf der Suche nach spannenden Geschichten, Orten, den besten Rezepten und Weinen. Ihre Entdeckungen teilt sie auf ihrem Blog:

www.confiture-de-vivre.de

© travelpeter, shutterstock

Must-Sees & Geheimtipps: Highlights Bretagne

Besucher in der Bretagne erleben spektakuläre Küsten und Wälder, hunderte von kleinen und großen Inseln, beeindruckende natur- und kulturgeschichtliche Wahrzeichen wie die erhabenen Megalithen-Steinfelder von Carnac und den berühmten Mont-Saint-Michel. Berühmte Orte wie Concarneau mit seiner alten Festungsmauer und das mittelalterliche Quimper an den Ufern des Flusses Odet laden zum Entdecken ein.

Übersicht: Sehenswürdigkeiten in der Bretagne

  • Must-Sees
  • Ausflugsziele
  • Museen
  • Landschaft
  • Städte und Dörfer
  • Schlösser und Burgen
Must-Sees für den Kurztrip
Liste
Karte
  1. Steinfelder von Carnac
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    D 196 Lieu-dit Le Ménec / Carnac, France
    © travellight, shutterstock
    Steinfelder von Carnac
    Der Name Carnac soll vom Keltischen "karn" stammen und Stein oder Fels bedeuten. Mehr als 3.000 Menhire, einzelne, hochkant stehende Steinblöcke, erstrecken sich auf einer Länge von vier km und bilden die Steinfelder von Carnac. Die Formationen Kerlescan, Le Ménec und Kermario sind in elf Reihen gruppiert, mit 1.099 Menhiren weisen die Steinreihen in Ménec die meisten Steine auf. Die größten, mit vier Metern Höhe, befinden sich im Dorf Le Ménec. Forscher haben als Entstehungszeit 5000-3000 v. Chr. ausgemacht. Wozu die kreisförmig oder parallel ...
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  2. Côte de Granit Rose
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    Pointe de Ploumanac’h / Ploumanac’h, Frankreich
    © Jearu, shutterstock
    Côte de Granit Rose
    Zwischen den Stränden von Trestraou und Saint-Guirec ragen die rosa Granitfelsen von Ploumanac’h empor. Die imposante Kulisse der über 300 Millionen Jahre alten Gesteinsformationen erstreckt sich auf 25 Hektar. Der Standort wurde als nationales Kulturgut eingestuft und befindet sich im Besitz des Küstenkonservatoriums. Der 1907 eröffnete Zöllnerpfad "sentier des douaniers" ist der perfekte Weg, um die Granitfelsen zu erkunden. Rund um die Landspitze Pointe de Ploumanac’h kann man auf dem Pfad diesen wunderbaren Naturschauplatz erkunden. Einen ...
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  3. Phare de Ploumanac’h
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    Chemin du Phare / Perros-Guirec, France
    © ricok, shutterstock
    Phare de Ploumanac’h
    Wenn man unterwegs rund um Ploumanac’h ist, lohnt sich ein Ausflug zum Leuchtturm Phare de Ploumanac’h. Dieser befindet sich 3 km nordwestlich von Ploumanac’h und wird auf bretonisch Mean Ruz genannt. Ein Parkplatz ist ausgeschildert. Der Weg führt an der Seenotrettungsstation entlang bis fast zum Leuchtturm. Der ursprüngliche Turm wurde bereits 1860 erbaut. Im August 1944 wurde er durch deutsche Truppen zerstört. Ein neuer Turm wurde 1948 aus rosa Granit erbaut und weist seitdem den Weg in den Hafen. Einen Rundumblick hat man auf der Plattform, ...
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  4. Cap Fréhel
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    Plévenon, France
    © Case60, shutterstock
    Cap Fréhel
    Zwischen der Pointe du Grouin bis zur Ile de Bréhat erstreckt sich das Kap in der nordöstlichen Bretagne über 400 Hektar Heideland. Es ist der nördlichste Punkt eines Felsengebirges, das zwischen den Städten Saint-Malo und Saint-Brieuc in den Golf von Saint-Malo hineinreicht. Von der Gemeinde Fréhel liegt es 8 km entfernt, gehört jedoch zum Ort Plévenon. Hier hat der Wind über dem Meer eine spektakuläre, in einer Vielzahl schillernder Farben leuchtende Naturlandschaft geschaffen. In den Steilküsten finden Vögel ideale Bedingungen zum Nisten. ...
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  5. Île aux Moines
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    Île-aux-Moines, France
    © LE GAL Yannick, Tourisme Bretagne
    Île aux Moines
    Im Golfe du Morbihan im Süden der Bretagne verteilen sich 42 Inseln im strahlend blauen Meerwasser. Ein mildes Klima macht die Inseln ganzjährig attraktiv für einen Ausflug. Verschlafene, kleine Fischerdörfer wie Port-Miquel laden auf der Ile aux Moines zu romantischen Spaziergängen, die Blütenpracht der betörend duftenden Mimosen begrüßt besonders im Frühjahr ihre Besucher. Den Namen hat die Insel durch die Mönche der Abtei Redon bekommen. Die Insel der Mönche ist die größte der Inseln im Golfe du Morbihan und besonders waldreich. Sowohl der Wald ...
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  6. La Vallée des Saints
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    Quénéquillec / Carnoët, France
    © GUILLAUDEAU Donatienne, Tourisme Bretagne
    La Vallée des Saints
    Das Vallée des Saints ist eine Art Freiluftmuseum, das sich im wahrsten Sinn des Wortes permanent verändert. Auf einem Hügel im Ort Carnoët befinden sich zahlreiche 4 m hohe Granitstatuen, die die Heiligen der Bretonen darstellen. Jedes Jahr kommen neue dazu. Zwischen Juni und September kann man dabei sein und die Bildhauer bei ihrer Arbeit beobachten. Täglich finden Führungen statt, bei denen man auch die Namen der Heiligen erfährt. 2018 besteht das Vallée des Saints bereits 10 Jahre und das wird groß gefeiert. Die 100. Statue des „Tals der ...
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  7. Jardins du Château de la Ballue
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    Château de la Ballue / Bazouges-la-Pérouse, France
    © LE GAL Yannick, Tourisme Bretagne
    Jardins du Château de la Ballue
    Das Château de la Ballue und seine Gärten liegen oberhalb des grünen Tals des Couesnon und fügen sich geradezu perfekt in die Landschaft ein. Die Gärten des Schlosses la Ballue sind durch ihre akkuraten Formen auf den ersten Blick womöglich ungewöhnlich streng. Sie orientieren sich an der Gartenbaukunst des Barock und folgen italienischen Vorbildern aus dem 16. Jahrhundert. Lässt man sich auf einen Spaziergang ein, so wird dieser zu einem immer wieder überraschenden, bezaubernden Erlebnis. Geheimnisvolle, labyrinthartige Alleen und Durchgänge ...
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  8. Saint-Malo
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    Saint-Malo, France
    © Antoine2K, shutterstock
    Saint-Malo
    Die alte bretonische Hafenstadt Saint-Malo war zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert eine florierende Seefahrer- und Handelstadt. Die Korsaren, ein Piratenvolk, beherrschten den Handel und sorgten mit Erlaubnis des Königs für erheblichen Wohlstand, indem feindliche Schiffe gekapert wurden. Die Altstadt von Saint-Malo mutet wie eine Halbinsel an. Auf drei Seiten wird sie vom Meer umspült, ihre Festungsanlagen gehören zu den am meisten besuchten touristischen Zielen der Bretagne. Auf der Festungsmauer kann man spazieren gehen und die drei Stadttore – ...
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  9. La Pointe du Raz
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    Pointe du Raz D784 / Plogoff, France
    © Ferenc Cegledi, shutterstock
    La Pointe du Raz
    Die Pointe du Raz und das Cap Sizun ist der wohl westlichste Punkt der Bretagne und trägt den Namen Finistère – Ende der Welt – zurecht. Sie ist das einzige Naturdenkmal der Bretagne, das die Klassifizierung "Grand Site de France" bekommen hat. Das geht natürlich mit einem starken touristischen Aufkommen einher, worauf man sich besonders in den Sommermonaten einstellen sollte. Nichtsdestotrotz, allein wegen der überwältigend schönen Landspitze lohnt sich ein Ausflug. 72 m ragt die Pointe du Raz in den Atlantik hinein. Auf ihr ist eine Statue zu ...
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  10. Château de Fougères
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    Place Pierre Symon / Fougères, France
    © suronin, shutterstock
    Château de Fougères
    Die Burganlage von Fougères ist eine der größten mittelalterlichen Festungsanlagen Europas auf einer Fläche von 2 Hektar. Am besten nimmt man sich einen Tag Zeit, um die historischen Monumente zu erkunden. Mit einem Audioguide geht man eigenständig auf den Rundgang, um die Kirchen Saint-Sulpice, Saint Leonard und das Kloster Couvent des Urbanistes zu besichtigen. Sowohl Audioguide als auch eine Führung sind im Eintrittspreis inbegriffen.
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Die schönsten Ausflugsziele
Liste
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  1. Steinfelder von Carnac
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    D 196 Lieu-dit Le Ménec / Carnac, France
    © travellight, shutterstock
    Steinfelder von Carnac
    Der Name Carnac soll vom Keltischen "karn" stammen und Stein oder Fels bedeuten. Mehr als 3.000 Menhire, einzelne, hochkant stehende Steinblöcke, erstrecken sich auf einer Länge von vier km und bilden die Steinfelder von Carnac. Die Formationen Kerlescan, Le Ménec und Kermario sind in elf Reihen gruppiert, mit 1.099 Menhiren weisen die Steinreihen in Ménec die meisten Steine auf. Die größten, mit vier Metern Höhe, befinden sich im Dorf Le Ménec. Forscher haben als Entstehungszeit 5000-3000 v. Chr. ausgemacht. Wozu die kreisförmig oder parallel ...
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  2. Grand Aquarium de Saint-Malo
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    Rue du Général Patton / Saint-Malo, France
    © Guido Benedetto, shutterstock
    Grand Aquarium de Saint-Malo
    Im Großen Aquarium von Saint-Malo warten bis zu 6.000 Meereslebewesen darauf, von Besuchern entdeckt werden. Piranhas, Seepferdchen, Riesenkrabben und Mini-Lebewesen wie Phytoplankton haben hier eine Heimat gefunden. Besonders für Familien mit Kindern ist ein Ausflug in die Unterwasserwelt eine hervorragende Möglichkeit, Wissenswertes und Unterhaltsames miteinander zu verbinden. Besucher erleben verschiedene Themenbereiche wie das Eismeer oder den Ring der Haie. Außergewöhnlich und unvergesslich ist eine Nachtführung, bei der Besucher, ganz ...
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  3. Le Village Gaulois
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    Parc du Radôme / Pleumeur-Bodou, France
    © Ash_Crow, Wikimedia Commons
    Le Village Gaulois
    Das gallische Dorf als Erlebnispark für die ganze Familie entstand 1986, um Mittel für die Entwicklungshilfe in Afrika zu erwirtschaften. Besucher finden hier Fahrgeschäfte und Unterhaltsames, Bootstouren und ein Labyrinth. Interessant ist besonders die kluge, sehr gelungene Darstellung der Geschichte der Gallier. Man trifft zwar nicht auf Asterix, aber auf lehrreiche Art und Weise wird die Lebensweise der Gallier präsentiert. Hier können Familien einen abwechslungsreichen Tag verbringen. Essen und Getränke für ein Picknick dürfen mitgebracht und ...
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  4. Phare de Ploumanac’h
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    Chemin du Phare / Perros-Guirec, France
    © ricok, shutterstock
    Phare de Ploumanac’h
    Wenn man unterwegs rund um Ploumanac’h ist, lohnt sich ein Ausflug zum Leuchtturm Phare de Ploumanac’h. Dieser befindet sich 3 km nordwestlich von Ploumanac’h und wird auf bretonisch Mean Ruz genannt. Ein Parkplatz ist ausgeschildert. Der Weg führt an der Seenotrettungsstation entlang bis fast zum Leuchtturm. Der ursprüngliche Turm wurde bereits 1860 erbaut. Im August 1944 wurde er durch deutsche Truppen zerstört. Ein neuer Turm wurde 1948 aus rosa Granit erbaut und weist seitdem den Weg in den Hafen. Einen Rundumblick hat man auf der Plattform, ...
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  5. Île aux Moines
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    Île-aux-Moines, France
    © LE GAL Yannick, Tourisme Bretagne
    Île aux Moines
    Im Golfe du Morbihan im Süden der Bretagne verteilen sich 42 Inseln im strahlend blauen Meerwasser. Ein mildes Klima macht die Inseln ganzjährig attraktiv für einen Ausflug. Verschlafene, kleine Fischerdörfer wie Port-Miquel laden auf der Ile aux Moines zu romantischen Spaziergängen, die Blütenpracht der betörend duftenden Mimosen begrüßt besonders im Frühjahr ihre Besucher. Den Namen hat die Insel durch die Mönche der Abtei Redon bekommen. Die Insel der Mönche ist die größte der Inseln im Golfe du Morbihan und besonders waldreich. Sowohl der Wald ...
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  6. Les plaisirs de l’eau Plijadour
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    Rue de la Piscine / Carhaix-Plouguer, France
    © Natalia Kirichenko, shutterstock
    Les plaisirs de l’eau Plijadour
    Das Erlebnisbad in Carhaix-Plouguer ist ein Ort, an dem sich die ganze Familie gut erholen kann. Mehrere Innen- und Außenschwimmbecken mit 30 °C warmem Wasser, eine 70 m lange Rutsche, Sauna, Whirlpool und Gegenstromanlage sorgen für Abwechslung, Entspannung und Unterhaltung. Eine Attraktion sind die Wasserkanonen und der sprudelnde Geysir. Im Außenbereich sorgen Waldflächen für Schatten, auf der Terrasse werden in einer kleinen Bar Snacks und Getränke angeboten.
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  7. La Maison des Produits du Terroir et de la Gastronomie
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    La Saline 11 / Cherrueix, France
    © LianeM, shutterstock
    La Maison des Produits du Terroir et de la Gastronomie
    Wer lokale Spezialitäten der Bretagne probieren möchte, ist im La Maison des Produits du Terroir et de la Gastronomie genau richtig. Salzkaramell und Galettes, Marmeladen und Rillettes - hier gibt es kulinarische Souvenirs, die in jeden Koffer passen. Im Keller wird gezeigt, wie der Cidre hergestellt wird und ein Koch verrät bretonische Rezepte, die man auch zu Hause nachkochen kann. Die alte Windmühle diente in früheren Zeiten der Salzgewinnung und ist heute zu besichtigen.
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  8. Terre de Sel, marais salants de Guérande
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    Pradel / Guérande, France
    © BOURCIER Simon, Tourisme Bretagne
    Terre de Sel, marais salants de Guérande
    Das Fleur de Sel von Guérande ist weit über die Grenzen der Bretagne und Frankreich bekannt. Noch immer wird das Salz bzw. die Salzblumen von Hand geerntet. Terre de Sel bietet die Möglichkeit, den gesamten Schaffensprozess zu sehen. Die Salzbauern nehmen Besucher mit auf eine Tour, um das einzigartige Ökosystem hautnah zu erleben. Jede Führung endet in der alten Salzscheune, der sogenannten "Salorge", die gleichzeitig Ausstellungshalle, Museum und Boutique ist, in der alle salzigen Produkte zu probieren und zu kaufen sind. Die Preise liegen ...
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Die interessantesten Museen
Liste
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  1. Musée de la pêche de Concarneau
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    Rue Vauban 3 / Concarneau, France
    © Horst W. Hogenkamp, Wikimedia Commons
    Musée de la pêche de Concarneau
    Die Bretagne lebt noch immer vom Fischfang. Eine detaillierte, sehr ansprechend aufgebaute Ausstellung zeigt das Fischfangmuseum in Concarneau. Schiffsmodelle, Navigationsgeräte und Gegenstände für den Alltag an Bord, Bilder und Seekarten sind zu besichtigen. Auch außergewöhnliche Objekte wie Sardinen-Münzen, die im 19. Jahrhundert als Zahlungsmittel galten, können bestaunt werden. Der Fischkutter Hémérica liegt dauerhaft vor Anker. Eine Besichtigung an Bord gehört unbedingt zu einem Ausflug dazu. Bis Februar 2019 werden Werke des Bretonen Yann ...
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  2. Musée de la Mer
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    Rue de Labenne 11 / Paimpol, France
    © Barbetorte, Wikimedia Commons
    Musée de la Mer
    Die kleine Hafenstadt Paimpol beherbergt das Meeresmuseum. Besucher gehen im Museum auf Reise nach Island und Neufundland und entdecken so das maritime Erbe der Stadt. Das wunderschöne, um 1880 errichtete Gebäude, in dem früher Kabeljau getrocknet wurde, zeigt die Geschichte der Fischfangfahrten nach Neufundland und Island. Das Polarschiff „Pourquoi Pas?“ von Jean-Baptiste Charcot und dem aus Paimpol stammenden Joseph-Guillaume Le Conniat sowie verschiedene Handelsschiffe können angeschaut werden. Zusätzlich gibt es wechselnde Ausstellungen, ...
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  3. Maison du Tisserand - Historische Weberei
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    Rue des Degrés 1 / Quintin, France
    © BERTHIER Emmanuel, Tourisme Bretagne
    Maison du Tisserand - Historische Weberei
    Das kleine Örtchen Quintin an der Côtes-d'Armor blickt auf eine lange Tradition in der Webereikunst zurück. Im Museum führt ein Weber die Arbeit an den Webstühlen vor und erklärt lebhaft, wie Leinen hergestellt wird und welche exquisiten bretonischen Stoffe nach England, Spanien und an die amerikanischen Kolonien verkauft wurde. An einigen Flachsspinnrädern und Webstühlen kann man selbst Hand anlegen und sich in der Kunst probieren. Anfang August feiert Quintin das Weberfest. Ein schönes Mitbringsel sind Geschirrtücher und Schürzen, die vor Ort ...
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  4. La Vallée des Saints
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    Quénéquillec / Carnoët, France
    © GUILLAUDEAU Donatienne, Tourisme Bretagne
    La Vallée des Saints
    Das Vallée des Saints ist eine Art Freiluftmuseum, das sich im wahrsten Sinn des Wortes permanent verändert. Auf einem Hügel im Ort Carnoët befinden sich zahlreiche 4 m hohe Granitstatuen, die die Heiligen der Bretonen darstellen. Jedes Jahr kommen neue dazu. Zwischen Juni und September kann man dabei sein und die Bildhauer bei ihrer Arbeit beobachten. Täglich finden Führungen statt, bei denen man auch die Namen der Heiligen erfährt. 2018 besteht das Vallée des Saints bereits 10 Jahre und das wird groß gefeiert. Die 100. Statue des „Tals der ...
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  5. Musée d’Art et d’Histoire de Saint-Brieuc
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    Cour Francis Renaud / Saint-Brieuc, France
    © Pymouss, Wikimedia Commons
    Musée d’Art et d’Histoire de Saint-Brieuc
    Das Musée d’Art et d’Histoire in Saint-Brieuc vereint Kunstgeschichte und zeitgenössische Kunst unter einem Dach. Besucher bekommen die Gelegenheit, die Geschichte des Départements Côtes-d'Armor bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts intensiv zu erleben und kennen zu lernen. Abwechslungsreich in Bild und Ton werden wichtige Stationen der traditionellen Volkskunst gezeigt. Gemälde zeugen vom Fischfang und der Seefahrt, den Siedlungsbemühungen der Bretonen und dem gesellschaftlichen und religiösen Leben. Im Pavillon wird zeitgenössische Kunst in ...
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  6. Musée Bigouden
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    Square de l'Europe / Pont-l'Abbé, France
    © GUILLAUDEAU Donatienne, Tourisme Bretagne
    Musée Bigouden
    Die Bigouden-Häubchen sind ein Erkennungsmerkmal und Symbol der Bretagne. Kein Fest vergeht, ohne dass Frauen und Mädchen die hoch aufragenden Spitzenhäubchen tragen, die in ihrer Form an einen Menhir erinnern. Wer sie sieht, stellt sich unweigerlich die Frage, wie diese Hauben auf dem Kopf halten können. Im Musée Bigouden in Pont-l'Abbé kommt man dem Geheimnis auf die Spur und erfährt alles über die fingerfertige Kunst der Herstellung der Häubchen. Regelmäßig stellen lokale Stickerei-Künstler ihre Werke aus.
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Die landschaftlichen Highlights
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  1. Cap Fréhel
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    Plévenon, France
    © Case60, shutterstock
    Cap Fréhel
    Zwischen der Pointe du Grouin bis zur Ile de Bréhat erstreckt sich das Kap in der nordöstlichen Bretagne über 400 Hektar Heideland. Es ist der nördlichste Punkt eines Felsengebirges, das zwischen den Städten Saint-Malo und Saint-Brieuc in den Golf von Saint-Malo hineinreicht. Von der Gemeinde Fréhel liegt es 8 km entfernt, gehört jedoch zum Ort Plévenon. Hier hat der Wind über dem Meer eine spektakuläre, in einer Vielzahl schillernder Farben leuchtende Naturlandschaft geschaffen. In den Steilküsten finden Vögel ideale Bedingungen zum Nisten. ...
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  2. La Pointe du Grouin
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    Pointe du Grouin / Cancale, France
    © BERTHIER Emmanuel, Tourisme Bretagne
    La Pointe du Grouin
    Die Landspitze von Grouin zwischen Cancale und Saint-Malo ist das letzte Stück Land vor der Bucht des Mont-Saint-Michel. Um den atemberaubenden Ausblick an besonderer Stelle genießen zu können, ist ein Stück Fußarbeit notwendig. Ein 7 km langer Weg oberhalb der Buchten führt direkt zur Landspitze. Es ist sinnvoll, das Auto auf einem der ausgewiesenen Parkplätze abzustellen. Ein Panorama belohnt für alle Anstrengungen und die Sicht über die Ile-de-Vilaine, das Cap Fréhel und die Bucht des Mont-Saint-Michel ist wahrhaft beeindruckend. Die Gewässer ...
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  3. La Pointe du Raz
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    Pointe du Raz D784 / Plogoff, France
    © Ferenc Cegledi, shutterstock
    La Pointe du Raz
    Die Pointe du Raz und das Cap Sizun ist der wohl westlichste Punkt der Bretagne und trägt den Namen Finistère – Ende der Welt – zurecht. Sie ist das einzige Naturdenkmal der Bretagne, das die Klassifizierung "Grand Site de France" bekommen hat. Das geht natürlich mit einem starken touristischen Aufkommen einher, worauf man sich besonders in den Sommermonaten einstellen sollte. Nichtsdestotrotz, allein wegen der überwältigend schönen Landspitze lohnt sich ein Ausflug. 72 m ragt die Pointe du Raz in den Atlantik hinein. Auf ihr ist eine Statue zu ...
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  4. Côte Sauvage de Quibéron
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    Boulevard de la Côté Sauvage 7 / Quiberon, Frankreich
    © sdecoret, shutterstock
    Côte Sauvage de Quibéron
    Die Côte Sauvage – die wilde Küste – ist der Teil der Halbinsel Quibéron, der dem Atlantik zugewandt ist. Im Gegensatz zur landgerichteten, eher ruhigen Küste, herrscht hier der wilde und raue Atlantik. Von Portivy windet sich eine enge Küstenstraße in Richtung Port Maria, von der aus man einen spektakulären Blick auf die Felsen, Klippen und Riffe hat. Unterwegs gibt es eine Reihe von Parkplätzen, um die Aussicht zu genießen. Das Baden an den Stränden ist verboten, was durchaus nachvollziehbar ist, bei der heftigen Brandung. Für Nervenkitzel ...
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  5. Brocéliande
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    Paimpont, France
    © HUANG Zheng, shutterstock
    Brocéliande
    Brocéliande ist der sagenumwobene Zauberwald der Bretagne. Gleichzeitig ist er auch das größte Waldgebiet der Bretagne und befindet sich Nahe Paimpont und westlich von Rennes. Brocéliande ist der Name des Waldes in der Artussage und so finden sich im Wald eine Vielzahl von Kultstätten der Megalithkultur, Seen und Quellen, die von besonderer Bedeutung sind. Im Osten soll sich das Grab des Zauberers Merlin befinden – Le Tombeau de Merlin. Ebenfalls unweit von dort ist die Quelle der Jugend – La Fontaine de Juvence – die auch als Quelle der Fee ...
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  6. Golf von Morbihan
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    Vannes, Frankreich
    © Pascale Gueret, shutterstock
    Golf von Morbihan
    Der Golf von Morbihan ist ein Binnenmeer. Einzig die Meerenge zwischen Port-Navalo und Locmariaquer verbindet ihn mit dem atlantischen Ozean. Mor-Bihan, kleines Meer auf bretonisch, gab der Gegend ihren Namen. Das Gebiet gehört zu den schönsten Buchten der Welt – völlig zurecht. Angeblich sollen bis zu 365 Inseln im Golf von Morbihan liegen, die alle ihren ganz eigenen Reiz haben. Die Île aux Moines, genannt "die Perle des Golfs", ist die größte von ihnen und wohl auch die bekannteste. Bei einer Kreuzfahrt durch den Golf lassen sich einige Inseln ...
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  7. Côte de Granit Rose
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    Pointe de Ploumanac’h / Ploumanac’h, Frankreich
    © Jearu, shutterstock
    Côte de Granit Rose
    Zwischen den Stränden von Trestraou und Saint-Guirec ragen die rosa Granitfelsen von Ploumanac’h empor. Die imposante Kulisse der über 300 Millionen Jahre alten Gesteinsformationen erstreckt sich auf 25 Hektar. Der Standort wurde als nationales Kulturgut eingestuft und befindet sich im Besitz des Küstenkonservatoriums. Der 1907 eröffnete Zöllnerpfad "sentier des douaniers" ist der perfekte Weg, um die Granitfelsen zu erkunden. Rund um die Landspitze Pointe de Ploumanac’h kann man auf dem Pfad diesen wunderbaren Naturschauplatz erkunden. Einen ...
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Die schönsten Städte und Dörfer
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  1. Brest
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    Brest, France
    © Sergey Dzyuba, shutterstock
    Brest
    Brest ist eine moderne, pulsierende Stadt, die besonders architektonisch viel zu bieten hat. Zu Fuß oder mit dem Rad überquert man die Iroise-Brücke, schlendert an den Kaianlagen entlang zu den alten Werften, die mittlerweile zu schicken Büros umgebaut sind. Am Quai Commandant Malbert hat man einen beeindruckenden Blick über die Stadt. Das Quartier des Capucins de Brest, das Kapuzinerviertel an den Ufern der Penfeld, wurde bereits 2009 als Viertel mit besonderem Augenmerk für Ökologie ausgezeichnet. Hier pulsiert auch das kulturelle Leben der ...
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  2. Rennes
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    Rennes, France
    © lenisecalleja.photography, shutterstock
    Rennes
    Rennes ist eine weltoffene, moderne und frische Universitäts- und Kulturstadt, die ihre jahrhundertealte Geschichte pflegt und trotzdem zukunftsorientiert ist. Das alte Rennes mit seinen schönen Fachwerkhäusern, Rennaissance-Hotels und Pflasterstraßen erkundet man am besten bei einem geführten historischen Rundgang. In den Cafés und auf den Terrassen rund um die Rue Saint-Sauveur, die Rue du Chapitre, der Place du Champ-Jacquet und die Rue Saint-Michel wird man Teil des lebendigen Treibens in der Stadt. Einen Besuch auf einem der besten Märkte ...
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  3. Saint-Malo
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    Saint-Malo, France
    © Antoine2K, shutterstock
    Saint-Malo
    Die alte bretonische Hafenstadt Saint-Malo war zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert eine florierende Seefahrer- und Handelstadt. Die Korsaren, ein Piratenvolk, beherrschten den Handel und sorgten mit Erlaubnis des Königs für erheblichen Wohlstand, indem feindliche Schiffe gekapert wurden. Die Altstadt von Saint-Malo mutet wie eine Halbinsel an. Auf drei Seiten wird sie vom Meer umspült, ihre Festungsanlagen gehören zu den am meisten besuchten touristischen Zielen der Bretagne. Auf der Festungsmauer kann man spazieren gehen und die drei Stadttore – ...
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  4. Rochefort-en-Terre
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    Rochefort-en-Terre, France
    © Rolf E. Staerk, shutterstock
    Rochefort-en-Terre
    Die kleine Gemeinde Rochefort-en-Terre wurde bereits als Kleinstadt mit besonderem Charakter (Petite Cité de caractère) und als eines der "schönsten Dörfer Frankreichs" (Plus beaux villages de France) ausgezeichnet. Wer durch die Gassen wandert und die pittoresken Häuschen mit ihren vielen Blumenkästen bewundert, wird dem zustimmen. Das Schloss mit seinen Befestigungsanlagen und die Kirche Notre-Dame-de-la-Tronchaye sind einen Rundgang wert.
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  5. Dinard
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    Dinard, France
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    Dinard
    An der Nordküste der Bretagne, an der Mündung der Rance, gegenüber von Saint-Malo, liegt Dinard. Das wirklich malerische Seebad lockt Besucher mit seiner Bucht und dem herrlichen Hauptstrand, der bekannt ist wegen der charakteristischen blau-weißen Badezelte. Mondän und opulent präsentieren sich vielen Jugendstilvillen in Dinard, von denen einige von betuchten Engländern im 19. Jahrhundert als Feriendomizile gebaut wurden. Die Infrastruktur ist bestens, natürlich auch begründet durch reichlich Touristen, besonders in den Sommermonaten.
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  6. Concarneau
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    Concarneau, France
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    Concarneau
    Concarneau ist geprägt vom Fischereihafen für Hochsee- und Küstenfischerei, Schiffsbau und Konservenfabriken. Die Sardine wurde bereits 1851 in die erste Konserve gebracht. Noch heute gibt es die Sardinen in kunstvoll gestalteten Blechdosen. Se fehlen in keinem der örtliche Supermärkte und sind ein schönes Souvenir. Die Ville close, die Altstadt von Concarneau liegt auf einer Insel im Hafenbecken. Jährlich Mitte August findet das Fest der blauen Fischernetze, der Filets bleus, statt. Nicht zuletzt hat Concarneau in den letzten Jahren viele ...
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  7. Bénodet
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    Bénodet, France
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    Bénodet
    Der Name des Ortes leitet sich vom bretonischen Ben ab, was Kopf bedeutet, und Odet, dem Namen des Flusses, an dessen Mündung die Gemeinde liegt. Der Badeort an der Cournouaille ist besonders wegen der klimatischen Bedingungen beliebt. Das milde Flussklima im Zusammenspiel mit dem rauen, kräftigen Ozean wirkt einfach anziehend. Die vorgelagerten Glénan-Inseln lassen sich von hier aus gut erreichen. In den Sommermonaten fährt ein kleiner Zug direkt am Hafen ab und zuckelt behäbig die Corniche des Ortes entlang. Im Musée du Bord de Mer erlebt man ...
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  8. Paimpol
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    Paimpol, France
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    Paimpol
    Nach Paimpol kommt man wegen mindestens drei Dingen – der Abtei, den Austern und einem Spaziergang an den hübschen Bootsanlegeplätzen. Früher war der Ort bekannt für den Kabeljaufang vor Island und Neufundland, heute wegen der Austernzucht: Die Auster Paimpolaise probiert man am besten auf dem Markt von Paimpol oder im Fischerdorf Loguivy-de-la-mer, wo es natürlich auch den berühmten blauen Hummer gibt. Paimpol hat die Marina sehr schön ausgebaut, rund um den Hafen gibt es eine Vielzahl an kleinen Restaurants. Die Reeder-und Fachwerkhäuser in der ...
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  9. Pont-Aven
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    Pont-Aven, France
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    Pont-Aven
    Bereits der Maler Paul Gauguin wurde vom magischen Licht des Ortes Pont-Aven angezogen. Gelegen am unteren Lauf des Flusses Aven, ist das schmucke, kleine Städtchen eine Hochburg von Ateliers und Kunstgalerien. Unbedingt am Fluss Aven entlangschlendern, vorbei an ehemaligen Waschhäusern, Mühlen und Wasserrädern, dabei die hübsch restaurierten Granithäuser aus dem 19. Jahrhundert anschauen, um am Ende keinesfalls einen Besuch in der Biscuiterie Traou-Mad zu verpassen. Die Kekse in ihren farbenfrohen Dosen sind weit über die Grenzen der Bretagne ...
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  10. Dol-de-Bretagne
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    Dol-de-Bretagne, France
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    Dol-de-Bretagne
    Dol-de-Bretagne ist quasi das Tor in die Bretagne, wenn man vom Mont-Saint-Michel aus hereinfährt. Die ehemalige Bischofsstadt trägt die Auszeichnung Petite cité de caractère, und Charakter hat die Stadt allemal. Mittelalterliche Bauwerke wie die Cathedrale Saint-Samson und viele Herrenhäuser Grande-Rue-des-Stuarts zeugen von der Bedeutsamkeit als ehemals religiöse Hauptstadt der Bretagne. Aus dem 12. Jahrhundert stammt das Haus der petits Palets. Es gilt als eines der am besten erhaltenen in der Bretagne. Der Mont-Dol, ein 65 m hoher ...
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Schlösser und Burgen
Liste
Karte
  1. Château de Fougères
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    Place Pierre Symon / Fougères, France
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    Château de Fougères
    Die Burganlage von Fougères ist eine der größten mittelalterlichen Festungsanlagen Europas auf einer Fläche von 2 Hektar. Am besten nimmt man sich einen Tag Zeit, um die historischen Monumente zu erkunden. Mit einem Audioguide geht man eigenständig auf den Rundgang, um die Kirchen Saint-Sulpice, Saint Leonard und das Kloster Couvent des Urbanistes zu besichtigen. Sowohl Audioguide als auch eine Führung sind im Eintrittspreis inbegriffen.
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  2. Fort la Latte
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    Plévenon, France
    © Bertl123, shutterstock
    Fort la Latte
    Das Fort La Latte blickt von seinem hochgelegenen Thron auf einer Klippe über das Meer. Im 14. Jahrhundert erbaut, ist es seit 1931 in Privatbesitz. Seine Lage zwischen zwei Felsspalten und die Ausstattung mit zwei Zugbrücken war für strategische Zwecke optimal. Architektur und Ausstrahlung wirkten bereits mehrmals auch auf die Filmindustrie anziehend. Tony Curtis und Kirk Douglas drehten hier z.B. den Film "Die Wikinger". Vom Donjon, dem Wehrturm, ist der Panoramablick über die gesamte Côte d'Émeraude, die Smaragdküste, wirklich sensationell.
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  3. Mont-Saint-Michel
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    Mont-Saint-Michel, France
    © canadastock, shutterstock
    Mont-Saint-Michel
    Mit Sicherheit ist der Mont-Saint-Michel das Highlight schlechthin bei einem Besuch im Norden. Die Bucht gehört zur Bretagne, der Klosterberg streng genommen in die Normandie. Egal zu welcher Jahreszeit, egal zu welcher Tageszeit, dem Bann dieses mystischen, majestätischen Monuments kann man sich nicht entziehen. Die Abbaye du Mont-Saint-Michel ist bis ins 18. Jahrhundert eine der wichtigsten benediktinischen Pilgerstätten gewesen. Ein Besuch ist quasi Pflicht. Zu besichtigen sind die Abteikirche, das Kloster, das Refektorium und auch der ...
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  4. Jardins du Château de la Ballue
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    Château de la Ballue / Bazouges-la-Pérouse, France
    © LE GAL Yannick, Tourisme Bretagne
    Jardins du Château de la Ballue
    Das Château de la Ballue und seine Gärten liegen oberhalb des grünen Tals des Couesnon und fügen sich geradezu perfekt in die Landschaft ein. Die Gärten des Schlosses la Ballue sind durch ihre akkuraten Formen auf den ersten Blick womöglich ungewöhnlich streng. Sie orientieren sich an der Gartenbaukunst des Barock und folgen italienischen Vorbildern aus dem 16. Jahrhundert. Lässt man sich auf einen Spaziergang ein, so wird dieser zu einem immer wieder überraschenden, bezaubernden Erlebnis. Geheimnisvolle, labyrinthartige Alleen und Durchgänge ...
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  5. La Tour Solidor
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    Quai Sébastopol / Saint-Malo, Frankreich
    © Brian Dicks, shutterstock
    La Tour Solidor
    Der Tour Solidor ist ein befestigter Bergfried mit drei Türmen, der am Ausgang des Flusses Rance in Saint-Malo steht. Wenn man die Stadt besichtigt, lohnt auch ein Rundgang durch das ehemalige Verlies und heutige Musée du Long Cours et Cap Horniers. Von den Türmen aus hat man einen wunderbaren Rundumblick.
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  6. Schloss Josselin
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    Place de la Congrégation / Josselin, France
    © Oscity, shutterstock
    Schloss Josselin
    Das Schloss Josselin, eine mittelalterliche Festung, die mit ihren drei Türmen das Tal des Flusses Oust überragt, ist ein prächtiges Zeugnis der Renaissance. Bis heute wird es von der Familie Rohan bewohnt. Im Schlossinneren sind die reichhaltigen Möbel-Ensembles und zahlreiche Gemälde und Erinnerungsstücke der Familie zu bestaunen. Ein Spaziergang durch die drei Gärten, einen französischen, einen englischen und den Rosengarten, ist besonders für Blumenliebhaber ein Genuss. Hier gedeihen über 40 Rosensorten.
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  7. Château de Kerjean
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    Château de Kerjean / Saint-Vougay, France
    © Oliver Hoffmann, shutterstock
    Château de Kerjean
    In einem großzügigen Landschaftspark liegt das Château de Kerjean. Die bis zu 12 m dicke Ringmauer zeugt von der Bauzeit während der Hugenottenkriege. Der Ehrenhof wird von Wohngebäuden, der Kapelle, von schönen Arkaden und einem Brunnen eingeschlossen. Im Inneren des Schlosses sind 25 Räume zu besichtigen, dank moderner Multimediaausstattung wird die Vergangenheit des Schlosses greifbar udn zu einem besonderen Erlebnis. Ein Spaziergang durch den 19 Hektar großen Schlosspark darf gern länger dauern. Nicht nur das Taubenhaus und der Brunnen mit ...
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  8. Château de la Hunaudaye
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    Château fort de la Hunaudaye / Plédéliac, France
    © MFSG, Wikimedia Commons
    Château de la Hunaudaye
    Die Burg Hunaudaye ist perfekt für einen Ausflug für die ganze Familie. Kinder lernen spielerisch in Workshops das Mittelalter kennen. Nächtliche Rundgänge ermöglichen eine abenteurliche Erkundung. Zu sehen sind die Zugbrücke, die fünf Türme und ihre Verteidigungsanlagen, Wehrgänge sowie Innenhof und die verschiedenen Wohnbereiche wie Küchen, Keller, Backofen und Herrensaal.
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Besucher werden in der Bretagne von wilden, rauen Steilküsten, herrlichen Sandstränden, jahrtausendealten Gesteinsformationen und wunderschönen Küstenorten begrüßt. Highlights sind das Cap Fréhel und die Steinfelder von Carnac, die echte Must-Sees für Reisende sind.

Must-Sees für den Bretagne-Kurztrip 

Neben langen Strandwanderungen an den wild-rauen Küsten eröffnet die Bretagne eine Vielzahl an Ausflugsmöglichkeiten für jeden Geschmack. Mit dem Auto sind alle Ziele gut zu erreichen und auf einer Route über kleine Küstenstraßen wird bereits der Weg selbst zum Ausflug.

Die schönsten Ausflugsziele in der Bretagne 

Die Museumslandschaft der Bretagne ist geprägt durch ihre Geschichte, Lebensart und Tradition. Maritime Traditionen wie Fischfang und Bootsbau werden in ihrer Historie hautnah erlebbar und greifbar. Einen Besuch im Fischereimuseum in Concarneau ist ein Muss.

Die interessantesten Museen in der Bretagne 

Die Bretagne punktet an wirklich jeder Stelle mit landschaftlichen Highlights. Die beeindruckenden Landspitzen Cap Fréhel und Pointe du Raz ebenso wie die Küstenabschnitte der Côte de Granit Rose oder der Smaragdküste gehören zu den attraktivsten landschaftlichen Höhepunkten. Nicht weit von der Küste entfernt, im Landesinneren, warten Parks, Gärten und Wälder darauf, entdeckt zu werden.

Die landschaftlichen Highlights der Bretagne 

Rennes und Brest empfangen ihre Besucher mit einer Gemengelage aus Alt und Neu; Altehrwürdiges und Traditionelles trifft auf moderne Architektur und junges, urbanes Leben. Saint-Malo und Concarneau bieten mit ihren Yachthäfen maritime Kultur zum Anfassen und kleine Dörfer wie Rochefort-en-Terre und Bénodet verzaubern mit ihrem Charme.

Die schönsten Städte und Dörfer der Bretagne 

Die Bretagne hat, nach Paris, die meisten historischen Bauwerke, sogenannte monuments historiques, die überdauernde Zeitzeugen der spannenden Geschichte sind. Mehr als 4.000 Burgen und Schlösser gibt es, die in ihrer unnachahmlichen Militärarchitektur von Kämpfen und Belagerungen erzählen. Die stilvollen Schlösser lassen den Prunk der betuchten Adligen spürbar werden.

Schlösser und Burgen in der Bretagne 

Die besten Aktivitäten in der Bretagne

Wandern in der Bretagne
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WandernSteile Felsenklippen, türkisfarbenes Wasser, Heidelandschaften, Wälder oder romantische Dörfer – die Bretagne verfügt über eine enorme Menge an gut markierten und zugänglichen Wanderwegen.
Camping in der Bretagne
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CampingDie Bretagne ist eine typische und sehr gut für Camping geeignete Region. Die Campingplätze verteilen sich zumeist entlang der Küstenlinie und sind in allen Preis-und Komfortniveaus zu finden.
Spielplatz in Ploumanac'h
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Mit KindernFamilienurlaub in der Bretagne ist ein Vergnügen, dank der reichhaltigen Freizeitangebote. Natürlich freuen sich Kinder, am Strand und im Wasser zu toben, aber die Gegend hat noch mehr zu bieten.
Surfer in der Abendsonne
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SurfenDie Bretagne bietet mit der abwechslungsreichen Küste und kräftigen Winden optimale Surf-Bedingungen. Der Swell kommt aus allen möglichen Richtungen – so gibt es eine Menge idealer Surfspots.
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Essen & Trinken in der Bretagne

Die Bretagne hat kulinarisch reichlich zu bieten. Noch frischer als hier bekommt man keine Spezialitäten des Meeres, es sei denn, man fängt den Fisch selbst. Die bretonische Küche ist deshalb auch geprägt von Meeresfrüchten und Fisch. Wer sich im Urlaub selbst versorgt, der kann in nahezu jedem kleinen Fischerdorf direkt am Hafen warten, wenn die Fischer ihren Fang einbringen und für wenig Geld beste Qualität bekommen. Nirgends gibt es bessere Austern als in der Bretagne und sowohl die flache Belon-Auster als auch die Paimpolaise sind unübertroffene Delikatessen.

Wie die meisten Franzosen lieben und zelebrieren auch die Bretonen die Gastronomie und essen gern ausführlich. Restaurants liegen in jeder Preisklasse: Vom einfachen, kleinen Fischrestaurant bis zum Michelin-Stern-gekrönten Gourmettempel gibt es alles. Auf Dorffesten wie den Fest-Noz findet man immer einen Verkaufsstand mit Moules Frites, Pommes Frites mit Miesmuscheln, und natürlich fehlen auch Crêpes und Galettes nicht.

Typisch Bretagne: Frischer Fisch, Galette und Cidre

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Wetter & Klima in der Bretagne

Die Bretagne liegt im Nordwesten Frankreichs und bildet, vom Ärmelkanal und dem Atlantik umspült, die größte Halbinsel des Landes. Das Meer bestimmt Klima und Leben in dem Land, das von den Römern auch „Finis terrae – Ende der Welt“ genannt wurde. Beeinflusst von den Gezeiten sowie von Wind und Wetter zeigt sich die Bretagne das ganze Jahr über reizvoll.

Wetter & Klima in der Bretagne

Beste Reisezeit: Das Jahr in der Bretagne

Hauptsaison herrscht in der Bretagne in den Sommermonaten. Auf Juli und August fallen in Frankreich die Sommerferien und da zieht es die Franzosen an die Küsten. In den bretonischen Buchten ist das Wasser angenehm warm zum Baden und die feinsandigen Strände laden zum Strandspaziergang oder einem Sonnenbad ein.

Wer nicht unbedingt einen Strandurlaub in der Bretagne im Sinn hat, sondern eher Besichtigungen und Ausflüge plant, kommt am besten im Frühjahr in den Nordwesten Frankreichs. Der Andrang auf die Kulturstädte ist dann geringer als im Sommer und die erwachende Natur bietet den Sehenswürdigkeiten eine malerische Kulisse.

Besonders eindrucksvolle Naturausflüge kannst du im Herbst unternehmen. Dann präsentiert sich die bretonische Landschaft in warmen Farben und du kannst stimmungsvolle Naturschauspiele beobachten. Aufgrund der starken Winde ändert sich der Himmel ständig. Auch der bretonische Winter mit seinen steifen Brisen und dem tosenden Meer hat seinen Reiz.

Mehr erfahren: Die beste Reisezeit für die Bretagne

Wassertemperaturen: Bretagne – Land am Meer

Die Wassertemperaturen an der Küste der Bretagne betragen die meiste Zeit des Jahres weniger als 15°C. Nur im Juli und August wärmt sich das Meer auf. In den flacheren Buchten wird dann das Wasser bis zu 22°C warm. Dann herrscht Badesaison in der Bretagne.

Die bretonischen Küsten bieten Seglern und Surfern abwechslungsreiche Reviere. Während die Gezeitenunterschiede an der Nordküste eine Herausforderung für Freizeitkapitäne darstellen, müssen Wassersportler an der Westküste mit starkem Wind, Brandungen und Strömungen rechnen. Ideale Bedingung zum Surfen bieten die flachen Gewässer an der Südküste der Bretagne.

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Anreise in die Bretagne

Zu einem Urlaub in der Bretagne kannst du mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem eigenen PKW aufbrechen. Neben der verfügbaren Zeit ist bei der Wahl des Reisemittels auch das geplante Urlaubsprogramm zu berücksichtigen. Denn für einen Badeurlaub oder einen Städtetrip ist nicht unbedingt ein Fahrzeug nötig. Aber auch wer nicht nicht mit dem eigenen Auto anreist, ist aufgrund des breiten Angebots an Fortbewegungsmöglichkeiten vor Ort mobil.

Flüge in die Bretagne

Am schnellsten gelangt man mit dem Flugzeug in die Bretagne. Die bretonischen Flughäfen werden über Paris oder Lyon angeflogen und sind somit auch aus dem deutschsprachigen Raum sehr gut über den Luftweg zu erreichen.

Alles Infos zu den Flughäfen in der Bretagne

Anreise mit dem Auto

Die Bretagne liegt am nordwestlichsten Zipfel Frankreichs, um mit dem Auto dorthin zu gelangen, muss man also von Deutschland aus das ganze Land durchqueren. Doch wenn du für deine Bretagne-Reise genügend Zeit zur Verfügung hast, kannst du unterwegs ausgedehnte Pausen einlegen und so während der Anreise viele interessante Eindrücke sammeln.

Mehr Infos zur Anreise mit dem Auto

Anreise mit der Bahn

Auch alle Bahnwege in die Bretagne führen durch Paris. Von dort erreichst du die bretonische Hauptstadt Rennes mit dem Hochgeschwindigkeitszug in nur 2 h, nach Brest oder Quimper sind es 4 h. Somit stellt die Bahn eine schnelle und sehr bequeme Reisemöglichkeit in die Bretagne dar.

Mehr erfahren: mit der Bahn in die Bretagne reisen

Vor Ort in der Bretagne

Die Bretagne ist gut an den Bahnverkehr anschlossen. Außerhalb des Schienennetzes besteht ein dichtes Netz an Busverbindungen. Auch der Schiffsverkehr stellt in der Bretagne ein beliebtes Reisemittel dar. Mit den Booten kann man zu den bretonischen Inseln übersetzen oder entlang der Küste von Hafen zu Hafen schippern.

Weitere Infos zum Transport vor Ort in der Bretagne

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Events und Feiertage in der Bretagne

Die Bretonen verehren ihre Heiligen und lieben das Feiern. Jede Stadt hat ihren eigenen Festtag. An diesem finden kostümierte Prozessionen zu Ehren des Ortspatrons statt, an die keltisch-bretonische Volksfeste mit Tanzabenden anschließen. 

Mai

Bretonisches Kulturfest. Eine Woche lang feiern die Bretonen ihre Geschichte mit Konzerten, Ausstellungen, Märkten und traditionellen Tanzveranstaltungen, sogenannten „Fest-noz“. Das Fest dauert vom Wochenende vor dem 19. Mai (St-Yves) bis zum Wochenende danach.

Mehr Informationen zur Fete de la Bretagne 

Es finden Demonstrationen und Aufmärsche statt.

Waffenstillstand und Ende des Zweiten Weltkrieges 1945. Überall werden Flaggen gehisst und Paraden werden veranstaltet.

Patronatstag in Tréguier, Côtes d’Armor. Der im 13. Jahrhundert in Tréguier geborene Richter Yves Hélory wird als Anwalt der Armen und Hilflosen verehrt. Er ist der Schutzpatron der Bretagne sowie der Juristen. An seinem Ehrentag finden neben einer farbenprächtigen Prozession auch Darbietungen von Folkloregruppen und moderne Kunstaktionen statt.

Januar

Das Jahr wird mit Festessen begrüßt. In den Ortszentren sind bis zum Dreikönigstag am ersten Sonntag im Neuen Jahr Genussstände aufgebaut.

Am Neujahrstag beginnen die traditionellen Galette-Essen. Der bretonische Buchweizenpfannkuchen steht in den Haushalten auf dem Menüplan der ersten Jahreswoche. Die Bäckereien bieten täglich neue Galette-Variationen an. Abschluss der kulinarischen Festwoche ist der Dreikönigstag, der in Frankreich am ersten Sonntag im Neuen Jahr gefeiert wird. Dann wird traditionell die „Galette des Rois“ (Königsgalette) angeschnitten.

April

Fest der Jakobsmuschel, abwechselnd in Erquy, Saint-Quay-Portrieux oder Loguivy-de-la-Mer, Dép. Côtes d’Armor. Die Ortschaften gelten als Zentrum der Jakobsmuschel. Die Meeresfrucht darf nur zwischen November und März gesammelt werden. Das Fest kennzeichnet das Ende der Fangsaison. In den Häfen finden Bootsparaden statt, an Verkaufsständen wird die delikate Meeresfrucht zur Verkostung angeboten. Gäste können mit Fischerbooten in die Bucht von Saint-Brieuc mitfahren, um beim Muschelfang dabei zu sein.

Juni

Zum Sommerbeginn finden in Lokalen, Museen sowie an zahlreichen öffentlichen Plätzen des Landes Konzerte statt. Dabei treten neben professionellen Musikern und Künstlern auch regionale Amateurgruppen auf. Das Fest dauert mehrere Tage.

Juli

Bretonisches Musikfestival in Landerneau, Dép. Finistère. Fünf Tage lang gibt es neben Konzerten und Tanzveranstaltungen auch Theater- und Filmvorführungen in bretonischer Sprache.

Fest der Stickerinnen in Pont l'Abbé. Die Hauptstadt des Bigouenlandes wurde nach den kunstvollen Spitzenhauben der traditionellen Tracht benannt. Anlässlich des Festes tragen die Frauen der Stadt ihre Trachten und es ziehen keltische Musikgruppen durch die Straßen.

Mittelalterfest in Vannes. Innerhalb der Festungsmauern und in den Gassen der Altstadt dreht sich alles um das Mittelalter. Besucher können an Falkenvorführungen teilnehmen und an Verkostungsständen mittelalterliche Speisen probieren. Feuerschluckern präsentieren ihre Kunststücke.

Mittelalterfest in Dinan. Anlässlich des Festes, bei dem mittelalterliche Musik dargeboten und Speisen mit alten Methoden zubereitet werden, gibt es auch einen Mittelaltermarkt, auf dem Besucher historische Kleidung direkt vom Hersteller erstehen können.

Bei dem Musikfestival in Carhaix-Plouguer treten auf verschiedenen Bühnen der Stadt junge Künstler neben internationalen Stars auf. Das Festival zählt zu den größten Musikevents in Frankreich und dauert mehrere Tage.

August

Anlässlich des 10-tägigen Kulturfestivals in Lorient verwandeln sich die Straßen der Hafenstadt in eine Partymeile. Dort präsentieren keltisch-stämmige Gruppen aus aller Welt Folklore und Musik. Das Fest gilt als die weltweit bedeutendste keltische Musikveranstaltung.

Überall in der Bretagne finden Prozessionen, sogenannte „Pardons“, statt, bei denen alte Volkstrachten getragen werden.

Mariä-Himmelfahrts-Prozession auf der Insel Callôt, Dép. Finistère. Vom Hafen pilgern kostümierte Gläubige zur Kirche Notre Dame, auf deren Vorplatz Genussstände aufgebaut sind. Das Fest zählt zu den eindrucksvollsten Pardons der Bretagne.

Fest der Seemannslieder und der Musik der Weltmeere im Hafen von Paimpol, Dép. Côte d’Armor. Vor der Kulisse historischer Schiffe, die im Hafenbecken ankern, konzertieren auf den Landungsstegen internationale Musikgruppen. Dabei kannst du traditionelle Lieder hören, die von der Seefahrt handeln oder das harte Seemannsleben erleichtern sollten.

November

Waffenstillstand und Ende des Ersten Weltkrieges 1918. An diesem Tag wehen die Flaggen in Frankreich auf Halbmast.

Dezember

Musikertreffen in Rennes. Bei dem mehrtägigen Musikfest werden die neuen Trends der modernen Musik vorgestellt. Neben den Konzerten finden in den Bars und Kneipen der Stadt zahlreiche Partys statt.

Mehr Informationen zu Trans Musicales 

Beginn der „Semaine joyeuse“ (fröhliche Woche), die in der Familie mit genussreichen Weihnachtsschmäusen gefeiert wird.

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Gut zu wissen

Unterkünfte

Wer gern in einem urigen, traditionellen Haus seinen Urlaub verbringen möchte, der findet auf der Webseite der Gîtes de France bestimmt sein Traumobjekt. Selbst große Häuser für Gruppen oder eine Familie mit Kindern lassen sich hier problemlos finden. Oftmals sind die persönlichen Kontakte eine tolle Möglichkeit, um noch ein paar Geheimtipps zu bekommen.

Camping

Die Campingplätze entsprechen dem internationalen Standard. Es gibt einfache und kostengünstige genauso wie sehr luxuriöse Plätze für Wohnmobile und Camper. Der lokale Tourismusverband gibt eine Broschüre heraus, auf der alle Stellplätze verzeichnet sind. Sie ist auch online einzusehen.

Lokale Sprache

In den letzten Jahren gab es mehr und mehr Bemühungen, die alte Sprache in Verbindung mit kulturellen Traditionen zu pflegen. Immer mehr junge Leute sprechen wieder bretonisch. Überall zu sehen sind die zweisprachigen Ortsschilder.

Sieht man ein Plakat für eine "fest-noz", wird kräftig eine traditionelle Party gefeiert. Mit "Yech Mad" prostet man sich zu und "Kenavo" darf man gern zu Abschied sagen, wenn man sich Auf Wiedersehen wünscht.

Fest-Noz

Fest Noz – Fest Deizh: Die "Fest Noz", auch festou noz, genannten Feste gehören neben den "Fest Deizh" zu den traditionellen Volksfesten der Bretagne. Die Bedeutung des Fest-noz ist leicht erklärt: "Fest" heißt bretonisch "gesellige Zusammenkunft mit Spiel und Tanz" und "noz" bedeutet in der bretonischen Sprache "Nacht". Fest Noz ist eine volkstümliche Tanzveranstaltung mit Tänzen der Bretagne, welche meist am Abend bis tief in die Nacht stattfindet. Zum traditionellen Fest Noz, meist als Sommerfest in vielen Orten der Bretagne, gehört selbstverständlich neben Tanz und Spiel, Gesang und Musik auch gutes Essen, Cidre, Wein oder Bier.

Mehr Infos zu den traditionellen bretonischen Festen

Gezeiten

Die Gezeitenkräfte sind an keiner Stelle in Europa so stark wie hier. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist überraschend groß, vor allem rund um die Tagundnachtgleichen (März und September). Ein Koeffizientensystem gibt die Wasserstandsdifferenz bei Ebbe und Flut an. Bei Werten ab 100 (max. 120) ist sie beträchtlich, bei unter 50 (min. 20) entsprechend niedrig. Die kostenlosen Gezeitenpläne der Coopérative Maritime informieren täglich über die Wasserstände. Vorsicht! Unbedingt sollte man sich umfassend über die Gezeiten informieren, besonders vor dem Baden an den Felsküsten.

Tanken

Manche Tankstellen sind nach Feierabend oder sonntags geöffnet, aber nicht mit Personal besetzt, sodass man am Automaten zahlen muss, die nur Kreditkarten mit Chip und PIN akzeptieren. Dennoch ist es schon vorgekommen, dass ausländische Kreditkarten von den Automaten an manchen Tankstellen nicht akzeptiert wurden. Zur Sicherheit tankt man am besten während der regulären Ladenöffnungszeiten, dann ist Personal vor Ort.

Blogger-Tipp von:
Sandy Neumann
Am günstigsten tankt man in Frankreich meist bei den großen Supermarktketten wie z. B. Super U oder Carrefour.

Im Restaurant

In Deutschland ist es normal, sich beim Betreten des Restaurants selbst einen Tisch auszusuchen und sich dann zu setzen. In Frankreich hingegen warten die Gäste im Eingangsbereich des Restaurants, bis sie einen Tisch zugewiesen bekommen. Gefällt der nicht, kann man immer noch nach einem anderen fragen. Üblich ist es, ein Drei-Gänge-Menü mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert zu essen. Am günstigsten ist immer das Tagesmenü, das "Menu du Jour".

In Frankreich ist es in jedem Restaurant üblich, zum Essen kostenloses Leitungswasser zu bestellen. Man bestellt "une caraffe d'eau", eine Karaffe Wasser. Bestellt man nur "de l'eau" (Wasser), wird noch nach "plat" (still) oder "gazeuse" (mit Kohlensäure) gefragt und man bekommt dann teures Wasser in Flaschen. Die Wasserqualität ist völlig in Ordnung.

In großer Runde gehört es sich in Frankreich nicht, dass jede Person einzeln ihre Speisen und Getränke bezahlt. Entweder eine Person zahlt die Rechnung oder man splittet die Gesamtrechnung durch die Anzahl der Personen und jeder legt seinen Teil zur Rechnung auf den Tisch, wenn die Bedienung kassiert.

Man bezahlt in Frankreich immer die genaue Summe. Wenn man zufrieden war und gern Trinkgeld geben möchte (üblich sind 10 Prozent), lässt man das beim Verlassen des Tisches einfach liegen.

Diese Spezialitäten sollte man in der Bretagne unbedingt probieren

Kreditkartenzahlung

Man kann in Frankreich nahezu überall, z.B. in jedem Restaurant, allen Supermärkten und selbst an Park- und Fahrscheinautomaten mit Kreditkarte bezahlen. Voraussetzung ist, dass die Kreditkarte einen Chip und auch eine PIN-Nummer hat.

Maestro-Karten, wie man sie in Deutschland kennt, sind in Frankreich weniger üblich. Es kann es also passieren, dass in einem Restaurant oder anderswo die EC-Karte nicht akzeptiert wird.

Reiseadapter

In Bretagne sind unten abgebildete Steckertypen im Einsatz, für die gegebenenfalls enstprechende Reiseadapter für eigene Geräte benötigt werden.

Spannung 230 Volt und Frequenz 50 Hertz vor Ort sind analog zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz, somit wird kein spezieller Transformator zusätzlicher zum Adapter benötigt.

Mehr Infos zu Reisestecker & Netzspannung
Stecker-Typ C
Stecker-Typ C
Stecker-Typ E
Stecker-Typ E
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Urlaub buchen

Hotels

Möchtest du das bretonische Leben in der Stadt spüren oder mit den Füßen im Meer den imposanten Wechsel der Gezeiten beobachten? Unter den Hotels der Bretagne findet sich für jeden Geschmack die passende Unterkunft, vom familiär geführten urbanen Kleinod bis zum Luxushotel am Strand.

Alle verfügbaren Hotels zeigen

Handverlesene Hotels

Du suchst eine außergewöhnliche Unterkunft für einen ganz besonderen Urlaub in der Bretagne? Das bretonische Hotelangebot umfasst gemütlich ausgestattete Hotels, nostalgisch oder modern, aber jedenfalls mit viel Charme und Geschichte.

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Ferienhaus & Ferienwohnung Bretagne

Ferienhäuser und Ferienwohnungen zählen zu den beliebtesten Urlaubsunterkünften in der Bretagne. Darf es eine ehemalige Windmühle sein, ein liebevoll restauriertes Fischerhäuschen, eine charmante Stadtwohnung oder vielleicht ein nobles Chalet mit Garten? individuelle bretonische Unterkünfte findest du im ganzen Land.

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Flug in die Bretagne

Auch wenn die Bretagne auf dem Luftweg nur über Umwege zu erreichen ist, so bietet das Flugzeug dennoch eine schnelle Reisemöglichkeit in den Nordwesten Frankreichs. Hier findest du günstige Flugverbindungen für deinen Urlaub in der Bretagne.

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